riedberg. 85 2 toldekert Fritt e ———— Artillerie- Brigade commandirt. — spricht diesen Anträgen. 3 5 1876. Donnerstag den 27. Januar. M. 12. Oberhessischer Anzeiger. — Die Petitzetle wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Artis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. der Strafgesetz-Novelle fortgesetzt. Für die Monate Februar und März kann auf den „Oberhessischen der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnirt werden. Anzeiger“ bei — Amtlicher Theil. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien in den Großherzoglichen Districtseinnehmereien Friedberg und Nieder-Wöllstadt. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Berichtigung der Fotst- und Feld strafen für dit 6. Periode 1875 bis zum 15. Februar dieses Jahres an den Zahltagen Dienstags und Donnerstags ohne Mahnung anher geschehen kann. Friedberg den 24. Januar 1876. Großberzogl'che Districtsein Weigel. nehmereien Friedberg und Nieder- Wöllstadt. Nie ß. Deutsches Reich. der verlesenen incriminirten Artikel selbst verabfaßt Darmstadt. Militärnachricht. Kehrer, Pr.- und alle vor der Veröffentlichung gelesen und Lt. vom Großh. Feld-Art.⸗Reg. Nr. 25(Großh. zum Druck gegeben zu baben. ö Art.- Corps) wurde als Adjut. zur 10. Feld- lesenen protokollatischen Erklärung des commissarisch vernommenen Heßling in München bekannte sich Berlin, 24. Januar. Reichstag. In der Letzerer als, Verfasser der incriminirten Zeitungs- heutigen Sitzung wurde die zweite Berathung des Artikel. Geblsen bestritt, einen Cerrecturabzug von der Commission vorberathenen Paragraphen] des ersten veröffentlichten Artikels an den Director Nach einer der rumänischen Eisenbahn-Gesellschaft, Otterberg, fünfstündigen Debatte, in welcher die Amendementsgesendet zu baben. der Abgg. Wolffsobn, Banks und Windthorst ab- Auf eine an die Kaiserin gerichtete Petition gelehnt wurden, hat das Haus den Paragraphen um deren Intervention zu Gunsten der mit Auf— Duchesne nach einem im Principe mit dem An- lösung bedrobten Niederlassung der„Schwestern trage der Commis on übereinstimmenden, venselben vom armen Kinde Jesu“ ist, wie die„Elbf. Ztg.“ aber bestimmter präcistrenten Antrag der Abgg. erfährt, folgende Antwort an den Verstand des Klöppel-Marquardsen mit 141 gegen 133 Stimmen] Waisendauses eingegangen:„Ich babe mit der angenommen. In dem Verlaufe der Debatte hob innigsten Tbeilnahme Ihr Schreiben in Empfang Staats Secretär Bülow hervor, daß es sich bei genommen und bin dankbar für das darin aus- dem gedachten Paragraphen durchaus nicht um gesprochene Vertrauen, daß ich Ihren Kummer den einzelnen Fall Duchesne handle, sondern um verstehe und würdige. Ich babe das Einzige die Verallgemeinerung vieler Fälle, die unter ähn— gethan, wos ich zu tbun vermochte, indem ich liche straftechtliche Gesichtspunkte fallen. Justiz- Ihr Schreiben mit meiner Empfeblung an des minister Leonhard hat sich in ähnlichem Sinne Kaisers Majestät richtete. Sie werden im Gott— ausgesprochen. vertrauen stets den nöthigen Trost finden. Berlin, — 25. Jan. Heute hatte der Prezeß des 17. Januar 1876. Augusta.“ Redacteurs der„Eisenbahn- Zeitung“, Gehlsen,. Cassel. In Angelegenheit des Ober- wegen Verleumdung des AussichtsRathes der Präsidiume für Hessen Nassau ist nachträglich aue Rumänischen Eifenbahn- Gecsellschaft, begonnen.] bester Quelle mitzutheilen, daß Prinz Reuß that Nach Verlesung der bereits bekannten Anklage, sächlich bereite ernannt war, aber unter Angabe sowie einer zweiten wegen Beleidigung des Reichs. a Gründe abgelehnt hat. Der König hat dies ö kanzlers Fürsten Biemarck theilte der Präsident lürzlich einem in Audienz empfangenen böberen mit, daß heute nur die Verlesung der incriminirten Beamten ausrrücklich erklart und sein Bedauern Zeitungs- Artikel ersolgen und Donnerstag die über die Nichtannahme ausgesprochen, aber auch Vernehmung der Zeugen beginnen werde. Der erwähnt, daß er die Gründe, welche den Prinzen Angeklagte gibt zu, die fraglichen, von Heßling] zur Ablehnung bestimmt haben, durchaus als be⸗ versaßen Artitel vor deren Veröffentlichung gelesen rechtigt anerkennen müsse. Dit Nachricht, daß zu haben. Der Vertheidiger beantragt die Aus. Regierunge Präsident v. Hardenberg in Folge setzung des Prozesses dis zur Wiederherstellung der Ernennung von Ende's sein Entlassungs: