1877. M 149. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Donnerstag den 20. Dezember. — — 2 — 2 1 E, — Die Petitzelle wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 5 Mit dem 1. Januar 1878 beginnt ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kretsamtlichen Erla sse, sodann eine kurze Ucbersicht der interessantesten und bemerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende Aussaͤtze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschästliche Nachrichten, Markt- und Coursberichte, Verloosungen von Staatspapieren und lokale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem gratis belgegebenen Unterhaltungsblatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Rälhsel; sodann monatlich ebenfalls gratis in dem von Herrn Prosessor Dr. Tobisch redigirten praktischen Rath⸗ geber für Landwirthe interessante und belehrende Aufsätze die Landwirthschaft.—. Um einem uns mehrfach ausgesprochenen Wunsche zu U. begegnen, wird ferner von 1878 an wieder monatlich und ebenfalls gratis der Praktische RNathgeber für's Haus in derselben Weise ier Hef ⸗ Ar gel J Binzel. An. den dn wit früher erscheinen und haben wir für dessen Redaction bereits eine sehr geeignete Persönlichkeit gefunden. Daftnizt, wachn Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition ohne Bringerlohn vierteljährlich 1 M., durch die Post bezogen jedoch 1 1 „dag vierteljährlich 1 M. 30 Pf. ofen wenden, In Bad⸗Nauheim kann ber Anzeiger auch bei Herrn A. Oertel bestellt werden und kostet derselbe mit Bringerlohn vierteljährlich 1 M. 40 Pf. 8 Inseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 11 Pf. berechnet, bei Tabellen und Ziffersatz mit 1A Pf. 0 Der Oberhessische Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. ö Besscllungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. 2 Den verchrlichen Abon nenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das kommende Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Die Expedition. „ Hensttin III. 8. Krtuter Il. 5 f n e fannt m a ung. Auen Haus. Betreffend: unteriicht in Oufbeschlag 1878. 0 9 0 0 Der Unterricht im Hufbeschlag für junge Schmiede an der Großberzoglichen Veterinäranstalt zu Gießen für den laufenden Winter soll am Efe 14. Januar 1878, Vormittags 9 Uhr, beginnen und wird 6—7 Wochen dauern. Junge Schmiede aus Oberhessen, welche an demselben Theil 1 nehmen wollen, haben sich zeitig bei unterzeichnetem Präsidium schriftlich anzumelden und der Anmeldung Zeugnisse über erworbene Schulkenntnisse, 5 Pbillipi. bestandene Lehrzeit und gutes Betragen sowohl, als auch über die Mittel zu ihrem Unterhalt in Gießen anzulegen. Der Unterricht selbst wird unent⸗ 2— gelilich ertheilt; dagegen haben die Theilnehmer an demselben für ihren Unterhalt selbst zu sorgen. Unbemittelte müssen sich mit etwaigen Unter- waagen, stützungsgesuchen an die betreffenden Bezirksvereine oder ihre Heimathsgemeinden wenden. g Friedelhausen am 14. December 1877. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. garen, 0 Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. ell, Deutsches Reich. regelt. Nach dem Gerichte- Verfassungs Gesetz— Der bessische Antheil an dem Baucapital Wein, Darmstadt. Der Geh. Overgerichts⸗-Rath wird die ordentliche streitige Gerichtsbarkeit durch der Main-Neckarbahn ist neuerdings vorbehältlich Freiherr von Jungenfeld in Mainz erhielt den] Amtsgerichte und Landgerichte, durch Ober-Landes“ der definitiven Fesistellung auf 9,415,456 M. 92 Pf., K, Charakter als„Vitepräsident“ und der Substituts gerichte und das Reichs Gericht ausgeübt. In derjenige Badens auf 6,714,096 M. 83 Pf. nor⸗ des General- Staatsprokurators Schlippe in Mainz Folge dieser Organisations-Bestimmungen kommen mict worden, während Preußen mit 5,423,416 M. den Titel eines„Staatsprokurators“. Sodann wur- unsere dermaligen Gerichte in Wegfall, und es 43 Pf. in Betracht kommt. den versetzt: der Landrichter v. Zangen von Büdingen müssen dafür die neu constituirten Gerichte einge— Nach dem Gesetzentwurf über den Spiel- U u Kümmich. Händler nach Ortenberg, der Landrichter Fresenius von Ortenberg nach Büdingen, der Landrichter Hempel von Bad⸗Nauheim nach Lauterbach und der Land ⸗ richter Schuchard von Ulrichstein nach Bad⸗Nauheim. — Bezüglich der Gesetzesvorlage der Regier- ung vom 26. October 1876, die Besteuerung der im Umherziehen mit vorübergehenden Verkaufsniederlagen beantragt die Mehrheit des Finanzausschusses der zweiten Kammer nach dem von dem Abgeordneten Möllinger erstatteten Be- richt, die Vorlage der Regierung abzulehnen, und dieselbe zu ersuchen, eine neue Vorlage zu machen, um unsere Gesetzgebung nach dem Beispiele Preußens abzuändern. — Der Abgeordnete Ellenberger hat in der zweiten Kammer den Antrag eingebracht, die Re- gierung zu ersuchen, ein Gesetz wegen der Ablösung der auf Waldungen hastenden Berechtigungen und zwar unter Berücksichtigung der Vorzüge, preußtschen Gesetzes vom 25. Juli 1876, insbe- sondere des Ablösungsmodus, vorzulegen. — Die„Darmst. Ztg.