Jugtrdststz 1 1 ä ustalt ddt Erinnerung Haas, *** ann * i 3. Heffmann. Fuung t Zobn beitel. am 15. November — *— Donnerstag den 6. September. M 104. berhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Das Gemeinde⸗Rechnungswesen, hier die Einsendung der Hand- und Tagebuchsauszüge für das Jahr 1877. Friedberg am 1. September 1877. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Die Erledigung unserer Verfügung vom 13. Juni bringen wir wiederholt in Erinnerung. dieses Jahres, Kreisblatt Nr. 69, und vom 17. vorigen Monats, Kreisblatt Nr. 97, Dr. Braden. Betreffend: Den Grenzgang der Feldgeschwornen im Jahr 1877. Friedberg am 3. September 1877. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Sie wollen die Feldgeschwornen auf Grund des§ 20 ihrer- Instruttion zur Vornahme des Grenzgangs anweisen und Ende Oktober die Verzeichnisse über die vorgefundenen Grenzgebrechen, oder Bescheinigung, Dr. daß alle Grenzen in Ordnung sind, an uns einsenden. Be deen. Betreffend: Die Wahl der Kreistagsabgeordneten für den Kreis Friedberg, insbesondere Seitens der Höchstbesteuerten. Friedberg am 3. September 1877. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Ungeachtet unserer Erinnerung vom 25. vorigen Monats zurück. Wenn bis durch Wartboten abholen lassen. Monats stehen noch 35 von Ihnen mit Erledigung unserer Verfügung vom 10. vorigen zum 10. dieses Monats die geforderte Vorlage nicht einlangt, müßten wir solche bei den im Rückstand Verbleibenden Dr. Br en Betreffend: Die Feier des Geburtsfestes Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs. Die Großherzogliche Kreis⸗Schulcommission Friedberg Nach Anordnung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, ungesäumt Ihre Lehrer in Kenntniß setzen wollen. 0 Friedberg am 3. September 1877. an sämmtliche Schuloorstände des Kreises. Abtheilung für Schulangelegenheiten, sollen am 12. dieses Monats, dem Geburtstage Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs, sämmtliche Schulen im Großherzogthum geschlossen bleiben, wovon Sie Dr. Ber ad de. Landes⸗Baugewerckschule Darmstadt. Die im vorigen Jahre mit einer Staats-Subvention begründete Landes- Baugewerkschule zu Darmstadt beginnt ihren zweiten Jahres-Cursus l. J., welcher 4 Monate, also bis zum 15. März 1878, andauert. Dieselbe soll, zwischen Handwerkerschule und Polytechnikum die Mitte haltend, insbesondere Bauhandwerkern, sowie Maschinen⸗ und Mühlenbauern Gelegenheit bieten, sich die für einen selbsiständigen Gewerbebetrieb erforderlichen theoretischen Kenntnisse und die nothwendigen Fertigkennen im Zeichnen und Entwerfen von Plänen für die praktische Ausführung zu erwerben. Auch soll die Baugewerkschule zur Ausbildung von Werkmeistern, Parlieren, Bauaufsehern ꝛc. dienen. Der Unterricht wird an den Werkilagen während der ganzen Tageszeit von folgenden Herren ertheilt: Architekt Professor Hermann Müller, Professor Dr. Nell, Architekt Kuhlmann, Ingenieur Reuter, Techniker L. W. Möser, Handelslehrer Peters und Bildhauer Fölix. Die Schule wird von jetzt an 2 Klassen umfassen mit folgenden Unterrichts⸗Gegenständen: Freihand und geometrisches Zeichnen, Darstellende Geometrie(einschl. Schatlenconstruction und Perspective), Bauconstruclionslehre(einschl. Stabilitäts und Festigkeitsberechnungen), Elemente der Maschinen-Construction, Fach⸗ zeichnen, Entwerfen von Bauanlagen, kunstgewerbliches Zeichnen, technisches Rechnen, Algebra, Geometrie, Feldmeßkunst(einschl. Trigonometrie und Planzeichnen), gewerb— liche Buchführung, Theile der Bauführung, insb. Malerialienkunde und Anfertigen von Kostenvoranschlägen, Grundlehren der Physik und Mechanik, Modelliren in Thon, Holz ꝛc. Die Unterrichtslocale befinden sich in einem für die Schule besonders er— richteten Neubau, unfern von den Bureaulocalitäten, der Bibliothek und der lechnischen Mustersammlung des Großh. Gewerbvereims, so daß die letzteren von den Schülern be⸗ sucht und geeignet benutzt werden können. Bedingungen zur Aufnahme find: 1) Für die untere Abtherlung, die J. Klasse: In der Regel werden nur solche Schüler aufgenommen, welche eine mindestens einjährige Be— schäftigung in einem technischen Gewerbe nachweisen können; Aus⸗ nahmen hiervon werden nur in besonderen Fällen gestattet. Dagegen wird von den Auszunehmenden nur der Nachweis der Kenninisse verlangt, welche den von der Oberklasse einer Volksschule Entlassenen zukommen sollen, damit jedem streb⸗ samen Handwerker die Anstalt zugänglich werde. 2) Für die obere Abtheilung, die II. Klafse, muß außerdem der Nachweis einer gehörigen Kenntniß der niederen Arithmetik, einer angemessenen Fertigkeit im Freihand- und geometrischen Zeichnen, sowie in der Lösung einfacher Aufgaben der darstellenden Geometrie, und der Befähigung, sich im Deulschen gehörig schriftlich verständlich machen zu können, geliefert werden. Das Schulgeld beträgt für die ganze Unterrichtszeii S 30 Mark und ist beim Beginn des Curses voraus zu bezahlen. Anmeldungen zur Aufnahme wolle man möoͤglichst frühzeitig und längstens bis zum 30. October l. J. schriftlich bei der unterzeichneten Stelle oder auch mündlich auf dem Büreau derselben— Neckarstraße 3 im III. Stock— bewirken, da die Zulassung der Schüler nur nach Maßgabe der vorhandenen Unterrichts⸗ Lokalitäten erfolgen kann. Darmstadt am 26. August 1877. Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein. Fink. Bu sch. f Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier- heim die 2. Schulstelle zu Büttelborn, dem Lehrer Hof zu Messel, den Schulamtsaspiranten Beck aus Griesheim und IX. Dienstentlassung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: den Conducteur ungsblatt Nr. 40 enthält: I. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. N II. Verzeichniß der Vorlesungen, welche im Studien— ahr 1877 78 an der polylechnischen Schule zu Darm— stadt gehalten werden. III. Ordensverleibungen. IV. Ermächligungen zur Annahme und zum Tragen remoer Orden. f Namene veränderung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 16. August ter Ehefrau des Grafen Eberhard zu Erbach⸗Erbach jun., Anna, geborene Kiltner aus Amorbach zu geslatien, daß deselbe künftig den Namen Frau von Kull führe. VI. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großberzog haben Allergnädigst geruht: der Schulamts⸗ Aspiran iin Gutfleisch aus Eudorf die 6. ev. Schulstelle zu Lampertheim zu übertragen; den Landgestütsbeiknecht breuwieser aus Ober⸗Ramstabt zum Landgestütediener zu nennen; am 26. Juli ben auf die Schulstelle zu Einarts— laufen präßentirten Schullehrer Diehl zu Kelsterbach zu lepaͤtigen; den Eymnasial⸗ Aspiranten Dr. Körner aus uterpieißen zum Lehrer an der höheren Mäcchenschuse I Darmfladt zu ernennen; dem Lehrer Werner zu Habstz— Eysenbach aus Eberstadt Lehrerstellen zu Pfungstadt zu übertragen; den auf die Schulstelle zu Freienseen präsen— tirien Schullehrer Katzenbach zu Metlau zu bestätigen; die Bediensteten des früheren Prinzlichen Marstalls, Leib— kusscher Feldpusch, zum Großh. Leibkutscher, die Kutscher Winter und Fischer zu Hoskutschern zu ernennen; dem Schulamis-Aspiranten Schäfer aus Hattenrod die 1. Schul— stelle zu Ulrichsein zu übertragen; dem(vang, Pfarrer Fischer zu Hainchen die evang. Pfarxstelle zu Eichelsdorf, dem Schulamtsaspiranten Weil aus Reckenberg die 5. Schul— stelle zu Bürgel, dem Schulamtsaspiranten Söllner aus Nieder-Erlenbach die Schulstelle zu Vadenrod zu übertragen; den auf die 3. Schulstelle zu Grünberg präsentirten Schul lehter Hof zu Grünberg zu bestätigen. Am 21. Juli wurde dem J. Stumpf zu Lauterbach das Patent als Geometer 2. Classe für den Kreis Lauterbach ertbeilt. VII. Militärdienstnachricht. Seine Königliche Hobeit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: den Ritsmeister von Nordeck zur Rabengu zum Major z la sufte der Cavalerie zu nennen. 770 i VIII. Charo kierertbeilungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergwädigst geruht: dem evang. Dekan Marx zu Echzell den Charakter als„Kircheyrath“ zu ertheilen. bei der Main-Neckar-Eisenbahn, Karle II., auf Nach⸗ suchen zu entlassen. X. Ruhestandeversetzungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: den Leib⸗ kammerdiener Flick, den Hofofficianten Balzer, die Hof weißzeug⸗Verwalterin Schiffler, den Kanzleidiener Rausch, die Leiblaqugien Desor und Wachtel, den Hosküchengehülsen Arnheiter, sämmtlich unter Anerkennung ibrer Dienste, den Hossilberverwalter Jöckel, den Hoszimmerwärter Griebel, den Schullehrer Böbmelmann zu Lampertheim und den Forstwart Keber zu Nieder-Ohmen, alle auf Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen. XI. Concurrenz⸗ Eröffnungen. Erledigt sind: die 2. Schulstelle zu Eschollbrücken, Gehalt 771 M. 43 Pf.; eine Lehretinstelle an der kath. Schule zu Bingen, An⸗ sangsgehalt 1114 M. 29 Pf.; die evang. Pfarrstelle zu Freienseen, Gehalt 1258 M. Das Präsenlationsrecht steht dem Grafen zu Solme⸗Laubach zu. XII. Suebefälle. Gestorben sind: der Werkmeister Wamboldt zu Rockenberg; der Schulleher Kraus zu Aben⸗ beim; der Pfarrer Otto zu Neunkirchen; der Eymnasial⸗ lehrer Prosessor Dr. Hüffell zu Darmstadt; der Gymnastal⸗ director Dr. Geyer zu Bensheim; der Landgerichtsaktuar Born zu Wald-Michelbach. — Michelstadt, 3. Sept. Nach dem Gesetze verabschieden, von Wien abgereist und lebt in sind die Standes- Herren nicht verpflichtet, Ein⸗ Paris als Privatmann. quartierung zu nehmen. Dem Grafen von Erbach⸗ Erbach wurde von der städtischen Einquartirungs- man Pascha über eine Recognoseirung in der Richt⸗ daten. dem Dorfe Pilischat wurden allein vorläufig 300 die Russen das Dorf Jerhilogatsch besetzt halten. Leichen gezählt. Commission,„weil derselbe in Erbach eine große Bierbrauerei besitzt, die er selbst betreiben läßt“, ung auf Gabrowa und Baltie, welche ergab, daß war der Kampf beendigt. sich auf ungefähr 600 Mann. — In einer Depesche vom 1. berichtet Sulei- sprechen jedoch von 30 Ofstzieren und 1020 Sol⸗ Unser Verlust belief Spätere Berichte Der Verlust der Türken sei