Dienstag den 22. Februar. N. 23. berhessischer Anzeiger. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Krtisblatt für den Kreie Friedberg. Amtlicher Theil. leiressenb: Die Bewegung der Bevölkerung in 1875, hier die Sterbefälle. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die evangelischen und katholischen Pfarrämter und die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Biele von Ihnen sind noch mit Einsesdung der Todeszeugnisse an das betreffende Großherzogliche Kreismedicinalamt im Rückstand. bellen das Bersäumte unverzüglich nachholen. Tera p p. a Segeh u Friedberg den 18. Februar 1876. 14 Sie Veröffentlichung. Auf Ersuchen des Commando's des 1. Hessischen Husaren- Regiments zu Frankfurt a. M. resp. Ajäbrig⸗Freiwillige bei gedachtem Regimente am 1. October dieses Jahres eintreten wollen, auf, sich die vorgeschriebenen Papiere erwirken können. Friedberg den 17. Februar 1876. sordern wir diejenigen jungen Leute, welche als jetzt schon hierzu anzumelden, damit sie Grotzherzogliches Kreisemt Friedberg. Trap p. Deutsches Reich. nehmigt. Eine längere Debatte führte der Etat derselben von dem Oberpeäsidenten von Schlesien, Darmstadt. Militärnachricht. Die Notiz, für das Burtau des Staatsministeriums, insbe- Grafen Arnim-Boltzenburg, dem Herrn v. Arnim ⸗ sondere der Dispositions-Fonds ven 93,000 Mk. Brandensiein und dem Hrn. v. Arnis Crossen herbei. Der Abg. Richter sprach gegen die unterzeichnet worden. Ein Bescheid auf dasselbe „Provinzial-Correspondenz“ und behauptete, die soll noch nicht erfolgt sein.— Arnim ist von Abschied mit der gesetz- Soclal- Demokraten, die früher von der Regierung bäuslichem Unglück schwer heimgesucht. Während seien, würden jetzt zu scharf der Krankheit seines Sohnes bier in Berlin, ist 5 sicht auf Anstellung im untecstützt worden e rme(ivildienst und der Erlaubniß zum Tragen der verfolgt. Der Minister des Innern motivirte vie ihm in Italien auch cine Tochter bedenklich er⸗ Umte-Uniform brwilligt wurde. Es wurde serner Nothwendigkeit der„Provinzial- Correspondenz“ krankt. petrott, Portepee- Fähnrich im Großb. 1. Inf.- und wies die Behauptung, daß die Regierung Braunschweig, e donach Pr.⸗Lientenant Seipp im 4. Großh. Inf. e begiment(Reg. Prinz Carl Nr. 118) der Ab- eg 1 ed ertheilt wurde, ist dahin zu erweitern, daß nun: reti, em Pr.-Et. Seipp der — slchen Pension, der Aus 18. Febr. Das biesige L. Backes.[deibgarde-) Regiment Nr. 115 zum Stconde- jemals Verbindung mit den Social- Demokraten Kreisgericht dat heute den Schriftsteller Dr. Gustav Ute fe bieulenant besbrdert. unterhalten, zurück. Der Dispositions- Fonde Rasch wegen Vergehens gegen die 58. 130 und 0 Opfe Nach dem von dem Abg. Matty erstalleten wurde in namentlicher Abstimmung mit 173 gegen 131 des Strafgesetzbuches zu 10 Monat Ge- gericht des vierten Ausschusses üder den Antrag 131 Stimmen genehmigt, und die fibrigen Titel fängniß und Erstaulung der Untersuchungskosten wech Be, les Abg. Heinzerling auf Einführung eines gent- bis zum Justiz Etat ungekürzt bewilligt. verurtbeilt und zugleich die Vernichtung der in 5 ullen, nur einmal abzuleistenden Diensteidee der— 19. Jebr. Abgeordnetenhaus. Es sind Beschlag genommenen Exemplare der incriminirten er. tessischen Beamten wird der Kammer die Annahme eingegangen ein Antrag des Abg. Denzin in Be- Schrift ausgesprochen; binsichtlich der edenfalls n 0 es Antrags empfohlen. Der Eid könne dadurch treff des Berichts der Eisenbahn⸗Untersuchungs- erhobenen Anklage auf Majestäts- Beleidigung er- „ Scat n seiner Bedeulung nur gewinnen, und sodann Commission; ein Antrag dee Abg. Bircho auf solgte ein sreisprechendes Urtheil. ee ehe ein für alle Beamten gemeinschastlicher, Vorlegung der Provinzlal-Ordnung sür Rheinland Dresden. Wie die„Dr. Nachr.“ mit- 41 enerell gefaßter, nur einmal abzuleistender Dienst- und Westfalen; endlich eine Interpellation des theilen, bat der Arg. Walter für den diese ee kid im Einklang sowohl mit den vom Reiche an- Abg. Wind borst(Bielefeld) in Betreff des Unter- Woche zusammentretenden Landtag folgende Inter- aud, en nommenen Grundsätzen, als auch mit dem in richts-Gesetzes. Die Etats-Berathung wird fort- pellationen eingebracht:„1) Hat die kal. Staats let neuen ständischen Geschäfisordnung ausge- brschenen Plincip, daß der landständische Eid Iubohlen ben haa nur einmal geleistet zu werden brauche. can Huber 1— — Sicherem Vernehmen nach wird das schon or einiger Zeit mit den Ständen verabschiedete eue Berggesetz in den nächsten Tagen im Re- lierungsblatt erscheinen, und zwar mit dem Gel uagstermin vom 1. Juli d. J. Dabei wird das Zergwesen, namentlich mit Rücksicht auf das bal- sige Eingehen der Oberbaudirection, künstig nicht nebr dem Ministerium der Finanzen, sondern dem ses Innern unterstellt werden. Mainz. Der Magistrat von Münster hatte en Bischof v. Ketteler zu seinem Jubiläum in iner Adresse beglückwünscht. Regierung und Ober-Präsidium zu Münster erblickten bierin eine en Communal-Behörden nicht zustehende und„bei er Stellung des Adressaten“ der preußischen Regierung seindliche Demonstration und gingen nit Dieciplinarstrasen vor. Der Bischof glaubte * b, barbeiter, 106 Tlicdbelh⸗ egen jene Stelle in einer kurzer Hand durch den 6„Westsälischen Merkur“ veröffentlichten„Erklär⸗ 1 85 ang“ remonstriren zu sollen„als Bischof, wie e treuer Sohn seines Vaterlandes“. Der 1 1010 Ober- Präsieent von Kühlwetter hat nun wegen 7711„ Inhalts dieser„Erklärung“ Strafantrag ge— 222 77 telt, und es ist der Bischof bereits vor den ert Untersuchungs Richter zur Vernehmung geladen 11 sewesen. 