Berichtrurge *(bewerblichen Verhältnisse werden hiermit Großherzoglichen Bürgermeistereien die bei ihnen etwa vorgebracht werdenden Gesuche anher ei Friedberg den 3. April 1877. I. Bei nothwendigen Berstärkungen oder Mobilmachungen werden die Mann— haften des Bcurlaubtenstandes, soweit die militärischen Interessen es gestatten, nach len Jahreeklassen, mit den jüngsten beginnend, einberufen“ 000— Hierbei können dringende häusliche und gewerbliche Verbünnisse detartige Be— 355 2 + 1 finden, daß Mesetviflen binter die letzte Jahresklasse der Reserve ihrer — gaffe oder Diensikategorte, Landwebrmaunschaften aber, sowie in besonbers dringenden 559 35 fillen auch einzelne Reservisten, binter die letzte Jahresklasse der Landwehr ihrer Waffe 86 8 Fer Diensikategoric zeilweise zurückgestellt werden. Jedoch darf in keinem Aushebungs— i Vzirke die Zahl der hinter der letzten Jahresklasse der Reserve zurückgestellten Mann 73.392„ pasten zwe Prozent der Reserve, die Zahl der hinter der letzten Jahtesklasse der Land— 8 661 fehr zurückgestellten Mannschaften drei Prozent der Reserve und Landwehr übersteigen. R. Auf die Dauer der Gesammtdi ustzeit(Dienstpflicht) hat die Zurückstellung % finen Einfluß. II. Zutückstellungen im Sinne der vorbezeichneten Festsetzungen dürsen aus ülgenden Gründen(Klassificationsgründe) eintreten: 20) wenn ein Mann als der einzige Ernährer seines arbeitsunfäbigen Vaters oder be seiner Mutter beziehungeweise seines Großvaters oder seiner Großmutter, mit 9 denen er dieselbe Feuerstelle bewohnt, zu betrachten ist, und ein Knecht oder „ 1877. a Samstag den 7. April. N 40. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 1! Pfennig berechnet. Amtlich Beitessend: Die Anschaffung und Unterhaltung des Faselviehes in den Gemeinden Semeinden des Kreises durch besonders dazu Rreisveterinäramt die Besichtigung eintreten zu lassen. Heterinäramt stattfinden und uns von demselben Vorlage gemacht werden. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. r er Theil. des Kreises Friedberg. —. Friedberg am 2. April 1877. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Nach einem Antrage des landwirthschaftlichen Bezirksvereine Friedberg wird hiermit die seither ausgeübte Controle über das Faselvieh der ernannte Commissionen aufgehoben und soll dieselbe nach Maßgabe ö Ministeriums des Innern vom 20. September 1853, Amtsblatt Nr. 54, durch das Großberzogliche Kreiesveterinäramt ausgeübt werden. Ihnen hiervon Kenntniß geben, tragen wir Ihnen auf, da, wo solchergebolen erscheint, der Entschließung Großherzoglichen Indem wir statt seither durch die Commissionen, durch Großberzogliches Was die jährliche Besichtigung betrifft, so wird solche durch das Großherzogliche Kreis- Da die Viehzucht einer der hervorragendsten Stellen in der Landwirthschaft einnimmt, so dürfen wir voraussetzen, daß die Vorstände der Gemeinden ihr Hauptaugenmerk auf die Unterhaltung von tüchtigem Faselvieh richten und empfehlen denselben darum, zegebenen Vorschristen zur pünktlichen Anwendung zu bringen. die bezüglich der Unterhaltung Wir verweisen in dieser Beziehung auf§ 465 von Küchler's Handbuch, II. Band. Dr. Br en. Bekanntmachung. Nachstehende Bestimmungen über die Zurückstellung der Reserve, Ersaß-Reserve und Landwehr-Mannschaften rücksichtlich ihrer häuslichen und Geselle nicht gehalten werden kann, auch durch die der Familie bei der Ein— derufung gesetzlich zustehende Unterstützung der dauernde Ruin des elterlichen Hausstandes nicht abgewendet werden könnte; b) wenn die Einberufung eines Mannes, der das dreißigste Lebenjahr vollendet hat und Grundbesitzer, Pächter oder Gewerbtreibender oder Ernährer einer zahlreichen Familie ist, den gänzlichen Verfall des Hausstandes zur Folge haben und die Angehörigen selbst bei dem Genusse der gesetzlichen Unterstützung dem Elende preisgeben würde; e) wenn in einzelnen dringenden Fällen die Zurückstellung eines Mannes, dessen geeignete Vertretung auf keine Weise zu ermöglichen ist, im Interesse der all— gemeinen Landescultur und der Volkswirihschaft für unabweielich nolhwendig erachtet wird. Mannschaften, welche in Gemäßheit des§ 67 und§ 69 des Reichs⸗Militärgesetzes vegen Kontrol⸗-Entziehung nachdienen müssen, haben jedoch auch in den vorgenannten Fällen keinerlei Auspruch auf Zurückstellung. III. In Bezug auf das Verfahren bei derartigen Zurückstellungen bestehen felgende Vorschrister: f 1) Die Mannschaften der Reserve, Landwehr, Scewehr und Ersatz⸗Reserve erster sür die Betheiligten zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Bis zum 25. nzusenden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. laufenden Monats haben die Klasse, welche auf Zurückstellung Anspruch machen, haben ihre Gesuche dei der Bürget⸗ meisterei ibes Wobnortes anzubringen, welche dieselben prüft und darüber eme an eden Sto Borsigenden der