Fer. 2727 Sr 2 u. A Tochofen M. 122. a Samstag den 14. October. essischer Anzeiger. Die Petitzeil wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Herbst⸗Controlversammlung. Friedberg den 10. October 1876. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und den Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. Die nachstehend abgedruckte Bekanntmachung wollen Sie alsbald in ortsüblicher Weise zur öffentlichen Kenntniß bringen. Außerdem sind die zum Erscheinen in den bestimmten Terminen verpflichteten Personen thunlichst speciell dazu aufzufordern. Ter a pp. Bekanntmachung. Die Herbst⸗Controlversammlung pro 1876 3. und 1. Compagnie des 2. Bataillons Hessischen Landwehr Regiments Nr. abgehalten: im Kreise Friedberg, (Friedberg) 1. Großherzoglich 115, werden in nachstehender Weise a. Vilbel. (Auf der Frankfurter Chaussee, südliches Ende von Vilbel.) ö Am 7. November, Vormittags 8 Uhr. a Hierbei haben zu erscheinen: Sämmtliche Landwehrleuke und Reser- visten, ferner die zur Disposition der Truppentheile und die zur Disposition der Ersatzbehörden beurlaubten Mannschaften aller Waffen aus den Bür⸗ germeistereien Dortelweil, Harheim, Massenheim, Nieder-Erlenbach, Nieder Eschbach, Vilbel. Am 7. November, Vormittags 9 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Catego- rien aus den Bürgermeistereien Büdesheim, Groß- Karben, Heldenbergen, Klein⸗Karben, Ober-Eclenbach, Ober⸗Eschbach, Rendel. b. Nieder⸗Wöllstadt. (Auf der Gänsweide, in der Nähe des Bahnhofs.) Am 7. November, Nachmittags 1 Uhr. Hierbei baben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Categorien aus den Bürgermeistereien Holzhausen, Kloppenheim, Nieder-Rosbach, Nieder— Wöllstadt, Ober Wöllstadt, Ober Rosbach, Okarben, Petterweil, Rodheim. Am 7. November, Nachmittags 2 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Catego— rien aus den Bürgermeistereien Assenheim, Bönstadt, Bruchenbrücken, Burg— Gräsenrode, Ilbenstadt, Kaichen, Nieder-Florstadt, Ober-Florstadt, Staden, Stammheim, Wickstadt. c. Friedberg. (In dem Hofe der Klosterkaserne, in der Nähe des Bahnhofs.) Am 8. November, Vormittags 8½ Uhr. Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Catego— rien aus den Bürgermeistereien Bad-Nauheim, Fauerbach b. Fr., Ockstadt, Friedberg, Dorheim. Am 8. November, Vormittags 9½ Uhr. Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Catego— rien aus den Bürgermeistereien Bauernheim, Beienheim, Dorn-Assenheim, Langenhain mit Ziegenberg, Melbach, Nieder- Mörlen, Ober-Mörlen, Ossenheim, Reichelsheim Rödgen, Schwalheim, Södel, Steinfurth, Weckes— heim, Wisselsheim, Wölfersheim, Wohnbach. d. Butzbach. (Auf dem kleinen Exerzier Platz.) Am 8. November, Nachmittags 3 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Catego- rien aus den Bürgermeistereien Bodenrod, Butzbach, Fauerbach v. d. H., Gambach, Griedel, Hausen mit Oes, Hoch-Weisel, Kirch-Göns, Maibach, Münster, Münzenberg, Nieder-Weisel, Oppershofen, Ostheim, Pohl-Göns, Rockenberg, Trais-Münzenberg. Es wird noch ausdrücklich bemerkt, daß die Leute pünktlich zu er⸗ scheinen, und die in ihren Händen befindlichen Militärpässe mit zur Stelle zu bringen haben; ohne genügende Entschuldigung Fehlende aber, die gesetzliche Strafe trifft. Friedberg den 6. October 1876. J a eigen Oberstlieutenant und Bezirks- Commandeur. Betressend: Die Abnahme des Verfassungseides vom 3. Quartal 1876. Friedberg am 13. October 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Zur Ausschwörung des Verfassungseides durch die im 3. Quartal dieses Jahres aufgenommenen, sowie durch die hiermit sich noch im Rückstand befindenden Ortsbürger und die, welche ohne Ortsbürger zu werden, geheirathet haben aber in der Gemeinde heimathsberechtigt sind, haben wir Termin auf Dienstag den 24. dieses Monats, Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhause zu Friedberg für die aus den Orten des früheren Kreises Friedberg, und auf Mittwoch den 25. dieses Monats, Vormittags 10½½ Uhr, auf dem Selzerbrunnen bei Groß-Karben für die zur Ausschwörung des Verfassungseides