11 — Genu. N N 8˙ Nerz z es, enz Sen h der 8 enntegt e! n m, ug aub, 1 Han lung lettrrautt Boten. Furtrung, tun * Bierte eit Ugeld für Aeraten d 1876. N 153. Oberh Die Petitzeil wird mit 1 Pfennig berechnet. Donnerstag den 28. Dezember. essischer Anzeiger. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Amtlicher Theil. Betressend: Die Abnahme des Verfassungseides vom IV. Quartal 1876. Friedberg am 23. December 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Zur Ausschwörung des Verfassungseides durch die im 4. Quartal dieses Jahres aufgenommenen, sowie durch die hiermit sich noch im Rück— stand befindenden Orts bürger und die, welche, ohne Ortsbürger zu werden, geheirathet haben, aber in der Gemeinde heimathsberechtigt sind, haben wir Termin auf Dienstag den 9. kommenden Monats, Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhause zu Friedberg für die aus den Orten des früheren Kreises Friedberg, und auf Mittwoch den 10. kommenden Monats, Vormittags 10½ Uhr, auf den Selzerbrunnen bei Groß⸗Karben für die zur Ausschwörung des Verfassungseids Verpflichteten aus den dem Kreise Friedberg einverleibten Gemeinden des früheren Kreises Vilbel anberaumt, und werden wir zugleich auch in diesem Termin anderen Angehörigen dieser letzteren Orte, welche Beschwerden oder Wünsche vorbringen wollen, Audienz ertheilen. Sie wollen hiernach Einladung ergehen, die im Rückstand befindlichen unten Verzeichneten zugleich bei 3 Mark Strafe vorladen lassen und bis zum 5. kommenden Monats unfehlbar Verzeichnisse mit Bescheinigung, daß die Vorladung erfolgt ist oder Bericht, daß keine vorzuladen sind, an uns einsenden. T r a b Pbilipp Kleeberger von Melbach. Heinrich Karl Lehr von Nieder-Florstadt. Nieder ⸗Wöllstadt. Wilbelm Mörschel von Büdesheim. Philipp Lenhard IV. von Holzhausen. Jeremias Kaiser, Heinrich Michael Stork von Stammheim. Martin Hög von Ober ⸗ Mörlen. Heinrich Philipp Knoblauch von Rendel. Heinrich Kost III. von Heinrich Betreffend: Bestellgebühren für das Großherzogliche Regierungsblatt und die Darmstädter Zeitung. Friedberg den 27. December 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Vom 1. Januar 1877 an hört die dem Großherzoglichen Regierungsblatte seither gewährte theilweise Befreiung von Bestellgebühren auf, und es werden dieselben im Betrage von je 60 Pfennig veau allen jenen Exemplaren bezahlt werden müssen, welche von den Empfängern nicht selbst auf der Post abgeholt werden. Großherzogliches Ministerium des Innern wird nun nach einer Verfügung vom 18. laufenden Monats zu Nr. M. d. J. 16856, die Bestellgebühren für die den Gemeinden des Großherzogthums auf Staatskosten gelieferten Exemplare des Großherzog lichen Regierungsblattes an das Postamt Darmstadt bezahlen lassen, da in den wenigsten Gemeinden Poststellen sich befinden, ein Abholen des Regier— ungsblattes auf der Post bei den weitaus meisten Gemeinden also unthunlich erscheint. Ter a pp. Betreffend: Das Militär⸗Ersatzgeschäft für 1877. Friedberg am 23. December 1876.* Der Civiloorsitzende der Großherzoglichen Kreisersatz-Commission Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien. Unter Bezugnahme auf mein Ausschreiben vom 26. December vorigen Jahres, Kreisblatt Nr. 153, das Reichsmilitärgesetz vom 2. Mai 1874 und die Deutsche Wehrordnung vom 28. September 1875(Regierungs- blatt Nr. 55) trage ich Ihnen auf, mit den Vorarbeiten zum Militär— Ersatzgeschäft zu beginnen und dieselben so zu beschleunigen, daß die Stammrollen und Reclamationeprotokolle nebst dazu gehörigen Belegen bis längstens zum 15. Februar kommenden Jahres bei mir eintreffen. Nach §. 23 der Ersatzordnung wollen Sie bekannt machen lassen, daß die g Anmeldung vom 155. Januar bis 1. Februar kommenden Jahres bei Meidung der darin angedrohten Strafe bis zu 30 Mark oder Haft von 3 Tagen zu erfolgen habe. Ich empfehle Ihnen dringend, sich genau nach der Ersatzordnung zu richten und nur vollständige, deutlich geschrie⸗ bene Stammrollen zu liefern, namentlich nach§. 45 derselben die alpha— betische Ordnung mit den Zwischenräumen inne zu halten. ig d d Bekanntmachung. Betreffend: Den Einjährig-Freiwilligen-Militärdienst. Diejenigen Wehrpflichtigen, welche als einjährig Freiwillige dienen wollen und im Großherzogthum Hessen nach§. 23 und 24 der Ersatz⸗ Ordnung vom 28. September 1875(Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) gestellungspflichtig sind, werden auf die in den§§. 