1877. 9 Donnerstag den 22. November. M 137. ö s ledel. a 3* 8 * 9 g g Ayr dun 1 1 e I. 0 1 E 1 astein v.. a U 1 8 Aekutscher. 8 — N ibelasse Die Petitzeile* ö 5 wird mit 11 Pfennig berechnet. Areisblatt für den Areis Friedberg. Dienstag, Henne Samstag. derm a 1 8 Amtlicher Theil. 2 etreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Land gestütsbeschäler für 1878. Friedberg den 17. November 1877. arverein Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. W 5 binnen 8 Tagen Ihren Bedarf an Bedeckscheinen einberichten. Bei dieser Veranlassung weisen wir Sie zur pänktlichen Befolgung f. 3— 1 Nr. 54 von 1836 und in den Amtsblättern des vormaligen Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz selben hi 10 und Nr. 52 von 1837 erlassenen Vorschristen bezüglich der Einführung eines Sprunggeldes und Sicherung der Erhebung des⸗ Mußte ie Den damit nicht, wie schon so oft gelegentlich der Prüfung der jährlichen Verzeichnisse über das zu erhebende Sprunggeld erinnert werden * Gude 546 i en e ee Zustande vorgelegt werden. Namentlich mußte bei Gelegenheit dieser Reviston mehrsach gerügt 7* nisse ni eutli e i 28; N i N a f 4 6 N versehen worden seien ꝛc. geschrieben, ausgestellte Scheine hierin nicht eingetragen, dieselben mit Datum und Namensunterschrift nicht J. B. d. K.: Küchler, Kreis. Assesor. 1 Sttinfurth aft) Betreffend: Maßregeln gegen die Rinderpest Friedberg am 20. November 1877. a 5 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an dis Großh. Bürgermeistereien, Großh. Polizeiverwaltung Bad-Nauheim und Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. Da die Orte Geisenheim und Eibingen für seuchenfrei erklärt worden sind, so werden die aus Anlaß des Ausbruchs der Rinderpest in den genannten Orten durch unser Ausschreiben vom 14. Oct. laufenden Jahres angeordneten Maßregeln zufolge Verfügung Großh. Ministeriums des Innern Betreffend: Servisliquidationen. wieder aufgehoben. Dr. Braden. Friedberg am 21. November 1877. 2 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir benachrichtigen Sie, daß die Formulare zu Servisliquidationen nunmehr von uns bezogen werden können. Sie wollen sich Ihren Bedarf sofort abbolen lassen. Dr. Braden. 7 Friedberg am 19. November 1877. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises. Nachstehendes Ministerialausschreiben vom 14. dieses Monats zu Nr. 16580 theilen wir Ihnen hierdurch zu Ihrer Beachtung und Mittheil⸗ Dr. Braden. Das Großherzogliche Ministerium des Innern Abtheilung für Schulangelegenheiten an die Großherzoglichen Kreis-Schulcommissionen. Im F. 17 der Instruction für die Schulvorstände vom 21. September 1874 ist im zweiten Absatze die Bestimmung enthalten, daß der Bei dieser Fassung ist die Annahme gerechtfertigt, daß, wenn ein Kind an einem Schultage sowohl des Vormittags als auch des Nachmittags die Schule ungerechtfertigt versäumt, doch nur die einfache Strafe von 20 Pfennig und mithin keine höhere Strafe anzusetzen sei, als wenn die Versäumniß nur am Vormittage Ein derartiges Verfahren entspricht nun nicht der Absicht des Artikel 24 des Volksschulgesetzes und geht insbesondere aus dem in der 2. Kammer über den betreffenden Gesetzentwurf erstatteten Ausschußberichte hervor, daß man von der Ansicht ausgegangen, daß jeder versäumte halbe Schultag als besondere Versäumniß zu betrachten sei. Großherzogliches Ministerium des Innern hat sich deßhalb veranlaßt gesehen, nachträglich zu dem§. 17 der Instruction für die Schulvorstände ausdrücklich zu bestimmen, daß für die ungerechtfertigte Versäumniß eines jeden halben Schultages die Versäumnißstrafe anzusetzen sei, so daß, wenn ein Schulkind an einem Schultage des Vor- und des Nachmittngs unge⸗ rechtfertigt die Schule versäumt, die Strafe von 20 Pfennig für eine Schulversäumniß nicht nur einmal, sondern zweimal in Ansatz zu bringen ist. Selbstverständlich ist die Versäumnißstrafe auch dann anzusetzen, wenn nur eine Unterrichtsstunde an einem Vor- oder Nachmittage ungerechtfertigt ver⸗ Achenbach. und erklärte, jenes Geständniß über die beabsichtigte Ermordung des Kaisers und Bismarck's sei unwahr. In der heutigen Sitzung des hat. Die Minister bleiben bis zur Ernennung der Nachfolger mit der Erledigung der Geschäfte betraut. Versailles, 19. Nov.