sudberg Arat. ion, * aich Can 18. t lartt fteund⸗ Schramm. fellet. C. Itit. 1877. Vienstag den 23. October. 2 124 Oberhe sischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. mittags von 2 bis 5 Uhr abgebalten. dem Actuariat, nur in besonders dringende Friedberg den 17. October 1877. 2 2 Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großberzogliche Regier— ungsblatt Nr. 44 enthält: I. Verordnung, die organischen Bestimmungen der pol viechnischen Schule zu Darmstadt und die künftige Be⸗ zeichnung dieser Lehranßalt betreffend. Darnach hat die Anstalt sortan die Bezeichnung„Technische Hochschule zu Da rmstadt“ zu führen II. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. III. Diensinachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großterzog haben Allergnädigst gerubt: den auf die 2. Schulselle zu Düdelsheim präsentirten Schulverwalter Diehl zu Ober ⸗Ofleiden zu bestäligen; dem Schullehrer Hartmann zu Westhofen die 1. Schulstelle daselbst zu über— agen; den Schullehrer Minnich zu Oppenheim 1 Real⸗Lehrer daselbst zu ernennen. IV. Ruhestandsversetzung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: den Schullehrer Claus zu Klein-⸗Umstadt auf Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen. V. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die 1. ev. Schulstelle zu Zotzenheim, Gehalt 741 M. 43 Pf.; die ev. Pfarrstelle zu Rothenberg, Gebalt 1812 M. Dem 1 1 2 2 5 2 uren zu Leiningen stehr das Präsentationsrecht zu; die 22 77 ev. Pfarrstelle zu Södel, Gehalt 3026 M. 58 Pf. Dem Grafen von Ali⸗Leiningen-Westerburg zu Ilbenstadt steht das Präsentationsrecht zu. Darmstadt. Es wurden versetzt: Der Landgerichtsassessor Mickel von Büdingen nach Beerfelden und der Landgerichtsassessor Rabenau von Wald Michelbach nach Budingen; ferner wurde der Gerichtsgecessist Dr. Linkenheld aus Seligenstadt zum Landgerichtsassessor in Wald— Wichelbach ernannt. Berlin, 20. Oct. Der Kaiser ist heute Abend wohlbehalten hier eingetroffen. L Der„Reichs- Anz.“ publieirt die Ernennung des Abg. Wehrenpfennig zum Geh. Regierungs- und vortragenden Rath im Handelsministertum. Frankfurt, 20, Oct. Der Fackelzug zu Ehren des Kaisers am Abend des 18. October bestand aus mehr als 6000 Theilnehmern und fel über alle Erwartung glänzend aus. Der aiser zeigte sich mehrmals den Theilnehmern und jubelnd begrüßt. versammelten Menge und wurde jedesmal Gestern früh fuhr derselbe nach dem Römer, wo die Begrüßung im Kaisersaal durch den Oberbürgermeister stattfand. Von da suhr der Kaiset nach dem Dom, unterwegs von den Metzgern begrüßt, die ihm in goldenem der pokal den Willkommtrunk nach alter Sitte dar— brachten. Nach Besichtigung des Domes wurde der Zoologische- und Palmgarten besucht, die öffentlichen Bauten und Sachsenhausen besichtigt, an welch letzterem Platze die Sachsenhauser Veteranen dem Kaiser Apfelwein eredenzten. Abends sund dann ein brillanter Ball im Saalbau statt, dem der Kaiser mehrere Stunden mit sichtlichem Bergnügen anwohnte. Heute Morgen reiste der TFaiser mit Gefolge wieder nach Berlin zurück, bachdem er der Bürgerschaft Frankfurts seinen; Dank für die erwiesenen Aufmerksamkeiten und die Belgien vom 20. Oct, ab verboten. pirklich prachtvolle Schmückung der Stadt schrift⸗ lach ausgedrückt hatte. Wiesbaden, 20. Oct. Auch in Eibingen 7 Verfügung Amtlicher Theil. Bekanntmachung. n Angelegenheiten gestattet. Die Amtstage des unterzeichneten Gerichts werden wie seither an jedem Dienstag und Donnerstag, Vormittags von 8 bis 12 und Nach⸗ Außer dieser Zeit ist freiwilliges persönliches Erscheinen bei Gericht, d. i. bei den Richtern und Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pi st o r. W ist, wie der„Rhein. Kurier“ meldet, die Rinderpest ausgebrochen. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 18. Oct. Der Zar hat vorgestern dem deutschen und öster— reichischen Kaiser, sowie dem Erzherzog Albrecht den Sieg in Asien telegraphisch mitgetheilt, zur Erwiederung folgten Glückwünsche. Die„Wiener Abendpost“ constatirt den im gegenwärtigen Feld— zug in Asien entscheidenden Sieg der Russen. Die„Abendpost“ erachtet den Beginn einer regel— rechten Belagerung von Kars für zweifellos.