Cesatz-Commission einzureschende Nachweisung aufstellt, aus det nicht nur die militärischen, bürgerlichen und Vermögens⸗Verhälinisse der Bitisteller, sondern auch die obwallenden besonderen Umstände ersichtlich sind, durch welche eine zellweise Zurückstellung bedingt werden kann. 2) Die ein gertichten Gesuche unterliegen det Entscheidung der verstärkten Ersatz⸗ Commission welche im Anschluß an das Musterungegeschäft in öffentlich bekannt zu Sitzung hält. machenden Terminen jährlich einma J) Das Verfahren der verstärklen Ersatz Commission beim Klassifications⸗ Geschäft regelt sich nach§ 30,7 des Reichs Militär gesetzes. J) Die Enischeidungen sind endgültig, insosern nicht der Militär- Vorsitzende auf Grund des§ 30.7 des Reichs Militärgesetzes Einspruch erhebt. 5) Die vorgedachlen Enischeidungen behalten ichte Gültigkeit nur bis zum nächsten Klassifications-Termin.— Im Falle des Bedürfnisses sind Anträge auf wellere Zurückstellung alsdann zu erneuern. 6) Wenn Mannschaften aus einem Aushebungevezirk in einen andern verziehen, so erlischt die gewährte Zurückstellung. IV. Die vor erfüllter acttwer Diensipflicht auf Reclamation erlassenen Mann⸗ schaften bleiben bis zu dem ihrer Entlassung zunächst folgenden Klassificattons-Termin hinter die letzte Jahresklasse der Reserve zurückgestellt und haben demnächst etwaige Anträge auf weitere Zurückstellung, wie alle übrigen Mannschaften zu stellen. Wenn nach dem allgemeinen Entlassungs⸗ Termin der Reserven dringende Ver hällmisse die sosortige Zurückstellung einzelner der entlassenen Mannschaften gerechtfertigt erscheinen lassen, so kann die vorläufige Zurückstellung solcher Mannschaften dis zum nächsten Klasssfications-Termin hinter die letzte Jahresklasse der Reserde durch schrift⸗ liches Uebereinkommen der ständigen Mitglieder der Ersatz-Commission verfügt werden. In anderen als den unter II. vorbezeichneten Fallen sind außerlexmünliche Zurückstellungen unstatthaft.— Insbesondere sind Gesuche um Zurückstellung im Augenblick der Einberufung unzulassig. Eine Wiederentlassung einzelner einberufenen Mannschaften kann nur ausnabms⸗ weise auf dem im§ 82,2 und§ 100,3 der Ersatz Ordnung vorgeschriebenen Wege herbeigeführt werden. Derartige Gesuche können nur dadurch begründet werden, daß mil dem letzten Klassificattons-Termin für den Eingestellten durch unabwendbare, nicht durch ihn selbst herbeigeführte Ereignisse, als Brandschaden, Ueberschwemmung, Tod 0 eines nahen Anverwandien u. s. w. ein wirklicher Nothstand eingetreten ist. 2 4 Deutsches Reich. em 17. Febr. dem Schullehrer Horst zu Oppenbeim eine Gemünden und am 8. Marz dem„Schullehrer Schäfer D D G a. Regi Lehrenstelle in Oppenheim zu übertragen; am 21. Febr. zu Altenbhain die Schulstelle zu Feldkrücken zu übertragen; * armstadt, as Broß herzogliche Regiere den Pfandmeisser Scriba in Nidda an das Reniamt ungsblatt Nr. 15 enthält: Groß-Umstadt, I. Bekanntmachung, den Steuerausschlag der Land— den Pfandmeister Becker in Groß⸗Umstadt an daes Rentamt Nidda zu versetzen; am am 9. März den Lehrer zu Alsfeld, Zimmermann, zum Lehrer an der Vorschule des Gymnastums und der Real- 23. Febr. dem schule zu Worms, den Schullehier Rabenau zu Lauterdach sudenschastekasst zu Darmstadt für 1877 betreffend. * II. und III. Uebersichten der für 1877 genehmigten 1 g g in den Gemeinden des Kreises Oppenheim und „ b den israelilischen Religionsgemeinden des Kreises b ingen. IV. Bekanntmachung, die Besoldung des Rabbinen Alzey für 1877 betreffend. ** V. Ermächtigungen zur Annahme und 1 amber Orden. VI. Namens veränderungen. . VII. Diensinachrichten. Seine Königliche Hoheit der .„ Moßherzog haben Allergnädigst geruht: am 9. Febr. den . Hessour tet Rolshausen zum Kammersourier zu ernennen; hn 12. Febr. den auf eine Lehrerstell« zu Offenbach Ientirten Schullehrer Krimmer zu Offenbach zu be— en; am 15. Febr. dem Schullehrer Werg zu Lützel⸗ i ebelabach die 6. Schulslelle zu Weisenau, dem Schul⸗ zum Tragen Schullehrer Weitzel in Sandloss die Schulstelle zu Berns— burg, dem Schullehrer Maser zu Nonrod die Schulstelle zu Waschenbach zu übertragen; an demf. Tage den auf die Pfartstell« zu Rödgen präsentisten Pfarrer Windecker von Landenhausen, den auf die 1. Schulstelle zu Grün— beig präsenlirten Schullehrer Reuß zu Grünberg zu be— stäligen z an dems. Tage der Aspiransin Bork aus Alten— schlirf eine Lehrerinnenstelle zu Gießen, am 24. Febr. dem Schulamtsaspiranten Müller aus Habitzheim die 1. Schul- stelle zu Homberg a. O. zu übertragen; am 26. Febr. den Hugo von Donop zum Kammerherrn der Landgräfin Friedrich von Hessen zu ernennen; am 27. Febr. den auf bie 2. Schulstelle zu Assenbeim präsentirten' Schulamlo— aspfranten Gundermann aus Glauberg zu bestäh sen; den Hlllseheizer Galloy aus Neu Ysenburg zum Hetzer bei der Main- Neckar ⸗Eisenbahn, am 2. März den Heizer Stürz zum Werkfürbret zu ernennen; am 