Verpflichteten aus den dem Kreise Friedberg einverleibten Gemeinden des früheren Kreises Vilbel anberaumt und werden wir zugleich auch in diesem Termin anderen Angehörigen dieser Orte, welche Beschwerden oder Wünsche vorbringen wollen, Audienz ertheilen. Sie wollen hiernach die Einladung ergehen, die im Rückstand befindlichen unten verzeichneten zugleich bei 3 Mark Strafe vorladen lassen und bis zum 20. dieses Monats unfehlbar Verzeichnisse mit Bescheinigung, daß die Vorladung erfolgt ist, oder Bericht, daß keine vorzuladen sind, an uns einsenden. Trapp. Friedrich Wilhelm Bopp von Assenheim, Adam Leidig von Griedel, Heinrich Kost III. von Nieder-Wöllstadt, Heinrich Philipp Ihl von Ober- Wöllstadt, Adam Gröninger von Ockstadt, Nathan Rothschild von Ostheim, Valentin Jung von Steinfurth, Jakob Button von Büdesheim, Johann Kaith von Ober-Erlenbach, Heinrich Götz von Ober-Eschbach, Johann Heinrich Weickart von Stammheim. )%%%F landwirthschaftlichen Winter⸗Ackerbauschule des Vereins für die Provinz Oberhessen betreffend. Der Unterricht an der Ackerbauschule zu Friedberg beginnt am 2. November dieses Jahres, in zwei Abtheilungen. Derselbe er streckt sich auf die Fortbildungsfächer, sowie besonders auf die ver⸗ schiedenen Zweige der Naturkunde und Landwirthschaftslehre. Außer zwei ständigen Lehrern und dem Vereins⸗Wiesenbau⸗ meister unterrichten noch mehrere Hülfslehrer, so daß jedes Fach ent- sprechend vertreten ist. 1 5 4 5 Der Unterricht wird durch Besichtigung nahe gelegener Güter ꝛc., sowie durch zahlreiche Lehrmittel unterstützt.—, Jeden Abend don 7—9 Uhr finden unter Aufsicht eines Lehrers Wiederholungs⸗ und Arbeitsstunden statt, und wird das Verhalten der Schüler in und außerhalb der Schule strenge überwacht.— Aufnahmefähig sind unge Leute vom 14. Lebensjahre an, welche die in einer Volks⸗ schule erreichbaren Kenntnisse besitzen.— Die neu Aufzunehmenden treten in die untere Abtheilung ein, oder, wenn sie die nöthigen Vorkenntnisse besitzen— in die obere, welche von denjenigen Schülern gebildet wird, die im vorigen Jahre den unteren Cursus besucht haben. Das Schulgeld beträgt für den oberen Cursus 35 Mark, für den unteren 45 Mark.— Anmeldungen nimmt das unter- zeichnete Curatorium entgegen, welches auch zu jeder weiteren Aus— kunft gerne bereit ist. Friedberg den 1. September 1876. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Ter a pp. Dr. Heuser. Klietsch. Geh. Regierungsrath. Dirigent der Anstalt. Kreis-Assessor. —— N Betreffend: Das Landgestüt, bier die Untersuchung der in 1877 als Beschäler zu benutzenden Hengsiie f 0 von Privaspersonen. Das Großh. Kreisamt Friedberg an Sie werden bis 5. November anher berichten, die Gr. Ter p Betreffend: Die Ueberwachung des Schulbesuchs von den dazu verpflichteten Kindern. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommi Es ist uns schon mehrfach zur Anzeige gekommen, daß schulpflichtige Kinder durch Ueberzug f ob und welche Privatpersonen Hengste zum Bedecken von Stut angeordnet werdenden Untersuchung unterwerfen wollen. Bei denjenigen, die bis dahin nicht berichten, nehmen wir an, Friedberg am 12. October 1876. N 1„ 7 1— 7* 7 7—— 77 5— E 0 Bürgermeistereien und den Gr. Polizeicommissär zu Wickstadt. en für 1876 verwenden und der daß solche nicht vorhanden sind. 0 Friedberg den 11. October 1876. ssion Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises. ihrer Eltern an einen andern Ort in eine andere Schule eintraten, oder von den Eltern in eine Privat- oder öffentliche Schule gebracht wurden, ohne daß dem Schulvorstande ihres früheren Aufent- haltes hiervon bigendes Schulzeugniß erwirkt, welches er bei der Betragen, seinen Fleiß und seine Kenntnisse, Schule straffällige Versäumnisse hat zu Schulden kommen lassen. Versäumnißlisten Ihrer Schule eintragen zu lassen, der Eintrag erfolgt. Indem wir Sie beauftragen, schulen in Ihren Orten aufzufordern, daß irgend welche Anzeige gemacht worden war. darauf zu achten, daß jeder nach einem andern Orte überziehender, bisherigen Aufenthaltes in geböriger Weise abgemeldet wird