— Graf Andrassy wird morgen mit dem Botschafter am Berliner Hofe, Grafen Karolyi, in Pest con— feriren. — 19. Oct. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde von dem Abgeordneten Magy und Genossen nachstehende Interpellation eingebracht: Wie weit sind die Verhandlungen über den Zoll- und Handels-Vertrag mit Deutsch— land gediehen? Wann werden die Vertrags- und Tarif- Vorlagen von der Regierung eingebracht werden? und wie gedenkt die Regierung für den Fall vorzusorgen, daß die verfassungsmäßige Be- handlung der Vertrags- bezw. Tarif- Vorlagen und der übrigen Ausgleichs-Gesetze bis zum 31. December nicht beendigt werden kann. Pest, 20. Oct. Die Polizei nahm 1240 Ctr. Schienen, die in Wien aufgegeben und nach Rumänien bestimmt waren, in Beschlag. Frankreich. Paris. Sämmtliche repu⸗ blikanssche Journale greifen heute sehr heftig das Ministerium an, weil dasselbe nicht demissionire. 20. Oct. Das republikanische Comité veröffentlicht einen Aufruf an die Partei-Genossen, worin dieselben um Geld-Beiträge zur Bestreitung der Kosten der bevorstehenden Wahlen dringend aufgefordert werden. Es heißt darin: Die Män: ner des 16. Mai zeigen uns, daß der Kampf noch nicht beendet ist. Sie affichiren laut die Prätention, die Gewalt zu behalten, selbst nach dieser gründlichen Verurtheilung durch das all— gemeine Stimmrecht, um die von ihnen unter- nommene Aufgabe durchzuführen. Sie wollen die Wahlen vom 28. Oetober und 4. November machen, Ste kündigen an, daß sie bereit sind, dieselben Mittel zu gebrauchen, welche ihnen schon am 14. October gedient haben. Das Land kennt diese unwürdigen, strafbaren Mittel. Es wird diesem neuen Drucke zu widerstehen wissen. Frei für die republikanischen Candidaten zu stimmen, ist die Pflicht aller Republikaner. Diese Can- didaten zu unterstützen, dazu sind neue Geld- opfer nöthig. Belgien. Brüssel. Durch ministerielle wird die Einsuhr von Rindvieh und Schaafen aus Deutschland und Luxemburg nach — Bayard Taylor, der berühmte amerikanische Schriststeller und Chef-Redacteur der„New Norker Tribüne“, ist zum Gesandten der Union in Brüssel el Rüdesheim und in Langenlonsheim bei Kreuznach ernannt. — Großbritannien. London. Der„Mor- ning-⸗Advertiser“ erfährt, daß England keinem der Kriegführenden einen Mediations-Vorschlag gemacht habe. Die Großmächte erachteten es gegenwärtig nicht für opportun, Friedens⸗Vorschläge zu machen. Italien. Rom. Der„Hon“ veröffentlicht eine Unterredung Crispi's mit einem ungarischen Staatsmanne. Crispi leugnete, daß Italien eine russophile Orient-Politik verfolge, und wies den Verdacht zurück, daß Italien einen Gebietszuwachs auf Kosten Oesterreichs anstrebe. Türkei. Constantinopel. Man be⸗ richtet von hier von der wachsenden Spannung zwischen dem Großvezir Edhem Pascha und Mahmud Damat Pascha. Letzterem verhalf sein großer Anhang unter den Ulemas wieder zu dem alten Einflusse. Man glaubt, Edhem Pascha werde unterliegen. — Eine hier eingetroffene persische Gesandt⸗ schaft überreichte dem Sultan ein Handschreiben des Schah's, worin Letzterer den Wunsch aus- spricht, die zwischen der Türkei und Persien be⸗ stehenden Bande enger geknüpft zu sehen.— Der Commandant von Kars, Mustafa, welcher in Erzerum verweilte, ist nach Kars zurückgekehrt. — An der Donau und dem Balkan herrscht wieder schlechtes Wetter, welches die Operationen verhindert. Am Lom fanden nur unbedeutende Scharmützel statt. — 19. Oct. Ueber das Bombardement an der Sulina Mündung wird amtlich gemeldet, daß an demselben außer 25 Kriegsfahrzeugen 20 Mörser— Batterien, die auf der Landseite nach Kilia hin aufgestellt waren, mitwirkten. 