* 1 a die Großberzoglichen Bürgermeistereien Dorheim, Dorn-Assenheim, Dortelweil, Friedberg, Gambach, Griedel, Ilbenstadt, Kirch— Goͤus, Maibach, Nieder-Erlenbach, Nieder- Eschbach, Reichelsheim, Wisselsbeim und den Polizei-Commissär zu Wickstadt. Wenn Sie nicht die am 2. December vorigen Jahres geforderte und am 29. December vorigen Jahres erinnerte Vorlage sunerhalb 3 Tagen Fmann Dasenjch. 5 ger 1 Logis 241 enhüte — 1161 a Dienstag den 15. Februar. M. 20. berhessischer Anzeiger. Die Petitzelle wird mit 11 Pfennig berechnet. —ͤ——— Kreisblatt für den Kreis Friedberg— Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. und die Vergütung gegen Brandschäden. Amtlicher Theil. eressend: Die Ausführung des Gesetzes vom 6. Juni 1853, die Versicherung der Gebäude gegen Feuersgesahr ichen, geht unnachsichtlich Wartbote zur Abholung ab. utteffend: Die Vornahme der Feuer visilalton im Jahre 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg a die Großb. Bürgermeistereien, die Groß. Polizei-Verwaltung zu Bad-Nauheim und den Großh. Polizei-Com missär zu Wickstadt. Indem wir Sie beauftragen, die Feuervisitation unter Zuziehung der Feuervisttatoren nach bestehender Vorschrift vorzunehmen, empfehlen wir nen zugleich darauf zu achten, daß die Bisitatoren hierbei ihr Augenmerk auch auf Nichtbefolgung der bestehenden Bauvorschriften der Bestimmungen gen der Aufbewahrung feuergefährlicher Gegenstände— Artikel 147 und Artikel 151 des Polizetstrafgesttzes— die so ost die Ursachen von wränden sind, richten und Zuwiderbandlungen zur Anzeige bringen. Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 14. December v. J. Bekanntmachung. u chsten Prüfungen in folgender Weise vorgenommen werden: Montag den 6. März d. J. und folgende Tage: Für diejenigen, welche in den Jahren 1856 und 1859 gebocen sind. Montag den 13. März d. J. und folgende Tage: Für diejenigen, welche in den Jahren 1857 und 1858 geboren sind. Die Prüfung beginnt an jedem Tag Morgens 8 Uhr dahier in der alten Canzlei, Louisenplatz 2. Zugleich machen wir auf die neue Prüfungs Ordnung zum einjährig freiwilligen Dienst, Anl. Friedberg den 11. Februat 1875. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Trapp. Friedberg den 11. Februar 1876. Trapp. bringen wir hiermit weiter zur Kenntniß der Betheiligten, daß dle 2 2 zu§ 91 der Ersatz-Ordnung vom 6. September 1875 wiederholt aufmerksam, und insbesonders auf§ 2, wocin die binsichtlich der einzelnen Prüfungsgegenstande gestellten Anforder⸗ ungen enthalten sind. Darmstadt den 7. Februar 1876. Großherzogliche Prüsungs-Commission für einjährig Freiwillige. v. Marquard, Reg. Rath. Deutsches Reich. Darmstadt. c war die Frage aufgetaucht,, ob nicht das F uerlösch⸗Wesen in Hessen durch Bewilligung tunes entsprechenden Beitrags aue der Staats- lusse mehr, als bisher, zu fördern sei. Man nubte indessen von einer solchen Bewilligung ehen zu können, da die Regierung sich bereit F lärt hatte, die Bestrebungen des Verbands der sischen Feuerwerk-Leute in geeigneter Weise zu bern. Ganz neuerlich hat Abg. Osann die üngelegenheit in bestimmter Richtung wieder auf— riffen, und zwar soll die Regierung ersucht wrden, daß die Gründung einer Casse zur Unter- utzung verunglückter Feuerwehr- Männer wen Hinterbliebenen, sowie zur Hebung des Nuerlösch⸗Wesens in Hessen nach Maßgabe eints Aummten Statuts vorgenommen, und zu deren Lotirung ein entsprechender Staats Beitrag in h Budget aufgenommen werde. Mainz. Nik. Racke ist wegen einer in der ten Wiesbadener Katholikenversammlung ge— Rede auf den 21. d. M. vor das zelsgericht zun Wiesbaden geladen. Berlin, 10. Febr. Der Reichstag beschloß le bel Fortsetzung der dritten Lesung der Erafgesetz Novelle mit 173 gegen 162 Stimmen Wiederherstellung des bei der zweiten Lesung Merlage(Kanzel Paragraph) in der von Völk nme die Fortschrittspartel, vas Centrum, die koclaldemokraten und außerdem Lasker, Miquel 5 konservative Abgeordnete. Hierauf wurden 5 49(Duchtsne- Paragraph) und§. 3533 „enim Parograph) mit den von Marquardsen — 4 entragten Abänderungen, alle übrigen Para- phen nach den in der zweiten Lesung gefaßten Vichlüssen genehmigt. 1 Schon auf dem vorigen Land⸗ des Reichstags hat vor Agelebnten Paragraphen 130a der Regierungs⸗ ntragten Fassung; gegen diese Wiederherstellung, Sitzung wurde die Strafgesetz- Novelle in der Schluß Abstimmung mit großer nehmigt. Dagegen stimmten nur die Fortschri'ts— Partei, das Centrum und die Social- Demokraten. Vice Präsident Hänel gibt die gewöhnliche Geschästs-Uebersicht. Fürst Bismarck dankt dem Reichstage für die im Dienste des Reiches und der deutschen Nation bei den parlamentarischen Arbeiten geleisteten Mitwirkung und verliest eine Bolschaft u des Kaisers, welche die Session schlleßzt. Die Versammlung ging sodann mit einem drei— maligen enthufiastischen Hoch auf den Kaiser aue— einander. — Wie man der„Magd. Ztg.“ schreibt, soll Parlaments-Mitgliede gesagt haben:„Ich babe den Hohenlohe nicht nach Rom geschicktz überhaupt lönnen Sie ssch darauf verlassen, daß ich mich nie dazu hergeben werde, mit dem Papste über preußische Staats-Gesetze zu unterhandeln!