Net tent 5 1 .. Bü — Jindernagl ubonig, Dilb. Sernbeck. Samstag den 30. September. M. 116. Oberhessischer Anzeiger. inge, 1. Die Petitzeil wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich Am — mit Bestellgeld 1 M. 50 Pf. — ctobe„Quartal 1 Mark. Postboten baldigst dreimal erscheinen wird. Das Abonnement beträgt bei den Poststellen vierteljährlich! M. 25 Pf., Bei der Verlags-Expedition kostet der Anzeiger für das kommende Auswärtige Abonnenten sind gebeten, ihre Bestellungen bei den Poststellen oder zu machen, damit in der Zusendung des Anzeigers keine Unterbrechung eintritt und vollzählige Exemplare geliefert werden können. Die Expedition. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Besetzung der Stelle des Rechners der Landes⸗Waisen-Anstalt. Friedberg am 26. September 1876. 2 Run 5. 8 5 a f 1 5 1 4 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. 6 Wir benachrichtigen Sie zur Veröffentlichung in Ihren Bürgermeistereien und Nachachtung, daß die erledigte Stelle eines Rechners der Landes- Waisen Kasse dem Großberzoglichen Ober Rechnungs- Revisor Ludwig Wagner in Darmstadt definitiv übertragen worden ist. Das Amtslokal dieses Rechners befindet sich in desen Wohnung, Hölgesstraße Nr. 12. ih Betreffand: Die Aussicht über die Vicinalstraßen, hier die Aufnahme des Verkehrs auf denselben. Friedberg am 26. September 1876. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und den Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. Wir benachrichtigen Sie, daß wir die Zählkarten für die Aufnahme des Verkehrs auf den Vieinalstraßen in den Monaten Oktober 1876 bis August 1877 pet Post an Sie haben abgehen lassen. Die vorgelegten Zählkarten waren tbeilweise mangelhaft, und werden Sie genau darauf sehen, daß die Karten vollständig ausgefüllt werden und am Tage nach der Zäblung zur Vorlage kommen, wir müßten sonst gegen die Säumigen mit In den vorgelegten Zählkarten ist die Abschätzung des Verkehrs auf den betreffenden Straßen Strafen vorgehen. in den Zeit von 10 Uhr Abends bis 5 Uhr Morgens vermißt worden und wollen wir hiermit Ihre Aufmerksamkeit hierauf lenken in der Erwartung, daß Sie künftig nach Maaßgabe der mündlichen Belehrung den Zählkarten die nöthige Bemerkung deifügen. n Be. ö ffn tlisch ung Der Audienztag Dienstag den 3. October dieses Jahres fällt eingetretener Hindernisse wegen aus, was die Großherzoglichen Bürger— meistereien zur Kenntniß Ihrer Angehörigen bringen wollen. Friedberg den 29. September 1876. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Ter a pp. Bekanntmachung. i Die Ende September 1876 fälligen Steigbolz- und Heugras-Gelder können vom 1 bis 25. October laufenden Jahres an den gewöhnlichen Zahltagen Dienstags und Donnerstags oyne Mahnung anber bezahlt werden. Nach dem 25. October 1876 erfolgt Mahnung der Restanten. Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeisiereien des Rentamtsbezirks, dieses im Interesse Ihrer Ortsangehörigen alsbald bekannt machen zu lassen. Friedberg am 28. Sepiember 1876. Großherzogliches Rentamt Friebderg. S to lz. J Winter Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen betreffend. Der Unterricht an der Ackerbauschule zu Friedberg beginnt am 2. November dieses Jabres, in zwei Abtheilungen. Derselbe er— ireckt sich auf die Fortbildungsfächer, sowie besonders auf die ver⸗ chiedenen Zweige der Naturkunde und Landwirthschaftslehre. Außer zwei ständigen Lehrern und dem Vereins-Wiesenbau⸗⸗ meister unterrichten noch mehrere Hülfslehrer, so daß jedes Fach ent— prechend vertreten ist. 2 Der Unterricht wird durch Besichtigung nahe gelegener Güter z., sowie durch zahlreiche Lehrmittel unterstützt.— Jeden Abend on 7—9 Uhr finden unter Aufsicht eines Lehrers Wiederholungs- ind Arbeitsstunden statt, und wird das Verhalten der Schüler in ind außerhalb der Schule strenge überwacht.— Aufnahmefähig sind junge Leute vom 14. Lebensjabre an, welche die in einer Volks- schule erreichbaren Kenntnisse besitzen.— Die neu Aufzunehmenden treten in die untere Abtheilung ein, oder, wenn sie die nöthigen Vorkenntnisse besitzen— in die obere, welche von denjenigen Schülern gebildet wird, die im vorigen Jahre den unteren Cursus besucht haben. Das Schulgeld beträgt für den oberen Cursus 35 Mark, für den unteren 45 Mark.— Anmeldungen nimmt das unter- zeichnete Curatorium entgegen, welches auch zu jeder weiteren Aus- kunft gerne bereit ist. Friedberg den 1. September 1876. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Ter a p p Dr. Heuser. Klietsch. Geh. Regierungsrath. Dirigent der Anstalt. Kreis ⸗Assessor. Deutsches Reich. Darmstadt. Die Prinzen Heinrich und Wilhelm von Hessen wohnten nebst anderen fürst— lichen Persönlichkeiten den bei Weißenburg ausge führten Cavaleriemanövern bei— — Durch Rescript des preußischen Handels- ninisters wird bestimmt, daß Bebufs Zulassung zu ter ersten Prüfung für den Staatsdienst im Bau⸗ und Maschinenfach in Gemäßheit der Vorschriften zom 27. Juni d. J. das akademische Studium auf den polytechnischen Schulen zu Dresden, München, Sluligart, Karlsruhe, Darmstadt, Zürich und Wien demjenigen auf den preuß, technischen Hoch— schulen bis auf Weiteres gleichgestellt werden soll. — Auf das Gesuch der Stadt Ortenberg, die Erbauung einer Zweigbahn von Stockheim nach Ortenberg betreffend, hat die zweite Kammer zwar Ablehnung des Gesuchs in der Hauptsache, aber weiter beschlossen, die Regierung zu ersuchen, durch baldmöglichste Unterhandlung mit der Stadt Ortenberg eine befriedigende Lösung der Angelegen— heit herbeizuführen. Diesem letzteren Ersuchen trat die erste Kammer nicht bei. Wie wir jetzt aus dem hierüber erstatteten Bericht des Finanzaus— schusses der zweiten Kammer entnehmen, beantragt dieser Ausschuß, jetzt ebenfalls, das fragliche Er— suchen fallen zu lassen. — Secondelieutenant Spamer vom 117. In- fanterie-Regiment wurde zum Premierlieutenant befördert. Premierlitutenant Lauckhardt vom 117. Infanterie-Regiment wurde von seinem Commando als Inspections⸗Officier und Lehrer an der Kriegs- schule zu Anelam entbunden. Secondelieutenant Petri vom 118. Infanterie-Regiment wurde als Erzieher bei dem Cadettenhaus zu Berlin zum 1. October c. commandirt. 