enorm. Bei Türkische Quellen gaben den die betreffende Zahl Soldaten zugewiesen, deren Nach einer Depesche Suleiman's vom 2. dauert russischen Verlust bekanntlich zuerst auf 4000 Mann Annahme er jedoch aller Bemühungen ungeachtet der Artillerie-Kampf am Schipka⸗ Paß noch fort-(an, spätere Nachrichten wissen nur von 1500 Mann. standhaft verweigert. Es wurde deshalb höheren— 2. Sept. Mehemet Ali Pascha setzt seinen Orts Beschwerde geführt, und man ist begierig Marsch auf Kairköi und Osikowa fort. 15000 auf das Resultat, da heute schon Ouartiermacher Mann marschiren von Rustschuk gegen Pyrgos. hier sind und morgen die Manöver anfangen. Carlsruhe. Die evangelische Ober-Kirchen- von Zgalince und Pelisat zerstört; derselbe ist Behörde hat in Ausführung des Beschlusses der keineswegs in seine ursprüngliche Stellung zurück— letzten General Synode über die staatliche Ge- marschirt. Aus dem Gefecht von Karahassankibi währung der Sonntags⸗Feier und wohl auch mit sind 110 Wagen mit Verwundeten in Sistowa Rücksicht auf die gegenwärtig in anderen Theilen eingetroffen. des Reiches auf dem gleichen Gebiete hervortreten?— 3. Sept. Der Commandant von Rust⸗ den Bestrebungen an die unterstehenden Kirchen- schuk, Achmed Pascha, meldet einen erfolgreichen Gemeinderäthe die Weisung ergehen lassen, behufs Ausfall aus der Festung mit sieben Bataillonen. Stellung geeigneter Anträge an die Regierung, Serbien. Belgrad, 3. Sept. 25,000 über den Umfang und den zeitigen Stand der Türken unter dem Commando von Salih und bezüglichen Feier bis zum 1. October Berichte Zekki Pascha besetzten die bosnisch-serbische Grenze. einzuschicken und darin die in der General⸗Synode— Fürst Gortschakoff hat die Bitte der Bosnier Osman Pascha hat die russischen Befestigungen — Der Großfürst Michael wird den unmittel- baren Befehl über das Corps des Generals Loris— Melikoff übernehmen. — 3. Sept. Die russischen Verstärkungen treffen mit Beschleunigung in großen Abtheilungen ein. Die russischen Positionen am Schipka⸗Passe sind nunmehr derart besetzt und befestigt, daß sie für uneinnehmbar gelten. Türkische Quellen sagen dagegen, hätte Suleiman Pascha auf den Höhen, welche das Fort Nicolas und den Schipka-Paß dominiren, Geschütze in Position gebracht. — 4. Sept. Eine Depesche der„Daily News“ aus Poradin 31. Aug. constatirt hinsichtlich der letzten Kämpfe bei Plewna, daß der Angriff Osman Pascha's auf die russischen Positionen von Igalince und Pelisat, aus welchem sich die furchtbarste lautgewordenen Wünsche über Sonntags-Ruhe, Sonntags Freude und»Heiligung in besondere Erwägung zu ziehen. Dabei soll bei der Sonn- tags⸗Ruhe namentlich berührt werden, in welchem Umfang den Staats⸗Angestellten, vorzugsweise bei der Eisenbahn, die Sonntags Ruhe durch den Dienst benommen ist und welche am Sonntag be— triebenen industriellen Arbeiten die letztere stören. Bei der Sonntags-Freude sind die einzelnen Ge— nüsse anzuführen und zu erörtern, ob für die Sittlichkeit nachtheilige Folgen damit verbunden sind und die sonntäglichen Aufzüge und Festlich— keiten einen ungünstigen Einfluß ausüben. Bei der Sonntags-Heiligung wünscht der Ober⸗Kirchen— rath die Aufmerksamkeit auf den häuslichen Gottes dienst und auf die Vorkehrungen zur Privat-Er- bauung der Gemeindemitglieder gerichtet zu sehen. Regensburg, 2. September. Der deutsche Kronprinz ist heute früh um 5 Uhr 15 Minuten von hier abgereist. Derselbe wurde vom deutschen Kriegerbunde mit Fahne und Mustik begrüßt. Ausland. Schweiz. Bern. Die deutsche Regierung richtet seit einiger Zeit ihr Augenmerk auf die um russische Hülse ablehnend beantwortet. Schlacht des ganzen Krieges entwickelte, allenthalben e 4. Sept. Unter dem Vorsitze des Fürsten mit dem Rückzuge der Türken endigte. Die Russen tagt fortdauernd der Kriegsrath zur Erwägung gewannen sämmtliche früher verlorenen Positionen des Feldzugsplans. Horvatovie soll gegen Widdin, wieder und verfolgten die Türken eine Strecke Leschjanin gegen Nisch, Nikolic gegen Sienitza weit mit Cavalerie. Aufstellstng nehmen, das Drina-Corps ist für eine— 4. September. Die„Presse“ meldet aus Defensivstellung bestimmt. Pionier-Abtheilungen Sistowa vom 3. September: Russische Cavalerie sind bereits nach der Grenze abmarschirt. Am(Avantgarde der bei Corabia die Donau über- 13. September müssen sämmtliche Offiziere auf schreitenden Truppen) nahm gestern bei Gornje ihrem Posten sein. Das Ministerium ist in Bezug Dabnik einen türkischen Proviant⸗Transport von auf die Kriegsfrage solidarisch einig. 80 Wagen. Die rumänischen Truppen bilden Numänien. Bukarest. Vor seiner Ab- den äußersten rechten Flügel der russischen Auf- reise nach Gorni⸗Studen erklärte der Fürst in stellung; dieselben haben die Bestimmung, die Ver⸗ Gegenwart von Civil- und Milifär-Brämten, die bindung von Plewna gegen Westen und Südwesten rumänische Armee werde nur an dem Herbst-Feld- abzuschneiden. General Depp, welcher die befestigten zuge theilnehmen. Von einem Winter- Feldzuge Stellungen von Tirnowa bis zum Schipka · Paß oder der Fortsetzung des Krieges im nächsten besichtigt hat, meldet, daß alle Punkte mit Pro- Früh- Jahre sei für Rumänien nicht die Rede.