1876. M. 59. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Donnerstag den 18. Mai. Erscheint jeden Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Nach verzeichnete Gefetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publicirt worden: Nr. 12. Gesetz, beireffend die Beseitigung von Ansteckungsstoffen bei Viehbeförderungen auf Eisenbahnen. Seite 163. Betreffend: Die Bildung der Einschätzungs⸗Commissionen für die Steuer-Regulirung in 1877. Friedberg am 15, Mai 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Bezugnahme auf Art. 33 des Gesetzes vom 21. Juni 1869, sowie den§ 6 der Verordnung vom 3. Juli 1869 beauftragen wir Sie, unter Zuziehung des Gemeinderaths die Wahl der in den genannten Gesetzesstellen vorgeschritbenen Commisstonen und zwar in der früher be— stimmten Mitgliederzahl nebst Ersatzmännern vorzunehmen und binnen 14 Tagen die deßfallsigen Protokolle einzusenden. g. Die Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderathemitglieder sind wählbar, allein es dürfen nicht mehr als zwei Mitglieder dem Gemeinde rath angehören, wenigstens ein Mitglied aber muß demselben angehören. Von den Ersatzmännern muß ein Mitglied dem Gemeinderath angehören. N Es empfiehlt sich, daß die Großherzoglichen Bürgermeister, die durch ihr Dienstverhältniß mit den Vechältnissen der Gemeindeangehörigen wohl am besten bekannt sind, in die Commission gewählt werden. Im Protokoll ist anzugeben, wer von den Gewählten dem Gemeinderath angehört. u pep Bekanntmachung. Betreffend: Die Gewährung von nachträglichen Vergütungen für Kriegsleistungen der Gemeinden. Indem wir das in Nr. 21 des Regierungsblattes erschienene und in Nr. 52 des Kreisblattes abgedruckte Gesetz vom 5. April dieses Jahres in Erinnerung bringen, und die Großherzoglichen Bürgermeistereien auf das ihnen zugegangene Ausschreiben vom 26 April dieses Jahres verweisen, fordern wir hiermit die Interessenten auf, Ansprüche auf die nach Art. 1 und 2 des erwähnten Gesetzes zu gewährenden nachträglichen Vergütungen, dem Art. 3 des Gesetzes gemäß, binnen 6 Wochen, vom Tage des Erscheinens des Gesetzes an, bei uns anzumelden und mittelst ordnungsmäßiger Beurkundung liquid zu stellen.— Gemeinden und Privaten, welche diese Ansprüche bei dem Ablauf der bemerkten Frist nicht angemeldet haben, bleiben don der nach jeuem Gesetze nachträglich zu gewährenden Vergütung ausgeschlossen. Friedberg am 26. April 1876. 939392 Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Ter a pu p. 4 Deutsches Reich. bierher erfolgt am 1. Juni, während seine Familie eine längere Ansprache hielt. Die ungarische Darmstadt. Das Großherzogliche Regier-erst im Laufe des Herbstes nachfolgen wird.— Delegation wählte Scezlavp zu ihrem Präsidenten. — 15. Mai. * dasjenige über die Staats-Aufsichtsrechte bei der ungsblatt Nr. 25 enthält das Reglement, die Der russische Botschafter in Wien, von Novikoff Beschaffung der Mobilmachungspferde betreffend. begibt sich heute Nachmittag auf seinen Posten zurück. — 16. Mai. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog— Die hiesigen Botschafter Frankreichs und empfing heute Morgen eine Deputation des k. k. Itsliens haben das volle Einverständniß ihrer das deutsche Heer sich gebildet habe und sich ent— Infanterie Regiments Nr. 14, welche aus der Darnison Linz hierher gekommen war, um die Wlückwünsche des Ofsizielcorps zu dem heutigen 25jährigen Jubiläum Sr. K. Hoheit als Inhaber des genannten Regiments zu überbringen— Berlin, 15. Mai. Das Abgeordnetenhaus erledigte in heutiger Sitzung mehrere kleine Vor— lagen und verwies die Borlage über die Ein— richtung des Zeughauses zu einer Ruhmes Halle an die Budget-Commission. Der Kriegsminister hob in einer Rede für die Vorlage hervor, man wolle, an der Schwelle einer neuen Zeit, wo wickels solle, die Denkmäler der Vergangenheit, än welcher das preußische Heer Ruhm erworben, zum Gedächtniß kommender Geschlechter sammeln, wie dies Seitens fast aller größeren Staaten in ähnlicher Weise geschehen sei. Das Gesetz über die Amts Sprache wurde nach längerer Debatte m Wesentlichen unverändert in zweiter Lesung, VBermögens⸗Verwaltung in den katholischen Diöcesen in dritter Lesung in namentlicher Abstimmung mit Regierungen mit den Beschlüssen der Berliner Conferenz amtlich ausgesprochen. — Ein deutsches Panzer-Geschwader, bestebend aus den vier Panzer-Fregatten„Kaiser“,„Deutsch⸗ land“,„Kronprinz“ und„Friedrich Karl“, sowie dem Aviso„Pommerania“, geht unter dem Com- mando des Contre-Agmirals Batsch im Laufe der nächsten Woche nach Salonichi, wo die Corvette „Medusa“ dieser Tage erwartet wird, und wohin das Kanonenboot„Komet“ in dieser Woche ab— geht. Das Kanonenboot„Nautllus“ befindet sich auf dem Wege von Malta nach Port Said und wird von dort nach Constantinopel dirigirt. Kiel. Der„Kieler Zeitung“ zufolge ist die Indienststellung der Corvetten„Gazelle“ und „Elisabeth“, mit der Bestimmung nach dem Mittelmeer, befohlen. Ems, 14. Mai. Der Kaiser von Rußland ist heute um 10½ Uhr hier eingetroffen und wurde am Bahnhofe vom Regierungs-Präsidenten v. Wurmb und den Spitzen der königlichen und städtischen Behörden empfangen. Die Stadt ist festlich geschmückt. Eine Stunde vor Ankunft Heute trat hier eine Conferenz behufs Berathung über einen russisch-österreichisch— ungarisch-italienischen Eisenbahnverband zusammen; an den Verhandlungen nehmen 15 Vertreter von russischen und zahlreiche Delegirten von deutschen, italienischen und österreichisch-ungarischen Eisen— bahnen Theil. Schweiz. Vasel. Das Volk von Schaff⸗ bausen hat den vierten Verfassungs-Entwurf mit 5000 gegen 1200 Stimmen angenommen. Frankreich. Paris, 14. Mai. Die Ernennung des Unterstaats—Secretärs Marcère zum Minister des Innern an Stelle des verstorbenen Ricard ist heute früh von dem Marschall Mar Mahon vollzogen. — Die sog. Ausstellungs-Anleihe der Stadt Paris ist gestern von dem Gemeinderath unter Verwerfung aller einschlägigen Amendements be⸗ schlossen worden. Dänemark. Kopenhagen, 15. Mai. Der Reichstag ist heute ohne besondere Formalität eröffnet worden. Spanien. Madrid. Die Budget-Com-⸗ mission hat beschlossen, die ursprünglich bis zum 20. Mai festgesetzte Frist für die Entgegennahme der Vorschläge und Vollmachten der Delegirten von Staatsgläubigern bezüglich einer parlamenta- % 230 gegen 92 Stimmen angenommen.— Das des Kaisers wurde die neu erbaute russische Kirche rischen Euqucte über die Staatsschuld bis Ende 6% Perrenhaus erledigte eine größere Anzahl kleinerer eingesegnet. dieses Monats zu verlängern. Die Cortes haben e e Vorlagen und beschloß, die erste und zweite Lesung eine Commission ernannt, welche eine genaue Enquete 9 der Reichs- Eisenbahn⸗ Vorlage durch Plenar-Be⸗ Ausland. über die spanischen Finanzen seit dem Jahre 1869 9% rathung zu erledigen. Oesterreich-lUngarn. Pest, 15. Mai. bis 1874 vornehmen soll. nach Darmstadt zurückgekehrt; seine Uebersiebelung — 15. Mai. Fürst Gortschakoff u. Graf Andrassy haben sich gestern Nachmittag nach Aufhebung der Tafel im kaiserlichen Palais vom Kaiser verab— schiedet. Andrassy reiste Abends 11 Uhr mit einen Begleitern nach Wien zurück. Gortschakoff st mit den Staatsräthen Jomini und Hamburger geute früh nach Ems abgereist.— Der hessische Minister- Präsident Hofmann ist gestern Abend Nachdem heute die Delegationen eröffnet waren, brachte die Regierung den Voranschlag des ge— meinsamen Staatshaushaltes für 1877 nebst den Nachtrags- Crediten für Heer und Marine, die Schlußrechnung für 1874 und Nachtrags-Credite für den Flüchtlingen aus Bosnien und der Her⸗ zegowina gewährte Unterstützungen zur Vorlage. Von der österreichischen Delegation wurde Rech— bauer zum Präsidenten gewählt, welcher hierauf Italien. Rom. Die„Agencia Stefani“ ersährt, daß die zum nächsten Juni gekündigten Handels Verträge bis Ende April 1877 ver- längert wurden. Serbien. Belgrad, 13. Mai. Der russische General Tschernajeff ist hier eingetroffen. Es heißt, derselbe wolle in die serbische Armee eintreten, um eventuell den Oberbefeol über die— selbe zu übernehmen. Es sind thathsächlich Unter- —— handlungen deshalb seit geraumer Zeit mit ihm geführt worden. General Tschernajeff war längere Zeit Adlatus des Generals Kaufmann im Krsege gegen Khokand und ist erst kürzlich aue dem activen russischen Dienste ausgetreten. Gleich nach seiner Ankunft batte er eine Audienz beim Fürsten. Türkei. Constantinopel. Weitere Aenderungen im Ministerium baben nicht stattge⸗ funden. RaschidPascha ist noch Minister des Aeußern. Ein Gouverneur von Brussa ist noch nicht ernannt. Die Censur der Journale ist wieder aufgehoben. Die von der christlichen Bevölkerung und den Europäern gehegten Befürchtungen sind vollständig verschwunden. Der„Levant Herald“ ist wegen ungeziemender Aeußerungen über den hiesigen russischen Botschafter suspendirt worden. — 15. Mai. Die Pforte ist gestern von der Behörde in Salonichi benachrichtigt worden, daß bisher 216 Personen verhaftet seien; die Ver- haftungen würden fortgesetzt. Der Proceß habe begonnen. Die Züchtigung werde eine rasche und schreckliche sein. Von den Verhafteten seien 58 am Bord des Kriegsschiffes„Selimie“ gebracht worden, wo das Verhör derselben stattfindet. Die Bevölkerung verhält sich durchaus ruhig. — 15. Mai. In den Umgebungen von Tatarbazardjik und Philippopel sind bereits un- gefähr 15,000 Mann türkische Truppen zusammen⸗ gezogen. Den neuesten telegrapbischen Meldungen zufolge, welche von der türkischen Regierung veröffentlicht sind, wurden die bulgarischen In- surgenten in mehreren Gefechten geschlagen. Zahl- reiche Unterwerfungen hätten stattgefunden. Gegen— wärtig werde der Angriff auf die von den Insurgenten besetzte Ortschaft Avret Alan vorbe— reitet Die in den Balkan geflüchteten Insurgenten würden verfolgt.