6) Praklische Uebungen 1 f 1877. N 22. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 97 8 Donnerstag den 22. Februar. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Abbaltung eines Obsibaumwärter Cursus an der Ackerbauschule zu Friedberg. Friedberg am 18. Februar 1877. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Bezugnahme auf nachstehende Bekanntmachung des Cura- in dieser Angelegenheit nichts versäumen um zahlreiche Anmeldungen toriums der Ackerbauschule dahier, empfehlen wir Ihnen, Leute Ihrer zu bewirken. Gemeinden, welche sich zur Ausbildung als Obstbaumwärter eignen, Würde sich einer oder der andere mittellose junge Mann zum Eintritt in den am 12. k. Mis. beginnenden Unterrichtscursus entschließen, an dem Cursus sich zu betheiligen, um nach der Hand zu veranlassen und uns über den Erfolg Ihrer Bemühungen bis zum sich in seiner Gemeinde als Obstbaumwärter zu beschäftigen, so wird 5. k. Mis. zu berichten. Da in den Gemarkungen unseres Kreises gewiß der Gemeinderath in wohlverstandenem Interesse der Gemeinde der Obstbau sich so sehr rentabel zeigt, seine Forderung daher volks- sich zur Bewilligung einer entsprechenden Unterstützung aus der Ge— wirthschaftlich durchaus nothwendig erscheint, hierin aber nicht viel meindekasse bereit finden lassen. Auch machen wir darauf aufmerksam, geschehen kann, wenn sachkundige Huͤlfe bei dem Pflanzen und dei daß wenn Gemeinden Obstbaumanlagen besitzen, es sehr passend er⸗ der pflege der Bäume mangelt, wie dies in vielen Gemeinden der scheint, den Feldschützen deren Pflege zu übertragen und diese zu dem Fall, so glauben wir mit Bestimmtheit annehmen zu dürfen, daß Sie Behufe als Obstbaumwärter ausbilden zu lassen. Dr. Braden. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Fuͤr den Monat Maͤrz kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. abonnirt werden. Bekanntmachung, den Obstbaumwärtercursus an der Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Provinzialvereins Oberhessen zu Friedberg für 1877 betreffend. Zur Ausbildung tüchtiger Obstbaumwärter wieder ein Obstbaumwärter-Cursus dahier abgehalten werden. Es umfaßt der Cursus die Zeit vom 12. März bis 21. April laufenden Jahres unter achttägiger Aussetzung des Unterrichts während der Osterfeiertage, sowie in diesem Herbste vom 13. August bis 1. September. Der Unterricht wird von tüchtigen Lehrkräften ertheilt und umfaßt: 1) Geschäfts⸗Rechnen und kleinere Geschäftsaufsätze 2) Bodenkunde und Dünger lehre 3) Bau und Ernährung der Pflanzen 4) Oostbaulehre en eee Der Unterricht wird durch mittel und Instrumente unterstützt. einem bestimmten Plane in dem zu diesem Zwecke Garten der Ackerbauschule vorgenommen, wie eine reiche Sammlung Die praktischen Uebungen werden nach Wöchentlich findet anlagen statt. wird im laufenden Jahr haben die Schüler selbst Zahlung. wöchentlich 4 Stunden. Der Unterricht wird unentgeltlich ertheilt. eine Excursion nach benachbarten größeren Baum- Für Kost und Logis zu sorgen. Wollen Schüler in freien Stunden in dem pomologischen Garten thätig sein, so erhalten sie hierfür entsprechende Anmeldungen sind möglichst bald und längstens bis zum 7. März laufenden Johres an das unterzeichnete Curatorium oder an den Vorstand des Obstbaumwärter-Cursus, Reallehrer Würth dahier, ein- Etwaige Anmeldungen bei den landwirthschaftlichen Bezirks- vertinen oder den Großherzoglichen Bürgermeistereien bitten wir uns ge— 7 2 1 57 2/ zureichen. * 1 7 1 8 fälligst übermitteln zu wollen. 71 19 1 1 3 f d der besten Lehr- ing Dr. Braden, Kreisrath. 1 angelegten pomologischen auch außerdem mehrere größere Obstbaumschulen dahier zur Benutzung kommen. 18. Februar 1877. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Klietsch, Kreis-Assessor. Schmidt, Kreis ⸗Schulinspector. Deutsches Reich. Berlin, 19. Febr. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde der Gesctzentwurf wegen Verwendung von disponiblen Beständen für außerordentliche Bedürfnisse der Bau-Verwaltung pro 1877/78 und wegen Aufnahme einer Anleihe zur Deckung der Ausgaben für Bau-Ausführungen auf den Staats- Bahnen nach längerer Debatte unter Befürwortung des Handels-Ministers an die Budget- Commission verwiesen, und sodann die Vorlage betreffs Revision der Reglements der offentlichen Feuer- Socictäten in dritter Lesung genehmigt. Demnächst lehnte das Haus den Ge— setzentwurf bezüglich Erweiterung der Verwendungs- Zwecke der Provinzial Dodations Fonds ab, beschloß dagegen die Aufforderung an die Regierung, den genannten Gesttzentwurf zur Begutachtung an die Provinzial-Land tage zu überweisen. Im wei⸗ teren Verlaufe der Sitzung wurde die Berathung des Etats des Cultus- Ministeriums sortgesetzt. Einen Antrag auf Erhöhung der Bureau? und Reisckosten für die Superintendenten verwies das Haus an die Budget- Commisston. Hierauf wurde bas Capitel betreffs der katholischen Consistorien nach langer Debatte unverändert genehmigt.