“ bringt einen dem Großherzog von dem Ministerium der Justiz über den Stand der Vorbereitungs Arbeiten zur Ein⸗ führung der Reichs Justiz⸗ Gesetze erstatteten Bericht. Wir entnehmen demselben folgendes: Die Reichs- Justiz- Gesetze haben zunächst die Organisation und die Zuständigkeit der zur Verwaltung der Justiz in bürgerlichen Rechts⸗Sachen und Straf⸗ Sachen nöthigen Justiz- Behörden und Beamten in dem Gerichts. Versassungs⸗Gesetz für das ganze veutsche Reich gleichmäßig geordnet und in den weiteren Gesetzen, der Civil Proceß Ordnung, Straf- Proceß Ordnung und Concurs⸗ Ordnung, das Verfahren in bürgerlichen Rechts Sachen, Straf- und Concurs Sachen gleichmäßig ge— richtet werden. Die Bildung der Gerichts-Bezirke und Bestemmung der Gerichts Sitze ist der Landes- Gesetzgebung überlassen, und es war daher zunächst unsere Aufgabe, einen Plan für die Bildung der Gerichts- Bezirke und Gerichts- Sitze nach dem Gerichts-Verfassungs⸗Gesetz zu entwerfen. Dies ist insoweit geschehen, als wir in Uebereinstimmung mit dem Gesammt⸗ Ministerium zu der Ansicht gelangt find, daß es den Verhältnisser des Groß herzogthums entsprechen werde, für das ganze Großherzogthum ein Ober-Landesgericht mit dem Sitz in Darmstadt, und für jede Provinz ein Landgericht zu errichten, so daß jede Provinz den Bezirk eines Landgericht bilden, und die Land- gerichte ihren Sitz in den drei Provinzial-Haupt- städten Darmstadt, Mainz und Gießen erhalten würden. Bei Bildung der Amts Gerichts-Bezirke und Bestimmung der Amts-Gerichts⸗ Sitze beab- des sichtigen wir, im Wesentlichen die Bezirke und Sitze der jetzigen Landgerichte in den Provinzen Starken⸗ burg und Oberhessen und der Friedensgerichte in der Provinz Rheinhessen beizubehalten, und haben einen deßfallsigen Plan auch bereits entworfen. Für die Collegial- Gerichte, das Ober Landesge⸗ richt und der Landgerichte sind die nöthigen Räume in Darmstadt und Mainz vorhanden, und das in Gießen hierfür bestimmte neue Justiz Gebäude ist berelts im Bau begriffen. Für die Amts. Gerichte sind die Locale unserer jetzigen Land Gerichte in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen fast nirgends aus reichend, da in denselben ein größerer Raum für die öffentlichen Gerichts- Verhandlungen, insbesondere der Schöffen Gerichte, sast überall fehlt. Wir haben Einleitung getroffen, daß die nöthigen baulichen Veränderungen im Lauf des nächsten Jahres vorgenommen werden. 0 kartenstempel soll das Gesetz mit dem 1. Juli 1878 in Kraft treten und sollen 50 Pf. für jedes Karten- spiel von 36 oder weniger Blätter und 1 Mark für jedes andere Spich erhoben werden. Berlin, 17, Dec, In der heutigen Sitzung des Abgeordnctenhauses wurde von Bachem und Genossen der angekündigte Antrag, betreffend die polizeilichen Maßregeln gegen die Gemeinde Mar- pingen eingebracht.“ Es folgte dann die dritte Berathung des Staats Haushalts Etats und des Etats Gesetzes. Es, wurde der Etat des Justiz-Ministeriums genehmigt; ebenso die folgen- den Etats.— 18. Dec. Heute fand die dritte Berathung des Cultusttats und des Etatsgesetzes statt und wurden beide genehmigt. — Ein bekannter freihändlerischer Abgeordneter der nationalliberalen Partei, welcher sich unter dem Pseudonym Johannes Berg verbirgt, erinnert daran, daß die 1857 bei Decker in Berlin erschienene Schrift„Der Zollverein und das Tabaks⸗Mono⸗ pol“, welche die unheilvollen Folgen der Rückkehr zu diesem Monopol schilderte und dadurch sehr wesent- lich dazu beitrug, die Gelüste nach Wiedereinführung desselben zu vereiteln, Delbrück zum Verfasser hatte. — Nach einer Privatdepesche des„Fr. Journ.