1877. M33. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile. 22 g.; Erscheint jeden wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Areis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. „— 5 Dienstag den 20. März. Amtlicher Theil. Bettessend: Die Abnahme des Berfassungseides vom 1. Ouartal dieses Jahres. Friedberg am 17. März 1877. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Zur Aueschwörung des Verfassungseides durch die im 1. Quartal dieses Jahres aufgenommenen, sowie durch die hiermit fich noch im Rück⸗ stand befindlichen Ortsbürger und die, welche, ohne Ortsbürger zu werden, geheirathet haben, aber in der Gemeinde heimathsberechtigt sind, baben wir auf Dienstag den 2. April dieses Jahres, Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhause zu Friedberg für die aus den Orten des früheren Kreises Friedberg und auf Donnerstag den 4. April dieses Jahres, Vormittags 9 Uhr, auf den Selzerbrunnen bei Groß⸗Karben für die zur Ausschwörung des Verfassungseides Verpflichteten aus den dem Kreise Friedberg einverleibten Gemeinden des früheren Kreises Vilbel anberaumt und werden wir zugleich auch in diesem Termin anderen Angehörigen dieser letzteren Orte, welche Beschwerden oder Wünsche vorbringen wollen, Audienz ertheilen. Sie wollen hiernach Einladung ergeben, die im Rückstand befindlichen unten Verzeichneten zugleich bei 3 Mark Strafe vorladen lassen, und bis zum 30. dieses Monats unfeblbar Verzeichnisse mit Bescheinigung, daß Vorladung erfolgt ist, oder Bericht, daß keine vorzuladen sind, an uns einsenden. Dr. Braden. Karl Weller von Melbach. Friedrich Wilbelm Haas von Fauerbach b. Fr. Johann Sommer von Södel. Konrad Tritsch III. von Kirch- Göns. Philipp Reß, Konrad Kohlenberger, Georg Dickenberger von Ilbenstadt. Johannes Christian Feuerbach II. von Büdesheim. Jakob Kost von Vilbel. 1751: Bekanntmachung. g Dem Vorstand des Vereins für Geflügel- und Vögelzucht zu Gießen ist von Großherzoglichem Ministerium des Innern die Vornahme einer Verloosung von Geflügel gelegentlich der am 8. kommenden Monats beginnenden Geflügelausstellung gestattet worden, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Friedberg den 17. März 1877. Großberzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Bra ügerg S./ 5 Bekanntmasch un g. Diejenigen im Jabre 1857 geborenen Militärpflichtigen, welche dahier gestellungspflichtig sind, im Besitze des Berechtigungsscheins zum ein⸗ Oe rente 1 1 jährig freiwilligen Dienst sich befinden und beabsichtigen, ibre Zurückstellung von der Aus hebung zu beantragen, werden hierdurch aufgefordert, alsbald ihre Berechtigungsscheine vorzulegen. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß Militärpflichtige, welche ihren dauernden Aufenthalt im Auslande haben, auf ihren Antrag ö* oder auf Antrag ihrer Angehörigen bis zum dritten Militärpflichtjahre zurückgestellt werden können. e Friedberg den 17. März 1877. Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission Friedberg. zertsch f Dr. Graden. Hoscherti Bekanntmachung. „ d. H. Der Feier des Geburtstags Sr. Majestät des Deutschen Kaisers wegen wird der auf Donnerstag den 22. d. M. fallende Zahltag ausgesetzt. r Dents⸗ Friedberg den 17. März 1877. Großberzogliches Rentamt Friedberg. 1 Stoltz. 1. 1 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. . Cbristoph Bingemer von Rendel wurde als Feldgeschworner für dasige Gemeinde ernannt und verpflichtet. 11 Deutsches Reich. Lesung des Budget-Entwurfes nach unerheblicher] Landes-Ausschuß für Elsaß⸗Lothringen werde ein 4 Darmstadt. Am 9. März wurde der Kanzlist Debatte den Etat der Militär-Verwaltung, soweit bloßes Werkzeug der Regierung sein, eine irrige * Lr bei der Staatsschuldentilgungskassedirektion, Grebe, solcher nicht der Budget- Commission zugewiesenssei. Dagegen spreche sowohl die Zusammensetzung 1 zum Protokollisten und Kanzleiinspektor bei dieser i; letzterer wurden wiederum einzelne Positionen wie die seitberige Thätigkeit des Ausschusses. Die gens, Direktion ernannt. der sächsischen Militär- Verwaltung überwiesen. Regierung babe die Absicht, bei allen Gesetzen von — Offenbach. Wie in den„N.- H. V.-Bl.“ Auch die Etats der Marine- Verwaltung und dis größerer politischer Bedeutung den Reichstag zu- 4 versichert wird, hat die baperische Regierung weit- Rechnungshofes wurden ohne Debatte erledigt. zuziehen, könne aber Angesichts der eigenartigen then. tragende Bedenken gegen die projectirte Canalisirung Bei dem Etat der Einnahmen aus den Zöllen] Verhältnisse des Reichslandes bestimmte Categorien zan 2 des Mains geltend gemacht. befürwortete v. Kardorff die Herstellung, bezw. nicht zum Voraus feststellen. Abgeordneter Berg— 5— Mainz. Das„Mainz. Journ.“ enthält einen Erhaltung gewisser Eingangs Zölle, bei Abschluß mann(Autonomist) spricht sich für den Entwurf — von einer großen Anzahl hervorragender Katholiken des neuen Handels Vertrages mit Oesterreich. aus, der, wenn er auch den Reichslanden nicht Deuischlands unterzeichneten Auftuf, worin aus Darauf erklärte Minister Hofmann, es liege nicht Veranlassung des fünfzigjährigen Bischofsjubiläums die Absicht vor, Oesterreich irgendwie erhebliche des Papstes am 21. Mai l. J. zu Pilgerzügen Concessionen betreffs der Eingangszölle zu machen; nach Rom und zu entsprechenden Gaben aufge- Redner widerlegte auch die Ausführungen v. Kar- die volle Selbstständigkeit wie den anderen Einzel- staaten gebe, doch immerhin eine Grundlage zur Weiterentwicklung bilde. Schließlich betont der Redner die Nothwendigkeit, alle Ausnahme- Be— l sordert, sowie das Programm der Reise ic. ze. dorff's hinsichtlich der für die deutsche Eisen⸗(stimmungen für Elsaß Lothringen zu beseitigen N mitgetheilt wird. Industrie durch die Aufbebung der Eisen Zölle und dessen staatliche Stellung zu regeln. Abge— —— 17. März. In der heutigen Sitzung des angeblich verursachten Nachtheile. Bamberger trat ordneter Simonis(Protestler) spricht sich gegen ! Obergerichts sollte der Proceß Ketteler und Caplan gleichfalls von Kardorff entgegen, indem er die die Vorlage aus, indem er vielsache Klagen über —— Schalder zur Verhandlung kommen- Der Anwalt Frethandels Partei gegen die von jenem erbobenen die Verwaltung vorbringt und die Thätigkeit des gelen* der Beiden, beantragte jedoch eine Vertagung, Angriffe in Schutz nahm.