10 1 f 0 Berlin. Der„Prov. Corr.“ zufolge finden die Wahlen der Wahlmänner in den ersten Tagen nach dem 20. October, die Wahlen der Abge⸗ ordneten in den letzten Tagen des Octobers statt. — Gerüchten über eine angebliche anderweitige Mission des General- Feldmarschalls v. Manteuffel gegenüber ist zu constatiren, daß derselbe am 25. September zu mehrwöchentlichem Kurgebrauch in Gastein eingetroffen ist. Hannover. Der Provinzial-Landtag hat den von den Vertretern der drei Curien gestellten Urantrag, die Regierung um geeignete Schritte zur Aufhebung der Beschlagnahme des Vermögens des Königs Georg zu ersuchen, nach Motivirung durch Bennigsen, ohne Discusston einstimmig angenommen. Bremen, 26. Sept. Der vom volkswirth- schaftlichen Congreß in Bezug auf die Frage der Erneuerung der bestehenden Handelsverträge ange nommene(zum Theil schon mitgetheilte) Antrag von Lammers und Weigert fordert auch den Ab- schluß von neuen, den Verkehr erleichternden Zoll— verträgen, namentlich mit Rußland und den Ver— einigten Staaten von Nordamerika. Der Antrag Barre(Bochum) auf Verlängerung der durch Reichsgesetz aufgehobenen Eisenzölle wurde vom Congreß mit 137 gegen 105 Stimmen verworfen, und der gegenüberstehende Antrag von Dannenberg und Genossen angenommen. München. Eine Versammlung von Künstlern und Kunstindustriellen hierselbst hat sich einstimmig für Beschickung der Pariser Ausstellung erklärt, wenn der Kunstindustrie die erforderliche Unter- stützung Seitens der Regierungen zu Theil werde. Stuttgart, 28. Sept. Der Kaiser, der Kronprinz und die übrigen fürstlichen Personen fuhren heute Vormittag von Weißenburg nach Wörth und besichtigten das Schlachtfeld, das Armeedenkmal, die neu erbaute evangelische Frie— denskirche vor Fröschweiler, sowie die dortige katholische Kirche. Nach dem Dejeuner beim Grafen Dürkheim fand die Rückkehr nach Weißenburg und um 2 Uhr die Abfahrt nach Karlsruhe statt. Der Kaiser hat zahlreiche Orden verliehen. Nachmittags 3 Uhr trafen die Herrschaften in Karlsruhe ein und wurden von dem Großherzoge, der Großher— zogin und dem Ministerium empfangen. Bald darauf fuhren sämmtliche hohe Herrschaften nach Stuttgart, wo sie Nachmittags 5 Uhr ankamen. Dieselben wurden am Bahnhöfe von dem König, der Königin, den Prinzen, den Spitzen der Militär- und Civilbehörden und dem Comite des württem- bergischen Sanitäts vereins empfangen. Die Be— grüßung der höchsten Herrschaften war eine sehr herzliche. Der Vorstand des württembergischen Sanitätsvereins, Director Hahn, hielt eine An— rede an die Kaiserin, welche diese dankend erwie— derte, wobei sie der aufopfernden Unterstützung der Königin gedachte und Letztere umarmte und kußte. Auf der Fahrt ins Residenzschloß grüßte das zahlreich anwesende Publikum entbustastisch. — Ein königliches Decret setzt den Wieder— Zusammentritt der vertagten Stände-Versammlung auf den 9. September fest. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Als ein sehr ernstes Zeichen muß man es ansehen, daß die Arbeiten zur Fertigstellung der neuen Uchatius⸗ Geschütze mit Anspannung aller Kräfte beschleunigt werden. Im Arsenal sind damit gegenwärtig 2300 Arbeiter beschäftigt, die höchste Arbeiterzahl, die fich überhaupt nur dort unterbringen läßt. Die gewöhnliche zehnstündige Arbeits-Zeit ist auf 12 Stunden erweitert, selbst die Sonntage(sechs Stunden) werden dabei zu Hülfe genommen, und alle nur irgend disponiblen Räume sind in Werk- stätten umgewandelt. So haben denn die im Ganzen im Kriege für die 13 Feld- Artillerie- Regimenter erforderlichen 1170 Stück Hinterlader⸗ Kanonen bereits bis auf 200 fertig gestellt werden können. Schweiz. Basel. Bischof Reinkens hat die Consecration des Bischofs Herzog in Rhein- felden genau nach dem römischen Pontisicale vor⸗ genommen mit Modificirung der für unchristlich erachteten Stellen. Statt der Formel:„qui ei maledixerit, sit maledictus“(Wer dem neuen Bischof flucht, sei verflucht!), sagte er:„qui ei maledixerit, pro eo oret“(wer ihm flucht, für den bete er). Belgien. Brüssel, 27. Sepiember. Der internationale Congreß für Gesundheits Pflege und Rettungswesen ist heute Nachmittag eröffnet worden. Der stönig, die anwesenden Mitglieder des diplomatischen Corps und die Minister wohnten dem Acte bei. Zum Präsidenten wurde Vervort gewählt. Holland. Haag, 26. Sept. Die zweite Kammer nahm eine Adresse an den Thron an. Bei Berathung des Paragraphen über die Colonien rieth van den Putte der Regierung, die Operationen in Atchin auf Errichtung eines Einfachen Küsten⸗ forts zu beschränken. Der neue Colonien-Minister bezweifelte sehr die Möglichkeit, diesem Rathe zu folgen.— Der Minister des Aeußeren theilte der Kammer mit, daß sich in der Venezuela Frage eine gegenseitige Annäherung vollziehe; es handle sich nur noch um die formelle Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen. — Generalmajor Beyen wurde zum Kriegs- minister ernannt. Türkei. Constantinopel, 26. September. Die Botschafter der Garantie-Mächte begaben sich heute in die Hohe Pforte, um die von dem britischen Botschafter der Pforte mitgetheilten versöhnlichen Rathschläge zu unterstützen. Sodann trat ein außerordentlicher Ministerrath zur Prüfung dieser Vorschläge zusammen. Die Pforte hat darauf abermals den Waffenstillstand abgelehnt und will blos eine Waffenruhe bis zum 30. September gewähren. Die Mächte unterhandeln. Rußlands Zustimmung ist zweifelhaft. — 27. Sept. Die Antwort der Pforte auf die Vorschläge der Mächte hinsichtlich der Friedens- Bedingungen wird wahrscheinlich günstig ausfallen. Es ist die Einsetzung eines aus 30 mohamedanischen und 30 christlichen Mitgliedern bestebenden Re- formrathes beschlossen worden, welcher aus Wahlen hervorgehen und sich mit den Seitens der Mächte geforderten Reformen beschäftigen soll. Die Re— gierung wird die Initiative ergreifen, diese Re— formen im ganzen Reiche zur Ausführung zu bringen. — Die Militär-Behörden melden vom Kriegs- schauplatze: Am 24. Sept. Nachts überfielen die Serben das türkische Dorf Kerdja gegenüber Dogbolan und vernichteten die dort vorhandenen Vorräthe. Zugleich griff eine serbische Abtheilung Pernitza an. Ueberall ward geplündert. Die christlichen Einwohner der bosnischen Dörfer Schtadeowa, Jocodora und Iscovitza wurden nach Serbien mitgeschleppt.