1 „ Hascufclle ten, Arth ten wieder Baumann. Cigarre Berubeck. ling darbeiter, en Kist, 1* Sah . recht den, et et Schloß. en, DD. e 1876. N Dienstag den 25. Januar. . 11. Oberhessischer Anzeige * Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Betreffend: Rückverzütungen von Portoauslagen für di Amtlicher Theil. Beitesfend: Die Einsendung der Verzeichnisse über die durch die Beitreibung der Gemeindeintraden im 4. Quartal vorigen Jahres entstaudenen Kosten. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Es stehen noch Viele mit Einsendung der rubricirten Verzeichnisse zurück und erinnern wir deßhalb bitran umgtherd. enfiliche Sendungen in rein ftaatlichen Angelegenbeiten. Friedberg am 21. Januar 1876. Trapp. Friedberg am 21. Januar 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die katholischen Pfarrämter und die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir bringen die sofortige Erledigung unserer Verfügung vom 3. vorigen Monats in Erinnerung. Betreffend; Die Revislon des Aufnahme ⸗Regulativs. Friedberg den 19. Januar 1876. über die Aufnahme von Pfleglingen in der 1. bestimmt. nommen werden. Die Anstalt ist zunächst für die Angehörigen de Wenn es der Raum gestattet, sollen aber auch Ausländer darin aufge— Bekanntmachung. Regulativ Großbherzogthums Hessen 6. „inn 4 Nachstehendes Regulativ bringen wir auf Ersuchen des Vorstandes des Vereins zur Gründung einer Anstalt für Blodsinnige im Groß herzog⸗ hum Hessen unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß, wie wir bereits schon bekannt gemacht baben, der Kreistag in seiner Sitzung vom 22. December vorigen Jahres die Üebtrnabme der Kosten für Verpflegung und Unterhaltung armer Blödsinnigen auf die Kreiskasse beschlossen hat. Großberzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp. Idioten-Anstalt Alicenstift zu Darmstadt. dieses Pfleggeld in jedem Fall nicht mehr ale 350 Mark. besondete Vereinbarungen nicht ausgeschlossen. Das Pfleggeld wird in vierteljährlichen Vorauszahlungen an den Rechnet Für besondere Fälle sind 2. In der Regel können nur Kinder zwischen dem 5. und 14. Lebensjahre Aufnahme finden. 3. Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt durch die Direction der Anstalt und sind desfallsige Gesuche von Seiten der Veriteter der Idioten(Eltern, Vor- münder, nächste Verwandte, Gemeindevotstand, Kreisvertretung) dei der Direction zu Darmstadt anzubeingen.“) ü J. Dem Gesuche sin)d beizulegen: a. ein Geburtsschein des aufzunehmenden Kindes, d. eine von der betreffenden Bürgermeisterei oder sonfigen Ortsbebörde aus— zustellende Bescheinigung über Heimath, Religion, Familien- und Vermögens⸗Bethältnisse des Kindes und seiner nächsten Angehörigen. Nach Eingang des Gesuchs wird dem Nachsuchenden don Seiten der Direcuon(des Vorstandes) ein Fragebogen über Per- sonalien, körperlichen und geistigen Zustand des Aufzunebmenden und die Utsachen dieses Zustandes zur möglichst genauen Beanswortung durch die Angebötigen, den Lebrer, die Gemeindebehörde und den Arzt mitgetheilt, wonach sich die Entscheidung über die Aufnahme bemißt. a 5. Für ein in die Anstalt aufgenomments Kind ist regelmäßig ein jährliches Pfleggeld von 350 bis 500 Mark(je nach den Vermögensverbältnissen und Bedürfnissen des Kindes, beziebungeweise seiner Angebörigen) zu vergüten. Erfolgt die Aufnahme auf Kosten einer öffentlichen Kasse(Gemeinden, Kreis-Kasse u. s. w.), so beträgt *) Bis auf Weiteres ist die Direction noch in den Händen des„Votstandes des Vereines zur Gründung einer Idioten-Anstalt“ zu Darmstadt, an welchen man sich deßbalb zu wenden hat. der Anstalt entrichtet. 7. Die Kosten des Transports des Pfleglings in die Anstalt mit ausreichender Kleidung sind don den zur Vepflegung Verpflichteten zu tragen. Fü jedes Kind ist zut Anschaffung und Unterhaltung der weiter noigwendigen und hinreichenden Kleidung jährlich ein Kleidergels von 30 Malk zu vergüten und zwar gleichfalls praenumerando an den Rechner einzuzahlen. 0 1 8. Wild nach den bisherigen Verbälinissen und Bedürfnissen des Kisdes eine besondete, von det im Allgemeinen üblichen abweichende Verpflegung dean sprucht, so soll dieselde gegen besondere Vergütung auch verabfolgt werden. 2 9. Dem aufgenommenen Kinde wird gegen die in§. 5 und 7 fesigesetzten Vergmtungen von det Anstalt vollständige Verpflegung verabreicht, also neben Erziebung und Unterricht: Wohnung, Kost, Wartung, Kleidung, Wäsche, ärztliche Behandlung mit ersorderlichen Medicamenten. Die Kosten des Rücktransportes des entlassenen und der Beerdigung des verstorbenen Pfleglings sind der Anstalt zu ersetzen. 10. Die Entlassung aus der Anstalt ersolgt: a. auf Verlangen desjenigen, der das blödsinnige Kind in der Anstalt untergebracht bat, nach vorheriger vierwoͤchent⸗ licher Kündigung; b durch Enischeidung der Direction(Vorstand mit dem erreichten 18. Lebensjabre, falls nicht das weitere Verbleiben in der Anstalt besonders vereindert wird, oder wenn das Kind einen so hohen Grad von Ausdildung erteicht baden sollte, daß sein Verbleiben in der Anstalt unnötbig erscheint, oder wenn es der Votrstand im Interesse der Austalt für L nöttzig findet. 