1 rant Dr. Gebi: det Bultnwisen 10 ö 1 Bersizenden: r. Uloth, l. ckirchweihfest 2d Getränke Conrad. 4 — Ads kalcubn Bindernagel 71 5 Dienstag den 13. November. M 133 er Anzeiger. Die Petitzeile Erscheint jeden wird mit 11 Pfennig berechnet. hiermit nachfolgende Actenstücke 4) die der Abstimmung zu Grunde gelegene summarische 5 1 Grundstücken stehenden Obstbäume ꝛc. ꝛc., f 5) das Berechnungsjcurnal, 1 Heft—, 6) das Verzeichniß über die verpfändeten Grundstücke, 7) die beiden Gütergeschosse über die angelegten Massegrundstücke, 8) die Gütergeschosse von Nr. 1— 201. 1) das Protokollheft zu der 1. und 2. Offenlegung, 2) das Protokollheft zu der heutigen Offenlegung, 3) der Plan über die neue Feldeintheilung, enthaltend die neuen Ge— wanne, die neuen Gewannwege, die neuen Grundstücke in ihren Breiten und Längen eingetragen, sämmtliche auf den alten und neuen Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Amtlicher Theil. Bek gan unt chung. Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Nieder- Wöllstadt. a Nachdem die Arbeiten des III. Abschnitts der rubricirten Zusammen⸗ legung dem Gemeinderath zur Begutachtung vorgelegen haben, werden im Bürgel zc. ve binnen 14 auf dem Gemeindehau Darlegung, Dienstag, Donnerstag und Samstag. 9) das Verzeichniß über die am 27. April l. J. noch nachträglich aus⸗ gefübrte Abschätzung der bei dem Abstecken der neuen Grundstücke rfallenen Obstbäume, 10) das Gemeinderathsprotokoll vom Heutigen Tagen von Dienstag den 13. l. M. ab se zu Nieder- Wöllstadt offengelegt. Zugleich wird auf Mittwoch den 28. l. M., Vormittags 8 Uhr, Termin auf dem vorgenannten Gemeindehause unter dem Anfügen anbe— raumt, daß Reclamationen bezüglich der offengelegten Actenstücke nach diesem Termin nicht mehr vorgebracht werden können. Friedberg am 9. November 1877. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 3. B. d. K.: Küchler, Kreis ⸗Assessor. 3452 Oeffentliche Aufforderung. Nauheim gefunden zu haben. Der Eigenthümer Friedberg den 9. November 1877. Dem dahier wegen Diebstahls verhafteten Johannes Scheibel V. Zarker, eiserner Radnagel(wahrscheinlich von einem s. g. Kastenst wolle sich baldigst bei uns melden. von Rieder Mörlen wurde außer anderen Gegenständen auch ein großer, chiebkarren herrührend) abgenommen. Scheibel behauptet, diesen Radnagel bei Bad⸗ Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pistor, Langermann, Landrichter. Landgerichts- Assessor. Deutsches Reich. son Alf nach Mainz, der Obertelegraphist Brüggen⸗ werth von Schlitz nach Darmstadt, die Postassistenten Hrosser von Friedberg nach Osthofen, Sassenfeld on Osthofen nach Langen, der Telegraphenassistent Poschen von Darmstadt nach Bad Nauheim und er Postverwalter Stetter von Viernheim nach VBaldmichelbach. Angenommen ist: als Postagent ler frühere Hülfslandbriefträger Merz in Fürfeld. Ernannt ist: der Obertelegraphist Faasen in Mainz i zum Obertelegraphenassistenten. Jostagent Schmelig in Pfiffligheim. Gestorben ist: der Alsfeld. Bezirksstrafrichter Hofmann in 7, Parmstadt, dessen Wahl zum Landtagsabgeordneten Sal, für unsere Stadt wegen formeller Bedenken bean— Ur. fin 943 18 ben trichts bestätigte heute das Erkenntniß Irstanz, durch welches der Schriftsteller Rudolph meyer zu neun Monaten Gefängniß verurtheilt flendet worden war, wurde heute einstimmig niiedergewählt. Berlin, 8. November. Abgeordnetenhaus. (Schluß.) Titel 1 des Etats des Ministeriums des Innern wurde bewilligt. Ebenso der folgende Diel, mit Ausnahme einer Position, welche an e Budget⸗Commission verwiesen ward; ferner warde