* da did n. dan wah 8 Ney— l* Dien d AN 4 n er dem 20. J werden solh 1. ech in ihm demessen“ ang, welche. . Friedrich chen g m I et des Sent erlerun * 107 % f 868 ning gal Walther. 844 anne! der“ un's Wins, Maudeute⸗ 1 iu berker eren N 4 nat, J Samstag den 29. April. M. 51. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publiciren: 5 Nr. 21. sub 1. Gesetz, die Gewährung von nachträglichen Vergütungen für Kriegsleistungen der Gemeinden betreffend.— sub 2. Bekanntmachung, die Aufhebung der mit der Königlich Bayerischen Regierung abgeschlossenen Uebereinkunst wegen der gegenseitigen Kostenberechnung in strafrechllichen und polizeilichen Requisilionsfällen betressend. Friedberg den 27. April 1876. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Ter a p p. Bekanntmachung. Betreffend: Die Ausführung des Reichsgesetzes, betreffend das Urheberrecht an Werken der blldenden Künste. Auf Weisung Großberzoglichen Ministeriums des Innern vom 27. vorigen von dem Reichskanzleramte erlassenen Bestimmungen unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, en Behörde ausgeübt werden. Functionen in dem hiesigen Kreise von der unterzeichnet Friedberg den 14. April 1876. Monats zu Nr. M. d. J. 4546 bringen wir die nachstehenden daß die darin den Polizeibehörden übertragenen Großherzogliches Kreisamt Friedberg. p d Bestimmungen, betreffend die Inventarisirung und Stempelung der nach der bisherigen Gesetzgebung rechtmäßig angefertigten Vorrichtungen zur Herstellung von Werken der bildenden Künste. §. 1. Nach F. 18 Absatz 3 des Gesetzes vom 9. Januar 1876, betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste(Reichs⸗ Gesetzblatt Seite 4), dürfen die beim Inkrafttreten dieses Gesetzes vor— handenen, bisher rechtmäßig angefertigten Vorrichtungen zur Herstellung von Werken der bildenden Künste, z. B. Formen, Platten, Steine, Stereotypabgüsse u. s. w. auch fernerhin zur Anfertigung von Exemplaren benutzt werden, selbst wenn ihre Herstellung nach dem Gesetze vem 9. Januar 1876 untersagt ist; die Vorrichtungen müssen aber amtlich mit einem Stempel verseben werden. Wer sich im Besitze derartiger Vor- richtungen befindet und dieselben noch ferner zur Herstellung von Exemplaren benutzen will, hat daher die Vorrichtungen bis zum 30. September 1876 einschließlich der Polizeibehörde seines Wohnorts eder desjenigen Ortes, an welchem seine Firma eingetragen ist, vorzulegen. Wenn der Berechtigte im Inlande keinen Wohnort und keine eingetragene Firma besitzt, so hat die Vorlegung bei der Polizeibehörde in Leipzig zu erfolgen. §. 2. Die Polizeibehörde stellt ein genaues Verzeichniß der ihr vorgelegten Vorrichtungen nach dem nachfolgenden Formular 4 auf und bedruckt die Vorrichtungen demnächst mit ihrem Dienststempel. Ob die Herstellung der Vorrichtungen nach der bisherigen Gesetzgebung erlaubt war, hat die Polizeibehörde nicht zu prüsen; dagegen hat sie die Stempelung —— 1 zu verweigern, wenn sie ermittelt, daß die Vorrichtungen erst nach dem 1. Juli 1876 hergestellt worden sind. §. 3. Das Verzeichniß(§. 2) wird bis zum 31. October 1876 von der Polizeibehörde an die zuständige Centralbehörde des betreffenden Bundesstaats im Geschäftswege eingereicht und von der letzteren aufbe⸗ wahrt. Einer Anzeige, daß bei der Polizeibehörde Vorrichtungen zur Abstempelung überhaupt nicht vorgelegt seien, bedarf es nicht. §. 4. Für die Inventar isirung und Abstempelung der Vorrichtungen werden Kosten nicht erhoben. Formular A. Inventarium der bei der unterzeichneten Polizeibehörde zur Abstempelung vorgelegten Vorrichtungen(Formen, Platten, Steine, Stercotypabgüsse ic.) Noah f Name bez. Firma Titel der Abbildung e., Acer Sec een Tag(Platte, Form, Stein, Nr.“ der des auf welche die Vorrichtung Stereotypabguß ze.) der Vorlage. Vorlegenden. sich bezieht. Vorrichtung und deren Größe. An die verehrlichen Mitglieder des landwirthsehaftlichen Vereins von Oberhessen. Nach Beschluß der Großherzoglichen Centralstelle für Landwirthschaft vom 18. Februar dieses Jahres tritt im Juni eine Commission von Landwirthen und Vertretern von Feuerversicherungs- Gesellschaften zusammen, um das landw. Mobiliar Interessen der Landwirthschaft entsprechenden Grundlage neu zu reguliren. N Die Resultate dieser Berathungen werden voraussichtlich in bedeutenden Erleichterungen für das landw. rechtigten Feststellung derselben alsbald bekannt gemacht werden. Feuer- Versicherungswesen auf einer den