89 und 91 der Ersatz⸗ Ordnung enthaltenen, nachstehend im Auszuge mitgetheilten Bestimmungen aufmerksam gemacht, mit dem Anfügen, daß die Bestimmungen über die Pflichten der zum einjährig freiwilligen Dienst Berechtigten und die Meldung zum Dienstantritt in den§§. 93 und 94 l. c. enthalten sind. Bei Nichtbeobachtung der bestehenden Vorschriften oder verspäteter Einreichung der Gesuche kann die Zulassung zu der nächsten Prüfung nicht stattfinden, beziehungsweise der Berechtigungsschein nicht verliehen werden. Die vorstehenden, sowie die Bestimmungen des unten abgedruckten§. 89 gelten sowohl für diejenigen Wehrpflichtigen, welche sich der Prüfung unterziehen wollen, als auch für die, welche auf Grund eines Schulzeugnisses den Berechtigungs⸗ schein nachsuchen. Für die im nächsten Frühjahr statlfindende Prüfung sind die Gesuche um Zulassung spätestens bis zum 1. Februar 1877 bei der unterzeichneten Prüfungs Commission einzureichen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden zꝛc. gibt die Prüfungs- Ordnung(Anlage 2 zur Ersatz- Ordnung) Ausschluß. weitere Bekanntmachung. Eine specielle Ladung erfolgt nicht. Darmstadt den 7. December 1876. §. 89. Nachsuchung der Berechtigung. 1) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollen detem 17. Lebensjahre nachgesucht werden. Der Nachweis derselben ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April des ersten Militärpflichtjayres(§. 20,2) zu erbringen. 25, ꝛc. 2) Die Berechtigung wird bei derjenigen Prüsungs-Commission nachgesucht, in deren Bezirk der Wehrpflichtige gestellunge pflichtig ist.(§. 23 und 24.) 3) Wer die Berechtigung nachsuchen will, hal sich bei der unter Nr. 2 bczeich⸗ Bezüglich des Prüfungs- Termins, sowie des Locals worin die Prüfung stattfindet, erfolgt Großherzogliche Prüfungs-Commission für Einjährig⸗ Freiwillige. Der Vorsitzende: v. Marquard, Regierungsrath. Dienst noch nachzuweisen. Dies kann entweder durch Beibringung von Schulzeugnissen oder durch Ablegung einer Prüfung vor der Prüfungs-Commission geschehen. 5) Der Meldung bei der Prüfungs Commission sind daher entweder die Schul— zeugnisse, durch welche die wissenschastliche Befähigung nachgewiesen werden kann(§. 90) beizufügen, oder es ist in des Meldung das Gesuch um Zulassung zur Prüfung aus⸗ zusprechen. Die Einreichung der Zeugnisse darf bis zu dem unter Nr. 1 genannten äußersten Termin ausgesetzt werden. In dem Gesuch um Zulassung zur Prüfung ist anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen der sich Meldende geprüft sein will. (Anl. 2 F. 1.) Auch hal der sich Meldende einen selbst geschriebenen Lebenslauf bei— neten Plüfungs-Commission spätestens bis zum 1. Februar des erssen Militärpflicht- zufügen. dc. dc. jahres schristlich zu melden. Dieser Meldung sind beizufügen: a. ein Geburtszeugniß, 1 8 0 0 0 3 b. ein Einwilligungs-Attest des Valers oder Vormundes mit der Erklärung über die 8. 91. Nachweis der wissenschastlichen Befähigung durch Prüfung. Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzein zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen, e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realschuten, Progymnasien und böberen Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Diensibehörde auszustellen ist. Sämmtliche Papiere sind im Original einzureichen. 1 4) Außerdem bleibt bie wissenschaslliche Befähigung für den einjährig freiwilligen 1) Wer die wissenschastliche Befähigung für den einjährig freiwilligen Dienst durch eine Prüsung nachweisen will, bat sich auf Vorladung der Peülfungs Commission persönlich im Prüfungstermin einzufinden. 2) Alljäbrlich finden 2 Prüfungen statt, die eine im Frübjahr, die andere im Herbst. Das Gesuch um Zulassung zur Prüfung muß für die Frübjsbisprüsung spätestens bis zum 1. Februar, für die Herbsiprüsung spälestens bis zum 1. August angebracht werden. ꝛc. dc. Versammlung begrüßte den Kaiser durch ein von Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier- enthalten. zügliche, ganz präcis formulirte Forderungen ungeblatt Nr. 54 enthält:— 23. Dec. Die„Presse“ meldet: Heute I. Bekannimachung, die Arzneimitteltaxe betreffend. wurde von Serbien Satisfaction für die Maros- 11. Bekanntmachung, die Organisation der Localstellen Affaire geleistet. Die aufgehißte österreichisch⸗ für das Salinen und Bergwesen