N„ Famstag den 19. August. M. 98. 1 Oberhessischer Anzeiger. 005 schine Die Petitzeile 5 5 91: f Erscheint jeden wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. ö EI. Amtlicher Theil. 8 Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publiciren: medi Nr. 39. sub 3. Bekanntmachung, den Uebergang der Oberhessischen Eisenbahnen an den Staat betreffend.— Nr. 40. sub 1. Bekanntmachung, die Bestimmung über die Führung des Musterregisters nach dem Reichsgesetz über das Urheberrecht an Mustern und Modellen vom 11. Januar laufenden Jahres belreffend. Friedberg den 17. August 1876. Großherzogliches Kteisamt Friedberg. 570 W e e. 10 a 102 Agen. — Bekanntmachung, tall u Filer betreffend die Revision der Rechnungen der Kreiskassen Friedberg und Vilbel für 1874. . 1 a Nach Vorschrift des Art. 43 letzter Absatz der Kreisordnung bringen wir das Resultat der revidirten und definitiv von Großberzoglicher 1114 Ober-Rechnungskamer abgeschlossenen rubricirten Rechnungen hiermit zur öffentlichen Kenntniß mit dem Bemerken, daß sich eine Veränderung gegen den 1 Abschluß der Kreiskassenrechner nicht ergeben hat: f dirt 14 4 0 7 r S A. Friedberg. B. Vilbel. S 5 A. Friedberg.“ B. Vilbel. 85 1 ü 5. II. Aus be. 2 Cin na 0 1 0 Betrag Be trag 1 9 a Betrag Betrag Err nent rollte 8 05 0 kr. 15 ke. fl. kr. nentgeltlich e e de e ann n. 1.] Beiträge der Gemeinden und Gemarkungen 11,464— 55 enn 446 15 89 30 rm 2. Far efenseune ns 112——, 2566 47 639 4 * ee e e e 8 10 440 23. Diäten und Gebühren. 429 36 94 30 f Dr. 1 CCC 79 31 24 51½¼ 24.] Botenlobn und Verkündigungskosten... 41 59— 13 „ 5 Stiftungen, Schenkungen, Vermächtnisse.. 16110—— 235.] Bureaugegenstände und Gerälhschaften... 291 619—— sendemie für o 213 58¼ 226 17 26. Kreisunterssüt zungen 36 27 ½ 219 40 .* 9.] Beihülfe von Angehörigen der Reserve u. Landwehr—— 239 ä 48 31. Für Leistungen des Landarmenverbandes.. 284 7½—— 1077 60 Müllel 10.] Zurückerstattete Kreisunterstützungen. f— 5 106 10 32.] Beitrag zur Mathildenstiftunng. 2100——— * 3 18. Zurückempfangene Kapital ien 3429 19.„„. 4% 4 0. 0 8 aweing 1. Auestänbe aus vorhergehenden Jahren 516 10 112— nn onen 1* 72 1 20.] Kassenvorrath aus vorhergehenden Jahren. 2480 28 ¼ J 1241[38 34. Für die Kreisfourage⸗Anstalt. 19 40—— 2 1 Summe der Einnahme: 18 464 39 2507 40½½ 35.] Für Zwecke der Vogt'schen Stiftung.. 105 17½—— 1 1 37, Ausgeliehene Kapitalin. 3141 40— — 9 eee,— 600— Dr. senneice e 0 Summe der Ausgabe: 10,463 875 1842 57 „ ga 10 Nr. 20,50 A. Friedberg. B. Vilbel. 1 A b 0 ch lu f. Betrag Betrag fl. 120 1 Die Einnahme bez gag g 18 464 39 2507 40½ 0 +, 10.468 8½% 1842 52 Ne⸗Mattkl⸗ n 9 eee 9001 30% 554 737% . 1 4 Und dieser besteht: In liquidirten Ausständen.. 1108 43 120 12 tl Vindernage“ In Vorlagen C 5679 12 13 44 1 1 A page Wart // 1213 35½½ 530 471 1 uin, 800 30% 664 43¼ 155 Oder in Reichsmark 13716 86 J 1139 52 — Friedberg den 16. August 1876. Der Kreisausschuß des Kreises Friedberg. 2 06 der. ile Ill Tur a pop, Vorsitzender aschen Betreffend: Lehrplan für den evangelischen Religionsunterricht. Friedberg den 11. August 1876. 1 Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg 8. Tric an sämmtliche Schulvorstände in den evangelischen Gemeinden unseres Kreises. „ bstynt Wir theilen Ihnen folgendes Ausschreiben Großh. Ministeriums des Innern, Abtheilung für Schulangelegenheiten, vom 29. Juni 1876,„ Int 1 zu Nr. 9247 zur Kenntnsßnahme mit. Trapp. 7 1. 1 * 0 Darmstadt am 29. Juni 1876. Hus 2 2 2 f 1 0 11* 1 9 1 1. 8 Das Großherzogliche Ministerium des Innern, Abtheilung für Schulangelegenheiten, an die Großherzoglichen Kreisschulcommissionen. ol 1 In unserem Aus schreiben vom 12. Juli 1875 zu Nr. M. d. J. S. 10906, betreffend:„Lehrplan für den evangelischen Religionsunterricht“ U gaben wir Ihnen mitgetheilt, daß das Großherzogliche Ober-Consistorium unter Zustimmung Großberzoglichen Ministeriums des Innern für einklassige Schulen die biblische Geschichte aus dem Calwer Verlag, für mehrklassige oder wenig zahlreiche einklassige Schulen die bibliche Geschichte von Hübner un e der dort bezeichneten Ausgabe bestimmt habe 2 51 82 Auf Wunsch Großherzoglichen Ober, Consistoriums ist diese Bestimmung in der Weise abgeändert worden, daß es keinem Anstande unterliegt, wenn auf Antrag der Schulvorstände auch für zahlreichere einklassige Schulen statt der biblischen Geschichte aus dem Calwer Verlag die von Hübner, in der einfachen Bearbeitung obne Erklärung 1c.