ven Petter⸗ derden dessen * 1 N etalger Vor⸗ Sach anf tn Olänbiger als tren deistimmend — Ureißelbetren .. Bar Hemel, nder, weiße 1 Sedu 1 „Friedrich. — bat zu J. Horn eiiien 8 Haushaltung * u vermiethen. uc eine die W. Cigner, vrmals Schwarz * 8 ieee Logis Sin Lots 5 den Netem zu aber. 1671 zu Wess v 0 vwermde! 1669 andenen nigen Dan. n Aue, Wil une Wies Asen De Nautnden OSateesesesenev. Katt aun Jah zu ch da eum aden, Dead deen Nen edoets- mn * r* Nl Samstag den 2. Juni. M 63. Lr ö 7 NK Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Beitessend: Die Vornahme der Feuervisitation in 1877. Amtlicher Theil. Friedberg am 31. Mai 1877. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir laden Sie ein, die Ibnen mit unseren Verfügungen zugegangenen Feuer visttatjonsprotokolle für 1877 mit Nachweis der Erledigung J. V. d. K.: Klietsch, Kreis Assessor. Das Budget des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen pro 1877 bett. Nachdem Großberzogliches Ministerium des Innern das vom Ausschusse des landw. Btreins von Oberhessen pro 1877 festgestellte Budget genehmigt hat, wird dasselbe hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. ancher einzusenden. A. Einnahme. Senne e. 1. Zuschuß aus Großb. ünchener Feuerversicherungs⸗Ge⸗ 2. Beitrag der Aachen ere 3. Beliräge von Vereins mitgliedern. 4. Ueberschüsse aus vorderen Jahren 5. Zinsen von angelegten Capitalien 1 2 Summa: Bemerkungen zur Ausgabe: kanntmachung erlassen und bezüglich der Verwendung dann auch besonders veröffentlicht werden. Friedelhausen den 6. Mai 1877. Betreffend: Den Remonte⸗Ankauf pro 1877. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei und aus nabmsweise vier und fünf Jahren sind im Bereich des Großherzogthums Hessen für dieses Jahr nachstehende Morgens um 8 Uhr beginnende Märkte anberoumt worden und zwar am 20. Juni in Alsfeld, B. Ausgabe. Staatssond. Vereinsfond. Staatssond. Vereins sond. 9943 M.— M. 1. Büreaukosen— M. 965 M. 2. Casse und Rechnungswesen 5—„ 294„ — 1530„ 3. Unterstützung der landw. Bezirksvereine 9 2140„ — 6400„ 4. Kosten der landw. Zeitschrift f— 3020„ — 2800„ 5. Gebalt des Wiesenbaumeistetrtr s. 2500„—„ 3 270. 6. Zur Unterstützung eines Lehrkursus für Wiesenbauer 955 8 994 A 5 und Wiesenwärter. VVV 8 15 e e 7. Beitrag zur landw. Versuchsstation 1 525 8. Für die Ackerbauschule in Friedberg. 3600„—„ 9. Für die Ackerbauschule in Mieses. ane 3600„— 10. Beitrag zu den Kosten des Landwirthschaftsraihs.—„ 314„ 11. Zur Unterstützung des Unterrichts im Hufbeschlag— 342„ 12. Zur Unterstützung des Obstbaumwärtercursus in Fried⸗ Berggn e nnr 686„ 13. Zur Hebung der Viehzucht:!:— 1000„ 14. Beried sends ee 8 5 829„ N Summa: 9943 Pr. 10500 M. ad. pos. 11 und 13. Wegen Beginn des Unterrichts im Hufbeschlag wird s. Z. noch besondere Be⸗ der Mittel zur Hebung der Viehzucht eine Commission zusammentreten, deren bezügliche Beschlüsse Der Präsident des landwirthschastlichen Vereins von Oberbessen. A. Freiherr Nordeck zur Rabenau. ee n ne en e en n: abgenommen uud gegen Die von der Militär-Commission erkauften Pferde werden zur Stelle Quittung sofort baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der sämmtlichen Unkosten zurückzunehmen, auch sind Krippensetzer vom Kaufe ausgeschlossen und ist erwünscht, daß die Schweiße der Pferde nicht Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine Trense mit starkem Gebiß und Ringen versehen, eine starke Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter langen starken Hansstricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. , e Nidda, 5. Juli„ Nieder ⸗Wöllstadt, übermäßig verkürzt werden. 6.„„Groß Umstadt, 7.„„Bickenbach, neue starke rindlederne 9.„„ Groß-Gerau, 10.„„Goddelau, 11.„„Gernsheim, Berlin den 9. März 1877. ferner ein Nachmittags 2 Uhr beginnender Markt 6. Juli in Groß ⸗Bieberau. (gez.) Kriegsministerium, Abtheilung für das Remonte⸗Wesen. von Rauch. von Uslar. Deutsches Reich. Darmstadt. Am 24. d. M. wurde der Ober- Apellations- und Cassations-Gerichtsrath Eckstein und der Hofgerichtsrath Dr. v. Hesse zu Mitgliedern des Verwaltungsgerichtshofs ernannt. — Militärdienstnachrichten. Major v. Bülow, im Großh. Dragoner Regiment Nr. 23 mit der Führung des 1. hess. Husaten⸗Regiments Nr. 13 beauftragt. Major v. Zastrow im 2. Leibhusaren⸗ Regiment Nr. 2 in's Großh. bess. Dragoner- Regiment Nr. 23 versetzt. Hauptm. Pennrich, vom Inf. Regt. Nr. 118, in's Gren. Regt. Nr. 8 versetzt. Berlin. Das„Armee Verordnungsblatt“ enthält die kalserliche Cabinetsordre vom 25. Mai, betreffend die Verstärkung der in