F 1877. * Dienstag den 18. Dezember. M 148. 4 * Tapizier, 4 Ani: el, . ennie. en Saumann, un Bahnhof, — ä!ʒ* Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Areisblatt für den Erscheint jeden Areis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. E Mit dem 1. Januar 1878 beginnt ein neues Abonnement auf den Oberbessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und bemerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende vierteljährlich 1 M. 30 Pf. Abbestellung erfolgt. * Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten. Markt. und Coursberichte, Verloosungen von Staatspapieren und lokale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem gratis beigegebenen Unterhaltungsblatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel; sodann monatlich ebenfalls gratis in dem von Herrn Professor Dr. geber für Landwirthe interessante und belehrende Aufsätze die Landwirthschaft. e Um einem uns mehrfach ausgesprochenen Wunsche zu begegnen, wird ferner von 1878 an wieder monatlich und ebenfalls gratis der Praktische Rathgeber für's Haus in derselben Weise wie früher erscheinen und haben wir für dessen Redaction bereits eine sehr geeignete Persönlichkeit gefunden. g Das Abonntment beträgt bei der Verlagsexpedition ohne Bringerlohn vierteljährlich 1 M., durch die Post bezogen jedoch Tobisch redigirten praktischen Rath⸗ In Bad⸗Nauheim kann der Anzeiger auch bei Herrn A. Oertel bestellt werden und kostet derselbe mit Bringerlohn vierteljährlich! M. 40 Pf. Inseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 11 Pf. berechnet, Der Oberhessische Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. —Bessllngen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das kommende Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich bei Tabellen und Ziffersatz mit 14 Pf. Die Expedition. Betreffend: Die Verwendung von einem Dritttheil der eingehenden Polizeistrafen zur Besoldung des Aufsichtspersonals. Friedberg am 12. Detember 1877. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Dorheim, Gambach, Griedel, 6 an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Bad-Nauheim, Bruchenbrücken, Büdesheim, Burg-Gräfenrode, Butzbach, Groß-Karben, Harheim, Heldenbergen, Hoch-Weisel, Holzhausen, Ilbenstadt, Kirch⸗Göns, Klein-Karben, 2 Langenhain, Münzenberg, Nieder-Erlenbach, Nieder-Florstadt, Nieder-Mörlen, Nieder-Weisel, Nieder-Rosbach, Nieder-Wöllstadt, Ober- Florstadt, Ober-Mörlen, Ober- Wöllstadt, Ockstadt, Okarben, Ossenheim, Petterweil, Pohl-Göns, Reichelsheim, Rockenberg, Schwalheim, Södel, Staden, Stammheim, Vilbel, Wisselsheim und Wölfersheim. Bezüglich der Verrechnung der Strafantheile der Polizeioffizianten wird für die Zukunft eine andere Einrichtung getroffen werden und diese Karl Fritz. — 1 Mohren“ zer 1 Dr. Ulotb. 3775 llaast, in hem und 0 Pfennig, „ Salalbesteden genplasten 11d ge trtrügttr. Aigtfübtt. lung Vaartn E 0 1 6 ö 5 es wie seither gehalten werden. Sollte einer oder der andere seine Schuldigkeit nicht gethan haben, erwarten wir Verrechnung gleich den Feldstrafen durch die Kreiskasse laufen. anzuweisen. entgegen zu sehen. Mit den Ihnen am 14. vorigen Monats überwiesenen Strafantheilen aus 1876 soll Wir ermächtigen Sie darum, die überwiesenen Strafantheile an die betreffenden Denunzianten zur Auszahlung Anzeige und haben Sie dann weiterer Entschließung HBr Betreffend: Den Einjährig-Freiwilligen Militärdienst. Bet an nt Diejenigen Wehrpflichtigen, welche als Einjährig Freiwillige dienen wollen und im Großherzogthum Hessen nach§. 23 und 24 der Ersatz- Ordnung vom 28. Septbr. 1875(Reg.⸗ Bl. Nr. 55 von 1875) gestellungspflichtig sind, werden auf die in den§. 89 und 91 der Ersatz⸗ Ordnung enthaltenen, nachstehend im Auszuge mitgetheilten, Bestimmungen naufmerksam gemacht, mit dem Anfügen, daß die Bestimmungen über die pflichten der zum Einjährig Freiwilligen⸗Dienst Berech, ligten und die Meldung zum Dienstantritt in den§. 93 und 94 l. c. enthalten sind. l Bei Nichtbeobachtung der bestehenden Vorschriften oder verspäteter Einreichung der Gesuche, kann die Zulassung zu der nächsten Prüfung nicht stattfinden, bezw. der Bercchtigungsschein nicht verliehen werden. Die vorstehenden, sowie die Bestimmungen des unten abgedruckten 6. 