“ L— Wie man der„Nat.⸗Ztg.“ miitheilt, wird der Bundesrath das Hülfs-Cassen-Gesetz, wie es aus den Beschlüssen des Reichstages hervorgegangen, annehmen. Die letzteren werden zunächst noch einer Prüfung der zustehenden Bundesraths-Aus— schülsse zu unterbreiten sein, 11. Febr. Die natlonalliberale Fractson der gestrigen Plenar— Sitzung bei Gelegenheit einer kurzen Besprechung über die nächslen Wahlen das bisherige Central— Wabl⸗Comite neu bestätigt und dasselbe beauftragt, seiner Zeit die erforderlichen Vorbereitungen für die Wahlen zu treffen. — Wie dem„B. Tgbl.“ von„glaubwürdiger Seite“ mitgetheilt wird, haben in Betreff der Vorlage wegen Ueberlassung der preußischen Bahnen Majorität ge⸗ an das Reich sämmtliche preußische Mintster jeder der für sich eine schristliche Meinungs⸗Aeußerung ver- einnehmen. ö In der heutlgen Abend- faßt und diese dem Gesamut Ministerlum einge-(haben das Mandat zuvor dem Minister à latete reicht. Sämmtliche Auslassungen stimmen dem Projecte zu. Es handele sich also lediglich noch um die formelle Erledigung der Vorlage durch den Minister-Rath, da das materlelle Einverständ⸗ nig bercits erzielt sei. — Der„ Reichs-⸗ Anzeiger“ erklärt, daß von Seiten der englischen und russischen Regierung, sowie der Vereinigten Staaten mit dankenswerther Bereitwilligkeit Unterstützung für die Schrltte zu— gesagt sei, wesche der deutsche Gesandse bei der chinessischen Regterung anläßlich des bei Foochow geplünderten deutschen Schͤoners„Anna“ zu thun ermächtigt ist. Fulda. Die„Germania“ dementirt die und Fürst Bismarck kürzlich zu einem hervorragenden Nachricht, nach der in den nächsten Monaten hier 1 wieder eine Confserenz der deutschen Bischöfe statt⸗ finden solle. Ausland. Oiesterreich⸗-Ungarn. Wien, 11. Fc. Der volkswirthschaftliche Ausschuß des Abgeord- netenhauses hat mit 16 gegen 8 Stimmen die frumänische Handels Coavention angenommen; Seitens der Minorität sind zwei Anträge auf Vertagung resp. auf Uebergang zur Tagesordnung angemelbet. — Dem„Pester Llopd“ wird von zuverlässiger Seite die Mittheilung gemacht, daß die Gerüchte, welche eine Besetzung von Besuien durch öster⸗ reichisch-ungarische Truppen, als im Plane An- drassy's gelegen, bezeichnen, jeder Begründung entbehren. Ebenso seien die Petails, durch welche die Gerüchte unterstützt werden, entweder absolut unwahr, vollständig entstellt, oder tendenziös über- trieben. Pest. Den durch Franz Deak's Tod ver- walsten Sitz im ungarischen Reichstage wird bekannte Histortker Bischof Michael Horvatb Die Wähler der inneren Stadt Pest Baron Wenckbeim angeboten, der jedoch mit Rück- sicht auf seine oftmalige Abwesenheit von Pest diese Auszeichnung. ablehnen mußte. Michael Horvath, der in seinem ausgezeichneten Werke: „Fünsundzwanzig Jahre aus der Geschichte Un- orns“ die Wirksamkeit. Deak's und seinen Einfluß auf die Verhältnisse Ungarns ar besten geschildert hat, gab seine Bereitwilligkeit zu et- kennen, dem Rufe der Pester Wähler zu solgen. Schweiz. Bern. Mit Rücksicht darauf, daß über 30,000(33,729) gültige Unterschriften für das Begehren einer Volks- Abstimmung über das Banknoten-Gesetz vorliegen, hat der Bundes- raih heute den Beschluß gefaßt, die Abstimmung auf Sonntag den 23. April anzuberaumen. Frankreich. Paris. Ein in hiesigen Blättern veröffentlichtes Schreiben des kaiserlichen Prinzen bekämpft die Candidatur des Prinzen Napoleon für Corsica, indem er erklärte, daß Prinz Napoleon seine Politik nicht vertrete. Großbritannien. London. Aus der dem Parlamente mitgetheilten diplomatischen Corre· spondenz über den Ankauf der Suez-Canal-Aclien ist noch hervorzubeben: Lord Odo Russell berichtet am 29. November: Fürst Bismarck habe ihn be— glückwünscht, daß das britische Cabinet das rechte Ding im rechten Momente gethan habe; er billige den Actien-Ankauf als wichtige Garantie für Wahtung des eur opäischen Friedene Lord Paget zeigte unterm 3. December aus Rom an, daß der Minister Bisconti⸗Venosta sich äußerst günstig und freundlich über den vergrößerten Cinfluß Englands im Mittelmeer geäußert: es freue ihn nicht blos wegen der Itallen fcüber von England geleisteten Dienste, sondern auch mit Rücksich! uuf allgemeine Erwägungen der künftigen Gestaltung der Verhältnisse. Lord Elliot berichtet unterm 8. Dec.: Uls ich gestern mit Raschid Pascha über den Actien-Ankauf sprach, erwiederte er;„die dadurch ursprünglich verursachte Aufregung ist ganz geschwunden“. Der Gesandte in Wien, Sir A. Buchanan, schreibt am 16. Dec.: Graf Andrassy sagte mir, et fei überzeugt, daß der Ankauf der Actien dem österreichischen Handel gleich vortheilhaft wie dem brilischen sich erweisen werde; er könne denselben nur mit Befriedigung ansehen; seiner Ansicht nach gebe es in Ost⸗ und West Europa keine Frage, worin die österreichischen und die britischen Jnteressen nicht identisch wären. Lord Derby ließ den Regierungen für diese ihre Arußer⸗ ungen dauken. — 12. Febr. Die übrigen den Ankauf ber Suez- canal- Actien betreffenden Detumente sind dem Parla- mente gestern vorgeleßt worden. Dieselben enthalten vie Schwierigkeiten, welche früher dem Kaufe ent- gegentraten. Im neuen