cht. . dalle n deleg Achift dez u u 1 8 N: das. f Nan. n en 9 1 K. dg 6 ung. — 2 tr. — 1 2 2 zut Anfertigung der Situattonetisse für Mutbungen und 1877. Donnersing den 19. April. N 45. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Amtlicher Theil. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publiciren: * Nr. 14. Nichts.— Nr. 15. Nichts.— Nr. 16. Bekanntmachung, die Beiträge der waldbesitzenden Gemeinden zu den Besoldungen der Obersörster betreffend.— Nr. 17. sub 1. Gesetz, die Compeienz der Gerichte in Sttafsachen in den Provinzen Starkenbufg und Oberhessen betreffend.— Nr. 18. sub 1. Gesetz die Stcuerfreiheit det Staasseisenbahnen deir.— sub 2. Bekanntmachung, den Gewerbebetrieb der Ausländer im Umberziehen betkeffend.— sub 3. Bekanntmachung, die Ermächtigung der Geometer zur Anfertigung der Situationsrisse für Muthungen und Consolidationen, sowie zur sub 4. Bekanntmachung, das Aufbringen der Mittel zur Friedberg am 16. April 1877. * amtlichen Vermessung und Verlochsteinung verlichener Felder betreffend.— estreitung der Bedürfnisse der Landjudenschaft der Provinz Oberbessen für 1877 betessend. Großberzogliches Kreisamt Friedberg. J. B. d. K.: Klietsch, Keie Assessor. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Nr. 16. Bekanntmachung, detreffend die Ausgabe von Schatzanweisungen. Scite 413. Deutschen Reiches publicirt worden: Deutsches Reich. g Darmstadt. Das Großberzogliche Regier⸗ ungsblatt Nr. 18 enthält: I. betreffend. II. Bekanntmachung, den Gewerbebetrieb der Aus- länder im Umperzietzen betreffend. III. Bekanntmachung, die Ermächtigung der Geometer Consolidationen, sowie zur amtlichen Vermessung und Ver lochsieinung verliectenet Felder betreffend. IV. Bekanntmachung, das Aufbringen der Mittel für! bie Landjudenschaft der Provinz Oberhessen für 1877 beir. V. und VI. Bekanntmachung, die für 1877 in der Stadt Mainz zu erhebenden Umlagen, sowie Uebersicht der für 1877 genehmigten Umlagen in den Gemeinden ots Kreises Offenbach. VII. Ordensverleihungen. f VIII. Concurtenzeröffnung. Erledigt ist: die Stell eines Oberleyrers zu Pfungstadt, Gehalt 1371 M. 43 Pf., 171 M. 43 Pi. Wobnungsdbergütung und einer besonderen Vergütung von 150 M. IX. Surbesälle. Gestorben sind: am 22. März der Miluäpensienät Preuß zu Mainz; am 25. März der Districtseinnehmer Schildkröter zu Gießen; am 1. April der Notar Jäger zu Mainz; am 4. April der Advekarf Dr. Vogel zu Darmstadt. Berlin, 16. April. Der Reichstag trat in der heutigen Sitzung zunächst in die erste Berathung des Antrages Schulze-Delitzsch, betreffend die Ab änderung des Gesctzes über die privotrechtliche Stellung der Erwerbs- und Wirthschafts-Ge possenschaften ein. Der Antragsteller begründete den Antrag unter Hinweis auf die in letzter Zeit werden. benen Princlpien um so mehr fest, als die laut auf jenem Gebiete hervorgetretenen Mißstande und empfahl Verweisung desselben an eine Commission. Staals Secrctär Friedberg verhieß die Regulirung des Genossenschaftswesens durch das Reichsgesetz, doch könne diese Reform nur bei einer gleichzeitigen Revision der verwandten Gesetz-Materien auege— führt werden. Ueber den Zeitpunkt der Inan— griffnahme könne jetzt noch keine Zusage gemacht N Es sei rathsam, den Gesetzentwurf jetzt nicht weiter zu behandeln. Die Reichs-Regierung werde die Reform nicht beginnen, ohne vorher den Ratb von auf diesem Gebiete bewährten Männern einzuholen. Nach kurzer Debatte zieht Schulze-Delitzsch seinen Antrag zurück. Hierauf gelangten die auf der Tagesordnung befindlichen pier verschiedenen Anträge betresss Abänderung der Gewerbe Ordnung zur gleichzeitigen Berathung. — 16 April. Rickert vertheidigt den von der natlonalliberalen Fraction gestellten Antrag welche geneigt sei, auf einzelne Verbesserungen einzugehen, aber an den Grundlagen der Gewerbe-Ordnung nicht rütteln lassen wolle. Der Präsident des Reichskanzler-Amtes erklärt, die Bundes Regier— ungen hielten an den Principien der Gewerbe— Ort nung feße, wollten aber Verbesserungen bei denjenigen Punkten zulassen, wo das Bedürfniß dazu vorhanden sel. Die Regierungen halten an Gesetz, die Steuerfreiheit der Staats⸗Eisenbahnen graphenverwaltung verwiesen. entwurfes sich habe, die aus der Durchführung desselben erwachsen freiheit selbst richteten. Er glaube eine bezügliche Vorlage für die nächste Session zusichern zu können. 