be— Versicherungswesen bestehen, und nach Mit Rücksicht auf die Berhan lungen, welche über diesen Gegenstand in den Versammlungen des landw. Provinzialvereins von Oberhessen gepflogen worden sind,— machen wir die Mitglieder des Vereins auf diese dermalige Sachlage ausmerksam, um sie in die Lage zu versetzen,— im Falle sie das in ihrem Interesse entsprechend halten,— die Resultate der oben erwähnten Commissionsberathungen abzuwarten, Friedelhausen am 22. April 1876. — bevor sie zu Neuversicherungen schreiten. Der Präsident des landw. Vereins von Oberhessen. A. Frhr. v. Nordeck zur Rabenau. Bekanntmachung, betreffend den RNemonte- Ankauf pro 1876 im Großherzogthum Hessen. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei und ausnahmsweise vier und fünf Jahren sind im Bereich des Großherzog⸗ thums Hessen für dieses Jahr nachstehende Morgens um 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden, und zwar am: 6. Juli Alsfeld, 17.„ Nidda, 19.„ Nieder⸗Wöllstadt, 22.„ Groß- Umstadt, 24.„ Bickenbach, 25.„ Groß-Gerau, 26.„ Goddelau, 27 .„ Gernsheim. Ein Nachmittoge 2 Uhr beginnender Markt am 22. Juli in Groß-Bieberau. Die von der Militär-Commission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und gegen Quittung sofort baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der sämmtlichen Unkosten zurückzunehmen, auch sind Krippensetzer vom Kause ausgeschlossen. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet jedem verkauften Pferde eine neue starke kindlederne Trense mit starkem Gebiß und Ringen versehen, eine starke Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter langen, starken Hansstricken— obne besondere Vergütung— mitzugeben. Berlin den 6. März 1876. Kriegs Ministerium, Abtheilung für das Remonte- Wesen. gez. von Rauch. gez. von Uslar. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Heinrich Guth von Harheim wurde als Bürgermeister der Bürgermeisterei daselbst ernannt und verpflichtet. 4 —̃ Deutsches Reich. Darmstadt. Der Austausch der Natifleation des ständischer Seits abgeänderten Vertrags über die Erwerbung der oberhessischen Eisenbahnen durch den Staat zwischen der Großh. Staats- Regierung und dem Verwaltungsrath der ober- bessischen Eisenbahnen soll gutem Vernehmen nach nunmehr stattgefunden haben. — Mit Rücksicht darauf, daß zu dem hessischen Gesetz über die Zusammenlegung der Grundstücke diger Rede für die Vorlage, deren Annahme im In- teresse der Einheit und Macht des Reiches geboten scheine. Fürst Bismarck ergreift nochmals das Wort: Er könne als Minister⸗Präsident und als Reichs⸗Kanzler nur die Annahme der Vorlage empfehlen und sich sachlich auf das von Lasker Gesagte beziehen. Das Reichs ⸗Eisenbahn-Amt thue sein Möglichstes, treffe Anordnungen genug, aber Niemand respectire dieselben. Wenn man indeß von particularistischem Widerstande rede, solle man nicht allein von Sachsen sprechen, auch vom 18. August 1871 noch keine Justruction für g 0 ch a die Beamten behufs der Vollziehung jenes Gesetzes andere Regierungen seien dabei betheiligt, die erlassen worden ist, eine solche aber geboten erscheine, preußische nicht ausgenommen. Die Zerrissenheit wenn dem Gesetze der ihm gebührende Gebrauch Deutschlands auf dem Eisenbahngebiete, wo man gesichert werden solle, hat der Abgeordnete Hirsch⸗ 63 Eisenbabn⸗ Territorien habe, wovon über 40 born bei der zweiten Kammer den Antrag einge- auf Preußen fielen, werde auf die Dauer uner- bracht, die Regierung um baldigsten Erlaß einer täglich. Er tbeile nicht die Befürchtung, daß solchen Instruction zu ersuchen. Ar — Am 22. April wurde der Hauptrechner sseien. Die n. der geistlichen Wittwenkasse, Lauteschläger, unter genug sämmtlich von den betreffenden Staaten er— Aussicht und Concurrenz miteinander unverträglich Die nichtpreußischen Bahnen würden bald Belassung in diesem Amte, zum Rechner des evangelischen Centralkirchensonds ernannt. — In Berliner Zeitungen tritt mit großer Bestimmtheit die Nachricht auf, daß unser Minister— Präsident und zugleich Bundesraths-Bevollmächtigte Hoffmann zum Nachfolger des zurücktretenden Präsidenten des Reichskanzler-Amts Delbrück be⸗ stimmt sei. Dem„Reichs- Anzeiger“ zufolge er— folgt Delbrück's Entlassung erst am 1. Juli. Berlin, 26. April. Bei der heutigen ersten Berathung der Vorlage betreffend das Eisenbahn— wesen, entwickelt Abg. Richter als erster Redner in mehr als zweistündiger Auseinandersetzung hauptsächlich