4 Häuser in Sulina waren bereits zerstört, 48, darunter ein Consulats- Gebäude und ein Hospital, beschädigt. — Die Armee Suleiman Pascha's zog sich am 19. Oct. in die Nähe von Rasgrad zurück, wo sie gegenwärtig für die Verpflegung günstigere Winter ⸗Positionen bezog. — 20. Oct. Officielle Telegramme theilen mit, daß Mukbtar Pascha die Position von Khizirdere in der Umgebung des Soghanlüdagh besetzt hat und daß Radschid Pascha, der mit einem Theile seiner Division den Russen in Karadjah-Dagh entkommen ist, sich gegenwärtig auf den Höhen von Subatan, 12 Stunden von Khizirdere entfernt, befinde. Die Pforte macht gewaltige Anstrengungen, um Mukhtar Ersatz— Truppen zu senden. Totaler Geldmangel ist jedoch lähmend. Der Sultan ist fortwährend zum Frieden bereit. Dem entsprechend sind Per- sonal⸗ Veränderungen in der Pforte zu erwarten. — Die Russen sollen Kars theilweise einge— schlossen haben und dasselbe beschießen. Die tele— graphischen Verbindungen mit Kars sind unter— brochen. Die ganze im Karadjah-Dagb ge— bliebene Division, 32 Bataillone stark, gerieth in russische Gefangenschaft. Montenegro Cettinje, 20. October. Ali Pascha hat bei Trebinje ein Armee Corps, bestehend aus 21 Tabors und 8 Bactaillonen, 5 dßT—T—T/————...——— —— . concentrirt, um die Wiedereroberung von Niksie zu unternehmen. Auch von Podgorizza her wird die türkische Offensive erwartet. Der Fürst von Montenegro ist mit dem Senats-Prästdenten Petrowitsch nach Orjaluka geeilt, wohin auch das Gros des montenegrinischen Heeres dirigirt wurde. Rumänien. Bukarest, 21. Oet. Dem „Romanul“ zufolge haben die Rumänen dreimal die Grivitza-Redoute angegriffen, wurden jedoch zurückgeschlagen. Einzelheiten über den Kampf liegen noch nicht vor. Griechenland. Athen. Der Confliet zwischen Griechenland und der Türkei wegen der türkischerseits erfolgten Saisirung von Waffen und einer Munitions⸗Sendung im Golfe Prevest ist beigelegt. Auf die Reclamationen des griechischen Cabinets wurde sowohl das griechische Schiff wie die Ladung freigegeben. Rußland. Petersburg. Ein amtliches Telegramm aus Gorni-Studen berichtet über zwei kleinere am 11. von Kosaken gegen Teteben und gegen das Dorf Tores ausgeführte erfolgreiche Recognoscirungen. Bei der letzten wurden 700 von den Türken gefangen gehaltene bulgarische Weiber und Kinder befreit und nach Mikke geleitet. — 18. Oct. Seit gestern findet von Seiten der Russen ein sehr heftiges Bombardement auf Plewna statt. Die Rumänen näherten sich der großen Grivitza-Redoute bis auf 20 Meter. Sie glauben, dieselbe sei geräumt. In den letzten fünf Tagen sind bei den Russen 1000 Mann Infanterie zur Verstärkung vor Plewna eingetroffen. — 19. Oct. Der Zar hat an seinen Stab eine Rede gehalten, worin er äußerte: Er werde bei der Armee bleiben und für die Bedürfnisse der Armee sorgen. Wenn nöthig, werde ganz Rußland, wie einst, unter die Waffen treten.— Das Gerücht von Aksakoff's Verhaftung hat sich nicht bestätigt. Derselbe hat vielmehr im Mos- kauer Slaven⸗Comite eine Rede gehalten, worin er sagte: Rußland dürfe nicht zurücktreten. Die europäischen Interessen und die Lokalisirung des Krieges seien leere Schlagworte. Rußland müsse siegen, und sollte sich ganz Europa entgegenstellen. — Einem Gerüchte zufolge hätten die Russen den österreichischen Bahnhof Itzkany besetzt. — 19. October. Die türkische Verbindung zwischen Plewna und Orhanie ist wieder unter- brochen. Die Russen haben die Position von Telisch besetzt. Die Türken räumten eine Redoute östlich und zwei Redouten südöstlich von Plewna. Man glaubt, daß dieselben unterminirt sind.— General Radetzky berichtete, daß die türkischen Truppen im Schipka⸗Passe durch Abzüge nach Sofia und Plewna vermindert seien. — Der„Regierungsbote“ bringt einen kaiser⸗ lichen Ukas vom 2. d., wodurch angeordnet wird, die Fuß- und reitenden Reserve⸗Batterien auf den Kriegsfuß zu stellen. — Eine Depesche des„Golos“ aus Igdyr, 17. d. meldet: Nachdem Ismail Pascha über Mukhtar Pascha's Niederlage Nachricht erhalten hatte, hob er sein ganzes Lager auf und zog sich auf die Subatan-Höhen zurück. Derselbe scheint im Begriff zu sein, das russische Territorium voll ständig zu räumen. Die Nachricht von Mukhtar Pascha's Niederlage hat unter den türkischen Truppen großen Schrecken hervorgerufen. — Man meldet aus Tiflis vom 18. d.: Die russische Armee ist im Anzug gegen Kars. Der Belagerungspark aus Alexandropol ist seit gestern ebendahin in Bewegung gesetzt. General Lazareff, welcher den Aladscha-Dagh umgangen hat und versprengte Abtheilungen des rechten türkischen