— Die von Rußland, Italien und Griechenland entsendeten Kriegsschiffe sind an ihren Bestimmungsorten eingetroffen. Rumänien. Bukarest. Eine vom Senat entsendete Commission hat dem Fürsten eine Adresse überreicht, worin die volle Ergebenheit für den Thron versichert, und Unterstützung der Regierung in allen Angelegenheiten, insbesondere hinsichtlich der Finanz⸗ Frage, zugesagt wird. — 16. Mai. Der Senat ist vertagt, die Depu— tirten Kammer aufgelöst worden. Die Neuwahlen für letztere sollen in 3 bis 4 Wochen stattfinden. Aegypten. Cairo, 16. Mai. Heute wurde das Decret des Vicekönigs publieirt, welches einen höchsten Finanz-Rath einsetzt und den früheren italie— nischen Minister Scialoja mit dem Vorsitze betraut. Aus Stadt und Land. Darmstadt. Kürzlich wurden in der Nähe des Schießhauses Gerippe(von Pferden), sowie Urnen und Muscheln, aus aligermanischer Zeit stammend, in einer Sandkaute ausgegraben. Die Muscheln sind inwendig vergoldet und dienen wahrscheinlich als Schmuck dei Pferde. Erbach, 14. Mai. Heute Nacht ist der Landtags⸗ abgeordnete Mül berger in Folge eines Schlaganfalls ver⸗ storben. Det Verlebte war Mitglied der hessischen Fort⸗ schrutspartei, im Geschäfts⸗ und Privatleben hochgeachiet und häufiger Veriteter des Wahlkceises Michelstadt-Erbach in der zweiten Ständekammer. Handel und Verkehr. Friedberg, 17. Mai. Walzen M. W.—. Kon M. 19.50. Gerstie M. 17.80— 18.20. Hafer M. 18. bis 18.30. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo = 200 Zollpfund. Nrankfurt, 15. Mai.( Viehmarkt.) Der heutige Markt war ziennlich gut befahren. Ochsen hielten sich auf früherer Höhe und zeigten die Preise eher eine fieigende Teundenz. Käl er waren billiger. Angetrieben waren: 320 Ochsen, 210 Kühe, 250 Kälber und 340 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 65.14 bis 68.57, 2. Qual. M. 61.71. Kühe 1. Qual. M. 60.—, 2. Qual. M. 54 86. Kälber 1. Qual. M. 57—, 2. Qual. M. 48—51.43. Hämmel 1. Quol. 56.57, 2. Qual. M. 51.43. Schweine das Pfd. 65 Pf. Frankfurt, 15. Mai. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 41., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., Nr. 5 M. 23., Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 26., do. II.(Berliner Marke) M. 22., Waizenschalen M.—. Walzen M. 25.— 25.50, Roggen M. 19.—, Gerste M. 17—21, Hafer M. 18.50— 75, Kohlsamen M.—, Erbsen M. 21—24, Wicken M. 23— 24, Linsen M. 21 bis 30, Rüvöl M. 74.—. Die Preise verstehen sich, sämmtlich per 200 Pfd. Zoll⸗Gewicht 100 Kilo. Mainz, 16, Mai. Producten⸗Marki. Wanzen per Mai 21.70, per Juli 21.90, per Nov. 22.30. Roggen per Mai 16.10, per Juli 16.25. Hafer per Mai 18.30, per Juli 17.70. Rüböl per Mai 34.15, per October 34.30. Verloosungen, 55 Ci. Landgräfl. Hessisches Staats Anlehen vom Jahre 1859. Ziehung vom 25. April 1876. — Heimzablung am 1. August. 1876. Nr. 8 30 101 103 144185 190 197 à fl. 500. Nr. 202 204 212 221 9 0 236 237 243 248 288 294 je A. B. C. D. E. à fl. 100. 4p. Bayerische Tolr. 100 Loose. Gewinn⸗ Ziehung vom 1 Mai 1876.— Heimzahl. am 1. Juni 1876. don 1866. Nr. 146686 M. 120,000. Nr. 158795 M. 36,000. Nr. 62601 M. 18,000. Nr. 37435 M. 4800. Nr. 26724 102992 128890 à M. 2400. Nr. 19291 21691 26655 731 34824 39502 44862 89 96 70448 906 78599 80666 102891 128883 129331 142184 145255 147723 148331 966 3 M. 600. Alle übrigen Nummern in den am 1. Mäz 1876 gezogenen Serien erbalten den geringsten Grwinn von M. 300.. Ansbach-Gunzenhausen 7 fl.⸗Loose. Ansbach 15. Mai. Gezogene Serien: Nr. 197 613 620 714 835 1002 1027 1042 1235 1292 1382 1547 1584 1598 1645 1747 1816 1896 1935 1946 1999 2363 2470 2597 2912 3258 3538 3695 3733 3764 4121 42ʃ2 4218 4256 4342 4390 4916 4983. Kasseler Aproc. Stadtobligationen. Kassel, 10. April. Lit. 4 Ne. 75 138 264 418 454 478 484 574 581 732 853 901 967 1101 1166 1174 1177 1247 1376 1462 1519. Lit. B. Ne. 29 108 109 173 283 348 349 361 434 449 528 539 554 616 643 655 670 692 788 833 902 908 911 969 1013 1201 1283 1319 1549 1613 1632 1831 1944 1999 2130 2139 2227 2432 2511 2552 2628 2631 2663 2749 2875 2919 2972 3117 3125 3191 3431 3688 3827 4003 4047 4137 4181 4210 4427 4438 4458 4625 4633 4702 4763 4766 4810. Zahlbar 1. October. Oldenburgische 40 Tylr.