89 gelten sowohl für diejenigen Wehrpflichtigen, welche sich der Prüfung unterziehen wollen, als auch für die, welche auf Grund eines Schulzeugnisses den Berech- sigungsschein nachsuchen. 1. Die Berechtigung zum Einjährig⸗Freiwilligen-Dienste darf nicht vor vollen⸗ detem 17. Lebensjahre nachgesucht werden. Der Nach wels derselben ist bei Verlust des An rechts spätestens bis zum 1. April des ersten Milifärpsichtjahres(§. 20,2) zu erbringen. f Die Berechti ung wind bei derjenigen Prüfungs Commission nachgesucht, in deren Bezirt der Wehrpflichlige gestellungspflichtig ist(§. 23 und 24). 5 Wer die Berechsigung nachsuchen will, hat sich bei der unter Nr. 2 bezeichneten Prüfungs⸗Commission spätestens bis zum 1. Februar des ersten Milisärpflichtjahres schriftlich zu melden. Dieser Meldung sind beizufügen: a, ein Geburts Zeugnißz b. ein Einwilligungs⸗Alte der Erklärung über die Bereit w 5 ö willigen während einer einjährigen activen Dienslzein zu stdes Vaters oder Vormundes mit illigkeit und Fähigkeit, den Frei⸗ bekleiden, auszu⸗ rüsten und zu verpflegen;.. e olten bels Zeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) 8. 91. Wer die wissenschastliche Befähigung d eine Prüfung nachweisen will, hat sich auf Vorladung der persönlich im Prüfungstermin einzufinden. für den Einjährig⸗Freswilligen Olenst durch Prüsungs⸗Commission machung. Für die im nächsten Frühjahr stattfindende Prüfung sind die suche um Zulassung spätestens bis zum 1. Februar 1878 bei der unterzeichneten Prüfungs- Co mmission einzureichen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden 1c. gibt die Prüfungs-Ordnung(Anl. 2 zur Ers.⸗Ord.) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungs- Termins, sowie des Locals, worin die Prüfung stattfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung Eine speeielle Ladung erfolgt e nicht. Darmstadt, den 11. Decbr. 1877. Großherzogliche Prüfungs- Commission für Einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Spamer, Regierungs-Rath. S. 89. Nachsuchung der Berechtigung. durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei- Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Diensibehörde auszustellen ist. Sämmtliche Papiere sind im Original einzureichen. 4. Außerdem bleibt die wissenschaftliche Befähigung für den Einjährig⸗ Freiwilligen-Dienst noch nachzuweisen. Dies kann entweder durch Beibringung von Schulzeugnissen oder durch Ablegung einer Prüfung vor der Prüfungs⸗ Commission geschehen. Der Meldung bei der Prüfungs⸗Commission sind daher entweder die Schul⸗ Zeugnisse, durch welche die wissenschaftliche Besäbigung nachgewiesen werden kann(§. 90) beizufügen, oder es ist in der Meldung das Gesuch um Zulassung zur Prüfung auszusprechen. a Die Einreichung der Zeugnisse darf bis zu dem unter Nr. 1 genannten äußersten Termin ausgesetzt werden. In dem Gesuche um Zulassung zur Prüfung ist anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen der sich Meldende geprüft sein will(Anl. 2, §. 1). Auch hat der sich Meldende einen selbstgeschriebenen Lebenslauf. deizufügen ꝛc. E Nachweis der wissenschaftlichen Befähigung durch Prüfung. 2. Alljährlich finden 2 Prüfungen flalt, die eine im Frübjahr, die andere im Herbsts Das Gesuch um Zulassung zur Prüfung muß für die Feüjabreprüsung späsessens bi zum 1. Febr., für die Herbsprüfung spätestens bis zum 1. August angebracht werden de Betreffend: Gesuch des Ausschusses des Württembergischen Kunstgewerbevereins um Erlaubniß zum Vertrieb von Loosen einer Prämien⸗Verloosung kunstgewerblicher Gegenstände im Großherzogthum. Großherzogliches Ministerium des Innern hat dem kunstgewerblicher Gegenstände im Großherzogthum gestattet. Bekanntmachung. Betreffend: Lotterie zum Besten der Wiederherstellung der Katharinen-Kirche zu Oppenheim. Bekanntmachung. Friedberg am 11. December 1877. Württembergischen Kunstgewerbeverein den Vertrieb von Loosen zur Verloosung Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Friedberg am 11. December 1877. Nachstehend abgedruckte Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 7. laufenden Monats zu Nr. M. d. J. 17387 bringen wir zur allgemeinen Kenntniß. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Wir benachrichtigen Sie, daß wir Großherzogliches Kreisamt Oppenheim ermächtigt haben, einer im Namen des Comité's für Wiederherstellung der Oppenheimer Katharinen-Kirche und durch den Kunsthändler ꝛc. Merkel in Wiesbaden im Juli 1878 zu unternehmenden Aus spielung von Gemälden die Genehmigung zur Veranstaltung zum Besten des Baufonds für diesen Zweck und Kunstwerken zu ertheilen. Nach dem genehmigten Verloosungs-Plan werden 50,000 Loose zu je 3 Mark ausgegeben werden und ist deren Absatz im Großherzogthum gestattet. are v. Gagern. Deutsches Reich. Berlin, 13. Dee. Abend Sitzung des Abgeordnetenhauses. Eingegangen ist ein Gesetz— Entwurf über die Betheiligung des Staates an einer von Kiel über Eckernförde nach Flensburg zu bauenden Eisenbahn. Das Haus setzt die General-⸗Discussion über Titel 1 des Einnahme- Etats der Eisenbahn⸗Verwaltung fort. Nach einer längeren Debatte wird der Titel 1 bewilligt und darauf sämmtliche Einnahmen fast ohne Debatte, ebenso die Ausgaben und außerordentlichen Aus- gaben genehmigt.— 14. Dec. Eingegangen ist ein Gesetzentwurf, betreffend die Maßregeln gegen Verbreitung der Reblaus. Auf der Tagesordnung stebt die erste und zweite Lesung des Vertrags mit Waldeck wegen Fortführung der Verwaltung durch Preußen. Durch den Vertrag entsteht eine Etats position von 310,000 M. für Preußen. Der Ver— trag wird in erster Lesung an die Budget-Com⸗ mission verwiesen. Bei der fortgesetzten Berathung Handelsvertrages mit England. — Ueber das von London aus gemeldete türkische Rundschreiben, betreffs einer Mediation findet augenblicklich zwischen hier und mehreren anderen Cabineten ein Ideen Auskausch statt. Das Rundschreiben wird noch als unzureichend für die Grundlage der Friedens-Verhandlungen erachtet werden, gilt indessen als erster Schritt, welchem bald weitere folgen werden. Wie ver lautet, ist die Pforte geneigt, die Ausführung der Reformen in Bulgarien unter Europas gemein— samer Ueberwachung zu acceptiren. Pest. In Ungarn herrscht große Bewegung zu Gunsten einer Vermittlung. General Klapka fordert die Bevölkerung in den Blätter auf, von der Regierung eine Intervention zu verlangen. Die Blätter plaidiren gleichfolls dafür. In Pest wird ein Volks⸗Meeting abgehalten. — 14. Dec. Im Unterhause beantragte die Regierung die Zustimmung zur Verlängerung des Bezüglich der des Etats wurde das Extraordinarium der Forst- orientalischen Frage wurden zwei Interpellationen verwaltung genehmigt. Hierauf wurden die noch angemeldet. Der Gesetzentwurf wegen Bewilligung nicht erledigten Etats Positionen nach den An- des Rekruten-Contingents pro 1878 wurde an- trägen der Commission angenommen. balaneirt in der Einnahme Der Etat und Ausgabe mit genommen. Frankreich. Paris, 13. Dee. Das Cabinet 713,692,564 M., und zwar sind dauernde Aus- Dufaure ist constituirt; die Zusammensetzung des⸗ gaben 640,589,571 M., außerordentliche Aus- selben ist folgende: Dufaure Präsidium und Justiz, gaben 73,102,993 M. Marceère Inneres, Waddington Auswärtiges, Bar— 9 ges, — Der Rucktritt des Ober-Consistorial-Raths doux Unterricht, Borel Krieg, Pothuau Marine, Say Herrmann vom Präsidium des Ober-Kirchenraths steht in bestimmter Aussicht. Die interimistische Führung seines Amtes übernimmt der Unterstaats- Secretär von Sydow.— Fürst Bismarck kehrt bis Weihnachten nach Berlin zurück. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien, 13. Dec. Im Abgeordnetenbaus beantragte Sueß, daß in das Gesetz, betreffend die provisorische Verlänger— ung des Ausgleichs, auch die Bestimmung über die mit dem 1. Januar 1878 in Geltung tretende Erhebung der Zölle in Gold aufgenommen werde. Im Fortgange der Sitzung nahm das Haus in zweiter und dritter Lesung die Regierungs Vorlage, betreffs Forterhebung der Steuern und Bestreitung der Staats Ausgaben bis Ende März 1878 an; deßgleichen den Gesetzentwurf über die provisorische Verlängerung des Ausgleiches mit Ungarn, und zwar nach den Aus schuß Anträgen, welche nur insofern von der Regierungs-Vorlage abweichen, als der Aus schuß bezüglich sämmtlicher