erg 1 U 1877. Donnerstag den 15. März. M31. Oberhessischer Anzeiger. wid de tet em. Die Petitzeile; 1 a a Erscheint jeden j wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Areis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. .. 10800 11 Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publiciren: 1 Nr. 10. sub 1. Verordnung, die Gebübren für Zeugen, Sachverständige, Parteien und Geschworene betreffend.— Nr. 11. Nichte.— Nr. 12. Verordnung, Leis. die Ausfübrung des Berggesetzes vom 28. Januar 1876, insbesondere die Anlegung und Führung der Berg⸗Grundbücher in der Provinz Rbeinhbessen betreffend. n Friedberg am 13. März 1877. Großberzogliches Kreisamt Friedberg. lladtmie, Dr. Btraden. n leder g 12 a*** 8 f 5 1. un 1. Mul. Rachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publicirt worden: Nr. 10. Konkursordnung. Seite 351. Einführungsgesetz zur Konkursordnung. Seite 390.— Nr. 11. Bekanntmachung, betreffend die Ausgabe von Schatz⸗ 17 anweisungen. Seite 395. Nr. 12. Uebereinkunft mit den Niedertanden wegen Herstellung einer Eisenbahn von Zälphen bis in die Nähe von Gelsenkirchen nebst einer gelder. Zweigbabn nach Becholt. Seue 397. Bekanntmachung, betreffend die Uebereinkunst mit Brasilien wegen gegenseitigen Markenschutzes. Deutsches Reich. gulirung der Communalsteuer. Es erfolgt Bei- die Einführung indirecter Reichssteuern, wobei er er Darmstadt. Das Großberzogliche Regiet— tritt zu den Beschlüssen der zweiten Kammer zu die wirthschaftliche Gesetzgebung seit der Gründung ungsblatt Nr. 13 enthält: dem Antrag über die Erhaltung der bestehenden des Reichs kritisirt. Dickert vertheidigt die wirth⸗ dellchrti 1. Oeffenuuiche Anerkennung einer edlen That. Ackerbauschulen, zu der Votlage über die Erhöhung schastliche Gesetzgebung, sowie den Standpunkt der ökelschreintt, II. Bekannimachung, die amtliche Benennung der der Dotation des landwirtschaftlichen Provinzial- national- liberalen Partei gegenüber den Matrikula r- lebaboft. ren ee ene von Oberhessen, sowie zu noch einigen Beiträgen. Hiermit ist die erste Lesung geschlossen. und Röeinyessen„Bergmeisterei Darmfabl und die kleineren unwesentlichen Anträgen. Die Kammer Die Verweisung des ganzen Budgets an die ohrseßel 1 1 „ Hrtesttt den derttabtnbet, 77 * 11 5 Offendach und der 0 f g Starkenburg und Oberhessen, über die der Bestimmungen über die Schadensersatzpfl Bergmeisterei für die Provinz Oberhessen„Bergmeisterei Gießen“. III. Bekanntmachung, das Maß- und Gewichtswesen betreffend. IV. Bekanntmachung, die 1877 in Offenbach zu er⸗ hebenden Umlagen velreffend. V. und VI. Uebersichten der 1877 genehmigten Um— lagen in den israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Umlagen in den Gemeinden des Kreises Worms. VII. Ertbeilung von Erfindungepatenten. VIII. Oienstentlassung. IX. Concucrenzeröff ungen. Erledigt sind: die Schul⸗ stelle zu Bernshausen, Gehalt 685 M. 71 Pf.; das Präsen- talionsrecht ht dem Grafen von Schlitz zu; die 2. Schul⸗ stelle zu Groß ⸗Biebetau, Gebalt 814 M. 29 Pf.; eine Schulstelle zu Butzbach, Gehalt 1371 M. 43 Pf., welche; sich bis zu eines Zeichenlehrers zu Gießen, Gehalt 2400 M.; die 3. Schulstelle zu Nieder-Ramstadt, Gehali 771 M. 42 Pf.; die Schulstelle zu Schönberg, Gehalt 685 M. 71 Pf.; das Präsentationsrecht steht dem Grafen zu Erbach— Schönberg zu. — Am 2. März wurde der Gymnasiallehrer ersteben. Dr. Schmidt zu Gießen in den Ruhestand versetzt. 13. Sitzung der Darmstadt, 13. März. ersten Kammer. Nach Verlesung der neuen Ein— gaben folgte die Beratbung über den Gesetz-Ent- wurf, die Gehalte der Volksschullehrer. Der Ausschuß hatte überall Beitritt zu den Beschlüssen der zweiten Kammer beantragt, der Gesetzentwurf wurde jedoch nach lebhafter Debatte an den Aus- schuß zurückgewiesen. Nach der Berathung über den Gesetzentwurf über die Benutzung von Leichen zu wissenschastlichen Zwecken auf der Landes- universität und über den Gesetzentwurf, die Ge— sindeordnung betr., trat die Kammer den Beschlüssen der zweiten Kammer bei. Ebenso trat die Kammer den Beschlüssen der zweiten Kammer über den Gesetzentwurf, die Ebeverlöbnisse in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen bei. Ferner wird angenommen der Gesetzentwurf über die Competenz der Gerichte in Strafsachen in den Provinzen Aufhebung der Ortseinwohner und Gemeinden bei boshaften 1714 M. 29 Pf. erhöhen kann; die Stelle vertagte