1 weine 1877. Dienstag den 16. October. 8 M 121. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden . 500] wird mit 11 Pfennig berechnet. Dienstag, Donnerstag und Samstag. ae E 1 Amtlicher Theil. N Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publicirt worden: n Nr. 35. Bekanntmachung, betreffend die Ausgabe von Schatzanweisungen. Seite 559.— Nr. 36. Verordnung, belreffend die Einberufung des Bundesraths. Vom 25. September 1877. 1 1 Betreffend: Die Militärsuhren vom Jahr 1874. Friedberg am 13. October 1877. 16— Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Bei Prüfung der bis jetzt vorgelegten Rechnungen hat sich ergeben, daß noch viele von Jynen noch gar keine Anforderungen gemacht haben. aa Unter Bezugnahme auf unsere Verfügung vom 25, vorigen Monats, Kreisblatt Nr. 113, bemerken wir Ihnen wiederbolt, daß als letzter Termin zur Tan Anmeldung der 25. dieses Monats festgesetzt ist, und daß die bis dahin nicht angemeldet werdenden Beträge unberücksichtigt bleiben müßten. 4 Louis Weis. 90 trug 1201ö f dur pier zug ö N u elle, u für den 5, n Hause 1 ird mi 2 „Art getruu en 0 Illich wirksar. or Uiotn, U. Apel ek. dbergtelen 18 ident cel „en det Vo. — + 1000LL) init Abtheilung bitt Leimul Dr. Ber and e n. Betreffend: Die Seminarprüfung für Aspirantinnen des Lehramts an Volksschulen. Friedberg den 12. October 1877. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises. N 0 9 In Befolgung des uns durch Ausschreiben der obersten Schulbehörde vom 5, dieses Monats zu Nr. M. d. J. S. 14367 in betreffender Zetreffend: Die Besetzun Friedberg am 12. Oktober 1877. Es wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, Deisel mit scharfer Munitioß am Donnerstag den 17. N Bekanntmachung. g einer Kreisbotenstelle im Kreise Friedberg. Die Stelle eines Kreisboten(Pfandmeisters f sieselbe wollen sich unter Vorlegung von Zeugnissen ü Erscheinens in diesem Blatte, bei der unterzeichneten Stelle melden. Belkin m a chung. Schießplatzes und der verschiedenen Wege dahin verwarnt. Friedberg am 15. October 1877. ür Communal⸗Intraden) ist durch den Rücktritt des Kreisboten Rühl erledigt. ber Qualification, gute Aufführung und Gesundheit innerhalb 14 Tagen, vom Tage des ersten Sache gewordenen Auftrags bringen wir hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß nach Beschluß Großherzoglichen Ministeriums des Innern in Zukunft eine Aspirantin mehr vor zurückgelegtem achtzehnten L ebensjahr zur rubrieirten Prüfung zugelassen werden soll. Wir empfehlen Ihnen noch besonders, die in Ihren G emeinden etwa vorhandenen Präparantinnen hierauf bei Zeiten aufmerksam zu machen. Bewerber um Großberzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Br aD e daß die Scheßübungen der Garnison Butzbach auf dem Schießplatz in der Gemarkung Nieder- dieses Monats beginnen und am 19. dieses Monats endigen werden. Es wird vor Betreten des Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt, 13. Oct. Nach längerer Pause elt heute die zweite Kammer ihre 47. Sitzung. Is wurden nach der Eröffnung verschiedene An— säge und Interpellationen verlesen, von denen die bemerkenswerthesten sind: 1) ein Antrag Königer's auf Vorlage eines Gesetzes, wonach die Errichtung ner Schankstellen von Branntwein und Spiritus auf das Bedürfniß beschränkt werden könne: 7. Ubr täglich — 1 Bockenheimer. n ehen 2 0 — 10 If. f N- Nutben 1. des , Kann das bischöfliche Ordinariat, auch ohne 2 eine Interpellation Schröder's und Genossen pegen der bei der Staats⸗Schuldentilgungskasse vor— kommenen Veruntreuungen und Kassen defecte; J eine Interpellation Hirschhorn's wegen Vorlage res Gesetzes: die Unterstützung verunglückter duerwehrleute betr.; 4) eine Interpellation Schröder's dahin gehen, ob die Großherzogliche