“ bleibt der Prästdent des Ober-Kirchenraths Dr. Herrmann im Amte. Straßburg. Laut vom„Reichs Anzeiger“ veröffentlichter kaiserlicher Verordnung wird der Bezirks- Tag von Ober ⸗Elsaß zu einer außer- ordentlichen Session einberufen, welche am 8. Jan. beginnen und spätestens am 12. Jan, endigen soll. Ausland. HOiesterreich⸗Ungarn. Wien. Der Ein- gang an directen Steuern vom Januar bis ein- schließlich October 1877 beträgt 73,217,000 fl., um 206,000 fl. mehr, als während der gleichen Periode des Vorjahres, an indirecten Steuern 137,070,000 fl., um 2,120,000 fl. mehr, als in der gleichen Periode des Vorjahres. Pest, 17. Dec. Die gestrige türkenfreund⸗ liche Kundgebung artete in einen argen Tumult aus. Vor dem Ministerpalais wurde eine Katzen⸗ musik dargebracht, Fenster und Gaslampen wurden zertrümmert. Später kam es zwischen dem Pöbel und der Polizei zu Thätlichkeiten. Mehrere Exce denten wurden verhaftet. Andrassy wurde„Metter⸗ nich“ genannt. Tausendstimmig erschollen Pereat⸗ Rufe auf Tisza und Andrassy. Wiederholt wurde Krieg gegen Rußland verlangt. — 17. Dec. Das Unterhaus nahm den Antrag seines Präsidenten Ghyezy an, wonach der Justiz⸗Minister aufgefordert wird, wegen der gestrigen Demonstrationen eine Untersuchung ein⸗ zuleiten. Darauf wurden die Gesetz⸗ Entwürfe, betreffend die Indemnität und die Verlängerung des Meistbegünstigungs⸗ Vertrags mit England, genehmigt. Uermenpi brachte die Interpellation ein, ob der Minister-Präsident aus Anlaß der türkischen Circular Note auf baldige Herstellung des Friedens, und zwar im Großen und Ganzen auf Grund des territorialen Status quo ante bellum hinwirken wolle. Frankreich. Versailes, 17. Dec. In der Sitzung des Senats wurde bezüglich der Ge⸗ setzentwürfe über die Bewilligung der vier directen Steuern und der zwei Monatsraten des Budgets die Dringlichkeit beschlossen. Pouyer-Quertier er- klärte, daß die Finanz Commission alsbald zu⸗ sammentreten werde. Dänemark. Kopenhagen. Eine Nach- richt der„Pall Mall⸗Gazette“, wonach zwischen dem russischen Gesandten Mohrenheim und der dänischen Regierung Verhandlungen stattfänden, um den Prinzen Waldemar oder Prinzen Johann von Glücksburg als Gouverneur von Bulgarien vor- zuschlagen, ist, nach von bester Ouelle eingeholter Erkundigung, pure Erfindung. Italien. Rom, 18. Dec. Bezüglich des neuen Cabinets ist noch nichts entschieden. Depretis hatte gestern und heute Besprechungen' mit Cris pi und anderen einflußreichen»Deputirten der Linken. Türkei. Constantinopel, Es circulirt hier das Gerücht, daß England ohne Einvernehmen der Pforte aus freien Stücken Rußland über die Friedens⸗ Bedingungen sondirt habe und der Pforte die Mittheilung machen würde, daß Rußland jetzt, aber nur in dem Falle directer Verhandlungen, Frieden zugestehen könne. In dem Falle einer Mediation würden die Be⸗ dingungen ungleich härtere sein.— Layard machte der Pforte ferner die Mittheilung, der Sclaven⸗ transport gehe jetzt, nach dem Abschlusse des Vertrages gegen den Sclavenhandel mit Aegypten, über Tripolis, und beantragte, die Pforte möge den Gouverneur von Tripolis anweisen, jedes Sclavenschiff mit Beschlag belegen zu lassen. — Hier ist allgemein die Ansicht verbreitet, das Mediations⸗Gesuch der Pforte werde keinen Erfolg haben. Der britische Botschafter Layard hat erklärt, daß England auch fernerhin seine Neutralität bewahren werde. — 17. Dec. Nedjib Pascha übernimmt das Commando der Armee von Sofia.— Die Bot- schaster der Großmächte halten häufig Unterredungen unter sich und mit den türkischen Ministern, doch ist noch kein Einvernehmen über die Grundlagen der Mediation erzielt. Serbien. Belgrad, 17. Dec. Der serbische Heerführer Horvatovic hat Adlie einge- nommen. Fürst Milan ist heute in Alexinatz an⸗ gekommen und hat das Commando der Offensiv- Armee übernommen. Oberst Benitziy bombardirt Mramor. Rumänien. Bukarest, 17. Dec. Der Kaiser von Rußland ist heute Mittag hier ein- getroffen und enthusiastisch empfangen worden. Griechenland! Athen, 17. Dec. Um die auf Kreta drohende Gefahr zu beschwören, hat sich die Pforte entschlossen, Kreta die gleiche autonome Stellung zu gewähren, welche Samos 16. Dec. besigt. In Athen fand gestern abermals eine Volks- Demonstration zu Gunsten des Krieges statt. Rußland. Petersburg. Man meldet aus Verbiza vom 15. d.; Heute setzten sich 40,000 Russen gegen Orkhanie in Marsch. — 16. Dec. General Radetzki ist nach dem Schipka⸗Passe abgereist. Der Vormarsch der Russen über den Balkan wird erst nach Ersatz sämmtlicher Verluste beginnen; die Serben und Rumänen werden an dieser Vorwärts Bewegung nicht Theil nehmen. Die Russen sprechen über die serbische Action ungerne, — Amtlich aus Bogot, 16. Dec. Gestern besetzten die Russen Positionen vor Elena und Slataritza und schoben Truppen nach Bebrowa