sich hierauf. — 10. März. Der Redacteur der„Neuen Hessischen Volksblätter“, R. Ramepek, wurde heute auf Requisition des Landgerichts Friedberg über den Verfasser eines von dort datirten Artikels, der von dem Verschwinden gewisser Untersuchungs- Acten handelt, und worin man eine Verletzung des Dienst Geheimnisses erblickt, vernommen, lehnte aber jede Aussage in dieser Richtung ab. Darmstad Ueber die Organisations- N welche in Hessen im Gefolge der neuen Justizgesetze eintreten werden, theilt man dem„Frankf. Journal“ Folgendes mit. Das Ober-Appellationsgericht in Darmstadt wird ein- geben, die beiden Hofgerichte in Darmstadt und Gießen, sowie das Obergericht in Mainz werden gleichfalls aufgehoben; aus deren Mitgliedern wird das neue für das Großherzogthum bestimmte Oberlaͤndesgericht mit dem Sitz in Darmstadt Darmstadt, Mainz und Gießen erhalten Landesgerichte. Die bisherigen Stadt- und Land- gerichte werden in Amtsgerichte umgewandelt und wahrscheinlich in ihrem bisherigen Bestand und an denselben Orten verbleiben. Namentlich er— wartet man dies, sofern die Verwaltung der frei— willigen Gerichtsbarkeit wie bisher den Gerichten belassen wird. Die Bezirksstrafgerichte in Darm— stadt und Gießen fallen weg, diejenigen in Michel stadt und Alsfeld werden schon in Kürze aufgehoben. Mainz. Bischof Ketteler hat gegen die beiden letzten Urtheile des Bezirks Gerichts Berufung eingelegt. Berlin, 12. März. In der heutigen Sitzung des Reichstages wurde der Antrag auf Einstellung des Verfahrens gegen den Abgeordneten Stbtzel während der Dauer der gegenwärtigen Session ohne Debatte angenommen. Hierauf ersolgte die Fortsetzung der ersten Lesung des Etats. Lucius spricht sich für die genaue Prüfung des Etats behufs eventueller Herabminderung der Ausgaben icht aus, erklärt sich jedoch gegen den Antrag Richter, schen Gerichten könne d welcher nur die Finanz-Reform verschleppen würde, Sachbeschädigungen und über die Steuerfreibeit während die Reform der indireeten Steuern leiten der Staats eisenbahnen, sowie ferner die Vorlage, die Nachwelsungen über die Einnahmen und Aus- gaben der Staatseisenbahnen und Telegraphben, müsse. Nieper bekämpft die Militär- und Marine Etats, Antrag Richter aus und des Princip sein Mehrsforderung des spricht sich aber gegen den sowie der Eisenbahnschulventilgungskasse von 1869 hofft, daß die Budget-Commission die Beseitigung bis 1872. Der Antrag auf Vorlage eines Gesetz— entwurss über die Abänderung der Besteuerung der Kirchen- unt Religionsgemeinden wurde als verfrüht abgelehnt. Ebenso der Antrag über die Vorlage eines Gesetzentwurss über eine neue Re— des Defieits ermöglichen werde. Bezanson(Loth- ringischer Protestler) beklagt sich über den Rück- gang der Stadt Metz seit der Annexion. Kleist⸗ Retzow spricht sich gegen den Antrag Richter und für Abschaffung der Matrikularumlagen aus und wünscht Budget- Commission wird abgelehnt, dagegen wird die Verweisung einer ganzen Reibe von Titeln an dieselbe beschlossen. An die Budget-Commission wird ferner der Antrag Richter, betreffend die Verwendung der Ueberschüsse aus dem Invaliden- Fonds zur Deckung des Desicits, verwiesen. Die Rechnung der Oberrechnunscasse wird obne Debatte an die Rechnungs- Commission überwiesen. Auf eine Anfrage, ob die Regierung dem jetzigen Reichstage Vorlagen betreffs Abänderung der Gewerbe- Ordnung zu machen gedenke, antwortet der Präsident des Reichskanzler-Amts, Hofmann, daß solche Vorlagen, von einigen unerheblichen Vorschlägen abgeseben, in dieser Session nicht gemacht werden würden. Die Regierung verkenne nicht das Bedürfniß von Reformen, sei jedoch noch mit der Prüfung des Umfanges dieser Re formen beschäftigt. In der an die Interpellation des Abg. Richter(Meißen) sich anschließenden Besprechung trat Richter(Hagen) den Ausführ⸗ ungen des Interpellanten entgegen; ebenso den Bestrebungen, den gegenwärtigen gewerblichen Mißständen durch polizeiliche Maßnahmen abzu⸗ helfen. v. Helldorf befürwortete eine Abänderung der Gewerbeordnung im Sinne der Reform des Lehrlingswesen und Einführung von Arbeits- büchern 1c. Braun erklärte, seine Partei wolle nicht die Umkehr, gleich dem Interpellanten, son- dern den Aufbau. Reichensperger sprach sich gleichfalls für die Reform aus. Kapell empfahl den freieren Ausbau der Gewerbe-Ordnung, Lasker hingegen nur einzelne Verbesserungen, die jedoch mit der soeialen Frage nicht in Verbindung ge— bracht werden dürsten.