— viant sowie Munition reichlich versehen, und daß Die rumänische Brücke befindet sich nicht bei dem Tirnowa und der Schipka-Paß vor einem directen Dorfe Corabia selbst, sendern einige Kilometer türkischen Angriffe gesichert seien. f entfernt bei dem Dorfe Silischtoane, dem bul—— 4. Sept. Gestern haben die Generale garischen Dorfe Magura gegenüber. Imeretinskls und Skobelow Lowatsch erstürmt. e 2. Sept. Die um Plewna befindlichen Nähere Angaben fehlen noch. russisch-rumänischen Armeen sind den Befehlen des— 4. Sept. Nach einem. Fürsten von Rumänien untergeordnet. Die ganze Petersburg an die russischen Gesandtschaften Telegramm aus bei Befestigungen an der französisch- schweizerischen rumänische Armee, die Reserven mit inbegriffen, den auswärtigen Regierungen haben die Russen Grenze. werke seien erst in Angriff genommen worden, nachdem eine Verständigung zwischen der fran⸗ zösischen Regierung und dem eidgenössischen Bun desrathe darüber erfolgt sei. Diese Nachricht ist um so mehr anzuzweifeln, als unter den schweizerischen Blättern, welche auf die Gefahr der fraglichen Festungswerke aufmerksam machten, auch das eigene Organ der Bundes Regierung, der„Bund“, sich befand. Außerdem ist nicht anzunehmen, daß die schweizerische Regierung sich auf eine„Verständig⸗ ung“ eingelassen hätte, welche der Regierung des deutschen Reichs allerdings Anlaß zu der Unter- suchung geben müßte, ob nicht die vertragsmäßige Neutralitität der Schweiz dadurch thatsächlich als verletzt zu betrachten sei. Frankreich. Paris. Die„Agence Havas“ meldet: Der Tag der Wahlen für die Kammer ist definitiv auf den 14. October festgesetzt. Das betreffende Decret wird am 20. d. erscheinen. — 4. Sept. Wie die Zeitungen melden, ist Thiers gestern Abend 6 Uhr in St.-Germain“en- Laye plötzlich gestorben. Der Tod Thiers erfolgte durch einen Schlaganfall, nachdem Thiers Morgens noch in bestem Wohlsein promenirt und sich mit seiner Umgebung über die bevorstehenden Wahlen lebhaft unterhalten hatte. Nach dem Frühstück trat ein sich fortwährend steigerndes Unwohlsein ein. Türkei. Constantinopel. Die Ernen— nung Aarifi Pascha's zum Botschafter in Paris ist nunmehr amtlich veröffentlicht. Ueber die Er- nennung eines neuen Botschafters in Wien ist noch keine amtliche Bekanntmachung erfolgt. Der seilherige Wiener Botschafter war nämlich plötzlich ohne einen Grund anzugeben und ohne sich zu „Ein schweizerisches Blatt läßt sich nun bewerstelligte am Samstag ihren Donau-Uebergang am 1. Sept. von Paris aus versichern, die französischen Festungs- bei Corabia. Suchum⸗Kaleh eingenommen, nach⸗ Fürst Karl ging heute früh nach dem sich die Türken auf ihre Schiffe zurückgezogen Nikopolis, von wo er in das neue Hauptquartier hatten. Die abchasische Küste ist nunmehr frei nach Poradim abreist. Nikopolis wird ausschließlich von türkischen Truppen. Der Aufstand der ab⸗ von einer rumänischen Garnison besetzt werden. chassschen Bevölkerung ist durch General Alchasoff — Die kürkische Garnison von Silistria hat eine bewältigt. Die türkischen Truppen haben am Brücke bis zur Donau⸗Insel errichtet. Bis jetzt 3. Sept. Suchum-⸗Kaleh verlassen und gleichzeitig ist es noch unklar, ob dies Vorbereitungen zu 3000 Bewohner des Kaukasus, welche auswandern, einem Uebergange nach Rumänien sein sollen, oder nach der Türkei übergeführt. ob es sich blos um Fällung von Holz auf der Aus Stadt und Land. Donau. Insel handelt. Von russisch rumänischer Arheilgen, 4. Sept. Ein erschütternder Unglücksfall Seite sind alle Vorbereitungen getroffen, um den hal sich am Sonntag Abend hier zugetragen. Ein auf Uebergang über die Donau unmöglich zu machen. dem Heimwege begriffenes Mitglied des Kriegervereins, Ruß 5 i 1. welchem Nachmittags bei den aus Anlaß der Sedanfeier eee eee Offfciell. Gorni abgegebenen Salven mehrmals sein Gewehr versagt halte, N 1.„ ber. Auf der Straße nach sprach mit einem Bekannten hierüber und legte, in der Osman-Bazar, sowie in den Balkan⸗Pässen und Meinung, daß das Gewehr nicht geladen sei, auf e gegen Lowatsch ist Alles ruhig.— Am 31. Aug. an. Der Schuß ging los und verletzte den Freund 10 I 15; ö lich, indem keine Hoffnung auf Erhaltung von dessen Leben Morgens verdrängten acht türkische Bataillone,„handen ist. Haff unglücklich Thäler befindel sich in welche aus Rustschuk kamen, unsere Vorhut aus größter Verzweiflung. Beide Männer sind verheirathet der Stadt Kadiköi, wurden aber von dort durch und Väter mehrerer unerzogener Kinder. At eee die angekommenen Verstärkungen wieder vertrieben. Dieburg, 3. Sept. Gestern Abend hat sich in hiesig 5 l 5 5; ignet. Der Unsere Verluste bei Kadiköi beliefen sich auf 7 Stadt ein sehr bedauernswertber 1 ee man todte und 30 verwundete Soldaten. be e ee eee — Der am 31. August bei Plewna stattge⸗ fundene Kampf hatte folgenden Verlauf: 6 Uhr Morgens