— 17. März. In Landes- Ausschusses als eine unfruchtbare darstellt. 1 1 weil der Bischof noch eine Anzahl Zeugen ver- der heutigen Sitzung erfolgte die erste und zweite g Schneegans(Autonomist) wies die gegen den 4 12 nehmen lassen will. Der Gerichtshof willfahrte Lesung des Gesetzentwurfs, betreffend die Landes- Sonderausschuß gerichteten Ausführungen von —— dem Antrag und vertagte hierauf die Verhandlung Gesetzgebung für Elsaß-Lothringen. Unterstaats. Simonis zurück und vertheidigte die Vorlage aus —— auf Freitag den 13. April. secretär Herzog begründet den Entwurf und hebt dem Gesichtepunkt der Versoöbnlichkeit sowie der n Berlin, 15. März. In der heutigen Sitzung besonders hervor, daß dem Reichstage immerbin practischen Politik gegenüber einer solchen Politik, 0 14 genehmigte der Reichstag bei Fortsetzung der zwesten die Controle bleibe und daß die Ansicht, der die Alles auf einmah erreichen volle. Zur Charakteri⸗ sirung seiner Partei bemerkte Schneegans:„Wir sind keine Regierungs- Partei und keine systematische Oppositions-⸗Partei, sondern eine solche, die vor⸗ wärts gehen will So lange die Regierung vorwärts gebt, werden wir dieselbe unterstützen.“ (Beifall.). Nachdem schließlich noch Graf Lurburg das Wort genommen batte, wurde die erste Lesung der Vorlage geschlossen und die zweite Lesung von der heutigen Tages Ordnung abgesetzt. Hier- auf wurde die Discussion über den Antrag von Winterer, Dollfus und Genossen wegen Abänderung des Gesetzes vom 30. December 1871, betreffend die Einrichtung der Verwaltung in Elsaß-Lothringen, eröffnet. Der Antrag, den Abg. Winterer be gründet batte, wurde vom Unterstaatssekretär Herzog bekämpft und als un annehmbar bezeichnet. Duncker trat ebenfalls gegen den Antrag auf, Reichensperger dagegen befürwortete denselben. Das Haus beschloß gegen die Stimmen des Centrums Ablehnung desselben. — 15. März. Dem Marine-⸗Minister Stosch ist die erbetene Entlassung noch nicht erthbeilt. Stosch war gestern beim Kaiser zum Thee geladen, heute ebenfalls. Die Ausgleichs Bemühungen dauern fort. — 16. März. Prinz Karl von Preußen nebst Peinzeß Elisabeth haben sich beute von Malta nach Tunis eingeschifft, um daselbst acht Tage Aufenthalt zu nehmen. — Zur Feier der Vollendung des 80. Lebens- jahres des Kaisers, zu welche zahlreiche fürstliche Gäste erwartet werden, wird diesmal nach vor- läufiger Bestimmung ein größeres Fest im könig lichen Schlosse stattfinden.— Für den Geburtstag des Kaisers bereitet das Reichspostamt ein äußerst sinnreiches Geschenk vor. Es ist ein prachtvoll ausgestattetes Werk mit der Darstellung aller Reise wurde Auf eine Interpellation, betreffend die Juden-Ver⸗ solgungen in Rumänien, antwortete der Minister- frage die Entscheidung bereits so gut wie sesistehend angesehen werden könne. Der Erfolg scheine ein Präsident Fürst Auersperg, daß die Regierung vollständiger zu sein, indem man glaube, daß die sofort die nötbigen Verfügungen getroffen habe Zustimmung der russischen Regierung zu den von und daß die Untersuchung darüber noch im Gange England beantragten Modificationen des Protokolls sei. seien in Anklage-Zustand versetzt. Im en Ministerium werde nichts unterlassen, was zum Schutze der Staats-Angehörigen und zur Wahrung der Vertrags-Rechte erforderlich sei.— Pece wurde der Antrag auf Staats-Vorschuß für die Braunau Straßwalchener Bahn mit 130 gegen 102 Stimmen, der für die Prag-Duxer Bahn mit 124 gegen 107 Stimmen in dritter Lesung angenommen. — Die„Presse“ meldet: Der Handelsminister hat die Proposition Reitzes bezüglich der Dux Bodenbacher Eisenbahn definitiv abgelehnt, weil, die vorgeschlagenen Modalitäten in Bezug auf die Rückzahlung des Staats-Vorschusses den gestellten Bedingungen nicht enisprächen.— Die„Wiener Zeitung“ vertöffentlicht die Ernennung des bis- herigen General-Consuls v. Calice und des Hoͤfraths v. Schwegel zu Sections-Chefs im Ministerium des Aeußeren. Frankreich. Paris, 15. März. Ignatieff reist mit seinem Secretär heute Abend nach London ab und wird später wieder Paris passiren. Die durch Mittheilungen Seitens des britischen Cabinets veranlaßt, welche Ignatieff am Vormittag erbielt. — 17. März. Ignatieff wird am Dienstag hier zurückerwartet. Auf der Rückreise wird der— selbe Wien berühren. Die unmittelbare Folge seiner Rundreise wird die Rückkehr der Botschafter nach Constantinopel sein. Versailles, 16. März. Die Deputirten⸗ Der betreffende Präfect und dessen Beamte noch vor der Abreise Ignatieff's per Telegraph eintreffen werde. Nach Erklärung des Beitritts Rußlands zu dem von der britischen Regierung revidirten Protokoll-Text werde auch die formelle Zustimmung der anderen Mächte erfolgen. So— nach würden sämmtliche europäische Großmächte ihr fortgesetztes Interesse an den Zielen, denen sich Rußland gewidmet habe, kundgeben und sich verpflichten, diese ihre Absicht zur Kenntniß der Pforte zu bringen und letzterer die Ausführung der von der Conferenz zu Constantinopel beschlossenen Reform⸗Vorschläge anzuempfehlen. Die russische Regierung werde dies als genügende Bürgschaft für das Wohl der christlichen Unterthanen der Türkei sowie als hinreichende Genugthuung für die Interessen und Ehre Rußlands erachten und demnach die Demobilisirung der Armee anordnen. — Die„Agence Havas“ erfährt, daß die englischen Vorschläge bestätigt sein sollen. Die Botschafter erwarten die Autorisation ihrer respee— tiven Regierungen zur Unterzeichnung des Proto— kolls, welche vermuthlich heute oder morgen in Paris eintreffen soll. Türkei. Constantinopel, 15. März. Wie versichert wird, hat der Minister des Aeußern in der heutigen Conferenz den montenegrinischen Abgesandten auseinandergesetzt, wie es unmöglich sei ihren Ansprüchen, namentlich hinsichtlich der Abtretung von Niksic, Spizza, und des Moracza- Ufers zu willfahren. Der Minister wollte sich nur zur Gewährung von Grenz- Berichtigungen bei Zubci, Banjani, Riva, Drobniak und Charantzi Verkehrsmittel von den ersten Anfängen der Cultur kammer bat nach langer Debatte beschlossen, die verstehen, forderte dagegen zu Gunsten der Türkei bis auf unsere Tage. Dies Exemplar soll dem Ermächtigung zur gerichtlichen