herd ent burger deeteter— 5 ethen Stzzel, rin Act u u 175 usteine ten f ae. ee „ & Cen., 1201 1 1 — 2 * „ die verwiesen. absehen, weil die Finanzlage der Bahn zu mih lich, 1877. Donnerstag den 15. Februar. 19. berhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Peter Kuhl, Heinrich Werner II., Johannes Diehl XVI. und Konrad Winter IV., sämmtlich von Hoch- Weisel, sind als Wiesenvorstandsmitglieder ernannt und verpflichtet worden. Deutsches Reich. Darmstad t. Am 5. Februar wurde der Directot des Hofgerichts in Gießen, Geheimerath Völker, auf Nachsuchen unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt, und am 12. Febr. der Hofgerichtsrath Hahn in Darmstadt. zum Director des Hofgerichts in Gießen ernannt; am 5. Febr. wurde ferner der Kreisveterinärarzt Dr. Lorenz von Schotten nach Lauterbach, am 8. Febr. der Kreisassessor Dr. Zeller von Alzey nach Offenbach versetzt; sodann wurde der Regier⸗ ungs ⸗Accessist Dr. Fischer aus Darmstadt zum Kreisassessor in Alzey, und am 10. Febr. der Gymnastallehrer Dr. Saalfeld zu Wetzlar zum Gymnasiallehrer in Darmstadt ernannt. Darmstadt. Sicherem Vernehmen nach besteht in Abgeordneten Kreisen die Absicht, in der Kürze einen Antrag einzubringen, wonach die Regierung ersucht werden soll, beim Bundes rathe dahin zu wirken, daß, wenn irgend thunlich, bis zum Inkrafttreten der Reichs-Jusliz-Gesetze eine Reichs Notariats Ordnung vorgelegt und bezw. verabschiedet werde. — Während es bisber zweifelhaft erschien, ob der dermalige Landtag überhaupt zur schlicß⸗ lichen Berathung der bei der Eröffnung vorge— legten neuen Steuer-Gesetze kommen werde, ver— lautet jetzt mit Bestimmtheit, daß die betreffenden Vorlagen zunächst einer Umarbeitung bei der Regierung auf Grund der erstatteten Ausschuß Berichte unterzogen und hiernächst neue Entwürfe an den dermaligen Landtag zur Berathung und Beschlußfassung kommen werden. Alzey. Bei dem Redacteur der„Wörrstadter Zeitung“(und des„Alzeyer Anzeige- Blattes“) fand vor einigen Tagen Haussuchung wegen eines in derselben erschienenen Artikels statt, der dem Ober ⸗Consistorium hart zu Leibe ging. Das Manuscript wurde aufgefunden. Berlin, 11. Febr. Heute Nachmittag 3 Uhr fand ein Minister⸗Conseil unter Vorsitz des Kaisers statt, welchem auch der Kronprinz belwohnte. 12. Febr. Das Abgeordnetenhaus wählte durch Acclamation das seitherige Präsidium für die Dauer der Session wieder. Hierauf wurde in erster und zweiter Lesung die Vorlage, betr. Aufhebung des Lehens- Verbandes für den Gellungs- Bezirk des ostpreußischen Provinzial Rechtes angenommen. Ebenso die Revision des Reglements der öffentlichen Feuer- Societäten. Der Gesetzentwurf wegen der Uebernahme der Zins- garantie für die Berlin- Dresdener Eisenbahn Prlotitäts-Anleihe wird an die Budget⸗Commissien Der Handels-Minister hebt hervor: Es bandle sich um die Verstärkung des staatlichen Einflusses auf das Essenbahn-Wesen, woju sich durch den Vertrag mit der Berlin- Dresdener Bahn Gelegenheit bot, von einer käuflichen Uebernahme der Bahn turch den Staat müsse die Regierung als daß eine wünschenswerthe Rentabilität zu er— warten sel. Minister Camphausen wies auf die große Bebeutung der Berlin- Dresdener Bahn vom politischen Stand punkte aus hin. Das Ver- die Regierung die in Bedrängniß gerathene Bahn unterstütze und den schaftlichen Interesse führen wolle. Der Antrag Heereman wegen Abänderung des die Wahl, prüfung betreffenden Paragraphen der Geschäfts- ordnung wird in der Commissions- Fassung genehmigt und die Zahl der Wahlprüsungs-Com- missions- Mitglieder auf 14 festgesetzt und endlich der Rest des Etats des Ministere für die land— wirthschastlichen Angelegenheiten und der Antrag der Budget-Commission auf eventuelle Erhöhung der Beihülfe zu landwirthschaftlichen Mittelschulen und auf Einleitung internationaler Verhandlungen be— hufs strenger Ueberwachung der Rinderpest in zweiter Lesung genehmigt. 13. Febr. Dem Abgteordnetenhause ist nunmehr der Gesetz-Entwurf, betreffend die Theil- ung der Provinz Preußen in zwei Provinzen, zugegangen. In der heutigen Sitzung wurde die zweite Lesung des Etats des Handels⸗Ministerjums fortgesetzt. Die hierbei vorgebrachten Behaupt⸗ ungen Duncker's, daß wichtige Bauten nicht aus- geführt seien und die Instandhaltung monumen: taler Bauten vernachlässigt wäre, wies der Handels— minister energisch zurück, indem er hervorhob, daß die Ausführung von Neubauten nur mit Zustim- mung des Finanzressorts begonnen werden könne und etwaige Versäumnisse seines Amtsvorgängers nicht er zu verantworten habe; gerade die all— mählige Ausführung der Bauten habe sich als vortheilhaft erwissen. Hammacher sprach unter Hinweis auf die ungünstige wirthschaftliche Lage den Wunsch aus, daß große nützliche Unternehm⸗ ungen, besonders Canal-Bauten, in Angriff ge- nommen würden, worauf der Mintster bemerkte, dem Hause werde demnächst eine Vorlage wegen Bewilligung von außerordentlichen Crediten zu Eisenbahn-Bauten zugehen. Rach einer weiteren Debatte, an der sich namentlich Windthorst(Biele— feld) und Lasker betheiligten, wurde der Antrag Duncker's, die Regierung aufzufordern, angesichts des wirthschaftlichen Nothstandes mit der Ausführ— ung solcher