Jahre sind über diesen Gegenstand 170 Schriftstücke gewechselt worden. Ein letzter Anhang enthält die Documente über den Vorschlag von Lesseps“ aus den Jahren 1871 und 1872 wegen des Verkaufs, den Thiers und Remusat damals gebilligt haben und bezüglich dessen Italien sich bemühte, ein Einverständniß aller See- Mächte herbeizuführen. Die Pforte erklärte indessen, sie werde nicht ein⸗ mal im Principe den Verkauf der Actien oder eine internationale Verwaltung des Can als billigen. — Ein vom 8. Februar datirtes Telegramm aus Penang besagt: Die britischen Truppen rückten am 4. d. von Oualla Kangsa an beiden Ufern und zerstörten Die Gurkas verfolgten die Kota Lama-Malaien bis nach Prak, Auf britischer Seite nach Perak zurück, um Anordnungen für die künftige des Flusses Pera stromaufwärts Enggar und alle umliegenden Häuser, das sie nachher zerstörten. keine Verluste. General kehrt Colborne Vertheilung der Streitkräfte zu treffen. — Von zuverlässiger Seite wird gemeldet, vaß bie Abreise des General-Zahlmeisters Cave bis zur Ankunft derjenigen britischen Beamten in Aegypten verschoben ist, welche für Uebernahme bel dem Khedive bestimmt sind Spanien. Madrid, 11. Febr. Di Regierungs- Armee hat durch Ab abe einige Kanonenschüsse auf die Festung Estella ihre Absicht bestimmter Aemter das Bombardement zu eröffnen, angezeigt; der General Pumo de Rivera hat jedoch, ehe mi Bataillone dem Geschützseuer weiter vorgegangen wird, noch einen Ausschub bewilligt, um dem unbewaffneten Theil der Einwohnerschaft Zeit zum — Die Entwickelung der Dinge auf dem. i 5 8 f ördli iegs⸗ tet lbenstadt. Am 8. d,„ wur ie Gemahlin been erbe, ee ee e* Friedisch zu Alt⸗Leiningen⸗Westerburg z voran, als man es sonst in Spanien gewohnt ist. Räthselhaft bleibt dabei nur der Umstand, daß die Carlisten die vielen besestigten Stellungen, die laut ihrer Drohung das Grab der Liberalen werden sollten, ohne ernstlichen Versuch des Wlder⸗ standes aufgegeben haben. Weder in Biscaya noch in dem größten Theile von Navarra sind die liberalen Truppen belästigt worden. In Hoch-Navarra machten allerdings einige feindliche Miene, den Engpaß von Velate zu vertheldigen. Eine geschickte Bewegung von Martinez Campos hatte jedoch zur Folge, daß ein Kampf vermieden, und dennoch der Zweck erreicht wurde, nämlich in das Thal von Baztan zu gelangen, den Carlisten in den Rücken zu kommen und bis zur Grenze vorzudringen. Dieser Marsch soll eine det besten Leistungen in dem gegenwärtigen Kriege sein, in so fern er von einer Armee von 24,000 Mann mit Artillerie und Train durch ein feindliches und von der Natur mit Hindernissen aller Art übersäetes Terrain ausgeführt wurde. General Quesada geht auf der Straße von Durango vor, ohne Zweisel bis zur Grenze von Guipuzcoa. Der König will sich unverwellt nach Eöffnung der Cortes zur Armee begeben. Türkei Konstantinopel. Gutem Ver- nehmen nach bestätigt sich die Nachricht, daß die Pforte die in der Note An rassy's vorgeschlagenen Reformen definitiv angenommen bat; jedoch will dieselbe den Punkt bezüglich Verwendung der in Bosnien und der Herzegowina aufkommenden directen Steuern zu Gunsten dieser Provinzen nicht ganz unverändert gutheißen, weil die unver, zügliche Ausführung dieses Gedankens als eine Ausnahmemaßregel zum Vortheile Bosniens und der Herzegowina gegenüber den andern Provinzen des Reiches erscheinen würde. Die Pforte will vielmehr nur zugestehen, daß die zur Ausführung von öffentlichen Arbeiten in Bosnien und der Herzegowina bestimmte Summe erhöht werde. Ein die Auaführung des Projectes anordnendes kaisetliches Itate wird unverweilt erwartet. — cée wird ossiciel mitgetheilt, daß die Kirchengüter(Vakufs), welche bieher nicht von Christen erworben werden konnten, nunmehr von denselben käuflich erstanden werden dürfen. Rumänien. Bukarest, 10. Febr. Auf ein Tadele-Votum des Senats, welches sich aus— drücklich nur gegen den Unterrichts-Minister Majo rescu richtete, hat dennoch das gesammle Ministe- Rendel, Erbenhausen, od, Ober Erlenbach, Steinach und Abzuge zu lassen- ue Fillen lich sich eine Berschleppung au zu Cbone⸗Bougeries in Knaben entbunden. an sich schon ein seltenes Erelgniß, so mag es noch sellener vorkommen, daß in einer Ober⸗Ofleiben, Walldorf, Eberst rücken, Schotten, Ee Elben⸗ Frlebberg. Ju af Frankfurt Altenschlirf, Bruchenb der Schweiz von einem gefunden Dingen beim, 8. Febr. M Reine goldene Hochzeit Gemeinde von nicht ganz 700 Einwohnern innerhalb vier Monate brei solchet Ehe⸗ jubiläen gefeiert wurden, 11 halten der hiesige Schteinermeifter Heinrich Frlebrich Pfnorr und Kat arina Marie, geb. Oehler, diesen Ehrentag, nachdem am 13. Octo⸗ der 1875 det hiesige Landwirth Johannes Wilhelm Waas rium Catargiu feine Entlassung genommen. Der Fürst bal bierguf den Kammer Präsidenten und die beiden Vice Präsidenten des Senats mit der Neubildung des Cabinet beauftragt. — 11. Feb. Der Senat hat dem seitherigen Minister Präsidenten Catargiu ein Vertrauens- Votum dargebracht und ist Letzterer in Folge dessen wiederum mit der Neubildung des Cabinets betraut worden. Das neue Cabinet ist bezüglich der Mehrzahl der