und ein von seinem bisherigen sondern auch das ersehen können, ob sich das betre Lehrer Aufnahme in die neue Schule vorzeigen muß und Zur Verhütung derartiger Ungehörigkeiten sehen wir uns veranlaßt, Sie anzuweisen, oder in eine andere Schule eintretender Schüler bei dem Schulvorstande seines auszustellendes und vom Vorsitzenden zu beglau⸗ woraus Schulvorstand und Lehrer nicht nur sein ffende Schulkind bei dem Uebergang in eine andere Wenn Letzteres der Fall ist, dann haben Sie die Versäumnisse entweder selbst in die oder dem bisherigen Schulvorstande hierüber nähere Mittheilungen zu machen, damit von diesem Ihren Lehrern von diesem Ausschreiben dieselben kein Kind ohne dieses Zeugniß in ihre Schule aufnehmen, künftigen Anzeigen die Nichtbefolgung dieser Vorschriften mit Strenge ahnden werden. Betreffend: Die Ueberwachung des Schulbesuchs von den dazu verpflichteten Kindern. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Hinweis auf vorstehendes Ausschreiben fordern wir Sie auf, unterstützen und insbesondere die Eltern schulpflichtigen der schulpflichtigen Kinder bei dem betreffenden Schulvor Versäumnissen zu warnen, sowie auch die Strafen Betreffend: Lehrbücher für die Volksschulen. Die Hroßherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg Ministerium des Innern Abtheilung für Großherzogliches Nr. M. d. J. S. 11336 in das Verzeichniß der 1) Das von Freiensehner neu herausgegebene 2) Deutsches Lesebuch für Volksschulen von In Folge erhaltenen Auftrags setzen wir Kinder beim Wegzug aus Ihren Orten, die Schulvorstände in Befolgung vorstehender oder beim Einzug in dieselben zur Ab- und Anmeldung stande und Lehrer und zur Einforderung eines Schulzeugnisses zu ermahnen für unerlaubte Versäumnisse mit aller Strenge beitreiben zu lassen. Schulangelegenheiten hat durch Kenntniß zu geben und insbesondere die Leiter von Privat- bemerken wir Ihnen, daß wir bei T ri e Friedberg den 11. October 1876. Weisungen kräftigst zu und vor straffälligen T gu, d N Friedberg den 9. October 1816. an sämmtliche Schulvorstände des Kreises. Ausschreiben vom 27. vorigen Monats zu in der Volksschule zuzulassenden Lehrbücher nachträglich noch folgende Lesebücher aufgenommen: Freiensebner(Mainz, Kunzes Verlag, 1876). Sie hiermit von dieser Verfügung in Kenntniß. Lesebuch für die Stufe der Anschauung von Curtman(Verlag von Heinemann in Gießen) und D Aus Stadt und Land. Friedberg. Durch Gesetz vom 4. Sepiember 1874, welches mit dem 1. Januar 1875 in Kraft getreten ast, wurde die Hundesteuer auf 5 Mark erhöht und den Ge⸗ meinden gestattet eine Abgabe von Hunden von höchstens 5 Mark jährlich zu erheben. Nach einer Uebersicht über die Anzahl der Hunde und den Exttag der Hundesteuer im Jahre 1875 betrug die Zahl der Hunde im Groß⸗ herzogthum Hessen 27154 Stück, für welche 135900 Mark Steuer bezahlt wurden. Communalsteuer wurde 26237 M. für 6416 Stück Hunde bezahlt. Friedberg. In unserem Lande gibt es dermalen 935 Gemeinden unter 2000 Seelen, und zwar in Ober⸗ bessen 422, in Starkenburg 347, in Ryeinhessen 166. e- Friedberg. Mittwoch den 11. d. M. war dahier die Decanatssynode des evang. Decanats Friedberg ver⸗ sammelt. Nach einem Gottesdienst in der Burgkirche, wobei Prof. Dr. Diegel die Festpredigt hielt, wurden die Verhandlungen nach 11 Uhr im Rathhaussaale eröffnet, wo sie bis 2½ Uhr dauerten. Da der weltliche Abge⸗ geordnete des Decanales zur Landes-Synode, Prof. Dr. Wascherschleben zu Gießen, wegen Geschäftsüberhäufung Sr. Kgl. Hoheit des Gioßhetzogs circa 15— 1800 M. die die darunter sehr ansehnliche Beiträge des Handelsvereins und der Stadt zur Disposition. Nachmittags 2 Uhr werden die vorzüglichsten Beschäler des Landgestüts vorgeführt. Dem Comite sind ferner die Deckregister der letzten 5 Jahre zum Gebrauche übermitielt. Die Kaufgelegenheit ist also eine sehr günstige. Der neu erbaute große Stall ist bereits vollständig besetzt, der Marktplatz vorzüglich hergerichtet. Die Loose waren bereits am 1. d. Mls. vollständig ver⸗ griffen. Man erwartet einen sehr statken Besuch von In- leressenten. Derjenige von zalreichen renommirten Pferde⸗ händlern als Käufer und Berkäufer ist angemeldet. Mainz. Wie das„M. T.