bewilligt das Capitel: statistisches Büreau und meteorologisches Institut. Bei dem Capitel: Ober Verwaltungs- Gericht, trat Gneist für die den ihm beantragte Creirung zweier neuen Raths S ellen ein. Nachdem der Regierungs⸗Commissär sco gegen diesen Antrag erklärt hatte, wurde der ide der Budget- Commission über wiesen. — 9. Nov Der Criminalsenat des Kammer— erster prrde, indem er für schuldig erachtet war, durch ien Artikel der„Socialpolitischen Correspondenz“ sen Fürsten Bismarck beleidigt zu haben. Dresden, 8. Nov. Die Königin-Mutter heute Abend gestorben. Wiesbaden, 10. November. Zu Ehren des bonprinzlichen Paares, welches gestern zu längerem Fackelzug veranstaltet. Stuttgart. 22. November einberufen. Karlsruhe. 15. November einberufen. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 9. Nov. Erzherzog Albrecht, Kriegsminister Bylandt und Generalstabs Chef Schönfeld sind in Pest ange— kommen, angeblich, um mit dem Kaiser und Andrassy wichtige Berathungen abzuhalten. Das Tel.⸗Corresp.⸗Bureau erfährt, daß die Reise der Herren in keinerlei Beziehung zu der politischen Situation stehe, und daß dieselbe nur die Theil— nahme der genannten Militärs an einer militär technischen Conserenz zum Zwecke habe, welche sich vorzugsweise mit den Erfahrungen bezüglich der Uchatius⸗Kanone beschäftige. — 10. November. Abgeordnetenhaus. Die Regierung legte einen Post- und Schifffahrts- Ver- trag mit der austro-ungarischen Lloyd-Gesellschaft, den allgemeinen Zoll⸗Tarif und einen GesetzEnt— wurf in Betreff der Verbrauchs- Steuer auf Mineral Oel vor. Pest, 10. Nov. Auch dem diesseitigen Ab⸗ geordneten⸗Hause wurde heute der allgemeine Zoll⸗ Tarif, sowie ein Post- und Schifffahrts⸗Vertrag mit der austro⸗ungarischen Lloyd ⸗Gesellschaft und außerdem ein Petroleum Steuergesetz vorgelegt. Frankreich. Versailles, 8. Nov. Im Senat brachte heute der Kriegsminister den Gesetz— Entwurf über die Organisation des Generalstabes ein.— Die Deputirten-Kammer trat in die Prüfung der Wahlen ein und erklärte eine An— zahl republikanischer für gültig.— Die Bureaux des Senates haben sich konstituirt; von den 9 Vorsitzenden derselben gehören 5 der Rechten und 4 der Linken an. Die Interpellation seitens der Rechten des Senats, durch welche ein Vertrauens— Votum für die Regierung herbeigeführt werden sollte, ist vertagt. wurden die Kammer Verhandlungen in voriger Der Aufenthalt der kron— Darmstadt. Postpersonalnachrichten. Versetzt prinzlichen Familie hierselbst wird bis gegen ind: der Oberpostdirektions⸗Sekreär Grimm von Weihnachten dauern. 5 Ninden nach Darmstadt, der Obertelegraphist Faasen Die Landstände sind auf den (Durch ein Versehen des Setzers Nummer des Anzeigers unter Holland, anstatt Frankreich gestellt.) Türkei. Constantinopel. Suleiman Der Landtag ist auf den Pascha meldet vom 7. Nov.: Kosaken, welche mit Wagen in der Nähe von Kozloubeh erschienen, um Getreide fortzuschaffen, wurden von den Türken zerstreut. Gestern versuchten vier russische Com⸗ pagnien von Jenikeni aus den Getreide-Transport wiederzunehmen, indem sie Kozloubey angriffen, wurden aber nach drei Stunden dauerndem Ge— fecht zurückgewiesen. Achmed Pascha berichtet telegraphisch aus Rustschuk vom 7. Nov.: Die Russen haben zwei Stunden lang Rustschuk bom⸗ bardirt; die Türken erwiederten das Feuer. Bei Pyrgos fand ein Recognoseirungs- Gefecht zwischen Tscherkessen und Kosaken statt. Die Vorposten bei Kalarasch wechseln sortdauernd Schüsse mit der die Insel Soba, gegenüber Silistria, besetzt halten— den Artillerie und Infanterie. — 9. November. Hamdy