— 13. März. In der heutigen Reichstags Sitzung erklaͤrte der Präsident des Reichskanzler: Amtes Hofmann in Erwiederung auf die Interpellation betreffs Jnbastirung des Redacteurs Kanteckt wegen Zeugniß- Verweigerung: Der Reichskanzler sei uerst durch die Interpellation zur Kenntniß des Vorgangs gelangt; den preußti- erselbe keine Weisungen ertheilen; soweit aber das Verhalten der Ad- ministrativ-Behörden, in diesem speciellen Falle U Postbehörde, in Betracht komme, beabsichtige der Reichskanzler nicht, dem pflichtnäßigen Er- messen der zustaͤndigen Behörden binsichtlich der Angelegenheit vorzugreisen, was zur Aufrecht⸗ erhaltung, der Disciplin bei einer Verwaltung von so schwer wiegendem öffentlichen Interesse un- bedingt nothwendig sei. Nachdem bierauf das Haus beschlossen hatte, in eine Discussion üder den Gegenstand der Interpellation einzutreten, nahm der General-Postmeister Stephan das Wort zur Rechtfertigung des Verhaltens der Behörde, welche dabei weder von Culturkampf-Interessen, noch von nationalen Sympathien oder Antipathien geleitet worden sei. Dagegen habe die Postbehörde es dringend nothwendig gefunden, bei diesem Anlaß den Bruch des Amts ⸗Geheimnisses und die Ver- letzung der Disciplin zu constatiren; hier müsse ein Postbeamter die Hand im Spiele haben und Redner bezog sich ferner auf die einschlägige Entscheidung des Ober⸗ tribunals und führte aus, daß die eidliche Ver⸗ der müsse ermittelt werden. sicherung Kanteck's, er habe die bezügliche Mit theilung nicht von einem Postbeamten erhalten, nicht genüge, vielmehr habe und behalte die Ver waltung die Pflicht, zur Wahrung der Disciplin die Sache weiter zu verfolgen. Was bleibe nun von den Angriffen auf die Post-Verwaltung noch übrig? Die Schuld an allem Uebel trage der Beamte, der seine Pflicht vergessen und nun nicht einmal den Mutb babe, dies einzuräumen. Die Behörde hahe ihre Schuldigkeit gethan.„Ich muß mit den Worten schließen: ich kann nicht anders.“(Beifall) — Außer der höheren Besteuerung von Bier und Tabak wird auch die Erhöbung des Kaffee— Zolles auf maßgebender Seite befürwortet. — In parlamentarischen Kreisen verlautet, der Staats- Minister General v. Stosch habe in Folge einer Bemerkung in der Rede Bismacck's in der Reichstags-Sitzung vom Sonnabend seine Entlassung gefordert. — Die Elsässer Autonomisten Schneegans, Nessel und Bergmann erbaten die Unterstützung der nationalliberalen Partei für alle auf das Reichstand bezüglichen Entwürfe, was ihnen die— selbe bereitwilligst zusagt. — Wegen durch die Presse verübten Beleidigung ist vom Gericht gegen den Redacteur Gehlsen auf 5 Jahre Gefängniß und gegen den früheren Legationsratb Graf Hermann Arnim auf drei Monate Gefängniß erkannt worden. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 12. März. Ignatieff's Besuch ist auf heute signalisirt. Ruß- land hat die Einsetzung einer Consular-Commission vorgeschlagen, wodurch die Mächte verläßliche Organe erbielten, während der Pforte die ver— haßte Ueberwachungs Commission erspart würde. — Am nächsten Samstag findet zu Ehren Midhat Pascha's ein großes diplomatisches Fest statt. Großbritannien. London, 11. März. Der„Agence Havas“ zufolge hätte der Pariser Correspondent der„Times“ heute Vormittag eine Unterredung mit General Ignatieff, aus welcher er den Eindruck mit fortgenommen hätte, daß Ignatieff auf seine Reise nach London noch nicht definitiv verzichtet habe. „— Die Unterzeichnung eines internationalen Protokolls nach russischem Vorschlag ist wahr scheinlich. Alsdann wird indeß englischerseits die Aufforderung, die Truppen von den türkischen Grenzen zurückzuziehen, ergehen. Italien. Rom. Der Deputirtenkammer sind Seitens des Finanzministers Depretis Gesetz⸗ Entwürfe betreffs Abänderung der Mahlsteuer und der Steuer auf das bewegliche Eigenthum, sowie Reorganisation der Grundsteuer vorgelegt worden. — In dem am 12. März abgehaltenen Con- sistorium hat der Papst nach Vortrag einer Allocution elf Cardinal Ernennungen, und zwar von folgenden elf Geistlichen verkündet: Benavides, Patriarch von West-⸗ Indien; Apazzo, Erzbischof von Capua; Gil, Erzbischof von Saragossa; Howard, Erzbischof von Neo-Cäsaria; Papa, Erzbischof von Santiago; Caverot, Erzbischof von Lyon; Canossa, Erzbischof von Verona; Serafini, Bischof von der Bischöfe; Nina, Assessor der Inaquisitions- Congregation, und