0 60 Berlin, 18. Febr. Abgeordnetenhaus. Fort- 4 tung der Etateberatbung. Die Titel, betreffend 4 ie directen und indirectten Steuern, werden ge- gesetzt. Die Titel über die Gestüts- Verwaltung und die Justiz- Verwaltung werden erledigt. Der„Post“ zufolge ist Graf Otto zu Stollberg⸗ Wernigerode, Präsident des Hertenhausts, zum deutschen Botschafter in Wien ernannt und dort als persona gratissima accepfirt worden. — Wie die„Magdeb. Ztg.“ und andere Blätter melden, wird der Professor der Theologie Dr. Frhr. v. d. Goltz von Bonn bierher berufen werden. Goltz soll, zum Ober Confistorial-Ratb ernannt, Mitglied des Ober-Kirchenrathes werden: außerdem wird ihm die Propstei bei St. Petri (an Stelle des vem Magisttrat präsentirten, vom König aber nicht bestätigten Prosessocs Dr. Holtz mann aus Straßburg) übertragen, und ferner soll et das Recht haben, als Honorar Professor an der Friedrichs-Wilhelms Universttät Vorlesungen zu halten. Das„Berl. Tagebl.“ bemerkt hiezu: „Die Prediger Stelle bei der Petrikirche, in die Dr, v. d. Goltz eintritt, ist mit 12,000 Mark dotirt. Die Berufung hierher verdankt der Bonner Docent seinen hervorragenden Leistungen bei dem Zustande— bringen der General- Spnodal-Ordnung auf der außerordentlichen General-Spnode.“ — Im 5. Kösliner Wablbezirk ist an Stelle des verstorbenen Rittergutsbesstzees von Arnim Heinrichsdorf der Landrath von Busse zu Berlin mit 3053 von 3865 abgegebenen Stimmen zum Mligliede des Reichstages gewählt worden. — Ein Gesuch betreffs Begnadigung des Grafen Harry v. Arnim, welches die Arnim'sche Familie an den Kaiser gerichtet bat, ist im Namen Regierung vom Reichskanzleramte offfciell Kenntnis erhalten von der in allen als offictös bezeichneten Zeitungen offen ausgesprochenen Absicht vom Au- kaufe der preußischen, bezw. sämmtlicher Eisen- bahnen Seitens des Reiches d und 2) wie wird sich die königl. Staate Regierung zu diesem für Sachsen wie für ganz Deutschland, wenn zur Ausführuug kommend, so verhängnißvollen Schritt verhalten?“ Meiningen. Die neue Kirchen⸗Gemeinde⸗ und Synodal-Vetfassung, wie dieselbe aus den Landtags-Berathungen dervorgegangen ist, wurde jetzt veröffentlicht. Es muß anerkannt werden, daß das Spstem der Presbpterial- und Spnodal⸗ Ordnung in liberalem Sinne durch das ganze Gesetz festgebalten wird. Bon besonderem In- teresse ist solgende Bestimmung:„Das Bekenntniß bildet keinen Gegenstand der kirchlichen Gesetz— gebung. Durch diese Bestimmung soll jedoch die sreie Forschung in der Schrift und die Fortbildung der Lehre nach deren Ergebnissen nicht beschränkt sein.“ Die Spnode besteht aus 22 Mitgliedern, 13 weltlichen und 9 geistlichen, der Herzog er⸗ nennt zwei, 20 geben aus Wahlen der vier Kreise hervor. So lange die Synode nicht versammelt ist, vertritt ein ständiger Spnodal-Ausschuß die- selbe. Die Synode wird auf je sechs Jabie gewählt; die neut Verfassung tritt mit dem 1. März. d. J. in Wirksamkeit. München. Dem Vernehmen nach wird von Seiten der pattiotischen Kammer- Fraction eine Interpellation an das Staats Miuisterium —— bezüglich der Abtretung der baperischen Elsenbahnen an das Reich gestellt werden. — Wie die„Süddeutsche Presse“ erfahrt, ist der bisherige Praͤfldent der zweiten Kammer, Freihert v. Ow, nicht gesonnen, bei einer etwaigen Wiederwahl diesen Posten anzunehmen. An seiner Stelle soll von Seiten der klerikalen Parsei der bisherige Vice Präsident Ober Appellationsrath Kurz in Aussicht genemmen sein. Ausland. Oesterreich Ungarn. Wien, 18. Feb. Das Herrenhaus hat heute die Delegations-Wahl Verbrechen verübt worden. Ein Babnhofsbeamter verw einige Leute, 1 Ruhe. Oieselben paßten dem Beam len bel seinem Nachhaüse⸗ geben auf, überflelen ihn und schnitten ibm ben Hals ab, — Wie die Wiener„Piesse“ aus guter Quelle vernimmt, bat Don Carlos, im Widerspruch mit seinen offentlichen Proclamatlonen, in welchen er Madrid ankündigt, seinen Familsen Angebdueen lung e 1 4 u 0„ im Kue die Lage, in wilcher er sich. batte gestern einen Zusammenstoß mit dem Dampfer uz efindet, als eine verzweiselte gesch dert.„Dragen? von der Steam⸗Navigallon- Company, welcher Derselbe soll jetzt geneigt sein, dem Rathe seiner auf der Fahrt von London nach Hamburg war;„Dragon“ um ihn besorgten Angehörigen folgend, Spanien, konnte noch eine Viertelmeile zurücklegen und sank daun wenn irgend möglich, noch vor der Schluß Kata- im seichten Wasser. Verluste an Menschenleben sind nicht slrophe zu verlassen. Bekanntlich hatte Don Carlos* Glen 18. gebt, f 7 0 den spanischen Boden zum zweiten Male betreten grissen. Ber Prater stebt ganz unler Wasser; desgleichen welche im Warlesaal Läcm verutsachten, zur seinen baldigen Einzug ins Köpigs Schloß zu um andern Morgen wurde der Untlückliche tod aufge · 4 ebr. Ein unbekanntes Schiff Die Donau ist im Steigen be⸗ am 15. Juli 1873. Italien. Rom. Der„Opinione““ kehrte Hofrath Schwegel den 18. d. nebst dem österreichischen Gesandten nach Wien zurück. Die vorgenommen.