Hetzling's, ferner die Vorladung Lasker's und des] Gesuch eingereicht habe, bestätigt sich. Eln Gleiches Procuristen der Disconto-Gesellschast, Beyer, als ist Seitens eines anderen höheren Reglerungs— Entlastungezeugen. Ersterer babe bei Uebernahme] Beamten gescheben. der Bahnen durch die Rumänische Eisenbahn München. In Eichstätt baben am 18. d. M. Gesellschaft ein Gutachten dahin abgegeben, daß fünf neugeweihte Priester aus der Diocese Pader⸗ Scitens Strousberg's Uebervortheilung der Ge- born, sern von der Heimath, ibr erstes Meßopser sellschaft vorgekommen sei, welche verfolgt werden abgehalten. Man glaubt, daß sie ihre Priester- müsse. Dies Gutachten sei nicht beachtet worden. weihe vom päpstlichen Nuntius empfangen haben. Beyer würde über die gezahlten Provisionen Aus— funft ertheilen können. Der Staatsanwalt wider- Der Gerichtshof beschließt nach längerer Berathung, es bei dem einmal be— schlossenen modus procedendi zu belassen, da nicht abzusehen sei, wann Hetzling vernehmungsfähig sein werte. Dagegen sollen Lasker und Beyer ols Zeugen vorgeladen werden. Es folgt nunmehr Verlesung der Zeitungs- Artikel. Gegen 2 Uhr wurben die Verhandlungen auf Pennerstag vertagt. Im Ir quisitoctum gab Gehlsen zu, einen Theil Ausland. Oesterreich Ungarn. Wien. Pester Telegramme melden, daß Franz Deak mit den Slerb-Sacramenten versehen worden ist.— Wie dem„Volksfr.“ aus Rom geschrieben wird, wurde die vom Kalser bereits erfolgte Ernennung des Weihbischofs Dr. Kutschker zum Erzbischose von, Wien vom Papste sosort bestätigt, — Die in hiesigen und auswärtigen Blättern signalisitrten Gerüchte über Veränderungen im Ca— Nach der ver⸗ binet Auersberg erweisen sich als thatsächlich un— begründet. 24. Januar. Die„Neue freie Presse“ schreibt: Am letzten Freitag wurde in einer Ver— sammlung von Herrenhaus Mitgliedern bezüglich der ungarischen Verhandlungen beschlossen, keiner weiteren Lockerung des Einbeitsbandes der Mo— narchie zuzustimmen, weil dies einer Mehrbelastung der diesseitigen Reichsbälfte oder einer Schädigung sibrer Credit-Verhältnisse gleichkäme. Ferner wurde beschlossen, diese Ansicht als diejenige des gesammten Herrenhauses dem Ministerlum kundzugeben. Mit dieser Mission wurden zwei Mitglieder betraut, welche sich derselben bereits entledigten. Schweiz Bern. Der Eintritt Britisch⸗ Indiens und ber französischen Colonien in den Weltpostverein ist gesichert. Brasilien meldete ebenfalls seinen Beittitt. Frankreich. Paris. Die„Agence Havas“ ersäbrt, daß die aus den französischen Kriegsbhäfen gemeldeten Schiffs-Bewegungen einzig den Zweck baben, die bestehenden Geschwader durch Ersetzung der außer Dienst gestellten Schiffe wieder auf die etatsmäßige Stärke zu bringen. — 24. Januar.„Frangais“ dementirt die Mittheilung von der demnächstigen Einberufung der Reservisten; dieselben würden erst im Herbst 1876 zu den gewöbnlichen Manövern einberufen werden. Dasselbe Blatt dementirt die Nachricht von der Mobilisirung der Territorial Armee. Die Mannschaften der Territorial-Armte würden in den Hauplorten der Departements zur Vornahme des Control-Geschäftes versammelt werden, aber keinen Dienst thun.„Frangçais“ fügt binzu, daß das „Journal officiel“ diese berichtigenden Aufschlüsse morgen bestätigen werde. 25. Jan. Das„Journal officiel“ bestätigt die gestern nach dem„Francais“ gemachten telegraph— ischen Mittheilungen, welche auf die Einberufung der Reservisten und die Mobilifirung der Territorial— Armee Bezug baben. Spanien. Madrid. Die Cortes-Waghlen sind beendigt. Auf 406 Deputirte kommen 30 Sagastisten, 10 Klerikale, 1 Cantonalist und ein gemäßigter Republikaner(Castelar). Alle Anderen sind ministeriell. Canovas de Castillo ist in Madrid mit großer Majorität gewäblt worden. Serbien. Belgrad, 23. Januar. Die Skupschtina soll übermorgen geschlossen werden. Dem Protokoll der gestrigen Sitzung zufolge ist die Interpellation über die zu doch befundene Penston Ristic's zurückgewiesen, die erweiterte Anklage gegen die Cabinette Marknovies und Stephanovies jedoch dem Untersuchungs-Ausschuß zugewiesen worden. Der frübere Kriegsmintster Protits ist gestern vom Ausschuß vernommen worden. — — 3 — 5 wiesen, den Lehrplan vorzulegen, für Beschaffung der Türkei. Konstantinopel. Aali Pascha, der neue General- Commissar und Ober-Befebls⸗ haber in Bosnien und der Herzegowina, soll nach dem„Nbg. Corr.