— Die Montenegriner zündeten bei Kolaschin Häuser an und griffen, ohne Erfolg, Lebensmittel- Transporte für das türkische Heer zwischen Brana und Rogora an. Serbien. Belgrad, 26. Sept. Nach einer telegraphischen Meldung des„Reuter'schen Bureaus“ hat die Ueberreichung der Adresse des Ausschusses der Skupschtina, in welcher Fürst Milan ersucht wird, den Königs Titel anzunehmen, bis— her nicht stattgefunden und dürfte vorausstchtlich auch nicht erfolgen, da der Fürst sich bestimmt dagegen erklärt hat. Er erklärte ferner gegenüber verschiedenen amtlichen und Privat-Personen, er habe den Degen gezogen, um seine unter dem türkischen Joch seufzenden slavischen Brüder zu befreien; die Erfüllung dieses Wunsches sei ihm werthvoller, als Königs-Titel und Königs-Krone. Reuters Bureau meldet vom 26. d. M.: Der russische General- Consul begab sich gestern zum Fürsten Milan, um ihn darauf hinzuweisen, daß Europa seine Proclamirung zum Könige mit Miß fallen ansehe. Karzoff rieth dem Fürsten, den General Tschernajeff auf 24 Stunden nach Belgrad zu rufen, und ihm zu erklären, er danke der Armee für die loyalen Gesinnungen, welche sie durch seine Proclamirung zum Könige kundgegeben, er könne aber keine neuen Verwickelungen durch Annahme des Königs ⸗Titels hervorrufen.— Emissäre durchziehen das Land, welche Kundgebungen ver Munizipal⸗ Behörden für die Königs⸗Proclamirung hervorzu⸗ rufen suchen. — 27. Sept. Die„Pol. Corr.“ veröffent⸗ licht den Wortlaut der von dem Minister Ristie gestern Abend den Vertretern der Großmächte in Belgrad übermittelten Note, worin als Erwiederung auf die Mittheilung der Pforte bezüglich der Ver⸗ längerung der Waffenruhe das Eingehen auf letztere abgelehnt wird. Diese Ablehnung wird damit motivirt, daß in der Form, die die Psorte der Waffenruhe gegeben, diese im Hinblick darauf, daß weder eine Demarcationslinie, noch eine neutrale Zone festgesetzt worden, nicht durchführbar war. Die serbische Regierung bedauert, daß die Pforte diese Unzukömmlichkeiten nicht in Erwägung gezogen und sich vielmehr darauf beschränkt habe, die Waffenruhe um eine Woche zu verlängern, was wenig geeignet sei, Zusammenstößen der Armeen und unnöthigem Blutvergießen vorzubeugen. Jndem die serbische Regiergung keine Befehle zur Ver— längerung dieser Situation ertheilen kann, wünscht sie doch sehnlichst den Abschluß eines regelrechten Waffenstillstandes herbei. — 28. Sept. Minister Ristic gab, unab- hängig von der den Vertretern der Großmächte übermittelten Note, den einzelnen General-Consuln mündliche Erläutecungen, indem er erklärte, daß die Ablehnung der Verlängerung der Waffenruhe lediglich die gegenwärtige Form derselben betreffe, Serbien aber bereit sei und den Wunsch hege, in einen formulirten Waffenstillstand einzutreten. Rußland. Petersburg, 27. Sept. Dem russischen General⸗Consul in Belgrad ist die In⸗ struction ertheilt, sich bezüglich der Ausrusung des Fürsten Milan zum König genau der Haltung anzuschließen, welche Oesterreich in der Frage beobachtet. Die Proclamirung kann in keiner Weise gutgeheißen werden. Bezüglich etwaiger Vergrößerungs⸗Gelüste Serbiens hal Rußland be⸗ reits bei der Zusammenkunft der Kaiser Alexander und Franz Joseph zu Reichstadt bestimmte Position genommen. Amerika. New Jork. Die Unions Regierung hat mit den Sioux Indianern unter den Häuptlingen Spotted Tail und Red Clowd einen Friedens⸗Vertrag abgeschlossen.— Nach einem Telegramm der„Associated-Preß“ aus Mexiko vom 15. Sept. stünde demnächst die Anerkennung der von der früheren Regierung in England auf— genommenen Anleihe durch die gegenwärtige Re- gierung und ein Arrangement mit den Inhabern der bezüglichen Obligationen bevor. Der Harem des Sultans. Im„Economiste Frangais“ versucht ein Herr Eschbach ein Bild der Zustände in den türkischen Harems zu entwerfen und manche unrichtige An⸗ schauung, die hierüber im europäischen Publikum coursirt, zu berichtigen. Vor Allem kennzeichnet er die Harems als Institutionen, die auf dem Begriffe der Selaverei basirt sind. Trotzdem man in Europa die Sclaverei längst für abgeschafft erklärt hat, läßt man sie hier ganz ruhig fort- bestehen und die fremden Botschafter, unter deren Augen dieser Sclavenmackt etablirt ist, lassen ihn ruhig gewähren. Jede größere türkische Familie besitzt eine Anzahl Sclaven, zumeist Circassischer Familien, die von ihren eigenen Eltern verkauft werden. Freilich findet kein öffentlicher Sclaven⸗ markt statt, aber man kennt jene Häuser in Top- Hans und Stambul genau, wo dieser Menschen⸗ handel durch Weiber, die als Unterhändler dienen, betrieben wird. Die Bestimmung dieser armen verkauften Geschöpfe ist eine verschiedene; die häßlichen werden als Dienerinnen in den Harems verwendet, die schönen erhalten einigen Unterricht im Singen und Tanzen, selbst einige Unterweisungen im Lesen und Schreiben. Die Schönsten werden dem Sultan zum Geschenk angeboten, die anderen an reiche Türken verkauft und der Kaufpreis beläuft sich manchmal bis auf 20,000 Franes. Es wäre Täuschung, an eine Poesie des Harems zu glauben; in manchen Häusern werden die Bewohnerinnen des Harems sehr hart behandelt, in anderen erfahren sie eine glimpflichere Behand⸗ lung, man beschenkt sie mit Schmuckgegen- ständen und Geld. Vor allem Anderen aber bleiben sie Sclavinnen. Sie haben keinen Sinn für Moral, kein Gefühl für persönliche Würde, alle ihre bösen Eigenschaften werden überdies durch auen die A Frau nach same fraue elwat Wüch sind, Stan hal. Außel fol f aum Ei Cingan tier e zustot gar. Harem nem berfü gas alt 11 Dolt die f 1 sein golschr mahl zuoch Jaun nalen unn de Sultan ine S uuf die gierte ds V. hagen. ldnun Vi letztere 299 N eine fre nöthigen 3206 mein Fe anfertig Ba A gute S gk — 9 9190 fn Bind. i Sgerichtli 80 seden all auf * a *% dn ont Nenn dl darauf dech ine. duch, Aeukale order dar des Ar e fort inn i dee t, die 3 25 gern, das — dt Ani Renger 5* Jutta für Ven. 1% vuunscht g Nelrech e rechter bab, nuch ae e ic un Consulz erat di Daffenrih 1 detreßz * hegt, l iantten „Sgt. da 1 du. 2 fung 206 dal — ker 7 ö u eaglich ctram 2 An 4 Won 221* 4 lord ultaus ders! t her den lurkischen n fan an l 1 2* Luctten P 1 5 a asche. rabig oll · T betten ö 1 ib. Kat Feen lit fiche dum verlauft lier Scar Kilt 18 Tes“ Vun Nun Water birgt, 1 40 n Aitttnt; d n eee 3 e ene ene See vcten 61 uur Ftantt 1 Hane * 201btn 50 1 beben ö 2 Behn“ end * tts ab 1 Enn 1 Bott“, f 1 ö N Stambul manches pikante Ereigniß zu verzeichnen h.ltung, sowohl für Katholiken als für Protestanten. 