— Das Abgeordnetenhaus wies die Gesetz Vorlage, betr. die Unterstütung der Nothleidenden in Galizien, an den Budgetausschuß und genehmigte die Vorlage betr. die Locomoliv; bahnen zwischen Ebersdorf und Würbenthal in zweiter Lesung. — 19. Febr. In der heutigen Sitzung der Abgeordneten Kammer brachte der Finanzminister den bereits angekündigten Gesetzentwurf belr. die Beitragsleistung der Actiengesellschaften und Credit- vereine zum Wiener Börsenfonds(Cotirungs- steuer) ein. — Nach einer Privat- Depesche der„A. 8. ist dem Cardinal Ledochoweki bedeutet worden, ge et ge e n. ee Pest, 17. Febr. Das Oberhaus hat heute dabe dieser Einkünfte an die„Banque ottomane“, ebenfalls den Gesetzentwurf über Inartikulirung der welche mit der Auszahlung der Coupons betraut Verdienste Franz Deak's in die Gesetzbücher des 8 Landes betathen und benselben sofort einstimmig Rumänien, Bukarest, 19. Febr. Der und entgültig angenommen. Senat bat das Rekrutirungsgesetz wit unwesent Frankreich. Paris. Der Gerant der lichen Modificationen angenommen. „Rspublique frangaise“ ist wegen des Artikels, in Rußland. Petersburg. welchem Minister Buffet beleidigt war, zu einem Monat Gefängniß und 2000 Francs Geldstrafe verurtheilt worden. Großbritannien. London. Berichten aus Singapore sind drei Personen er- griffen, welche an der Ermordung des englischen Residenten Birch in Perak Theil nahmen. Einer von ihnen legte bereits ein vollständiges Geständ⸗ behufs Vollendung ihrer technischen Studien hin- sichtlich des Handels vertrags noch, um sodann mit den Delegirten der italienischen Regierung den nommen, ist eine Vereinbarung erzielt worden. Türkei. Constantinopel. Einem be- glaubigten Gerüchte zufolge, ist die Regierung daß der Papst an den Kaiser von Rußland Angelegenheit det unirten griechischen Katholiken Nach einen Brief gerichtet habe, als vollständig unbe⸗ gründet bezeichnet. — 17. Febr. Der Zustand der Großfürstin Maria ist hoffnungslos, die Aerzte bezweifeln, das Leben noch länger als 2 Tage erhalten zu können. s ˖ Der Kaiser und die Kaiserin befanden sich bis 1 een welche Winernacht bei ihr. Ball und Cour sind abgesagt. — Ein Gesetzentwurf, durch welchen die Königin ermächtigt wird, den Titel als Kaiserin Aus Stadt und Land. Indiens anzunehmen, wird in erstet Lesung, die' Bad⸗Nauheim, 21. Febr. betielndes Subject die Gelegenheit, auf hiesigem Stations- Bill, betreffend vie Abänderung* Gesetzes über hause einen Kleider schrank vollnändig auszuräumen. Als die Kauffahrtei- Schiff, in zweiter Lesung genehmigt. man den Vorsall merkle, war der Gauner glücklicherweise Spanien. Madrid, 17. Febr. Die car- noch nicht so wen entfernt, so daß man ihn einfangen und listische Junta steht, wie es heißt, im Begriff, in Nummer Sacher buten konnte. mit den Aichiven uach dem Amezenas-Gebirge zu Dad-Naubeim, 22. Febr. flieben. General Tassaia hat das Fort Aran um so mebr verdient ein solcher Fall zur Nachahmung tigoyen genommen und dringt auf Villatuerta fur Andere öffentliche Erwähnung. Eva Rolh von vor. Nach officieller Meldung baben die Car- Bruchendrücken lat beute vor 25 Jahren bei ibrer listen bei Pennaplata in Navarka auf französischem hegen Herrschaft in Dienst und werstebt bre Obliegen⸗ a 4* 2 beten noch heute mi derselben Tieue, mit demselben Boden einen französchen Copitän getödtet. General Flesße und derselden Liebe, wie damals. Jbre Herrschast Porcet hat darauf eine Batterie in der Richtung hal n denn auch Veranlassung genommen, ibtrer„Eo“, die nach Pennaplata abgehen lassen. sien mehr als Glied der Familie, denn als Untergebene — 18. Febr. König Alfons bat nunmehr den augeseben wd, in allet Sulle ein kleines Fest zum 1 20 jährigen Dienstjubiläum zu veranstalten. er der„ und, den Schlitz. Am 5. Februar fand in Constanz die kiech⸗ enera uesada zum e b 1 Generalstabs siche Trauung des Eebgrafen Emil von Schlitz genannt im königlichen Hauptquartier ernannt. Die Ab- von Göitz, einzigen Sohnes des Präsidenten der 1. Kam- reise von Vittoria nach Vergara ersogte heute früh; mer det Stände, und der Douna Cavalcanti de Bille b 221 1 4 N neuve, Tochter des ocasilianischen Gesandien zu Paris, in Bergara, woselbst der König morgen eintrifft durch den Sladipfarrer Euler aus Schlitz slatt. wird derselbe von den Generalen Loma, Morioncs und Quesada erwartet. Je seltenet man heut zu Tage gute, sreue und anhängliche Untergebene findet, Allerlei. — 19. Febt. Die Regierungstruppen haben Frankfurt, 20. Feb. der Main ist übergetreten die Höhen von Mendigorria und Arxralsain, und war gestern im fortwähtenden Steigen. Das Main⸗ die letzten der Stadt bedrohenden carlistischen ufer und Schlachthaus gasse sind überflutbet. Der Pegel zeigte arstenn Morgen 9 Uhr 14 Fuß= 4 Meiler. Auch vom ganzen Obermam werden Ueberschwemmungen gemeldet. Karlsrube. Der Lichter Scheffel ist laut Meldung des„Badischen Slaas Anzeigers“ vom Großherzog in den erblichen Adelstand erboden. Stuttgart, 18. Febr. Der„Schw. M.