gierung die Aufstellung von Ausnahmetarisen ii den Güterverkehr auf den Eisenbahnen in hem Gebiete bereits ongeordnet habe oder an— onen werde; 5) eine Interpellation desselben Angeordneten: a. Gedenkt die Großh. Regierung , Dotation des Bischofs und des bischöflichen Suhles bei der gegenwärtigen rechtlichen Vakanz Bischofssitzes auch fernerhin auszuzablen? dag ein staatlich anerkannter Bisthumsverweser handen ist, die Funktionen einer staatlich aner— kunten Behörde ausüben? Die Kammer erklärte stann die Wahl Hofmann's zum Abgeordneten n Alsfeld für ungültig. Es folgt sopann die Trathung über die Civillisse des Großherzogs n wahlte die Kammer einen besonderen Aus— soß für die Behandlung der Vorlage. Es wur- di gewählt: Schröder, Theobald, Kugler, Scriba, 4 Hirschhorn und Stephan(Osthofen). Zu dem Antrag auf Erlaß eines Gesetzes über das Bau— wesen in den Städten wurde beschlossen, an die Regierung das Ersuchen zu stellen, sobald als möglich den in Aussicht gestellten Gesetzentwurf, welcher das Bauwesen für das ganze Land, speciell für die Städte, regeln soll, zur Berathung und Beschlußfassung vorzulegen. Zu dem Antrag auf Befreiung der rechtsrheinischen Gerichte von der zugewiesenen Feststellung der Collateralsteuer, hatte der Ausschuß unveränderte Annahme des Antrags beantragt und gab die Kammer diesem Antrag Folge. Annahme hatte der Ausschuß beantragt zu dem Antrag auf Vereinigung der nach Ein— führung der neuen Reichs- Justizgesetze noch als praktisch sich erweisenden, bisher an die Gerichts— behörden erlassenen, reglementären Verfügungen (Generalausschreiben, Gemeinbescheide und dergl.) in einer einzigen systematisch geordneten Sammlung und wurde dieser Antrag angenommen. Die Kammer vertagte sich sodann auf unbestimmte Zeit. Berlin. Die„Kreuz-Ztg.“ schreibt:„Von den Zeitungs-Gerüchten über eine zwischen Deutsch— land und Italien abgeschlossene Allianz, scheint nach den von uns eingezogenen Erkundigungen nur so viel richtig zu sein, daß für den Fall eines Sieges des Klerikalismus bei den französischen Wahlen und demzufolge innerhalb der französischen Regierung, eine engere Annäherung zwischen Deutsch— land und Italien vorbereitet sein dürfte.“ — 12. Oct. Es ist bekannt, daß der Minister des Innern mit Rücksicht auf seinen wirklich angegriffenen Gesund— heitezustand dem Fürsten Bismarck den Wunsch vorgetragen hat, aus seinem Amte zu scheiden. Der Fürst gab dem Grafen Eulenburg anheim, mit seinem Gesuche an den Kaiser zu gehen. Wir hören heute mit Bestimmtheit, daß der Minister des Innern offieiell dem Kaiser seine Entlassung eingereicht hat. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ reproducirt die Mittbeilung der„Nationalzeitung“ über das vom Minister des Innern eingereichte Entlassungsgesuch und knuͤpft daran die Auslassung: In den ihr zugänglichen Kreisen werde diese Angabe für richtig gehalten. Wiesbaden, 11. Oct. Der„Rheinische Courier“ meldet: In Geisenheim ist die Rinder— pest ausgebrochen. — Der Kronprinz und die kronprinzliche Familie werden am 22. d. M. zu mehrmonat- lichem Aufenthalt hier eintreffen. Ausland. Oesterreich⸗UUngarn. Wien. Londoner, Pariser und Konstantinopeler Meldungen berichten von einer eingeleiteten Mediation. Graf Zichy habe die Grundlagen zu einem eventuellen Frieden der Pforte mitgetheilt; Prinz Reuß habe die Mittheilung wärmstens empfohlen. England und Oesterreich vermittelten gemeinsam. England sei bereit, die Garantie für die Durchführung der türkischen Reformen zu übernehmen. Alle diese Combinationen sind indessen wahrscheinlich verfrüht. — Die Meldung, Gortschakoff habe Andrassy Die„National-Ztg.