(Sitzung des Senats.) Nis II. 5 75 c 1 Betreffend: ee e e—. 17 der Instruetion für die Schulvorstände a, a ung an die Lehrer und Großherzoglichen Bürgermeister mit. fennig, 1 nnrn,* Schulvorstand für jede ungerechtfertigte Versäumniß eines ganzen oder halben Tags eine Strafe von 20 Pfennig anzusetzen habe. n fa lende oder nur am Nachmittage stattgefunden hat. znternagel unn, 1 Zvöchie 5 1 säumt wird. Nach Vorstehendem wollen Sie sich bemessen und die Ihnen unterstellten Schulvorstände instruiren. 3 Knorr. 4 Deutsches Neich. rü. Darmstadt. Der Hauptstaatskasse-Gehülfe 7 Heß aus Darmstadt wurde zum Kanzlisten bei— 20. Nov. -* der Ober-Rechnungs Kammer ernannt. Gutem Vernehmen nach erscheint dem- nächst eine Verordnung, welche die seither ge— bräuchlichen Uniformen beseitigt, so daß nur noch für ditjenigen Beamten, welche mit dem Publikum verkehren, eine Verpflichtung zum Tragen der- selben besiehen bleibt. Bei feierlichen Anlässen und Audienzen soll der schwarze Frack vor- geschrieben werden. Berlin, 18. Nov. Heute wurde ein Pole verhaftet, weil er sich eines beabsichtigten Attentats gegen den Kaiser und Fürsten Bismarck verdächtig gemacht hatte. Der unter dem Namen von Lys ⸗ kowski auftretende Mensch ist als ein von West— 5 11 Preußen verfolgter Urkunden Fälscher erkannt. I Decrselbe hatte freiwillig das Geständniß abgelegt, 11 daß er nach Berlin gekommen sei, um den Katser un und den Fürsten Bismarck zu ermorden. Nachdem „ en ibm seine hieher geschickte Photographie vorgelegt un war, räumte er ein, der Privatsecretär Lugowsly aus einem Städtchen des Kreises Löbau zu sein, Abgeordnetenhauses begann die erste Berathung des Gesetzes über den Sitz der Landes- und Ober Landesgerichte, sewie des Ausführungs— Gesetzes zum deutschen Gerichtsverfassungs⸗Gesetze. Karlsruhe. Für das noch nicht zur Ein- lösung gekommene und gesetzlich bis 31. Dec. d. J. verfallene badische Staatspapiergeld alter Währung im Betrage von etwa 100,000 M. wünscht die Regierung die Ermächtigung, dasselbe auch nach diesem Termin noch bei der Einlösung vergüten zu dürfen. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Zara, 18. Nov. Gestern verletzten 400 Türken die österreichische Grenze bei Tlavaniskahrda, zündeten ein Haus an, plünderten mehrere Häuser und trieben 46 Ochsen und 1 Pferd weg. Frankreich. Paris, 20. Nov. Das Amtsblatt, welches heute spät erschienen ist, meldet, daß die Minister ihre Entlassung eingereicht haben und der Marschall-Präsident dieselbe angenommen Der Minister⸗Präsident, Herzog von Broglie, er- klärte: Die von der Deputirtenkammer beschlossene Untersuchung sei eine parlamentarische, nicht eine gerichtliche. Die Beamten blieben in Bezug auf diese Untersuchung ihren hierarchischen Vorgesetzten untergeordnet und dürften nur von diesen Befehle und Instructionen annehmen.„Dieses sind die Anordnungen, welche wir an dem Tage, ehe wir von der Gewalt zurücktreten, erlassen haben. Diese Anordnungen lassen alle socialen Prineipien unverletzt, welche wir auch unverletzt unseren Nachfolgern überlassen wollen.“ Laboulaye be— hauptete: die Kammer habe die Befugniß, eine gerichtliche Untersuchung vorzunehmen, da ihr das Recht zustehe, die Minister unter Anklage zu stellen. Das Ministerium müsse demnach den Beamten befehlen, anläßlich der Untersuchung an sie er— gehende Fragen zu beantworten. Der Präsident verlas hieraus folgende von den Gruppen der Rechten beantragte Tagesordnung: Der Senat, indem er Act nimmt von den Erklärungen der 5 Regierung und seinen Entschluß ausspricht, in Gemäßheit der conservativen Principien, welche er immer aufrecht erhalten hat, den Prärogativen keiner von den öffentlichen Gewalten Eintrag thun zu lassen, geht zur Tagesordnung über. Letztere wurde mit 151 gegen 129 Stimmen angenommen. Großbritannien. London, 19. Nov. Beaconssfield äußerte heute im Carlton-Club: Wenn Plewna gefallen sei und die Russen gegen Con- stantinopel marschirten, werde die britische Flotie mit hinreichenden Truppen sich zum rechtzeitigen Schutze Constantinopels in Bewegung setzen, Türkei. Constantinopel. 