17. April. In der heutigen Sitzung wurde zunächst der Gesetzentwurf wegen Aufnahme einer Anleihe für die Zwecke der Marine-, Post- und Tele- an die Budget-Commission Hierauf folgte die erste Berathung über die Vorlage, betreffend die Aufnahme einer Anleihe zur Durchführung der Kasernirung des Reichsheeres. Gegen dieselbe erhob sich Richter (Hagen), indem er ausführte, daß es noch unbe- stimmt sei, ob die Präsenzstärke des Reichsherres auf der gegenwärtigen Höhe belassen würde; auch werde die Kasernirung vielfache Unzuträgtichtenren und Belastungen zur Folge haben. Wehrenpfennig bezweiselte, daß eine alsbaldige Reducirung der Friedenspräsenzstärke des Heeres beabsichtigt seß, welche einer wirklichen Verminderung der Kopfzahl des Heeres gleichkomme. Er bitte die Vorlage wenigstens hinsichtlich der im Etat schon berührten Theile derselben commissionsweise durchberathen zu lassen. Kriegsminister v. Kameke versicherte, daß man in Regierungskreisen bei Vorlegung des Gesetz— die Unzuträglichkeiten nicht verhehlt — würden. Er bitte, falls es unmöglich sein sollte, die Vorlage in dieser Session ganz durchzuberathen, wenigstens den Antrag Wehrenpfennig anzunehmen. Dieser wurde danach auch vom Hause angenommen. Die Zusammenstellung der Liquidationen aus der französischen Kriegscontribution und der ferner noch daraus zu zahlenden Beträge wurde der, Budgetcommission überwiesen. Es folgt nun die Fortsetzung der gestern abgebrochenen Berathung über die Anträge, betreffend die Abänderung der Gewerbe-Ordnung. Die Antragsteller sollen morgen das Schlußwort erhalten. — 16. April. Fürst Bismarck ist heute Nach— mittag nach Lauenburg abgereist.— Man erfährt von zuverlässiger Seite, daß die in einigen Zeit— ungen gemachte Andeutung, Fürst Bismarck denke an eine Aenderung seiner bisherigen Politik in kirchlichen Angelegenheit, vollständig aus der Luft gegriffen ist. Der Reichskanzler habe vielmehr noch in der letzten Zeit ausdrücklich gegenüber einer hochstehenden Persönlichkeit betont, er werde, gesund oder krank, in dem Augenblick wieder in die Geschäfte eintreten, in welchem ernstlich der Versuch eines System-Wechsels mit den dadurch bedingten Personal- Veränderungen auf diesem Gebiete gemacht würde. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien, 16. Arn. Der russische Botschafter Nowikoff hatte gestern! eine längere Audienz beim Katser, sodann eine Conserenz mit Andrassy. Nach Berechnung hiesiger! ö 1 gewordenen Klagen sich nicht gegen die Gewerbe- Diplomaten ist der Uebergang der Russen über den Pruth erst gegen Ende der Woche zu erwarten. — Die„Budapester Correspondenz“ meldet: Oesterreich wird im äußersten Fall zur Wahrung seiner Interessen in Bosnien einrücken. Großbritannien. London, 16. April. Dem„Standard“ zufolge wird englischer Seits ein letzter Versuch zur Abwendung des Krieges gemacht. Das Blatt bezweifelt jedoch den Erfolg dieser letzten nach Petersburg gerichteten Mahnung. Die„Morning-Post“ hofft, Rußland werde, be— vor es den Frieden breche, daran erinnert werden, daß es durch den Pariser Vertrag verpflichtet sei, die Mediation der andern Mächte anzurufen. Wenn der Czar, trotz aller Friedensbetheuerungen, den Krieg erkläre, werde England annehmen, er trachte die Türkei für Zwecke der Eroberung und Annexion zu vernichten. Der Ton der Blätter, „Daily- News“ ausgenommen, ist allgemein sehr antirussisch.„Times“ bespricht die voraussichtliche Haltung Englands während des bevorstedenden Krieges und empfiehlt stricte Neutralität, so lange der Kampf blos gegen die Ursachen der Friedens störung gerichtet sei. Die türkische Mißwirthschaft mache eine Verfechtung der türkischen Sache un— möglich. Man darf annehmen, daß England den österreichischen Vorschlägen bezüglich gemeinsamer Schritte beider Mächte zu Gunsten des Friedens nicht beitreten wird, da die englische Regierung sich keinen zufriedenstellenden Erfolg davon verspricht. Türkei. Constantinopel, 14. April. Der Generalissimus Abdul Kerim Pascha ist nach Schumla abgereist, um das Commando der Donau- Armee zu übernehmen. — 15. April. Die Wiener türkische Bot- schaft dementirt die Nachricht von dem Brücken— schlag bei Kalafat. Der Sultan wird in Varna erwartet. Die ganze rumänische Landwehr ist jetzt einberufen worden. Dem„N. W. Tagbl.