zu verlängernden Gesetze die Normirung der Verlängerung auf drei Monate in Vorschlag brachte. — 14. Dec. Bei der Berathung des Gesetz— entwurfs betreffend das Rekruten Contigent peo 1878 beantragte Sturm im Wehrgesetz Ausschusse des Abgeordnetenhauses folgenden Zusatz⸗ Artikel: durch die Bewilligung des Contigents solle der Enischeidung über die Kriegsstärke des Hetres nach dem Jahre 1878 keineswegs vorgegriffen werden. Minister Horst betonte die Nothwendigkeit der Gleichförmigkeit des Rikruten-Gesetzes in beiden Reichshälften; indeß habe ee nichts einzuwenden en Antrag, daß die Anschauung Sturm's im Berichte Ausdruck erhalte. Hierauf wurde das Rekruten-Gesetz und der zuletzt bezeichnete Antrag vom Ausschusse angenommen. 9e Jen d Finanzen, Teisserene de Bort Handel, Fregeinet öffentliche Arbeiten. Die Bildung des neuen republi— kanischen Cabinets macht in Paris und im Lande einen sehr befriedigenden Eindruck; die Deputirten der Linken erhielten bereite zahllose Beglückwünschungs. Depeschen aus den Departements. Das Cabinet wird voraussichtlich von der Kammer die sofortige Votiruug des gesammten Budgets fordern. Das „Journal des Deb.“ meldet die Entlassung des Präsidentschafts-Secretars Waomte d'Harcourt. Eine große Anzahl Präfecten und Unterpräfecten haben ihren Abschied eingereicht. Als Unterstaats- Seeretäre werden bezeichnet: Lepére für das Mini⸗— sterium des Innern, Lamb für das Unterrichts- und Turquet für das Justiz Rissort.„Figaro“ will erfahren haben, Hector Pessard werde Director im Ministerium des Innern und erhalte die Leitung der Preß-Angelegenhesten. Auch unter der franzö sischen Diplomatie im Auslande werden zahlreiche Veränderungen erwartet Note, worin sich dieselbe bereit erklärt, die Mediation der europäischen Mächte anzunehmen. Die Note weist auf die Gewährung der Constitution durch den Sultan bin und fährt dann fort: da die Waffenehre der beiden Theile reichlich befriedigt sei, warum solle da noch der beiderseits verderb⸗ liche Krieg fortgesetzt werden? Europa könnte jetzt mit Nutzen interveniren, da die Pforte bereit sei, einen Vergleich zu schließen. Die Türkei sei mit ihren Hülfs-Quellen noch nicht zu Ende und werde für ihre Unabhängigkeit und Integrität Alles opfern, wünsche jedoch dem Blutvergießen ein Ende zu machen und rufe den Gerechtigkeits- Sinn der Großmächte an. Italien. Rom, 13. Dec. Man meldet von heute Mittag, der Papst beß ade sich besser und habe eine große Zahl Cardinäle empfangen. Das Consistorium sei auf den 28. d. verlegt worden. Türkei. Constantinopel, 13. Dee. Chakir Pascha hat das ihm soeben erst übertragene Commando aus Gefundheitsrücksichten niedergelegt. Obwohl die türkischen Journale den Widerstand bis auf's Aeußerste predigen, ist die Haltung der Bevölkerung doch eine ruhige. — 13. Dee. Das Parlament wurde heute vom Sultan im Palais Dolma-Bagdsche bei An— wesenheit der Staatsbeamten und aller Diplomaten eröffnet. Der erste Secretär des Sultans verlas die Thronrede, welche auf die Ausführung der Reformen, betreffend die Gleichheit aller Unter— thanen, Gewicht legt und die letzteren auffordert, die Opfer zur Vertheidigung des Landes fortzusetzen. — Der Fall von Plewna hat tiefen Eindruck auf die Pforte hervorgebracht. Man spricht neuer— dings wieder von einem Wechsel im Großvezirat. Es wird versichert, Schakir Pascha habe Befehl erhalten, sich nach Sophia zurückzuziehen. Die Absetzung Mehemed Ali's erfolgte, weil derselbe wegen Mangels an Kräften sich weigerte, eine kombinirte Bewegung mit Suleiman Pascha aus- zuführen, als Letzterer gegen Tirnowa vorrückte. Gerüchtweise verlautet, auch Mukhtar Pascha solle ersetzt werden. Die christliche Bevölkerung scheint durchaus abgeneigt, in die Bürgergarde einzu⸗ treten. An griechischen und armenischen Kirchen befanden sich gegen den Militärdienst gerichtete Anschläge. — Auf Ersuchen des Sultans hat der britische [Botschafter Layard an Loed Derby telegraphirt, er — Nach der„Independauce“ hat Mae Mahon möge nach Bukarest telegraphiren, um Osman Pascha Andeutung erhalten, daß im Fall der Kammer— Auflösung und der Verkündigung des Belagerungs Zustandes Deutschland seine Truppen an der