Famstag den 22. September. M 111 berhessischer Anz N60 N 1 eiger. Erscheint jeden — Die Petitzeile 85 wird mit 11 Pfennig berechnet. 11 —— Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. „ Betreffend: Die Fortbildungsschule im Winter 1877/78. Friedberg am 19. September 1877. Die Großherzogliche Kreis- Schulcommisston Friedberg 1 an sämmtliche Schulvorstände, bezw. Vorstände der Fortbildungsschulen des Kreises. i Unter Hinweis auf unsere Ausschreiben über die betr. Angelegenheit 2) Die Aufstellung und Einsendung neuer Stundenpläne in doppelter in den beiden letzten Jahren(s. Oberh. Anz. Nr. 92 und 124 von 1875 Ausfertigung und Vorlage von Protokollen über die Vergütung der Lehrer in Nr. 117 von 1876) fordern wir Sie hiermit auf, nach vorherigem ist nur da nöthig, wo eine neue Eintheilung in Classen, Abtheilungen, Benehmen mit dem Ortsvorstande und Berathung in einer gemeinsamen Abänderung in den Unterrichts-Gegenständen und Stunden, Verwendung Sitzung, den fraglichen Unterricht alsbald nach den Herbstferien(also anderer Lehrer u. s. w. stattfinden soll. wenn nicht Mitte October, so spätestens Anfang November, 3) Wo aus Mangel von Schülern der Unterricht ganz ausfallen soll, wie im vorigen Jahr) seinen Fortgang nehmen zu lassen. Wir bemerken dazu nur Folgendes: 1) Wo die frühere Einrichtung, wie in den meisten Orten der Fall sein wird, nach dem von uns genehmigten Stundenplan ganz und gar beibehalten wird, bedarf es keiner weiteren Vorlage, als nur der Ver— zeichnisse der Schüler(nach Abschn VI. 1 bezw. Genehmigung zuzusenden sind.— Der diesjährige Herbst⸗Faselmarkt des lan Dienstag den 23. eine Geldprämie bewilligt. Kreisstadt Friedberg baben hierzu entsprechende gestellt. nicht als eine Bedingung der Prämtirung. Von noch nicht am Platze sind. sterial⸗ Ausschreibens vom 13. Juli 1875), welche mit den nöthigen Angaben, über Beginn der Schule, über die von Ihnen an auswärtige Schulvorstände gemachten Mittheilungen ꝛc. uns berichtlich zur Ein sicht Die eigene Züchtung der Thiere durch deren Eigenthümer erscheint Gemeinde- Fasel ausgeschlossen, desgleichen Fasel, die um 9 Uhr Vormittags Für Fasel, welche als tauglich befunden, aber erwarten wir umgehe bunden. Schließlich e an Ihrem Theile mit 0 und 2 a- d des Mini- dieser heilsamen Anstalt Bekanntmachung. Commission] nicht prämiirt werden, Nicht genügend gesessel Beträge zur Disposition der Preisbewerbung sind Friedberg am Der Director des l Betreffend: Den Herbst⸗Faselmarkt des landwirthschaftlichen Bezirks⸗Vereins Friedberg. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Sie wollen die wegen des in Friedberg heften lassen. an die Großherzo dwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Oetober d eeses Jahres Die aufgetriebenen Fasel werden durch eine hierzu bestellte gemustert und wird dem Eigenthümer der als preiswürdig erkannten Thiere Der landwirtbschaftliche Bezirksverein und die nd berichtliche Mittheilung mit dem Bedeuten jedoch, daß wir auch bei sehr geringer Schülerzahl, mit Rücksicht auf den Unter— richt im nächsten Jahre, auf Ertheilung des Unterrichts bestehen müssen.