pahl erm— Dienstag den 29. Februar. M. 26. berhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Kriedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblakte ist zu publiciren: Nr. 9. Berggesetz für das Großberzogthum Hessen betreffend. Friedberg den 25. Februar 1876. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 8 Betreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. ü Die Ibnen zukommenden definitiv abgeschlossenen Gemeindevoranschläge für 1876 mit den dazu gehörigen Aktenstücken haben dei Jbnen zurückgebliebenen Exemplare denselben gleichgestellt und in Ihre Gemeinde Einnehmern nach Vorschrift des§. 17 der Instruction für die Aufste 1874 sofort einzuhändigen und diesen aufzugeben, Betreffend: Die Fortbildungeschule. hiernach ihre Handbücher für 1876 festzustellen. 38 Tage nach Empfang der Voranschläge uns anzeigen. Anweisungsregister die sestgesetzten Summen eingetragen worden sind, lung und Revigon der Voranschläge der Gemeinden vom 20. October Die Erledigung vorstehender Aufträge wollen Sie Friedberg am 27. Februak 1876. Sie, nachdem die den ra Friedberg den 24. Februar 1876. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg * unbegründeten Anträgen über früheren Schluß desselben zu verschonen. a Zugleich empfehlen wir Ihnen, zum Schlusse des Unterrichts, Prüfung abhalten zu lassen, wozu, außer den Schul- mögen, und wodurch das Interesse für diese Anstalt in der Gemeinde geweckt wird. N Den Ihnen hierbei von den Lehrern vorzulegenden Rechenschaftsbericht und Einzelnen wollen Sie uns mit dem Bericht über den Schluß der Schule, unmittelbar nach letzterem, vorlegen. enn nicht bis Ende, so doch bis Mitte März andauern zu la und Ortsvorständen insbesondere die Eltern und Lehrmeister der an sämmtliche Schul- und Ortsvorstände des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben im Oberh. Anzeiger(Nr. den Unterricht in der Foctbildungsschule, wie auch das hohe Ministerialausschr s vorschreibt, wo die Verhältnisse es irgend gestatten, w 121 vom 14. October 1875, pos. 1) beauftragen wir Sie biermit, eiben vom 13. Juli vorigen Jahres zu Nr. 11007(Absch. II., 1) ssen und uns mit zu einer geeigneten Stunde, durch die betreffenden Lehrer eine öffentliche Knaben eingeladen werden über Leistungen und Fortschritte dieses Unterrichts im Ganzen r a Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier⸗ nungsblatt Nr. 10 enthält: I. Bekanntmachung, die Abänderungen und Ergänz⸗ ungen der Telegrapben-Ordnung für das Deutsche Reich wom 21. Juni 1872 beueffend. II. Uebe rsicht der für das Jabr 1876 zur Bestreitung ger Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Offenbach genehmigten Umlagen. — Das Verordnungsblatt für die evangel. Kirche des Großberzogthums Hessen Nr. 2 ent- (hält: 1) Kirchengesetz, die Geschäftsordnung für die evang. Landtssynode betr. 2) Kirchengesetz, wie Eintheilung der evang. Dekanate betreffend. 3) Dienstnachricht. 4) Ordensverleibung. 5) Con- tuͤrrenz-Eröffnungen. 6) Sterbfall. Darmstadt. Militär⸗Nachricht. v. Wede⸗ stind, Rittm. z. Disp., zuletzt aggr. dem 2. Großh. (Leib-) Drag. Regt. Nr. 23, mit seiner bisher. Pension nebst Aue sicht auf Anstellung im Civil dienst, Glock, Hauptm. z. Disp., zuletzt aggr. dem 4. Großh. Inf. Regt.(Prinz Carl) Nr 118, mit seiner bish. Unisorm der Abschied bewilligt. Becker, Major und etatemäßig. Stabsoffizier im 2. Großb.(Leib-) Drag Regt. Nr. 24, zum Commandr. des Ulan.-Regts. Nr. 4 ernannt. Frhr. v. Esebeck, Major und Eecadr.⸗Ehef. in dems. Regt. zum etatem. Stabsoffizier in diesem Regiment ernannt. Frhr. Roeder von Diersburg, Pr.-Lieut. von wemselben Regt. unter Entbindung von dem Com- mando, ale Ab jud. der 21. Kavallerie-Brigade, zum Ritimeister und Escadr.⸗Chef befördert. Frhr. won Langermann und Erlenkamp, überzähliger Pr.⸗Licut, von dems. Regt. in die vakant gewordene Pr. Lieutenantsstelle eingerückt. — Ueber das Schicksal der Reglerungsvor⸗ 4 lage wegen Ankaufs der Oberhessischen Eisenbabhnen im Landtag läßt sich noch nichts Bestimmtes voraussagen. Soviel scheint klar zu sein, daß die Actionäre der Obechessischen Bahn bei der Abtretung an den Staat keinen Schaden leiden. Für 25 Stück Actien à 600 M., also im Nomjnal— werth von 15,000 M., welche bei einem Durch- schnittscours des letzten halben Jahres von 72pCt. einen Courswerth von 10,800 M. repräsentiren, sollen von dem Staat 24 Stück 4prozentige Ob- ligationen à 500 M., also im Nominalwerth von 12,000 M. gegeben werden, deren Courswerth nach dem Durchschnittscours von 98pCt. 1,760 M. beträgt und folglich den Werth der dafür hin- gegebenen Actien um 960 M. übersteigt. Berlin, 25. Febr. Das Abgeordnetenhaus erledigte die zweite Lesunz der übrigen Pofitionen des Etats des Ministeriums des Innern, die un— des Handels-Ministers. Die Positionen über die Baugewerbe- Academie, die polytechnische Schule und die Gewerbe- Schulen wurden zu weiterer Vor- prüfung an die Budget-Commission überwiesen. — 26. Febr. Im Abgeordnetenhause stand beute der Gesetzentwurf über die evangel. Kirchen- verfassung zur ersten Berathung. Auf der Redner— liste waren 14 Redner gegen