1876. Donnerslag den 24. Februar. V. 24. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Für den Monat März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. abonnirt werden. — — Aus dem Großhe 1 Ni. 5. sub 1. Bekanntmachung, das Kirchengesetz über die Classification des Diensteinkommens der evangelischen Geiftlichen betreffend.— Nr. 6. Amtlicher Theil. rzoglichen Regierungsblatte ist zu publiciren: zub 3. Ueber⸗ icht der für das Jahr 1876 genebmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den israclitischen Religtonsgemeinden des Kreises Friedberg.(Nur in den eemeinden, wo Joraeliten sind.)— Nr. 7. sub 1. Bekanntmachung, die Vernichtung von eingezogenen Grundrentenscheinen betreffend.— Nr. 8. Nichts. 4 Friedberg den 22. Februar 1876. Großberzegliches Kreisamt Friedberg. rf Trapp. Sunne d Einladung. 4 Samstag den 26. Februar laufenden Jabres, Nachmittags 2 Ubr, findet auf dem hiesigen Rathhause eine außerordentliche General— 1 Reiches Lersammlung der Mitglieder des Matbildenstifts des Kreises Friedberg statt und kommen folgende Gegenstände zur Verhandlung: at ü, 1) Den von dem Gesammtausschusse vorgeschlagen werdenden neuen Rechner des Matdildenstists Butzbach zu bestätigen oder den deßfallsigen — da Lorschlagzu verwerfen(§ 11 pos. C. der Statuten des Mathildenstifts), und die Größe der Caution, die der neue Rechner stellen soll, zu bestimmen etc, za 8 11 pos. E. der Statuten). — 2) Mittbeilung über den Stand der Verhandlungen wegen Trennung des Stists zu Butzbach von dem zr Friedberg. 3) Beschluß über das Gesuch der Gemeinde Staden um Aufnahme in den Stiftsverband zu fassen. ü Die Mitglieder des Mathildenstifts des Kreises Friedberg werden zu dieser Versammlung freundlichst eingeladen, wie auch die Mitglieder der 1 uche. Wathildenstiftung, welch' letzteren von der nothwendig gewordenen Abänderung der Statuten der Mathildenstiftung Eröffnung gemacht werden soll. Friedberg den 22. Februar 1876. Der Präsident des Matbildenstifts des Kreises Friedberg. tun Fmbeng P Ter a p p. 22 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. n tbümer 1 Elisabetha Nicolai von Nieder-Weisel wurde als Hebamme der Gemeinde Nieder⸗Weisel ernannt und verpflichtet. r 1 Leichen Deutsches Reich. selbe ist aber bis jetzt in keinem Betriebs-Jahr Eisenbahn alsbald den Verding ven 50 Loco— — leistet fl vi bb. Regi sich moti schreib — ä Darmstadt. Den Richtern bei den Bezirks- geleistet worden, weil die großh. Regierung sich motiven auszuf reiben. 5 den 5 sresgerichten Darmstadt, 3 Gießen, Schulz e veranlaßt sah, Abzüge an derselben wegen nicht— Die„Post“ bezeichnet die Meldung einer Iabrier wurde der Charakter als„Justizrath“ vollständiger Erfüllung von Vertrags- Verpflicht⸗ hiesigen Correspondenz, wonach hervorragende In- 4% enia, rliehen. 1 ungen zu machen. Während der drei eren Be- dustrielle in einer Audienz bei dem Handelsminsster tren win i, iebs · e 9„An! i ö 1. 1 30 runde triebs-Jahre waren die Bahn-Anlagen noch nicht unter Darlegung ibrer bedrängten Lage um Un N der Kreisarzt Dedieinalrath Ebel, zu Langen, auf sein Nach- sichung unter Anerkennung seiner Dienste in den Vahestand versetzt. — Militär- Nachrichten. Kuhn, Seconde- keutenant vom 1. Großberzoglichen Infanterie— . eibgarde-) Regiment Nr. 115 zum Premier- 1 Leutenant befördert. Major Becker vom Großh. deruagel. 2 Drag.⸗Regiment Nr. 24 wurde das Commando —— in Diedeshofen garnisonirenden Ulanen-Regts. 3 Major und Cscadronschef v. Esenbeck vurde zum etatsmäßigen Stabsossicier im Gr. Drag.⸗Regt. Nr. 24 und Prem.-Lieut. Röder in Diers burg, seither nach Frankfurt commandirt, Rittmeister in demselben Regimente ernannt, e 20. Februar. Der Finanz- Ausschuß der unten ordentlichen Landes-Synode hielt gestern ei Sitzungen ab. Gegenstand der Berathung Beete der vom Ober-Consistorium vorgelegte wurf eines Budgels der evangelischen Kirche ie Landes für 1876. Nach der„Darmst. Ztg.“ ed der Präsident des Ausschusses, Abg. Wernher Pierstein), die Berichterstattung über diesen 15 genstand selbst übernehmen. Ein Zusammentritt Synode steht bevor, sobald der deßfallsige 5 richt im Druck erschienen sein wird. Gießen. Aus einer an die Stände gelangten Mitheilung entnehmen wir folgende statistische Mnzen über die Staats- Zuschüsfe, welche wegen für die Oberhessischen Bahnen bestehenden ne- Garantie provisorisch geleistet wurden. Für eo wurden geleistet 375,994 fl., für 1871 8,288 fl., für 1872 987,989 fl., für 1873 8,086 fl., für 1874 die gleiche Summe. Die le Garantie- Summe beträgt 994,001 fl., die- . Friedrich. ert er 14 5 vollendet, und für die beiden letzten wurden je terftützung durch neue Aufträge gebeten hätten, 5915 fl. in Abzug gebracht, nämlich für Zinsen ibrem ganzen Inhalte nach als erfunden. Des- von 28,000 fl. zu 3 pCt. wegen noch rückständiger halb entbehre auch, was der Handelsminisler an⸗ Arbeiten am Bahnhof zu Fulda 840 fl. und geblich erwiedert oder in Aussicht gestellt haben Zinsen für das Bau-Capital der nicht ausgeführten sollte, jeder thatsächlichen Begründung. Zweigbahn nach Orteuberg 5075 fl. E Der Cultusminister Dr. Falk bat, wie hie⸗ Berlin. Wie das„Berl. Tgbl.