— 4) Schüler, welche die Ackerbauschule dahier besuchen, bezw. zwei Jahre lang besucht haben, sind vom Besuche der Fortbildungsschule ent⸗ mpfehlen wir Ihnen die sub. 1 geforderten Berichte bis längstens zum 6. October laufenden Jahres an uns einzusenden und den Lehrern für eine gedeibliche Fortentwickelung zur Erzielung erfreulicher Ergebnisse thätig zu sein. Dr. Braden. l Friedberg soll zu Friedberg abgehalten werden. wird auf Verlangen eine Weg-Vergütung ausgezahlt. te Thiere werden vom Platze weggewiesen werden. Die zum Abschlusse kommenden Verkäufe wollen dem Großherzog⸗ lichen Bürgermeister, Herrn Foucar dahier, zur Anzeige gebracht werden. Zu recht zahlreichem Besuche des Marktes wird hiermit eingeladen. 20. September 1877. andwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg. Dr Br a deen Friedberg den 20. September 1877. glichen Bürgermeiste reien. zur Abhaltung kommenden Faselmarktes erlassene Bekanntmachung in den Publikationskasten ein- Dr. Braden. 1 Deutsches Reich. N Darmstadt. Hauptmann Scriba vom 4. Inf.⸗Reg. Nr. 118 zum überzähligen Major be— fördert; Graf zu Jsenburg-Büdingen und Philipps— eich, Oberst à la suite des Garde⸗Grenadier-Regts. Nr. 1 und Commandant von Swinemünde, zum Commandanten von Colberg und Oberst Lieutenant v. Strantz unter Stellung à la suite des Ulapen— Regts. Nr. 10 zum Commandanten von Swine— münde ernannt. — Postpersonalnachrichten. 1) Versetzt ist: Der Obertelegraphist Nürnberg von Neustadt i. O. unter gleichzeitiger Ernennung zum Ober Tele- graphenassistenten nach Gießen. 2) Angenommen ist: Der frühere Ortsbriefträger Diefenthäler in Armsheim zum Postagenten daselbst. 3) Ausge- schieden ist: Der Postagent Dick zu Armsheim. 4) Entlassen ist: Der Postverwalter Poh in Wöllstein. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 20. Sept. Der Zar richtete ein Handschreiben an den Kaiser Franz Joseph.— Nach Rückkehr Andrassy's aus Salzburg, woselbst er seit gestern mit Bismarck f tonferirt, soll ein gemeinsamer Ministerrath statt— nden. Andrassy wird die beiderseitigen Regier- ingen über seine Verabredungen mit Bismarck siformiren; dießfällige Aufklärungen in den Par- N lumenten antwortlich von gestellten Interpellationen erden für wahrscheinlich gehalten. Sicherem Ver— behmen noch betrifft der Gegenstand der Conferenz e r 23* 2 155 und Oesterreich möchten zu Gunsten Ruß- lands in Constantinopel interveniren. Frankreich. Paris. Der Minister des Innern v. Fourtou, hat den Präfekten den Befehl ertheilt, das Assichiren einer jeden Wahlproklamation zu verbieten, worin der Regierung kxiegerische Ab- sichten unterstellt werden oder gesagt werde, daß der Wahlkampf, wie ihn die Regierung führe, den Frieden compromittiren könne. Die Verfasser solcher Wahl Aufrufe sollen überdies sofort ge— richtlich verfolgt werden. Türkei. Constantinopel, 17. Sept. Un- geachtet der letzten blutigen Niederlage der Russen bei Plewna soll, den neuesten Nachrichten Osman Pascha's zufolge, der Kampf noch fortdauern— — 18. Sept. Officiell. Die Regierung er— klärt! die Nachricht von der Räumung des Schipka— Passes durch die Russen für unbegründet. Die Brigaden Salih Pascha's und Vessel Pascha's seien, nachdem sie die den Nikolai Berg besetzt haltenden Russen vernichtet, nach einer sechs Stun— den dauernden Besetzung der russischen Position aus strategischen Gründen wieder in ihre früheren Stellungen zurückgekehrt. Serbien. Belgrad. Der gestrige Minister— rath beschloß die Vertagung des Eintritts in die Kriegs⸗ Action. Die auf dem Marsch befindlichen Truppen verbleiben vorläufig, wo sie sich augen— blicklich befinden. Die Sendung von Truppen an die Grenze wurde sistirt. Trotz der im Augen— blicke friedlichen Stimmung