“ schreibt: anläßlich der Vereitelung des Siebenbürger Putsches gedankt, ist erfunden. Ungarische Blätter bringen neue sensationelle Enthüllungen über die Putsch- Affaire. Eine Legion von 3000 Mann bestände noch. — Der„Pol. Corr.“ veröffentlicht den öster⸗ reichischen Steuer-Ausweis vom Januar bis ein- schließlich August 1877. Nach demselben sind an directen Steuern eingegangen: 56,685,000 fl., um 464,000 fl. mehr als in der gleichen Periode des Vorjahrs. Die indirecten Abgaben betrugen 101,531,000 fl., um 1,166,000 fl. weniger als in der gleichen Periode des Vorjahrs. Es sind daher bei beiden Steuer-Gattungen im Jahre 1877 um 702,000 fl. weniger eingegangen als im Jahre 1876. Pest. Es verlautet, der Ministerrath erwäge, ob er der Krone die Einstellung der Untersuchung wegen der Siebenbürgen Angelegenheit im Gnaden— wege vorschlagen solle. Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ veröffentlicht ein Rundschreiben des Justiz ministers, durch welches die General-Procuratoren angewiesen werden, unnachsichtlich die Wahlmanöver zu verfolgen, die in Verbreitung von Gerüchten über Unterhandlungen oder Allianzen zwischen den fremden Mächten anläßlich der möglichen Folgen bestehen, welche die neuen Deputirten Wahlen haben könnten. — Der General-Zoll⸗Director Ainé hat seinen Unterbeamten angezeigt, daß in Folge der von der französischen und der Schweizer Regierung ausgetauschten diplomatischen Erklärungen der französisch⸗schweizerische Handels-Vertrag bis zum 1. Mai 1878 verlängert ist. — 12. Oct. Der Marschall⸗Präsident hat heute ein neues Manifest etlassen. Das von den Bureaux der Linken des Senats erlassene Manifest richtet die Mahnung an die Wähler, nicht Denjenigen Glauben zu schenken, welche behaupten, daß die republikanischen Institutionen außer Gefahr seien und das Mini- sterium den klerikalen Einflüssen nicht nachgebe. Daran wird die Versicherung geknüpft, daß alle officiellen Candidaten Feinde der republikanischen Regierungsform seien; die Wähler sollten gegen das Verfahren der Regierung durch die Wieder— wahl der 363 republikanischen Deputirten protestiren. 12. Oet. In dem Proceß gegen Gam betta wegen Verbreitung seines Wahl-Manifestes verhandelte heute das Gericht in contumaciam und verurtheilte Gambetta zu 3 Monaten Gefängniß und 4000 Francs Buße, den Drucker Lefevre zu 14 Tage Gefängniß und 2000 Francs. Holland. Amsterdam, 12. Oct. Der König berief gestern den liberalen Opposttions- Führer Kappeyne van de Coella. Letzterer erklärte sich bereit, unter annehmbaren Bedingungen die Cabinets⸗Bildung zu übernehmen Großbritannien. London, 11. Oct. Lord Salisbury hielt in Bradford eine Rede, in der er hervorhob, daß der Krieg alle Befürchtungen in Betreff der aggressiven Macht Rußlands be⸗ seitigt habe. Da man nicht wisse, wie nahe die Erschöpfung der Kriegführenden sei, so sei es un⸗ möglich, vorauszusagen, ob ein längerer Krieg oder ein baldiger Frieden zu erwarten stehe. Den erregten Leidenschaften müsse erst Genüge geschehen, ehe das Ende des Krieges abzusehen sei. England sei auf's Emsigste bemüht, den Frieden herbeizuführen. Spanien. Madrid. Der spanische Bot— schafter in Wien hat seine Entlassung eingereicht. Türkei. Constantinopel, 10. Oetbr. Eine fliegende Colonne Dilaver Pascha's über⸗ rumpelte bei Pyrgos zwei russische Redouten, machte die Besatzung nieder und vernagelte die Kanonen. Die Colonne kehrte sodann nach Rust— schuk wieder zurück. — Im Libanon ist zwischen maronitischen Mönchen und deren Oberen ein Conflict aus- gebrochen; auf Verlangen der Letzteren intervenirte die türkische Behörde und verhaftete gegen 30 Mönche. — 11. Oct. Graf Plater ist mit 4 Millionen Francs eingetroffen, um für die weitere Verstärk— ung der polnischen Legion thätig zu sein. Nihad Pascha(der Pole Liliuski) ist mit der Organi— sation der Legion betraut. Commandirt wird