“ erfährt, sige Blätter melden, angeordnet und verfügt, am hat nunmehr der Kaiser den principiellen Entschluß 10. März, dem bundertjäbrigen Geburtstage der des Staats ⸗Ministeriums bezüglich des Ankaufs Königin Louise, in allen Mädchen- ehranstalten der preußischen Eisenbahnen durch das Reich gut- und Schulen den ganzen Vormittagsunterricht, in gebeißen. In Abgeordneten-Kreisen sei man da-den Knaben-Lehranstalten und Schulen die beiden gegen entschlossen, bei Gelegenheit der Berathung letzten Lehrstunden am Vormittag ausfallen zu lassen. des Eisenbahn Etats die Frage des Uebergangs Lauenburg. Der Landtag hat am 16. den der Bahnen an das Reich vorerst unerörtert zu lassen. vorgelegten Gesetzentwurf wegen Einverleibung 22. Februar. Das Abgeordnetenhaus Lauenburgs in die preußische Monarchie und den genehmigte in der heutigen Sitzung nach uner-[ Vertrag, welcher die Vermögens- Verbältnisse heblicher Debatte unverändert den Etat des Land- ordnet, genehmigt. wirthschafts-Ministeriums, ebenso die Einnahmen München. Die Nachricht der„Südd. Presse“, sowie die Titel 1, 2 und 3 der Ausgaben des[Herr v. Ow wolle eine Wiederwahl zum Präsi⸗ Etats des Ministeriums des Innern. deuten der 2. Kammer ausschlagen, wird von — Der„Reichs- Anzeiger“ ist in den Stand anderer Seite bestritten. Seine Wiederwahl und gesetzt, die Behauptung des„Düsseldorfer Anzeigers“, die Annahme der Stelle seinerseits sei nach Lage daß das Handelsministerium mit österreichischen der Berhältnisse als zweifellos zu betrachten. Fabriken für Eisenbahnbedarf wegen Lieferung Stuttgart. In Heilbronn haben sich die von 60 Locomotiven für die Staatsbahnen in evangelischen Geistlichen, die sämmtlich der into— Unterhandlung stehe, als völlig unzutreffend und leranten Kapf'schen Richtung anzugebören scheinen, jeder Begründung entbehrend zu bezeichnen. Das in einer dem Reichsgesetz über die Civilebe förm— Blatt gibt Details über die wenig erhebliche Be- lich Hohn sprechenden Weise in die Familien theiligung des Auslauds an deu Lieferungen von seingedrängt. Sie baben den Brautleuten zuge⸗ Betriebematerial für die preußischen Bahnen in muthet, auf dem Standes-Amt zur Civil⸗Trauung früheren Jahren und fügt hinzu, voraussichtlich nicht in festlicher Kleidung zu erscheinen und die werde noch im Laufe dieses Jahres mit der Be- kirchliche Trauung erst nach zwei Tagen auf die stellung von Betriebe mitteln für die im Bau be- bürgerliche Trauung folgen zu lassen. Der energische findlichen Staatsbahnstrecken vorgegangen werden; Ober-Bürgermeister von Heilbronn hat das jedoch auch beabsichtige die Verwaltung der Obeschlesischen nicht so hingehen lassen, sondern in öffentlicher —. 5 r 1 1— 5*—— 8 Stiftungs- Raths den Dekan zur urtheilt werden. Hierauf wurde der geforderte Rede gestellt. Die Sache liegt jetzt der Ober- Credit obne förmliche Abstimmung bewilligt. Kirchen. Bebörde Dieses Gebah cht rchen⸗Bebörde vor. iese ebahren ma 2 g. 1 5 5. Spanien. Madrid 21. Februar. Die im ganzen Lande das größte Aufsehen und wird Armeen machen weitere Forischritte. Der König wobl auch auf dem bevorstehenden Landtag zur sist in Aztoitia eingezogen. Primo de Rivera hat Sprache kommen. ale festen Plätze in Navarra besetzt. Die Artillerie Karlé ruhe, 21. Februar. In der zweiten der Carlisten in Estella ist zum größten Theile Kammer, welche heute ihre Sitzungen wiederauf“ in die Hände der Regierungs- Truppen gefallen; nahm, wurden von Seiten der ultramontanen ein Theil der Geschütze ist von den Carlisten in Partei drei Interpellationen eingebracht, und zwar Abgründe gestürzt worden. 1) betr. die Angelegenheit des Priesters Glatt⸗ 22. Feb: 7. N ö 5 n g N—„Febr. König Alfons ist gestern in selter in Balg; 2) über die Stebung o Amer Tolosa, dem letzten Bollwerk des darliemus, ung zu dem Plane der Erwerbung der Eisenbahnen eingezogen. Die Sache der Carlisten gilt nun⸗ durch das Reich und 3) betr. das Petitions-Recht mehr als definitiv verloren. Dorregarray ist nach der niederen Angestellten. Der Finanzminister Frankreich gefloben brachte das außerordentliche Budget zur Vorlage. 9 ö Sitzung des Italien. Rom. Die Nachricht, daß uns 8 General Menabrea mit dem Range als Bot— Oest N 4— W 21. Fel schafter für den Londoner Gesandtschaftsposten esterreich⸗ Ungarn. ien, 21. Feb. pestimmt sei, wird von verschiedenen Zeitungen, Im Abgeordnetenhause brachte heute der Abge- ordnete Fux eine Resolution ein, wonach das Haus in Anerkennung der Nothwendigkeit einer wie„Diritto“,„Popolo Romano“ und„Opi⸗ nione“ bestätigt. Sir Paget wird als britischer 8 5 Heeres-Reduction die Regierung ersuche, entsprechende Veischafter 10 seiner Stellung zu Rom verbleiben. Maßnahmen zu ergreifen und diesen Beschluß des Rumänien. Bukarest, 22. Febr. Die Hauses dem gemeinsamen Ministerium des Aus- Kammer hat das diesjährige Rekruten-Contingent wärtigen mitzutheilen. Demnächst wurde das Kloster- von 15,000 Mann bewilligt.