wurden jedoch alle Salzburg das Ansuchen Gortschakoff's, Deutsch- im Auslande weilenden serbischen Studenten eine unsere ganze Linie. berufen. Am 18. d. gingen 100 Munitionswagen nach Ipanica ab. Montenegro. Cettinje, 20. Septbr. Die türkische Besatzung in Bilek erhielt freien Abzug. Die Montenegriner ziehen gegen Stolae. In Trebinje und Mostar treffen die Türken Vor- bereitungen zur Vertheidigung gegen die Operationen der Montenegriner gegen die Forts Nozdre und Ilostup am Dugapasse. Griechenland. Athen, 18. September. Das Cabinet hat von dem Könige seine Entlassung erbeten, der König dieselbe jedoch nicht angenommen. Rußland. Petersburg, 17. Septbr. General Radetzky meldet aus dem Schipka-Paß: Nach fünf Tage dauerndem Bombardement haben die Türken heute einen Sturm gegen das Fort Nikolai unternommen. Morgens 5 Uhr verbreitete sich der Angriff an dem 2000 Mann türkische Kaisergarden und arabische Truppen theilnahmen, auf der ganzen Linie. Nach einem Kampfe von neun Stunden wurden die Türken mit enormen Verlusten zurückgeschlagen. — Der„Pester Lloyd“ meldet: Gortschakoff habe telegraphisch Bismarck's und Andrassp's Ver- mittlung wegen einer Waffenruhe angesucht, die Pforte sei jedoch einem Waffenstillstand abgeneigt und wolle definitiven Friedensschluß, beabsichtige aber, eine Kriegs- Entschädigung zu verlangen. — Eine Depesche des„Golos“ meldet aus Igdyr vom 18. d.: Heute in der Frühe eröffneten die Türken von ihren Batterien ein Feuer auf Die Kanonade dauerte bis zum Mittag, währendem der Feind, Laufgräben ziehend, allmählich von den Bergen herunterkam. — Gorni- Studen, 18. Sept.: Plewna wird von den Russen und Rumänen fortwährend bom⸗ bardirt; der Ort ist dermaßen cernirt, daß die Zufuhr von Lebensmitteln und Munition abge⸗ schnitten ist. Die Türken lassen das Bombardement wegen Mangels an Munition unerwiedert. Der Kampf, durch welchen die Russen den Nikolaiberg am Schipka- Passe wiedereinnabmen, dauerte 9 Stunden; die Türken ließen 2000 Todte zurück. Aus Stadt und Land. T Friedberg. Die seit drei Jahren dahier bestehenden Pferde- und Fohlenmärkte baben die bei ihrer Gründung gehegten Erwartungen vollständig erfüllt. Die in den Vorjahren statigehabten Mälukte haben sowohl auf Zufuhr als auf Absatz ein durchaus günstiges Resultat gehabt, da sowohl von auswärtigen Händlern als auch aus hiesiger Gegend viele und schöne Pferde zu Markt gebracht wurden, die, was die Hauptsache ist, zum größten Theile verkauft worden sind. Wir können bei der günstigen La ge Fried⸗ vergs und dem namhaften Pferdebedarf der Gegend daher den Fortbestand und die setige Zunahme des hiesigen Pferdemarktes als durchaus gesichert ansehen und wird— den bis jetzt hier eingelaufenen Anmeldungen und Nach⸗ richten zufolge— der diesjährige am 22. und 23. Oktober statifindende Herbstmarkt eine besondere Frequenz aufweisen. Von Seiten des hiesigen Comils's sind bezüglich der Auf⸗ stellung und Unterbringung der Pferde sehr zweckentsprechende Veranstaltungen getroffen, die bei den früberen Märkten sich der allgemeinen Anerkennung der fremden Pferde⸗ händler erfreuten. Mit dem Markte ist eine Verloosung verbunden, bei welcher allein 26 auf dem Markte gekaufte Fohlen sowie viele andere schöne und nützliche Gegenstände als Gewinne gezogen werden und ist hierbei der Grundsatz maßgebend, daß nur ganz preiswürdige und reelle Waare zu Gewinnen angekauft wird. So dürfen wir denn sowohl