Portefeullles wie das frühere zusammengesetzt, nur ist als Unterrichts Minister Carp, als Minister des Aeußern Balacanu, als Finanz Minister Strat eingetreten. Rußland. Petereburg, 12. Februar. „Golos“ sagt in einem wichtigen Artikel, daß die orientalische Krists nur gut verlaufen könne, wenn die Pforte durch formelle, bindende Zusagen an die Mächte gebunden sei, deten Ausführung die Mächte garantiren würden, und wenn der Fürst von Montenegro zum Vermittler zwischen den Consuln und den Insurgenten gewählt würde. Aegypten. Cairo, 11. Februar. Nach den neuesten Berichten aus Abessinien sind die ägyptischen Truppen bis Gudurati gelangt. e Aus Stadt und Land. . Friebberg. Nach einer amtlichen Mitthetlung über ö die Verbreitung der Blattern im Großherzogthum sind mehr oder minder zahlreiche Fälle vorgekommen in Gießen, Klee und die Luzerne oder ewiger Klee. J Die Aussaat von Rolhklee geschieht im Früb und gibt in demselben Jahre mindestens eine Erndte, die mit dem Stroh der Sommerfrucht gewöhnlich verfüttert wird. Ein zweiter Schult im ersten Jahre ist für das fernere Gedeihen zwar Lang⸗ ns, Offenbach, Neu-Hlenburg, Darmstadt, Mainz, t Groß Karben, Bsetzenbach, Rodheim v. d. H., Heusenstamm, nicht vortheilhaft, aber sehr oft noch möglich. jahr unter Sommergetreide, Gerste oder Hafer, mit Kalbarina, geb. Höyn, und am 27. October 1875 n e der Landwirth Johann Helurich Roos mit Anna Magda⸗ Dit L. lena, geb. Höoen, die goldene Hochzein— in aller Stille, ˖ doch bei guser Gesundheit— gefeiert hatten. 3 11 rt Offenbach. Der hiesige Turnverein hal auf dem letzen mitielrheinischen Turniag in Darmstadt die Ab⸗ haltung des XI. mittelrbeinischen Turnfestes für dieses pia Jaht übernommen, und wird das Fest wieder auf dem⸗ par selben Platze stal fiuden, auf welchem im Jahre 1860 das vunfesten erste mittelrteimische Turnfest abgehalten wurde, nämlich gerate auf dem in det Felostraße belegenen Grundstülck des Wachs ip iuchsabrikanten F. A. Schäfer, der solches in uneigen⸗ bet nützigner Weise dem Turnverein auf ergangene Anfrage wille zur Verfügung gesitellt hat. Das Arrangemend wird nun Die in die Hände verschiedener Commissionen gelegt werden. zee Worms, 9. Febr. Emm Metzger aus Worms lud aeg gestern Abend in Gundersheim in den Zug halb 7 Uhr 2 15 ein fettes Schwein in einen ihm hiezu angewiesenen Pack⸗ aan wagen und stellte sich, wie dieses sein muß zu demselben. allein Die schöne Aussicht von Gundersheim und Umgegend scheint ie nach jedoch den Mann veranlaßt zu haben, die Tbüce des Wagens pillhsch iheiweise zu öffnen und sich in diese Oeffnung zu siellen. a Während nun besagter Mann ganz ee Umschan babe hiell bekam sein Schwein ebenfalls Luf nach frischer Lust?— „s sprang seinem Herrn zwischen die Beine und Reß und. 5 Reiter flogen in die Tiese. Der Zug war schon in aan 5. starkem Gange vor der Weiche. Glücklicher Weise kam] rot jedech der Reiter zur Erde, obne sich zu beschädigen. Aaulte Wäre der Zug nur noch einige Schritte weiter gefahren, 15 so wäre ber Sturz über die Briicke bei der Wiedensohl, wilchet circa 70 Fuß lief, unvermeidlich und das Ende wohl ein Gt chreckliches gewesen, während so der Meister sein Tü in bing wieder am Strick nach der Stalion brachte, um es mit duc dem nächsien Zuge hierher zu bringen. 1 Gul f* Anlageg Allerlei. Sone New⸗York. Von hier wird über einen am 8. ds. a 728 slatigehabien großen Brand berichtet. Derselbe betraf das 5 danch Häuse r quadrat zwischen Broadway, Howard Grand- und ö di Nen Crosby Slreeis. Dreißig Geräude sind niedergebrannt. nung Das Feuer begann Abend um halb sieben Uhr und konnte Dünn, erst nach Mitternacht bewältigt werden. Seit fünfzehn ae Len Jahren bal kein ähnlich großer Brand in New Pork slal— I w gefunden. dag um o lt we ueber den Kleebau. 6 Nach Mittheilungen von Saamenhändler W. Goekus wlschieb zu Friedberg. Cunpcu Das Frühjahr rückt immer näher heran und I mit soschem die Aussaat der Felder. Vor dem 155 Eintritt dieser Zeit dürfte es nicht unangemessen ullgkeit sein, über einen wichtigen Theil der Landwirth⸗ I uche! schaft, den Futterbau, insbesondere über Klee, er über dessen vermeintliche und wirkliche Krankheiten, In 5 über Pflanzung von Klee und Gras, sowie über n verschiedene Kleearten und deren Saamen einige Jun,; Erläuterung zu geben. Es wird zwar das Meiste hiervon schon bekannt sein, allein doch manches— Neue ist im Stande den Landwirth zur Aufmerk⸗ 1 samkeit und Nachachtung anzuspornen und könnte ts nur erfreulich sein, wenn fleißige Beobachten ud ihre Erfahrungen zum gemeinnützigen Zwecke öffente“ ihne lich kundgeben würden. auf dem beenden een J. Rother Kopfklee und Luzerne. 1 ade Unter den Futterpflanzen für unsern Viehstand wah nimmt der Klee sicher eine der ersten Stellen ein.“ Der Klee ist in verschiedenen Arten fast über die[def ganze Erde ausgedehnt. Alle lieben guten Boden( n und gedeihen am besten in gutem Boden und vor⸗ 0 Olav züglich da, wo kalkhaltiger Grund vorhanden. 1 1 Die in Deutschland am weitesten verbreiteten. 