“ bringt Telegramme und Correspondenzen gus einer ganzen Reihe von Städten in denen in Folge des Thauwetlers Uebei— schwemmungen eingetreten sind. Se aus Helldronn, Cann⸗ statt, Plochingen, Hall(mit bedeutendem Erdruisch an der Eisenbahn), Backnang, Nagold, WM e Geislingen c. 5 Dresden. Am 16. Februar ist der bekaunte Jugend⸗ 285 Die Königin Isabella wird gleich nach schriftsteller Gustav Nieritz, 81 Jahre all, ace Wo Beendigung des Feldzuges im Rorden mit ihren nur deuische Herzen schlagen, selost in den fernsten Winkeln drei Töchtern nach Spanien abreisen. An der stemder Eroithelle, wird nut dem Klange dieses Namens Grenze wird sie vom König Alfons empfangen, die Erinnerung an genußteiche Stunden der Kindheit E a g mer innig verbunden bleiben. worauf sie sich in Begleitung ihres Soones nach 15 Bückeburg. une a e Reg.⸗Bl.“ meldet, Madrid begibt. ist hier in der Nacht vom 7. auf 8. Februar ein gräßliches Batterien, genommen. In der Stadt Glocken- geläute und Musik. — 20. Febr. Die Desertionen und Aus; wanderungen der Carlisten nehmen zu. Die Alsonsisten baben Pennaplota genommen. General Calderon von den Carlisten ist gefangen genommen. Die Verluste der Regierungstruppen werden auf 300 Mann angegeben. Die Fesiung Estella bat sich heute an Primo de Rivera ergeben. Gestern benutzte ein zufolge 3 Uhr. 1 1 1 österreichisch ungarischen Special-Commissäre bleiben das Wasser dertits in die Keller. ö 1 ö 1 0 0 0 det e bio zur Rotunde. Heute Nachmittag stieg das aber rasch wieder um 5 Schuh, nachdem der Schuzdamm in Freudenau weggerissen worden. Ju den niedritz gelegenen Gassen des zweiten, dritten und neunten Bezitks dringt Der Central Kirchhof assec im Donau- Canale rapide, fiel fleht unter Wasset; die Beerdigungen daselbst mußten sistirt werden. Staditheile befich lügt. Prag, 18. Febr. Ein Theil der unter Vasser gesetzt. Das Wasser ist noch fortwährend im Steigen und sieht izt drei Meier über der Normal⸗ böhe; mit der Ausarbeitung eines Projectes beschäftigt, Luznik haben die Niederungen überschwemmt. In Telphen nach welchem gewisse Einkünfte zur Zahlung aller ißt der Stand der Elbe 6 Meier über Null. Ueber Chamounix. Der Moniblane ist dieses Jahr schon zwei Mal erstiegen worden, am 20. Januar von dem französischen Maler Loppe und dem englischen Geologen Eccles und am 31, von der Engländerin Miß Straton. würde, soll von einer Commission überwacht werden. Wäbrend im Tbal dichter Nebel herrschte und das Ther; memeter 110 Kälte zeigte, hatten die kühnen Bergbesteiger 14,000 über Meer warmen Seunenschein und prachtvolle Aussicht. Dover, 18. Febr. Gestern Nachmittag Wit Indien begriffen war, und dem Glasgower Dampfschiff„Sirotelide“ statt. Das letztere ist unter⸗ gegangen; fünf seiner Passagiere wurden gerettet, 52 Per⸗ sonen sind ertrunken. Die„Frankonia“ ging stalk be⸗ schädigt in Dover vor Anker. Constantinopel. Der Sultan hat den Arzt, der ihm das Geschwür aufgeschnitten und das Wohlbefinden wieder geschafft hat, zum—(kaum glaublich)— Divisions⸗ General ernannt und mit 1000 Lire beschenkt. Dentsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, Der soeben erschienene Bericht der Deulschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger üder die„Seeunfälle und Rettungen“ an den deulschen Küsten in 1875 liesert aus's Neue den Nachweis, wie ungemein segensreich die Thälig⸗ ke dieses menschenfreundlichen Unternehmens i. Jahre 1875 find wiederum 104 Menschen dem sicheten Tode entrissen worden; die Gesammizahl der durch deulsche Rellungsslationen gecetteten Menschenleben beläuft sich in den 10 Jahren, seit welchen die Gesellschaft besteht, auf nicht weniger als 870! Wahrlich, ein schönes Ergebniß, aber auch mit Recht eine höchst ersteuliche Mittbeilung für alle diejenigen unserer Landsleute und Brüder, welche duich Mitgliedschaft an der deuischen Gesellschaft zur Herbeiführ⸗ ung desselden ihr Scherflein beigesteuert vaßen. Von den Publicauionen der deutschen Gesellschaft ist uns dieser Jahresbericht einer der allerwerihvollsten, und wir freuen uns, daß die Gesellschaft dieselbe forisetzt ohne Rücksicht darauf, daß seit dem vergangenen Jahre auch das kaiser⸗ liche statisiische Amt die deutsche Schiffbruchs- und Reltungs⸗ statistik in den Kreis der von ihm bearbeiteten Materlen aufgenommen hat. Außer den Gründen, welche der Be⸗ richt der Deuischen Gesellschast hierfür geltend macht, wollen wur noch den anführen, daß die Arbeiten der Deutschen Gesellschaft ganz kurz nach Abschluß des Kalenderjabres erscheinen, während der erste Bericht des kaiserl. statistischen Amtes über die Schiffbrüche und Rettungen des Jahres 1878 erst im Sepiember 1875 veröffentlicht werden konnte, also zu einer Zeit, zu welcher das Inzeresse des größeren Publikums an derartigen Uebersichten naturgemäß bereits erlahmi zu sein pflegt. Der Inhalt des uns vorliegenden