lethen. dalle ö Ligarte zernbeck. g. diermit tande sind, werden hieran erinnert. 1876. Donnerstag den 20. Januar. 5 N. 9. Ob f erhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Artis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 7 Für die Monate Februar und Marz kann auf ö der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnirt werden. den „Oberhessischen Anzeiger“ bei en Säumigen Wartboten zu. Amtlicher Theil. Betseffend: Die Stalistik üder die Bewegung der Bevölkezung in 1875. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg. an die evangelischen und katholischen Pfarrämter und die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Bis zum 25. dieses Monats sehen wir der rückständigen Vorlage der Register über die Geburten, Heirather, Sterbefälle, Zuzüge und Weg- züge in 1875, oder der Mittheilung eines deßfallsigen Anstands entgegen. Betreffend: Die Trennung der Kassen des Mathiloenstifis des Kreises Friedberg, Butzbach und Friedberg.* Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung unserer Verfügung vom 8. November vorigen Jahrts(besonderes Ausschreiben) noch im Rück Treffen die von den Ortsvorständen verlangten Erklärungen bis zum 30. laufenden Monats nicht ein, gehen Friedberg den 17. Januar 1876. 1 r 4. Friedberg den 19. Januar 1876. Trapp. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier- ungsblatt Nr. 2 enthält: I. Bckanntmachung, die Einführung gleicher Holz- ortimente und einer gemeinschaftlichen Rechnungseinhen ür Holz im Deuischen Reiche betreffend. N II. und III. Uebersicht der für das Jahr 1876 ge⸗ netzmigten Umlagen zur Bestreitung der Bebürfnisse in en ieraelinschen Religionsgemeinden des Kreises Oeppen⸗ zeim und der Umlagen zur Bestreitung von Communal⸗ edürfnissen in den Gemeinden des Kreises Mainz. IV. Erhebung in den Adelstand. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 30. Juni 1875 die Vetlobte des Grasen Constantin zu Jsendurg-Pyhilippeeich, Anna Ma ver aus München, in den Adelfland des Großherzogtbums zu erheben. V. Ertheilung von Erfindungepatenten. VI. Namens veränderungen. VII. Diensinachrichten. Seine Königliche Hobeit der Großberzog haben Allergnädigst gerubt: am 22. Decem; zer 1875 dem Schulverwalter Karg von OberzKinzig eine ehrerstelle zu Darmstadt, am 23. December dem Schul⸗ fewalter Ackermann von Hammelbach die 1. Schulslelle u Acspisheim zu übertragen; am W. December den auf de Schulstelle zu Sandbach präsentirten Schulverwalten Tnöll von Hainvach für diese Stelle zu bestätigen; am 40. December dem Schullehrer Vierbeler zu Groß Zimmern die 1. evangel'sche Schulstelle daselbst zu über, ragen; am 3. Januar 1876 den Revisor Müller zum stevisor der Ober⸗Rechnungekammer zu ernennen; am „ Jauuar dem Schulverwaller Kaiser aus Wonsheim die 2. Schulslelle zu Lörzweilet, dem Schulverwaller Hart mann aus Engelsiadt die 3. Schulstelle zu Westhosen zu kber tragen. VIII. Charakterertheilung. IX. Ruhestandsversetzungen. Seine Königliche Heheil set Großberzog haben Allergnädigst gerubt: am 27. Decem⸗ der 1875 den Hauptsleneramis⸗Assistenten Finger zu Offen— ach bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit, am 70. December den Nentamtsdiener Becker zu Reinheim in ten Ruhestand zu versetzen. X. Concurtenzeröffnungen. Erledigt sind: die 2. Schul⸗ elle zu Büdesbeim, Gehalt 1114 M. 29 Pf.; eine Lehrer- elle an der Knabenschule St. Ignaz⸗Stephan zu Mainz, nfangsgehalt 1285 M. 71 Pf. Darmstadt, 18. Jan. Ministerpräsident Hofmann hat sich heute Abend wieder nach Berlin —— begeben, um sich dort an den weiteren Verhand- een des Bundesraths und des Reichstags zu hetheiligen. Berlin, 16. Jan. Die bei der Eröffnung des Landtages gehaltene Threnrede gedenkt des auf Handel und Industrie lastenden Druckes und bofft mit höchster Zuversicht und in nicht ferner 80 die Ueberwindung der schwierigen Lage von ter Arbeitsamkeit und der bewährten Thatkraft es preußischen Volkes, Die Einnahmen des 1 e Staates hätten nicht so hoch wie in den Vorjahren veranschlagt werden können, reichten 1 aber dennoch aus, um die Verwaltung des Staates in der bisherigen Weise weiter zu führen, auf manchen Gebieten für die Pflege der geistigen Interessen und die Förderung des Wobhlstandes bestimmte Fonds neuerdings auszuwerfen und die eingeleiteten großen Unternehmungen des Staats- bauwesens zu fördern. Die Vorlage des Etats werde sofort erfolgen. Als weitere Vorlagen sind bezeichnet: ein Gesetz zur Regelung der Zuständig— keit der nenen