“ hört, bat Stadtbau⸗ meister Kreißig den Auftrag erhalten, Voranschläge über den Wieder⸗Aufbau der Fruchthalle auszuarbeiten und den Stadtverordneten vorzulegen. Allerlei. Bockenheim, 13. Oct. Gestern Mittag passirte in der Portzelbschen Marmorsabrik ein großes Unglück. Beim Auseinandersägen eines etwa 50 Ceniner schweren Marmor⸗ block's stürzte derselbe um und 4 damit beschäftigte Arbeiter geriethen theils ganz, theils nut mit den Beinen und Armen unter denselben. Einer welcher Familienvater ist, verstarb schon nach 1 Uhr, die Uebrigen ollen nicht lebensgefährlich getroffen worden sein. Marburg, 10. Oct. Heute kam vor der verstärkten Straskammer des hiesigen Kreisgerichts die Untersuchungs⸗ sache gegen die ledige Elisabeth Weithard aus Maul bach wegen Mords zur Verbandlung. Die Angeklagte war geständig, am 22. August d. J. gegen Abend, ihr unge⸗ fähr vier Monate altes Kind, um dasselbe zu tödten, vorsätzlich in die Lahn geworfen zu haben. Als Motiv gab dieselbe an, das Kind sei krank gewesen und habe sie geglaubt, es nicht unterbringen zu können, da sie selbst nicht in der Lage gewesen, für dasselbe zu sorgen. Der sein Mandat niedergelegt hat und da gleichzeitig auch Stelle eines Ersatzmannes erledigt war, so mußten für beide Mandate Neuwahlen vorgenommen werden. Sie fielen auf Bürgermeister Schutt in Bad⸗Nauheim als Abgeordneter und Jakob Wleßler in Butzbuch als Ersatzmann.— Im Namen des Decanats-Ausschusses erstattete sodann Prof. Dr. Köhler den vorgeschriebenen Jahresbericht über den kirchlichen Sland der Decanats— Gemeinden. Derselbe verbreitete sich in eingehender Weise über die Theilnahme am Gotltesdienst und Abendmahl, die Katechismuslehre, die kirchliche Vereinsthätigkeit(Gustav⸗ Adolf⸗Verein und Mission) und die kachlichen und siit⸗ lichen Zustände im Allgemeinen dann die Einwirkungen kirchlich bedeutsamer Zeitereignisse wie die Reformen im Schulwesen, die Einführung der Eivilehe und der Kirchen— steuer. Im 1. Halbjahr 1876 sind im Decanat Friedberg 100 kirchliche Copulationen und 7 blos bürgecliche Ehe⸗ schließungen vorgekommen, darunter 1 in Butzbach, 1 in“ Dorheim und 5 in Friedberg. Bezüglich der Kirchensteuer konnte constatirt werden, daß sich eine Agitation nur ver⸗ einzelt und vorübergehend gezeigt habe.— Den Haupt⸗ gegenftand der Verhandlung bildete die kirchliche Katechis— muslehre, worüber ein Referat von Seminarlehrer Wahl und ein Cors referat von Pfarrer Baur in Friedberg vorlag. Ueber die Wichtigkeit des Instilutes und die Nothwendigkelt seiner Erhallung und Weiter⸗ bildung bestand allgemeines Einverständniß. Aenderungen in der Zeit der Kalechismuslehre und Dauer der Ver⸗ pflichtung zur Toeilnahme, welche von einigen Seiten vorgeschlagen wurden, wurden von anderer Seite wider- rathen und von der Versammlung nicht gutgeheißen. Als Mittel zur Echaltung der Theilnahme(welche übrigens in den meisten Gemeinden als gut bezeichnet wurde) kam, neben möglichst zweckmäßiger Einrichtung durch den under, richtenden Geistlichen und neben den moralischen Mitteln der Ermahnung und Belehrung durch Geistliche und namentlich auch Kirchenvorsteher, auch die Anwendung von Strafen, wie solche dei der Fortbildungeschule statt⸗ finden, zur Sprache. Während solche von mehreren Seiten gefordert wurde, sprach man sich von anderen Seiten theils aus principiellen Gründen, ibeils aus Gründen der Zweckmäßigkeit— weil nicht zu erwarten sei, daß der Staat seine hierzu nothwendige Beihilfe leihen werde,— dagegen aus, diese Forderung aufzustellen. Leider mußte, da die Wahlhandlungen einen großen Theil der Zeit weggenommen hatten, die Verhandlung vor völliger Erschöpfung des Gegenstandes abgebrochen werden und konnten die übrigen noch auf der Tagesordnung stehenden Gegenstände nicht mehr zur Berathung kommen. Bad⸗Nauheim. Im Großherzogthum Hessen wur— den im vorigen Jahr 46,049 Eir. Salz zu landwirth⸗ schaftlichen Zwecken(Viehsalz) steuerfrei verabfolgs, 5513 Ctr. weniger