dem Reichelande garnisontrenden Truppen. Im Eingange der Oedre heißt es: Nachdem ich während meiner Anwesenheit im Reichslande mich überzeugt habe, daß die zeitige Besatzung desselben den Anforder⸗ ungen des Friedens dienstes nicht zu genügen ver⸗ mag, bestimme ich: Außer Dislocationen der bereits im Reichslande stehenden Truppen sind aus preußischen Garnisonen verlegt das Infanterie- Regiment Nr. 29 nach Metz; das Dragoner— Regiment Nr. 13 und das Ulanen-Regiment Nr. 7 in Cantonnements zwischen Metz und Straßburg; das rheinische Jäger-Bataillon nach Zabern; der Stab und das erste Bataillon des rheinischen Fuß⸗Artillerie-Regiments nach Metz, — Außer dem Lseutenant Prinz v. Battenberg erhielten auch die dem Generalstabe der Armee aggregirten Majors v. Liegnitz, v. Villaume und Graf Wedell die Erlaubniß des Kaisers, dem Feldzuge im russischen Hauptquartier beizuwohnen. — 30. Mai. Der britische Botschafter Lord Russell hat sich nach London begeben und wird daselbst acht Tage verweilen. Gotha, 29. Mai. Der Sotialisten-Congreß hat heute auf Antrag von Tölke beschlossen: in Rücksicht auf das Vorgehen der preußischen Be— hörden und das günstige Resultat der letzten Reichstagswahlen von einer formellen Organisation Abstand zu nehmen und die Parteileitung dem Central Wahleomite in Hamburg zu übertragen. Am Nachmittag kam es zu einer heftigen Aus- einandersetzung zwischen Liebknecht und Hasselmann wegen der Haltung des social-demokratischen Organs „Vorwärts“ bezw. der von Hasselmann redigirten „Rothen Fahne“; Ersterer machte Hasselmann den Vorwurf, er provocire die Spaltung der Partei. Heute Nacht findet der Schluß des Congresses statt. Kissingen. Der„Post“ zufolge befindet sich seit einigen Tagen der Geh. Regierungsrath Tiedemann vom Reichskanzleramt zur Dienstleistung bei dem Fürsten Bismarck. Ausland. Oesterreich-lUngarn. Wien, 30. Mai. Die Quoten-Deputationen des österreichischen und des ungarischen Parlaments traten gestern zusammen und beschlossen übereinstimmend, den modus pro- cedendi vom Jahre 1867 beizubehalten. Orsowa, 30. Mai. Hier internirt gewesene serbische Freiwillige, 120 an der Zahl, find durch Honved⸗ Soldaten an das jenseitige serbische Ufer befördert worden. Frankreich. Paris. Der„Moniteur“ erklärt das Gerücht für unbegründet, daß Mar- schall Mac Mahon, im Falle neue Schwierigkeiten entstehen würden, sein Amt als Präsident der Republik niederlegen wolle; der Marschall habe niemals einen solchen Gedanken gehegt und sei fest entschlossen, seine Gewalt bis zum Ablauf seiner Amts-Periode in Händen zu behalten, seine Pflichten zu erfüllen und die ihm zustehenden Rechte auszuüben. 5 5 — Beßüglich der Mittheilung der Pforte über Verhängung des Belagerungs-Zustandes in Con⸗ stantinopel und die eventuelle Ausführung der damit zusammenhängenden Maßregeln gegen Fremde ist Seitens der Mächte eine Erklärung nicht er⸗ folgt. Dieselben werden abwarten, wie die Pforte den Belagerungs-Zustand praktisch handhaben wird, und dem entsprechend ihre Entschließungen treffen. Belgien. Seraing, 30. Mai. Die Arbeits ⸗Einstellung der Arbeiter in den Kohlen- gruben kann als beendigt betrachtet werden; die · selben haben fast sämmtlich die Arbeit wieder aufgenommen. Eine weitere Ruhestörung hat nicht stattgefunden. 5 Holland. Haag, 29. Mai. Die Königin ist seit gestern erkrankt. Ihr Befinden war heute Nachmittag besorgnißerregend. Großbritannien. London. Der „Morning Post“ zufolge hätte die Pforte be · schlossen, Ausländer in ihren Dienst zu nehmen; eine Anzahl englischer Offiziere stände im Begriff, in die türkische Armee einzutreten. Spanien. Madrid. Die Regierung bat beschlossen, jede öffentliche religiöse Kundgebung zu untersagen, welche zum Vorwande karlistischer Umtriebe dienen könnte. — Die Verhandlungen zwischen Deutschland und Spanien bezüglich der Heranziehung der auf Cuba domicilirenden Deutschen zur Kriegssteuer sind zu einem beiderseits befriedigenden Abschluß gebracht. b Türkei. Constantinopel, 29. Mai. Seitens der Regierung wird beute zugegeben, daß die Wiedereinnahme von Ardahan nicht officiell bestätigt ist. Einer Meldung aus Suchum⸗ Kale zufolge hätten die Türken den befestigten Platz Zill eingenommen, nachdem die russische Besatzung sich zurückgezogen babe. — der amerikanische Staats secretär Evarts theilte dem hiesigen Vertreter der Vereinigten Staaten neuerdings bei ihm eingegangene Be⸗ schwerden über die Behandlung der Juden in der Türkei und Rumänien mit und forderte denselben auf, Schritte bei der Pforte Behufs Besserung der Lage der Juden zu thun. — Um