ellsische Wilh. Fertsch. Sch 6— bet Helgoländer ö Spielchen üeihnachts Wrüller, Hauptstraße 312. von . 1 Muswahl tack gu 60 Mfenntg. Penne agr. o d Nauheim. 1610 jedes e Va 3693 Näheres zu Schrelbstube. Ein junger Maun ragen be dex Gxped. v. Anz. sucht Beschäfügung auf einer ö 1 1 an * J ta Nauger da Sohns, DSeonlante n. Norewerndeunedcddol Sn e e et, vate A. s.) 1877. Oberhes . 7 Donnerstag den 6. Dezember. M 143. er Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Erscheint jeden Deutsches Aeich. Berlin, 4. Dec. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhaͤuses wurde die erste Berathung der Städte- Ordnungs- Novelle vorgenommen und dieselbe einer Commission von vierzehn Mitgliedern überwiesen. Es folgte hierauf die erste Lesung des Communal-⸗Steuer-Gesetzes. — Die Annahme eines Meist.⸗ Begünstig⸗ ungs Vertrag mit Oesterreich oder einer kürzeren als einjährigen Verlängerung des deutsch⸗öster— reichischen Handels⸗Vertrags erscheint unwahrschein— lich. Angeblich sind beiderseits autonome Tarife in Vorbereitung begriffen. Karlsruhe. Der Großherzog antwortete auf die Adresse der zweiten Kammer mit auf— richtigem Danke für den patriotischen Inhalt der- selben, mit Genugthuung über den Ausdruck der Treue gegen das Reich und mit Billigung des gesammten Inhalts der Adresse. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Der „Neuen freien Presse“ zufolge richtete der Handels- Minister Chlumecky an die beiden Minister An- drassy und Tisza eine Note, worin eine sechs- monatliches Provisorium bis Ende Juni 1878 zur Regelung des auswärtigen Handels als wünschenswerth, jedenfalls aber ein dreimonatliches Provisorium bis Ende März 1878 als erforder- lich bezeichnet wird. Dieses Provisorium wäre auf Grund der bestehenden Verträge mit Italien, Deutschland und Frankreich noch vor Neujahr fest— zustellen, weshalb Graf Andrassy um schleunige Schritte gebeten wird. — Die Wiener„Abendpost“ reproducirt einen Brief, worin ausgeführt wird, daß Andrassy mit Zähigkeit an dem Drei-Kaiser⸗Bunde festhalte und ohne Drutschland niemals vermitteln werde. Die Pforte müßte gleichzeitig nach Wien und Berlin tin bezügliches Ersuchen richten. — 3. Dec. Auf Antrag Dürnberger's, dem der Finanz Minister beistimmte, wurde heute vom Abgeordnetenhaus der Artikel I. des zwischen den Finanz Ministern beider Reichshälften und der National-Bank geschlossenen Uebereinkommens an den Ausschuß zurückverwiesen, um die Frage des Beitrages beider Reichshälften zur Tilgung der 80 Millionen- Schuld endgültig zu lösen. In Beantwortung der Interpellation Roser's erklärte der Handels- Minister: die französische Regierung halte an dem vorherbestimmten Tage der Eröffnung der Weltausstellung sest. — 4. Dec. Dem Abgeordnetenhause wurde pon der Regierung ein Gesetz Entwurf vorgelegt, betreffend die Forterhebung der Steuern und Ab⸗ gaben sowie die Bestreitung des Staats-Aufwandes bis Ende März 1878 und die Ermächtigung zur Begebung von 10 Millionen Goldrente behufs Deckung des Deficits für das erste Quartal von 1878. Ferner kamen zur Vorlage Gesetzentwürfe wegen Verlängerung der Geltung der gegenwärtigen Bestimmungen des Wehrgesetzes bis Ende 1879 und hinsichilich der Aufhebung des Rekruten Con- singents pro 1878. Pest, 4. Dec. Im Unterhause legte die Negierung(conform dem gleichen Verfahren in Wien) einen Gesetzentwurf über die Verlängerung die Wirksamkeit des Wehrgesetzes bis Eode 1879 vor. Frankreich. Paris, 2. Dec. Eine Privat- dersammlung von 1500 Kaufleuten und Fabrikanten bat eine Petition an den Marschall Präsidenten Kreisblatt für den Areis Friedberg. gesandt, worin derselbe ersucht wird, der Stimme der Nation zu gehorchen. — 3. Dee. Die Majorität verweigert jed⸗ wede Steuern bis zur Lösung der Krisis. Die Vertagung der Kammer während der Session der Generalräthe ist dadurch verhindert. — 3. Dec. Dem„Moniteur“ zufolge hätte Dufaure eingewilligt, als Vermittler der Unter— handlungen