(Schwelm und Büdingen), eingeführt und somit die Wahl zwischen beiden Lehrbüchern usteine gelassen wird. Sie wollen hiernach die Schulvorstände Ihrer Kreise entsprechend bedeuten. r Fuhr. a Bel —— 20 Betreffend: ee der Kinder von im Großherzogthum wohnenden Angehörigen anderer deutschen Friedberg den 11. August 1876. 2 1 Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises. . Indem wir Ihnen nachstehendes Ausschreiben Großherzogl. Ministeriums des Innern, Abtheilung für Schulangelegenheiten, vom 24. Juni „„ ieses Jahres, zu Nr. 8837, mittheilen, empfehlen wir Ihnen, dasselbe insbesondere auch bezüglich der Fortbildungsschule in Anwendung zu bringen. N 3 0 7 zug 9 ien vorstandes gemeinschaftlich erfolgt. Abschrift. Knorr. Ministerial⸗ Erklärung. Nachdem zwischen der Großherzoglich Hessischen und der Königlich Preußischen Staatsregie daß die dem Großherzogthum Hessen angehörenden Kinder, welche sich im Königreich Preußen aufhalten, und die dem Königreich Preußen angehörenden Kinder, welche sich im Großherzogthum Hessen aufhalten, nach Maßgabe der im Lande des Aufenthalts bestehenden Gesetze wie Inländer zum Besuche der Schule herangezogen werden sollen, daß diese Nöthigung zum Besuche der Schule sich nicht nur auf die eigentliche Elementarschule, sondern, wo daneben eine sogenannte Sonntags- oder Fortbildungsschule mit obligatorischem Character besteht, auch auf diese sich erstrecke, daß jedoch Kinder, welche sich durch ein Zeugniß der zuständigen beimischen Schulbehörde darüber ausweisen, daß sie der Schul— pflicht, wie sie nach der Gesetzgebung ihrer Heimath normirt ist, vollständig Genüge geleistet haben, vom Darmstadt am 24. Juni 1876. Das Großherzogliche Ministerium des Innern, Abtheilung für Schulanlegenheiten, an die Großherzoglichen Kreisschulcommissionen. Wir theilen Ihnen nachstehend den Wortlaut einer zwischen der Großherzeglichen und der Königlich Preußischen Staatsregierung getroffenen Vereinbarung mit und bemerken dabei, daß die Zeugnisse über die Erfüllung der Schulpflicht diesseits von dem Vorsitzenden des Schulvorstandes aus- zustellen sind, während in Preußen die Auestellung dieser Zeugnisse durch den Lehrer und den Localschulinspector oder den Vorsitzenden des Schul- Sie wollen hiernach sich bemessen und die Schul vorstände Ihrer Kreise geeignet bedeuten. Fuhr. rung eine Verabredung dahin getroffen worden ist, ferneren Schulbesuche zu entbinden seien, auch wenn das am Orte ihres Aufenthalts geltende Gesetz eine größere Ausdehnung des obligatorischen Unterrichts vorschreibt,— so ist zu Urkund dessen die gegenwärtige Erklärung ausgefertigt worden, um gegen eine entsprechende Erklärung des Königlich Preußischen Ministers der Auswärtigen Angelegenheiten ausgetauscht zu Darmstadt den 2. November 1875. werden. Großberzogliches Hessisches Gesammt-Ministerium. (L. Beireffend: Die Feier des 2. September in den öffentlichen Schulen des Großherzogthums. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommisston Friedberg an Mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern sind wir von der obersten Sch zu Nr. 11,256, beauftragt worden, begehen, wobei nicht ausgeschlossen ist, sich verbindet. daß diese des letzten Krieges, dur ge, f n ee Friedberg den 16. August 1876. sämmtliche Schulvorstände des Kreises. ulbehörde durch Verfügung vom 8, dieses Monats, auch in den Volksschulen in diesem Jahre wieder am 2. September eine Schulfeier in ähnlicher Weise, wie seither, nach Maßgabe des Ausschreibens der vormaligen Großherzoglichen Oberstudien-Direction vom 26. Sie wollen darum Ihre Lehrer anweisen, dieses Nationalfest unter durch geschichtliche Erzählungen oder