“ zufolge soll Lord Derby eine Revision des Pariser Ver— trags vorgeschlagen haben. Daher das Gerücht von einer Mediation. Ein türkisches Corps zur Verproviantirung von Nitsie ist bereits nach dem Duga-Paß unterwegs. Der russische Ge— schaststräger verläßt Constantinopel gleichzeitig mit den montenegrinischen Delegierten für die Friedens— unterhandlungen. 16. April. Die türkischen Flottengeschwader im Schwarzen und im Mittel Meere sind kriegs— bereit. Sechs türkische Panzerschiffe sind bereits heute an der Sulina-Mündung eingetroffen. Serbien. Belgrad. Von Seite der Regierung wird ausgestreut, daß die Einhaltung des mit der Pforte abgeschlossenen Friedens un— möglich werden dürfte. Rumänien. Bukarest, 15. April. Michael Cogalniceanu ist zum Minister des Auswärtigen letztien Dritttel ernannt. Die Deputirtenkammer soll Mitte der nächsten Woche zusammentreten; die Senatswahlen werden am Ende derselben stattfinden. — 16. April. Der neuernannte Minister des Auswärtigen Cogalniceanu hat an die rumänischen 0 M. 8 16. April. 0 0 15 1 9 e f irn* f ai 25 40. Korn per Mui 30. Hafer per Mai Agenten bei den auswärtigen Regierungen ein 1690. Ruböl per Mal 35.20. Rundschreiben gesendet, worin erklärt wird, die auswärtige Politik werde dabin streben, keinerlei nationales Interesse zu verletzen, den Frieden zu erhalten und stricte Neutralität zu beobachten. Rußland. Petersburg, 15. April. Eine russische Jacht ist im Hafen von Constantinopel eingetroffen, um das Personal der russischen Bot schaft, sobald Befebl zur Abreise desselben eintrifft, nach Odessa zu befördern. Die russischen Unter- thanen in der Türkei sollen alsdann unter den Schutz der deutschen Botschaft gestellt werden. — 17. April. Der Kaiser nimmt nicht an der Campagne Theil und wird nur die Truppen besichtigen. Ein Befehl des Kaisers, den Krieg zu erklären, ist bisher immer noch nicht erlassen. Die gegenwärtige Lage zwingt Rußland gewisser⸗ maßen zum einseitigen Handeln. Rußland allein hat mobilißrt. Die schroffe Art, womit die Türkei das Protokoll verwirkt, würde von Rußland einen Rückschritt verlangen, der sich durch Nichts mo tiviren läßt. Kischeneff. Der Palast Katargiu wird zum Quartier für den Zaren hergerichtet. Der Hafen von Odessa ist für fremde Schiffe gesperrt. Aus Stadt und Land. Alsfeld. Der Reichstags- Abgeordnete Wadsack, welcher sich zur Zeit in Berlin befindet, ist daselbst von einem Schlaganfall betroffen worden, in Folge dessen er auf eine Seite gänzlich gelähmt wurde. Dem Vernehmen nach schwebt derselbe jedoch nicht in Lebens gefabr. Allerlei. Frankfurt, 17. April. Der Andrang junger Leute zur Aufnabme in die Foribildnuas- Schule war gestern ein ganz außerordenilicher; über 200 Schüler ließen sich einschreiben. Straßburg. Ueber einen neuen, auf dbiesiger Uni⸗ versitäts⸗ Sternwarte am 5. April entdeckten Kometen theilt man mit, daß dersesde in den nächsten Wochen die Sternbilder Pegasus, Eidechse, Kassiopea ducschläuft und seine Hlliskeit so zunimmt, daß er dem freien Auge im des April vielleicht sichtbar werden kann. Den Nachforschungen büfiger Polizei— Beamten ist es gelungen, eine aus fünf Personen bestebende Falschmünzerbande sestzunetmen. Wie die„Magdeb. Zig.“ bört, hatten sich die Verbrecher die ganz ssolirt siebende Scharfrichierei zu Eilenstedt bei Halberstadt zum Schauplatz ibrer Wirksamkeit ausgesucht; sie hauten im Keller ihre Werkstalt auf zeschlagen und daselb wurden Ein-Thaler- und Zwei⸗Malk⸗ und Zwanzig⸗Mark-Sück. geprägt, wie die vorgefundenen Stanzen ꝛc. und Falschstücke nachgewiesen. Handel und Verkehr Friedberg, 18. April. Walzen M. 27.—. Korn M. 21.—. Gerste M. 20.