Bauten, wozu die Mittel Seitens der Landes-Vertretung bewilligt sind, sofort energisch vorzugehen, einstimmig angenommen. Ferner stimmte das Haus dem Antrage Gärtner's zu, wonach die Zuschüsse zur Unterhaltung der polßptechnischen Schule zu Aachen ausgesondert und solche der Berliner Bau- Academie und dem Polßptechnicum zu Hannover zugewiesen werden sollen. Im Uebrigen wurde der Etat des Handels-Ministertums nach unwesentlicher Debatte genehmigt, mit Aus- nahme einiger Positionen, die an die Budget— Commisston gewiesen wurden. — Der Kaiser wird, nach den vorläufig ge— troffenen Bestimmungen, in der dritten April- Woche wie gewöhnlich sich zur Erholung nach Wiesbaden begeben. Von Wiesbaden aus beab— sichtigt der Kaiser alsdann den Reichs-Landen, speciell Straßburg und Metz, seinen Besuch abzu— statten. Der Kalser gedenkt auch in diesem Jahre Ems und Gastein wieder zu besuchen. Die kurz vor dem 70 jährigen Militär-Jubiläum des Kaisers aufgetauchte Nachrscht von einer bevorstehenden fahren det Reglerung beschränke sich darauf, daß Amnestie taucht von Neuem und mit dem Anschein Betrieb derselben im gemein- von Richtigkeit wieder auf. Der Kaiser soll sich zum Erlaß einer Amnestie in beschränktem Um- fange entschlossen haben, welcher an dem bevor- stehenden kaiserlichen Geburtstage erfolgen soll. — Dem Vernehmen der„N. Pr. Ztg.“ zu⸗ folge wird an maßgebender Stelle beabsichtigt, ein drittes Bataillon des jetzt bekanntlich aus zwei Bataillonen bestebenden Eisenbahn-Regiments zu errichten. Dies dritte Bataillon wird den Namen„Telegraphen- Bataillon“ führen und seine Garnison wahrscheinlich in Mainz erhalten. Wenn die vorbereitenden Entscheidungen in Betreff der Neuformation erfolgt seitn, stehe für den Reichstag eine Vorlage wegen der bezüglichen Geld-Forderung zu erwarten; ob schon in der bevorstebenden Session oder erst im Herbst, soll noch nicht feststeben. — Der frühere Legations-Rath Graf Hermann Arnim hat, wie verlautet, den Staats- Aywalt Tessendorff wegen öffentlicher Beleidigung verklagt. Posen, 13. Febr. Wegen Ertheilung von Fasten-⸗Dispensen in drei Fällen wurde der biesige Propst Pendrinoki vom Criminal- Senat des biesigen Appell Gerichtes, auf Grund des Gesetzes über die Verwaltung der erledigten katholischen Bis- thümer, zu sieben Monaten Gefängniß verurtheilt. Limburg. Bisher gab man sich über den gegenwärtigen Aufenthalt des Bischof Blum allerlei Vermuthungen hin. Die von der Kanzel verlesenen Fastenvorschristen geben darüber Aufklärung: die— selben sind von Rom aus datirt. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 12. Febr. Alle Combinationen wegen des ungarischen Minister- Wechsels sind gescheitert, deshalb werden morgen die Verhandlungen über die Baulfrage zwischen der österreichischen Regierung und den Ministern Tisza und Szell beim Minister-Präsidenten Fürsten Auersperg fortgesetzt. Pest, 11. Febr. Dem„Pester Llopd“ zu- folge wären die Verhandlungen mit Maflath und Sennpey gescheitert und hätte der Kaiser Bitto, Ghyeiv, Szlavy und Tisza aufgefordert, sich morgen bei ihm einzusinden, um Vorschläge be— züglich einer anderweitigen Cabinets- Bildung zu machen. Belgien. Brüssel. Die Nachricht der „Correspondenz Havas“ in Bekteff des Rücktritts des Ministeriums ist erfunden. Nur Malou allein wird sich zurückziehen im Fall der Verwerfung seines modificirten Wahl-Reform-Entwurfs. Großbritannien. London, 12. Febr. Im Oberhause erklärte Cadogan auf die Anfrage St. Albans, daß die nach Konstantinopel gesandten Ingenieur- Ossiziere nur dahin gesandt worden seien, um sich im Interesse Englands Insormationen zu verschassen. Der Pforte sei hiervon keine Mittheilung gemacht worden.— Im Unterbause theilte Gladstone mit, er werde am Freitag die Aufmerksamkeit des Hauses auf die Depesche des Lord Derby an Sir Heniy Elliot vom 5. Sept. lenken, um die Ansichten der Regierung bezüglich derselben zu erfahren. Nortbeote erklärte Mulr auf seine Anfrage, daß die Türkei Vorsorge ge treffen süc die Bezahlung des Februar Coupons der 1855er Anleihe. Bezüglich der Anleihe von 1854 seien Frankreich und England in Konstanti⸗ nopel vorstellig geworden. Auf die Anfrage Camp⸗ bell's erwiederte der Schatzkanzler Northeote, Sir Henry Elliot sei noch im acliven Dienste. Der Parlaments-Unterstaats- Secretär Bourke erklärte auf eine Anfrage Forster's, es sei kein Grund mehr vorhanden, die Depesche Derbp's nicht mit⸗ zutheilen, durch welche die Pforte benachrichtigt wird, daß sie, im Falle eines Krieges mit Ruß- land, auf keine materielle Unterstützung von Seiten Englands zu rechnen habe. Spanien. Madrid, 11. Febr. König muß wegen Katarrhs das Bett hüten. Türkei. Constantinopel, 12. Febr. Anläßlich hierher gerichteter Anfragen bezüglich der gestern an verschiedenen Börsenplätzen ver— breiteten Nachricht von einer bedrohlichen Haltung, welche 4000 bewaffnete Softas angenommen bätten, und dem bevorstehenden Ausbruch ernsthaster Ruhe- störungen wird auf das Bestimmteste erklärt, daß Constantinopel vollständig ruhig und die Meldung von 4000 bewaffneten Softas erfunden ist. Serbien. Belgrad, 12. Febr. Der Minister Christic ist mit der Mission als Bevoll; mächtigter Serbiens für den in Constantinopel abzuschließenden Frieden beauftragt. Rußland. Petersburg. Laut Nach- richten aus Jassy vom 9. Februar hätten die Russen alle nöthigen Vorbereitungen getroffen, um am 25. Februar über den Pruth gehen zu können. Die Lebensmittel sind auf zwei Monate gesichert, 2000 Mann vom Geniewesen und 4000 Ponton- niers wurden nach der Donau dirigirt, auch soll dem Vernehmen nach ein drittes Schienengeleise auf der rumänischen Eisenbahn gelegt werden. — Nach einer Wiener Depesche der„A. Z.