den Verkäufern als den Käufern den Besuch des hiesigen Marktes mit aller Ueberzeugung empfehlen und dürfte die Thar⸗ sache, daß die Händler, welche denselben einmal besucht haben, sämmtlich und mit einer größeren Anzahl von Pferden wiederkehren, hinlänglich zu Gunsten des hiesigen Marktes sprechen. Marienschloß, 19. Septbr. Heute erkrankten unter auffälligen Umständen eine größere Anzahl der hier statio⸗ nirten Soldaten. Dieselben wurden sofort in's Lazareth nach Gießen verbracht. Handel und Verkehr. Frankfurt, 19. Sept. Der heutige Heu- und Strob⸗ Markt war nur ziemlich befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner M. 2.90 3.50. Strob per Ceniner M. 2—2.30. Hinsichilich der Ernte in der Welterau er⸗ halten wir folgenden Bericht: Heu und Grummet sehr aut, Korn gut Waizen 5 Ernte, Haser und Gerste 3/4 Ernie, Kartoffel volle Ernte, gibt aber faule. Hülsen⸗ früchte gut. Hafer, Gerste und Grummet litten unter schweren Hagelwettern. Obst: Aepfel gut, das Malter wurde zu M. 8.— gestern, auf die Mühle geliefert, ver— kauft; Zwetschen/ Ernte. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qual. M. 1.20., 2. Qual. M. 1—1.10.; im Kleinhandel 1. Qual. M. 1 40., 2. Qual. M. 1.2530. Eier das Hundert M. 5—5.20. Ochsenfleisch per Pfund 75 Pf., Kuh und Rindfleisch 55—64 Pf., Kalbfleisch 60—75 Pf., Schweinefleisch 75—80 Pf., Hammeifleisch 50-63 Pf. Kartoffeln M. 5—6. Erbsen, geschälte(per 100 Kiloar.), M. 30—32., ganze Erbsen M. 24— 26. Bohnen M. 23- 26., Linsen M. 36— 40, Frankfurt, 20. Sept. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 42., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30., Nr. 5 M. 24. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 25., do. II.(Verliner Marke) M. 21. Weizen ab Bahnbof hier M. 23—24., ab unserer Umgegend M. 22— 23. fremder je nach Qual. M. 23— 25.50. Korn M. 1718.50. Gerste M. 18-24. Hafer M. 13- 17.75. Kobisamen M. 36-37. Erbsen M. 21—24., Wicken M. 17.—., Linsen M. 21—30. Rüböl M. 83.—. Die Preise ver⸗ stehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht S100 Kilo. Mainz, 19. Sept. Froducten⸗Marft. Waizen pet Nov. M. 22 70. Korn per Nov. M. 15 45. Hafer per Nov. M. 15 25. Rüböl per Oct. M. 39.75. Geld- Cours. Frankfurt am 20. September 1877. 20⸗Frankenstücke 1 Mk. 16 25 29 Englische Sovereigns 1„ 20 35 40 Russische Imperiales e„ 16 7 8 Holländische fl. 10- Stücke.„ 16 65 G. Ducaten.„„, ee Ducaten al marco„„ 9 62—67 Dona es, 4 16—19 Versteigerung. 2948 Mittwoch den 26. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden dahier 1) 1600 Centner Kartoffeln, 2) 8„ Zwiebeln, zur Lieferung öffentlich versteigert. Mittwoch den 3. October, Vormittags 10½ Uhr, für 1878 zur Lieferung im Submissionswege vergeben: 1) eirca 50 Centner weiße Bohnen, 2 0„ Erbsen, 0 5 Linsen, 1 80„ Salz(Nauheimer), 5)„ 50 Hectoliter Petroleum, 6)„ 1 5 Rüböl, 3 1 5 Thran, 8)„ 25 Centner Reis, 9 6„ Nudeln, 1 8 5 geschälte Gerste und 11) 22„ gedörxte Zwetschen. Die unter pos. I, 2, 3, 4 und 5 aufgeführten Gegen⸗ stände werden einzeln, diejenigen unter 6 und 7 und unter 8 bis 11 aber zusammen vergeben. Von Erbsen, Bohnen und Linsen sind Proben hier vorzulegen; während die übrigen Gegenstände genau nach den hier voliegenden Mustern geliefert werden müssen. Letztere, sowie die Lieferungsbedingungen können täglich auf dem Seeretariat der unterzeichneten Direction von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr Nach⸗ mittags eingesehen werden und belieben Lieferungslustige ihre Offerten bis längstens den 5. October d. J., Vormit⸗ tags halb 11 Uhr, in dem vor dem Direetionsbüreau aufgehängten Submissionskasten verschlossen einzulegen. Marienschloß den 18. September 1877. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direetion. Seri ba. Aepfel-Versteigerung. 2909 Montag den 24. J. M., Mittags 12 Uhr, sollen die der Gemeinde zustehenden Aepfel, eirea 60 Malter, baumweise versteigert werden. Trais⸗Münzenberg den 17. September 1877. Großherzogliche eee Trais⸗Münzenberg. o K* x. Lieferung einer Schnellwaage. Für die Stadt Friedberg soll eine Schnellwaage, welche bis zu 125 Pfund auswiegt und gesetzlich gestempelt sein muß, angeschafft werden. Lusttragende Lieferanten haben ihre Angebote längstens bis zum 24. d. Mts. bei uns schriftlich einzureichen. Friedberg den 18. September 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. J o u e a r. Bekanntmachung. Montag den 24. September, Vormittags 11 Uhr, soll auf dem hiesigen Rathhause das Gras und der Klee aus dem Straßbachsgraben, von der sog. Krummgasse bis an die Galgenbrücke, an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 18. September 1877. Großberzogliche Bürgermeisterei Friedberg. J11T1CCCC 5 744 Vollständiges Lager aller Formulare und Stempelpapiere in starkem gutem Papier. 2918 Louis Weis, neben Herrn Ph. Windecker. Blauer WVitriol, 2873 Prima⸗Qualität, bei Wilh. Bernbeck. Aepfel-Versteigerung zu Friedberg. sollen in hiesigem Rathhaus die der Stadt Friedberg gebörenden Aepfel aus der Feldgemarkung, circa 300 Malter(per Malter 200 Pfund), öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Hierbei bemerken wir, daß die Aepfel auf Kosten der Stadt abgemacht, dem Käufer kostenfrei dargewogen und an einen innerhalb der Stadt gelegenen Platz resp. Eisenbahn verbracht werden sollen. Die Versteigerungsbedingungen können jederzeit hier eingesehen, auf Verlangen kann auch Abschrift davon ertheilt werden. Friedberg den 20. September 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 5 F o u e a v. * 0** Obst-Versteigerung 9 zu Friedberg. 2943 Donnerstag den 27. September l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen die der Stadt 1 ge⸗ hörenden Aepfel, Birnen und Zwetschen aus gemarkung, worunter sich vorzügliches Tafelobst befindet, in passenden Abtheilungen an Ort und Stelle an den Meistbietenden versteigert werden. Der Anfang ist am viereckten Weiher(Vorstadt). Friedberg den 20. September 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. F o u ea r. DODdbbst⸗Versteigerung. 2931 Mittwoch den 26. d. M., Mittags um 12 Uhr, sollen die der Gemeinde Hoch-Weisel gehörigen Aepfel, eirca 25 Malter, sowie eine Parthie Zwetschen und Birnen meistbietend versteigert werden. Hoch-Weisel den 17. September 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Hoch- Weisel. Wörner. 2944 Obst⸗Versteigerung. 2930 Montag den 1. October d. J. Mittags 1 Uhr, sollen die hiesigen gemeinheitlichen Aepfel und Zwetschen zur Versteigerung kommen. Södel den 20. September 1877. 1 Großherzogliche argen Södel. e i tz. Aepfel-Versteigerung. 2927 Mittwoch den 26. September, Vormittags 9 Uhr, sollen die der hiesigen Gemeinde gehörigen Aepfel, eirea 300 Malter, in Abtheilungen an Ort und Stelle öffent⸗ lich meistbietend versteigert werden. Nieder⸗Wöllstadt den 19. Sept. 