n e 16 — 2 L „14 en in 1 7 * Ad n Aug · Aul Uultt uu beergl.— es iuget 1 1 1 5 * 7 5 5 8 3 7 1 9 9 0 1 4 1 4 * 5 0 1 f 4 probe 1 1 6% 3* List ral Hein * 111. Oberhessischer Anzeiger. a Die Petitzeil wird mit 11 Pfennig berechnet. Dienstag den 19. September. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Amtlicher Theil. Betreffend: Den Zudrang mittelloser Deutscher nach Frankreich. Friedberg den 14. September 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir lassen Ihnen nachstehendes Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 6. September laufenden Jahres, zu Nr. M. d. J. 12230, zur Kenntnißnahme unter der Einladung zugehen, Personen Ihrer Gemeinden, die nach Frankreich überzusiedeln beabsichtigen sollten, nachdrück— lichst auf die Schwierigkeiten aufmerksam zu machen, welche ihrem dortigen Fortkommen entgegen stehen und daß dies geschehen, in Ihren Acten zu notiren. J. B. d. K.: Klietsch, Kreis ⸗Assessor. f Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Nach neueren Mittheilungen ist die Einwanderung junger Deutschen nach Frankreich seit einiger Zeit wieder in Zunahme begriffen. Wir seben uns daher veranlaßt, Sie anzuweisen, den Inhalt unserer Ausschreiben vom 11. December 1872, zu Nr. M. d. J. 14902, und vom 10. Decem- ber 1874, zu Nr. M. d. J 14542 wiederholt in geeigneter Weise, namentlich durch die Kreisblätter zur allgemeinen Kenntniß zu bringen und insbesondere bei Ausstellung der Legitimationspapiere an die eine Uebersiedelung nach Frankreich beabsichtigenden Personen dieselben entsprechend zu belehren, insbesondere in denjenigen Gegenden, aus denen die deutsche Bevölkerung in Frankreich sich hauptsächlich ergänzt, die Angehörigen des Arbeiter— standes, welche nach Frankreich überziehen wollen, sachgemäß zu verwarnen. b St ac ck. Rautenbusch. Betreffend: Die Einsendung der Waisenhausbüchsengelder für 1876. Friedberg den 16. September 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 24. vorigen Monats erinnern wir die Säumigen an die sofortige Erledigung desselben. J. B. d. K.: Klietsch, Kreis ⸗Assessor. Betreffend: Die Herbstübungen, bier Einsendung der Liquidationen für stattgefundene Leistungen. Friedberg am 17. September 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Nachdem nunmehr die Herbstübungen beendet sind, sehen wir der alsbaldigen Einsendungen der Liquidationen über Fuhren, Fourage und Servis unter Beachtung des Gesetzes vom 13. Februar vorigen Jahres und der Instruttion vom 2. September vorigen Jahres die Naturalleistung für die bewaffnete Macht im Frieden betreffend, Nr. 5 und 25 des Reichsgesetzblatts von 1875, entgegen. Die Liquidationen für nicht bezahlte Fuhren werden Sie auf das vorgeschriebene Formular, siehe die angezogene Instruction, aufstellen. Für Servis und Fourage kann das Formular von uns bezogen werden. ber Hauptstaatskasse entnommen werde. J. B. d. K.: Klietsch, Kreis ⸗Assessor. Betreffend: Die Instruction für die Polizeidiener vom 4. Mai 1875. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. 8 Tagen. Betreffende Die Ausführung des Reichsgesetzes über die Beurkundung des Personenstandes und die Eheschließung. Friedberg den 18. September 1876. Wir erwarten die rücksiändigen Bürgermeisterei Berichte(siehe Ausschreiben vom 24. August laufenden Jahres, Kreisblatt Nr. 101) binnen e d Klietsch, Kreis-⸗Assessor. + Friedberg den 13. September 1876. Das Großherzogliche Landgericht Friedberg an die Großherzoglichen Standesbeamten des Landgerichtsbezirks Friedberg. Das Großherzogliche Ministerium der Justiz hat angeordnet, daß die in der Hofbuchdruckerei von E. Bekker in Darmstadt gedruckten Formularien nach Format und Inhalt als Muster für die von Ihnen zu brauchenden Formularien, insoweit diese nicht vom Staate geliefert werden, dienen sollen, daß es Ihnen jedoch gestattet sein soll, mit Genehmigung der„tsbe Wir fordern Sie darum auf, binnen 8 Tagen je ein Exemplar der zu verbrauchen. uns zur Einsicht einzusenden. Aussichtsbehörde die bereits käuflich erworbenen, damit nicht übereinstimmenden Formularien in Ihrem Gebrauch befindlichen Formularien D. E. F. G. an N Der nächste Kram: und Viehmarkt zu Usingen findet nicht, wie durch einen Irrthum in verschiedenen Kalendern angegeben, am 28. d. Mts., sondern am statt. usingen den 12. September 1876. Montag den 2. Detober Königliches Amt. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Anton Steinhauer von Steinfurth wurde als Beischütz für diese Gemarkung ernannt und verpflichtet. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Finanzministerium hat unterm 6. d. M. an die zweite Kammer der Stände eine Vorlage gelangen lassen, welche das Ansinnen enthält, die Kammer möge ihre Zu— stimmung dazu ertheilen, daß zu besonderen ein- maligen Vergütungen an die mit der Umwechslung ver Münzen süddeutscher Währung in Reichsmünzen beauftragten Großherzoglichen Kassebeamten der Betrag von 13,313 Mark aus den Ueberschüssen Die Vor- age wurde dem Finanzausschusse zur Berichter⸗ sattung überwiesen. — Der Lehrer an dem Gymnasium zu Gießen, Prof. Dr. Heinebach, und der Lehrer an dem Gymna— sium zu Darmstadt, Prof. Dr. Zimmermann, wurden Beide auf Nachsuchen und unter Anerkennung ihrer Dienste sowie unter Verleihung des Ritter kreuzes I. Klasse des Philippsordens in den Ruhe- stand versetzt. — Nachdem der vierte Ausschuß den Antrag Dumont, die Entschädigung für Einquartierung der Truppen in Friedenszeiten, sowie den Antrag v. Rabenau, die Durchführung des Tit. VII. der Reichsverfassung über das Eisenbahnwesen betreffend, in Berathung genommen hat, wird am 22. ds. auch der Gesetzgebungs-Ausschuß zusammentreten, um über die drei Entwürfe, betreffend die Gehalte der Volksschullehrer, den Bauplan der Stadt Mainz und die Eheverlöbnisse in den rechtsrheinischen Provinzen, sowie über den Antrag Möllinger und Genossen wegen Berücksichtigung der ganzen Ein— kommensteuer bei Feststellung der Communalsteuern zu berathen. — Da der wegen seiner Renitenz gegen die neue Kirchenverfassung abgesetzte lutherische Pfarrer Kraus von Rothenberg gegen das Urtheil des hiesigen Hofgerichts, welches ihn wegen unbefugter Vornahme geistlicher Amtshandlungen mit einer Geldstrafe von 200 M. belegte, Cassation einge legt hat, so wird dieser Rechtsfall demnächst vor dem höchsten Gerichtshof verhandelt werden, — der Finanzausschuß zweiter Kammer soll entschlossen sein, dem Plenum in den meisten Fällen ein Beharren bei den früheren Beschlüssen zu empfehlen und dahin seine Anträge stellen. Man hat sogar schon von Durchstimmen gesprochen, doch zweifelt man an dem Eintritt dieses Aeußersten. Mainz. Ein Theil der hiesigen Katholiken geht mit dem Gedanken um, hier eine neue katho⸗ lische Tages-Zeitung zu gründen. Es soll diese neue Zeitschrift nicht ein Concurrenz- Blatt des „Mainzer Journal“ bilden, sondern man beab⸗ sichtigt hauptsächlich, ein Blatt zu schaffen, das sich lediglich mit localen Fragen zu befassen hat und worin die städtischen Verhältnisse eine ein- gehende Besprechung finden sollen. Berlin. Die Intoleranz Spaniens gegen die Protestanten veranlaßte der„Nat.: Ztg.“ zu⸗ folge eine sehr lebhafte schriftliche Communication zwischen der deutschen und der englischen Regierung. Es soll im Werke sein, eine Vorstellung an die spanische Regierung zu richten, um dieselbe zu einem ihren Verpflichtungen entsprechenden Ver— fahren aufzufordern. — Die„France“ veröffentlicht einen bereits am 11. Juni 1876 vollständig abgeschlossenen glieder der Conserenz hat der König das Präsi⸗ dium der internationalen Commission während des ersten Jahres übernommen. Sodann wechselt der Vorsitz nach Ländern. In den Executivausschuß wurden gewählt; Dr. Nachtigal, Sir Bartle-Frere und Quatrefages. Admiral Baron de la Roncidre le Noury drückte im Namen der Conferenzmitglie- der dem Könige den Dank aus für die edelmüthige Initiative, welche er ergriffen, sowie für die groß- müthige Gastfreundschaft, deren sich die Mitglieder der Conferenz zu erfreuen hatten. Hierauf wurde die Conferenz geschlossen. Holland. Amsterdam, 13. September. Wir leben hier seit Montag in fortwährendem Aufruhr. Die Untersagung der Kirmeß-Feier für 1876 hat die untersten Volks Schichten in eine Wuth und Aufregung versetzt, daß sie im vollen Sinne des Wortes nicht mehr zu bändigen sind. Die furchtbarsten Drohungen werden von kumul— tuarischen Volks- Massen ausgestoßen, und es ist nur der bedeutenden Macht- Entfaltung der von Infanterie, Cavalerie, ja selbst von der Feld- Artillerie unterstützten Schutterij zu danken, daß nicht größere Excesse zu beklagen sind. Als wäre das wilde Heer losgelassen, so toben Tausende von Ruhe- Störern, der ächte und gefährlichste Janhagel, durch die engen Grachten und auf den öffentlichen Plätzen, und vorgestern Abend war erfahren. Lord Elliot hat den Prolest energisch bei der Pforte unterstützt, welche strenge Instruetionen an die türkischen Commandanten in Serbien erließ, — 15. September. Dr. Zöros, Director des Sanitäts- Dienstes bei der Armee von Podgoritza, haf an den Höchst⸗Commandirenden berichtet, daß unter den jüngst Verwundeten eine große Anzahl sich befand, denen die Montenegriner Nase, Lippen und Ohren abgeschnitten hatten. — 15. Sept. Der„Pol. Corr.