zwischen den Gruppen der Linken und dem Präsidenten der Republik zu dienen. Die Mission desselben würde vornehmlich darin bestehen, die Majorität der Deputirtenkammer zu gewinnen, deren Bedingungen zu präcisiren, jedoch nichts zu fordern, was der Marschall nicht annehmen könnte. Dufaure habe die Conkessionen, welche die Kammer ihrerseits vernünftiger Weise bean— spruchen könnte, speelficirt; der Marschall habe dieselben ohne Weiteres gutgeheißen, worauf Du— saure versprochen habe, mit allen Kräften sich für einen glücklichen Ausgang bemühen zu wollen. Der„Temps“ meldet: Der Marschall-Präsident hat Dufaure beauftragt, ein Cabinet zu bilden; dieser hat seine politischen Freunde zu Rathe gezogen. — Nach einem Briefe der„Indep. Belge“ hat Mae Mahon Pouyer-Ouertier den Botschafter— Posten in Berlin angeboten. Dieser erbat sich Bedenkzeit. Der Rücktritt Mae Mahon's erscheint nach dieser Quelle unausbleiblich. Versailles, 4. Dec. Sitzung der Depu⸗ tirtenkammer. Jules Ferry verlas eine Erklärung der Budget-Commission, welche besagt, daß sie die vier Steuern nur einem parlamentarischen Mini- sterium bewilligen werde. Wenn das Budget vor dem 1. Jan. nicht votirt sei, so falle die Ver— antwortung auf Diejenigen, welche die Krise un— gebührlich verlängerten. Die Budget- Commission werde in Folge dessen bis auf neue Ordre keinen Bericht erstatten. Italien. Rom, 2. Dee. Die Kammer setzte heute die Berathung des Strafgesetzes fort. — Das Befinden des Papstes, der gestern un wohl war, ist heute besser. — 4. Dec. Der Papst empfing gestern die Großherzogin Wittwe von Toskana.— Die Kammer berieth heute den Etat des Unterrichts- Wesens. Türkei. Constantinopel, 1. Dec. Aus Sophia wird gemeldet, daß die Positionen Mehemed Ali's seit vier Tagen von den Rossen angegriffen seien, Mehemed Ali aber bisher allen Angriffen widerstanden habe. — Zbwischen Plewna und Orkhanie haben die Russen, welche dort in der Stärke von 2 Corps stehen, gegenüber den türkischen Redouten Batterien errichtet. — 3. Dec. Der Sultan wird vielfach be— stürmt, Osman Pascha nicht im Stiche zu lassen und rechtzeitig die Prophetenfahne zu entfalten, um Plewna zu retten. Bisher verhält sich der Sultan widerstrebend. — 3. Dec. Ein Telegramm Mehemed Ali's aus Kamrili vom Heutigen meldet: Fortwährend findet heftiger Geschützkampf statt. Mehemed Ali und Chakir Pascha bemühen sich, die von den Russen besetzten Positionen in der Richtung Etropol und Orkhanie wieder einzunehmen. Mehemed Ali wurde heute ein Pferd unter dem Leibe erschossen. Rußland. Petersburg. Amtlich aus Bogot: Am 30. Nov. besetzte das Detachement des Generals Arnoldi Tscherkesky-Kriwina am Dienstag, Donnerstag und Samstag. Zilbra- Fluß und Kutilowiza auf der Chaussee zwischen Lom Palanka und Berkowatz. Das ge⸗ nannte Detachement ist dergestalt in beständige Fühlung mit der rumänischen Abtheilung in Lom⸗ Palanka und dem russischen Detachement in Wraza getreten.— Nach Einnahme der Position von Prawez durch die Russen am 1. Dec. verließen die Türken Novalschin, Skriwer, sowie Orkhanie und zogen sich zum Paß bei Wraza zurück. Aus Etropol zogen sich dieselben auf den Schen⸗ dornikschen Paß bei Arab-Konak zurück. Die ganze Strecke zwischen den Flüssen Isker und Ogost ist von den Türken gesäubert. Die Russen haben Belobrod und Lewtschowo am Ogost-Flusse besetzt und fliegende Colonnen gegen Berkowatz und Belgradschik gesendet.