endlich de Falloux, Geschäfts— führer der apostolischen Kanzlei. Ferner Amat, Morichini und di Pietro auf zum Sprengel Roms gehörige Sitze, die Ernennung von vier Bischöfen für Italien, von drei in partibus insidelium, * aus Stuttgart:„Große Aufregung erregt in dem benach— uche Borstand der Spar⸗ und Vorschußbank, der Leitung anvertraut: Instisun, wie sich heulte berausstellt, ein Deftci! von nahezu 250,000 Mark constatirt. f Her sleckorieflich versolgt wird, ist noch nichts Bestimmies Viterbo; Sbarelli, Secretär der Congregation bekannt. Nach Privalbriesen soll sich derselbe nach Madrid begeben haben. Leuten sind durch den gewissenlosen Beamten um ihre N pro- genassübrien und betrogenen Theilhaber an den Schulze clamirte der Papst die Versetzung der Cardinäle ichen Gründungen zu beklagen sind— der Sozialismus kann bei solhaner Entwickung der Dinge nur proftüren. und Alle werden die nichiswürdige Handlungsweise des einen für die Schweiz, einen für Malta und schließlich des Cardinals Ferrieri zum Camerlengo. Türkei. Constantinopel, 11. März. Die montenegrinischen Abgesandten haben gestern abermals mit Sapfet Pascha verhandelt, da indeß erstere ihre gesammten Forderungen aufrecht er- halten und die Pforte auf ihrem Widerspruch gegen dieselben bebarrt, so ist die Lage unverändert. Der gestrigen Conferenz wohnte auch Mukhtar Pascha bei, die nächste soll morgen stattfinden. Heute ist der Ministerrath zusammengetreten; wie es scheint, würde demnächst die Ernennung Khalil Pascha's zum Botschafter in Paris veröffentlicht werden. Rumänien. Bukarest. Das von der Kammer angenommene und vom Fürsten bestätigte General-Budget für 1877 veranschlagt die Ein— nahmen auf 81 und die Ausgaben auf 87½ Million Lei. Rußland Petersburg. Der Frieden ist bestem Vernehmen nach vorerst gesichert. Ignatieff's jetzige Vermittlungsvorschläge erscheinen allseitig annehmbar. Die Hauptpunkte sind an- geblich: schnellste Durchführung der Reformen Seitens der Türkei. Die Garantien seien un- wesentlich, falls die türkischen Christen unter curo— päischen Schutz gestellt werden. Letzterer Punkt dürfte vielleicht zurückgezogen werden. Aus Stadt und Land. Bad⸗Nauheim. Wie wir bören, ist der frühere Riitmeister v. Rolsmann zum Bade⸗Com missär ernannt worden. 0 J Darmstadt. Nachdem alle Disposi ionen für den um Y. und 10. April hüerselbst abzuballenden Pferde⸗ und Fohlen⸗Markt Seiens des Ex cutiv⸗Comues ge— troffen sind, darf man sich der besmmien ee hingeben, daß derselbe einen für alle Theile sehr besriedigen⸗ den Verlauf nehmen werde und daß das Fortbesteben eines solchen Markles in Darmstadt gesichert ist. Wesentliche Verbesserungen in den Arrangements werden alle die auf dem ersten Markt im vorigen Jahre laut gewordenen Kiagen umgeben und es ist Alles so vorgesehen, daß den verschiedenen Ansprüchen der Verkäufer und Käufer volle Genüge geleistet werden kann. Nreder-Ramstadt. In dem Salle eines bicsigen Landwirths ist die Lungenseuche zum Ausbruch gekommen und sind dieserthalb die nöchigen Vos sichtsmaßregeln an— geordnet worden. Allerlei. Köln. Die Pulver-Fabrikation des Sieg Thales florirt, jeden Monat gehen 1 bis 2 mit Pulver beladene Züge ab, in dieser Woche ein solche“, 10 Doppel⸗Waggons stark, nach Rußland; noch weitere Züge werden folgen. 1 a Im Uebrigen sei bier zur Richtigstellung ber 0 0 t⸗ sachen“, welche die Wabrheitslieve des„Vw in diesem Falle in keinem günftigen Licht ericheinen lassen, solgendes Thatsächliche angeführt und zwar nur im Hinblick auf die Vorschuß⸗ und Creditvereine, welche ibrer Zahl nach die slärkste, weit über die Hälste der in Frage kommenden Genossenschafzen umfassende 5. find. Der 1875er Bericht zäbli 2763 Vorschuß Creditvereine auf, d. i. 124 mehr als im Vorjahre(auf Deuisch⸗Oesterreich entfallen hiervon 1087, auf Preußen Mitgetbeilt werden ferner die Abschlüsse von 815 in⸗ ländischen Vereinen. Die Mitgliederzahl dieser 815 Ver— eine beträgt 418,251 mit einem Gesammtumsatz von 1.495 648 436 M., ca. 92 Millionen eigenen und 330 Millionen fremden Mitieln. Durchschnittlich kommt auf das Mitglied an eigenem Kapital 219,8 Mark, au fremdem Kapital 789,3 M., ein gewichtigies Zrugniß für das Vertrauen, dessen sich die Vereine erfreuen. Nach dem Bericht sind 1875 4 Vereine in Konkurs gerathen, 11 in Liquidation getreten. Es heißt im Uebrigen nur der Wahrbeit die Ebre geben, wenn wir ganz im Gegen— satz zu dem„Vorwärts“ behauplen, daß das deuische Ge⸗ nossenschastswesen von kleinen Ansängen zu einem groß⸗ artigen Ausschwung gelangt und aus der schweren Heim⸗ suchung, unter welcher Handel und Gewerbe schon seit Jahren leiden, nicht allein als tüchtig erprobt bervor⸗ gegangen ist, sondern auch neue Fortschrite gemacht bat. Möchten doch die Herren Sozialisten-Führer das Wort des neuen Präsidenien der Union, Hayro, beherzigen, der in seiner Bolschaft sagte: Derjenige dient seiner Partei am Besten, der seinem Lande am Besten dient. Handel und Verkehr. Friedverg, 14. Mä:z. Waizen M. 26.