17. Jahrgang. Uleestles Kindermehl die Abgeschlossenheit erhöbt. Was die erwählten Frauen betrifft, so bat man denselben nach und mach mehr Freibeit gestattet; sie haben ihre kleid ⸗ same Tracht abgelegt und toilettiren sich alla franca. Auch die Rolle der Eunuchen hat sich rtwas geändert, da dieselben aus gefühllosen Wächtern zu gefälligen Untergebenen geworden sind, so daß die Chronik galanter Abenteurer in hat. Neben diesem freiheitlichen Fortschritt nach Außen besteht aber die innere Einrichtung im Harem Fort, die Fenster desselben bleiben vergittert und die Räume selbst von Selaven und Eunuchen bewacht. Ein Hauptirrthum, der in Europa überall Tingang fand, war die weitverbreitete Meinung ziner erfolgten Reform im Harem durch den nun verstorbenen Sultan Abdul Aziz. Man wollte ogar eine Zeit lang behaupten, derselbe hätte den Harem ganz aufgelöst. Das Einzige, was er bei einem Regierungsantritte that, war, daß er die Jeberfübrung der Frauen Abdul Medschid's in vas alte Serail verfügte und seinen eigenen Harem n Dolmabagdsche installirte. Er hatte vier Frauen; v»iese Frauen des Sultans hören auf, Sklavinnen zu sein und es bestehen für sie ganz besondere Borschriften. Hemahlinnen und genießen gewisse Prärogative; vennoch verbindet sie nicht der religtöse Act der 2—— —— ann der Sultan wählen, so viel er will. Die, Sultanin Valide, die Mutter des Sultans, war ine Sklavin. Sie besaß einen gewissen Einfluß uf die Entscheidungen ihres Sohnes. Im Harem egierte sie absolut und ordnete auch nach Außen as Verhalten der Frauen der türkischen Unter⸗ hanen. Zu wiederholten Malen erließ sie Ver⸗ —— ordnungen der Sultanin Valide eben so gut zu umgehen, wie es ihre Männer bezüglich der Jrades des Sultans Harem des Sultans haben bedeutend abgenommen, seit alle Großen des Reiches bemüht waren, dem Großherrn schöne Sklavinnen zuzusenden. wurden nach einer gewissen Methode gruppenweise im Palaste vertheilt. Sängerinnen, Tänzerinnen, Kammermädchen 791 einfachen Dienerinnen. Harem des Sultans lieferte der Vizekönig von Effendi ist heute 20, sein jüngstes Kind, die Egypten, der sie in Nubien zu ihrem Dienste her- Salihé, 5 Jahre alt. Schleier, verbot das Tragen der Stiefelchen nach europäischem Muster, das Zufußgehen in den Straßen von Pera, das Stehenbleiben vor den Auslagkasten der europäischen Kaufleute u. s. w. Dennoch wußten die kürkischen Frauen die Ver— thaten. Die Auslagen für den Dieselben Es gab da Gruppen von Die Eunuchen für den anziehen läßt. Die vier Frauen des Sultans kosteten jährlich 41,000 Fres.; zu ibrer Bedienung wurden 310 Sklaven gehalten. im Harem war aber eine viel größere; da gab es einen ersten Chef der Eunuchen mit einem Jahres- Tendenz nicht ausbleiben konnte. gehalte von 110,400 Fres., einen ersten Kämmerer gleichfalls ein Eunuche, mit 82,200 Fres. Gehalt, 40 Sklaven zur Bedienung des Sultans, 70 schwarze Sie haben den Rang wirklicher Eunuchen, 14 Eunuchen Mussaib, welche den Ver- zwischen 237/8—/ und 237¼. Staalsbahnactien zwischen kehr zwischen dem Sultan und seinen Frauen ver— mittelten. In ähnlichem Verhältnisse war die Sclaven und 148 Eunuchen; sie Alle trugen ele— gante Costüme, und man berechnet, daß sie eine Auslage von 395,600 Franes im Jahre verur- sachten; außerdem erhielten sie bedeutende Geschenke, namentlich am Bairamfeste. Der für den Ankauf von Sklaven jährlich ausgeworfene Betrag belief sich auf 529,000 Frances. Eine geradezu kolossale ednungen über die Dichtigkeit der Stoffe für die Rubrik im Etat des Harems bildete die für den! Dollars in Gold.. 1 9 Einkauf von Juwelen, Gemälden, Porzellan, Kunst⸗ gegenständen und anderen Nippes eingestellte Summe; dieselbe betrugt 7,590,000 Francs. Die Ge⸗ sammtauslagen für den Harem betrugen bisher 13,541,132 Francs jährlich. Für Pensionen und Apanagen an die Prinzen und Prinzessinnen des kaiserlichen Hauses hatte Abdul Aziz die Summe von 4,940,000 Francs bestimmt. Davon erhielt Prinz Murad Effendi, der letztverflossene Sultan, 12,000 Francs. Bekanntlich war derselbe ge— zwungen, in voller Zurückgezogenheit zu leben. Die Kinder Abdul Medschid's sahen den Sultan nur am Bairamfeste, sie besaßen weder Titel noch Rang. Abdul Aziz hinterließ vier Söhne und eine Tochter. Sein ältester Sohn Nussuf Izzedin D. Frankfurt a. M., 28. September. Die Meld⸗ ung, daß Serbien die Verlängerung der Waffenruhe ab— Die Stlavenzahl gelen habe, hat einen unleugbar ungünstigen Eindruck auf die Speculation gemacht, so daß eine Abschwächung der Das Niveau der Course zeigte sich auch heute wesentlich herabgesetzt, ohne daß jedoch die heutigen Notirungen als maßgebend zu betrachten sein dürflen, da der Verkehr in Folge des israelitischen Feier⸗ tags ohne jede Bedeutung war. Creditactien bewegten sich 236½—9)⁰ und 236 ½. Lombarden nahe 67. Die Neben⸗ gebiete blieben völlig unverändert, nur ungar. Schatzbons II. Em. niedriger. 1873er Russen besser. Oesterr. Bahnen Trauung(Nikia), welcher die Ehe bei den Musel- Zahl der Sclaven für den Harem der Kinder des eber nachgebend. manen begründet, mit dem Sultan. Concubinen Sultans. Im Ganzen zählte man im Harem 712 ö Geld⸗Cours. Frankfurt am 28. September 1876. 