— 20. Febr. Zweite Berathung über den Gesetz— entwurf betreffs der Tbetlung der Provinz Preußen. Nachdem Reuter und Mohrmann gegen und Graf Bethusy Huc und Hirsch für den Gesetzentwurf gesprochen, rechtfertigt der Minister Graf Eulen⸗ burg die Vorlage unter Hinweis auf den dringen den Wunsch der Bevölkerung West-Preußens, von Ost- Preußen getrennt zu werden. Hierauf wird die Debatte geschlossen und principiell§. 1 ange- nommen. Die folgenden Paragraphen der Gesetzes⸗ Vorlage werden ebenfalls genehmigt, der auf die Vermögens- Auseinandersetzung bezügliche§. 4 mit den von Seydel und Miquel gestellten, die even- tuelle gesetzliche Regelung betreffenden Amendements. Hierauf wird in fortgesetzter längerer, meist von Mitgliedern des Centrums geführter Debatte der Cultus-Etat bis einschließlich des Capitels, die katholischen Geistlichen betreffend, genehmigt. — Ein kaiserlicher Erlaß vom 18. v. M. gibt über die Organisation und den Lehrplan des Cadetten-Corps neue Anordnungen. Danach soll der Lehrplan mit der Realschule erster Ordnung sin Uebereinstimmung gebracht werden. Abweich- ungen dürsen nur so weit ersolgen, als sie durch die besonderen Aufgaben des Instituts und die Interessen der Armee für einzelne Lehrfächer er— forderlich werden. e 20. Febr. Auch in der gestrigen Sitzung des Bundesrathes ist der Gesetzentwurf wegen Ver— legung des Sitzes des Reichsgerichtes nach Berlin noch nicht zum Abschluß gelangt; dit endgültige Entscheidung ist noch vorbehalten. Köln. Dem Vernehmen der„Kölnischen Zeitung“ nach hat der ebemalige Erzbischof Melchers aus dem Exil, welches er, wie bekannt, freiwillig im niederländischen Limburg, nabe der Grenze, wählte, an diejenigen Pfarrer, welche bis jetzt den Denunciationen der ultramontanen Blätter muthig die Stirn geboten haben, Verfügungen gerichtet, wodurch ditselben aufgefordert werden, entweder der Staatsbebörde den Verzicht auf den ferneren Bezug der Staatsleistungen anzuzeigen, oder vor Ablauf von sechs Wochen durch öffent⸗ liche Erklärung in der„Kölnischen Volkszeitung“ ihm(Melchers) und dem katholischen Volke die Gewißheit zu geben, daß sie den Mai-Gesetzen ihre Anerkennung versagen. Frankfurt. Am 27. d. M. werden dahier Regierungs-Commissarien der Main-Ufer⸗Staaten Bayern, Baden und Großherzogthum Hessen zu einer Conferenz zusammentreten zur Prüfung, bezw. Genehmigung der von der preußischen Regierung in Vorschlag gebrachten Main-Correetton zwischen Frankfurt und Mainz. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 19. Febr. Im Herrenhause befürwortete bei der Berathung des Gesetzentwurss wegen Abänderung des Ebe— Rechtes Bürgermeister Felder die Aufhebung der religibsen Hindernisse der Ehe- Schließung. Da- gegen erklärte sich Fürst-Bischof Kutschker gegen Misch⸗Ehen und gegen die Zulässigkeit der Ebe— Schließung ehemaliger Priester, und beantragte demnach, über den Gesetzentwurf zur Tagesordnung 15 1 1. 0 1 1 1 8 3 2 11 1 1 1 überzugehen. Fürst Lichtenstein beantragte gleich- falls Uebergang zur Tagesordnung unter der Mo⸗ tivirung, daß die Regierung demnächst einen Gesetzentwurf zur Regelung der Ehe-Gesetzgebung einbringen werde. Hierauf erklärte sich Sections⸗ Chef Konrad Schmidt dafür, daß die den anderen Confessionen gewährten Freiheiten auch auf die Katholiken angewendet würden. Schließlich sprach noch v. Arneth für den Gesetzentwurf, während Prosessor Neumann sein Wort für die obligatorische Civilehe und gründliche Reviston der Ehe-Gesetz⸗ gebung einlegte. Holland. Haag, 19. Febr. Die zweite Kammer bat die mit Preußen abgeschlossene Con- vention, betreffend die Verbindung der nieder- ländischen mit den preußischen Canälen, genehmigt. Italien. Rom, 19. Febr. In der Sitzung der Deputirtenkammer fahrte der Ministerpräsident Depretis in Beantwortung einer Interpellation Guvini's den Nachweis der Unmöglichkeit der Aufhebung der Mabl-Steuer; im Weiteren führte der Minister aus, daß die Finanzlage sich gebessert babe, und sagte die demnächstige Vorlegung von Gesetzentwürfen zu, betreffend die Abänderung der Vermögenssteuer, den Zwangscours und die Mahl- steuer; das Ministerium werde alle seine Ver⸗ sprechungen verwirklichen innerhalb der öconomischen und finanziellen Grenzen, sowie mit Rücksicht auf die Lage des Staatsschatzes. Türkei. Constantinopel, 19. Febr. Die Lage ist hier äußerst bedrohlich. Edhem's Entlassung steht bevor. Die Softas verlangen die Zurückberufung Midhat's. Der Sultan zeigt