— Die Türken haben ohne Kampf die sehr starken Befestigungen bei Wraza und Lutänkowo verlassen und sich auf zwei Wegen gegen Sophia hin zurückgezogen, nämlich auf der Straße von Orkhanie und auf der Straße von Lutikowo. Am 29 Novy. besetzte die Colonne des Generals Ellis die von den Türken verlassenen Positionen und verfolgte am 30. Nov. die Türken bis Arab⸗Konak, jenseits des Engpasses. Aegypten. Kairo. Der Khedive hat beschlossen, das ägypusche Contingent auf 60,000 Mann zu verstärken. Amerika. Washington, 3. Dec. Die herkömmliche Jahres⸗Botschaft des Präsidenten an den Congreß erwähnt, daß die Gewalthättigkeiten, deren Schauplatz einzelne Städte und Districte gewesen seien, aufgehört haben, daß die Industrie im Wiederaufschwunge begriffen sei und der Credit im Süden sich gehoben habe. Präsident Hayes werde die ihm anvertrauten Gewalten ferner hand- haben, um die Rechte und Personen der eman— cipirten Race in jeder Weise zu schützen. Die Durchführung der Wiederaufnahme der Baarzahl— ungen sei mit allen zu Gebote stehenden Mitteln anzustreben. Es empfehle sich die Einführung der Doppel⸗Währung und der Bezahlung der Bonds in Gold, da, wenn dieses nicht geschehe, der Staats Credit unermeßlich leiden würde. Strenge Beobachtung der öffentlichen Verbindlichkeiten werde die Regierung in den Stand setzen, durch eine Fundirungs Operation die Staats-Schuld um jährlich 20 Millionen zu verringern. Die Be— ziehungen der Union zu den auswärtigen Mächten seien friedliche. Gegenüber Rußland und der Türkei, welche die Verträge und Rechte der Amerikaner stets respectirt hätten, werde eine unparteiische Neutralität beobachtet. In dem Vertrage vom Jahre 1868 mit den Staaten des Norddeutschen Bundes seien alle Fragen bezüglich des Post- Wesens, der Naturalisirung und der Befreiung vom Militär Dienste befriedigend geregelt. Es sei wünschenswerth, daß der Vertrag auf ganz Deutschland ausgedehnt werde. Die Anerkennung der Regierung des Präsidenten Porfirio Diaz in Mexiko sei in Folge der Vorfälle am Rio Grande aufgeschoben worden. Indessen habe die mexikanische Regierung versichert, sie sei bemüht und auch im Stande, weiteren räuberischen Einfällen energisch zu steuern. Die Botschaft schlägt die Gründung einer National-Universität und eines Museums in Washington vor. Aus Stadt und Land. Friedberg. Die erste General⸗Versammlung des liberalen Wahlvereins für den 2. Oberhessi« schen Reichstagswabhlkreis, welche am 2. December Nach⸗ mitlags in dem Steinhäußer'schen Gartensaale in Friedberg 15 9 N 3 4 7 40 7 5 1 ö 9 . 41 . 1 1 0 11 . 1 7 1 stattsand, war von einheimischen und auswärtigen Mit⸗ gliedern zahlreich besucht. In den einleitenden Worten, welche der Vorsitzende, Landtagsab geordneter Carl Scriba, an die Versammlung richtete, gab der⸗ selbe eine kurze Schilderung der bisherigen Entwickelung des Vereins und der Thätigkeit seines Vorstandes. Hier⸗ nach zäblt der Verein bis heute an folgenden Orten nahezu 500 Mitglieder: Friedberg, Bad-Nauheim, Reichelsheim, Nieder⸗Eschbach, Nieder⸗Mocksadt, Ober⸗Erlenbach, Södel, Melbach, Vilbel, Ober⸗Rosbach, Ockstadt, Bönstadt, Okarben, Klein⸗Karben, Dudenrod, Wohnbach, Weckesheim, Stock⸗ heim, Ober⸗Florstadt und Bruchenbrücken. An Beiträgen waren bis zu dem 23. November d. J. eingegangen M. 391.73. Die Kasse weist an diesem Tage einen Bestand von M. 104.63 auf.(Ueber die Thätigkeit des Vorstandes verbreitete sich ein vor wenigen Wochen in diesem Blatte erschienener Artikel.) Die sodann zur Beraihung gebrachten Satzungen wurden ohne Debatte genehmigt und fand hier— durch, sowie durch die am Schlusse der Versammlung voll⸗ zogene Wahl des Vorstandes auf 3 Jahre, welche die bis⸗ herigen Mitglieder desselben bestätigte, die endgültige Con⸗ ftituirung des Vereins ihren Abschluß. Auf Einladung des Vorslandes war der Reichstagsabgeordnete des Kreises, Dr. Schröder von Worms, erschienen, der in einem an⸗ ziehenden, wiederholt von dem Beifall der Versammlung begleiteten Vortrage das Wesen der dem Liberalismus feindlichen Parteien beleuchtete und ein Zusammen⸗ gehen der Liberalen im ganzen Kreise auf dem von dem Wahlvereine eingeschlagenen Wege dringend empfahl. Die Verhandlungen des letzten Reichstags gaben dem Vortragenden noch Anlaß der Bedeutung der Anträge auf Revifion der Gewerbe⸗Ordnung, sowie der ernsten Fragen, welche Schutzzoll oder Freihandelssystem auswerfen, ebenso der dem Bundesrathe vorgelegten Novelle zum Unterstützungswohnsitzgesetze zu gedenken. Der Dank