den Entwurf, 16 dafür eingeschrieben. Im Laufe der Debatte nahm der Cultus minister Falk in Erwiederung gegen den Abgeordneten Virchow das Wort: die Vorlage stehe nicht in Widerspruch mit der Versassung, sei vielmehr ein Ausfluß derselben; die Regierung werde nicht die Hand dazu bieten, daß die General spnodalord nung als solche durch Staatsgesetz ge— ändert werde, und müsse einer Veränderung der aus den Provinzial- und Kreisspnoden her vorgehenden Zusammensetzung der Generalspnode ihren Wider: spruch entgegenstellen. Ferner betonte der Minister, daß eine Ablehnung der Vorlage viel Unzufkieden— heit im Lande schaffen werde; in dieser Beziehung sei die Gefahr keine geringe: die„Kreuzzeitung“ sehne die Ablebnung berbei, um ihrer Partei zum Wachsthum zu verhelfen. Es lei höchste Zeit gewesen, der Kirche diese Verfassung zu geben; deßhalb habe der Minister diese Rlesenarbeit übee— nommen. Auch sei die Verfassung die liberalste, die jemals für die evangellsche Kirche gegeben verkürzt bewilligt wurden, desgleichen den Etat worden; werde sie zurückgewiesen, so sei die Er- langung einer solchen vielleicht nie mehr möglich. Der Gesetzentwurf habe als bereits geltendes Kirchengesetz bier im Hause eingebracht werden müssen, andernfalls würden ihn die Parteien bis zur Unbrauchbarkeit entstellt haben. Berlin. Für den Vorfitz im Reichsgesund⸗ beitsamt ist nunmehr, wie aus guter Quelle ver- lautet, Oberstabsarzt Dr. Struck definitiv auser seben. Bereits vor einiger Zeit wurde derselde bekanntlich als Candidat für diesen wichtigen Posten genannt. — Die„Volks-Zeitung“ schreibt:„Auf das Gesuch des Grafen Arnim, die Vollstceckung der gegen ihn erkannten Haft seines leidenden Zustandes wegen auszusetzen, dat das Kammergericht dem- selben jetzt, im Gegensatz zum Stadtgericht, eine dreimonatliche Frist gewährt.“ Die„Dresd. Nach.“ wollen erfahren daben, daß Graf Arnim sich in tiefstem Geheimniß von Florenz nach Berlin be— geben habe, um seinen todtkranken Sohn noch ein- mal zu seben. Man vermutbe, daß die Bitte des Grafen Arnim um einen Geleits-Brief nach den bestehenden Gesetzen nicht gewährt werden konnte, daß aber die Polizei Ordre erhalten habe, den Aufenthalt Arnim's zu igneriren. Ob die letztere Annahme richtig ist, sei dahin gestellt. Das„Berliner Tagblaft“ berichtet, daß Arnim von Berlin bereits wieder abgereist sei und die Hoffnung mitgenommen babe, daß allen mensch⸗ lichen Berechnungen nach eine Gesahr sur das Leben seines Sohnes kaum noch vorhanden ist. e 26. Febr. Der„Reichsanzeiger“ kommt beute nochmals auf den Artikel des„Düsseldorfer Anzeigers“ über die angebliche Nichtberücksichtigung der beimischen Industrie dei den Lieferungen für die Staatsbahnen zurück und erklärt nunmehr in den Stand gesetzt zu sein, auch die Behauptung, wonach der Draht zu den Reichstelegrapben aus dem Auslande bezogen werde, als jeder Begrün- dung entbehrend zu bezeichnen, 9 0 1 1 1 ** g(Hameln Springe⸗Eldagsen) stattgehabten Reichs Hannover. Nach Meldung des„Hannoverschen Courier“ bat bei der im hannoverschen Wahlkreise tagsersaßzwahl an Stelle dee verstorbenen Abg. Brande(national.) der Candidat der partieula- ristischen Partei v. Lenthe 7763, der Candidat der nationalliberalen Partei Promme 6359 Stimmen erhalten. N Kassel. Von unterrichteter Seite wird versichert, daß der neu bestellte katholische Straf- anstalts-Geistliche Jost dahier eine für genügend befundene Unterwerfungs Erklärung abgegeben habe. Fulda. Die Verlegung des seither hier garnisonirenden Füsilier Bataillons nach Hanau foll nunmehr definitiv beschlossen stin; es hängt damit die Uebersiedlung der Unterossiciers Schule von Biebrich hierher zusammen. Dieselbe wird jedoch nicht, wie früher einmal angedeutet wurde, in das ehemalige Franziskaner-Kloster am Frauen- berge, sondern in die Caserne verlegt werden. Limburg. Der Bischof ist, wie der„Nass. Bote“ mittheilt, der wegen Nichtbesetzung erledigter Pfarreien angedrohten Strafe von 6000 Mark verfallen, und es sind ihm weitere 7500 Mk. in Aussicht gestellt, wenn bis zum 15. März die betreffenden Pfarreien nicht besetzt sind. Frankfurt. Das Project eines Canals die Abtrennung des ungarischen Theils des Süd- von bier bis Mainz ist aufgegeben worden, weil es den Interessenten nicht gelungen ist, das zur Aus- führung des Unternehmens neben der in Aussicht gestellten Staats Beihülfe erforderliche Capital aufzubringen. An Stelle des projectirten Canals soll aber eine durchgreifende Correction des Maines auf der genannten Strecke platzgreifen, und es ist bereits eine detaillirte Ausarbeitung dieses Planes angeordnet worden. Behufs besserer Schiff barkeit des Maines soll ein Nadel-Wehr mit seitwärts liegenden Schleusen erbaut, und in Frankfurt selbst der Wasser Spiegel nach Bedürfniß ge⸗ hoben werden. München, 25. Februar. In der heutigen Sitzung der Abgeordneten-Kammer beantwortete Minister⸗Präsident v. Pfretzschner die Freitag'sche Interpellation in sehr ausführlicher Weise und erklärte schließlich:„Die bayerische Regierung wird sür die bayerischen Bahnen den Standpunkt ihres Reservats-Rechts wahren; sie denkt