als im Jahr 1874. Darmstadt. Die Aussichten für den am 17. October in Darmstadt statifindenden Fohlen- und Pferdemarkt sind die günstigsten. Es sind bereits mehrere hundert Fohlen und Pferde angemeldet. Der Preisrichter-Commission steyen zur Prämiirung auxer einem werthvollen Ehrenpreis von den Betroffenen, Antrag des Staatsanwalts ging dahin, die Angeklagte wegen Mords zum Tode zu verurtheilen. Der Gerichts⸗ hof erkannte demgemäß und wurde demnach die Ange- klagte zum Tode verurtheilt. Die Publikation dieses Urtheils schien auf dieselbe nicht den geringsten Eindruck zu machen. Würzburg, 10. Oct. Der Ende Juni in Bornheim verhaftete 36 Jahre alte Schneider⸗Geselle Peter Köhler von Nürnberg, welcher am 9. Mai l. J. auf der Straße zwischen Rohrbrunn und Esselbach den Schlächter⸗Gesellen Heinrich Kullmann von Osnabrück erschoß und beraubte, wurde heute von dem Schwur⸗Gerichte zur Todes⸗Sirafe verurtheilt. Auf den vom Vertheidiger gemachten Vor⸗ behalt wegen eines Gnaden-Gesuchs an den König erklärte der Verurtheilte, daß er eine Begnadigung nicht annehme. Köhler war schon im Jahr 1861 wegen Ermordung und Beraubung einer Frau vom Schwur⸗Gerichte zu Ans bach zum Tode verurtheilt worden. Er wurde damals zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt und im Jahre 1873 durch einen weileren Gnaden ⸗Act des Königs ganz aus der Haft entlassen. Speyer. Nach dem Vorgehen anderer pfälzischer Städte, wie Neustadt, Kasserslaulern, Zweibrücken, ist auch hier eine Versammlung gegen die Wander- Lager und Wander⸗-Auctionen abgehalten worden. Dieselbe war von Handels⸗ und Gewerbe⸗Treibenden, sowie Privaten sehr zahlreich besucht. Es wurde ein Comité beauftragt, die geeigneten Schritte einzuleiten, und folgendes Resultat erzielt: 1) Die Stadt⸗Behörde hat beschlossen, die städtischen Localitäten nicht mehr zur Abhaltung von Waaren⸗Ver⸗ sieigerungen auswärtiger Geschäftsleute herzugeben; 2) die Local⸗Plesse weist derartige Publikationen zurück; 3) die Notare und Gerichtsvollzieher werden, soweit thunlich, das Zustandekommen solcher Geschäfte erschweren; 4) alle Rechts⸗Consulenten und Geschäfls⸗Agenten haben sich bereit erklärt, derartige Aufträge nicht anzunehmen; 5) sämmt⸗ liche Wirthe, etwa 50 an der Zahl, geben ihre Locale nicht mehr zu solchen Zwecken her.(Was thut Friedberg? Die Red.) Aachen.„Unlängst fand hier in einem Hause des Frankenberger Stadttheiles eine Hochzeit statt, bei der die Urgroßmutter der Braut den Bräutigam zum Altare fübrie. Bei dem hohen Alter der noch immer rüstigen Malrone, 90 Jahre, dürfte dieser Fall als vereinzelt zu bezeichnen sein. Wie eine Brautjungfer im Flügelkleide, mit Blumen und Bändern geschmückt, schrilt die würdige Greisin, den Bräutigam stolz am Arme führend, zur heiligen Handlung. Mit der ausgesuchtesten Accurakesse halte sie ihre Toilette selbst gewählt und vestellt, um die manches junge Fräulein sie hätte beneiden können. Beim Hochzeitsmale declamirte sie ein 36 Strophen langes Fesigedicht und sang mit einer noch klangvollen Stimme ein Lied in französischer Sprache mit Clavierbegleitung. körperlicher Frische. Petersburg. General Potapoff, der nach dem Kalser mächtigste Mann in Rußland, ist geisteskrank und nach Wien zu dem berühmten Irrenarzte Prof. Leides Bei 90 Jahren gewiß ein eclatantes Zeichen geistiger und —— ven lie E Theale auf ei die zu bt! mittel garnt, mei eine 0 lichen ü—ů— R. dorf, der jüngst auch den Sullan Murad behandelt hat, gebracht worden. Votnpaff war seit mehreren Jahren der Chef der berühmten dritten Abibeilung des Geheimen Cabinets des Kaisers d. h. der Cbef der geheimen Polizei. Er war als solcher der oberste Wächter über die Sicher heit des Kaisers wie des Staates und stand als solcher über den Gesetzen. Die russische Gesetzgebung umfaßt zahlreiche Bände, eine ganze Bibliothek, aber die hohe Polizei bläst, und die ganze Sammlung fliegt Blatt um Blatt in die Luft. Für den Chef der Geheimen Polizei gibt es weder Recht noch Gericht, sondern nur eine Staats- raison. Ein Wort von ibm bringt unbequeme Unter- thanen auf den