die politischen Gesichtspunkte, die zur Ablehnung zwingen. Er fragt, weßhalb die Sache nicht zunächst an den Reichskag gebracht sei; dann brauchte der preußische Landtag nicht mehr darüber zu discutiren. Preußen sei gewohnt, wo Deutschland gesprochen, wenn auch wider— strebend, seine Opfer zu bringen, allein der Reichs- kanzler dürfe nicht den Landtag gegen den Reichstag förmlich aufhetzen und so beider Würde abmindern. Schon zersielen in dieser Frage die Parteien in Landsmannschaften, und die einzelnen Regierungen befehdeten sich durch ihre Reptilien-Fonds gegen- seitig, wie sie es als Glieder eines Staates nicht thun dürften. Der Reichskanzler besitze in dieser Frage das Vertrauen der Mehrheit nicht. Fürst Bismarck ergreift demnächst das Wort:„Ueber die Sache selbst behalte ich mir noch vor, als Ressort⸗Minister zu sprechen, und will jetzt nur eine irrthümliche Angabe des Vorredners bezüglich des allgemein beklagten Rücktritts von Delbrück berichtigen. Es liegt nicht der geringste Schatten einer Wirklichkeit dafür vor, daß Delbrück's Rück— tritt mit dieser oder irgend einer anderen schweben⸗ den Frage zusammenhängt. Zwischen dem Kaiser, ihm und mir waltet nicht der geringste Meinungs- Unterschied in irgend welcher Frage ob. Delbrück hatte steis den Muth seiner Meinung und würde mit dieser nicht zurückgehalten haben. Ich habe 25 Jahre mit ihm gearbeitet, ordnete meine An- sicht oft seiner besseren Ansicht unter und würde die Vertagung det Eisenbahn Frage seinem Rücktritt vorgezogen haben. Nach der aufreibenden Thätig⸗ keit des letzten Jahrzehnts war es für Delbrück unmöglich, fortzu arbeiten, ohne seine Gesundheit zu untergraben. Dies ist die Sachlage, die ich für jetzt und für die folgende Debatte klarlege. Im Uebrigen sieht der Vorredner zu schwarz, wenn er glaubt, daß Einheit und Freiheit auf der ersten Reichs ⸗Locomotive davonlaufen werde. Wenn Vorredner fragt, warum ich mich nicht an den Reichstag gewendet habe, und dort sofort ein ablehnendes Votum in Aussicht stellt, so er⸗ wiedere ich, daß ich zunächst eher die Vollmacht des jetzigen Besitzers brauche, als Dessen, der die Bahnen kauft, vielleicht auch nicht fauft. Sodann ist auch diese wirthschaftliche Frage nicht mit der hohen Politik zu verbinden, indem Vorredner sagt, ich wollte den Landtag zum Sturm gegen das Reich aufbieten. Ich glaube, darüber, ob ich oder die Herren von der Fortschritts Partei in den letzten Jahren mehr für die Consolidirung des deutschen Reiches gethan haben, wird die Ge— schichte richten“(Beifall). Lasker spricht in einstün⸗ könne was zu bessern ist. worben werden; wider den Willen dieser Staaten werde das Reich ja doch überhaupt deren Bahnen nicht übernehmen können. Die Reichsverfassung bezüglich des Eisenbahnwesens nur zur Wahrheit werden, wenn die Eisenbahnen das Reich übergehen. Wenn das Reich dem Erwerbe der preußischen Eisenbahnen zustimme, würden mindestens drei Jahre vergehen, ehe man in anderes Fahrwasser gelange. Er würde es bedauern, wenn Preußen diese Zeit ungenützt vorübergehen ließe und nicht änderte und besserte, „Wir wollen nicht übereilen, nicht überstürzen, sondern schrittweise vorgehen. Erschwert wird die Lösung der Frage durch die Stellung der Parteien dazu. Es ist wünschens— werth, die politischen Hintergedanken zu verdrängen und nur die wirtbschaftliche Seite im Auge zu behalten. Wir müssen Ihnen diese Vorlage unter— breiten, weil Ihre Zustimmung unsere Stellung dem Reiche gegenüber unterstützt. Hoffentlich werden Sie Ihre Zustimmung nicht versagen, sie ist uns von Werth. dessen sich die öffentliche Meinung bemächtigt hat, verschwindet nicht eher von der Tagesordnung, bis er verwirklicht ist, bis die Reichsverfassung auch in der Eisenbabnfrage zur Wahrheit geworden ist.“(Beifall) Handelsminister Achenbach be— fürwortet die Vorlage. Er wendet sich speciell gegen die Rede Richters, weist nach, daß er seit Anfang seiner Amtsführung ein bestimmtes Programm aufgestellt habe und erklärt sich für Consolidation der Staatsbahnen und erweiterte Staatsaufsicht. Nach Berger, der gegen die Vorlage spricht, hebt Finanzminister Camphausen gegenüber den in der Debatte geäußerten Be— denken hervor, daß die Vorlage im Staatsmini⸗ sterium einstimmig beschlossen worden. Dies sei nur möglich gewesen, weil man weder mit dem gemischten System brechen, noch die Privatbahnen auf ewig in den Bann erklären wollte. Er an— erkenne neben allen Vorzügen der Staatsbahnen auch die Vorzüge der Privatbahnen in vollem Umfange, aber man habe Gefahr gelaufen, daß die Eisenbahnen die im öffentlichen Verkehrsinteresse erforderliche Beachtung nicht mehr fänden. Wenn die Bahnen nur finanziellen Interessen dienen sollten, dann fort mit ihnen; ste dürfen nur den öffentlichen Interessen dienen. Ob das Reich das Angebot annehme, darüber haben Bundesrath und Reichetag zu entscheiden. Ex wünsche all' seitige bundesfreundliche Prüfung der schwierigen Fragen, dann werde man mit den Bundesgenossen nicht in Krieg gerathen, sondern zu einem Zustande befestigten Friedens gelangen.