asche Sindernagel. 0, 1 ul Söllner. Nontag kauf 1 Sci, . er gereiten er, Pertreib 1 echt getiguet benntrnnitd, ge. b. 1 errut Il. Hauitin. Sit 1877. Oberhessischer Anzeiger. DTamstag den 24. November. M 138. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg, Für den Monat Dezember kann auf den Verlags-Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. 2 „Oberhessischen Anzeiger“ bei der abonnirt werden. Amtlicher Theil. Belresfend: Die Ausführung des Gesetzes vom 6. Juni 1853, die Versicherung der Gebäude gegen Feuersgefahr und die Vergüsung der Brandschäden. Friedberg am 22. November 1877. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Bezugnahme auf§ 562 sub VII. von Küchler's Handbuch II. Band, beauftragen wir Sie, diejenigen Geschäfte, wenn es noch nicht geschehen sein sollte, mit dem Gemeinderath alsbald vorzunehmen, die Ihnen der Art. 11 des rubricirten Gesetzes übertragen hat. Binnen 8 Tagen sehen wir Ihren Anträgen oder Berichten, daß keine zu stellen sind, entgegen. Gleichzeitig empfehlen wir Ihnen, den nachstehend abgedruckten Art. 178 des Polizeistrafgesetzes in Ihren Gemeinden auf geeignete Weise zu veröffentlichen, damit Diejenigen, die es berührt, sich vor Strafe schützen können. Dr. Braden. Art. 178. Die Eigenthümer der Gebäude sind verbunden, bis zum 1. Dezember des Jahres, in welchem der Bau vollendet wurde, oder wenn der Bau erst im Dezember vollenden wurde, bis zum Ende des Jahres sowohl die Aufnahme neu errichleter Gebäude in die Brandversicherung, als, wenn die Haupidimenfionen der Gebäude wesentlich erweitert oder verringert worden sind, die angemessene Revision des Versicherungsanschlags zu beantragen. Die Unterlossung dieser Anzeige ist mit einer Strase von 1 bis 5 fl. zu ahnden) ) Vergl. Gesetz vom 6. Juni 1853(S. 453 des Regl., insbesondere Art. 10). Deutsches Reich. den, der gesammte übrige Inhalt aber, ebenfalls Darmstadt. Militärdienstnachrichten. 1) Im mit besonderer Paginirung, als Beilage angereiht aktiven Heere: von Hagen, char. Port. Fähutich wird. Auf die beiden Theile des Regierungs- vom 1. Inf. Regt. Nr. 115 und Stubenrauch, blattes sollen getrennte Abonnements zugelassen char. Port. Fähnr. vom 3. Juf.-Regt. Nr. 117 werden und ist der Bezugspreis für den Haupt- zu Port-Fähnr., Fink und Frhr. v. Dücker, Port. theil auf 3 M., für die Beilage auf 2 M. fest⸗ Fäbnr. vom 4. Inf. Nr. 118 zu Sec. ⸗Ets. be- gesetzt werden. fördert. Wegner, Sec. Lt. vom 1. Drag.⸗Regt.— Die Einführung der neuen Justiz⸗Gesetze Nr. 23, der Abschied bewilligt. 2) Im Beur- wird unserem Lande schwere Opfer auferlegen laubtenstande: Jllgen, Stammler. Vicefeldw. vom— und zwar ganz abgesehen von der voraus- 1. Bat. 2. nass. Landw. Regts. Nr. 88 zu Sec. sichtlich nicht unbedeutenden Erhöhung des Pen— Lis. der Reserve des 2. Inf. Regts. Nr. 116, sionsetats— durch die unbedingte Nothwendigkeit Stelz, Rott, von Eschwege, Zimmermann, Viee— größerer baulicher Herstellungen, da die wenigsten feldw. vom 1. Bat. 1. Landw.⸗Regts. Nr. 115, vorhandenen Gerichtslokalitäten den Ansprüchen Gerhard, Viceseldw. von dems. Bat. zum Sec.- genügen, welche das öffentliche und mündliche Et. der Reserve des 2. Inf. Regte. Nr. 116, Verfahren erheischt. Schmaltz, Jost, André, Müller, Hamm, Vicefeldw— Berlin, 21. November. Abgeordnetenhaus. von dems. Bat. zu Sec.⸗Lts. der Res. des 4. Inf.. Eingegangen ist der Gesetzentwurf, betreffend Regts. Nr. 118, Nollenberger, Vicewachtm. von die Aufbringung der Gemeinde- Abgabe; ferner dems. Bat. zum Sec. Lt. der Reserve des Rhein. eine Anzeige seitens des Justiz Ministers, wo- Drag. Regts. Nr. 5, Becker, Wittich, Vicewachtm. nach das gegen den Abgeordneten Franssen bei von dems. Bat. zu Sec. Lts. der Res. 2. Drag.- dem Landgericht in Aachen anhängige Straf— Regts. Nr. 24, Diefenbach, Vicewachtm, von Verfahren für die Dauer der Session sistirt ist. dems. Bat., zum Sec. Lt. der Reserve des 2. Der Vertrag mit Braunschweig wegen Bearbeitung hessischen Hus.