8 — 1 20-Frankenstücke Mk. 16 21—25 Englische Sovereiganss* 20 37—42 Russische Imperiales„ 16 7075 Holländische fl. 10-Stücke. 3 Ducaten. 55. 5 9 69—74 Ducaten al mareo 5 9 59—64 5 416— 19 1 1 Ramadoux oder Rahmkäse, Prima Limburger, Vorzügliche Handkäse, gztere für Wirthe besonders geeignet, empfiehlt 2991 Fried. Hilbrecht Wittwe. Größte Auswahl in allen Sorten Petroleumlampen bei 204 i g Georg Groß. Zu vermiethen ine freundliche Wohnung, eine Stiege hoch, mit allem löthigen Zubehör und kann dieselbe sogleich bezogen werden. 3206 Louis Leopold, Kaiserstraße 56. Geschäfts-Empfehlung. 943 Den geehrten Einwohnern Bad Nauheims, sowie er Umgegend die ergebene Anzeige, daß ich mich als Schneider dahier etablirt habe und werde ich alle in rein Fach einschlagenden Arbeiten prompt und pünktlich anfertigen. 5 18 ad Nauheim. C. Spillner, Hauptstraße Nr. 91. Zu verkaufen A gute Arbeitspferde, unter 4 die Wahl. b Schwalheimer Brunnen. 6. 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Inf.-Regts. unter Mitwirkung des Kapellmeisters Krause. Kursaal“ sowie am„Teichhaus“ Sonnta Freundlichst ladet ein C. Kramm. Bad Nauheim. 3153 Sonntag den 1. und Montag den 2. Oktober findet zur Feier des Kirchweihfestes in meinem neu restaurirten Saale g a u z muff ik statt, wozu freundlichst einladet J. H. Fritz. Filz- und Seiden-Hüte in größter Auswahl. male Rappen aller Art 3117 C. Kalbfleisch. 3194 Der Verkauf von Flaschenbier(Pilsener Brauart), per Flasche 24 Pf., befindet sich von heute an in meiner Wohnung, Kaiserstraße Nr. 468. Conrad Iless. ich, wie in früheren Jahren, Das Neueste empfiehlt unter Zusicherung reeller Bedienung 3185 Auf vielseitige Anfragen mache ich die Mittheilung, daß am 15. October l. J. einen Handels⸗Cursus, kaufmännisches Rechnen, Correspondenz und Buchhaltung umfassend, eröffnen werde. Anmeldungen müssen, der Eintbeilung wegen, längstens bis zum 10. October geschehen. Friedberg den 1. October 1876, H. rmus Heinrich Lanz in Mannheim empfiehlt seine rühmlichst bekannten Hand⸗Dresch⸗Maschinen Holfgestell zu M. 135.— Eisengestell zu M. 130. Göpel⸗Dresch⸗Maschinen mit Göpel zu M. 285.— M. 315.— M. 335. Futter⸗Schneid⸗Maschinen zu 4 Schnittlängen M. 85.— und M. 90.— Sorten M. 96.— bis M. 230. Die Preise versteben sich franco jeder Eisenbahnstation geliesert. Illustr. Prospeete auf Anfragen gratis; solide Agenten erwünscht wo noch keine Vertretung. 3195 größere J. C. Nühler's Dampf⸗Färberei und chemische Kunst⸗Wascherei Frankfurt a. M. empfiehlt sich im Färben, Drucken und Kunst-Waschen von seidenen, wollenen und gemischten Stoffen in den modernsten Farben, sowie Möbelstoffe, Teppiche, Plüsche und Gegenstände für Trauer in kützester Zeit angefertigt werden. Gefällige Aufträge übernimmt unter Zusicherung aufmerksamster Bedienung Herr Ph. J. Weiß in Bad ⸗ Nauheim. Steinkohlen. Leere Oel-& Weinfässet, 3192 Bei vorheriger Bestellung liefere ab Bahnhof in 3203 zum Krauteinmachen bei Georg Groß. Fuhren von eirca 30 Centnern 2 9 1 Allen Freunden und Bekannten diene hiermit zur Nach⸗ 1a. Würfel- reep. Salen-Kohle per Cent. 1 M. f, A acht, daß dd n fee Manne f Ia. melirte Kohle per Cent. 94 Pf. Nigel betriebene Gas-⸗Anstalt Bad Nauheim. 22 W. Meyer. Schmiedgeschäft 8 nach wie vor fortbetreiben werde und bitte das demselben geschenkte Vertrauen auf mich übertragen zu wollen. Durch einen tüchtigen Gehülfen und meinen Sohn bin ich in den Stand gesetzt, alle Aufträge auf das Pünktlichste auszuführen. Um geneigten Zuspruch bittet Friedberg. M. Ritzel Wittwe. Eine Brosche wurde von der Synagoge bis in die Usagasse am Versöhnungs⸗ tage verloren. Dieselbe abzugeben an die Exped. d. Anz. 3179 — 3205 Mein Lager in Kleiderstoffen für Damen, Lamas und Ladys, sowte Buxgquins und fertige Anzüge, au Läufer und Teppiche ꝛc. ꝛc. in keicher Auswahl wie nie zuvor, empfehle zu billigen Theater in Friedberg. Im Saale zu den ehemaligen 3 Schwertern. Sonntag den 1. October 1876. Zum Ersten male: Die Einquartierung, oder: Der sanfte Heinrich und der lustige Fritz. Posse mit Gesang in 4 Acten von Starke. Anfang 8 Uhr. Alles Nähere besagt der Theaterzettel. Da Unterzeichneter Alles aufgeboten zu haben glaubt, um allen berechtigten Anforderungen zu entsprechen, bittet derselbe um recht zahlreichen Besuch. Hochachtungsvoll ergebener Alexander Maurer, Direktor. Anzeige für die Bewohner der Wetterau. Seit 30 Jahren mit dem Studium der Pflanzenwelt im Allgemeinen, sowie mit Erforschung der Wetterauer⸗ und Taunus ⸗Flora ganz speziell beschaftigt, ist es mir gelungen, aus aromatischen und gesundheitsdienlichen Gewächsen dieses gesegneten Landstrichs einen Kräuter⸗ Liqueur herzustellen, welcher an Farbe, Geschmack und Wirkung, dem bis jetzt durch seine belebenden, magen⸗ und nervenstärkenden Eigenschaften unübertroffen da⸗ stehenden feinsten allet Liqueure, der in einem fran⸗ zösischen Kloster fabrieirten Chartreuse, auffallend ähnlich ist. In Betracht der alten Wahrheit, daß der heimath⸗ liche Boden auch die für seine Bewohner dienlichsten Genuß- und Heilmittel hervorbringt, erlaube ich mir daher diesen Liqueur unter dem Namen Wetterauer Chartreuse dem geehrten Publikum als angenehmes geistiges Getränk und nutzliches Hausmittel zu empfehlen; derselbe ver⸗ einigt die heilsamen Eigenschaften des Melissengeistes (Carmeliterwassers), der Hoffmann'schen Tropfen, sowie sämmtlicher Magenessenzen, insbesondere auch des Boone⸗ kamps, vollständig in sich, ohne deren unangenehmen Geschmack zu theilen und nach dem Urtheil unparthenscher Sachverständiger ist dieser werthvollen Flüssigkeit, in medieinischer und diätetischer Hinsicht, noch eine hervor⸗ ragende Rolle zugesichert. Das seltene Vorkommen und demzufolge schwierige Einsammeln, sowie auch die subtile Behandlungsweise einiger Ingredienzen, gestattet nur eine beschränkte Fabri⸗ kation dieses Liqueurs, dessen ungegchtet stellt sich der Preis einer Flasche von 0,6 Liter Inhalt auf nur 1 Mark. Originalflaschen sind zu haben bei Herrn Ph. J. Weiß dahier, sowie bei Herrn W. Fertsch in Friedberg. Bad-Nauheim am 26. September 1876. Albert Oertel, 3172 Apotheker und Botaniker. 