verdrängte die türkische Cavalerie unsere Vorposten. Gegen 8 Uhr entfaltete der Feind Infanterie und Artillerie, worauf eine Kanonade begann. Später ersolgten mehrere Angriffe auf Sgalevitza und Omrag, zwischen Sgalevitza und Pilischat. Der letzte Punkt war mehrere Male in unserem, mehrere Male in türki⸗ schem Besitz. Nachdem alle Angriffe zurückgeschlagen Um Vater stürzen wollte. „Sohn des B., welcher diesem waren, ergriffen wir die Offensive und wiesen die Türken, deren Zahl gegen 25,000 Mann betrug, endgültig zurück. Am Nachmittag um 4 Uhr hört, mit seinem Valer einen Streit, der schließlich dahin ausartete, daß der Sohn sich mit einem Messer auf seinen Der jüngere, etwa 20 Jahre alie Vorfall beiwohnte, wollte einen Vater vor diesem Angriff, seines Bruders 650 und holte in unglückseliger Leidenschaft ein Beil 0 5 welches er mit voller Wucht auf den Kopf seines Bru 00 niederfallen ließ, der Getroffene sank sofort schwer verwun nieder undes wurde durch den herbeigerusenen Arzt constatirt, daß der Schädel mehrfach zersplittert ist und der Verwundete kaum mil dem Leben davonkommen dürfte. Untersuchung ist eingeleitet. Allerlei. Wiesbaden. Das hiesige„Tagbl.“ macht darauf gufmerklam, daß hesonders in letzterer Zeit eine neue Art, sich Wintervotalh auf anderet Nute Kosten zu beschaffen, 1 5 4 * unmittel. als Loris. ardättungen dieilungen 4 5„ dale past 1 A, daß ie ct 14 dall Nerds 1 dilich der * f Denn 1 f en Jalince furchtbarste allenthalben Dit Rusen u Positionen int Strecke neltet au!“ —— .—— ——— K+[24Eõ— schaftlicher Beziehung ist. eingerissen ist. Es ziehen nämlich ganz anständig ge⸗ kleidete Frauen mit sehr„verputzten“ Kindern hinaus auf Chausseen und Vieinalwege, als ob sie eine Landparthie zu unternehmen beabfichligen; aber die Kinder werden auf die Aecker geschickt, um Birnen und Aepfel von den Bäu⸗ men zu nehmen und diese werden dann in die mitgebrachten Kinderwägelchen versteckt. Die Polizei hat diverse solcher Aepfeldiebe und auch ganz feine Damen als Kartoffel- diebinnen erwischt. Zweibrücken. Hier wurden in der Nacht vor dem Sedanstag die nach dem deutsch-französischen Kriege an der Napoleonsbrücke gepflanzten beiden Friedenslinden ab— geschnitten. Zur Ermittelung des Thäters sind 1000 M. Belohnung ausgesetzt worden. Basel, 30. Aug. Vor dem Jacobsdenkmal sand man gestern Morgen den Leichnam eines achtzehnjährigen Mäd— chens, welchem der Kopf, die Füße und Hände abgeschnitten und noch sonstige entsetzliche Verstümmelungen zugefügt waren. Die Eingeweide waren aus dem Leibe heraus— gerissen, die eine Hand war bis auf eine Entfernung von sechs Schritten geschleudert, der Kopf war hinweggetragen, Kleidungsstücke, sogar Hemd, fehlten vollständig. Die ganze Stadt ist in Aufregung wegen dieser That. Der Socialismus und der gesunde Menschenverstand. Viele Socialisten haben sich allmählich in die feste Ueberzeugung hineingearbeitet, daß auch die schärfste Kritik ihrem System nichts anhaben könne, daß ihre Gegner entweder Dummköpfe oder Heuchler sein müssen. drei Standpunkte, von denen aus man den Socialis— mus wirksam bekämpfen kann. Grundlage bietet die Religion dar. Es gibt unseres Wissens Die erste feste Weder das Christenthum, noch irgend eine andere Religion werden, so lange sie die Gemüther eines Volkes beherrschen, das Aufkommen Materialismus dulden, welcher das Gemüthsleben und somit alle höheren Ziele der Menschheit auf die sogenannte Magenfrage zurückführen will. Der zweite Standpunkt ist die Wissenschaft, vor Allem die Nationalökonomie. Aber ist der Einfluß der Wissenschaften auf die Dauer gewaltig, unwider- steblich, so wird er für die Bedürfnisse des Augen— blicks häufig nur ein geringer sein, zumal in auf— geregten Zeiten, wie es die gegenwärtige in wirth— An die Stelle der freien, unbefangenen Forschung drängt sich als— dann, den urtheilslosen Massen als sogenannte populäre Wissenschaft angepriesen, das Parteipro— gramm, und die in die einsamen Studirzimmer zurückgescheuchte Wissenschaft kann nur noch in beschränkter Weise ihren befruchtenden Einfluß auf die öffentliche Meinung behaupten. Die Geschichte lehrt auf jeder ihrer Seiten, daß socialistische und communistische Staatsformen durchaus nichts Un— erhörtes sind, daß sie aber immer nur auf der des glaubenslosen Rückschreckungsversuche noch niemals bei einem civilifirten Volke wieder haben eingebürgert wer— den können. In unserem heutigen so verwickelten Verkehrsleben würde auch nur annäherungsweise Gütergemeinschaft erst dann möglich sein, wenn alle Menschen Engel oder wenigstens von der Nächstenliebe so sehr durchdrungen wären, daß die Klugen, Fleißigen, Starken zu Gunsten der Dummen, Faulen und Schwachen freiwillig auf jeden Vorrang verzichteten. Einen solchen frei— willigen Verzicht hält Niemand für möglich, der die menschliche Natur kennt, und doch— was alle Staats- und Gesellschafts-Wissenschaften momentan gegen die gewaltigen Lungen und den Zungenschlag eines wohleingeübten Volksred ners! Wir bauen daher vorzugsweise auch auf die dritte und nicht am wenigsten wirksame Posttion zur Bekämpfung des Socialismus, den von aller Wissenschaft abstrahirenden gesunden Menschenver— stand. Wir haben von einfachen Arbeitern, mit denen über allgemeine Fragen keine Verständigung möglich war, weil der socialistische Zukunftsstaat schon fix und fertig vor ihren Augen dastand, z. B. über das Lehrlingswesen, aber auch über Ansichten gehört. serem irdischen Jammerthal ein himmlisches Eden zu schaffen ist, kann auch der Gescheidteste den Verstand verlieren; daß aber in unseren gesell— schaftlichen Einrichtungen bei gutem Willen Vieles lehrt verbessert werden kann, jeden Tag. Handel und Verkehr. Friedberg, 5. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.50—60. Eier 1 Stück 6 Pf. strledberg, 5. Sept. Waizen M. 22 50. Korn M. 18.—. Gerste M. 18.—. Hafer M. 15.—. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo— 200 Zollpfund. Gießen, 4. Sept. Wochenmarkt. Zutter per Pfund M. 1.40 50. Eier per Stück 6 Pf. Tauben das Paar 65 Pf. Hübner per Stück 75 Pf. Hahnen per Stick 70 Pf. Enten per Stück M. 1.50. Kartoffeln, 100 Kilo, M. 6.—. Frankfurt, 3. September. Der heutige Viebmarkt war gut befahren. Angetrieben waren: 460 Ochsen, 130 Kühe und Rinder, 220 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich per Ceniner Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 70—73., 2. Qual. M. 65-68. Kübe und [Rinder 1. Qual. M. 60—., 2. Qual. M. 5053. Kälber 1. Qual. M. 70—75., 2. Qual. M. 58—60. Hämmel 1. Qual. M. 52—54., 2. Qual. M. 48 50. ö Frankfurt, 3. Sept. M. 42., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30., Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 Nr. 5 M. 24. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 26., sind Nationalökonomie, Geschichte, Philosophie und viele andere brennende Fragen, die verständigsten Ueber die Frage, wie aus un⸗ der Augenschein Rüböl M. 81. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht— 100 Kilo. Mainz 3. Sept. Producten-Marft. Waizen per Nov. M. 22 60. Korn per Nov. M. 15.55. Hafer per Nov. M. 15 20. Rübl ver Oct. M. 38.65. Verloosungen. ö Stadt Augsburger 7 fl.⸗Loose. Bei der Ge— winn⸗Ziehung vom 1. Sept. wurden ausgeloost: 4000 fl. S. 1372 Nr. 35, 1000 fl. S. 691 Nr. 46, je 100 fl. S. 269 Nr. 34, S. 565 Nr. 3 und 56, S. 1600 Nr. 89, je 70 fl. S. 691 Nr. 77, S. 1134 Nr. 16. Mit ge⸗ ringeren Gewinnen(50, 30, 20 und 9 fl.) alle übrigen Loose der am 1. August gezogenen Serien: Nr 269 565 691 939 1134 1372 1600 2022. Pappenheimer 75 fl.⸗Loose. Pappenheim, 1. Sept. Es gewannen: Serie 2923 Nr. 16 10,000 fl., [S. 1880 Nr. 10. S. 5652 Nr. 7 à 500 fl., S. 104 Nr. 18, S. 1836 Nr. 15, S. 5329 Nr. 8 à 100 fl. Oesterreichische 1839er Loo se. In der Zieh—⸗ ung vom 1. Sept. gewannen ferner: 6000 fl. Nr. 53541; je 5000 fl. Nr. 19333 und 59396; je 3000 fl. Nr. 38227 101393 und 103544; je 2500 fl. Nr. 30277 55730 101394 und 117887; je 2000 fl. Nr. 33764 71279 91028 und 106239; je 1500 fl. Nr. 4429 25235 32781 59755 65694 67152 109742 und 109757; je 1200 fl., Nr. 3125 33423 39026 71913 72678 90006 97685 und 107618; je 1100 fl., Nr. 18754 29266 46055 54827 62358 74174 82200 87168 96576 und 107512; je 1000 fl. Nr. 30307 37835 50398 53894 55051 61629 76646 79038 79426 94235 und 98808. Oesterreichische 1864er Loose. In der Zieh⸗ ung vom 1. September gewannen ferner: je 5000 fl. S. 1372 Nr. 66 S. 1391 Nr. 49; je 2000 fl. S. 764 Nr. 7, S. 1448 Nr. 10. S. 1815 Nr. 77; je 1000 fl. S. 146 Nr. 66, S. 279 Nr. 8, S. 764 Nr. 95 und S. 3519 Nr. 18 85 und 91. Literarisches. Seit Anfang April erscheint wöchentlich in Dresden, berausgegeben von Dr. Victor Böhmert und Arthur von Sluonitz, die„Social-Correspondenz“, Organ des Centralvereins für das Wohl der arbeitenden Classen. Der Centiralverein, welcher Männer der verschiedensten politischen und kirchlichen Richtungen umfaßt, will mit diesem Unternehmen keine Geschäfte machen, noch irgend welche Sonderimteressen verfolgen, sondern einem großen bumanen Zwecke dienen und zur Verbreitung gesunder Anschauungen über die Arbeiterfrage und nachahmens— werther Einrichtungen für Herstellung des socialen Friedens beitragen. Die„Social-Correspondenz“ strebt ehrlich und ernsthaft, auf Seiten der Arbeitnehmer wie der Arbeit- geber, den Sinn für Gerechtigkeit und Billigkeit zu pflegen. Sie kinn bei sämmtlichen Postanstalten zum vierteljähr⸗ lichen Abonnementspreis von 1,60 Maik bezogen werden. Die seit dem 1. Juli erschienenen Nummern werden nach— geliefert. Unternebmen an das Herz! Geld⸗Cours. ö Frankfurt am 4. September 1877. 1 ö 8 5 20 Frankenstücke Mk. 16 25 29 untersten Entwickelungsstufe eines Volkes vorkom do. II.(Berliner Marke) M. 21. Weizen, eff. biestger ab Anglische Sovereigns.* 208 4 men, mit steigender Cultur verschwinden und von Bahnbof bier M. 23.