⸗Loose. Oldenburg, 1. Mai. Nr. 103637 90,000 M. Nr. 69961 3000 M. Ni. 67843 80107 113313 à 900 M. N. 36935 94559 99834 100360 à 450 M. Nr. 7047 16761 4563 45004 63806 71295 73184 80964 86560 98342 119961 à 180 M. Ni. 572 4024 19396 29548 32111 32408 32891 37251 41813 54792 69275 73761 73853 80724 93606 95745 102089 114176 3 120 M. Zahlbar 1. August. D. Frankfsur ta. M., 16. Mu. Die Böcse zeigte sich heute stark politisch verstimmt, da die Orienifrage eine Entwicktung zu nehmen scheint, welche nicht erwartet wurde. Under den Einzelheiten, die von der Berliner Vereinbarung bekannt geworden sind, macht namentlich die Anerkennung der Insurgenten als keiegsührende Macht, sowie das in Aussicht gestellie energischere Eintreten Rußland's in die Action keinen günstigen Eindruck. Die Tendenz gestaltete sich in Folge dessen matt, das Geschäft beschränkt und die Couise der Speculationspapiere verkehrten unter ihrem gestrigen Abendniveau, besonders waren Lombarden auf bedeutende auswärtige Exkcutionsverkäufe gedrückt. Credit⸗ octien bewegten sich zwischen 112—111½—112¼ und 112½, Staatsbahnactien zwischen 222½—221¾ und 222½ Lombarden zwischen 60½—59½ 61 ¼ und 61. Oesterreichische Bahnen waren wenig sest. Alföld und Galizier besser, Elisabeth und Franz Josef matter. Banken blieben ziemlich stabil. Oesterreichische und Ungarische Staatsfonds matter. Deutsche sest. Nussen behauptet. Prioruäten preisbaltend. Von Loosen 1860er nach erheb— lichen Schwankungen niedriger als gestern. Von Wechseln Wien theurer, Parie und Schweiz billiger. Bericht über die Thätigkeit des Zweigvereins für Verbreitung von Volksbildung zu Friedberg— in der Zeit vom 1. April 1875 bis 1. April 1876. Obgleich nach einer inzwischen eingetretenen, von dem Hauptverein zu Berlin veranlaßten Abänderung das Ver⸗ einsjahr schon mit Ende Dezember v. J. seinen Abschluß erlangt hat, glaubt der Ausschuß doch mit Rücksicht auf den Umstand, daß gerade während des Winterhalbjahres der Verein seine Hauptthäligkeit entfaltete, in den Bericht über die Entwickelung und Thätigkeit des Zweigvereins den Zeitraum bis April d. J. einschließen zu müssen.— Der Verein hat auch im letzten Jahre wieder einen er— freulichen Ausschwung genommen. Die wachsende Theil nahme an den Bestrebungen des Zweigvereins äußerte sich zunächst in einer erheblichen Zunahme der Miigliederzahl, die von 97 auf 120 gestiegen ist. Unter den Mitgliedern befinden sich 3 Corporationen, die höhere Beiträge bezahlen. Das Comité der Welterauer Industrie-Ausstellung hat sein Interesse am Vereine in erfreulicher Weise bethätigt, indem es demselben 150 Gulden überwiesen bat.— Der Stand der Vereinskasse mußte sich hiernach sehr günstig gestalten. Die Wirksamkeit erstreckte sich auf: 1) Die Beibehaltung des öffentlichen Lesezimmers, welches recht fleißig denutzt wurde; 2) Die Erweiterung der Bibliothek, worüber der Catalog näheren Aufschluß gibt, und 3) Die Veranstaltung öffentlicher Vorträge mit und ohne Discussion. Bezüglich der letzteren Thätigkeit kaun mit Befriedigung darauf hin⸗ gewiesen werden, daß die eigeneu Kräfte des Vereins vollauf ausreichten, das erforderliche Conungent an Vortragenden zu siellen, so daß auf eine Mitwirkung von Auswärts ver⸗ zichtet werden konnie. An Vorträgen wurden auf Grund des im vorigen Herbste veröffentlichten Programms im hiesigen Rathhaussaale abgehalten: J. November, den 12. 19. und 26., Vortrag des Herrn Reallehrer Klein über:„Berechnung der Entfernung und Größe des Sonnen⸗ körpers, mit Rücksicht auf den vor Kurzem stattgehabten Venusdurchgang.“ II. Dezember, den 10., Vortrag des Herrn Hofgerichts- Advokaten Curiman über: „Criminal⸗Proceß⸗Ordnung“. III. Dezember, den 17., Vortrag des Herrn Dr. Heuser über:„Theorie und Geschichte der Bevölkerung.“ IV. Januar, den 7. und 14., Vortrag des Herrn Bau⸗Accessisten Schnitzel über: „Ventilation“. V. Januar, den 21. und 28., Vortrag des Herrn Dr. med. Wagner über:„Leichenverbrennung“. VI. Februar, den 4. und 11., Vortrag des Herrn Dr. Uloth über:„Das Stärkemehl und seine Bedeutung im Hausbalte des Menschen und der Pflanze.“ VII. März, den 3., 10. und 24., Vortrag des Herrn Medieinalraths Dr. Lorenz über:„Das leibliche Wohl des Schulkindes.“ Sämmtliche 7 Vorträge, die im Ganzen 14 Abende in Anspruch nahmen, waren recht zahlreich besucht.— Den betreffenden Herren Referenten spricht der Ausschuß im Namen des Vereins hiermit öffentlich seinen ganz be⸗ sonderen Dank aus. Das Gleiche betrifft den Heren Hieronimus, welcher die Güie hatte, als Illustration zu einigen Vorträgen mehrere sehr treffende Zeichnungen unentgeltlich auszuführen. Die am 16. April d. J. siatt⸗ gehabte Neuwahl des Vorstandes und Ausschusses hat nachsiehendes Resultat ergeben: A. Vorstand: 1. Vor⸗ sitzender: Herr Reallehrer Blickhahn. 2. Vorsitzender: Herr Buchhändler Scriba. Schristführer: Herr Dr. Heuser. Rechner: Herr Seminarlehrer Wahl. B. Aus schuß: 1. Herr Kaufmann Carl Trapp in Friedberg. 2. Herr Salinenrentmeister Nebyuth in Bad⸗Nauheim. 3. Herr Obeclehrer Bilsch in Friedberg. 4. Herr Dr. med. Wagner in Friedberg. 