der Versammlung für den Vortrag wurde Dr. Schröder durch ein kräftiges Hoch gezollt. Den Vorstand des liberalen Wahlvereins bilden folgende Herren: Carl Scriba, Vor— sitzender Ludwig Seyd J., Carl Trapp, Schriftführer, Ludwig Weis, Adam Steinhäußer, Kreis⸗Schulinspector Schmidt und Schuhmachermeister W. Schmidt. Rechner des Vereins ist Lederhändler Heinr. Bechstein. Allen Ge— sinnungsgenossen im Kreise, die dem Vereine noch nicht beigetreten sind, rusen wir zu: Rührt Euch, unter- srützt uns mil Geld durch regelmäßige Mo⸗ nalsbeiträge, lernt von unsern Gegnern, den Socia— listen, was einmüthiges, opferfreudiges Handeln vermag und bekämpft vor Allem unsern größten Feind— die Gleichgiltigkeit. Offenbach, 1. Dec. Heuse hat der Fabrikarbeiter Johannes Rau von Müblheim bei Offenbach dem Fabrik— arbeiter Franz Roth von Nieder-Roden mit einer Ax! den Kopf gespalten, worauf der Tod sofort eintrat. Der Fall hat sich in der Fabrik von Spicharz hier zugetragen. Nach vollendeter That hat sich der Thäler beide Pulsadern zu durchschneiden versucht, was ihm aber nicht vollständig gelang. Gerichtliche Untersuchung ist eingeleitet und der Thäter verhaftet. Darmstadt, 3. Dec. Gestern Nachmittag ereignete sich die kaum glaubliche Toutsache, daß ein elwa 3 Monate altes Kind des Schuhmachers Harlmann in der großen Bachgasse, während einer nur momentanen Abwesenheit seiner Eltern, trotz der Anwesenbeit eines zweijäbrigen Kindes, von den dort legionenweise hausenden Ratten überfallen und im Gesicht auch am Hals förmlich angenagt wurde, so daß ärziliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. Handel und Verkehr. Friedberg, 1 Dec. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1 20— 25, Eier per Stück 7 Pf. Friedberg, 27. Nov Waizen M. 22.—., Korn M. 18—, Gerste M. 18 50, Hafer M. 14.—16. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Gießen, 4. Dee. Wochenmarkt. Butter per Pfund M. 1 20—25, Eier per Stück 8 Pf., Tauben das Paar 70 Pf., Hühner per Stück 80 Pf., Hähnen per Stück 75 Pf, Enten M. 2., Gänse per Pfund 48—56 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M' 6 50 Frankfurt, 3 Dec. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 42, Nr. 2 M. 38, Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30., Nr. 5 M. 24. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 25., do. II.(Berliner Marke) M. 21. Walzen eff. hiesiger M. 23.— 24 ab Bahnhof hier M. 23— 24, ab unserer Umgegend M. 22.— 235, do. fremder je nach Qual. M. 23.— 25. Korn je nach Qual. M. 16 50— 18 25. Gerste M. 19—23 Hafer M. 13— 17. Kohlsamen M. 36 Erbsen M. 21.— 24. Wicken M. 17. Linsen M. 21.— 30. Rüböl, detail, M. 82 Die Preise verstehen sich saͤmmt lich per 200 Pfund Zollgewicht— 100 Kilo. Frankfurt, 3) Dee. Der heutige Viehmarkt war ziem ich gut befahren. Angetrieben waren 380 Ochsen, 160 Kühe und Rinder, 150 Kälber und ea. 700 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 70—72., 2. Qual. M. 65.— 70 Kühe 1. Qual. M. 60.— 65., 2. Qual. M. 55—60 Kälber 1. Qual, M. 60.—64., 2. Qual. M. 55.—58. Hämmel 1. Qual. M. 50.— 55, 2. Qual. M. 35—40. Schweine per Pfd. 60 Pf. Mainz, 3. Dec. Producten-Markt. Walzen per März M. 21.65. Korn per März M. 1535 Hafer per März M. 1540. Rüböl per Mai M. 37.55. D. N ankfurt a. M., 4. Dez. Die feste Stimmung der Voltage übertrug sich auch auf den heutigen Verkehr und zwac in höherem Maße. Auch zeigte das Geschäft heute einen lebhafleren Charakter und konnten aus diesem Grunde die Course stärker anziehen. Die Ursache, weßhalb die Speculauon etwas kräfliger in Action trat, waren wiederum die Meldungen aus Paris, welche die Hoffnung auf eine baldige Lösung der Krisis erweckten. Man glaubt, daß die eventuelle Bildung eines Ministeriums Dufaure der erste Schritt zur Versöhnung zwischen den öffentlichen Gewalien sein werde. Die steigende Bewegung, welche von einer Hausse der Rente im gesteigen Pariser Boulevard geschäft unterstützt