“ wird ge⸗ meldet, die Pforte habe den sechs Signatar⸗ Mächten heute schriftlich mitgetheilt, daß sie zum Friedensschlusse bereit sei, und ihre bezüglichen Wünsche in den bereits bekannten fünf Punkten kundgegeben, gleichzeitig aber hinzugefügt, daß sse die Feststellung der Friedens- Bedingungen voll⸗ ständig dem Ermessen der Mächte anheimstelle. — 15. Sept. Der„Agence Havas“ wird über die Mittheilung der Pforte an die sechs Pariser Vertrags Mächte gemeldet: Die Pforte hat heute den Botschaftern der sechs Mächte von der Antwort Kenntniß gegeben, welche sie auf dit idertisch abgefaßte, aber gesondert überreichte, den Waffenstillstand betreffende Note der Botschafter erlaffen hat. Hiernach erklärt es die türkische Regierung für unmöglich, den Waffenstillstand zu bewilligen, äußert aber ihre Bereitwilligkeit, den Präliminar Allianzvertrag für Krieg und Frieden einen Augenblick lang der Widerstand der Menge Frieden auf Grundlage folgender sechs Punkte zwischen Deutschland und Rußland. Die„Indépen- ein solcher, daß die besehlenden Offiziere feuern anzunehmen: Besatzungrecht der Festungen, welche danee“ schreibt hierzu, schon gegen das bloße Pro- ject des von der„France“ als bereits abgeschlossen lassen wollten. Es wurde indeß schließlich nur scharf eingehauen. Die Wohnung des Bürger- bis zum Jahre 1857 eine türkische Garnison, batten; Schleifung der seit 1857 von Serbien veröffentlichten russisch- deutschen Allianz⸗Vertrags meisters ten Tex wurde mehrfach von brüllenden angelegten Festungen; erneute Investitu⸗ des Fürsten werden England und Frankreich einmüthig auf— treten. Die„Agence Havas“ meldet: Der von der„France“ gestern veröffenklichte Vertrag wird in diplomatischen Kreisen für absolut apokryph angesehen. Die„France“ meldet außerdem:„Der Kaiser Alexander bat die Initiative zur Zusammenberuf- die Heerengracht durchzogen, wurden diese Versuche, angegeben; wenn Serbien den Haufen unter dem Absingen des Refrains:„Auf! Auf! Auf! Hängt den Bürgermeister auf!“ mit Zerstörung bedroht. Doch Dank der ergriffenen Maßregeln und organisirten Patrouillen, die alle zehn Minuten, zuweilen bis siebzig Mann hoch, Milan in Constantinopel; Reduction des Effectiv standes der serbischen Armee auf 10,000 Mann und drei Batterien; Erbauung einer Serbien durch- schneidenden Eisenbahn; Forderung einer Kriegs- Entschädigung, eine bestimmte Summe wird nicht Capital⸗Betrag zu. ung eines Congresses ergriffen; er wird bis zum wie der Anschlag, die Gas- Fabrik und die Tele- zahlen außer Stande sei, so solle der jährliche Aeußersten gehen; General Miljutin, der Kriegs Minister, hat Befehl bekommen, sich bereit zn halten“, und fügt noch hinzu:„Da die Pforte die vorgeschlagene Vermittlung verweigerk, hat Fürst Gortschakow auf Befehl des Kaisers die letzten Anstrengungen bei den Mächten gemacht, um einen Congpreß zu Stande zu bringen, welcher der Türkei Waffenstillstand und Frieden auferlegt. Preußen und Italien haben angenommen, Frank- reich hat noch nicht geantwortet. Oesterreich bat noch nicht genügende Antwort gegeben. Kaiser Alexander wird an Fran; Joseph schreiben. Wenn die Anstrengungen zur Herbeiführung eines ge⸗ sicherten Erfolges des Congresses nicht zum Ziele elangen wird Ignatieff erzügli 5. i 1 i. 28 5 8 gelangen, wird Ignatieff unverzüglich Konstan Brief des Königs wird der Reichstag auf den den status quo ante halten. Sobald die Mächte tinopel verlassen. Der Kaiser Alexander wird den Krieg erklären und zugleich ein Manifest an sämmt⸗ liche Mächte erlassen, in welchem er ihnen als seinen einzigen Zweck hinstellt: die Christen zu schützen, ohne irgend welchen Anspruch auf den 1 graphen-Leitung zu zerstören, vereitelt. 15. Sept. Nachdem während des gestrigen Tages vollständige Ruhe geherrscht hatte, erneuerten sich die Unruhen während der Nacht am Königs- plein und einigen anderen Punkten der Stadt. Das Militär schritt am Königsplein ein und trieb die Ruhestörer auseinander, wobei einige Personen durch Soldaten verletzt und auch mehrere verhaftet wurden. Au anderen Stellen wurde die Ordnung von der Polizei wiederhergestellt. Der Bürger- meister hat für einzelne Stadttheile die Schließung der Schanklocale von 8 Uhr Abends an vorge— chrieben. Dänemark. Kopenhagen. Durch offenen 2. October einberufen. Großbritannien. London. In der „Times“ wird eine Zuschrift Gladstone's veröffent— licht, in welcher derselbe sich tadelnd darüber aus- spricht, daß die Politik der Regierung nur aus Tribut erhöht werden. Die Pforte will sich nicht zum Abschluß eines Waffen- Stillstandes verstehen, erklärt sich jedoch zu einer thatsächlichen Einstellung der Feindseligkeiten bereit. Von Wien aus schreibl man dagegen vom 15. September: Der türkische⸗ Botschafter überreichte heute folgende Friedens. Bedingungen im auswärtigen Amte: Die Pforte: forderteneue Huldigung Milan's, Aufhebung der Miliz, Reduction der serbischen Wehr-Kraft, Be- setzung Belgrads und Zahlung einer Contribution, verzichtet dagegen auf die Neu- Investitur Milan's, die Erhöhung des Tributs und den Bau der Eisenbahn Alexinatz-Belgrad. — Blajüglich Montenegro's wird man sich an ihr Urtheil über die Friedens Bedingungen abge⸗ geben haben werden, wird die Pforte in 24 Stunden den Befehl zur Einstellung der Feind⸗ seligkeiten geben. — 16. Sept. Bei einem im Seraskiate ab⸗ Besitz des Bosporus. Alles i i e 5 f 2 . 