-Regts. Nr. 14, Irle, Vicefeldw. der Auseinandersetzungs⸗Geschäfte in den Grenz- vom 1. Bat. 2. Landw. Regts. Nr. 116, zum Gebieten wurde in zweiter Lesung genehmigt. Sec. Lt. der Res. des 3. Inf. Regte. Nr. 117, Der Gesetzentwurf betreffend die Aufnahme einer Morneweg, Victwachtm. von dems. Bat., zum Anleihe für Eisenbahnbauten und sonstige Aus- Skec.⸗Lt. der Res. des 2. Drag. Regts. Nr. 24, gaben zu Eisenbahnzwecken wurde auf Grund der Zimmermann, Viceseldw. vom 1. Bat 4. Landw.- ersten Lesung an die Budget-⸗Commission verwiesen, Regis. Nr. 118 zum Sec. Lt. der Reserve des womit sich der Handelsminister einverstanden er. 2. nass. Inf. Regts. Nr. 88, Weimar, Viceseldw. klärte. Es solgte nunmehr die Interpellation von dems. Bat., zum Sec. Li. der Reserve des Richter über die Verwendung des Welsen⸗Fonds. 2. Inf. Regts. Nr. 116 befördert. Regierungs Commissär Homeper verlas folgende — An der(echnischen Hochschule wurde Erklärung: die Staats Regierung hat schon bei Ingenieur von Willman aus S., Petersburg als früberen Veranlassungen sich dahin ausgesprochen, Lehrer für die Elemente der Bauconstruction und daß für dieselbe eine Verpflichtung zur Rechnungs- als Assistent für Ingenieurwissenschaft, L. Waibler legung über die Verwendung der in Beschlag ge— von hier als Mechaniker am physikalischen Institute nommenen Revenuen des König Georgs an den ingagirt, zum zweiten Assistenten am chemischen Landtag nicht bestehe, weil die Einnahmen und Laboratorium würde Fr. Mann von hier ernannt. Ausgaben nicht für Rechnung der Staats Casse, — Der Hosbibliothek. Sccretär zweiter Classe sondern für Rechnung des gedachten Fürsten er⸗ Es wird diesbezüglich auf das zur Kenntniß biesonderer Pagintrung räumlich vorangestellt wer- Dr. Nick wurde zum Hofbibliothek. Secretär erster solgen. Classe ernannt. Darmstadt. Bei dem Großh. Regierungs- platte wird vom 1. Januar k. J. an, nach dem Beschluß der Ständekammer, eine Trennung des segislanven von dem administrativen Theile in der Weise eintreten, daß die Ediete, Gesetze, Ver— ordnungen, überhaupt alle Publikationen von plelbendem Inhalte in dem Regierungsblatte mit des Hauses gebrachte Schreiben des Staats. ministeriums vom 10. Dezember 1869 und auf die bei Berathung des Staatshausbalts-Etats für 1874 ertheilte Auskunft Bezug genommen. In Gemäßzheit dieser Auffassung findet sich die Staats- Regierung nicht in der Lage, auf die geforderten Nachweisungen einzugehen. Hänel beantragte eine Besprechung der Interpellation; dieser vom Cen- trum und der Fortschritts-Partei unterstützte An- trag wurde angenommen. Virchow beantragte die sofortige Herbeirufung der Minister auf Grund des Artikels 60 der Verfassung. Lasker stellte anheim, in dieser Angelegenheit einen Antrag zu stellen, diesen in der nächsten Sitzung zu disecutiren und dann, wozu ja die gesetzliche Berechtigung vorhanden, die Gegenwart der Minister zu ver⸗ langen. von Schorlemer beantragte namentliche Abstimmung über den Antrag Virchow's auf Citirung der Minister, welcher Antrag darauf mit 200 gegen 151 Stimmen abgelehnt wurde. — 22. Nov. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses begründete Richter seinen zum Etat der Eisenbahn-Verwaltung pro 1878/79 gestellten Antrag. Der Handelsminister replieirte nur in Bezug auf einige Punkte der Ausführungen Richter's und verwies im Uebrigen auf die bevor— stehende Berathung in der Budget- Commisston, an welche sodann der Antrag überwiefen wurde. Es solgte nunmehr die Fortsetzung der Berathung des Etats des Cultus-Ministeriums von Titel 1 der Ausgaben an. Reichensperger erörterte die Wirkungen der Mai-Gesetze und die Nothwendig— keit ihrer Revision. Petri bestritt diese Noth- wendigkeit und bemerkte, die Mai-Gesetze sollten lediglich das Recht des Staates gegen die Ueber— grisse der Kirche schützen. Redner wünsche, es möge dem Reichskanzler gelingen, den Kampf mit Rom durchzuführen. Windthorst(Meppen) er⸗ klärt sich gegenüber dem Vorredner für Revision der Mai⸗Gesetze. Er