11m. Das Pfleggeld wird für den entlassenen Pflegling nur dis zum Tag der Eutlassung, für einen Verstorbenen bis zu dessen Todestag detechnet. Damstadt, den 1. Januar 1876. Deutsches Reich. Juvaliden Rück aus Bessungen zum Buteaudiener bel get eines Verlöbnisses die sog. weinkäufliche Copu- Darmstadt. Das Großberzogliche Regier— ungsblaft Nr. 3 enthält: Main-⸗Neckar⸗Eisenbabn zu ernennen. VIII. Concurtenzeröffnungen. Erledigt ist die Schul⸗ sielle zu Langenhain, Geball 771 M. 43 Pf., die 1. Schul⸗ I. Verordnung, die Gebühren der Audienzgerichtsvoll⸗ stelle zu Messel, Gehalt 901 M. 8 Pf., die 2. evangelische zieher in Rheinhessen betreffend. II. Bekann machung, die Abänderung der Postordnung vom 17. December 1874 belteffend. III. Bekanntmachung, die Bestätigung v und Vermächtnissen betreffend. IV. Bekanntmachung, die Vergütung für die in 1876 in Geld zu betichtigenden Besoldungs- und Penflons- nasuralien betreffend. V. Ucbersicht der im Jahre 1875 in den Irteuanstalten des Großherzogthums verpflegten Kranken. Im Landes- Hos pisal war die Gesammisumme der Pfleglinge in 1875 427, der Bestand am Schlusse des Jahres 1875 369. In det Landes⸗Irtenanstalt Gesammtsumme det Pfleglinge in on Stiftungen Schulflelle zu Flombotn, Gebalt 771 M. 43 Pf., die 3. Schusslelle zu Dienbeim, Gehalt 685 M. 72 Pf. Darmstadt.(Militär- Nachrichten.) Es wurden Haupt, Pr-Lt. vom 2. Großh. Inf-Regt (Großherzog) Nr. 116, zum Hauptm. und Comp.“ Chef, Sartorius, Sec. Lt. von demselb. Reg., zum Pr.-El., v. Lewitzki, char. Port.-Fähnr. vom 3. Großh. Juf.(Leid.) Regt. Nr. 117, Spamer, Unteroff. von demselb. Regt. zum Port. Fädnr., befördert, v. Lübbers, Hauptm, vom 4. Großb. Inf. Regt.(Regt. Prinz Karl) Nr. 118, zum 1875 402, Bestand der Pfleglinge am Schlusse des Jahres 1870 264. VI. Ermächtigung zur Annahme und zum I tines fremden Ordens. . VII. Dienstnachrichten. Se. K. H. der Großherzog * 4 haben Allergnädigst geruht: am 6. Januar dem Schul— Archer verwalter Lutz aus Erbes-Büdesheim bie 2. Schulstelle zu g Sprendlingen, dem Schulverwaller Zilch aus Bieber die 61 2. Schusstelle zu Hainstadt, am 8. Januar dem Vicefeld— kit webel Hofmann aus Darmstadt die Selle des Hausbe— 55% schlußers am Collegienhause der Landes Universisät, dem Schu verwasler Lehr aus Lindenfels die 3. Schulstelle zu — Mörfelden zu übertragen; an demselben Tage den Calcu— ee 1 latot 2. Klasse Kramer zum Calculalor 1. Klasse, deu 12 1 1 10 1 Tragen* on demselb. Regt., zum Port-Fähnr, besördert. — Von einer Reihe von Abgeordneten ist bei der zweiten Kammer ein Gesetz Entwurf eingebracht worden, welcher dazu bestimmt ist, eine noch aus dem vocigen Jahrhundert stammende veraltete Ein- richtung bezüglich der Gültigkeit der Verlöbnisse in den althessischen Landen in Wegfall zu bringen. Derselbe geht in der, Hauptsache dahin daß, sso weit in den genannten Landes: Theilen als Erforderniß für die bürgerliche Gültigkeit Comp.⸗Chef ernannt, Adelpb, char. Port.-Fähnr. lation vorgeschrieben war, diese Vorschrift auf- gehoben sein soll. Die fragliche Förmlichkeit be steht in der Erklärung der Braut- Leute vor Pfarrer und zwei Zeugen, daß sie sich zu heirathen beabsichtigen, und hat namentlich nach Einführ⸗ ung der Civilede keinerlei Berechtigung mehr. — Den Ständen ist eine Regierungsverlage in Betreff der Gewährung eines Staatsdeitrags zu den Kosten der Restaurirung der Katharinen kirche in Oppenbeim zugegangen, welcher die auf das Bauwerk bezüglichen Detailpläne beigefügt sind.— Der Finanzausschuß zweiter Kammer beantragt nach dem von dem Abg. Schröder (Worms) deßfalls erstatteten Bericht Annahme des Gesetzentwurfs, die Gewährung don nach- träglichen Vergütungen für Kriegsleistungen der Gemeinden betreffend. — der erste Ausschuß der zweiten Kammer beantragt bezüglich der Gehalts Erhöhung für die Beamten und Bediensteten der Main-Neckar-Bahn; Die Kammer wolle 1) ihre Zustemmung dazu er- tbeilen, daß den diesseitigen Beamten und Be- diensteten der Main-Neckar-Eisenbahn die seither gewährte und im Staats- Budget für 1876—78 proponirte Gehalts- Aufbesserung vom 1. Januar 1876 an bis zur Vereinbarung mit den bei dieser Eisenbahn betheiligten Regierungen wegen ander- weitiger Gebalts- Regulirung für sämmtliche Be- amte dieser Bahn, und epentuell für die Gültig⸗ keits-Dauer des Staats- Budgets von 1876—78 fortgewährt wird; 2) die Regierung zu ermächtigen, diese Gehalts Aufbesserung um ein Sechstel bei Bemessung der Penstonen in Anrechnung zu bringen, wenn Pensionirungen von Beamten und Bediensteten bei der Main ⸗Neckar⸗Eisenbahn in dieser Zeit, bezw. in der neuen Budget Periode nothwendig werden sollten, — den„Hess. V. Bl.