15 en e gb man Protesten und Remonstrationen bestehe; Europa gehaltenen Bankette sagte der Sultan: Unsere wird nicht eher äußersten Nothfalle. Ausland. Frankreich. Pari 4. S Frankreich. Paris, 14. Sept. Mahon traf heute früh wieder in Paris ein. — 14. Sept. Der„Agence Havas“ zufolge hätte der Minister des Auswärtigen, Herzog v. Decazes, im Belgien. Brüssel, 14. gestern und heute Sept. Congresses wurde Erforschung Central-Afrika entworfen. handeln; er sei der Ansicht, daß die gegenwärtige die„Times“, Europa könne die Besetzung von serbischen Festungen durch die Türken niemals ge— heutigen Ministerrath beruhigende statten, nur die fünfte Friedens-Bedingnng— lage gewonnen. Mittheilungen über die Lage der Dinge im Orient Bau einer Eisenbahn in Serbien— erscheine ersten Vorschlage zu thun, gemacht. In den unter Vorsitz des Königs der Ein Telegramm des Botschafters Sir Elliot be⸗ noch weite Gebiete erschlossen bleiben werden, ist Belgier statigehabten Sitzungen des geographischen stätigt die Verhaftung und demnächstige Aburtheil- kaum zu bezweifeln. annehmbar. Türkei. Constantinopel, 15. Sept. die in Gou- D er den Krieg beginnen als im ,; g 5 N eg beginnen als im müsse jetzt desiniren, was gerecht sei, und danach Absichten sind stets auf den Frieden gerichtet. Doch muß man dieses Ziel durch eine gut organi— Lage das baldige Zusammentreten des Parlaments sirte Armee erreichen.“ Mac erheische.— In Bezug auf die von der türkischen Regierung aufgestellten Friedensbedingungen schreibt Mit den von der Pforte formulirten Friedens — 16. Sept. Die„Wiener Abendpost“ sagk; Bedingungen hat die von den europäischen Mächten eingeleitete Friedensaction die erste conerete Grund- Man hat es offenbar mit einem und daß derselbe nicht schlechthin angenommen wird, daß also dem mäßi⸗ genden und berichtigenden Einflusse der Cabinette Mindestens darf man vorweg ein förmliches Programm zur ung der Hauptführer der Baschl-Bozuks in Folge bemerken, daß die Formulirung der Note eine sehr der noch unbekannten Gebiete von des Berichts der Special-Commissäre über Zu diesem Zwecke wurde Bulgarien verübten Grausamkeiten. unvollständige ist. Allem Ermessen nach werden auch die Bürgschaften, welche die Pforte bezüglich beschlossen, mit internationalen Mitteln wissenschaft- verneur von Adrianopel ist abgesetzt worden, weil der Berbesserung des Looses der christlichen Be- liche und Depot Stationen an den Küsten und im er die allgemeine Bewaffnung der Muselmänner völkerung Innern Afrikas zu errichten Comite, bestehend aus von nationalen Comite's Uusschuß richteten hochherzigen Pläne des Königs der Belgier Ein internationales angeordnet hatte und dieselbe selbst dann noch aufrecht züglich der Durchführung a f erhielt, gewählten Vertretern, wird durch einen Executiv- Der britische General Kemball hat Sir als sie bereits unnöthig geworden war Elliot in den insurgirten Provinzen, also be— der Reformnote vom 30. December zu geben haben wird, eine Stelle, wenn nicht in dem Friedens- Instrumente selbst, so die Verwirklichung der auf die Erforsch- angezeigt, daß die irregulären Truppen zahlreiche doch in den Friedens Verhandlungen einnehmen zvilisation von Eentral- Afrika ge- Plünderungen und Verwüstungen in Serbien be- müssen. gangen haben, gegen die er energisch protestirte;! Rußland. Petersburg. Die von der anbahne Auf einstimmigen Wunsch der Mit- dagegen habe er keinen Fall von Gewallthätigkeit Pariser„France“ verbreitete Nachricht über ein gegen Frauen und Verstümmelung Verwundeter — 0 0 f angebliches Schutz- und Trutz-Bündniß zwischen Rußland und Deutschland wird bier von best'⸗ unterrichteter Seite als müßige Erfindung bezeichnet. Aegypten. Kairo. Der Khedive hat an Göschen seine Ideen in Betreff Gründung einer Bank von Aegypten mitgetheilt. In Aegypten wird in finanzieller Beziehung vor Eintreffen der Delegirten, des englischen und des französischen, nichts geschehen. Aus Stadt und Land. Friedberg. Eine wabre Landplage sind die immer massenhaster vagirenden sogenannten Handwerksburschen. Wir sagen;„sogenannt“, weil unter diesem Titel jetzt alles Gesindel beiteln läuft. Arbensscheue Fabrikarbeiter, ent— lausene Pferdeknechse, seit Monaten und sogar während der Erndte feiernde Taglöhner, ohne und mit Papieren, durchzieben sechtend rudelweise die Gegend, mit ihrem Un— gezieser die Herbergen verunreinigend und, weil deß halb meistens abgewiesen, die Ortspolizeibehörden in der frech— ien Weise um ein Nachtquartier quälend. Und dieses Gesindel erhält auch noch vielerorts in Süddeulschland von den Ortebehörden das aus der alten, guten Zeit stammende und nur für die eigentlichen Handwerksgesellen bestimmte „Geschenk“ und wird wohl dadurch noch mehr berbeige— zogen. Der Häuser und Straßenbettel wird auf dem platten Land mit immer größerer Frechhei: detrieben und wird nachgerade unersräglich.(Hierzu wollen wir bemerken, daß hier in Friedberg das„Stadigeschenk“ nur an sich als solche ausweisende wirkliche Handwerksburschen gegeben wird. Den Privalbeltiel kann man, sich aber möglichst vom Leibe halten, wenn man consequent Nichts gibt. Die Stromer kennen solche Häuser bals und meiden sie.) Gleßen. Zu unserer Geflügel- und Kaninchen-Aus⸗ stellung siud bis jetzt angemeldet: 124 Stämme Hübner, 11 do, Enten, 1 do. Schwanengäuse, 3 do. Truthühner, 132 Paar Tauben und 57 Kanarienvögel, 10 Käfige diverse exotische Vögel und 10 Kaninchen. Was die Letzteren betrifft, so hat sich in unserer Gegend die Zucht nicht besondete rentirt und wird es wohl dei dem ersten Anlauf sein Bewenden haben, zumal die Ausnutzung Felle und Haare Lier nicht besonders verwerthet kann, resp. sich keine Käufer hierfür finden. Darmstadt. Als artistischer Director des herzoglichen Hoftheaters ist Geb. Hofrath Tescher Meldung der„N. H. V.