französischen Nord- und Ost-Grenze verdoppeln und England seinen Botschafter Lord Lyons, abberufen würde. Es dürfte dies wesentlich auf die endlichen befriedigenden Entschlüsse Mae Mahons eingewirkt haben. Versailles, 15. Dee. zwei zwölftel des Budgets und die vier dirketen Steuern. Die Bonapartisten und Legitimisten erklärten vorher, daß sie für die Bewilligung stimmen würden, daß aber darin keine Vertrauens“ Erklärung für das Ministerium liege. Großbritannien. Lord Derby unterbreitete gestern dem Cabinets- Rathe eine von der Pforte erlassene Cireular⸗ Die Kammer votirte London, 15. Dec. die Sympathien des Sultans auszudrücken. Osman Pascha's Gemahlin ist der Gegenstand allgemeiner Sympathie. Die Würdenträger und Deputirten haben ihre Theilnahme für das traurige aber ruhmvolle Geschick ihres Gatten ausgedrückt. Osman Pascha's beide Knaben werden auf Kosten der Nation erzogen. . — Im Libanon herrscht lebhafte Erregung; man verweigert die Absendung des Truppen ⸗Con⸗ tingents für die Pforte, weil das Libanon ⸗Land unter dem Protectorat Euxopa's stehe, und Lehnt aus gleichem Grunde die Beschickung des turkischen Parlamenfs durch Deputirte ab. — Die Pforte protestirte in einer Note an die Großmächte gegen die Kriegs Erklärung Serbiens und widerlegte die in der Note von 1 Christie angeführten Motive Serbiens. under 1 eit 1 buge a, Aung Wo ee t bie Wah Mei Furü Serbien. Belgrad, 14. Dec. Eine so en 0 trieb die Türken auf Krasnoe; nach diesem Ort eben erscheinende Regierungs Proclamation ver— mußten sich die Türken zurückziehen, da der Weg r dere kündet, daß die serbische Armee Befehl erhielt, nach Tschiftlik abgeschnitten war. erg. eng, die Grenze zu überschreiten.— Officiell aus Bogot: Am 11. Dec. am — 15. Dec. Heute verkündeten Kanonensalven Vorabend des türkischen Angriffs auf die Positionen 187 die Kriegserklärung von Seiten Serbiens an des 12. Corps, wurden auf der ganzen östlichen 1877. die Türkei. Der serbische Agent zu Konstantinopel russischen Fronte mehrere Recognoscirungen aus Christies wurde beauftragt, dem Minister des Auswärtigen Server Pascha heute die— Kriegs 1 zu notifticiren und die türkische Haupt— stadt zu verlassen. Gleichzeitig hat die serbische Armee den Befehl erhalten, die türkische Grenze u überschreiten. In der letzten Nacht ist der Generalstab des fürstlichen Hauptquartiers nach lexinatz abgegangen. Morgen wird sich Fürst eilan dahin begeben in Begleitung des Minister— räsidenten Stewischa Mihailovic und des Metro— geführt. Wie schon gemeldet, stellte eine derselben beraus, daß die Türken bei Krasnoe begannen, über den Lom zu gehen. Eine andere bei Omur— kiöt und Karagatsch ausgeführte Recognoscirung verwandelte sich in einen Kampf, welcher fär uns glücklich ausfiel. Die Recognoscirungs-Abtheilung bestand aus 13 Compagnien des Kursk''schen Regiments, dem Lubni'schen Husaren Regiment und 2 Batterien unter General Gorschkeff. Gegen Morgen um 9 Uhr begegnete die Abtheilung d.. 1 0 t * 5 Ictanst . altun um gestatttt. tr n. % Merian fstaiser von Rußland hat dem Fürsten von Ru- einen Hinterhalt vorzubereiten und begann, die Die No nänien bei seiner Anwesenbeit in Plewna den Türken gegen denselben lockend, sich zurückzuziehen. uten durch St. Andreas Orden mit Schwertern verliehen. Die Türken, welche General Gorschkoff hierauf tert; da die Am Dienstag wird der Kaiser mit dem Fürsten verfolgten, stießen auf den Hinterhalt, welcher Gortschakoff die Rückreise nach Petersburg antreten. plötzlich die Offensive ergriff, die Türken aufrollte Griechenland. Athen. Apokorona auf und bis Omurkiöi zurücklrieb. der Insel Kreta hat seine Unabhängigkeit proclamirt.— 15. Dec. Aus dem Schipkapaß wird Rußland. Petersburg. Officiell: Der berichtet, daß die Truppen Achmed Ejub Pascha's d befriedigt reits verderb⸗ a bönnte jezt ent bereit sei, 5 Turkei sei uit Berlust der Russen bei Plewna besteht in zwei ihre dortigen Positionen theilweise verließen.