Staatsbehörden auf den Gebieten der allgemeinen Landes-⸗ Verwaltung und in streitigen Verwaltungs Sachen, eine Städte- Oronung für die Ost- Provinzen, ein Entwurf, betreffend die Bildung eines Communal Verbandes für Berlin und die angrenzenden Gebiete, eine Wege Ord- nung, mehrere Gesetzentwürse zur Uebertragung der in den alten Theilen der Monarchie erprobten Agrar⸗Gesetzgebung auf die neuen Landestheile, eine Vorlage über die Gründung von Ansiedel⸗ ungen für die Ostprovinzen sowie zur Regelung der Rechtsverhältnisse land- und forstwirthschaft⸗ licher Arbeiter, ein Gesez zum Schutz der im Besitz von Gemeinden befindlichen Waldungen, eine Vorlage betreffs der landesgesetzlichen Sancttonir— ung einer Reihe von Bestimmungen der General— synodal- und Synodal-Ordnung, sowie zur Regel- ung des Aussichtsrechts des Staates über die tvangelische Kirche und zur Feststellung des Staats-Aussichtsrechtes hinsichtlich der Vermögens- Verwaltung der katholischen Dibcesen. Die Thron— rede schließt mit dem Wunsche, daß das seitherige vertrauensvolle Zusammenwirken beider Häuser des Landtazes mit der Regierung weltere Ergebnisse übereinstimmenden Strebens für die Wohlfahrt des Landes zur Reife bringen möge. 17. Jan. Abgeordnetenhaus. Nach der Constituirung der Abtheilungen erklärt Löwe, seine eventuelle Wiederwahl zum ersten Vice-Präsidenten wegen Berufs-Geschäften nicht annehmen zu lönnen. Windthorst sieht deshalb von einem Antrag auf acclamatorische Wiederwahl des Präsidiums ab und beantragt nur die Wiederwahl Bennigsens durch Acclamation. Dieselbe erfolgt und wird von Ben nigsen acteptirt. Bei der Wahl des ersten Vice-Präsidenten erhielt Hänel 188 von 344 Stimmen. Von den übrigen Stimmen er— hielt Reichensperger 82, Bethusy-Hue 36 und Köller 29.— In der heutigen Sitzung des Herrephausee waren 66 Mitglieder anwesend. Dasselbe hat sein seitheriges Präsidium(Präsident Graf Stolberg, Vice-Präsidenten Bernuth und Hasselbach) wiedergewählt und die übrigen Mit- glieder des Bürtau's durch Acclamation ernannt. 18. Jan. Im Abgeordnetenhause legte Finanzminister Camphausen den Staatshaushalte⸗ Etat pro 1876 vor. Derselbe erinnert datan, daß das Jahr 1874 einen Ueberschuß von 20,350,202 Mark ergeben habe. Der Druck der Verhältnisse von 1875 sei nicht erfolglos für die heutige Etate-Aufstellung geblieben, namentlich bei den Einnahmen der Eisenbahnen sei ein Defitit von 6 Millionen Mark vorauszusehen, ebenso werde ein Ausfall von 2½ Millionen bei der Stempelsteuer, ein gleich hober bei der Verwaltung des ehemaligen Staatsschatzes erwartet. Dagegen liefere die Forstverwaltung einen Ueberschuß von 6 Mill., die Bergwerke einen Ueberschuß von 1 Mill., die directen und indirecten Steuern würden das Etats-Quantum erfüllen. Die Ver- kehrs-Verhältnisse des Landes liegen nicht so un- günstig. Trog der Ermäßigung des Steuersatzes für 1876 stien nur 1949 Mark weniger Classen- steuer veranschlagt als 1875. Der Einkommen- steuer unterlagen im Vorjahre 550,775 Köpfe, 1876 unterliegen ihr 571,945, also 21,170 mebr. Der Minister glaubt, das Etatsjahr 1875 werde nicht nur kein Defieit, sondern sogar einen geringen Ueberschuß ergeben; à Conto der Eisenbahn⸗Credite pro 1875 seien verbraucht 81,539,662 M., die aus den Contributionsgeldern entnommen wurden, von denen noch 12 Millionen verfügbar sind. Der Minister kündigt die Einbringung eines Ge setzentwurfe au, betreffend die Verwendung von 29,730,000 M., welche der Preußischen Bank von dem Reiche für Eisenbahn-Bauten zustelen. Bezüglich der Conttibutions- Ueberschüsse für Preußen bemerkte der Minister, daß gleich An⸗ fangs 142,918,063 Tolr. zur Verfügung standen, wovon er 42,818,390 Tolr. zur Schuldentilgung verwandte. Die Brutto-Einnabmen pro 1876 sind auf 651,488,800 M. gegen 694,498,910 N. im Vorjahre veranschlagt, betragen also 43,010,110 M. weniger. Die Minder- Einnahmen belaufen sich schließlich auf 24,191,573 M. Durch die Um⸗ wandlung der preußischen Bank in die Reichsbank sind 6,632,270 M. weniger vereinnahmt. Die Ausgaben haben sich um 43,010,0 M. ver- ringert. Gleichwohl mußte das Ordinarium um 5,576,000 Mark ertzöht werden. Das Extras, ordinarium ist um 484,861, verringert. Das des Hauses beifällig aufgenommen. Extraordinarium des Etats wurde in allen Theilen 1 S N N pPosen. Der Propst Sluzynski in Konary wurde im März v. J. in einer Gesellschaft be- fragt, was er thun würde, wenn sein Lehrer den Protest gegen die päpstliche Cncvelika vom 5 Feb. 1873 unterzeichnete. Er antwortete auf diese Frage:„Den Lehrer, wenn er zugleich Organist wäre, würde ich sosort aus dem Kirchen-Dienst entfernen.