“ mit Wirkung vom 20. d. an hierher berufen worden. Das Interim, welches die ge— sunde Entwickelung unseres Kunstinstituts so lange hemmie, hal somii ein Ende erreicht. Reinheim, 16. Sept. werden Groß Gestern hat sich hier ein enssetzliches Unglück ereignet. Eine an ber Dreschmaschine beschäftigte Frau wurde von dem Werk erfaßt und furch! bar verstümmelt. Die Un lücksiche ist bereus verschieden. Alzey, 13. Gestern hat das Maschinengeschäft von Ingenieur Probst in Monsheim unseren Ausstellungs— palast angekauft. Nach Schluß der Ausstellung wird der von Hofmeister en worfene monumentale Bau abgebrochen Sept. auf 0 01 gen lach M 81 1 2*. 1. 1 1 N und auf Essenbahnw) 1 Monsbeim lrausporlirt, pefleißigen und resultirt aus beiden Momenten eine äußerst um daselbst in der Nähe Zahnhofes wieder aufgebaut zu werden zum Zwecke einer permanenten Ausstellung land- wirihschaftlicher Maschinen. Allerlei. Malta. in Sicilien statigefunden. Er nach bältnisse beruhte, sondern bloß eine Ueberraschung war, bis M. N Ruhe zurück, um so mehr, als durch die Folgen des letzten 1 0 über ein größeres Entgegenkommen der Pforte bezüglich 15. milderer Friedensbedingungen für Serbien einliesen, riesen Ein befliger Erdstoß hat nach einem Tele- f gramm der„Times“ aus Malta am Morgen des 13. Sept. w dauerte 30 Secunden und so * verbreitete in Messina großen Schrecken; glücklicher Weise gingen keine Menschenleben verloren und wurde den Ge— bäuden kein Schaden zugefügt, wie es in Reggio geschah. New⸗Pork, 16. Sept. Das gelbe Fieber hat in Savannah an Hestigkeit zugenommen; gestern allein flarben 27 Personen. Handel und Verkehr Grünbecg, 16. Sept. Die Preise auf unserem heutigen Fruchtmarkte betragen: Waizen 12 M. 18. Pf.; Korn 10 M. 90 Pf.; Gerste 8. M. 80 Pf.; Hafer 7 M. 97 Pf.; Molter— M.— Pf.; Ecbsen 10 M. 5 Pf.; Linsen— M.— Pf.; Samen 16 M. 38 Pf.; Kartoffeln — M.— Pf. Vie Preise verstehen sich sämmtlich per 50 Kilo= 100 Pfund. Frankfurt, 15. Sept. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 40., Nr. 2 M. 36., Ni. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Ni. 5 M. 22. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 26. do. II.(Berliner Marke) M. 21., Weizen, hiesiger M., 24.50, fremdet je nach Qualität M. 18—22., Korn M. 17.75 bis 18., Gerste M. 17.50—19., Hafer, M. 16.25— 17. Kohlsamen M. 36. Br., Erbien M. 21—24., Wicken M. 21—23., Linsen M. 21—30., Rüböl M. 77. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht n e Frankfurt, 16. Sept. Der heutige Heu- und Stroh⸗ markt war gut befahren. Heu kostete per Centner je nach Qualisät M. 4.50— 5.50, Strob per Centner M. 4.50—8. Butter 1. Qual. im Großhandel das Pfund M. 1.25. 2. Qual. M. 1.18 im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.36 2. Qual. M. 1.30, Eier das Hundert M. 5. Mainz, 16. Sept. Productenmarkt. Waizen per Nov. 20.70, Roggen per Nov. 15.40, per März 16.15, Hafer per Nov. 16.—, per März 16.50, Nüböl per Oct. 37.15. Marburg, 16. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.20— 1.30. Eier pr. Stück 6 Pf. Käse per Stück 20 Pf. Tauben das Paar 45-50 Pf. Hähnchen per Stück 50-60 Pf. 1.—. Hühner per Stück 70—90 Pf. Enten per Stück Mk. 130—40. Hasen per Stück M. 2.50—4 00, Kartoffel 2 Liter 20 Pf. und per Korb M. 1.60 70. D. Frankfurt a. M., 16. Sept.(Börsenwoche vom 80* 8 55 5* 2 der g. vis 15. September.) Die Hausse, welche auf der Basis der günstigen Auffassung der Semestralbilanz der Credit— anstalt sich entwickelt hatte, konnte nur von kurzer Dauer sein, da sie nicht auf einer Klärung der allgemeinen Ver— acteur weil bei welcher die Contremine den unfteiwilligen Haupt spielte. Die Beurtheilung der Bilanz war günstig, ste nicht ganz so schlimm ausfiel, als man erwartet hatte; nachdem aber eine nüchternere Kritik der Specialziffern Platz griff schöpft und die Börse verfiel wieder in ihre apathische gewaltsamen Ausschwungs die Baissepartei bedeutend ge schwächt und nicht mebr im Stande ist, die Politik energisch auszunützen. Audererseits gibt aber auch die Unsicherheit und Unbestimmiheit der politischen Lage den Haussiers Veranlassung, sich großer Vorsicht und Zusückhaltung zu lustlose Haltung. Erst seit Mittwoch hat sich die Tendenz wieder mehr und mehr gebessert. Die Nachrichten, welche eine freundlichere Stimmung hervor. Ferner war es be— ders die Festigkeit des Berliner Platzes, die der Eui⸗ icklung der Course nach Oben zu Gute kam. Dieselbe l baupfsächlich durch Executionskäufe für eine Hahne per Stück 70 Pf. hafte sich die Wirkungskraft der Bilanz