Verfolgung des eine Grenz-Berichtigung bei Vassojevitz. Demun⸗ Kaiser als Angebinde der Reichspost an seinem Deputirten Cassagnac wegen Preßvergehens zu geachtet ist es noch nicht zum Abbruch der Ver— bevorstehenden Geburtstage durch eine besondere Deputation überreicht werden.. — Zum Geburtsfeste des Kaisers werden ertheilen. Dagegen stimmten die Intransigenten der Linken und die Rechte. — 17. März. Die Deputirten-Kammer hat handlungen gekommen; vielmehr sollen die mon- tenegrinischen Unterhändler beschlossen haben, über die Eröffnungen Sapfet Pascha's nach Cettinje unter anderen Fürstlichkeiten auch Erzherzog Karlsdie Vorlage wegen Aufhebung der Steuer auf zu berichten. Ludwig von Oesterreich und Prinz Luitpold von Bayern hier erwartet. — Nach einer Meldung aus Börsen⸗Kreisen ist die vom Bundesrath beschlossene Ausarbeitung eines Gesetz-Entwurss zur Revision des Actien- Gesetzes dem Reichs- Justiz-Amt übertragen und der Justizrath Hagens mit den Voracbeiten betraut worden. Bei der Ausarbeitung des neuen Ge- sichtigt werden. Cöln. Mit Rücksicht auf eine Aeußerung des„Reichs- Anzeigers“ schreibt Commercien-Rath Baare, daß er am 10. d. M. im Hansa Saale zu Cöln die Aeußerung des Finanz- Ministers Camphausen nicht dahin angegeben habe:„Glauben Sie, daß wir in Berlin eine Thräne darum weinen, wenn Sie in Westfalen zu Grunde gehen“, sondern dahin:„Glauben Sie, daß wir hier im Ministerium eine Thräne weinen, wenn es Ihnen in Westsalen schlecht geht?“ Diese Bemerkung habe Camphausen in derselben Audienz später wiederholt mit der Maßgabe, daß er statt„hier im Ministerium“,„hier in Berlin“ gesagt habe. Dieser Bemerkung habe der Minister noch die Motivirung beigefügt:„Sie haben in Westfalen viel zu viel Geld verdient. Sie köngen auch mal was verlieren.“ München. Im Auftrage des Reichskanzler- Amts ordnet das Ministerium eine Enquete be— züglich der Wanderlager und Wanderauctionen an. Ausland. Hesterreich⸗Ungarn. Wien, 16. März. Im Abgeordneten-Hause wurde heute vog der Regierung eine Vorlage eingebracht, betreffs der Wahl der Reichsraths⸗ Deputation zur Verhand- lung mit dem ungarischen Reichstage üher das Verhältniß der Beitragsleistung zur Aufbringung der Kosten für die gemeinsamen Angelegenheiten. willigung von 125,000 Kron. zur Betheiligung Großbritannien. Seifen angenommen. Dänemark. Kopenhagen. Der Finanz- Ausschuß des Folkething hat auf Veranlassung hiesiger Fabrikanten und Gewerbeleute die Be- an der Pariser Ausstellung beantragt. f London, 15. März. 5 5 Im Unterhause erklärte der Unterstaats Secretär setzes werde allem Anscheine nach— im Gegensatz 8 n f zu dem preußischerseits dem Bundesrath vorgelegten — die bezügliche englische Gesetzgebung berück- der sei eine den jetzigen Verhält⸗ Wiederherstellung des für Indien auf eine Anfrage Robertson's, Vertrag mit Khelat nissen angepaßte einfache Vertrags von 1854, wobei jede Absicht einer 5 Jaggressiven Politik fernliege. ö Camphausen's und ein darauf erfolgtes Dementi 99 si P ferulteg — 15. März. Das indische Finanz Exposé ist heute dem Legislallv-Rathe vorgelegt worden. In demselben erklärt der Vice-König von Indien, daß die Lage befriedigend und für die Zukunft Hoffnung erweckend sei. In Folge der durch die nahme einer Anleihe von 6,250,000 L. St. noth⸗ wendig geworden, wovon 2,500,000 in Ostindien zu emittiren seien. Hinsichtlich der restirenden lischen Regierung den Antrag vor, bei dem Par- lamente die Autorisation für die Emittirung der— selben in England nachzusuchen— — 17. März. Abend dem General Ignatieff zu Ehren ein Diner Hungereneth veranlaßten Ausgaben sei die Auf- 3,750,000 L. St, legt der Vice-König der eng⸗ „ ee 0 dem Jahre 1746 unverletzt vor. das Museum in Darmftadt abgeliefert. Graf Schuwaloff hat gestern zeigen folgende Zahlen: Rumänien. Bukarest, 15. März. Die Deputirten Kammer hat die Gesetz⸗Vorlage ange— nommen, wodurch die Personal-Steuer in eine Verkehrs-Steuer umgewandelt wird. Auf eine im Senate eingebrachte Interpellation, welche diplomatische Schritte die Regierung gethan habe, um eine Herausgabe von Rumänisch Bessarabien zu verhindern, antwortete der Minister-Präsident, daß diese Frage einzig und allein von den Zeit- ungen aufgeworfen worden sei und daß die Re— gierung bezüglich derselben nicht einmal eine ver— trauliche diplomatische Mittheilung erhalten habe. Amerika. Washington. Reuter's Bureau meldet, daß der Schatzsecretär wiederum die Rückzahlung von weiteren 10 Millionen Doll. 5.20 Bonds ankündige. Aus Stadt und Land. Friedberg. Ein interessanter Fund wurde dieser Tage bei dem Umbau des seitherigen Militärlazarethes gemacht. Letzteres wird bekanntlich soeben zu Zwecken des Schullehrerseminars umgebaut und fanden sich beim Ab— bruch einer alten Mauer in einem vermauerten Wand schränkchen zwei beschriebene und bemalte Ostereier aus Dieselben wurden an Friedberg. Von Gelehrten wird vielfach behauptet, es fände sich unter 10,000 Schweinen nur eines mit Trichinen behaftet. Wie die Wirklichkeit sich dagegen stellt, Vom 1. Juli 1875 bis dabin 1876 waren bei der National-Viehversicherungs-Gesellschaft in gegeben, bei welchem die Boischafter der Groß- Kassel elwa 20,500 Schweine gegen Trichinen, zum Theil mächte und Marquis Salisburb zugegen waren. auch gegen Finnen, und eiwa 2000 Stück gegen Finnen In Hatsield, dem Landsitz des Letzteren, wird deren versichert. 15 e e mii 5 d 16011 dehaftet, es war also unter je Schweinen eine 3 Lord Derby 0 Mitgliedern eichinds. Ferner fanden sich in Hannover, innerhalb pr lot 12 e 15 2. e Monate 31 1 Schweine, 1 in Schlesien und rotokoll-Vorschlag wird heute im Cabinet fort- in der Stadt Kassel 23 im Lause des Jahres. Diese gesetzt. Ignatieff wird, der„Times“ zufolge, am] Zablen waren so unverhällnißmäßig, daß sosort die Ver⸗ ann,, 1 2 1 1 0 7 hiesigen Verhandlungen über den Protokoll- Vor- während 7000 Schweine versichert wurden, es kommt also schlag nicht weiter theilnehmen. Wie aus der auf 300 eines mit Trichinen, in Ost⸗ und Weslpreußen bezüglichen Meldung der„Times“ weiter hervor- auf 900 Schweine zwei, in Schlesien und Posen auf geht, dürften die Verhandlungen über das Pro- 6000 26. Die Gefahr einer Erkkrankung durch den Genuß g a trichinenballigen Fleisches ist also ziemlich leicht möglich tokoll innerhalb des Cabinets sich nur noch auf und man möge deßhalb nicht versäumen, jedes Schwein Nebenfragen bezichen, da hinsichtlich der Haupt- genau auf Trichinen untersuchen zu lassen. 