angeblich Symptome eines Gehirn-Leidens. Ueber den Zustand des Sultans sind auch dem„Temps“ beunruhigende Mittheilungen zugegangen; danach sei zu besorgen, daß eine Lähmung des Gehirns ein— trete. Midhat Pascha ist am 16. Febr. in Neapel angelangt. Eine Botschaft des Sultans ist daselbst eingetroffen. Midhat's Rückberufung steht bevor Es ist indeß zweifelhaft, ob Midhat das Groß— vezirat übernehmen oder Minister ohne Portefeuille werden wird. — 19. Febr. Die serbischen Friedens-Unter- händler haben heute dem Großvezir und dem Minister des Auswärtigen ihre Aufwartung ge— macht. Am Freitag werden die montenegrinischen Abgesandten erwartet. Bei der versöhnlichen Haltung der Pforte hofft man auf das Zustande— kommen des Friedens Schlusses. Rumänien. Bukarest, 20. Febr. Die Deputirtenkammer hat das Budget des Ministeriums des Innern bewilligt und das Budget des Jastiz— ministeriums in Betracht gezogen. Nachdem Seitens der Commission für die gerichtliche Verfolgung mehrerer ehemaliger Minister mitgetheilt war, daß die Vorarbeiten zur Anklage beendigt seien, ge— nehmigte die Kammer die Ausgabe von 5000 Fr., um den Anklagebericht in Druck zu legen. Amerika. Wasbington, 18. Febr. Eine gestern statigehabte Versammlung von Senatoren und Abgeordneten der demoktatischen Partei ver— warf zunächst die ihr vorgelegten Anträge, welche gegen die Beschlüsse der Fünfzehner Commission gerichtet waren, und dieselben für ungültig zu erklären vorschlagen, und beschloß sodann mit 69 gegen 40 Stimmen, die Zählung der Stimmen für die Präsidentenwahl fortzusetzen und die Be— schlüsse der Commission gemäß den Vorscheiften des Wahl⸗Gesetzes anzunehmen und auszuführen. Gleichzeitig jedoch erließ die Versammlung einen Protest gegen die Gesetzwidrigkeiten, welche die Majorität der Fünfzebner Commission bei Be— urtheilung der Wahlen von Florida und Louistana sich habe zu Schulden kommen lassen. — 18. Febr. In Folge eines Erlasses des Finanz- Ministeriums ist die Einfuhr von Rindvieh und Rinder Häuten aus Deutschland bis auf Weiteres verboten. — 19. Febr. In der gemeinschafilichen Sitzung beider Häuser wurde die Entscheidung der Wahl: Commission verlesen, wonach das Votum Louistana's als für Hapes abgegeben erklärt wird; während der Senat in gesonderter Abstimmung diesem Urthel zustimmte, beschloß das Repräsentantenhaus Vertagung bis Dienstag, um den demokratischen wendungen gegen die Abstimmungen in Oregon zu lassen. Abgeordneten Zeit zur Formulirung ihrer Ein⸗ Aus Stadt und Land. Darmstadt, 17. Febr. Gestern Abend um 9 Uhr zog das erste diesjährige Gewifter hier vorüber; dasselbe bat nach der Aussage zur Stadt kommender Landleute in der Gegend von Balkhausen mit der vollen Macht eines Sommergewitters gewütet. Mainz, 17. Febr. Der Rhein fällt in Kehl und Max iu. In Mannheim ist derselbe von gestern auf heute noch um 8 Zoll gestiegen. Der Main in Würzburg fällt rasch. Mainz, 20. Febr. In Folge des Hochwassers sind eine Anzahl Pioniere nach Oppenbeim abgegangen, um den Damm, welcher im vorigen Frübjahr durchgebrochen wurde, zu verstärken. Seit heute wird überall Fallen des Wassers gemeldet. Allerlei. Hersfeld. Seit einigen Tagen sind hier sieben Ger hülfen eines Schlossers, der vor circa 3 Wochen 2 Schweine geschlachtet hal, an der Trichinose erkraukl. Auch von Fulda wird gemeldet, daß dem Vernehmen nach die älieste Tochter eines Seilermeisters Schum an Trichinen erktankt ist und haben zwei Aerzte bei der mikroskopischen Unter— suchung eines Stückchens Schinkens von dem von Schum geschlachteten Schwein Trichinen vorgefunden. Köln, 17. Febr. In dem Vororte Ebrenseld wurde gestern eine Falschmünzet-Bande in ihrem verbrechetischen Treiben von der Polizei überrascht. Es gelang, zwei Personen festzunehmen und die Steine, wie auch jwer Packete mit Hundert⸗Maikscheinen mu Beschlag zu belegen. Diese Münz⸗Verbrecher beabsichtigten in großantigem Maß stabe dies saubere Geschäft zu betreiben. Die Scheine zu einem Betrage von mehreren Hunderuausend Mark waren schon sast fertig gestellt. Personen, welche diese Scheine und die Steine gesehen, bewundern die saubere und ge— schickte Arbeit. Auf die übrigen Miglieder der Bande wird gefahndet. Stralsund. Aus Sagard(Insel Rügen) wird der „Sitals. Zig.“ unter dem 12. d. M. berichtet:„Gestern Abend wurde bier ein merkwürdiges Naturcteigniß wahr— genommen. Nachdem der Wind sich jüdwestlich gedreyn und nach befugem Schneesturm um 10 Uvor starker Regen eintrat, snieg das Quecksilber im Tbermomeler auf 3 Gras Wärme, wobei das Barometer eiwas berunterging. Ganz plötzlich um 10½ Uhr war es auf unserer Halbinsel hellet, lichter Tag; eine großartige, feuerfarbene Beleuchtung ließ uns über die ganze Halbinsel Alles deutlich, wie am bellen Tage, erkennen. Dieser Schein konne wobl einige Secun— den dauern; nach dem Aufblitzen stellte sich in der Luft ein eigentdümliches Geräusch ein, ähnlich dem Lärm, der in der Regel das Rutschen der Stüble verursacht, wenn sich in einem großen Raume viele Personen von einer Tafel erbeben. Dies Geknatter dauerte wohl ein paar Minuten und ist hier vielseilig bemerkt worden.