—. Korn N. 20.50. Gerste M. 19.—. Hafer M. 15—20. Kar⸗ toffeln M. 5.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo — 200 Zollpfund. Krankfurt, 12. März. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angeirieben waren: 400 Ochsen, 280 Kübe und Rinder, 316 Kälber und 300 Hämmel. Li« Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 63— 65. 2. Qual. M. 60-62. Kühe und Rinder 1. Qual. M. 58 bis 60., 2. Qual. M. 51—54. Kälber 1. Qual. M. 53., 2. Qual. M. 4850. Hämmel 1. Qual. M. 54., 2. Qual. M. 50—52. Frankfurt, 12. März. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 41., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29, Nr. 5 M. 23. Roggenmehl%8(Berliner Marke) M. 27. o. II.(berliner Marke) M. 22., Weizen ab Babhnbof hier M. 26.25—50., ab unserer Umgegend M 25.50—26.—., fremder je nach Qual. M. 21— 25.50. Korn M. 18.5 bis 19.50., Gerue M. 19—21., Hafer M. 15—18., Erbsen M. 21—24., Wicken M. 19., uinsen M. 21—30., Küböl M. 82. Die Preise versieben sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewich!= 100 Kilo. Minn 12. März. Kkooncten-Markt. Wanen per März 22.80 per Man 22.95. Kern ver März 16.80, per Mai 16.95. Hann ver März 16.70, per Mai 16.98. Rubö per Mai 35.30. Geld- Cours. Frankfurt am 13. März 1877. Genossenschaftliches. X Friedberg. Es ist eine bekannte Sache, daß die Füyrer der sozialistischen Partei in Deutschland mit be— sonderer Geringschätzung auf das verdienstvolle Wuken von Schulze Deutzsch, dem Vater des deulschen Genossen— schastswesens, blicken und sich keine Gelegenbein— ob passend oder unpassend ist ganz gleich— entgehen sassen um das ganze auf Sclosthilfe beruhende Gegossenschafis— wesen, wie es sich seit einem Vierteljihrhundert bet uns en wickelt bat, zunächst und vor Allem in den Kreisen der Arbeuer schlecht zu machen. So bringt der„Vor— wärls“, Centralorgan der Sozialdemoktratie Deutschlande, in seiner Nummer vom 4. März d. J. folgenden Artik ek: Schulze Delitzsch hat mit seinen Gründungen zur „Lö ung der sozialen Frage“ entschiedenes Unglück. Nicht genug damit, daß die bösen Thaisachen schon längst ir veruciheilendes Verdikt über die Spar-, Credit-, Consums, Rohstoff- und sonstigen Vereine abgegeben baben, vergehl noch zum Ueberfluß fast keine Woche, wo nicht bald diese: oder jener Verein sallirte, oder dieser oder jener Leiter eines der genannten Vereine es vorzöge, mit den ihm an vertrauten Geldern das Weite zu suchen, anstatt sie ehrlich zu verwalten. So schreibt man z. B. unterm 22. Februa barten Caunstalt und auch in biesigen Kreisen das plötz— Verschwinden des Commerzienraihs Paul Krauß, das seiner um gauz colossale Summen berrogen hat. Bis j tz! ist Das Desicit wurde durch Fälschungen verdecktz über den Auf— enthalt des früher hochangesehenen Commerzienraths Krauß, Eine große Anzahl von unbe mittelten sauren Ersparnisse betrogen worden.“ So seyr auch die Es gibt auch unter den Nicht⸗Sozialisten ehrliche Leute sauberen Commerzienraths Kraus einstimmig derurtheilen. 20-Frankenstücke[Mk. 16 26-30 Englische Sovereigns„ Mee Nussische Imperiales 8„ Holländische fl. 10-Stücken.„ 16 65 G. Ducaten. i ee e 9 60-65 Dukaten al nag, 9 64-69 Dollars in Gold. 8 3 4 16 19 Eingesandt. Von Wiesbaden aus kommt die Notiz, daß der Verein gegen das schädliche Hutabnehmen immer mehr um sich greift. Täglich erhält Oberst v. Tschudi Anfragen vor auswärts, wo ähnliche Vereine gegründet werden sollen; auch von Fried- berg aus soll man sich an denselben gewandt haben. Es ergeht nun die Bitte an die hiesigen Einwohner, daß Einer derselben die Sache in die Hand nimmt. Mitglieder mit und ohne Platte werden sich sicherlich finden, wie dies ja auch an anderen Orten geschah. Schon Goethe verlangte, daß man„mit Neigen und Beugen des bedeckten männlichen Hauptes“ grüßen solle und der mili— tärische Gruß ist sicherlich schöner und anmutbiger als das schädliche und unschöne Hutabnehmen. Die vereinigten Glatzianer und Hutkrämpen Friedbergs. Feinster Dorsch-Leberthran, fast geruch- und geschmacklos, in Flaschen mit gestem- peltem Metallverschluss à 60 Pfennig, Mark 1. und Mark 1. 