00 — 2 r rer Marburg, 17. März. Wochenmark!. Butter kostete pr. Pfund M. 1.10—40. Eier pr. Stück 6—7 Pf. Käse pr. Stück 10—12 Pf. Tauben pt. Stück 40 Pi. Schnepfen pr. Stiick 3 M. 50 Pf. Häbnchen pr. Stück l M. 60—80 Pf. tapaunen pr. Stück 2 M. 50—80 Pf. Offenbach. Die Verhaftung zweier angesebenen bie- Maskenball statt, der— wie es in ben bezsiglichen An⸗ sigen Fabrikanten M. und de B. macht bier viel von sich kündigungen hieß— als„Zusammenkunft aller Abfubr⸗ reden. Dieselbe ist auf strafgerichlliche Anzeige eines Frank— eechne vetanstaltet war. Die Festlichkeit war furter Bürgers erfolgt. Der Grund soll in einer wider überaus zahlreich besucht, mußte jedech schon um Mütter⸗ rechtlichen Geltendmachung bereits bezahlter Wechsel im nacht beendet sein, weil die Balltheilnebmer um diese Zeit Betrag von 24,000 M. liegen. ihre gewobnten Rundreisen in Berlin anzutreten hatten. Bingen, 16. März. Ein„Gruß⸗Reformverein“, Breslau, 16. März. Gestern Abend ist der Versonen⸗ Verlo o sun g welcher Abschaffung des lästigen Abnebmens der Kopfbe- Zug auf der Breslau- Freiburger Bahn bei Mettkau ent⸗ Hessische fl. 25-Loose Ziehung vom 15. Februar. deckung beim Grüßen bezweckt, hat sich gesterin Abend auch gleist, wobei mehrere Personen verletzt und eine Person 1877. Die Gewiunliste kann auf unscrem Redactionebuttau hier constituirt und seinen Vorstand gewäßlt. Der Verein gelddtet worden. eingesehen werden. zählt bereits eine erhebliche Anzahl Mitglieder, darunter f Selß- ehr angesehene Männer der Stadt. Der Curiesität wegen Geld ⸗ Cours. .— bervorgehoben zu werden daß der Inhaber des Handel und Verkehr. g Frankfurt am 17. März 1877. ersten biesigen Hutgeschästes ebenfalls dem Verein schon Frankfurt, 17, Mätz. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 Ihrankeuschc⸗. beigetreten ist. Um die Mitglieder als solche äußerlich M. 41., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., In e 5* 8 245 1 kenntlich zu machen(damit nicht das Bedecktlassen des Nr. 5 M. 23. Roggenmebl%(Berliner Marke) M. 27., ufsische e 47 7— 8 Haupies beim Grüßen als Unböflichkeit angeschen werden do. II.(Herkner Marke) M. 22., Weizen ab Babnbof bier Holländisch 1 10⸗Stücke 1 65 t kann), wird ein noch zu bestimmendes Abzeichen getcagen M. 26.55—50., ab unserer Umgegend M. 26—26.50. Denarensche l. 07 Stube 1 3 2 l Arx 0 Wee a 21— 9 Ducaten. 8 83. 9 60—65 werden und Veröffentlichung der Miigliederliste erfolgen. fremder je nach Qual. M. 21—25.50., Korn M. 18.25 Pucaten Fmarel 3 Hirschhorn, 14. Mäcz. Ein großes Unglück ereig— bis 19.50, Gerte M. 19—21., Hafer M. 15—18., eee g 2 f 1 5 9 64—69 nete sich heute Nachmittag in dem erst vor Kurzem in Erbsen M. 21— 24. Wicken M. 19., Linsen M. e ee e ee 16 19 Angriff genommenen Schloßtunnel. Dieser Tage wurde 200 5 5 155 e 3 sich sämmtlich per Auszug er Soblenstollen eröffnet und beute stürzte, von der über— zjund Zollgewicht— 100 Kilo. A e rie g. Penis 2 2 — Erde 10 5 die Einrüftung Jason n. Drei Frankfurt, 17. März. Der heutige Heu- und aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Arbeiter wurden verschüttet, und obgleich rasch die aus- Strobmatkt war ziemlich befahren. Heu kostete je nach a 1 Geboren: reichendste Hülfe zue Stelle war, zog man doch drei Leichen Qualität per Ceniner M. 4.50—5.80, Strob per Ceniner] 4. März. Dem Kaufmann Ludwig Philipp Emil Karl aus dem Schutte. 0 M. 4.50— 4.80. Butter kostete 1. Qual. im Großhandel 0 Werner eine Tochter. das Pfund M. 1.40, 2. Qual. M. 1.30, im Kleinbandel! 9. März. Dem Lohnfuhrmann Johs. Konrad Thomas 1. Qual. M. 1.60, 2. Qual. M. 1.40. Eier das Hun⸗ eine Tochter. Allerlei. dert gewöhnliche M. 5.50, italienische M. 7. Kartoffeln 12. März. Dem Buchbinder Johann Adam Wendel eine Bopfingen. Von bier wird ein seltener Fall von per 100 Kilogr. M. 6. Ochsenfleisch per Pfund 70 Pi., Tochter. Kindersegen berichtet, indem eine Frau innerhalb 10 Mo Kuh- und Rinofleisch 50—60 Pf., Kalbfleisch 54—62 Pf. Gestorben naten und 20 Tagen ihren Gemahl mit Drillingen und Hammelfleisch 45—60 Pf. 16. März. Margarethe Bechstein, geb. Laubus Wittwe Zwillingen, 5 gesunden Knaben beschenkte.[Main 17. März. Producter⸗Markt. Wanen per des Jobann Wilbelm Bechstein, 66 Jahre alt. Berlin. Eine anrüchige Gesellschaft war am Sonn- März 22.80, per Mai 23.10. Korn ver März 16.75, per 18. März. Anna Margaretha Acker, geb. Krausgrill, tage im Dorse Britz bei Berlin zu einer Bollseslichkeu[ Mai 16.90. Hafer per März 16.65, per Mai 16.75. Wittwe des Ludwig Acker von Steinfruth, vereinigt. Dort fand nämlich ein großer Ispanesen⸗J[Rüböl per Mai 34.70. 65 Jahre alt.. orschuß-& Creditverein zu Friedberg. Leineweber, Samenhandlung. Reinen Bienenhonig,(Eingetragene Genossenschaft.) 2 5 8 871 Durch Beschluß der Generalversammlung vom 17. l. M. ist die Dividende pro 1876 Feinsten Aepfel⸗ Gelee, auf 10% g fegt. holl. Syrup g Dieselbe kann unter Bezugnahme auf§. 74 und 75 der Statuten vom 26 März l. J. 836 empfiehlt billigst Wilh. Bernbeck. an, an unserer Kasse gegen Vorzeigung der Contobücher in Empfang genommen werden. 333 a a Friedberg, 18. März 1877. Der Vorstand: Ermus. Hecht. —ñ ͥ hh 838 Alle Sorten 5 Gemüse⸗ und Garten⸗Sümereien bringe ich in empfehlende Erinnerung. 1 849 Junge Leute, welche eine Lehr-Anstalt in Darm stadt besuchen wollen, können daselbst unter günstigen Bedingungen Kost und Logis erhalten. Näheres zu 1 erfragen bei H. Philippi, 8 1 72 Brauerei zum steinernen Haus. 5* 0 1 8 S* 2. 2 ee 5 1 N U 1 Mehl und Kleie W e 876 Unterzeichneter beehrt sich hiermit anzuzeigen, daß er unter dem Heutigem an hiesigem Platzt 868 Alle Sorten Waizen⸗ und Kornmehle, sowie Kleie in dem Hause des Herru Heinri Engel i 0 empfiehlt billigt L. H. Strauß. Hause des He 8 rich Engel in der Usagasse Kinder, n e a e eine Metzgerei mit Wirthschaft 7 finden bei einer hiesigen Familie Kost und 5 3 l Logis, Nachhülfe bei den Schularbeiten und Unterricht in eröffnet hat und erlaubt sich derselbe fich den geehrten Bewohnern Friedbergs und der Umgegend allen wriblichen Handarbeiten. Näheres bei Herrn Kauf- unter Zusicherung bester und promptester Bedienung angelegentlichst zu empfeblen. . W FVriedbers. Theodor Sprengel Zu pachten gesucht e e f wird ein Oeconomtegut, welches sich in gutem Zustande Abonnements 7 Einladung befindet, etwa 200 Morgen umfaßt und innerhalb oder auf den nahe der Wetterau liegt. Offerten unter Chiffre R. 2 werden postlagernd zu Frankfurt a. M. erbeten. 