nicht an die Abtretung derselben an das Reich; auch der Centralisirung der außerbayerischen Bahnen wird die bayerische Regierung auf dem durch die Reichs- verfassung gestatteten Wege entgegentreten. Hier- auf schritt die Kammer zur Präsidenten- Wahl und wurde der bisherige Präsident Frhr. v. Ow und der bisherige Vicepräsident Appellrath Kurz mit 78 gegen 73 Stimmen wiedergewählt. Beide nahmen die Wahl an. Karlsruhe. Die nationalliberale Kammer- Mehrheit wird dieser Tage an die Regierung die Anfrage stellen, ob sie unter den vorwaltenden Umständen einen längeren Fortbestand der jetzigen Organisation der oberßen katholischen Kirchen- Behörde zu Freiburg für ersprießlich erachte. Die Interpellation hat den Zweck, die Auflösung des dortigen CapitelsVicariats herbeizuführen und die Möglichkeit einer Erzbischofs Wahl an- zubahnen. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 25. Feb Im Abgeordnetenhause überreichte der Justizminister unter allgemeinem Beifall des Hauses den Ent- wurf zu einer neuen Civilproeeß Ordnung, indem er denselben zugleich kurz beleuchtet. Der„Volks- freund“ meldet: Der neu ernannte Fürst Erzbischof von Wien begibt sich in der ersten Hälfte des Monats März auf kurze Zeit nach Rom. — Die„Wiener Zeitung“ bringt folgendes Erkenntniß:„Das k. k. Ministerium des Innern hat unterm 17. Februar 1876 der in München erscheinenden Zeitschrift„Der Volksfreund“ und der von Ernst Keil in Leipzig herausgegebenen Wochenschrift„Die Gartenlaube“ auf Grund des §. 26 des Preß Gesetzes den Post-Debit für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder entzogen“, und zwar wegen einer Reihe aus der Stokes nehmen den befriedigendsten Verlauf, Stokes Feder des Feuilletonisten Michael Klapp geflossenen und darf Nauheim nicht zurückbleiben; eine Stadt, welch Kranken Gesundheit spenden will, darf nicht fehlen, namen lich bei Vereinigungen zur Rettung von Menschenleben Eine Badestadt muß vielmehr mit Fleiß darauf bedach Aufsätze über Gödöllb und die Kaiserin, sowie über die Kaiserin Maria Theresia. Pest, 25. Febr. In der heutigen Sitzung der Deputirten-Kammer erklärte der Wen räside 18 i nterpellation des Abg. 17 A eee aich Angel le; din 15 Worles. So hofft man denn keine Fehlbitle 9 a un, indem man die Liste in Circulation setzt. Wig selbständige Bank zu errichten, in Zweifel stelle; eden bier vor einer ernssen Aufgabe, die als eine nasio die Bank⸗Frage könne unter vielerlei Modalitäten nale erscheint, weil sie in allen Gauen Deutschlands ung gelöst werden; mit der Schaffung eines Bank: 11 e warmes Entgegenkommen und Ver⸗ Gesetzes sei jedoch noch nicht die Bank selbst ne b 5 geschaffen.„Wir aber wollen die Bank und eee eee eee nicht das Gesetz“. Das Haus nahm diese Ant- gerichis in der Prooinz Oberhessen für das II. Quartal wort des Ministers zur Kenntniß. Hierauf gab l. J werden Montag den 3. April, Vormittags 9 Uhr, Tisza auf eine Interpellation Simonpi's die Er⸗ klärung ab, die Regierung könne das Maximum ihrer Forderungen in der Zollfrage zur Zeit nicht bekanntgeben; bald werde das Haus Alles wissen und dann urtheilen können. —„pPesti Naplo“ meldet: Die ungarische Regierung hat ihre Zustimmung zu der Trennung der Südbahn erklärt. Gleichzeitig ist g Schlißg. Wilheim Jochem, Bäcker in Laubach. N 2K a Weil IV., Occonom in Lang⸗Göns. der österreichischen und der ungarischen Regierung Aich aneleg in Due i in Muschenheim. Georg Schmidt, Landwirth in Echzell, Nach Genehmigung Friedtich Wagner, Müller in Gambach. Philspp Mogk II., u erwerben, von sich reden zu machen im besten Sing ziehungsweise des zum Stellvertreter desselben ernannten lichen Sitzung Großherzoglichen Hofgerichts dieser Provinz, worden: Heinrich Greb V., Landwirth in Hopfmannsfelb. Christian Seibert, bahnnetzes festgestellt worden. der Südbahn Convention mit Italien durch den Landwirth in Echzell. Ludwig Bücking, Rentner in Gießen. ungarischen Reichstag werden Commissionen Wet Aden Seyd, Hofgetichts-Advocat in 4 Jong 1 N 1 in, 1 dami, Bauunternehmer in Gießen. Regierungen beider Reichshälften die detaillitten Bürgerkneister in eich. Ludwig Frey, Müller in Lollar. Vorarbeiten Behufs Durchführung der Trennung Georg Geck, Beigeordneter in Melbach. Heinrich Coriss, Cheistian Meier, Müller in Schwal Rodheim. Jacob Stern, Fruchthändler in Rodheim. Karl Hammel, Wilhelm Klein, Registrator Müller in Lollar. Per- heim. Heinrich Jacobi IV., vornehmen. Frankreich. Versailles. Die manenz⸗Commission hat die Formalitäten festge: Vafswirlb in Düdels heim. stellt, unter welchen die seitherige Gewalt der in Büdingen. Joh. Christian Retter, Ellenwaarenhänodser Ratlenal-Versammlung auf die am 8. Mürz in Gießen. Jobannes Keßler VI., Schildwirth in Groß zusammentretenden neuen Kammern übergehen soll. Linden. Karl Emil Seriba, Buchhändler in Friedberg, Rense 2 ebr. Johann Peter Bickel, Landwirth in Heldenbergen. Johs, Großbritannien. London, 24. Febr Kuhl II., Branntweinbrenner in Dorf-⸗Gill. Leonhard Im Unterhause erwiederte Schatz ⸗Secretär Nocth⸗ Eldam, Müller in Allendorf a. d. Lumda. Conrad Hein— cote auf eine Anfrage Hartingston's: In