5 März dem Schul lehrer Vor bach zu Londorf die Schulstelle zu Burg- zum Reallehrer zu Alsfeld, den Kanzlisten Grebe zum Protokollisten und Kanzlei Juspektor zu ernennen; am 15. März dem Schulledter Walther zu Alienstad die Stelle an der 1. Klasse der Schule daselost, am 16. Marz dem Schulamtsaspiranten Herberg aus Erbes. Büdcogeim eine Schulstelle zu Alzey zu übertragen. Am 22. Febr. wurde dem Andreas Gensert das Patent als Geometer 2. Klasse für den Kreis Alzey ertheilt. VIII. Vienstentlassungen. Seine Königliche Hoheit der Großberzog haben Allergnädigst gerubt: am 12. Marz den Schullebrer zu Ober⸗Lais, König, am 17. März den Steuer⸗Aufseher Heim zu Bingen, Beide auf Nachsuchen, zu entlassen. IX. Rubestandeversetzungen. Seine Königl. Hobel der Großherzog baben Allergnädigst gerubt: am 8. Jeb. den ne Pferodoef auf Nachsuchen, am 21. Febr. den Oberrechnungerevisor Mever, unter Ber N N leihung des Charakters als Rechnungsrath, auf Nach: 1 am 12. März den Schullebrer zu Vadenrod, am 16. März den Schullehrer zu Heppen⸗ Schäffer, auf Nachsuchen, am 19. März den Ruhestand zu suchen, Simmer, heim a. d. W., 0 den Hofskirchendiener Bechtold in versetzen. g X. Concurrenz⸗ Eröffnungen. Erledigt sind: die 1. Schulstelle zu Weilen⸗Gesäß, Gehall 753 M. 99 Pf. Dem Grafen zu Erbach Fürstengu stebt das Präsentations⸗ recht zu; die Schulstelle zu Reinbardsbain, Gehalt 685 M. 71 Pf.; die Schulstelle zu Harxheim, Gehalt 685 M. 71 Pf.; die 1. Schulstelle zu Hamm, Gehalt 857 M. 15 Pf. XI. Sterbefälle. Gestorben sind: am 26. Mai 1876 der Chausseegelderheber Haas zu Mainz; am 16. Sept. 1876 der Hauptzollamtstendant Hof zu Ober⸗Ingelheim; am 6. Febr. 1877 der Achivar Dornseiff zu Darmstadez am 8. Febr. der Schullehrer Lohnes zu Schönberg; am 20. Febr. der Bauausseber Schmidt zu Götzen; am 26. Febr. der Kreiswundarzt Wach zu Nieder⸗Olm; am 28. Febr. der Schullebrer Gerbracht zu Wörrstadt; am 13. März der Landgerichtsdiener Lobfink zu Nidda; am 17. März der Ergänzungsrichter Dr. Thudichum zu Ober⸗ Ingelheim. N Darmstadt. Das Ober Consistorium hat die Pfarrämter aufgefordert, den verderblichen Preß-Erzeugnissen, welche Religion und Sittlichkeit untergraben, durch„Verbreitung guter, dem evangelischen Christenthum freundlichen Schriften“ entgegenzuarbeiten. Berlin, 4. April. Fürst Bismarck hat seine Entlassung eingereicht und anfangs den lebhastesten Vorstellungen des Kaisers gegenüber die Noth wendigkeit seines sosortigen Rücktrittes festgehalten. Sein Gesundheitszustand sei so erschüttert, daß er die mit der Führung seines Amtes verbundenen Anstrengungen nicht länger ertragen könne. End- lich hat der Fürst sich mit einem einjährigen Urlaube, unter völliger Entbindung von allen Geschäften, einverstanden erklärt. Dieser Urlaub ist denn auch dem Fürsten in aller Form bereits ertheilt worden und wird er schon in wenigen Tagen denselben antreten und sich zunächst nach Varzin begeben. Die heutigen Morgenblätter sind fast der ein- stimmigen Ansicht, dem Urlaube Bismarck's werde die Entlassung folgen. Das Gerücht, Delbrück werde wieder eintreten, ist wenig wahrscheinlich. Dem Reichstage wird nächsten Dienstag Ausschluß über den Urlaub und die Vertretung zugehen. Bismarck empfahl außer Camphausen zu seinem Vertreter auch v. Bennigsen. Die Entscheidung ist verschoben bis nach Rückkehr des Kronprinzen von Hannover. — Die„Prov. Corr.“ erwähnt die Unter⸗ Seitens der Pforte die Erwartung ausgesprochen Bank habe gestern im Princip die Herabsetzung des Disconts auf 2 pCt. beschlossen. Dänemark. Kopenhagen, 4. April. Heute Nachmittag wurde der Reichstag auf Grund eines königlichen Rescriptes geschlossen. Großbritannien. London. Der In- halt des Protokolls ist folgender: Die Forderungen der Haupt Conferenz werden ohne die bekannten Garantie- Punkte wiederholt. Die Frist zur Durchführung der Reformen wird erwähnt, aber nicht fest begrenzt. Falls die Frist nutzlos ver- streichen sollte, werden neue Verhandlungen der Großmächte vorbehalten. Eine formelle Zuziehung der Pforte zum Protokoll wird nicht verlangt, die Abrüstungs Frage kaum gestreift. Unter den einzelnen Großmächten sind über die Auslegung des Protokolls bereits Schwierigkeiten entstanden. Italien. Rom, 4. April. Der italienische Botschafter in Paris, General Cialdini, wurde vom König empfangen, der mit ihm eine längere Besprechung hatte.