Weg nach Sibirien und öffnet nützlichen Verbrechern die Thür ihres Kerkers, ein Wort von ihm sftürzt Mächtige und zieht Verborgene ans Tageslicht. Er ist die Vorsehung des russischen Hosess er muß alles wissen, muß überall zugegen sein; die Post, die Familie, die Empfangs- und Schlafzimmer, die Coulissen der Theater fragt er um ihre Geheimnisse; er fabndet heute auf einen staatsgefährlichen Verbrecher und bittet morgen die Fürstin X, ihren Umgang mit dem Maler Y besser zu verschleiern. Er straft, rügt, ermahnt, verhütet, ver⸗ mittelt. Wenn eine Fanny Lear einen Großsürsten um⸗ garnt, so ruft man nach ihm; wenn die Reize einer Tänzerin gemeingefährlich zu werden drohen, so soll er helsen; wenn eine Hofdame zu den Füßen der Kaiserin von ihrem ehe⸗ lichen Unglück weint, so soll er ibre Tbränen trocknen. 1 Jeden Tag um 10 Uhe des Morgens bat er sich beim Kaiser zum Vortrag zu melden und rollt die ganze Ge⸗ beimgeschichte des Reiches in dieser Audienzstunde auf. Gilt es abet der Sicherheit der kaiserl. Person oder sonst einer wich⸗ tigen Angelegenheit, so kann er zu jeder Zeit des Tages und der Nacht eine zweite Audienz verlangen; die paar hundert Kosacken, die vor dem Schlafzimmer Alexander II. auf Wache liegen, und Gott dem Herrn den Weg ver⸗ sperren würden, öffnen die Reihen auf einen Wink des mächtigen Beamten und gerade diese Leichtigkeit des per⸗ sönlichen Verkehrs mit dem Kaiser gibt demselben seine Haupistärke und seine übermächtige Stellung am Hose. Für den Chef der dritten Abtheilung ist der Czaar kein Gott wie für die anderen Russen, sondern ein sterblicher Mensch, der liebt und leidet, Furcht empfindet und Schutz braucht: für ihn ist der ganze ränkevolle Hof ein offenes Buch, darin er nach Gefallen blättert, und wenn nun in einem Kopfe, wo so viele Geheimnisse und dunkle Ge— schichten neben einander schlummern, plötzlich die Gedanken sich verschieben, so ist die Aufregung Derer begreiflich, die wünschen müssen, daß die dunkeln Geschichten nicht an die Sonne kommen und das Geheimniß bleibt. Po sapoff hat seines Amtes, wie sogar seine Feinde gestehen, mit großem Geschick und sogar mit gewisser Unparteilichkeit gewallet, so daß man Achtung vor ihm hatte. Sein Uebel kam auf der Reise nach Warschau und Livadia zum Ausbruch und zwar in der Gegenwart des Kaisers. Er ist ein Opfer seiner verantwortlichen Stellung und der politischen Aufregung, die in Rußland bis in die höchsten Kreise ge⸗ drungen ist. Handel und Verkehr. Frankfurt, 11. Oct. Der heutige Heu- und Stroh⸗ markt war gut befahren. Heu kostete per Centner je nach Qualität M. 4.50—6., Strob per Centner M. 5—5.20. Butter 1. Qual. im Großhandel das Pfund M. 1.30., 2. Qual. M. 1.20., im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.40., 2. Qual. M. 1.30. Eier das Hundert M. 5.50. Kartoffeln per 200 Zoll-Pfund M. 5.—. Aepfel das Malter M. 11.—. Mainz, 11. Oct. Produclen-Markt. Waizen per Nov. 20.50, per März 21.45. Korn per Nov. 15.45, per März 16.40. Haser per Nov. 16.75, per März 16.90. Rüböl per Oct. 38.40, per Mai 37.80. Internationaler Personen⸗Verkehr. Am 1. November tritt eine directe Billet- und Gepäck-Abfertigung zwischen London einer- und München und Nürnberg anderseits via Vlissingen-Venlo in's Leben. Die Taxen für einfache Billete stellen sich per München M. 110.60 I. und M. 78.10 II. Classe, und per Nürnberg M. 92.40 I. und M. 64.50 II. Classe. Gepäckfracht pro 10 Kilo Uebergewicht beträgt M. 5.19 resp. M. 4.21. 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Nach eigener Angabe der Meßger. Für Friedberg, Bad Nauheim und Butzbach unverändert. — 9 Den Fohlen und Pferde-Markt in Friedberg, am 23. und 24. October d. J. stattfindend, werden wir mit einem großen en, 1½“ und 2jäbriger Fohlen, Oldenburger Race, besuchen. Indem wir die verehrlichen Käufer darauf hinweisen, daß wir uns bemüht haben schöne Exemplare aufzubringen, bestens empfoblen. Frankfurt, Friedberg und Assenheim. Gebrüder Isenburger. 5 Hof Brauerei. Zwei neue Villards. Nestauration. Pilsener Bier. J. Burk. Während des diesjährigen Friedberger Pferdemarktes werde ich wieder in großen Saale der *. 