— „Erde und Stabsoffizieren, acht andern Osfis ieren und 182 Rustschuk wird seit dem 13. December von beiden * Juugnttit oldaten dtodt, 5 Stabsoffizieren und 40 anderen Donau Ufern beschossen. Slatpergießen ffzieren, 1207 Soldaten verwundet, Der Ver-— Officiell aus Bogot: Die Türken räumten Srrictiglels. ust der Türken beträgt 4000 Mann. Gefangen gestern Elena, nachdem sie dasselbe in Brand ge— ind 10 Paschas, 128 Stabs Offiziere, 2000 steckt batten. Der Ort wurde von der zu ihrer n meldet von andere Offiziere, 30,000 Mann Infanterie, 1200 Verfolgung vorgeschickten russischen Vorhut besetzt. qu und habe Reiter, erbeutet wurden 77 Geschütze. Die ge ·— Aus Diflis wird gemeldet: Die Russen gn. Das 1 2 Paschas sind nach Bogot gebracht wor beschießen die türkischen Positionen bei Tsiched sire. Alan worden en, wo Osman militärische Ehren erwiesen werden. Dort und in Batum stehen nur 10,000 Mann mit 13. Det.— Amtlich aus Bogot vom 13. Ein gestriger 7 Kriegs schiffen. Die übrigen Truppen sind bereits Angriff der Türken auf das Corps des Großfürsten nack Trapezunt und Samum übergeschifft worden. Wladimir war mit mindestens 60 Bataillonen* 2 3 5 2 8 2 tusgeführt und hauptsächlich gegen den linken S de bee** 3 E 8 le 9 0 ge 8 0 8 Flügel und das Centrum gerichtet, während gegen Karoline Bopp aus Melbach und Georg Schutt von ie rechte Flanke nur schwache Demonstrationen Docheim wegen Gistmords ausgesprochene Todesstrase fattfanden. Die Türken attakirten sechs Mal wurde auf dem Wege der Gnade in lebenslängliche Zucht Metschka und wurden jedesmal mit großem Verlust Lausstrase v» rwandell. urückgeworsen. Um 1 Uhr Mittags erschien eine Allerlei. Brigade der 35. Diviston vom 12. Corps, welche Zweibrücken, 14. Dez. Das pfälzische Schwur⸗ bofort den Befehl erhielt, die türkische Angriffs- gericht verurtheilte heute den Bäcker Jacod Griebe von 1 5. 90. Heppenheim bei Alzey zum Tode wegen Mordes und inie n der Flanke zu sassen. Als die Brigade fünf Verbrechen des Mordversuchs durch Gift an seinen um Angriff übergehend ihr Feuer eröffnete, ging Schwiegerellern und dessen Familie. uch das zwölfte Corps zum Augriff über und ti übertragene b kitbergelegt. 1 Widerstand haltung der R wuldt dun esche bei An⸗ Diplomaten allans verlas tung der allet Unter⸗ 1 auffordert, olitans. 14 Tabors Türken mit vier Geschützen. Ale der Rumänien. Bukarest, 17. Dec. Der Kampf sich entspann, befahl Genkral Gorschkoff, Feuersbrunst ausgebrochen, beren man bei Abgang der Meldung noch nicht Herr geworden war. Der bis dahin verursachte Schaden wird auf vier Millionen geschätzt. Handel und Verkehr. Friedberg, 15 Dec. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.10—20, Eier per Stück 8 Pf. Gießen, 15. Dee. Wochenmarkt Butter per Pfd. M. 1 10— 25, Eier per Stück 7—8 Pf., Tauben das Paar 60 Pf., Hühner per Stück 90 Pf., Hahnen per Stück 70 Pf., Gänse per Pfd. 52—60 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 6 50 Frankfurt, 15. Dee. Der heutige Heu- und Stroh⸗ Markt war ziemlich gut befahren. Heu kostete je nach Qual., per Cent. M. 2 60— 3.20, Stroh per Cent. M 2.— 2.40 Butter im Großen 1. Qual. M. 1 20, 2. Qual. M. 1 10, im Detail 1. Qual. M. 1 40, 2. Qual. M. 130 Eier per 100 M 7— 8. Weißkraut per Cent. M. 250. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfd. 75 Pf., Kuhfleisch 50— 54 Pf., Rindfleisch 54 60 Pf., Kalbfleisch 60-70 Pf., Hammelfleisch 55 63 Pf., Schweinefleisch 70 80 Pf. Frankfurt, 14 Dec. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 % 41. Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 33. Nr. 4 M. 29. 5 M. 23. Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 24., II.(Berliner Marke) M. 20. Waizen eff. hiesiger 23 ab Bahnhof hier M. 23, ab unserer Umgegend M. 22 25 50, do. fremder je nach Qual. M. 22 50— 24. Korn je nach Qual. M. 16 50— 18 Gerste M. 18—21. Hafer M. 13— 17. Erbsen M. 20— 23. Wicken M. 17— 18., Linsen M. 20.— 26. Rüböl, detail M. 82. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht 100 Kilo. Mainz, 15. Dee. Produeten-Markt. Waizen per März M. 21.45. Korn per März M. 15.30 Hafer per März M. 15.—. Rüböl per Mai M. 37.60. „„ Einer Verständigung zwischen der deutschen und französischen Talegraphen Verwaltung zufolge tritt vom 1. Januar 1878 an im gegenseitigen Verkehr zwischen Deulschland und Frankreich der Worttarif 8 in Kraft und wird damit die bisherige Zonen Eintheilung beseitigt. Die Einbeitstaxe pro Wort ist auf 20 Centimes fefigesetzt. Geld⸗Cours. Frankfurt am 17. December 1877 20 Frankenstucke Mk. 16 21— 25 Englische Sovereigns„ 20 33 38 Russische Imperiales„ 16 66 71 Holländische fl. 10 Stü e 65 Ducaten. 