—. Hafer M. 15—20 Kar⸗ toffen M. 6.50. Alle Preise vertehen sich auf 100 Kilo = 200 Zollpiund. Frankfurt, 16. April. Der heutige Viehmarkt war bei ziemlicher Zufuhr sehr theuer. Viel wurde rhein⸗ abwäfts und nach Elsaß⸗Lospringen, auch Frankreich verkauft. Angelrieben waren 320 Ochsen, 210 Kühe und Rinder, 190 Kälber und 180 Hammel. Die Preise stellten sich: Ochien 1. Qual. M. 68— 70. 2. Qual. M. 63-66. Kübe und Rinder 1. Qual. M. 60—. 2. Qual. M. 50 Magdeburg. stemder je nach Quol. M. 21— 26. Korn M. 19— 20.75. 200 Pfund Zollgewicht= 100 Kilo. Gerste M. 1921.50. Haßer M. 15-18 50. Erbpsen M. 21—24., Wicken M. 18.—, Unsen M. 2130. Küböl M. 74.—. Die Preise bersitehen sich sämmtlich per D. Frankfurt a. M., 17. April. Die polilschen Nachrichten, welche heute vorliegen, beschränklen sich auf die Wiedergabe einer Rede, welche Losd Granville in Oberhause gehalten hat, einer Antwort Derby's die Neues nicht meldet, und englis er Zeitungsansichten. Es fehlt also Material von ihafsächlicher Bedeutung und die Stimmung war in Folge dessen keine deutlich prononcirie. Man eröffnete dem Eindruck der allgemeinen Situation entsprechend in matter Tendenz mitgegen gestern schwächeren Nollrungen. Als späler Berlin eiwas höhere Course fandie, folgte man dieser Auregung, sowie weiterhin einer gleichen in enigegengesetzter Richtung sich bewegenden. Nach der officiellen Noliz trat wieder eine leichte Erholung ein. Das Geschäft war am internatsonalen Spekulations— markt ziemlich belebt. Creditactien bewegten sich zwischen 104- 104½— 5 und 104½ Staalsbahnaclien zwischen 166 ½— 167/8166 ¼ und 167. Lombarden nah 56. Von ausländischen Fonds blieben Oesterreichische Gold— tente 1¼% vöher, Süberrente zog ebenfalls im Cou se au; Papiectense hingegen stallie sich mater. Ungarische Schatzbons gaben um Kleinigkeiten nach. Von Anlehens: loosen 1860 9¼/% matter. Oesterr. Bahnen wurden meist zu anz ebenden Coursen ehandelt. Galizier besserten sich 1 fl. Elisabetb ½ fl. Oesterr. Prioritäten wenig verändert, 3% Lombardische elwas besser. Banken sind in der Mehrzahl schwächer, Oesterr. Nationalbank verloren 11 fl., Darmstädter ½% böbet. Wechsel billiger, Wien 75 Pf., Amsterdam ibeurer. Landwirthschaftliches und Gewerbliches. Ueber den bobhen Nutzen des Abwelken⸗ lassens der Setzkartoffehn bat Herr Friedrich Pfätzer zu Saalbof bei Ralbtact der höheren landweribschasteichen Lehranstalt zu Worms einen Bericht erstattet, der es ver— dient, gerade jetzt in den Kreisen des interessigten Publi⸗ kums bekannt zu werden. Er schreibt:„Wie wobl es ziemlich allgemein bekaunt ist, daß das Abwe kenlassen der für die Aussaat besmmten Setzkartoffelu für den Ertrag von Vortheil ist, so werd doch Seitens gar vieler Land— wiribe diesem Grunosatze die gebührende Berücksichligung versagt. Wenn ich auch nicht im Entferntesten Zwasel in die Vortheile des Abwe kensassens setzie, so machle ich mir doch im Frübjahre 1871 ein Vergnügen daraus, durch einen vergleichenden Ve sach, diese Vortheile augen: fällig zu ermitlein. Zu diesem Behufe bepflanzte ich einen in allen seinen Theilen gleichmäßig beschaffenen Acker zur Hälfte mil Zwiebelkerioffeln, die ich Ende Februar zum Abwelken aus dem Kellec in einen trockenen frostfreien Raum halle bringen lassenz die andere Hälfle des Ackers aber bepflanzie ich mit Zwiebelkartoffeln von demselben Haufen, die aber direkt aus dem Keller genommen wurden. Zeigte schon die ganze En wicklung der aus den abge— welkten Setzknollen enistandenen Stöcke gegenüber den aus nicht gewelken Setzuöcken gewachsenen Pflanzen vorth'il— hafte Unteischiede, so zeigte die Ernse das ganz über⸗ raschende Resultat, daß der Mehrertrag von den abge welklen Kartoffeln 17% belrug. Erbsensaaten gegen Mäuse zu schützen. Es geschiebt gar nicht selien, daß die Gartenerbsen trotz der Keimsähigkeie des Saatgutes und trotz der günstigen Witterung entweder gar nicht oder doch vereinzelt oder unvollstäudig aufgeben. Untersucht man die Sache näher, so findet man, daß sie eine Beute der Mäuse geworden sind. Hiergegen schützt man sich in soigender Weise: Vie undzwanzig Stunden vor der Aussaat weicht man die Erbsen in Wasser