70 Pfennig ächt zu haben bei Frau Hoflief. Windecker in Friedberg. Fh. J. Weiss in Nauheim. 207 Perfecte Köchin, die Hausarbeit übernimmt, gesucht. Offerten sind bel der Exped. des Anz. abzugeben. 780 — Fes * 1 * 2 5 5 7 332 * ** 27 b rei 2*⁰ U 44 ——— 15 Freitag den 16. März d. J., Vormittags 9 Uhr a Orundstücke Dender auf Antrag der Erben öffentlich an den Meist⸗ bietenden versteigert werden: meistbietend versteigert werben. für bie Neue Frankfurter Presse 800 W Güter⸗Versteigerung. fangend, sollen in hiesigem Rathhause die nachgenannten des verstorbenen Großb. Bürgermeisters Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 2. 114. 79. Grabgarten, Liebfrauengärten, e 4 an der Hockenmühle, 18 7. 476. Acker im kleinen Wartfeld, 7. 66. 400.„ daselbst, „ 5 . l 8. 107. 310.„ Großwartfeld, 8. 214. 755.„ am grünen Weg, 9. 80. 357.„ OGroßwartfeld, 11. 63. 1 0 11. 80. 250. Acker im Lachenfeld(Steinritsch), 11. 94. 305.) 11. 223. daselbst 12. 22. 773.„ Keeeingalgenfeld, 17 e. 588.. s8gelgenfel, 13. 168. 302. 13. 258. 430.(„ dascoß, 5. 6. S6. Wiese an der Seebach, 7. 10. 315. Acker, Kleinwartfeld, 2 78. 858.* daselbst, 10. 289. 390.„ Krummgewann, „ eee„ die Steinritsche, 1 93,„ Kleingalgenfeld, 12. 1289 18.„ der Viehtrieb. Gemarkung Fauerbach b. Fr. Flur. Nr. Meter. 2. 164. 1681. Acker unter dem Städterweg, 3. 32. 1144. rechter Hand dem Mainzer⸗ thorweg, 3. 88. 1144.„ obig dem Städterweg am Haingraben, 3. 102. 2356.„ daselbst, 3. 104. 2006.„ daselbst, 9 109: 275.„ an der Schlockergaß, 4. 244. 2069.„ an der Wingertsgaß, 5— 557„ an der Wungertsgaß, 4. 258. 2038.„ daselbst. Die hiesigen Flurschüßen sind im Besitze von Ver⸗ zeichnissen und sind beauftragt, jede gewünscht werdende Uuskunft zu ertheilen. Friedberg den 7. März 1877. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. Holz-Versteigerung im Fürstlichen Schutzbezirk Villingen. 758 Samstag den 17. d. M., Morgens 10 Uhr, sollen im obigen Schutzbezirk 40 Stück Eichen⸗, Buchen- und Nadelholzstämme= 6,38 Festmeter Inhalt nebst 13 Raummeter Eichen⸗, Buchen- und gemischtes Scheitholz, 135 Naummeter Eichen, Buchen- und gemischtes Prügelholz, 5 Buchen Durchforstungsreiser! Der Anfang wird mit dem 1151 Raummeter Eichen-, öffentlich verkauft werden. Stammholz gemacht. Hungen den 9. März 1877. Fürstliches Rentamt: Demme. Holz⸗Versteigerung. 761 Freltag den 16. März 1877, von Vormittags 9¼ Uhr an, werden in den Freiherrlich von Ritter'schen Waldungen zu Hof Hasselheck 18 Raummeter Kiefern ⸗Rundscheitholz, 9„ Prügelholl, 9,8 5„ Stockholz, 4325 Wellen Kiefern⸗Reiserholz, 29 Läste Allexleiholz, 114 Stämme Kiefernstammholz, 6— 10 Meter lang und 15—24 Centimeter Durchmesser, 142 Stuck Riefernstangen von 5—9 Meter Länge und 9—14 Centimeter Durchmesser an den Meistbietenden versteigert. Der Anfang der Versteigerung nächst der Hasselhecke. Friedberg den 8. März 1877. In Auftrag der Freiherrlich von Ritter'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim Heldt. 3 Versteigerung. 807 Freitag den 16. März l. J., Nachmittags 2 Uhr, soll in hiesigem Rathhause eine Kuckucks-Uhr öffentlich ist am Tannenschlag 3. März 18577. zoglichek Ortsgericht Friedberg. Fou car. Einen Mitleser sucht Friedberg den Großher 804 In den Freiherrlich Lon Franckenstein'schen Wald⸗ distrikten Buchenkron, Jaͤgersruhe und Dietzenberg werden versteigert: Holz- Versteigerung. 1. Dienstag den 20. März d. J. 66 Raummeter Birken-Prügelholz, auf hlesigem Rathhause geeigneter Faselochse werden. Jaselochs-Versteigerung. 799 Freitag den 16. d. M., Nachmittags 1 Uhr, soll ein schwerer zum Schlachten öffentlich meistbietend verstelgert Bönstadt den 12. März 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Bönstadt. Seibel. 71 1 Aspen⸗ 7700 Stück Buchen-Wellen, 2400„ Virken⸗, Eichen⸗Wellen, 7100„ Aspen⸗, Nadel⸗ 230„ Birken- und Weiden⸗Schippenstiele. 2. Mittwoch den 21. März d. J. 13 Raummeter Buchen-Prügelholz, 18 1 Birken 1 34 5 Kiefern⸗„ 3100 Stück Buchen Wellen, 14000„ Birken⸗Eichen- Wellen, 6000„ Nadel⸗Aspen⸗- 27„ Nadelstangen von 5 Centim. Durchmesser. Zusammenkunft an beiden Tagen Morgens halb 10 Uhr auf dem„Neuen Weg“ im Distrikt Buchenkron. Ockstadt den 12. März 1877. Der Freiherrlich v. Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Montag den 19. Mürz im Riedwald bei Ettingshausen; Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Harbacher Weg an der Pfaffenschneise: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish Raummeter. Wellen. Buchen 79 48 2 128 Eichen 16 83 96 104 Nadelholz 33 270 85 142 Das Eichen ⸗ Scheitholz ist rund gelassen und auf 2½ Meter abgelängt. Dienstag den 20. Mürz im Höler bei Lich; Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem Garbenteicher Weg, circa/ Stunde von hier: 239 Eichenstämme, 15—34 Centimeter stark und 4—11 Meter lang mit 61 Kubikmeter Inhalt; 316 Kiefernstämme, 15—40 Centim. stark und 4—15 Meter lang mit 140 Kubikmeter Inhalt; 23 Eichen- und 153 Fichtenstangen; 264 Raummeter Kiefern Rundscheitholz von 2½ Meter Länge. Zahlungsfrist gegen Bürgschaft bis Martini 1878. Lich den 12. März 1877 797 1 1 1 1 6 Wimmenauer, Forstrath. Holz ⸗Versteigerung. 795 Dienstag den 20. und Miitwoch den 21. d. Mts., jedesmal Vormittags um 9 Uhr, sollen im Rodheimer Gemeindewald, in den Distrikten Wellenberg und Katzer⸗ born, folgende Holzsortimente öffentlich meistbietend ver- steigert werden: 107 Naummeter Buchen-Scheitholz, 532 4 Nadel— 24 1 Buchen Prügelholz, ö 472* Nadel⸗ 5 113 5 Buchen Stockholz, 351 5 Nadel 5. 2550 Stück Buchen-Wellen, 6820„ Nadel⸗.„ 10 Buchenstämme von 27—63 Centim. Durchmesser und 3—9 Meter Länge, Eichenstämme, Nadelstämme von 15— 36 Centim. Durchmesser und 5—15 Meter Länge. Die Zusammenkunft ist auf der Waldbahn oberhalb der von Homburg nach Friedberg führenden Chaussee. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs frist bis 1. September d. J. gestattet. Bemerkt mird, daß am ersten Tage nur Nadel-Brenn— holz zum Ausgebot kommt. Rodheim v. d. H. den 12. März 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. J. V. d. B. Wehrbeim, Beigeordneter. Holz- Versteigerung. ot Mittwoch den 21. März d. J. soll in dem Oft heimer Gemeindewald, Distrikt Dimark und Haide, nach⸗ verzeichnetes Bau- und Brennholz verstelgert werden: 3 Eichenstämme, 4—5 Meter Länge, 32 Radelstämme, 12— 20 3 174 ** 7 Raummeter Buchen⸗Knüppel, 3 7 Nadel-— 5690 Wellen Buchen Reisig, 9 Eichen-„ 570 Nadel⸗„ 346 Raummeter Buchen Stockholz, 10 1 Nadel-„ Die Zusommenkunft und der Anfang ist präels 10 Uhr Vormittags im Distrikt Dimark. Ostheim am 12. Marz 1877. Großherzogliche Bürgermeisterel Ostheim. Schimpf. Bemerkt wird noch, daß an demselben Tage elrea 2 Morgen Waldung daselbst an Ort und Stelle ver⸗ A. Müller. Holz ⸗Versteigerung. 806 Montag den 19. d. Mis., Vormittags um 10 Uhr anfangend, kommen im Gemeindewald Ockstadt nachver⸗ zeichnete Holzsortimente zur Versteigerung: 4 Jungerwald. 30 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 10 5 Eichen⸗ 4 42 4 Buchen⸗Prügelholz, 16 5 Eichen⸗ 7 55 5 Buchen⸗Stockholz, 1500 Wellen Buchen, 375* Eichen, 6 Eichenstämme von 5—7 Meter Länge und 20—24 Centimeter Durchmesser. B. Im früheren Gemeindewald, Schlag Nr. II. 18 Raummeter Kiefern⸗Prügelholz, 10 8 Stockholz, 109 Wellen Eichen, 1318„ Kiefern. 0. Schlag 16 und 17. 3450 Wellen Birken und Eichen, 400 Gebund Ginstern. Bemerkt wird, daß die Birkenwellen sich gut zu Besen⸗ reiser eignen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird das Holz bis Ende Oktober 1. J. verborgt. Der Anfang der Versteigerung beginnt um die oben angegebene Stunde im Jungenwald. Ockstadt den 13. März 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt. J. B. d. B.: Dienst, Beigeordneter. 8. 32 88 5 2 2 85 88 2 2 88* 28 —— 2 S2 2 2 S S 28 3 2 3 Die soeben erschienene Nr. 24 enthält: Die Stufenjahre eines Glücklichen. Roman von Louise von Frangois.(Fortsetzung.)— Unter der rothen Fahne. Von R. Soeius. II.— Eine wilde Welt.— Auf dem Sammelplatz der russischen Armee. Von unserem Berichterstatter. Mit drei Originalfeder⸗ zeichnungen von N. Karasin.— Am Familientische: Hochzeits- und Leichenditter. Mit zwei Bildern von E. Stammel.— Bücherschau. XLVI.