“ San Sebastran. Die Pulverkammer der hiesigen Citadelle, in weicher sich 50000 Panonen und ein de— deulendes Quantum Pulver befand, flog Samstag den 17. Februar in die Luft. Neun Ar ulleristen wusden ig lödiet Handel und Verkehr Friedberg, 21. Febr. Walzen M. 24.50. Koln N. 20.—. Gerne M. 18.20. Hafer M. 15—19. Kar⸗ soffeln M.—. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo = 200 Zollpfund. cankfunt, 19. Febr(Viehmarkt.) Der beutige Markt war gut befahren. Angetrieben waren: 360 Ochsen, 210 Kühe und Rinder, 240 Kälver und 400 Hämmel. Ole Preeise stellten sich: Ochsen 1. Qual. N. 63-65. 2. Qual. M. 58—60. Küve und Rinder 1. Qual. N. 60.—, 2. Qual. M. 50—52. Karber 1. Qual. N. 50.—, 2. Qual. M. 40—44. Hämme! 1. Qual. N. 48—50., 2. Qual. M 40.—. Ochseufleisch per Pfund 70 Pf., Rinoflaisch 50— 60 Pf., Kalbfleisch 5065 f. dammelfleuch 50—65 Pf., Schweinefleuch 70-80 Pf. Fraukfu de, 19. Febr. Fruchtbericht. Ureyl der. N. 41., Nr. 2 M. 37., Ni. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., er. 5 M. 23. Roggenmehl% O(Berliuer Marke) M. N o. II.(Lernen Marke) M. 22., Weizen ab Babnyof bier M. 25.25., ab unserer Ungegend M. 24 75—25.—. ftemder je nach Qualiiäl M. 21—24. Korn M. 17.75 bis 19.25, Gerne M. 19—21., Hafen M. 15.5018—. Erbsen M. 21—24., Wicken M. 19., Ansen N. 21—30. züböl M. 82. Die Preise verstehen sich sämmtlich pei 200 Pune Zoll gewicht 100 Kilo. Nach einer oom 12. d. M. datirten Verfügung des Kasserlichen Generalpouamtes müssen in Folge eines von der eänischen Regierung zum Schutz gegen die Rinder pest erlassenen Einsubeverboles bis auf Weiteres sämmiliche nach Dänemark bestimmie Packetsendungen von Inhalts⸗ ingaben begleitei sei. Die Postanstallen baben die Ab— sender von Packeisendungen nach Dänemark einnetenden Falles auf eas obige Erforderniß aufmerksam zu machen. Verloosung. Darmsta dt, 19. Febr. Bei der am 15. d. Mts. begonnenen Verloosung der Gkoßh. Hess. 25. fl.-Loose wurden bis jetzt folgende Nummern mit nachnehenden Gewinnen gezogen: Ni. 4107 30,000 fl. 90,971 6000 fl. 30 934 2000 fl., 90,529 1000 fl. 11424 und 71,980 400 fl., 8 71 D. Frankfurt a. M., 20. Februar. Die Spekulation befleißigte sich beute in Folge des Mangels jeglicher An⸗ regung von Außen großer geschäftlicher Zurückhaltung und documentirte daher die Tendenz einen äußerst farblosen Charakter. Die Course der internationalen Speculations⸗ werthe blieben auf einem gegen gestern um Bruchtbeile niedrigerem Niveau zlemlich siabil, gegen Schluß zogen dieselben auf höheres Paris wieder eiwas an. Credit⸗ actien bewegten sich zwischen 1228/—122½ und 123. Staatsbahnactien zwischen 197¾—ô—197⅝ und 197½¼. Lombarden nahe 64. Von aus ländischen Fonds zeigten sich österr. Renten ziemlich behauptet. Ungar. Schatzbons I. Em. gaben eine Kleinigkeit nach, II. Em. stellten sich etwas höher. Oesterr. Prioritäten blieben im Ganzen preishaltend, 30 Lombardische nachgebend. Loose fest, 1864er besser. Oesterr. Bahnen weisen nur unerhebliche Coursveränderungen auf, Elisabetb niedriger. Banken still, Brüsseler und Württemberg. Vereinsbank je ½0%, Frankfurter Wechslerbank 3¼/% höher, Oesterr. National- bank büßten fl. 5. ein. Wechsel tbeurer, Wien 30 Pf. Landwirthschaftliches und Gewerbliches. Oelfarben⸗Anstrich der Fußböden. Zur Her— siellung eines solchen bediene man sich ausschließlich der Erdfarben. Allen Farben, denen Bleiweiß zugesetzt wurde, sind zu weich und treien sich leicht ab. Bei einem mit Oelfarben angestrichenen Fußboden, der sich unverhäliniß⸗ mäßig rasch abtritt, kann man sicher sein, daß die Farde mit Bleiweiß versetzt wurde. Es geschiehr dieses in der Regel, weil solche Farben besser decken und sich bequemer streichen lassen. Selbst die Anwendung des mit Bleiglätte gekochten Firnisses ist zu verwerfen und ein Firniß vorzu- ziehen, der mit borsauerem Manganopydul gekocht ist. Man gibt in der Regel zwei Anstriche. Hierbei hat man vor Allem Sorge zu tragen, daß man den zweiten An⸗ strich nicht eher aufträgt, als bis der erste völlig trocken. Soll der mit Oelfarbe angestrichene Fußboden noch einen besonderen Glanz und die obere Decke eine größere Festig⸗ keit erhalten, so überstreicht man ihn wohl auch noch mit einem sogenannten Fußbodenlack. Einen sehr guten Lack dieset Art bereitet