Flügels gegen Süden verfolgt, sendet eine Colonne über Hatschihalil gegen die von Kars nach Erzerum führende Straße. Ismail Pascha hat seine Vor⸗ truppen auch von der Karawanserei⸗Straße zurück · gezogen. General Tergukassoff folgt ihm auf türkisches Gebiet. Das bei Osurgetl concentrirte Rion⸗Corps erhielt ebenso wie die Besatzung von Ardahan Befehl zum Vorrücken. Mukhtar Pascha hat unter Zurücklassung einer kleinen Garnison in Kars den Rückzug auf der Straße nach Erzerum angetreten. Die Russen setzen die Verfolgung der Europas Vorbereitungen für den im nächsten Frühjahre beabsichtigten Ineognito-Besuch des Schahs zu treffen. Aus Stadt und Land. —b—. Friedberg, 22. Oct. Unser Pferdemarkt scheint sich ganz nach Wunsch zu gestalten. Von den günstigen Absatzaussichten im Hauptort der reichen Wetterau bestimmt, wo auch bei den gegenwärtigen Zeiten Kauflust und Zahlungsfähigkeit zu erwarten sind, hatten viele Händler die Beschickung des hiesigen Marktes angemeldet, und sind auch bereits der Mehrzahl nach im Laufe des gestrigen Tages eingetroffen. Alle Sachverständigen sind darüber einig, daß die bis jetzt zugebrachten Thiere nich! nur vorzüglich gepflegt, sondern auch von guter Organi⸗ ation sind. Die unter solchen Umständen gegebene Ge— legenheit, nicht nur das dem Zweck Entsprechende zu finden, sondern auch zu angemessenem Preise krufen zu können, wird voraussichtlich auch zahlreiche Käufer herbeiziehen. Alsdann werden Anbietende und Nachfragende von der Concurrenz in gleicher Weise begünstigt sein, was uns ebensowohl vor übertriebenen, wie vor gedrückten Preisen bewahren muß. Wir glauben, daß wenige der zu Markl gebrachten Fohlen in der Hand ihres Eigenshümers bleiben und auch nur vereinzelte Besucher unseres Marktes den⸗ selben verlassen werden, ohne ihren Pferdebedarf gedeckt zu gaben. Ferner erwarten wir einen reichlichen Zuzug solcher Häste, die nur aus Wißbegirde oder zum Vergnägen kommen. Auch sie können berckchert mit werthvollen An— schauungen und Kenutnissen, erfrischt an Leib und Seele unsere Stadt verlassen, wenn sie die Gelegenbeit richtig benützen. Endlich hoffen wir, daß die biesigen Geschäfis⸗ leute durch den diesjährigen Pferdemarkt einen ihnen von Herzen zu wünschenden lohnenden Absatz und Verdienst finden werden. Allerlei. London, 19. Oct. Der jetzt auf dem Transport nach England befindliche Obelisk„eie Nadel der Cleopatra“, welcher s. Z. bekanntlich vom Khedive der Königin von England geschenkt wurde und welcher in seinem eigens zum Transport gebauten Schiffe bei dem letzten Sturm verloren gegangen war, ist 90 Meilen nördlich von Ferrol wieder aufgefunden worden. Genossenschaftswesen. Wie hinfällig die Behauptungen der Social— demokratie von dem Rückgange des deutschen Ge— nossenschaftswesen find, das beweist wieder recht deutlich der Jahresbericht für 1876, den der An— walt der Deutschen Erwerbs- und Wirtbschafts⸗ genossenschaften, Dr. Schulze-Delitzsch, dem vor einigen Wochen in Wiesbaden stattgehabten 18. Vereinstag vorlegte. Dieser weist an Ge— nossenschaften 4686 namhaft nach gegen 4575 des Vorjahrs. Davon fallen auf die Vorschuß— vereine 1876 2830, gegen 2764 im Jahre 1875, auf die Genossenschaften in den einzelnen Gewerbs- zweigen(Rohstoff-, Werk-, Magazin- und Pro- ductiv⸗Genossenschaften) 1876 743, gegen 715 im Vorjahr, auf die Consumvereine 1876 1049, 1875 1034, auf die Baugenossenschaften 1876 64, 1875 62. Die Mitgliederzahl ist auf 1,380,400 bis 1,400,000 anzunebmen. Die wirklichen Ge— schäfte(nicht die Umsätze) betrugen 1876 etwa 2650 Mill. Mark, die angesammelten eigenen Kapitalien in Geschäftsantheilen und Reserven 170 bis 180 Mill., die aufgenommenen fremben Kapitalien 360 bis 370 Mill. Mark. Was die beiden hauptsächlichen Arten der Genossenschaften anlangt, so haben von Vorschußvereinen diesmal 806 ihre Abschlüsse eingesandt(gegen 815 im Vorjahre). In diesen waren 431,216 Mitglieder (1875 418,251). Baarkredite wurden gewährt: 1875 1495 Mill., 1876 1525 Mill. Mark. Davon kamen auf Vorschußwechsel 1875 548, 1876 574 Mill., auf Diskonten 1875 293, 1876 323 Mill., auf Schuldscheine(darunter Lombardkredite) 