— Das Befinden des Papstes ist fortdauernd zufriedenstellend; derselbe hielt heute in der Galerie Raphael Empfang ab, ohne getragen werden zu müssen. Türkei. Constantinopel, 5. April. Von dem Protokoll ist gestern Sapfet Pascha Mittheilung gemacht worden; dieser ecklärte, er werde die Entschließung des Sultans einholen. — Die Rückberufung Midhat's ist ernstlich im Werk. — Die„Morning Post“ will erfahren haben, daß die Pforte ihre Bereitwilligkeit bekunden werde, unter Betonung der Autorität des Sultans die Reformen bei Ausdehnung derselben auf das ganze Reich auszuführen; auch werde dieselbe einen Gesandten nach Petersburg senden behufs Vereinbarung des Modus der gleichzeitigen Ab rüstung. Die türkische Regierung sei ferner geneigt, den Forderungen Montenegro's halbwegs entgegen— zukommen, wolle hierbei aber in Uebereinstimmung mit den ursprünglich von Midhat Pascha gestellten Bedingungen auf der Unverletzlichkeit des Art. 9 des Pariser Vertrages bestehen. Endlich werde werden, daß, wenn sie sich auch jetzt der von der Situation gebotenen Nothwendigkeit süge, daraus nicht der Schluß gezogen werde, daß sie irgend- welche Einmischung im Widerspruch mit den Präro— zeichnung des Londoner Protokolls, das unverweilt gativen des Sultans oder der Constitution des der Pforte mitgetheilt wurde, und knapft daran Landes gestatte. die Hoffnung, daß diese feierliche Kundgebung des Serbien Belgrad, 3 April. Vorgestern Einverständnisses aller Mächte die Pforte nunmebr während des Zapfenstreiches wurden die Fenster bestimmen werde, volle Garantien für die berechtigten des italienischen Consulat Gebäudes eingeschlagen; Forderungen, Europa's zu geben und dadurch die das Am'sblatt drückt heute das Bedauern der bisher drohende Kriegsgefabr zu beseitigen. Deutsch. Regierung über diese unliebsame Störung aus, land habe sich auch in den neuesten Verhandlungen deren sich zwei fremdländische Knaben, jedoch ohne die Förderung des Einvernebmens zwischen den böswillige Absicht, schuldig gemacht hätten.— Mächten, und namentlich zwischen England und Zur Ausarbeitung des Entwurfes einer neuen Rußland, im Interesse des europälschen Friedens Armee-Organisation ist eine besondere Commission nach jeder Richtung hin angelegen sein lassen. eingesetzt. 5 — Die„Prov. Corr.“ tbeilt mit, daß dern Rumänien. Bukaxrest, 4. April. Eine Kaiser dem am 24. April stattfindenden Jubiläum Botschaft des Fürsten, welche heute in beiden des Großherzogs von Baden beiwohnen wird. Häusern verlesen wurde, löst den Senat auf und schließt die Sesston der Deputirtenkammer. . Aus land. Griechenland. Athen, 4. April. Das Frankreich. Paris, 4. April. Layard Gesetz über die Armee Reserve soll unverzüglich ist heute hier angekommen.— Der„Soir“ will in Wirksamkeit treten. Drei Uebungslager wer— Kammern sollen am 7. Mai zu einer außerordent⸗ lichen Session zusammentreten. Verloosung. Karlsruhe, 1. April. Bei der gestern stattgehabten Gewinnziehung der badischen 35 fl.⸗Loose von 1845 fielen 40,000 fl. auf Nr. 16295, 10,000 fl. auf 35721, je 4000 fl. auf Nr. 5331 und 344301, je 2000 fl. auf Nr. 5858 23870 156699 und 261023, je 1000 fl. auf Nr. 7810 16272 36843 57783, 187416 289156 289739 295567 295579 307682 335484 und 367656. Karlsruhe, 3. April. Bei der heute staltgesundenen Verloosung der Aproc. badischen 100⸗Thlr. Loose wurden folgende Serien gezogen: 1356 677 2346 1469 602 2223 711 1035 1964 1321 1656 2387 829 362 2390 1373 1841 275 1022 1540 1037 417 1777 38 521 2266 636 835 209 1319. Meininger 7 fl.⸗Loose. Haupipreise: Serie 139 Nr. 16 10 000 fl., S. 4463 Nr. 6 2500 fl., S. 2354 Nr. 16 500 fl., S. 3044 Nr. 12 500 fl., S. 3168 Nr. 43 500 fl., S. 8266 Nr. 3 500 fl. Braunschweig, 31. März. Bei der heute stattge⸗ babten Prämien-Ziehung der Braunschweiger 20⸗Thaler⸗ Loose fiel der Hauptgewinn von 240 000 M. auf Nr. 14 der S. 7709, 15,000 M. fielen auf Nr. 20 der S. 1586, 7200 M. auf Nr. 33 der S. 8584 und 3000 M. auf Nr. 14 der S. 8015. Wien, 3. April. Bei der heutigen Ziehung der Credit Loose kamen folgende Serien heraus; 116 268 203 647 980 1487 2359 2688 2737 2994 3097 5272 3737 und 4150. Der Hauptgewinn mit 200,000 W auf S. 293 Nr. 90, der zweite Gewinn auf S. 4150 Nr. 5, ein Gewinn von 20,000 fl. auf S. 2688 Nr. 37, je 5000 fl. auf S. 4150 Nr. 88 und S. 2688 Nr. 42. — Bei der Ziehung der Wiener Loose kamen folgende Serien beraus: 53 74 431 859 937 1011 1159 1260 1559 2085 2277 und 2722. Der Haupureffer ftel auf d. 937 Nr. 86, der zweite Treffer auf S. 53 Nr. 62, der driite Treffer auf S. 53 Nr. 24. 1854er österr. Staatsloose. Ziehung vom 3. April 1877. Auszablung am 30. Jun! 1877. Ge⸗ zogene Serien: 105 275 297 403 405 447 999 102²³ 1328 1448 1457 1688 1962 1968 2041 2288 2327 2583 2609 2611 2718 2823 2854 2877 2935 3042 3131 3288 3328 3481 3498 3615 3844 3890. Haupt gewinne: S. 2823 Nr. 25 100,000 fl., S. 105 Nr. 22 20,000 fl.; alle übrigen Nummern der gezogenen Serien je 300 fl. Stadt Mailand Frs. 10.⸗Loose vom Jahre 1866. Serien- und Gewinn⸗Ziebung vom 16 März 1877. deimzablung am 15. Juni 1877. Serien. Nr. 1787 2047 3789 4380 702. Gewinne. Serie 3789 Nr. 85 Nis. 50,000. Serie 4380 Nr. 88 Frs. 1000. S. 1787 Nr. 69 Frs. 500. S. 2047 Nr. 39, S. 3789 Nr. 79. S. 4380 Nr. 26 80, S. 7102 Nr. 54 à Frs. 100, S. 1787 Nr. 58 100, S. 2047 Nr. 17 70 85, S. 4380 Nr. 77 87, S. 7102 Nr. 28 78 85 à Frs. 50. S. 1787 Nit. 12. S. 2047 Nr. 4, 20 60 S 3789 Nr. 10 44, S. 4380 Nr. 20 25 29 44 54 75 81. S. 7102 Nr. 14 25 35 87 90 à Frs. 50. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern enthält der geringste Gewinn von Frs. 10. Stadt Venedig 30-Fr.⸗Loose vom Jahre 1869. Ziebung am 31. März. Auszahlung am 1. Mai. 14371 9749 6163 15415 3094 12112 10861 5411 12764 9069 9368 8793 333 12858 10287 5831 2402 5358 12908. Haupigewinne: S. 12764 Nr. 14 25,000 Fr., S. 3094 Nr. 7 100 Fr., S. 9868 Nr. 11 250 Fr., S. 5821 Nr. 24, S. 9749 Nr. 25, S. 5358 Nr. 22, S. 14336 Nr. 6, S. 5411 Nr. 14, S. 9749 Nr. 19, S. 12858 Nr. 9 je 100 Fr. Geld Cours. Frankfurt am 5. April 1877. erfahren haben, die Direction der Französischen den zusammengezogen. Die Regierung hat sechs 20 Frankenstücke Mk. 16 24 28 Englische Sovereign gs„ 20 37—42 Russische Imperiale„ 16 72—77 Holländische fl. 10-Stäücke.„ 16 65 G. e, 55 9 58—63 Ducaten al ma reo„ 9 6267 Dollars in Gold„ 41720 Die Unterzeichnete beabsichtigt ihr in der Mitte der Kaiserstraße dahier belegenes Wohnhaus mit Scheuer * und Stallung, nöthigem Hofraum, sowie Schmiede⸗ werkstätte, worin seit Jahren Huf- und Wagen— schmiede mit Erfolg betrieben wurde, nebst Inventar % der Werkstätte unter vortheilhaften Bedingungen gan Render theilweise zu verkaufen oder zu beten e Reflektirende wollen sich direkt wenden an Fr. Ritzel Wittwe zu Friedberg in Hessen. Corsetten, Kragen und Manschetten, Strümpfe und Socken, Strumpf⸗ längen, sowie alle Sorten Strickbaumwolle billigst bei Tapeten. Mein Lager in Tapeten ist für diese Saison 956 wieder auf's Reichhaltigste assortirt und bringe das⸗ selbe hiermit in empfehlende Erinnerung. steben auf Wunsch zu Diensten. 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Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10½½ Uhr: Herr Pfarrer Baur. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Schwabe. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Vindernagel. 1 — ole ic wul 11 klage bet Lehen un gan be! 1 Fule erregt chen Sa iu der Um an hürl 1051 K n wi N.. gend ethinban Freer be, Hberhessischer Anzeiger. Pfeffer Einzig und allein in dem Umstande, daß Hundert gewöhnliche M. 5.50. italienische M. 7.—. Ochsen⸗ die Toilette von Frau und Töchtern etwa das Aus Stadt und Land. Pi. Kuh und Rind flelich 50— 60 Pf. Offendach. Durch Beschluß des Darmslädter Hof— gerichis wurde Fabrikant Martenstein von bier unter der Au klage der Wechselsälschung vor das Schwurgericht ver⸗ wiesen und soridauernde Haft angeordnet. Allerlei. Landebut.„Ein Vorjall in der biesigen Präparanden⸗ scule erregt die Gemülther und die Besorgniß der Eltern. ehrete Schüler des 3. Kutses üblen sich an verschiedenen agen im Schießen mit Revolvern unter nicht zweisel⸗ ien Anzeichen frevelbafter Absicht. Eine Lehrersstau ue der Umgebung mach le bier von Mütheilung. Als ein lehrer hierüber in det Klasse Erhebungen pflegen wollte, gegnete et dem gezoßenen Revolver eines Schülers; det ehrer rief die übrigen anwesenden Kollegen berbei, welche ich del syrer Ankunft dreten bewaffneten drohenden Zögtingen e saben und mu Mühe Ausschreitungen erhinderten. Die belheiligten diei Schüler wurden wohl 0 leich entlassen, allein der Eindruck, den der Vorfall cmacht, wird sich nicht leicht verwischen lassen, die Unter⸗ luchung ader darlegen, was im Slaale Däncmaik fault nd was aus zuschneiden längst eine Forderung der Zeit ewesen wäre.“ 0 Handel und Verkehr. Frankfurt, 3. April. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 N. 41., Nr. 2 M. 37., Ni. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., Fr. 5 M. 23. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 27., 11.(Berlinet Marke) M. 22., Weizen ab Babnbof biet 26.75.— 27, ab unsertt Umgegend M. 26.25— 26.50. tember je nach Qual. M. 21—26., Korn M. 18.— i 19.75., Gersie M. 19—21., Haser M. 14—18., erbsen M. 21—24., Wicken M. 19. Linsen M. 21—30., fleisch pet Pfund 70 es ist eine Sispphusarbeit, gege Schweinefleisch 75- 80 Pf. Kalbfleisch 50—65 Pf., Dammel⸗ fleisch 46—63 Pf. Kartoffeln per 100 Kilogr- M. 6.50.—8. Erbsen geschälte(per 100 Kilogr.) 36— 40 24—28. M. weiße Bohnen 22— 26. M. Linsen 36 40. M. M in; 4. April. Producte„Matkt. Waizen per Mai 23.20. Korn per Mai 17.25. Hafer per Mai 16.60. Rubzy per Mai 34.60. Gegen den Strom. In der„K. 3.