die in den letzten Tagen vorgenommenen zahlreichen Verhaftungen zu rechtfertigen, gibt die Pforte dem diplomatischen Corps bekannt, daß eine auf Absetzung des Sultans und der heerschen⸗ den Dynastie überhaupt gerichtete Conspiration entdeckt wurde. In Wirklichkeit ist von einer Conspiration keine Rede. Es handelt sich einfach um Beseitigung der Anhänger Midhat's, die sich bei den letzten Demonstrationen durch offene Agitation für die Zurückberufung Midhat's miß · liebig gemacht hatten. — 30. Mai. Telegramm des Ministers des Aeußern an die Vertreter der Pforte im Auslande: Ardahan, dessen Einnahme durch die Russen ich Ignen anzeigte, ist von den Türken wieder ge⸗ nommen(s. oben unterm 29. Mai). — Die Bewegung wächst; die Kammer er- klärte sich in Permanenz. Mukhtar Pascha soll abgesetzt und vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Es gebt das Gerücht, die Oppositions- Partei wolle Mid hat Pascha, der bereits unterwegs sei, zum Dictator ausrufen und der Sultan wolle nach Adrianopel übersiedeln. Rustschuk, 30. Mai. Auf Befehl Osman Pascha's ist die Donau bei Adakaleh neuerdings gesperrt. Die Türken legen bei Bregova an der serbischen Grenze Versch anzungen an. i berührten Fragen einzugehen. Serbien. Belgrad, 30. Mai. Der Metro · polit celebrirte gestern ein Hochamt, um den göttlichen Schutz für die russischen Waffen anzurufen; der Fürst, die Fürstin, die Minister und der Seeretär des russischen Consulats wohnten demselben bei. Ehemalige serbische Freiwilligen Offiziere sind zurück- gekehrt, weil sie weder in die russische Armee noch in die bulgarische Legion Aufnahme gefunden haben. — Die Türken überfielen die serbische Drina- Insel Adabujaklitsch, tödteten mehrere Feldarbeiter und führten andere mit sich fort. Zwei öster⸗ reichische Monitors liegen vor Belgrad. — 31. Mai. Die„Agence Russe“ erfährt über die augenblickliche Lage Serbiens, daß das- selbe beschlossen habe, Angesichts der Verwicklungen, die ein Krieg Serbiens gegen die Türkei herbei⸗ führen könnte, striete Neutralität zu bewahren. Rumänien. Bukarest. Wegen der wieder ⸗ holten Unfälle auf den rumänischen Bahnen ist General⸗Director Gillouse vom Großfürsten Niko— laus nach Plojesti berufen worden. Der ganze Betrieb auf den rumänischen Eisenbahnen soll binnen Kurzem ausschließlich in russische Hände übergehen. Das abnorme Austreten sämmtlicher Flüsse verursacht sehr bedeutenden Schaden. — 30. Mai. Nachrichten aus Plojesli zu- folge ist der Bahnkörper zwischen Barboschi und Braila durch kolossales Austreten der Donau derart unterwaschen, daß der Verkehr zeitweise sistirt ist. Griechenland. Athen, 31. Mai. In Folge der Demission des Cabinets Deligeorgis hat der König Komunduros zu sich berufen und dieser hat unter Mitwirkung von Trikupis und Deliannis folgende Ministerliste aufgestellt: Komunduros Inneres, Kontostorkos Auswärtiges, Papmicholo⸗ polos Inneres, Stiropulos Finanzen, Sotiros Petmezas Krieg, Kanaris Marine. Rußland. Petereburg, 30. Mai. Eine biesige Correspondenz im Brüsseler„Nord“ saat, Rußland habe weder den Wunsch noch ein Interesse, auf die von dem englischen Staats-Secretär Croß Das einizige Ziel des Krieges bleibe die ernstliche Besserung des Looses der Christen in der Türkei bei ausge— dehnteren und wirksameren Garantien, als die früheren diplomatischen Programme festgestellt. Hätten auch die Mittel gewechselt, so bleibe doch der Zweck derselbe. Um denselben zu erreichen, brauche Rußland nicht nur nicht die Interessen Englands anzugreifen; es sei vielmehr interessirt, den Wünschen der englischen Regierung Genüge zu leisten, um rascher das gewünschte Ziel zu er— reichen. Die Antwort Rußlands werde geeignet sein, das englische Cabinet völlig zu beruhigen. — 30. Mai. Großfürst Wladimir ist gestern zur Donau- Armee abgereist. Demnächst begibt sich auch Prinz Sergei Maximilianowitsch in's Haupt- quartier. Die Constantinopeler Nachrichten über die Wiederbesetzung Ardahan's durch die Türken sind unwahr. Amerika. Washington. Das Cabinet hat beschlossen, die mexicanische Regierung in einer Note aufzufordern, daß sie den räuberischen Ein- fällen in Texas sofort steuere, widrigenfalls Bundes- truppen die Räuber versolgen und züchtigen würden. Aus Stadt und Land. Gießen. Mittwoch den 6. Juni wird die Aufführ⸗ ung des Oratorium„Elias“ von Mendelsohn in hiesiger Stadikirche stautfinden. Die Soloparihien ruhen in den Händen der Frau Weiffenbach von hier(Alt), Frl. Breiden⸗ stein von Erfurt(Sopran), Ruff von Mainz(Tenor) und Guta von Hamburg(Baß), Der Orgelpart endlich liegt in