kündigte einen Antrag be— züglich der Marpinger Angelegenheit an und legte dar, wie der Friede durch Wiederherstellung des früheren Verhältnisses zwischen Staat und Kirche wiederhergestellt werden könne, ohne daß die Frage der Gleichstellung beider Gewalten be— rührt werde. Der Cultusminister erklärte bezüglich der Frage der Aufhebung der Mai-Gesetze: diese Frage sei für die Regierung absolut indiscutabel, und die Regierung befinde sich nicht in der Lage, einer Aenderung der Mai-Gesetze und auch nicht einmal der Erwägung einer solchen Aenderung näherzutreten. Hierauf wurde der erwähnte Etats- Titel genehmigt. Ausland. Frankreich. Paris, 21. Nov. Der Budget- Ausschuß empfiehlt einem reactionären Cabinet die Votirung des Budgets zu verweigern. Die Wahl Prüfungen werden verschoben bis die Beamten vor dem Enquste Ausschuß erschienen sind. Die„Republ. frangaise“ sagt: Angesichts der Prätentionen des Senats und der Weigerung 0 f 6 1 4 0 3 1 10 6 1 73 des Präsidenten der Republik, seine Politik zu ändern, hat die Kammer der Deputirten die Pflicht, das Budget zu verweigern. Kein Budget, so lange nicht die Majorität der Kammer ein Mini sterium haben wird, zu dem sie Vertrauen haben kann. Die Bildung der Budget⸗Commisston aus lauter Republikanern mit vollständigem Ausschluß der Minorität gilt übrigens als erste Manifestation der republikanischen Majorität und ist nach hiesigem parlamentarischen Brauche unerhört. — 21. Nov. Zum Vorsitzenden der Budget- Commission ist Gambetta gewählt worden. Belgien. Brüssel, 21. November. Die Kammer nahm die Adresse in Beantwortung der Thronrede mit 54 gegen 34 Stimmen an und lehnte den Antrag Frere's ab, in die Adresse einen Passus aufzunehmen, wodurch die Regierung aufgefordert werden soll, das Treiben Derjenigen zu bekämpfen, welche die Verfassung der Mißacht⸗ ung der Bürger preisgeben. Großbritannien. London. Der„Stan- dard“ verlangt, Rußland möge nicht nur diplomatisch, sondern auch durch nicht zu mißdeutende Hand- lungen gewarnt werden, daß es nicht über einen gewissen Punkt gehen dürfe, ohne mit England als erklärtem und entschlossenem Gegner rechten zu müssen. Türkei. Constantinopel, 21. Nov. Wie von hier berichtet wird, geht die hiesige Garnison auf den Kriegsschauplatz und übernimmt die Bürger⸗ garde die Bewachung der Stadt. Telegramme aus Rasgrad berichten von unbedeutenden Recog- noscirungs⸗ Gefechten an verschiedenen Punkten. Mehemet Ali trifft Vorbeitungen, um Osman Pascha zu entsetzen. Erze rum, 19. November. Türkische Posten wechselten gestern Gewehrschüsse mit dem Feinde bei Mondurke. Die türkischen Batterien beschossen die russischen Befestigungen südlich von Erzerum. In der Ebene patrouilliren kleine russische Ca⸗ valerie⸗Detachements nach verschiedenen Richtungen. Montenegro Cettinje, 20. Nov. Vor- gestern zogen die Türken mit starker Macht von Skutari zum Entsatze Antivari's, wurden aber bei Mrkowice von 6 montenegrinischen Bataillonen geschlagen. Auf ihrem Rückzuge zerstörten die Türken die Bojana Brücke. Die Montenegriner nahmen heute das Spizza beherrschende Fort Nehab, nachdem sich Spizza am 16. Nov. ohne Wider- stand ergeben hatte. Fürst Nikita befindet sich in Antivari dessen Citadelle dem Bombardement der Montenegriner widersteht. Serbien. Belgrad, 21. Vor den aus dem Paschalik Widdin in den Bezirk Pirot ein— gefallenen Tscherkessen fliehen Türken und Christen massenhast. In Folge der Annäherung der Tscher- kessen an die serbische Grenze forderte die serbische Regierung die Einwohner der Districte Negotin, Zaicar, Kujagevae und Alexinatz auf, sich zur Räumung ihrer Wohnstätten bereit zu halten. Rumänien. Bukarest, 21. November. Einem Telegramm des„Romanul“ zufolge ist Rahova heute Vormittag 9 Uhr nach dreitägigem Kampfe von den Rumänen genommen worden. Die Türken entflohen, von den Rumänen ver— folgt, gegen Lom⸗Palanka und Widdin. Gleich- zeitig überschritt die Division Lupu die Donau bei Rahova. Unter den Truppen herrscht lebhafter Enthusias