betreffend. Jungarische lagge wurde von der Belgrader III. Concurrenz⸗ Eröffnungen. Erledigt sind: Eine garische Flags 9 Lehrersielle an der Mädchenschule zu Gießen, Gehalt Festung mit 21 Salut-Schüssen begrüßt, der 1120 M.; zwei Lehrerstellen an den städtischen Schulen Festungs-Commandant abgesetzt und sammt dem zu Offenbach, Ansangsgehalte 1200 M.; dem Fürsten zuf schuldtragenden Wachtposten vor ein Kriegsgericht . gestellt. Ein Adjudant des Fürsten Milan über— Darmstadt. Der Gesetzgebungs⸗ Auaschuß bringt ein Entschuldigungs⸗ Schreiben nach Wien, der zweiten Kammer hat in den seit dem 19. d. M. Schweiz. Bern, 20. December. Der abgehaltenen Sitzungen das gesammte vorhandene National ⸗Rath genehmigte die Tessiner Versassungs⸗ Material aufgearbeitet, indem er die Berichte über Derrete und beauftragte den Bundes- Ratb mit die Gehalte der Volksschullehrer und wegen des der Sicherung der Freiheit der bevorstehenden Schutzes der in fremde Pflege gegebenen kleinen Großrathswahl inde ie diejeni dem Antrage Möllinger 2 3 6 C J Frankreich. Versailles, 21. Dee. Der auf Zuziehung der vollen Einkommen Steuer bei 5 f. 8 55 Senat genehmigte das Justizbudget und stellte mit 9 der Communal-Steuer und zu dem b. eee 11 ö 226 gegen 42 Stimmen die von der Kammer Antrag von Weber und Genossen wegen der 0 K 5 1 1 8 seststellte. Auch. man zur Ge- um 40,000 Fr. geminderte volle Etatsposition für die Appellhöfe wieder her. Ferner wurde das sinde Ordnung rüͤcksichtlich der von der ersten 8 5 175 Kammer beliebten Abweichungen schlüssig geworden. Kriegsbudget angenommen und nach einer Rede Berlin, 22. Dec. Dem feierlichen Schlußact Dupauloup's mit 229 gegen 45 Stimmen der für der Reichstags-Session wohnten etwa 150 Abge— die Militär seelsorger geforderte, von der Jammer ordnete, die Genecalität und Stabsoffiziere, sowie gestrichene n wiever bergestell. Das Marine viele hohe Staatsbeamte, sämmtlich in großer 1 übereinstimmend mit der Kammer Gala, bei. In der Hofloge erschien Prinzessin] genehenge, f f Friedrich Karl mit Töchtern, in der Diplomaten-— 22. Dee. Der Senat hat die Budgete Loge die Bolschaster Oesterreichs und Rußlands, der Ministerien des Innern und des Unterrichts ferner die Gesandten von Spanien und von Portugal. augeom me; und bei letzterem die von der Depu⸗ An der Spitze des Bundesraths erblickte man den tirtenkammer gestrichenen Credite für die theolo— Fürsten Bismarck. Bald nach 2½ Ubr betrat gischen Facultäten in Rouen und Aix wieder der Kaiser, welchem der Kronprinz und sämmtliche e e Brüssel, 21. De 5 hier anwesenden Prinzen folgten, den Saal; die Belgien. rüssel, 21. Dic. In der heutigen Sitzung der Kammer fragte der Deputirte 5; die Regierung, ob an Belgien das dem Präsidenten des Reichstags, von Forckenbeck, Coomans die 9. a ausgebrachtes Hoch. Die Thronrede ward mehr- Ersuchen gerichtet worden sti, Truppen nach sach, namentlich bei Erwähnung der Justizreformen, Bulgarien zu senden. Der Finan minister Malou sowie bei dem die auswärtige Politik bebandeln— erwiederte, es sei Gebrauch, die Minister von be⸗ den Passus von Beifall unterbrochen. Nach Ver' vorstehenden Interpellationen vorher zu benachrich⸗ lesung derselben erklärte Fürst Bismarck die Session gen, das sei in diesem Falle 43 550 geschehen, daher für geschlossen, worauf von dem bayerischen Minister. werde ihn die Kammer von einer Antwort e prästdenten von Pfretzschner wiederum ein Hoch auf, 7 5 23. Der. 10„Morring Post zufolge den Kaiser ausgebracht wurde. In der Thron⸗ lehnte die belgische Regierung es ab, Truppen zur rede heißt es über die auswärtigen Beziebungen: Besczung 11 zur e zu stellen. Der bisherige Fortgang der Verhandlungen der Hollan. Dec. Den 5 Mächte über die orientalische Frage berechtigt zu staaten wurde ein Gesetzentwurf über die Primär- der Hoffnung, daß es meinen Bemühungen und Schulen vorgelegt; danach soll die Confesstone den einander entgegenkommenden friedlichen Inten— losigkeit dieser Schule aufrecht erbalten, 45 tionen der unmittelbar betheiligten Mächte gelingen Organisation des Unterrichts 1 modificirt A werde, die schwebenden Fragen zu lösen ohne den, und eine Erhöhung der Lehrer-Besoldungen 2 8 750 5 intreten. Beeinträchtigung der guten Beziehungen, welche einten. 1. 5 gegenwärtig unter denselben obwalten. Deutsch⸗ Italien. 