Betreff rich Böckel, Landwirt in Düdelsheim.. der Tonnen-Gelder im Suez-Canal könne keines- 1 0 1 Febr. Heute wurde eine Person wegs eine Aenderung eintreten, bevor nicht der dacht n 70 Weben Witsch Khedive, die Pforte und die dabei interessirten See- aufgefundene Kind in den dorligen Abort geworfen zu Mächte eine solche erwogen und genehmigt hätten. haben. Polizeilicher Seits sind die eingehendsten Nach⸗ Die Verhandlungen zwischen Lesseps und Oberst sforschungen angestellt worden, denen die Ermittelung nun⸗ gen zwisch ssep ft mehr wahrscheinlich gelungen ist. Der Name der verhafteten werde demnächst nach England zurückkehren Auf—. * 1*„ 1 weitere Details jetzt einzugehen, sei nicht opportun. Allerlei. N 25. Febr. Das Unterhaus hat mit diner Frankfurt, 26. Febr. Der Main ist in fortwähren⸗ Majorität von 45 Stimmen die Ernennung einer dem Fallen begriffen. Der Pegel zeigt noch 12 Fuß königlichen Commission zur Vorberathung des von 310 0 ee in dire 990 9 g N a Auf- um r fuhr die erste Locomolive über dieselbe. 0 der Regferung erlassenen Circulars betreffs Auf immerbin langsame Sinken des Mainwassers bat seinen nahme flüchtiger Sclaven auf britischen Kriegs: Grund übrigens darin, das jetzt der Rhein höher steht schiffen gebilligt, lehnte aber einen Antrag ab, als der Main. i wonach das fragliche Cireular während der 2 N. 115275 den 40, Ang Ae Wan 5. ö N 8105 gegenwärtig an einem 40- un entim.⸗Geschütz, da — a.„.. die„Woolwicher Kinder“ ein für allemal aus dem Felde wird amtlich gemeldet: Acht Bataillone Carlisten 5 haben, nach mehrfachen blutigen Gefechten, sich (richtiger aus dem Wasser) zu schlagen und das Duell zwischen Geschütz-Ourchschlags Kraft und Panzer zum Ab⸗ geweigert, auf die königlichen Truppen zu feuern. Nach einer Depesche des General Martinez Cam- Landwirth in schluß zu bringen. Diese Ungeheuer sollen dann ihre „eherne Entrüstung“ bie auf 13 Kilomeler speien können. Man sieht die Vernichtungs-Civilisation macht enorme pos haben neun Bataillone carlistischer Truppen Forischriite. 1 unweit Pamplona sich ergeben. Aus Tokosa vom München. Die Bevölkerung Bayerns nach dem 25. wird gleichfalls gemeldet, daß die Carlisten Resultate der Volks-Zählung vom 1. Deember 1875 beträgt 4.970.000 Seelen(gegen 4,852,026 im Jahre 1871). Metz. Die in Nancy erscheinenden Blätter berichten einige Beispiele von der Dreistigkeit der Wölfe, welche während des dichten Schneefalls nicht nur in unserem Bezuk in die Gehöfte eindrangen und kleine Haustihiete raubten, sondern hart an der französischen Grenze sogar Menschen anfielen. Beispielsweise wurden drei Kinder, welche von dem bei Mars⸗la-Tour gelegenen Dorfe Hon ville C. T. Friedberg. Die Gesellschaft zur Rettung nach einem Nachbarorte gingen, von zwei Wölfen ange⸗ Schiffbrüchiger zählte zu Ansang vorigen Jahres in Fried- fallen und haben es nur der Dazwischenkunft einiger berg 24 Miiglieder, zu Ende desselben 65 mit einem Jäger zu verdanken, daß sie nicht ein Opfer der Raub⸗ Gesamemtbeitrage von M. 135.50 im Jahre. Aus der thiere wurden. Umgegend unterstützten dieselbe Assenheim(14 Miiglieder), Burg, 25. Febr. Die Bahnverbindung mit Magde⸗ Bruchenbrücken(2 Mitglieder), Nauheim und Södel(je] burg ist durch fernere gestern Nachmittag erfolgte Damm⸗ 1 Mitglied). An außer ordentlichen Beiträgen flossen der Erweichung gestölt. Gesellschaft im vorigen Jayre durch die hiesige Vertretung Schönebeck, 26. Febr. Die Noth in unserer Stadt zu: 200 M. von dem Fürsten von Lich, 50 M. von dem s welche von der Ueberschwemmung am härtesten betroffen Grafen von Laubach.— Die von der biesigen Vertretung wurde, ist sehr groß. Von den 700 Häusern des Ores bisher gemachten Versuche, einzelne wohlsiiuirte Personen in waren 600 mehr oder weniger unter Wasser gesetzt, viele benachbarten Plätzen zur Uunterstützung der menschenfreund-sogar bis an das Dach von den Fluthen umgeben, so lichen Aufgabe genannter Gesellschaft zu gewinnen, lassen daß die Bewohner durch die Dach⸗Fenster das nackte Leben bis heute auf Erfolg warten. Hoffentlich kommt es noch. reiten mußten. 30 Häuser find eingestürzt, viele andere In Butzbach bat Jacob Wießler die Vertretung total verwüstel. Die Obdachlosen sind einstweilen in Schulen, der Gesellschaft in die Hand genommen und ist zu wünschen, in der Kirche und im Ratbhaus untergebracht. daß seinem Aufrufe von vielen Seiten entsprochen werden Berlin. Die hiesige Sittenpolizei hat gegenwärtig wird. Der Vertreter für Friedberg, Carl Trapp, nimmt zu überwachen: 70 Balllocale, 40 Cafés chantants und Anmeldungen neuer Mitglieder(geringster Jahresbeitrag 300 Schankstätten. Vier Wagen sind Tag und Nacht M. 1.50) stets gern entgegen. ununterbrochen in Thätigkeit, um die daselbst Festgenom⸗ Bad Nauherm. Für die deutsche Gesellschaft zur menen von den einzelnen Polizeirevieren nach dem Molken⸗ Rettung Schiffbrüchiger ist auch hier eine Einzeichnungs- markt zu befördern. Liste im Gang. In den Nachbarstädten Friedberg und Breslau, 24. Febr. Der„Schlessischen Zeitung“ zu Tausenden ihre Unterwerfung anbieten. Rumänien. Bukarest, 25. Febr. Der Finanzminister legte der Kammer einen Entwurf zur Gründung einer Börse in Bukarest vor. Aus Stadt und Land. Butzbach bestehen bereits Vereine genannter Art. Da kann wird aus Pleß gemeldet: Die Weichsel hat das Nieder- J sein, in humanen Bestrebungen fich einen guten Namen Hoffentlich stellt sich Nauheim nicht in'! 