“ ist am 5. Februar ein russisch-rumänischen Vertrag abgeschlossen worden, welcher den Durchzug der Russen regelt, aber keine Cooperation Rumäniens feststellt. — Der„Golos“ schreibt, indem er die neu— lichen Klagen der deutschen Presse über die deutsch— feindliche Stimmung der russischen Organe erörtert: Die innigste Freundschaft, die wir mehr und mehr zwischen beiden Mächten befestigt zu sehen wünschen, ist kein Hinderniß für die Selbstständigkeit und Freiheit der internationalen Action, welche Deutsch— land für sich beansprucht, und welche wir auch für unser Vaterland wünschen. — Als Kriegs- Plan wird angegeben, man beabsichtige, wenn es zum Kriege kommt, mit großen Kräften und auf mehreren Punkten in Bulgarien einzudringen, um sowohl die türkischen Kräfte zur Zersplittereng zu zwingen, als auch um die Festungen cerniren zu können, ohne daß dadurch der Actions Fähigkeit der Armee Eintrag geschehe. Mit dem Festungs Vierecke Rustschuk⸗ Varna Silistria-Schumla will man sich nicht zu intensiv beschäftigen. Amerika. Washington, 11. Febr. In der Sonnabend Nachmittag stattgehabten gemein- schaftlichen Sitzung des Senats und der Repräsen⸗ tanten-Kammer wurde die bereits gemeldete Ent— schließung der Präsidenten⸗Wahl-Commission über die Wahl der Wahlmänner in Florida vorgelegt, Sechs Senatoren und zwölf Deputirte brachten schriftliche Einwendungen vor. Der Senat ge- * alsbald den Beschluß; die Kammer ver— tagte sich jedoch, ohne einen Beschlu bis Wente e e * 12. Febr. Präsident Grant erklärte in einer gestrigen Unterredung mit dem Vertreter der „Associeted Preß“, wenn die Wablen Louistana's annullirt würden, sei weder Hayes noch Tilden als gewählt zu betrachten; dann habe das Repräsen⸗ tantenhaus den Präsidenten zu wählen. Die Commission ber Kammer zur Prüfung der Wahl Südcarolina's erklärte: Hayes erhielt die Majorität. 2 2 Febr. Das Repräsentantenhaus stimmie dem Beschlusse der Fünfzehner-Commission, daß die Wahlstimmen Florida's als für Hayes abgegeben zu betrachten seien, nicht zu. Dessen ungeachtet bleibt dennoch der Beschlußz der Fünf— zehner-Commission in Kraft, weil er nur durch den übereinstimmenden Beschluß beider Congreß⸗ Der hänser umgessoßen werden kann. Nach der Sitzung des Nerd rnlentedallee fand eine gemeinsame Sitzung beider Häuser statt, um die Zahlung der Wahlstimmen Louisiana's in alphabetischer Reihen⸗ folge fortzusetzen. Da Einsprüche und Proteste sowohl von Republikanern als auch Demokraten erfolgten, wurde in Folge dessen die Angelegen heit an die Fünfzehner-Commission überwiesen. Ottawa, 12. Febr. In der gemeinschaft⸗ lichen Sitzung beider Häuser des canadischen Parlaments proteslirten zwei Parlaments Mit- glieder von British Columbia gegen das Vor— gehen der canadischen Regierung bezüglich der Pacificbahn und drohten mit dem Austritte British Columbia's aus der canadischen Union. Aus Stadt und Land. Mainz, 12. Jebr. In Folge der anhaltenden Regen⸗ güsse sind Main und Ryein überall im Steigen. Allerlei. Frankfurt, 13. Febr. Die Gefahr, daß der Main seine User wie im vorjährigen Februar überfluthen werde, scheint beseiligt, denn im Lause der Nacht fiel das Wasser, nachdem es 12 Fuß Pegelböhe erreicht hatte bis auf 11½ Fuß(10 Uhr) zurück. Die amtlichen Depeschen vom Obermam constatiten ein langsames Fallen. Limburg. In Diez wurden am 8. d. M. zwei der Falschmünzerei verdächtige Individuen verbaftet. Ein Paar Lahnsteiner haben dieselben schon länger beobachtet und sich auf ein Angebot, ihnen falsches Geld abzukaufen, ein⸗ gelassen. Einer der Verdächtigen ist leider entsprungen, die beiden anderen, welche aus Thalbeim im Amt Hadamar wären, nach Limkurg in's Kreisgerichtogefängniß eingeliesert. Heidelberg. Die Unsicherheit nimmt in hiesiger Gegend bedenklich zu. In einer Nacht sind neulich an zwei verschiedenen Stellen der Stadt Raubanfälle verübt worden, in einem Falle sogar unter Anwendung des Messers. Der Stadtratb hat von sich aus auf die Eni⸗ deckung der Thäter eine Belohnung von 300 Mark gesetzt. Staffelstein, 9. Febr. Der Thäter des scheußlichen Mordes bei Unterneuses ist entdeckt und wurde heute ge— fänglich bier eingebracht. Den Ansttrengungen der bie— sigen Gensdarmerie gelang es, denselben ausfindig zu machen. Es ist ein von bier gebürtiger, aber schon seit vielen Jahren auswäris dienender Knecht mit Namen Wühelm Gihl, der nach mit Saufen und Schlemmen vollbrachtem sogenannten„Köbeltage“(Dienstbotenwechsel am Lichtmeßziele) auf dem Nachhausewege Früb halb 4 Uhr die That vollbrachte. Steck und Messer halfen auf die Spur und der heute erfolgten Verhaftung folgte sogleich das Geständniß. Dresden 10. Febr. Der Wasserstand der Elbe ist seit gestern bedeutend gestiegen und noch im Steigen, Heute