desichens von 40 Seiten besseht aus 5 Tabellen(Rück blick auf das Jahr 1874, Rettungs ⸗Versuche deutsch er Stationen, Tapelle den Seeunfälle in den Deutschen Ge⸗ wässern, Kistungen der deulschen Reitkungsstaulonen, Schiff⸗ bruchsstalistik, Alles in 1875) und 2 Darstellungen, näm⸗ lich einen Auszug aus den Satzungen der Gesellschaft, belteffend die Kosten und Belohnungen der Reitungen, und einen ausführlichen Bericht üder die hervorragenden Unglückosälle und Reitungen. Dieser Bericht gibt die Darstellung der von den Stationen der Deuischen Gesell⸗ schaft ausgeführten Reizungen, meist in den schlichten und einfachen Worten der Theilnehmer an den Reuungefahrten. Wir ersehen immer wieder, mit welcher Selbstlostskeit und Unerschrockenheit die braven Mannschasten bei der Hand sind, wenn die Nachricht kommt: Ein Schiff ist in Gefahr, wie sie ohne an ihr Leben zu denken, die Rettungsapparate zur Stelle schaffen und gegen Sturm und Wogen an⸗ kämpsen, um das bedrängte Schiff zu erreichen, wie zu⸗ frieden und glücklich ste sind, wenn es ihnen dann gelingt, zu den armen Schissbrüchigen hinzukommen und sie an Land zu brinzen. Möchten diese schmuck⸗ und anspruchs⸗ auch die Flüsse Tepl, Wottawa, Beraun und 1 fand ein. a f Von authen: Zusammensloß zwischem dem Dampfer„Frankonia“ der tischer Seite wird die Nachricht einiger Blätter, Dambucg.Mmerikanischen Compagnie, welcher auf der Fahrt in nach Der Kaiser und Kalserin haben die bedrohten g ̃ Die Moldau ist ausgetreten und Texs des Vertrages und den Tarif festzustellen. Fast bat die nieörig gelegenen Gassen der Allstadt, der Jesephs⸗ über alle Punkte: einige weniger wichtige ausge r nadt und der Kleinseite überschwemmt, Moldau- Inseln und die Quai Bauten sind gleichfalls Wee geo 1 bataus SGtyet, a daz auß kbesall Na ann U per Mat per Mit pet Ocle 1 Ma lösselt p — bon! Die pflaster Materi Mau in dem fordert Di 957 10 1 uin der Juen 5 Aire ee ie d. 1 dun 55 0 — ben, und eben datum se etateisenben Datstillungeu einen t zablreichen Leserkreis finden! Wir sind üderzeugt, gichts wird se sebr dazu beitragen, die Theinabhme an der esellschaft wach zu erhalten, und derselben siets neue teunde zu gewinnen, und dies wüuschen wir von Herzen; un die Geselschaft wird ja nur erhalten durch rei- illige Baiträge aus allen Kreisen der Bevölkerung in nserm ganzen Oeutschen Vaterlande und über dessen enzen binaus! Handel und Verkehr. Grünberg, 19. Februar. Die. Preise auf unsetem uligen Fruchtmarkte beiragen: Waizen(50 Kile) 10 M. 6 Pf.; Korn(50 Kile) 8 M. 61 Pf.; Gerste(0 Kilo) M. 40 Pf.; Hafer(50 Kilo) 8 M. 250 Pf.; Molter 50 Kile)— M.— Pj.; Ecbsen(50 Kile) 10 M. 45 Pf.; insen(50 Kite)— M.— Pi. Samen(50 Ke) 13 N. 6 Pf.; Karkoffeln(50 Kile) 2 M. 57 Pf. Krankfurt, 19. Febr. Der beutige Heu- und Stteh⸗ natkl war gut besabren. Heu kostete je nach Qualität zer Ceniner M. 4.29—5.—. Stiteb per Teutner M. 3.43 is 4.29. Butter im Großbandel 1. Qual. das Pfund „1 Pf., 2. Qual. 89 P., 1. Qual. im Kleinhandel das Zfund M. 1.11, 2. Qual. M. 16. Tafelbutter M. 1.26. Fier italienische das Hundert M. 6.70, gewöbnliche M. 6. 40. Vie groß der Consum in Ilalienischen Eiern ist, geht ataus betvor, daß eine Eier Handlung, die Firma Ge. Beyer, im Laufe dieser Woche 300,000 Szück umgesetzt at; außerdem bestehen noch vier solcher Handlungen, welche benfalls beträchtliche Quantitäten absetzen. ö Mainz, 17. Februar. Producten Markl. Waizen per Närz 20.15, per Mai 20.50 per Juli 21.30. Roggen er März 14.80, per Mai 15.—, per Juli 15.15. Odier er März 17.10, ver Mai 17.20. Rüböl per Mai 34.70, bet October 34.50. Marburg, 19. Februar.(Wochenmarkt.) Butter osiele pet Pfund 90 gi. dis 1 M. Eier per Stück 6 bis 8 Pf. Käse pet Süd 810 Ui. Habne per Stück 2 M. Hübner per Stück 1 M. 50—80 Pf. ür die Familie Feuerbach in Ober⸗Wöllstadt ind eingegangen dei det Expeditten des Anzeigers von: Daus Nr. 99 biet 4 M., R. in O. 2 N., Altmanns⸗ perger 2 M., J. Veiib 2 N. Für Konrad Seibel in Ober⸗Ros bach sind ferner bei der Expedition des Anzeigers eingegangen von: H. 2 M., aus einer Vergleichs sache durch Assessor Fellenus abgeliefert 25 M., Assesser Fellenius 3 M., Pfarrer Breidenstein in Södel 3 M. Verloosungeun. Darmstadt, 18. Febr. Bei der foritesetzten Ziehung det großd. hess. fl. 25»Loose wurde nachsiehende Nummer mit folgendem Preise gezogen: Nr. 11680 5000 fl. Die vollständtge Liste der gezogenen Nassauer H. 25. Woose liegt auf unseren Redaetiens⸗ Dureau zur Einsicht offen Auszug f aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Getraut: Ftiedtich Wilhelm Gylden, Handschuhmacher dahler, Sohn des vetrstorbenen Schneider— meisters Knud Christensen Gylden in Horsens und Regine Louise Johanna Cordes. Tochter des Schreinermeisters Johann Friedtich Gabriel Cordes in Friedberg. Anton Schepp, Winlwer, Taglöbner da hier, Sobn des verstorbenen Oeconomen Konrad Schepp zu Kirch⸗Göns und Maria Katharina Weib, Tochter des verstorbenen Schuhmachers Cyhristian Welih in Friedberg. 