“ wird ven hier geschtieben, auch der Graf zu Erbach⸗Erbach sei wegen Theil“ nahme an der Polizei- Uebertretung, einen Gottes: dienst für eine neue Religions-Gemeinschaft(Alt- Lutheraner) gehalten zu haben, in Anklage versetzt. Mainz. Nachdem die seit dem 23. v. M. durch Ableben des Pfarrers erledigte Pfarrei nicht genseße. g Budenheim ebenfalls(gleich der zu Castel) nicht'— Aus dem Extra- Ordinarium des preuß⸗ mehr in der gesetzlich zulässigen Weise besetzt er-sischen Budgets ist hervorzuheben die Erstattung scheint, har das Ministerium die Sperrung der einer Vergleschs-Summe, welche auf Grund eines Gefälle auch dieser Pfründe verfügt. rechtskräftig entschiedenen Processes aus Mitteln der Berlin, 21. Januar. Reichstag. In der] Militär-Verwaltung für von Preußen im August heutigen Sitzung fand vie Berathung der von der 1866 bei hamburger und holsteinischen Kaufleuten Commisston vorberatbenen Paragraphen der Straf- beschlagnahmtes augustenburgisches Kriegsmaterial gesetz⸗Novelle statt, welche bis§ 247 wesentlichf verausgabt worden: 417,758 M. Die ham⸗ nach den Anträgen der Commission in zweiter burger Gerichte halten die politischen Einwend⸗ Lesung genehmigt wurden. ungen Preußens theils für nicht erwiesen, theils — 22. Jan. Der Reichstag erledigte die für nicht durchschlagend erachtet. Der Gegenstand zweite Lesung der von der Commission vorberathenen wurde alsdann duech Vergleich 1873 erledigt, Paragraphen der Strafgesetz-Novelle 268, 292, wobei sich Preußen zur Zahlung von 220,000 303, 370 und 296; letzterer wurde unter Wieder- Thalern verpflichtete. Die Summe ist auch bereits herstellung der Fassung der Reglierungs vorlage, bezahlt, den vorerwähnten, den Werth der Waffen die ersteren nach den Commissions- Anträgen an- für die preußische Armee übersteigenden Betrug genommen. Bei der Berathung des Paragraphen aber, will das Kriegs- Ministerium definitiv nicht „Duchesne“ vertagte sich das Haus bis Montag. übernehmen. 5 — 19. Jan. In der gestrigen Sitzung des— Die„Nordd. Allg. Zig.“ meldet über die Bundesrothes wurde dem Reichskanzler die Er- Angelegenheit des im September 187⁵ in der mächtigung ertheilt, Verhandlungen wegen 8 von Amoy beraubten deutschen Schooners Erwerbung des Kroll'schen Etablissements bebufs„Anna“: Der Gouverneur der chinestschen Provinz Errichtung des Reichstags Gebäudes einzuleiten. Tu Kien zeigte Ende November in Folge der An⸗ Außerdem wurde ein Gesetzentwurf, betreffend die kunft zweier deutschen Kriegsschiffe, des„Cyelop“ Verlegung des Beginns des Rechnungs-Jahres für und der„Ariadne“, im Hafen von Foochow den den Reichs Etat auf den 1. April, vorgelegt. deutschen Behörden an, er habe den betreffenden — 21. Jan. Abgeordnetenhaus. Erste Be- Mandarinen unter Androhung von Freiheits- und rathung des Etats. Auf eine Aufrage Rickert's] Vermögens Strafen aufgegeben, die Schuldigen zu über die Beschwerden der Provinzial-Landtage ermitteln und das geraubte Gut einzuliefern. bezüglich der Anlage und des Uebernahms-Courses Weimar. Die Vermählung der Prinzessin der Hrodinzial Dokationsfonds erklärt der Finanz:] Marie mit dem Prinzen Reuß wird am 6. Februar Minister: Die Regierung habe die Cours-Beweg- bier in Weimar stattfinden. Das junge Ehepaar ung in keiner Weise beeinflußt und würde, wenn wird fich zunächst auf einige Tage nach Eisenach es gewünscht werden sollte, die Provinzial-Fonds begeben, und von da eine Reise nach Italien an- zum Course vom 31. Dec. 1875 abgeben. Die treten. Der Wohnsitz desselben wird, wie wir Regierung babe streng nach dem Gesetz vom von unterrichteter Seite vernehmen, für die nächsten 30. April 1873 gehandelt. Durch Verhandlungen Jahre Eisenach sein. mit dem Minister des Innern sei festgestellt, daß München. Die„Süddeutsche Presse“ be— die Provinzial Fonds nicht depositalfähig zu sein zeichnet die Mittheilung, daß die Absicht bestehe, brauchten und eine böhere Gewinn Erzielung zu- den bayerischen Landtag nun doch aufzulösen, als lässig sei. Deßhalb wurde der Ankauf der Alten- jeder Begründung entbehrend. bekener Prioritäten gebilligt, welche übrigens eine— Mit den Erben des Herzogs von Modena, sichere Anlage seien. Nachdem im Herrenhause zu denen auch Prinz Ludwig von Bayern gehört, im vorigen Jahre gegen die Aulage in Prioritäten] hat der päpstliche Nunsius in Wien über ihren gesprochen worden, hätten derartige Ankäufe nicht. und des Papstes Autheil an des Herzogs Nachlaß mehr statigefunden. Bezüglich der Etats-Berath-Jein Compromiß zu Stande gebracht, wonach dem ung beschließt das Haus nach längerer Debatte, hl. Stuhl ein gewisses Einkommen gesichert wird. den gesammten Etat im Plenum zu berathen und Stuttgart, 22. Jan. Die Königin ist durch die einzelnen Gruppen die Berathung vor-[heute nach St. Petersburg zum Besuche ihrer berkiten zu lassen. schwer erkrankten Schwester, der Großfürstin — 22. Jan. Abgeordnetenhaus. Der Ab- Marie, abgereist. geordnete Dr. Virchow hält seine Juterpellation Ausland. tretz der Publikation der General Spnodal-Ord⸗ Oesterreich- Ungarn. Wien. Von nung aufrecht und erklärt es für unzulässig, daß unterrichteter Seite wird versichert, daß die britische der eine Theil derselben dem Landtage unterbteitet Regierung jetzt die bedingungslose Untetstützung werde, während der andere Theil demselben nicht der Note Andrassy's zugesagt habe, Graf An- unterbreitet werde. Redner wünscht zu wissen, drassy's ist' von Pest hierher zurückgekehrt und ob dieses Verfahren der Regierung einen Druck auff wird hier dauernden Aufenthalt nehmen. den Landtag ausüben solle. Der Cultus-Minister Frankreich. Paris, 20. Jan.