“ beauftragt sein, persönlich oder durch einen Bevollmächtigten ein förmliches Ultimatum nach Montenegro zu befördern, welches von dem Fürsten Nikitza eine Aenderung seiner politik gegenüber der Insurrection ka tegorisch fordert, dafür eine kurze Frist setzt und bei Nicht- Einhaltung derselben den Einmarsch in bestimmte Aussicht stellt. Der Minister des Auswärtigen, Kaschid Pascha, hat den Botschaftern hierüber Andeutungen gemacht und geäußert, die Pforte müsse sich selbst gegen die seindselige und zwei⸗ deutige Politik Montenegro's schützen, da die Mächte, wie es scheine, nicht im Stande seien, die montenegrinische Regferung zum Einhalten eines correcten Verfahrens zu vermögen. Die Montenegriner aber beschweren sich ibrerseits laut über die Anhäufung türkischer Truppen an den Grenzen der Czernagora. — Eine Despeche des türkischen Consuls aus Ragusa vom 21. Januar meldet: Zwischen der zum Behufe einer Recognoscirung ausgefallenen Garnison von Trebinje und den Insurgenten baben in den Tagen vom 18. und 19. Januar heftige Kämpfe stattgefunden. Die Insurgenten wurden geschlagen und zogen sich alsbald zurück. Einer ihrer Anfübrer, Bocevic, wurde getödtet. Amerika. Washington. Das Repräsen⸗ tantenhaus nahm eine Resolution an, durch welche der Präsident ersucht wird, dem Congresse das Antwortschreiben der Mächte auf die Note der amerikanischen Regierung betreffs der cubanischen Angelegenbeit vorzulegen. Man glaubt, der Präsident werde der Resolution nicht stattgeben. Dem jüngsten, sehr glänzenden Empfange bei dem spanischen Gesandten wohnten der Staatssecretär Fish und die übrigen Minister bei. Aegypten. Cairo, 23. Januar. ögyplische Armee ist heute von Massaua abmarschirt. Die Aus Stadt und Land. Butzbach. Durch Erlaß des Ministeriums des Junern vom 10. d. M. ist die Erlaubniß zur Errichtung einer vierklassigen Rralschule(höheren Bürgerschule) dahier er⸗ theilt worden. Der Stadtvorstand wurde darauf ange Schul⸗Lecale und Gewinnung lüchtiger Lehrkräfte besorgt zu sein und wegen Bildung eines Curatortum und des Allerlei, Stuttgart. Vier österteichische Geschäfts leute schreiben der„N. Fr. Pr.“ von pier unter dem 18. d. M. Wir benützen den am 17. d. M. von München um 6 Ubr früh abgehenden Schnellzug um nach Stuttgart zu reisen. Auf der Strecke zwischen Ulm und Geißlingen entgleiste der Waggon zweiter Classe Nr. 47, in dem wir uns be⸗ fanden. Trotz aller Mühe, welche wir uns gaben, um den Vorfall den Conducteuren bemerklich zu machen, wur⸗ den wir eine Strecke ven 1540 Schrill geschleist, ehe der Zug zum Stehen gebracht wurde. Selbstverständlich ging der Waggon in Trümmer, und wir schwebten während der Zeit zwischen Tod und Leben. Glücklicher weise kamen wir mit einigen Contustonen und zerrissenen Kleidern davon. Unsere Rettung war um so unwahrscheinlicher, als die Eulgleisung auf einem zwölf Klaster bohen Damme siattfand und die Distanz zwischen den Schienen und dem Abgrund nur 6 Fuß betrug. Die Einführung von Allarm⸗ signalen scheint denn doch nicht länger verzögert werden zu sollen. Essen, 17. Jan. In vergangener Nacht traf hier durch den Vahn-Telegraphen die Nachricht ein, daß der neue Schacht Carolus Magnus bei Berge-Borbeck brenne, und wurde diese Mittheilung durch die rothe, helle Feuers gluth vestätigt, welche im Nordwesten unserer Sladt sich zeigte. Heute Morgen vernehmen wir nun, daß das Feuer gegen 10 Uhr Abends im Schachtgebäude ausge⸗ brochen ist und in ungeheurer Schnelle so um sich griff, daß bald jegliche Hülfe vergeblich und auch wirkungslos erscheinen mußte. In kurzer Zeit waren der innere Holz- ausbau sowie der Dachstuhl zerstöck. Der Schacht hat nicht gelitten und wied in wenigen Tagen wieder fahr⸗ bar gestellt sein. Ebenss sind die sonstigen Tages gebäude, Maschinen unnd Kesselhäuser vom Feuer unberührt geblieben. Hamburg. In dem Monat November sind 229 Schiffe untergegangen oder verloren gegangen, darunter 216 Segelschiffe und 13 Dampfer. Von diesen verlor England 70 Segelschiffe und 6 Dampfer, die Vereinigten Saaten 29 Segelschiffe und 2 Dampfer, Deuischland 18 Segelsciffe und 1 Dampfer, Frankteich 14 u. s. w. Berlin. Zu der Nachricht von angeblichen Schwierig⸗ keiten, weiche sich der ehelichen Verbindung des Grafen Herbert Bismarck mit der italienischen Gräfin Taverna, in welche er sich sterblich bei Gelegenheit der mailändischen Reise verliebt haben soll, durch die Religion dec Gräfin enigegenstellen sollen, demerkt die„Post“:„Wie wir hören, besteyt das Haupthinderniß dieser Verlobung oder ehelichen Verbindung in dem Fackum, daß Graf Herbert Bismarck überhaupt die Gräsin Taverna nie bisher zu Gesicht be⸗ kommen hat. Was sich ereignet hätte, wenn die persön— * 1 * . do. II.