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Wöllstadt. B uf f. Aepfel-⸗Versteigerung. 2938 Dienstag den 25. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen die Gemeinde-Aepfel, eirea 70 Malter, abtheilungs⸗ weise versteigert werden. Rockenberg den 20. September 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Rockenberg. Kr a me r. Wollene Unterjacken& Hosen 2849 billigst bei Geschwister Schloß. Freitag den 28. September l. J., Nachmittags 3 Uhr, er Stadt⸗ Aepfel- Versteigerung. Die diesjährige Erndte an den Aepfelbäumen der Staatsstraße von Schwalheimer Hof über Echzell, Gettenau und Bingenheim bis gegen Staden soll Donnerstag am 27. September l. J., Vormittags um 10 Uhr anfangend, öffentlich loosweise an die Meistbietenden versteigert werden. Zusammenkunft am Knotenpunkt beim Schwalheimer— Hof. Nidda am 19. September 1877. Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. 2929 Weiter. Arbeits⸗Versteigerung. 2926 Montag den 24. September, Nachmittags 1 Uhr, soll die Ausräumung der Nidda in der Gemarkung f nochmals einer Veraccordirung ausgesetzt werden. Assenheim den 17. September 1877. Wenck, Bezirksbauaufseher. Arbeits ⸗Versteigerung. 2921 Montag den 24. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, soll auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Dorheim Pflaster⸗ arbeit, veranschlagt zu 100 Mark, öffentlich in Accord gegeben werden. f Bad⸗Nauheim den 17. September 1877. ö Bürückel, Bezirksbauaufseher. 1 Obst⸗Versteigerung. 2922 Montag den 24. d. Mts. Mittags 12 Uhr, sollen die der Gemeinde Dorheim gehörenden Aepfel, eirea 120 Malter, und Birnen, eirea 20 Malter, auf Ort und Stelle dahier öffentlich versteigert werden. Dorheim den 18. September 1877. Großherzogliche A e Dorheim. 1 7 0 2932 Am 1., 2. und 3. October l. J., Vormittags ½10 Uhr anfangend, lassen die Erben der verstorbenen Actuar Sames Eheleute ihr zu Vilbel an der Haupt— straße gelegenes geräumiges zweistöckiges Wohnhaus mit großem Gemüse- und Obstgarten, welches sich zur Fabrik⸗ anlage sowohl, wie zu einem Landsitze eignet, sowie noch einige Grundstücke, welche theilweise an den Garten an⸗ grenzen, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigern. Zugleich lassen dieselben verschiedene Hausmobilien, als: Betten, Sopha's, Stühle, Kaunitz, Schränke, Kommoden, Küchen⸗ geräthe u. s. w. öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigern. Bemerkt wird, daß die Mobilien am 1. und 2. und die Immobilien am 3. October zur Versteigerung kommen. Vilbel den 14. September 1877. In Auftrag der Erben: Eduard Camp. ⁊Kurzsichtige. Schwachsichtige. Augenkranke. Rathenower Brillen werden genau nach der Pupillenweite und für das Auge passend geliefert.— Für Augenkranke werden Gläser nach ärztlichen Bestimm⸗ ungen obne Preiserhöhung eingeschliffen.— Perspective, Feldstecher, Operngläser u. s. w. Uhren werden bestens empfohlen. Albert Cadow, Optisches Institut und Uhrmacher, Frankfurter Hof, unter den Arcaden, Laden Nr. 3 2158 zu Frankfurt a. M. t sche und ho Mitte dringe 0 * theker, thums 2045 Sardy 2941 Blech, Lamp billigf 2036 E 2937 amp; 2— 5 K f 5 1 461 W. Aepfelmühlen und Kelterschrauben neuster Construktion, Kelterschrauben in den gangbarsten Größen stets vor— räthig. Carl Reuß, 2777 5 Friedberg, Bahnhofstraße. 2861 Eine große Partbie fris ch geleerte Mohnölfaß, vorzüglich zum Krauteinmachen geeignet, bei Georg Groß. 