Pascha erhielt an Stelle des zum Minister des Evkas's ernannten Djevdet Pascha das Ministerium des Innern, Kemal Pascha an Stelle des zum Handels- minister ernannten Munif Effendi das Unterrichts⸗ Ministerium. Ohannes Tschamitsch behält das Portfeuille der öffentlichen Arbeiten. Said Pascha, erster Secretär des Sultans, ist zum Minister der Civilliste ernannt. — Bezüglich der Verschwörungs⸗Geschichte erfährt man jetzt folgende Details: Vor einigen Tagen waren in Stambul Plakate angeschlagen, welche zur Ermordung Mahmud Damat Pascha's aufforderten, der beschuldigt wurde, den Frieden herbeiführen und die Türkei an die Russen ver— rathen zu wollen. Mahmud Damat Pascha be— schuldigte wiederum den Exsultan Murad der Conspiration, weshalb der Sultan seinen Bruder aus dem Palais von Tscheragan nach dem alten Serail überführen ließ. Hierbei widersetzten sich 70 Diener Murad's, die dessen Leben für bedroht hielten. Dieselben wurden deßhalb erdrosselt, ob- wohl die türkischen Blätter nur von einer Exilirung sprechen. Seitdem wird Exsultan Murad als Staatsgefangener in Topeapu überwacht und hält In- man allgemein dessen Leben für gefährdet. — n 0000 ff fc ccc zwischen sind auch viele Anhänger Midhat Pascha's verhaftet! worden. Außerdem wurde ein Ver⸗ gistungs ⸗Versuch gegen Mahmud Damat Pascha durch seinen Arzt vereitelt. Die Aufregung in Constantinopel ist gewaltig und erhält durch das im Volke verbreitete Gerücht, der Prophet sei dem Sultan erschienen und habe ihm geboten, Frieden zu schließen, weitere Nahrung. Batum, 7. Nov. Derwisch Pascha sendet von bier folgende telegraphische Meldung: die Russen haben Verstärkungen nebst sechs Geschützen von großem Kaliber erhalten. Dieselben eröffneten ein hestiges Artilleriefeuer und griffen heute mit einer Colonne die türkische Front an, wobei sie von dem Feuer aus den Verschanzungen unter- stützt wurden. Nach drei Stunden dauerndem Kampfe wurden sie jedoch gezwungen, sich hinter die letzten Befestigungswerke zurückzuziehen. Erzerum, 8. November. Ein Telegramm Mukhtar's vom 5. Nov., meldet, daß die Russen am Sonntag seine Positionen rechts und links angriffen. Mukhtar, die Unmöglichkeit, die Po- sitionen zu behaupten, einsebend, gab das Signal zum Rückzug auf Erzerum. Mukhtar schreibt eine dabei im Centrum ausgebrochene Panik dem unehrenvollen Verhalten einiger Offiziere zu, welche vor ein Kriegs- Gericht gestellt werden sollen. Die Truppen Mukhtar's halten die befestigten Werke von Erzerum besetzt. Es sind alle Ver⸗ theidigungs Maßnahmen getroffen. Mukhtar, Ismail und Mehemed Pascha befinden sich sämmt⸗ lich in Erzerum. Mukhtar sandte von Trapezunt heranrückenden Verstärkungen Truppen entgegen. — 9. Nov. Mukhtar Pascha meldet über einen heute erfochtenen Sieg Folgendes: Die Schlacht dauerte 11 Stunden. Die Russen griffen in zwei Colonnen die Redouten auf der Süd- und Ostseite von Erzerum an. Die im Osten angreifende Colonne wurde, nachdem sie ein Blockhaus occupirt hatte, mit großen Verlusten zurückgeschlagen. Auch die im Süden angreifende Colonne ward zum Rückzug gezwungen und von Hassan Mussa Pascha auf der Straße nach Dewe⸗ Boyun verfolgt. Die Russen ergriffen später neuerdings die Offensive, und es gelang ihnen einen Augenblick, dem Vordringen der Türken Einhalt zu thun und dieselben zurückzuwerfen. Bald jedoch gewannen die letzteren wieder die Oberhand und warfen die Russen schließlich auf Dewe Bohun zurück. Montenegro Cettinje, 6. November. Die Montenegriner haben heute das Bombardement des Forts Serdan bei Spuz begonnen. Dieselben haben 20 