40 Die Sitzungen des Schwur die Haupt⸗Geschwornen in folgender Reihenfolge ausgeloof Theodor Joseph Kübel, Packluchhändler in Herbstein. Adam Appel, Fabrikant in Kesselbach. Georg Jungblut, Bäcker Anton“ Heinrich Hahn, Handelsmüller unser dem Vorsitze des Hofgerichts-Raths v. Herff, be⸗ Hofgerichts-Raths Eckstein, ihren Anfang nehmen, und sind demzufolge in der am 24. d. M. slatigebabten öffent⸗ Cech ütlel; bien unt bid, ch heult soiern e onau⸗ N 50 18 tt Gissle bt Goneess Nr. 7l Straße unter! wendur mesdun Pläne! Büreau Binsscht Fri —— 640 rsed Friedl Mater liche werder D gebot schlag mittas Aufsc einzuf ding U 5 , Pin- Vaud meilenweit unter Wasser gesetzt. Die Hewobner] Factoren-Fiaket, von Wölsen übecfallen, und sämmiliche Frankfurt, 26. Febr. Der beutice Heu- und Stroh⸗ N N dien massenhast. Der Essenbahndamm zoischen Gel Reisende und das Fahrpersonal, bis auf einen Fuhrmann, markt war gut besabren, Heu kostele je nach Qualität — ru dan owitz und Dziebzitz stiebt unter Wasser. Der Petsonen⸗ welcher sich durch schnelle Flucht auf einem Pferde zu retten per Ceniner M. 4.29—5.26. Stroh per Ceniner M. 3.— *** Maat Je der Obeischlessischen Eisenbahn ist gestern Nachmittag] vermochte, von den wilden Bestien zerrissen worden sind. bis 4.14. Butter im Großhandel 1. Qual. das Pfund 5 ellen Gleiwitz eniglei. Dabei sind mehrere Personen ver Aus den auf der Unglücks Stätte später noch vorgefundenen 88 Pf., 2. Qual. 82 Pf. 1. Qual. im Kleinhandel das de glüͤckt. ö N a Effecten und Pwieren wurde fesigestellt, daß unter den] Pfund M. 1.9, 2. Qual. 97 Pl. Taselbulter M. 1.20. 1 Glogau, 25. Febr. Seit beute Vormittag befliger] Reisenden fünf polnische Juden aus Lemberg, zwei aus Eiet italienische das Hundert M. 6.70, gewöhnliche M. 6. 40. „t. e a Negeng. Die Ober brücke schwebt in größter Gesahr. Krakau, drei aus Moskau, serner ein Schlosser Franz im Detail 8 und 7 Pl. per Stück. „ eee er Wasserstand beträgt 15 Fuß 7 Zoll. Der Damm Richter aus Leipzig, ein Buchbinder Otto Martin Mainz, 26. Februar. Broducten-Markt. Waizen per — und völlig überschwemm!. Die angestelllen Sprengversuche aus Plauen 1. B., ein Weber Bernhard Schlegel aus März 20.50, per Mal 20.80, per Juli 21.40. Roggen en der Eisversezung vor der Oderbrücke waren bisher Zittau und fünf tussische Zimmerleute sich befunden haben per März 14.70, per Ma 15.—, pet Juli 15.10. Hafer — 6 ich erfolglos. 5 6 1 a und nebs fünf Fubrleuten, zusammen 23 Personen, um ber März 17,15, per Mai 17.30. Nübgt per Mat 34.15, v get 805 Posen, 25. Fedr. Die Warthe ist berelts in gesabr⸗ gekommen sind. Die Regtecung in Moskau hat eine per October 34.10. nd e obender Weise gestiegen, obne daß bis jetzt der Eis gang, Belobnung von 20 Silber-Nubel für jeden erlegten Wolf Marburg, 26. Februar.( Wochenmarkt.) Bulter 1480 9 e zelchet jeden Augenblick loszubrechen drobt, staltgefunden ausgesetzt. kostele per Pfund 95 Pf. bis M. 1.5. Cier per Stück 4„. De. untere Staditheil stebt bereits unser Wasser, New⸗York, 25. Febr. An Bord des zum Abgang 8 Pf. Käse per Stück 8—10 Pf. Weißkraut per — 5 en. find geräumt, das Marien-Gymnasium ist 8—* 9 Dampfets„Herder“ entstand Stück 7— 10 Pf. an ssen. 8 1 88 5 r tute Feuer, welches jedoch alsbald wieder gelöscht wurde. 0*. Wien, 26. Febr. Seit geslern ist das Wasser erheblich Die Passagiere und CTontanten sind wieder an's Land A 8 1 ballen, so daß eine Gesabr für Wien kaum noch ver⸗ gesegt, die Ladung ist wenig beschädigt. 11 z u g e nden i. D 3 aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. bemannte, Prag, 24. Febr. Gestern Morgen 6 r erfolgte. ratten. dare Dynamit⸗Exploston in einem Seiten Stollen des der Handel und Verkehr 47. Febr. Dem Tasks ad Gerl Kapeller ein Sohn. esa, Sat, b taatsbahn gehörigen Engertb⸗ Schach ses bei Kladno. Grünberg, 26. Februar. Die Preise auf unsetem 24. Großh Hofgartenaufseher Georg Lott Fade. Aan ie Schacht⸗Gebäude sind demolirt, 3) Personen wurden beuligen Fruchtmarkte bettagen: Watzen(50 Kilo) 10 M.* A Sohn. i en Selben eschütter; biedon wurden bis 5 Uor Nachmitlags zehn 60 Pf.; Korn(50 Kilo) 8 M. 43 Pf.; Gerste(50 Kilo) Gestorben: 4 baaddet ichen und drei lebensgefährlich Verwundtte berausgezogen. 8 M. 21 P.; dafe⸗(50 Kilo) 8 M. 8 Pl.; Molier 19. Febr. Elisabethe May, geb. Wet, Shefrau des 3 e Vest, 26 Febr. Der Wasssrstand der Donau bielt(30 Kile)— N.— Pi. Ecbsen(50 Kilo) 11. M. 20 Wi. Schriftsetzers Heinrich May, 31 Jahre alt. n denn iw heute auf 23 bis 24 Schub. Die Gefahr hat iedoch einen(50 Kile)— N.— Pi. Samen(50 Ku)— M. 19. August Flohr, Sohn des Schuhmachers Andr 1 8 1 8 i— offe f 990 AB Mi„ 1* r, 8 9. z sofern abgenommen, als wenig Eis von der oberen Pf.; Kartoffeln(50 Kils) 2 M. 56 Pf. Flohr, 1 Jahr 1 Monat alt. f bonau⸗Gegend ber zu befürchten ist. Der Abfluß des Frankfurt, 24. Febr. Fruchtbericht. Mebl Nr. 123.