man sich auf solgende Art: Man löse 30 Gramm Schellack in 125 Gramm Spiritus von 80 Procent auf, füge der Lösung 4 Gramm Kampfer zu und fistetire dieselbe durch ein leinenes Tuch von dem Bodensatze ab. Mit diesem Lack bestreicht man den Fuß— boden. Die obere Decke wird durch den Schellack fester. Tritt sich dieselbe ab, so hat man nur von Zeit zu Zeit den Lacküberzug zu erneuern, um einen steis glänzenden und leicht abwaschbaren Fußboden zu besitzen. Korkumhüllung der Dampfleitungen. Die Firma J. Prochaskz in Wien(VI. Favoritenstraße 16) bringt seit einiger Zeit ein neues Umbüllungsmittel in Verkehr, das für viele Fälle vor allen bis jetzt bekannten, den Vorzug verdienen dürfte. Es sind dies 10-20 Mm. flarke Streisen aus Kolk, welche segmentsörmig nach dem beiläufigen Durchmesser der zu umhüllenden Rohte ge— schnüten werden und dann, faßdaubenartig neben einander über das Rohr gelegt, mit Binddraht festgebalten werden können. Die geringe Wärmeleitungssähigkeit von Kork ist bekannt, und der verhälinißmäßig billige Preis ermög— licht eine allgemeine Anwendung, die Umbüllung wird sehr rasch und einfach hergestellt, nachdem sich der Kork auch an gebogene Stellen leicht anschmiegt und läßt sich jeder Zeit bei Leckungen oder dergleichen leicht entfernen, ohne Schaden zu leiden. Nach französischen Berichten haben die Marine Ingenieure Versuche mit Kork als Nichileiter angestellt und darüber einen befürwortenden Bericht an die Admiralitäf gerichtet, welche nun den Auf⸗ trag gegeben hat, die fünf militärischen Häfen Frankreichs nach ihren Anforderungen mit diesem Material zu versehen. Electromagnet aus Eisenfeile. Jamin hat neulich der französischen Akademie eine Mittheilung darüber gemacht, daß Freilspäne von weichem Eisen, welche in einer Kupferröhre zusammengepreßt werden, magnetisch gemacht werden können und eine Anziehungekraft besitzen, welche der eines Stahlstabes von denselben Abmessungen mindestens gleichkommt. Man hat es bier also mit einem Metall zu thun, welches als Ganzes keine Correktivkraft desitzt in kleine Theilchen zertheilt und bei Annäherung duser getrennten Theilchen an einander durch den Druck eine ebenso große Corrcktivkraft erlangt, wie der Stahl. Jamin wirft die Frage auf, ob man die beobachtete Polarität nicht gerade der Zertheilung der Trennung der Theilchen zuschreiben müsse, und ob es nicht auch beim Stahl mögtich ist, die Correktivkraft aus der nämlichen Uisache zu erkläreu. In ähnlicher Weise hatte de Haldat im Jahre 1836 Eisenfeile in einem Messingrohre magnetisch ge macht. Was wir athmen. Man hält gewöhnsich das Herz für den Mittelpunkt des ganzen Organismus, für den Ausgangspunkt aller Bewegung, für den Mittelpunkt des Denkens und Trachtens — dos ist ein Irrihum: nicht das Herz, sondern die Lunge ist die Ulquelle des Lebens und des Lebenssaftes und das Herz ist nur ein eingeschalteties Triebwerk, um diesen Lebens saft durch alle Theile des Körpers zu treiben. Die Kohlensäure, ein sehr bekanntes, durch Verbrennen der Kohle enistehendes, das Brennen nicht unterhallendes und deßhalb auch alle athmenden Wesen erstickendes Gas, die„fixe“ Lust ist somit ein Hauplergebniß bes Aihmungs⸗ prozesses, sie ist zugleich das erste aller Lungengiste, und wir selbst sind die Haupifabrikanten desselben;z aber wir abnen dies Verhältniß nicht einmal, weil wir eben die Alhmungsexcremenie unserer Lungen nicht sehen, nicht 81,510 und 93,618 200 fl., 71,779 und 92,015 100 fl. hören, nicht riechen, ja weil wir dieses Gisi sogar genießen; 71 es perlt im Bier, braust im Cbampa iner, moussirt im Sodawasser. Die Kohlensäure bat eben ein Janusg sicht, sie ist eine Wohlibat für den Magen, aber Gift für die Lunge(durch eine Anzabl gelungener Experimente über Eigenschasten und Berbalten der Kohlensäure nachgewiesen). Unsere Sorge muß sein, reine, frische, freie, atmosphärische Luft zu aihmen, um den Blutks perchen die Unter haltung des richtigen Stoffwechsels durch Berbrennung des Kohlen⸗ stoffes zu ermöglichen, die Verbrennungsprodukte oder Lungenexcremente, also Lungengiste zu entsernen und sie, die unmittelbar unsete Häupler umschweben, auf keinen Fall wieder einzuathmen. Vom Grüßen. In den„anshropologischen Studien“ von Henle lesen wir über die Vereimsachung der Begrüßungssorm in der Culturgeschichte:„Sie deginnen damit, wo in sie bei roben Dem, neben dem er sich klein fühlt und klein erscheinen will, in den Staub wirft! Dann solgt die Erniedrigung, die dei den Frauen im Einsinken, bei Männern im Ver⸗ beugen destehl. Die Verbeugung muß anfänglich so voll ⸗ kommen gewesen sein, daß dabei der Hut vom Kepfe gefallen wäre, wenn man nicht die Vorsicht gebraucht bälle, ibn abzunehmen. Nun konnte die Abnahme des Huts als Andeutung der Intention, sich zu verbeugen, genügen, und die Tiefe der Verbeugung konnte durch Schwenkung des Huts, wie durch einen in der Luft ge zogenen Submissionsstrich ersetzt werden. Noch einfacher, ein Symbol des Symbols, ist der militärische Gruß, welchen auf das Civil zu übertragen schon durch vereinzelte Ve suche angebahnt ist. Der Vereinfachung der männlichen Bewegung entspricht bei den Frauen der Uebergang vom Knixe zur Neigung des Kopfes. Anmuthiger noch wird Jeder, der damit beglückt worden ist, das halb verstohlene Geld Cours. Frankfurt am 20. Februar 1877. 