Geschätze vor Podgoritza zur Belagerung Rußland. Petersburg, 9. November. Der Correspondent der„Daily News“ in Bogot hebt in einer ausführlichen Besprechung der Lage Osman Pascha's hervor, daß seit mehr als einem Monat keine Zufuhren in Plewna eingetroffen seien. Die Stadt Plewna sei durch russische Erdwerke umzingelt, welche von noch täglich ver⸗ stärkten Truppen besetzt seien. Osman Pascha habe keine Vorräthe, dies sei fast sicher. Die Frage sei also, ob capituliren oder durchbrechen. Die russischen Linien seien vollkommen telegraphisch untereinander verbunden. Jede Concentrirung türkischer Truppen sei von allen Theilen der russischen Posttionen bemerkbar. Das Skobeleff'sche Corps, welches am 11. September so stark litt, zähle jetzt wieder 11,500 Mann. Der „Politischen Correspondenz“ aus Bukarest zuge⸗ gangene Nachrichten drücken ebenfalls die Ueber- zeugung aus, daß bei Plewna Angesichts des Proviant⸗Mangels der Armee Osman Pascha's und der vollständigen Cernirung eine Katastrophe unausbleiblich sei. Bei Sistowa haben die Russen den Bau einer neuen Donau-⸗Brücke begonnen. Gestern wurde ein erneuter Versuch der Türken, auf rumänischem Ufer nächst Oltenitza Fuß zu fassen, blutig vereitelt. Aus Stadt und Land. Friedberg. Vor einigen Tagen wurde eine Fuchs⸗ jagd in einem Keller in der Burg abgehalten. Der Eigen⸗ thümer des Kellers wollte etwas in demselben holen, als ihm aus einer Ecke plötzlich etwas entgegenfauchte. Bei genauerem Nachsehen entdeckte derselbe Meister Reinecken, der auf einer Jagd je ensalls angeschossen worden war und sich durch das Kellerloch in diesen Versteck geflüchtet hatte. Man machte ihm mit Knüppeln den Garaus und lieferte ihn dem zussändigen Jagdpächter ab. Friedberg, 10. October. Gestern Abend, als der hiesige Gendarmerie-Brigadier, ein sehr geachteter und pflichttreuer Mann, der sich zum Rapport nach Gießen begeben halte, im Bahnbofe in Gießen die Rückreise an⸗ treten wollte, brach er plötzlich zusammen. Ein Herzschlag halte seinem Leben ein Ende gemacht. Er hinterläßt noch kleine unerzogene Kinder und ist seine Familie im höchsten Grade zu bedauern. W. Nieder⸗Rosbach. Ein in diesen Tagen hier vorgekommener Unglücksfall kann abermals als eine Mahnung zur Vorsicht beim Arbeiten in Lehm⸗ und Sandgruben betrachtet werden. Am 2. dieses Monats fuhr in Begleitung seiner beiden Söhne— von 16 und 10 Jahren— der biesige Octsbürger J. S. Jacobi III. zu der vor dem Orte gelegenen Sandgrube, um Sand zum Pflastern seines Hofes herbei zu holen. Wenn auch in der letzten Zeit die Grube durch Verbringen vielen Sandes viel unterhöhlt und wirklich sehr gefahrdrohend geworden war, so gedachte der Mann doch diese eine letzte Ladung noch glücklich berausbringen zu können, und begab sich, nachdem er den Wagen vorgefahren, mit den beiden Jungen, er mit Hacke, diese mit Schippen, an die un⸗ heimliche Stelle. Obgleich im Hintergrund stehend, ge⸗ wahrle er, und zwar noch zum großen Glücke, daß der Wind der einen Kuh die Decke abgeworfen hatte und dieser Festung herangeführt. Serbien. Belgrad. Man berichtet von hier über ein plötzliches Wachsen der Spannung zwischen der Pforte und Serbien; dies sei durch eine dem Belgrader Cabinet zugegangene Verbal— Note der Pforte veranlaßt, in welcher unter An- drohung energischer Maßnahmen die Zurückziehung des serbischen Observations Corps gefordert werde. schickte sosort den ihm sast an der Seite stehenden jüngsten Sohn binaus, um solche wieder aufzulegen. Kaum hatte dieser die Grube verlassen, als sich die übechängende Masse löste, den Mann total