(Sitzung beantwortet die Interpellation und erklärt, daß der Permanenz Commission.) Der Minister-Präsi⸗ das Verfahren der Regserung in jeder Hinsicht dent Buffet weigert sich in eine Erörterung über correct sei. Ole Publikation entspreche dem Vor- die Vorfälle bei den jetzigen Wahlen einzugehen, gehen von 1873, welchts der Landtag damals indem er erklätt, daß er der Prüfung der Voll⸗ vollkommen gebilligt habe. Die Gefahr ber machten in keiner Weise vorgreifen wolle. Der befriedigt und verzichtet auf eine weitere Bespr ung. wird die nächste Sitzung auf unbestimmte vertagt. N e e 21. Jan. Den Abeydblästern zufolge hal der Kaiser deute der General S e e J die landesherrliche Sanction ertheilt und s Publication derselben unmittelbar bevorstehen. — Das Kammergericht hat das Erkenntniß des. Siadtgerichts gegen den Redaeteur „Märkischen Kirchenblatts“, Jansen, durch welches Letzterer wegen Abdruckes einer eine Beleidigung des Ministeriums Bismarck involvirenden Kammer ⸗ Rede des Grafen Praschma zu zweimonatlicher Gefängnißstrafe verurtheilt wat, bestätigt. Das Kammergericht schloß sich dabei der Rechtsansicht des Stadtgerichts an, daß eine einzelne Kammer- Rede den Schutz des§. 12 des Strafgesetbuchs — die Viechow erklärt sich durch diese Grllätungen für Recht der Präfecten, den Zeitungen bit Autor Damit ist dieser Gegenstand erledigt und zuziehen, aufrecht. des Schädigung der landesherrlichen Autorität durch Minister hält sein Circular-Schreiben, betreffend das jetzige Vorgehen sei nicht vorhanden. Abg. die Interpretation des Preß⸗Gesetzes, sowie das oder zurück⸗ Die Linke hat dagegen Protrst eingelegt. Die Sitzung i ohne weileren Borsall 10, ve u 724 59 4 605 n 4 4 ö e Gd r Zeltungen veröffentlichte eue„ Nachricht von angeb er Ausrüstung einte Ge⸗ fin u. 5 schwaders und anderen itärischen Vorbereit-% ungen Frankreichs entbehrt der„Agence Havas“ 1 zufolge jeder Begründung. 1 27 —— der„Bien public“ kann der Mikiheilung de Jr der Ag. Havas gegenüber seine Angaben von i 15 10 Rüstungen, welche im Hafen von Toulon ange- bil ordnet worden wären, lediglich bestätigen. Auch einem in Brest und Cherbourg sollen nach diesem Blatte wird. unverzüglich Flotten⸗Geschwader gebildet werden; Oheralie zum Befehlshaber des sog. Nord⸗Geschwaders, vor am! welches aus den Kriegsschiffen„Suffren“,„Ocean“, An „Marengo“ und den Corvpetten„Gauloise“, det Ber „Surveillant“ und„Valeureuse“ bestehen soll, sei det Aug der Vice-Admiral Jauréguiberry designirt. lat- Nol Belgien Brüssel, 18. Jan. Die Re⸗ durchaue präsentanten-Kammer hat heute ihre Arbeiten* wieder aufgenommen. Beim Beginn der Sitzung Claas. legte Minister Malou einen Gesetzentwurf auf in Nur den Tisch des Hauses nieder, welcher das Tragen Frage von Waffen ohne besondere Erlaubniß mit einer worden. Geldstrase von 20 bis 200 Franken belegt. Ein J.. 5. fernerer Parapraph des Gesetzentwurfs bestimmt tine be eine Freiheitsstrafe von drei Tagen bis zu drei Spanie Monaten für Diejenigen, welche bewaffnet sich derselbe an einem Volks-Auflauf betheiligen. aber au — 18. Jan. Die Nachrichten aus Charleroi schn und dem Hennegau lauten heute sehr beruhigend. bolarisc Ein Theil der strikenden Gruben Arbeiter hat die Bizichu Arbeit wieder bedingungslos aufgenommen, und don de die Uebrigen dürftem bald diesem Beispiel folgen. schveb: Wie man sieht, lag keine Beranlassung vor, von unlerm einem socialistischen Aufstand da zu sprechen, wo Neuem es sich einfach um eine Löhnungs-Frage handelte. Burrie Großbritannien. London. Das jun 4 Kriegsamt läßt die Umgegend von London durch 05 Ingenieure besichtigen, Behufs Ausarbeitung be— meldete slimmter Vorschläge zur Vertheidigung der Stadt. nach S Serbien. Belgrad. In Serbien rumort babe m es wieder. Am 19. d. M. fand eine sehr stürmische uu üder Sitzung der Skupschtina statt, in welcher, wie Vrrlust wir bereits meldeten, verschiedene Budgetposten, und e darunter auch jene für mehrere diplomatische border Vertreter im Auslande verworfen wurden. Auch 1— das Gerücht von einer neuerdings entdeckten Ver schwörung gegen Fürst Milan spukt in Belgrad.„ort — 22. Jan. Die Skupschtina hat in ihrer e heutigen Sitzung die von 20 Abgeordneten be— 0 antragte erweiterte Anklage gegen das frühere bessen Ministerium Marinowitsch und das Cabinet Danilo Auge Stefanowitsch wegen angeblicher Gesetzwidrigkeiten—.— berathen. Kaljewitsch bekämpfte den Antrag mit ö danch Hinweis auf die gefahrdrohende Situation nach Brela Außen und ermahnte zur Eintracht. Hierauf un 1 wird der Antrag, als nur von der Parteileiden— 129 schaft dietirt, abgelehnt.— Die Interpellation bon 90 an den Minister-Präsidenten wegen der Aufklärung Vn die über eine unter der Regentschaft zu Stande ge— dust kommene geheime Verfassung wird angenommen. 1 Türkei. Konstantinopel. Der Minister 18 der öffentlichen Arbeiten, Kadry Bei, ist zum 1— Mustaschar im Marine Ministerium ernannt worden. 0 Def Ali Pascha und Constant Effendi sind nach der 120 K Herzegowina abgereist, Server Pascha hierher schuldut zurückgekehrt.— Ein kaiserliches Irade beaustragt 1 0liubig den Justizminister Djeodet Pascha, die prompte 9 Auen Ausführung der Reformen zu überwachen und Leh sich vorerst nach Adrianopel und dem Donau— deln Vilajet zu begeben. Djepdet Pascha reist unver- 0 d züglich ab. Die zum Behufe der Voruntersuchung un eingesetzten Comites haben Polizei- Commissariate ö lag errichtet, um sowohl unverdiente Präventivhaft dc. als auch Verwechslungen hintanzuhalten.