—., ab unserer Umgegend M. 22—25 Russische Imperiales„ 16 70-75 9 5. Sgcialigen bis 22.50., do. fremder je nach Qual. M. 23— 25.50. Holländische fl. 10 Stücke„ 16 65 G. ee es Dual i. 17.18, Gerßr M. 1 2% Duentnnjnßn:; (welche wunderbarerweise alsdann jeden Gegner Hafer M. 12 17.75. Kohlsamen M. 37-38 Erbien Ducaten al mareo.%% gern als Reactionär bezeichnen) trotz mancher M. 21—24., Wicken M. 17.50., Linsen M. 21—30. Dollars in Gold. 4 16—19 Oeffentliche Aufforderung. 2558 Balthaser Kropp und dessen Ehefrau von Fauerbach haben mit der Mehrheit ihrer gerichtsbekannten Gläubiger ein Arrangement abgeschlossen, von dem auf der Registratur des unterzeichneten Gerichts Einsicht ge— nommen werden kann. Etwaige unbekannte Gläubiger werden aufgefordert, ihre Einwendungen gegen dieses Arrangement binnen 4 Wochen, von heute an gerechnet, sogewiß geltend zu machen, als sonst dasselbe gerichtlich bestätigt werden wird. Friedberg den 13. August 1877. Großherzogliches Landgericht Friedberg. st or, Langermann, Landrichter. Landgerichts-Assessor. * Güter- Verpachtung. 2751 Dienstag den 11. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, Berden in hiesigem Rathhaus auf freiwilligen Antrag des Ehristian Casimir Reuß die demselben zustehenden Grund— tücke, in den Gemarkungen Friedberg Fauerbach b. Fr. und Ockstadt gelegen, auf 9 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet. Friedberg den 3. September 1877. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Foue ar. Ein Sack mit Salz vurde in Fauerbach b. Fr. gefunden. Der Eigenthümer lann benselben gegen Erstattung der Inseratgebühren uf hiesiger Bürgermeisteret in Empfang nehmen. Fauerbach b. Fr. den 3. September 1877. Großherzogliche Bürgermeisteret Fauerbach b. Fr. Helfrich 2735 Ergänzungswahl für die Kirchen- gemeindevertretung. 2743 Es sind demnächst 25 Mitglieder der Kirchen⸗ gemeindevertretung neu zu wählen. Nachdem 14 Mit⸗ glieder theils in den Kirchenvorstand gewählt worden, theils durch ihren Wegzug von hier oder ihr Ableben ausgschieden sind, Loos zum Ausscheiden bestimmt worden, nämlich die Herren: Bernbeck, A. Frank, K. E. Frick, E. Hanstein, Kreisbaumeister Reuß, Seminardirektor Schäfer, Schwabe, Seyd, Supp, Dr. A. Trapp, K. Trapp. Die Ausscheidenden sind wieder wählbar. Dagegen gehoren dem Kirchenvorstand und bzw. der Gemeindevertretung außer den 4 Pfarrern noch an und sind deßhalb nicht zu wählen die Herren: Curtman, Gonder, J. Huber, Jöckel, J. Schmidt, Kreisschulinspektor Schmidt, Beigeordneter Steinhäußer, Wahl, H. Bechstein, J. Bechstein II., H. M. Fasck, Görtz, Häberle, F. Hecht, K. Heidt, Hermann, G. Hieronimus, Reallehrer Lang, G. Mas, Dr. Matthias, Metzendorf, E. Philippi, A. Rausch II. F. Reuß, Mechanikus Reuß, Konrad Reuß II., Roßbach, Rühl, Dr. Schmid, Seriba, F. Waas, L. Waas, L. Weis. Zeit und Ort der Wahl wird demnächst bekannt gemacht werden. Die Liste der Stimmberechtigten liegt vom 10. bis 12. d. Mts. in meiner Amtsstube zur Ein— sicht offen. Friedberg am 4. September 1877. Der Vorsitzende 7 evang. Kirchenvorstandes: a u r. Zwei Schüler 0 7 höherer Lehranstalten können Pension, sowie Nachhülfe be 1 1 einer gebilreten Familie in Darmstadt erhalten. Näheres bei der Exped. d. Anz. 2668 sind noch 11 Mitglieder durch das DN 1** 7 9* 9 4 Immobiliar-Versteigerung. 2752 Freitag den 19. Oktober l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die nachverzeichneten Im- mobilien des Schreiners Ludwig Hofmann öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden: Germarkung Friedberg. Flur. Nr. Klafter. 1. 250. 87¼10. Hofraithe in der Stadt, 1 92. 42 Grabgarten, Liebfrauengärten. Friedberg den 4. September 1877. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fiese Arbeits Verseig erung 2747 Donnerstag den 13. September, Nachmittags 2 Uhr, soll für 2200 Mark Panirarbeit in der Ge— markung Münzenberg am Weg von Rockenberg nach Münzenberg einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Zusammenkunft an der Grenze zwischen Rockenberg und Münzenberg am Rockenberger Galgen. Gambach am 4. September 1877. Schneider, Bezirks⸗Bauaufseher. Kalender pro 1878. Spinnstube M. 1. 30 Pf. Familienkalender„— 50„ Deutscher Reichsbote„— 40„ Zu haben bei Carl Bindernagel. Wir legen unsern Lesern dieses gemeinnützige Carl Bindernagel's Annoncen-Erpedition. 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August 1877 M. 32953. 56 Wechsel 50 Depositen„ 14735.— Inkasso⸗Wechsel„ 1922.— Conto⸗Corrente A.„ 84730. 63 Conto⸗Corrente B.„ 43327.— Auswärtige Correspondenten 5 718. 63 Spar⸗Einlagen„ 74020. 85 Stamm⸗Antheile, Monatsbeiträge„ 337. 45 Reservefond, Beitritt 5 6.— Effeeten„ 17285. 50 Haus reparaturen 4 60.— Utensilien, verk. Spar⸗Einlagebücher„ 8. 20 Wechsel-Zinsen 5 II Depositen-⸗Zinsen 7 429. 55 Wechsel-Spesen 15 14. 75 Agio, Gewinn auf Sorten 1 7. 78 M. 351711. 79 Ausgabe. Wechsel M. 46888. 88 Depositen„ 10740.— Conto⸗Corrente A.„ 123001. 40 Conto⸗Corrente B. 39330. 11 Auswärtige Correspondenten 5165. 38 Spar⸗Einlagen 85977. 87 Stamm Antheile 1 373.— Effeeten 5 691 Wechsel⸗Spesen 30. 25 Unkosten 1011. 15 Kasse⸗Bestand pr. 1. September 1877, 32280. 