732 früher nach Oesterreich geflohene römisch katholische Bos niaken haben ihre Unterwerfung angezeigt und sind in ihre Dörfer zurückgekehrt. — 18. Nov. Heute fand hier die Wahl zur Vervollständigung der Deputirten⸗ Wahlen statt. Von den gewählten zehn Deputirten sind vier armenische Christen, sechs Muselmänner, unter diesen Sadyk Pascha. Nov. Einem amtlichen Telegramm zufolge besichtigte Mehemed Ali Pascha die Festung Nisch und traf am Freitag in Sofia ein. Eine russische Abtheilung, die vorübergehend Berkowatz besetzt hatte, mußte sich wieder zurückziehen, nach dem die Türken Verstärkungen herangezogen hatten. — 18. Nov Nach einer Meldung Reuf Pascha's aus Schipka hatte derselbe neue vierund⸗ vierzigpfündige Mörser in Position gemacht, durch welche zwei russische Geschütze im Fort Nikolai demontirt wurden. — Suleiman Pascha meldet aus Rasgrad vom 18. Nov., der Feind reeognoscire nach allen Richtungen. Ibrahim Pascha hatte bei Kochowo ein Gefecht mit den Russen. Nach Salonichi abgeschickte türkische Truppen hatten ein Recognos⸗ cirungs⸗Gefecht mit den Russen in der Nähe von Tirnowa, ebenso fanden Gefechte türkischer Recognos- cirungstruppen bei Pyrgos und türkischer Cavallerie mit den Russen bei Dedebal unweit Stirno statt. — 19. Nov. Die Gebrüder Gescheff sind hier angekommen, aber nicht gefangen gescetzt, sondern im Polizei ⸗Ministerinm untergebracht. Der Großvezier hat den britischen Botschafter Lapard benachrichtigt, die Genannten würden wahr— scheinlich nach Aleppo verbannt. Montenegro Cettinje. Am 17. nahmen die Montenegriner das Fort Voliorica vor Anti- vari und schleifsten die Bastion Lerbent. In Antivari ist der größte Theil der Häuser durch das Bombardement eingeäschert. Im Hafen von Antivari liegen keine türkischen Kriegsschiffe, eben sowenig sind solche in Sicht. Serbien. Belgrad, 19. Nov. Gestern wurde die Mobilisirung des Schumadja⸗ Corps angeordnet; ebenso erfolgte die Einberufung der Artillerie-Reservisten. Nach Cubria wurden 800 Freiwillige abgesandt. Heutige Mittheilungen lassen den formellen Bruch zwischen der Pforte und Serbien wegen sich mehrender Recriminationen aus Constantinopel näher gerückt erscheinen. Die Nachricht von der Vereinigung des serbischen Timok⸗ Corps mit der russischen Avantgarde ist unbegründet. Rumänien. Bukarest. Die Direction der rumänischen Eisenbahn hat Befehl erhalten, für den Transport zweier neuen Armee⸗Corps täg- lich zehn Züge zu organisiren. Der Schnellzug Roman Bukarest ist eingestellt.— In den Districten Ilfow und Teleorman ist die Rinderpest ausge⸗ brochen. 5 Rußland. Petersburg. Von einer Note Lord Derby's, die sich angeblich gegen die etwaige Besitzergreisung Armeniens durch Rußland richten soll, ist hier in bestunterrichteten Kreisen nichts bekannt. — In der Nacht auf den 16. Nov. wurde General Skobeleff während eines Geplänkels aber⸗ mals stark, jedoch ungefährlich contustonirt; der⸗ selbe sährt trotzdem fort, seine Anordnungen auf den Positionen zu treffen. — Bei Abweisung des türkischen Angriffs auf den Schipka⸗ Paß am 11. d. zeichneten sich die Regimenter Jenisseisk und Irkutsk aus, die hier zum ersten Male ins Feuer kamen. — 18. — 18. Nov. Amtlich aus Weran⸗Kaleh: Kars ist heute erstürmt worden. Der Kampf, der gestern Abend 9 Uhr begonnen hatte, war heute Morgen 8 Uhr beendigt. Die Russen kämpften mit beispielloser Tapferkeit; auch die Türken ver⸗ theidigten sich mit verzweifelter Bravour. Ein Theil der Garnison versuchte gegen Olti durch- zubrechen, wurde aber durch Cavalerie abgeschnitten. 10,000 Türken wurden gefangen genommen, dar⸗ unter zwei Pascha's und der Stabs- Chef der Artillerie. Die Beute der Russen bestand in Fahnen, 300 Geschützen, Gewehren, Munition nnd Proviant. Tiflis. Ueber die Einnahme von Kars er— fährt man folgende Details: General Lazareff mit der 40. Division befehligte auf dem rechten Flügel und griff das auf steiler Höhe gelegene Fort Hasiz Pascha an. General Graf Grabbe griff mit dem Grenadier-Regiment Moskau und einem Regiment der 39. Brigade Kanli Tabia, die Thürme von Hawari Tabari und die Citadelle an, während eine von Ardahan gekommene Brigade nebst einem Grenadiet-⸗Regiment unter den Generalen Roop und Komaroff das Fort Inglis angriffen. Um 8½ Uhr Abends begann der Kampf im Centrum. General Grabbe fiel beim Sturm auf Kanli Tabia an der Spitze seiner Brigade. Hauptmann Kwadmicki drang in die 11. Redoute ein. Die große Redoute Horaene ergab sich früh Morgens. Hierauf wurden die 3 Thürme der Citadelle und Fort Hawath gleich- zeitig mit Kanli Tabia eingenommen. Fort Hasiz Pascha wurde ebenfalls gestürmt, gegen Morgen auch Karadagh und die übrigen Forts. Tikmet und Avale widerstanden bis 8 Uhr Morgens. 