5 n Ducaten al mared— 7 9 57—62 Dollars in Gold 0 4 16 19 Der heutigen Nummer unserer Zeitung liegt ein Pro⸗ ipckt über das bekannte Kochbuch von Henriette Davidis bei, auf den wir besonders unsere geehrten Leserinnen biermit aufmerkam machen. Davidis Kochbuch kann als billiges und praktisches Weibnachtsgeschenk für Frauen und junge Mädchen nicht warm genug empfohlen werden, und Lürfte nebenbei mancher Hausfrau auch vor dem Feste schon gute Dienste leisten, indem es für jede Art von Kuchenbäckerei eine Fülle der besten Rezepte und Anweis— ungen gibt. t ierthisegen. 17168 Eindruck richt neutr⸗ Großvtsirat. tobe Beschl ehrlich 9 15 Uneutb 3855 8 ei§ 2 ulsleiden, Santander, 11. Dic. Hier ist heute eine große Versteigerungs⸗ Anzeige. Nächsten Mittwoch den 19. d. Mts., von Vormittags uhr ab, werden in der Behausung der Heinrich 55 wie für Alle, die ihr Sprach⸗ Die(user 1. Wittwe dahier, Reinhardstraße Nr. 271: Organ austreugen. 3 elbe 2 Pferde, 1 Chaise, 1 zweispänniges und 2 ein⸗ Herrn Fenchelhonigfabrikanten L. W. Egers in Breslau. 7 8 rell derse spännige Chaisengeschirre, 1 Reitsattel, 1 leichter i Altenroda bei Bibra, Pr. Sachsen, 6. September 1877. grit, tine 1 und 1 schwerer Oeconomiewagen, 1 einspänniges Schon einigemale hat mir Ihr Fenchelhonigextraet*) von einer schweren Halsentzündung geholfen 88 . vascha aus 4 und 1 zweispänniges Wagengeschirr, 1 Wende,, und kann ich für Ihr Fabrikat mich Ihnen nicht dankbar genug aussprechen. Da ich nun aber fast immer . rückte. 1 Schausel⸗ und 1 Kartoffelpflug, 2 Eggen, 1 Steig- g während, wenn auch nicht immer gefährlich, am Halse leide und Ihr Fabrikat für vorzüglich erachte, solche! 5˙ vet job leiter, eine Parthie Ketten und sonstige Oeeonomie- Uebel fern zu halten, so ersuche ich Sie, mir 8 ganze Flaschen per. U. e 1 Poscha ger sten; eine P Walzen und Carl Kirsten, Lehrer . g geräthschaften; sodann eine Parthie Walzen- u e 5 1 eint stroh f dörbe S ö 5 W„ 5 ung 1 1 6 0 r n) Nur ächt, wenn die Flasche Siegel, Faesimile, sowie die im Glase eingebrannte Firma von tastet 1 1 e 1 2 Dezember 1877 1„L. W. Egers in Breslau“ trägt, und allein zu haben in Friedberg bei Jos. Hoffmann 1 t 7 2 725 ö 1* n 5 1.. 8 4 e 5 Großherzogliches n Bad Nauheim. ee NN 22 28 getich 315 Schult t.—.— r 4 0 1 2— 0 5 5 0 1338 Nee 1 . 91 0 g conrgge-N Nauf ee] Versteigerungs-Anzeige. Foburage⸗Antauf. vbirt, e“ e 0 5 0 5 0 5 9 0 8 Nr N— 1 8 h 360 Donnerstag den 27. Dezember d. J. Vormittags Unterzeichneter kauft stets für die Garnison Butzbach 1 paschs 10 Uhr, sollen erbvertheilungshalber in der Behausung 2 2 62 1. 1 „ inan 1 Anton Schön zu Rockenberg nachstehende Gegen- 8 7 EK 5 Hen um 5 2. r 0 5, J ar slände öffentlich meistbietend versteigert werden: 0 85* 8 4. Nen 0 F 2 Ang, F Yrima Waare. N e UN haus, ruten 1 vollständiger Wagen, 10 zur Zeit„Hessischer Hof“ in Butzbech aber 5 1 voll ändiger Pflag und 1 eiserne Egge, 83824 3 1 8 2 De ee N rüdl. sonstige Oeconomiegeräthschaften,. R f 2 eirca 40 Centner Korn-, Weizen-, Gerste— und Hafer⸗ 6 0 0 E 1 0 ch 0 2 e ste 1 5 8 n 9 5 Keslen stroh und eine Quantität Spreu, 3864 Donnerstag den 20. Dezember 1877, Vormittags 1 eirca 10 Malter Kartoffeln, 11 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde zustehender zum 135 eirea 5 Centner Heu und Grummet. Schlachten ee Faselochse, auf der Bürgermeisterei d 0 a ver 1877. meistbietend verstelgert werden. gon⸗ Rockenberg den 14. Dezember 1877. e e den 18, Degembef 1877 a In Auftrag: Fange ach e i den b; emter 3841. 3 2 Wild, Ortsgerichtsvorsteher. Großherzogliche ee Fauerbach b. Fr. an ehe E31 4. D e r 1 Nine„„ e 5 5 „eien Feinster Leberthran, sd? Verzinnte Neuwieder Kochgeschirre, 6 0 100 5 res 5 7 asche it Metall- 1 f— 5 WN 5 e Briefliche Ankragen foden sofortige Erledigung. ** e. Britannia⸗Suppen⸗ Und. Thee⸗Löffel, Messer ñ xn)ꝓ—.— 5 01„ 1.„ 1.70. 