Vorträge über den Anlaß und Verlauf von Gedenkbüchlein(wozu sich z. B. die bei Radke in Essen erschienenen: Franzosenkrieg, Deutsches Volksltederbuch ꝛc., 4 15—20 Pfennig, eignen) und, wenn thunlich, durch gemeinsame August 1872, anzuordnen. Aussetzung des gewöhnlichen Unterrichts in würdiger Weise, insbesondere ch Gesang vaterländischer Lieder, durch Vertheilung Sedanbüchlein, Friedrich Wilhelm, Kronprinz des Deutschen Reichs, der Ausflüge und Spiele im Freien ꝛc. zu Schulfeier mit einer etwa stattfindenden kirchlichen Feier und anderen Festlichkeiten in passender Weise 1 B. d. K.: Klietsch, Kreis ⸗Assessor. Deutsches Reich. Darmstadt. einzelnen Staaten für dienstliche Sendungen der raths Jvantscho Effendi begeben sich heute nach Kolb. — 16. August. Der Vorstand des Preß— dem wir uns gedrungen fühlen, in diesem Blatte einen Welche Porto- Beträge 01 Büreaus Blaco⸗Bey und das Mitglied des Staats- ebrenden Nachruf zu widmen. Der Dahingeschiedene war der an der hiesigen evangelischen Schule angestellte Lehrer Alt und Jung aus unserem Orte begleitele seinen Behörden an die Reichs- Post- Verwaltung zu Bulgarien, um neuerdings eine Untersuchung der Sarg und zahlreiche Freunde aus Nah und Fern galten entrichten sind, mag daraus erhellen, daß diese Ausgabe für Hessen nach amtlicher Aufstellung auf 122,000 Mk. veranschlagt ist. Hievon ent- fallen auf Oberhessen und Rheinhessen rund je 27,000 Mk., auf Starkenburg wegen der größeren Anzahl der Local- Behörden 33,000 Mk., wozu dann noch der Bedarf für die Central-Behörden in Darmstadt mit 35,000 Mk. kommt. — Am 14. Aug. wurde der Oberrechnungs⸗ secretär Lorbacher zum Oberrechnungsrath ernannt. — Der aus Beiträgen der Feuer⸗Versicherungs⸗ Gesellschaften gebildete Fonds für öffentliche und ö ö ing S 5 76 emeinnützige Zwecke hat nach Maßgabe neuerer Falle ist selbstredend der Sturz Ristic' eine be- wofür der Berein 1 8 f 9 619 3 0 59 siegelte Sache, während er sonst noch eine Frage Dank und seine Segenswünsche auch über das Grab hin— amtlicher Feststellung jetzt die Höhe von 364,850 M. erreicht, wovon jährlich nahezu 13,500 Mk. ent⸗ fallen. Die Disposition über diesen Fonds steht dem Ministerium des Innern zu. Kissingen, 17. Aug. Die Kroprinzessin des deutschen Neiches und die Prinzessin Aliee von Hessen mit Gefolge sind im strengsten Incognito heute Mittag zum Kurgebrauche hier eingetroffen und im Hötel„Kaiser“ abgestiegen. Ausland. Frankreich. Paris. An Stelle Cisseh's, welcher seine Entlassung genommen hat, ist General Bathaut zum Kriegsminister ernannt. — Am 20. August soll, wie man erzählt, in Arenenberg ein kleiner Congreß bonapartistischer Senatoren und Abgeordneten stattfinden. Großbritannien. London, 15. August. Das Parlament ist heute Nachmittag durch eine Botschaft der Königin geschlossen worden. — Die diplomatischen Vertreter Englands in Belgrad nnd Konstantinopel sollen angewiesen sein, der serbischen und der türkischen Regierung ein- tretenden Falles mitzutheilen, England stelle bei einer Mediation seine guten Dienste zur Verfügung. In Konstantinopel sei außerdem geltend gemacht worden, England müsse sich gegen eine etwaige Thron⸗Entsetzung des Fürsten Milan erklären. Türkei. Konstantinopel, 15. Aug. Der reorganisirte Staatsrath wurde in die vier Sectionen für Verwaltung, Justiz, öffentliche Arbeiten und Reformen eingetheilt.— Admiral Drummond ist von der Flotten⸗ Station in der Besika⸗Bai hier eingetroffen und hat die Gemahlin des briuschen Botschasters in Therapia besucht. dortigen Verhältuisse vorzunehmen. Serbien. Belgrad, 14. Aug. Gerade so widersprechend wie die Nachrichten vom Kriegs schauplatz, sind auch die Nachrichten über Krieg und Frieden und die Fortdauer des Cabinets Ristic's. Heute heißt es: Fürst Milan hat in Belgrad die Einberufung des von der Skupschtina eingesetzten ständigen Siebzehner-Ausschusses ange— ordnet. Derselbe soll entscheiden: ob die große Skupschtina einzuberufen sei, ob ohne Weiteres der Krieg fortgesetzt werde, oder ob man die sich an seinem Grabe versammelt. Allen Denen, die ihn