3 8 4 77 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 16. Sonntag nach Trinit. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10½ Uhr: Herr Pfarrer Diegel. Nachmittags 1½¼ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Schwabe. Asraclitischer Gattesdieust in Friedberg. Laubhüttenfest. Beginn: Montag Abends 5 Uhr.— Dienstag Morgens 8 Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel⸗ 3180 Preisen. Gerson Schulhof, gegen eine Belohnung. 3106 (Hierzu U nterhaltungsblatt Nr. 40 unt eine Beilage.) g den 1. und Montag den 2. Oktober gut besetzte großen neuerbauten Saals Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 1 0 1 1 N * zweil 33 5 hersch Bewe, Helen als A 1 üb a Ahier ben, bes b. lich 0 auf e weiler 5 ginn von und e uunäc bgel in de angel Oberhessischer Anzeiger. Aus Stadt und Land. Darmstadt. Das hiesige Polizeiamt hat sich in Wiesbaden die Acten über den seiner Zet dort gehabten Droschkenkuischerstrike erbeten. Bekanntüch zogen dort die Strikenden den Kürzeren. Darmstadt. Ein Maschinenführer, welcher in der Nacht vom 25. September während der Fahrt nach Heidel⸗ berg von der Locomotive ftel, ist ohne Schaden davon⸗ gekommen und versieht heute wieder seinen Dienst. Alsheim. Eine Verlobung, welche ein eest seit 14 Tagen im Wiuwerstande befindlicher hiesiger Einwohner in den jüngsten Tagen einging, wird um so lebhafter in den Dorfkreisen besprochen, als die Todtenfrau, welche der verstorbenen Ehehälfte damals die Leichenstrümpfe anziehen wollte, enisetzt davonfloh, als die Todtgeglaubte einen Fuß in die Höhe hob. Als am folgenden Tage der Tod wirk— lich eintrat, konnte die Frau nicht mehr vermocht werden, ihres Amles zu warten, da sie einem ähnlichen Schrecken fich nicht wieder aussetzen wollte. Daß der„liesbetrübte“ Gatte resoluter ist, zeigt der Muth, mit welchem er die zweite Ehe so rasch einzugehen gedenkt. Allerlei. Frankfurt, 27. Sept. Nach langem schwerem Leiden verschied gestern Mitlag Heribert Rau; für die freireliglöse Bewegung, der er mit ganzem Herzen zugethan, und in deren ersten Reihen er kämpfte, ein herber Verlust. Auch als Autor mehrerer Romane ißt sein Name weithin bekannt. München, 26. Sept. In der vergangenen Nacht find aus dem k. Fabr⸗Post-Büreau im Haupl-Post-Gebäude 8 Cheb t gut besen Kramm. n nedberg. 4 3 Sch — tierung, und der lustig dertern. dahier Packete im Werthe zu 52000 Mark gestohlen wor⸗ den. Obwohl ein Einbruch in die Wand eines Verschlages des beireffenden Büreaus ersichtlich war, sind doch vorsorg⸗ lich die beiden Packer⸗Gehülfen, welche sich dienstwidrig auf einige Zeit aus dem Bureau entsernt halten, einst— weilen hinter Schloß⸗ und Riegel gebracht worden. 1 Berlin. Zwei weibliche Aerzte werden sich mit Be— ginn nächsten Monats hier niederlassen. Berlinerinnen von Geburt, waren sie früher als Lehrerinnen in England ma der und anderen Ländern thänig, haben 5½ Jahre in Zürich wohner der 0 zunächst humanistischen, dann speciell medicinischen Studien under Maurer, — 0 bobgelegen und waren in der letzten Zeit als Assistenz-⸗Aerzte * in der in Dresden befindlichen Heilanstalt des Dr. Fischer 5 en angestellt. Handel und Verkehr. Friebberg 28. Sept. Der gestern staltgehable Schweinemarkt war sehr stark befahren, insbesondere mit Saugferkeln. Das Regenwetter hinderte die Entwicklung des Geschäftes sehr und waren viele Käufer von auswärts ausgeblieben. Läufer waren sehr gesucht und wurden solche zur Einlage in Mast schnell aufgekauft, das Paar zu M. 75.— bis 100.—. Ferkel erlitten einen bedeutenden Abschlag, indem solche das Paar zu M. 24.— bis herab auf M. 11.— gehandelt wurden. Frankfurt, 27. Sept. Der heutige Heu- und Stroh⸗ markt war sehr gut befahren. Heu kostete per Cen iner je nach Qualität M. 5.10—6., Strob per Centner M. 4.50—5. Butter 1. Qual. im Großhandel das Pfund M. 1.40, 2. Qual. M. 1.30, im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.50, 2. Qual. M. 1.40. Eier das Hundert M. 5. Kartoffeln per 200 Zoll Pfund M. 5.506. Darmstadt, 26. Sept. Dem heutigen Zuchtvieh— markt waren zugetrieben: 147 Kühe und Rinder, 58 Kälber und 5 Stiere, Alles Stücke erster Qualität, und fanden dieselben raschen Absatz zu annehmbaren Preisen. Mainz. 27. Sept. Producten⸗Markt. Waizen per Nov. 20.50, per März 21.30. Korn per Nov. 15.40, per März 16.20, Hafer per Nov. 16.40, per März 16.65. Rüböl per Oct. 37.60. Vom kgl. Handelsminister ist die recht zweckmäßige Verfügung getroffen worden, daß sämmtliche Plakat⸗Fahr⸗ pläne der deutschen Eisenbahnen vom 15. October d.. au, wo der Winterfahrplan in Kraft tritt, auf den Stationen der eigenen Bahnstrecke in gelber Farbe angeschlagen sind, wogegen die Fahrpläne der angrenzenden Bahnen sämmt— lich weiß sind. Sobald der Reisende auf der Station, von welcher er abreisen will, nach dem Fahrplan sucht, braucht sich derselbe nur nach dem gelben umzuschauen, um den richtigen zu treffen. Main⸗Weserbahn. Die Einnahmen in 1875 haben beiragen Mk. 9,382,242(Mk. 307.381 mehr als im Vorjahre.) Diese an sich geringe Mehr⸗Einnahme würde iudeß eine bemerkliche Besserung des Betriebs-Resultats nicht hervorgerufen haben, wenn nicht gleichzeitig die Betriebs Ausgaben um Mk. 1,780,198 gefallen und auf Mk. 6,846,128 vermindert wären. In Folge dieses günstigen Umstandes hat sich denn ein Ueberschuß von Mk. 2,536,114, also für das Mk. 51 666,622 betragende Anlage-Capital 116. eine Verzinsung von 4.91 pCt. ergeben. Der Uehberschuß ist zu Mk. 1,736,503 der preußischen Staatscasse, zu 811,529 Mk. der großb. hess. Staatscasse zugesallen. Die Mehreinnahme ist deßbalb lediglich aus dem Personen⸗ Verkehr gewonnen. Die Mindereinnahme aus dem Güter⸗ verkehr ist aber der allgemeinen Handelskrisis zuzuschreiben, da die Geschäftsleute ihre Güter weniger in Eilfracht, als zu billigeren gewöhnlichen Sätzen befördert haben. Literarisches Es liegt uns der„Allgemeine Geschäftskalender für 1877“ aus dem Verlag von Wilhelm Keller in Würzburg vor, dessen Ausstatiung