5 Sorten sind der sog. tothe Kopf- oder deutsche 8 uin, 0 dus Das nächste, zweite Jahr liefert derselbe drei, bei günstiger Witterung auch vier Schuren zur Grün- sutierung oder gedörrt zu Heu. Früher war bei leser Kleeart Düngung mit gemablenem Gyps urch Bestreuen der Pflanzen im Gebrauch, jetzt t man aber völlig davon abgekommen. Düngung mit Gyps ist jedoch nicht ganz zu derwersen, wein solche bei der Aussaat erfolgt, der Gyps ist aber mit dem Saamen unterzuschleifen. Die beste und größte Ausbeute liesert der olbklee dann, wenn er in der Blüthe steht, weil r da die größte Menge von nährenden Bestand- beilen enthält. Samen zlebt man gewöhnlich im weiten Jahr vom kräftigsten Wuchs nach dem rsten Schnitt. Die Lebensdauer des Rothklee ist kaum etwas ber zwei Jabte, im güystigsten Fall ist im dritten Frühjahr noch ein Schnitt möglich. Sonst batte für Rotbklee der Saamen aus der Pfalz für unsere Gegend den Vorzug, im serflossenen Jahre ist derselbe aber dort nicht recht geratben und ist für dieses Jahr Saamen von zieperischem oder schlesischem Rotbklee der empfehleus⸗ wertheste. Die andere bei uns beimische Klecart ist vie Luzerne oder der ewige Klee. Dessen Lebensdauer lerstreckt sich auf eine Reibe von Jahren. Der Saamen biervon wird gewöhnlich im Frübjahr allein in den Boden gebracht und ist die Erndte e nach Gunst der Witterung eine für die Land- wirthschaft überaus ergiebige und wird die Luzerne daher sehr häufig angebaut. 2 — D. Frankfurt a. M., 12. Februar.(Börsen woche som 5. bis 11. Februar.) Unsere dieswöchige Berichts deriode eröffnete unter dem Einfluß der durch die Prager datastrophe staltgefundenen Creditaclien-Vanik, die im Sonntagsverkehr ihren Culminaulonspunkt erreichte und 2 4 welcher erst im Montags geschäft auf Dackungskäufe eine 1 1 zcbövung des Effecis folgte. Dieser Einfluß kam zunächst r n einer abwartenden Haltung der Speculaulon zum Aus⸗ *. 0 druck, während derselbe im Großen und Ganzen auf die Toutse der übrigen Speculatlonspapiere und auf das —— Anlagegebiet ein nur geringfügiger war. Nachdem em Samstag bekannt geworden, daß sich der Verlust in Prag auf 733,000 fl. belaufe und nicht wie durch übertriebene Derüchte verbreiteit wurde, eine Million betrage ie Conttemine, da auch an den solgenden Tagen keine neuen Hisbsposten von Prag einliefen, zu den erwähnten Deckunssskäufen. Das Mißtrauen der Börse selbst gegen vie Leitung eines Inslituis, welches durch eine solche Miß⸗ wirihschaft und Nachlässt keit die Juteressen seiner Actionäte schädigt, hat inzwischen nicht an Bedeutung verloren, um so mehe, als eine neuete Erklärung der Ctedit-An⸗ — galt weitere Aufklärungen über die Defraudation bei der U. Prager Filiale bis nach beendigter Criminaluntersuchung A tale verschiebt, eine Berzögerung, welche den ungünnigsten 5 Zonjccturen frische Nahrung geben muß. Seit Montag »lieb die Tendenz im Allgemeinen ziemlich sest, wozu außer det dera dem äußerst flüssigen Geldstand, auch günstig interpreticte Bet des volitische Meldungen Beranlassung gaben. Die Bereil⸗ ae willigkeit der Pforte, das Andrassy'sche Resormprogramm 2 4 arangtz 1 urchzufübren, der Commentar, den Lord Derby im eng⸗ „ erte 1 ischen Oberhause zu dieser Angelegenheit lieferte, und die Oesterr. Renien blieben behauptet, Ungarisch schruts de markt war gut befahren. von der Pariser Conttemine, die flarker Abgeber an den deulschen Plätzen war, verbreitet wurden, eine VBerflauung eingetreten, welche aber an den folgenden Tagen, indem die deutsche Speculation endlich in die vielen sich wider⸗ prechenden Dividendennachrichten Mißtrauen zu setzen an fängt, durch eine Reaction nach Oben nahezu wieder aus⸗ geglichen wurde. Lombarden lagen während der ganzen Woche ziemlich stabil und waren in kaum nennenswerthem Verkehr. Cteditactien setzten am Samstag mit 157½ ein, verflauten im Sonntags verkehr auf 150, boben sich am Montag bis 153 und verkehrten an den folgenden Tagen zwischen 155 15½— 150 und 155½. Staats, vahnacllen, am Samstag 259 ¼—260, ermalteten am Sonnlag auf 258, stiegen bis Diensag auf 262, ver⸗ flzuten gestern auf 255¾ und schließen nach 256, mit 255½ Lombarden bewegten sich zwischen 97¼—98½ vis 97- 97½ und 97¾. In Oesterr. Bahnen waren bei nachgebenden Coursen die Um sätze nicht besonders be⸗ lebt. Franz⸗Joseph sind 2½ fl., Norowest 1½ fl., Galiziet 3 fl. maiter. Buschlüehrader gefragt und 4 fl. böber. Deulsche Bahnen weisen bei ktubigem Verkehr nur wenig verändetle Nolirungen auf. Auch am Bankenmafkle berrschte im Ganzen geringes Animo. Raichsbankactien verblieben in fester Haltung zwischen 157¾—159 und 150% Antwerpener hoben sich 1¾%, Darmfiadter 1½%/, Oesterr. Nationalbank 2 fl.; auch Provinzjal⸗Disconto Meininger, Deuische Essectenbank und Nürnberger Vereins- bank haben im Course angezogen. Fraulsusser Bank, Würuiembergische Notenbank, Ceutinenial, Badische und Brüsseler Bank waren nachgebend. Aulagepapiere zeigten sich fest. Von deulschen Fonds fanden nene Württem bergische und Bayerische Anleibe Nehmet zu festen Coursen. Schatzbous waren gesragt und höber; auch andere ungarische Fonds erfubren tbeilweise Avancen. Von Russen 1870er und IS7ber besser. Amerikaner beliebt. Deulsche P toritäten blieben fast statienär. 