1 22. Dec. Die Deputirten⸗ land wird im Wege der freundschaftlichen selbst⸗ kammer hat die Budgetdebatte beendigt und sich losen Vermittelung auch ferner dazu mitwirken. nach Genehmigung des Gesetzentwurfs betreffs der Posen, 23. Dec. Für französsiche Rechnung Beamten bis zum 15. Januar vertagt. i werden in der Provinz Posen bedeutende Pferde- Türkei. Constantinopel, 22. Dec. Hier Ankäufe gemacht. Das hiesige Polizei-Praͤsidium verbreitete Gerüchte, daß das Christen Viertel in hat an das Ministerium davon Anzeige gemacht. Wan(Armenien) von Türken angezündet worden München. In hiesigen militärischen] sei, redutiren sich darauf, daß der Bazar in Wan Kreisen wird versichert, daß der König von durch eine in Folge Zufalls entstandene Feuers- Bayern die kommandirenden Generale beider brunst niederbrannte. 5 Armeekorps, v. d. Tann und v. Orff, nach— 22. Dee. Der Großvezier Midhat Pascha Berlin sendet, um dem Kaiser von Deutsch- bat gegenüber dem Vertreter des Council of land zu seinem siebzigjährigen Militärdienst⸗ foreign bondholders erklärt, er sei entschlossen, Jubiläum die Glückwünsche der bayerischen sich baldmöglichst mit der Verbesserung der Finanz Armee zu überbringen. lage zu beschäftigen und werde bemüht sein, diese . Frage nicht hinter der Lösung der gegenwärtigen Ausland. politischen Schwierigkeiten zurückstehen zu lassen. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 21. Dec. Djevdet Pascha ist zum provisorischen Staatsraths— Serbien hat heute wiederholt jede beliebige Satis Präsidenten ernannt worden. faction wegen der„Maros“ Affaire und ein— 23. Dec. Heute Nachmittag 2 Uhr Schmerzensgeld für die verwundete Schiffs⸗Mann- fand die erste Conferenz-Sitzung statt; als schaft angeboten. Fürst Wrede ist hierher berufen Präsident fungirte Sapfet Pascha, als Secre— worden. Sämmtliche Blättern Ungarns fordern täre Kara Theodory, Serkis Effendi und Graf die Occupation Belgrads; die Entlassung des Mony. Die Bevollmächtigten tauschten ihre Ministeriums Ristie sei durchaus ungenügend, da Vollmachten aus. Nach der Eröffnung sagte die Beleidigungen gegen den österreichischen Kaiser- Sapfet Pascha, die eben vernommenen Artillerie— staat systematisch seien, und Verlangen materielle Salven kündigten die Veröffentlichung der Züchtigung des Beleidigers. In Regierungs- Verfassung an, welche den türkischen Staat Kreisen erblickt man ebenfalls in dem Rücktritt des ändern werde. Hierauf wurde ein Resumé Ministeriums Ristie eine nicht ausreichende Genug- über die Ergebnisse der Arbeiten der Vor-Con— thuung für die Beschießung des„Maros“, obwohl ferenz verlesen und Sapfet Pascha überreicht. man den von der Presse mehrfach angerechten Dieser verlangte eine Frist zur Prüfung des— Gedanken einer militärischen Occupalion Serbiens selben. Die zweite Sitzung der Conferenz wird verwirft. Fürst Wrede's Instructionen sollen be- wahrscheinlich am Dienstag stattfinden, und hierauf wegen des„Kurban-Beiram“ eine Ver⸗ tagung eintreten. In der nächsten Sitzung wird die Frage über die Verlängerung des Waffenstillstandes geprüft werden und ist eine 14 tägige Verlängerung wahrscheinlich. —.23. Dec. Die Verfassung wurde heute Mittag in Gegenwart der Minister, Würdenträger und einer großen Volksmenge unter Abfeuern von Kanonen- Salven verlesen. Die Vorrechte des Sultans sind dieselben wie jene der constitionellen Souveraine des Oceidents. Im Ganzen werden alle in anderen constitutionellen Ländern bestehen⸗ den Freiheiten gewährt, darunter Bildung zweier Kammern und principielle Verwaltung auf Grund⸗ lage breitester Decentralisation. Die Verfassung setzt die Wahl mit geheimer Abstimmung fest. Auf je 50,000 Menschen entfällt ein Deputirter. Ein besonderes Gesetz wird den Wahlmodus fest⸗ setzen. Die Annahme eines Deputirten- Mandats ist mit der Stellung eines öffentlichen Beamten, die Minister ausgenommen, unvereinbar. Die Legislatur-Periode wird vier Jahre dauern. Die Deputirten erhalten per Session von November bis März je 4600 Fics., während die von dem Sultan auf Lebensdauer ernannten Senatoren monatlich 2300 Fres. erhalten. Montenegro Cettin je. Die große Sorge des Tages ist der Mangel an Brod, der sich in Montenegro eingestellt hat. Seit Monaten beherbergt das arme Land, das in den besten Jahren seine eigene geringe Be— völkerung nicht ernähren konnte, eine nach vielen Tausenden zählende Flüchtlings-Schaar aus der Herzegowina, die täglich mindestens 25,000 Kilo Brod