(Lebhafter Beifall.) Nachdem Hammacher für, Reichensperger gegen die Vorlage gesprochen, wurde die erste Lesung ge⸗ schlossen. Die Commissions-Berathung wird abge— lehnt. Auch die zweite Lesung finvet im Plenum ftatt. — Feldmarschall Graf Moltke ist von Rom nach Neapel abgereist. Potsdam, 27. April. Die hiesige Dis- ciplinar⸗Kammer erkannte heute in der Diseiplinar⸗ Untersuchung gegen Graf Arnim auf Dienst⸗Ent⸗ lassung unter Auferlegung der Kosten. Dresden. Das„Dresd. Journ.“ meldet den bevorstehenden Rücktritt des Staats ministers ö an Ein an sich richtiger Gedanke, in dem vorgerückten Alter des Ministers aus- reichende Erklärung und stehe mit der Eisenbahn⸗ frage in keinem Zusammenhange. Lippe. Der außerordentliche Landtag des Fürstenthums, welcher endlich eine Vereinbarung soll, ist auf den 10. Mai zusammenberufen. Da die Fortschrittspartei sich der Theilnahme an den Verhandlungen wie in früheren Jahren enthalten Versammlung zu Stande kommt. München, 26. April. In der heutigen an eine neu zu wählende Commission von 14 Mit- gliedern verwiesen. Die ferneren Punkte der Tages Ordnung, betreffend den Ludwigs⸗(Donau- Main-) Canal und die Berg- und Hüttenwerke nebst den Salinen, wurden nach den Commisstons- Anträgen erledigt. Eine längere Debatte rief ein Antrag v. Hafenbrädl's wegen der Sonnkags⸗ heiligung bervor; schließlich wurde derselbe an— genommen. Würzburg. Der König hat die Ernennung des hiesigen Professors der Theologie und Rectors Dr. Stein zum Bischof von Würzburg vollzogen. Ausland. Oesterreich⸗UUngarn. Wien, 25. April. Die ungarischen Minister, welche bisher an den gemeinsamen Conferenzen theilgenommen haben, sind in Begleitung ihter Räthe wieder hier ein— getroffen. Heute Nachmittag hatte Graf Andrassy eine einstündige Besprechung mit Ersteren, Dem Vernehmen nach wird in hiesigen Regierungs- kreisen die Zumuthung, Bosnien durch österreichische Truppen besetzen zu lassen, lebhaft zurückgewiesen. — 26. April. Die ungarischen Minister baben dem Kaiser heute über den Erfolg der Partei e Besprechung in Pest Bericht erstattet. Hierauf wurde Graf Andrassy zum Kaiser be⸗ schieden. Die Conferenz wird morgen fortgesetzt werden. Dem Vernehmen nach ersuchte Tisza dem Kaiser wiederholt um seine Entlassung, die der Kaiser aber verweigerte. Die Verhandlungen zwischen den beiden Ministerien dürften noch längere Zeit dauern. Belgien. Brüssel, 26. April. In der Repräsentantenkammer interpellirie Berge wegen der Offiziere, welche von ihrem General ob ihrer Theilnahme an einem Civil-Begräbniß getadelt worden sind. Nach einer sehr leidenschaftlichen Verhandlung, in welcher Bara von der Linken den Ministern in den stärksten Ausdrücken ihre Unterwürfigkeit unter die Befehle des Episcopats vorwarf, erklärte schließlich der Kriegsminister, Offiziere könnten wegen Teilnahme an einem Civil- Begräbniß nicht dienstlich getadelt werden. Großbritannien. London, 25. April. Der Prinz von Wales ist heute in Madrid ein⸗ getroffen und von dem König, den Ministern und dem englischen Gesandten Layard am Bahnhofe empfangen worden. 5 Spanien. Madrid, 26. April. Die Cortes genehmigten die drei ersten Artikel der neuen Verfassungs- Vorlage. Italien. Rom. Ueber die Haltung der Regierung gegenüber den Eisenbahn⸗Conventionen wird gemeldet, das Minsterium werde bei Be⸗ rathung der Vorlagen in der Kammer das Prineip aufrechterhalten, daß der Staat sich nicht direct mit der Exploitirung des ganzen Eisenbahnnetzes befassen dürfe. Türkei Konstantinopel. Die„Agence générale russe“ meldet: Es find Unterhandlungen im Gange, um einen Waffenstillstand von 4 bis 6 Wochen zu Stande zu bringen; während dieser mit Lebensmitteln versorgt werden. Die türkischen Behörden werden sich mit den Führern der In— surgenten über die Garantien, betreffend Durch— führung der Reformen, besprechen. Aegypten. Kairo. Wie aus Massuah hier- her gemeldet wird, haben die egyptischen Truppen in Abessynien den Rückmarsch nach Egypten angetreten. 