14. Febr. 15. Febr. Adolf Schmibt, Schubmacher bahler, Sohn bes ver fler benen Schneider meisters Georg Schmidt in Reichels beim und Katharina Scheib, Tochter des Drehers Wilhelm Scheib in Bingenheim. Johann Heinrich Konrad Hatwieg, Wittwer und Mechanikus daher, Sohn des Leinwand⸗ bändlers Jobann Heinrich David Harwieg in Friedberg und Karslina Bartens, Tochter des verstorbenen Müllers Auguß Heinrich Bartens zu Vol dagsen. 17. Febr. 20. Febr. Geboren: 11. Febr. Dem Slations Dlätar Ferdinand Borgmann ein Sobn. 12. gebr. Dem Taglöbner Adam Demmetling eine Tochter. 14. Febr. Dem Rentamtsgebülsen Karl Melchsor ein Sobn. 17. Febr. Dem Schneibermeiser Adam Koob eine Tochter. Dem Gortenschützen Johann Heinrich Tönges eine Tochter. Gestorben: Maria Katbarina Engel Tochter des Metzger⸗ meisters Adslph Engel, drei Jahre alt. Elisavetha Mühltesth, Taglöpnetin aus Ober⸗ Möclen, 28 Jahre alt. Aecht kölnisches Wasser von Johann Maria Farina. Weine Niederlage davon auf der Exprpitien des Oberhessischen Anzeigers empfehle ich zu 14 Mark 80 Pf. per Dutzend, 6 Mark 90 Pf. per halbes Duzend und 1 Mark 30 Pf. per Glas wiederholt geborsamst. Köln Johann Maria Farina, Nheinstraße Nr.. 18. Febr. 13. Febr. 17. Febr. 8 Versteigerung on Maurer⸗ und Pflasterarbeiten und Lieferung der Materialien dazu. Die zur Herstellung der Grabenmauern und des Gossen⸗ oflasters in Pohl⸗Göns erforderlichen Arbeiten und Materiallieferungen und zwar: M. Pf. Maurerarbeit ohne Material veranschlagt zu 1437 96 Pflastererarbeit„ 5 308 80 Die Lieferung von elrea 75 Cubikmeter zu Schicht pflaster 2. Sorte zugerichteten Steinen, Die Lieferung von citrea 140 Quadratmeter Canal— 5 Immobiliàt-Versteigerung. 574 Dienstag den 29. Februar 1876, Vormittags 10 Uhr, lassen die Erben des verstorbenen Johannes Pauly II. zu Heldenbergen ihre an der Hauptstraße gelegene Hofraithe, bestehend: Flur. Nr. Klafter. 1. 509. 90. Hofraitbe daselbst. 1. 589. 147. Grabgarten daselbst 8 N auf hiesigen Gemeindehaus meistbietend versteigern. Heldenbergen den 18. Februar 1876. Großherzogliches Ortsgericht Heldenbergen. Löhner, Votsteher. deckplatten, Die Lieferung von eirca 130 Hectoliter Kalk, Die Lieferung von eirca 150 Cubikmeter Sand, —— v amgigt Das Brechen von circa 250 Cubikmeter Mauersteinen, 18 Die Beifuhr dieser Steine ollen Freitag den 25. dieses Monats, 7 8 Vormittags 11 Uhr, n u dem Gasthaus zur Krone zu Pohl⸗Göns wengist⸗ „ de 05 ordernd versteigert werden. 3 dent Die Voranschläge und Aceordsbedingungen können n e vom 21. d. Mts. an in dem Bürgermeisterei Büreau 9 u Pohl⸗Gons eingesehen werden. 11* Gleßen den 17. Februar 1876. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: Schäcker, 557 Kreisbauaufseher. ** Versteigerung. 541 Auf freiwilligen Antrag des Georg Dietrich von Langd und Philipp Becker von Hungen soll Freitag den 25. Februar, Morgens 11 Uhr, die den⸗ elben gehörige Ziegelei nebst Inventar und den dazu gehörigen Lehmgruben auf unserem versteigert werden. Die Versteigerungsbedingungen können bei uns jeden Tag eingesehen werden. Hungen den 16. Februar 1876. Oroßherzogliches Ortsgericht Hungen. n de. 7. 76 Montag den W. Februar, Vormittags 10 Uhr, oll das hinterlassene Mobllar-Vermögen des verstorbenen Gfarrers Volz dahier meistbletend verkauft werden. e kommt zum Verkauf: 1 Flügel, 1 Harmonium, Sopha, ein großer Vorrath von Büchern, sowie Alles was er an Mobilar und Hausgerathe besaß. Burg⸗Gräfenrode am 19 Februar 1876. Großherzogliches Ortsgericht Burg⸗Graͤfenrode. Moscherosch.. Hausverkauf. Ein Haus in Bockenheim, worin seit mehreren Jahren eine Schwelnemeßzgerei mit dem besten Erfolg setrieben wird, ist preiswürdig zu verkaufen. Nähere Auslunft erthellt Fr. Endtmann, Unterweg 8, 2. St., Frankfurt a. M. 1 g enten, 22227 n N 1 * n 45 e e 1* 867 ˙ 29 Bure au meistbietend Mobilien-Versteigerung. 573 Donnerstag den 24. Februar 1876, Vormittags 9 Uhr, lassen die Erben des Johannes Pauly 11. zu Heldenbergen nachstehende Mobiliar ⸗Gegenstände in ihrer Behausung öffentlich an die Meistbietenden ver⸗ steigert, als: 2 Pferde, 2 Kühe, 2 Mutterschweine, Gänse, Hühner, Wagen, flüge, Egge, Fruchtfegemühle, Schlitten, 80 Centner Heu, 20 Centner Grummet, 50 Malter Kartoffel, 1 200 Centner Dickwurz, g 40 Centiner Weizenstroh, 10 Centner Gerstenstroh, ö 100 Körbe Spreu, Sämmtliches Pferdezeschirr und sonstige Gegenstände. Heldenbergen den 18. Februar 1876. Großherzogliches Ortsgericht Heldenbergen. Löhner, Vorsteher. 2 2 2886828 Arbeits-Versteigerung. 583 Samstag den 26. d. Mts., Nachmittags um 1 Uhr, sellen auf dem Bürgermeisterei- Bureau zu Bodenrod die Arbeiten und Material- Lieferungen zur Hersellung des Schulhauses öffentlich in Accord gegeben werden. Maurerarbeit laut Kostenüberschlag 391 N. 75 Pf. Steinhauerarbeit, Zimmerarbeit 148„ 80„ Dachdeckerarbelt N Schreinerarbeit 1 e Schlosserarbelt N„— Olaserarbeit 184„—„ Weiß binderarbeit 548„ 66„ Pflasterarbelt U Kalklieferung 108„—„ Sandlieferung 90„—„ Russensteinlieferung 9 Bruchmauersteinlieferung 200„—„ Flachziegel-Lieferung 190„„ Geschliffene Sandstelnplattenllefer. 72„— Rostenüberschlag und Bedingungen können bei dem Unterzeichneten eingesehen werden. Hußbach den 21. Februar 1876. 