“ Wegen dieser Aeußerung bei der Staats-Anwaltschaft denuncirt, wurde Slushnski vom Kreis- Gericht zu Schroda zu 150 Mark, eventuell 14 Tagen Gefängniß verurtheilt, welches Urtheil vom diesigen Appellations Gericht be⸗ stätigt wurde. München, 17. Jan. Die Kaiserin von Oesterreich ist heute zum Besuch ihrer an Bronchitis gefährlich erktaukten Mutter hier eingetroffen. — Das„Süddeutsche Correspondenz Bureau“ meldet: Der vom Papste wegen der Einführung des Reichs⸗Civilehe- Gesetzes in Bayern erlassene Protest wird von der baherischen Staats Regier- ung nicht beantwortet werden. Karlsruhe, 16. Jan. Prinz Wilhelm ist vollständig auf dem Wege der Besserung. Sein Unwohlsein hängt nicht mit der in dem Gefechte von Nuits erhaktenen Wunde zusammen. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 17. Jan. Das Herrenhaus hat das ganze Klostergesetz nach den Anträgen des Ausschusses mit wenigen Aender— ungen in der zweiten und dritten Lesung ange nommen, jedoch das vom Unterhause angenommene Gesetz über Regelung der Rechtsverhältaisse der Altkasholiken verworfen. Großbritannien. London. Die„Times“ äußert nach einer Besprechung des angeblichen Inhalts der Note Andrassy's England werde sich bezüglich der Vorlegung der Note an die Türkei den übrigen Mächten anschließen, sonst abec die Freiheit des Handelns sich vorbehalten. Spanien Madrid. Die Regierung hat eine in Valencia anberaumte Versammlung, die zur Berathung der Candidatur Emilio Castelar's zusammentritt, genehmigt. Von Seiten der Re- gierung wurde die Proclamation verschiedener Bischöfe in Beschlag genommen, welche diejenigen Candidaten, die sich für die religibse Toleranz ausge- sprochen hatten, für gottlos und antikatholisch erklärte. Serbien. Belgrad, 16. Januar. Die Skupschtina hat den Antrag, das gesammte Cabinct Marinowitsch wegen Verletzung des Budgets bei der Pensionirung und dem Avancement der Beamten, sowie den Minister der Justiz, Radovitsch, wegen gesetzwidriger Besetzung von Stellen am Cassations- hofe in Anklagestand zu versetzen, angenommen. Bei der Berathung des Budgets des Aeußern wurde ein Antrag, den Agenturposten in Bukarest aufzuheben, abgelehnt, nachdem der Minister des Aeußtrn die Nützlichkeit der Agentien nachgewiesen und das Wohlwollen der österreichischen Regierung gegenüber Serbien bervorgehoben hatte. Amerika. Newyork, 17. Januar. Einer Mittheilung der Blätter zufolge sind die Arbeiten in den großen Eisenwerken von Tredegar und Richmond vorläufig eingestellt; ob in Folge von Arbeiterunruhen oder wegen Geschästslosigkeit, wird nicht gesagt. Washingten, 17. Jan. Das Repräsen⸗ tanten⸗Haus bat einen Antrag auf Wiederauf⸗ hebung des Gesetzes, betr. die Wiederaufnahme der Baarzahlung, abgelehnt. Für den Antrag stimmten hauptsächlich die Demokraten.— Das Repräsentanten⸗ Haus ersuchte den Präsidenten Grant, ihm die gesammte diplomatische Cor⸗ respondenz bezüglich der Cuba⸗Frage mitzutheilen. — Im Senat beantragte Sherman die Herstellang einer Münz⸗ und Rechnungs⸗Einheit zwischen den Staaten der Union und England, indem er vor— schlug, den Präsidenten zu ermächtigen, einen Vertrag abzuschließen, wonach 1 Dollar, von welchem 5 Stück gleich einem Pfund Sterling sein sollen, als Münz⸗Einheit bestimmt werde. Das Pfund Sterling in den Unions⸗Staaten und der Dollar in England sollen nach dem Maßstabe von 5 Dollar gleich einem Pfund Sterling gesetz⸗ b lichen Course haben. — 18. Januar. Staats- Secretär Fish er- klärte in der Sitzung der Commisston für aus- wärtige Angelegenheiten hinsichtlich der amert kanischen Circular Note über die Cuba- Frage: dieselbe habe lediglich eine moralische Unterstützung der fremden Mächte im Falle einer Mediation oder Intervention der Vereinigten Staaten in der Cuba Frage nachgesucht. Die Regierung sehe einer freundschaftlichen Antwort von Seiten Spaniens entgegen, wie denn überhaupt die Verhandlungen zwischen Spanien und Amerika auf beiden Seiten auf das Entgegenkommendste geführt worden seien. Aus Stadt und Land. . Griedel. Eine Gesellschaft junger Leute dabier rief vor Kurzem ein Liebhaber-Theater ins Leben. Ver⸗ gangenen Sonntag wurde im Saale des Bülegermeistets Wetz die erste Vorftellung bei überfülltem Hause gegeben. Diese an und für sich nicht gerade wich ige Thaisache verdient aber doch öffentliche Erwähnung, denn der Ectrag der Vorstellung wurde an den Krieger⸗Verein