1 v. Friesen, indem es versichert, der Rücktritt finde zwischen dem Lande und dem Fürsten herbeiführen wird, ist es sehr zweifelhaft, ob eine beschlußfähige Sitzung der Abgeordnetenkammer wurde der Ge⸗ setz-Entwurf, betreffend die pfälzischen Eisenbahnen, Zeit würde die Festung Niksie von Montenegro . ö . en be. — — 2 ß f ich schasllie Mauch n Ju ternet von de una de la nd wi du Ernennung und Rettort 1* 8 dellogen. , 85. April 9766 t n den haben, bier ein⸗ Andraßz Erstrren. * 1 Kigitrungs⸗ d türmtichisch⸗ itrutgritsen. den Aimistr Erselg tir 1 erfattil Keiser be en ferigtsetzt zu Tiga il. In dn Serge pegel tal ob ihrer briß gtladelt desschestlichen det Linlen Adriden ibte 1 Episcepan antgtuintftt, nen Cissl rerten „. April. Kart kin Niitert und a behrhes 7 Ayl Die Artikel der ballag del Cesvenlie nt t bel 0 „ tat pri 0 d Ferbehenche Aus Stadt und Land. Friedberg. Unserem vor anderthalb Jihren durch den Tod von uns geschiedenen Lehrer Störger hat die Liebe und Dankoarkeit seiner ehemaligen Schüller ein Denk- mal ertichtet und dieser Tage auf seinem Grabe aufgestellt. Es bleibt in treuem Gedächiniß und lebt for! in den Herzen derer, die ihn gekannt, die mit ihm verkebrt und auf die er einen erziehlichen Einfluß gehabt, was der schlichte, edle Mann durch Gewissenbaftigkeit, Pflichttreue und Tüchtigkeit geleistet. Ueber 36 Jahre war ler an der Schule Fiiedbergs thäig und gerichte ihr zur Zierde, 24 Jahre lang berief ibn das Vertrauen der Behörde zur Visitation der Schulen des Kreises in die Kreis⸗Schul— commision. Er wer jahrelang Mitglied des Kirchen vorstandes. Den Gesangverein„Liederkranz: leitete er beinahe ein Vierteljihehundert in ruhmpoller Weise. Der Großberzog ehrte seine Verdienste durch eine Ordens— auszeichnung. Neben seiner dienstlichen Wiklamkeit und der E⸗füllung freiwellig übernommener Verpflichtungen genoß Störger ein ungetrübtes Familienglück an der Seite seiner treuen Gattin, die ihn so ganz verstand und nach seinem Wesen zu behandeln wußte. Seinen Schülern aber, die ihrem würdigen, unvergeßlichen Lehrer ein Denk- mal errichtet, gereicht dies zu hoher Ehre. Friedberg. Bei der am 23. d. M. auf dem Schwalheimer Sauerbrunnen stailtgebabten Versammlung des landwirtbschafilichen Wandercasino's für den Kreis Friedberg stellte Hofgerichts⸗Advoket Curtman solgende Resolutionen auf, welche von der zahlreichen Bersammlung allgemein angenommen wurden: 1) Eine Reform der Mobiliar ⸗Feuer⸗Versicherungs- Verträge in der Richtung, daß solche einfach auf den Grundsatz von Treu und Glauben zutückzuführen seien, ist dringend geboten. 2) Von landwirih⸗ schaftlichem Gesichtspunkte ist insbesondere volle Freizügigkeil, Pauschal⸗ und Maximal- und Minimal.Versicherung nach den Jahreszeiten und auf Grund von Wirthschaftsbüchern, ferner Enischeidung durch Schiedsgerichte, und Bildung von Versicherungs⸗Berbänden anzustreben. 3. Die Ver— sammlung schließt sich den hierauf gerichteten Bestrebungen des landwirthschaftlichen Vereins und des Verbands der landwirthschaftlichen Consum⸗ Vereine vollständig an. WDarmstad!. Zwei Wilddiebe, Vater und Sohn, dringend verdächtig des Mordes durch Erschießen eines Försters im Lorscher Walde sind bier eingeliefert. Die rasche Entdeckung der Mörder wurde herbeigeführt durch den am Orte der That aufgefundenen Pripierpfropfen des Schusses, der ein ausgerissenes Stück aus dem bekannten Starkenburger Boten ist, das genau zu dem Exemplare paßte, welches sich bei der gerichtlichen Untersuchung im Hause der Wilderer vorsand.— Der in seinem Dienste Er⸗ schossene hinterläßt eine Willwe und fünf unerzogene Kinder. Groß⸗Gerau. In Berkach bei Groß Gerau haben sich in Zeit von zehn bis zwölf Jahren zuerst der Vater, dann ein Sohn und jüngst wieder ein Sohn, welche in den günstigsten Verhältnissen lebten, auf dem Speicher an longationen war zu ca. 3½% offerirt. Gegen Schluß gestaltete sich die Tendenz auf nachgebende Berliner Nolir— ungen wieder matter. Man wollte die Mattigkeit des Berliner Platzes durch Gerüchte über neue für die Türken nachtheilige Kämpfe in der Herzegowina motivlten. Es wurden gebandelt: Crebitactien zu 118—117¼— 118 ¼ und 118⅜ per comptant und schließlich zwischen 115½ und 116 per Medio, Staatsbabnactien zu 228¼—228 bis 229¾ per comptant und zu 