begrub und den ältesten, mehr bern stehenden Jungen bis zu den Beinen verschüttete, so daß er fesigebannt war. Mit Hülse des Bruders frei ge⸗ worden, brachten beide Knaben die Schreckenskunde ins Oct, worauf denn Alles zur Unglücksstätte hineilte. Erst nach 1½ lündiger schwerer Arbeit gelang es, den Ver⸗ schütteten ans Tageslicht zu bringen, natürlich— todt. Der Fall ist um so trauriger, Alter stebender Mann und der einzige Ernährer der Fam ilie war. Wir halten es für eine Pflicht der Presse, derartige Vorkommnisse zur Warnung für Andere zu registriren. als Jacobi ein noch im besten Mainz, 9. Nov. Heute Nacht verschied nach langem Leiden der auch in weiteren Kreisen bekannte Staats⸗ procurator Schön. Allerlei. Kaiserslautern. Der Verleger der„Pfälz. Volks⸗ Ztg.“ und der verantwortliche Redacteur des Blattes wurden vom Polizei⸗Gericht in Kaiserslautern wegen „groben Unfuges“ zu einer Geldstrafe von je 50 Mark verurtheilt. Dieser Unsug wurde dadurch begangen, daß die„Pfälzische Volks- Zeitung“ trotz vorher erfolgter Warnung von Seite der k. Staats⸗Anwalischaft die Annonce einer auswärtigen Gummi⸗Fabrik publicirte, in welcher versängliche Gummi-⸗Artikel angepriesen wurden. Die Einrede, daß eine Menge anderer Zeitungen dieselbe Annonce bis auf den heutigen Tag bringen, wurde vom Richter als Enischuldigungs⸗Grund nicht acceptirt. Handel und Verkehr. Friedberg, 10. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 90 Pf. bis 1 M. Eier per Stück 8 Pf. Gießen, 10. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfund 90 Pf. bis 1 M. Eier per Stück 7—8 Pf. Tauben das Paar 50 Pf. Hühner per Stück 70 Pf. Hahnen per Stück 65 Pf. 6 M. 50 Pf., Frankfurt, 10. Nov. Der heutige Heu- und Stroh⸗ Markt war ziemlich befahren. Heu kostete je nach Qualität per Cent. M. 2.60— 3.50, Stroh per Cent. M. 2.30 2.60. Butter im Großen kostete 1. Qual. M. 1.10 15,2. Qualität M. 1.10, im Detail 1. Qual. M. 1.30, 2. Qual. M. 1.15, bis 20. Eier per 100 M. 7.—.60. Kartoffeln per 100 Kilogr. M. 6.—7.—. Erbsen, geschälte(per 100 Kilogramm) M. 26—28., ganze Erbsen M. 21—24., Bohnen M. 28 30. Linsen M. 30—32. Weißkraut das Hundert M. 2025. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfund 75 Pf. Kuh⸗ und Rindfleisch 55—60 Pf., Kalbfleisch 64—70 Pf., Hammel⸗ fleisch 5460 Pf., Schweinefleisch 75—80 Pf. Marburg, 10. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.05.— 1.15. Eier per Stück 8— 9 Pf. Tauben das Paar 5060 Pf. Gänse per Stück M. 3—6. Hasen per Slück M. 3.50 Pf. Aepfel 6—7 Stück 10 Pf. Birnen 5—7 Stück 10 Pi. Weikßraut per Kopf 7 10 Pf. desgl. 100 Stück M. 6. Mainz, 10. Nov. Nov. M. 22.90, per März 22.50. M. 15.70. Rüböl per Mai M. 38.20. Verloosungen. Schwedische 10 Thlr⸗Loose. Ziehung 1. und 2. Nov. Gewinne: 12,000 Thlr, Nr. 98845; 1000 Thlr. Nr. 24746; 500 Thlr, Nr. 57819; à 150 Thlr. Nr 992 53893 141630 163466; 60 Thlr. Nr. 11489 19103 27242 69719 84769 110186 168889 207466 210933 224767; 3 35 Thlr Nr 21274 30320 34535 42969 49924 92532 111225 114990 122913 136634 145087 158376 178337 182405 193847 196662 200178 206915 212610 221282; à 25 Thlr. Nr. 6575 7968 22530 22579 23639 28714 39436 50110 51052 66069 66333 77320 89451 100095 101415 105304 108175 114667 115386 119001 124769 134965 156227 177351 178070 184165 188292 191430 194544 202906 204486 216101 217415 221095 230762 233117 236151 239793. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 10. November 1877. Produeten⸗Markt. Weizen per Korn pr. Nov, 20 Frankenstücke Mk. 16 25— 29 Englische Sovereigns„ 20 36-41 Russische Imperiales„ 16 68 7 Holländische fl. 10⸗ Stücke 16 65 G. Dielen; N 9 6267 Ducaten al marco„ 9 6570 Dollars in Gold 4 17-20 Verpachtung. 