ein, nimmt s sie dann beraus und über⸗ fläubt sie, wenn sie noch feucht sind, mit Mennige, indem man sie in dieser Substanz herumwälzt. Men säct sie dann in gewöhnlicher Weise und wird keinen Verlust zu eine hinreichende Menge Petersilienpflanzen im Garten aus und bringt die Krone jeder Pflanze am Boden des Fasses in ein Loch; die Wurzeln werden mit Gartenerde bedeckt, sowie die Pflanze weiter fortschreitet. So fährt man fort, bis das Faß gesüllt ist; dann werden einige Pflanzen obenauf gesetzt. Das Faß wird in einen warmen Keller gebracht. Versälschung von Cichorienkaffee. Clonet berichtet über die Vergiftung von 4 Personen durch den Genuß von Cichorienkaffee, welcher aus Lille bezogen war. Durch die chemische Untersuchung wurde in dem Aufgusse dessesben Hyoscyzmin nachgewiesen und mit Hülse des Mikroskopes bei 250 facher Vergrößerung unzweifelhafte Reste von Bilsenkraulwurzeln. Obgleich Bilsenkraut und Cichorie sehr leicht zu unterscheiden sind, so haben doch die Wurzeln einige Aehnlichkeit. Allgemein beachtenswerthe Versuche über das Gypsen des Klee's. Von dem außerordent⸗ lichen Vortheile des Frühgypsens im Vergleiche zum Spät⸗ gypsen überzeugt, bal die höhere lancwirthschaftliche Lehr— anstalt in Worms eine Reihe von Vetsuchen anstellen lassen, die es verdienen, nicht nur dem großen Grund— besitzer, sondern auch dem kleinbegüterten, kleepflauzenden Bauer bekennt zu werden. In 18 verschiedenen Lagen mit von einander abweichenden Bodenarten der Provinz Rheinpessen und der bayerischen Pfalz wurden zum Zwecke der Versuche ausgewählze Kleefelder in zwei gleiche Theile getbellt. Die Theile 1 wurden am 7. Januar, die Teile 2 am 19. April genypst. Schon bei Beginn des Frühjahrs zeigten die sämmtlichen srübgegypsten Felder im Vergleich zu den spälgegypsten eine recht kräftige Eniwickelung und der erste Kleeschnitt ergab im Durchschniit berechnet auf ¼ Hectare, von ersterem 9 Centner Kleeheu mehr, als von letzterem. Der Gebrauch, den Klee eist im Früg⸗ jahre, wenn er bereits im Wachsen begriffen ist, zu gypsen, rührt noch aus der Zeit ber, in welcher die Frübjahre erößere Mengen von seuchten Niederschlägen brachten, als es in dem letzten Jahrzehnt der Fall war und in welcher man den Nutzen des auf den Klee gestreuten Gypses nur in der Ammoniak auffangenden Kraft erkannte. Jetzt wo man weiß, daß der Gyps auch einen lösenden Einfluß auf die Mineralstoffe des Bodens insbesondere auf seinen Kaligebalt übt, findet man es mit Recht naturgemäßer, den Gyps in einer Zeit auezustreuen, in der süs seine Löslichwerdung noch Feuchtigkeit genug zu erwarien ist. Wer das Frübgypsen noch nicht versucht har, der probite ee. Aus zug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Getraut: Peter Heinrich Jacob Sträten, Gerber aus Geldern u. Louise Helene Drott aus Friedberg. Felix Blum, Handelsmann aus Nieder⸗Rödern und Jettchen Garde aus Friedberg. Friedrich Wahl, Bierbrauer aus Hirschbrunn und Friederike Eleonore Rausch aus Friedberg. Geboren: Dem Schuhmacher Heinrich Georg Wilhelm Heck eine Tochter. 10. April. 11. April. 12. April. 3. April. 7. April. Dem Kammmacher Johann Heinrich Dörr ein Sohn. 7. April. Dem Güterexpedienten Johann Daniel Wil⸗ helm Rauber eine Tochter. 9. April. Dem Schriftsetzer Karl Wilhelm eine Tochter. Gestorben: 9. April. Johann Joachim Büttner, Stadtthürmer, 72 Jahre alt. Elisabetha Morell, geb. Nohl, Ehefrau des 9. April. Ferdinand Friedrich Morell, 39 Jahre alt. 13. April. Friederike Schuchard, geb. Dietzsch, Wittwe des Großherzogl. Hauptzollamts Controleurs Andreas Schuchard, 76 Jahre 5 Monate alt. 14. April. Gustav Rauch, k. Bahnmeister, 69 Jahre alt. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 17. April 1877. beklagen haben. Es kommt bisweilen vor, daß Hühner, bis 53. Kälber 1. Qual. M. 65—70., 2. Qual. M. 56 a 1 a 5 bis 60. Hämmel 1. Qual. M. 58.