verbraucht. Dazu kommen noch eben so viele montenegrinische Arme, die gleichfalls seit September nur auf die Unter- stützung des Staates angewiesen sind. Da die Vorräthe gering waren, so zeigten sich bald die Spuren einer Hungersnoth, welche bereits Opfer fordert. Es sollen schon viele Menschen dem Hunger⸗Typhus erlegen sein. Rußland. Petersburg. Der Tumult bei der Kasankirche am Nikolaustage, woran etwa 80 Personen betheiligt waren, begann damit, daß man auf Serbien Hochs erschallen ließ; als sich darauf mehr Volk ansammelte, waren auch andere Rufe zu hören, auch erschien eine Art Fahne mit den Motti„Emigranten-Presse“„Land und Freiheit“. Unter den verhafteten Personen, gegen welche Untersuchung eingeleitet ist, befinden sich auch 10 Studirende der Medicin. Der Charakter dieses Studentenerawalls war ein nihilistischer. — Die russische Regierung steht in Unterhand⸗ lung mit einer Posener Fabrik auf Lieferung von 300 Munitionswagen.— Aus Warschau wird amtlich gemeldet, daß auf der Warschau- Peters“ burger Eisenbahn der Güterverkehr wieder frei ist. — Die Meldung einer Berliner Zeitung, daß Kaiser Alexander erkrankt sei, ist vollständig un⸗ begründet; die Bewohner von Petersburg haben in dem öffentlichen Erscheinen des Kaisers den thatsächlichen Beweis für die Unrichtigkeit jener Nachricht. Aus Stadt und Land. Mainz, 20. Dec. Gestern wurde hier eine brave, alte Person, Elisabetha Münz, zur Ruhe bestattet, welche fast ihr ganzes Leben im Dienste einer und derselben Familie zugebracht hatte. Ducch 62 Jabre hat sie der⸗ selben mit seltener Treue und Anhänglichkeit gedient und ist im Alter von 77 Jahren im Hause ihrer Herrschaft gestorben. Derartige Beispiele werden immer seltener und sind gewiß ein ehrendes Zeugniß für Herrschaft und Dienstbote. Allerlei. Erfurt, 21. Dec. Der gestern Nacht nach 12 Uhr von hier abfahrende Güterzug ist kurz außerbalb der Station entgleist, wobei sieben Wagen in Trümmer gingen. Der gleich nachfolgende Schnellzug wurde vor der Unfallstelle noch rechtzeitig zum Stehen gebracht und so weiteres großes Unglück verhütet. München. Das an der Fichlelgebiegs⸗Bahn nächst dem Dorfe Riglasreuth zwischen den Stationen Immen⸗ reuth und Neusorg gelegene nördliche 125 Fuß hohe Wider⸗ lager der Brücke über das Fichlel-Naabthal ist in der Nacht vom 13. d. M. eingestürzt. Mauerwerks-Massen, zersplitterte Balken und Maschinen-Theile bedecken die Ban⸗ stell'. Der Schaden beläuft sich auf eiwa 100,000 Mark. Elbing, 21. Dec. Von hier wird ein Dammbruch gemeldet und die Blätter berichten darüber: Das furchk⸗ at geringe 2 . ge Be⸗ unn nach e Kachtünge⸗Schaat „ laguch mindestens Dazu kommen nuische Arme, die ö t kur auf die Unter⸗ wirsen sind. Da die 2 * D — = „welche bereits — Ä— Sen piclt Menschen 11216 Det Tumult Wartlegt, Letan tiwa 7 — — 2 2 ————ꝗEmi—U 14. Der Gbaraller i nbilifischer. Ih in Unterhand⸗ f tung, daß 1 lfändig 18“ 1 Palrtburg haben * Kaisers den „ gerchügleit jene + —— 2—f—A4äͤää———— Ind Land. ö r eint brart, n en dan, 4 1 10 delselben u. ** 4 re. 2 1 Ut 115. 5 det J rummtt 9 754 bare Unglück, welches diesmal der Stadt Elbing und]. ibrer Umgebung, der gesegneten Nogat-Niederung, durch einen Dammbruch so harte Weihnachtstage bereitet hat, ist heute in seiner ganzen Tragweite noch nicht zu übersehen. Eine Reihe von Ortschaften: Ellenwald, Wickerau u. s. w., steht tief unter Wasser; Elbing selbst erhebt sich aus der weiten Wasserfläche wie ein aus dem Meer emporragender Häusercomplex. Vou seinem Marien⸗Thurm aus übersieht man die meilenweit über fruchtbare Felder und Wohnstätten sich binwälzenden Wasser⸗ und Eismassen, in welche auch die Stadt mit ihren Ausläufern, den niedrig gelegenen Vorssädten und den großen Fabrikanlagen am Elbing-Fluß selbst, hinabtaucht. 1 71 Königsberg, 23. Dec. Das Gebäude der„Har⸗ tung'schen Zeitung“ steht seit heute früh 6 Uhr in Flammen. Die Offiein steht noch unversebrt, ist aber sebe gefährdet. a Edinburg. Durch einen beftigen Sturm, welcher in den letzten Tagen an den Küsten Schottlands wüthele, haben viele kleine Fahrzeuge Schiffbruch gelitten; auch sind dabei, den bisher eingelaufenen Meldungen zufolge, an den Küsten von Aberdeen und Kincardine gegen 60 Menschen umgekommen. Handel und Verkehr. Frankfurt, 20. Dec. Fruchibericht. Mehl Nr. 1 M. 41., Nr. 2 M. 37., Nr. J M. 33., Nr. 4 M. 29. — 7— Nr. 5 M. 23. Roggenmebl%(Berliner Marke) M. 27. do. 11(Berliner Marke) M. 22., Weizen eff. hies. M. 24.75., fremder je„ach Quasität M. 19—22., Korn M. 18.