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Dr. Bockenheimer. e W Danksagung. 2924 Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme Beerdigung Schwiegermutter, Große sowohl während der Krankheit wie bei der unserer innigst geliebten Mutter, S und Urgroßmutter Katharina Stoll, geb. Wanlber— sagen wir allen unsern tiefgefühltesten Dank. Nieder-Wöllstadt den 19. September 1877. Die trauernden Hinterblrebenen. L. Backes, Friedberg. tes Lager Sorten Tisch⸗, Wand⸗& e e ———— j—j—+—ð—ͤ————.v 1 7 1 11 4 Friedberger Fohlen. und Pferde-Markt am 22. und 23. Oetober 1877. Bei rechtzeitiger Anmeldung unentgeltliche Unterbringung der Pferde, Futter und Streu zu ermäßigten Preisen. Verloosung am 23. October d. J. von 26 Fohlen (welche auf dem Markte angekaukt werden), mehreren Pferde-Geschirren, sowie sonstigen werthvollen Gegenständen im Betrage von ca. 11,000 Mark.— Kein Gewinn unter 10 Mark Werth.— Loose zu beziehen a 1 Mark 30 Pf. durch die Herren Ph. Billau, Ed. Hirsch und C. F. Schleuning in Friedberg. Jür das Pferdemarkt⸗Comité Friedberg: A. Steinhäußer, Beigeordneter. Gleichzeitig findet am 23. October der Faselmarkt des Landwirthschaftlichen Vereins statt. e N Engische Original Danpf Diesch. Mlaschnen Eheater-Borstelungen liefern unter Garantie und Probezeit franeo jeder Bahnstation.— Preisecourante gratis. Ph. Mayfarth im Saale zu den drei Schwertern zu Friedberg. Anfang * Comp., Frankfurt a. M. 8 Uhr. Das Nähere besagen die Plakate. Uach hirch weihsest zu Ockstadt nächsten Sonntag den 23. September bei Harmonie⸗ und Tanzmusik, wozu ergebenst einladet 2947 Karl Hermes. Nachkirchweihe zu Wisselsheim. 2912 Sonntag den 23. d. Mts. findet in meinem Saale gut besetzte Harmonie- und Tanzmusik statt. Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Balthasar Amend. Hall für Jeracliten. 2886 Samstag den 29. d. Mts. findet in meinem ganz neu erbauten sehr geräumigen Saale Ball für Israeltten statt, wozu freundlichst einladet Nieder⸗Weisel im September 1877. Peter Häuser XI., Löwenwirth. ** ill fü lilen Dall für Jsraelite Sonnabend den 29. d. Mts. im„Hessischen Hof“, wozu Ffreundlichst einladet Nieder⸗Wöllstadt im September 1877. 2925 A. Becker. Handels-Muterricht 2870 Am 8. Oetober beginnt derselbe für Herren und Damen. 9 Anmeldungen müssen bis zum 1. October gemacht werden. 13 Friedberg den 15. September 1877. 9— Er. Ermus. 2933 Während einer achttägigen Abwesenheit(22. bis 29. September incl.) wird der Unterzeichnete in seiner Privatpraxis durch die Herren Dr. Weckerling und Dr. Becker vertreten sein und bittet vorkommenden Falls an einen dieser Herren sich wenden zu wollen. 9 Dr. Lorenz. 5 5 2 hat zu verkaufen 5 Hobelspähne 2935 A. Frank. i Kirchliche Anzeigen für Kriedberg. Evangelische Gemeinde. 17. Sonntag nach Trinitatis. a Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. 5 Nachmittags 1½ Uhr; Herr. Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Diegel. .(Abendmahl.) Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Köhler: Kate⸗ 1 chismuslehre. i—— f Katholische Gemeinde. 1—. ˙§———9Vp—— ö une Sachen ne mi. Aepfel 2 Mühlen neuester Construktion, in solider Ausführung liefern sofort unter Garantie. Nachmittags 2 Uhr: Christenlehre mit Andacht. 