— In Folge einer Geses nach längerer Debatte in der Fassung des Interpellation, welche sich auf das gegenwärtige Herrenhauses angenommen. Berbältniß der Kammer zur Regierung bezog, — 22. Februar. Der Budgetausschuß des btantragten mehrere Abgeordnete ein Mißtrauens- Abgeordnetensauses hat die Vorlage betr. die Botum gegen die Regierung. Daeselbe wurde jedoch mit 64 gegen 25 Stimmen verworfen. Aufnahme der Goldrentenanleihe und die Be⸗ Türkei Constantinopel. Die Mächte willigung eines Credits zur Hebung des galizischen Nothstandes bewilligt. — 22. Februar. Cardinal Ledochowski ist gestern in Wien eingetroffen; zum Empfang am Bahnhöfe waren nur wenige feudale Reichsraths Abgeordnete und einige Theologen nebst dem Jesuiten⸗Provincial erschienen, dagegen bielt sich der Erzbischof von Wien, der päpstliche Nuntius, überhaupt das Gros des Klerus und des Feudal— Adels fern. — Die„Wiener Abendpost“ und die„Po- litische Corr.“ veröffentlichen den Wortlaut der Note des Ministers des Auswärtigen, Raschid Pascha, an den österreichischen Botschafter Grafen Zichr rom 13. Febr. c., in welcher davon Anzeige gem icht wird, daß von den in der Note And rassy's vorgeschlagenen fünf Reform- Punkten vier sofort durchgeführt werden sollen; ferner wird in obigen Blättern der Wortlaut der an die Vertreter der Türkei bei den Großmächten hierüber gerichteten Weisungen mitgetheilt. Schweiz. Bern, 21. Febr. Die Mehr- zahl der hiesigen Schriftsetzer hat heute die Arbeit eingestellt. Die Zeitungen„Bund“ und„Tages- Post“ erscheinen zeitweilig in gemeinsamer Ausgabe. Frankreich. Paris, 22. Febr. Bekannt sind bis heute folgende Wahlresultatk: 28 Con- servative, 20 Conservativ Constitutionelle, 75 con- servative Republikaner, 25 Legitimisten, 62 Bona— partisten, 17 Radikale, 198 Republikaner, 108 engere Wahlen. — Nach einem Pariser Telegramm der„In- dependance“ ist Buffet bei den Wahlen überall geschlagen worden, selbst in Castel Sarrazin. In Folge davon hat Buffet dem Marschall Mac Mahon sein Entlassungs-Gesuch übergeben; man vermuthet jedoch, der Marschall werde Buffet ersuchen, bis zum Zusammentreten der Kammern im Ministerium zu verbleiben. Großbritannien. London, 22. Febr. In der Sitzung des Unterhauses wurde die Debatte über den Ankauf der Suezeanal-Actien wieder aufgenommen. das Entschiedenste gegen einzelne Bestimmungen der Vereinbarung und hoben namentlich hervor daß die Bedingungen, unter denen dem Hause Rothschild die Zahlung des Kaufpreises übertragen sei, außerordentlich ungünstig wären; auch ge⸗ winne Englaur nur einen geringen Einfluß auf die Verwaltung des Canals. Von Seiten der Regierung vertheidigte Discaeli den Ankauf der Actien: derselbe dürfe nicht als Finanzoperation, sondern als eine Maßregel der Politik zur Be— festigung und Stärkung der britischen Macht be— Lowe und Gladstone sprachen auf unterhandeln mit der Pforte um Sicherheitsgaran— lien, daß die zurückkehrenden flüchtig gewordenen Familien Angesichts der vollkommenen Entblößung von allem Nölhigen und der Gefahr, von den türkischen Soldaten niedergehauen zu werden, Schutz und Hilfe erhalten. Rußland. Petersburg, 21. Februar. Die Großfürstin Maria Nicolajewna, Schwester des Kaisers, ist heute früh um 1 Uhr ihren Leiden erlegen. Persien. Teberan. Nach der„Politi⸗ tischen Correspondenz“ beabsichtigt der Schah von Persien seinen präsumpkiven Thronfolger, den Prinzen Muzeffer Eddin, zu seiner Ausbildung nach Europa zu schicken. Prinz Muzeffer wird ohne allen Pomp und großes Gefolge incognito als einfacher Perser reisen, um die gehörige Muse zum Lernen zu gewinnen. 1 Aus Stadt und Land. 125 Offenbach, 21. Febr. Das Wasser des Mains sieg am Samstag Mitlag in einer Weise, daß der Pegel zwei Zoll mehr wie im Jahre 1862 zeigte und zwar er, reichte es seinen höchsten Stand vergangene Nacht um 12 Uhr, mii 5,70. lertelocalitäten zu räumen. Die Schloßstraße stand und siebl noch bis über die Vorngasse berauf unier Wasser, der Veikehr in der Saudgasse, im kleinen Biergrund und in der Kirch- und Herrnustraße ist unterbrochen, der Schlosser⸗ sche Garten bildet bis zur Hälfte des Hofes einen See, das Wasser lief zu den Souterrainfenstern hinein und überschwemmte die Weinkeller und die Küche unter dem neuen Saalgebäude, so daß beide Räumlichkeiten, soweit dies noch möglich war, geräumt werden mußten. In Folge dessen mußte auch der auf gestern Abend festgesetzte Maskenball des Veteins„Polyyymnia“, sowie die für heute Abend in Aussicht genommene Theatervorsteklung abgesagt werden. Mainz, 21. Febr. Die befürchtele Ueberschwemmung ist sein gestern Morgen in unserer Slabt zur Wirklichkeit