„ Zwei todtgeborene Töchterchen des Feldschützen En Nen Sasses f allerdings schwäche, weil unterbalb der Stadt] M. 39. Nr. 2 M. 35., Nr, 3 M. 31., Nr. 4 W. 22, Jobannes Sauer. Wr i een r Eisstoß ibeil weise festueh: Die unteren Donau- Gegenden Nr. 5 M. 21., Roggenmebl%(Berliner Marke) M. 25, 23.„ Juliane Sauer, geb. Groß, Ehefrau des . 2 zun ind in großer Gefahr. Ofen und Alt Ofen sind bart do. II.(Berliner Marke) M. 21., Waizenschalen M. 9. Feldschützen Johannes Sauer, 41 Jahre alt. i ütgenommen. In Vest baden eiwa 5000 Personen ihre] Waizen M. 22.—. Korn M. 17—. Gerste M. 17-21. 23.„ Simon Kassel, Kurzwaarenkrämer, 33 Jahre alt. e 1 Sohnungen verlassen müssen. Hafer M. 17.—. Kohlsamen M. 33—35. Erbien M. 21 2.„ Heinrich Fourier, Söhnchen des VPolizeidieners — Moskau. Die„Moskzuer Zeitung“ vom 6. Februar bis 24. Wicken M. 22—23. Linsen M. 21-30. Rübsl Franz Fourier, 2 Jahre alt 5 richtet, daß einige Tage zuvor in einer Entfernung von M. 78.—. Die Preise versteben sich fämmtlich per 200 Pfd. 26. 5 Karl Konrad Sommerlad, Sohn des Ver⸗ Aensennkäneg ien Reiter⸗Meilen von Moekau sechs Schlitten, sogenannte! Zollgewicht= 100 Kilo. walters Hch. Phil. Sommerlad, 16 Jahre alt. g 2 1 11 7 Bekanntmachung., o a ne gen e den. Markt⸗Verlegun; * 7 9* 655 Durch Gesellschaftsvertrag vom 26. Januar l. J 0 1— E egu g. l 51 James Tonson zu Bockenbeim sucht um die hat sich unter der Firma: Vorschuß- und Creditverein zu a 1 1 soneession zur Anlage zweier Kalköfen in Parzelle Ober Moͤrlen, eingetragene Genossenschaft, mit dem Sitz 646 Da der auf den 12. März d. J. abzuhaltende 5 ein r. 768, Flur VIII, Gewann:„An der Ostheimer in Ober⸗Mörlen eine Gesellschaft auf unbestimmte Dauer Krämermarkt auf einen Sonntag fallen würde, so ist Wenn 4 Straße“, Gemarkung Butzbach, nach. Wir bringen dies gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist, sowohl derselbe auf Montag den 13. und Dienstag den u Stec nter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß Ein⸗ von Mitgliedern, als auch von Nichtmitgliedern Geld 14. März d. J. verlegt worden. endungen hiergegen bei uns binnen 14 Tagen bei Ver- verzinslich anzunehmen, um dasselbe alsdann wieder an Homburg v. d. H. den 24. Februar 1876. dn eidung des Ausschlusses vorgebracht werden können und Andere, dessen bedürftige auszuleihen. Der Fond bierzu Büͤrgermeister-Amt. l un läne und Beschreibung während dieser Frist auf dem wird aus Einlagen der Mitglieder und aus Gewinn⸗ A. Schleuß ne r. e bnreau Großherzoglicher Bürgermeisterei Butzbach zur antheilen gebildet. Der Verein bestebt dermalen aus 3 Norstei 2 kinsicht offen liegen. 20 Mitgliedern, welche den Gläubigern gegenüber per-— 228 J —— Friedberg den 25. Februar 1876. sönlich und solidarisch mit ihrem ganzen Vermoͤgen haft Stammholz Vel teigerung. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. bar sind und deren Verzeichniß jeder Zeit bei dem unter- 658 Freitag den 3. März d. J. Morgens 10 Uhr, rin Trapp. zeichneten Gerichte eingesehen werden kann. kommen im hiesigen Stadtwalde, Distrikt Taubengrund, 1 1 7 Ein Vorstand, welcher gegenwärtig aus zur Versteigerung: 2 1 82 62 1) Joseph Schweitzer 1. in Ober-Mörlen als Ge— 177 Eichenstämme von 17—85 Centimeter Durchmesser * S 1 b m 9 1 on schaftsführer, r f und 4—10 Meter Länge, 2 „40 zu verschiedenen Mauerherstellungen der Burg zu 2) Philipp König VI. daselbst als Kassirer und Eichenkloͤtze, zu Ambosstöcken geeignet, Friedberg soll die erforderliche Maurerarbeit inelusive 3) Kaspar Scherer daselbst als Controleur 1 Rüstestamm, Meateriallieferung veranschlagt zu 1848 M. durch öffent⸗ besteht, vertritt die Genossenschaft mit allen ihm im Ge⸗ 17 Birkenstangen. iche Submission an den Wenigstnehmenden vergeben nossenschaftsgesetze vom 4. Juli 1868 ertheilten Besug⸗ Zusammenkunft auf der Hauptschneise. u verden. nissen und zeichnet die Firma, indem er derselben seine] Vilbel den 26. Februar 1876 3 2 Die Submittenden haben ihre Offerten mit dem An Namensunterschrift beifügt Die Geschäftsführung des Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. f 100 sebot in Prozenten auf den ganzen Betrag der Voran Vorstands wird durch einen Ausschuß von 6 Mitgliedern, Steinacker. 5 ee. 800 hlagssumme bis längstens Montag den 6. März, Vor welcher 1 2 der Vorstand, in einer General- 5 7 ee mittags 10 Uhr, bei unterzeichneter Stelle mit der versammlung der Genossenschafter erwählt wird, uͤber⸗ 1 st t nt in 1 zufschrift„Submission zur Herstellung der Burgmauer“ wacht. 90 3 K 1 kigerung a„ linzusenden, woselbst Voranschlag, Zeichnung und Be— Die Genossenschaft faßt ihre Beschlüsse in General-; Tear 222 8 1 3 9. zur Einsicht offen liegen. versammlungen. Die von der Mehrheit der in eines un der 5 ürstliche n Oberförsterei Lich. 9 Friedberg, 24. Februar 1876. Generalversammlung erschienenen Mitglieder gefaßten Dienstag den 7. März soll in den Distrikten 47 Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Beschlüsse haben für die Genossenschaft verbindende Hohler und Kellersberg nachverzeichnetes Gehoͤlz ver— Denn ee Re u ß. Kraft. Nur bei Beschlüssen über Abänderung und Er steigert werden: 1 T 1 5———gänzung der Statuten und über Auflösung der Genossen-⸗ Scheith. Prügelb. Stockh. Reish. 