866 0 1 5 2 5 29 0 Zwei gesunde Nußbäume, Ne nen Mainzer Anze iger, 850 zu Werkholz geeignet, hat zu verkaufen reichhaltigstes, interessantestes und billigstes Lokalblatt in Mainz und Umgegend. H. Philippi, ö Mit dem 1. April 1877 beginnt der„Neue Mainzer Anzeiger? in unveränderter Weise ein neues Quartal. Brauerei zum steinernen Haus. Außer Lokal- und provinzialen Nachrichten bringt der„Neue Mainzer Anzeiger“ läglich eine Uebersicht der f 1 politischen Ereignisse und orientirende Leitartikel; ferner Hendelsberichte ꝛc. ꝛc. 5 13 Seidenfreien Der seit Neujahr f N 7— zweimal wöchentlich 2 Deutschen Kleesamen, erscheinenden belletristischen Beilage„Moguntia“ ist die humoristische„Mainzer Laterne“ beigegeben; auch sonst wird b Bo ö enilleton besonders gepflegt. 848 geflanzt von Hrn. Pachter Alles, Bönstadt, sowie das Feuil f 0 5.. f ebene, rb, Früh- und Spät-Hafer zu Ein Blick auf den„Neuen Mainzer Anzeiger“ genügt um die Ueberzeugung zu gewinnen, daß derselbe haben bei A. Haas in Bonstadt. Annoncen aller Art bringt, die die weiteste Verbreitung finden. Bekanntmachungen der Behörden wechseln mit ge— 8 8 2—— sschäfilichen Anzeigen ab; das Blatt kann somit zur Inserirung auf's Beste empfohlen werden. 869 Zwei gebrauchte, aber noch gute zweispännige Abonnements auf den täglich mit Ausnahme des Sonntags erscheinenden„Neuen Mainzer Anzeiger? nebmen Wagen habe billig abzugeben. L. H. Strauß. alle Postanstalten des deutschen Reichs an, und es beträgt der Preis per Vierteljahr(ohne Bestellgebühr) M. 1.60. — Probenummern auf Wunsch gratis und franco. 2 7 3 8 U v lethen i 111 0 f f Ein möblirtes Zimmer 0% n 843 Wagner Ruppel Wittwe. 2. 2 0 abe Einen Nußbaumstamm 5 G i e 6 ener A n ze 0 9 e 5 845 hat zu verkaufen r Jean Kipp.(Auflage 3000 Exemplare.) 9 in- K. f* 8 Einziges öffentliches Organ der Provinzlal-Hauptstadt Gießen. Erscheint täglich mit Aus⸗ E E 8 U 1 0 nahme Montags. Juserate finden in demselben die weiteste Verbreitung. sind in größter Auswahl wieder vorräthig bel Abonnemente auf den„Gießener Anzeiger“ werden von allen Postanstalten und Land— Carl Bindernagel.[postboten zu 2 Mark pro Quartal, excl. Postgebühr, angenommen. 767 Die Bewohner Friedberg's und der Umgegend werden von dem unterzeichneten Comité eingeladen den 80. Geburtstag Seiner Majestät des Kaisers am 22. März festlich zu begehen. Zu stattfinden. 5 ig N ns b n 20. März an Frau Gastwirtb Theobald zu richten. Hiesige Theilnehmer, welche die Liste, die deßhalb in der Stadt in Umlauf gesetzt wird, nicht erhalten sollten, wollen sich bis zum 19. März an der erwähnten Stelle einzeichnen. Für den äußeren Schmuck der Stadt durch Fahnen werden unsere Mitbürger an diesem Tage gewiß gerne Sorge tragen. 4 Friedberg den 9. März 1877. Für das Festeomité: 80 Dr. Braden. Brentano. Foucar. Jaeger, Oberstlieutenant. Dr. Köhler. Dr. Möller, Director. Pistor. C. Seriba. 873 Zur Feier des 80. Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers sindet am 22. März, Abends 8 Uhr, eine festliche Zusammenkunft im Steinbäußersschen Gartensaale statt, zu der die Unterzeichneten ihre Mitbürger freundlichst einladen. Für die Musik wird ein Eintrittsgeld von 20 Pfennig erboben werden. Blickhahn. Heß. Koob. Seyd Trapp. Vorschuß- X Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft). Am 22. Marz l. M. ist die Casse nur des Vormittags von 9 bis 12 Uhr offen. Pferde- und Fohlen-Markt zu Darmstadt am 9. und 10. April 1877 auf dem städtischen Viehmarktplatz nächst den Bahnhöfen. 858 Zu dem von Großherzoglichem Ministerium des Innern genehmigten, an oben genannten Tagen stattfindenden Pferde- und Fohlen Markt ladet das unterzeichnete Comité die geehrten Herrn Züchter, Verkäufer und Käufer freundlichst ein. Der Verlauf des ersten(„Herbst“) Pferdemarktes hat gezeigt, daß derselbe für unsere Gegend ein wirkliches Bedürfniß war und darf deßhalb mit Zuversicht von dem Frühjahrsmarkt ein günstiger Erfolg erwartet werden. Es läßt sich bei den uns gewordenen Zusagen von Züchtern und Händlern eine zahlreiche Zufuhr und ein reger Verkehr erwarten. Für ausreichende Stallung ist gesorgt. Die Musterung und Prämiirung der schönsten zu Markt gebrachten Exemplare von Pferden und Fohlen findet am ersten Markttage von Vormittags 9 Uhr ab auf dem Markt- platz statt, worauf um 3 Uhr Nachmittags die Prämienvertheilung erfolgt und sind hierzu von dem Comité mindestens 2400 Mark Mit dem Markt findet statt eine reichhaltige Verloosung von Pferden und Fohlen, Pferdegeschirren, Fahr- und Reitrequisiten ꝛc. im Gesammtwerthe von 31,200 Mark. Zur Ausgabe sind bestimmt 24,000 Loose à 2 M., bei deren vollßändigem Absatz zur Ver— loosung gelangen Seriba. 856 vorgesehen. 30 auf dem Markt angekaufte Pferde und Fohlen im Gesammtwerthe von 20,000 Mark, 770 Gewinne im Werthe von 10— 250 Mark und im Gesammtwerthe von 11,200 Mark. Die Gewinne werden an dem Markttage in der Maschinenhalle des Herrn Commerzienrath Blumenthal ausgestellt. Die Verloosung findet am zweiten Tage des Pferdemarktes, 10. April 1877, Nachmittags 1 Uhr, unter obrigkeitlicher Controle statt. Den Vertrieb der Loose hat übernommen: Herr Generalagent C. Gaulé in Darmstadt. Bei der zu erwartenden starken Zufuhr von Pferden erscheint es dringend nöthig, Anmeldungen wegen Abgabe von Stallplätzen bis zum 31. März d. J. bei dem Auskunftsbureau der Markteommission, Blumenthal'sche Fabrik, einzureichen, woselbst auch Abdrücke der Prämiixungs-, Markt- und Stallordnung abgegeben werden. Zu weiterer Auskunft ist der Vorsitzende des Executiv-Comikés— Polizeirath Haas—, 9 Darmstadt, bereit. Darmstadt im März 1877. Das Executiv- Comité. ur Aussaat. Reiner Waldecker Hafer, sowie Prima-Erbsen sind zu haben zu den billigsten Preisen bei May 8 Oppenheimer. diesem Zweck wird des Nachmittags 1½ Uhr ein Festmahl im Saale des Hötel Trapp Anmeldungen zu demselben seitens auswärtiger Festgenossen sind spätestens bis zum (Hierzu Praktischer Rathgeber Nr. 3 und eine Betlage.) Gretchen Grüne baum, Kaufmann Stern, Verlobte. Groß Karben. Im März 1877. 