die— selbe von Iskender Bey(ebenfalls polnischer Na- tionalität, mit seinem früheren Namen Towarowski). — Nachrichten aus Varna vom 11. zufolge sind die Wege durch anhaltende Regengüsse fast vollständig aufgeweicht und daher unpassirbar. Größere Operationen sind augenblicklich unaus⸗ führbar. Die türkischen Truppen haben längs den Ufern des Lomflusses Erdbütten zu ihrer Unterkunft gebaut. Mit den Russen fand nirgendwo ein Zusammenstoß statt. Prinz Hassan von Aegypten wird in Varna erwartet. — Neuerliche Bewegungen des Corps des Generals Zimmermann veranlaßten Suleiman Pascha eine Abtheilung von 30,000 Mann gegen denselben zu detachiren. 12. Oct. Mehemed Ali Ejub Pascha sind hier eingetroffen und haben einem Kriegsrathe beigewohnt. — 12. Oct. Mehemed Ali Pascha wurde gestern vom Sultan in Audienz empfangen. Wie verlautet, wird Mehemed Ali in einer Special— Mission nach Wien gesandt. — 12. Oct. Der serbische Vertreter Christie bereitet seine Abreise vor. — Mukhtar Pascha telegraphirt, das Gros der türkischen Streitkräfte habe sich nach den Kämpfen am 2., 3. und 4. October auf die Höhen von Kabak zurückgezogen. Während er, Mukhtar Pascha, sein Lager bei Caradja-Dagh aufgeschlagen, habe sich alsbald(Datum fehlt) ein mehrstündiger Kampf entsponnen. Das Resultat sei noch nicht bekannt. Serbien. Belgrad, 11. October. Die angekündigte Pforten-Note wegen der Rüstungen ist bereits eingetroffen. Sie verlangt energisch Aufklärungen, jedoch ohne Termin, daher wird sie nicht als Sommation betrachtet. Die Regier— ung wird ausweichend antworten. — Der Kriegsminister hat die Bildung frei— williger Legionen angeordnet; deren Commando erhält Oberst Wlaikowiez. Die Legionäre be— kommen vom Staat die Bekleidung und Be— waffnung geliefert. Numänien. Bukarest, 11. Oct. Die rumänische Armee wird baldigst Winterquartiere in der kleinen Walachei beziehen, indem ste sich auf die strikteste Defensive beschränkt. Die Brücke bei Sistowa ist noch unterbrochen. — 11. October. Der österreichische Capitän Hauchmann, der sich für einen Preußen ausgab und dadurch Zutritt zu der russischen Armee er⸗ hielt, wurde überführt, der Wiener„Neuen freien Presse“ für Rußland beleidigende Correspondenzen und Enthüllungen über Militär-Verhältnisse ge⸗ sendet zu haben, und daraufhin von den rumänischen Behörden über die Grenze gewiesen. — 11. Oct.„Romanul“ meldet in seiner heutigen Abendnummer, es sei eine größere Anzahl Ungarn nördlich von Baja Aramas in die kleine Walachei eingerückt. General Karalamb, davon benachrichtigt, habe die erforderlichen Maßregel getroffen. Den letzten Nachrichten zufolge waltete bei dieser Meldung ein Irrthum ob. Die Meldung war von dem Präfecten von Turnu-Severin hierher gesandt worden, auf Grund eines uncontrolirten Berichts des Unter⸗Präfecten, bezw. Bürgermeisters von Baja-⸗Aramas, welcher die verstärkte Grenzwache für eine Freischärlerbande gehalten. Der Präsfect wird abgesetzt. — Nach einer Meldung von Turnu Magurelli vom 12. d. ist die Brücke bei Nikopolis durch Sturm und Wellen theilweise weggeführt worden und wird die Passage mittelst Flößen bewerk⸗ stelligt. Die Wiederherstellung der regelmäßigen Verbindung wird lebhaft in Angriff genommen. Turnu-Magurelli und Nikopolis werden telegraphisch verbunden. Sämmtliche rumänische Truppen vor Plewna sind mit Winterkleidern versehen worden. Rußland. Petersburg, 11. October. Der gegenwärtig noch in Petersburg weilende Großfürst Konstantin, Bruder des Kaisers, soll das Commando eines größeren Truppencorps bei Kalarasch(gegenüber Silistria) übernehmen. Nach- dem die Armee des Großfürsten-Thronfolgers ge— nügend verstärkt worden ist, soll nunmehr auch des Corps des Generals Zimmermann in der Dobrudscha beträchtliche Verstärkungen erhalten.