(Perliner Marke) M. 21., Waizenschalen re. Walzen essectv hiesiger M. 21.50, bayer M.—, Roggen M. 16.— 17. Gerne M. 17-21. Haser M. 17. Kohl⸗ samen M. 33—35. Erbsen M. 21—24. Wicken M. 21. Linsen M. 2130. Nübzl M. 78. Die Preise verstehen sich jsämmllich ver 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Die Regierung des ae Renß j. L. macht bekannt, daß für die zur Einlösung aufgerufenen. seit dem 31. v. Mis, verfallenen Kassenscheine vom 7. Jan. 1860 und vom 4. Juli 1870 eine Nachfrist in der Weise be⸗ willigt wird, daß für die bisher nicht eingelssten Scheine bis zum 30. Juni d. J. von der fürstl. Haupistaatskasse zu Gera Exsatz geleistet werden soll. D. Frankfurt a. M., 25. Jan. Die steigende Be— wegung, welche sich im gestrigen Miltagsgeschäft entwickel! balte und haupfsächlich durch die günstigere Diepostiion wieder einer Abschwächung Platz, nahm. Von den Spekulationswerthen lagen auch Lombar⸗ den, die sich gestern einer Avance erfreut halten, auf Reali⸗ sationen malt, beute namentlich gerade die Dementirungen der assicicsen eine unliebsame Kritik, welche nicht geeignet war, eine Anregung in günfigem Sinne auszuüben. Creditactien zwischen 99½—97¼—98½ und 98½, Oesterr. Babnen haupftet, Umsotz, Deulsche Vereinsbank, Bayer. Handelsbank und Verliner Bankverein höher, Renten besser, Ungar. Schatzbons nachgebend, ebenso Ungar. Ostbahnstaatsobligatisnen von Prioritäten Franz Joseph 1½% matter, auch 50%. Lombardische etwas schwächer, 30/. Lombardische böher, Loose unverändert, Ungarische malter, von Wechseln Wien theurer. Uebersicht am J. Dezember 1875. Männl. Weibl. liche Bekannischaft stattgesunden hätte, wird nun eine in⸗ terissanie Frage sein für den Scharssinn der Chronisten.“ Danzig. Aus Riesenburg wird der Danziger Zei⸗ lung berichtet, am 15. Januar Abends hätten drei Ulanen ohne Grund einen ftiedlichen Arbeiter auf der Straße an— gegriffen und seien dem Fliehenden bis an seine Wohnung gefolgt; einer der Ulanen sei durch das Fenster in das Haus eingedrungen und habe, als der Arbeiter mit seiner Frau sich gepflüchtet, seine Wuth an den Kindern ausge, lassen. Die Wache wurde berbeigerufen und holte den Termins der Eröffnung der Schule weitere Vorlage zu machen. Massenheim. Der Vilbeler Anzeiger erzählt von bier: Am Sonntag gegen Abend kamen fünf Bursche in die Klöß'sche Wirthschaft. Nachdem dieselden dem Apfelwein ordentlich zugesprochen und sich durch Robheiten gebörig ausgezeichnet batten, verlangten sie vom Wirth, daß der⸗ selbe sie nach Bergen fahren solle, was ihnen aber abge— schlagen werden mußte, weil das Pferd krank sei. Aerger⸗ lich hierüber übten sie ihre Bosheit dadurch noch aus, daß sie beim Weggehen durch eine Kelleröffnung mit Steinen nach der Wirtbin, welche sich gerade im Keller befand, warsen und mehrere Fensierscheiben zertrümmerten, worauf sie sich eiligst entfernten; der Wirth verfolgte sie jedoch und helte auch Einen von der sauberen Gesellschaft ein. Nach ächter Spitzbubenart wurde nun gepfiffen, worauf sich die andern Vier auch einstellten, und wahrscheinlich auf ihren Uebermuth gestützt, gingen sie nun wieder mit zurück in die Wirihschaft; hier kam es dann noch zu argem Wortwechsel, während dessen Gastwirth Klöß einen so argen Schlag auf den Kopf erhielt, daß er besinnungslos zu⸗ fammenbrach und förmlich mit Blut übergossen war. Einer von den Kerlen konnte festgehalten werden und wurde in der Nacht noch nach Vilbel gebracht, die vier andern gingen durch. Darmstadt. Sowohl der Ober-Staatsanwalt als der Ver theidiger des Hof-Sängers Mayr haben gegen das Uribeil des Bezirks⸗Strafgerichts Berufung ergrissen. Darmstadt, 23. Jan. Vor dem Bezirksstrafgericht Wüthenden beraus. Ireisender Anblick bot sich dar. In dem völlig demolirten Zimmer lagen an den entgegengesetzten Enden eines größeren Bettes zwei Kinder, ein dreijähriger Knabe und in fünf— jähriges Mädchen mit zerfetzten Hemden, über und über mit Blut bedeckt