40 Ba- taillone versuchten darauf in der Richtung gegen Erzerum zu fliehen, wurden aber durch die russische Cavalerie aufgehalten und gesangen genommen, Die ganze Festung mit der Stadt selbst, 300 Ge— schütze und Munitions- Vorräthe waren in die Hände der Russen gefallen. Die Türken verloren an Todten und Verwundeten 5000 Mann, sowie 10,000 Gefangene. Viele Fahnen wurden den Russen zur Beute. Die letzteren hatten einen Verlust von circa 2700 Mann. Friedliche Bürger, Frauen und Kinder wurden von ihnen geschont. Genkral Loris Melikoff leitete die Schlacht. Im Laufe des Tages wohnte auch Großfürst Michael derselben bei. Loris Melikoff hielt Vormittags 11 Uhr seinen Einzug in Kars. Der eigentliche Sturm wurde gegen die südöstlichen Forts geführt, mit Demonstrationen gegen die übrigen Forts. Die Forts Hafiz, Kanli und Hawari wurden durch Sturm⸗Colonnen genommen, Karadagh und Arab durch Freiwillige überrummpelt, ersteres vom Rücken, das zweite von der Front aus. Aus Stadt und Land. Mainz. Ein roher Heufubrmann wurde hier, während er sein abgemagertes Pferd mit den Füßen unmenschlich nach der Brufigegend ssieß, von dem Pferde am Gesicht gepackt und an Nase und Kinn in einer kneise gezeichnet, daß er wohl lebenslänglich daran denken wied. Allerlei. Fechenheim, 19. Nov. Gestern Abend entstand auf einem hiesigen Tanzboden wegen eines Mädchens Streit, der j doch bald geschlichtet war. Einer der Be; theiligten, ein 17jähriger Fechenbeimer, baite aber gegen einen jungen Mann, der als Bäcker in Offenbach arbeilete, aus Eisersucht solchen Groll gefaßt, daß er ihm Nachis 11 Uhr aufpaßte und ibm mit einer scharfen Feile die Hals⸗Ader durchschlug. Der Getroffene taumelte, stürzie hin und verschied sofort. Der Thäler wurde verhaftet. Köln, 19. Nov. Nach einer amtlichen Bekannt⸗ machung ist bei Bendorf, unweit Engers, ein Schiff ge⸗ sunken, auf welchem sich u. A. 700 Pfund Arsenik befanden. Höxter. In hi esiger Stadt liegen gegen 30 Personen an der Trichinose darnieder, darunter auch ein Arzt. Dieselben haben sämmilich Meitwurst, welche angeblich von Braun— schweig bezogen war, gekauft und sind nach dem Genuß derselben erkrankt. Wien, Henry de Tourville soll vom Cassationshofe der Gnade des Kaisers empfohlen worden sein. Verloosungen. 5pCt. Oesterreichische 500 fl.⸗Loose vom Jahre 1860. Gewinnziehung vom 2. November 1877. Rückzahlung am 1. Februar 1878. S. 538 Nr. 13 300,000 fl., S. 10915 Nr. 17 50,000 fl., S. 18547 Nr. 15 25,000 fl., S. 4658 Nr. 20, S. 9063 Nr. 15 à 10,000 fl., S. 1112 Nr. 9, S. 1119 Nr. 10, S. 3811 Nr. 3, S. 3952 Nr. 18, S. 4508 Nr. 10, S. 7753 Nr. 17, S. 8161 Nr. 14, S. 12386 Nr. 5, S. 13492 S. 538 Nr. 9, S. 925 Nr. 9, S. 1119 Nr. 17, S. 1406 Nr. 6 8 11, S. 3523 Nr. 4 8, S. 3811 Nr. 7, S. 3846 Nr. 13, S. 4126 Nr. 11, S. 4658 Nr. 1, S. 5651 Nr. 13 S. 6455 Nr. 17, S. 6728 Nr. 19, S. 7017 Nr. 9 19, S. 7350 Nr. 5, S. 9200 Nr. 3, S. 9737 Nr. 8 20, S. 10238 Nr. 17, S. 10529 Nr. 17 S. 13492 Nr. 7. S. 14024 Nr. 7 18, S. 16151 Nr. 1, S. 16533 Nr. 20, S. 17777 Nr. 20 S. 18547 Nr. 18 à 1000 fl. Alle übrigen Nummern in den am 1. August 1877 ge⸗ zogenen Serien erhalten den geringsten Gewinn von 600 fl. und 120 fl. Finnländische 10 Thlr.⸗Loose. Gewinnzieh⸗ ung vom 1. November. 20,000 Thlr. S. 53 Nr. 5. 2000 Thlr. S. 9918 Nr. 14. 3 400 Thlr. S. 2291 Nr. 9, S. 3404 Nr. 18, S. 5028 Nr. 3, S. 7602 Nr. 18, S. 8092 Nr. 17, S. 10765 Nr. 15, S, 11368 Nr. 9. à 120 Thlr. S. 1689 Nr. 5, S. 3200 Nr. 5, S. 4238 Nr. 18, S. 5335 Nr. 16, S. 5846 Nr. 13, S. 8472 Nr. 6, S. 9399 Nr. 18, S. 10343 Nr. 15, S. 11005 Nr. 8, S. 11589 Nr. 4. à 50 Thlr. S. 111 Nr. 16, S. 139 Nr. 19, S. 237 Nr. 2, S. 377 Nr. 16 17, S. 536 Nr. 18 S. 792 Nr. 7. S. 818 Nr. 13, S. 1164 Nr. 6, S. 1638 Nr. 11, S. 2088 Nr. 9, S. 3173 Nr. 16, S. 3296 Nr. 13, S. 3517 Nr. 17, S. 4007 Nr. 16, S. 4399 Nr. 1, S. 5778 Nr. 8, S. 5925 Nr. 12, S. 6369 Nr. 19, S. 7543 Nr. 9, S. 8325 Nr. 14, S. 8818 Nr. 3, S. 8951 Nr. 11, S. 9130 Nr. 19, S. 9262 Nr. 20, S. 9399 Nr. 12, S. 10700 Nr. 5, S. 10906 Nr. 16, S. 11368 Nr. 4 S. 11589 Nr. 18, S. 11669 Nr. 6. à 11 Thlr. alle übrigen Loose der am 1. August gezogenen Serien. Canton Freiburger 15 Fr.