zur An⸗ schaffung einer Fabne abgeliefert.. Gießen, 17. Jin. Gestern Abend wurde auf hiesigem Bahnhofe ein schon ziemlich bej ihrler Locomotivführer von einem Zuge der Cöln⸗Sießener Bahn überfahren und sosort geiödies. Oer Unglückliche hinterläßt Frau und Kinder. Darmstadt, 18. Jan. Gestern Morgen erbängte sich in der Dragonerkaserne ein erst wenige Stunden vor her aus dem Lazareth entlassener Dragoner. g Klein⸗-Umfladt, 16. Jan. Gestern früh wurde in der Nähe eine arme Frau aus Richen, welche den Bahn⸗ körper füberschriit, von dem nach Babenyausen fahrenden Zuge erfaßt und sofort gelödtet. Der Zug ging derselben uber den Kopf. Allerlei. Frankfurt, 17. Jan. Gestern Abend wurde bei Niederrad ein Mann durch einen Doppelschuß tödtlich verwundet. Ein Mann, welcher kurz vorher des Wegs kam, will eine Frauenzimmer Stimme veruommen haben, welche sagte:„Schieß nicht!“ Der Geschossene heißt Bucher. Frankfurt. Daß die Ausprüche der weiblichen Dienst⸗ boten sich von Jayr zu Jahr steigern, ist eine stehende Klage der Hausfrauen. Das Reueste in dirser Beziehung ist, daß in diesen Tagen bei Annahme eines Zimmer⸗ Mädchens sich dasselbe ausbedang, sobalds Eis⸗Bahn vor⸗ banden wäre, ihr jeden Nachmittag zwei Stunden zum Schliltschuhlausen zu gewähren. Kassel, 17. Jan. Bei einer gestern erfolgten Ent⸗ gleisung eines bergisch-märkischen Personen-Zuges bei Arnsberg wurden zwei Beamte schwer und mehrere leicht verletzt. Bremen, 18. Jan. Der Dampfer des Nor ddeutschen Aoyd„Salier“ war heute bei Weslcowes(Insel Wight) gesttandel. Die Wiederflottmachung ist jedoch gelungen, und der„Salier“ heute früh nach Bremen weitergefahren Handel und Verkehr. Friedberg, 18. Jan. Waizen M. 20.50.— 70. Kor! M. 18.—. Gerstie M. 17.14. Hafer M. 16.—. Alle Breise serstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Frankfurt, 17. Jan.(Viehmarkt.) Der beutige Markt war gut befahren. Angeltieben waren 390 Ochsen, 270 Kühe, 315 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise nellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 65.14, 2. Qual. M. 60.64, Kühe 1. Qual. M. 58.29, 2. Qualität M. 51.43 scälbet M. 58.24, Hämmel 1. Qualisät M. 51.48, 2. Qual. M. 48. Frankfurt, 17. Jan. Fruchsberlcht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 35. Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27., Nr. 5 M. 21., Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 25. o. II.(Berliner Marke) M. 21., Waizenschalen M. g, Waizen esfect'v hiesiger M. 21.50, bayer M.—. Roggen M. 16.—17., Gerste M. 17—21. Hafer M. 17. Kohl⸗ amen M. 33—35. Erbsen M. 21—24. Wicken M. 21. Liusen M. 21—30. Rüvöl M. 78. Die Preise verstehen sich fämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Mainz, 17. Iinuar. Broducten⸗Markl. Waizen per März, 20.20, per Mal 20.40. Roggen per März 15.—. per Mai 15.10. Hafer pet Mäcz 17.40, ver Mai 17.55. stüböl per März—.—, per Mai 34.60, pet October 34.70. Sießen. Auf den Oberhessischen Bahnen wurden im Monat December vorigen Jahres 41433 Personen und 14,551,700 Kilogramm Süter befördert.— Die Einnahmen hierfür berechnen sich auf M. 75462.— und von Januar bis Ende Dezember zusammen auf M. 1,012,389.—, wonach sich den Rechnungsergeb⸗ nissen pro 1874 gegenüber eine Mehreinnahme pro December von M. 4805.— und für die Monate Januar bis incl. December zusammen von M. 119,072.— ergibt. Die Kaiserlichen Post- und Telegraphen-Anstalten sind ermächtigt worden, die Noten nachstehender 16 Banken in Zahlung anzunehmen: Der Badischen Bank, Bank für Züddeutschland, Bayerischen Notenbank, Bremer Bank, Chemnitzer Stadtbank, Danziger Privalbank, Frankfurter Bank, Hannover'schen Bank, Commerzbank in Lübeck, Kölnischen Privatbank, des Le pziger Cassenvereins, der Magdeburger Privatbank Provinzial Actjenbank des Groß⸗ herzogthums Posen Sächsischen Bauk in Dresden, Siädt— ischen Bank in Breslau und Württembergischen Notenbank. 8) Pf. per Dutzend, 6 Mark 90 Pf. per halbes Dutzend unter dem Rechtsnachtheil, N als dem Beschluß der Mehrheit beitretend anzusehen 2 sind, eingeladen werden. 