und davon umgeben; der Knabe mit breit klaffender Hiebwunde über die ganze eine Gesichts⸗ seite und mit gespaltenem Schädel, dem Tode nahe, wel— cher auch nach elws einer Stunde erfolgte; das Mädchen mit mehreren schweren Wunden im Gesicht und am Halse. Ob das Mädchen die Verletzung überstehen wird, ist noch uicht zu entscheiden. Das jüngste Kindchen, in einer Wiege in einem Winkel am Ofen liegend, war dem Rasen⸗ den glücklich enigangen. Die übrigen Hausbewohner halten sich theils mit ihren Kindern in ihren Nachtkleidern und barsuß durch den Schnee über die Gartenzäune geflüchtet, theils in ihren Zimmern eingeschlossen. Niemand wagte unbewaffnet dem bewaffneten Ulanen entgegenzutreten, und nur die Mutter wellte auf das Geschrei ihrer Kinder zu Hülfe eilen, wurde aber mit Gewalt durch die Um⸗ gebung zurückgehalten.— Vom 20. Januar schreibt man jernet der„NRön. H.⸗Z.“: Die Mutter des in so unmensch— licher Weise von den beiden Ulanen gemißhandelten Kindes befindet sich in einem beklagenswerthen geistigen Zustande. Sie hat u dem biesigen Diakonissenhause übergeben werden müssen, wo das am Leben gebliebene Kind noch an seinen Verwundungen schwer darniederliegt. Die beiden Verbrecher worden. Es heißt alsdann weiter: Ein er⸗ sind unter militärischer Escorte nach Danzig transportirt Assenheim 496 431 Nieder⸗Eschbach 312 315 Bad Nauheim 1121 1362 RNieder⸗Florstadt 653 701 [Bauernhbeim 101 94 RNieder⸗-Mörlen 346 352 Beienheiu 180 206 Nieder⸗Rosbach 257 265 ö Bodenrod 75 12 Nieder-Weisel 614 673 Bönstadt 295 311 Nieder⸗Wöllstadt 470 500 Bruchenbrücken 293 275 Ober⸗Erlenbach 421 480 Büdesheim 439 428 Ober⸗Eschbach 285 301 Burggräfenrode 227 244 Over⸗Florstadt 130 121 Butzbach 1401 1172 Ober-Mörlen 955 906 Dorheim 350 318 Ober-Rosbach 644 644 Dorn Assenheim 34 302 Ober-Wöllstadt 341 372 Dortelweil 255 261 Ockstadt 540 594 Fauerbach b. Fr. 267 244 Oes 7 9 Fauerb. v. d. H. 28 282 Okarben 215 266 Friedberg 213 2272 Oppershofen 296 292 Gambach 671 716 Ossenheim 152 135 Griedel 385 401 Ostheim 217 241 Groß-Karben 473 458 Petterweil 324 300 Harbeim 435 427 Pobl Göns 289 288 Hausen 53 54 Reichelsheim 407 427 Heldenbergen 713 766 Nendel 362 370 Hoch-Weisel 336 353 Rockenberg 720 516 Holzbausen 402 383 Rodheim 83 735 Ilbenstadt 426 421 Rödgen 93. 106 Kaichen 238 282 Schwalheim 275 284 Klein⸗Karben 351 356 Södel 315 359 Kirch-Göns 295 323 Staden 188 199 Kloppenheim 116 119 Stammbeim 389 380 Langenhain mit Steinfurth 447 47 Ziegenberg 247 235 Trais⸗Münzenb. 106. 11 Maibach 111 168 0[Vilbel 1704 1705 Massenheim 157 145 Weckesheim 186 202 Melbach 231 223 Wickstadt 435 30 Münster 129 133 Wisselsheim 1.62[98 Münzenberg 421 458 Wölfersheim 430 380 Nieder-Erlenbach 380 359 Wohnbach 294 319 In Summa 29,085 männliche und 29,500 weibliche, im Ganzen also 58,585 Einwohner. kum gestern unter äußerst zahlreicher Betheiligung des Brüssel, 18. Jan. Louise Lateau ist, wie aus Bois Publikums die bekannte Ankligesache gegen Franz Steck, d' Haine te 15 am Sonntag früh baselost dag den Geld⸗Cours. königlich n 1 und Ludwig Schwarz. Frankfurt am 25. Januar 1876. von bier zur Verhandlung. Die Anklage geht, gestützl 2 ö„ auf 8 141 des Strofgesetzbuches, gegen Steck dahin, ba Handel und Verkehr. Pistolen. Mk. 16 40 G. er sich ein Geschäft daraus gemacht habe, Deuische zum Friedverg, 26. Jan. Walzen M. 20.50.—70. Koen Holländische fl. 10- Stücke„ 16 65 G. Eintritt in fremde— hier holländisch⸗ostindische— Militär⸗[ MN. 18.—. Gerste M. 17.14. Hafer M. 16.—. Alle Duegten n 5 9 46—51 elenße zu befimmen und solche auch dem Werbebureau Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfsund. Ducaten al mare 9 52—57 zu Harderwyk zuzuführen. Schwarz, ein junger Mann Krankfurt, 24. Jan.(Viehmarkt.) Der heutige 20, Frankenstüfte ven 25 Jahren, is der Gehülfenschaft angeklagt. Die Markt war gut befahren. Angetrieben waren 480 Ochsen, Englische Sovereigns„ 20 28—33 Zeugenvernehmung setzte die Staalsbebhörde, vertreten 340 Kühe, 352 Kälber und 226 Hämmel. Die Preise Russische Imperiales. 9„ 16 64—69 durch Großh. Staalsanwalt Steinberger, in den Stand, tellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 63.43, 2. Qual. M. 60.—, Dollars in Gold„ i gegen Steck eine e von 1 Jahr 6 Monaten, Kühe 1. Qual. M. 58.29, 2. Qualität M. 54.86. gegen Schwarz eine selche von 8 Monaten, zu beantragen. Kälber M. 60.