“ wird guter Zeit gesprochen. Blalte: Ueber die Nothwendigkeit des Sparens die ber die Frage ist nur, einer üdelgerathenen Wurst gibt, auch nur um anfangen? Ich ein Jota geschmadvoller sei. chöpfung dürfen Früher konnte so Vortritt Kleidern, die nicht mehr modern waren, als queme bübsche Anzüge für ihren Nachwuchs an⸗ es wohl, fertigen; heute— du lieber Gott! so ein Ding, ist wohl Niemand in Zweifel, wo mit den Einschränkungen denke, als galante Herten der S wir auch diesmal unseren Damen den lassen, und zwar mit weit größerem Rechte, in vielen anderen Fällen. Ich weiß zu eifern, ja, man sticht geradezu Wespennest, wenn man dieses sirum gar zu derb aufaßt; nichts desto weniger, sollte ich denken, müßte gegenwärtig dawider guten Federn nicht allzu schwe gar so aussichtslos, wie bisher scheinen, finden beute einen gewaltigen det allgemeinen Noth, dem gesammten Volkseinkommens, eines jeden Einzelnen. Tübsl M. 76. Die Pteise versteben sich sämmtlich per 00 Pfund Zollgewicht= 100 Klo. Frankfurt, 4. April. Der heutige Heu⸗ und Snebmarkt war gut desahren. Hen kostete je nach ualität pet Ceniner M. 4.50—6.30, Strod per Ceniner flott, fübrt einfachen Tisch, bat am Schlusse jeden Jahres verzweiselnd in M., ganze Erben Verhällniß zu den dürfte. vergleiche doch die Preise der Damenkleider von heute mit denjenigen vor 8— 10 Jahren, man wird finden, daß sie drei bis viermal so hoch Sind sie deßhalb schöner, geschmadvoller? Die ein gutes Wort zu Crinoline war ja auch etwas Abscheulichts, deß⸗ Ein Einsender schreibt dem halb wird abe: Niemand behaupten wollen, daß n die Mode Kleid genannt, in ein durchbrochen, mit Knöpfen und Knopflöchern zc. nimmersatte Mon- besäet und verunstaltet, noch etwas Tolleres ersonnen, zu nichts mehr gut der Kampf ist, als in den Lumpenkorb zu wandern. r, nicht doch hat das Ding vielleicht doppelt so viel ge- denn sie kostet, wie ein completer Herrenanzug von gukem Bundesgenossen an Stoff. Wenn daher von Sparen die Rede sein sieten Zurückgehen des soll, des Einkommens keine Aenderung in der Lebensweise wird so tief⸗ Wie manche Familie hat greifend sein, ein hübsches Einkommen, sie lebt nicht übermäßig kebr zu einfacher vernünftiger Kleidung. keine noblen abgesehen davon, daß der übermäßige Kleider⸗ Passionen: und doch fährt sich der pater familias luxus der reicheren Classen diese selbst plündert, die verführt er auch die mittleren und ärmeren Classen Drei- bie Vierfache gekostet hat, was sie im Mitteln der Familie kosten ein Wunder? Man Und ist es denn sind. heutige Mode, die den Damen die Fagon Sie kostet nur mehr. tine sparsame Hausmutter aus noch be⸗ ist derart zusammengeschnitten, daß es, sobald die Mode Und so muß bier der Anfang gemacht werden; wie die in der Mode, wie die Rück- Denn — r 57 4 Haare, denn das Deffeit ist so sicher da, wie der durch sein schlimmes Beispiel zu einer für diese „Qual. M. 1.50— 60. 2. Qual. M. 1.40—45., Euer das Niujahrs morgen. Wo liegt da der Hase im geradezu verderblichen Nachahmung. Holz⸗Versteigerung. 74 In dem Gräflichen Revier Bainhards, Distrikt Interwald, werden versteigert: Dienstag den 10. April l. J. 8 Raummeter Eichen⸗Scheitholz, 13 Buchen⸗Prügelholz, 74 1 Eichen⸗ 1 holz; 40 7 Nadel⸗ 5 282 Raummeter zehnfüßiges Nadelholz 311 Naummeter 34 5 Eichen Stockholz, Stockholz; 346 Schichten Reiser; 2⁰ 9 Buchen Reisholz, 404 Fichten⸗Stangen von 4—19 Centim. Durchmesser, 136 5 Eichen⸗ 5 620 Meter Länge— 22 Kubikm. Inhalt. 96 Nadel⸗ 5 2 3 100 Wellen Eichen Reisholz, Dienstag den 10. April. 1 Nadel⸗„ 46 Eichenstämme von 16— 33 Centim. Durchmesser in Dorn⸗ und 5—12 Meter Länge= 17 Kubikm. Inhalt; 60 Fichtenstämme von 11— 42 Centim. Durchmesser 11 Eichenstämme von 26— 35 Centimeter mittlerem Durchmesser, 5—8 Meter Länge, 39 Fichtenstämme von 15— 28 Centimeter mittlerem Dutchmesser, 6— 10 Meter Länge, 30 Fichtenstangen von 9— 14 Centimeter mittlerem Durchmesser, 6— 12 Meter Länge, 100 Fichten⸗Bohnenstangen. Zusammenkunft am Forsthaußs Beinhards und An⸗ sang der Versteige rung, Vormsttags präcis 9 Uhr. Wicksta dt den 24. März 1877. . Gräfliche Oberförsterel Assenheim. Schal las. Bekanntmachung. 1075 Die am 23. l. Wiftad t abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und können die Abfuhrscheine vom 10. April l. J. an bel Herrn Registrator Tönges in Assenheim in Empfang zenommen werden. Die Holzabfuhr beginnt Dienstag den 10. April laufenden Jahres. Wick stadt ven 28. März 1877. Gräflsche Oberförsterel Assenhelm. . Schaal la s. Jmmobiliar-Persteigerung. 1097 Samstag den 14. April l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, falten in hieslgem ner die Grundstücke det verstorbenen Großh. Bürgermeister Adam Bender auf Antrag der, Erben, nochmals öffentlich meistbietend belsteigert werden. Hierbei wird bemerkt, daß bel entf chenden Geboten die als baldige Tei 0 egi bi. Friedberg ben 4. April 1877. Mis. in dem Gräflichen Revier Holz⸗Versteigerung. 1096 Montag den 9. April werden in dem Gräflich Solms Laubach'schen Revier Arnsburg nachstehende Holz⸗ sortimente versteigert: 192 Naummeter Buchen Scheitholz; 144 Naummeter Buchen⸗Prügelholz; 32 Raummceter Eichen⸗Prügel⸗ und 10—20 Meter Länge= 38 Kbikm. Inhalt; Kiefernstämme von 21— 40 Centim. Durchmesser und 5—15 Meter Länge= 136 Kubikm. Inhalt. Dounerstag den 12. April. Raummeter Buchen Scheitholz; 73,5 Raummeter Buchen⸗Prügelholz; 25 Raummeter Eichen Prügel⸗ holz; 545 Raummeter zehnfüßiges Nadelholz; 30! Raummeter Stockholz; 422 Schichten Reiser. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage am Grüninger Fußpfad und an den beiden andern Tagen am Deckel— born jedesmal präeis 9 Uhr. utphe den 3. April 1877. 1 69 Hen cke l. e, Ortsgericht Friedberg. u c a r. Eichen⸗Lohrinden⸗Versteigerung. 1101 Das Ergebniß der diesjährigen Eichen- Lohrinden aus biesigem Gemeindewald, etreg 800 Centner 1 jähriger Stockausschlag mit nur wenigen Oberständer, wird Diens⸗ tag den 10. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, an die Meistbietenden auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Ockstadt versteigert. Ockstadt ven 4. April 1877. Großherzogliche Bürgermeisterel Ockstadt. Gröninger. Bekanntmachung. 1095 Dtenstag den 10. d. Mts., Vormittags 1 Uhr, sollen die Gebäulichkelten, des Reservolrs Nr. 3 an Ort und Stelle nochmals auf den Abbruch öffentlich ver stelgert werben und wird in diesem Termin der Zuschlag alsbald erthellt und Nachgebote unter keinen Umständen angenommen. Bad⸗Nauheim am J. April 1877. Steinbruch- Verpachtung. 1082 Die beiden Freiberrlich von Löw'schen Basalt⸗ steinbrüche am Eichberg bel Wisselsheim, von denen namentlich der eine gute Pflasterstelne liefert, sind leih⸗ fällig geworden und sollen auf die Dauer von 6 Jahren auf dem Wete der Submisston verpachtet werden. Pacht⸗ liebhaber wollen ihre Gebote, welche einen Preis für den Kubikmeter Pflaster⸗, Mauer⸗ und Chauffirsteine je besonders und dabei eine garantirte geringste Jahres- Einnahme enthalten müssen, bis längstens zum 21. April d. J. bei dem Unterzeichneten, wo die Bedingungen ein⸗ gesehen werden können, einreichen. Ober⸗Florstadt am 3. April 1877. Der Fretherrlich v. Löw'sche Rechnungsführer. Bauer. Holz- Versteigerung. 1113 Dienstag den 10. April d. J. Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in dem Nieder Moͤrlet Gemeindewald, Schlag Nr. 4 unterhalb der alten Kalsergrube, nachver⸗ zeichnete Holzsortimente meistbietend versteigert werden: 4847 Birken Eichen Wellen 476 Nadelwellen und 725 Ginsternwellen. Nach Beendigung dieser Versteigerung um 1 Uhr anfangend werden im Schlag Nr. 10 bei dem Forsthaus Winterstein nachverzeichnete Holzsortimente, welche am 27. Februar d. J. bereits schon einer Verstelgerung aus gesetzt waren, aber die Genehmigung nicht erhalten hatten, nochmals versteigert: 9410 Birken⸗Eichenwellen, 550 Nadelwellen, 525 Erlenwellen, 675 Dornwellen, 1015 Ginsternwellen. Zahlungstermin 1. Oktober d. J. Nieder⸗ Mörlen den 4. April 1877. Großherzogliche Bürgermeisterel Nieder-Moͤrlen. M ö b 8 0 Apotheken- Bitter, mschutzmarke Nr. 99, N(Chins-Hagenbitter) in halben und ganzen Flaschen& 70 Pf. und M. 1.20. Bittere Magenkräuter in Packetenemit Gebrauchs- anweisung 50 Pf. zu haben bei Fran Hothetf, Windecker iu Friedbexg. Schulschreibhefte von gutem Papier, flarken Decken, ledweder Liniatur, K 8 Glatt per Dutzend 50 Pfennig, die mit 12 Blatt Oroßherzogliches Sallnen, und Bergamt Bab Nauheim. Jager. 69 Pfennig. Louis Weis, 714 neben Herrn Ph. Windecker. — Oeffentliche Aufforderung. 1120 Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberbessen über das Vermögen des Christian Völker und Ehefrau Katharine, geb. Wagner, in Bruchenbrücken den förmlichen Coneursprozeß erkannt hat, werden Alle, 5 welche Forderungen und sonstige Ansprüche an dieses Vermögen geltend machen wollen, zur Anmeldung dieser nebst Vorzugsrechten auf Freitag den 25. Mai 1877, Vormittags 10 Uhr, unter dem Rechtsnachtheil des stillschweigenden Ausschlusses von der Masse bierher vorgeladen. Da in diesem Termin die Güte versucht und Beschlüsse über Verwaltung und . Veräußerung der Masse gefaßt werden soll so wird von e den ausbleibenden und nicht durch Bevollmächtigte ver⸗ tretenen Gläubigern der Beitritt zu den Beschlüssen der Mehrheit der Erschienenen unterstellt. Friedberg den 31. März 1877. f 6 Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pi st o r. Holz- Versteigerung. 1127 Im Gemeindewald Obet⸗Rosbach wird Mittwoch den 11. April d. J. in den Distrikten Große Johannes⸗ . hecke und Saukopf folgendes Holz öffentlich meistbietend versteigert: 10 Raummeter Kiefern⸗Scheitholz, 9 5 Eichen⸗Knüppelholz, 108 75 Kiefern⸗ 1 217 Wellen Buchen⸗Reiserholz, 2350„ Eichen⸗ 5 h„ eleferns 8, 17 Fichtenstämme, 3,11 Festmeter haltend, 32 Fichtenstangen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr an den steinernen Brücke oberhalb der Sang. Ober⸗Rosbach am 5. April 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach. Blech er. ö Holz⸗Versteigerung. 