Mittag zeigte der hiesige Pegel ziemlich 2 Meter über Null. Danzig, 9. Febr. Das Tyauwetter macht seit gestern bereus seinen Einfluß auf die Eisdecke der Weichsel in stärkerem Maße geliend. An der unteren Nogat wird an der Vermachung der Brücke fleißig fortgearbeitet. Das Wasser in dem überschwemmten Gebiet fällt jetzt recht bedeulend. In manchen höber gelegenen Ortschaften des übetschwemmien Gebietes, beispielsweise in Terranova, ist schon recht viel Land srei von Wasser und auch in den am tiessten inundirten Ortschaften, wie Ellerwald, Wickerau ꝛc. malkit sich unter der Eisfläche theilweise bereits Land. New⸗MPork, 11. Febr. Der Hamburger Dampfer „Bavaria“ ist auf der Fahrt von New Otleaus nach Liverpool am 6. Februar auf offenem Meere verbrannt. Passagiere und Mannschaft wurden gerettet und in Brausort(Südcarolina) gelandet. Der Dampfer gebörte nicht mehr der Hamburger Dampfschifffahrts Gesellschaft, sondern war schon im Jahre 1876 nach England ver— kauft worden. Kalkutta, 11. Febr. Nachrichten aus Ahmebdabad zusolge fand in der dortigen Pulverfabrik eine Explosion statt, wobel 50 Personen getödtet und gegen 1000 Personen verwundet wurden. Die Ursache der Katastrophe ist noch unbekannt. Handel und Verkehr. Friedberg, 14. Febr. Waizen M. 24.50. Korn M. 20.—. Gerste M. 18.20. Hafer M. 15—19. Kar⸗ toffeln M.—. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo — 200 Zollpsund. Frankfu c, 12. Febr. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1, M. 41., Nr. 2 M. 37. Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., Nr. 5 M. 23. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 27., zo. II.(Berliner Marke) M. 22., Weizen M. 25.25. Korn M. 17.75— 19.25, Gerstie M. 19—21., Hafer MN. 15.50— 17.75, Kohlsamen M.—. Erbsen M. 21—24., Wicken M. 19. Linsen M. 21—30., Nüböl M. 82. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zoll— gewicht— 100 Kilo. Nrankfurt, 12. Febr.(Viehmarkt.) Der heutige Markt war gut befahren. Ochsen waren elwas angezogen. Angetrieben waren: 320 Ochsen, 196 Kühe und Rinder, 200 Kälber und 600 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 63—65., 2. Qual. M. 5860. Kühe und Ninder 1. Qual. M. 60., 2. Qual. M. 54. Kälber 1. Qual. M. 55., 2. Qual. M. 40. Hämmel 1. Qual. M. 55., 2. Qual. M. 4046. Schweine das Pfund 66 Pf. werk täglich zweimal zur Beförderung von Personen Postgegenständen von hier nach Mün in Gang gesetzt werden. Ueber die Abfahrts- und An⸗ kunftszeiten werden wir das Nähere später berichten. D. Frankfurt a. M., 13. Februar. Im gestrigen Abendverkehr machte sich eine kleine Abschwächung bemerk⸗ lich, welche jedoch heute wieder einer günstigeren Stimmung wich. Man eröffnete eiwa auf dem Coursniveau von gestern Mittag und molivirte die Besserung durch feste Berliner und Wiener Notirungen, sowie durch die Mel— dung, das Muisterium Tisza verbleibe im Amte und die selben sortgesetzt. Nach Nolsiz etablirte sich indeß eine maliere Tendenz, welche hauptsächlich durch die flauen eintreffenden Berliner, Hamburger und Londoner Notir— ungen hervorgerufen wurde. Man führte die schwächere Haltung Londons auf einen Arlikel der„Times“? zurück, welcher aber bis Schluß der Börse am hiesigen Platze noch nicht bekannt war. Das Geschäft zeigte im Allgemeinen sehr große Trägheit. Die Vorbereitungen zur Liquidation werden von eminem flüssigen Geldstand unterstützt. In Prolongation waren Creditactien gesucht, Slaatsbahn mehr vorhanden. Creditactien bewegten sich zwischen 123½ und 122½, Staatsbahnactien zwischen 201½ und 199½, Lombarden nahe 65. Von ausländischen Fonds stellien sich österr. Silberrente höher, Papierrense und Goldrente matter, Ungarische Schatzbons anziebend. Oesterr. Babnen hielten sich ziemlich fest, Elisabeth fl. ½ höher, Galizier fl. ½ matter. Von deutschen Bahnen Hess. Ludwigsbahn niedriger. Banken still, Oesterreichische Nationalbank und deutsche Handelsgesellschaft höher, Darmstädter und Con- Eff klen⸗ und Wechslerbank den noch unbegebenen Rest der letzten 4% Frankfurter Stadtanleihe übernommen. Oesterr. Prioritäten waren theilweise schwächer, Loose eher offerirt. Wechsel tbeurer, London etwas billiger. Verloosung. Die Prämien des„Lahrer Hinkenden Boten für 1877“ vertbeilen sich wie folgt: 1. Pr. M. 300. Nr. 455665, 2. Pr. M. 180. Nr. 244380, 3. P. M. 150. Ni, 99456, 4. Pr. M. 120. Nr. 83542, 5. Pr. M. 105. Nr. 318033. 6. Pr. M. 90. Nr. 22711, 7. Pr. M. 75. Nr. 7278, 8. Pr. M. 60. Nr. 676994, 9. Pr. M. 30. Nr. 131829. Eine drollige Verhaftung wurde dieser Tage in einem Wiener Cass vorgenommen, indem nicht der Dieb, sondern der rechtmäßige Eigenthümer eines gestohlenen Rockes der Arretirung zum Opfer fiel. Der Sachverhalt wird uns vom Schauplatz der Begeben⸗ heit in solgender Weise mitgetheilt. Ein Fremder soupirte in einer Restauration, bezahlte seine Zeche und wollte beim Fortgehen seinen an die Wand gehängten pelzver— brämten Ueberzieher wieder anlegen, bemerkte aber zu seinem Schrecken, daß das Kleidungsstück fehle. Sosort völlig ähnlichen Rocke eben zur Thür des Locals habe hinausgehen gesehen, besann sich nicht lange und stürzte ihm nach. Er begegnete ihm auch richtig auf der Straße und verfolgte ihn nun