—, Hämmel 1. Qualität M. 54. JI. 313 5 3 5 Vertbeibiger des Letzteren, Gerichtsaccessist Gallus, 2. Qual. M. 48.—. 98 Iraclitischer Gottesdienst In Friedberg. plalbirte auf Freisprechung seines Clienten. Wegen vor⸗ Frankfurt, 24. Jan. Fruchibericht. Mehl Nr. f Beginn: gerückter Tageszeit wurde die Publicirung des Urtheils M. 39., Nr. 2 M. 35. Nr. J M. 31., Nr. 4 M. 27., Freitag Abends 4½ Uhr. auf Donnerstag den 27. d. M. vertagt. Nr. 5 M. 21., Roggenmehl/(Berlinet Marke) M. 25. — I. Samstag Morgens 8 ¼ Uhr. bewegten sich zwischen 167¾—/ und 167⅝, Staats- babnactien zwüchen 258— ¼ und 258½¼, Lombarden sind wenig verändert, Rudolf, Ungar. Galnische höher, 4 Nordwest matter, Galizier fest trotz der Mindereinnahme, deuische Bahnen waren gut gehalten, Banken blieben be⸗ Reichsbank waren zwischen 158 ͤ und 159 im Staatsfonds fest, Oefterr.“ der Ergebnisse der Volkszählung im Kreise Friedberg Nach Ablauf dieser Präclustof ist aber werden diese Scheine völlig werihlos. des Pariser Platzes unterstützt wurde, machte gestern Abend die im heutigen äußerst unbelebten Verkehr einen noch intenfiveren Character an⸗ Die Spekulation erscheint fast permanen! durch die politischen Verhältnisse proäeccupirt und erfuhren Piesse, in Betreff der Nachrichten über Kriegsbereitschaft ꝛc., Männl. Weibl. r 319 9 eingettral Von uma, geselsch verstorbe getreten Strauß getreten. Nigel baben! Protur Bil sollen it N 15 115 5 3 351 versteig S nicht Einnel zu nel aufhör Ol 1 1 0 5 1* f 123 * 5 * Kubikmeter umfassend, nach der Zeichnung sauber zu —— — 1 2 Arbeits- Vergebung. Die Lieferung eines PVostamentsteins von reinem feinkoͤrnigem, fehlerfreiem, rothem Sandsteln aus den Brüchen bei Mark⸗Heidenfelden in Bayern, eirecg 3.00 fertigen und auf die Baustelle zu beschaffen, soll im Submisstonswege vergeben werden. Plan und Beding⸗ ungen liegen auf unserem Bürkau zur Einsicht offen. Die Submittenten wollen ihre Offerten mit dem Angebot bis zum 5. Februar(. J. portofrei dahier ein⸗ reichen. Vilbel den 19. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Steinacker. Holz-⸗Versteigerung. 291 Dienstag den 1. Februar J. J., Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Wald, Dristrikt Spieß und Bornberg, folgende Holzsortimente versteigert werden: 18/0 Raummeter Eichen⸗Scheit⸗ und Prügelholz, 188 f 1 8„Birken Stockholz, 13,75 1 5 2 Wellen, 39,00 1 Ginstern Wellen, 35,13 Kubikmeter Eschen⸗Stämme(Bau- und Werk⸗ holz) von 4-60 Centimeter Durchmesser und 3—8 Meter Länge, 1,77 Kubikmeter Birken-Staumholz von 20 Centi— meter Durchmesser und 4—8 Meter Länge. Holzbausen am 22. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzhausen. Kei tz. Oeffentliche Bekanntmachung. 319 In das Firmenregister ist am 19. Januar 1876 eingetragen worden: Von den Theilhabern der zu Groß⸗-Karben unter der Firma„Gebrüder Strauß“ bestehenden offenen Handels— gesellschaft ist Michael Strauß am 5. September v. J. verstorben und Joseph Strauß als Gesellschafter aus— getreten dagegen ist der seitherige Procurist Salomon Strauß II. an des letzteren Stelle als Theilhaber ein getreten. Die Gesellschaft besteht nun aus den Herren Israel Strauß und Salomon Strauß II. und diese baben den seithberigen Theilhaber Joseph Strauß zum Procuristen bestellt. Vilbel den 19. Januar 1876. Großherzogliches Landgericht Vilbel. Jäger, Pückel, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Holz ⸗Versteigerung. 307 Montag den 31. Januar d. J., Vormittags 9 Uhr, unoncen- Gesuche, Offerten, Benachrichtigungen, Carl Bindernagel's Erpedition. Bekanntmachungen aller Art: Waaren-Empfehlungen, Versteigerungen werden an alle Zeitungen vermittelt. Berechnet wird nur der Originalpreis der betreffenden Zeitung. Die Annoncen-Aufgeber sparen also Briesschreiben, Zeit und Porto. —* 7 11101 7 Holzversteigerung. 305 Montag den 31. Jauuar d. J. kommen von Morgens halb 10 Uhr an im Domanialwald Burgwald, Schlag III, 5436 Birken⸗Eichen⸗Wellen, 12 Nadelholz⸗ 1 1 Larchenstamm von und 6 Meter Länge, 2 Lärchenstangen von 12— 14 Centimeter Durch⸗ messer und 6—7 Meter Länge und 92 Gebund Ginstern zur Versteigerung. Ober⸗ Rosbach den 2. Januar 1876 Großherzogliche Oberfͤrsterei Ober-Rosbach. Strack. 17 Centimeter Durchmesser Holz ⸗Versteigerung. 