er⸗ stark à la Balsse engagirte Berliner Firma veranlaßt sein. Die gestrige Medioliquidation verlief bei sehr flüssigem Geld⸗ stand ohne Schwierigkeiten. Cleditaclien waren in Prolon⸗ gation schließlich offerirter, Staalsbahnactien gesuchter. An heutiger Börse verkehrte man auf Realisation in matterer Haltung, befestigte sich jedoch wieder auf höhere Wiener Nolirungen, welche auf Waffenstillstandsgerüchte zurück- geführt wurden. Das Geschäft war heute wegen der be⸗ vorstehenden israelitischen Feiertage außerordentlich ssill. Die Hauptspeculationspapiere folgten während der Woche dem allgemeinen Gange der Tendenz; Staatsbahnactien lagen auf ihre ungünstigen Wocheneinnahmen vocübergehend malt. Ctedisactien, am letzten Samstag 122½, wichen bis Dienstag auf 121, stiegen bis gestern auf 124¾ und blieben heute 124⅝, Staatsbabnactien setzten mit 238 ½ ein, verflauten auf 235½ boben sich gestern bis 2387/ und schließen heute 237½. Lombarden gingen zwischen 63½—63 und 64 um. Oesterr. Bahnen weisen unter dem Einfluß der politischen Verstimmung und der geringen Aussichten auf eine Besserung der Eisenbahnverhältnisse, namentlich in Betreff der Goldzablung der Zinsen, fast durchweg nur Coursherabsetzungen von ½—2½ fl. auf. Eine Ausnahnie machen Galizier, welche bevorzugt waren und 1 fl. gewannen. Deutsche Bahnen gaben ebenfalls größtentbeils im Course nach. Rheinische Stamm ver⸗ loren 1%, Hessische Ludwigsbabn 50, Cöln-Mindener blieben sest. Bankactien büßten diese Woche in der Mehr- zahl ihre seitherige Festigkeit ein und stellten sich mehr oder weniger niedriger. Als um Bruchtheile höher sind Deutsche Effectenbank, Continental, Schlessische Vereins⸗ bank, Frankfurter Wechslerbank, Württ. Notenbank und Vereinsbank, Leipziger Vereinsbank und Süddeuische Bank zu erwähnen. Deutsche Handelsgesellschaft und Dresdener profitirien Kleinigkeilen gegen die Vorwoche. Deulsche Staatefonds zogen als Werthe unzweiselbaster Solidität wieder gute Käufer an und wurden theilweise zu anziehen⸗ den Coursen umgeletzt. Von ausländischen Fonds waren Oasterg. Renten etwas besser, hingegen Ungar. Schatzbons und Ostbahnanleihe, Italienische Renten und Russische Fonds nachgebend. Belgische Obligationen und Italienische Tabaksobligationen, 4½j/(Schweden und Spanier höher. Amerikaner beliebt und meist besser. Deulsche Prioritäsen waren theilweise matter. Anlehensloose zeigten sich durch⸗ weg offerirter und gaben im Course nach. Ungarische büßten M. 1.40., 1864er M. 13.60. ein. Für zösterr. Prioritäten hat die Nachfrage wieder fast ganz nachgelassen und weisen dieselben überwiegend Coursherabsetzungen auf. Höher schlossen nut: Franz Josef, 5% Lombardische, Staats⸗ bahn⸗Ergänzungsnetz und Elisabetb von 1862. 5% und 30% Staatsbahn und 3% Lombardische fest. Pfandbriefe unverändert. 1873er Oesterr. Goldcommungl ½% billiger. Von fremden Wechseln Paris und London anziehend, Amsterdam und Schweiz schwächer, Wien fest. ö Auszug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. ö Geboren: 15. Sept. Dem Kaufmann Karl Theodor Kranz ein ö Sohn. Gestorben: 12. Debt. Ein todtgeborenes Söhnchen des Taglöhners ö Johannes Bräuning. Katharina Nieß, geb. Pestel, Wittwe des 7 Oberlieutenants Wilhelm Christoph Nieß, 71 Jahre alt. 5 Philipp Friedrich Jean Heinrich Flaschenträger, Söhnchen des Kaufmanns Johann Heinrich Flaschenträger, 8 Monate alt. Obst-Versteigerung zu Friedberg. 2916 Donnerstag den 21. September l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll sämmtliches, der Stadt Friedberg gehörendes Obst aus der Stadtgemafkung, worunter sich vorzügliches Tafelobst befindet, in passenden Abtheilungen an Ort und Stelle an den Meistbietenden versteigert werden. Der Anfang ist am viereckten Weiher(Vorstadt). Friedberg am 5. September 1876 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Dio ue iq r. Aepfel⸗Versteigerung. 3009 Freitag den 22. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen die der hiesigen Gemeinde zustehenden Aepfel, eirea 300— 350 Malter, in und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden. Schwalheim den 14. September Großherzogliche Bürgermeisterel Schwalheim, Hen sel. Bekanntmachung. Die 1876. 3045 Abführung der am 1. September fälligen, anher schuldigen Holzgelder bringen wir hiermit in Erinnerung 4 Schloß Ilbenstadt den 18. Sept. 1876. Gräflich Alt⸗Leiningen-Westerburgische Rentkasse. nge für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich. 0 0 Abtheilungen an Ort .* 0 gr Versteigerung und Submission. 3061 werden dahier zur alsbaldigen Lieferung öffentlich ver— steigert: 200 Centner Kartoffeln und 8 6 Zwiebeln. Sodann werden Donnerstag den 5. Oetober e., Vor⸗ mittags 10½½ Uhr, für 1877 zur Lieferung im Sub⸗ missionswege vergeben: 1) eirea 45 Centner weiße Bohnen, 45 8 Erbsen, 35 1 Linsen, 50 5 Salz(Nauheimer) 50 Heetoliter Petroleum, Rüböl, 9 Thran, 3 Centner geschälte Gerste 8 0 Nudeln, 10 7 Reis und 140 7 gedoͤrrte Zwetschen. Die unter pos. 1. 2. 3. 