2 Jrt* 51 5 schaft ist die Anwesenheit von wenigstens einem Dritt— Raummeter. Wellen. dun e olzversteigerung belle aller i duch. 2 5 — 3 5 5 J · heile aller Mitg ieder und die Zustimmung von zwei Buchen⸗ 5 41 21* een 25 In dem bei Ober⸗Rosbach gelegenen Demankal, Beschlasses noch. er zur Gültigkeit eines solchen 6 50 1 80 8 1 balddsstriet„Kellerberg“, Schlag XIV., XV. und XVI. Alle 3 Erlasse W 8. 5 295 1 n ea: Beka ntmachungen und Erlasse in Angelegen Das Kiefernscheitholz is auf 2½ Meter abge⸗ 1 8. M N Eben 2 belten des Vereins ergehen unter dessen Firma unter längt und nicht gespalten. Ferner: 8. Montag den 6. März a. er., Namensunterschrift v destens zwei V demit⸗ 305 Kiefern. u fa 7 1 ane t Vormittags von 9 Uhr an 0 on mindestens zwei Vorstandsmit-⸗“ 305 Kiefern, und Fichtenstäͤmme von 17— 39 Centi⸗ 1 De. N: 9 gliedern. meter Durchmesser und 5— ls Meter Länge mit * 2 Raummeter Kirschbaum⸗Rundscheitholz, Die Gesellschaftsfirma ist mit diesen wesentlichen 163 Kubikmeter Inbalt, n een 8„ Eichen⸗Scheitholz, Bestimmungen heute in das Genossenschaftsregister des 8 Eichenstaͤmme mit 1½ Kubikmeter Inhalt 2 19„ 15 Prügelholz, unterzeichneten Gerichts eingetragen worden. und 5 1 0 Linden⸗ 7 Bad Nauheim den 13. Februar 1876. ö 30 Fichenstangen mit 2½ Kubikmeter Inhalt. 4 N 12 5 Eichen⸗Stockholz, 1 a guf enkunft Mor 8 9 ubr auf dem Garben⸗ 5 n 3 7409 Birken ⸗Eichen⸗Wellen Großherzogliches Landgericht Bad⸗Nauheim. u ammen un corgens“* auf dem Gar 4 259. Nadel⸗ und Weichlaubholz⸗Wellen, Ulrich, Schnittspahn, zücemeeen—— Aer, 0 marke 28 Läste Allerleiholz(Hauspähne) und Landrichter. Landgerichts Assessor. grenze, eine halbe Stunde von hiesiger Sisenbahnstatlon. 65 b. Dienstag den März, Vormittags von 9 Uhr an: Eichen-Stämme von 21—58 Centimeter Durch messer und 4— 13 Meter Länge mit 80,79 Kubik— meter Inhalt; Nabelholz⸗Stämme von 15—24 Centimeter Durch— messer und 8—13 Meter Länge mit 1,41 Kubik⸗ meter Inhalt; Nadelholzstangen, von 11—13 Centimeter Durch messer und 5—7 Meter Länge mit 0,87 Kubik— meter Inhalt meistbietend versteigert. Ober-Rosbach im Februar 1876. Großherzogliche Oberförsteretl Ober-Rosbach. Strack. 157 * 17— * 5 Eine Scheuer, von 44 Fuß Länge, 32 Fuß Tiefe, gut von Eichenholz, [der Gemeinde Dorn-Assenheim gehörend, steht auf den Abbruch zu verkaufen. Dorn⸗Assenheim den 23. Februar 1676. Großherzogliche Bürgermeisterel Dorn-Assenheim. N Sudstinpaten 495 in großer Auswahl und zu sehr billigen Preisen empfehlen Betz 8 Freundlieb. 620 iich, N. Februar 1876. Wimmenauer, Forstrath. tal. 659 Fleinkohlen bester Quali Ia. mel. stückreiche Flammkohle per Ctr. à M. 1. Gesieb. Stückkohle per Ctr. A M. 1. 28 Ruß⸗ und Knabbelkohle per Ctr. A M. 1. Gesieb. Schmiedekohle per Ctr. X M. 1.— Bei vorheriger Bestellung ab Bahnhof bier Ia. mel. stückreiche Flammkohle pr. Ctr. à M.— 90 offerirt Fried. Avenarius, 72 Bud- Nauheim, Hauptstraße Nr. 308. zu sehr billigen Preisen bei K. Friedrich. Corsetten n — 2— —— 8 b Bavaria. Die Cröffnung der von uns von Herren Gebr. Schwager pachtweise über- nommenen, vollständig renovirten Restauration Bavaria wir hiermit ergebenst an und werden wir bemüht sein, durch aufmerksame und reelle Bedienung, das uns von dem geehrten Publikum in unserem früheren Local (Restautant Holland) geschenkte Zutrauen auch fernerhin zu rechtfertigen. Frankfurt a. M. den 21. Februar 1876. a Gebr. Ludwig. zeigen (D. 12803.) Verlag der Agentur des Rauhen Hauses. formirten Kirche. Durch alle Buchhandlungen ist zu beziehen: 9 8—— 1 7 10 Bilder aus der französischen re König Heinrich IV. Das Edikt von Nantes. Die Kirche der Wüste. Von Herm. Lor. Roquette. französisch-reformirter Prediger zu Königsberg. Preis 1 M. 20 Pf. iner ganzen Ver- oder niedergerissen und das Eigenthum derselben eonfis⸗ e blutigen Werke eirt. An Barbarei grenzen die Mißhandlungen, welche namentlich die Frauen zu erdulden hatten, die, von ihren edrängt, sich an den Abhängen hinabstürzten Felsen zerschellten. Wer noch nicht in u und schmutzigen Kerkern schmachtete, in fer aller Art hauste, oder noch nicht ein affot geworden war, Jedes Haar sträubt Wer den religiösen Fanatismus in se irrung kennen lernen will, der möge di betrachten, welche er in Frankreich vollbracht hat.„Tod den Ketzern!