unbemerkt Schritt auf Tritt, immer nach einem Schutzmann ausschauend, um den Dieb ver- haften, beziehungsweise ihn zur Herausgabe des sich un⸗ rechtmäßig angeeigneten Rockes bestimmen zu lassen. Jetzt trat der Dieb in ein Café, der Verfolger betrat gleich darauf ebenfalls das stark frcquentirte Local und fand dier zu seiner nicht geringen Freude seinen pelzverbrämten Rock bereiis an einem Nagel hängend. Ohne sich lang zu be— sinnen subr der Reisende in sein ihm entführtes Eigenthum und wollte sich wieder entfernen, ohne den Anderen weiter zu behelligen. Aber er hatte die Rechnung ohne den Wirth gemacht. Sowohl dieser, als der Kellner, welche den Gast ohne Ueberzieber hatten eintreten sehen, wider setzten sich dieser Confiscation, es entstand eine sehr bewegte Scene, und der Mann, ber seinen eigenen Rock wieder an sich nehmen wollte, wurde einem Schutzmann über⸗ geben. Zum Glücke hatte sich der wirkliche Paletotmarder, ehe sein Zeugniß angerufen werden konnte, aus dem Staube gemacht, und konnte sich der Reisende überdies durch die Bestätigung des Portiers des Hösels, in dem er sich einlogirt hatte, als der rechtmäßige Eigenthümer des Pelzrockes ausweisen. Milde Winter. Der dlesjährige bisher so milde Winter hat viele Vor— gänger gehabt, die ibn an Zabmheit noch bei Weitem übertrafen. So war im Jahre 1172 der Winter so mild, daß die Bäume sich Ende Januar mit Grün bedeckten und die Vögel im Februar nisteten und brüteten. 1289 merkte man gar nichts vom Winter. Die Temperatur war so warm, daß die Mädchen am Rhein sich zu Weih⸗ nachten mit Veilchenkränzen schmückten. Im Jahre 1421 blühten die Bäume im März und die Weinstöcke im April; in demselben Monat gab es reife Kirschen. Im Jahre 1572 trieben die Bäume im Januar Blätter und die Vögel brüteten im Februar wie im Jahre 1172. Dieselbe Erscheinung wiederholte sich 1585, wo um Ostern das Getreide in Aehren stand. In den Jahren 1538, 1607, 1609, 1617 und 1659 gab es weder Schnee, noch Frost. 1662 endlich heizte man auch im nördlichen Deuischland den ganzen Winter hindurch nicht ein und die Bäume blühten im Februar. In neuerer Zeit find die Winter von 1807 und 1846/47 als besonders mild zu verzeichnen. Wie der Schnee aussieht. N Jahrtausende lang haben die Menschen es schneien sehen, und doch nicht gewußt, wie Schnee aussieht. Ja, vubbach. Vom 1. Mätz ab wird ein Pispalchuh⸗ h, utzbach. Vom tz ab wirb e u 9 zenderg und zurück * Verhandlungen über die Ausgleichsfrage würden von dem⸗ tinental nachgebend. Wie man vernimmt, hat die deuische 1 erinnerte er sich, daß er einen Herrn in einem dem seinen 1 8 Wilbel bon und ft befor Phil land o ind, etwalg vom? neten Eibsc melde über 5 Ve. 459 in d Vecke Flur! und 1 0 Er ee det Astronom Kepler erst im Dorfzeitung schreibt, immer noch verschieben. Er foll eben in die Blütbe gelretenen Baslarbllee gefüttert wurben, nicht so wäblerisch wie der Rothklee sein und auch auf! diesen anfangs begierig annahmen, nach einiger Zeit ihn Bodenarten sorikommen, welche gewöhnlich nicht mehr für abet nicht mehr stessen wollten. Es ergab sich, daß die kleesävig gelten, sobald sie nur Feuchtigkeit genug besitzen.“ Schleimbäue des Maules davon ergriffen waren. Nach⸗ Es ist sogar auf entwüssertem Moorsande mit Tbon⸗ dem die Fütickung einige Tage laug oträndert war, legte sich Mikroskop. Im mittleren. Europa ist diese Form die mergeluntergrund ein guter Ertrag mit ihm erzielt worden. das Uebel. Zum Schlusse wind mitgetheilt, daß diese Häufigste, und besondets bei windstillem Wetter schneit es] Er entwickelt sich etwas später als der Rolbklee. Man Klekart sehr vielen Samen ansetzen und bei günstigem gur die allereinsachsten sechseckigen Sterne und Platsen. baut ibn auch im Gemenge mi anderen Klecarten und Standort 3—4 Jahre, ja unter Umständen noch länger Ausnahmsweise beim Weliertausche erhascht man mannig⸗ Gräsern, namentlich mit Rolbklee; nach, Wintern, in andauern soll. Weuete Bersucht mit dem Anbau des altigere Formen; je toller es ist, in desto kleinerem For- welchen letzterer zu Grunde geht, tritt dann der Bastard-⸗ Bastard⸗ oder schwedischen Klees dürsten sich empfeblen. male irelen die Schneesternchen auf. Im Ganzen hat klee an seinen Platz. In Bezug auf den Futterwerth wird ahre 1611 entdeckt bat: daß in den meisten Schnecflöͤckchen ein regelmäßiger sechs⸗ iciger Stern zu sehen ist— wohlgemerkt,, durch das 1 Die Marie Margaretha verstorbenen Schwester der Exblasserin, der Ebefrau des man siebenbunderk Sternsormen des Schusees 1 er 9 Rotbklee n 1 ba 8 vaneicht Geld⸗ Cours. und durch gute Zeichnungen die weiteren Untersuchungen den Vorzug vor dem Roibklee, als das Vieh von diesem,— der Site a ene, der eiste Forscher aber war, sobald er alt und hart wird, die Stengel verschmäht, Trankffunt am 18. Cbrngr 1827. wie gesagt, Kepler, der also mit den Sternen am Him- während es den Baslardklee in jedem Alter bis auß den 20-Frankenstücke g Mk. 16 24—28 mel nicht weniger vertraut war als mit den Sternen letzten Rest verzehrt. In Bezug auf die Ueberfrucht scheint Englische Soverei ggg„ 20 37—42 m Schnee. der Bastardklee auch nicht so empfindlich zu sein, wie der] Russische Imperiale ß„ 16 75—80 7 Rolbklee, auch bei der Keimung nicht so leicht Schaden Holländische fl. 10⸗Stücke„ Landwirthschaftliches und Gewerbliches. zu nebmen. Als eine Eigenthümlichkeit des Bastards⸗Duc aten 5 9 60—65 Der Baftardklee. Die Urtbeile üder diesen neuer⸗ klees wird det genannten Zeitung von einer nicht nambaft] Ducaten al marco* 9 64—69 dings vielsach empfohlenen Klee lauten, wie die landw.