— Halat Pascha ist zum Minister der öffentlichen Arbeiten ernannt worden. 1— — Die türkischen Resormen sollen bereits das Schicksal erlitten haben, welches vorauszusehen war. Wie der„D. Ztg.“ aus Kostainitza vom 80 1 17. d. M. telegraphirt wird, sah sich wegen dle offenen Widerstandes der bosnischen Begs der W e 10 1 Deschlüssen Valt gezwungen, die Durchführung des Resorm⸗ Irade Na, 91 653 5 N — Vom 18. dis 21. Januar fanden an- haltende Kämpfe auf der Straße nach Trebinje statt, welche nach der Versicherung von Augen- zeugen zu Ungunsten und mit großen Verlusten für die Türken geendigt hätten. Die Straße ven Ragusa nach Trebinse befindet sich augen; blicklich in der Gewalt der Insurgenten. — Man beschästigt iich gegenwärtig in Cettinje, die Insurrettions⸗Stteiktäste in der Herzegowina in 15 Legionen zu theilen, von welchen jede zur Haͤͤlfte aus Montenegrinern bestehen und von einem montenegrinischen Serdar befehligt sein wird. Der obeeste Kriegstath, von welchem alle Operationen geleitet sein werden, soll nach wie vor am Hofe dee Fürsten Niklta b seinen Sitz haben. Amerika. Wasbington. Der Regierung der Vereinigten Staaten sind bereits auf die in der Angelegenheit der Insel Cuba erlassen Circu- lar Note Antwortschreiben mehrerer Mächte von durchaus befriedigender Natur zugegangen. — Die letzten Depeschen, welche zwischen dem Staats Sekletär Fish und dem Untons-Gesandten in Madrid, Caleb Cushing, über die cubanische Frage gewechselt wurden, sind jetzt veröffentlicht worden. Eine Depesche von Fish an Cushing, d. d. 5. November v. J., besagt: Amerika wünsche eine befriedigende Lösung der zwischen ihm und * . verhält eg sich damit folgendermaßen. Als der glück liche Gewinner des 120,000 fl.⸗Preises, H. Bendbeim von Zwingenberg, denselben bei der Haupistaasskasse erhob, nachdem ahsängliche Bedenken wegen der 2 pCt. Hisconte— Abzug glücklich beseitigt waren, schob derselde in der Freude seines Herzens dem Finanzrath L., welcher ihm die 120,000 fl.(abzüztich der 2 pat. Disconto für ½ Jahr Zinsen) ausgezahlt balte, eine 100 Mark⸗Nose zu. Finanz⸗ tath L. nahm die 100 Mart⸗Nese klüglich auch als milde Gabe an und sandte dieselbe sosort an Bürgermeister Ohly zum Besien der biesigen Stadlacmen. Auch sonft zeigte sich der Gewinner nobel, indem er cinem der au det Haupfstaatekasse Angestellien 20 Mark offericte. Darmstad t, 22. Januar. Heute wurde das Urtheil des Bezirkestrafgerichts in der Anklage gegen Hossänger Mays wegen Körperverletzung an Dr. Wilk verkündigt. Daeselbe lautete auf 75 Mark Gelostrase, eventuell 12 Tage Gesängniß, sowie Tragung dec Kosten. Als siraf— erschwerend nahm der Gerichtshof namentlich den Umstand an, daß die Thal auf öffentlicher Straße, am hellen Tag verübt worden, wäbrend als strafmildernd wesentlich die große Aufregung, in welcher Beschuldigter sich in Folge der schweren, ihm vom Ankläger zugefügten Beleidigungen befand, in Betracht gezogen wurde. Allerlei. Wiesbaden, 20. Jau. Die Berufekammer des kal. Appellaliensgerichts verhandelte beute gegen den katholischen Pfarrer Hungart und Mathilde Geloschmidt, beide von Rödelheim, wegen beschimpfenden Unfugs in einer Kirche. Die Sache wurde ö 1 Spanien schwebenden Fragen und sei in Erwartung derselben geduldig bis zur äußersten Grenze, müsse aber auf den Fortgang des Processes der Burriel⸗ schen Angelegenheit gemäß der getroffenen proto- kollarischen Berabredung bestehen. Die guten Beziehungen zwischen Spanien und Amerika seien von der raschen und definitiven Erledigung der schwebenden Fragen abhängig. Cusoing zeigte unterm 16. November an, Spanien habe von Neuem seine bestimmte Absicht ausgesprochen, die Burriel'sche Angelegenheit im Wege des Prozesses zum Austrage zu bringen. Ostindien. Penang. Gouverneur Jervois meldete an das Colonialamt in London, er sei nach Singapore am Donnecstag zurückgekehrt; er babe mil Hülfe freundlicher Eingeborenen Esmail zu überraschen gesucht, dieser sei aber mit geringem Verlust entkommen. Der eigentliche Mörder Birch's und einer der mächtigsten Rajahs seien getödtet worden. 1 Aus Stadt und Land. Ortenberg, 12. Jan. Heute erhängte sich hier ein 16jäbriges Mädchen, wie man sagt, aus Furcht vor Strafe wegen eines unbedeutenden Diebstahls. Gießen. Der Schwurgerichtshof der Provinz Ober- vessen bat in den bis zum 17. d. weitec verhandelten Anklagesachen erkannt, und zwar am 15. Januar gegen Thristian Geisel von Steinfurth wegen Urkundenfälschung, Diebstahls und Betrugs, Gefängnißstrafe von 6 Wochen; wenselben gegen Georg Adam Schad von Laubach, früher Brieflräget, wegen Vergehen im Amte, eine Zufatzstrafe von 1 Monat, zu der ihm im October v. J. zuerkannten Zuchlbausstrafe von 2 Jahren; sodann endete die letzte um 17. Januar verhandelte Anklage gegen Valentin Rüffer don Wallersdorf wegen schwerer Körperverletzung, nach— deim die Geschwotenen in dieser Beziehung ein Nichtschuldig zusgesprochen hatten, mit Freisprechung. Darmstad t. Die Hess. Volksblätter erzählen: Unsere Sladtarmen haben eine ganz unerwartete Spende erhalten densssenen Gifte erlag. Linsen(50 Kilo)— M.— Pf.; 30 Pf.; Kartoffeln(50 Kilo)— M.