3462 Wegen des Ende d. J. stattfindenden Ablaufes des Pachts des militär⸗fiscalischen Exereierplatzes dahier (Seewiese) soll eine neue Verpachtung auf 1 oder mehrere Jahre eintreten. Der 9965 Klafter enthaltende Exereierplatz ist 1 weder als Graswiese zu gebrauchen, oder kann auch als Bleichplatz oder Schafweide verwendet werden. Pachtliebher werden ersucht, ihre Gebote bis spätestens zum 25. d. M. mit der Angabe, in welcher Art sie das qu. Gelände zu gebrauchen wünschen, auf dem diesseitigen ürcau abzugeben, woselbst die Pachtbedingungen zur 2 „Urstch offen liegen. Friedberg den 9. November 1877. Großherzogliche Garnisonverwaltung Friedberg. Js ger, Oberstlieutenant und Bezirks-Commandeur. Arbeits-Versteigerung. 3461 Donnerstag den 15. November, Vormittags 10 Uhr soll in der Gemeinde Bönstadt Pflasterarbeit, ver⸗ Großherzogliches Landgericht Friedberg, anschlagt zu 36 Mark, in Accord gegeben werden. Assenheim den 10, November 1877. Wenck, Bezirksbauaufseher. Gestrickte Kinderkleider, en er 121 schuhe und Gamaschen billigst bei K. Friedrich. Bekanntmachung. Donnerstag den 15. November l. J., Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr, wird die Wahl von einem Vorstandsmitgliede für die israelitische Religlonsgemeinde zu Friedberg im Rath⸗ haussaale vorgenommen. Alle Stimmberechtigte werden daher eingeladen an dem gedachten Tage sich persönlich einzufinden. Friedberg den 9. November 1877. Der Wahl⸗Commissär: I d n ee e 3466 Großherzoglicher Bürgermeister. Veröffentlichung aus dem Firmen⸗Register Nr. 164. Die Firma„Ludwig Seibert& Comp.“ zu Friedberg ist erloschen. Friedberg am 6. November 1877. Pistor, Allwohn, 3448 Landrichter. Landgerichts-Assessor. 3454 Die amerikanische Glanzwascherei, durch „welche sich eine Familie eine sichere Existenz gründen kann, wird gegen mäßiges Honorar in 2 bis 6 Tagen Faselochs⸗Versteigerung. 3457 Freitag den 16. November, Vormittags 11 Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger und zum Schlachten geeigneter Faselochse auf hiesigem Rathhause öffentlich versteigert werden. Nieder-⸗Wöllstadt den 11. November 1877. Großherzogliche e eee Nieder⸗Wöllstadt. 5 u ff. i Apotheken- Bitter, Schutzmarke Nr. 99. 1½ Flasche à Mark 0.70, 171„F Bittere Magenkräuter, per Packet mit Ge- brauchsanweisung 50 Pfennig. Maiwein- Syrup aus meister. Flasche Mark 2.50. Maiwein- Essenz, per Flacon 50 Pfennig zu haben bei 5 Frau Hoflief. Windecker in Friedberg. Ph. J. Weiss in Nauheim. 1909 3437 In der Kirchenkasse zu Groß⸗Karben sind 900 Mark erlernt. Anfragen unter R. 10 an die Exped. d. Anz. sofort gegen Hypothek auszuleihen frischem Gebirgswald-⸗ Eine Flasche mit 10 Flaschen Wein geben 11 Flaschen Maiwein von feinstem Geschmack. Pro 4 1 Enten M. 1 50. Kartoffeln 100 Kilo + * E Wee ee VVVVVVVVVVVVCVVVUVUVUVUVCVCVCVCVCVCVCVCVCVCVCVCVCVCVCVTVTVTCTCTVTCTCTCTCTCT(TCTCTCTCTCTCTCTVTbT 319 m 55 2 3 SA, e NTA ** Lebensversicher ungsbank für Veutschland in Gotha. Oeffentliche Aufforderung. Gegründet 1827. Eröffnet am 1. Jauuar 1829. 170 70 e e in der Gemarkung Ober⸗ Stand am 1. October 1877. Aalen kelegenen Partenen: . 98. 3 5= 52 J Meter Fluthgrab Versichert 50133 Personen mt.... 322,601,200 Mt. VV R age,„ 1.„ 5191= 10121 QUNeter Chaussee, Ausgezahlte Sterbefälle seit 1829. 105,366,700„ I„ Durchschnitt der Dividende der letzten 10 Jahre 37,3 Prozent. e 5 Dividende im Jahre 1877 und 1878 je 41 15„„ h 2 5 Versicherungsanträge werden durch unterzeichnete Agenten entgegengenommen und vermittelt.