1 2 Drei Schwerter Wirthschaft führen und verzapfe ich bei dieser Gelegenheit IS 7uer Markgräfler à 30 Pfennig und französischen Nothwein à 40 Pfennig LC Trapp Nachfolger. Darnmstädter Fohlen- und Pferdemarkt am 17. October 1876 auf dem städtischen Viehmarktplatz nächst den Bahnhöfen. Prämiirung um 12 Uhr. Verloosung um 1—3 Uhr. Vorführung von Landgestütsbeschälern um 2 Uhr. 3321 5% Hypotheken⸗Antheilscheine der Landwirthschaftlichen Creditbank in Frankfurt a. M., in Stücken à Rm. 100.—, Rm. 500.—, Rm. 1000.—, Rm. 2000.—, Rm. 3000.—, mit halbjährlichen Zins- Coupons, ——jüihrlich verloosbar,? Bß Webb auf Grund erworbener erster Hypotheken und laut Reseript des Großherzoglich Hessischen Ministeriums des Innern zur Anlage von Gemeinden- Kirchen- und Stiftungs Capitalien verwendbar, empfiehlt als solide Capital- Anlage zum Pari-Course Hduurd Hirsch, Agent der Landw. Creditbank. Eine Wohnung 3313 für eine kleine Familie oder eine Person ist zu vermiethen im oberen Stock meines Hauses. Adam Söllner II. 3337 Das von Herrn Bau-Aceessist Schnitzel seither bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und kann dasselbe bis zum 2. Januar 1877 bezogen werden. Johannes Füller, Zimmermeister. 3271 3335 per Schoppen im Glas. 3248 Carl Chr. 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October, Nachmittags 4 Uhr, beginnt auf meiner Kegelbahn das Stechen auf die Uhr, wozu Theilhaber freundlichst einladet H. Aletter. „Zur Waldlust.“ Tanz und Austandslehre. 3330 Die geehrten Herrschaften erlaube mir darauf aufmerksam zu machen, daß der Unterricht Anfang nächster Woche beginnt und bitte um gef. rechtzeitige Anmeldungen. Hochachtungsvoll 8 Theodor Kühnstedt, Tanz⸗ und Anstandslehrer, Usagasse Nr. 252. 3339 Sonntag den 15. d. M. findet in meinem Saale zur Feier des Nachkirchweihfestes gut besetzte Tanzmusik statt. Nieder⸗Weisel. Peter Häuser,„Zum Hirsch“. Preis-Kegel-Schieben. Folgende Preise werden auf meiner zugebauten Bahn Sonntag den 15. October ausgekegelt. 1. Preis: Ein Regulator. 2. Preis: Eine Anker⸗Uhr. 3. Preis: Ein Pariser Wecker mit Gestell. 4. Preis: Eine Tallois-Kette mit Schlüssel. Rieder Mörlen. Dietz, 3323 Gastwirth zum„Weißen Roß.“ Preis-Kegel-Schieben. 3324 Sonntag den 15. October werden auf meiner zugebauten Kegelbahn folgende Preise ausgekegelt: 1. Preis: Ein Regulator. 2. Preis: Cine silberne Cylinder-Uhr. 3. Preis: Ein Pariser Wecker mit Gestell. 4. Preis: Eine Tallois-Kette mit Schlüssel. Södel. Gastwirth Volz. Farbige CTaschentüchet, 513 weiße Taschentücher, weiße Unter⸗ röcke, Herrenhemden, feine Einsätze, Vor⸗ hemden, Kragen und Manschetten, sowie Myrten⸗ kränze zu billigen Preisen bei K. Friedrich. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 18. Sonntag nach Trinit. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10½ Uhr: Herr Pfarrer Köhler. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Baur. (Hierzu Unte haltungsblatt Nr. 42 und eine Beilage.) Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Schauspiel in 4 Abtheilungen und 5 Akten von Char⸗ 1 lotte Birch⸗Pfeiffer. 14 3278 Samstag den 14. Oktober l. J., Abends 8 Uhr, 2 Saale zu den en 3 Schwertern. N — n 8 der ie duntn-Ittel W einen kg —— Beilage. Deutsches Reich. Darmstadt. Postpersonalnachrichten. Er⸗ nannt sind: Die Postassistenten Kadoch in Offen- bach und Klostermann in Mainz zu Postsetretären. Angestellt ist: Der Postassistent Wiegand in Bens beim. Versetzt sind: Der Postdireftor Winter von Lahr nach Offenbach, die Postsecretäre Mal brandt von Darmstadt nach Cöslin, Kisseberth von Cöln nach Worms, Wittich von Offenbach nach Darmstadt, Übrich von Friedberg nach Gießen, Kriwet von Gießen nach Prüm, der Obertele- graphist Metzner von Friedberg nach Darmstadt und der Postassistent Grützner von Darmstadt nach Friedberg. In den Rubhestand getreten ist: Der Postsecretär Kraft in Worms. Gestorben sind: Der Postcommissarius Purgold in Darmstadt und der Postverwalter Kempf in Viernheim. — Die zweite Kammer ist auf den 