1875 97, 1876 100 Mill. Mark, auf Conto-Corrente 1875 544, 1876 nur 514 Mill. Mark. Die geschäftliche Krists hat neben den schlimmen auch gute Folgen gehabt: man ist nament— lich in Bildung des eigenen Kapitals mehr als je zuvor vorgeschritten; es kamen auf 330 Mill. Mark fremdes Kapital 1875, 334 Mill. Mark, dahingegen stieg das eigene Vermögen von 81,969,988 Mark 1875 auf 98,891,166 Mark 1976. Von 1094 der Anwaltschaft bekannten Consumpereinen, von denen auf Oesterreich 416, auf Preußen 299, auf Sachsen 137, auf Baiern Türken fort. Persien. Teberan. Mirza Ali Khan Baden 34, auf Württemberg 21 fallen, haben 1 ist von bier abgereist, um in den Hauptstädten 180(gegen 179 1875) ihre Abschlüsse eingesandt. N Dieselben hatten Mitglieder 101,727. Der Ver- kaufserlös betrug 24,378,410 Mark, das eigene so Nützliches für das Volk zu schaffen, wie die deutschen Genossenschaften sind. Landwirthschaftliches und Gewerbliches. Das Pflügen vor Winter. Weil es noch allent⸗ halben unglaublich viele Landwirthe gibt, die das Pflügen der ungesälen Felder vor Winter versäumen, theisen wir folgenden Versuch mit: Wir ließen im Herbste 1863 ein für Kartoffeln bestimmtes Feld zur Hälfte umpflügen, die andere Hälfte blieb ungepflügt über Winter liegen. Bei der stattgehabten Kartoffel⸗Erndte ergab es sich nun, daß der Ertrag auf dem vor Winter umgepflügten Stücke um größer war, als auf der andern nicht gepflügten Hälfte. Zwei Jahre vorher, hatten wie einen gleichen Versuch zu Gerste ausführen lassen, dessen Resultat ebenfalls zu Gunsten des Pflügens vor Winker ausfiel. Behandlung neuer hölzerner Fässer zur Aufbewahrung von Wein und Most. Neue hölzerne Fässer ertheilen dem Wein und Most bekanntlich einen schlechten Geschmack und führen auch wohl gänzliches Ver⸗ derben herbei. Man beugt dem vor, wenn man die Fässer mit einer Sodalösung auslaugt. Für ein Faß von 60 Litet Inhalt genügt 1 Pfund krystallisirtes kohlen⸗ aures Nalron. Man löst dieses Salz in Wasser, füllt das Faß halb voll, rollt es eine Zeit lange, füllt es dann ganz voll und läßt es 12 bis 14 Tage stehen. Die Lauge ist dann ganz braun gefärbt und wird abgelassen, das Faß abermals mil Wasser gefüllt, einige Tage hingestellt und dann ausgespült. Jetzt hält sich der Wein in einem solchen Fasse vortrefflich. Auffrischen alter Korke. Nach dem Vorschlage von Moore werden die gesammellen Korke mit heißem Wasser übergossen, am andern Tag mehrmals mit reinem Wasser abgewaschen und in ein Gemisch von 15 Theilen heißem Wasser und 1 Theil Salzsäure gebracht. Werden sie nun nach einigen Stunden herausgenommen, gut ab⸗ gewaschen und getrocknet, so haben sie wieder das Ansehen neuer Korke. 5 Ueber bessere Benutzung der Farren macht das Wochenblatt für Land- und Forstwirihschaft folgende Mittheilungen: So häufig liest man in öffentlichen Blällern, daß Farren auf die Schlachtbank zum Velkauf ausgeboten werden. Abgesehen davon, daß diese Thiere ein schlechtes Fleisch liefern, das sich nur zur Wurstfabrikation eignet, und daß dieses Fleisch meist als Ochsenfleisch verkauft wird, so möchte Einsender dieses darauf hinweisen, daß diese Thiere, wenn sie eine Zeit lang zur Zucht verwendet worden sind und erst dann castrirt werden, für die Land— wiruhschant viel nützlicher verwendet werden können. In der Eifel und in der Gegend von Trier werden die meisten Farren erst im dritten Jahre, gewöhnlich im Späljahre, castrirt und dann den Winter und das Frübjahr hindurch zu schweren Arbeiten verwendet und wenn das Feld bestellt ist, gemästet. Ein Paar dieser Castraten zieht eine Last, die 4 Pferde kaum foribringen und sind leicht zu gewöhnen, auch schlägt edie Mastung sehr gut bei denselben an und sie werden dann als gemästete Ochsen um hohe Preise ver⸗ kauft, wodurch ein weit höherer Gewinn erzielt wird, als wenn diese Thiere im besten Alter geschlachtet werden. Das Casttiren selbst ist bei erwachsenen Thieren sehr ein⸗ ach, gefahrlos und von geringen Kosten und ein hoher Geldgewinn dadurch gesichert, weil 2 solcher Thiere die Arbeit von 4 Pferden oder Ochsen verrichten und nebenbei auch mit allem Futier leicht gemästet