wurde, bätie vielleicht noch an Umfang gewonnen, wenn nicht theilweise Zweifel an der Aufrichtig— keit der versöhnlichen Absichten Nac Mabon's beständen und außerdem die unentwirrten orienzalischen Angele en— beiten der Speculation nach wie vor Reserve auferlegten. Von den internationalen Speculationswerthen waren Staatsbahnactien bevorzugt und profitirten gegen gestern Nittag ca. 2½ fl. Das Effect bewegte sich zwischen 223½— 224 und 2235½. Creditectien gingen zwischen 179½ und 178% um. Lombarden notirten 66. Oesterr. Bahnen wurden zu festen Coursen gebandelt. Von deutschen Bahnen Hess. Ludwigsbahn etwas höher. Oesterr. Priori— läten zum Theil besser. Von ausländischen Fonds zogen österr. Renten im Course an. Ungarische Schatzbons sind wenig verändert. Neue Russen à 77 gesuchli. Banken sehr fest. Deutsche Reichsbank, Darmstädter, Deuische Handelsgesellschaft, Deulsche Vereinsbank, Meininger etwas böber. Oesterr. Nationalbank stiegen 7 fl. Von Wechseln London theurer; andere unveränderk. Privatdisconto 39/%/. Verloosungen, Kurhessische 40 Thlr.⸗Loose vom Jahr 1845. Serien-Ziehung vom 1. Dec.: 2281 1621 3910 4884 6661 599 6560 5148 5640 701 2215 2251 976 2795 3404 6485 2819 2433 3954 2184 4048 5417 4086 6076 2871 6621 765 2081 3961 4961 3610 4234 2585 4734 5804 6033 192 6303 4642 6013 6510 232 1346 448 4700 1152 5593 5681 6381 5224 19 4052 977 1634 2659 4039 6073 6373 1823 2366 2918 4130 329 530 5485 5724 5197 2564 4400 515 5102 5854 3456 1134 4910 1669 5610 4633 1684 2151. Meininger 7 fl.⸗Loose. Gewinn-Ziebung vom 1. Dec. Hauptgewinn: S. 2956 Nr. 37 15 000 15 S. 4038 Nr. 27 2500 fl.; S. 6670 Nr. 30 S. 7113 Nr. 22, S. 7353 Nr. 7 à 500 fl.; S. 775 Nr. 42, S. 2705 Nr. 37, S. 2956 Nr. 12, S. 3481 Nr. 36, S. 3487 Nr. 41, S. 4013 Nr. 11, S. 4038 Nr. 16, S. 4345 Nr. 13 25 47, S. 4426 Nr. 18 32, S. 7244 Nr. 17, S. 7394 Nr. 2, S. 7668 Nr. 4 3 100 fl. Köln-Mindener 100 Thlr. ⸗Loose. Serien⸗ Ziehung vom 1. Dee.: 2639 615 520 2459 3398 1254 1358 1661 1373 2693 1124 3845 2627 3849 2493 3771 2937 1722 2196 3309 1047 1965 3365 3333 2621. Oesterreichische 100 fl. ⸗Loose von 1864. Ziebung vom 1. Dee. S. 376 404 492 560 864 1067 1306 1404 1514 1617 2497 3058 3356 3836. Haupt⸗ Treffer 200,000 fl. S. 560 Nr. 80, 20,000 fl. S. 3836 Nr. 60 15,000 fl. S. 3058 Nr. 63, 10,000 fl. S. 3058 Nr. 68, à 5000 fl. S. 1067 Nr. 35, S. 1617 Nr. 24, à 2000 fl. S. 1067 Nr. 95, S. 1404 Nr. 12 S. 3836 Nr. 48, à 1000 fl. S. 376 Nr. 79 S. 492 Nr. 92 94, S. 1306 Nr. 53, S. 1514 Nr. 6 S. 1617 Nr. 15, à 500 fl. S. 404 Nr. 48 S. 560 Nr. 56 64 S. 864 Nr. 7 41, S. 1306 Nr. 24 44 73 S. 1404 Nr. 62, S. 1514 Nr. 48, S. 2497 Nr. 55 88, S. 3356 Nr. 61 S. 3836 Nr. 77 97. Landwirthschaftliches und Gewerbliches. Neunes Verfahren, Bernstein zu kiten. Vor allem ist es nothwendig, die zu verein igenden Bruchflächen vollkommen rein und frei von dazwischenliegendem Staub u. dergl. herzustellen. Hat man es daher mit einem Pfeisen⸗ oder Cigarren-Mundstück von Bernstein zu thun, so muß vorerst der in der Bohrung abgesetzte Theer u. s. w. bes Tabaksrauches mit starkem Weingeist entfernt werden, weil sich sonst dieser Theer in die Kittsuge drängen, mit dem Klit mengen, und so dessen Haltbarkeit beeinträchtigen würde. Man kann sich zu dem Ende iner kleinen schlanken, mit Weingeist benetzten Hühner- oder Taubenfeder bedienen, don der man einen Theil der Favne zu beiden Seiten gegen unten zu weggerissen hat. Die bei dieser Reinig ung auf die Bruchflaäche ausgetretene Theerlösung beseilig! man dann mittelt eines weichen mit Weingeist befeuchleten leinenen Läfpchens und putzt noch einmal trocken ab. Sind so oder auf andere Weise die Bruchflächen vollkom— men gereinigt, so bereitet man sich eine Li sung von hartem Copal, den man zu diesem Ende möglichst fein pulvert, in reinem Schweseläther, so daß diese Lösung etwa die Consistenz des Rizinusöls besitzt. Mit dieser Lösung be— reicht man die Bruchflächen beiderseits, bringt sie