1 0 am Gerichtsbrett bekannt gemacht. Beschlusse N aus der Sitzung des Gemeinderaths zu Fried ben ö 0 vom 17. Jannar 1876. jaune Gegenwärtig: Groß herzoglicher Bürgermelster Foucaf ble die Großherzogl. Leigeordnelen Steinhaußer und Reuß, di den Gemeinderalhs mitglieder G. Trapp II., Scriba, Schloß, 1 Huber, Rausch,. Falck, J. Steinhäußer, Hieronimut 2 A. Trapp, K. Reuß. 1 1. Die Wasserleitung der Stadt Friedberg betr., wurde* heule ein von dem Civilingenieur Krudewig von Niedere ent lahnstein eingereichter Prospect mit Vertrag und Schreiben fegen wegen der Anlage einer neuen Wasserleitung, welche Acten, 51 stücke der Baucommission zur Prüsung und Begutachtung übergeben worden waren, vorgelegt und beschlossen; beveg die Bersuche wegen einer laufenden Wasserleitung beende—— sine, soll von der von Herrn Krudewig projkclürten An lage abgeseben werden. 2. Das Gesuch des Jacob Stadel! 2 mann um pichtweise Ueberlassung von ftädlischem Gelände 2 bie am Neuthor wurde unter der Bedingung, daß derselbe dich drei Mark Pacht mehr bezahle als der Erlds im Jaht 55 1875 belrug, auf ein Jahr genehmigt. 3. Auf ein Gesuc ser des Kentab Reimer von Schwalheim wegen Entsernun von Gestrüpp auf einem von dem Augustinerschul fond ge— 2 pachteten Grundsflück wurde beschlossen, daß durch eine auß dem Gemeinderat bestimmte Commission, bestehend aus dem Großherzoglichen Beigeordneten Steinhäußer und dem Gemeinderaihsmilglied Reuß, Einsicht an Oct und Stelle 1 genommen werden soll. Geld Cours. Frankfurt am 18. Januar 1876. Histeiernrtt Mk. 16 40 8. Holländische fl. 10⸗Stücke„ 16 65 6. 1 ei 0 9 46—51 7 Ducaten al marto[„ 9 5257 1 . Frentente gs„ 1 15—19 Englische Sovereigns„ 20 28 33 Russische Imperiales,„ 16 64-69 Dollars in Gold„ 416 19 Wie uns von glaubwürdiger Seite mitzetheilt 0 wurde, sind auch Bewohner Friedberg's und dessen“ m. Umgebung bereit, dem Konrad Seibel von hier, dessen Häuschen am 9. d. M. niederb rannte wn und der einer Unterstützung sebr bedürftig ist,, un hilfreiche Hand zum Aufbaue eines neuen zu 1 tin reichen. An diese ergeht daher unsere ergebeuste 5 Bitte, etwaige Gaben für zenannten Zweck der] Dun Expedition dieses Blattes gütigst übermitteln zu ball wollen. att Ober⸗Rosbach den 17. Januar 1876 1 7 Blecher, Bürgermeister... Weber, Pfarrer. 1 1 Wa Für die Verunglückten in Bremerhafen. sind bei der Expedition dieses Blattes ferner eingegengen: Gesammelt bei einer Abend gesellschaft 10 M., N. N. 3 M, é für ein bereits als verloren beirachtetes, nachträglich aber eingegangenes Patti Billet 5 M., hierzu exira l M. 23 0 Verloosungen 1 Die vollständige Verloesungs- Liste der W Hessischen 30⸗Gulden⸗Loose kann in, unserem Redactionsbureau eingesehen werden. 1 5 0 Aecht kolnisches Wasser von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon auf der Expepitien des Oberhessischen Anzeigers empfehle ich zu 13 Mark U und 1 Mark 30 Pf. per Glas wiederholt gehorsamst. Köln. Johann Maria Farina, Nheinstraße Nr. 28. 9 1 Pro cla m. 1 205 Johann Phllipp Jacob Rhein und dessen Ehe; frau Johanna Katharina, geb. Wörrishoͤfer dahier, letztere Inhaberin der Firma I. Rhein dahier, haben bei Gericht angezeigt, daß sie außer Stande seien, ihre Gläubiger vollständig zu befriedigen. Zur Abwendung des förmlichen Coneurses und zum Versuch der Güte f wird Termin auf den 1909 4. Februar d. J., Vormittags 9— 10 Uhr, 1 in das Local ves unterzeichneten Gerichts(Bangert 2) anberaumt, wozu die Gläudiger der genannten Firma — daß die Nichterscheinenden. Etwaiger Vergleichsbescheid wird nur durch Anschlag Hanau, 7. Januar 1876. 1 0 Königliches Amtsgericht, Abtheilung II. i C oͤ st e r. f N „dt Winkler tian ita Zed de übt üg oose den rdtn. Mobiliar⸗Versteigerung. 165 Donnerstag den 20. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in der Bebausung des verstorbenen Philipp Zimmermann am Mainzerthor auf Antrag der Erben die nachgenannten Gegenstände, nämlich 1 Kleiderschrank, 1 Küchenschrank, 2 Tische, mehrere Stühle, 1 Bettstelle, I Commode, 2 Oefen, mehrere große Steigleitern, Gerüststangen, eilrea 10 Wagen Wist, eine Varthie Spreu, 2 Ziegen u. s. w. oͤflentlich an den Meistbietenden gegen Baarzahlunz ver⸗ steigert werden. Nieen den 10. Januar 1876. W Ortsgericht Friedberg. o u e ar. Holz-Versteigerung. 