den känstlerischen Händen des Capellmeisters Lux aus Mainz. Für die Concertbesucher aus der Umgegend sei noch bemerkt, daß das Oratorium„Elias“ zur Auf⸗ führung nicht so lange Zeit wie im vorigen Jahr der „Messias“ beansprucht. Der„Erias“ bat nur 2 Theile und dauert längstens 2 Stunden, somit können die Abend⸗ züge lechizeitig zur Heimkehr benutzt werden. Allerlei. Nürnberg. Die 22. allgemeine deutsche Lehrerver⸗ sammlung tagle in Fürih vom 21. bis 24. Mai unter dem Vorsitze des Schulraihs Hoffmann aus Hamburg. Bezüglich der Reform der deulschen Rechischreibung ge⸗ langte folgende Resotution zur Annahme: 1) Die 22. all⸗ gemeine deul che Lehrerversammlung begrüßt die Bestreb⸗ ungen zur Reform der deulschen Rechtschreibung auch im Jateress: der Volksschulen mit dankbarer Anerkennung. 2) Die Versemmlung wünscht, daß über die Beschlüsse 2 der Berliner Conferenz hinaus das phonetische Prinhiß in der Rechtschreibung durchgreifend zur Geltung gelange. Die Bersammlung erklärte sernet eine nach gleichen Grund ⸗ sätzen und Rubriken entworfene deutsche Unterrichtsstatistik für wünschenswer th. N Posen. Die„Pos. Zig.“ meldet unter dem 28. Maf: „Ein entsetzlicher Unglücksfall haß sich aessern in der katho⸗ lischen Kirche zu Weeschen ereignel. Ein kalter Blitzschlag fuhr während des Gottesdienstes in den Tburm, zer⸗ trümmerte das Dach, an einigen Stellen die Mauer, die Gesimse und die Scheiben in den obersten Fenstern, tödtete 4 und verletzte 40 Personen. Ein furchtbares Geschrei entstand in der Kirche, und Alles suchte voll Anast die Ausgangsthür zu gewinnen. Der Geiftliche vollendete zunächst das Hoch Amt, aber in aller Stille, da die Orgel verstummte, und spendete sodann den Verunglückten Trost. Ein Kürschner⸗Geselle war sosort todt; einem Lehrer aus Oblaczkowo waren die Schultern zerrissen und der Kopf verwundet, seiner Frau wurde der Ellenbogen verletzt, und es erstarrten ihr beide Füße.“ Handel und Verkehr. Frankfurt, 30. Mai. Der beutige Heu- und Stroh⸗ Markt war aut befahren. Heu kostete je nach Qualität ver Centner M. 4—6.20., Stroh per Centner M. 3.50—4 20. Rutter im Großhandel das Pfund 1. Qual. M. 1.30. 2. Qual. M. 1.20., im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.50 bis 1.60., 2. Qual. M. 1.40., Eier, gewöbnliche, das Hundert M. 4.20—40., italienische M. 5 50. Spargel das Pfund 5060 Pf. Kartoffeln ver 100 Kiloar. M. 8— bis 8.50. Erbsen, ageschälte, per 100 Kiloar. M. 30—32., ganze Erbsen M. 24—28., Bobnen M. 22— 26, Linsen M. 36 40. Ochsenfleisch per Piund 70 Pf., Rinofle isch 55-60 Pf., Schweinefleisch 75 80 Pf., Kalbfleisch 60 70 Pf., Hammelfleisch 47-63 Pf. Minz, 30 Mai. Preducten-Markt. Walen ver Mai 25.—. Korn per Mai 18.—. Haber per Mai 16.75. Nübßf per Mai 35 50 ver Oct, 34 15 Anleitung zur Vertilgung der Kleeseide. Die Kleeseide gebört zu den Phanerogamen-Schmarotzern der Gatiung Cuscuta, von deren in Europa vorkommenden vier Arten vornehmlich die Klee- oder Quendelseide(Cuscuta Epithimum) gefährlich ist, wie sie auf Klee und allen klee⸗ artigen Pflanzen, also auch auf Luzerne ꝛc., sowie auf Quendel, Ginster und Heidekraut schmarotzt. Die Kleeseide pflanzt sich durch Samen fort, welcher im Boden keimt und mehrere Jabre keimfähig zu bleiben scheint, sich auch wohl durch den Stallmist zu übertragen vermag. Der Samen ist etwas abg flacht und eckig, rauh an der Ober— fläche und matt gelblich bis graubraun von Farbe; er ist im Durchschnitt etwas kleiner als der Samen des Weiß⸗ klee, ist jedoch in seiner Größe so bäufig abweichend, daß sein Durchmesser von 0,75 bis 1,75 Millimeter wechselt und da überdies die Samentäschchen mit ihrem Inbalt öfters in dem Kleesamen verbleiben, so ist die vollständige Reinigung des letzteren von dem Samen der Kleeseide äußerst schwierig oder ganz unmöglich. Außerdem kann der Samen nuch durch die Luft auf die Felder übertragen werden. In der ersten Periode nach der Keimung wächst die Pflanze selbsiständig für sich und zwar sebr rasch, so daß sich schon elwa vier Wochen nach der Keimung die weiße bis röth⸗ liche Blüthe einstellt und sechs Wochen nach Beginn der Keimung eine neue Besamung erfolgt. Während der Blüthe sticbt die Pflanze von der Wurzel aus allmählig ab, lehnt sich aver zugleich an die ihr benachbarte Nährpflanze (Klee ꝛc.) an, umschlingt dieselbe und lebt nunm hr auf letzterer fort, indem sie an ihren Spitzen unausgesetzt neue jadensöemige gelb oder röthlich gesärbte Siengelgebilde treibt, welche immer neue Blüthen hervorbringen. Aus diesen Gründen ist die Vernichtung der Kleeseide auf dem Felde ebenso