mus. Griechenland. Athen, 20. Nov. Depu- tirtenkammer. Petmezas beantragte die Vorlegung der Berichte der Consuln über die von den türki— schen Soldaten in den griechischen Provinzen der Türkei begangenen Verbrechen und die von der Pforte in Folge dessen verfügten Anordnungen. Der Minister des Aeußern Trikupis lehnte dies ab und erklärte, er werde seine Pflicht thun, die Dokumente aber nicht jetzt, sondern zu geeigneter Zeit vorlegen. Ruß land. Petersburg, 20. November. Gestern hielt der Großfürst Michael seinen feier— lichen Einzug in Kars und nahm die Huldigungen der Einwohner entgegen. Es ist nunmehr festge⸗ steut, daß die Garnison über 29,000 Mann stark war und die Russen nur mit 18,000 Mann attakirten. Die Stadt ist mit türkischen Kranken und Verwundeten überfüllt. Es herrscht Mangel an Aerzten. Die Kälte ist intensiv. Moskau. Der„Mosk. Ztg.“ zufolge hat sich die Hauptmacht der Russen gegen Erzerum gewandt und haben dieselben in Kars nur eine Besatzung zurückgelassen. Aus Stadt und Land. Bruchenbrücken, 23. Nov. Vergangene Nacht brach hier Feuer aus, welches einen Stall nebst Scheuer in Asche legte. Ein Glück bei allem Unglück war noch, daß rusche Hülfe zur Hand war, sonst hälte namenloses Unglück bei dem heftigen Sturme entstehen könne. Darmstadt. Die St gatsschuldenulgungscasse ver— wahrt nicht allein einen bedeutenden Betrag noch uner— bhobener Depositengelder, dieselbe hat auch von drei Ver— loosungen des im vorigen Jahre getilgten Rothschild'schen Anlehens(von 6½ Million Gulden) noch drei ebenfalls unbezogen gebliebene Preise von 169,990, 190,000 und 215,000, zusammen 574.990 fl. in Verwaorung. Das sind schöne Sümmchen, um derentwillen es sich für Besitzer olch hessischer Loose schon der Mühe lohnt, Papiete und Ziehungs⸗Liste zu revidiren. Darmstadl. Auch bier wurden bereits von Studiren— den der polytechnischen Hochschule sebr günstig ausgefallene Versuche über die praktische Anwendbarkeit des Telephons angestellt. Allerlei. Frankfurt, 22. Nov. Gestern fanden im hiesigen Postgebäude ebenfalls Versuche mit dem Telephon stalt, die vortreffliche Resultate ergaben. Aufgestellt waren in zwei entfernt von einander gelegenen Zimmern zwei Telephone, verbunden durch einen Draht, der in Mainz zusammengeschaltet war, so daß von einem Zimmer der Post zum anderen die Entfernung über 80 Kilometer be— trug. Die Sätze, welche nur mit einfach deullicher Stimme gesprochen, nicht geschrieen wurden, waren klar und präcis auf beiden Apparaten zu hören. Es machte den Ein— druck, als wenn ein Bauchredner spräche, oder als ob der Ton dem Boden entsteige. Gesungene Liederverse konnten noch deuilicher verstanden werden. Bebufs Ausführung der Versuche war ein schwacher Inductionsstrom benutzt, der völlig zu den mitgetheilten Erfolgen ausreichte. Auch hier setzt man große Hoffnungen auf die neue, gewiß nech vielfach zu vervollkommende Erfindung. Wiesbaden. Der„Reibn. Kur.“ erzählt folgendes Attentat im amerikanischen Geschmack:„Eine Dame, welche verflossene Woche von hier nach Frankfurt a. M. fuhr, traf in dem Coupé 2. Clesse mit zwei anderen Damen zusammen; nachdem ein Gespräch angeknüpft war, wurde sie von einer der Damen, welche einen Strauß in der Hand trug, gebeten, einmal daran zu riechen, was sie auch that. Die Dame wurde in Folge dessen schläfrig und verftel endlich in einen tiefen Schlaf, so daß sie bei der Ankunft geweckt werden mußte. Als sie nach Hause kam, gewahrte sie, daß ihre goldene Uhr nebst Kette ver— schwunden war.“ Stutigart. Hier hat der Socialdemocraten-Führer Holzwarsh der wegen Beleidigung der Richter zu einer Gefängnißstrafe von 3 Monaten verurtheilt, gegen eine Caution von 2000 Mark, die von seinen Parteigenossen aufgebracht wurden, aber freigelassen war, das Weite gesucht und die Parteigenossen sebr verblüfft zurückgelassen. Seht, ihr So ial⸗Democcaten, so führen euch eure Führer — an der Nase herum! Braunschweig. Erkrankangen an Trichinose, soweit sie auf den Genuß von braunschweigischer Wurst zurück. geführt werden, teten(mit Einschluß der neuesten Nach richten) bis jetzt in folgenden Orten auf: Leipzig, Höxter, Emden, Holzminden, Oldendorf, Fürstenberg und— nach dem heulen„Tbl.