5. Herr Prosessor Dr. Köhler in Friedberg. Herr Bau⸗Accessist Schnitzel wurde nachträglich in Anbe⸗ tracht seiner Verdienste um den Verein durch Cooptation in den Ausschuß gewählt. Ausschuß Sitzungen wurden innerhalb jener Zeit 4 abgehalten und zwar am 20. April, 14. Sepiember, 2. November 1875, sowie am 11. Januar 1876. Der Verein gibt sich zum Schluß der Hoffnung hin, daß seine gemeinnützigen Bestrebungen ihm immer mehr Freunde und Anhänger gewinnen werden. Aufruf! Am 7. Juni 1876 werden es 200 Jahre, daß Paul Gerhardt, der Dichter des„Befiehl du beine Wege“! und manch' andren nicht verklungenen Liedes, hier die Augen schloß. Eines Denkmals in Stein und Erz bedarf ein Mann nicht, der sich ein dauerndes Monument im Herzen des deulschen Volkes gebaut. Aber verschiedentlich it der Wunsch laut geworden, sein Gedächtniß an seinem 200 jährigen Todes lage durch Stiftungen, die seinen Namen tagen und seinem Sinn enksprechen, zu ehren. Da glaubt sich denn vor Allen die Stadt, in welcher sein Leib ruht, berufen, gewissermaßen auf sein Grab einen solchen Ehren⸗ keanz niederzulegen und wendet sich an Alle, denen Paul Gerhardi's Lied dunkle Stunden erbellt, heitere verklärt bat, mit der Bitte, ihr jenen Ehrenkranz flechten zu helsen. Das unterzeichnete Comite hat beschlossen, ein in seinem Todesorte Lübben zu verwaltendes Stipendium für Studirende der evangelischen Theologie unter dem Namen „Paul⸗Gerhardt⸗ Stiftung“ zu gründen. Wo man Paul Gerpardt's Lieder fingt, hoffen wir, wird der Aufruf um Beiträge zu dieser„Paul⸗ Gerhardi⸗Stiftung“ Anklang finden. Zur Entgegennahme von Gaben sind die Unterzeichneten bereit, Lübben N/2., den 10. Sepiember 1875. Das Comité. (Folgen die Unterschriften.) Der Aufforderung obigen Comiié's an den Unter⸗ zeichneten, auch unter der evangelischen Bevölkerung unseres Landes für die Förderung der beabsichtigten wohlthätigen Sliftung thäug zu sein, kommt derselbe um so freudiger nach, als er die Zuversicht hegen darf, daß auch unter uns die dankbare Liede zu Paul Gerhardt, diesem nächst Luther volksthümlichsten, unter den deulschen geistlichen Liederdichtern, eine weit verbreitete, der Zweck der frag⸗ lichen Stiftung aber ein ebenso zeitgemäßer, als dem Sinne des edlen Sängers entsprechender ist. Es ergeht deßhalb an alle Verehrer des Dichters die freundliche Biite, das schöne Unternehmen sowohl durch eigne Beiträge, als durch Sammlung von solchen in be⸗ freundeten Kreisen zu unterstützen und die Beträge ent⸗ weder direct oder durch die gütige Vermittelung der Redaction des„Oberhessischen Anzeigers“, welcher auch die Empfangs Bescheinigung bringen wird, an den Unter⸗ zeichneten zur Uebersendung an das Comits gelangen zu lassen. a den 16. Mai 1876. Dr. Schwabe, Director des Predigerseminars. NB. Zur Erinnerung an den Lieblingssänger des deut⸗ schen evangelischen Volkes wird der Unterzeichnet nächsten Sonntag den 21. l. M., Nachmittags um 4 Uhr, in hiesiger Burgkuche einen Vortrag über „Paul Gerhardt und seine Zeit“ halten. Dr. Schwabe. Geld Cours. Frankfurt am 17. Mai 1876. Holländische fl. 10⸗-Stücke Mk. 16 65 G. een„ 9 50—55 Ducaten al mareo„ 9 57—62 20⸗Frankenstücke„ 16 17—21 Englische Sovereigns A. ei n nee Russische Imperiales„ 16 63-68 Dollars in Gold.. 72 4 16 19 für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich. Strümpfe „5 r *** 1* Holzversteigerung. 1641 Montag den 22. Mai l. J., von Morgens 9. Uhr an, werden in dem Freiherrlich v. Ritter'schen Walde Hasselheck an die Meistbietenden öffentlich versteigert: 35 Raummeter Kiefern- Rund⸗Scheitholz, 81,2 Pruügelholz, 79 5 Stockholz, 3793 Wellen Kiefern⸗Resserholz, 84 Stück Kiefern⸗Stammholz bis zu 25 Centimeter Durchmesser und 10 Meter Länge, Stück Lärchen⸗Stammholz von 20 Centimeter Durchmesser und 6 Meter Länge, 1 Stück Birkenstammholz von 20 Centim. Durch⸗ messer und 5 Meter Länge und 77 Stück Kiefernstangenholz. Gegen Bürgscheine wird bis den 31. Dezember l. J. Zahlungsfrist bewilligt. Diejenigen, welche das am 7. Februar und 7. April versteigerte Holz noch unabgefahren im Wald haben liegen lassen, werden aufgefordert, die Abfuhr an den Tagen Montag, Mittwoch und Freitag, Vormittags, bis Ende Mai zu bewerkstelligen, widrigenfalls Anzeige zur forstgerichtlichen Bestrafung erfolgen müßte. Holzversteigerung. e e e eee 1656 Mittwoch den 24. Mai sollen im Domanlaldistrikt fangend, soll im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Gauls⸗ Hochholz 150 Raummeter Kiefern-Prügelholz; 56 Raum meter Kiefern⸗Stockholzz 17¼ Hundert Kiefernwellen; 1,65 Cbm. Kiefern⸗Stammholz und 0,57 Cbm. Kiefern⸗ Stangenholz versteigert werden. Die Zusammenkunft ist, Vormittags 8 Uhr im Hochholz auf dem Kascher-Groß— Karber Vieinalweg. Heldenbergen den 9. Mai 1876 Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. Püsck el. Holzversteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Nidda. f 1655 Montag den 22. d. Mts., von Morgens 9 uhr an, sollen in dem Distrikt Glaubzahlerfeld versteigert werden: 122 Raummeter Kiefern⸗Prügelholz, darunter Schichten von 2½—38¾ Meter Länge, 1062 Raummeter Kiefern und Fichten-Reisholz, eben— kopf, nach bezeichnetes Gehölz versteigert werden: 6 RNaummeter Nadel⸗Scheitholz, 24 Birken Eichen Prügelholz 8,8 5. Nadel⸗Prügelholz, 5 8 5 Erlen 5 10 4 Nadel⸗Stockholz, 4000 Stück Buchenwellen, 4751 Birken⸗Eichenwellen, 8175„ Nadel-Weichholzwellen, 512„ Dornwellen, 1610„ Ginsternwellen, 26 Eichenstämme, 5,47 Kubikmeter haltend, 5 Erlenstämme, 3,40 23 Kiefernstämme, 6,28 15 Fichtenstämme, 2,30 0 Zahlungstermin: 9. November 1876. Ober⸗Mörlen am 16. Mai 1876. Großherzogliche n Ober⸗Mötlen. e cke l 7* 17* Versteigerungs ⸗ Anzeige. en Fnledberg 8 g Aus in unde A epiatier Friedberg den 15. Mai 1876. In Auftrag der Freiherrlich v. Ritter'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim: Heidt. falls theilweise in Schichten aufgearbeitet, 47 Kiefern- und Fichtenstämme von 15—21 Centim. Durchmesser und bis zu[1 Meter Länge und 3844 Kiefern- und Fichtenstangen von 4—14 Centim. Durchmesser. 