dann passend auseinander und sucht dieselbe elwa durch Umbin⸗ den mil einem Faden, einer dünnen Schnur oder irgend ener Pressung nach der entsprechenden Richtung einander möglichst zu nähern und zu vereinigen. Diese Operationen müssen, da der Aether sehr schnell verdunstet, möglichst rasch vorgenommen werden und sind daber selbstverständlich bie eiwa zum Zusammenpressen nöthigen Vorkehrungen schon vor dem Auflragen der Copallösung zu treffen. Schädliche Oelkuchen. Aus Naumborn wird uns geschrieben, daß der gesammte Rindviehstand des Land- wirtges Meyer heftig erkrankt set und zwar, wie die Unter⸗ juchung lehrte, in Folge der Fütterung mit durch und durch schimmlich gewordenen Oelkuchen. Wir halten es für Pflicht, hierauf auf meiksam zu machen, weil nicht selten grau gewordene Oelkuchen in den Handel kommen, und damit andererseits bereits gekaufte Oelkuchenvorräthe nicht an feuchten dumpfen Orten aufbewahrt werden. Schwefelsaures Ammoniak. Mehrfache Ver— suche, welche mit dem künstlichen schwefelsauern Ammontat als Slickstoffdüngermittel gemacht worden sind, haben in Hinsicht seiner treibenden, befruchtenden Kraft, sehr günstige Resultatle ergeben. Dasselbe hat sogar, unter gleichen Umständen, um ½ Theil höhere, ja zuweilen noch höhere Ernteerträge als der Guano regeben, und blieb nur gegen letzteren bei Runkelrüben in der Wirkung etwas zurück, wahrscheinlich wegen Mangel an phosphorsauerm Kalke, welcher Bestandtheil des Guano diesen neben dem Gehalt an Ammoniak als Hülfsdüngemitiel besonders auszeichnet. In Hinsicht des allgemeinen Hervortretens der Kraftäußer⸗ ung des schweselsauern Ammoniaks dürfen wir aber nicht außer Acht lassen, daß auch der Schwefel mushmaßlich seinen Antheil daran nimmt; denn in Verbindung mit Slückstoff wird die Wirkung des letzteren ganz besonders befördert. Lupinenschrot als Dünger. Im landwirthschaft⸗ lichen Centralblatt theilt Baron von Buddenbrock günstige Erfolge von der Anwendung des Lupinenschroles als Dünger mit. Er läßt zu diesem Behufe die Körner darren, schroten, mit Erde vermischen und mit Frucht und ver⸗ dünnter Schwefelsäure anfeuchten; auf Kartoffeln habe ein Scheffel Lupinen für den Morgen sich wüksamer erwiesen, als sonst Guano. Aehnliche Versuche von Heubslaß auf Roggen ausgeführt haben gleichfalls befriedigende Resultate geliefert. Bei einem Versuch dieset Art von Niendorf erzeugten 230 Pfund Lupinenschrot auf 1 Morgen gegen ungedüngt einen Mehrerirag im ersten J ihre von 199 Pfund Roggenwerth in Körnern oder 100 Pfund Lupinenschrot gleich 113 Pfund Roggenwerth. Aehnlich stellte sich das Ergebniß eines andern Versuchs von Nieman auf Hafer. Entfernung der Silberflecken von Kleid ungsstücken. Dieses Verfahren gelingt vornehmlich bei solchen Sioffen, die schon mehrmals gewaschen wurden. Man bercite eine gesärtigte Auflösung von Chlorkupfer, tauche das fleckige Stück hinein und lasse einige Minuten einwirken, je nach der Intensität des Fleckens. Schließlich reibt man den Flecken mit einem in eine gleichtheilige Mischung von Wasser und Ammoniak getauchten Crystall von unterschwefeligsaurem Natron ab. Wenn man mög⸗ lichst neutrales Chlorkupfer anwendet, wird die Farbe des Stoffes gar nicht verändert. Uebrigens kann man das Verfahren einigemal wiederholen. Flüssiger Leim von großer Güte wird bereitet, wenn man ½ Kilo Gummi- Arabicum in Wasser lößt und diese Lösung mit ¼ Kiso Cölner Leim, welchen man vorher in Wasser eingeweicht und wie gewöhnlichen Tischler⸗ leim gekocht hat, in lauwarmem Zustande mischt. Diese Vorschrift von Fabrikant E. Reuter angegeben, kann bestens empfohlen werden. Das Abspringen des Leimes erfolgt bekanntlich häufig bei großer Trockenheit oder wenn vollends geleimte Gegenstände der Ofenwärme ausgesetzt sind. Dieser oft sehr lästigen Unannehmlichkeim kann(nach dem Wochenblatt des nieder ⸗österreichischen Gewerbevereins, 1875 S. 325) durch einen Zusatz von Chlorcalcium zum Leim vorgebeugt werden. Das Chlorcaleium verhindert nämlich, den Leim bis zum spröden Zustand auszufrocknen. Ein so versetzter Leim hält auch auf Glas, Metall u. dgl. und kann zum Aufkleben der Etiquetten benutzt werden, ohne daß diese abspringen. Geld Cours. Frankfurt am 4. December 1877. 