kannten, galt er als das Muster eines biederen beutschen Lehrers. In den 39 Jahren, welche er als Lehrer an der hiesigen Schule wirkle, entfaltete er nicht blos in seinem Berufe die größie Thätigkeit, sondern er war auch Allen, ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses, ein treuer Racbgeber und bereitwilliger Helfer. Deßhalb stand er geachtet und geliebt in unserer Mitte, und es wird von Allen in der Gemeinde Holzhausen unvergessen bleiben, was er gethan und gewirkt hat. Ein schönes Denkmal bat er sich in vielen Herzen damit gesetzt, daß er, als vor 14 Jahren ein Verein zur Unterstützung der Kranken da⸗ bier in's Leben gerufen wurde, nicht nur lebhaften Antheil an diesem Vereine nahm, sondern denselben auch kurz vor Vermittlung der Mächte anrufen solle. In letzterem seinem Ende noch mit einer namhaften Schenkung bedachte, der Zeit bleibt.— Ferner:„Nach Eröffnung des gestrigen Minister Ralhs erklärte der Fürst, daß die Consuln die Nothwendigkeit betont hätten, einen Wechsel in der Person der Minister eintreten zu lassen. Darauf erwiederte Ristic sofort, wenn seine Person als ein Hinderniß, zu einem ehren vollen Frisden zu gelangen, gelten sollte, so sei er jeden Augenblick zum Rücktritt bereit. Die übrigen Minister gaben ähnliche Erklärungen. Man glaubt, daß Gruie den Auftrag erhalten und annehmen wird, die neue Regierung zu bilden. Der Fürst ist von der Nutzlosigkeit der Fortsetzung des Kampfes durchdrungen“ — Die„Intern. Telegr. Ag.“ meldet aus Semlin: Von gut unterrichteter Seite wird mit— getheilt, daß nach dem Beschlusse der serbischen Regierung und nach einem zwischen den Fürsten von Serbien und von Montenegro getroffenen Uebereinkommen der Krieg bis zur vollen Befrei— ung der serbischen Nation fortgesetzt werden wird. — Oberst Despotovitsch mit den bosnischen Insurgenten schlug am 14. August die Türken bei Petrovatz, eroberte die Stadt und machte reiche Beute. Die Stadt ist theilweise verbrannt. — General Alimpitsch, Commandant der Drina Armee, soll durch Kameroft ersetzt werden. Numänien. Bukarest, 17. Aug. Das hiesige Journal„Timpu“ bringt die sensationelle Nachricht, die Türken hätten die in Serbien be⸗ findliche rumänische Ambulanz gefangen und voll— ständig niedergemetzelt. Aus Stadt und Land. R. Holzhausen v. o. H. Am 26. v. M. wurde von den Bewohnern Holzhausens ein Mann zu Grabe geg Verein dem Dahingeschiedenen seinen besten aus nachruft. Offenbach. In Rotterdam scheint sich neuerdings eine kaufmäunische Schwindler⸗Bande etablirt zu haben, welche in deuischen und französischen, theilweise mit aufge⸗ druckten Firmen versehenen Briefen mindestens an hiesige Häuser mehrfach um Probe-Sendungen schrieb und, wenn diese erfolgt waren, sich mit größeren Aufträgen einstellte, Auf alsdann eingezogene Erkundigungen ergab sich, daß die Creditsähigkeit dee Auftraggeber gleich Null, ihre angeb⸗ lichen Firmen zum Theil am Platze ganz unbekannt waren. Man nehme sich in Acht! Darmstadt. Der bei Reichenhall verunglückte„Opern⸗ Sänger“ Maier ist ein früher in Darmstadt beschäftigt gewesener Chorist. Darmstadt, 17. Aug. Heute Nacht verschied in Bensheim General v. Wachler, der letzte hessische Kriegs⸗ minister. Der Verblichene, welcher sich noch bis in die litzten Tage einer selienen Geistesfrische erfreute, socht schon 1809 bei Wagram, wo er ein Auge einbüßte. Geboren war er 1788, war somit gerade 88 Jahre alt geworden. Er war ein braver Soldat und ein Ehrenmann in des Wortes vollster Bedeutung. Allerlei. Frankfurt. Ueber den Waldbrand am Feldberg vom vorigen Sonntag schreibt man dem Fr. Journ. noch weiter von Arnoldshain: Am Sonntag Nachmittag enistand in einem Kiesern-Bestand Wald-Feuer und legte nach unge— fährer Schätzung über 150 Morgen in Asche. An Gegen⸗ wehr war nicht viel zu denken. Der Anblick des Feuers war ein grausiger. Mit besonderer Wuth fiel die Flamme in eine Masse gefälltes und bereiis aufgemachtes Klafter— und in noch lagerndes Windfall-Holz. Ein Hirsch, vom Feuer versengt, rannte verzweiflungsvoll über die Brand⸗ stätte, hier vom schauerlichen Elemente, dort vom Menschen⸗ strom zurückgeschreckl. Der Schaden trifft zum größten Theil die Gemeinde Arnoldshain, nur eiwa 20 Morgen brannten dem Fiscus nieder. Hanau, 12. August. Heute Nachmittag brannte auf der Mainkur ein Scheune, Heu und Stroh enthaltend, nieder. Dem raschen und thätigen Eingreifen der Bewohner Fechenheim's gelang es jedoch, die sehr gefährdeten, be— nachbarten Wirihschaftsgebäude vor Feuerschaden zu schützen. 