vor. Gestern und heute ertönte bei Schipka Ge⸗ wehr⸗ und Artillerie- Feuer; dasselbe dauerte heute ungeachtet starken Nebels von 3 bis 5½ Uhr Nachmittags. Drei Granaten explodirten in einer türkischen Batterie, welche darauf schwieg. — 17. Dec. Loris⸗Melikoff hat die amtliche Meldung von der Unterdrückung des Aufstandes in Daghestan gemacht. — 18. Dec. Laut Meldung aus Tiflis haben zwei russische Divistonen eine combinirte Bewegung aus geführt, um die Verbindung mit Trapezunt abzuschneiden und Erzerum von Norden anzugreifen. Es scheint dies gelungen zu sein, denn nach einer weiteren Meldung sei bei dem Corps des Generals Heimann ein Parlamentär Mukhtar Pascha's ein⸗ getroffen. Aus Stadt und Land. Gießen. Montag den 7. Januar k. J., Vormittags 9 Uhr, werden die Sitzungen des Schwurgerichts vom J. Quartal unter dem Vorsitze des Hofgerichtsraths Pfann⸗ müller ihren Anfang nehmen und sind die Haupt-Ge⸗ schworenen in folgender Ordnung ausgeloost worden: 1) Heinrich Blum III., Burgermeister in Eichelsachsen; 2) Heinrich Walter, Landwirth in Maar; 3) Moses Rosen⸗ ihal, Fruchthändler in Gießen; 4) Wilhelm Wießler, Malerialwaarenhändler in Butzbach; 5) Theodor Seiler,! Müller in Schlitz; 6) Georg Iamin, Bierbrauer in Fried-“ berg; 7) Eduard Ottens, Fabrikant in Gießen; 8) Karl Jughardt J., Fabrikant daselbst; 9) Johannes Lerch II., Kaufmann in Schlitz; 10) Otto Hill, Pachter in Fauer⸗ bach b. Fr.; 11) Ludwig Vogt, Ellewaarenhändier in Butzbach; 12) Johannes Mickel II., Landwirth in Ober⸗ Mockstadt; 13) Meier Sichel, Fruchthändler in Büdingen; 14) Dr. Emil Dittmar, Hofgerichts-Advokat in Gießen; 15) Peier Stoll II., Landwirth in Bad- Nauheim; 16) Conrad Rupp, Pachter in Dortelweil;z 17) Louis Homberger, Fabrikant in Gießen; 18) Friedrich Kraft, Hoigerichts-Advokat daselbst; 19) Ernst August Häberle, Kaufmann in Friedberg; 20) Gustav Friedrich Patz, Fabrikant in Gießen; 21) Carl Bindernagel II., Buch⸗ händler in Friedberg; 22) Theophil Baist, Hofgerichts⸗ Advokat in Gießen; 23) Heinrich Kromm IX., Snick⸗ waarenfabrikant in Scholten; 24) Heinrich Karl Finger, Lederbändler in Lauterbach; 25) Kaufmann Rosenthal, Fruchthändler in Butzbach; 26) Wolf Lichtenberg, Frucht⸗ händler daselbst; 27) Elias Meier, Fruchthändler in Fried- berg; 28) Friedrich Renker II., Fabrikant in Lauterbach; 29) Louis Scheid, Fabrikant in Gießen; 30) Jacob Engel, Kaufmann in Friedberg. Gießen, 15. Dec. Gestern verstarb hier der vor— malige Kanzler der Universilät, Geheime Justizrash Pro⸗ sissor Dr. Birnbaum. Geboren 19. September 1792 hat et das hohe Alter von 85 Jahren erreicht. Birnbaum war nicht nur seiner Zeit einer der bedeutendsten Jutisten und ein vielseitig gebildeter Gelehrter, sondern gleich aus gezeichnet durch seine administrative Tüchtigkeit wie durch seinen würdigen Charakler. Mainz. Der„Mainzer Anz.“ schreibt: Der Typhus ist unter den in der Weisenauer Kaserue liegenden Mann- schafsten des 118. Regiments ausgebrochen. Man hatte am 16. bereits 34 schwer Erkrankte und 18 leichtere Fälle zu verzeichnen. Man hat die Soldaten aus- und nach Hechtsheim einquarnert. Die Urfsachen dieses Uebels sind rälhselhaft; das Wasser der Kaserne hat sich als rein er⸗ wiesen, die Latrinen liegen außerhalb. Da man außerdem versichert, daß die Mannschaften niemals durch langes Stehen in den durchnäßten Höfen sich zu erkälten brauchen, vorzügliches Schuhzeug besitzen und in gut ventilirten wie geheizten Zimmern ihre feuchten Kleider nocknen können, so zerbricht man sich den Kopf über die Ul sachen dieser in den Kasernen so häufig wiederkehrenden Krankheit. Mainz. Der„Mainzer Anzeiger“ erzählt: Seit einiger Zeit logirte in einem hiesigen Hötel eine Dame, welche vorgab, aus Metz zu sein, so und so zu heißen, so und so viel Vermögen zu besitzen u. s. w. Auch ist die Dame hübsch und so fand sich denn auch bald ein Bräutigam aus dem benachbarien B. Der Bräutigam ist zwar über die Sommersaison des Lebens hinaus; aber gerade deßhalb um so zärtlicher, was er durch den Ankauf kostbarer Kleider, Ringe und dergleichen bewies. Vor einigen Tagen nun war die Verlobung, die Braut strahlte in dem vom Bräutigam gekauften Schmucke und 0 0 Anzahl Freunde war zu der Feier eingeladen; es ging munter her und der Bräutigam schwelgte in Betrachtung der Braut. Die Verlobungsseier war vorüber und am anderen Tage wollte sich der besorgte Bräutigam nach dem Befinden der Braut erkundigen. Allein sie war abgereist — unbekannt wohin? Statt der Braut empfing der ver⸗ blüffte Bräutigam ein duftendes Brieschen, welches die verhängnißvollen Worte enthielt:„Johanne ging und kehrt nicht mehr wieder!