5% Hess. Ludwigsdahn waren vielfach für Kapitalanlagen in Begebt und wurden besser bezahlt; die neuen Berlin-Stettiner wurden zu 95¼ um⸗ gesetzt. Oesterr. Prioritäten documentirten große Fesligkeit. Buschtiebrater avancirten 1½0%, Maͤhrische Grenzbahn 18% Lemberg⸗Czetnowitzer ¾0/. Ferdinand⸗Nordvahn. Rudolf, Siebenbürger und Ungar. Nordest wurden etwas billiger abgegeben. Loose schlossen bei re elmäßigem Ver⸗ kehr wenig verändert. Coöln-Mindener und Badische böoͤher, Braunschweiger, Ungarische, Raab⸗ Grazer, Darmstädter und Kurhessische blieben matier. Pfanobriese lagen ssill abet absolut sest. Von fremden Devisen Amsterdam und Paris elwas schwächer, London und Wien tbeurer. Geld A sebr flüssig. Privaldisconto ca. 2½0%. Handel und Verkehr. Grünberg, 12. Februar. Die Preise auf unserem uligen Fruchtmarkie beitragen: Waizen(50 Kilo) 10 M. 48 Pf.; Korn(50 Kilo) 8 M. 44 Pf.; Gerste(50 Kilo) 8 M.— Pf.; Hafer(50 Kilo) 8 M. 30 Pf.; Molten (50 Kilo)— M.— Pf.; Erbsen(50 Kilo) 11 M. 30 Pf.; Linsen(50 Kilo)— M.— Pf.; Samen(50 Ko)— M. — Pf.; Kartoffeln(50 Kilo)— M.— Pf. Kcrankfurt, 12. Febr. Der beutige Heu- und Stroh Heu kostete je nach Qualität per Ceniner M. 4.45—6.—. Strob per Ceniner M. 4.50 bis 5.12. Butler im Großhandel 1. Qual. das Pfund 91 Pf., 2. Qual. 86 Bj., 1. Qual. im Kleinbandel das fund M. 1.3, 2. Qual. 97 Pf. Taselbutter M. 1.14. 1 Mainz, 12. Februar. Producten-⸗Markt. Wanen per März 20.50, per Mai 21.10 per Juli 21.85. Roggen per März 14.90, per Mal 15.15, per Juli 15.25. Hater Rüböl per Mai 34.9„ g N*. 1 Eier, italienische, das Hundert M. 7.60, gewöhnliche M. 6.90. per März 17.15, pec Mai 17.30. und den Verunglückten überschüttete. 0 fü Nach dem neuen Posttarif beträgt das Port 5 1) GSriese bis 15 Gamm 10 2 von 15-250 Gramm 20 2) Postkarten„„ 3 1 mit Rückan wort. 10 4) Drucksachen dis 50 Gramm. 9 über 50 bis 250 Gramm E über 250 bis 500 Gramm 2 20 über 500 Gramm bis 1 Kilo. 2 30 5) Waatenproben bis 250 Gramm n 6) Einschreibegebühr(Recommandationsgebühr) 20 7) Postanweisungen bis 100 M. 20 ie FF.. 8) Postvorschüsse bis 150 M. für jede Mank. 2 ee 9) Postaufträge(PVostmandate) bis 600 Mark 30 10) Local- und Local⸗Landbriefe, ftankitte 3 unftankirte. 4 10) Bestellung der Posisen dungen: a) im Postort. Postanweisung* Werthbrief bis 1500 Mask 3 5 über 150 bis 3000 Mak 10 gewöyuliche Packete bis 5 Kills 10 b) auf's Land. Brief mit Werth, Packete, Post⸗ e 12) Eilbesteltung(Expretz), gewöhnliche und eingeschriebene Briefe im Ort 25 auf's Land à Kllometet 1 10 13) Behändigungs⸗Scheine: von Behörden„ von P ivaten.— 0 8 20 Verloosung⸗ Augsburger fl. 7,Loose vom Jahre 1864. erku⸗Ziebung vom 1. Februar 1876. S. 188 573 634 660 773 846 1020 1238 1385 1716 1819 2105. Die Gewinn Ziebung findet am 1. März 1876 statt. f Auszug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Getraut: Julius Karl Christian Mateß, Handschuhmacher dahter Sohn des verstorbenen Registrator Jobann bristian Mateß in Kassel und Henriette Friederike Kleber, Tochter des Mechanikus Wilhelm Kleber in Darmstadt Geboren: Der Taglöhnerin Elisabetha Mülleroth Ober⸗Mörlen eine Tochter. Gestorben: Lob Herz, Rentier, 73 Jahre alt Katharina Henast, Tochter des Bäckermeisters Anton Hengst, 6 Jahre alt. Bitte! Am 5. Februar d. J. vecunglückte beim Abbruch einer Scheuer in Ober⸗Wöllstadt der dortige Einwohner Joseph Feuerbach, indem die eine Wand der Scheuer einftel Derselbe starb sofort und hinterläßt eine Frau nebst zwei kleinen Kindern, von welchen das Jüngste 9 Monate alt ist. Die Frau verlor ihren Ernährer, welcher ein durchaus braver Mann gewesen ist; sie befindet sich in sehr ärmlichen Verbält⸗ nissen und bittet hiermit edle Menschenberzen, ihre schlimme Lage durch kleine Gaben in Etwas mildern zu belfen. Die Expedüion des Oberb. Anzeigers har sich bereit erklärt, Gaben für sie in Empfang zu nehmen. 9. Febr. aus 5. Febr. 6. Febr. 10. 494 bedeutend verschaärft, Die neuen Reichsgesetze haben die Militär⸗Examina deßhalb werden die schlechteren itt Ni Rede Bie marck's über die politische Situation waren ge- per October 34.80. Vorbereitungs Anstalten bald verschwinden; Eltern und 4 Kranke ignet, die letzten Befürchtungen, daß aus der Orieniftage Marburg, 12. Februar.(Wochenmarkt). uur ede werden aber bei der Wahl sebr vorsichtig 3 ihn m nächster Zeit eine europäische Conflagration enisteven Lostele per Pfund M. 1.— 1.10. Eier per Stück 7—8 Pf. sein müssen Wir halten es für unsere Pflicht, auf die 4 würde, zu zersireuen. Für Slaatedahnactien ist indeß Käse per Stück 8—10 Pf. Hasen per Stück M. 1.80 durch ihre Erfolg bekannte Anstalt des Dr. Killisch Saen b im Muütwoch auf ungünstige Dividendegerüchte, welche l bis 2.50. zu Stuttgart hinzuweisen. 1 det Nut 106 85760 5 1 N 5: 2 Jagd ⸗ Verpachtung. Holz-Versteigerung. Holz ⸗Versteigerung. 1 40t Balg 0 d 0 0 5. n 9 8 ein een 93 Freitag den 18. d M., Vormittags um 10 Uhr, 498 Freitag den 18. Februar J. J., Vormittags 10 500 Im Stadtwald zu Lich, Distrikt Rothebusch, 3 en ell die den beiden Gemeinden Groß und Klein-Karben Uhr, soll in dem Berstädter Markwald nachstehendes Ettingsbäuserkopf und Riedkoͤpfe, kommen Mittwoch den 60 Besen u ihrer Gemarkung zustebende Jagd auf weitere 8 Jahre Holz versteigert werden 23. und Donnerstag den 24. Februar d. J., Morgens Jotilt uu ruf dem Gemeindehause zu Groß Karben verpachtet 134 Naummeter Buchen Scheitholz, 9 Uhr, nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung: verden. 