212 Im Stadtwald zu Lich, Distrikt Plattenwald und Fichtenkopf, kommen Mittwoch den 426. und Donnerstag den 27. d. J., Morgens 9 Uhr, nachverzeichnete Holz⸗ sortimente zur Bersteigerung: I. Bau⸗ und Werkholz den 26. Januar: 252 Eichenstämme von 18— 48 Centimeter Durch- messer, 5— 16 Meter Länge, 183 Kbm. haltend, 17 Buchen⸗ und Hainbuchenstämme, 5 Fichtenstämme, 160 Fichtenstangen, I— 14 Centimeter Durchmesser, 12—18 Weter Länge 18,24 Köm. boltend, 16 Eichenstangen. II. Brennholz den 27. Januar: 30 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 170 1„ und Eichen ⸗Prügelholz, 146 desgleichen Stockholz, 3500 Wellen desgleichen Reisholz; 7400„ Durchforstungsreiser. Die Zusammenkunft und der Anfang find jedesmal am Pflanzgarten am Hattenröder Vieinalweg. Lich den 17. Januar 1876 Großherzogliche Bürgermeisteret Lich. JIhrinz. Dau-, Werk-& Nutzhohzversteigerung im Gemeindewald Gettenau, Oberförsterci Bingenheim. Montag den 31. Januar, Vormittags um 10 Uhr, werden in obigem Gemeindewald, Distrikt Sümpfe, nach⸗ verzeichnete Holzsortimente, als: 6 Eichen⸗Werkholz⸗ stämme von 60— 95 Centimeter mittlerem Durchmesser und 2,2— 10 Meter Länge, 19,44 Kubikmeter haltend; 55 Eichen⸗Baustämme von 22—84 Centimeter mittlerem Durchmesser und 4— 14 Meter Länge, 86,79 Kubikmeter haltend; 1 Eichen⸗Stockklotz für Schmiede von 85 Centl⸗ meter mittlerem Durchmesser und J Weter Länge, im Ganzen 106,8 Kubikmeter Eichenklötze, meistbletend ver⸗ steigert. Das Holz ist durchweg gesund, von vorfüglicher Hüte und lagert im westlichen Theile des genannten Waldes, in unmittelbarer Nähe des Bingenhelmer Forst⸗ hauses, eirea 2 Kilometer von Echzell entfernt. Gegen Bürgschaft wird Credit bis Martini d. J. bewilligt. Gettenau den 15. Januar 1876. 5 Großherzogliche Bürgermeisterei Settenau. 21 Mut h N— 8 7 5 2 9* Versteigerungs-Anzeige. 227 Donnerstag den 27 d. N., Vormittags von 10 Uhr an, läßt Fran Sophie Schmidt zu Nleder,-Eschbach nachstehende Mobiliar⸗Gegensände in ihrer Beheusung öffentlich an den Meistbietenden versteigern, nämlich: 5 trächtige Kühe, 1 Nind(1½½ Jahre alt), 3 fette Schweine, 12 Hühner, 2 Wagen, 4 Pflüge, 2 Eggen, 1 Fruchtfegmühle, 1 Dickwurzmühle, sodann 50 Centner Heu. 15 Grummet, 20 4 Kleeheu, 70 bis 100 Malter Kartoffeln, 200 und auch mehr Centner Dickwurz, 90 Centner Waizenstreh, 40„ Jutterstroh, 200 Körbe Spreu, sämmtliches Pferregeschirr und eine große Quantität Mist. Nleder⸗Eschbach den 17. Januar 1876 In Auftrag A. Faust, Ortsgerichte vorsteher. Arbeits- Versteigerung. 234 Montag ven 24. Januar, Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Nathhause zu Staden die Herstellung einer Abfahrt, welche zu nachstehenden Prelsen veranschlagt ist, in Accord gegeben werden: Ehaufstrarbeit 67 Mark, Lieferung von Chaussir- und Decksteinen 66„ Zerschlagen von Decksteinen 80 Assenheim den 18 Januar 1876. Wensck, Vezirks⸗Bauaufseher. Holz⸗Versteigerung. 26* e den 25. Januat l. J., Morgens 0 Ubr, soll dat Seholz von der Abdeckung der Nirdabrücke und einer Nothbrücke bel Staden in 73 Abthetlungen an Ort und Stelle an die Melstbietenden verstelgert werden. Bemerkt wird hlerbel, daß dieses Holz meistens in neuen Stämmen, Stangen und längeren beschlagenen Stücken von Floßtannen besteht und sich zu Bauholz sehr gut eignet. Friedberg am 18. Januar 1876. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg, e u 8 Holz ⸗Versteigerung. 240 Montag den 24. d. Mis., Morgens 10 Uhr an⸗ fangend, kommen in dem hiesigen Semeindewald, Distrikt Selerstein, nachstehende Gehölze zur Versteigerung: Fest⸗ 7 Stück Eichen⸗Werkholzstaͤmme von 2,85 meter Inhalt, 2„ Brachen Werkholzstaͤmme von 0,86 Fest⸗ meter Inhalt, 4 Raummeter Eichen Prügelholz, 165 9 Buchen⸗Scheitholz, 2324 Stück Buchenwellen, 100„ Eichen„ 117 Raummeter Stockbolz. Saͤmmtliches Holz sitzt links nahe an dem Vieinalweg von Eschbach nach Michelbach und ist eine gute Abfahrt. Die Herren Bürgermelster der umliegenden Orte werden um gefällige Bekanntmachung in ihren Gemeinden ersucht. schbach den 17. Januar 1876. Der Buürgermeister Schmidt. Holz-⸗Versteigerung. 243 Montag den 24. d. Mts., Vormittags 9 Uhr ax fangend, sollen im hiesigen Gemeindewalde, Distrikt Kibiz, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 3 Raummeter Nadel Scheitholz, 5 7„ Prügelbolz, „ Stockholz, 3948 Nadelholz: Wellen, 271,17 Weichholz⸗„ 3687 Dornwellen, 392 Gebund Gimnstern, Nadelholz Stämme, 16,11 Küm. Inhalt, 3 Stangen, 3,30„* Zahlungstermin: 1. August 876. Ober⸗ Mörlen am 18. Jauuar 1876. Großberzotzliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. Je ken Holz- Versteigerung. 299 Ditenstag den 25. d. Mis., Vormittags 10 Uhr anfanzend, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt OGalgenbeck, nahe an der Staatsstraße nach Altenstapt, nachstehende Scholze: 48 Raummeter Gichen⸗Scheltholz, 89 45 20 5„ Prüßgelholz, 36 1„ Stockholz, 111„ Neisholz, sowie 4 Stamm: N Bau- und Werkholz von 4— 16 Meter Länge, 81—93 Centimeter mittlerem Durch— messer, mit zusammen 84,29 Köm. Inhalt, von vorzüglicher Güte, was sich besonders zu Eisen⸗ bahnwegenbau, Bahnschwellen und zu alem Werk holz eignet, oͤffentlich Neistbietent versteigert werden. Der Anfang wird mit dem Stammbolz gemacht. Bönstadt den 18. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Bönstadt. Geibel. Holz- Versteigerung. 287 Freitag den 28. Januar, Morgens 10 Uhr, in hiesigem Markwalde; 119 Eichen⸗-Bau⸗ und Werkholztämme von 9— 40 Centimeter Durchmesser und 8—15 Meter Länge, 3 Meter Buchen⸗Scheitholz, 2„ CEichen⸗ 3 Buchen⸗Prügetbolz, 10„ Dichen⸗ 15 Sachen, grpstücke, 80 Buchen-, 175 Eichen- und 150 Stück Weichholz⸗ Wellen versteigert werden. Trails Nünzenberg den 18. Januar 1876. Großherzogliche r Trals- Münzenberg. . Arbeits-Versteigerung. 235 Monteg den 21. Januar, Nachmittags 2 Uhr, soll in der Gemeinde Stammheim die Anfertigung von 46,50[f. Meter Schulsubsellien nebst dem erforderlichen Anstrich in Accord gegeben werden, Zeichnung und Kostenüberschlag liegen bel dem Unter— zeichneten zur Einsicht offen. Assenbeim den 18 Januar 1876 Wenck, Bezirksbauaufseher. Eine gesunde Amme, am liebsten Zweitstillende für Ende Janugr gesucht. Zu erfragen bei Hebamme Aletter in Bad Nauheim. sollen Faselochs- Versteigerung 228 Mittwoch den 26. l. M., Nachmittags 3 Uhr, sollen zwei der Gemeinde Petlerweil zustehende junge Fasel⸗ ochsen, zum Schlachten geeignet, auf hiesigem Na thhaus öffentlich meistbietend versteigert werden. Petterwell den 17. Januar 1876. Großherzoglich Bürgermeisterei Petterweil. Berges. Giunstern⸗Versteigerung. 238 Montag den 24. Januar d. J., Vormittags um 10 Uhr, sollen im Ober⸗Erlenbacher Gemeindewald, in dem Oistrikte Gikelsburg, 4960 Stück Sinsternwellen öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Seulberger Srenz⸗ schneise Ober⸗ Erlenbach am 18. Januar 1878. Großherzogliche Burgermeisterei Ober⸗Erlenbach. Mö g 1 i ch. 600 Mark 211 liegen in der biesigen Kirchenkasse gegen gerichtliche Hypothek und 5% Zinsen zum Ausleihen bereit Ober⸗Wöllstadt den 15. Januar 1876. Veith, Kirchenrechner. Das Neueste in Halsbinden, 245 Slips und Shaws für Herren und Damen in schöner Auswabl, Foulards, buntfarbigen seidenen Umknspftüchern, sowie weißen und schwarzen seidenen Halstüchern villigst bei K. Friedrich. Feinster LOF en 8 LEBERTHRNN von H. Sarde mann in Emmerich, Dr. M. Freytag, Gebkeimetr Heft- untersucht und empfohlen durch: Professor in Bonn, Dr. R. Fresenius, rath und Professot in Wiesbaden. Derselbe ist bei seinem anerkannt medieinisebhen Werth vou angenehmem mildem Geschmack und wird namentlich von Kindern leicht genommen und ver- tragen. Vorräthig in Originalstaschen à M. 1., der- selbe esisenbhalt tg A M 1. 20 Pf bei C. Görtz iu Friedberg. Ferd. Datz in Homburg. Ph. J. Weiss in Nauheim. 189 * 9 Gaskraftmäaschinen USK. I. Patent: Langen& Otto. Alleinige Niederlage fertiger Maschinen bei Klunsch& Co. in Frankfurt a. M. 7 Verkauf zu Originalpreisen.(H. 65.) Bad Nauheim Karlsstraße Nr. 358 ist der zweite Stock, bestehend aus 3 bis 4 Zimmern nebst allem nothigen Zubebör, an eine stile Familie preiswürdig zu vermietben. Näberes zu erfragen bei Ubrmacher Wittig. 182 Brave Jungen zu einem Schreiner und Wagenschmied in die Lehre Schwarz 190 nach Frankfurt gesucht. Zu erfragen bei in Friedberg, gegenüber dem Rathhause — D. Muncralbruuncupcrpaclung. 255 Der Ludwigsbrunnen bei Groß Karben soll mit dem 1. Juni in Pacht gegeben werden. bPachtliebbaber wollen sich nach Bessungen wen 1 65 den, Wilbelmstraße Nr. 28. * 9 NV Für Hautleidende. 226 Bei allen Arten ven Hautausschlägen vielfach de⸗ währte, bei Salzfluß an den Füßen, trecknen und nässen⸗ den Flechten, Grindeusschlag, Har und Juckflechten aber als besonders probat anerkannte Mittel sendet bel brieflicher Angabe eines dieser Leiden C. A. Gabler, Apotheker in Arnstein bei Wünzburg⸗ 9 4 . 0 N D 9 ö 1 55 Carl r in Friedberg ißt zu Gag N 4 ie Währschaft bei Viehhaͤndeln im eee Hessen. Inhalt: §. 1. Die Währschaft im Allgemeinen. Erster Abschnitt. Die Währschaft bei Pferden, Rindvieh, §. 2. Die Hauptmängel bei Pferden, Rindvieh, Schafen und Schweinen. F. 3. Allgemeine Zeichen der gesetzlichen Mängel.§. 4. Haftung des Veräußerers im Falle ausdrücklichen Versprechens. 8. 5. Die Klagen des Erwerbers eines fehlerhaften Thieres, insbesondere die Wandlungsklage.§. 6. Die Minderungsklage. §. 7. Uebernahme des Thiers durch den Erwerber.§. 8. Beweis.§. 9. Verfahren.§. 10. Verjährung. Zweiter Abschnitt. §. 11. Die Betrugsklage bezw. die auf den Betrug des Veräußerers gestützte Contractsklage aus Viehhändeln. Dritter Abschnitt. N. Verschiedene hier einschlagende Rechtsverhältnisse. 