227½ per Medio, Lombarden zu 76 und 77½ per comptant und zu 76 per Medio, Oesterr. Bahnen waren meist höher. Deuische Bahnen zeigten sich anziehend. Banken blieben ziemlich stabil. Oesterr. Nationalbank stiegen 16 fl. Deutsche Effectenbank etwas besser. Von Staalssonds Oesterr. Renten, Ungar. Schatzbons und Russen höher. Amerikaner sest. Priori⸗ lälen ziemlich preishaltend. Loose steigend. Von Wechseln Wien 1 Mark 80 Pf. tbeurer. demselben Balken erbängt. Allerlei. Caub. Die noch jüngst von hier gebrachte Nachricht über ein sehr bedeutendes Vorrücken des Berges und eine erneut verfügte Räumung einer großen Anzahl Häuser war völlig unrichtig. Die Messungen der letzten zehn Tage haben im Gegentheil eine Abnahme der bisherigen Be— wegung festgestellt und es ist nicht ein Haus weiter ge⸗ räumt, sondern nur in einem Falle angeordnet worden, daß ein geräumtes Hus nicht, wie es geschehen, wieder benutzt werden sollte. Klausenburg. Ein Telegramm vom 26. April Geld⸗Cours. meldet, daß die siebenbürgische Stadt Klausendurg in Frankfurt am 27. April 1876 Flammen stebht. Bel Abgang der Meldung lagen bereits 0 mehr als hundert Häuser in Asche. rden z, ie Rouen, 25. April. Das Tbéasre des Arts siebt in Holländische fl. 10⸗Stücke 2 12 5 Flammen; auch die benachbarten Gebäude brennen. Mehrere Ducaten. M 9 50—55 Personen sind umgekommen, einige verwundet Ducaten al marco 1 9 57-62 20-Frankenstücke 8„ 16 19—23 Handel und Verkehr. Englische Sovereigns„ 20 35—40 Frankfurt, 26. April. Der heulige Heumarkt war Russische Imperiales 3„ 16 68—73 gut, der Strobmarkt aber schlechl befahren.“ Heu kostele Dollars in Gold 8„ 14 16—19 per Centner je nach Qualität M. 4.20—5, Stroh per Centner M. 4.50—5. Butler im Großhandel das Pfiund 91 Pig. bis 1. M. im Kleinhandel das Pfund M. 1.14. bis 1.26, Ober⸗ und Nieder- Tafelbutter M. 1.37. Eier das Hundert M. 4.70.—5.50 ternheim sind ber un im Detail 5 bis 6 Pf. per Stück. Spargeln 94 Pf. per Pfd. durch die Großb. Bürger Mainz, 27. April. Producten-Markt. Waszen pet Mai Wölfersheim 54 M. 20.90, per Juli 21.40. Roggen per Mai 15.40, per 61 Pf. Hoch⸗Weisel 80 M., Ober Wöll Juli 15.65. Hafer per Mai 18.—, per Juli 17.65. Dorheim 47 M. 25 Pf., Ober-Mörlen 164 M. Büdes⸗ Nüböl per Mai 32.70, per October 33.25. beim 116 M. 52 Pf., Söbel 48 M. 25 Pf., Beyenheim 21 M. 45 Pf., Petterweil 104 M., Friedberg weiter 2 M., D. Frankfurt a. M., 27. April. Die seste Tendenz von der Redaction des Oberbeffüschen Anzeigers 300 M. gewann im gestrigen Abendgeschäft noch mehr an Intensität Summa 1151 M. 83 Pf. Früher kimen ein(siehe Oberh. und blieb auch im größten Toeile des heutigen vörsen⸗ Anzeiger N.. 48 und Nr. 49) 1757 M. 16 Pf. und verkehrs in Permanenz. Maßgebend für die eingetretene 547 M. 87 Pf.(nicht 98 Pf.)= 2304 M. 24 Pf. Besserung waren die fortgesetzten Deckungskäuse, die be- Zusammen: 3456 M. 7 Pf. Hiervon gingen unterm sonders heute am Ullimotage sich sehr umfangreich ge. 21. April an Großb. Kreisamt Bingen ab 1750 M.; stalteten. Es stellte sich ein beträchtlicher Stückmangel heute als zweite Sendung 1700 M. Rest 6 M. 7 Pf. beraus, in Folge dessen die Deportsätze erheblich in die Friedberg den 2. Aprit 1876. Höhe schnellten. Für Creditactien und Staalsbabnactien Klietsch. Fink. wurden je ca. 1 Mark Deport bewilligt. Geld für Pro- Kreis-Assessor. Kreiskasse-Rechner. Für die Wasserbeschädigten zu Heidesheim, Ingelheim und Groß⸗Win⸗ s weller eingegangen: Gesammelt meisterejen: Staden 48 M. 80 Pf., 45 Pf., Nieder- Florstadt 105 M. siadt 62 M. 50 Pf., Musterschule zu Kriedberg. 1434 Die Aufnahme der nunmehr schulpflichtig ge— vordenen Kinder für die mit Beginn des neuen Schul— jahres zu eröffnende gemeinsame Mnusterschule dahier findet nächsten Dienstag den 2. Mai, Nachmittags 2 Uhr, auf dem hiesigen Rathhause statt. Indem die betreffen— den Eltern hiervon in Kenntniß gesetzt werden, ist noch darauf aufmerksam zu machen, daß dabei die Impfscheine der aufzunehmenden Kinder vorzuzeigen sind. nicht in Friedberg gebornen Kinder empfiehlt es sich außerdem einen Zettel mitzubringen, worauf der Name der Eltern(oder Vormünder) und des Kindes, sowie ver Geburtstag des letzteren verzeichnet ist. Friedberg, 28. April 1876. Bitsch, Oberlehrer. Anmerk. Schulpflichtig find diejenigen Kinver, welche mit dem J. Mai das 6. Lebensjahr vollendet vaben; geistig und körperlich nicht unreife Kinder, welche is zum 30. September d. J. das 6. Lebensjahr