4 und 5 aufgeführten Gegen— stände werden einzeln, diejenigen unter 6 und 7 und „ unter 8 bis 11 aber zusammen vergeben. 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr Nachmittags 1 2* 1 1 2 1 auf dem Büreau der unterzeichneten Direction einzusehen 1876 und müssen die Submisstonen bis zum 5. n. Mts., Vor⸗ Bevingungen und Proben sind täglich von 8 bis mittags 10 Uhr, in den vor diesem Büreau aufgehängten Submisstonskasten verschlossen eingelegt werden. eee— Socken, sowie tr ümpft nutten& Unterhosen Marienschloß den 15. September 1876. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direection. S ff‚ Wollene Hemden, K. Friedrich. Mittwoch den 27. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, äußerst billig bei Versteigerungs- Anzeige. 3063 Freitag den 22. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Behausung der A. Oberländers Erben nachgenannte Gegenstände, als: 2 Pferde, 2 Kühe, 1 großer und 1 kleiner Oeconomie⸗ wagen, 1 neue Chaise, 1 neuer Vorderwagen, 2 Paar Erndteleitern und sonstige Gegenstände nochmals an den Meistbietenden versteigert werden. Bei entsprechenden Geboten erfolgt der sofortige Zu— schlag Friedberg den 18. September 1876. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. ö e. Bekanntmachung. 3064 Montag den 25. September d. J., 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause das städtischen Aepfel in der Feldgemarkung, sowi derselben in die Stadt oͤffentlich an den Wen den versteigert werden. Friedberg den 18. September 1876 ö Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fo u da x: Aepfel⸗Versteigerung. 3048 Freitag den 22. September l. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen die der hiesigen Gemeinde zu⸗ stehenden Aepfel, eirea 80 Malter, an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Chaussee am ehemaligen Windhof. Pohl-Göns den 16. September 1876 Großherzogliche Bürgermeisterei Pohl Goͤns. Sch ö pff. Vormittags Abmachen der Fahren igstfordern⸗ Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorräthig: 00 Die im Großherzogthum Hessen dermalen gültige Jagd- strafgesetzgebung. Nach amtlichen Quellen zusammengestellt von A. Haller, Staatsanwaltsubstitut in Michelstadt. Preis: Mark 1. 25 Pf. Ossenheimer Wäldchen. 3052 Nächsten Sonntag als am 24. d. M. findet zum Schlusse der Tanzbelustigungen für dieses Jahr dahier Harmonie- und Tanzmusik statt. Freundlichst ladet ein G. F. Korndörfer. Täglich frische Bierhefe, 2976 per Schoppen 40 Pfennig, bei Henn& Jamin, Brauerei„Zur Reichskrone“. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberfösterei Lich. 3042 Dienstag den 26. September soll im Distrikt Meilbach nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Buchen⸗ 65 16 38 64 Nadelholz⸗ 6 20 157 352 257 Fichtenstämme von 15— 41 Centimeter Durch- messer und 8—20 Meter Länge, mit 118½ Kubik⸗ meter Inhalt und 174 Fichtenslangen mit 27¾ Kubikmeter Inhalt. Die Zusammenkunft findet Morgens 9 Uhr auf der Hattenröder Straße, 1 Stunde von hier, statt; jedoch kommt das Bauholz erst nach 10 Uhr zum Verkaufe. Lich den 16. September 1876. Wimmenauer, Forstrath. Aepfel⸗Versteigerung. 3041 Donnerstag den 21. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen die der Gemeinde Kloppenheim zustehenden Aepfel. circa 30 Malter, an Ort und Stelle öffentlich meist— bietend versteigert werden. Kloppenheim den 15. September 1876. Großherzogliche Bürge: meisterei Kloppenheim. Kliem. Aepfel- Versteigerung. 3039 Donnerstag den 21. d. M., Nachmittags 1 Uhr, sollen die Gemeinde-Aepfel, eirea 50 Malter, versteigert werden. Weckesheim am 24. September 1876. Großherzogliche Bürgermeisteret Weckesheim. Gil er⸗ Aepfel⸗Versteigerung. 3044 Donnerstag den 21. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr anfangend, sollen die der hiesigen Gemeinde zustehenden Aepfel öffentlich meistbietend in Abtheilungen versteigert werden. Wölfersheim am 15. September 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Wölfersheim. yer Eine Scheuer von 44 Fuß Länge, 32 Fuß Tiefe, gut von Eichenholz, der Gemeinde Dorn-Assenheim gehörend, soll Montag den 25. d. M., Mittags 12 Uhr, an den Meistbietenden auf den Abbruch versteigert werden. Dorn⸗Assenheim den 17. September 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorn-Assenheim. 3056 Rack. Aepfel-⸗Versteigerung. 3057 Freitag den 22. September d. J. Vormittags 9 Uhr, sollen die hiesigen gemeinheitlichen Aepfel, eireca 200 Malter, in Abtheilungen an Ort und Stelle öffent— lich versteigert werden. Nieder⸗Wöllstadt den 16. Sept. 1876 Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Wöllstadt. Bf f. Aepfel⸗Versteigerung. 3058 Montag den 25. September 1876, des Morgens 10 Uhr anfangend, sollen die der Gemeinde gehörigen Aepfel abtheilungsweise auf Ort und Stelle versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Waasen. Nieder-⸗Weisel den 6. September 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Weisel. * 8 ie 2 Koch- und 1 Säuleuosen 3040 hat billig zu verkaufen Heinr. Gerster, Hofmaurermeister. Versteigerung eines Faselochsen. 