15 1 1 ee e 5 e „ en enhaltig pr. Pl. à Mark. und Gabeln ꝛe. billigst bei 3 Lebkuck en ** ig 5 7 7 591* 1* N ert A. Windecker, Hoflieferant in Friedberg, Assen! eim Carl Bauer. 31798 bei Karl Fri * 100 ies in Bad- Nauheim. 3854. 4 0.. 1 3798 bei Karl Fritz. 80 K. 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Lokalitäten. 2 Die Preise gzdem einzelnen Stück mit den bekannten Chiffren verzeichnet. sind netto und a, 5782.) r 8 e f 34778 eue Frankfurter Presse. N Erscheint täglich in zwei Bogen groß Folio. 10 Tendenz: Au dem Boden der nationalen Interessen, unabhängig nach jeder Richtung hin, För⸗ 4 derung der liberalen Bestrebungen in Staat, Kirche und Gemeinde. Inhalt: Rasche Berichterstattung und orientirende Leitartikel über alle Tagesfragen. Ausführ⸗ liche Mittheilung der Reichstags⸗ Verhandlungen, wie der der Landtage Preußens und sämmtlicher ß deutschen Staaten. Regelmäßige Original⸗-Correspondenzen aus allen? Theilen der Welt. 1 Ueber die Ereignisse auf dem Kriegsschauplatz neben den neuesten Depeschen ein täglicher erientirender Bericht aus sachkundiger Feder. 92 Tägliche prompie Börsen und Handelsberichte aus allen Hauptplätzen, vollständiges Couesblatt der hiestgen Börse, nebst zuverlässigen Mittheilungen über den Verlauf derselben, mmtliche Verloosungslisten, welche für mittel- und süddeutsche Leser Interesse haben, vollständig. In dea ersten Tagen des neuen Jahres geben wir als Extra-Beilage den Verlvosungskalender für 1878. 6 .* nschaftliche Abhandlungen aus der Feder bewährter Schriftsteller, reichhaltiges! Feustheons fast tägliche literarische Besprechungen und Kleine Chronik in jeder Nummer. cheater ind Kunst finden besondere Beachtung. 2 gagliches liberaußschsbelletristisches Unterhaltungsblatt„Museum“, Romane und 1 en von den besten Autoren, interessante Reiseberichte, Schilderungen aus der Natur und dem Leben. 5 Der in dem„Auseum“ eben erscheinende und mit so vielem Beifall aufgenommene Roman: 00 Der Heiduck von Hans Pachenhusen geht in den nächsten Wochen zu Ende und beginnen wir im Monat Janus mit dem Abdruck der spannenden Original-Erzählung: Die zweit e Ehe. Von A. Mels. Von dem Wachenhusen'schen Roman besitzen wir noch einige vollständige Exemplare, die wir 5 neuen Abonnenten auf Wunsch überlassen. Inserate Die„Neue Frankfurter Presse“ ist das verbreitetste nationalliberale Organ in ganz Müftel⸗ und Südwestdentschland und deßhalb vorzugsweise geeignet zur Verbreitung von amtlichen, wie Privat-⸗Anzeigen aller Art. 15 5 e für das Vierteljahr: Im Deutschen Reich, Oesterreich und Luxemburg N. 6. 25 Pf Damit die Zusendung der Nummern vollständig geschehen kann, beliebe man die Bestellung dem nächsten K. Postamt, für hier unserer Expeditson, Kleine Bockenheimerstraße 19, baldigst zu übergeben, da sonst bei der stets wachsenden Auflage wir nicht im Stande sein würden, sämmtliche Exemplare zu liefern. 8 [Frankfurt a. M., im December 1877. Die Expedition der Neuen Frankfurter Presse. 5— e 3826 2 5 ee F. 155 Vf. Ein braves Dienstmaͤdchen, B. 92 t fi 92 k. las bürgerlich kochen kann, wird gesucht. Zu erfragen 3863 Näheres bei der Expedition des Anzeigers. bei der Exped. d. Anz. Einladung. 3853 Mittwoch den 26. Dezember 1877, Abends 7 Uhr, findet im Saale des Herrn Schneider das zweite Stiftungsfest des Bürger- und Lesevereins zu Heldenbergen statt, verbunden mit Concert und Ball. Es ladet ergebenst ein . Der Vorstand. 3851 Steingut, Porzellan- und Glaswaaren, Petroleum-Lampen, darunter Vieles zu Fest⸗ geschenken geeignet, in schöner Auswahl. Assenheim. Carl Bauer. 3857 Prima täglich frisch in der Brauerei„Zum Pfälzer Hof“. Friedberg. V. Binzel. Entlaufen. 3859 Ein Mutterschwein ist am 15. l. Mts. von der Heerde in Oppershofen entlaufen. über dasselbe nähere Auskunft ertheilen kann, wolle sich an Großherzogliche Bürgermeisterei Oppershofen wenden.“ Gute Belohnung. Kalbfleisch, 3869 das Pfund 60 Pf., verkauft J. Hanstein III. W. Kreuter II. Bierbrauerei zum steinernen Haus. Frische Bierhefe von anerkannt bester Qualität, per Schoppen 40 Pfennig. 3850 H. Philippi. Deeimal- und Tafelwaagen, Bronzirte Gußwaaren, Wurststopfmaschinen, Messer und Gabeln, 7 Schleifschuhe, Lichterhalter Ph. Dan. 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