werden können. Baumwollenabfälle als Düngermaterial⸗ Die oben genannten Abfälle werden von den Spinnereien ais ganz nutztos verworfen, sie bieten aber behufs Bereitung von Mistbeeten ein sehr werthvolles Malexial und zwar n Beimengung mit Gerberlohe oder mit gewöhnlichem Stalldünger, in der Art jedoch, daß die Baumwolle keine Klumpen bilde. Ist die Verwendung der Mistvecte ein⸗ gestellt, so dient bdieser Baumwollendünger zur Verbesserung des Bodens der Oostgärten, bei Einpflanzung von Obst⸗ bäumen u. dergl. Besondere Erwähnung verdient die Verwendung der Baumwolle in der Spargelkultur. Herr Bidault zu Ars-sur-Aube erfreut sich schon seit mehreren Jahren konbarer Spargel mitlen im Winter. Im Herb gibt ner auf das Spargelbeet eine 20 Centim. hobe Schichte von den in Rede stehenden Abfällen, der Schnee schmilzt sogleich in Folge der künstsich erzeugten Wärme, im Januar entwickeln sich die Sleckkaospen der Spargeln und so ißt es möglich zu dieser Jahreszeit weiße, zarte, gesunde und geschmackvolle Spargeln zu genießen. Schnelle Alkohol Probe. Zur annähernden Be⸗ stimmung der Stä uke kleiner Mengen Alkohol wird, nach dem„Archiv der Pharmanzie“ von Prof. Barsoed in Kopen⸗ hagen empfohlen, schmale Streifen von Fillrinpapier(feines Löschpapier) mit dem Alkobol zu nänken und anzuzünden. Wenn nach dem Abbrennen des Alkohols der Paplersireisen schnell wieder Feuer fängt, so muß ber Alkohol über 80 procenlig sein; entzündet sich aber das Papier schwer, so kann man einen Gehalt von 75 bis 80 Procent annehmen; en zünde: es sich gar nicht, dann kann der Alkohol nicht stärker als 73—75procenlig gewesen sein. Die Bedeulung dieser Proben ist sehr einfach. Der geringe Wassergehalt 48, auf die sächsischen Herzogthümer 42, auf im starken Alkohol verdunstet während des Abbrennens Vermögen 3,602,491 Mark.— Wir haben diesen Zahlen nur den guten Rath an die Adresse der Socialdemokraten hinzuzufügen, doch einmal den Versuch zu machen, auch-nur etwas annähernd — 1 10 3 gesetl 1606— 38973 agebls sanric fene S Mörlen Schent du. J. idee Vete A ausgetettf 1 clechles Laien clanei, edu wird, 1. daß die 21 verwendel bit Land- 1. en bit mißt u Spöisabtt abt binturg 40 Jgelt deßhl. 7. 0. 7 ee 74 0. e 1 1 und Holzasche, welche der Dünger eingegossen und herauf die Furche M. 6.40 7.20. Ochsenfleisch per Pfund 75 Pf. Kuh- und — und läßt das Papier trocken zurückz schwacher Alkohol, der also viel Wasser enthält, läßt das Papier feucht zurück, so daß es sich nur schwer oder gar nicht entzündel. Es kann au diese Weise die Stänke von etwa fünf Tropfen Alkohol geprüft werden. Das Düngen der Obstbäume. Da die meisten Obsibäume in Gärten oder auf dem Ackerlande ste ben, wo ohnedies gedüngt wird, so glauben Viele dieselben bedürfen keiner besonderen Düngung. Die Erfahrung hat uns aber gelehrt, daß eine besondere Wüngung der Obst— bäume 15 blen 1 beim Obstbau bedeutend zu vermindern im Stande ist und zugleich auf die Vollkommen 9095 Pf. Eier per Stück 7 5 2 n aar heit der Fuüchte sehr vortheilhaft einwirkt. Von den ver- 50 Pf. Hühner 1 S lück 0 90 dannen 955 815 schiedenen Düngstoffen, die bis jitzt angewandt wurden, 60 Pf. Enten per Stück M. 1.50. Kartoffeln, 100 hal sich beim Kernobst namentsich flüssiger Ablrittsdünger Kilo, M. 6—.. beim Steinobst Compostdünger bewährt. Frankfurt, 20. Oct. Der heutige Heu- und Stroh— Da die Verwendung des flüssigen Düngers geschieht vom Markt war ziemlich befahren. Heu kostete je nach Qualität Spätherbst bis vor Beginn des Frühjahrs, zu welchem f per Ceniner M. 2.50 3.40. Strob per Centner M. 2.— Zweck entweder kreisförmige Furchen unter der Traufe der bis M. 2.30. Bulter im Großhandel das Pfund 1. Qual. jungen Bäume gezogen oder dei älteren Bäumen mehrere 90 Pf., 2. Qual. 80 Pfei im Kleinhandel 1. Qual. kleine Gruben an bezeichneter Stelle gegraben werden, in M. 1.20., 2. Qual. M. 1.