25„„ Prlügelholz, 1. Bau- und Werkholz Mittwoch den 28. d. M. Sroß- und Klein⸗Karben den 10. Februar 1876. 29 8 5 Stockholz, 51 Eichenstä eee 1 At. f Proßherzogliche Bürgermeifereien Oroß⸗ und Klein Karben.„ Buchen-Stämme von 8—10 Meter Länge und en„E=** 05 261 eu mung galtt! ö 0 9 Burk* f* 25 messer, 6—15 Meter Lange— 70 Kubikmeter L +* Bär. Schneider. 50—56 Centimeter Durchmesser. Inbalt Aer Bites“ 5** 5 Die Zusammenkunft ist beim Häuser Waldschlag. 42 5 11„ 65 3 8 6 b 4. 2 2 V, ö 2 Buchenstamme ähnlichen Inhalts, 1 Eulen 1 18 effentliche Bekanntmachung. Berstadt den 11. Februer 1876. 8 Hainbuchenstämme, 148 iber r 1499 Nachdem die Ebefrou des Adolph Engel mit Großherzogliche Bürgermeisterei Berstadt. 2 Elsveerstämme, f n Sed. en Gläubigern ibres Mannes ein Arrangement abge Well. 12 Fichtenstaͤmme, u 1 bt schlossen hat, dessen Einsicht auf der Registratur des—. 8 3 CC 40 Fichtenstangen tern— unterzeichneten Jerichts zu nehmen srei 1 57155 5 a g d- Ver p a ch tun 9. II. Breunhol! Donnerstag den 24. d. M. bent ld wal kannte Gläubiger desselben aufgefordert, 3 a 1 51 1 J aer, 8 enden A waige unbekann 9 g 0„509 Dienstag den 29. Februar J. J., Mittags 1 Uhr, 342 N e Buchen⸗Scheitholz 1. Qual vettltt i. 4 1 342 Naummeter Buchen⸗Scheitholz 1. ualität, * wanne, Sinwendungen 1 1 3 1 Fe wird die Feld, und Waldfagd in der Gemarkung Büdes⸗ 164 5 Buchen Eichen- u. Kiefern- Prügelbolz, e e 44 widrigenfalls daß Arrangement ohne sicht heim im Natbhaus daselbst verpachtet 10 4 1 0„ Stockbolz, 2 ein Belus gesetzt werden wird. Büdes beim den 12. Februar 1876. 12300 Wellen 1„„ eee e zi 9 Friet berg den 4. Februar 1876. g Großberzogliche Bürgermeisteret Büdesheim. Die Zusammenkunft und Anfang sind jedesmal am 1 an, Großherzogliches Landgericht Friedberg. Di e g. Ettingsbäuserfußvfad im Rothenbusch. del 3 Pistor, Follenius, f 7 Lich den 14. Februar 1876. * in 1 1 bestehend aus Wohnhaus, 1 45. 0 0 1 1 100 1 Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Eine Hofraithe, Rindvleh- und Schweine- wee n Lich 10 0 N ee 100 de gegen die Sheftau von Frs And. Well zu Rockenberg stallungen nebst Scheuer, stebt auf den Abbruch zu ver“———— g ech f kaufen bei Philipp Philippi L. u sehr billigen Preisen bei n ausgestoßene Beleidigung nehme ich hiermit zurück. Corsetten ö 9 e — 160 196 a Elitabetba Landvogt VI. 407 zu Wobnbach. K. Friedrich. . 1 805 5 1. 4 Schmiede-Kohlen in unübertrefflicher Qualität sind frisch angekommen. . Freundlieb, 511 Steinkohlengeschäft. Die bestbekannte Webgesechirr⸗ Fabrik 5 von Joh Kreuz in Siegen liefert Riether von Stahl, Messing, Spanisch Rohr, sowie Geschirr(Kämme, Litzen) mit und obne englische Stahl-Maillons für mechanische und Handweberei zu Leinen, Gebild, Damast, baumwollenen und wollenen Stoffen in vorzüglichster Qualität zu soliden festen Preisen. Aufträge werden rasch und gut ausgeführt von 3 65/1. 5 Joh. Kreuz in Siegen. NB. Die Fabrikation bestebt schon seit länger als 100 Jahren in meiner Familie. Holz- Versteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. zu Worms am Nhein, Im Distrikt Höhler und dem angrenzenden fürst. 502 besuchteste Braulehranstalt, beginnt ihr nächstes lichen Ackergelände soll nachverzeichnetes Holz versteigert Sommersemester am 1. Mai.— Programme und Aus⸗ werden: kunft ertheilt gerne Die Direction: 1. Montag den 21. Februar. Dr. Schneider. Scheith. Prügelh. Stockh. Reisb. N———— Raummeter. Wellen. Buchen⸗ 4 79 180 900 lun kinp U kl E. 56 16 255 95 Lanllhoth* 1 28 1010 495 in großer Auswahl und zu sehr billigen Preisen Pappel⸗ 40 20 53 280 empfehlen Betz& Freundlieb. Das Eichen⸗Scheitholz ist großentheils auf 2½ Meter abgelängt und nicht gespalten. 2. Dienstag den 22. Februar. 182 Eichenstämme von 16-58 Centimeter Durch- messer und 4— 13 Meter Länge mit 78 Kubik⸗ 0 meter Inhalt, 65 Weißtannen⸗- und Kiefernstämme von 16-40 Centimeter Durchmesser und 6— 19 Meter Länge mit 36 Kubikmeter Inhalt, 2 Buchenstämme mit 4,7 Kubikmeter Inhalt, 7 Pappelstämme mit 19½ Kubikmeter Inhalt, 18 Eichen⸗ und 10 Tannenstangen. 506 Ein schwarzes Schaf mit einem schwarzen Mutter⸗ lamm und ein schwarzes Mut— terlamm von vorigem Jahr sind zu verkaufen. Näheres bei Schäfer Glans in Fried⸗ berg Die Brauer-Akademie und pr. ½ Glas 60 Pf. bei Zusammenkunft jedesmal Morgens 9 Uhr bei dem großen Teich an der Gießener Straße, ½ Stunde von hier, wo mit dem Pappelholz der Anfang gemacht wird. Lich, 12. Februar 1876. la mel. stückreiche Flammkohle per Ctr. Sleinkohlen bester Qualität Kc Gesieb. Stückkohle per Ctr 2 Nuß⸗ und Knabbelkohle per Ctr. M.. 25 Gesieb. Schmiedekohle per Ctr. à M. 1.— 505 Wimmenauer, Forstrath. Geschüfts-Verlegung. 