“ in einem leichten Falle auch hier in Braunschweig.— London, 20. Nov. In dem seit längerer Zeit gegen mehrere Deteclives schwebenden Strasprocesse wurde heute das Urtheil gefällt; dasselbe verhängt über Meikejohn, Drucovich, Palmer und Frogga: Zuchthausstrase von zwei Jahren; Clarke wurde freigesprochen. D. Frankfurt a. M., 22. November. Wir haben heute über eine sebr günstig disponirte Börse zu berichten. Man eröffnete auf höhere Berliner und Wiener Course in fester Tendenz, die im Laufe des gegen gestern ziemlich belebten Verkehrs successive an Intensitäl gewann. Na⸗ mentlich war es Berlin, welches gegen Schluß den Anstoß zu einer formidablen Hausse, die sich unter fast slürmischer Nachfrage vollzog, gab. Wie es scheint, ist man in Berlin gewillt, an der nach oben gehenden Richtung sestzuhalten und sich dusch die an die englische Regierung gerichtete Mahnungen des„Standard“, sowie durch die Meldungen aus Frankreich, die für eine Lösung des inneren Conflikts nicht tröstlich lauten, nicht irre machen zu lassen. Außer⸗ dem mögen auch Deckungskäufe der dortigen Contremine wegen des herannahenden Ultimo dazu beige tragen haben, die Course in die Höhe zu treiben. Creditactien bewegten sich zwischen 174/— 175½— 174%—177½ und 177, Staalsbahnactien zwischen 217½—218/ö—218—221¾ und 221. Lombarden notirten 67. Oesterr. Bahnen waren recht belebt und meist besser. In Galiziern fand ein hervorragendes Geschäft zu steigendem Course statt. Dieselben variirten zwischen 207/— 208½— 208 und 209. Die Nachricht, daß die Gesellschaft der Bahn ein zweites Geleise legen lassen wolle, wurde dementirt. Elb⸗ bal und Donau Drau gefragt. Prioriläten preishaltend. Von ausländischen Fonds Oesterr. Renten still, aber fest. Ungarische Schatzbons anziehend. Russen höher. Neue Russen à 76% in gutem Begehr. Amerika elwas schwächer. Banknoten theilweise besser. Von Wechseln Wien theurer und Amsserdam schwächer. Privatdisconto 35 pCt. Handel und Verkehr. Frankfurt, 21. Nov. Der heutige Heu⸗ und Stroh⸗ Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Cent. M 2.50—3 40, Stroh per Cent. M 2.10— 2.30. Butter im Großen kostete 1. Qual. M. 1 10, 2. Qual. M. 1., im Detail 1 Qual. M. 1 30, 2. Qual. M. 1 15 20. Eier per 100 M. 6—7 60. Weißkraut per 100 M. 10.—15. Erbsen per 100 Kilogramm, geschälte M. 26.—28. ganze M. 21.—24. Bohnen M. 28.— 30. Linsen M. 30.—36. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfund 75 Pf. Rindfleisch 6063 Pf., Kuhfleisch 5560 Pf., Kalbfleisch 65 Pf., Hammelfleisch 55 63 Pf., Schweinefleisch 75—80 Pf. Mainz, 21. Nov. Producten- Markt. Weizen per Nov. M. 22.70, per März M. 22.5. Korn per Nov. M. 15 35, per März M. 15 40 Hafer per Nov. M. 15.40, per März M. 15.50. Rüböl per Mal M. 38.15. Geld Cours. Frankfurt am 22. November 1877. 20⸗Frankenstücke Mk. 16 23 27 Englische Sovereigns 5.„ 20 31—46 Russische Imperlale s 1 68 73 Holländische fl. 10⸗-Stücke, i e n Duücg ten 4 5 5 9 57 62 Ducaten al mareo„ 9 60 65 Dollars in Gold. i 4 17-20 Auszug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Getraut: Friedrich Wilhelm August Albrecht Schneider aus Trondelburg und Marie Herzberger aus Gettenau. Heinrich Horn, Kellner zu Frankfurt a. M. und Eva Margarethe Mulch aus Friedberg. Geboren: Dem Musikmeister a. D. Johann Heinrich Schellhaas eine Tochter. Dem Schlosser in der Centralwerkstätte der Hessiichen Ludwigs-Eisenbahn August Kreß in Darmstadt eine Tochter. Dem Rentier Wilhelm Schudt ein Sohn. Dem Handelsmann Johannes Lenz ein Sohn. Dem Schriftsetzer Andreas Heinrich Paulsen ein Sohn. Gestorben: Anna Margarethe Rausch, geb. Brückmann, Ehefrau des Schuhmachers Johann Heinrich Rausch IV., 56 Jahre alt. Wilhelmine Elisabetha Herburg, geb. Maier, Wittwe des Rentn. Karl Herburg, 84 Jahre alt. Für Beck's Wittwe in Staden sind bei der Exped. des Anz. ferner eingegangen von: Ferd. Damm 2 M., Prof. Dr. Diegel 1 M. 50 Pf. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe 17. Nov. 20. Nov. 9. Nov. 9. Nov. 13. Nov. 15. Nov. 12. Nov. per Glas zu M. 150, „ ½ Dutzend 0 „ Dutzend 9% Die Exped. d. Anz. und Manschetten ze. Herrenkragen u. ere Holz ⸗Versteigerung. 3594 Dienstag den 27. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden im Rodheimer Gemeindewald, Distrikt Vorder⸗ wald: 2500 Ginsternwellen öffentlich meistbietend versteigert. Rodheim v. d. H. am 22. November 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. ate h Marinirte Häringe 3550 bei ilh. Bernbeck. Laubsägholz, 841 sehr schöne Tafeln, hat zu verkaufen Pri m a Uelzener Steinflachs in bekannter feinster Qualität bei 3495 Wilhelm Fertsch. Bad⸗ Nauheim. Ph. Kappes, Schreiner. 1 Asphalt- Dachpappen⸗Jahril Bad⸗ Nauheim. Meyer. 2 ug diaipaog Ä 2 2 2 lag 2 2 2 2 dus 120 e Adrt sesl. Wen. 3 Frichderg. Schreidet datt aut t 8. N. FInec berg. d 0 rr — ——— ———»„— r — * * Gemeinderathswahl zu Friedberg. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Ergänzungswahl des Gemeinderaths der Kreis— stadt Friedberg Dienstag den 27. d. Mts. eingetretener Hindernisse halber nicht stattfinden kann; es wird vielmehr am 5. Dezember Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, die Wahl von 4 Gemeinderathsmitgliedern der Gemeinde Friedberg vor— genommen werden. Die Wahl findet im Rathhaussaale statt. 1 Die Stimmberechtigten haben 4 Gemeinderathsmit— glieder zu wählen und zwar für die austretenden Herren Johannes Steinhäußer, Karl Seriba, Johannes Falck und Jean Huber, welche 3 letzigenannte Herren wieder wählbar sind. 1 Alle Stimmberechtigten werden daher eingeladen, an dem gedach en Termin sich persönlich einzufinden und ihre Stimmen abzugeben. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß Die— jenigen, welche mit der Entrichtung des letzten fälligen Ziels ihrer directen Staats- oder Communalsteuer im Rückstande sind, zur Abstimmung nicht zugelassen werden und daß daher alle Diejenigen, welche bis zum 23. Novem— ber mit der Entrichtung von Steuer im Rückstande waren, nur dann zur Abstimmung zugelassen werden können, wenn sie den Rückstand noch bis zur Wahl abführen und daß solches geschehen, der Wahleommission durch Vorzeigung ihrer Steuerquittung nachwessen. Friedberg am 23. November 1877. Der Bürgermeister: ee e ou c d r. Güter- Versteigerung. 3601 Mittwoch den 28. November l. J. Vormittags 11 Uhr, sollen im hiesigen Rathhaus die nachstehenden Hrundstücke der Johannes Walz III. Erben erbver— cheilungshalber öffentlich meistbietend versteigert werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Klftr. 1. 373. Grabgarten an der Fauerbacherstraße, 5 136. 1 in den Grabgärten(Prome— nadenweg). Friedberg den 21. November 1877. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fo en e. Bekanntmachung. 593 Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Zerggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur fentlichen Kenntniß gebracht, daß der Herr Adolf teuß in Geisenheim unterm heutigen Tage mit dem Elsenerzbergwerke Keilhaue in der Gemarkung Kaichen, Ereises Friedberg, mit einem Felde von 1,673 694 Quadrat- netern beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen tese Verleihung müssen bei Vermeidung des Verlustes es Vorzugsrechtes binnen 3 Monaten durch gerichtliche klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht perden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Eituationsrisses bei ver Bergmeisterei Gießen Jedem zestattel. Darmstadt den 15. November 1877. Großherzogliche Ober-Forst und Domänen Direction, Berg- Abtheilung. oO se. „dt. Tecklenburg. für Metzger& Wursller Därme! Schweinsdärme, Kranzdärme, Mitteldärme, Vottdärme, trockene und gesalzene, billigst zu beziehen durch die Darmhandlung von 6335.) A. Gregori in Frankfurt a. M. In Wiegen(Vier- u. Sechsschneider), Füllmaschinen, sowie in Hack⸗ stöcken und Wiegklötzen jeder Größe habe großes CTommissions-— Lager. 