3059 Donnerstag den 21. d. M., Mittags 12 Uhr, soll auf dem Büreau des Unterzeichneten ein Faselochse, der Gemeinde gehörig, zum Dienst untauglich, öffentlich meist⸗ bietend versteigert werden. Rockenberg den 17. September 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Rockenberg. Krämer. Aepfel-Versteigetung. 3060 Donnerstag den 21. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen die der Gemeinde Rockenberg gehörigen Aepfel, circa 200 Malter, an Ort und Stelle öffentlich meist— bietend versteigert werden. Rockenberg den 17. September 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Rockenberg. Nr me r. Einen Schreinergesellen 2993 auf dauernde Beschäftigung sucht Steinfurth. Peter Bechtold. 3002 Zwei Realschüler, womöglich Brüder, können Logis und Kost, sowie Beihülfe in den Schularbeiten erhalten. Sorgsame Beaufsichtigung wird zugesichert. Wo? sagt die Exved. d. Anz. Für Restauraut und Familie! Der nach den neuesten medicinischen Lehren über diütetische Gesundheitspflege bereitete, vielfach preisgekrönte und durch seinen enormen Absatz berühmte ärztliche Magenbitter gen. Lestomac von Dr. med. Schrömbgens, prakt. Arzt in Kaldenkirchen, wird von den bedeutendsten Professoren der Medicin und Chemie der größten deutschen Universttäten als ange⸗ nehmer und gesunder Liqueur empfohlen. Zu haben in Friedberg bei Herrn W. Bernbeck, in Nauheim bei Philipp J. Weiß. 2783 Flaschen. 3037 Ich unterhalte von heute an Lager von Weinflaschen und Bierflaschen. Wilhelm Fertsch. Geschäfts-Empfehlung. 3043 Den geehrten Einwohnern Bad⸗Nauheims, sowie der Umgegend die ergebene Anzeige, daß ich mich als Schneider dahier etablirt habe und werde ich alle in mein Fach einschlagenden Arbeiten prompt und pünktlich anfertigen. Bad⸗ Nauheim. C. Spillner, Hauptstraße Nr. 91. 0 Eine Kuh, welche für den Besitzer unbrauchbach geworden ist, wird Mittwoch den 20. September, Nachmittags 2 Uhr, in der Wirthschaft des Thomas Klein in Ilbenstadt öffentlich meistbietend versteigert. 3047 Butterpulver 1643 verkürzt die Zeit des Butterus, macht die Butter fester und schmackhafter und verhindert das Ranzigwerden derselben. Ein Paquet, ausreichend für 500 Liter Milch, à 50 Pf. zu haben bei J. A. Windeeker, Hoflieferant in Friedberg. Ph. J. Weiss in Nauheim, 3065 bei Fr. Weihl, 95 1 5 1„Zum Gambrinus.“ Die Wormser Akademie für Landwirthe, Bierbrauer& Müller 1860 gegründet, zur Ausbildung von Gutsverwaltern Braumeistern und Obermüllern bestimmt, beginnt das Wintersemester gm 1. November— Programm und Auß⸗ kunft durch Die Direction 3054 Dr. Schneider, 3050 Da es mir nicht möglich war, von allen gulch Freunden und Bekannten persönlich Abschied zu nehmen, so sage ich ihnen hierdurch noch ein herzliches Lebewohl. e Johs. Steinhäußer. Hartglas. Cylinder, Wassergläser bei Wilhelm Fertsch. 3035 3053 Ein kleines Logis für eine stille Famllie ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Näheres bei der Exped. d. And. de. Eine freundliche Wohnung ist zu vermiethen und vom 1. Oetober ab zu beziehen. 3049 Joh. Zimmermann, Weißbindermeister. Ein Ueberzieher 3065 ist am vergangenen Sonntag im Hötel Trapf vertauscht worden und bittet man sich des Umtausches wegen an genanntes Hötel zu wenden. Versteigerungs-Anzeige. 3 62 Mittwoch den 20. d. M., Vormittags Uhr, sol der Nachlaß des G. Martin Billasch dahier, bestehend in Haus- und Küchengeräthschaften. Möbeln, Betiwerl, Weißzeug, Herrenkleidern u. s. w. zur Versteigerung. kommen. Gleichzeitig sollen mehrere Bäume Aepfel, ungefähr 4—5 Malter, mitverkauft werden. Fauerbach b. Fr. den 18. September 1876. Die Erben. CCC T Todes Anzeige. 3046 Allen Verwandten und Bekannten machen wir die traurige Mittheilung, daß heute Samstag Nacht unser theurer, unvergeßlicher Gatte und Vater, Fritz Ritzel, verschieden ist. Die Beerdigung findet Dienstag Mittag 1 Uhr in Heppenheim statt. Die trauernde hinterbliebene Familie Ritzel. Friedberg den 17. September 1876. 3051 Freunden und Bekannten hiermit die traurige Anzeige, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, unser liebes Söhnchen Heinrich im Alter von acht Monaten nach viertägigem Kranksein Freitag Abend halb sieben Uhr zu sich zu rufen. Zugleich sagen wir allen Denen, welche uns bei der Krank— heit und Beerdigung so liebevoll zur Seite standen, unsern innigsten Dank. Die trauernden Eltern: H. Flaschenträger, E. Flaschenträger, geb. Hatteroth. Friedberg den 18. September 1876 Todesanzeige&— 2. Todes⸗Anzeige. 3055 Freunden und Bekannten hiermit die schmerz— liche Anzeige, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, heute unsere heißgeliebte Tochter, Auguste Marie Elise, nach kurzem Krankenlager in einem Alter von 26 Jahren in ein besseres Leben abzurufen. Niederursel, 16. September 1876. Georg Muth, 1 Marte Muth,(aus Belenhein. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Pil sener Gier —— — 1 2 1 * gelt!