1667 Montag den 22. l. Mts., Morgens um 9 Uhr anfangend, lassen die Vormünder der minderjährigen Kinder des verlebten Johannes Möckel VI. zu Fauer⸗ bach v. d. H. in dessen Hofraithe nachbeschriebene Gegen— stände unter den bei der Versteigerung bekannt gemachi ** Hofraithe- Versteigerung. 1581 Freitag den 19. Mai l. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause die Hofraithe des Metzgers Heinrich Gerth einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden. Friedberg den 9. Mai 1876. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fou car. Holz- Versteigerung. 1666 In dem Freiherrlich v. Franckenstein'schen Wald⸗ distrikt Klappertannen werden versteigert: 1) Montag den 22. Mai l. J. 115 Raummeter Kiefern⸗Scheitholz, 17— Birken⸗Prügelholz, 353 5 Nadel⸗ 3 47 Nadel⸗ und Birken⸗Stockholz, 338 Stück Birkenwellen, 11800 Kiefernwellen. 2) Dienstag den 23. Mai: 18 Raummeter Kiefern⸗Scheitholz, * 14 1„ Prügelholz von 3 Meter Länge, 100 1„ Prügelholz, 11 8„ Stocholz, 2625 Stück„ Wellen, 650„ Eichenwellen, 450 Birkenwellen(Ausjätungsholz), 1900 Gebund Ginstern, 143 Kiefernstämme von 15—40 Centim. Durchmesser, 5— 16 Meter Länge mit 49,20 Kubm. Inhalt, 70 Kiefernstangen von 9— 14 Centimeter Durch⸗ messer, 5— 14 Meter Länge mit 8,83 Kubik⸗ meter Inhalt. Die in der Nähe des Löwenwalds aufgearbeiteten Eichen⸗ und Birkenwellen, sowie die Ginstern kommen üm Distrikt Klappertannen zum Ausgebot und erhalten Steigliebhaber nähere Auskunft über diese Sortimente mach beendigter Versteigerung am erstgenannten Tage. 3) Mittwoch den 24. Mai l. J.: 343 Kiefernstämme von 15— 55 Centim. Durchmesser, Zusammenkunft am Forsthaus Glaubzahl. Nidda am 15. Mai 1876. Großherzogliche Oberförsterel Nidda. R o her. Arbeits ⸗Versteigerung. 1670 Freitag den 19. d. Mts., Vormittags um 11 Uhr, kommt verschiedene Erdarbeit, veranschlagt zu 1500 Mark, auf hiesigem Ralhhaus zur öffentlichen Veraecordirung. Nieder⸗Eschbach den 16. Mai 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Eschbach. F a u st Holz- Versteigerung. 1671 Mittwoch den 24. l. M., Morgens 9 Uhr an⸗ fangend, soll in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Schweinzel-Hapelsheck und Noll, folgendes Holz meist⸗ bietend versteigert werden, als: 4 Raummeter Buchen- und Eichen⸗Scheitholz, Prügelholz, ö 5 5„ Stockholz, Nadel⸗Scheitholz, Prügelholz, Stockholz, 1 * ** * 0 Eichen wellen, Nadelwellen, 80 Ginsternwellen, 108 Nadelstämme von 15— 50 Centim. Durchmesser und 4— 13 Meter Länge, 30,77 Festm. Inhalt, 62 Nadelstangen von 5,27 Festmeter Inhalt. Die Zusammenkanft ist in Münster. Der Anfang ist im Distrikt Schweinzel. Gegen genügende Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis den 1. Oktober d. J. gestattet. Münster den 16. Mat 1876. ö Großherzogliche Bürgermeisterei Münster. Rein eck. 1 Oeffentliche Bekanntmachung. 1664 Etwaige Forderungen an den Nachlaß der Konrad Ernst Eheleute aus Fauerbach b. Fre, zuletzt in Fried berg, sind bei Meidung der Nichtberücksichtigung bei Regulirung desselben binnen 8 Tagen dahier anzumelden. Friedberg den 9. Mai 1876 Großherzogliches Landgericht Friedberg. werdenden Bedingungen meistbietend verstetgern: jähriges Wallach Fohlen, 2 Ochsen, 2 Kühe und 3 Rinder, 1 vollständigen Wagen mit Zubehoͤr, 1 Wendepflug mit Vorderpflug, neuester Construetion, 1 Spitzpflug und 1 Egge, eirca 20 Malter Kartoffeln, circa 10 Centner Heu und 5 Centner Grummet, alle Gattungen Frucht, desgleichen alle Gattungen Stroh, 1 vollständiges Pferde- und Ochsengeschirr. Der Anfang wird mit dem Vieh gemacht. 5 Fauerbach v. d. H den 16. Mai 1876. Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach v. d. H. Philipps. Schafweide-Verpachtung. 1554 Montag den 22. l. M., Nachmittags 2 Uhr, soll die mit 300 Stück zu beireibende Sommerschafweide hiesiger Gemarkung bei Gastwirth Scheurich verpachtet werden. Kloppenheim den 8. Mai 1876. Die Schäfereiberechtigten. Caskraftmaschinen. Patent: Langen& Otto. Alleinige Niederlage fertiger Maschinen dei Klimsch& Co. in Franklurt a. M. 1294 Verkauf zu Originalpreisen.(H. 6897.) 833 Frankfurt a. M. Tapeten und orden in reicher geschmackvoller Auswahl von den billigsten bis zu den feinsten.