20⸗Frankenstücke Mk. 16 2125 Englische Sovereign„ 20 35 40 Russische Imperiales„ es Holländische fl. 10 Stücke„ 16 65 G. Duecg ten„ 9 5560 Duaten al mareessßps 7 9 60-65 Dollars in Gold.. 5 4 1720 Für Beck's Wittwe in Staden sind bei der Expedition des Oberh. Anzeigers ferner eingegangen: Aus dem Pfarrhause zu M. i. d. W. 2 Mark. Bitte. Zu der diesjährigen Christbescheerung für die fortwährend sehr stark besuchte hiesige Kleinkinderschule bitten wir die Bewohner unserer Stadt um gütige Beisteuer von Geld und sonstigen Gaben. Zum Empfange erklart sich jede der Unterzeichneten gern bereit. Grade die jetzt schlimmere Zeit macht Mildthätigkeit doppelt nöthig und willkommen. Käthchen Baur. Wilhelmine Diegel. Amelie Braden. Johannette Klipstein. Hilda Dieffenbach. Christiane Schmidt. Christiane Werner. Berichtigung. In der Deelaration der Metzger ist unter den Aus⸗ nahmspreisen Georg Hanstein mit Kalbfleisch per Pfund 56 Pfennig aufgeführt; es muß jedoch heißen 50 Pfennig. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln at uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1,50, „/ Dutzend„„ 8.50, „ Dutzend. e ee Die Exped. d. Anz. 37²² däm selbe verleg Niendorf dtn gegen dor 199 Pfund 0 77 8 Basser läßt schettung iche biesige 1 Bewohnkt von Geld uge aun 11 Grade Ulettzauigkel Gil 9 Rassrb J 10 * büchern auf den nachbenannten Namen stehenden, nach Oeffentliche Aufforderung. 3637 Nachdem hinsichtlich der in den betreffenden Grund⸗ Flur und Nummer verzeichneten Liegenschaften: Gemarkung Bönstadt. Großherzoglicher Baufiskus: IX. X. XI. XII. XIII. XIV. XV. 392 128. 147. 129. 242. 433. 539. Gemarkung Stammheim. Forstfiskus: III. 84. Cameralfis kus: XV. XV. 2. 3 der Erwerb durch Ersitzung bescheinigt ist, so werden alle Diejenigen, welche Eigenthumsansprüche an besagte Items erheben zu können glauben, aufgefordert, diese Ansprüche innerhalb 6 Wochen dahier geltend zu machen, widrigenfalls Anerkennung angenommen und der Eintrag ins Mutationsverzeichniß verfügt-wird. Altenstadt den 22. November 1877. Großherzogliches Landgericht Altenstadt. Ma y. 9* 0 Immobiliar-Versteigerung. 3653 Freitag den 7. Dezember lfd. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die beiden Grab gärten der Johannes Walz III. Erben erbvertheilungs— halber an den Meistbietenden versteigert werden: Eine nochmalige Versteigerung findet nicht statt und soll die Genehmigung, wenn entsprechende Gebote erfolgen, alsbald ertbeilt werden. Friedberg den 29. November 1877. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. due a x. ö Veraccordirung von Graben⸗ Arbeiten. 3658 Samstag den 8. Dezember l. J., Nachmittags 2 Uhr, werden verschiedene Grabenanlagen auf der in den Gemarkungen Bauernheim und Ossenheim gelegenen fiscalischen Markwiese, die zu 1500 Mark veranschlagt find, an Ort und Stelle unter den daselbst bekannt emacht werdenden Bedingungen öffentlich an den Wenigst— 5705 4 veraceordirt. Ober⸗ Rosbach den 29. November 1877. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. Fe 1 Immobiliar-Versteigerung. 3723 Donnerstag den 17. Januar 1878, Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die nachbeschriebenen Immobilien des Gärtners Carl Schortmann dahier zwangsweise an den Meistbietenden versteigert werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 3. 58. 298. Hofraithe in der Vorstadt zum Garten, 3. 44. 2831. Grabgarten daselbst, 3. 57. 637/10. 9 Friedberg den 1. Dezember 1877. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fou ca r. Marktverlegung. 3722 Da der auf den Thomas tag d. J. abzuhaltende Krämermarkt auf einen Freitag fallen würde, so ist der⸗ selbe auf Donnerstag den 20. Dezember d.