— Pf. 89 Pf., 2. war gut besucht. Buer kesiete per bis 4 M. Hahne per Stück 1 M. 30 bis 80 Pf. Hühner per Stück 80 bis 100 Pf. Menz, 22. Imuar. Broducten⸗Markt. Walzen pet März, 20.—, per Mal 20.35. Roggen per Marz 14.95. pet Mai 15.—. Hafer pet Mäc 17.25, ber Mal 7.40. Rsüüböl per März—.—, per Ni 34.75, per October 34.70. Verloos ungen. Preußische 100 Tolr.⸗Loose von 1833. Bei der am 15. Jan. begonnenen Prämien-⸗Ziehung zu den am 15. Sept. o. J. gezogenen S. wurden nachstehende höbere Gewinne gezogen: 3½%ßP00 Mk. sielen auf Nr. 15343, 600 Mk, auf Nr. 12848, 3000 Mk. auf Nr. 46097 85926 10247 1200 Mt. auf Nr. 46067 32471, 825 Mk. auf Nr. 58727 98197 600 Mk. auf Nr. 46007 113909. Auszahlung am l. April. Preußische 3½proc. Staats Peämien⸗An⸗ leihe von 1855. Bei der beute beendigten Prämien⸗ Vetloosung fiel der Haupigewinn von 240 000 M. auf Ni. 12327 und der zwelle Gewinn von 75,00 M. auf Nr. 330 5. Ausz u g aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg, 5 Geboren: 30. Dez. 1875. Dem Oeconomen Johann Heinrich Waas IV. ein Sohn. 1. Jan. 1876. Dem Lohnfuhrmann Johannes Thomas eine Tochter. bis zur Publikauon des Urtbeile der Jan örmacher 8 j N geschlossenen Tyüren verheindell. Das vom Borsitzenden 0 2 Dem 3. un 3 publicitte Urtheil geht dahin, daß die Berufung der An- 6. Jan 3 ache Hus 2 geklagten gegen das von hilsiger kal. Strafkammer t erlossene 8 ane Swasurthei zurückzuwersen sa mit Berurthetlung detfeldens Jan. Kapbenmacher 185 Kalbfleisch ei in die Kosten auch dieser Instanz. ö 7 Tochter l 8 Marsellle. Auch die dritte Schlange, die sich bel 7 Jan Taglöhner Jacob Henkel ein Sohn dem Ausladen eines mit Zucker betrachteten Schisfes 14. Jan a Na ufmann Johann Heinzich 8 neulich verkrochen batie, während die beiden anderen N zu, Räer ein 0 ben durch vergiftete Tauben unschädlich gemacht wurden, ist z 15. Jan Taglöhner Gerhard Holler ein Sohn jetzt glücktich todi. Wan beschloß nach verschiedenen frucht⸗ 16 Jan f Taglößner Heinrich Frank 10 Sehe losen Versuchen, auf die Vorliebe der Schlangen für Mich 18. Jan„— 1 3— 18 8 5 rechnend, am Fuße des großen Mastes eine riesige Schüssel N. 4 3 15 3 mit vergifteter Much binzustellen. Dies geschav, die 5 f Weeert 17 1 Mannschaft brachte sich in den Masikörben in Sicherbeit 7. Jan. Ein todtgeborenes Töchterchen des Schuh⸗ une nach längerer Zeit verrieth ein von der Luke ces 5 Wilen Kunze. Sieuerbordes herkommendes Zischen, daß das Thier duch! 7. Jean Julie Riel, Töchterchen des den Duft der Mich angelockt worden sei. Nachdem die ichmiedmelsßers Friedrich Christian Nigel, Schlange sich überzeugt dalle, daß Niemand auf dem alt 1% Jahre. Verdecke sei, kroch sie an den Haupimast heran und fiel 11. Jan. Katbar ter, geb. Falck, Shefrau glerig über die Schüssel mii Much ber. Sie trank etwa einen halben Liter des vethängnißvollen Trankes und wollle danach eden durch die Luke wieder in ibren Versteck im Kieltaume zurückkehren, als sie plötzlich sich krampfhaft zu winden begann und nach kurzem Todeskampfe gem Die Mannschaft, welche von den Nasiköcben aus das ganze Drama verfolgt halte, kam un betab, und nachdem nian sich überzeugt hatle, daß das Reptil lodt sei, rollte man es wie ein Tau zusammen und schiffte es in einem Boot ans Land, wo es dem Naturalien-Cabinete von Marseille gescheukt wurde, Handel und Verkehr. Grünberg, 22. Januar. Die Preise auf unserem beuligen Fruchtmarkie betragen: Waizen(50 Kiso) 10 M. 50 Pf.; Korn(50 Kile) 8 M. 28 Pi.; Gerste(50 Kilo) 8 M. 47 Pf.; Hafer(50 Kile) 8 M. 41 Pi.; M (50 Kilo)— M.— Pf.; Erbsen(50 Kilo) 10 M. 75 Pf.; Samen(50 Ko) 14 M. Frankfurt, 22. Jan. markt weir zie nlich befabren. per Ceniner Ink. 3.43—5. Snoh per Ceniner Mk. 3.60 bis 4.40. Butter im Großhandel 1. Qual. das Pfund Qual, 83 Pi., 1. Qual, im Kleinhandel das Pfund M. 1.3, 2. Qual. 97 Pf. Taselbuster M. 1.12. Eier, italienische, das Hundert M. 8.20, frische M. 7.20, Kalk⸗Eier M 6—. Marburg, 22. Januar. Der heutige Wochenmarkt fund 85 bis 95 Pf. Eser per Stück 7—9 Pf. Hasen per Stück 3 M. 50 Pf. beulige Heu- und Stroh Heu kostete je nach Qual. Det Lolter 5. eisters Wilhelm Kreuter II., Wie uns von glaubwürdiger Seite mitgetheilt wurde, sind auch Bewohner Friedberg's und dessen Umgebung dereit, den Konrad Seibel von bier, dessen Häuschen am 9. d. M. niederbrannte, und der einer Unterstützung sehr bedürftig ist, hilfreiche Hand zum Aufbaue eines neuen zu reichen. An diese ergeb: daher unsere ergebenste Bitte, etwaige Gaben für genannten Zweck der Expedition dieses Blattes gütigst übermitteln zu wollen Ober ⸗ — 1 Rosbach den 17. Januar 1876. Olecher, Bürgermeister. Weber, Pfarrer. — 4 2 + 2 Aufragen von auswärts, um Auskunft über eine Annonce zu erhalten, können nur Beantwortung finden, wenn dem Briefe eine Marke zur Rückfrankirung beige schlossen ist. Am einfachsten geschieht eine derartige Anfrage auf einer Correspondenzkarte mit Rückantwort. ö Die Expedition des Oberh. Anzeigers. Oeffentliche Aufforderung. 