geworden. Wir haben bereits das Wasser in der Rhein- straße, sowie überhaupt in dem unteren Sladitheile, theil— weise üder 2 Fuß hoch. Der Verkebt ist in diesem über— schwemmten Siadtiheile nur miltelst Nachen oder über auf Böcke gelegte Diele möglich. Die Parterre Geschosse mußten geräumt werden. Auch das Fahrgeleise der Lud wigebahn ist tbeilweise überschwemmt, am Eisernen Thor fährt man bereits in Nachen über die Bahnschwellen weg. Dabei it das Wasser immer noch im Wachsen begriffen. Heute früh war zwar ein Anschwellen nicht mehr bemerk⸗ lich, allein das Wasser fing heute Vormittag 9 Uhr wieder Nicht bei Ginsheim ein Dammbruch erfolgt sein, wo— durch es hier den Anschein gewonnen hätte, als sei das Wasser um Fallen.— In Bingen fleht das Rheinwasser bereus in der Vorstad:; die Nahe ist über das Ufer ge— treten, so daß die Eichanflalt ganz im Wasser sleht und die Straße unpassirbar ist. Die Bewohner der in nächster Nähe des Mains und sonst tief gelegener Stadlheile waren gezwungen, nicht nur ihre Keller sondern auch ihre Par⸗ langsam zu sieigen an.— Wie wir vernehmen, soll heute. Allerlei. Frankfurt, 21. Febr. des Mains in langsamem Sinken begriffen. Die Abnahme beträgt seit diesem Morgen etwa 25 Cenlim. und es ist Aussicht vorhanden, daß die gewallige Wassermenge, die der Fluß einherwälzt, sich nach und nach, ohne weiteren Schaden anzurichten, verlaufen wirb, namentlich, falls das Wetter sich aufklärt. Oer slädlische Fuhrpark hat Frankfurt, 21. Febr. beute einen Verlust erlitten. In der Nähe der neuen Main ⸗ Seite, fuhren ein Bilder Galerie, auf der linken siädtischer Zweispäuner und ein Einspänner, als unter den Füßen der Pferde plötzlich die Erde wich, so daß dieselben in den eindringenden Wassermassen versanken. Zwei Pferbe ertranken, eines wurde gerettet. Nürnberg. Der Magistrat der Stadt Nürnberg hat beschlossen, einen Stadi⸗Chemiker anzustellen, da mit bloßen Gelegenheits-Untersuchungen nicht mehr auszu⸗ kommen sei, indem die Fälschung der allernothwendigsten Lebensmiltel immer mehr um sich greife. Zugleich soll ein solcher sländig angestellter Chemiker die Aufgabe haben, verschiedene Eiablissements zu überwachen, in denen ge⸗ sundheits⸗ und lebensgefährliche Beschäftigungen vorkommen. Neapel. Der Vesuv liegt voll Schnee, eine täglich majestälischere Dampfwolke schwebt über seinem glänzenden Haupte, das Feuer steigt im Krater langsam, aber sicher und ist von der Oberfläche nur noch 250 Meier enisernt. Es gilt bier als Ersahrungssatz, daß Eruptionen, die sich langsam vorbereiten, die größten und verheerendsten zu sein pflegen. Ueber den Kleebau. Nach Mittheilungen des Saamenhändler W. Goekus zu Friedberg. II. Kleekrankheit und Kleeseide. Guter Futterklee ist ein Segen für den Land- wirth, et bringt Fleisch und Fett und Milch, wie keine andere Nährpflanze und wird daher mit viel Sorgfalt behandelt. Landmann immer in großen Schaden. Es kann daher nicht gleichgültig bleiben, wenn die Klee⸗ pflanzungen an Gebrechen leiden, von denen man vor noch nicht langer Zeit kaum eine Ahnung hatte. Der eingetretene leichtere und weniger kost⸗ spielige Verkehr mit dem Auslande brachte uns auch bald dessen Produkte, die theils weit billiger als unsere eigenen Erzeugnisse sind. Auch der Kleesamen blieb hierven nicht verschent, Jeder wollte billig kaufen; Concurrenz ist ja die Seele des Handels. Unter wärmeren Zonen gedeihen Kleearten, der unseren ähnlich, ganz vorzüglich und bringen überreiche Erndte an Samen, die dann anderwärts Absatz finden. Nach Deutschland werden nun Kleesaaten haupt- sächlich aus Italien und Amerika eingeführt. Erstere war und ist fast immer die Billigste und wird aus Unkenntniß gekauft. Die Aussaat be rechtigt auch Anfangs zu den besten Hoffnungen, weil sich die Pflanzen ungemein rascher, stuffiger und viel kräftiger entwickeln, als unsere deutsche Saat, allein sehr bald bleiben sie im Erzeugen von Blättern im Rückstand und bleibt fast nur der blose rauhe Stengel zum Futter übrig. Der Klee wird möglicherweise in seinem Fortgange ge— hemmt, er kann unser rauheres Klima nicht ver⸗ tragen. Ohnehin ist der Italiener trotz des Reifens in südlicher Sonne ein wildes Kraut, das das Vieh nur höchst ungerne frißt. Eine andere Eigenthümlichkeit dieser Kleeart macht sie sehr leicht kenntlich, dieselbe ist an Stengel und Blättern ganz behaart, und breitet auch die Letzteren(wohl aus Unbehagen) nie so auseinander, wie unser glatter, weicher, deutscher Klee. Der amerikanische Klee, eine Sorte, die dem deutschen ebenfalls sehr ähnlich ist(der Saamen ist sogar meistens viel schöner und leichter ver⸗ käuflich), bat uns, das kann man dreist behaupten, die so überhand nehmende Ausbreitung der Klee⸗ seide gebracht. Wenn früher auch vereinzelt Fälle von Seide vorgekommen sein mögen, so ist dies Uebel seit Einführung amerikanischen Samens zum größten Schaden der Landwirthschaft allgemeiner geworden. In Amerika ist der Ackerbau noch nicht so in dem Maße beschränkt, wie bei uns und wird der Kleeseide sicher nicht die Beachtung zu Theil wie hier. Die Kleeseide ist ein ächter Schmarotzer, kommt nur auf anderen Pflanzen, vornehmlich auf dem Klee fort und vermag allein gar nicht zu leben. Bei näherer Betrachtung ist dieser Kleemörder ein wahres Wunder der Natur, Seit heute ist die Hochfluih 1 Entle Seide n Zig tt ohne glabung pwerthest 1 14 gettaub Ste — ichöde ede fl mehr, ꝓpielt. dborber schtt Eine Mißerndte bringt den hie un De einem Kleepf dann braun schwar schlücßl Versit Ftie N. 8. Peeise ve Fra! Ankt we huizen He M. 78.