24 M. 351711. 79 Eingang. Ausgang. M. 77558. 70 Wechsel-Conto-Corrente A. M. 2048. 69 Wechsel-Conto⸗Corrente B.„ 84446. 18 1892. 53 12356. 43 Wechsel⸗Giro„ 2386. 4 — 2190. 40 Wechsel-⸗Inkasso 5—.— „ 171975. 10 Effeeten„ 43914. 8 M. 166129. 32 M. 132638. 83 H. v. Gimborn's FTleckwasser besitzt in höchstem Grade die Eigenschaft, alle Fette und Harze aufzulösen ohne den geringsten Rückstand zu hinterlassen. ½ Flasche mit Gebrauchsanweisung Mark— 40, 7— 10 5 5 5 N 70 17 ¹ 5 20 Putzpul v 4* lackirten Blechdosen 12 Pfg. zu haben bei Frau Hofl. Windecker in Friedberg, 2051 Ph. J. Weis in Bad-Nauheim. Zur Notiz für die Herren Bürgermeister des Kreises. Gesindebücher 15 vors Carl Bindernagel. Gestrickte Kinderkleider, du oe 121 schuhe und Gamaschen billigst bei K. Friedrich. sind vorräthig bei Pferdemarkt⸗Loose 3 zu haben in der Expedition des Oberh. Anzeigers 1 der Nauheimer Kurliste. Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet 11 von einem jungen Mann von Anfang Oetober dies. ö 1 ö Jahres ab zu miethen gesucht. Bürgerlicher Mittagstisch im Hause sehr erwünscht. Anmeldungen beliebe man bei der Expedition des Anzeigers zu machen. 2706 Hofzahnarzt Dr. A. Petermann aus Frankfurt a. M. wird Samstag den 8. d. Mts. in Friedberg an⸗ wesend sein und daselbst im Hötel Trapp, Zimmer Nr. 23, von Nachmittags 4 bis 7 Uhr Sprechstunde halten. 2726 Geschäftseröffnung und Empfehlung. 2727 Einem verehrten Publikum die 1 Anzeige, daß ich das Färber⸗ und Druckergeschäft, welches früher von meinem Vater betrieben und nach dessen Tode aufgegeben wurde, wieder eröffnet habe, mich in allen in dieses einschlagenden Arbeiten bestens empfehle und um geneigten Zuspruch bitte. Indem ein verehrtes Publikum das Vertrauen, welches meinem Vater geschenkt wurde, auch mir zukommen lassen will, sichere ich zugleich prompte, reelle Bedienung und billigste Preise. Berstadt im September 1877. Joh. Acker Sohn. Auswärtige Schüler finden Kost und Logis in ig hiesigen Familie. Näheres bei der Exped. d. Anz. 2724 Große Auswahl Tapeten wieder auf Lager bei Ernst Pfeifer, 2734 Buchbinder in Reichelsheim. 2739 Die beliebten amerikansschen Patenteinmachbüchsen, sowie Gelse⸗ und Einmachgläser in allen Größen sind wieder vorräthig bei Wilhelm Fertsch. Volksbildungsverein. 2741 Das Lesezimmer ist täglich von 11 Uhr Vor⸗ mittags bis Abends 10 Uhr für Jedermann geöffnet. Die Ausgabe von Büchern aus der Bibliothek findet jeden Mittwoch, Nachmittags von 1½ bis 2 Uhr, gegen Empfangsschein statt. Auch Nichtmitglieder können auf Namen von Mitgliedern Bücher erhalten. Aufträge können täglich werden. 2733 Sonntag den 9. d. Mts. wird Herr Ulrich von Offenbach im Saale des Gasthauses„Zum rothen Löwen“ in Münzenberg einen öffentlichen Vortrag halten im Lesezimmer abgegeben über:„Die Socialdemokratie, ihre Forderungen und Ziele“. Anfang 4 Uhr Nachmittags. Diseussion wird erwünscht. Im Auftrag der Münzenberger Soeialisten: Der Einberufer. 2737 Wöchentlich zweimal ohne Zusatz frisch ge⸗ brannt Delicater Java⸗Kaffee d M. 1. 50, Feinstgelber,„ à„1. 800 bei Wilhelm Fertsch. Neue Linsen in vorzüglich kochender Waare bei 2738 Wilhelm Fertsch. Danksagung. 2740 Die unterzeichneten Festwirthe sprechen hiermit öffentlich den Bewohnern Nauheims ihren Dank aus für die Freundlichkeit und das Wohlwollen, welches ihnen bei Abhaltung des Sedanfestes, trotz der Störung durch das in dem Schimpf'schen Hause ausgebrochene Feuer, zu Theil wurde. Bad⸗Nauheim den 3. September 1877. 5 15 König. K. Sprengel. Ein Schuhmachergeselle findet dauernde Beschäftigung bei 2744 Louis Waas. Ein schwarzer Kater, mit rothem Band und Schellchen am Halse, hat sich verlaufen. Dem Wiederbringer eine gute eee Näheres bei der Exped. d. Anz. Kalbfleisch, das Pfund 66 Pfennig, verkauft 2745 W. Kreuter II. Corsetten, Hosenträger, Manschetten, Kragen, Hemden, Socken, Knöpfe jeder Fagon, Hemdeneinsätze, Kinder— jäckchen und Strümpfe in Wolle und Baumwolle billigst zu haben bei W. Eigner, vorm. Schwarz, vis-a-vis dem Rathhaus. Stühle alle Sorten, von den feinsten bis zu den ordinärsten, 15 8 zu den billigsten Preisen. Aug. Frank in Friedberg. llntetjachen* Unterhosen 366 zu sehr billigen Preisen bei K. Friedrich. 2753 5 2749 Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, daß unser innigst geliebter Sohn, Bruder, Gatte und Vater Wilhelm Philippi heute Nacht um 12 Uhr nach kurzem aber schwerem Leiden in seinem noch nicht vollendeten 44. Lebens⸗ jahre sanft verschieden ist. Melbach den 4. September 1877. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag den 7. Sep- tember Mittags 1 Uhr statt. 1 bis 2 Morgen Garten oder freies 99 7 wird zu pachten gesucht. Näheres bei der Exped. d. Anz. 2742 Ein Logis ist zu vermiethen und kann sogleich Philipp werden. 2746 Philipp Zimmermann, Metzger. Ittatlilicher Gollesdien in berg Neujahrsfest. Freitag Abends 6 Uhr. Samstag Morgens 6 Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Durck und Verlag von Carl Bindernagel. Bett