0 Nachdem Karl Treut von Assenheim seine Ueber— chuldung angezeigt und um Zusammenberufung seiner Jläubiger zum Zwecke eines Nachlaß⸗ und Stundungs— ertrags gebeten hat, werden dessen sämmtliche Gläubiger nter dem Rechtsnachtheil, daß die Ausbleibenden den der Majorität der Erschlenenen beitretend ungesehen werden, auf Donnerstag den 10. Februar 1876, Nachmittags 3 Uhr, um Zwecke des Abschlusses eines Arrangements vor- Großherzogliches Landgericht Friedberg Pistor, Follenius, Landrichter. Landgexrichts-Assessor laden. Friedberg den 8. Januar 1876. Eine Kuh, delche für den Besitzer unbrauchbar zeworden ist, wird Plenstag den 20, d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, in dem ofe des Gräflichen Oberfoͤrsters Schallas in Wick stadt meistbtetend verkauft. 289 Bekanut machung Zum Eintrag Nr. 164 des Firmen⸗Registers. Arbeits- Vergebung. 8 5 5 8 288 Die Lieferung eines Postamentsteins von reinem 303 Gustav Gohr, Theilhaber der Firma Lugwigfeinkörnigem, feblerfreiem, rothem Sandstein aus den Seibert& Comp. zu Friedberg, ist aus solcher aus-[Brüchen bei Mark-Heidenfelden in Bayer eitea 3,00 getreten. Der Mitinhaber Ludwig Seibert daselbst[Kudikmeter umfassend, nach der Zeichnung sauber zu führt solche unter Uebernahme aller Aetiven und Passiven fertigen und auf die Baustelle zu' beschaffen, oll im seit dem 1. d. Mts. für seine alleinige Rechnung weiter] Submissionswege vergeben werden. Plan und B ding⸗ fort. ungen liegen auf unserem Büreau zur Einsicht offen. Friedberg am 11. Januar 1876. Die Submittenten wollen ihre Offerten mit dem Großherzogliches Landgericht Friedberg Pistor, Follenius, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Steinkohle bester Ouglität la. mel. stückreiche Flammkohle per Ctr. r Angebot bis zum 5. Februar l. J. reichen Vilbel den 19. Januar 1876 Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Steinacker. Für Branntweinbrenner portofrei dahier ein— Gefleb. Stückkohle per Ctr. M. 1 4 Nuß⸗ und Knabbelkohle per Ctr. à M. 1. 25 257 empfiehlt Untergährhefe per Liter 5 Pfennig Gesteb. Schmiedekohle per Etr. We Windecker's Brauerei. Bei vorheriger Bestellung ab Bahnhof hier—** Ia, mel, stückreiche Flammkohle pr. Ctr. à M 95 H 0 t 9 offerirt Fried. Avenarius,* Osen rag er 72 Bad⸗Nauheim, Hauptstraße Nr. 308. 21 und Strumpfbänder billigst bei K. Friedrich. Holz-Versteigerung. 291 Dienstag den 1. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr⸗ soll in biesigem Wald, Dristrikt Spieß und Bornberg ute versteigert werden: Eichen⸗Scheit⸗ und Prügelholz, „Birken Stockholz, Wellen, *** 13,75„„ q. 39.00 1 Ginstern Wellen, 39,13 Kubikmeter Eschen⸗ Stämme(Bau- und Werk⸗ holz) von 20—60 Centimeter Durchmesser und 3—8 Meter Länge, 1,7 Kubikmeter Birken Stammholz von 20 Centi⸗ meter Durchmesser und 4—8 Meter Länge. Helzhausen am 22. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterel Holzhansen. Kitz. Holz ⸗Versteigerung. 290 ODonnerstag den 27. Januar d. J., Vormittags um 9½ Uhr, solen im Rodheimer Gemeindewald, in dem Distrikte Vorderwald und Spitzensteinhecken, fol⸗ gende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden: empfiehlt sein Herren-, Filz⸗ und Seiden ⸗Hüte, Hemden, Hemd⸗Einsätze, Vothemden, Kragen und Manschetten, Manschetten-Knöpfe und Halsbinden, Unterhosen& Unterjacken, Portemonnaies& Cigarren⸗Etuis, 122 Kegenschirme. = HGillige F Putzarbeiten werden rasch und geschmackvoll aus geführt. 78 C. Dackes in Friedherg großes Lager 1 Baschlihs, Kapuzen und Sttltuwätntt, Halstücher 1 für Herren und Damen in Seide und Wolle, alle Arten Palatins, Handschuhe in Buckskin, Glace und Wildleder. Schleier, Fächer& Schmucksachen. Preise. Ne Ne e e e ee ee eee See I RNaummeter Eichen⸗Scheitholz, e. 0 23 1 Nadel⸗ 2 2 g 8 1 5 Gichen⸗Prügelholz, N 1 5 seh. ummi 9 1 4208 5 Nadel⸗ 1 8 25 1 Eichen⸗Stockhelz, 7 5 „ ne, Friedberg, 2 2160 Stück Eichen⸗Wellen, Ai 10270 90⁰ 9 * Nadel⸗ U As pen⸗ * J Eichen⸗Stämme, 10 Navel⸗ 178 * Stangen. 8 ö 5 848: d Lerscheenke ge Borgsgcbee wich gehlante Um lech U ung stabellen frit bis 1. September d. J. gestattet. Rodheim den 22. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim. . g Wehrheim, Beigeordneter. 5 Cigarrenhandlung en gros. INN N iN eee n PPP ee von Gulden und Kreuzern in Mark und Pfennig, in großen schwarzen und rothen Ziffern gedruckt Preis 35 Pfennig B 8. 5 sind vortäthig bei Carl Bindernagel in Friedberg. Holz-⸗Versteigerung. 296 Donnerstag den 27. Januar 1876, des Morgens 10 Uhr anfangend, sollen im Nieder⸗Weiseler Gemeinde- wald, Distrikt Buchwald, nachverzeichnete Holzsortimente einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden: 6 Raummeter Eichen⸗Scheitbolz, 2 5 Nadel 1 8 1 a Buchen Prügelholz,— 28 Eichen⸗ 4 5 ue u eee e d une aun — 6 Nader Kol 8 A udg mie ügvupoze uses„ie! cadel⸗Stockholz, Joaquin ꝙ o Jailm 7 2480 Stück Eichen⸗Reisholz⸗Wellen, 8 Art u W 99 1770 N. 5 1% Kade nen f 2 1 geg Doc ach 6g *„ 1 15 8 15 ue n vi un gige. aun 0 7 tangenholz, gon g 10 edv oc Die Zusammenkunft ist bei der Einhäusermühl am Wald. Nieder⸗Weisel den 22. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder Weisel. Neu ke 2 1 7 Eine Ladeneinrichtung 294 bestehend aus großem SGlasschrank, verschiedenen Glaskasten und Ladentisch ist billig zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Anz. ui ud 304 612432514 uf fegen ebe iu io use„iu oc Una g⸗-usqn va“ ape esu Holz- Versteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Dienstag den l. Februar, von Morgens 10 Uhr 7 an, sollen im Distrikt Häuserberg, eirea ½ Stunde von hiesiger Eisenbahnstation, versteigert werden: 427 Kiefernstämme von messer, bis zu 22 Meter Länge mit 229 Kubik— meter Inhalt und 104 Krefern⸗ und Fichtenstangen Inhalt. Lich, 20. 