(gemachten Seite mitgetheilt, daß Pferde, wesche mit grünem, Dollars in Gold N 416—19 Oeffentliche Aufforderung. Schmidt, Ehefrau des Wilhelm Schmidt von Ober⸗Ros bach, geb. Kinkel, 4 boxen zu Schmitten, Amtsgerichts Usingen, ist verstorben und sind als nächste Intestaterben die 3 Kinder einer Philipp Heinrich Lickel aus Schmitten, welche in Eng⸗ land oder Amerika mit unbekanntem Aufenthalt abwesend sind, berufen. Es werden daber dieselben, oder deren etwaige Leibeserben aufgefordert, sich so gewiß binnen 90 Tagen, neten Gericht über Antretung oder Ausschlagung vom Datum dieser Aufforderung an, bei dem unferzeich⸗ der Erbschaft zu erklären, als sonst dem sich als Erben ge⸗ meldet habenden Ehemann der Erblasserin der Nachlaß überwiesen werden wird. Holzversteigerung Schteib-& Copir-Cinte, in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. blau und violett, in vorzüglicher Qualität empfiehlt W 482 Wilh. Berubeck. 491 Dienstag den 20. Februar werden im Distrikt ag bei—* 1 Brodpreise vom 16. bis 28. Februar. 20 aummeter Kiefern-Rundscheitholz von Nach eigener Angabe der Bäcker. 3 Meter Länge, 229 Raummeter gewöhnliches Kiefern-, Scheit und Für Friedberg: 3 Waizen, ½ Korn. 7 Korn, ½ Waizen. Prügelholz, 2 52 Raummeter Nadel⸗Stockholz, 1 3 g 161 Fichtenstämme mit 67 Kubikmeter Inhalt und ersie Sorte 1 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 50 Pf. 93 Fichtenstangen mit 14 Kubikmeter Inhalt. p r 1 1 Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Mühl beim Pflanzgarten Lich den 12. Februar 1877. Wimmenauer, Forstrath. 1 * ö 2½ und 9*„ 7 7 0 weg 9 0 14 A.— 7t 1 J sämmtlichen Bäckern 3 Pf. per Stück. Für Bad⸗ Nauheim: * 4 7 1 Wecke bei af 2 Kilo 6 K Friedberg den 10. Dezember 1876. 1 2 3 1 5 90 7 Großherzoglich Hessisches Landgericht Friedberg. 14 ft b l 0* r Pistor, Follenius, 90 zver eigerung Erde Sort 2 Kl 58 Pf*. 2 Kit 52 Pf 5 8 Assessor. b. 1 3 5 3 rste Sorte 2 Kilo 58 Pf. eite Sorte 2 Kilo 52 Pf. — 2 Langen e im Fürstlichen Schutzbezitk Langsdorf, Distrilt 1 3 1 J 2 S J K f 5* 7* 1 15* 1*„ 1 Vergebung von Drainirungs⸗„„, Schweiunbt und Klastershlag eee, A b 1 d ae* 490 Dienstag den 20. d. Mts., Morgens 10 Uhr, sollen Für Butz bach: 7 1 im obigen Schußbezirk 91 Stück Eichen- und Fichlen⸗ 2 8 5 8 * eiten un Fu hren. stammholz 12 80 Festmeter Inhalt und 305 dergl. Erste Sorte 2 Kilo ds Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 48 Pf. 459 Montag den 19. d. M., Nachmittags 1 Uhr, sollen Stangen— 1,60 Meter Inhalt nebst mehreren Birken 5 45 8 5. in der Behausung des Herrn Gastwirth Lindt zu und Aspen, sodann Mittwoch den 21. d. Mts., Morgens C* e Weckesheim die bei Ausführung der Felddrainirung in Flur X, Gemarkung Weckesheim, vorkommenden Arbeiten und Fuhren, als: f. 1) Anfuhr der erforderlichen Drainröhren, 10 Uhr, ebendaselbst 117,5 Raummeter Eichen, Scheitholz, Buchen und gemischtes Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. bis 28. Febr. Nach eigener Angabe der Meßger. schlagt 235 58 182.5 Raummeter Eichen-, Buchen und gemischtes Für Friedber 9: veranschlagt zu 8. 0 Prügelholz, ö. 2) Fertigung der projectirten Graben⸗ 422 Raummeter Eichen-, Buchen- u. gemischte Reiser J Pr. ½ Kilo. a arbeiten, einschließlich dem Roͤhren⸗ öffentlich verkauft werden Ochsenfleisch 68 Pf.] Schweinefleisch 68 Pf legen und Zufüllen der Gräben, ver⸗ Hungen den 12. Februar 1877. Kuhfleisch, gem. 58„[Kammstück 8 3 anschlagt zu a 1452 20 Fürstliches Rentamt: Rindfleisch, gem.—„ Leber- u. Blutwurst 72„ öffentlich wenigstnehmend in Accord gegeben werden und Demme Hammelfleisch 50„IBratwurst 88 .*—— g 2 1 7 N Keil und Carre 60„[Schwartenmagen 88„ riedberg am 8. Februar 1877. N 8 2 V 4 ˖* Kalbfleisch 50„ Geräucherter Speck 965„ Gre b, Wiesenbaumeister. Holz 2 er eigerung.[Keil und Carre—„ Doͤrrfleisch 80 Fee. 5 5 n Nierenfett 60„ Schink 92 H 0 l 3 Ver st eigerung. 496 In der Gül Stolberg'schen Oberfoͤrsterei Gedern aum 487507—— ausgel. 88 489 Montag den 19. d. Mts. soll in dem hiesigen und sollen folgende Volzsorksmente verstelgert werden: Schmalz, unausgl. 80 Rockenberger Markwalde folgendes Brennholz meistbietend versteigert werden: 126,8 Raummeter Buchen Scheiter II. Sorte, 1. Dienstag den 30. Februar d. J. in dem Revier Ranstodt: 11 Raummeter Eichen⸗ Scheitholz I. Klasse, 50 Eichenstämme von 2—9 Meter lang, 40—85 Centi⸗ Ausnahmspreise. Bei Ph. Windecker Schwartenmagen 92 Pf., ger. Speck 92 Pf.— Bei H. Blum II., N. Engel, W. Reuß, A. Walther ger. Speck 94 Pf., 1 6„ Eichen⸗ 9 0 3 Schinken 86 P Bei W. R S 1 meter dick mit 60 Kubikmeter Inhalt. Schinken 86 Pf. een euß Schmalz, ausgel., 3* de Zusammenkunft Morgens 9 Uhr in Ranstadt. 92 4 unausgel. e K. Neuhof und 2 5* 1 g 9 0 8 6.8 4 Nadel⸗ 1 2. Freitag den 23. Februar d. J. in dem Revier R. Reichenberg Hammelfleisch 40 Pf. 378 Wellen Buchen Reisig, Usenborn: ür Bad⸗ Nauheim: 8 175 si 2272 Eichenstämme von 3— 11 Meter lang, 20— 82 8 pr. 1 A0. 