⸗Loose. Gewinn⸗ ziehung vom 15 Nov. Hauptgewinne: S. 5093 Nr. 46 45,000 Fr., S. 1601 Nr. 9 4000 Fr., S. 4322 Nr. 7 1000 Fr., S 939 Nr. 15, S. 1292 Nr. 48, S. 1440 Nr. 11. S. 1537 Nr. 14, S. 5093 Nr. 38 S 5101 Nr. 6 je 250 Fr., S 939 Nr. 16, S. 1288 Nr. 15, S. 1440 Nr. 31, S. 1514 Nr. 20, S 1537 Nr. 5, S. 1601 Nr. 49, S. 1678 Nr. 4, S. 2088 Nr. 4, S. 2646 Nr. 1, S. 3308 Nr. 4, S. 4322 Nr. 17, S. 4393 Nr. 34, S. 5101 Nr. 38, S. 7362 Nr. 33 je 125 Fr. Handel und Verkehr. Frledberg, 21 Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 1 M. 10 Pf., Eier per Stück 8 Pf. Friedberg, 21. Nov. Waizen M. 22.—., Korn M. 18—, Gerste M. 18.50, Hafer M. 14.—16. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo— 200 Zollpfund. Gießen, 20. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfund 1 M. 10 Pf., Eier per Stück 78 Pf., Tauben das Paar 50 Pf., Hühner per Stück 70 Pf., Hahnen per Stück 60 Pf., Enten 2 M., Gänse per Pfd. 50 Pf., Kartoffeln 100 Kilo 7 M. Frankfurt, 19. Nov. Der heutige Viehmarkt war mit Ochsen etwas besser befahren als der vorige, die Preise hielten sich auf früherer Höhe. Angetrieben waren 320 Ochsen, 150 Kühe, 180 Kälber und 600 Hämmel und Schafe. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 73.— 75. 2. Qual. M. 67.—69. Kühe 1. Qual, M. 60.—63., 2. Qual. M. 54—56 Kälber 1. Qual. M. 58.—60., 2. Oual. M. 51.— 54. Hämmel 1. Qual⸗ M. 51.—54, 2. Qual. M. 48.— 50. Schafe 1. Qual. M. 46—48, 2. Qual. M. 40— 42. Frankfurt, 19. Nov. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 42., Nr. 2 M. 38, Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30. Nr. 5 M. 24. Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 25, do. II.(Berliner Marke) M. 21. Walzen eff. hiesiger ab Bahnhof hier M. 23.— 24., ab unserer Umgegend M. 22.— 23, do. fremder je nach Qual. M. 23.— 25. Korn je nach Qual. M. 17— 18. Gerste M. 18— 24. Hafer M. 13— 17. Kohlsamen M. 36.— 37. Erbsen M. 21.— 24. Wicken M. 17. Linsen M. 21.30. Rüböl, detail, M. 83 Die Preise verstehen sich saͤmmtlich per 200 Pfund Zollgewicht= 100 Kilo. D. Frankfurt a. M., 20. November. Nachdem im gestrigen Verkehr sich eine glößere Lebhaftigkeit gezeigt halle, verstel das Geschäft heute wieder in fast völlige Lethargie. Die Teundenz war anfangs unent chieden, be⸗ sestigt: sich aber auf be sseres Wien. Gegen Schluß erhielt die günstigere Disposition noch neue Nahrung durch höhere Berliner Nolirungen und Friedensgerüchte, die von Wien aus verbreitet wurden. Die Umsätze blieben indeß be⸗ schränkl. Von den Haupsspekulationseffecten waren Lom: barden in ziemlicher Nachfrage und boben sich von 66 bis 67 fl. Creditaclien gingen zwischen 171½— ½—173½ und 173, Siaalsbahnacllen zwichen 216½— 218 und 217½ um. Am Malki für ausländische Fonds herrschte seste Fal ung vor. Russen preiehaltend. Neue Russen von 1877 waren à 765¾ gesucht. Oesterr. Prioritäten fest. Oestert. Bahnen zogen zum Tbeil im Course an. Galizier variürten zwischen 204½— 203% und 204¾. Reichen⸗ verg⸗Pardubitzer malter. Banken lagen still. Wechsel in Folge des flü'stgeren Geldstandes fest, London etwas höher. Privatdisconso 3/% Landwirthschaftliches und Gewerbliches. Herstellung wasserdichten Schubwerkes. In England soll man sich nachstehender Mischung bedienen, um Leder wasserdicht zu machen, und es wird behauplet, daß man mit Schuhwerk, welches mit dieser Mischung be⸗ handelt wurde, stundenlang im Wasser stehen kann, ohne daß letzteres in das Leder eindringe. Das Neue in dieser Vorschrift liegt in dem Zusatze des Wachses und Harzes zum Fettstoff. Es werden nämlich ein Liter gesottenes Nr. 15, S. 14526 Nr. 1 10, S. 16151 Nr. 3, S. 171714 Nr. 14, S. 18082 Nr. 2, S. 18200 Nr. 7 à 5000 fl., 1 o . 0 2 Fe 2 8. 8. 