* verlegt worden. Homburg v. d. H. den 3. Dezember 1877. Bürgermeister Amt. A. Schleußner. Güter⸗Verpachtung. 3732 Donnerstag den 13. Dezember d. J., Morgens soll das dem Kugelhausfonds zu hörige in den Gamarkungen Rockenberg angend, 9 Uhr anf Butzbach ge 5 und Oppershofen belegene Gut auf die nächsten 12 Jahre auf hiesigem Rathhaus öffentlich in Pacht ge— geben werden. Butzbach am 4. Dezember 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. Küch el. Dr. Kirchhoffer, Arzt in Straßburg Elsaß, befaßt sich speciell mit der Behandlung von Pollut., nächtlichen ene Salon⸗Tinte, violett schreibend und gleichfarbig bleibend, per Glas 20 Pfennig, Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart in Friedberg durch Carl Bindernagel: ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen Alles mit Gott! 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In dieser Zeit hunderttausend Exemplaren hat es sich in mehr als über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen e in reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworden. — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie solche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— herzustellen, und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Communfongeschenken“ fur jedes Alter und für alle Stände eignet.— Herrenhemden zun Einkautspreit 3609 bei K. Friedrich. Mobilien-Versteigerung. Dienstag den 11. Dezember, Vormittags 9 Uhr an— fangend, lassen die Erben des verstorbenen Konrad Schneider IV. zu Ostheim in ihrer Hofraithe nach— folgende Gegenstände einer freiwilligen Versteigerung unter noch zu bestimmenden Bedingungen aussetzen: 1 Wallachpferd, 3 Kühe, 2 trächtig, 1 frischmilchend, 2 Schweine, 1 Wagen, 1 Vorderpflug, 1 Spitz und 1 Kartoffelpflug, 1 Egge, 1 Fegmühle, circa 40 Centner Heu und eine Quantität Grummet, 50 bis 60 Centner Dickwurz, 15 Malter Kartoffeln, 40 Centner Waizenstroh, 25 Centner Gerstenstroh, 25 Centner Haferstroh, eine Parthie Spreu(Keil) und noch sonst allerlei Gegenstände. Ostheim den 27. November 1877. Im Namen der Erben: 3726 Matthäus Schneider IX. .„ 3725 Ein gut gebautes 3stöckiges Haus, in der besten Lage der Parkstraße Bad⸗ Nauheims gelegen, mit allem Bedarf versehen, als: Nebenau, Brunnen, Regen— Cisterne ꝛc. ꝛc., ist zu verkaufen. Fr. Pfeffer, Parkstraße Nr. 381. 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Dezember, Abends 7˙½ Uhr statt, nicht wie irrthümlich angekündigt war, erst um 8 ½ Uhr. 2 Einladung des Volksbildungs⸗Vereins Friedberg zu dem Freitag den 7. Dezember e., Abends 8 Uhr, im Rathhaussaale stattfindenden Vortrage des Herrn Reallehrer Klein: Ueber die Entdeckung des Planeten Neptun durch den Astronomen Leverrier. Der Zutritt ist Jedermann gestattet. Friedberg den 4. Dezember 1877. Der Vorstand. Musikverein in Friedberg. Concert Sonntag den 9. Dezember 1877, unter gefälliger Mitwirkung der Frl. A. Diehl aus Butzbach, des Herrn Concertmeister Richter aus Homburg, sowie des Herrn Seminarlehrer Link dahier 3701 Mein Weihnachts-Lager ist dieses Jahr außerordentlich reichhaltig assortirt: Classiker, eleg. geb. von 60 Pf. anz Gebetbücher von 25 Pf. an; Schriften für Knaben und Mädchen von jedem Alter zu allen Preisenz Bilderbücher für ganz kleine Kinder mit und ohne Text von 10 Pf. an; Malkasten von 40 Pf. an; Reißzeuge von M. 2. 40 Pf. an; Papeterien von 20 Pf an; Briefmappen von M. 1. an; Schreibalbum von 50 Pf. an; große Auswahl von Oeldruckbildern von M. 1. 50 Pf. an; Bilderbogen c. 1. Auf Wunsch mache ich jederzeit gern Einsichssendungen von Büchern für Kinder und Erwachsene. . Carl Bindernagel in Friedberg. Für Weihnachtsgeschenke halten unser großes Lager in den modernsten Kleiderstoffen zu bedeutend herabgesetzten Preisen bestens empfohlen. Nicht moderne Stoffe werden unter dem Einkaufspreise abgegeben. Kaiserstraße 97. 3596 Gebrüder Strauß. 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