—., 2. Qual. M. 51 Sperlinge und andere Vögel die Erbsen der ersten Aus⸗J 20 Frankenstücke. Mk. 16 24 28 bis 54. Schweine das Pfund 60 Pi. saat ausscharten und verzehren. Dagegen fteilich kann Englische Sovereign„ 20 35-40 Krankfurt, 16. April. Fruchtbericht. Mehl der. 1 der Ueberzug mit Mennige nicht schützen, aber die Mäuse Russische Imperiales e„ 16 72—77 M. 42., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 34., Nr. 4 N. 30, lassen sie unberühr⸗ Holländische fl. 10⸗ Stücke„ 16 65 G. Ni. 5 N. 24. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 27., Petersilie, frische, im Winter zu baben. Man] Ducate n. 9 5358 de. II(Weriiner Marke) M. 22., Weizen ab Bahnbof bier] sägt ein starkes Faß entzwei und bringt Böhrlöcher von] Ducaten al mare 15 9 55 60 M. 27.50., ab unserer Umgegend M. 26.75—27.—. s½%½ Zoll Durchmesser und 5 Zoll Abstand am ganzen Dollars in Gold. 15 4 17—20 Oe b f f 2 Holz- Versteigerung. ffentliche Au ssorderung. f Aecker Verpachtung. 1261 Montag den 23. April l. J., des Morgens 9 Uhr 1260 Nachdem Friedrich Venitz II. von Bad⸗Nauheim seine Ueberschuldung angezeigt hat, werden dessen Gläu— 1237 Freitag den 20. d. M., Nachmittags 1 Uhr, läßt Frau Lehrer Becker Wittwe von Darmstadt ihre in biger zur Anmeldung ihrer Forderungen, sowie zum hiesiger Gemarkung gelegenen Immobilien: Versuche eines Arrangements auf Freitag den 4. Mai l. J., Vormittags 8 Uhr, unter dem Rechts nachtheil anher geladen, daß die aus- 3 Morgen Acker auf der Görbelheimer Hohle, e„ auf der Töpfenkaute, 7 1 Wiese im Mühlfeld bleibenden oder nicht gehörig vertretenen Gläubiger als auf dem Büreau des Unterzeichneten auf 1 Jahr ver— den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen Gläubiger pachten. beigetreten angesehen werden. Bab⸗Nauhe im den 14. April 1877. Großherzogliches Landgericht Bad-Nauheim. Hempel, Schnittspahn, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Ein kräftiger Zapfjunge wird gesucht von Henn 8 Jamin. 265 Fauerbach b. Fr. den 16. April 1877. Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach b. Fr. hf ech. 1232 ist zu vermiethen. Expedirion des Anzeigers. Ein möblirtes Zimmer Näheres zu erfragen bei der anfangend, sollen in dem Nieder-Weiseler Gemeindewald, Distrikt Langscheid, nachverzeichnete Holzsortimente öffent— lich versteigert werden: 187 Raummeter Buchen- und Eichen-Scheiter, 170 1„„„ Knüppel, 1000 Stück Eichen-, Aspen⸗ und Nadel-Neisig, 2,010 Raummeter Eichen- und Nadel⸗Stöcke, 222 Stück Eichen⸗-Baustämme, 63 91 Fesim. haltend, .„ Derbstangen, 0 22„„ Die Zusammenkunft ist in der Hauptschneise ober dem Kleebrunnen Nieder Mei den 17. April 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Weisel. Reuter. Corsetten e Friedrich Fasse an. Noch vor Eintritt des Winters gräbt man 4 1246 ehend 8 b sind bi machen Eigen und ir schillnt werblil ungen 8——r——————5———— 2 Horta a. Orte d. Kas Abrah Johan 1 Chu 1 1 115 — 2 1 * 1712* , 1 del en „ 8. 1 Proelam. 1176 Der Schreiner Christian Stiebing zu Hanau hat angezeigt, daß er überschuldet sei. Es wird daher zur Anmeldung der Forderungen und zum Güteversuch Termin auf den 3. Mai d. J., Morgens 9-10 Ubr, vor unterzeichnete Gerichtsstelle anberaumt, was mit dem Anfügen andurch veroffentlicht wird, daß die nicht er⸗ scheinenden Gläubiger als dem Beschluß der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werden. Ein etwalger Vergleichsbescheid wird nur durch Anschlag am Gerichtsbrett bekannt gemacht. Hanau am 7. April 1877. Königliches Amtsgericht Abtheilung II. Kulenkemp. »dt. Winkler. Edictalladung. 1246 Eigenthums- und sonstige Ansprüche an die nach⸗ stehenden, in den betreffenden Grund- bezw. Flurbüchern den beibemerkten Personen zugeschriebenen Immobilien, sind binnen 4 Wochen von heute an hierorts geltend zu machen, widrigenfalls die Anerkennung des unbeschränkten Eigenthums der als Eigenthümer aufgetretenen Personen und insbesondere die Zahlung der nicht quittirten Kauf— schillinge unterstellt und demgemäß der Eintrag der Er— werbtitel bezw. die Löschung der Eigenthumsbeschränk— ungen im Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. 1) Gemarkung Friedberg. Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen in Friedberg durch Carl Bindernagel: Alles mit Gott! Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest- und Feiertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von Luther, Musculus, Habermann, Arnd, Scriver, Lassenius, Spener, Urumann, Arnold, Franke, Schmolk, Stark, Cersiecgen, Storr, Noos und vielen andern Gottesmännern. Z3weiunddreißigste Auflage. 416 Seiten. Oktav. Eleg. geb. ohne Goldschritt Preis M. 2. 60. Eleg. geb. mit Goldschnitt und Goldverzierung Preis M. 2. 80. Pracht- Ausgabe auf Velin in feinstem Kalbslederband M. 5. 50. Wenige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser Zeit hat es sich in mehr als W hunderttausend Exemplaren 2 Mit einem S!ahlistiche. — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und solche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in demielben jeder Gläubige Erbauung un in allen Wechselfällen des Lebens finden wird. Die Verlagshandlung war bem J Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— herzustellen, a eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu für jedes Alter und für alle Stände eignet.— jedes C bieses gelungen, der neuen Auflage ommuntiongeschenken“ auch das ue 11 „Fest⸗ und C Pie&. 0 1 5 gf 8 3 4 0 Die Benutzung des Grases an den Gräben und Böschungen der zum Baubezirk Friedberg gehörenden 77 versteigert werden. Straßen soll in nachgenannten Terminen an die Meistbietenden für das Jahr 1877 Hartmann Lang II. zu Friedberg: V. 122. S Tag f 5 Abtheilunger 9 f a 7 f Datum. i Ort. Gasthaus. Straßen. Ber nN 2) Gemarkung Leidhecken. 8 und Tageszeit. 3 18 95 0 4 5 2 von bis a. Großherzoglicher Forst⸗Fiseus: X. 3. ö 6 5 2 8 5 8* 05 a April 23. Montag Butzba Jambrinus[Gießen— Frankfurt 76 90 d. Kaspar Marbachs Eheleute von Leidhecken: J. 193. 194. I r% gens 10 Ul Supa Gambrinus Gießen Frankfurt 0 90 5 N 9 gag 1 8[Meo gens r. 3 g 1 1 Nieder-Florstadt. 3 1 23. Montag Butzbach Gambrinus e ee 233 270 Abraham Rothschild zu Nieder⸗Florstadt: II. 333. Morgens 10 Uhr Butzbach 4) Gemarkung Nieder-Wöllstadt. 9 24. Dienstag[Bad-NauheimDeutscher Hof[Gießen— Frankfurt 90 129 Johannes Bechtold 11. Wittwe zu Nieder- Wöͤllstadt:[Morgens 9 Uhr IV. 390. V. 42. VII. 169. XIX. 373. 5 24. Dienstag Bad-NauheimDeutscher Hof Nieder-Mörlen— Usingen 104 138,38 ö 1 0 ö 8„ 5) Gemarkung Ober⸗Florstadt. ö f 9 9 Uhr 1. 2 N Christian Alles zu Nieder- Florstadt: I. 470. V. 43. 3 1 25. 5 Mittwoch Melbach Wirthschaft von Philippi[Berstadt— Friedberg 1122 167,50 259. 384. 8 10 Uhr 5 6 1 dos 25. Mittwoch Melbach Wirthschaft von Philippi[Bergwerksstraße 6) Gemarkung Ober- und Nieder Rosbach.„ more f e eee zirthschaft von Philippi[Bergwerksstraße —— orgens 0 Johannes Halberstadt II. zu Ober-Rosbach: J. 716. er 5 a e. 8 5 ö 3* i 1 1 257 0 sbach 1 4 26. Donnerstag[Ober-Rosbach Wirthschaft von Ruppel[Friedberg— Homburg 137 168,80 X. 9. 201. 1 8 N 1 3 8 Morgens 10 Uhr un ad 1 5— 8 7 7 8 52 2* 9 8. 49 Gemarkung Ockstadt. 5 0 1 Freitag Oberwöllstadt Wirthschaft von Müller[Gießen— Frankfurt 136 166 M. 5 1 28. 228 7 22 aa 1 a. Peter Meuser von Ockstadt: VII. 28. 228. X. 263 Morgens 10 Uhr — 4— selbst: 1. 657 16 1 28. Samstag Selzerbrunnen bei Okarben Gießen— Frankfurt 166 222,53 b. Jakob Kipp daselbst: I. 657. ö[Mittags 2 u a Mittags 2 Uhr ie 0 0 1 7 7 en 2 2 8 tna Oc— c. Nicolaus Gröninger II. daselbst: I. 974. 28 Samstag Selzerbrunnen bei Okarben Vilbel— Offenbach 219 222,70 d. Gottfried Krug daselbst: XI. 512. ö Mittags 2 Uhr 8) Gemarkung Melbach 171 Mai 1. Dienstag Ilbenstadt Gasthaus zu den 3 Hasen[Nieder-Wöllstadt— Hanau 161 206,48 Christoph Keil zu Melbach: 1. 503. 945. II. 11. 254. Morgens 10 Uhr ö 5. 146. 1 1. Dienstag Ilbenstadt Gasthaus zu den 3 Hasen Ilbenstadt— Reichelsheim 167,68 190 9) Gemarkung Weckesheim. Morgens 10 Uhr 8 N g. a. Georg Schmidts Wittwe zu Weckesheim: J. 245. 332 8 7 2. Mittwoch Ober-Eschbach[ Darmstädter Hof F— Homburg 0 16,70 395. 554. 683. 11. 89. 107. 215. 245. VI. 43. Morgens 11 Uhr VII. 303. 333. 361. 542. IX. 248. 395. 404. 9— 3.] Donnerstag[Reichelsheim[Post Ilbenstadt— Reichelsheim 190 214 iI. 51. Morgens 11 Uhr b. Heinrich Pfarrer zu Weckesbeim: 1. 152. 588. 673 5 3. Donnerstag[Reichelsheim[Post Bingenheim— Reichelsheim 146 151,8 II. 340. 111. 273. VII. 335. X. 312. Morgens 11 Uhr 5 8 Friedberg am 14. April 1877. 