18 * a Leinöl, 125 Gramm Hammelsett, 46 Gramm Wichs und 32 Gramm Harz über Kohlenseuer unter fleißigem Um rühren zusammengeschmolzen und die Misse mitielst eines Pinsels auf das gereinigte und getrocknete Schuhwerk warm aufgestrichen. Das Leder bleibt hierbei sehr geschmeidig. Unseren Erfahrungen nach gelingt die Herstellung eines vorzüglich wasserdichten Schuhwerkes auch in der Weise, daß man ein kleines Stückchen Paraffin in warmem Klauen⸗ fette auflöäß und damit das Schuhwerk einschmiert. Düngerschwin del. Neuerdings wird von England aus ein ganz großartiger Schwindel mit künstlichen Dünge— mitteln getrieben, welch letziere sehr oft sogar den Pflanzen schädliche Stoffe enthalten. Würden diese Düngemittel etwas taugen, so behielte England, das doch auf einer hoben Stufe rationeller Landwirthschaft stebt und künstliche Düngemittel in erstaunlichen Mengen verwendet, dieselben gewiß für sich. Schon die Ausfuhr künstlicher Düngemittel, von England betrieben, legt Zeugniß ab von der Wertblofig⸗ keit derselben. Unter anderem wird Rohammoniak, ein Neben⸗ producl der Leuchtgasfabrikation, in den Handel gebracht, das elwa zur Hälfte aus schwefelsauerm Ammonlak, schwefel⸗ sauerm Eisenoxydul, Schwefeleisen und Eisenoxydul besteht; dazu kommen noch 3 bis 4, jz bis 6 Procent Rhodan Ammonium, ein directes furchibares Gift für die Pflanzen, die auf der Sselle zerfressen, zerstört und vernichtet wer⸗ den. Dieses grünliche, pulverförmige Rohammoniak kann man leicht einer Prüfung unterziehen, man rübrt einen Theil des Düngemittels mit Wasser an und läßt dieses sich setzen; hierauf fügt man etwas Eisenchlorid hinzu, worauf das Wasser eine tiesblutroihe Färbung annimmt, ein, Zeichen, daß schädliche Stoffe enthalten sind. An den Prüfungsstationen wird daher gewöhnlich bei jedem unter— suchten Düngemittel ausdrücklich beigefügt, wie viele Pro— cente Rhodangehalt in demselben aufgefunden worden sind. So der Phönix. Wir erinnern daran, daß hier das Ver— einswesen Jedem, der sich darum kümmern will, bestens entgegenkommt; in allen Gegenden Deutschlands gibt es landwirthschaftliche Vereine, welche sich mit Prüfung von Samen und Düngemitteln abgeben und damit den Land⸗ wirth genügend schützen. Für Beck's Wittwe in Staden sind bei der Exped. d. Anz. noch eingegangen von: Frau Hill hier 3 Mark. Geld Cours. Frankfurt am 21. November 1877. 20⸗Frankenstücke 8 Mk. 16 22— 26 Englische Sovereigag gs„ 20 35—40 Russische Imperlales„ 16 68-73 Holländische fl. 10 Stücke„ 16 65 G. / o 9 57-62 Ducaten al mareo..„ 9 6065 Dollars in Mold 417—20 Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „ ½ Dutzend 0 „ Dutzend 16,75. Die Exped. d. Anz. Arbeits⸗Vergebung. 3509 Die zur Anlage eines Friedhofes zu Fauerbach b. Fr. erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen auf dem Wege öffentlicher Submission vergeben werden. Die auf die einzelnen Arbeiten Bezug nehmenden Offerten sind in Prozenten der Anschlagssumme, diejenigen für Materiallieferung dagegen nach Einheitspreisen anzugeben und bis längstens Montag den 26. November, Vormit⸗ tags 10 Uhr, bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Fauer- bach b. Fr. versiegelt und portofrei einzureichen, indem um diese Zeit die Eröffnung der Submissionen in Gegen— wart des Gemeinderaths vorgenommen wird. An demselben Tage, Nachmittags 1 Uhr, soll zugleich das Anfahren der erforderlichen Mauersteine und des Mauerkieses an der Usa in einzelnen Abtheilungen ver— geben werden. Die Arbeiten und Lieferungen sind zu nachstehenden Summen veranschlagt: M. Pf Maurerarbeit, veranschlagt zu 1056 48 Steinrichten 461 25 Steinhauerarbeit 611 50 Schlosserarbeit 144— Weißbinderarbeit 10— Chaussirarbeit— Lieferung und Anfahren von 160 Kubikm. Mauersteinen(Basaltsteine) 1040— Lieferung und Anfahren von 60 Kubikm. Mauersteinen(Sandsteine) 600— Lieferung von geformten Backsteinen, 5500 Stück 176 Lieferung von 90 Bütten Luttkalk 234 Desgleichen von 80 Centner hydraul. Kalk 136 Lieferung von 2 Tonnen Portland-Cement 30 Anfahren von Mauerkies aus der Usa 120 Assenheim den 15. November 1877. Wenck, Bezirksbauaufseher. Nachdem Großherzogliches Ministerium des Innern, Abtheilung für Schulangelegenheiten, der Stadt Hungen die Genehmigung ertheilt hat, eine höhere Schule zu errichten und dem Stadtvorstande es gelungen ist in der Person des Herrn Dr. phil. Kellner, seitheriger Ober⸗ lehrer der Realschule zu Hanau, sowie des Herrn Pfarr⸗ amts⸗Candidaten Gauert seitheriger Institutslehrer dahier, anerkannt tüchtige Lehrkräfte zu engagiren, so wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß diese Schule am 1. Dezember 1877 ihren Anfang nimmt. 