(H. 6626.) F. W. Pfähler, Nothnagel's Nachsolger, Pistor, Follenius, Landrichter. Landgerichts. Assessor. Arbeits-Versteigerung. 1663 Freitag den 19. Mal, Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dem Gemeindehaus zu Nieder⸗Eschbach nach⸗ benannte Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden: 4—18 Meter Länge mit 207,27 Kubikm. Inhalt. Hierunter befinden sich 31 Stämme von je über 1 Kubikmeter Inhalt. Zusammenkunft jedesmal Morgens Bornschneise zunächst des Löwenhofs. Ockstadt den 16. Mai 1876. Der Frelherrlich v. Franckenstein'sche Oberförster N Roßmarkt 8 an der Hauptwache. 400 Mark liegen in hiesiger Gemeindekasse gegen hypothekarische Verficherung zum Ausleihen bereit. Ockstadt den 15. Mai 1876. 9 9 Uhr auf der „ le e a n u mp f. Kies in der Gemeindegrube aufzulockern.. a ban etlunzen 1 5 und durchzuwerfen, veranschlagt zu 156 Mark, 1608 Feuerbach, Gemeindrelnnehmer 7 Holz ⸗Versteigerung. Anfahren von Kiefelsteinen auf die Viei⸗ 1651 Dienstag den 23. d. Mts., Vormittags 9 Uhr nalwege E wabe, anfangend, soll in dem Langenhainer Gemeindewald, Fur Messen derselben 54 5 5 22 0 inst. 1 Distrikt Filzhard und Bernhard(zwischen Maibach und Für Zerschlagen und Eindecken derselben 234 8 f 22 „ des bus, Wernborn), folgende Holzsortimente öffentlich versteigert Vilbel am 16. Mai 1876. 8 0 43 5 28 tat ee werden: ro d,——— el 27 Stüc Nabelstämme, 10,38 Meier Inhalt, Dezksbauaufsehe- U E 1 I 3 2 5 e let f 149„ Nadelstangen, 9,62„ 1 7 7— 8 g 4 2 8 rde Steinkohlen bester Oualität. 25 „ 60% 3600 Stück Nadelwellen, Ia. mel. stückreiche Flammkohle per Ctr. à M. 1. 5 28 82 1 5600„ Weichholzwellen, Gesieb. Stückkohle per Ctr. à M. 1. 25 8 i f 8 200„ Eichenwellen. Nuß⸗ und Knabbelkohle per Ctr. A M., 25 Die soeben erschienene Nr. 33 enthalt: — 1 Bemerkt wird, daß das Stamm, Stangen⸗ und Gesieb. Schmiedekohle per Ctr. u M. 1.— Die Ferienreise. Novelle von S. Junghaus.—.— Briefe von der Weltumseglung der„Gazelle“. II. Von Bei vorheriger Bestellung ab Bahnhof hier r Madeira bis zur Kapstadt.— Die Schlacht bei Mühl⸗ Brennholz durcheinander versteigert wird und ist der 170 5 la. mel, stückreiche Flammkohle pr. Ctr. à M.— 95 Anfang am Eingang des Distrikts Filzhard am soge⸗ * 9000 nannten Weißenstein. offerirt Fried. Avenarius, dorf um das Reich. Historische Skizze von Georg Hiltl. 3- Zlegen berg am 15. Mai 1876. ö 72 Bad⸗ Nauheim, Hauptstraße Nr. 308 Mit 3 Oniginolzeichnungen von Woldemar Friedrich.— 6- Großherzogliche Bürgermeisterei Langenhain. 5 Am Familientische: Verlorene Liebesmühe. Mit dem 5 Rumpf.* 7 N 8 d Bilde von Eberle: Verschmähter Genuß— Lowener⸗ 1*-K. 8 in fer 9 ziehung. Von M. Evers.— Die Knetkur. Von Dr. 1 14 Ein braver Junge wohlgenährt, zum Schlachten geeignet, wird nächsten[ Dyrenfurth. Zu Bestellungen empfiehlt sich ö 2 in der Mühl Assen⸗ Donnerstag, Nachmittags 2 Uhr, in der hle zu Assen un. ergagel in d e hann unter günstigen Bedingungen das Spenglergeschäft a e heim öffentlich meistbletend versteigert. 1669 lernen. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 1552 5 en 9 zun 4 b Joolagischer Garten in Frankfurt a. Rl. 1649 Eingang vor dem Hanauer Bahnhof. Sonntag den 21. Mai l. J. ist der Eintrittepreis den He. un Tag über für Erwachsene auf 30 Pf. und für Kinder unter 12 Jahren auf 28 Pf. ermäßigt. 1 Zur Vermeidung von Störungen wird gebeten, beim Eintritt das Geld abgezählt in Bereit⸗ schaft zu halten. Nachmittags um 4 und Abends um 8 Uhr Concerte der Capelle des Gartens unter W Der Verwaltungsrath. Das Neueste in Strohhüten sowie. Sonnen- und Kegenschirmen 1136 empfieblt in schöner Auswahl und zu reellen Preisen K. Friedrich. Putzarbeiten jeder Art werden möglichst rasch und geschmackvoll ausgeführt. * Braunkohlen- Verkauf. 1622 Auf der Fürstlichen Braunkohlengrube Wölfersheim werden vom 15. d. Mts. ab trockene Handformerei⸗ Reihenklötze zu den vorjährigen Preisen und Creditbedingungen abgegeben. Grube Weckesheim den 11. Mai 1876. Glo en 16. 1645 Ein brauner Dachshund, auf den Namen„Lulu“ hörend. Lieferant Belohnung. Vor 991 8 abe 5 i och, Hof Hasselheck. 1658 Also überall Wind! Viel Wind! Doch a Fritz 8 ch, Hof eines ist solide construirt: das Band, welches„ in Friedberg und Bad⸗ den Beittetenden fesselt. Node Die Objecte, welche er bei dem Magde⸗ burget Verbande versichern muß, find genau Taschen— ahrplan (S. 4) angegeben. Es ist so ziemlich alles, was ein Land⸗ wirth zu besitzen pflegt. Er ist gezwungen, Jommer- es ohne Ausnahme nur bei dem Magde⸗ burger Verbande zu versichern und darf keine * U** Die Fürstliche Bergverwaltung. Entlaufen. f für die anderwärts schon contrahirte Versicherung pro⸗-Mittel⸗ Rhein gegen d longiren. Für jedes Jahr, wo er von dieser“ Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen. Regel abweicht, bedingt sich die Magdeburger Preis 20 Pf. Gesellschaft die Prämie als Conventional⸗ 5 strafe aus(§. 