schwierig wie ihre Ausscheidung aus dem Kleesamen. Die Gefahr für die Nährpflanze beginnt schon k rze Zei nach der Aussaat und dauert für alle Zeit fort; — das einzige ganz zuverlässige Mittel ist das Ausgraben oder Umpflügen der mit Seide behafteten Stellen. Zeigt sich die Kleeseide nur an einer oder an seht vereinzelien kleinen, nicht über ein Meter im Duichmesser betragenden Stellen und in einer durchschnittlichen Entfernung der⸗ selben von etwa 15 bis 20 Metern, so werden die be⸗ treffenden Stellen in einem eiwas größeren Umkreise auf elwa 20 bis 25 Centimeter tief sorgsältig umgegraben, so daß nirgends eine Spur von Kiee auf der Oberfläche sichtbar bleibt. Finden sich im weiteren Verlaufe nach Ausführung dieser Maßregel wieder neue Stellen mit Kloe⸗ seide oder zeigt sich letztere überhaupt bald in größere Ausdehnung und Menge als oben angesührt, so daß eine Einschränkung derselben durch vloses Umgraben der ein⸗ zeinen Stellen von sehr zweifelhaftem Erfolge zu bleiben verpricht, so ist das ganze Feld in einer Tiefe von min⸗ destens 12 bis 15 Centimeles umzupflügen dezw. umzu⸗ graben. Bei sehr unbedeutendem und deschränktem Auf⸗ treten der Kleeseide in noch ganz jungem Klee kann das Verbrennen der Kleeseidestellen, nach vorherigem Absicheln, mit Stroh, welches in Peiroleum getränkt ist oder das dichte Bedecken derselben mit Gerstenspreu versucht werden. Zur Sicherstellung vor der Verwüstung der Felomark duich die Kleeseide wird es nothwendig sein, daß in den jenigen Gemeinden, auf deren Fluren sich die Kleeselde gezeigt har, von Seiten des Ortsvorstandes zur Ueber- wachung der Felder eine, bezw. zwei oder drei Commissionen (je nach dem Umfang der Gemarkung) von je drei Mii⸗ gliedern ernannt werden uud wird diese Bildung von Commissionen unier Nennung der Miiglieder derselben in der Gemeinde zu publiciren sein. Zur Erfüllung ihrer Aufgabe werden die Commissionen von Anfang Mai an die alten und nach allgemeiner Beendigung der Getreide— 6 N 5 Helan Comm Mhr. ale ale 3 in Sg ned N v. f W N. 350-44 Uni. N. 131 1 Cual. N. 13 enliche, de - 280 Sporq; Hen. W. 8 Naur N 9-34 1 2-5, Uuse 1 V. Naofleis , Lata en W r get Nui 1571 1 T Klerseidt. aten ·Stmaretzen 101 bir Bling 1 baß sid do. . bis E J Ftatnn de ber Blütß 3 0, lehm u Nibtpfling 5 9 ernte auch die neuen Klee und Luzerne Felder, sowie die Wiesen, Raine, Gräben, Böschungen, Eisenbahndämme ꝛc. in Zwischenräumen von etwa 14. Tagen bis zu Ende October zu untersuchen haben. Ueber jeden Rundgang dürfte von der Commission ein kurz's Prolokoll aufzu⸗ nehmen sein. Hat die Commission irgendwo in der Gemarkung Kleeseide entdeckt, so macht sie sofort dem Bürgermeister Anzeige davon, indem sie zugleich die zur Einschränkung bezw. Ausrotlung der Kleeseide erforderlich scheinenden Maßregeln vorschlägt. Der Bürgermeister gibt dem Inbaber der betreffenden Grundstücke(Eigenthümer, Pachter oder sonstigen Besitzer), entweder speciell oder bei einer größeren Zabl von Betheiliaten durch ortsübliche Bekanntmachung auf, innerhalb 6 Tagen die von der Commission vorgeschlagenen, bezw. von ihm sestzusetzenden Maßregeln in Anwendung zu bringen und läßt dieselben, falls der Verfügung nicht innerbalb der genannten Frist enisprochen ist, auf Kosten des Betreffenden ausführen. Die Commission n darüber, daß die bezüglichen Maß⸗ regeln richig und ordnungsmäßig befolgt werden. Von dem Auftreten der Kleeseide in der Gemarkung und den zur Verlilgung derselben vorgenommenen Maßregeln macht außerdem der Bürgermeister Anzeige bei dem Kreisamt, indem er zugleich die erforderlichen Strafanträge gegen die Säumigen ve aul ißt. Die Feldschützen sind von Seiten des Bürgermeisters anzuweisen, auf das Vorkommen der Kleeseide zu achten, die Commissionen in allen Beziehungen zu unterstützen und bei den Maßregeln zur Verltilgung der Kleeseide mitzuwirken. Gegenwärtige Anleitung wird mit Genehmigung Groß- berzoglichem Mnisterium des Innern unter Hinweis auf! das Ausschreiben desselben vom 20. April l. J. zu Nr. M. d. J. 5974 hiermit zur allgemeinen Kenntmiß gebracht. Darmstadt den 8. Mai 1877. Gr. Centralstelle f. d. Landwirthschaft u. d. l. Vereine. J. V.: Ja up. Weiden hammer. Verloosung. Karlsrube, 30. Mal. Bei der heuligen Ziehung der habischen 85 fl.⸗Leosen kamen folgende Serien beraus: 87 338 541 542 624 723 1207 1410 1569 1735 2043 2086 2353 2663 2987 3230 3522 3530 3645 3686 3740 4067 4220 5285 5616 5622 6047 6497 7519 und 7643. Geld- Cours. Frankfurt am 31. Mai 1877. 20-Frankenstücke Mk. 16 26 30 Englische Sovereigns„ 20 35—40 Nussische Imperiales.