870 Samstag den 24. März 1. Nachmittags 3 Uhr, läßt Adam Jung Wittwe 2 Dreschmaschinen, in gutem Zustande, zu Wölfersheim versteigern. Baumwachs empfiehlt Wilh. Bernbeck. Bordeaux, die Flasche mit Glas 1 Mark, halbe Flasche mit Glas 60 Pfennig. 5 22 87⁵ Ph. Dan. Kümmich. Kleesamen, deutschen und ewigen, von Prima-Qualität, bei 789 Georg Groß. Baumwollen-Webgarne 860 ist eine große Sendung frisch eingetroffen: Nr. 6 und 8 per engl. Pfund zu 90. 95. 100. 105. 110. 115. 125 Pfennig, Nr. 10 per engl. Pfund zu 90. 95. 110. 125 Pfennig, Nr. 12 und 14 per engl. Pfund zu 125. 130 Pfennig, desgleichen eine große Sendung Leinen-Maschinen⸗ garne aller Nummern in verschiedenen Qualitäten; ferner Strickbaumwolle verschiedener Farbe, Pferde⸗ und Kuhdecken aller Art, Deutsche und Luzerner Kleesaat, sowie Thüringer Leinsamen bei Chr. Eichelmann Sohn, e Berstadt. Wein. Reingehaltenen Weiß- und Rothwein ausverkaufshalber zu ganz billigen Preisen empfiehlt zu/ und ½ Ohm 0* Weiße leinene Caschentücher, 246 gestickt und glatt, farbige Taschentücher, Kragen, Manschetten, Negligéhauben, Tüllkrausen, weiße Unter⸗ röcke, Strümpfe, Socken, Herren- und Knabenhemden, feine Einsätze für Herrenhemden, Vorhemden, Herren— kragen, Filetdeckeu, Kragen- und Manschettenknöpfe, Corsetten, Myrtenkränze, Kopftücher, Moirs- und leinene Schürzen, gestrickte Kinderkleider, Kinder⸗ jückchen und Röcke, Strumpfbänder, Hosenträger, Leder⸗ taschen für Damen, Portemonnaies, sowie Fücher zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. Friedberg. 872 Danksagung. 874 Für die vielfachen Beweise inniger Theilnahme bei dem Todesfalle unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Schwägerin Wilhelm Bechstein Wittwe, geb. Laubus. sagen tiefgefühlten Dank Friedberg den 18. März 1877. Die trauernden Hinterbliebenen. 801 1777 f Todes⸗Anzeige. Allen Bekannten und Verwandten machen wir hiermit die traurige Mittheilung, daß unsere liebe Mutter und Schwiegermutter 55 L. Acker Wittwe, geb. Krausgrill, heute Morgen ½7 Uhr dem Herrn entschlafen ist und bitten um stille Theilnahme. 180 Friedberg den 18. März 177. Die trauernden Hinterbliebenen. 5 Die Beerdigung findet Dienstag den 20. März, 5 Nachmittags 3 Uhr, statt. 862 ö Todes⸗-Anzeige. Theilnehmenden Verwandten und Freunden machen wir hiermit, statt besonderer Meldung, die traurige Mittheslung von dem heute nach schwerem Leiden erfolgten Hinscheiden unsers innigst ge. liebten Vaters N des Maurermeisters Martin Schäfer. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Kinder. Bad-Nauheim, 18. Marz 1877. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. if * u, f Seilage. erhein e e ige 0 33. ilesberz N Ur* L—— e eee engen„ Holz⸗Versteigerung. Holz⸗Versteigerun — 3os Im Gemeindewald Nieder Rosbach werden folgende H* 4 ö 6 g. 2 0 2 ö 9 g. 8 Holzsortimente versteigert: In der Gräflich Stollberg'schen Oberfoͤrsterei Gedern 7ʃ4 Freitag den 23. I. Mts., Vormittags von 9 Uhr * Dienstag den 20. März im Distrikt Wasserdoll: Erg folgende Holzsortimente versteigert werden: an, werden in dem Gräfl. Revier Wickstabt, Distrikt Bert 1 Meter Sichen⸗, 2 Meter Birken- und 4 Meter 1. In dem Rtvier Usenborn. Dornberg, Golgenhecke und Lindenböden, öffentlich ver⸗ R Aspen⸗Scheitholz, Freitag den 23. d. M. in dem Distrikt Krebsgrund: 8 90 25 Ei 2 2 Meter Buchen⸗, 8,5 Meter Birken⸗Eichen. 2 Mete 16 Raummeter Buschreisholz,— aummeter Buchen- und Eichen—. Nadel-, 0,5 Meter Aspen⸗scnüppelholz, 16800 Fichtenstangen, zu Latten, Hopfen u. Bohnen ⸗ 6 1 Kiefern- Wrügelhe rügelholz, 47 3. 5 Meter Eichen-, 2 Meter Aspen stangen geeignet. 10* gemischt gelholz, „ Wit 8 Stockholz, usammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem alten Geln— a 7 5 142 Stück Buchen-, 182 Stuck Eichen-, 100 Ste hactir Weg en der Ziegelbätteniese S Aspen⸗ und 87 Stück Nadelwellen g f 25* aemischt Stocktolz, Nrnnich. 1000 Stück Ginsternwellen 2. In dem Revier Ranstadt. 94 1 Buchen- und Eichen⸗Astreisholz, 8 7. 5 Dienstag den 27. d. M. in dem Distrikt Hinterwald 56 5 gemischt Reisholz, 1 Buchenstamm, 5 Meter lang und 42 Centimeter* g 5 Durchmesser auf beiden Seiten der Chaussee: 5400 Wellen Eichen⸗Reisholz, 16 Sichenstämme von 5—8 Meter Länge, von 15—31 146 Raummeter Buchen⸗Scheitholz 1. Klasse, 9 N Nadel⸗ 3 b N 1 b Centimeter Durchmesser* 65 5 3 5 II. 5 0 gemischt Durchforstungs⸗Reisholz, rg Groß 2 Buchen⸗Derbstangen von 5—8 Meter Länge, von 198„ Eichen⸗„ II.„ Ausstockreis holz, — 5 11—12 Ceniimeter Durchmesser, 75 5 Buchen⸗Astprügel, 2 5 von 32— 38 Centimeter mittleren 11 1 255. Wage 100 1„ Astreisholz, urchmesser, 5—7 Meter Länge, rr ange, den 40 Eichen⸗ N 7 Fichtenstämme von 15— 26 Centimeter mittleren 11—14 Centimeter Durchmesser. Mittwoch den 21. März in den Distrikten Rother⸗ stoß und Burg: 3,5 Meter Vuchen⸗, 5 Meter Eichen- und 4,5 Meter Birken Scheitholz, 3 Meter Buchen⸗ und Knuüppelholz, hunt 10 Meter Birken⸗Eichen — Nafsinen- 0,5 Meter Buchen-, 6,5 Meter Birken⸗Eichen- und Crchiäten; 33 Meter Nadel-Stockholz, g dferte⸗ 105 Stück Buchen⸗, 31 Stück Eichen⸗ und 2399 Stück Luzerner Nadelwellen, 1 Binkenstamm von 5—6 Meter Länge, von 17—22 Sohn Centimeter Durchmesser, l 18 Nadelstämme von 7— 15 Meter Länge und von 15—29 Centimeter Durchmesser, 4 Eichenstangen von 4—5 Meter Länge, von 10— 14 Centimeter Durchmesser, 37 Nadelstangen von 6—8 Meter Länge und von nan Ubalbet 9—14 Centimeter Durchmessen. 5, Ole Anfang an beiden Tagen jedesmal Vormittags 9 Uhr; Su Zusammenkunft am ersten Tage am Pflanzgarten und am zweiten Tage am Steinbruch. Nieder⸗Rosbach am 14. März 1877. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder⸗Ros bach. Gro b. Holzversteigerung. 