180 4. Freitag Chausseehaus oberhalb Bönstadt Ilbenstadt— Buͤches 175,16 204 Großherzog iches Landgericht Friedberg.[Morgens 10 Uhr 5 9* 1 Pei st o r. 7 1. Freitag Chausseehaus oberhalb Bönstadt[Schwalheimerhof— Morgens 10 Uhr Nonnenstümpf ur Beachtun 7 4. Freitag Chausseehaus oberhalb Bönstadt Ranstadt— Staden g. Morgens 10 Uhr N Es ist vielseitig der Fall, daß die bei unterfertigtem 11 7 8. Dienstag Lindheim Gasthaus zum Stern[Ilbenstadt— Buches 204 258,16 Nentomt eingereicht werdenden Bürgscheine nicht voll W g N 8 5. ständig und ordnungsmäßig ausgefertigt sind. Nament- 5 8. Dienstag Lindheim Gasthaus zum Stern Hersfeld— Hanau 328,29 385,70 lich ist die Haupispalte 3 meistens insofern unrichtig, als Morgens 10 Uhr.. 0 8* g 5 es daselbst vielfach heißt, daß die Bürgen als Selbst- 22 9 5 Mittwoch Buͤdingen Gasthaus zum Stern Gießen— Gelnhausen 225 283,75 zähler„dem Fiscus“ einzustehen hätten, oder daß der Morgens 10 Uhr 1 1 Raum, welcher für den Namen des Verkäufers im Vor⸗ druck offen gelassen ist, nicht gehörig ausgefüllt wird. Es wird deßhalb hiermit zur öffentlichen Kenntniß ge bracht, daß alle Bürgscheine, welche hier eingereicht werden und auf welchen nicht angegeben ist, daß der Bürge dem Gräflich Stolberg'schen Rentamt als Selbstzähler einstehen will, nicht angenommen, sondern einfach zurückgegeben und als nicht eingereicht betrachiet werden. Um Verzögerungen, Kosten u. s. w. zu vermeiden, werden die Großherzoglichen Bürgermeistereien dringend ersucht, auf ordnungsmäßige Ausfertigung der Bürg— scheine ganz besonders aufmerksam zu sein. Gedern den 13. April 1877. Gräflich Stolberg'sches Rentamt. Brumhard, Domänenrath. Jagd- Verpachtung. 1258 Mittwoch den 25. April l. J., Vormittags 10 Uhr, soll die der hiesigen Gemeinde zustehende Feldjagd auf weitere 6 Jahre auf dem Rathhause dahier nochmals verpachtet werden. Berstadt den 17. April 1877. Großherzogliche Bürgermeisterel Berstadt. Weil. Prima⸗Kleesamen 1263 1254 in allen Gattungen bei f 8 Ph. Dan. Külmmich. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. 8 a 0 0 Reuß. In lebhaftester Lage Bornheim's 1223 zu verkaufen ein Haus mit Hinterhaus, Keller— räumen, Remise, Boden, Stallungen für 12—14 Pferde Friedberg am 16. April 1877. 1262 5 MNoystoi* Holz-Versteigerung. Ban, Werk und Nutzholz. 1248 Freitag den 20. und Montag den 23. April l. J., soll im Grüninger und Dorf-Giller Markwald nachver— zeichnetes Holz versteigert werden; 89 Eichenstämme von 7— 10 Meter Lange und und großem Garten. Im Hause wird mit Erfolg Wirth⸗ 20— 50 Centimeter Durchmesser, 39,61 Fest- schaft betrieben und eignet sich vorzugsweise für Wirthe, meter Inhalt, Fuhrunternehmer, Metzger und Bäcker. Rentabliliät 1304 Fichtenstämme von 10— 20 Meter Lange und nachweislich gut. Ernstmeinende Refleetanten, die über 30— 50 Centimeter Durchmesser, 554,62 Fest- M. 6— 7000. verfügen wollen ihre Adresse unter O. 8833 meter Inhalt, gan die Annoncen Expedition von Rudolf Mosse 138 Fichtenstangen von 8— 12 Meter Lange und in Frankfurt a. 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April Muster mit Preisangaben vorzulegen. Friedberg den 17. April 1877. Für die Armen-Commisston: Meyer. 1256 Niederlage des unübertrefflichen Amerikan. Brillant⸗Stärkezusatzes bei Wilh. Fertsch. 1249 Dienstag den 24. d. M., 10 Uhr Vormittags, sollen im Keller des Kreisamts 20 kleine Posten ver— schiedener, auf hiesigem Versuchsfeld erbauter Kartoffel- sorten, wie Early und Late Rose, Peerless, Chardon und dergl., welche— als vollständig erprobt— nicht länger des versuchsweisen Aabau's bedürfen, meistbietend ver⸗ kauft werden. Friedberg den 17. April 1877. Professor Dr. Tobisch. Einen nenen Chaisckaslen 1189(Glaskalesche) und einen Wagen, noch in gutem Zustande, hat billig zu verkaufen Näheres bei Agent W. Fischer in Bockenheim. 1247 Fritz Hanstein, Wagnermeister. 2 ö a 1242 Einem soliden, passenden Geschöfte in Friedberg F +fñ * 1 8 Baumann led s. Th. Simon in Algen. Möbel- und Capelen⸗ager. Schuhmacher-Lehrlingsgesuch. 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