20 Frankenstücke 8 Mk. 16 26— 30 Englische Sovereigns„ 20 37—42 Russische Imperiales 8 f„ 16 75—80 Holländische fl. 10⸗ Stücke. 16 65 6 D g 5 9 60—65 Ducaten al mareo* Dollars in Golt„ i Die Direction Völkern noch heute beflehen, daß der Begrüßende sich vor rasche Senken der Augenlieder gefunden haben. Dr. Schneider. Oeffentliche Aufforderung. Versteigerung. 544 Forderungen und Ansprüche an den Nachlaß des 563 Dienstag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr an⸗ Di 3 verstorbenen Konrad Lack von Fauerbach b. Fr. sind fangend, sollen in dem Nieder-Moͤrler Gemeindewald, ienstag den 27. d. M., Vormittags 10 Utr, sollen innerhalb 14 Tagen unter Vorlage einer detatlirten Be— Schlag Nr. 10 bei dem Forsthaus Winterstein, nachver⸗ n heftigem Nathtzause die Grundstüge des versterbenen rechnung dahier einzureichen, widrigenfalls sie, weil die zeichnete Holzsortimente versteigert werden: Unteradjutanten Otto einer dritten und letzten Ver⸗ Holz-Versteigerung. 57 0 Erben des Konrad Lack nur unter der Rechtswohlthat 9400 Birken Eichen Wellen, steigerung ausgesetzt 8 8 des Inventars die Erbschaft angetreten haben, bei Regelir— 550 Nadel-Wellen, Friedberg den 20. Februar 1877. N ung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden. 525 Erlen⸗„ Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Friedberg am 13. Februar 877. 775 Dorn⸗„ 3 Fo uc ar. Großherzogliches Landgericht Friedberg. 1015 Ginstern„ 2 2 4 Pistor, Follentus, Zahlungstermin 1. Oktober d. J. Dünger ⸗Versteigerung. a Landrichter. Landgerichts. Assessor. Die Zusammenkunft ist oberhalb dem Forsthaus 572 9 6 9 9 15 8. 72 ienstag den 27. Februar d. J., Vormittags a 5 505 5 55 interstein im Schlag selbst an der Pfaffenwiesbacher 11 Ubr, soll d hiesi Faselstal Grub * Straße. 11 soll an dem hiesigen Faselstalle eine Grube 1 b 2 er Ete kerune ö 1 8 3 Dünger an den Meistbietenden versteigert werden. — 1 N Nieder Mörlen den 20. Februar 1877. Friedberg den 20. Februar 1877 Ii 540 In dem bei Ober⸗Rosbach(5 Kilom. von Fried— Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mörlen. Großherzogliche 2 Friedberg. 1 berg) gelegenen Domintalwalddistrikt Kellerberg XVII. Med b 8. R 2 43 werden Bet ch 5— 8 2 a. Montag den 26. Februar, von Morgens 9 Uhr an: ek annim a ung. 558 Jeden Freitag frisch gewässerter 3 27 Raummeter Eichen Scheiter, 569 Dienstag den 27. Februar d. J., Vormittags um 1 1 f* 7 5„ Knüppel, 10 Ubr, sollen im Rodheimer Gemeindewald, in den 0 ET an eee 308 Buchenwellen,—— Grauerberg und Alterschlag, folgende Holz— * 3 10183 Eichen-Birkenwellen, ortimente öffentlich meistbietend versteigert werden: a j ert 1 2 125 Weichholzwellen, 50 Raummeter Buchen Scheitholz, bei Wilhelm Fertsch. . 40 Raummeter Eichen Stöcke(inel. 7 Haufen 80 Nadel.„ Moirés⸗, 2 —— Hauspäne). 5„ Buchen Prügelholz,— Moiré-⸗, D 45 d. Dienstag den 27. Febrnar, von Morgens 9 Uhr an: 4. Eichen. 7 0 A A—* etk U 1 0 0. 2 e 216 Eichenstämme von 22-70 Centimeter Durchmesser 15„ e Stodholz einene un A pd U ÜUdzen, 9 und 2— 4 Meter Länge mit 162,27 Kubikmeter 1* a 2* 8 Dir 9 N* Ae, 6) Inhalt, sowie 15 S8 e N Ledertaschen 2 35 birkene Schippenstiele 1 ade a K N 5 f 5 1 sffentlich versteigert. 5130 Nadelwellen, 508 für Damen, Portemonnaies, Fächer, Kragen: und 1— Ober⸗ Rosbach im Februar 1877. 3—— Manschettenknoͤpfe billigst bei K. Friedrich. Nn. 14 4 8 ö 4 ang. 726 den Oroßherzogliche rr Ober Rosbach. ö Die Zusammenkunft ist auf der Waldbahn an den Steinkohlen bester nalität kurt gt 5 drei Eichen.— D Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs- 3 3 Holzversteigerung Kar en e la. mel. stückreiche Flammkohle per Ctr.* M. 1. 5 3 5 5 5 8 5 Rodheim v. d. H den 20. Februar 1877.„ Ctr 2 5— in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Großherzogliche N v. d. H. Gesieb. Schmledekohle der Ct. 8 560 Es soll nachverzeichnetes Holz versteigert werden: J. V. d. g N,; Bei vorheriger Bestellung ab Bahnhof bier 1) Montag den 26. Febrnar Werbeim Beigeordneter. Ia. mel. stückreiche Flammkohle pr. Ctr. à M.