3580 e Oeifüser- allen Größen und Fagons vorräthig bei i 3522 Georg Groß. A. Stoff⸗Lager. Paletot-Stoffe. Winter⸗Buckskins. Winter-Chevlots. Winter⸗Kammgarn⸗Stoffe. Joppen Stoffe. Schwarze Tuche. Schwarze Croisées und Satins. Wen ausgeführt. Carl B Annoncen Tuch-& Confections-Geschäft von A. 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November 1877. 3582 August Decher Wittwe. 3604 Paar Chinesische große Bagdetten 3605 und 2 Paar Indische kleine Ziertauben, N Aetstellungsgewinnste, verkauft F. Nosbach. Gummischuhe, roth gefüttert, Peima- Qualität, bei. 9007 Jos. Hoffmann. 3587 Im Interesse der Bewohner Friedbergs und der Umgegend mache ich auf das wirklich bedeutende Lager schöner und guter Moͤbel des Herrn Pfeffer dahier aufmerksam. Ich weiß, weil ich es erfahren, sicher, daß man von Herrn Pfeffer gut bedient wird und habe darum Möbel von demselben gekauft und sie nach Frank⸗ furt geschickt trotz Fracht. Dies ist schon mehrmals ge— schehen. Man überzeuge sich durch den Augenschein, ob ich Wahrheit geredet; Weihnachten sieht man sich ja doch gerne wirklich schöne und gute Sachen an. Man freuk Gebackene Fische 3595 jeden Samstag Abend à Portion 20. 30, 40 und 50 Pfennig im„Deutschen Haus“ bei E. Schramm. Eine Wohnung für eine kleine Familie hat zu vermiethen 3586 Franz Stadelmann. Gestickte Herrenhemden, gute Qualttät, das Stück 3 Mark 80 Pfennig bei 3606 n L. Wetterhahn. Häckselmaschinen in verschiedenen Größen, sowie Diekwurzmühlen find fertig zu haben in meiner landwirthschaftlichen Maschinen— und Geräthewerkstätte zu Fauerbach b. Fr. und in meinem neu angekauften Geschäfte, Kaiserstraße, neben dem Landgericht dahter, vormals F. Ritzel. Friedberg den 16. November 1877. 3536 K. Häuser. Stühle, alle Sorten, von den feinsten bis zu den ordinärsten stets vorräthig zu den billigsten Preisen. 1468 Aug. Frank in Friedberg. Neue Dohnen, Erbsen und Linsen 3549 bel Wilh. Bernbeck. Wohnungsberänderung. 3574 Meiner verehrten Kundschaft hiesiger Stadt und Umgegend diene zur Nachricht, daß sich mein Laden von Samstag den 24. d. ab in meinem Hause am Rathhause befindet und sehe einem geneigten Zuspruch entgegen. Hochachtungsvoll Wilh. Hanstein, Ochsenmetzger— Bad-Nauheim den 22. November 1877. Corsetten zu sehr billigen Preisen bei K. Friedrich. — 44— Wir erlauben uns folgende Herren für die Gemeinderaths⸗Wahl vorzuschlagen: 51 Berg, Gottfried Mondigler, Georg Philippi, Emanuel Stahl. Bürger! Es ist unbedingt nöthig, daß in einem Gemeinderath alle Gesellschaftsklassen vertreten sind. Bis beute aber hatte die weniger bemittelte Klasse auch nicht einen der ihrigen darin. Dies mögen hauptsächlich die sogenannten unteren Volksschichten bedenken. Auf zur Wahl! 3591 Viele Bürger. 8 Butzbacher Katharinen- Markt findet Montag den 26. d. Mts. Abends Ball im Hessischen. statt, wozu höflichst einladet A. Joutz. Spiel⸗Waaren! empfehle ich mein wohl assortirtes Lager in den neuesten Spiel-Waaren aller Art nach dem Fabriks⸗ 3592 Auf bevorstehende Wei h n a ch ten Werthe zu festen Preisen berechnet darunter viele Sachen zu 30 und unter 80 Pfennig. Kaiserstraße 106. Adam Söllner II. Für Weihnachtsgeschenke halten unser großes Lager in den modernsten Kleiderstoffen zu bedeutend herabgesetzten Preisen bestens empfohlen. Nicht moderne Stoffe werden unter dem Einkaufspreise abgegeben. Kaiserstraße 97. 3596 Gebrüder Strauß. Flaschenbier. Ven jezt an Exportbier per Flasche 25 Pfennig, Lagerbier per Flasche 20 Pfennig, empfiehlt bei Abnahme von 6 Flaschen frei ins Haus Kaiserstraße. 3588 Conrad Heß. Geschäfts Empfehlung. 