0 Meßger, Bezirksbauaufseher. Holz-Versteigerung. 581 Samstag den 26. d. Mts., Vormittags 9 Uhr aufangend, sollen in dem Hoch⸗Weiseler Gemeindewald, Distriet Bomroͤderschloß, Langscheid und Kirschbaumberg nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 4 Raummeter Eichen Scheitholz, Aspen⸗ 2„* 6* Buchen⸗Prügelholz, 2 9 Sichen 5 2 9 Buchen Stockholz, 4 9 Eschen⸗ 6* Eichen⸗ 5 2 7 Aspen⸗* 11 9 Nadel⸗ 5 4320 Wellen Buchen Reisholz, 0„ Eschen⸗ 8 330„ Eichen 5 50 9 Aspen⸗ 2 600 Nadel⸗ 5 9 Stück Gichen⸗Stämme von 16—44 Centimeter Durchmesser, 4—9 Meter Länge und 2,76 Kubik⸗ meter haltend; Stück Eschen⸗Stämme von 16— 20 Centimeter Durchmesser, 3— 10 Meter Länge u. 0,84 Kubik⸗ meter haltend; Stück Nadel⸗Stämme von 16- 34 Centimeter Durchmesser, 8— 13 Meter Länge und 16,16 Kubikmeter haltend; Stück Gichen⸗ Stangen von 11— 14 Centimeter Durchmesser, 7—9 Weter Lanze u. 9,75 Kubik⸗ meter haltend; 18 8 14 Stück Eschen⸗Stangen von 11— 14 Centimeter Duichmesser, 7—9 Meter Länge und 1,17 Kubik⸗ meter haltend; 3 Stück Birken ⸗Stangen von 12 Centimeter Durch⸗ messer, 5 Meter Länge und 0,17 Kubikmeter haltend; 33 Stück Nadel Stanzen von 10— 14 Centimeter Durchmesser, 7— 11 Meter Lange u. 3,39 Kubik⸗ meter haltend. Bemerkt wird noch, daß das Holz dis 1. October d. J. geborgt wird. Zusammenkunft loco Hoch⸗Weisel. Hoch⸗Weisel am 19. Februar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Hoch⸗Weisel. Wörner. Hosraithe- Versteigerung. 590 Dienstag den. Februar l. J, Vormittags 11 Uhr, soll in biesigem Rathhause die Hofraithe der Jean Peter Hiltrecht's erben zum dritten und leßten Wale oͤffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Hierbei wird bemerkt, daß dem Letztotetenden bei ent⸗ sprechendem Gebot der Zuschlag erthellt werden soll. Friedberg den 19. Februar 1876. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouea r. Nußkohlen empfiehlt Ph. Dan. Kümmich. Ein Esel mit einem Wägelchen steht zu verkaufen bei Heinrich Lauster in Echzell. 57 588 Holz-Versteigerung. 579 Wontag den 28. d. Mt., Vormittags 9 Uhr, kommen im Münsterer Gemeindewald, Distriet Happels⸗ hecke, Schwemzel und noch Distriete verschiedener Ab⸗ thellungen, zur Versteigerung: Nadel Scheitbelz, 4 Meter, Nadel-Prügel- Holz, 28,4 Meter, Nadel ⸗Stock⸗Holz, 17,4 Meter, Gichen⸗Wellen, 50 Stück Nadel⸗ Wellen, 6600 Stück, Oinstern, 170 Stück, Bau-, Werk und Nutzholz. Nadel- Stammholz, 36 Stämme, 6 Festmeter haltend. Nadel⸗Stangen, zu Baumpfählen geeignet, 288 Stück. Die Zusammenkunft ist in Münster. Münfer den 18. Februar 876 Großherzogliche Bürgermeisterei Münster. eine. Holzversteigerung. 578 Im Stadtwald zu Lich, District Mauerkaspers⸗ kopf und Oberspeicherlingskopf kommen Mittwoch den 1. und Oonnerstag den 2. März d. J., Morgens 9 Uhr, nachverzeichnete Helzsortimente zur Versteigerung: I. Bau und Werkholz den 1. März d. J. 56 Eichen⸗Stämme von 15—38 Centimeter Durch⸗ messer und 2— 12 Meter Länge; 3 Hainbuchen⸗ Stämme von 18— 21 Centimeter Durchmesser und 5 Meter Länge; 8 Fichten⸗Stämme von 15—20 Centimeter Durch⸗ messer und 8— 11 Meter Lange; 200 Sichen Stangen von 8—14 Centimeter Durch⸗ messer und 3—6 Meter Länge, Wagnerholz; 86 Buchen⸗Stangen von 7—14 Centimeter Durch- messer und 3—5 Meter Länge, Wagnerhelzz 421 Fichten⸗Stangen von 7—14 Centimeter Durch⸗ messer und 8— 13 Meter Länge, Wagnerholz; 20 Birken⸗Stämme und Stangen, Wagnerholz. II. Brennholz den 2. März d. J. 300 Raummeter Buchen⸗Prügelhelz, 13⁰ 8 Lichen 5 20 5 Kiefern ⸗ 5 160 5 Buchen⸗, Sichen- u. Nadel⸗Stockholz, 7000 Wellen Buchen⸗Eichen Nadel Reisholz. Die Zusammenkunft und der Anfang ist jedesmal am Hattennöder Vieinalweg an der Steinbruchschneiße. Lich den 23. Februar 1876. Oroßherzogliche Bürgermeisterei Lich. Ii g. Arbeits-Versteigerung. 585 Freitag den 25. d. Mt., Vormittags 10 Uhr, sollen im Rathhaus zu Rodheim v. d. H. Pflasterarbeit veransch agt zu 63 M. Maurerarbeit 105% Steinhauerbeit 53„ Zimmerarbeit 84„ Dachdeckerarbeit 166„ Weißbinderarbeit 2„ Schreinerarbeit 121 Glaserarbeit 28 Schlosserarbeit 50„ Russenstein lieferung 143„ Kalklieferung 60„ Kaminsteinlieferung 17, Pflastersandlieserung 200„ Sandmessen Wer an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Bad⸗Nauheim den 19. Februar 1870. Brückel, Bezirksbauaufseher. Steinkohlen bester Qualität Ia. mel. stückreiche Flammkohle per Ctr. Gesieb. Stückkohle per Ctr. Nuß⸗ und Knabbelkohle per Ctr. Gesieb. Schmiedekohle per Ctr. Dei vorheriger Bestellung ab Bahnhof hier Ia. mel. stückreiche Flammkohle pr. Ctr. k M.— 95 offerirt Fried. Avenarius, 72 Bad⸗Nauheim, Haupistraße Nr. 308. Rahmkäs(Ramadoux) 519 empfehle in vorzüglichster Qualität à 68 Pfennig, in ganzen Käsen von eirea/ Pfund per Pfund nur 64 Pfennig. Wilhelm Fertsch. Eine Hofraithe, 563 bestehend aus Wohnhaus, Scheuer, einem zwei— stöcken Stall von 39 Fuß Länge, Schweineställen, gut von Eichenholz, steht auf den Abbruch zu verkaufen bei Conrad Saltenberger 11 in Maibach. Wir haben 18 noch 9 Ovststämmchen, veredelt mit guten einträglichen Sorten, abzugeben. 586 Wahl, Seminarlehrer. a M. per Pfund Gewerboerein. 