7 1 Centimeter dick mit 274 Kubikmeter Inhalt, Ochsenfleisch 68 11. 5 250 5 Welden⸗ 2 Rothbuchenstämme von 4— 7 Meter lang, 47—80 9 eich, 8 88 Schr inefteisch Pf. Dienstag den 20. d. Weis, soll in demselben Walde Centimeter dick mit 4,00 Kubikmeter Inhalt, g fleisch, an 5 n Dörrfteisch 2 88 folgendes Bau-, Werk- und Nutzholz meistbietend ver- 28 Hatnbuchenstömme von 3—6 Meter lang, 18 30 dammelfleisch gem.—„ Salpece 5 8 steigert werden: Centimeter dick mit 4,00 Kubikmeter Inhalt, 67— 1 b* Geräuck 7 Speck 1 4 59 Stämme Eichen Bau⸗ und Werkholz, 21,17 aut, 2 Elsbeerstämme von 2— 11 Meter lang, 23— 40 8 1b iich Arre 50* Sade er Spes 3 meter haltend,. Centimeter dick mit 2,00 Kubikmeter Inhalt,* 8 1 tt—— 8 8 * Stämme— 2563 Kubikm. haltend, 2. von 476 Meter lang, 1729 Centi- Nierenfett 56„ Sch wartenmagen— 81 * uchen⸗Werkholz, 8,„„ 2 N Hammelsfett— Cervelatwurst 1 50 0,16 Kub„und 3,40 Kubikmeter Nadel- 15 Eichenstangen. 8 n 2 1** Der größte Theil des Eichenstammholzes ist vorzüg⸗ Schaaffleisch N.—* Die ist d owie den zweiten liches starkes Schnittholz. l 8 a N 0 i— N Tag e— dem Vleinal' Zusammenkunft Morgens 9 Uhr an der Hofmühle bel Schmalz, ausgelassen, 91 Pf., unausgelassen 86 Pf. wege nach vel wohin man Steigliebhaber hoͤflichst. Hirzenhain. Schweinen Keil und Carre bei sämmtl. Wetzgern 72 Pf. einladet. g 5 N g Gedern den 12. Februar 1877. Ausnahmspreise. Bei W. Bieler Hammelfleisch . Oppershosen am 12. Februar 1877. Graͤfliche Oberforsterei Gedern. 60 Pf.— Bei Fr. Langsdorf ger. Speck 96 Pf.— f Der Markgegenschrelber e Bei H. Aletter und Fr. Graff Schinken 1 M.— Beit U Well. Fenster H. Klinkerfus Cervelatwurst 1 M. 70 Pf. Mobiliar- Versteiger ung. Dorsch-Leberthran Für Butz bach: C K 1 1 4 4 9 l 2 15 Pr. ½ Kilo. 40 Frestag den 10. Februar, Vormittags 10 Uhr last geruch- und geschmacklos, in Flaschen mit gestem-— 3 1 1 anfangend, läßt Johs, Jung Witwe zu Wölsersheim, peltem Metallverschluss à 60 Pfeunsg, Mark 1. und Mark Ochsenfleisch* Pf. Schwel sch M. 1 wegen Aufgabe shrer Oekonomie, nachstehende Gegen⸗ 4. 70 Pfennig kcht zu haben bel Kubseisch, gem. 7 8. ec 05 a 9 ande öffentlich versteigern: 1 Pferd, 10 Jahre alt, Frau Moflieft. Windecker u Friedberg. eie, 1** 2 1 Fohlen, 2 Jahre alt, 2 Kühe, trächtig, 1 Rind, trächtig, In. J. Welse in Nauheim 207 Hammelsleisch 52„ Bratwurst 1 3 Schweine und 3 Schafe, I Haͤckselmaschlne, 1 Dick- 0 1 17 K Carre 55 9 8— 5 1111 Kalbfleisch 5 4 wartenmagen— 97 wurzmühle, 1 Fruchtfegemühle, 1 großen Oekonomie 9 7 10 N 5 da 1 1 wagen, verschledene Pferpegeschtrre und sonstige Oekonomle— Wohnung zu 1 0 rinie the 1 Schaaffleisch 8 1 Geräͤucherter Epe 1 2 cräthschaften, eine Parthte Mist. in der Braueres von B. Binzel, Nierenfett 60„ Doͤrrsleisch— 80 N 5 Wölfersheim den 9, Februar 1877 vormals K. Preußer.[Hammelsfett„Schinken— 86 N Großherzoglichen Ortsgericht Woͤlfershelm(Zwei Zimmer nebst Küche, auf Verlangen auch dres Schmalz, ausgel. 1— ieren. Zimmer) 473 Schmalz, unausgel.— 92 493 Einladung des Volksbildungs⸗Vereins Friedberg zu dem Freitag den 16. Februar uc., Abends präcis 8 Uhr, im Ratbbaussaale stattfindenden Vortrage des Herrn Medicinalratbh Dr. Lorenz: Ueber die wichtigeren Ursachen des Erkrankens und die Möglichkeit ihrer Vermeidung. Der Zutritt ist Jedermann gestattet. Friedberg. Der Vorstand. Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen in Friedberg durch Carl Bindernagel: 0 Alles mit Gott! Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest- und Feiertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, Musculus, Habermann, Arnd, Scriver, cassenius, Spener, Arumann, Arnold, Kranke, Schmolk, Stark, Cersteegen, Storr, Roos und vielen andern Gottesmännern. Neunundzwanzigste Auflage. 416 Seiten. Oktav. Mit einem Stahlstiche. Eleg. geb. ohne Goldschnitt Preis M. 2. 60. Eleg. geb. mit Goldschnitt und Goldverzierung Preis M. 2. 80. Pracht- Ausgabe auf Velin in feinstem Kalbslederband M. 5. 50. Wenige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser Zeit hat es sich in mehr als hunderttausend Exemplaren über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworden. — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie solche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— herzustellen, und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Communiongeschenken“ für jedes Alter und für alle Stände eignet.— Gegen sogenannten Magenhusten! Herrn Fenchelhonigfabrikanten L. W. Egers in Breslau. ö Weiden bei Erndtebrück, 11. Oktober 1876. Ich ersuche Sie, mir zwei ganze Flaschen von Ihrem so wohlthätigen Fenchelhonig“) mit um— gehender Post schicken zu wollen, per Postvorschuß. Da ich an einem sehr starken Magenhusten leide, habe schon früher von Siegen aus von diesem Fenchelhonig gebraucht; aber ich habe erfahren, daß nicht aller gleich ist, er wird zu viel verfälscht. Darum wende mich direkt an Sie u. s. w. i 8 Joh. Jost Hachler. *) In Friedberg allein ächt zu haben bei Jos. Hoffmann. 492 Stollwerek'sche Brustbonu bonus, auf den Weltausstellungen zu Philadelphia 1876, Wien 1873, Paris 1867, Paris 1855, prämiirt allgemein ärztlich empfohlen, käuflich in allen grösseren geeigneten Geschäften und den meisten Apstheken Deutschlands. 