„ 16 72—77 Holländische fl. 10-Stücke.„ 16 8 De 8 5 95358 Ducaten al marco„5 9 55200 Dollars in Gold 417—20 Bekanntmachung. 1646 Die Armen⸗Commission der Stadt Friedberg bat antragt, 57 in der Gemarkung Schwalheim belegene, Ae 50h Hospital zu Friedberg und 20 in der Ge⸗ markung Dorheim belegene, theils dem Hospital zum heiligen Geist in Friedberg und theils dem Hospital Friedberg zugeschriebene Liegenschaften, über welche im Näheren die bei den Acten liegenden Flurbuchs- und resp. Steuercataster-Auszüge eingesehen werden können, dem„Vereinigten Armenfonds der Stadt Friedberg“ mit dem Erwerbtitel: Ersizung nicht beschränkt als Eigentbum zuzuschreiben. Demgemäß sind Eigenthums⸗ oder sonstige dingliche Ansprüche an diese Liegenschaften binnen vier Wochen dahier anzumelden, ansonst dem vorerwähnten Antrage stattgegeben wird. 8 Bad Naubeim den 22. Mai 1877. Großherzogliches Landgericht Bad⸗Nauheim. Hempel. 2 5* 2 5* st* Mobiliar⸗Versteigerung. 1643 Auf freiwilliges Ansteben des Restaurateurs J. A. Schenk wird in dessen Wohnung, Reinhardsstraße Nr. 372 dahier, Montag den 4. Juni d. J., von Morgens 9 Uhr ab, folgendes noch neue Mobiliar und zwar in Mahagoni: 1 Seeretär, 1 ovaler Tisch, 1 Waschkommode, 1 Nacht⸗ tisch mit Marmorplattt, 1 Causeuse, 6 Stühle, 1 Sessel mit schwarzem Damastüberzug und 2 vollständige fran⸗ zösische Betten; in Nußbaum: 1 Kleiderschrank, 1 ovaler Tisch, 2 vollständige französische Betten, Sopha, Kommode, sowie verschtedene andere Möbel, namentlich Waschtische, Kleiderschränke, 2 große Pfeilerspiegel mit Consolen und Marmorplatten, Schilde⸗ reien, Oelgemälde, Spiegel ꝛc. öffentlich an den Meist⸗ bietenden versteigert. Bad⸗Nauheim am 24. Mai 1877. Großherzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim. Schutt. Versteiger Holz- Versteigerung. 1663 Dienstag den 5. Juni, Vormittags 9 Uhr, soll in dem Freiberrlich v. Rothschild'schen Walde Alterberg, unweit der Chaussee, das bei voriger Versteigerung nicht verkaufte Gehölz öffentlich meistbiktend versteigert werden: 2250 Stück Birken⸗Prügel⸗ und Reisholzwellen, 1550 Stück Eichen⸗ u. Aspen gemischte Reisholzwellen, 1125 Stück Eichen lange Wellen(Faschinen), letztere eignen sich besonders zu Bohnenstangen, Zahlungsfrist bis 1. Seplember d. J. karben am 26. Ma 1877. 1 Freiherrlicher Revierförster. Hilgenreiner. Bekanntmachung. 1707 Montag den 4. Juni 1 Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Nathhause das Mähen und Machen, sowie das Nachhausefahten des Heues von der städtischen Kunstwiese an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 1. eee Großherzogliche Bürgermeisterei Frledberg. eee eee Versteigerung von Dünger. 1706 Dienstag den 5. Juni d. 8 Vormittags 11 Uhr, soll an dem städtischen Faselstall eine Grube Dünger öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 1. Juni 1877. 7 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. u 1692 Dienstag den 12. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, wird in dem Wirthschaftslocal von Karl Hermes dahler die viesjährige Grassamen⸗Erndte aus den Freiherrlich von Franckenstein'schen Waldungen perstsigert. Ockstadt den 1. Juni 1877. Holz- Versteigerung. 1686 Dienstag den 5. Juni, Vormittags 9 Uhr, kommen in dem Nieder-Erlenbacher Gemeindewald nachstehende Holzsorten zur öffentlichen Versteigerung: 20 Stück Eichen⸗Bau⸗ und Werkholzstämme von 11-113 Kubikmeter Inhalt, 5 Raummeter Nadel-Prügelholz, 2150 Stück Nadelwellen, 4 Raummeter Nadel⸗Stockbolz, 8 15 Eichen⸗Scheitholz. Die Zusammenkunft ist oberhalb Dillingen am Ein— gang des Waldes. Nieder-Erlenbach den 29. Mai 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Erlenbach. Wet e ll. : 7 Kirschen-Versteigerung. 1688 Donnerstag den 7. Juni l. I., Mittags 1 Uhr, sollen in der biesigen Gemarkung von etwa 1200 Kirsch⸗ bäumen, in der Anlage Steinchen und Georgenwäldchen, die darauf befindlichen Kirschen an Ort und Stelle ver⸗ steigert werden. Bemerkt wird, daß die Kirschen aus virschiedenen Sorten bestehen. Gegen genügende Bürgschaft wird den Steigerern entsprechender Credit gewährt. Himbach den 30. Mai 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Himbach. Tugend. Vorschuß& Eredit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Ausweis pr. Mai 18 77. 1702 Einnahme. Kasse⸗Bestand pr. 1. Mai 1877 M. 21272. 62 Wechsel„ 63787. 83 Depositen„ 20635.— Inkasso⸗Wechsel 1 938. 39 Conto⸗Corrente A. le Conto⸗Corrente B.„ 35420.— Spar⸗Einlagen„103387. 78 Stamm-⸗Antheile, Monatsbeiträge 70 357.— Reservefond, Beitritte 9 12.— Effeeten„ 30202. 