581 In Auftrag des biesigen Gewerbvereins will Herr Dr. Worthmann aus Mann⸗ heim die Güte haben Samstag den 26. d. Mts. Abends 8 Uhr im Rathhaussaale einen Vortrag über:„Den Erwerb der Frauen“ zu halten. durch die Mitglieder und Freunde des Vereins auf und um recht zahlreiche Betheiligung zu bitten. Friedberg den 18. Februar 1876. 5 Ein Buch für die deutsche Familie. Die Deutschen seit der Reformation mit besonderer Berücksichtigung der Culturgeschichte von Dr. Friedrich von Werch, Oroßh. Bad. Archivrath. Wit zahlreichen Porträts im Tept und mit vielen Vellbildern. Zu beziehen in 30 Lieferungen à 30 Pfennig, oder in 15 Lieferungen à 60 Pfennig. In der deutschen Familie macht sich bei den Fragen, wie fie heute unser Volk bewegen, mehr als 4 das Bedürfriß nach einem Geschichtswerk, das auf Grundlage der Wissenschaft in volksthümlicher Form verfaßt ist, geltend. 055 Mit dem vorliegenden Unternehmen wird ihr ein mit aller Sorgfalt vorbereitetes deutsches Geschichtswerk ver neueren Zeit dargeboten,— ein Werk, das durch seinen gelstvollen Inhalt, seine schoͤne Sprache und seine reichen Illustrattonen berufen ist, wie keines, das Lieblingsbuch der deutschen Familie zu werden.— Der als Forscher und Darsteller gleich ausgezeichnete Verfasser hat es unternommen, vom neuesten Standpunkte der Wissenschaft g 8 ö eine Geschichte der Nation (nicht eine Geschichte der einzelnen Staaten und ihrer Fürsten) seit dem Beginne des 16. Jahrhunderts bis zur Gründung des neuen deutschen Reiches in übersichtlicher Darstellung zu geben. Entfernt von allen Phrasen und Schlagwörtern, ist es ein Werk gründ⸗ licher Wissenschaft in vollendet schöner, allgemein verständlicher Sprache und ein Vorbild klarer Darstellung. Der mäßige Umfang und der billige Preis ermoglichen seine Anschaffung einer jeden Famille.— Ausführliche Pro⸗ spekte und erste Lieferungen bei Carl Bindernagel in Friedberg. 577 Fandsleinplakten— Vollständige Jastenküche. Der Vorstand. 495 in großer Auswahl und zu sehr billigen Preisen Preis 75 Pf. empfehlen Betz 8 Freundlieb. Vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg. 8 Regenschirme Am 4. Februar wurden auf der Straße von Bönstadt 5 nach Altenstadt eine starke Bind- und eine Vorschlagkette 553 äußerst billig bei und kann der Eigenthümer gegen L. Backes. Für Sattler! Roßhaare pr. Pfund! M. bis 2 M. 40 Pf., je nach Qualität, Sprungfedern, Gurten, Feverleinen, Schnallen u. s. w. zu äͤußerst billigen Preisen. 587 Ph. Dan. Kümmich. Offene Lehrlingsstelle 1 gefunden Grstattung der Inseratgebühren und Transportkosten dieselben in Empfang nehmen bei 575 Johannes Nolte in Kaichen, Herrenhemden, 146 feine Einsätze, Vorhemden, Taschentücher, Strümpfe, weiße Unterröcke, Kragen, Manschetten äußerft billig bei K. Friedrich. Visitenkarten ö ö ö ö 0 ö Friedberg. ö 1 Manu⸗ facturwaaren-Geschäft. Näheres in der Expedition des Anzeigers. 421[in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per 100= MN. 1. 40 in Lithographie: 21, 1„% 100. N in Lithographie mit Verzierungen oder Faesimile: per 100= f, f eee Carl Bindernagel. Ludwigshaller Salinen salz, Kochsalz und Viehsalz in guter Qualität(ohne ein an— deres zutes Salinensalz verdächtigen zu wollen, was gegen alle Humanität und reelle Geschäftsansicht geht) empfiehlt zu den billigsten Preisen 589 591 Verwandten, Freunden und Bekannten hier— mit die schmerzliche Mittheilung, daß am 19. d., Abends 11 Uhr, meine innigst geliebte Frau Elisabetha, geb. Wetz, in Folge eines schweren Wochenbettes, nach zehn⸗ monatlicher glücklicher Ehe, sanft dem Herrn ent⸗ schlafen ist. Indem ich um stille Theilnahme bitte, sage ich zugleich Allen, welche mir seither so liebevoll und hülfreich zur Seite standen, sowie auch Denen, welche der Dahingeschiedenen das Geleite zur letzten Ruhestätte gaben meinen innigsten Dank. Heinrich May, Schriftsetzer. Friedberg den 21. Februar 1871 Jean Huber. Fichtenstangen zu Baumpfählen und Einzäunungen, nach Bestellung ab— gelängt, liefern wir in größeren Parthien. 570 Gebr. Wallach, Alsfeld. ö 1 g *( 90 1 Ein Junge kann das Polster- und Tapezier Geschäft erlernen— unter günstigen Bedingungen sofort eintreten. Heinrich Ettlinger. Homburg v. d. H., Fer dinandstraße 20. Eine Wohnung 409 miethen. 571 8 an eine stille familie zu ver⸗ g N 8 0 e Todes Anzeige. Aae 0 582 Heute Abend um 9½ Uhr verschied nach kurzem Leiden unser geliebtes Söhnchen August Flohr im Alter von 1 Jahr 1 Monat. Um stille Theilnahme bittet Die trauernde Familie Friedberg den 19. Februar 1876 Wozu kann Habsucht führen? Habsucht diese Teufelsangel, Sie führt zu ihm, da ist kein Mangel. Betrug und Lüge, Raub und Mord, Zu all' dem führt dies eine Wort. Für Geld und Gut wird viel gewagt, Nach Recht und Unrecht nicht gefragt. 1 Selbst schwören wird da nicht gescheut, ü Das Hoͤchste man für Sͤter bent. 1 1 ö Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Wir erlauben uns hier⸗ diesen Vortrag aufmerksam zu machen Der Zutritt ist für Jedermann frei.“ 0 Naheft strafge Oubri derlich Maditi N luchung 10 Laeulen 0 bag L ilannt bude 2 Dre en Die hen d