— 95 im Distrikt Mönchwald bei Burkhardsfelden:* 222 offerirt Fried. Avenarius oo 8„ 1 g— 3 — 814 Raummeter Kiefern⸗Prügelholz, Holz 22 Versteigerung. 26 Bad⸗Naubeim, Fürstenstraße Nr. 327. de lz, f. N u.— 1 1 805 566 Freitag den 2. März 1877, von Vormittags 9 Uhr Junge italienische ! 49 Fichten nab Lärchenstämme 10 12½ Kubikmeter an, werden in den Freiherrlich v. Ritter'schen Waldungen 6* 5 750 13* 1. Kiefern Rundscheithol 2 U 0 ne r, zterkt 5 1 1 1 8 4 8 umm Klefern* 1 Ia, 1 1 — 140 dgl. Stangen mit 22½ Kubikmeter Inhalt 2 1 Gichen⸗Prügelholz, 541 reiuste Race, a 2) Dienstag den 27. Februar* Kiefern?„ mit gelben Füßen und gelben — in den Distrikten Mönchwald und Meilbach: 9% 8„„ Stockholz. 3 2—.— 00 1 20 schwere, zu Schnittholz taugliche Fichteustümme, 606 Wellen Birken und Eichen Reiserholz, 3 d 30— 40 a stark und 9— 22 Meter lan 930„ Aspen, Nadel Reiserholz, 8* 21 1 2 9 305 0 Koͤrbe extra oder franco retour. . mit 41,43 Kubik 1 43858„ Kiefern Reiserholz, 5 4. eee eee 200* C. Schneider in Wiesban een Art Fichten⸗Banstümme, 19—29 Centimeter stark und 958 orn,. neider in W. den, 1 20 Meter lang mit 150,29 Kubikm. Inhalt, 3 7 Mete en N Ecke der Bahnbof- und Loulsenstraße. 33 Kiefernstämme, 23— 42 Centimeter stark und Gebund Ginstern, a 5 5 8 8-23 Meter lang mit 38,03 Kubikm. Inhalt, 13 Stämme Eichenstammholz, 3—6 Meter lang und Ein ordentliches Madchen 1 3 Eichenstämme mit 0,67 Kubikmeter Inhalt und 2—30 Centimeter Durchmesser, a 1. 50 114 Stämme Kiefernstammholz, 6— 10 Meter lang] wird auf April nach Nauheim in Dlenst gesucht. Näheres —— 3 e e 3 und 1024 Centimeter Burchmesser, bei der Expeditton des Anzeigers. 149 — Durkhardsfelder Vieinalweg(Schlagweg) im Mönchwald. 142 b e e cee Meter Länge 1 Lich den 19. Februar 1877. an den Meistbietenden versteigert. 5 28 12 2 Wimmenauer, Forstrath. Der Anfang der Versteigerung ist im Lohschlag nächst 8 8— 1. Halbe 0 der Usinger Straße. 8 5* S2 „e ö Holz- Versteigerung. Friedberg den 20 Februar 1877.* 70 352 Dienstag den 27. I. Mts., Morgens 9 Uhr an⸗ a In Auftrag 22 U E 8 8 — sengend, sollen im hlesigen Stabiwald, Distritt Pfingsi⸗ der Freiherrlich v. Ritter schin Gutsverwaltung 35 1* 82 4 beide, nachverzeschnete Holzsortimente meistbletend ver— zu Rüdesheim 5 82 4 11 seigert werden, als: f Heldt. 88 72 1 101 Stämme(ichen Bau-, Werk: und Nuß holz, 270 5 8 8 852 r 200 Feümeter haltend, Apotheken- Bitter, ene 1 g 85 1 38 5 N 11 W W 81 Schutzmarke Nr. 9 95 Die Stufenfahre elnes Glücklichen. Roman von 711— 1 5 zaltead pe g.,(Chuina-Magenbitter) Louise von Francois. Woensehung)— Frobnleichnam in 1 ö 3 in halben und ganzen Flaschen à 70 Pf. und M. 1.20.] Dondo. Aus meinem Tagebuche. Von Hermann Sovaurx— g g— ö 2¹ 9 8 und Birken ⸗Derbstangen, 163 Sesi⸗ Bittere Magenkräuter in Packeten mit Gebrauchs-]— Die Ueberschwemmungen in den Selgfelntzberadgds. eee 1 4 4 anweisung à 50 Pf. zu haben bei Von Fritz Wernick.— Prinzessin Karl von Preußen. ö 2 1 2 58 Bad e Fase N Frau MHoflief. Windecker in Friedberg. Mit Porträt.— Am Familientische: Zuviel des. 100 4 4 ö 8 a 4. 50 3— Zu dem gleichnamigen Bilde von Sondermann.— Das 1 Ae ist an der Wegscheld zwischen f ur Stu e der Hausfrau Grab des Agamemnon. Mit den Porträts von Pe 1. Purbach an G Feber 177. a Sanna dad besten Neun. 1 2 11 Großherzogliche Bürgermeisterel Buß bach. 364 wird ein gewandte Madchen in einen Gasthof ge— Zu Bestellungen empfiehlt sich 4 Ku ch e l. sucht. Näheres bei der Exped. des Anz. Carl Bindernagel in Irtedderg. — U“Wy— Liberaler Wahlverein für den 2. Obethess. Reichstagswahlkreis. Versammlung, Donnerstag, 22. Februar, Abends S Uhr im Steinhäußer'schen Gartensaale, wozu Diejenigen, welche sich bereits als Mitglieder unterschrieben haben, sowie unsere Mitbürger in Stadt und Land, welche dem Wahlverein beitreten wollen, eingeladen werden. Tagesordnung: Berathung der Statuten. Wahl eines vorläufigen Vorstands. g Im Auftrage des Ausschusses: 562 Carl Seriba. 8 Einladung des Volksbildungs⸗Vereins Friedberg zu dem Freitag den 23. Februar c., Abende präcis 8 Uhr, im Ratbbaussaale stattfindenden 2. Vortrage des Herrn Mediecinalrath Dr. Lorenz: Ueber die wichtigeren Ursachen des Erkrankens und die Möglichkeit ihrer Vermeidung. Der Zutritt ist Jedermann gestattet. Friedberg. Musikverein zu Kriedberg. 570 Zweites Concert im Winterbalbjabr 1870/77 am 25. Februar im Saale des Hötel Trapp. unter gef. Mitwirkung der Frl. Emilie Dröscher aus Homburg, Frau Mathilde Weiffenbach und Frl. Marie Pfannmüller aus Gießen und des Herrn Seminarlehrers F. Link von hier. Der Vorstand. Programm. I. 1) Morgengebet, Chor Mendelssohn. 2) Arie für Alt 4 8 5. 0 8 8 5 3) Große Phantasie für Pianoforte über Motive aus der Oper„Die Hugenotten“ S. Thalberg. 