—. Die Preise verstehen sich fämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Manz, 21, Februar. Producten-Markt. Walzen per Der Same davon geht in der Erde auf, das pflänzchen stirbt aber schon nach kurzer Zeit von „ n Erd ab. So frei bri a a eee e Enrwurzel ab. So frei geworden br ngt es März 20.10, per Mal 20.55, per Juli 21.15. Roggen — fer Wind oder andere Verhältnisse mit Klee in per März 14.70, per Mar 14.90, per Juli 15.10. 090 — 2 1 Berübrung. Einmal angelehnt und selbst wenn ver März 17.10, ver Mai 17.25. Rübtl per Mal 34.30, i per October 34.10. os Pflänzchen schon welk ist, wirkt ein Tropfen Thau zur weiteren Fortentwickelung, aus den an⸗ legenden Blattlagen entsprossen sofort neue Wurzeln, je sich in den Stengel des Klee's einbohren, so aß also die Seide im wahren Wortsinne auf der kleepflanze festsitzt. Einmal sestgewurzelt wächst die Seide mit einer eppigkeit und Raschheit, die Erstaunen erregt. Sie saugt aus dem Klee ihre Nahrung, hemmt, essen Wachsthum, umschlingt und erstickt denselben, is sich ihr Zweck, Samen zur Fortpflanzung ihres Heschlechts zu bilden, erfüllt hat. Sehr rasch zud daher kleinere oder größere Flächen dem Zerderben geweiht, der Klee ist verloren und die Frndte davon verdorben, denn das Vieh frißt die Seide nicht. Zeigt sich irgend unter dem Klee Seide, so st ohne Säumen sofortige Ausrechung oder Um- zrabung der betroffenen Stellen das Empfehlens⸗ vertheste, weil andere Verfahren zu kostspielig und eitraubend sind. Strengste Maßregeln Seitens der Regierungs- vehörden zur Verhütung und Vertilgung der Klte- ide sind ganz am Platze und zwar noch um so nehr, als auch der Aberglaube dabei eine Rolle pielt. Säet nämlich Jemand Kleesamen, der sich vorher in einem Mehlsack befunden, dann gibt es icher Kleeseide unter der Kleepflanzung, so geht Gießen, 20. Febr. Auf unserem am 15. und 16. b. abgehaltenen Markte waren aufgetrieben: Rindvich 887 St. und Schweine 275 Stück. Ein stärkerer Besuch des Markles war der ungünstigen Witterung wegen nicht wohl zu erwarten. Die Preise des Viehs blieben immer noch hohe, nur Säugkälber waren billig. Rächster Markt den 7. und 8. März d. J. Auszug aus der vom Reichskanzler vorgeschriebenen mit dem 1. März in Kraft tretenden Telegraphen⸗Ordnung. Für das gewöhnliche Telegramm auß alle Entfernungen wird erhoben: Eine Grundtaxe von 20 Pf.; Eine Worttoxe von 5 Pf. für jedes Wort, wobel Alles, was im Telegramm niedergeschrieben, gezäolt wird. Länge eines Wortes auf 15 Schriftzeichen fesigesetzt, Ueberschuß⸗ zeichen gilt für neues Wort. Durch Bindestrich verbundene Ausdrücke zählen für so viele Wörter, als zu ihrer Bildung gehören; die durch einen Apoftroph getrennten Wörter werden für ebensoviel einzelne Wörter gezählt. Dem Sprachgebrauch zuwsderlaufende Wortzusammenziehungen sind unstaltbaft. Die in Ziffern geschriebenen Zahlen werden für so viel Wörter gezäblt, als sie je 5 Ziffern enthalten, welche Regel auch auf die Zählung von Buch⸗ labengruppen angewendet wird. Jedes Schriftzeichen, Buchslabe, Z ffer zäblt für ein Wort, ebenso ein Unter lteichungszeichen. Die zur Bildung der Zablen benützten [Punkle, Kommata, Bruchstriche werden für je ein Wort gezählt, ebenso wie die Buchstaben, welche den Ziffern an⸗ gehängt wer für je eine Zisser gerechnet werden. Die bei Telegrammen zugelassenen, der Adresse votan zustellenden Zeichen: ö D. für„Deingendes Telegramm.“ „Antwort bezahlt.“ — —— vie und da der Volksglaube. T. C.„ Collallonities Telegramm.“ Der Amerikaner leidet aber auch noch anf R.. Empfangen Anzeige.“ inem besonderen Uebel in unserer Gegend. Ganze 15* 1 kleepflanzungen werden ost wie vom Rost befallen, XP.„„Exprcß bezablt,“ »ann färben sich die Blätter erst röihlich, nachher werd u für je ein Wort gezählt. Für dringende Telegramme kommt je die dreifache eines gewöhnlichen Telegramms zur Erhebung. vraun, zuletzt sind solche wie gebrüht und fast Tax Für das dotauszuzablende Antwort⸗Telegramm wird cbwarz, selbst der Stengel ist angegriffen und stebt cliaßlich kahl da. Der Klee ist krank und zum„ie Gebühr von 10 Worten berechnet. Soll eine andere Berfüttern in diesem Zustande untauglich. Wortzabl für die Antwort vorausbezahlt werden, ist dieses 1 im Ursprunge Telegramm anzugeben. Für Collationirung .