9 2636 8 75 Rühmlichst bekannt und empfohlen! Für Leidende! In Folge auswärtiger Berufung auf der Durchreise begriffen, wird Müller'sche Heilmethode für chronische und andere Krankheiten (aus Hirschberg a. S.) nächsten Dienstag den 25. September in Fried berg im Hotel Trapp, von Morgens 8 bis Nachmittags 5 Uhr, persönlich zu sprechen sein und daselbst jedem Kranken Rath ertheilen. Spe cialität„Alle Arten Unterleibsbrüche, selbst in den schlimmsten, veraltetsten Fällen, werden laut bekannten Heilerfolgen binnen 10— 12 Wochen derart radical geheilt, daß das fernere Tragen von Bruchbändern entbehrlich wird, ebenso werden Mutter⸗ vorfülle und zwar ohne Bandage nach meiner eigenen Heilmethode einer naturgemäßen Heilung zugeführt; alle Magenkrankheiten, Hümorrhoiden(goldene Ader), Leberkrankheiten, Schwind⸗ sucht, Engbrüstigkeit(Aschma), sowie sonstige Brustleiden, Reitz im Kehlkopf, Heiserkeit, Ver⸗ schleinung und Husten jeder Art, ebenso alle Geschlechtskrankheiten, Syphilis, Tripper, Pollutionen, Onanie(geschlechtliche Verirrungen) und deren Folgen, wie Schwächezustände (Nervenzerrüttung), Impotenz(männliches Unvermögen) in jedem Stadium nach einer auf wissenschaftlichen Grundsätzen beruhenden eigenthümlichen Behandlungsweise schnell und sicher geholfen jede Frauenkrankheit, Mutterbeschwerden, Bleichsucht, Migräne(halbs. Kopfschmerz), weißen Fluß, alle offene Schäden(Salzfluß), Flechten Krätze in 3 Tagen sicher geheilt, sowie Gicht(Reißen, Podagra und hartnäckigen Rheumatismus), Lähmungen, durch mein unfehl⸗ boxes Naturheilverfahren sehr günstige Erfolge erzielt, Schwerhörigkeit und selbst veraltete Ohrenübel, Augenkrankheiten werden bestens geheilt und geschwüchte Angen durch ein speeifisch stärkendes Mittel zur seinsten Sehkraft hergestellt, ebenso sicher beseinigt Ueberbeine, Hühner⸗ angen, Warzen, Balggeschwülste(dicke Hälse und Kröpfe), Drüsenleiden, Rhachitis(d. i. englische Krankheit der Kinder, oder wenn solche abgesetzte Glieder und das Gehen nicht erlernen), Epilepsie(Fallsucht und Krämpfe) mit vorzugsweise günstigen Resultaten behandelt, nächtliches Bettnüssen heilt sicher, Bandwurm entfernt mit dem Kopfe sicher binnen 3 bis 4 Stunden vollständig schmerz- und gefahrlos, gegen Wassersucht(wossersüchtig, geschwollene Füße, Beine und Leib, selbst bet ausgeprägter Krankhest bejahrter Personen) bewährte Hülfe, Haarschwund(Ausfallen und Ergrauen der Haare) wird nach mikroskopischem Befund zu seinem naturgemäßen Bestand wieder hergestellt, Sommersprossen(Leberflecken und sonstige Hautflecken, Ausschläge und Lösen) und alle Unreinheiten beseitigt durch Herstellung eines verjüngten, zarten und weißen Teints, jeden Zahnschmerz augenblicklich gestillt. Garantie! Auf deren Heilung durch viele und langwierige Erfahrungen in ungewöhn— licher Weise eingeübt, fanden durch meine Methode, wie die vielen eon— statirten Heslerfolge hiesiger Gegend beweisen, selbst Leidende, die rettungslos aufgegeben, noch sichere Hülfe. Ueber 20 800 Heilerfolge in allen Formen des Leidens(worüber Näheres der Prospeet besagt), sowie die verschiedenen Atteste und öffentlichen Danksagungen von Ge⸗ heilten aus Localblättern— welche in Original auf dem Zimmer ausliegen— beweisen den inneren Werth meiner Methode, wie solche bereits in allen Gegenden viele Tausende als ein herrliches Geschenk des Himmels segnen. 2920 * ugpovanqz inv uon vlan god pi poaunab J Weit über 50jähriger Erfahrun zu billigen Preisen 2419 0 * 5 N Verantw. Red. Carl Bindernagel. Ph. Mayfarth& Comp., Frankfurt a. M., Baumweg Nr. 5 u. 7. Oruck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 38). 1 S — 2 —