1099 Dienstag den 10. April d. J., Vormittags 9 Uhr, sollen im Altenstädter Gemeindewald, Distrikt Hahle, folgende Holzsorten versteigert werden: 55 Eichen⸗Bau⸗ und Werkholzstämme von 15— 56 Centim. Durchmesser, 4—10 Meter Länge, 63 Fichtenstämme von 12— 20 Centim. Durchmesser, 8—10 Meter Länge, 55 Fichten⸗Derbstangen von 8— 10 Centimeter Durch- messer, 4—7 Meter Länge, 22 Naummeter Buchen⸗ Knüppel, 30 5„ Reiser, 214 1 Eichen⸗„ 64 7 Fichten⸗ 7 5 Buchen⸗Stöcke, 59 9 Eichen⸗„ 7 5 Fichten⸗ Mittwoch den 11. April d. J., Vormittags 9 Utzr, sollen im Distrikt Alterheegwald, Eichwald und Mühlköppel versteigert werden: 17 Eichenstämme von 37-60 Centimeter Durchmesset und 2—11 Meter Länge, 69 Fichtenstämme von 11— 16 Centim. Durchmesser und 5—7 Meter Länge, 81 Fichten⸗Derbstangen von 9— 12 Centimeter Durch- messer und 4—6 Meter Länge, 24 Kiefernstämme von 2— 35 Centim. Durchmesser und 4— 14 Meter Länge. Freitag den 13. April d. J. kommen im Distrikt Alterheegwald, Eichwald und Mühlköppel zur Ver⸗ steigerung: 2 Raummeter Buchen ⸗Scheiter, 2 1 Eichen⸗„ 18 1„ Knüppel, 214 5„ Reiser, f 2 5 Buchen⸗Stoͤcke, 96 5 Eichen⸗„ 90 7 Fichten⸗Reiser, 8 5„ Stöcke, 2 Kiefern⸗Scheiter, 18 1 Eichen⸗Knüppel, 14 5 Birken 8 8 15 Kiefern-„ 12² 7 Eichen-Reiser, 20 5 Birken⸗„ ö 40 5 Kiefern⸗„ 13 75 Eichen⸗Stöͤcke, 6 57 Birken ⸗„ 8 4 Kiefern⸗„ Die Zusammenkunft ist am 1. Tage auf der Staats⸗ straße zwischen Altenstadt und Bönstadt, am 2. und 3. 95 im Distrikt Alterheegwald. Altenstadt am 4. April 1877.— Großherzogliche Bürgermeisterei Altenstadt. g Weith. Julterschntidmaschinen 56 in 10 N Größen, für deren Güte garantirt wird(Probezeit 14 Tage), find vorräthig in Tant landwirthschaftlichen Maschinen⸗ und Geräthewerk⸗ e von N 3 Gemeindeoblig 0 Hof⸗ Au-& Verkauf: Stuats-& G alu 5 nech l wird bestens besorgt von dem 611 genten Jacob Engel. Carl Bindernagel's ˖ Annoncen-Erpedition. 4 ekanntmachungen aller Art: Gesuche, Offerten, Benachrichtigungen, Waaren⸗ Empfehlungen, Versteigerunge werden an alle Zeitungen vermittelt. Berechnet wird nur der Originalpreis der betreffenden Die Annoncen-Aufgeber sparen also Briefschreiben, Zeit und Porto. Pferde und Wagen⸗Versteigerung in Frankfurt a. M., große Friedbergerstraße Nr. 38. Montag den 16. April läßt Herr Schüler ⸗Ducat wegen Aufgabe des Geschäfts, 15 schwere Zugpferde, Roll-, Pritschen-, Kohten⸗ und Sandwagen, Schnappkarxen, 1126 1 Mylord e. ꝛc. öffentlich gegen Baarzahlung meistbietend versteigern.(5/ IV.) n Zeitung, N 2 ab⸗ Denkmäler in Marmor, Sandstein in großer Auswahl vorräthig bei Ferd. Hofmeister, Marmor- und Steinmetzen⸗Geschäft, Frankfurt a. M., 8 Syenit und 478 7 71. D Stollwerck sehe Brustbonbons, das beste seit 40 Jahren eingefühtte und bewährte Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, Brustkatarrh, Engbrüstigkeit ete, erhielt wie auf allen Eckenheimer Landstraße 165, dem Fried hofe gegenüber. trüheren Welt ausstellungen auf der jüngsten in Philadelphia den Preis. * 5 ilet- Verkauf in Friedberg bei Wilh. Fertsch, 359, die neuesten und schönsten Muster, verkauft zu sehs billigen Preisen K. Friedrich neben ver Post, Wilh. Bernbeck u Hofapotbeker C. Görtz; in Gambach bei Carl Löffler; in Reichelsheim 811 Die bei Apotheker Chr. 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Roman von Louise von Frangois.(Schluß.) Unter der rothen Fahne. Von N. Soeius. III.— Zu Dürers Christus⸗ kopfe. Von Max Allihn.— Unter Dr. Luthers Kanzel. Eine Skizze aus der Reformatlonszeit von Armin Stein. Mit dem Bilde von Lindenschmit: Im Kirchstuhl zu Wittenberg bei Luthers Fastenpredigt 1517.— Am Familientische: Auf dem Wege zur Besserung. Mit Ortginalzeichnung von B. Woltze: Der mißrathene Filius. — Der Untergang des„Göthe“.— Bücherschau. XLDVII. — Die Mondfinsterniß in Konstantinopel.— Die Nadel . oeeßzbetzoglicher Pfeusenegter. 1056 Circa 10,000 ganze und halbe reine leere 0 Krüge F. Wirth, Wiesbaden. 1083 Ein sehr schöͤn gebauter, sprungfähiger a Faselochs, Berner Race(Rothscheck), ist zu verkaufen bei Dortelwell. Philipp Max Mohr 1. zu verkaufen bel 18⁷ — Jecken, Lager bei Herrn H. Schüßler Reinhardstraße, und 1 Mara ver⸗ ann ein vier⸗ räderiger Wassertransportwagen dazu gegeben werden. 1060 Die Gräfl. Hofgärtnerei zu Assenheim empfiehlt N 2 5 alle Sorten Gemüsesamen und Dickwurzeln, Oberndörfer. jenen elt Versteigerung —— 0 4* — 3 0 1073 Versetzungshalber läßt der Unterzeichnete seinen 8 5 Bienenstand, bestehend aus 23 besetzten und 20 nicht 8 28 besetzten Dzirzonstöcken(Vexrlepsch Wipprechtsbäuten S 50 25 Oberhessisches Vereinsmaß int Räß chen Einrichtung! ——* und etwa 300 leeren Waben, sowie Haus- und Küchen⸗ 88 8 f gcräthe, Holz, Dung ze. Montag den 9. April, von 2 5 8 2 2 Morgens 8 Uhr an, gegen gleich baare Zahlung zur 33 2 8 öffentlichen Versteigerung bringen. 2 5 5 Bingenheim am l. April 1877. 8 3 Karl Seriba, Mit einer außerordentlichen Beilage: Christi nach A. Dürer. Zu Bestellungen empfiehlt sich der Kleopatra kommt nach London. Das Antlitz Arbeiter, Fauetbach b Fr. K. Häuser. tüchtige, finden dauernde Beschäftigung. 1088 Seibert& Cie. Carl Bindernagel in Friedberg. Ludwig 4 — 1— — ben. W. Bein e 8 . . Slam J gesteh a 1