“ Leider hat die Braut auch alle Ge⸗ schenke des Bräutigams im Werthe von beiläufig 1000 Mark mitgenommen. Offenbar iß 5sie eine Schwindlerim, denn der von ihr angegebene Name existirt nach eingezogener Eikundigung gar nicht in Metz. Mainz, 14. Dec. Das„Mainzer Tagbl.“ schreibt: Am Bahnhof der Ludwigsbahn stürzte heule Vormittag ein junger Mann von hefligen Krämpfen befallen plötzlich zu Boden. Ein mitleidiger Gepäcklräger nahm sich des Verunglückten an und brachle ihn wieder zu sich. Der Mann, der halb verhungert war, wurde alsdann zur weileren Pflege dem Hospital übe: wiesen. Allerlei. Stettin. Ein trauriges, höchst erschülterndes Er⸗ eigniß hat sich dieser Tage hier zugetragen. Die gjährige Tochter des hiesigen Kaufmanns Elkan erktankie an der Diphtheriiis. Der Arzt verordnete Injectionen in den Hals und, besorgt um das Leben seiner kleinen Patientin, will er diese selbst vornehmen. In dem Augenblicke als er mit den Einspritzungen fertig ist, öffnet sich die Stuben⸗ thür; bleich, zeruört und athemlos stürzt der Apotheker herein, die Worte ausstoßend:„Nicht einspritzen! Gift!“ Aber leider war seine Ankunft einige Minuten zu spät erfolgt. Das Gift hatte eine so schnelle und schreckliche Wirkung gethan, daß alle menschliche Hülfe vergebens war. Das arme unschuldige Wesen röchelte noch einigemal, dann gab es seinen Geist auf. Eingesandt. Der hiesige Musikverein hal— wohl zum ersten Male seit seinem Bestehen— die traurige Erfahrung machen müssen, von einem großen Theile des Publikums, welches bisher in den von ihm veranstalteten Concerten erschien, im Stiche gelassen zu werden. Das erste Concert, welches der Musikverein in diesem Winter am 9. December im Trapp'schen Saale veranstaltete, war schlecht be⸗ sucht; die unliebsame Folge dieser ungenügenden Be⸗ theiligung ist ein Deficit, welches der Verein zu tragen hat. Die Absicht, mit seinen Concerten Geld zu machen, ist, wie zum Ueverfluß hier gesagt sein mag, bei dem Musikverein vollständig ausgeschlossen; er ist zufrieden, wenn die Ausgaben durch die Einnahmen gedeckt werden. Er ist der einzige Verein in Friedverg, der, Dank der unermüdlichen, unverdrossenen Thätigkeit und Hingebung seines wackern Dirigenten Schmidt und Dank der Freu⸗ digkeit seiner Mitglieder im Erfüllen ihrer Aufgaben, es möglich macht, den Einwohnern unserer Stadt gegen ein Billiges gediegene, größtentheils klassische Vocal⸗ und Instrumental-Musik zu Gehör zu bringen. Ein solcher Verein gereicht unserer Stadt zur Ehre; zur Ehre der Bürgerschaft gereicht es, wenn sie das ideale Streben dieses Vereins durch lebhafte Betheiligung bei den von ihm aus gehenden Concerten unterstützi. Daß dies bei seinem Con⸗ cerie am 9. December nicht geschehen, ist sehr zu beklagen; hoffentlich liefert der Besuch seines zweiten Concerts, welches für nächsten Februar in Aussicht genommen ist, den Be⸗ weis, daß in unserm Publikum noch Sinn und Begeister⸗ ung für die un vergänglichen Musik⸗Schöpfungen unserer großen Tondichter herrschen. Wie sehr es dem Musikverein Ernst ist, alle Kreise der Gesellschaft für ächte Kunst⸗ genüsse aus dem Reiche der Töne zu interessiren und heranzuziehen, wird, wie wir hören, gegen Ende des Winilers dadurch einen thassächlichen Ausdruck erhalten, daß die Veranstaltung eines dritten Concerts, zu welchem das Eintrütsgeld sehr niedrig gestellt werden soll, in Aussicht genommen ist. Handel und Verkehr. Friedberg, 19. Dec. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.1020, Eier per Stück 8 Pf. Friedberg, 18. Dee. Waizen M. 22.—., Korn M. 17 50, Gerste M. 18.50, Hafer M. 14.—18. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Gießen, 18. Dec. Wochenmarkt Butter per Pfd. M. 0 901.15, Eier per Stück 7—8 Pf., Tauben das Paar 65 Pf., Hühner per Stück 90 Pf., Hahnen per Stück 75 Pf., Gänse per Pfd. 52 60 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 7. Frankfurt, 17. Dee. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren etwas über 300 Ochsen, 130 Kühe und Rinder, 190 Kälber und 500 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 70.—72., 2. Qual. M. 66.— 68 Kühe 1. Qual. M. 60.— 62, 2. Oual. M. 54—-56 Kälber 1. Qua“. M. 60.—63., 2 Qual. M. 52.— 54. Hämmel 1. Qual. M. 54.— 56, 2. Qual. M. 46— 48. Frankfurt, 17 Dec. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 41., Nr. 2 M. 37, Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., Nr. 5 M. 23. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 24. do. II.(Berliner Marke) M. 20. Waizen, ab Bahnhof hier M. 23, ab unserer Umgegend M. 22.— 22 50, do. fremder je nach Qual. M. 23.— 24. Korn je nach Qual. M. 16.50—18 Gerste M. 18— 21. Hafer M. 18.—17. Erbsen M. 20.—23. Wicken M. 17. Linsen M. 20.—. 26. Rüböl, detail, M. 82 Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht= 100 Kilo. Mainz, 17. Dee. Produeten-Markt. Waizen per März M. 21.45. Korn per März M. 15.30. Hafer per März M. 15.—. Rüböl per Mai M. 37.60. 2 332 2 5 2 A 3 — h j Nr. 28, S. 3315 Nr. 36, S. 3365 N.. 20, S. 4059— 8 5 f. 36, S. 3365 Nr. 20, S. 40 eld Cours. en Amtliche Bekanntmachung. Nr. 12, S. 4422 Nr. 12, S. 4422 Nr. 34, S. 4658 Frankfurt am 18. December 1877 u n Am nächsten Sonntag den 23. dieses Monats Nr. 23, S. 4824 Nr. 39. FD Wr in wird der hiesige Postschalter wie an den Wochen ⸗ enalssche Sovereign sz„ 20 35-40 und en tagen von Morgens 8 bis 1 Uhr Nachmittags Auszug ee eee 5 5 5 5 a 2 N 19 7 0 5 olländische fl. 10-Stücke 5 5 G. lber und von Nachmittags 2 Uhr bis 8 Uhr Abends aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. 7 1„„ 9 5257 aum,* 4 offen gehalten. Geboren: Dualen al are ß,,„ 3 2 e Friedberg den 18. December 1877. 93 8. 15 Dollars in Gold 4 1619 dagen Kaiserliches Possamt. 9. Nov. Zelte bee Christian Joseph Bender 8 7 böteibt Brentano. 2. Dez. Dem Holzhändler Gustav Schwarz ein Sohn. Die Christbescheerung tm itlag 3.„ Dem Colleeteur an der Blinden Anstalt Anton e, 5 in döglic Verloosung. Weisel 1 Sohn. für die Kinder der Kleinkinderschule findet u sg des* Ansbach⸗Gunzenhausener E.⸗B. 7 fl.⸗Loose. 4.„ Dem Fellhändler Herz Aaron ein Sohn. Donnerstag den 20. Dezember, Punkt . Der Gewinnziehung 15. Dec. ee 0 00 8 7280. e Johann Wilhelm Schenk II. 4 Uhr Abende, im früher Simon' schen dann jut Nr. 11., 1000 fl. S. 4422 Nr. 1 00 fl. S. 2598 eine Tochter. 2 f 5 e Nr. 35, je 100 fl. S. 2500 Nr. 7., S. 3365 Nr. 8. 10.„ Dem Dirigent der Acerbauschule Professor Saale sta. Zur Bestreilung der Kosten werden — S. 3445 Nr. 6, S. 4224 Nr. 39, S. 4519 Nr. 17, Dr. Hugo Tobisch eine Tochter. von Erwachsenen 20, von Kindern 10 Pfennig j. 50 fl. S. 471 Nr. 13, S. 1756 Nr. 34, S. 3200 13.„ Dem Franz Adam Winkler ein Sohn.[Eintrittsgeld erhoben. n e did 0 . ee K. Kalbhenn, Bad⸗Nauheim u in den 3872 Nachdem der Bäckermeister Heinrich. zu 9 7. 2 U iltanstädten seine Insolvenz angezeigt hat, so wird Termin 5 K 5 8 05 Naher 95 Forderungen der Gläubiger, sowie empfiehlt sein reichhaltiges Lager in a. 381¹ zum Versuch der Güte behufs Abwendung des förmlichen Wilz⸗, Seiden— Hüten und Kappen Concurses auf den 9. k. Mts. und Jahres, Vormit⸗ er 2 1 5 billi J tags von 9— 10 Uhr, vor unterzeichneter Gerichtsstelle aller Art in großer Auswahl zu den äußerst billigsten Preisen. 8 5 anberaumt, was mit dem Bemerken andurch veröffentlicht Reelle Bedienung und prompte Besorgung aller in dieses Fach einschlagenden Aufträge. wird, daß die nicht erscheinenden Gläubiger als dem 9. 0 2 f 727 Beschluß der Mehrheit der Erschienenen beitretend werden W̃᷑ ˖ ch ts(E en werden. Zum vorläufigen Curator ist Michael ir 1 7 ro nung. eh, Sattler in Kilianstädten, ernannt. Ein etwaiger a 3 4. Vergleichs bescheid wird nur durch Anschlag am Gerichts- 3803 Ich beehre mich hiermit, ganz ergebenst anzuzeigen, daß ich 1 eee 8. Dezember 1877. Alte Rothhofstraße 11 5— 5 Königliches Amtsgericht, Abtheilung II. 2 f 4 2 2 9 2 12 . ben du, Kine Restauration mit Wein-Wirthschaft 10— 1 sroelam eröffnet habe und bitte bei Zusicherung billiger Preise und reeller Bedienung um geneigten Zuspruch. dnn N nachdem der Oüleversuch fehlgeschlogen i. Frankfurt a. M. den 24. November 1877. Fritz Meißner. über das Vermögen des abwesenden Jesel Stiebel . 4 örmliche Concurs erkannt und Termin Prima holländische Vollhäringe W 5 1 0 f ti 2 de eben e gente de ber schee 18 er Sanelen.. Weiße leinene Calchentücher, 2* Contradietor 5 246 gestickt und glatt, farbige Taschentücher, Kragen, 6. auf den 7. k. Mts., Vormittags 9—10 Uhr Contu⸗ Russische Sardinen, Manschetten, Negligéshauben, Tüllkrausen, weiße Unter⸗ 2 maeirzeit Sardines à Thui röcke, feine Einsätze für Herrenhemden, Vorhemden, Herren⸗ 5 2 n. 1 5 ardines à Th ile, kragen zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. 