128 Güter⸗Versteigerung. 467 Freitag den 16. Februar l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die Grundstücke des ver— storbenen Unteradjutanten Otto nochmals öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Friebberg den 10. Februar 1877. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fou car. N n 413 Wöchentlich zweimal frisch gebrannt * M .. Wiha ern. Für Damen. ö 4314 Ein Arzt entfernt bei Damen und Kindern Muttermäler, rothe Flecken und Warzen. Schoͤn geheilte Fälle. Anfragen unter Nr. 780 befördert die Exped. d. Anz. Zu verkaufen ist ein vollständiger, schwerer, gut gehaltener Oeconomie— Wagen und eine fast noch neue Schaar-Egge bei 476 Frau Väth in Kaichen. einst gelb 17 Versteigerung. 497 Dienstag den 20. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr anfangend, läßt Unterzeichneter versteigern: 2 Pferde, wovon das eine vierjährig, einspännigen Wagen, Schlitten, Pferderechen, gut erhaltene Häckselmaschinen, Ringelwalze(neu), Aua f neuem Holz⸗Cylinder, aar engeschirre und sonstiges Pfubljoß, sonstiges Lederzeug, Kelter mit Schraube, Fegmühle, Dreschflegel und Sieben, Hartgebrannte Russensteine 373 verkauft Rodheim v. d. H. Joh. Biedenkapp. W Moiré⸗, ———— 2828— 2 98— e leinene und Alpaka-Schürzen, Wieesched abewen u. sonstige Oeconomie— Ledertaschen 503 für Damen, Portemonnaies, Fücher, Kragen- und Manschettenknöpfe billigst bei K. Friedrich. 452 Eine vorzügliche Napkohle, Ziegelkohle ꝛc. ꝛc. billig zu beziehen durch E. n 1 euß a. Rhein. Zur Stütze der Hausfrau 364 wird ein gewandtes Mädchen in einen Gasthof ge— sucht. Näheres bei der Exped. des Anz. 5 Einen sehr schönen Faselochsen, Fässer, Bütten und Eimer, eine Quantität Pappelbohlen, 5 schie 5 0 Dickwurz, verschiedene Haushaltungsgegenstände. Hof Schwalheim den 12. Februar 1877. Höres. 440 Bleschenbacher gut gebrannter 0 Kalk ist jeden Montag zu haben. Nieder⸗Mockstadt. Heiur. Tobias Ulrich J. Ein Mädchen aus guter Familie wird für ein Ladengeschäft und als schöner fein grün Java⸗Kaffee à M. 1. 68, 50e f Verwalter gesucht. Stütze der Hausfrau gesucht— Franko-Offerten A. 10 Poste restante Offenbach a. M. 5 494 Berner Bastard, 1½ Jahr alt, hat zu verkaufen Heldenbergen. Pachter Müller. 495 Militär⸗ und Veteranen⸗Verein Friedberg. 432 Samstag den 17. l. Mts, Abends präeis 8 Uhr, Generalversammlung. Tagesordnung: Revision der Statuten. Pünktliches und zahlresches Erscheinen wird nach Maßgabe der§§. 53 und 54 der Statuten erwartet. Der Vorstand. Turnverein. 499 Samstag den 17. d. M., Abends präeis 7½ Uhr, Beginn der Stiftungsfeier, wozu die Mitglieder einge⸗ laden werden. Der Vorstand. Friedberger Hülfsverein. 501 Die Jahresversammlung des Hülfsvereins, in welcher der Jahresbericht erstattet, die Ergänzungswahl des Vorstandes vollzogen und die Vereinssache besprochen werden wird, wird Mittwoch den 21. Februar, Abends 6 Uhr, im Hötel Trapp stattfinden. Alle Mitglieder des Vereins werden hiermit zur Bethelligung freundlichst eingeladen. Diejenigen Mitglieder des Hülfsvereins, welche für ihre Dienstboten die Gesindeprämie beanspruchen, werden ersucht, die erforderlichen Zeugnisse über Treue, Fleiß und unbescholtenen Lebenswandel während einer mindestens fünfjährigen ununterbrockenen Dienstzeit dem Unterzeichneten bis zum J. März zu übergeben. Für den Vorstand: Ba u r. 502 Jeden Freitag frisch gewässerter Labberdan bei Wilhelm Fertsch. Unterzeichneter sucht eine mittelgroße Familien- wohnung. Friedberg den 14. Februar 1877. 72 Professor Dr. Tobisch, Dirigent der Ackerbauschule (gegenwärtig im Hötel Trapp). Das Neueste in Halsbinden, 504 Shlsps und Shawls für Herren und Damen in Auswahl, Foulards, buntfarbigen seidenen Umknöpftüchern, sowie weißen und schwarzen seidenen Halstüchern billigst bei K. Friedrich. Annonce. Auf der Chaussee zwischen Wickstadt und Assenheim wurde ein Bund kleiner Schlüssel verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe auf der Bürgermeisterei Assenheim oder dem Polizei Commissariat Wickstadt gegen eine Belohnung abzugeben. Rahmkläse 21 in reifer Waare, sowie saftigen Emmenthalerkäse 412 bei Wilhelm Fertsch. Wetterau ein 487 Es wird auf ein Gut in der Eintritt alsbald. Näheres bei der Expedition d. Anz. Lehrlings⸗Gesuch. 488 Ein junger Mann, welcher die Photographie erlernen will, wird von dem Photographen M. Paar in Marburg zum baldigen Eintritt gesucht. Kost und Wohnung kann im Hause des Lehrherrn gegeben werden. Näheres durch M. Paar, Marburg, und Trapp& Münch in Friedberg. Visitenkarten in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per 100— M. 1. 40 in Lithographie: 21,„„ 100= M. 1.50 Solche auf mattem oder Chamois-Carton, sowie solche mit Extraschrift oder Verzierungen sind eine Kleinigkeit theurer. Carl Bindernagel. Istaclitischer Gottesdienst in Friedberg. Begi 3 Freitag Abends Ne Samstag Morgens 8½¼ ũ Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 1 11 9 nach beischl. lechni länge zweit Ang Em Staal Auge die pbapie do ange Vert erled den! o d schris und wur Reg die Mel damen von d inge ben Härte sscherte selben des 1 Urchid Deal wonag Veri iet