12. Der Eigenthumsvorbehalt bet Viehhändeln.§. 13. Das Nichtabholen eines verkauften Stück 8 Viehs Seitens des Erwerbers. Anhang. Schafen und Schweinen. elegant und geschmackvoll gearbeitet, zu den billigsten Preisen; bei Bestellung größerer Anzahl erhebliche Preis⸗ ermäßigung nach Uebereinkommen. Brlefliche werden pünktlich ausgeführt. Friedberg, Vorstadt 150. 282 225 Generalversammlung f 2 0„ Brallbouquets, Bestellungen C. Schortmann, Kunsttzärtner. Bekanntmachung. Friedberger Casino. Die ordentlichen Mitglieder werden hiermit zur 4 29. l. Mts., Abends 8 Uhr, anf Samstag den in das Casinolocal ergebenst eingeladen mit der Bitte, recht zahlreich und pünktlich erscheinen zu wollen. Die Tagesordnung betrifft das neue Local und Budget. Friedberg, 15. Januar 1876. 5 Der Präsident des Cafino's Pistor. Die Währschaftsgesetze der benachbarten Staaten. 1) Baden.) Bayern. 3) Königreich Preußen: a Währschaftsrecht im Bezirk des Apellationsgerichtes zu Köln, d. ehemalige freie Stadt Frankfurt a. M., o. ehemaliges Kurfürstenthum Hessen, d. ehemalige Landgrafschaft Hessen Homburg, e. ehemaliges Herzogtbum Nassau. l. Verschiedene Formularien zu gerichtlichem Gebrauch bei Anzeigen, Klagen ꝛc. N 1) Klage auf Zahlung des Kaufpreises aus einem Viehhandel. 2) Anzeige eines fehlerhaften Thieres. 3) Wandlungsklage. 1) Minderungsklage. 5) Betrugsklage beziebungswesse auf den Betrug des Veräußerers gestützte Contractsklage. 6) Formulare zu ortsgerichtlichen Protokollen bei Pferden, Kühen und Schafen. 5 Einladung des Volksbildungs⸗ Vereins Friedberg zu dem Freitag den 21. Januar c., Abends 8 Uhr, auf dem Rathbaussaale stattfinden⸗ den Vortrage des Herrn Dr. med. Wagner über„Leichen verbrennung“. Der Zutritt ist Jedermann gestattet. Friedberg den 19. Januar 1876. Der Vorstand. 2 O 5 Betz& Freundlieb, Fauerbacher Thor. Lager in: Bauholz, Dielen, Stollen und Latten, Sandstein⸗ Platten, Tuffsteinen und Kaminröhren, Steinkohlen ꝛc. Reelle feste Preise, prompte Bedienung. 167 Den verehrten Damen, welche den landwirtbschaftlichen Ball besuchen, diene zur Nachricht, daß ich die neuesten Frisuren auszuführen im Stande bin, und finden sie bei mir leihweise Zöpfe, Chignons; ferner habe ich Brillant- und Gold-Puder zur Ver- schönerung der Frisur. Um es den Damen bequem zu machen, habe ich an diesem Tage ein Zimmer im Hotel Trapp gemiethet und wäre Vorausbestellung erwünscht. 244 Henriette Garde, „Synagogenstraße“. Bauholz I. Qualität in großer Auswahl zu Hanauer Preisen bei Betz& Freundlieb, 166 Fauerbacher Thor. Versteigerungs⸗ Anzeige. 229 Dienstag den 1. Februar l. J. läßt der Unter⸗ zeichnete in seiner Behausung, wegen Aufgabe seiner Oekonomie, nachverzeichnete Gegenstände unter den bei der Verstesgerung bekannt gemacht werdenden Beding⸗ ungen öffentlich meistbietend versteigern: braune Wallach⸗ pferde(8 Jahre alt), 4 trächtige Kühe, 2 Rinder, wovon das eine trächtig, 2 trächtige Mutterschweine, 7 Springer, Die als probates Hausmittel gegen Verschleimung, Heiserkeit, Husten und katar⸗ rhalischen Affeetionen so beliebten Stollwerck schen Prust- Bonbons aus der Fabrik von per Pfund 36 Pfennig. Franz Stolluerck, Heflieferant, Köln, Hochstraße 9, dehnen ihre, in ganz Europa bereits errungene ausgedehnteste Verbreitung nunmehr auch auf alle übrigen Welttheile aus. Per Paquet 3 50 Pf., käuflich in Friedberg bei Wilhelm Fertsch, in Hungen bei A. Buch. 224 7 Einen Nußbaum, 5 Meter lang und 25 Centimeter Durchmesser, hat zu verkaufen Ober-Mörlen. Wagner, Zimmermeister 72 billigst bet 1 vollständigen Oekonomiewagen, 1 Schaufelpflug, 1 Egge, Bütten und sonstige Ackergeräthschaften; ferner 30 Cent⸗ ner Heu, 30 Centner Kornstroh, 50 Centner Waizenstroh, 25 Centner Futterstroh, 200 Centner Dickwurz, 100 Malter Kartoffeln, 2 vollständige Fahrgeschirre, 2 vollständige Ackergeschirre, 1 Strohbank. N Dortelweil am 13. Januar 1876. Ph. Carl Schuch. Glacé- Handschuhe sowie rauhlederne Handschuhe 242 Heute und nächsten Freitag je Sendung frischer Schellfische, Wilhelm Fertsch. Weiße leinene Caschentüchet, 246 gestickt und glatt, farbige Taschentücher, Kragen, Manschetten, Negligéhauben, Tüllkrausen, weiße Unter⸗ röcke, Myrtenkränze, Ledertaschen für Damen, Porte⸗ monnales, sowie Fücher zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. PTT * Spielwerke 4 bis 200 Stücke spielend; mit Expresston, Mandoline, Trommel, Glockenspiel, Castag netten, Himmelsstimmen c. 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