2 29 272 ineralbrunnenverpachtung. 3 Nußkohlen mit dem Januar 1876. Der Ludwigsbrunnen bet Groß Karben soll 1. Juni in Pacht gegeben werden Pachtliebhaber wollen sich nach Bessungen wen— 6 den, Wilhelmstraße Nr. Wimmenauer, Forstrath. 9181 ꝛbnubs r Singuspezd ul quvigond pg 2099153013 8 t uvazue ugs used un 1% hn uu uu in uiii eur d en eng ehe pounocß udo uren enen eg udg ur fugle pen ang cee eng ane ( omog-Unag-uzq nua 5 usq dig ue n ee een pong uf di An une LE zugang LI Oo0E 8 ieee e 15— 86 Centimeter Durch- mit 11 Kubikmeter 075 2 298 sind wieder eingetroffen. Ph. Dan. Kümmich. 28. 222 85 S(. 0 28 8 N 2 e zur Bewirthschaftung, event. zur Pachtübernahme feiner größeren Gärtnerei gesucht. Näheres bei der 5 286 zu beziehen. Friedberg den 19. Januar 1876. 8 2 0 N Expedi Wohnung zu vermiethen.“ Das seither von Herrn Gohr bewohnte Logis im 3 Heppischen Hause, Kaiserstraße Nr. 553, ist wegzugshalber anderweitig zu vermiethen und bis zum 1 Näheres zu erfragen bei Elise Pest tion d. Anz. * 2 April d. J. 25 El. 255 9 N* Todes⸗Anzeige. g Allen Freunden und Bekannten machen wir die traurige Mittheilung, daß unser Sohn, Bruder 302 Lehrern oder sonstigen an ihrem Domjeil bekannten soliden Personen, kann der Verkauf eines überall gang— baren und couranten, leicht verkäuflichen Gebrauchs— Artikels unter Vergükung einer Provision übertragen werden. Dieser Nebenverdienst erfordert weder viel Zeit noch Fachkenntniß. . Anerbietungen sind innerhalb 8 Toge franco unter Chiffre 8. S. 500 poste restante Carlsruhe(Baden) einzureichen. J und Nesse Siegmund Loeb nach langem Leiden in der Nacht vom Sonntag auf Montag in seinem 24. Lebensjahr sanft verschieden ist. Die trauernde Familie. 0 70 Die Beerdigung findet statt: Dienstag Nach— mittag 3 Uhr vom Gemeindehaus. 5 Freiwillige Bürger ⸗Feuerwehr. 301 Mittwoch den 26. Januar, Abends 0 Uhr, Ausrücken. Sammlung am Spritzen⸗ aus. Der Commandeur. Bibliothek der Lehrer-Conferenz Friedberg. Der Hauptrechner, sowie die Rechner und Bibliothekare der Seetionen der Lehrer-Conferenz des Kreises Fried⸗ berg, Vilbel ausgenommen, werden hiermit auf Mit t⸗ woch den 26. Januar, Nachmittags 2 Uhr, zu einer Ausschußfißung behufs weiterer Anschaffungen für die Bibliothek in das flädtische Schulhaus zu Fried⸗ berg eingeladen. 295 Gewerb⸗Verein. 287 Die Großh. Sentralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein hat eine reiche Sammlung von Musterzeichnungen für alle Gewerbe angeschafft, welche zur Erweiterung der Kenntnisse und zur Vermehrung des Schönheitsfinns der Mitglieder der Gewerbevereine zu⸗ gänglich gemacht werden sollen. In dieser Absicht läßt nun Großh. Centralstelle diese Zeichnungen abwechselnd bei den elzelnen Localvereinen in Umlauf setzen. Durch das freundliche Entgegenkommen des Casino⸗ Vorstandes ist uns nun ein Local geboten, wo diese Zeichnungen an den Sonntagen von(ä bis 4 Uhr Nach⸗ mittags in dem früheren Wirthszimmer„Zu den drei Schwertern“ zur Besichtigung offen liegen. Indem wir hoffen, daß die Meister von hier und auswärts, sowie Gesellen und Lehrlinge diese Ausstellung recht fleißig benutzen, bemerken wir noch, daß die Herren Kreisbaumeister Reuß und Bau Aceessist Schnitzel klärung der Zeichnungen bereit sein werden. Um möglichste Reinhaltung der Zeichnungen bei den Betrachtungen derselben wird gebeten. Friedberg den 20. Januar 1876. Der Local⸗Gewerb⸗Verein zu Frieberg. Der Vorstand. 292 Es ist mir erst jetzt von befreundeter Seite die Mittheilung geworden, daß ich allgemein für den Ver⸗ fasser des von groben Unwahrheiten und Gehaͤssigkeiten strotzenden, die Familie Fischer betreffenden Artikels des Berliner Börsen-Courier gehalten werde. Ich erkläre hiermit öffentlich, daß ich weder der Verfasser des ge⸗ nannten Artikels bin, noch daß ich überhaupt irgend eine Andeutung zur Veröffentlichung desselben gegeben habe, sondern daß der Verfasser Herr Robert Davidsohn, Mit⸗ arbeiter des Börsen-Couriex und früherer Mitarbeiter der Frankfurter Zeitung ist, welcher, wie ich mich davon überzeugte, die betreffenden Notizen zu diesem Artikel aus Franksurt a. M. erhalten hat. Daß der Einsender der Notizen gerade ein Berliner Börsenblakt zur Veröffent⸗ lichung gewählt hat, ist zwar ein sehr schlau berechnetes aber doch zu plumpes Manöver, dessen Absicht leicht zu erkennen ist. Berlin am 22. Januar 1876. Siegismund Stern. Unter den Linden 14. SGEtstrickte Kinderkleider, 304 Jaäckchen, Röcke, Hauben, gestrickte Kinderschuhe und Gamaschen billigst bei K. Friedrich. Verloosungen. Die vollständige Verleesungs Liste der Hessischen 50⸗Gulden-Loose kann in unserem Redactionsbureau eingesehen werden. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 1 Druck und Verlag vor Jarl Bindernagel zeitlich anwefend und zu jeder Erläuterung und Auf: de 1 heutige von de — — — der fünsstü der Af gelehn. 1 Dudes rage de aber b Klöppel angene Staat ö deim den e die Be liche ninift Ausge 1 1 „ Modac vegen Ruma 0 Nac psopie 1 fange mit, 1 Atilun