— Aus Bel— grad meldet man, daß die Frage der Kriegs- subsidien zwischen Serbien und Rußland geregelt sei; Rußland verpflichte sich demnach, der serbischen und Achmet Regierung von dem Tage des Aufmarsches der serbischen Armee an der Grenze bis zum Friedens- schluß jeden Monat eine Million Rubel zur Ver⸗ fügung zu stellen. — Der„Regierungs Bote“ veröffentlicht eine kaiserliche Verordnung, Bestimmungen enthaltend, nach welchen jeder auf dem Kriegsschauplatz be⸗ findliche Soldat für bewiesene militärische Ver⸗ dienste zum Offiziersrang befördert werden kann. Die Weiterbeförderung wird von der Ablegung einer Prüfung abhängig gemacht. — Officiell. Gorni⸗ Studen, 12. October. Die Kälte und das Uwetter sind anhaltend und es herrscht überall Ruhe, nur beim Rustschuker Corps haben Kosaken am 11. Oct. das Dorf Opaka besetzt und die Türken von dort vertrieben. Aus Stadt und Land. Gießen, 13. Oct. Während der von dem Schwur⸗ gerichtshof in dieser Woche abgehaltenen Sitzungen wurde in den nachverzeichneten Anklagesachen erkannt: Am 10. Oct. gegen Georg Schutt von Dorheim und gegen Karoline Bopp von Melbach, wegen Ermordung durch Gift, Todes- strafe. Am 11. October gegen Heinrich Fich von Staden, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg, Zuchthaus strafe von 3 Jahren. Denselben, gegen Johannes Köhler III. von Wallenrod, wegen Urkundensälschung, Gefängnißstrafe von 1 Jahr 6 Monaten. Am 12. Oct. gegen Heinrich Imhof III. und Karl Imhof von Wolf, wegen Brand— stistung, Gefängnißstrafe von je 2 Jahren. Alsfeld. Ein vor einigen Tagen hier begangener Selbstmord macht viel von sich reden. Der biesige Bürger und Kaufmann H., ein Mann von circa 28 Jahren, war ftüher Commis des Braunschweiger Geschästshauses Fl., balte sich aber vor einiger Zeit als Commissionär dieses Hauses dahier niedergelassen und einen eigenen Hausstand begründet. Als vor Kurzem das Braunschweiger Haus sallirte, und der Prinzipal sich in der Folge entleibte, stellte es sich heraus, daß dieser eine Reihe von Wechseln in Umlauf gesetzt hatte, welche theils vom Agenten H., theils von anderen Firmen acceplirt waren. Am vorigen Donnerstag zeigte es sich nun, daß ein boher, mit dem Accepte einer hiesigen Firma versehener Wechsel gefälscht sel. Man begab sich daraufhin zu H., um von dessen Büchern und Lager Einsicht zu nehmen, und sich die nöthigen Aufschlüsse geben zu lassen. H. fand bald einen Grund, um sich in sein Haus zu begeben, woselbst er sich auf dem Speicher eine Kugel durch den Kopf jagte und sofort den Geist aufgab. In einem seiner schwererkrankten und völlig mittellosen Frau zurückgelassenen Briefe versichert er seine Unschuld. Die Noth der Frau ist um so größer, als H. am Montag vorher ebenfalls seine Insolvenz an— gezeigt hatte. Diese Vorgänge gewähren einen traurigen Blick in unser jetziges, zum Theil höchst unsolides Ge— schäftsleben. Man verschafft sich auf verbrecherische Art zum Nachtheil Anderer Credit, häuft Schuld auf Schuld, um sich nachher durch Selbstmord seinen Verbindlichkeiten und dem Zuchthause zu entziehen. 0 Appenheim, 5. Oct. Ein wahrhaft erschüttender Uuglückssall hat sich beute dahier ereignet. Unser ältestes kund sehe geachtetes Gemeinderathsmitglied Fr. Bauer 1. verlor heute, am Tage vor der Wahl, auf eine schreckliche Weise sein Leben. Im Begriffe einige Zweischen in seinem Hausgarten zu brechen, fiel er in einen an dem Baume binziehenden Lattenzaun so unglücklich, daß ihm zwei Lalten in den Leib orangen, welches seinen sofortigen Tod zur Folge hatte. Abgebrochene Slücke der Latten staken beim Ausziehen der Leiche in den tief klaffenden Wunden Der Tod dieses Mannes wird im ganzen Dorse sehr bedauert. Mainz. Am 10. October verstarb dahier im Alter von 91 Jahren der