vollen⸗ en, dürfen auf Wunsch der Eltern aufgenommen werden. Schulgesetz Art. 20. Glossen S. Der Magdeburger Verband fürchtet sich (ber doch davor, daß die Conferenz vom L, Juni etwas Zweckmäßiges zu Tage bringen Röchte, und rechnet auf das kindliche Ver⸗ bauen, daß er es in diesem Falle benutzen erde Das wäre nun ganz plausibel ge— gesen, wenn die Magdeburger Gesellschaft de Conferenz abgewartet hatte. Das ging feilich nicht an, denn dann würde der ganze Jerband nicht zu Stande gekommen sein, gelmehr sich als überflüssig und als Magde— bürger Spekulation erwiesen haben. Jetzt i die Aussicht, die Resultate der Juni— Lonferenz zu benutzen, natüllich vergeblich. der soll man den Vertrag, auf welchen e bereits geschlossenen und durch Reverse Voraus herbeigeholten Versicherungen be— hen, umwerfen? U. A. W. G. (p. 697.) Für die zu verkaufen bei (selbstgekeltertex) in kleinen Gebinden presswürdig zu verkaufen. Ingelheim. Strümpfchen, Höschen, Schürzchen und Corsettchen. 1407 empfiehlt sich Katharina Nees, Bahnhofstraße. Im Verlage von Carl Bindernagel in Friedberg erschien: Der Stundesbeante im Großhetzogthum gessen nach dem Reichsgesetz vom 6. Februar 1875. Dargestellt von Otto Pistor, Landrichter zu Friedberg. Preis: 1 Mark 20 Pfennig. Das Werkchen ist eine praktische Erläuterung und Anleitung zur hat, außer für die Standesbeamten selbst und deren Stelloertreter, Interesse für Jeden, den sein Amt oder Beruf in irgend eine Beziehung zu dem Standesbeamten bringt. Gegen directe frankirte Einsendung des Betrages erfolgt directe frankirte Uebersendung des Werkchens. Außerdem kann dasselbe durch jede Buchhandlung bezogen werden. Eintracht macht stark! T In die Mathildenstiftskasse zu 14h bt, abe Sant dn aon, kümkeee Ji gal Friedberg werden Einlagen zu gehabte Wahl eine ulvorstandes unserer Gemeinde 0 Zinsen augenommen. Groß⸗Karben. Erwählt hierzu wurde ein Mann, wenn 6 taunene Bettstellen auch nicht höheren, so doch niederen Standes(Maurer preiswürdig bei Schreiner Leyerzapf, Vorstadt. Standesbuchführung und 1404 handlanger), der natürlich sich in seiner Jugendzeit die nöthigen Kenntnisse zum Leben erworben hatte. Ich fühle mich deßhalb gedrungen dies an dle Oeffentlichkeit 1425 zu bringen, mit dem Bemerken an Alle, daß oft unter. 8 ö dem blauen Kittel das beste Herz schlägt und in den 1400 Ein tüchtiger Schweizer wird gegen hohen niederen Stufen der Menschheit sich oft mehr Verstand Lohn gesucht. Eintritt sofort. Näheres bei der Expe⸗ regt, wenn er nur zur rechten i werden könnte. dition d. Anz. Groß Karben den 2. April 187g. 5 1389 Für eine kleine Familie wird ein braves Dienst⸗ Manrermeister Schinz. mädchen gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Anz. N 12215 Ctr. gutes Heu 1383 Ein gesitteter Junge, der die Wirthschaft erlernen will, gesucht zu baldigem Eintritt in die Restauration Auton Sang 8. J. Lenz am Bahnhof zu Gießen.(H. 6969.) in Fauerbach b. Fr. Eine freundliche Wohnung 187 4r Jugelheimer 4440 um ipeiten. Stock, bestehend aus 5 Zimmern, Klebroth⸗Wein 2 Geräthestuben mit abgeschlossenem Vorplatz) Magd⸗ kammer und mit allem nöthigen Zubehör ist zu vermiethen und kann bis Juni bizogen werden bei N Louis Leopold, Kaiserstraße 56. Confirmanden-Hemden. 1427 L Wetterhahn, Kalsertraße. 3 bis 4 tüchtige Austreicher finden gegen hohen Lohn sofort Arbeit bel Ang. Höpfner, 1431 Bad-Nauhelm. ö 1 1432 1402 Näheres bei Ph. Hofmann in Ober⸗ (bp. 506) Kinderhemdchen, 1428 L. Wetterhahn, Kaiserstraße. Im Bettfedernreinigen, sowohl in hiesiger Stadt, als auch über Land, 144m Unsere Fabrikation von patentirten Sparkochherden in Eisen und Fayence, seit Jahren schon bestehend, hat sich einer selchen Aufnahme in allen 1435 Gegenden zu erfreuen, daß die stets vermehrte Nachfrage das beste Zeugniß für deren Vorzüglichkeit, Heizungsersparniß, Bequemlichkeit zc. bietet. Wir enthalten uns deßhelb füglich jeder weiteren An preisung derselben indem wir nur noch bemerken, daß wir den Alleinverkauf derselben für den Kreis Friedberg, wie schon seit Jahren, auch fernerhin den 2 N 5 Herren David Groedel Söhne in Friedberg überwiesen haben. Darmsta dt. Gebr. Roeder. Einem geehrten Publikum von Friedberg und Umgegend 7 H 51 die ergebene Anzeige, daß ich eine große Sendung Modell 5 lte, Blumen, Federn, Negligé⸗Hauben, 7 1 und andere Nouveautés von Paris Garnituren, Gürtel aan hebe Indem ich die geehrten Damen zur gefälligen Ansicht einlade empfehle mich mit aller Hochachtung. Elise Hanau, vis-à-vis der Post. N* Handelsverein. 