—. Eier das Hundert ist die Düngung der Obsibäume mit slark verdünntem Abteiftsdünger, namentlich im Juli, da hierdurch besonders auf die Ausbildung der Tragknospen äußerst günstig ein⸗ gewirkt wird, was natürlich für die nächstjährige Ernte von dem größten Einflusse sein muß. Handel und Verkehr. Friedberg, 20. Oct. Wochenmarkt. Butter kost ete per Pfund 80—95 Pf. Eier per Stück 9 Pf. Gießen, 20. Oct. Wochenmarkt. Butter per Pfund wieder zugedeckt wird. Die Quantität des Düngers it Rindfle ich 55—65 Pf. Schweinefleisch 75—80 Pf. Kalb⸗ je nach dem Alter der Bäume ½— 3 Im mi(1 Immi' fleisch 60 70 Pf. n Pf. 0 = 12 Maaß) auf den Baum. Von größtem Vortheil!“(per 100 Kilogr.) M. 5.60.—6. Erbsen, geschälte(per * 100 Kilogr.), M. 26—28., ganze Erbsen M. 21—24. Bohnen M. 24 27. Linsen M. 24— 30. Manz, 20 Oct. Prodncten-Marft. Nov. M. 22 70. Korn per Nov. M. 15.40. Nov. M. 15.35. äh per Oct. M. 40.10. Marburg, 20. Oc. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 95 Pf. bis M. 1.05. Eser per Stück 7—8 Pf. Tauben das Paar 45—50 bf. Hähnchen per Stück60 80 Pf. Gänse per Stück M. 46. Hasen per Stück M. 2.80—3 50. Zwiebel per Pfund 8—12 Pi. Sellerie per Knolle 34 Pf. Aepfel 10—12 Stück 10 Pi. Birnen 5—8 Stück 10 Pf. Waizen per Hafer per Weld⸗ Tours. Frankfurt am 20. Oetober 1877. 20 Franken Mr. 16 22 205 Englische Sovereigns 20 36-38 Russische Impertales 8„ 16 70-75 Holländische fl. 10 Stücke. 16 65 G. Ducaten. 5 9 65 77 Ducaten al maree 9 60-62 Dollars in Golv 4 17—20 . zu sehr bill zreisen bei Corsetten 1 cdrich. Bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bad- Nauheim ist zu haben: Die Währschaft bei Viehhändeln im Großherzogthum Hessen. Preis 50 Pf. Inhalt: 2 2 Erster Abschnitt. Die Währschaft bei Pferden, Rindvieh, Schafen und Schweinen. §. 1. Die Währschaft im Allgemeinen. — 1 1 §. 2. Die Hauptmängel bei Pferden, Rindvieh, Schafen und Schweinen.§. 3. Allgemeine Zeichen der gesetzlichen Mängel. F. 4. Haftung des Veräußerers im Falle ausdrücklichen Versprechens.§. 5. Die Klagen des Erwerbers eines fehlerhaften Thieres, insbesondere die Wandlungsklage.§. 6. Die Minderungsklage. 8. 7. Uebernahme des Thiers durch den Erwerber.§. 8. Beweis. F. 9. Verfahren.§. 10. Verjährung. ö Zweiter Abschnitt. §. 11. Die Betrugsklage bezw. die auf den Betrug des Veräußerers gestützte Contraetsklage aus Viehhändeln. Dritter Abschnitt. Verschiedene hier einschlagende Rechtsverhältnisse. der Großherzoglichen Bürgermeisterei Groß Karben zur K. 12. Der Eigenthumsvorbehalt bei Viehhändeln.§. 13. Das Nichtabholen eines verkauften Stück Viehs Seitens des Erwerbers. 5 Anhang. 5 Die Währschaftsgesetze der benachbarten Staaten. 5 1) Baden. 2) Bayern. 3) Königreich Preußen: a. Währschaftsrecht im Bezirk des Apellationsgerichtes zu FToöln, b ehemalige freie Stadt Frankfurt a. M., e. ehemaliges Kurfürstenthum Hessen, d. ehemalige Landgrafschaft Frankfurt a. M. Zum neuen Havana-Haus Importirte Bremer u. Hamburger. Hauptver auf der Cigarrenfabrikate des bedeutenden Hauses Joh. Basth. Noll in Gießen. Einziges Haus in Deutschland, welches auf d. Weltausstellungen in Wien 1873 u. Philadelphia 1876 die höchsten Prämien erkielt. Große Fabrik-Niederlage Wiener Meer- sc aum-, Bernstein- u. Weichsel-Waaren.— Tabaks- bfeifen u. Cigarrenspitzen in reichster Auswahl zu den billigsten Preisen. 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Weiss in Bad- Nauheim. 2020 ö 1 1 17 1 chung Birnbaumstämmchen Bekanntma ung. i alle Sorten, werden aus sta nuch Wlumschule 278 Wilhelm Brückmann beabsichtigt auf seinem abgegeben. Friedberg den 20. Oktober 1877. Wehr an der Dögelmühle, Gemarkung Groß-Karben, nen beweglichen Aufsatz von 15 Cm. anzubringen. Großherzogliche Burgermeisterei Friedberg. . 6 Die deßfallsigen Pläne und Beschreibungen liegen 14 3280. Sbligations⸗Verloosung. Tage lang, von Publication dieses an, auf dem Büreau Einsicht der Interessenten offen. Etwaige Reclamationen 3270 Aus den Partial Obe gationen der Gemeinde egen die fragliche Anlage sind innerhalb der gleichen Kaichen ist die Nr. 81 durch Verloosung zur Rückzahlung Frist bei uns bei Meidung des Ausschlusses anzubringen. bestimmt. Der Inhaber derselben wolle deren Betrag Friedberg den 19. Oetober 1877. von fl. 100. am 31. Dezember l. J. gegen Rückgabe der Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Schuldurkunde an unserer Gemeindekasse in Empfang ine nehmen, da mit diesem Tage deren Verzinsung aufhört. 