auf gutem Schreib⸗ papier eine ausgezeichnete genannt werden muß; dabei ist der Preis sehr billig, bei 16½ Bogen in Quart ge⸗ bunden 1 Mark. Dieses in der That unentbehrliche Ka— lenderbuch enthält des Nützlichen und läglich Wissensnöthigen in weiser Auswahl und übersichtlicher Anordnung so über⸗ raschend viel, daß wir eine volle Spalte unserer Zeitung in Anspruch nehmen müßten, um nur des gesammten Juhalts entsprechend Erwähnung zu thun. Es ist für jeden Beamten und Kaufmann ein Terminkalender und durch seine bedeutenden Erweiterungen, wie* B. Verzeichniß aller Advokaten, Nolare und Gerichtsvollzieher in Bayern, Württemberg, Baden, Hessen, S. Meiningen, S. Coburg⸗ Gotha, Elsaß⸗ Lothringen und Frankfurt a. M., sowie durch andere nothwendigste Nolizen aus dem praklischen Leben für diese Länder, also für alle diese Länder geradezu unentbehrlich geworden. Für jeden Gewerbetreibe n⸗ den und jede Haushaltung ist es ein Einnahme⸗ und Ausgabebuch und in seinem Anhang ein unentbehr⸗ licher Nathgeber in den mannigfachsten Fällen des praklischen Lebens, in denen man sich mit vieler Mühe und nach langem Fragen oft ungenügende Auskunft ver⸗ schafft und oft nach vergeblich geopferler Mühe, Zeit und Geld rathlos dasteht. Wir können dieses billige und höchst praktische Buch allen unsern Lesern nur empfehlen. Strick-& Terneaurwolle in großer Auswahl und zu den billigsten Preisen bei 3114 Geschwister Schloß. 1 Pfänder-Persteigerung zu Friedberg. 3032 Donnerstag den 12. October l. J., Vormittags 3 33 zu diesem Termine die Verfallzeit erreicht habenden, nicht ausgelösten noch renovirten Pfänder der hiesigen Pfand— und Leihanstalt gehörend, bestehend in: Gold, Silber, 5 Kupfer, Zinn, Taschenuhren, Herrn- und Frauenkleidern, 8 Weißzeug, Bettzeug u. s. w. öffentlich an den Meist⸗ mim bietenden versteigert werden. Gleichzeitig bemerken wir, daß die Auslösung und artteuse Renovation der Pfänder an den hierzu bestimmten — G Wochentagen erfolgen kann, und daß das Pfandhaus felt w von Dienstag den 10. October bis zum Schlusse der 1 sergen Versteigerung geschlossen bleibt. N 8 2 Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises Friedberg werden exsucht, vorstehende Bekanntmachung auf ortsübliche Weise zur Kenntniß ihrer Gemeindemit— eie glieder zu bringen. e, Friedberg den 15. September 1876. bu bare, Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. 4 Fouc ar. 2gncl Bekanntmachung 3174 Freitag den 13. October d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im hiesigen Landgerichtslocal ungefähr 41 t af m 5 Centner zur Vernichtung bestimmte Aecten unter den N alsdann bekannt zu machenden Bedingungen meistbietend te Bterr 5 keit oersteigert werden. un W. Fer Vilbel am 26. September 1876. b g Großherzogliches Landgericht Vilbel. 1 See,. eee, Obligations-Verloosung. 5 Hel 3178 Bel der heute stattgehabten Verloosung von Partial⸗ U öricd 0 Obligationen der israel. Gemeinde Vilbel aus dem An⸗ lehen vom 1. Juli 1847 wurde die Nummer 24 à 50 fl. 117. ur Rückzahlung gezogen. Der Inhaber derselben wird ian slerdurch aufgefordert, diesen Betrag am 31. Dezember 876 bei dem Rechner der israel. Gemeindekasse Vilbel 17ttirhe! egen Rückgabe der Schuldverschreibung und der nicht 20 Piigt! fällig gewordenen Zinsabschnitte erheben zu wollen mit . em Anfügen, daß die Verzinsung der vorbemerkten 7 it Obligation mit dem 1. Januar 1877 aufhoͤrt. 80% Vilbel am 21. September 1876. 2 Der israel. Vorstand. 9166 Ein transportabler gebrauchter Herd mit Brat— und Trockenofen und Wasserschiff in gutem Zustande, 0—* ein gebrauchter Ofen sind preiswürdig zu ver— hufen bei Theodor Andreas in Bad⸗Nauheim. 9 Uhr anfangend, sollen in hiesigem Rathhause die bis Großh. Realschule zu Friedberg. 3106 Anmeldungen neu aufzunebmender Schüler, Realschule mit dem 10. Lebensjahre, 9— 12 Ubr, in dem Realschulgebäude Aufnahmsprüfung statthaben wird. für die Vorschule mit dem 8., für die wolle man Samstag den 7. October, Vormittags von unter Vorbringung von Zeuguissen der bisherigen Lehrer, genauen Altersangaben und Impfscheinen(für 12jäbrige über die Wieder der unterzeichneten Behörde machen, worauf Montag den 9. October, impfung) bei Vormittags 8 Uhr, die Das neue Schuljahr beginnt Dienstag den 10. October. Großb. Direktion der Realschule. Dr. Möller. Landwirthschaftl. Mobiliar-Feuerversicherung betreffend. 3188 In Nr. 37 der landwirthschaftlichen Zeitschri ft ist eine Bekanntmachung dieses Betreffs enthalten, welche wir, soweit auf unseren Versicherungs Verband bezüglich, hiermit zur weiteren öffentlichen Kenntniß bringen: „Die in der Generalversammlung vom 20. December „der Mobiliax-Feuerversicherungs-Bedingungen „Feuerversicherungs Gesellschaf „Versicherungs⸗Verband Mittelrhein „worden.“ Darmstadt, 31. August 1876. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins gez. Durch diese offizielle, auf Beschluß des 50 1 0 finden die neuerdings wieder in anonymen Annoncen bührende Würdigung. Wit aber laden, unter Bezug auf obige neueste Anerkennung unseres Verbandes von b die Landwirthe unseres Verbandsgebietes zum Anschluß an den Tausenden zählt, ergebenst ein. aufgestellten Forderungen sind durch t in dem 1875 Seitens des Vereins, hinsichtlich der Reform die Magdeburger von ihr gegründeten Landwirthsch aftlichen Hals im Wesentlichen und Allgemeinen erfüllt betrachtet für die Provinz Starkenburg. Küchler. hschaftlichen Vereins erfolgte Kundgebung zu Tage getretenen Angriffe auf unseren Verband die ge⸗ erufener Seite, „Mittelrhein“, der seine Genossen schon nach, Zur Vermittelung des Anschlusses an den Verband, Ertheilung jeder Auskunft und Verabfolgung von Verbandsverträgen, sowie event. zur Vermittelung von Versicherungs Anträgen, find alle Agenten der Magdeburger Feuervexsicherungs-Gesellschaft gerne bereit. zur Einsicht offen. Frankfurt a. M., Ende September 1876 Bei denselben liegen auch die Verzeichnisse der Vertrauensmänner Landwirthschaftlicher Versicherungs⸗Verband„Mittelrhein“ im Anschluß an die Magdeburger Feuerversicherungs Gesellschaft. Bekanntmachung. 