7 f ö Bezüglich des in dieser Schule ertheilt werdenden Unterrichts sowohl, als auch der zu leistenden Schul⸗ gelder ist der Unterzeichnete bereit, jede gewünschte Aus⸗ kunft zu ertheilen, sowie Anmeldungen entgegen zu nehmen, EE en den 19. November 1877. e Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. 3555 C Oeffentliche Aufforderung. 3560 Die im Grundbuch der. 1 das Chausseebau⸗Institut eingetrage Nr. 48 soll unter der Bezeichnung„das Großherzogthum, Landeseigenthum“ mit dem Erwerbtitel„Ersitzung“ in dem Grundbuche e 191 5 über⸗ erden. Einwendungen hiergegen fin nnen schrieben w e 8 dahter geltend zu machen, als sonst obiger Eintrag er⸗ i nanbein den 14. November 1877. Großherzogliches Landgericht Bad⸗Nauhelm. Hempel. Versteigerung. 3558 Die Lieferung der Kleidungsstücke, Strohsäcke, des Dels und Strohs, das Reinigen der Wäsche für die Haftgefangenen, das Rasiren und Haarschneiden, sowie das Kleinmachen von 30 Raummeter Holz soll Dienstag den 11. Dezember d. J., Vormittags 11 Uhr, cal in Accord gegeben und gleschzeitig der im Hof des Haftlocals lagernde Dünger und Asche an den Meistbletenden versteigert werden. Vilbel am 17. November 1877. i Großherzogliches Landgericht Vilbel. J g er. em Landgerichtslo Die laufende Versicherungssumme Die Prämien- und Zinsen-Einnabme Das Grund-⸗Kapital der Gesellschaft zu billigen und festen Prämien. Ang. Scheffer in Friedberg. Nathan Strauß in Butzbach. Phil. Theis in Münster. Die Kapital- und Prämien⸗Reserve für eigene Rechnung„ J. W. Dietrich in Nieder⸗Wöllstadt. Vaterländ. Feuerversicherungs-Ackien-Gesellschaft in Elberfeld. Gegründet im Jahre 1823. Der Geschäftsstand am 1. Januar 1877 war folgender: M. 2, 349,847,395. 4,251,942. 3,983,037. 6,000,000. 28 83 17 E 15 7 Die Gesellschaft übernimmt Versicherungen gegen Feuersgefahr auf Mobilien, Früchte, Vieh 1. Die unterzeichneten Agenten ertheilen gerne nähere Auskunft und nehmen Versicherungs⸗Anträge entgegen, welche stets die schnellste Erledigung finden werden, Josef Müller in Bönstadt. David Mayer in Wohnbach. C. Leschhorn in Griedel. J. Weitzel in Stammheim. 2602 Versteigerung. 3559 Die Lieferung von 30 Raummetern Buchen⸗Scheit⸗ holz I. Klasse zur Heizung des Haftlocals soll Donnerstag den 13. Dezember d. J. Vormittags 11 Uhr, im Landgerichtslocal an den Wenigstnehmenden vergeben werden und werden Steigliebhaber dazu eingeladen. Vilbel am 17. November 1877. Großherzogliches Landgericht Vilbel. J a ger. 3564 Stollwerck'sche Brust-Bonbous, nach Arztlicher Vorschrift bereitet, sind sowohl naturell genommen als in beisser Milch oder Thee aufgelöst getrunken von wohlthuender Wirkung bei Hals- und Brustleiden. Gegen Husten und Heiserkeit gibt es nichts Besseres. Vorräthig in Friedberg bei Hof-Apotheker C. Görtz, Wilh. Bernbeck und Wilh. Ferts ch; in Gambach bei Car! Löffler; in Reichelsheim bei Apotheker Chr. Lang- hainz; in Rockenberg bei Apotheker F. Sa mes. . Gebrannter Kaffet. Wöchentlich zweimal gebrannt ohne jeglichen Zusatz von Farin oder Syrup. Delicater Java⸗Kaffee per Pfd. M. 1. 50, Feinster gelber Java„„„ 1. 80, und bin ich durch Röstmaschine neuester Construktlon nun⸗ mehr in der Lage, stets gleichmaͤßlg liefern zu können. 3479 45 Wilhelm Fertsch. Ital. Haselnüsse 3548 in sehr schöner neuer Waare empfiehlt billigst Wilh. Bernbeck. Trauben- Brust- Syrup gilt als das beste Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals- und Brustschmerzen,. ½ Flasche à Mark 1. 17 A 1.50, zu haben bei Frau Hofl. Windecker in Friedberg, Ph. J. Weiss in Bad-Nauheim. „* 2007 5 Morgen Ackerland, am Dachspfad gelegen, 3566 zu verpachten hat Konrad Ruppels Wittwe. Neue Bohnen, Erbsen und Linsen 3549 bei Wilh. Bernbeck. Pension für junge Mädchen. In der Familie eines Beamten in einer kleinen Stadt können 2 junge Mädchen zur Erlernung des Haushaltes Aufnahme finden. Gelegenheit zu gesellschaftlicher Aus⸗ bildung. Gesunde BGebirgsgegend. Ländliche Verhält- nisse. Beste Ref. Näheres bei der Exp. d. Anz. 3563 Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorräthig: Tusch 1. Fahrplan Winter- 3 Mittel⸗Rheingegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen. Preis 20 Pf. Verbesserte Patent⸗Bierzapf⸗Apparate liefern à 27 und 32 Mark unter Garantie 115* Klce 8 Söhne, Keltersch rauben in jeder Größe liefert die Maschinenfabrik von A. Heinrich 8 Söhne in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per 100— M. 1. 