7). Diese Abhängigkeit dauert Ein starker Doppel-⸗Ponny 12 Jahre und setzt sich nachher von 6 zu 1850 bg de verkaufen. Näheres zu erfragen bei der 6 Jahren fort, wenn man nicht daran denkt,. e Glescilts- Enpfthlung ausgedacht. Noch eine Schlußbemerkung⸗ Man be⸗ 1609 Ich mache hiermit einem verehrten hiesigen und 113 auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mich ruft sich wegen der Realität des Rabatts mit Herrn Weißbinder Rack assoeiirt und eine auf das Beispiel des Rübenzucker⸗Verbandes. Werkstätte für Slech- und Möbel-Lackiren Die Prämie bei demselben war aber auf sowie für alle in diesem Fache vorkommenden Arbeiten 6 Prozent bestimmt und bei den anderen erg et he, An ld 1876. Acere aute Arbeit zu. 2 N 1 1 ai f Gesellschaften auf 4. Da wat es keine F l Achtungsvoll Kunst, Rabatt zu erübrigen. Wenn die hessi⸗ Ed. Thum. schen Landwirthe 50 Prozent mehr Prämie Meine Mobnung ist bei J Hoffmann, Kauseastraße, 4. 5 Werkstätte, Stadt New Nork i Uints. zahlen wollen, so ist er ihnen allerdings eee hun Nack ebenfalls stcher. 3 wei Maurer, Mit dieser Betrachtung haben unsere 1654 auch ein Mann, der Dacharbeiten machen kann, Glossen einstweilen ihr Ende erreicht. Sie 1 10 Beschäftigung bei Georg Hanstein in Bruchen⸗ .— 2 bsrucken. werden zur rechten Zeit sich wieder vernehmen lassen.(o. geg.) Versteigerung. f 1673 Dienstag den 23. d. Mts., Vormittags 9 Uhr Dr. Kirchhoffer, Straßburg, Elsaß, anf werden in der Behausung des Herrn Made 527 befaßt sich speziell mit Behandlung der Harnblasen meisters Gerth nachverzeichnete Gegenstände versteigert: und Geschlechtskrankheiten.(Bettn., Pollut., Impot. ꝛc.) 1 Sopha, 2 Commoden, verschiedene Tische, 1 Kleider— (H-200-Q.) schrank, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, Stühle, 5 5 Bettladen, Bettwerk, Weißzeug, Hemden, Kleidungsstücke, 10—12 tüchtige Maurergesellen 0. deut dean sowie sonstige verschiedene Haushaltungsgegenstände. werden gegen guten Lohn und dauernde Arbeit an dem In Auftrag: Neubau in Assenheim zu engagiren gesucht von ee Hof Maurermeister Johs. Wehner 1607 iu Abenseadt MWoité⸗ und leinene Schürzen, Ein 1 jähriges Hengstfohlen Ledertaschen 1652 steht zu verkaufen. Wo? sagt die Expedition 439 für Damen, Portemonnaies, Fächer, Kragen⸗ und des Anzeigers. Mansshettenknöͤpfe billigst bei K. Friedrich. mittlerer Große, langhaarkg, von Farbe dunkelgrau, mit Lucifer“ hörend, ist ent laufen. Abzugeben gegen 10 Mark Belohuun an Jäger Hos in Homburg v. d H. Vor Ankauf wird gewarnt. 1674 Turn⸗ Verein. Donnerstag den 18. General-Versammlung bei den Herren Henn& Jamin. Sonntag den 21. Ausflug nach Rendel(2% Uhr Mittags. 1672 Der Vorstand. 1608 Montag den 29. Mat, als am israel. Pfingst⸗ Ball im Gasthaus zum Braunfelser⸗Hof zu Bellersheim. Thee 1493 in diversen Qualitäten, direct importirt, bei 0 Wilhelm Fertsch. Eine frischmilchende Kuh, 1660 schwer, mit Kalb(auch gelernt) verkauft Friedberg. Heinrich Hanstein V. Turnfest Had-NHauheim. 1650 Die Lieferung von 1) 170 lf. Meter Bretterzaun, bestehend in 360 Brettern, lohn für Aufstellung; 2) einem Tanzboden, 12 Meter Quadrat, die nöthigen Unterlagen, astfreie Bretter inel. Arbeitslohn 1 Legen und Nageln; 3) von 4 Neunterstämmen für einen Tanzboden inol, Aufstellung derselben ohne Dekoration soll im Wege der öffentlichen Submission dem Mindest⸗ fordernden übergeben werden. Die Preise sollen einmal für die Anlieferung und Aufstellung ohne Abbruch und Rücknahme und einmal für Anlieferung und Aufstellung mit Abbruch und Rück⸗ nahme gestellt werden. Offerten sind bis zum 22. d. M. an das Baucomité: Boeing, Hauptstraße 2, Bad-Nauheim niederzulegen. loc onen Schreinergesellen sucht August Franck, Schreinermeister in Friedberg. Geschästsempfehlung. 1659 Hierdurch den geehrten Bewohnern Friedbergs und der Umgegend zur Nach— 5 richt, daß ich mich als Dach d e cker etablirt habe Zugleich empfehle ich mich bei vorkommen⸗ den Arbeiten zur raschen Ausführung derfelben bei reellen und billigen Preisen. Friedberg. Georg Volp, Kirchgasse. Für Confirmanden 1200 empfehle in schöner Auswahl weiße Taschentücher, gestickt und glatt, Kragen, Manschetten, Tüllkrausen, weiße Unterröcke, Herrenhemden, feine Einsätze, Vor⸗ hemden, Herrenkragen, Chrsetten, Halsbinden, Hand⸗ schuhe aller Art, sowie Myrtenkränze zu den billigsten Preisen. K. Friedrich. Ein Zimmer 1653(mit oder ohne Möbel) hat zu vermiethen Andr. Hanstein Wittwe. Frische Repskuchen 1662 empfiehlt Wilh. Bernbeck. Die so beltebten Hanf⸗Couverts zu sehr billigen Preisen bei Carl Bindernagel. Israclitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 63¾ Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Ein Jagoͤhund langen Ohren, gelben Pfoten, hat überhaupt ganz das i Ansehen eines Schäferhundes und auf den Namen 120 Pfählen inel. sämmtlicher Unkosten und Arbeits- det jed bal del