0 Wie Shaftan llagt 50 Erplostol „ul i eben A. verloren urtheill des Sin Mensche Sl. Slabl 9 wiedel Allet Milben Bay bet 7001 pollflan langer! Wotan einen 2 Be gewotfe läufiger Nassaul Staate * ne ——ͤ ͤ— 2 Wiagzias Diese c Negieru 9730, 6 berg 34 dam 14 Mersebu Kassel 3 aus den 77 1 2586 9 1 Vorzügl grün feinst halte he 888 1 * 0 188 AQuise“ bei Rüdesheim bewirkt und dadurch Gefahr für das Nenschen zu einer Gefängniß⸗Strafe von vier Jahren. ieder Wiesbaden. Am 14. August stand vor der königl. trafkammer der Schiffer P. W. Baer vor Bingen, ange⸗ lagt, daß er am 30. April l. J. aus Fahrlässigkeit die (cplosion des Dampf⸗Kissels des Ueberfahrts⸗Schiffes ben Anderer berbeigeführt babe. In Folge der Explosion urloren 9 Personen das Leben. Die k. Strafkammer ver— theilt den Angeklagten wegen fahrlässiger Bewirkung s Sinkens eines Schiffes und fahrlässiger Tödtung von St. Goar. Der Kaiser soll beabsichtigen die über der ladt gelegene ausgedehnte Burg Rheinfels vollständig aufbauen zu lassen und dieselbe dann dem llesten Sohne des Kronprinzen, dem Prinzen Friedrich Zilbelm, als Geschenk zu überweisen. Bayreulh, 16. August. Die heutige Auffübrung is„Siegfried“ währte von 4 bis 9½ Uhr. Dieselbe ist wllständig gelungen. Nach jedem Acte stürmischer, minuten⸗ unger Applaus. Das Waldwehen, der Wechselgesang zwischen gotan und Erda und Brunbildens Erwachen erregten men Sturm von Entbusiasmus. Berlin. Die durch den Sturm vom 12. März d. J. Aworfenen Holzmassen belaufen sich— nach einer vor— uusigen Zusammenstellung in der„Zeitschrift des Vereins Assauischer Land- und Forstwirthe“— für die preußischen taalsforsten auf nicht weniger als 832.728 Fest⸗Meter. züese colossale Holzmasse vertheilt sich auf die einzelnen zegierungsbezirke wie folgt: Coblenz 14,300, Düsseldorf 30, Köln 29,600, Trier 6500, Aachen 27,910, Königs— urg 3300, Gumbinnen 2050, Marienwerder 4850, Pots— um 1400, Frankfurt a. d. O. 15,210, Liegnitz 3300, Nerseburg 43,113, Erfurt 109,500, Arnsberg 11,000, inssel 382,217 Wiesbaden 172,748. Dazu kommen noch es den Gemeindewaldungen des Regierungsbezirks Kassel 637 und Wiesbaden 394,476. Berlin, 13. Aug. Heute früh 1 Uhr entstand in großen Tuch⸗Fabrik zu Rummelsburg eine große t Feuers⸗Brunst, welche die umfassenden Fabrik⸗Gebäude einäscherte. Die ganze hiesige Feuerwehr war auf den Beinen, vermochte aber dem Brande nicht Einhalt zu thun. Der Schaden ist beträchtlich und mehrere Hundert Arbeiter sind durch die Vernichtung der Fabrik brodlos geworden. Schleusingen. Auch die Stabt Schleufingen ist am 14. d. M. Nachmittags von einem schweren Brand— Unglück betroffen worden; 31 Wohnhäuser wurden von den Flammen zerstört. Madrid. Wie der„Times“ von hier gemeldet wird, herrscht in Spanien eine fürchterliche Hitze, wie eine solche seit 1800 nicht dagewesen. In Madrid schlasen hunderte von Personen auf den Dächern von Häusern und auf Baskons. In Sevilla schlafen viele Leule auf der offenen Straße. Die Temperatur ist 101 Grad Fahrenheit in schattigen Zimmern. Madrid ist gänzlich verödet und seine Straßen sind schweigsam. Nach einem andern Tele— gramm ist die Hitze in Andalusien im Zunehmen begriffen und sind in Sevilla 40 Feldarbeiter dem Sonnenstich er— legen. Die Weinstöcke verdorren in Folge der glühenden Hitze. London, 15. Aug. Bei der fortdauernden, unge— wöhnlich starken Hitze— es soll seit 16 Jahren kein so beißer Sommer erlebt worden sein— ist die Zahl der Feuersbrünste in der Hauptstadt fortwährend sehr zahlreich. In den letzten 48 Stunden wurde die Feuerwehr nicht weniger als sechszehnmal aufgeboten. Handel und Verkehr. Frankfurt, 16. Aug. Der heutige Heu- und Stroh— markt war schlecht befahren. Hen kostete per Ceniner je nach Qualität M. 6.