„ TT„ In Friedberg i. d. W. Justizrath Gust. Trapp II. 5 8 3 1424— 14550 5 4 1 15 3 Wiechard, Vorstandsmitglied des landwirthschaftl. Consumvereins. J XXVII.„ 1236— 12581 5 5 . ³˙¹üwA]«ð³1! ͥ¶y 1A„ XIV.„ 127 d„ 4 N* 7 n ezeichn 5 W. Fuhrländer Nachfolger F Fahrgasse 88— Frankfurt am Main. ie e und zwar sämmtliche Parzellen, mit Ausnahme von Mannfaktur⸗ und Ausstattungs⸗Geschäft. Flur I. Nr. 3863, mit dem Erwerbtitel„Ersitzung“ in Meine in Leipzig persönlich eingekauften Waaren sind eingetroffen und empfehle ich, bei einer Auswahl von Tausenden von Stücken und von Hunderten von Dutzenden, zu folgenden außerordentlich billigen Preisen. 6% breiten ächtfarbigen Cattun 6 breiten ächtfarbigen Piqué-Cattun der Meter 55 Pf. dem Grunbuche der Gemarkung Ober-Mörlen unbeschränkt überschrieben werden. Einwendungen hiergegen sind binnen 6 Wochen der Meter 32 Pf. dahier geltend zu machen, als sonst obiger Eintrag erfolgt. Bad⸗Nauheim den 2. November 1877. 6/ breites ächtfarbiges Bettzeug.. der Meter 40, 45 und 50 Pf. 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Deutscher Reichsbote„— 40„ . e e eee binkende Bote h 5 5 0 do. mit Kaiserprämie— 40 4910; K 1 3 A u 0 5 er kauf. 5 Einsiedler-Kalender„— 40„ Das seit einer Reihe von Jahren bestehende 5 Landkalender„— 20 N 2* Herren⸗Garderobe⸗Geschäft,—— biuichschoffen 25 Neue Kräme Nr. 17, Daheimkalender 1 0 muß bis Ende dieses Jahres vollständig geräumt sein und werden demzufolge sämmtliche Herren kleider zu jedem annehmbaren Preise verkauft. 2 1 i Gatte Friedrich Will II. zu seiner Ruhestätte ge⸗ . 1 1 0 m E I. leiteten, sowie allen Denen, welche demselben während * seiner Krankheit so hülfreich zur Seite standen, unsern Z3u baben bei Carl Bindernagel. Danksagung. Allen Denjenigen, welche unsern geliebten Vater und tiefgefühlten Dank. Bad-Nauheim den 12. November 1877. Kuhlmann& Mann in Frankfurt am Main,, Kirchnerstraße 12, nächst der Gallusstraße, empfehlen ihr reich assortirtes Lager in den modernsten Kleider⸗Fransen, Besätzen und Knöpfen jeder Art und zu jeder Farbe passend zu billigen Preisen. Todes ⸗ Anzeige. Tief betrübt allen Freunden die traurige Mit⸗ 1 theilung von dem gestern in Gießen erfolgten plötzlichen Ableben unseres geliebten Gatten und Briefliche Bestellungen, auch die kleinsten, werden prompt erledigt. 3447 Mustersendung gratis und franco.(4912) Vaters Brigadier Felsing. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. nnerstag den 22. November d. 1 Vormittags 9 5 cee zu Kaichen e öffentlich freiwillig gegen gleich baare Zahlung an 155 Meistbietenden in ihrer Hofraithe versteigern, 95. 2 Pferde, von Farbe schwarz, 5 und 7 Jahre alt, 17 f 2 Rinder, 3 Ziegen, 1 Mutterschwein mit 6 1 eln, 4 Läufer, 6 Gänse, 25 Hühner, 2 vollständige 1 2 Schaufelpflüge, 2 Eggen, 1 Kartoffelpflug, 1 Häc 1 1 Häckselmaschine, 1 Häckselbank, e e, 1 Pfuhlfaß, verschtedenes Pferdegeschirr, 1 Dickwurz⸗ le- und Hausgeräthe, 5 5 j en 12 7 müßle und noch verschledene Oeconomte un braucht und mit welchen man sofort in verschledenen Friedberg den 12. November 1877. einige hundert Centner e 17 0 ungefahr 200 1 0 0 schreiben und zeichnen kann, bei Die trauernden Hinterbliebenen. Spreu, eine Parthle Heu und Kleben d Carl Bindernagel in Friedberg. Die Beerdigung findet Mittwoch den 14. dieses Malter Kartoffeln und 150 Centner Dickwurz. Kaichen den 10. November 1877. 3449 Karl Stoll's Eheleute. Mobiliar⸗Versteigerung. welche man, um zu schreiben, nur in Wasser zu tauchen 56. Lebensjahre plötzlich aus unserer Mitte verschied. Herrenkragen 8 K ö* Friedberg den 10. Nov. 1877. 