315 Freitag den 28. d. Mis. des Morgens 10 Uhr anfangend, solen im Gemeindewald Ockstadt, sogenannter Jungerwald, nachverzeichnete Holzsortimente öffentlich an den Meitbietenden versteigert werden, als: 12 Naummeter Buchen ⸗Scheitholz Aspen 40 5 Buchen-Prügelbolz, 8 15 Birken⸗Eichen Prügelholz, 9 5 Aspen⸗Prügelholz, 42 1 Buchen ⸗Stockholz, 2 5 Birken⸗ 5 9 Aspen⸗ 10 „ 1250 Buchen⸗Wellen, 250 Aspen⸗ 5* Die Zusammenkunft ist im Schlag selbst. Ockstadt den 25. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt. Gröninger Versteigerungs- Anzeige. 320 Montag den 7. Februar l. J., Nachmittags präeis 4 Uhr, soll ein zum Schlachten zeeigneter, gut gehaltener sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Szͤdel 92 Naummeter Buchen⸗ Scheitholz, Faselochs in der Hofraithe des Herrn J. Grimm 1. dahier meistbietend versteigert werden. * 5„ Peigelbol, Vilbel am 24. Januar 1876 115 5 12 Stockholz, Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. 26 1 Eichen⸗Prügelholz, 5 3 7„ Stockholz,— 361 Stück Eichen⸗ und Buchen⸗Reisholz-Wellen Holz- Versteigerung. versteigert werden. f Södel am 24. Januar 1876 Großherzogliche Bürgermeisterei Söͤdel. Reiß. Obligations Verloosung. Die Partial⸗ Obligation Nr. 15 mit 200 fl. au 16. März 1836 306 dem Anleben der Gemeinde Okarben d. ist zur Rückzahlung ausgeloost worden. Der Inhaber derselben wird unter ersucht den Betrag gegen Rückgabe der Obligation und dem Anfügen Dienstaßz den 1. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in dem Lanzenhalner Gemeindewald Distrikt Hühnerpfad, folgende Holzsortimente, als: 1350 Wellen Eichen-Durchforstungsholz, 280 Gebund Birken ⸗Nutzreiser, sog. Besenreiser, 3280 Ginstern fferdis versteigert werden Ziegenberg am 24. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterel Langenhain. Rumpf. ö —— nicht fälligen Zinscoupons bei dem hiesigen Gemeinde X* 51 8 5. Einnehmer längstens bis zum 1. April d. J. in Wel Id en er pr f). zu nehmen, da von diesem Tage an die Verzinsunz 5 5 f * 8 15. 3 1676 Daheimkalender l M. 1. 50 Pf. arben am 15. Januar 1876 f V 2 Großherzogliche Bürgermeisterei Okarben. Jamilienkalender 5 5 8 0* 50* Fa ue er b a ch Spinnstubbee. 5 f i Hessischer Hausfreund„— 25„ Faselochs⸗Verxsteigerung. Oessische Rau f. N 22 Gustav-Adolf-Kalender 3 25„ 308 Freitag den 28 d. Mis, Nachmittags halb 1 Uhr, f 5 N 0 soll ein der Gemeinde gehöriger, zum Schlachten ge⸗ Landkalender, durchschossen 0 1 18 9 dee e e e ts wah, Lahrer Pintende Beef 0 Ober⸗Erlen bach den 23. Januar 1876 Katholischer Bilderkalendern.„— 30, Großherzogliche Bürgermeisterel Ober-Erlenbach. Möglich. 1 Aufforderung. 316 Diejenigen, welche noch Forderungen an den Nach- laß des verstorbenen Pfarrers Volz zu Burg ⸗Gräfen⸗ rode zu machen haben, wollen ihre Rechnungen binnen 14 Tagen bei dem unterzeichneten Ortsgerichtsvorsteher einreichen. Burg⸗Gräfenrode am 25. Jan, 1876. Großherzogliches Ortsgericht Burg-Gräfenrode— Moscherosch, Vorsteher, 312* Jeden Bandwurm 2 entfernt in 3—4 Stunden vollständig schmerz u. gefahrlos; ebenso sicher beseltigt Bleichsucht, Trunksucht, Magenkrampf, Epilepsie, Veitstanz u. Flechten— auch brseflich: Volgt, Arzt zu Croppenstedt(Preußen).(H. 0400.) Friedberg. Carl Bindernagel. K eine Stelle sucht, eine solche We 1 zu vergeben hat, ein Grund 0 stück zu verkaufen wünscht, ein solches zu kaufen beabsichtigt, eine Wirthschaft, Oeconomiegut ze. zu pachten sucht, eine Geschäftsempfehlung zu erlassen ge— denkt, überhaupt Rath zu Insertionszwecken bedarf, der wende sich vertrauensvoll ande Annoncen Expedition von G. L. Daube& Co., OCENTRAL-BUREAU Frankfurt a. M. beer eee e eee 1 5 8 1 5 0— 2 Versteigerung. 309 I trächtige Kuh, 1 Ziege, 1 Kuhwagen, I voll⸗ fändiger Pflug, 2 Kuhgeschirre, 1 Kelter, 1 Fegmüßble, 1 Häckselbank, 1 Stampftrog, 1 Schiebkarre, 1 sleinerne Kuhkrippe und sonst allerlei Ockonomiegeräthschaften, Stroh, Spreu, Grummet und ODickwurz sollen Montag den 31. Januar meistbietend öffentlich versteigert werden. Beckes heim Heinrich Tropp. Ein tüchtiger Gärtner wird zur Bewirthschaftung, event. zur Pachtübernahme einer größeren Gärtnerei gesucht. Näheres bei der Expedition d. Anz 286 Weiße leinene Taschentücher, 246 gestickt und glatt, farbige Taschentücher, Kragen, Manschetten, Negligshauben, Tüllkrausen, weiße Unter⸗ röcke, Myrtenkränze, Ledertaschen für Damen, Porte⸗ monnaies, sowie Fächer zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. 