—6.50. Strob per Centner M. 5.5.50. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qual. M. 1.37., 2. Qual. M. 1.30. im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.50., 2. Qual. M. 1.40. Eier das Hundert M. 5.15. Wäbrend seither versucht wurde, Zwanzig-Mark-⸗Stücke in Umlauf zu setzen, an denen der geprägte Rand geschickt abgedreht worden, wird neuerdings der Versuch gemacht, die Laben⸗Inhaber durch hollänbische Wilhelmsd'ors(10 Gulben⸗ Stücke) zu täuschen, welche den badischen Doppel-Kronen sehr ähnlich seben, aber nur eiwa 17 Mark werth sind. Größte Vorsicht bei Annahme von Gold⸗Münzen ist baber geboten. Auch wird neuerdings wieder versucht österreichische / Gulden in den Verkehr zu bringen. Telegraphischer Schiffsbericht. Mitgelheilt von Chr. Hecht in Friedberg. Das Hamburger Post⸗ bampfschiff Wieland, Capitän Hebich, von der Linie der Hamburg⸗-Amerikanischen Packetfahrt-Aetien- Gesellschaft, welches am 2. August von Hamburg via Havre abging, ist nach einer schnellen glücklichen Reise am 15. August wohlbehalten in New-York angekommen. Das Hamburger Postdampsschiff Cimbria, Capitän Brandt, von obiger Linie, trat am 16. August wiederum“ eine Reise via Havre nach New Pork an. Aufruf! Eine ensetzliche Feuersbrunst hat heute Nacht die Stadt Brückenau beimgesucht. Die Stadt ist mit aller Habe sast gänzlich zerstört. Auch die mühevoll errungene Ernte, die einzige Hoffnung der Bewohner, ist vernichtet. Es mangelt am Nothwendigsten, an Lebensmitteln, Kleidung, Bettzeug, Viehfutter. Wir bitten dringendst alle edlen Menschenfreunde um schleunigste Beiträge zur Abhilse der unermeßlichen Noth. Brückenau in der Rhön, 14. August 1876. Das Hilfs-Comité: (Folgen die Unterschriften.) Wir sind auch hier gerne bereit, Gaben in Empfang zu nehmen und an den Ort ihrer Bestimmung zu beföoͤr⸗ dern. Bereits ging ein: von N. N. M. 1. 50(ursprüng⸗ lich für Oppenheim bestimmt, aber als nach dem Schluß der Sammlung eingegangen, nun bier verwendet). Die Expedition des Oberh. Anzeigers. Aleiderstoffe. Wusende von Stücken aller Art und % breit, ächtfarbig, in allen möglichen Cattune. Lt inwand. misches Leinen à 15, 200 Stück feines schlesisches und böͤh⸗ W. Fuhrländer nachfolger, 85 Fahrgasse 85, Frankfurt a. 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Hannover'sche Lebens⸗Versicherungs⸗ Anstalt in Hannover. 2714 Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir dem Herrn Lehrer J. Heß in Friedberg eine Agentur obiger Anstalt übertragen haben. Frankfurt a. M. den 11. August 1876. Die General Agentur 3 C. Rosenstein. Auf vorstehende Anzeige mich beziebend, halte ich obige, seit 45 Jahren mit Erfolg bestehende Anstalt zum Abschluß von Lebens Versicherungen bestens empfohlen, wie ich stets bereit bin, jebe gewünschte weitere Auskunft über dieselbe zu ertheilen. Heß Prospecte und Statuten werden gratis verabfolgt. J. . ore Hannover'sche Lebens-Versicherungs-Anstalt in Hannover. 2715 Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir dem Herrn Lehrer Wilhelm Schmidt in Groß⸗Karben eine Agentur obiger Anstalt übertragen haben. Frankfurt a. M. den 11. August 1876. Die General- Agentur C. Rosenstein. Auf vorstehende Anzeige mich beziehend, halte ich obige, seit 45 Jahren mit Erfolg bestehende Anstalt zum Abschluß von Lebens-Versicherungen bestens empfohlen, wie ich stets bereit bin, jede gewünschte weitere Auskunft über dieselbe zu ertheilen. Prospecte und Statuten werden gratis verabfolgt. Wilhelm Schmidt. 2698 Für Dreschmaschinen empfehle Futtermehl, Feiust Maschinenöl, 2686 sowie Kornkleie zu billigen. Rüubölvorschlag, . Feinst Schweineschmalz nächst der Burg. 85 unter Garantie für Reinheit. Bohnen⸗Schneid⸗Maschinen Wilhelm Fertsch. ee een Neue Linsen A. Buch in Hungen. 2716 empfieblt Louis Winheim. Eine junge scharfe Dogge 2615 wird zu kaufen gesucht; ferner ein junger hübscher großer Luxushund, am liebsten Dänische oder Ulmer Dogge, eventuell auch New-⸗Foundländer. 