80 Effeeten⸗Zinsen 5 98.— Wechsel⸗Zinsen 5 1046. 95 Depositen-Zinsen 5 496. 35 Conto⸗Corrent⸗Provision 5 104.— Utensilien, verk. Spar⸗Einlagebücher„ 8. 20 Wechsel⸗Spesen 1 N. 33 Agio, Gewinn auf Sorten* 14. 14 M. 365777. 74 Ausgabe. i Wechsel M. 46958. 96 Depositen„ 16449.— Conto⸗Corrente.„ 148856. 80 Conto⸗Corrente B.„ 23464.— Auswärtige Correspondenten„ 2054. 5 Spar⸗Einlagen„ 99552, 39 Stamm⸗Antheil 8 120.— Effecten 60 868. 47 Mobilien und Utensilien 5 85. 50 Wechsel⸗Spesen* 20. 50 Unkosten 5 989. 81 Kasse⸗Bestand pr. 1. Juni 1877 26358. 28 M. 365777. 74 Eingang. Ausgang. M. 84972. 53 Wechsel⸗Conto⸗Corrente A. M. 86920. 95 4951.53 Wechsel⸗Conto⸗Corrente B.„ 304. 35 „12839. 41 Wechsel⸗Giro„ 3688. 33 „ 1610. 90 Wechsel⸗Inkasso 15—— „ 24765. 30 Effeeten 0 498. 39 M. 91412. 2 M. 129139. 67 Hemden nach Maß, Kragen und Manschetten. L. Wetterhahn. Ein Realschüler Futterschntidmaschinen 56 in 10 verschiedenen Größen, für deren Güte garantirt wird(Probezeit 14 Tage), sind vorrätbig in der landwirthschaftlichen Maschinen- und Geräthewerk— stätte von K. Häuser. Fauerbach b. Fr. Die Dampf-Kaffeebrennerei von A. Zuntz seel. Wittwe in Bonn empfiehlt ihren gebr. Java⸗Kaffee J. Qualität à M. 1 80 Pf. per Pfd., Alleinige Niederlage für Friedberg und Umgegend bei Herrn M. L. Goldmann. EbILET SIE. 1458(Fallsucht) u. alle Nervenkrankheiten heilt brief- lich der Speeialarzt Dr. Killiseh, Dresden (Neustadt). Bereits über 9000 behandelt. Die Steinkohlen-Handlung von Fr. Avenarius Bad Nauheim 57 offerirt Ia mel. Salonkohle à M. 1.— pr. Ctr. frei vors Haus, Ia gew. Nußkohle Nero, Nene, 4 Ia ges. Stückkohle VV 2 Ia Steinkohlenbriquets à„ 1. 25„„„„ 5 Ia Schmiedekohle C 8 5 Lager bei Herrn H. Schüßler, Reinhardstraße, und nimmt derselbe auch Bestellungen an. Taunus Mineral- Brunnen. 1426 Vorzügliches Tafelwasser, von namhaften Aerzten sowohl als diätetisches wie als augenehmes, erfrischen- des Getränk schr empfohlen. Stets vorräthig in Friedberg bei Herrn Dr. Ulotn, Hofapotheker, in Bad- Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiss. Taunusbrunnen, Stat Gross-Karden bei Frankfurt a. M. J. Friedrich, Hoflieferant Sr. Königlichen Hoheit des Grossherzogs von Hessen Hoflieferant Sr. Königl. Hoheit des Prinzen von Wales. 744 Vollständiges Lager aller Formulare und Stempelpapiere in starkem gutem Papier. Louis Weis, neben Herrn Pb. Windecker. 0 Pferde-Versteigerung. 1683 Montag den 11. Juni J. J., Vormittags 10 Uhr, läßt der Unterzeichnete wegen Aufgabe des Postfuhrwerks 8 Pferde, Pferdegeschirre, 1 zweispännig gedeckten Wagen, sowie 2 Omnibuswagen öffentlich versteigern. Fritz Reinhard, Gasthaus„Zur goldnen Sonne“, Usingen. Apotheken- Bitter, sSschutzmarke Nr. 99, (Cnina-Mazenbitter) in halben und ganzen Flaschen& 70 Pf. und M. 1.20, Bittere Magenkräuter in Packeten mit Gebrauchs- anweisung k 50 Pf. zu haben bei Frau Hoflief. Windecker in Friedberg. Einen Reitsattel 1699 hat zu verkaufen 270 findet Kost und Logis bei Der Freiherrlich v. Franckensteinsch'e Oberfoͤrster N u m p f. 1682 Reallehrer Laug. Friedberg. J. Ehrlich. Philippi's Felsenkeller. 1693 Sonntag den 3. Juni Harmonie und Tanzmusik. Anfang 3 Ubr. 1704 Philippi's Felsenkeller. Großes Haupt⸗Kegel⸗Schieben. Preise: 500. 400. 300. 250. 200 100 Mark, im Ganzen 40 Preise, geringster 30 Mark, à Loos 20 Pfennig. Beginn Samstag den 2. Juni, Ende Sonntag den 29. Juli. Es ladet freundlichst ein Friedberg. J. Ruppel. An-& Verkauf n Staats-& Gemeindeobligationen wird bestens besorgt von dem 61¹ Frankfurt. Damen ⸗Mäntel⸗Fabrik. Frankfurt. 1659 Größte und reichhaltigste Auswahl in Damen⸗Mänteln in den neuesten Stoffen und Aus führungen von den einfachsten Bestellungen nach Maaß werden in kürzester Zeit unter Garantie ausgeführt. 26 Neue Kräme 26. Ecke der Schnurgasse, im Neubau des Herrn Rosenberg, Frankfurt a. M. J.& R. Großherzoglichen Hof- Agenten Jacob Engel. 5 bis zu den elegantesten Genres. 