457 Meinen biesigen wie auswärtigen Geschäftsfreun- den zeige ich hiermit meinen Umzug ergebenst an, indem ich von heute ab bei Herrn Georg Engel, Bahnhofs⸗ straße Nr. 538 wohne und erlaube mir dabei mich in allen in das Glasergeschäft fallenden Arbeiten bestens zu empfehlen. Ferner besorge ich das Einrahmen von Bil⸗ dern mit und obne Aufklebung derselben, wie auch An— fertigung von Spiegeln nach allen Größen. An und Verkauf von Fensterbeschlägen neuester Con- struktion zu den billigsten Preisen. K. Jung, Glasermeister. Bei vorheriger Bestellung ab Bahnhof hier Ia. mel. stückreiche Flammkohle pr. Ctr. a M.— 95 9 72 Fried. Avenarius, 2 Bad⸗Nauheim, Hauptstraße Nr. 308. Zu den besten Lesebüchern zählen un⸗ bestritten, vom Königl. Preuß. Unterrichts⸗ Ministerio z. Berlin und vom Großherzogl. Hessischen Ober⸗Studienrath zu Darmstadt empfohlen: Dietlein, Deutsehes Volkssehul- Iesebhuch. 1 MN. 25 Pf Schnlen. Ausgabe B f. Simultanschulen, Dietlein, Deutsehes Lesebueh für mehrklassige Bürger- und Volksschulen. l. Unterstufe 75 Pf., 11. Mittelstufe 1,10 M., III. Oberstufe 1,40 M. A. f. evang. Schulen, B. f. Simultauschulen Dietlein, Deutsehe Fibel. 2 Hefte Ausg. A. f. evang. der Sattlerei wohlerfahrener Arbeitet beiter, besonders auf schwere Geschirre und Polsterarbeit ꝛc., findet dauernde Stelle bei tüchtiger, Wetzlar. E. Illian, Sattler. 30 Pf. Bei beabsichtigter Einführung sendet 5 5— 8 5 die Verlagshandlung R. Herrose in 477 Für ein Delikatessen⸗ und Colonialwaaren⸗ Wittenberg ein Probeexemplar 512 8 chäft in Frankfurt a. M. wird ein Lehrmädchen gesucht. Dieselbe hat ganz freie Station und bei Brauch— bar'eit sofort ein wonatliches Honorar von 3 fl., mit Beginn des zweiten Jahres ein sehr anständiges Salair. Näheres in der Expedition d. Anz. U— Unter günstigen Bedingungen werden 20 Buchhandlungsreisende auf zugfähige Werke gesucht. Rheinische Verlagsbuchhandlung in Gießen (H. 6250.)(E. Strahler). 460 Ellen Pappel⸗ und Weiß buchenholz wird stets angekauft von Traxel& Brüning in Langendiebach bei Hanau. aun ping duppog Die soeben erschlenene Nr. 20 enthält: Ein Familienzwist. Roman von Ludwig Harder. (Fortsetzung.)— Aus der Zopfzeit sches Charakterbild von Adolf Strelitzer. Amerikanische Kriegs- und Friebensbilder. Von Capt. Herm. Haardt. I. Blokadebrecher.— Was suchen wir in Olympia? Mit Abbildung des Zeustempels zu Olym— pla.— Am Familtentische: Bücherschau. XXX.— Eine Eroberung im Schnee. Zu dem Bilde von Prof. Karl Naupp: Winterfeldzug. Zu Bestellungen empfiehlt sich Carl Bindernagel in Friedberg. (Schluß.)— N Todesanzeige& Danksagung. Ein kulturhistori⸗ 8 jederkranz. Liederkranz. 510. Fasinachts⸗ Abend- Unterhaltung Sonntag den 27. Februar, Abends 7½ Uhr, im Saale des Hotel Trapp und kommt u. A. zur Aufführung: Der Taucher. Närrische, parodistische, romantische Operette. Friedberg. Der Vorstand. KArieger-Unterstützungsperein zu Ocksladt. Ball Sonntag den 20. Februar, präeis 7½¼ Uhr, im Dienst⸗ schen Locale(Stadt Friedberg.) Freunde und Verehrer ladet freundlichst ein 503 Der Vorstand. 507 Eine große Parthie Sellerieköpfe und Lauch⸗ zwiebel hat im Ganzen oder in kleineren Parthien zu verkaufen Ph. A. Ritzel. 508 Die Stelle eines ersten Feuermanns(Gasmeisters) ist durch einen zuverlässigen Mann, der entweder Spengler, Schlosser oder Maurer und in Privatleitungen bewandert sein muß, baldigst dauernd zu besetzen. Wohnung auf der Gasanstalt. Bad⸗ Nauheim. W. Meyer. Friedberger Wasser, (bekannt durch die Wetterauer Industrie-Ausstellung), 263 aus der Fabrik von Fr. Roßbach, pr. Glas 1 Mark K. Friedrich. Vorzügliche Alizarintinte, (Schreib-& Copirtinte), aus einer der renommirtesten Fabriken in Fläschchen zu 60, 30 und 20 Pfennig, Kaisertinte, (Schteib-& Copittinte), seit langer Zeit eingebürgert und beliebt in Fläschchen zu 52 und 26 Pfennig bei Carl Bindernagel. EEC c————T—T—T——————— N* Todes- Anzeige. 1514 Heute verschied nach kurzem Kranksein unser geliebtes Töchterchen Maria Katharina Engel im Alter von 3 Jahren. Um stille Theilnahme bittet Die trauernde Familie. Friedberg den 13. Februar 1876. 8 Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir hierdurch die traurige Anzeige, daß unser innizst geliebtes Töchterchen f Katharina Hengst in seinem 6. Jahre nach kurzem Leiden am 10. dieses Monats sanft verschieden ist. Für die in so relchem Maße bewiesene Theil— nahme sagen wir Allen unsern innigsten Dank. Friedberg den 12. Februar 1876. 504 Anton und Katharina Hengst. Todesanzeige& Dauksagung. 513 Freunden und Bekannten machen wir die schmerzliche Mittheilung, daß es dem Allmächtigen gefallen hat unsere unvergeßliche Tochter, Schwester und Enkelin Dina Löwenstein in ihrem 17. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Zugleich sagen wir denen, welche der Verstorbenen während ihrer Krankheit so hülfresch zur Seite ge⸗ standen und sie zu ihrer letzten Ruhestätte geleiteten, den hiesigen wie den benachbarten Ortsangehörigen unsern tiefgefühlten Dank. Okerben den 12. Februar 1876. Die trauernden Hinterbliebenen. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. richie D und! Fond 1876 ab. Capit rang N; eli Hoch Halrat Salsf Sseut St. dul) t dan, l. Ba N. 1. l lünma tgimer bung. auh fing 2 5 laglich Fonds ant he Eibach in der die Ri lichen f dach at ind die