— bis 19.75., Gerste M. 18.50—19.75., Hafer M. 15—18. Kohlsamen M.—., Erbsen M. 21—24. Wicken M. 19. Kinsen M. 21—30., Nüböl M. 85. Die Preise verstehen sich sämmtlich ver 200 Pfd. Zoll gewicht= 100 Kilo. Minz 23. Dec. Producten-Markt. Watzen per März 23.—. Kern per Mürz 17.20. Hafer per März 17.50. Nuböl per Mai 39.70. und Taschentücher billigst bei K. Friedrich. Kragen, Mauschetten Edietalladung. 3996 Eigenthums⸗ und sonstige Ansprüche an die nach; stehenden, in den betreffenden Grund- bez. Flurbüch ern den beibemerkten Personen zugeschriebenen Immobilien sind binnen 4 Wochen von heute an hierorts geltend zu machen, widrigenfalls die Anerkennung des unbeschränkten Eigenthums der als Eigenthümer aufgetretenen Personen und insbesondere die Zahlung der nicht quittirten Kauf— schillinge unterstellt und demgemäß der Eintrag der Erwerbtitel. bezw. die Löschung der Eigenthumsbeschränk— ungen im Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. 1) Gemarkung Bauernheim. Georg Walther V. zu Bauernheim: I. 12. 13. 14. 2) Gemarkung Friedberg a. Philipp Vitriarius zu Friedberg:. b. Georg Schmidt daselbst: VIII. 223. 3) Gemarkung Nieder⸗Florstadt. 1 Friedrich Schmidt zu Ober-Florstadt: I. 625. 4) Gemarkung Nieder-Wöͤllstadt. Adam Becht zu Nieder- Wöͤllstidt: J. 139. 404. 866. 1633. 970. III. 321. IV. 424. X. 183. XII. 164. XIII. 29. 593. XVIII. 477. XIX. 709. VII. 304. XVIII. 213. 5) Gemarkung Ockstadt. Gottfried Mörler von Ockstadt: I. 167. 6) Gemarkung Södel. Jakob Wißmer von Södel: 1. 159. Friedberg am 7. Dezember 1876. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pi on. Basalt-Bruch. Montag den 12. Februar 1877, Vormittags 11 Uhr, will die Fanerbacher Basaltbruch⸗Gesellschaft ihren in der 1005/0. 4106 Fauerbacher Gemarkung liegenden Basaltbruch versteigern lassen. Die aus dem Bruch gewonnenen Pflastersteine sind in weiten Kreisen als gut bekannt. Der Bruch ist 25 Minuten von der Eisenbahn-Station Friedberg ent⸗ fernt. Nähere Auskunft ertheilt Herr S. Schloß in Friedberg. Fauerbach b. Fr. den 14. Dezember 1876. Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach b. Fr. i Helfrich. Holzversteigerung. 4107 Im Licher Stadtwald, Distrikt unterer Speier lingskopf, kommt Donnerstag den 4. Januar 1877 folgendes Holz zur Versteigerung 600 Fichtenstamme von 14— 35 Centim. Durchmesser und 10—20 Meter Länge, 250 Fichtenstangen von 9— 12 Centim. Durchmesser und 10—15 Meter Länge. Das Fichtenstammholz ist sehr schönes Bauholz, auch befinden sich einige Stämme zu Schnittholz darunter. Unter dem Fichtenstangenholz befinden fich schoͤne Sparren, Wagnerstangen und zur Garten⸗Einfriedigung geeignet. dreimal erscheinen wird. Als Organ det Turnvereine des Bezicks Hessen sind alle Sonntagsblatt. Der vierteljährliche Die Ausgabe erfolgt: Dienstag, Butzbach im December 1876. beträgt 1 M. 25 Pi. Inserate finden anerkannt die weneste Verbreitung, Raum mit 10 Pf. und bewilligen dei mehrmaliger Insertion hoben Rabatt. Donnerstag und Sam stag Einladung zum Abonnement auf den Wetterauer Den geehrten Lesern zur gefälligen Nachricht, daß det„Wefterautr Bote“ Die neuesten polilischen Nachrichten aus Nah und Fern des Handels, der Industrie und Landwirthschaft bringen wir mit der größten Raschheit und möglichsten Ausführlichkeit. Baten. auch im nächsten Quartal wöchentlich „sowie alle wichtigen Begebenheiten dahin einschlagenden Nachrichten in dem Blatte enthalten. 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Ein Blatt für Stadt und Land. Die„Casseler Tages⸗Post“ erscheint läglich— vom 1. Januar 1877 ab in bedeutend vergrößertem Dieselbe bleibt ihrer bisherigen Tendenz, stets für Enischiedenheit einzutreten, auch in dieset neuen Gestalt getreu. ben sollen in erster Linie, unter Beibehaltung der altherge⸗ 5 1 Freiheit und Recht in poltuischer, wie wirihschastlicher Die Interessen unseres deutschen brachten„Politischen Wochenschau“, soweit als nur immer tbunlich, besprochen werden, obne indessen die übrigen Wellbegebenbeiten außer Acht zu lassen. Speciell wird unser Augenmeik auf die Erörterung aller, das engere Vater⸗ land, die Provinz Hessen⸗Nassau, beireffende Vorkommnisse gerichtet sein. Den Fragen des Schul- und Unterrichtswesens, für welches gegenwärtig die Fürsorge von Staat, Gemeinde Unterricht“ die größte Aufmerksamkeit widmen. Rubriken unsere ganze Fürsorge zuzuwenden. beträgt pro Quartal nur 2 M. 25 Pf; Dasselbe gilt von den ung finden. 