804 In den Freiherrlich von Franckenstein'schen Wald— distrikten Buchenkron, Jägersruhe und Dietzenberg werden versteigert: 1. Dienstag den 20. März d. J. 66 Raummeter Birken Prügelholz, 7 3 Aspen⸗ 7700 Stück Buchen-Wellen, 2400„ Virken⸗, Eichen Wellen, 7100„ Aspen⸗, Nadel⸗„ ö 230„ Birken⸗ und Weiden⸗Schippenstiele. at bel 2. Mittwoch den 21. Nürz d. J. 2 nutttt 13 Raummeter Buchen-Prügelholz, 18 Birken⸗ 5 93 34 2 Kiefern-„ n. 3100 Stück Buchen Wellen, 1400„ Birken⸗Eichen Wellen, 6000„ Nadel Aspen⸗ 27„ Nadelstangen von 5 Centim. Durchmesser. Zusammenkunft an beiden Tagen Morgens halb 10 Uhr auf dem„Neuen Weg“ im Distrikt Buchenkron. Ockstadt den 12. März 1877. Der Freiherrlich v. Franckenstein'sche Oberförster und Hallenbaues Arbeiten 20 Eichenstämme, 4—11 Meter lang, 16— 27 Centi—⸗ meter dick, zu Wagnerholz geeignet, 11 Buchenstämme, 6—12 Meter lang, 34—82 meter dick, 2 Lindenstämme, 7—12 Meter lang, 18—27 Centi⸗ meter dick. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr in Nanstadt. Gedern den 14. März 1877. Graͤfliche Oberförsterei Gedern. 846 Rane X* 54 Vergebung von Bauarbeiten. 847 Nachverzeichnete, auf die Erbauung eines Gesinde— zu Hof Conradsdorf bezughabende und Material Lieferungen sollen kommenden Donnerstag den 22. März l. J. Vormittags 11 Uhr, in der Wirthschaft des Großh. Bürgermeisters Krafft zu Selters öffentlich vergeben werden: M. Pf. Maurerarbeit 1143— Zimmerarbeit 532 50 Dachdeckerarbeit 282— Schreinerarbeit 229— Schlosserarbeit 143— Olaserarbeit 76 30 Tüncherarbeit 180— Spenglerarbeit 49 7 Pflästercrarbeit 169 90 Chaussirarbeit 156— Sandankauf 46 80 Kalklieferung 292— Feldbrandbacksteinlieferung 56— Plan, Kostenanschlag und Bedingnißheft liegen vom 20. d. Mts. an auf dem Amtszimmer der unterzeichneten Stelle zur Einsicht der Interessenten offen. Nidda am 14. März 1877. Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. We Holzversteigerung in der Ober försterei Wahlen. 851 Montag den 26., Dienstag den 27. und Mittwoch den 28. März kommen in den Distrikten Obere- und Untere⸗Schmitterheege, Körle u. Hahn 1713 Gichenstämme mit= 1642 Kubikmeter Inhalt zur offentlichen Ver⸗ steigerung. Die Stämme eignen sich zum größten Theile zu Bau- und Wagnerholz, viele liefern auch vorzüglich schoͤnes Streck- und Schnittholz und 5 Stück können zu Mühlwellen Verwendung finden. Die Zusammenkunft Rumpf. Holz- Versteigerung. 854 Freitag den 23. d. Mi., von Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in dem hiesigen Genandewald folgende Holzsortimeute: 28 Stämme Eichen Werkholz von 4—16 Meter Länge und von 16— 37 Centimeter Durchmesser, 2 Raummeter Eichen⸗Scheitholz, 76* Buchen; u. 28 Rm. Eichen Knüppel, 126 5 5 19 Ressig, 196„ Linn ie öffentlich meistbietend versteigert werden. Bönstadt den 17. Marz 1877. 8 Großherzogliche Bürgermeisterel Bönstadt. Geib — Heirathsg such. Ein junger Mann aus bester Famille, im Alter Inhaber einer Fabrik, sucht auf diesem Wege eine Lebensgefährtin mit einem disponiblen Ver— mögen von co. M. 50— 60,000.— Junge Damen oder Wittwen, welche geneigt sind auf dleses wirklich reelle Gesuch einzugehen, werden gebeten, Offerten zub(hüte T. 2081 an die Annoncen Expedition von Rudolf Mosse n Frankfurt a. M. einzusen den. Photographie wünsah t. Diteretton Ehrensacht.(9/ ul.) 701 von 27 Jahren, N ist jedesmal präeis Morgens um halb 9 Uhr und zwar an den beiden ersten Tagen auf der Staatsstraße neben dem Körle in der Nähe von Retschenhausen, am dritten Tage auf der Kirschbrücke. Die Klötze in Obere-Schmitter⸗ heege und Hahn, im Ganzen nur 5, werden bei der Ver— steigerung nicht vorgezeigt. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß auf der Main⸗Weser Bahn, zwischen den Statlonen Neustadt und Kirchhain, bei der Wärterbude Nr. 10, 3 Kilometer von den Holzschlägen entfernt, die Errschtung einer Holz einladestelle proseetirt ist, deren Herstellung, wie man erwartet, demnächst in Aussicht steht; mit Rücksicht darauf soll denjenigen auswärts wohnenden Steigerern, welche die Eichenstämme an dieser Stelle zum Export einladen, ein halbjähriger Abfuhrtermin gestattet werden. Wahlen am 14. März 1877. Großherzogliche Oberfoͤrsterei Wahlen. Stumpf. Schrotmühlen von 20 Mark an, 790 Häcksel⸗Maschinen in großer Auswahl zu herab- gesetzten Preisen, Rübenschneider in verschiedenen Construktionen, Buttermaschinen von Lehfeldt von Mark 50. an, Eiserne Sackkarren, bis 5 Centner Tragfaͤhigkett, zu 16 Mart stets vorräthig bei A. Buch in Hungen. Durchmesser, 5— 11 Meter Länge. Zusammenkunft am Distrikt Dornberg und Anfang Centi⸗ der Versteigerung Vormittags präcis 9 Uhr. Wickstadt den 3. März 1877. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schal las. Bekanntmachung. 859 Etwaige gerichtsunbekannte Gläubiger der Cbrifloph Gürtler's II. 1 Eheleute in Bad- Nauheim werden hiermit aufgefordert, ihre Einwendungen gegen die Be⸗ stätigung des von denselben mit ihren Gläubigern ab⸗ geschlossenen Nachlaß-⸗ und Stundungsvertrags, dessen Einsicht ihnen in der Landgerichtsregistratur zu nehmen freisteht, binnen 14 Tagen vorzubtingen, widrigenfalls ihr Beitritt unterstellt und der Verirag bestätigt wird. Bad Nauheim den 15. März 1877. 1 Großherzogliches Landgericht Bad⸗Nauheim. Hempel, Schnittspahn Landrichter. Landgerichts-Assessor Holz-Versteigerung. 864 Die im Freiherrlich von Ritter'schen Walde zu Hof Hasselheck am 16. März l. J. abgehaltene Holz⸗ versteigerung ist genehmigt worden und wird die Abfuhr⸗ zeit, sowie der erste Abfuhrtag in diesem Blatte dem⸗ nächst besonders bekannt gemacht werden. Friedberg den 17. März 1877. In Auftrag der Freiherrlich von Ritter'schen Outsverwaltung zu Rüdesheim Heidt. Gutsinventar-Versteigerung. 852 Am Monntag den 28. d. Mts., von Vormiitags 9 Uhr an, soll wegen Auflösung der Verwaltung todtes und lebendes Inventar der Gräflichen Gutsverwaltung Arnsburg bei Lich zur öffentlichen Versteigerung kommen, worunter die weithin bekannte Cotswolds Bastard-Mutter⸗ Schafheerde in Loosen à 5 Stück mit Lämmern, sowie einige Zuchtböcke. Laubach am 16. März 1877. Gräfliche Rentkammer. Holz- Versteigerung. 857 Die in den Waldungen des Großherzoglichen Hauses, Distrikt Burgwald, Schläge IX und X, am 12. März dieses Jahres abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt worden und konnen die Abfuhrscheine vom 22. d. Mts. an bei Großherzoglichem Rentamt Friedberg in Empfang genommen werden. Die Holzabfuhr beginnt Freitag den 22. Marz d. J. Ober⸗Rosbach am 17. März 1877. Großherzogliche Oberfoͤrsteret Ober⸗Rosbach. Strack. Versteigerungs-Anzeige. 