868 Das Neueste in Filz& Seidehüten E- HCl. 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August, Abends 8 Uhr, in den Saal des Win decker'schen Felsenkellers hiermit ergebenst eingeladen. Friedberg den 18. August 1876. In Auftrag: Scriba. Möller. Pferdemarkt⸗Comité. 2703 Sitzung Samstag den 19. d., Abends 8 Uhr, bei Jacob Burck. A. Steinhäußer, Einladung zum Preiskegeln. Preise: 1 Seeretär 1. Preis 1 Waschtisch 2 55 1 Regulateur 1 ½ Dutzend Stühle 4. 1 Deeimalwaage. 2 Colter 3 1 Handkoffer i Achtungsvoll 2712 Carl Walter. feier des Herrn Lehrer Bierau zu Echzell werden hier⸗ durch alle Freunde und Bekannte desselben freundlichst eingeladen. Echzell den 15. August 1876. J. Hof. 2707 Sonntag den 20. August eröffne ein Preis- Kegel⸗Schieben. H. Schleuning in Weckesheim. Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vor⸗ räthig: Rede, Großh. Hessen von G. Rechel, Dirigent der höheren Vürgerschule zu Oppenheim. Preis 30 Pf. Der Reinertrag ist für die Wasserbeschädigten bestimmt. Corsetten. 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Die trauernden Hinterbliebenen. ö 1** 821 ee 2 Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde, 10. Sonntag nach Trinit. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdie n st in der Stadtkirche: Vormittags 10½ Uhr: Herr Candidat Seriba. Nachmittags 4½½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Gottes dien st in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Köhler. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 34 und eine Beilage.) 2702 Zu der am 22. d. M. stattfindenden Jubiläums? gehalten zu Armsheim über die Kirchensteuer im dem eutst ist n jetzt erfah W i: ö 4. N 18— „* ett fim, g 1 0 2445 . Heffmann. —— 12 1 t icdrich er ber. Marl Zunder nagel b. Nutten Beilage. Oberhessischer Anzeiger. M 98. Dämon Pulver und Consorten. Anno Domini 1544 schrieb Sebastian Münster in seiner„Kosmographie über die Erfindung des Berthold Schwartz“:„Der Bosewicht, der so schädlich Ding auf Erdreich gebracht, ist mit wirdig, daß sein Namen auf Erdreich im Gedächtniß der Menschen bleibt“ Damals hat man also noch nicht daran gedacht, welche Vortheile dereinst für den Bergbau' und alle Sprengungsarbeiten das Schieß- Pulver haben werde, ja man hat in dieser Erfindung nur ein verderbenbringendes sonst nutzloses Teufels- werk gesehen. Erst im 17. Jahrhundert ist das Schießpulver zum Sprengen von Gestein benutzt worden und erst in neuester Zeit ist idem Pulver ein mächtiger Rivale im Dynamit sentstanden. Das Unglück von Bremerhaven ist wohl die nächstliegende Ursache, daß man, jetzt auch in weiteren Kreisen begierig ist, zu erfahren, woraus denn eigentlich die neuen Sprengmittel bestehen, wie sie sich unterscheiden und warum sie so gefährlich sind. Die wirkende Kraft in all' den neuen Explosivmitteln ist das Sprengöl oder Nitroglycerin, bestehend aus einer Mischung von Salpeter- und Schwefel- säure mit Glycerin. Dieses gefährliche Oel ist schon 1847 von Sobrero in Paris entdeckt worden; da aber seine Darstellung äußerst gefährlich ist und es doch nicht wie das Pulver durch einen Funken sich entzünden läßt, so hielt man es nicht für technisch verwendbar und legte die Erfindung ruhig bei Seite. Alfred Nobel entdeckte 1863 eine verhältnißmäßig ge— fahrlose Methode der Darstellung des Nitro- glycerin im Großen, außerdem die Möglichkeit, das Sprengöl mit Hülfe von Zündkapseln sicher explodiren zu lassen. Das Nitroglycerin kam in Aufnahme, die Wirkungen waren ausge— zeichnet— da flog die Nobelsche Fabrik in Stockholm in die Luft, an anderen Orten erfolgten beim Transport und in Niederlagen ohne nachweisbare Veranlassung fürchterliche Explosionen, einzelne Regierungen verboten die Fabrikation, die Einfuhr und den Gebrauch des Spreungöls, Eisenbahn- und Dampfschiff⸗ Direktionen verweigerten die Beförderung. Aber; Nobel selbst gab die Sache nicht auf. Da die fluͤssige Form des Stoffes als die Ursache der meisten Unfälle betrachtet werden mußte, so tränkte er eine sehr poröse Kieselerde, den