— Aus Kischinew. Zu Bestellungen empfiehlt sich Carl Bindernagel in Friedberg. Erdmühlen für Ziegeleien und Backsteinbrennereien fertigen in zweckmäßigster und solidester Ausführung für Hand⸗ und Goͤpelbetrieb zu billigen festen Preisen Gießen. Heyligenstädt 8 Comp., 751 Maschinenfabrik. Brodpreise vom 16. bis 31. März. Nach eigener Angabe der Bäcker Für Friedberg, Bad- Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch- ꝛc Preise vom 16. bis 31. März. Nach eigener Angabe der Meßger. Für Friedberg und Butzbach unverändert. Für Bad⸗ Nauheim: Pr. ½ Kilo. Ochsenfleisch 68 Pf. M. Pf. Kuhfleisch, gem. ö8„ Schweinefleisch— 88 5 ungem.—„ Doͤrrfleisch— 86 Hammelfleisch 50„ Solperfleisch— 0 Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 1 3 Kalbfleisch 50„ Schinken 1 Keil und Carre—„ U Leber- u. Blutwurst— 80 Nierenfett 56 m„ Schwartenmagen— 91 Hammelsfett—„ Cervelatwurst 1 60 Schaaffleisch—„ Fleischwurst— 91 Bratwurst— 91 Schmalz, ausgelassen, 91 Pf., unausgelassen 86 Pf. Schweinen Keil und Carre bei sämmtl. Meßgern 72 Pf. Ausnahmspreise. Bei W. Bieler Hammelfleisch 60 Pf., Schmalz, ausgelassen, 1 Mark.— Bei Fr. Langs dorf ger. Speck 96 Pf.— Bei H. Aletter und Fr. Graff Schinken 1M.— Bei H. Klinkerfus Cervelat⸗ steigert wird. wurst 1 M. 70 Pf. Die zwölfte 17. März l. J., Abends 1 29 3) 40 5 Eingetragene Genosseuschaft.) General Versammlung. ordentliche General-Versammlung des Vorschuß⸗ 8 uhr, im Saale des Herrn Georg Steinhäußer Tages Ordnung. Geschäftsbericht des Vorstandes. Bericht des Ausschusses über die Prüfung der Bilanz. Entlastung des Vorstandes. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes. Ergänzungswahl des Ausschusses. und Credit-Vereins(eingetragene Genossenschaft) wird Samstag den II. hier stattfinden und laden wir hierdurch unsere Mitglieder ein. Vorschuß; und Credit-Verein zu Triedberg. Nach F. 20 der Statuten treten aus dem Ausschusse die Herren Ludwig Grödel, Seligmann Hirschhorn, Adam Rausch II. und sind wieder wählbar. Für den verstorbenen Herrn Joseph Ben Friedberg den 10. März 1877. 770 der findet eine Neuwahl statt. Für den Ausschuß: C. Seriba, I. Vorsitzender. Jost 8 Baumgärtner's Comptoi stets vorräthig bei r⸗Feder Earl Bindernagel. 798 1. Bau⸗ und Mittwoch den 480 Fichenstämme von 14—31 Centimeter Durchmesser und bis 18 Meter Länge, 12 Eichen⸗ und Birkenstämme von 14— 17 Centimeter Durchmesser und bis 6 Meter Länge, 69„ Birkenstangen„ 8—14 159 Fichtenstangen von 9—12 Centimeter Durchmesser und bis 14 Meter Länge. N 2. Brennholz. Donnerstag den 22. März. 12 Raummeter Buchen Prügelholz, Nadel⸗ und Weichholz⸗Prügel, 210 5 900 5 Nadel⸗St 13000 Nadelwellen. Der Anfang und die Zusammenkunft ist in dem Fichtenkopf zunächst dem hohen Eichwald an dem Vieinal— weg von Lich nach Hatten rod links Morgens 9 Uhr. Bei genügender Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini 1878 gestattet. Lich den 10. März 1877. Holz⸗Versteigerung. In den Waldungen der Stadt Lich, Distrikte Unterer und Oberer Speierlingskopf und Fichtenkopf, kommen Mittwoch den 21. und Donnerstag den 22. März l. J. zur Versteigerung: Werkholz. 21. März ** ockholz/ Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. hring. 792 Es wird versteigert: Donnerstag den 22. März aus den Distrikten Hain, Finkenlöcher Heege und Wann: Scheiter. Knüppel. Reisig. Stöcke. Raummeter. Buchen 154 115 403 37 Eichen 74 I. u. II. Kl. 34 34 34 Nadelholz, Aspen ꝛc.— 10 16— Sämmtliches Holz wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt. Naummeter Stammreiser im Hain. Freitag den 23. März aus 10 Eichenstämme 8⁰ 9 20.14 5 120 Fichtenstämme„ 18—29 3 3 Hainbuchenstäamme„ 28-33 7 4 Buchenstämme„ 37-48 5 3 Eichen⸗Derbpstangen„ 13 5 116 Fichten⸗ 5„ 9— 14 5 Das im Distrikte Hain lagernde Holz(85 Eichen⸗ beiden anderen Distrikten zerstreut liegende Eichen-, Buchen- und Nadelholzstämme und Derbstangen werden bei der Versteigerung nicht vorgezeigt. Forstwart Damm zu Finkenloch ertheilt bezüglich des Holzes, welches an beiden Versteigerungstagen nicht vorgezeigt wird, nähere Auskunft. Die Zusammenkuuft ist an beiden Tagen bei Forsthaus Finkenloch um 10 Uhr Vormittags. Ortenberg am 8. März 1877. Holz Versteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. von 51—90 Centimeter Durchmesser und 5—9 Meter Länge, Unter dem Reisholz befinden sich 250 oben genannten Distrikten: —1 1** 7 „ 17 11—22„ 1 1 1 5„„ „„ 5—9 7 1 „„ 6—10„„ 5 e e 1* und 3 Hainbuchenstämme), sowie verschiedene in den Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. er. Jost& Baumgärtner's Comptoir- Feder 803 stets vorräthig. Scriba'sche Buchhandlung. Kische Bratbückinge 805 bei Wilh. Fertsch. 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