863 Montag den 26. Marz, Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, läßt Herr Dr. Wagner wegzugshalder in der Behausung des Herrn Hecht, der Brauerei von Henn und Jamin gegenüber, folgende Gegenstaͤnde gegen Baarzahlung versteigern; Sophas mit und ohne Stühle, mehrere Tische, 1 Auszugtisch, Sommoden, Spiegel, Kleiderschränke, Küchenschränke mit Glasaufsatz, mehrere Bettstellen, Nachttischchen, Waschtisch, 1 Wasserständer, 1 An⸗ richt, 1 Schüsselbank, 1 Zimmerdauche, Vorbänge, Noulcaux, 1 Haferkasten, eine Parthie Flaschen, sowie sonst verschtedenes Haus- und Küchengeräte. In Auftrag: Jos. Butzbach, Aucttonator. Ferner habe eine Parthte neue und gebrauchte Stühle in Auftrag zu versteigern. Erdmühlen für Ziegeleien und Backsteinbrennereien fertigen in zweckmäßigster und solidester Ausführung für Hand- und Gsͤpelbetrieb zu billigen festen Prelsen ö Gießen. Heyligenstädt 8 Comp, 751 Maschinenfabrik. 1 Klleesamen, 837 Prima⸗Qualität, bei Wilh. Bernbeck. 781 Ein Sohn achtbarer Eltern, welcher mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen ist, wird für das Comptoir eines Engros-Geschäftes unter günstigen we⸗ dingungen per Ostern oder Pfingsten gesucht. Demselben ist Gelegenheit gegeben, sich in allen Comptoir- Arbeiten gründlich auszubilden. Gef. Offerten wolle man unter Chiffre M. T. 1003 an die Expedition d. Anz. lichten. ö 853 Wegen Aufgabe der Oeconomie läßt Unterzeichneter nachverzeichnete Mobilien Freitag den 23. dies. Monats, Morgens 9 Uhr, an den Meistbietenden öffentlich ver steigern: a 3 1 zwei⸗ und 1 einspännige Chaise nebst Geschirr, 2 doppel und 2 einfache Leitzügel u. dgl., 1 zwei- und Aeinspännige vollständige eiserne Achsenwagen,! Schlit⸗ ten, 1 Stuhlwagengestell, 1 Pfuhl- und verschliedene andere Faß, 2 vollständige Wagen- und Ackergeschirre, nebst einem einspännigen Pferdegeschirr, Reitsattel mit Zubehör, 4 Kuhgeschirre, Häckselbank, mehrere Heb⸗ und Bindketten, 8 Spann- und 12 Kuhketten, 2 Vorderpflüge, 4 verschiedene Hinterpflüge, Kartoffel- 1 großen Siedkessel, 2 große Sparherd Simmern, pflüge und Egge, Futtersteine, mehrere Schweinetröge, zu 3 Kroppen, 2 Fruchtfegemühlen, 2 2 Mesten, eine Parthie verschiedene Sieben, 2 Wider- hauer, Sensen, Heugabeln u. dgl., mehrere Reffe, f Nußbaum⸗, Kirschbaum, Eichen- und Tannen-Bohlen, eine Parthie Sandsteine und Sandsteinplatten, einige 30 Fuder verschiedenes Strob(unberegnet), der Ausdrusch mit Flegel, etwas Spreu und Dickwurz, einige Wasch⸗ und andere Bütten, auch können einige 100 Malter Kartoffeln J. Qualität abgegeben werden, 1 Seeretär, Sopha, mehrere Kommoden, Tische, Stühle, Schränke, Bettstellen nebst Bettzeug, 36 zinnerne Teller, eine Parthie gute Säcke u. dgl. Hausgeräthe, 2 Doppel-, 3 einfache Flinten und Jagdutensilien. Gegen Einlegung vorschriftsmäßigen Bürgscheins wird Zahlungsfrist bis Martini d. J. gestattet. Heuchelheim bei Reichelsheim den 16. März 1877. W. Gatzert. Für Restaurant und Familie! Der nach den neuesten medicinischen Lehren über diätetische Gesundheitspflege bereitete, vielfach preisgekrönte und durch seinen enormen Absatz berühmte ärztliche Magenbitter gen. Lestomac von Dr. med. Schrömbgens, prakt. Arzt in Kaldenkirchen, wird von den bedentendsten Professoren der Medicin und Chemie der größten deutschen Universitäten als ange⸗ nehmer und gesunder Liqueur empfohlen. Zu haben in Friedberg bei Herrn W. Bernbeck, in Nauheim bei Philipp J. Weiß. 119 S 3 8 8 f 5 25 8 2„— 85 2 8 5 2 8 N* 2 2 2. 2 5 85 2 5 Die soeben erschienene Nr. 28 enthält: Kaiser Wilhelm. Zur achzigsten Geburtstagsfeier. Von Dr. W. Herbst.— Cyprische Reisefrüchte. Von Fr. von Löher. III. Durch die Mesorla.— Kaiser Wilhelm und König Lenz. Festgruß zum 22. März von B. von Lepel. Mit dem Porträt des Kaisers.— Das Album des Kaisers.— Die Stufenjahre eines Glücklichen. Roman von Louise von Frangois.(Fort⸗ setzung.) Am Familientische: Ein vaterländisches Familienfest. Mit Originalzeichnung von B. Woltze: Es lebe der Kaiser!— Eine franzoͤsische Entdeckung über deutsche Kriegskarten von W. von Dünheim.— Wo soll das deutsche Reichstagsgebäude stehen? Mit zwei Skizzen. Zu Bestellungen empfiehlt sich Carl Bindernagel in Friedbera Butterpulver 10) verkürzt die Zeit des Butterus, macht die Butter fester und schmackhafter und verhindert das Ranzigwerden derselbeu. 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Theater und Kunst finden darin besondere Beachtung. Inserate: Die„Neue Franksurter Presse“ Privat-Anzeigen aller Art. Abonnement ü für das Vierteljabr: Frankfurt a. M. im März 1877. SOS Grab⸗ Denkmäler in Marmor, Sandstein in großer Auswahl vorräthig bei Ferd. Hofmeister, Marmor- Frankfurt a. M., Eckenheimer Landstraße 165, dem Friedhöfe gegenüber. Rasche Berichterstattung und orientirende Leitartikel über alle Tagesfragen. wie der der Landtage Preußens und sämmilicher süddeulschen Regelmäßige Original-Correspondenzen aus allen Theilen der Welt. vollständiges Ceutsblatt de hiesigen Bötse, nebst zuverlässigen Miliheilungen über den Verlauf derselben, sämmtiliche Verloosungelisten, Wissenschaftliche Abhandlungen aus der Feder bewährter Schrifisteller, Tägliches delletristisches Beiblatt„Museum“. 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SSS i117 TTT Einladung zum Abonnement auf die Ueuen Hessischen Volksblättet. Mit dem 1. April 1877 eröffnen die„Neuen Hessischen Volksblätter“ ein neues Abonnement. selben sind kein exclusives Partei-Organ, sondern werden, getreu ihrer Devise„Gleiches Recht für Alle!“ J unabhängig nach Oben wie nach Unten, wahrhaft und enischieden freisinnig, dabei ferne von jedem Zelotis— mus nach der einen oder andern Seite hin und auf politischem, wie religiösem Gebiete jede ehrliche Ueber⸗ zeugung achtend, ihrer Aufgabe der Förderung des Volkes- und Gemeindewohls, ganz wie bisher, gerecht Der Abonnementspreis benägt pro Quartal für Darmstadt und Bessungen 2 M. 10 Pf., auswärts f„Neuen Hessischen Volksblätter“ die weiteste und wirk⸗ samste Verbreitung und wird die Pelitzeile nur mit 12 Pf. berechnet. Damit wir vollständige Eremplare liefern können und keine Unterbrechung in der Zusendung eintritt, ersuchen wir die geehrten Interessenten, das Abonnement bei der Post alsbald erneuern zu wollen. 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