sog. Kieselguhr, mit Nitroglyceriu und so entstand das Dynamit, ein Sprengmittel, an Kraft dem Schießpulver weit überlegen, in der Nässe gleich brauchbar wie im Trocknen und bei Stoß, Reibung oder Feuer weit weniger gefährlich als das Pulver. Doch einen Feind hat das Dynamit, ebensogut wie das Nitro— glycerin: die Kälte. Bel 7—8 Grad Reaumur unter Null gefriert dasselbe und es scheint da (ähnlich wie beim Gefrieren des Passers eine Ausdehnung der Masse und ein Verschieben der Molecüle vor sich geht) durch die Krystalli— sation ein Verschieben und ein Druck der einzel⸗ nen Theilchen auf einander statt zu finden, der endlich zur Explosion führt. Mau mischt übrigens das Nitroglycerin nicht blos mit Kieselguhr, sondern auch mit Sägespähnen, Kohle, Asche, Salzen u. s. w. und gibt den neuen Sprengmitteln möglichst fremdartige Namen: Dualin, Lithofracteur, Colonia-Pulver, Fulminatin u. s. w. Wir wollen davon absehen, die Herstellung des Nitroglycerin zu beschreiben, um den Vorwitz nicht herauszufordern. Wer mit Dynamit und dergl. zu thun hat, kann nicht vorsichtig genug sein. Niemals aber sollte mau Sprengpatronen behufs Erwärmung auf einen Ofen legen, sondern sie im Freien in warmen Sand oder Asche legen. Die Wirkung von Dynamit ist so gewaltig, daß es Felsen, auf denen es freiliegend explodirt, bis auf mehrere Fuß Tiefe zersprengt, während Schießpulver im gleichen Falle ohne besondere Wirkung verpuffen würde. Geld⸗Cours. Frankfurt am 17. August 1876. Holländische fl. 10-Stücken. Mk. 16 65 G. Ducaten. e. 9 54—59 Ducaten al mareo 1 9 54—59 20-Frankenstücke.„ 16 19—23 Englische Sovereigns ne„ 20 37.—42 Russische Imperiales„ 16 69—74 Dollars in Gold. 7 9 416-19 Friedberger Fohlen-& Pferde-Markt am 23. und 24. October 1876. Bei rechtzeitiger Anmeldung unentgeltliche Unterbringung der Pferde, Futter und Streu zu ermäßigten Preisen. 8 Verloosung am 24. October d. J. von 24 Fohlen(welche auf dem Markte angekauft werden)„ mehreren Pferdegeschirren, sowie sonstigen werthvollen Gegenständen im Betrage von cicca 11,000 Mark.— Kein Gewinn unter 10 Mark Werkb. Loose zu beziehen à 1 Mark 50 Pfennig durch die Herren Ph. Billau, Ed. Hirsch und C. F. 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Löw'schen Besitzungen in den Orten Steinfurth, Oppershofen, Rockenberg, Friedberg, Nauheim, Bauernheim, Staden, Leidhecken, Nieder Mockstadt und Stammheim dem Herrn Lehrer Huber in Steinfurth, sowie die Verwaltung in den Orten Wisselsbeim, Löwenthal, Nied er-Mörlen, Melbach und Rödgen dem Herrn Lehrer Bauer in Ober Florstatt 1008 Mark 12 Pf. Schulkapital übertragen worden ist, während solche in den Orten Nieder- und Ober Florstadt von der unter, liegen in biesiger Gemeindekasse gegen doppelte hypo karische Sicherheit zum Ausleihen bereit. ö Nieder⸗Mörlen den 15. August 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mörlen. 2701 2695 Me ö bs. 75 Bekanntmachung. 2694 Den Inhabern der Partial⸗Schuldscheine der israel. Gemeinde Bad-Nauheim wird hierdurch eröffnet, daß mit Genehmigung der Behörde von nun ab anstatt alljäbrlich, alle 3 Jahre eine Partial Obligation à 100 fl. = Mark 171. 43 Pf. zur Verloosung kommt. Besitzer der Partial⸗Schuldscheine, die nicht mit dieser Amortisation einverstanden sind, können den Betrag sammt Zinsen innerhalb vier Wochen bei H. Grün- N. e baum erheben lassen. 50 Bad⸗Nauheim den 15. August 1876. Der Vorstand H. Grünbaum. ö Versteigerung. 2683 Dienstag den 22. August, Vormittags 9 Uhr anfangend, läßt der Unterzeichnete in seiner Wohnung, bei Messerschmied Schäfer dahier, wegzugshal ber nach⸗ zeichnete Behörde nach wie vor fortbesteht. Nieder-Florstadt den 17. August 1876. i Freiherrlich von Löw'sche Rentei Florstadt. Müller. aachen Kohlen, pure Stücke à Mark 1. 05 Pfennig Förderkobhlen I. Sorte 90 5. in Waggonladungen billiger. Betz 8 Freundlieb. neuester Construktion, halten am Lager und liefern sofort zu billigstem Preis unter Garantie pro Centner, a Ph. Mayfarth& Co., Frankfurt a. M., Baumweg Nr. 7. 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