8 4 In diesem Termin haben sämmtliche 1 ihre Kronenhummer, 7 55 ens 5 . d n unter Vorlegung der Beweisstücke anzu⸗ 87 1 l f M 0 0 — 1 5 5 begründen, widrigenfalls sie auf den 3753 17 15 e G G Ita leni E aronuen, I— Antrag des Contradictors von der Masse ausgeschlossen 92 eorg roß. Süße Orangen * werden. 3852 Verzi 0 jede haeschi f l n Hanau den 7. Dezember 1877. 55 Verzinnte Neuwieder Kochgeschirte, 3880 bei Wilbelm Fertsch. 5 8 Königliches Amtsgericht, Abtheilung II. Britannia⸗Suppen⸗ und Thee⸗Löffel, Meser̃ x den t Cösten. Winkler. und Gabeln c. billigst bei FW. Assenheim. Carl Bauer. gol- Versteigerun 895 1 e 0 r 0 K* 285 5 leig 8 ng. 1 50 Versteigerun 8 An eige die am 1. Januar fällig sind, werden jeht schon ohne * 3895 Freitag den 28. Dezer 3 05 f 0 b i 2 Ae. ubzug eingelsst bei J. A. Nauheim 1 Bs Waldungen des Großherzoglichen Hauses, Distrikt Burg⸗ 5 a f N 5 597 5„ Segtifer/ wald, Schlag V, XIX, XXI, XIII und XXIV: Wegen Abgabe eines Theils der Oeconomie beabsichtige 23886 Friedberg. u unsettt 6441 Eichen⸗Birken⸗Wellen, ich Donnerstag den 27. d. Mt., Nachmittags 1 Uhr, 2 2 2 9 fein 2 137 Gebund Pfriemen e e und 1 einjähriges Fohlen öffentlich Pension für junge Mädchen. 1 Lunst⸗ i id 1 1 988 1 5 4** 4 e Haidestreu 5 Es befindet sich ein Pferd dabei, was sich für leichtes 8 In 8 ee. in 0 1 Ende bet Zusammenkunft Morgens halb 10 Uhr im Distrikt Fuhrwerk eignet und ein guter Läufer ist. f önnen junge ädchen zur Erlernung de Hausha tes „ ee, Burgwald, Schlag V. Ferner kommt 1 zweijähriger schwarzscheckiger Fasel- Aufnahme finden. Gelegenheit zu gesellschaftlicher Aus⸗ 5* b r o 8 b c den 18. Dezember 1877. ochs, zur Zucht tauglich, zum Verkauf. bildung. Gesunde Gebirgsgegend. Ländliche Verbält⸗ 4% Großherzogliche Oberförsterei Ober⸗Rosbach. Hof Schwalheim am 16. Dezember 1877. nisse. Beste Ref. Näheres bei der Exp. d. Anz. 3563 —. ene Einen Kuhwagen — 7. 2 1 2 3 0 1 Geschafts⸗Empfehlung. Feinst Schweineschmalz, ene bobel f f ö odheim v. d. H. Nathan Scheuer. 23807 Einem geehrten Publikum hiesigen Orts 8879. i r a 0 8 5 5 5. 7575 a per Pfund 64 Pf., bei 9 9 1 0 1 „ en und Umgegend zeige ich hiermit an, daß ich mich“ Wühelm Fertsch Ein braves Dienstmädchen, Ale 5 dahier als 3884 Gegen Husten und Heiserkeit: das bürgerlich kochen kann, wird gesucht. Zu erfragen 1b— N„'s bei der Exped. d. Anz. 3863 e— Stollwerck'sche Brustbonbous Spes N 5 1 1205— N S pen 9 5 1 70. i 50 Pr per Packet, Alleinige Niederlage der vorzüglichen ne z niedergelassen habe und aue n iche b ein. Stollwerck'sche Honigbonbons 7 7 ee e schlagen de Artikel pünktlich und billig ausführen a 20 Pl. per Packet. ng 0 iscuits g werde. Graulich Stollwerck'sche Malzbonbons e 4 fl Södel. Ph. raulich. A 20 Pf. per Packet. von F. Krietsch in Wurzen, bei . N Stollwerek'sche Gummiboub 3885 Wilhelm Fertsch. Alle Reparaturen n Küuflich in Friedberg bei Hof- Apotheker — 2 D 6 2 von C. Görtz, Wilh. Bernbeek und Wilh. J„Anzei 675 2 d Wanduhren Fertan; Gambach bei Car! Löffler; Todes Anzeige. N Taschen⸗ Ull in Reichelsheim bei Apotheker Chr. Lang- N 3893 Allen Freunden und Bekannten theilen die 1. 1 werben gut und billig besorgt von. heinz; in Rockenberg bei Apotheker F. Sa mes. trauernden Angehörigen mit, daß ihr lieber Sohn, 2 9 Peiterwell. Jacob Grein, eee Bruder und Schwager * 0. 2 2 * 8 Were f Friedrich Rodaug 4 2 1 R bins 0 8 3889 Der Unterzeichnete hat nunmehr seilnen Wohnsitz heute nach langem Leiden sanft und ruhig dem 10. Universal- Ungungs- a L. in der Eigenschaft als Kataster⸗Geometer dahter Herrn enischlefen ist. 0 8 u ö 3788 von allen Aerzten als das einfachste Hausmittel genommen 1 ist daher 15 10. 1 Lorsch den 18. Dezember 1877. 5 25 18 empfohlen gegen eng, e e n arbeiten ꝛc. in der Umgebung zu über⸗ en 8 1 8 niche 2 Le 980 rden in 4 2 Neg. e e e n a e nes(asd 0 Trug r i Ne 10 J. A. Windecker, Hoflieferant in Friedberg, C. Lautz, 5 1 1715 Ph. J. Weiss in Bad-Nauheim. Großh. Geometer J. Classe. * 0 N Mein Weihnachts-Lager ist dieses Jahr außerordentlich reichhaltig assortirt: Clafsiker, eleg. geb. von 60 Pf. an; Gebetbücher von 25 Pf. an; Schriften sür Knaben und Mädchen von jedem Alter zu allen Preisen; Bilderbücher für ganz kleine Kinder mit und ohne Text von 10 Pf. an; Malkasten von 40 Pf. an; Reißzeuge von M. 2. 40 Pf. an; Papeterien von 20 Pf an; Briefmappen von M. 1. an; Schreibalbum von 50 Pf. an; große Auswahl von Oeldruckbildern von M. 1. 50 Pf. an; Bilderbogen 1c. 1c. Auf Wunsch mache ich jederzeit gern Einsichssendungen von Büchern für Kinder und Erwachsene. Carl Bindernagel in Friedberg. Täglich frische Bierhefe 3876 bei Henn 8 Jamin. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, Abends 8 Uhr, findet im Saale des Hötel Trapp der Ball des Turnvereins und der Turner-Feuerwehr statt. Der Eintritt ist nur Mitgliedern der beiden Vereine und eingeladenen Gästen gegen Vorzeigen der Einladungskarten gestattet. Für die Vorstände des Turnvereins und der Turner Feuerwehr: Falck. Weis. Nieder⸗Wöllstadt. Sonntag den 23. Dezember, Abends 7½ Uhr Concert, wozu freundlichst einladet A Becker, Gastwirth zum„Hessischen Hof“. Entrée für Herren 50 Pfennig, Damen 30 Pfennig. 3882 Das„ Jaschliks, Kaputzen, Kopf- Shawls, Damen- Westen, gestrickten wollenen Damenkragen und Halstüchern, gestrickten Kinder- kleidern, Jäckchen, Röckchen, Kinder-Gamaschen und Schuhen, sowie Socken und Strümpfe zu reellen Preisen bei 2934 K. Friedrich, neben der Post. Fourage-Ankauf. Unterzeichneter kauft stets für die Garnison Butzbach Hafer, Heu und Stroh, nur Prima Waare. Neu haus i 382⁴ zur Zeit„Hessischer Hof“ in Butzbach. 3875 Gänsebraten bei Metzger Zimmermann. — 1 7 Einladung. 3853 Mittwoch den 26. Dezember 1877. Abends 7 Uhn findet im Saale des Herrn Schneider das zwei Stiftungsfest des Bürger⸗ und Lesevereins zu Heldenbergen statt, verbunden mit Concert und Ball. Es ladet ergebenst ein 11 Der Vorstan d. 3478 Jeden Freitag frisch gewässerten Labberdan bei Wilhelm Fertsch. jeden Samstag und Sonntag 3799 1 1 1 5 f 1 Geschͤßts-Empfehlung. t Unterzeichneter beehrt sich hiermit anzuzeigen, daß e auf hiesigem Platze ein mechanisches Geschäft verbunden mit Anfertigung von Thurm-Uhren errichtet hat. Reparaturen an Thurm⸗Uhren, sowie Neuanfertigung einzelner Bestandtheile werden bestens ausgeführt. J Auch werden im Gange befindliche Uhren zur jähr⸗ lichen Revision bezw. Instandhaltung übernommen. 9 Neuanfertigung von mechanischen und Schlosser⸗ arbeiten, sowie alle in dieses Fach einschlagende Repara⸗ turen werden pünktlich besorgt. b Friedberg den 19. Jonuar 1877. Emil Heidt, Mechaniker. NB. Meine Wohnung befindet sich Bahnhofstraße Nr. 540. im Hause der Frau Johs. Fillmar Wittwe. 3870 Alle, Alle! welche noch Zahlungen an mich zu leisten haben, bitte ich dieselben zu bezahlen, indem ich den zweiten Jannar von Friedberg weg ziehe. i L. Backes. Corned Beek (Amerikanisches Ochsenfleisch), Feinst Gothaer Cervelatwurst 3881 bei Wilhelm Fertsch. 57 Prima Bierhefe täglich frisch in der Brauerei„Zum Pfälzer Hof“. Friedberg. V. Binzel. SSS. SSS SSS Fialklürt a. M. TAE rann 8. M. ee haben wir einen grossen * 8788 arrangirt. Das Lager bietet nur das Neueste und Geschmaeckvollste der Moden 1827 und sind sämmtliche Waaren der ungünstigen Zeitverhältnisse wegen bedeutend im Preise herabgesetzt, so dass solehe theils zu, theils unter selbstkostenden Fabrikpreisen abgegeben werden. 25. Neue Käme 0. 15 A, Meue Kräne 20. in den neu erbauten 1 755 in den neu erbauten Lokalitäten. Lokalitäten. Die Preise sind netto und auf jedem einzelnen Stück mit den bekannten Chiffren verzeichnet. SS Die billigste Betriebskraft liefern die als vollkommen gefahrlos und unbedingt verläßlich bewährten patentirten Hock schen Motoren, System Martin⸗Hock. Brennstoff verbrauch eiren 3 Kos. Cokesabfälle im Werthe von 3 bis 8 Reichs- pfennigen per Stunde und Pferdekraft, geringes Raumerforderniß, spielend leichte In⸗ standhaltung, Größe und Bedienung wie Heizöfen, kein Gas, kein Wasser, kein Dampf, kein Kessel, keine Mauerung, keine Fundamentirung, keine behördliche Genehmigung. Prospekte und Referenzen auf Verlangen. Maschinenfabrik Julius Hock 8 Co., Wien, Landstraße Hauptstraße 109. Generalvertreter Herr Carl Deicke, Frankfurt a. M., eiserne Hand 15, wo stets eine Maschine im Betriebe zu sehen ist. 3874 (5732.) Größte Auswahl in Kinder⸗Services, Christbaum⸗Schmuck, Weihnachtslichter 3891 bei Georg Groß. 3851 Steingut, Porzellan- und Glaswagren, Petroleum-Lampen, darunter Vieles zu Fest⸗ geschenken geeignet, in schöner Auswahl. Assenheim. Carl Bauer. 50 Pfennig- Bazar. 3610 Große Auswahl von Weihnachts Spielsachen jedes Stück zu 50 Pfennig. 5 Bad⸗Nauheim. J. Müller, Hauptstraße 312. Frische Helgolander Schellsische 3882 bei. F. 3890 Unserem Freunde Fritz Wagner zu seinem Fröhligen 33. Wiegenfeste ein tausendfach donnerndes Hoch!!! Kalbfleisch, das Pfund 83 Pfennig, 3892 bei Georg Hanstein. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. EdDer Weihnachtsfeiertage wegen erscheint Donnerstag den 27. d. keine Nummer des Anzeigers. 9 —