26 Nene Kräme 26. Meyer, Ecke der Schnurgasse, im Neubau des Herrn Rosenberg, Frankfurt a. M. Dampfsägewerk und Holzhandlung von Otto Abrie in Bad⸗ Nauheim, an der Bahnstation(Straße Frankfurt⸗Gießen). Lager aller Arten geschnittener Werkhölzer in allen Dimensionen, Dielen, Latten, Stollen ic. Werk- und Brennholz zum Schneiden kann zu jeder Zeit angefahren werden; auch übernehme icb das Schneiden von Ziegelbrettern, Pfosten, Stollen ꝛc. bis zu den kleinsten Dimensionen. Ankauf von Werkholzstämmen jeder Art. 38 Wirthen un Bierbrauern 257 empfehle, gestützt auf langjährige Erfahrung, selbst Schulschreibhefte von gutem Papier, starken Decken, jedweder Liniatur, gefertigte, verbesserte, allen Verhältnissen entsprechende, à 8 Blatt per Dutzend 50 Pfennig, die mit 12 Blatt sehr solid und praetisch construirte transportable Luftdruck⸗Bier⸗ Apparate, ohne Kessel von 36 Mark, mit Kessel von 50 Mark an. Friedberg. Karl Reuß. 1119 Mein großes Lager in Sommerpantoffeln, Morgenschuhen in Lasting mit und ohne Zug empfehle in großer Auswahl und zu äußerst billigen Preisen. Heinrich Diehl, ussgasse 254. Mobilien-Verstei Mobilien-Versteigerung. Mittwoch den 20. Juni, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich in meiner Wohnung auf dem Marktplotz 18 voll⸗ ständige Betten, 3 Commoden, 4 Kleiderschränke, 1 Sopha, 10 Waschtische, 12 Nachttische, 8 Spiegel, 1 Wasser⸗ ständer, 40 eiserne Gartenstühle, 12 Gartentische, 1 Bücher⸗ gestell, Bettvorlagen, Wasserflaschen, Leuchter, Gläser ze. meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigern. Die Gegenstände können an demselben Tage Vor⸗ mittags von 11—12 Uhr eingesehen werden. Gießen am 1. Juni 1877. B. Schuell. 1695 K Jeu, 20 Centner, verkauft Friedberg. 1690 Von den vorzüglichen Engl. Biscuits empfing frische Sendung und sind namentlich die beliebten Albert⸗ Biscuits wieder vorräshig bei Wilh. Fertsch. 1 1 Jacob Stadelmann. Sommerpantoffeln in großer Aus wahl bei 69 Pfennig. per Centner 8 Mark, empfiehlt 2 1651 Frischen Reps⸗ und Leinkuchen 1131 empfiehlt Friedr. Hilbrecht Wittwe. Geschwister Schloß. Louis Weis, neben Herrn Ph. Windecker. Samenkuchen, 743 1691 L. H. Strauß Herten- und Knaben-Hemden, 146 feine Einsätze, Vorhemden, Taschentücher, weiße Unterröcke, Kragen, Mauschetten sowie Socken und Strümpfe äußerst billig bet iedrich. Fichlenbohnenstaugen, 1685 sortirt, versendet Butzbach. Carl Flach sen. Wagen. 1696 Pritschen, Sand-, Kohlenwagen(für Bierbrauer geeignet), 1 Halbverdeck, zum Ein- und Zweispännigfahren, billig zu verkaufen.(295/ V.) Frankfurt a. M., Große Friedbergerstr. 38. Ein Kinderwägelchen, 1697 ganz neu, sowie 1 Tisch u. Nähtisch hat zu verkaufen Friedberg. J. Ehrlich. Todes⸗-Anzeige. g Es hat dem Allmächtigen gefallen, heute früh 5 Uhr meine liebe Frau Henriette Schenk, geb. Gunz, nach schwerem Krankenlager in ihrem 58. Lebens⸗ jahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Friedberg am 31. Mai 1877. Der trauernde Gatte. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag ö J Uhr statt. 1687 10 Freiwillige Bürger⸗ Feuerwehr. Samstag den 2. Juni Abends 8 Uhr Generalversammlung im Windecker'schen Felsenkeller. 1694 Der Commandenr. Verloren zwischen der Galgenbrücke und Ober⸗Wöllstadt eine Weste mit Cylinder, Uhr. Dem Wiederbringer eine Belohnung. Abzugeben bei der Exped. d. Anz. 1684 Glaser⸗Diamanten 1599 bat zu verkaufen Johs. Bieler, Hof⸗Glaser. Ein goldener Ring mit rothem Stein ist verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, denselben bei Herrn Hof⸗Uhrmacher Mayer abzugeben. 170¹ Patentirte Kinderwagen mit allen Verbesserungen von 1 Mark an in allen Großen und Arten bei 1609 Jos. Hoffmann. Stühle alle Sorten, von den feinsten bis zu den ordinärsten, stets vorräthig zu den billigsten Preisen. 1468 Aug. Frank in Friedberg. Stroh⸗, Stoff⸗, Filz⸗ und Seidenhüte äußerst billig bei Aufruf. 1621 Ich beehre mich bekannt zu machen, daß ich bereit bin, für die Verwundeten der russischen Armee Liebesgaben an Geld, Leinwand, Binden, Charpie, Cigarren in Empfang zu nehmen, nach Petersburg zu liefern und das Gabenverzeichniß zu veröffentlichen. Bad⸗Nauheim im Mai 1877. Baruch Hecht. Strohhüte in großer Auswahl, neuester Fagon und zu den billigsten Preisen bei Heinrich Diehl, 1471 Usagasse. Hartgebrannte Russensteine wieder zu haben bei 1700 Philippi& Hottes. Neue Matjes⸗Häringe, Marinirte Vollhäringe, Neue russ. Sardinen 1689 bei Wilhelm Fertsch. Ein sehr gules Pelt 1698 hat zu verkaufen 8 Friedberg. J. Ehrlich. e Kinderhemdchen, Corsettchen, Strümpfchen, Höschen, Schürzchen jeder Größe bei f L. Wetterhahn. 1703 Die z. Zeit von Herrn Kreisrath Klietsch be⸗ wohnten Räume meines Hauses, Kaiserstraße Nr. 2, find vom 1. September d. J. an anderweitig zu vermiethen. Carl Trapp. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Eyangelische Gemeinde. 1. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10¼ Uhr: Herr Candidat Stock. Nachmittags 1¼ Uhr; Herr Pfarrer Meyer. 1641 L. Backes. [Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Köhler. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Köhler: Kate⸗ chismuslehre. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltupgsblatt Nr 22.) Be 0 d. 5 f f