4104 Sehr zu empfehlen ist die zehnte Auflage von ö Webers vollständigem „remamörterbuch vorkommende Fremdwort erklärt wird. 300 Seiten. Zehnte Aufl. 1 Mark. diesem beliebten Buche genügende Erklärung. Vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg. und Rechtschreibung von 14,000 Fremd⸗ wörtern, worin jedes in Zeitungen und Büchern Th. J. Weiss in Bad- Nauheim. Ueber alle vorkommende Fremdwörter findet man in und Familie in se hohem Grade in Anspruch genommen wird, werden wir unter der stebenden Rubrik„Schule und Die Vergrößerung des Formates setzt uns zugleich in die Lage, dem Handelstheil, Geld- und Gelreide Coursen, nunmehr eine ausgedebntere Berücksichügung angedeihen zu lassen. Daneben sind wir darauf bedacht, dem von nun ab in einem abgegrenzten Raume erscheinenden Feuilleton in allen seinen Der Abonnementspreis bleibt trotz der Vergrößerung der„Casseler Tages⸗Post“ unverändert und Annoncen, welche bei der boben Auflage des Blattes die anerkannt wirklamste Verbreit⸗ Nedaction und Verlag der„Casseler Tages⸗Post“. N Feinster Dorsch-Leberthran 1557 kast geruch- und geschmacklos in Flaschen mit gestempeftem Metallverschluss A 60 Pfg. und à 1 Mark echt zu haben bei J. A. Windecker, Hoflieferant in Friedberg. Patent⸗Fuchsangeln 1 empfiehlt d 3 Pb en mnumkeh ——— PP p des Liberalismus das Heil zu finden glaubt, mag demgemäß wählen. Neujahrs⸗Gratulations⸗Karten, ernsten und komischen Inhalts, in großer Auswahl bei Gar Sin be ruagel. An die Wähler des 2. oberhessischen Reichswahl⸗ kreises.(Kreis Friedberg-Büdingen.) aios Von der conservativen Partei als Candidat für den Reichstag aufgestellt habe ich mich zur Annahme bereit erklärt, weil ich es für Pflicht halte, dem Vaterland auch unter schwierigen Umständen zu dienen. Hätte ich meine persönlichen Interessen— Beruf und Familie— voranstellen wollen, so hätte ich die Candidatur abgelehnt und mir die Unannehmlichkeiten eines Wahlkampfes erspart, über dessen Aussichten sich Niemand weniger täuscht als ich. Allein man muß seine Meinung nicht nur bekennen, sondern dafür auch einen— selbst aussichtlosen— Kampf aufzunehmen wagen, der sogar im Falle des Sieges schwere Opfer beischt. Was nun meine politische Meinung speciell angeht, so ist sie in hiesiger Gegend ziemlich bekannt, außerdem aber in dem conservativen Programm so vollständig wieder— gegeben, daß es weitläufiger Darlegung nicht bedarf: Reform der Gesetzgebung, die einseitig das Großkapital begünstigt, Reform zu Gunsten der Landwirthschaft und des Handwerks, Reform in Kirche und Schule um den Geist des Friedens und echtchristliche Bildung wieder zu erwecken, Versöhnung der entzweiten Religionsgemeinschaften, vor allem aber Gehorsam dem Gesetz gegenüber den Umsturzbestrebungen der Socialisten, das ist's, was wir erstreben und vertreten, treu dem Kaiser, treu dem Groß- herzog, treu dem Vaterland! Es liegt mir übrigens fern um Stimmen zu werben, Wer nur unter der Fahne Möge überhaupt Jeder seiner selbstständigen Ueberzeugung folgen, Alle abec in dem einen Ziel zusammen⸗ gehen: das Wohl des Vaterlandes zu fördern! Friedberg den 4. Dezember 1876. 2 interhandschuhe und wollene Halstücher zu Fabrikpreisen bei K. Friedrich. Eurtman. Einladung zum Abonnement auf den Darmstädter Täglichen Anzeiger. 16. Jahrgang. Der„Darmsiädier Tägliche Anzeiger“ erschan!; au allen Wochenlag-Abenden und koßet vierteljährlich durch die Post bezogen(einschließlich Bestellgeld) nur 1 Mark 35 Pf., monatlich 45 Pf. 5 Den Inhalt bilden: Politische Rundschau, inleressanse Erzahunzen und Nobellen, kurze Berichte über die Verbandlungen der Landstände, ferner Hofnachrichten, Civil⸗ und Mililärdienst-Nachrichten, Berichte über die Ver— band ungen des Schwurgerichts der Provinz Siarkenburg, des Kreis und Provinzialaueschusses, der Sitzungen der Sladlverordneten-Versammlung und des Localgewerbvereins zu Darmstadt, serner statistische Mulbeilungem, standes— amtliche Nachrichten, Regierungsblat!, insbesondere auch Lokal- und sonstige Mittheilungen, Fruchtpreise, Räthsel, Theaterzetiel, Verloosungen u. s. w. in reichhaltiger Abwechslung. Inserate(die vierpallige Garmondzeile 10 Pf.) finden in dem Blaite selbst, und da sie zugleich als Sraßen- Anzeiger erscheinen die erfo q eichste Verbreitung. Kalender pr. 1877 8 8 2** 5 5 8 75 4 2 2 Landkal enden M.