3293 Wir empfehlen zu den billigsten Preisen unsere Putz⸗ und Modewaaren, Weißwaaren, Wollewaaren, Stickereien, Holzschnitzereien. Das von uns gemiethete Geschäftslocal im Hause des Herrn Hofapotheler Görtz ist bis jetzt noch nicht geräumt und verkaufen wir einstweilen unsere Waaren bei Herrn Hoftapezier Falck, vis-à- vis der Post. Wir bitten ein hiesiges und auswärtiges geebrtes Publikum um geneigten Zuspruch unter Zusi cherung prompter und reeller Bedienung. Putzarbeiten aller Art werden rasch und auf das Geschmackvollste angefertigt. Friedberg im October 1877. Hochachtungsvoll zeichnen Geschwister Eckert. Tarlatan und Zaconcts für Ballkleider empf pschle ich eine große Parthie, beste Qualität, welche ich in Folge eines vortheilhaften Einkaufs 243 unter dem gewöhnlichen Preise im Stück abgebe, jedoch nur in verschiedenen rothen, gelben, grünen und lila Farben, alle übrigen Farben dagegen zum reellen Preis. 3570 Mayer J. Hirsch. Dos Heueste Jaschliks, Kaputzen, Kopf⸗Shawls, Damen- Westen, gestrickten wollenen Damenkragen und Halstüchern, gestrickten Kinder⸗ kleidern, Jäckchen, Röckchen, Kinder Gamaschen und Schuhen, sowie Socken und Strümpfe zu reellen Preisen bei 2934 K. Friedrich, neben der Post. 3577 Freiwillige Nürger-euerweht. 5 8 7 7 75 Ausrücken. Monats- Versammlung. Der Commandeur. Sliedberger Casino 3581 Donnerstag den 29. November, Abends 8 Uhr Ball im Hötel Trapp. Gewerbverein. 3585 Versammlung Samstag den 24. November, Abends 8 Uhr, im Locale von Henn& Jamin(1. Thüre rechts vom Eingange aus). Tagesordnung: Reuleaux's Briefe über die Weltausstellung in Philadelphia. Der Vorstand. Veteranen⸗ und Militärverein Friedberg. Samstag den 24. November, Abends präeis 8 Uhr, Generalversammlung in dem Vereinslocale. Tagesordnung: 1) Rechnungsablage. 2) Bestätigung des Erkenntnisses des Ehrengerichts vom 31. August l. J. 3) Beschickung des Delegirtentages vom 9. k. Mts. Pünkliches Erscheinen wird nach§ 31 der Statuten erwartet. 3539 Der Vorstand. Handwerkerschule zu Friedberg. In Folge eines Beschlusses Großherzoglicher Central⸗ stelle des Landes⸗Gewerb-Vereins zu Darmstadt soll die hiesige Handwerkerschule vorerst so erweitert werden, daß außer dem seither bestandenen Abends- und Sonntags⸗ Unterricht noch an 2 Nachmittagen den strebsamen Bau⸗ handwerkern, Meistern, Gesellen und Lehrlingen Ge⸗ legenheit geboten werden soll, sich in allen Zweigen des technischen und Freihandzeichnens die zu ihrem Beruf erforderliche Fertigkeiten anzueignen. Der Unterricht wird durch einen speciell zu diesem Zweck angenommenen Techniker unter Leitung des Vor⸗ standes unseres Local⸗Gewerb⸗Vereins unentgeltli Mittwoch- und Sonntag-Nachmittags von 1—5 Uhr er⸗ theilt und ist jedem gesitteten braven Menschen gestattet, daran Theil zu nehmen. Indem wir hoffen, daß sowohl die hiesigen wie die auswärtigen Meister einsehen, wie sehr das technische Zeichnen einem in seinem Fache tüchtig sein wollenden Bauhandwerker ein unentbehrliches Bedürfniß ist— dürfen wir in daß sie das Unternehmen der Großherzogl. Centralstelle mit Dank begrüßen und jederzeit fördernd dadurch entgegenkommen, daß sie ihren Gesellen und Lehrlingen, die sich an diesem Unterricht betheiligen wollen— bereitwilligst die dazu erforderliche Zeit gern gewähren. Der Unterricht beginnt Sonntag den 25. Nov. l. J. Nachmittags 1 Uhr in der städtischen Musterschule. Anmeldungen haben bis Morgens vorher bei dem Unterzeichneten zu geschehen. Der Vorstand des Loecal-Gewerb-Vereins. Im Auftrag: 3547 Schnitzel, Baugceessist. Ein Metzger-Lehrling 3608 wird gesucht. Von wem? sagt die Exp. d. Anz. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 26. Sonntag nach Trinitatis. Todtenfest. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1¼ Uhr: Herr Candidat Dingeldey. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Baur. Am 1. Advent Abendmahl in der Burg kirche. Katholische Gemeinde. a Sonntag Vormittag 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags 2 Uhr: Christenlehre mit Andacht. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 47 und eine Beilage.) Gosthaus„Zum Löwen“ in Butzbach. Auf Katharinen⸗Markt, den 25. November, findet in meinem Saale Balll statt, wozu ich böflichst einlade. a Müller, „Zum Löwen“. N Bett Dari ntuer Ann nur von Sta Be befa bine