Geheime Commerzienrath Lauteren. Der Verstorbene war bei Lebzeiten mit allen Ehren über⸗ häuft, Präsident des Verwaltungsrathes der Hessischen Ludwitzsbahn und Mitglied der ersten Kammer gewesen. Allerlei. Dillenburg, 7. Oct. Ein Dieb wurde gestern hier auf eine eigenthümliche Weise abgefaßt. Dem Zugführer und Heizer der Deutz-Gießener Bahn wurden in der gestrigen Nacht die Kleidungsstücke gestohlen. Die bestohlenen Zahnbeamten, welche heule Morgen den Frühzug nach Gießen zu fahren hauen, sahen unterwegs einen Menschen, der sich mit den von ihnen vermißten Kleidern aufgeputzt hatte. Schnell lassen sie den Zug halten, springen ab und ergreifen den Dieb, der sich eines solchen Ueberfalls nicht versah und bringen ihn nach Herborn, wo ihn die Polizei in Empfang nahm. Malsfeld, 10. Oct. Heute Morgen gegen 11 Uhr gewahrie man, daß der noch im Bau begriffene dritte Geiler der Fuldabrücke der Berlin-Coblenzer Bahn auf der Nordostseise zu sinken begann; die betreffenden Beamten nahmen sofort Messungen vor, entfernten die auf dem Pfeiler arbeitenden Maurer und setzten sowohl die gerade abwesenden Bauunternehmer der Brücke, als auch die Bau⸗ behöede von den Beobachtungen in Kenntniß. Nicht ahnend, daß die Kalastrophe so lasch käme, waren noch Arbeiter und Steinbauer auf dem Bauplatz in Thäligkeit, als der circa 60 Fuß hohe Pfeiler gegen 3 Uhr plötzlich nach Osten hin zusammenstürzte, einen italienischen Arbeiter ödiete und drei andere schwer verletzte. N Saargemünd. Das Dorf Lupershausen war vor wenigen Tagen der Schauplatz eines gräßlichen Verbrechens. Ein Mädchen von 20 Jahren hatte sich vergangen und 0 11 Karlo Aepfel wurde diese deobal leer bl den kann. dblcgung October. e e eee kam mit Zwillingen nieder. Ihre Eltern, außer sich vor Wulh, üderließen nicht nur die Tochter bei und nach der Entbindung ihrem hilflosen Zustande, so daß sie starb, son⸗ dern nahmen auch die zwei Kinder, um sie zu ermorden und im Heu zu verstecken. Das entmenschte Paar ist in den Händen der Gerechligkeit. Genf. Am 8. October Morgens wurde hier ein heftiger Erdstoß verspürt. Die Ubren standen still, Glocken schlugen an und die Gebäude krachten, indeß ist der ange— richtete Schaden unbedeutend. London, 12. Oct. In einer Kohlengrube bei Pom⸗ berton(nahe bei Wigan in Lancashire) fand gestern Nach- mittag eine entsetzliche Explosion statt. Mindestens vierzig Menschen verloren das Leben, unter ihnen der Direckor und der Aufseher. Handel und Verkehr. Friedberg, 13. Oct. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 95 Pf. bis M. 1.10. Eier per Stück 9 Pf. Gießen, 13. Oct. Wochenmarkt. Butter per Pfund 95 Pf. dis M. 1.10. Eier per Stück 7 Pf. Tauben das Paar 50 Pf. Hühner per Stück 65 Pf. Hahnen per Stück 65 Pf. Kartoffeln, 100 Kilo, M. 5—. Frankfurt, 13. Oct. Der heutige Heu- und Stroh⸗ Markt war ziemlich befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner M. 2.80—3.—. Stroh per Centner M. 2.— bis M. 2.40. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qual. M. 1.—., 2. Qual. 90 Pf.; im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.20—30., 2. Qual. M. 1.10. Eier das Hundert M. 5.—6.60. Ochsenfleisch per Pfund 75 Pf. Kuh⸗ und Rindfleisch 55—63 Pf. Schweinefleisch 75—80 Pf. Ham- melfleisch 50—60 f. Weißkraut das Hundert M. 1416. Kartoffeln(per 100 Kilogr.) M. 4.80—5.50. Auch die Aepfel sind in dem Preise in die Höhe gegangen und wurden heute M. 1112.50 bez uiblt. Es scheint, daß diese Woche der Maskt mit Aepfel zu Ende geht und deshalb viele Fässer, welche zum Füllen bestimmt waren, leer bleiben. Brod-Preise. 3 Kilo gemischtes Brod 90 Pf., —. eee e 1½ Kilo gemischtes 40 Pf., 2 Kilo Kornbrod erste Sorte 52 Pf., 2 Kilo Kornbrod zweiter Sorte 46 Pf. Mainz, 13. Oct. Producten-Markt. Waizen per Nov. M. 22.65. Korn per Nov. M. 15.55. Hafer per Nov. M. 15 40. Rüböl per Oct. M. 39.75. Marburg, 13. Oct. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 95 Pf. bis M. 105. Eier per Stück 7—8 Pf. Tauben das Paar 45—50 Pf. Hähnchen per Stück 6080 Pf. Weißkraut per Kopf 5—10 Pf. Kohltraben 5—6 Ssnück 20 Pf. Zwiebel per Pfund 8—12 Pf. Hühner per Stück 90 Pf. bis M. 1.—. Gänse per Stück M. 3—5. Hasen per Stück M. 2.80 3. Brodpreise vom 16. bis 31. Oetober. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛͤc. Preise vom k. bis 16. Oet. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Pr. ½ Kilo. Ochsenfleisch 70 Pf. Schweinefleisch 66 Pf Kuhfleisch, gem. 65„ Keil und Carre 0 Rindfleisch, gem.„ Leber- u. Blutwurst 72 N. Engel San en Keilk und Carre 72 Pf.— Bei W. reuter III. Schwartenmagen 88 Pf.— Bei Th. Sprengel Fleischwurst 92 Pf. Bratwurst 90 Pf., Schwartenmagen 92 Pf., Schmalz, ausgel., 90 Pf.— Bei A. Vogt Erben Schinken 86 Pf.— Bei A. Walther Fleischwurst 86 Pf.— Bei J. H. T. Walz Fleischwurst 86 Pf.— Bei W. Wind Schweinen-Keil und Carre 72 Pf., Fleischwurst 92 Pf. Für Bad⸗ Nauheim: Pr. 1½ Kilo. Ochsenfleisch 70 Pf. M. Pf. Kuhfleisch, gem.—„ Schweinelfleisch— 68 ungem.—„ Dörrfleisch— 86 Hammelfleisch 58* Solbenseessch 70 Keil und Carre— Geräucherter Speck 1 3 Kalbfleisch 4 Schinken 1 Keil und Carre—„ Leber⸗ u. Blutwurst— 80 Nierenfett 60„ Schwartenmagen— 91 Hammelsfett—„Cervelatwurst 1170 Schaaffleisch—„ Freischwurst— 91 Bratwurst— 91 Schmalz, ausgelassen, 96 Pf., unausgelassen 86 Pf. Schweinen Keil und Carre bei sämmtl. Metzgern 70 Pf. „Ausnahmspreise. Bei H. Aletter Schweinefleisch 66 Pf. — Bei Fr. Langs dorf geräuch. Speck 1 M., Schinken 1 M. Für Butzbach unverändert. Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 13. October 1877. Hammelfleisch 50„ Fleischwurst 88„ Keil und Carre 50„ Bratwurst 86„ Kalbfleisch 54„ Schwartenmagen 86„ Keil und Carre— Geräucherter Speck 92„ Nierenfett 60„ Doͤrrfleisch 865 Hammelsfett 48 Schinken 99 Schmalz, ausgel. 86„ Schmalz, unausgl. 80„ Ausnahmspreise. Bei Chr. Blum Schweinen-Keil und Carre 72 Pf., Schwartenmagen 88 Pf., ger. Speck 90 Pf.— Bei E. Engel ger. Speck 90 Pf.— Bei 20⸗Frankenstücke Mk. 16 23 27 Englische Sovereigns 20 33-38 Russische Imperiales g„ 16 7075 Holländische fl. 10 Stücke. 16 65 G. Ducaten. a a 9 62—67 Ducaten al marco 5 9 6267 Dollars in Gold 8 4 17—20 **—,* 7 + Güter⸗Versteigerung. 3149 Dienstag den 16. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die Grundstücke der Frau Pfarrer Uhrig, geb. Groß, und der Carl Daniel Groß Erben auf freiwilligen Antrag einer dritten und letzten Versteigerung ausgesetzt werden. Bei entsprechenden Geboten erfolgt die nehmigung sofort bei der Versteig erung. Friedberg den 10. October 1877. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. N ene Ge⸗ Obligations-Verloosung. 3159 Von den Partial⸗Obligationen der israel. Gemeinde Vilbel aus dem Anlehen vom 1. Juli 1847 wurde heute die Nr. 32 à 50 fl. zur Rückzahlung gezogen. Der Inhaber derselben wird hierdurch aufgefordert, den Be⸗ trag derselben am 31. Dezember 1877 gegen Rückgabe der Obligation und der nicht fälligen Zinsabschnitte bei dem Rechner der israel. Gemeinde Vilbel in Empfang 4. nehmen mit dem Anfügen, daß die Verzinsung am 1. Januar 1878 aufhört. Vilbel am 1. Oktober 1877. Der Vorstand der israel. Gemeinde Vilbel. Lieferung. 3191 Freitag den 19. d. Mts., Vormittags 10½ Uhr, werden dahier zur alsbaldigen Lieferung öffentlich ver— steigert: 1) 2000 Stück Weißkraut, 2) 300„ WVürsing, 3) 80 Centner Sauerkraut. Hierauf kommen zur Lieferung für das Jahr 1878 zur Versteigerung: 1) circa 70 Centner Ochsenfleisch, 25 1 Schweinefleisch, 1 5 Kalbfleisch, 55 4) 25 7 Schweineschma z. * Die Lieferungsbedingungen werden vor Anfang der Versteigerung bekannt gegeben; auch konnen dieselben jetzt 3197 Bei der heute stattgehabten Verloosung der Partial-PYWerden derselben. schon dahier eingesehen werden. Marienschloß den 11. Oktober 1877. Großherzogliche Landeszuchthaus- Direktion. Seri ba. Arbeits- Versteigerung. 