[wird balbe Tax“, für Empfangs ⸗Anzeige ganze Taxe von Handel und Verkehr. 10 Worten erhoben. Jede Vervielfältigung an mehrere 1 Friedberg, 22. Febr. Walzen M. 21.40.—50. Kon Adressen oder derselben Adresse nach verschledenen Wohn Ia 18.—. Gerste M. 17.14. Hafer M. 16.15. Alle unden un demselben Otte beträgt bis 50 Worte 40 Pl. Greise versteben sich auf 100 Kilo= 200 Zollpsfund. Für e eee eines Telegtamms—— 7— 1 N 1 8 1 dezit er T legraphen- Anstalt ist zu entrichten: a. bei Frankfurt, 21. Febtuar.(Biebmarkt.) Der heutige eee das Porto für anfeschentden Briefe mit * 4 8 1e 95 E 1 b— 22 8 die— Tele, eee,* a nn. 41 graphbenanstalterwachsenden Auslagen. Für„postlagernde N 120⁰ Ochsen, 290 Kühe„ 300 Kälber und 30 N oder„babnboflagernde“ Telegramme ist ein Zuschlag von 5 8 stellien sich: Ochlen N M. 63.57, 20 Pf. zu entrichten. Bescheinigung für erhobene Gebühr I. Qual. N. 61.71, Kübe 1. Qual. N. W N beträgt 20 Pi. Für die Zurückziehung eines Telegramms 1 R. 51.43, Kälber M. 54.86, Hämmel 1. Qual. M. 54.86, don begonnener Abielegraphirung werden die erlegten g Qual. M. 48.—. gebühren nach Abzug von 20 Pf. zurückerstattet. Tele- 1 rankfurt, 21. Febr. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 gramm Abschriften betragen bis 100 Worte 40 Pf. Für * 2 1 2 8* 2 I. 39., Nr. 2 M. 35., Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27. die abgekützte Adresse ist 30 Mark für das Kalenderjahr Nr. 5 M. 21., Roggenmebl%%(Berliner Marke) M. 25 im Voraus zu enteichten. o. II.(Berliner Marke) M. 21., Waizenschalen M. 9, Waizen M. 22.—. Korn M. 17—. Gerste M. 17-21. D. Frankfurt, 22. Februar. Das Geschäft bleibt is 24. Wicken M. 21.—. Linsen M. 21—30. Nübel! Tendenz wenig Entschiedenbeit, da es an jeder kräftigen Anregung von Außen manzelt. Im Allgemeinen wirkt die seit einigen Tagen matte Haltung des Pariser Platzes, worunter namentlich Staatsbabnactien leiden, verstimmend ein. Letztere, welche auf niedrige Pariser Schlußcourse gestern Abend flark rückgängig waren, haben sich zwar beute wieber etwas erholt, verkehrten indeß in schwankender Tendenz. Die gemeldete neueste erhebliche Mindereinnahme der Bahn, obgleich durch die Betriebsftörungen genligend molivirt, war nicht geeignet, der Besserung des Effekis weiteren Nachdruck zu verleihen. Lombarden broͤckelten den, um sie als Ordnungszahlen zu bezeichnen, im Laufe der Börst langsam im Course ab. Für beide Effekten war Paris, wie schließlich bekannt wurde, heute abermals ungünstig disponitrt. Etebitactien wurden um circa einen Gulden unter ihrem gestrigen Abendniveau gehandelt, hauptsächlich in Folge nachgebender Wiener Notirungen, welche man durch Gerüchte über Brünner Fallimente erklären wollte, Creoitactien bewegten sich zwischen 156%—/— 5 7— 5 und 156½, Staals⸗ badnactien zwischen 249½— 250½½%— 249½— 250%— 249⁰8 und 250%, Lombarden zwischen 101ʃ¼½—101— 100/ und 100¼. Oester. Bahnen waren wenig belebt. Aulvrecht schlossen 4 H., Voralberger 1½ fl., Elisabeth ¼ fl. matter. Galizter find ¼ fl. böher tcotz ihtet Mindereinnahme; auch Böhmer und Buschtichrader blieben elwas besser. Goltbardbabnachen mafter. Banken waren iinger Mriori⸗ ibellweise nachgebend. Oester. Nationalbank und Me höber. Anlagefonds sest. Spanier niedriger. täten preisballeud. Franz Joseph, Kaschau Oderberger, Mährische Grenzbahn, Raichenberg⸗Pardubitzer(1%), Ungar. Nordost und Oft und 5% Lombardische bößer. Loose sest. 186 ½¼%½% beer. Von Wechseln Amsterdam und Wien theufer. Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 22. Feburar 1876. eee e e Mk. 16 85 G. Holländische fl. 10⸗Stücke.„ 16 65 0. Ducaten. r 3 9 46—51 Ducaten al marco 3 5 9 55-60 20 Frankenstücke. 4 16 24—28 Englische Sovereigns. 5 20 3843 [Nussische Imperiales. B 64—69 [Dollars in Gold. 1 41619 ö 0 7 Bi Am 5. Februar d. J. Scheuer in Ober⸗Wöllstad 0 verunglückte beim Abbruch einer ider dortige Einwohner Joseph Feuerbach, indem die eine Wans der Scheuer einstel und den Verunglückten überschüttete. Derselbe starb sofort und binterläßt eine arme Frau nebst zwei kleinen Kindern, von welchen das Jünzsie 9 Monate alt ift. Die Frau verlor ibren Ernährer, welcher ein durchaus braver Mann gewesen ist; sie befindet sich in mlichen Verbält⸗ nissen und butet biermimedle Menschenberzen, ibre schlimme Lage dulch kleine Gaben in Etwas mildern zu helsen. Die Expedition des Oberb. Anzeigers hat sich bereit berklärt, Gaben für sie in Empfang zu nehmen. A 64. 5 2 7 8 Anfragen von auswärts, um Auskunft über eine Annonce zu erhalten, können nur Beantwortung finden, wenn dem Briefe eine Marke zur Nückfrankirung beige schlossen ist. Am einfachsten geschieht eine derartige Anfrage auf einer Correspondenzkarte mit Rückantwort. Die Expedition des Oberh. Anzeigers. Holz⸗Versteigerung. 592 Dienstag den 29. Februar und Mittwoch den 1. März l. J., sollen in dem hiesigen und Nockenberger nachbezeichnete Holzsortimente meistbietend Mobiliar-Versteigerung. 