128 Die bequemste und billigste Betriebskraft erzielt man mit der Gaskraftmaschine von Langen& Otto, denn sie ist ohne Vorbereitung sofort in voller Kraft thätig, bedarf keiner Aufsicht und ist ganz gafahrlos. Zieht man noch in Betracht, dass dieslbe sehr wenig Raum beausprucht und keine besonderen baulichen Vor- bereitungen dedingt, kann dieselbe jeden Gewerb- treibenden empfohlen werden Wenige Silbergroschen per Tag gensigen, um damit Arbeits- kraft zu verschaffen Durch die alleinige Niederlage tertiger Maschinen Klimsch& Co Frank- furt a M. sind solche Maschinen rasch und zu Original- zu beziehen Prospecte und alle Auskunft (H. 65.) Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorräthig; Gesetz über die Beurkundung des Personenstaudes nebst Justruktion für die Standesbeamten für das Sroß⸗ herzogthum Hessen. 80 sich eine grosse bei In preisen gratis Möbellager von J. Pfeffer, def. 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Am Famillentische: Bücherschau. XXIX.— Aus Madrid. Zu Bestellungen empfiehlt sich Farl Bindernagel in Friedberg, e — * e 32⁴ des Volksbildungs⸗VBereins Friedberg zu dem Freitag den 28. Januar c., Abends 8 Uhr, auf dem Rath haussaale stattfinden⸗ den zweiten Einladung Vortrage des Herrn Dr. med. Wagner über„Le Der Zutritt ist Jedermann gestattet. Friedberg den 26. Januar 1876. ichen verbrennung“. Der Vorstand. Eisbahn Höfliche Einladung zur Benutzung der auf dem Nauheimer Teich. Jetzt guckt mer mal die Menschheit an, Ich hab' die schönste Schlittschuhbahn, Doch Niemand will sie nützen. Es gibt dahier das schönste Eis, Koch schöner als im Paradeis, Doch muß ich einsam sitzen. Zum Dunnerkeil, bleibt nicht dahaam, Lauft Euch die Knochen krumm und lahm! Cs leimt Euch wieder z'samm Der feine Teichwirth Kramm. Bet 311 zwei⸗ im Werthe von eirca Mark 120,000.— Universal-Vriefsteller aller Fauerbacher Thor. 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Sollte aus Versehen einem der verehrlichen Herren Meister eine Karte nicht zugeschickt worden sein, so bitten wir dieses zu entschuldigen und hoffen, uns dennoch durch ihre werthe Anwesenheit beehren. Der Vorstand. 310 Einem verehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige., daß ich an hiesigem Platze ein Buchbinderei Geschäft verbunden mit Schreibmatertalien-Handlung etablirt habe. Indem ich bemüht sein werde alle vorkom⸗ menden Buchbinderarbeiten prompt auszuführen, bitte ich um geneizten Zuspruch. Achtungs voll Altenstadt. Bernhard Alles. Lehrlings-Gesuch. jungen Mann als Lehrling. auch zu Ostern stattfinden. Näheres brieflich. G. M. Alberti, 31 in Hanau a. M. 314 per Büch se Mark 1. 40 Pfennig, bei 8 8 Wilh. Fertsch. Wollent und seidene äußerst billig bei K. Friedrich neben der Post. 302 Lehrern oder sonstigen an ihrem Domieil bekannten soliden Personen, kann der Verkauf eines überall gang⸗ baren und eouranten, leicht verkäuflichen Gebrauchs— Artikels unter Vergütung einer Provision übertragen werden. noch Fachkenntniß. Anerbietungen sind innerhalb 8 Toge franco unter Chiffre S. S. 500 poste restante Carlsruhe(Baden) einzureichen. Nußkohlen 298 sind wieder eingetroffen. Ph. Dan. Kümmich. Eine Ladeneinrichtung 294 bestehend aus großem Glasschrank, verschledenen Glaskasten und Ladentisch ist billig zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Anz. * Danksagung. 322 Für die vielseitigen Beweise der Theilnahme, sowie Allen, welche unseren lieben Sohn, Bruder und Neffen Siegmund Loeb zur letzten Ruhestätte begleiteten, insbesondere dem hie— igen Kriegerverein, sagen wir unsern tiefgefühlten Dank. Die trauernde Familie. Danksagung. Für die bei der Beerdigung unserer geliebten 323 Katharina Ehrhardt, geb. Schmidt, bewiesene Theil⸗ nahme, sowse Allen, welche uns während ihrer Krank⸗ in großer Auswahl zu Hanauer Praeisen bei Bauholz I. Qualität Betz 8 Fwreundlieb, Fauerbacher Thor. sein ließ, in ihrer schweren Krankheit ihr die Schmerzen zu lindern, unsern herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Verantw. Red.: Carl Bindernagel, Druck und Verlag von Carl Bindernagel. — Untcchrungstabtlen — daß sie — Geschästs- Empfehlung. Für meine Buchhandlung verbunden mit Leih⸗ bibliothek und Verlag suche ich einen gut geschulten Eintritt kann sofort, event. 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