1419 General-Versammlung Samstag den 29. April, Abends 8 Uhr, im oberen Local der Henn'schen Brauerei zur Reichekrone. Tagesordnung. 1. Rechenschafts Bericht. 2. Die localen Verhältnisse des Post- und Eisenbahn-Personen Verkehrs 3. Wechsel-Incasso durch die Post. 4. Neuwahl des Vorstandes. Die Mitglieder und Freunde des Handelsvereins sind höflichst eingeladen. Für den Vorstand: Carl Seriba, Vorsitzender. Meine kaufmännischen Curse für einfache und doppelte Buchführung, Correspondenz, Rechnen ꝛc. beginnen am 1. Mai tc. 1438 J. Heß, Lehrer. Mayer J. Hirsch empfiehlt das Neueste in Damenkleider-Stoffen, Cachemir-Jaquets, Vollmanns& Talmas, schwarze französische Seidenzeuge(laille& gros grain), sowie Tuch und Bukskings für Herren; und Knaben-Anzüge. Ferner Leinwand, Bettzeuge, Bettfedern, Teppiche, Regenschirme mit neuester Vorrichtung u. s. w. in großer Auswahl und zu billigen Preisen bei bekannter reeller Bedienung. 1335 Strohhüte, angekommen, in neuester Fagon, verkaufe diesen Sommer extra billig und bitte um Nen geneigten Zuspruch. Friedberg. Heinrich Diehl, Usagasse. O. M. Wittig, Karlsstraße neben der Post in Bad-Nauheim, empfiehlt zur bevorstehenden Saison sein vollständig assortirtes Lager in Golde, Silber⸗ und Neusilber⸗Waaren, goldnen und silbernen Herren- und Damen-Uhren, Ketten nc. Reparaturen werden unter Garantie ausgeführt.— Preise reell, 1422 Transportahle Kochher de mit Chamot⸗Ausfütterung, 1262 von mir selbst gefertigt und aufgestellt, übertreffen in Bezug auf Eleganz, Leistungsfähigkeit und Kohlenersparniß alles bis jetzt in diesem Fach Dagewesene. 1401 1406 Vereins wird demnächst eine Verloosung stattfinden um Geschenke gebeten. Der Vorstand. Zur Entgegennahme von Geschenken sind bereit: Frau Geheimerath Trapp. Frau Kaufmann Huber. Frau Prof. Köhler. Frau Adv. Jöckel. sind in schoͤner Auswahl zu den billigsten Preisen zu haben bei Wilhelm Söllner, 1420 Spenglermeister. 1437 Die Eröffnung meiner Sommer- Curse für gründliches Erlernen des Kleidermachens(inner⸗ halb 4 Wochen) findet am 1. Mai d. J. statt. Frau Lehrer Heß. werden billig und geschmackvoll ausgeführt bei Amanda Eich. Das Neueste in Sonneuschirmen und Strohhüten bei L. Backes. Putzarbeiten werden schnell und geschmackvoll ausgeführt. Großes Lager in Herrenhemden; auch können dieselben nach Maß schnell angefertigt werden. 1426 L. Wetterhahn, Kaiserstraße. 1429 Große Auswahl in Corsetten, Kragen und Manschetten, Handschuhen, Taschentüchern, Sonnenschirmen, Strohhüten und allen Sorten Sommerpantoffeln billigst bei es Seschwißer Schiene Aufbewahrung a Pelzwaren jeder Art unter Garantie. J. Koob, Hut- und Kappenlager. Kinderwagen, neuster Construktion, welche ganz grade laufen und ver⸗ 1175 876 Sorten bei Jos. Hoffmann. Herrenhemden, 146 feine Einsätze, Vorhemden, Taschentücher, Strümpfe, weiße Unterröcke, Kragen, Wanschetten äußerst billig bel K. Friedrich. Saaterbsen und Wicken 1444 empfiehlt zur bevorstehenden Aussaat W. Goekus in der Vorstadt. Kasseler Pferdeloose zu haben bei Jos. Butzbach. 1415 Prima holl. Vollhäringe, Marinirte Häringe, Speckbückinge 1395 bei Wilhelm Fertsch. N eder Art werden rasch und billi Pumpen gelle Karl Neuß, eien Bibers und Mufchen wenne in eee e Steyr. Rothklee 1281 nächste Tage wieder ein bei Friedr. Hilbrecht Wittwe, Wilh. Goekus in der Vorstadt. Evangelische Gemeinde. Misericordias. Pfaxramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Vormittags 10½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Baur. Ich unterhalte von diesen ganz vorzüglichen Herden ständig Lager und werde an mich er— gehende Bestellun gen prompt und billigst ausführen. Max Henckel, Mechanikus. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 18, Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Schwabe. Zum Besten des Gustav Adolf ⸗Frauen⸗ und werden die Mitglieder und Freunde des Vereins 15 — e 1436 Das Neueste in Hüten jeder Art; Putzarbeiten besserte Räder haben, in Auswahl bis zu den feinsten in bekannter seidenfreier Waare trifft bestimm Kirchliche Anzeigen für Friedberg.“ Gottesdienst in der Stadtkirche! Gottesdienst in der Burg kirche! Verantw. Red.: Carl Bindernagel. ö Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Praktischer Rathgeber Nr. 4 und eine Beilage.) 3 E Belt up bing Belt Da Ober guf de Ind 2 Schw hidien el d fie sähigk lang aufzuf