40 in Lithographie: 21„ 17 oe WM. 10 Solche auf mattem oder Chamols-⸗Carton, sowie solche mit Extraschrift oder Nane sind eine Kleinigkeit theurer. Carl Bindernagel. Clacé-Handschube, sowie rauhlederne Handschuhe 421 billigst bei K. Friedrich neben der Post. 1 Einladung des Volksbildungs⸗Vereins Friedberg zu dem Freitag den 23. November c., Abends 8 Uhr, im Ratbhaussaale stattsindenden Vortrage des Herrn Professor Dr. Köhler über: Privat- und Colleetiv⸗Eigenthum. Der Zutritt ist Jedermann gestattet. Friedberg den 21. November 1877. Der Vorstand. Butzbacher 8 Katharinen- Markt Abends Ball im Hessischen Hof, wozu höflichst einladet A. Jou tz. 3572 Als Candidaten zur Gemeinderathswahl werden vorgeschlagen: Lorenz Berg, Wilhelm Eurtman, Carl Seriba, Gottfried Mondigler. Mehrere Bürger. Bei der beporstehenden Gemeinderathswahl möchten wir Anlaß nehmen nur auf solche Männer das Augenmerk zu richten, welche nicht allein Anträge stellen, sondern auch begründen können, Männer, die also etwas Thatsächliches leisten und hiernach als Arbeitskraft verwendet werden können. Von der politischen Stellung und Vergangen- heit kann süglich abgesehen werden. Vor allen Dingen wähle man keine zu alte, eben so wenig zu junge Leute als Vertreter der Stadt, da erstere arbeitsmüde und letzteren noch zu wenig Lebens: erfahrungen zur Seite stehen. Männer, welche ihr Sprachorgan höchstens zum„Jasagen“ oder auf der andern Seite zum überflüssigen Schwätzen oder wilden Schreien in Thätigkeit setzen, suche man ale Vertreter einer Stadt nicht aufzustellen. Von diesen Erwägungen geleitet, schlagen wir, um Stimmenzersplitterung zu vermeiden, als Candidaten vor: Carl Scriba, Eduard Ruths, Fritz Hecht, Georg Falck. Mehrere Bürger. Tarlatau und Zaconcts für Ballkleider empfehle ich eine große Parthie, beste Qualität, welche ich in Folge eines vortheilhaften Einkaufs 203 unter dem gewöhnlichen Preise im Stück abgebe, jedoch nur in verschiedenen rothen, gelben, grünen und lila Farben, alle übrigen Farben dagegen zum reellen Preis. 3570 Mayer J. Hirsch. 3573 5 Sas 2— 0 9 8 einiges Dépô des Lubowsky'schen Tokayer Sanitätsweins, unter ärztlicher Gebrauchs-Anweisung zu Originalpreisen laut Etiquett in Flaschengrößen zu 3 Mark, zu 1 Mark 50 Pf. und Kinderfläschchen zu 75 Pf. für Kinder und Exwachsene der einzig stärkende Ungarwein in der Engel-Apotheke des Herrn C. Görtz 3565 in Friedberg. Dampfmaschinen und Dampflesselaulagen, Brauerei⸗-, Brennerei⸗ und Mühlen ⸗Einrichtung, Pumpen für Dampf⸗ und Handbetrieb, Gatter⸗, Kreis⸗ und Band⸗Sügen, Transmissionen, Gewächshäuser und Dachconstructionen, sowie jede maschinelle Anlage liefert die Maschinenfabrik von 3454 A. Heinrich 8 Söhne in Hanau. Des meet Baschliks, Kaputzen, Kopf⸗Shawls, Damen- Wessen, gestrickten wollenen Damenkragen und Halstüchern, gestrickten Kinder- kleidern, Jäckchen, Röckchen, Kinder-Gamaschen und Schuhen, sowie Socken und Strümpfe zu reellen Preisen bei 2934 K. Friedrich, neben der Post. Aus Reuter's Dichtung. Freitag Abend 8 Uhr im Rathhaussaale. Näheres durch Circular. 3575 Tla. eand. Eduard Krüger. Generalversammlung des Spar- und Vorschuß-Vereins zu Steinfurth (eingetragene Genossenschaft) am Freitag den 23. November 1877, Nachmittags 2½ Uhr, im Local des Gastwirths Rosenbecker. Tagesordnung: 1) Auseinandersetzung und Besprechung über die Geschäftslage des Vereins. 2) Genehmigung des freiwilligen Aus⸗ dessen Folge. Der Stellvertreter des Direetors: 3569 Heinrich Schultheis II. 3478 Jeden Freitag frisch gewässerten Labberdan bei Wilhelm Fertsch. Unverlöschliche Tinte zum Zeichnen der Wäsche Carl Bindernagel. Kalbfleisch, nur 54 Pfennig per Pfund, bei 3568 Karl Söllner. Nur noch bis zum Montag großer Ausverkauf bei W. Eigner, vormals Schwarz, 3576 vis-à- vis dem Rathhause. Empfehle meine sämmtlichen Artikel zur geneigten Beachtung, besonders meine Holzschnitzereien, Portrait⸗ rahmen in Sammt zu 50 Pfennig per-Stück, sehr geeignet zu Weihnachtsgeschenken, Cigarren⸗Etuis, Portemonnaies, Halsbinden, Uhrketten, Pasatins ꝛc. ꝛc. 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Druck und Verlag von Carl Bindernagel. tritts des bisherigen Controleurs und