1 Kaichen am 18. Oktober 1877. Gefunden. Großherzogliche Bürgermeisterei Kaichen. Auf dem Wege von der Görbelheimer Mühle nach Weitz el. ßauerbach wurde ein braunes Rohrstöckchen mit weißem Fnopf gefunden. Der Eigenthümer kann dasselbe gegen Bekanntmachung. eratgebühren dahfser in Empfan 1 85 e. A 3271 Nächsten Donnerstag den 25. d. M. Vormittags Bruchenbrücken am 19. Oktober 1877. 10 Uhr, wird an der Baustelle des Gradirbaues Nr. 10 Großherzogliche Bürgermeisterei Bruchenbrücken. eine Parthie Holz in mehreren Loosen gegen gleich baare n Zahlung öffentlich an den Meistbietenden versteigert. Bad⸗Nauheim am 20. Oktober 1877. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim. 3266 3273 Dem mit unbekanntem Aufenthalte abwesenden 3275 bei Kartoffeln 3119 werden angekauft von Friedberg. A. Stahl Wittwe. Eeine Wohnung auf der Kaiserstraße, bestehend in 2 geräumigen Zimmern mit Alkov, Küche, Keller und Spescher, kann an eine ruhige Familie vermiethet werden. Zu erfragen bei der Exped. des Anz. 3077 3232 Drei neue Dresdener Fagon⸗Strickmaschinen werden billig abgegeben. Näheres bei der Exped. d. Anz. 2 halbjährige rein euglische Eber stehen zu verkaufen bei 3237 F. Wiener in Bonames. 3213 Soliden Personen ist der Verkauf eines überall leicht verkäuflichen guten Artikels bei hoher Provision zu über⸗ tragen. Franco⸗Offerten sind innerbalb 8 Tagen sub M. P. 800 postlagernd Carlsruhe(Baden) zu richten. Hische Roheßbückinge Wilhelm Fertsch. Weinfässer 3281 in allen Größen, darunter 3 Zulast- und 1 Stück— faß, billigst bei ö 3272 Die gegen Herrn Steiger Dorn⸗Assenheim am 15 sprochene beleidigenden Worte nehme ich hiermit zurück. Ph. Dan. Kümmich. Schiffmann zu ohne Gund ausge— v. Mts. Dorn⸗Asseheim am 17. Oktober 1877. Georg Gilbert. Seidene Umknöpftücher K Foulards it geblich vor langen Jahren nach Düsseldorf überzogenen Jäger. 3 heinrich Dietz von Nieder-Mörlen wird eröffnet, daß 5 5. sene Schwester, die ledige Margretha Dietz von Nieder⸗ 0 3 Porlen, am 19. Januar l. J. mit Hinterlassung eines 6 E er 5 0 Schenk, und resp. Verpflegungsvertrags vom 18. Dez. 6 J., J. verstorben, inhaltlich dessen sie der Peter Dietz II. Spinnstube M. 1. 30 Pf. Uittwe von Nieder- Mörlen, dem Wilhelm Dietz und ientalender— 50 Enst Schäfer von Bad-Nauheim ihren gesammten Familienke ent 5 5 lachlaß und zwar einem jeden 0 1 zu Deutscher Reichsbote„— 40„ Atem Dritttheil gegen Uebernahme der Verpflegung ge— n 8 bbenkt und übergeben habe und bleibt ihm anheim ge. Lahrer hinkende Bote 1 30 1 diesen 1 dessen Einsichtnahme 9 do. mit Kaiserprämie„— 40„ ittet ist, unter Geltendmachung etwaiger Erbrechte so e g 255 Irviß önnen 3 Monaten, vom ersten Einrücken in die Einsiedler⸗Kalender 6 40„ Tarmstäpter Zeitung an, förmlich anzufechten, ansonst Landkalender„— 20 0 25 Maßgabe des gedachten Vertrags verfahren werden. durchschossen 3 ond. U Bab⸗Nauheim den 2 1 17 80 1 Daheimkalender 0 0 ee eee 920 ab⸗Nauheim. gu haben bei Carl Bindernagel. 360 in den schönsten Farben billigst bei K. Friedrich. ä— ů ů————ů— 1.—— n —— A 5 1 4 f 0 1 0 ö 14 1 715 N 100 1 N 1 4 0 1 37 0 10 1 1 1 1 1 7 1 10 5 N .„ 1 Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen in Friedberg tuich Carl Bindernagel: Alles mit Gott! 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In dieser Zeit hat es sich in mehr als 8 hunderttausend Exemplaren über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworden. — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie olche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— herzustellen, und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Communiongeschenken“ für jedes Alter und für alle Stände eignet.— 3269 Für die bekannte Flachs⸗, Hanf⸗, Wergspinnerei, Weberei, Zwirnerei und Bleicherei in Bäumenheim, Bahn-, Post- u, Telegraphenstation in Bayern, prämiirt auf den Ausstellungen München 1868, 1871, 1872, 1874, 1875, Ulm 1871, Wien 1873, nimmt Flachs, Hanf und Abwerg fortwährend zum Lohnverspinnen, Weben, Zwirnen und Bleichen an: Herr J. 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