— 12. — 16 al eim 5—— Miuchschossen„18. 5 ö 0 255 Geschäfts kalender.„ 1.— 8 2 Deutscher Reichsbote.„— 40. 2 8. Daheimkalender.„ 1. 50. 8 8 8. Die soeben erschienene Nr. 18 enthält: Spinnstube 1. 30. „, Die Stufenjahre eines Glücklichen. Noman von Familienkalende..„— 50. Louise von Frangçois.(Fortsetzung.)— Stehendes ini. Heer und Miliz. Von W. v. Dünheim. II.— Geschichten Einsiedlerkalender N„ 40. aus dem 5 berühmter Maler, V. Künstler und Kloster⸗ Nieritz, Volkskalender„ 1.— bruder. zunstgeschichtliche Arabeske von Max Allihn. 5* Mit Murillo's Porträt und Abbildung seiner 1 8 9 Lahrer e Bote 0 30 — Am Familientische: Die orientalische Frage am Himmel. riedberg. Carl Bin 1 Mit Originalzeichnung von Kronberger;„Da steht die 8 9 B dernagel. e e XLII.— Die gerettete 410 Verlaufen nospe. ed icht von Karl Gerok— Zu Bestellungen empfiehlt sich hat sich am Freitag vor Weihnachten in Friedberg ein 1 0 9 Carl Bindernagel in Fried berg— gelber Pinscherhund. Derselbe ist gestutzt und ziemlich bringer eine Belohnung bei Steinfurth. Jean Rosenbecker. Schleifschuhe Hofapotheke„Zum Engel“. 4057 Wegen des Wegfalls des Zolls kann ich Nestle's Kindermehl stark von Körperbau, jedoch nicht groß. Dem Wieder— 4109 Mittwoch den 3. Januar 1877, Abends 8 Uhr, will der Gewerbverein in dem Locale der Herren Henn & Jamin eine General⸗Versammlung abhalten, wozu alle Mitglieder und sonstige Freunde des Vereins ein⸗ geladen werden. Tagesordnung: 1. Die Lehrlingsfrage. 2. Der neue Entwurf des Patentgesetzes. Wir erlauben uns auf die Wichtigkeit dieser Gegen⸗ stände, besonders auch für den hiesigen Gewerbestand aufmerksam zu machen und um recht zahlreiche Vetheilig⸗ ung zu bitten. Diejenigen, welche sich in diesen Fragen genauer informiren wollen, treffenden Gesetzentwürfe bei dem Unterzeichneten erhalten; auch ist derselbe bereit weitere Auskunft zu ertheilen. Friedberg den 23. December 1876. Weinel. ! Arbeiter!! 4111 Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß wir mit der Ausarbeitung des Statuts zur Gründ⸗ ung der allgemeinen Krankenkasse in der für uns an⸗ beraumten Frist nicht fertig werden konnten und deßhalb eine Verlängerung bis Ende Januar von Großherzoglicher Bürgermeisterei erhalten haben. Das Comité der Arbeiter- Krankenkasse. Ananas⸗Arac⸗-Punsch⸗Essenz, Ananas⸗Rum⸗Punsch⸗Essenz, Rum de Jamaica, Arac de Bataovia N 4112 bei Christian Werner. Revolver und Terzerole 4116 empfiehlt Ph. Dan. Kümmich. Rum⸗Punschessenz, Arrac⸗ 7 Ananas⸗„ Rum de Jamaica, Arrac de Batavia, Cognae, Orangen, Citronen Wilhelm Fertsch. Ausloosung. 4113 Unterm Heutigen wurden von den Aetien des Heinrich Schmidt I., die Erbauung seines Hauses betreffend, folgende Nummern zur Auszahlung gezogen: Nr. 47. 64. 100. 18. 95. 124. 106. 102. 39. 86. Der Betrag kann den 1. Januar 1877 bei Unter⸗ zeichnetem in Empfang genommen werden. Friedberg den 28. Dezember 1876. Ph. A. Ritzel. Aechten Jamaica-Rum und Punsch⸗Essenzen 4105 empfiehlt Carl Bauer in Assenheim. Stollwerck sehe Brustbonbons, das beste seit 40 Jahren eingefühfte und bewährte Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, Brustkatarrh, Engbrüstigkeit ete, erhielt wie auf allen trüheren Welt ausstellungen auf der jüngsten in Philadelphia den Preis. Verkauf in Friedberg bei Wilh. Fertsch, Wilh. Bernbeck u. Hofapotheker C. Görtz; in Gambach bei Carl Löffler; in Reichelsheim bei Apotheker Chr. Langheinz; in Rocken- berg bei Apotheker F. Sames. 3689 CTT Ein schweres Zugpferd, 4114 sehr gut im Zug, habe preiswürdig zu verkaufen. L. H. Strauß. 4064 bei Berichtigung. Durch ein Versehen des Setzers wurde in voriger Nummer des Anzeigers unter die Annonce des Herrn einer Annonce des hiesigen Großh. Landgerichts gestellt. können Exemplare der be⸗ Werner von Darwstadt(Nr. 3999) die Unterschrift 4115 empfiehlt in allen Gattungen Ph. Dan Küumich. zu herabgesetzten Preisen abgeben. C. Görtz. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 1 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 2 1 Des Neujahrsfestes wegen erscheint Dienstag den 2. Januar keine Nummer des Anzeigers. Gewerbverein. Aueseld, 8 zu Lau N 4 ö Darmst gaard Rechner Beschei 1 v— 1 SGirüch Meta Belgra geschoss Sdcuß K Szell, gebt he gioßer Fivan Zinsen Bekräg HGoldre Nui 1 Zuse, — —