4) Solo für Sopran 5) a. In der Abendstille, Nocturne für Pianoforte F. Link. b. Concert⸗Walzer für Pianoforte 8. J. Moscheles. N Lachner 6) Waldvöglein für Alt und Cello 7) Jagdlied, Chor. 1. Mendelssohn. II. 8) Der Rose Pilgerfahrt, Märchen von Moritz Horn. 0 5 R. Schumann. Einzelkarten für 1 Mark und Familienkarten für 3 Personen zu 2 Mark sind in den hiesigen Buchhandlungen und Abends an der Kasse zu haben. Carl Bindernagel's Annoncen-Erpedition. Bekanntmachungen aller Art: 5 Gesuche, Offerten, Benachrichtigungen, Waaren-Empfehlungen, Versteigerungen werden an alle Zeitungen vermittelt. Berechnet wird nur der Originalpreis der betreffenden Zeitung Die Annoncen⸗Aufgeber sparen also Briesschreiben, Zeit und Porto. n sol Einladung zur Generalversammlung der Mitglieder des landw. Consumvereins Friedberg auf Sonntaß den 25. d. M., Nachmittags präeis ½3 Uhr in das cdl des Hofbterbrauers Burck. f Tagesordnung: 1) Rechenschaftsbericht und 1 2) Rechnungsabhoͤr für 1976. 3) Berathung über Anträge auf Bürgschaftsleistung ze. 4) Besprechung über Beschaffung einer Abortentleex⸗ ungsmaschine, Ankäufe von Saatfrüchten, Feuer- versicherung ꝛc. i 5) Ergänzungswahl des Ausschusses und Vorstandes. Curtman, Präsident. Coneert im Saale des Gastwirths Engel in Ober⸗Rosbach Sonntag den 25. Februar, Nachmittags von J bis 6 Uhr, Abends Anfang 7 Uhr. Entrée 20 Pfennig. 573 556 Eine gelbe Dogge ist mir am 17. d. Mts. zugelaufen. Der Eigenthümer kann dieselbe gegen Erstattung der Inseratgebühren und des Futtergeldes binnen 8 Tagen bei mir in Empfang nehmen. H. Oberländer. Bruchenbrücken den 22. Februar 1877. Jiischer Cabliau 5 Wilh. Fertsch. Deutscher Kleesamen, selbstgezogener, 1876er Erndte, kleeseidefrei, sind einige Centner, sowie einzelne Pfunde zu haben bei 568 Konrad Schudt in Steinfurth. Ein brauner Dächselhund 574 ist mir zugelaufen. Der Eigenthümer kann den⸗ selben gegen Erstattung der Inseratgebühren und des Futtergeldes bei mir in Empfang nehmen. Assenheim. Wilh. Maul. Socken und Strümpfe, sowie Strumpflängen für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich. Zu verkaufen ist ein vollständiger, schwerer, gut gehaltener Oeconomie⸗ Wagen und eine fast noch neue Schaar⸗Egge bei 476 Frau Väth in Kaichen. 536 Auf dem Gronauerhof bei Vilbel sind Dick⸗ wurz zu verkaufen. Wilhelm. Dietz, Schuhmacher in Bad Nauheim, empfiehlt sich in Herren- und Damen⸗Arbeit nach Maaß zu den billigsten Preisen. 555 Einen Garten, 77 5 Ra mk 0 Eine Wohnung, bestehend aus 2 Zimmern, Küche de., ist an einzelne in der Langgasse gelegen,/ Morgen 4 Ruthen haltend, Personen zu vermiethen und kann dieselbe sofort bezogen mit dem edelsten Steinobst bepflanzt und mit einer Wasser⸗ in reifer Waare, sowie saftigen 85 79 Emmenthalerkäse e den 18. Februar 1877. 412 bei Wilhelm Fertsch. 55 Chr. Hecht. pumpe versehen, hat zu verpachten Friedberg den 18. Februar 1877. 554 Chr. Hecht. Stollwerek'sche Brustbonbons aus der Fabrik von 565 Ein im Glasergeschäft bewanderter Geselle kann Franz Stollwerek, in Arbeit treten bei Glasermeister K. Jung K. K. Hof- Lieferant in Cöln. in Friedberg. nach Vorschrift des Universitäts- Professors Dr. Harless, Geh. Hofrath zu Bonn, gefertigt, vor- 2 87 b 171 N 5 räthig in versfegelten Packeten à 50 Pfennig in Zu haben bei Carl Binder⸗ ö Friedberg bei Hof- Apotheker C Görtz, Wilm. Bernbheel und Wilh. Fertseh, in Gambach bei Carl Löffler, in KReiebels- heim bei Apotheker Chr. Langheinz, in Rockenberg bei Apotheker F Sames. 208 Gesuch. 36 Eschen- und 1 Erlenstämme 557 läßt Frau Karl Huber zu Wisselsheim am 26. d. Mts, Nachmittags 1 Uhr, gegen gleich baare Zahlung versteigern. 502 Jeden Freitag frisch gewässerten Labberdan bei Wilhelm Fertsch. 413 Wöchentlich zweimal frisch gebrannt fein grün Java⸗Kaffee à M. 1. 68 be Wilhelt Concentrirtes Kreosot-Oel. e 561 Vortheilhaftester und billiger 5 5 gröberen Holzwerke im Freien, wie Gartenzäune, Pfähle, Zwei Realschüler 7* Jertsch. N E Anstrich für alle Lehrlings-Gesuch. 559 Für ein Eisenwaarengeschäst einer gewerbreichen Stadt Hessens wird ein solider junger Mann in die Lehre gesucht. 7 Näheres bei der Expedition des Anzeigers. Rate,; Visitenkarten in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per 100= M. 1. 40 in Lithographie: 21„ 15 Mee eee Solche auf mattem oder Chamois-Carton, sowie solche Landw. Consumverein Friedberg. theurer. mit Extraschrift oder Verzierungen sind eine Kleinigkeit Carl Bindernagel. a* 15 e in Kellern, Ställen, sowie . r Gebölke feuchte bäud. können Kost und Logis erhalten. Näheres bei der Exp. schwamm zu N„ des Anzeigers. 537 Niederlage bei Wilh. Bernbeck in Friedberg. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.