76 Montag den W. Februar, Vormittags 10 Uhr, 1 baer M. 17.—. Koblsamen M. 33—35. Erbsen M. 21 sortgesetzt immer in enge Grenzen gebannt und zeigt die oll das hinterlassene Mobilar-Vermögen des verstorbenen Markwalde I 8 V f kauft werden. versteigert werden 5 5 ef eee ee 303.6 Naummeter Buchen-Schestholz 11. Klasse, 0 1 Flügel, 1 Harmonium, 2 Sopha, ein großer 2 5 Sen gabel Vorrath von Büchern, sowie Alles was er an 10 Gich 7 rugelholz Mobilar und Hausgeräthe besaß ö 5. 5 Burg⸗Gräfenrode am 19 Februar 1876. 4 Welen 1 8. 2 Großherzogliches Ortsgericht Burg⸗Gräfenrode 7639 Fichten 8 Mo sche ro sch. ö 6000 7 Weiden 5 0 23 Stämme Eichen-Bau⸗ und Werkholz, 20,14 4 Bekanntmachung Kubikmeter haltend, 595 Freitag den 25. d. Mts, des Vormittags um 9 Stämme Kiefern-Bauholz, 4,20 Kubikmeter I uhr, sollen in hiesigem Rathhause die bel Herstellung haltend, 44 ines Zimmers in biesigem Hospital erforderlichen Ar⸗ 15 Stamme Buchen-Werkholz, 29,71 Kubikmeter eiten, als: a haltend. b i Scchreinerarbelt, veranschlagt zu 80 Mark 40 Pf., Der Anfang ist am ersten, sowie am zweiten Tag des 9 Weißbinderarbest„ Morgens 9 Uhr beim Forsthaus, wohin man Steig— 1. 1 1 in die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. liebhaber hoͤflichst einladet. Friedberg den 27. Februar 1576. Das Stammholz kommt am ersten Nachmittag zur Versteigerung. G. Oppershofen den roß herzogliche Bürgermeisterei Friedberg, onde ar. Abziehbilder e auf 150 Tassen, Glaser ꝛc. Hettenkragen n größter Auswahl bei Carl Bindernagel, 21. Februar 1876. Der Markgegenschreiber Weil. und Manschetten c. bel K. Friedrich neben der Post. 1 92 1 5 1 Güter- Verpachtung. 1 598 Montag den 28. Februar d. J., Vormittags 9½ Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die Grundstücke des Kaufmann Ludwig Winheim dahier einer noch⸗ maligen öffentlichen Verpachtung ausgesetzt werden. N Eine weitere Verpachtung findet nicht statt. Friedberg den 23. Februar 1876 Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouec ar. 128 man mit der Gaskraftmaschine sie ist ohne Vorbereitung thätig, bedarf keiner Aufsicht und ist gan- zicht man noch in Betracht, dass dieslbe sehr wenig Raum beausprucht und keine besonderen baulichen Vor- bereitungen bedingt, kann dieselbe jeden Gewerb- treibenden empfohlen werden Wenige Silbergroschen per Tag genügen, um sich damit eine grosse Arbeits- kraft zu Durch die alleinige Niederlage tertiger Maschinen bei Klimsch& Co Frank- furt a. M. sind solche Maschinen rasch und zu Original- preisen brospeete und alle Auskunft gratis.(H. 65.) Bux Pflanzen 594 kauft Gärtner Schortmann, Friedberg, Vor- stadt 150. Die bequemste und billigste Betriebskraft erzielt Langen& Otto, in voller Kraft afahrlos. von denn sofort 80 verschaffen. in zn beziehen Gewerbuerein. de In Auftrag des hiesigen Gewerbvereins will Herr Dr. Warthmann aus Mann- beim die Güte haben Samstag den 26. d. Mis. Abends 8 Uhr im Rathhaussaale einen Vortrag über:„Den Erwerb der Frauen“ zu halten. Wir erlauben uns hier- durch die Mitglieder und Freunde des Vereins auf diesen Vortrag aufmerksam zu machen und um richt zahlreiche Betheiligung zu bitten. Der Zutritt ist für Jedermann frei. Friedberg den 18. Februar 1876. Der Vorstand. Musikverein Bad-Nauheim. 604 Nächsten Sonntag den 27. d. Mts. Ball Eintritt 1 Mark.— Anfang 7 Uhr. J. H. Fritz. N Verlag von J. F. Steinkopff ein Stuttgart. 151 Durch alle Buchhandlungen ist zu bezlehen: im Fritz'schen Saale. Freundlichst ladet ein 1. Die neuen Lehren der römisch⸗katholischen Kirche im Vergleich mit der alten Lehre des Herrn und seiner Apostel in siebenzig Fragen, mit mehr als 150 Belegstellen des Alten Testaments nach L. von Eß und des Neuen Testaments nach Kiste— maker's bischöflich approbirter Uebersetzung. Preis 40 Pfennig, 11. Evangelium und römischer Katholieismus nebst beigedruckten Stellen des Neuen Testaments nach der approbirten katholischen Uebersetzung Kistemaker's. Preis 60 Pfennig. apbparia. Die Eröffnung der von uns von Herren Gebr. Schwager pachtweise Über— nommenen, vollständig renovirten Restauration Bavaria zeigen wir hiermit ergebenst an und werden wir bemüht sein, durch aufmerksame und reelle Bedienung, das uns von dem geehrten Publikum in unserem früheren Local (Restaucant Holland) geschenkte Zutrauen auch fernerhin zu rechtfertigen. Frankfurt a. M. den 21. Februar 1876. a (b. 12603.) Gebr. Ludwig. Carl Bindernagel's Annoncen-Erpedition. Bekanntmachungen aller Art: Gesuche, Offerten, Benachrichtigungen, Waaren-Empfehlungen, Versteigerungen werden an alle Zeitungen vermittelt. Berechnet wird nur der Originalpreis der betreffenden Zeitung, Die Annoncen-Aufgeber sparen also Briesschreiben, Zeit und Porto. Mobiliar- Versteigerung. 