3201 Mittwoch den 17. d. M., Morgens 8 Uhr, ou auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Wissels heim das Brechen, Fahren, Aufsetzen, Zerschlagen und Eindecken von 25 Kubikmeter Unterhaltungssteinen an den Wenigst— nehmenden in Accord gegeben werden. Bad⸗Nauheim den 12. Oktober 1877. Brückel, Bezirks Bauaufseher. Arbeits-Versteigerung. 3204 Donnerstag den 18. d. M. Vormittags 9 Uhr, soll auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Schwalhesm die Lieferung von 60 Kubikmeter Steinen an den Wenigst— nehmenden in Accord werden. Bad⸗ Nauheim den 12. Oetober 1877. 4 Brückel, Bezirks⸗Bauaufseher. ein Portemon nate mit Gefunden ban. 3207 Polizeidtener Römig. Arbeits ⸗ Versteigerung. 3202 Mittwoch den 17. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll auf dem Rathhaus zu Wölfersheim M. Pf. Die Lieferung von Rockenberger Sandsteinen, veranschlagt zu 112— Die Lieferung von gußeisernen Kanalplatten 205— Maurerarbeit 50— öffentlich in Accord gegeben werden. Bad-Nauheim den 12. October 1877. B r ü ck 1 Bezirksbauaufseher. Arbeits- Versteigerung. 3203 Mittwoch den 17. d. Mts., Nachmittags 5 Uhr, soll in der Wohnung des Herrn Bürgermeisters Z erb zu Dorheim Zimmerarbeit, veranschlagt zu 115 M., Maurerarbeit 95 Weißbinderarbeit 100 Schreinerarbeit 1 öffentlich in Accord gegeben werden. Bad-Nauheim den 12. Oetober 1877. Brückel, Bezirks⸗Bauaufseher. Faselochs⸗ Verste eigerung. 3210 Donnerstag den 18. Oktober d. J., Nachmittags 1 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde zustehender fetter Faselochs auf dem Bureau des Unterzeichneten meist— bietend versteigert werden. Nieder-Mörlen den 13. Oktober 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mörlen. Mö bs. Faselochs⸗Versteigerung 3199 Freitag den 19. Oktober d. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus ein zum Schlachten geeigneter fetter Faselochse öffentlich meistbietend ver— steigert werden. Assenheim den 15. Oktober 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Assenheim. B e st. Obligations-Verloosung. Obligationen der Gemeinde Büdesheim, Kreis Friedberg, wurden die Nummern 44 und 48 à 171 Mark 43 Pf. zur 1 ung gezogen. Die Inhaber derselben werden hiermit aufgefordert, den Betrag hierfür nebst Zinsen bis zum 31. Dezember d. J. bei hiesigem Gemeinde Einnehmer in Empfang zu nehmen, da weitere Zinsen nicht bezahlt werden. Büdesheim den 9. Oetober 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Büdesheim. Wie sseen d g ch. * 0 Versteigerung. 3196 Freitag den 19. d. Mts., Vormittags um 11 Uhr, sollen die der Gemeinde Büdesheim gehörigen Korbweiden an Ort und Stelle an den Meistbietenden versteigert werden. Büdesheim am 11. Oetober 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Büdesheim. eee eee 10,000 Mark werden auf erste Hypothek ohne Vermittelung gesucht. Anerbleten nimmt die Exped. d. Anz. entgegen. 3174 Marinirte Vollhäringe 585 be ö 8 Frankfurt a. M. * Lum neuen Harana-Haus Importirte Bremer u. e Hauptver auf der Cigarrenfabrikate des bedeutenden Hauses Joh. Balth. Moll in Gießen. Einziges Haus in Deutschland, welches auf d. Weltausstellungen in Wien 1873 u. Philadelphia 1876 die höchsten Prämien erbielt. Große Fabrik-Niederlage Wiener Meer- schaum-, Bernstein- u. Weichsel-Waaren.— Tabaks pfeifen u. Cigarrenspitzen in reichster Auswahl zu den billigsten Preisen. 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