“ war das Losungswort der katholischen Verfolgern g Priester und Mönche, welche dieses Feuer der Wuth auf und an den jede Weise zu schüren wußten. Heinrich IV. hatte bei feuchten, düster seinem Uebertritt zum Katholieismus den Schwur leisten welchen Ungezie müssen, alle Ketzer aus dem Lande zu vertreiben. Ein Opfer am Galzen oder auf dem Sch Denkmal ewiger Schande sind die Gräuel, welche in der der fiel unter den Dragonersabeln. bekannten Bartholomäusnacht von der katholtschen Partei sich, jeder Blutstropfen erstarrt, wenn man hort, wie die an den zu Tausenden hingeschlachteten Hugenotten verübt Hugenotten mit glühenden Zangen gezwickt, mit Degen⸗ worden find. Nach dem vortrefflichen Werke von Strack stichen gespickt, über glühenden Kohlen halb gebraten oder forderte jene Nacht in Paris und Umgegend ungefähr dicht vor der Gluth eines Ofens erstickt wurden. Tausende dreißigtausend Opfer. Zur Erinnerung an diese Blut- mußten auf die Galeeren wandern, von denen nie Einer that ließ Papst Gregor XIII. eine Denkmänze schlagen, zurückkehrte. Die Wuth der Verfolgung steigerte sich immer die auf der einen Seite sein eigenes Bildniß, auf der mehr, so daß die Auswanderungen, die bis dahin nur andern das eines Engels trägt, welcher mit dem Schwerte einzeln stattgefunden batten, solchen Umfang annahmen, in der Hand auf die Hugenotten eindringt. Durch die daß ganze Provinzen entvölkert wurden. Drei⸗ bis vier⸗ Aufhebung des Edikts von Nantes und die damit ver⸗ malhunderttausend suchten so in der Fremde eine Zuflucht, bundenen Dragonaden, durch welche Blutbad auf Blut- wo sie ihres Glaubens leben konnten. In welchem Maße bad gehäuft wurde, sahen sich die Reformirten aller diese Verfolgungen stattgefunden haben, das ist in dem Rechte beraubt und den härtesten Verfolgungen preisge⸗ vekannten Worte ausgesprochen:„Die reformirte Kirche geben. Ihre Kirchen wurden zu Hunderten geschlossen existirt nicht mehr.“ 654 Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha. Gegründet 1827. Eröffnet am 1. Januar 1829. Stand Ende 1875. 67 288,150,000 Mark. 27,506,400 69,800,000 95,000,000„ 36,3 Prozent. 38 Versichert 46600 Personen mit 9 Daven 1875 nen eingetreten 3342 Pe Bankfonds„ Ausbezahlte Sterbefälle seit 1829. Durchschnitt der Dividende der letzten Disidende im Jahre 1876. Versicherungsanträge werden durch unterzei rsonen mit 10 Jabre chneten Agenten entgegengenommen und vermittelt. Copulations-, Caus- und Sterbregister 661 für die Herren Geistlichen werden nach Vorsch ft angefertigt bei f C. C. eis, 1 gegenüber dem Hötel Trapp. 5 Speckbückinge, per Stück 11 Pfennig, Prima Laberdan in vorzüglicher Qualität bei 5 Wilh. Fertsch. 652 653 Am Samstag wurde vom Spital nach der ae as bahn ein Portemonnaie verloren, enthaltend außer etw kleinem Geld einen Schlüssel. Man bittet freundlichst den Schlussel bei der Exped. d. Anz. abzugeben Ein Taglöhner 648 gesucht bei Theodor Gauterin. Ein sehwarzes Schaf 662 mit Lamm und 1 Hammel hat zu verkaufen 1 Friedberg. K. Mulch. Ein gut 7 eht zu ver⸗ 1 erhaltenes Tafelelavier ase im Pfarrhause zu Nieder⸗Erlenbach. 6414 Ein Zimmer 612 wird baldigst zu miethen gesucht. Angebote besorgt die Exped. d. Anz. Bux Pflanzen 594 kauft Särtner Schortmann, Friedberg, Vor stant 150. Ein Zimmer, mit oder ohne Möbel, hat zu vermiethen A Hanstein's Wittwe. Moiré- und leinene Schürzen, Ledertaschen für Damen, Portemonnaies, Fücher, Kragen- und K. Friedrich. Visitenkarten in Buchdruck: 28 versch. 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Grabkreuze 619 in allen Größen mit ächter Vergoldung, mit und ohne Porzellanplatten, empfehlen Unterzeichnete zu billigen Preisen zur geneigten Abnahme. 0 Echzel! im Februar 1876. 657 Feinsten Medicinal-Leberthran empfieblt billigst Wilh. Bernbeck. 4 Grabland 649(in den Liebfrauengärten) hat zu verpachten Theodor Gauterin. * Vaheim. 22 uddunjauvbapng zur pan Wöchentlich 1 Nummer. use zuppog aun Vierteljäbrlich 1 M. 80 Pf. Die soeben erschienene Nr. enthält: Ein Familienzwist. Roman von Ludwig Harder. (Fortsetzung.)— Deutsche Städte und Bauten. V. Ein Tag in Moritzburg. Skizze von Georg Hiltl. Mit Originalzeichnung von B. Mannfeld: Jagdschloß Moritz⸗ burg bei Dresden.— Ein Ueberblick und Nückblick auf die Generalsynode des Königreichs Preußen im Jahre 9 1875.(Harmlose Plaudereien eines Mitgliedes.)(Schluß.) Ein Faselochs— Am Famllientische: Ein Attentat ider das Frauen⸗ * L zimmer.— Kameradschaft im Felde. Mit Original⸗ 656 Nothscheck, englischer und Berner Bastard, 22 Monate zeichnung non C. Hünten. alt, steht zu verkaufen bei 4 Zu Bestellungen empfiehlt sich Pachter Müller, Löwenhof. Garl Bindernagel in Friedberg. C. F. Schwarz Söhne. 1 1 650 Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß meine liebe Frau Juliane, geb. Groß, am 23. d. Mis. kurz nach ihrer Entbindung von todten Zwillingen dem Herrn entschlafen ist. Allen Denjenigen, welche sie zu ihrer letzten Ruhestätte geleiteten, sage ich meinen herz— lichsten Dank. Johannes Sauer. Todes⸗Anzeige. 660 Freunden und 5 die traurige Wit⸗ theilung, daß unser innigstgellebtes Söhnchen Heinrich am 27. d. Mts., Abends 11 Uhr, nach 18tägigem schwerem Leiden im Alter von 1 Jahr 7 Monten und 20 Tagen dem Herrn sanft ent schlafen ist. Für die trauernde Famisie: Johannes Fink, Elisabetha Fink. Brodpreise vom 1. bis 15. März. Nach eigener Angabe der Bäcker. unverändert. Nach eigener Angabe der Meßger. Für Friedberg, Bad- Nauheim u. Butzbach unverändert. ö Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Für Friedberg, Bad Nauheim und Butz bach N Fleisch: ꝛc. Preise vom 1.— 15 März. 2. tvang. sudeden, Mosbach, G. Darn Stt.⸗Lt. v guter Ver uin außere! ö lt.-l. 9 b ausgechiede th, it. ü 12 An end Assfte d Oichen, U haußtrondt 1 N 0. Main, fin dee 1 üer 1 ee ihren perden. an Cem Ar uewär aun ut 1 g Rar. if den it