600 Donnerstag den 2. März l. J., Vormittags 9 Uhr, 593 wollen die Karl Gernhards Gheleute in Ober-Eschbach, 85 5 wegen Aufgabe shrer Oeeonomle, folgende Gegenstaͤnde 5 8 freiwillig versteigern lassen: 8 55 2 2 braune, gut eingefahrene Wallachpferde, E. ü E 1 I 2 5 Nübe, 2 2 2 zwelspännige, 1 einspänniger Occonomlewagen, 8 N 10 8 2 Jagdwaägelchen, 2.5* 2 5 Schlitten(ein und zwelspannig eingerichtet), 2 2 verschledene Ackerpflüge, Sd 38 Die soeben erschienene Nr. 21 enthält: Ein Famllienzwist. Roman von Ludwig Harder. (Fortsetzung.)— Amerikanische Kriegs und Friedens— bilder. Von Kapt. Herm. Haardt. I. Blokadebrecher. [Schsuß.)— Ein Ueberblick und Rückblick auf die Generalsynode des Koͤntgreschs Preußen im Jahre 1876. (Harmlose Plauderelen elne Mitgliedes.)— Deulsche Vaumrlesen. Von Dr. Karl Müller in Halle. Mit zwei Originalzeichnungen von C. F. Seidel: Die Moritz burger Eiche und die Schimsheimer Ulme.— Am Famtilientische: Im Schlafwaggon. Mlt Originalzeich— nung von G. Nestel. Ein Blick auf die astronemtsche Thaͤtigkeit des vergangenen und die hauptsächlichsten Himmelserschelnungen des gegenwärtigen Jahres. Von Dr. Hermann J. Klein. Mit 5 Illustrattonen. gu Bestellungen empfiehlt sich Garl Bindernagel in Frtebberg. Ifraelitischer Gottesdienst in Friedberg. * Beginn: Ackerwalze, Dickwurzmühle, Futterkasten, Pfuhlfaß, Butterleterständer, Fruchtfegemsühlen, 100 Centner Pickwurz, 100 Malter Kartoffeln, 2 Paar zweispaͤnnige und geschirr, Ehatsegeschlyr, verschtedene Ketten, mehrere Deconomlegeräthschaften, Ober Gschbach am 22, Februar 1876 Großherzogliches Ortsgericht Ober-Eschbach. Himmelre lch— A. Huber's Vollständige Lastenküche. preis 70 Pf. Vorräthig bel Carl Bindernagel ia Frledberg. 6 2 1 1 4 2 eiserne Eggen, 1 1 1 1 1 2 1 einspänniges Pferde— Betten und sonstige — Freitag Abends 5 Uhr. Samstag Morgens 8½ Uhr. 1 1 1 Sängerba Sonntag den 27. d. Mis. im Saale des Gastwir *. ecker. Es lavet freundlichst ein 11 lever Wöllsta dt. Der Vorstand. Landwirthschaftliches 1 — N 7 1 9— 596 Mander-Casino für den Kreis Friedberg. 60 Versammlung Sonntag den 27, Februar l. J., Nachmittags präeis 3½ Uhr, in der Wirthschaft„Zum Dormslädter Hof“ zu Frieder⸗Wöllstadt. Tages ⸗Ord nung. Vesprechung des den Ständen vorgelegten Geseß— entwurfs einer Gesinde-Ordnung. Die Mitglieder des Vereins und des Vereinsvor⸗ standes, sowie wer sonst für das Gesindewesen ein In; teresse nimmt, werden ergebenst eingeladen. N Aus N pettefft Friedberg den 23. Februar 1876. sebung de Für den 92 00 f Klietsch, Kreis-Assessor. 1 N 0 J Schiefer⸗Tafeln,. N zung 602 mit Blech beschlagen, empflehlt e g 5 N ilh. Bernbeck. Ave Das Ausgraben und Ausmauern elnes Brunnens Ae will ich in Accord geben. Die Arbeit kann sofort be- gesttzts gonnen werden. 0 1 ischen 590 F. Weihl, RNestaurateur. ö Der 597 In der Sitzung des Großherzoglichen Bezirksstraf- dt Ubg gerichts Gleßen vom 25. Januar 1876 wurde Konrad asster Becker von Appenrode, dermalen in Nieder-Mörlen, Oiadho wegen Beleidigung des Pollzeldieners Chr. Fisch III. 1 f von Bad Nauheim in elne Geldstrafe von 18 Mark lere verurtheilt. ö längete 7 7 arbeite Glacé-MHandschuhe 0 0 naächste. 5 konnen sowie rauhlederne Handschuhe* 72 billigst bet K. Friedrich neben der Pon. 1 10 Holzversteigerung. d 3 9 g. f rsa des Im Stadtwald zu Lich, Distriet Mauerkaspers⸗ 2 topf und Oberspeicherlingskopf kommen Mittwoch den] Hofes 1. und Donnerstag den 2. Marz d. J., Morgens 9 Uhr, J der nachverzelchnete Holzsortimente zur Verstelgerung: stlbst I. Bau- und Werkholz den 1. Mürz d. J. flagesch 56 Eichen⸗Stamme von 15—8 Centimeter Durch- Gericht messer und 2— 12 Meter Lange; 1 Uunahe 3 Hainbuchen-Staͤmme von 18— 21 Centimeter 9 b Durchmesser und 5 Meter Länge; Posibot 8 Fichten⸗-Stämme von 15—20 Centimeter Durch⸗ 9 lte de messer und 8—11 Meter Länge; e heiß 200 Sichen Stangen von 844 Centimeter Durch- en O messer und 3—6 Meter Länge, Wagnerholz; ö N 86 Buchen⸗Stangen von 7— 14 Centimeter Durch 1 5 messer und 3—6 Meter Länge, Wagnerholzz 1 ler K. 421 Fichten⸗Stangen von 7—14 Cenumeter Buch- i de messer und 8— 13 Meter Länge, Wagnerholz; Der 6 20 Virken⸗Stämme und Stangen, Wagnerholz. 1 Ait 100 II. Brennholz den 2. Mürz d. J. N du 300 Raummeter Buchen-Prügelholz, 1 udo 130 8 Eichen: 8 1 1 U 20. Klefern- 1 esmal 160 1 Buchen, Elchen u. Nadel⸗Stockholz, demokra 7000 Wellen Buchen Eichen Nadel Reisholz. Mi Die Zusammenkunft und der Anfang ist jedesmal der ud am Hatten roͤder Vieinalweg an der Steinbruchschneiße. verschledenen Großen, für deren Güte garantirt wird(Probezeit 14 Tage), sind vorrätbig in der landwirthschaftlichen Maschinens und Geräthewerk— stätte von K Häuser⸗ Fauerbach b. Fr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu eine Beilage.) Lich den 23. Februar 1876. en Großherzogliche Bürgermelsterei Lich. dene ens Elend 3 0 N 1 0 be Uestle's Kindermehl. 603 bel Wilh Bernbeck. Lien NB. Probebüchsen werden gratis abgegeben. 15 ö 07 1 2 0 2 dal Julterschneidmaschinen 247 in 10*