3467 Faselochs-Versteigerung. 1 3451 Nächsten Mittwoch den 14. d. Mts., Vormittags 11½ Uhr, wird ein gemeinheitlicher schwerer Faselochs 5 auf hiesigem Rathhause öffentlich an den Meistbietenden versteigert. ene am 9. November 1877. Todes⸗ Anzeige. . 5 0 9 g 3458 Verwandten und Bekannten die schmerzliche Großherzogliche i Bad⸗Nauheim. Mittheilung, daß unsere geliebte Gattin, Mutter, .—— Schwester, Schwiegermutter und Großmutter Wundersedern, ee in Folge eines Hirnschlags heute Morgen in ihrem Monats, Nachmittags 3 Uhr statt. r* 5 e— des Volksbildungs-Vereins 3468 In diesem Winter werden im hiesigen Rathhaussaale, Abends 8 Uhr beginnend, zunächst an den unten bezeichneten Tagen folgende öffentliche Vorträge siattfinden, zu welchen mit Ausnahme von Kindern Jedermann freien Zutritt hat. 1877, November 16. und des Menschen. November 23. December 7. Planeten Neptun. December 14. Weitere Bekanntmachungen bleiben vorbehalten. Bekanntmachung Friedberg. Vortrag des Herrn Reallehrers Würth über die Pilze und ihre Bedeutung im Haushalte der Natur Vortrag des Herrn Professor Dr. Köhler über Privat- und Colleetiv-Eigenthum. f Vortrag des Herrn Reallehrers Klein über den Astronomen Leverrier und die Entdeckung des Vortrag des Herrn Hofgerichts⸗ Advokaten Curtman über ein eriminalistisches Räthsel. Der Vorstand. Dampfsägewerk und Holzhandlung von Otto Abrie in Bad⸗Nauheim, an der Bahnstation(Straße Frankfurt⸗Gießen). Lager aller Arten geschnittener Werkhölzer in allen Dimensionen, Dielen, Latten, Stollen ic. Werk, und Brennholz zum Schneiden kann zu jeder Zeit angefahren werden; auch übernehme ich das Schneiden von Ziegelbrettern, Pfosten, Stollen ꝛc. bis zu den kleinsten Dimenstonen. — Ankauf von Werkholzstämmen jeder Art. 438 Photographieen jeder Art und Größe, sowie Vergrößerungen, welche nach jedem kleinen Bildchen nach meinem eigenen Verfahren in anerkannt unübertroffener Güte hergestellt werden, als auch die in neuerer Zeit von mir eingeführten farbigen emaillirten Bilder, welche durch ihren überraschenden Effect den gemalten Porzellanbildern in nichts nachstehen und wovon Muster vor meiner Anstalt ausgestellt sind, liefert die seit 1857 gegründete und 1874 auf der Wetterauer Industrie-Ausstellung prämiirte photo— graphische Anstalt von 3465 Ludwig Schmidt(uicht Scnitnmer), Großherzoglicher Hof- Photograph, Schulstraße 357 neben der Realschule in Friedberg. Sehenswerth für Herren sind die neuesten Winter-Ueberzieher Schuwaloffs eomplete Anzüge u. Staunenswerth sind die außerordentlich billigen Preise. Beachtenswerth die soliden Stoffe und Verarbeitung sämmtlicher Piècen in dem erst kurze Zeit eröffneten SHerrengarderobegeschäft von Süß mann, 5 neue Kräme 2 6, 34⁴⁵ Ecke der Schnurgasse.(4911.) .——————— eee 5 Dörr e 3 Zur Saison bringen unser auf's Reich haltig st e assortirtes Lager D A M EN= M ANT EI in empfehlende Erinnerung. Streng reelle Bedienung bei außerordentlich billigen aber festen Preisen. J.& R. Meyer, Frankfurt a. M. in den neu erbauten Loealitäten. 26 Neue Kräme 26 4924.) usspinvdog ueinvgne nu us uf 988 spaß suo 95 3269 Für die bekannte Flachs⸗, Hauf⸗, Wergspinnerei, Weberei, Zwirnerci und Bleicherei in Bäumenheim, Bahn-, Post⸗ u. Telegraphenstation in Bayern, prämiirt auf den Ausstellungen München 1868, 1871, 1872, 1874, 1875, Ulm 1871, Wien 1873, nimmt Flachs, Hanf und Abwerg fortwährend zum Lohnverspinnen, Weben, Zwirnen und Bleichen an: Herr J. Küchel in Homburg. 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