3462 Dienstag den 3. Oktober sollen aus dem Nachlaß des verstorbenen Kirchenraths Fuhr zu Ober-Rosbach verschiedene Mobilien, bestehend in Sophas, Tischen, Commoden, Schränken, Sesseln, Stühlen, Bettladen, Bettzeug, Wesßzeug u. s. w. öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden. Die Versteigerung beginnt Morgens um halb 9 Uhr in der Hofraithe der ersten Pfarrei von Ober-Rosbach— Ober⸗Rosbach den 24. September 1876. H. Fuhr. —* Hafer⸗ und Strohlieferung. 3199 Dienstag den 3. Oktober d J., Vormittags 11 Uhr, soll die Lieferung von 15 Malter Hafer und 30 Centner Stroh öffentlich an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 29. September 1876. Großberzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fo ud a Wollene Hemden, Unterjacken& Uuterhosen dußerst billig bei K. Friedrich. 2700 Zur bevorstehenden Saison empfeble ich 1 Manufacturwaaren-Lager und Ausstattungs⸗ Geschäft, in der Lage, so außerordentlich billig zu verkaufen, daß Altiderstoffe. Tausende von Stücken aller Art und Farben, nur ganz neue Sachen, den Meter von 24 kr. an. Schwarzen Orleans, Alpaccas und Cachemirts. Das Beste was deutsche, englische und elsässer Fabriken bieten, zu außerordent⸗ lich billigen Preisen. Schwarzen Moireens für Unterröckt. 300 Stück von der bekannten, allent⸗ halben eingeführten Sorte, die Elle 20, 22 und 24 kr. 5, 1% Lamas und Unterrockstosse. Billige wollene Unterrockstoffe, die Elle 8 und 9 kr. Bessere Sachen die Elle 12, 16 u. 18 kr. / purwolle Lamas, die Elle 20, 22 und 24 kr. 10% purwolle Lama für Hemden und Kleider, schwerste Waare, der Meter ft. 1. 12 und fl. 1. 20. Rother halbwollener Flanell, Elle 15 kr. Rother purwollener Flanell, Elle 28 kr. 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Abgepaßte einschläfrige Betttücher 4 Ellen 1 ohne Nath, das Stück n Abgepaßte zweischläfrige Betttücher ohne Nath, 4 Ellen lang das Stück fl. 2. und fl. 2. 12. 300 Stück starke Leindwand, die 20 kr. Hausmacher grobe 18 und Elle 16, Gebild Handtücher. Küchenhandtücher das Dutzend fl. 2. Stubenhandtücher das Dtzd. fl. 3. 30. Hausmacher Handtücher das Dtzd. fl. 6. Damast- Handtücher das Dutzend fl. 6. 7 bis fl. 12. Gebild Cischtücher. 100 Dtzd. Tischtücher, das Stück 48 kr. Bessere Sorten, das Stück fl. 1., fl. 1. 12 und fl. 1. 30. Tischzeug am Stück /, 1% und% breit zu verschiedenen Preisen. Gebild Servietten. 7 Weiße Servietten das Dutzend von fl. 3. an. Gelbe und graue, das Stück von fl. 2 an. mein, durch tausende von Sendungen nach allen Gegenden Deutschlands wohl bekanntes, reich sortirtes und bin ich durch besonders günstige directe Abschlüsse mit den Fabrikanten Ich empfehle besonders: Colter, Peltdechen für zweischläfrige Petten. Grau, das Stück fl. 2. 30, fl. 3 und fl. 4. Weiß, das Stück fl. 4. 18 und fl. 5. Roth, das Stück fl. 4. 30, fl 5. und fl. 5. 30. Pferde-Jechen. Grau, das Stück fl. 1. 45. Rehbraun, das Stück fl. 5., fl. 5. 30, fl. 6 piqué- und Victoria-Pettdechen füt zweischläfrige Jetten. Schwere Waare, weiß, d. St. fl. 1. 45. do. farbig„% Cachemire Commode-& Cischdecken. Rothe Commode, das Stück fl. 1., fl. 1. 12 und fl. 1. 24. Rothe Tischdecken, d. St. fl. 1. 45, fl. 2. Braune und farbige zu verschiedenen Preisen. Mull. / breiten weißen Mull für Kleider, die Elle 12 kr. Vorhangs- Mull. 10% reich ramagirten Vorhangs-Mull mit Bogen, die Elle 15 kr. Zuckskin. 10 breiten schweren Buckskin, für Rock, Hosen und Weste, die Elle fl. 1. 30 und fl. 2. 1 2 kr. Auswahl unter Tausenden von Stücken un Musterabschnitte sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen franco per Post. 500 Stück/ für Hemden und Betttücher, die Elle Leinwand. breit, schweres Leinen tͤcher das Dutzend fl. 2. d Hunderten von Dutzenden. 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J., Vormittags 1 Uhr, soll auf hiesigen Rathhaus die Kleenutzung von der städtischen Sauweide öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 29. September 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. F 3200 369 Unterzeichneter empfiehlt sich im Reinigen von Gettfedern, sowie Waschen der Bettzenge unter Zusicherung reeller und prompter Bedienung. Bemerkt wird, daß durch das Reinigen der Federn Motten, Milben, sowie alle Krankheitsstoffe gründlich ent⸗ fernt und die ältesten Betten wieder wie neu hergestellt werden. A. Tuy in Vilbel. NB. Auch kann das Reinigen bei größeren Aufträgen im Hause des Auftraggebers geschehen. 50 Stück 3139 noch in gutem Zustande befindliche 4 Ohm hal tende Spritgebinde sind preiswürdig abzugeben bei 2212 50, 60, 75 und S0 Pfennig. Ein Weinprodutent hat uns den Verkauf seiner 74r Wachenheimer per Fla „ Deidesheimer 5 „ Niersteiner 75 „ Bordeaux Medoc, Bei Abnahme von 100 Liter entsprechend b 2240 Weine übertragen und offeriren dieselben, als: sche ohne Glas 50 Pfennig, 60 9 1 1. 7. 7 nn 75 7. 7 1 7. 80 1 illiger. Nur zu haben bei C. Leonhard, Essigfabrikant. C. F. Walz. Herrenhemden in weiß und farbig, Hemd Einsätze, Kragen, Manschetten, Manschettenknöpfe und Halsbinden in großer Auswahl und billigen Preisen bei L. Backes. Ein braves Dienstmädchen 3165 wird gegen hohen Lohn zum baldigen Eintritt gesucht. Bad⸗Nauheim. Blauer Vitriol 2986 bei Wilhelm Fertsch⸗ Theodor Andreas. Müttern ist als billige vorzüglich bewährte Speise für ihre Kleinen die wissenschaftlich werthvolle Kindernahrung Timpe's Kraftgries dringend zu empfehlen und ein Versuch jeden⸗ falls anzurathen. 5 Packet à 40, 80 und 160 Pf. bei C. Görtz, Hofapotheke zum Engel. 2613 Gießen. M. Loeser. 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Blutwurst— 72 Hammelfleisch 52„ Bratwurst— 86 Keil und Carre 60„ Fleischwurst— 92 Kalbfleisch 50„ Schwartenmagen— 92 Schaaffleisch—„ Geräucherter Speck 1— Nierenfett 60„ Dörrfleisch— 90 Schinken— 90 Schmalz, ausgel.— . Schmalz, unausgel.— 92 — Bettef Erndte daß di. Beitef Instru om! gelege Jahre her zo Uns zu N vorst. Nöth wenn Wintt 1. N. sechs! fünf J Mitt. Einzel 5 Slund. Orten felung Bergüll föthiger 2 Aussen 1 nichts. Vußbac der zw derselh,