18. October einberufen; Hauptgegenstand der Tagesordnung der ersten Sitzung ist der Gesetzentwurf wegen Erhöbung der Lehrer- Gehalte. Nach dem Antrag des Gesetzgebungsausschusses sollen die verwittweten Lehrer bezüglich ibrer Wohnungs vergütung den verheiratbeten gleichgestellt bleiben. — Die Gemeinde Leeheim, welche unter den Hochfluthen des Rheins sebr empfindlichen Schaden erlitten, ist bei den Ständen um eine staatliche Beihülfe für ihre Dammbaukosten resp. Verkleinerung ibres Wachehezirks eingekommen, nachdem ihre Gesuche bei der Regierung kein Gehör gefunden haben. Die in mehrere Blätter übergegangene Notiz in Betreff einer auf nächsten Sonntag nach Frankfurt berufenen Landesversammlung der deutschen Fortschrittspartei in Hessen scheint auf einem Miß verständnisse zu beruhen. Wenigstens den hiesigen Delegirten der letzten Landesversammlung ist keine Einladung zugegangen, noch weniger eine solche von ihnen ausgegangen. Berlin, 12. Oct. Das soeben durch Aus- hang an der Tafel des Kammergerichts veröffent- lichte Urtheil gegen den Grafen Arnim erkennt denselben des Landesverrathes, sowie der Beleidig- ung des Kaisers und des Fürsten Bismarck schuldig und lautet auf fünf Jahre Zuchthaus. Weimar. Die„Weim. Ztg.“ schreibt: „Nachdem im Vorsommer d. J. etwas verfrüht berichtet worden, die Unterhandlungen über den Ankauf der Thüringischen Bahn Seitens des preuß— ischen Staates seien bereite im vollen Gange, hören wir jetzt, daß die Verhandlungen mit der thüringischen Bahn-Gesenschaft begonnen haben und guten Fortgang nehmen. Ueber die Modalitäten des Ankaufs ist nichts bekannt, auch dürfte die hier und da auftauchende Angabe, als sei zwischen Preußen und dee Thüringer Bahn bereits ein Einverständniß erzielt, verfrüht sein.“ München. Nach bier eingetroffenen Meld- ungen über das Wahl⸗Ergebniß im Wahl-Kreise Sulzbach ist die Wiederwahl der liberalen Abge- ordneten als zweifellos zu betrachten. — 11. Oct. Der König ist heute Nacht von Schloß Berg hier eingetroffen und wird im Laufe des heutigen Tages die Ausstellung besuchen. Baden-Baden, 11. October. Der König Georg von Griechenland ist heute Mittag hier eingetroffen und von dem Kalser, dem Großherzog und dem Erbgroßherzog von Baden sowie von dem russischen Gesandten und mehreren hier an- wesenden russischen und griechischen Notabilitäten empfangen worden. Der König wurde von dem Kaiser auf das Freundlichste begrüßt. Nach Vor⸗ stellung des beiderseitigen Gefolges gaben der Kaiser und der Großherzog dem König zu dem Hotel d' Angleterre, wo derselbe Wohnung genommen hat, das Geleite. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Finanz- Minister hat bereits den Budget- Entwurf für 1877 dem Reichstage vorgelegt. Das Gesammt Erserderniß ist mit 233 Mill. die Gesammt⸗Ein⸗ Pest. Der ungar. Oberhessücher Ameiger. N 122. nahmen sind mit 218 Millionen Gulden beziffert, und es ergibt sich somit ein Defieit von 15 Mill. Die Deckung des Deficits hofft Hr. v. Szell ohne Anleihe bewirken zu können. Unter Anderem sollen die gemeinsamen Activen zu diesem Behufe heran- gezogen werden. Wie man weiß, sind diese Activen nicht einmal geordnet, geschweige denn vertheilt, und so wäre eine neue„Frage“ zwischen den beiden Reichs-Hälften in Sicht. — Sämmtliche ungarischen Bischöfe sind augen- bkicklich behufs Berathungen über Schul-Ange⸗ legenheiten hier versammelt. Die erste Sitzung hielten sie gestern ab. Es handelt sich varum, gemäß den neuen Schulgesetzen die Wirksamkeit der sogenannten Schul-Stühle zu fixiren, bezw. die Normen für diejenigen geistlichen Würden— träger zu bestimmen, welche Schul-AufsichtsRäthe sind, oder in sonstiger Eigenschaft in den Aussichts · Rath gewählt oder auch demselben attachirt werden. Besonders zu bemerken ist, daß der gesammte ungarische Episkopat zu den Schul-Gesetzen keines- wegs eine oppositionelle Stellung genommen hat. Frankreich. Paris, Gemäß amtlichem Deeret werden Senat und Deputirten-Kammer auf den 30. October einberufen.— Der Arbeiter- Congreß hat seine Sitzungen in guter Ordnung beendigt und wird nächstes Jahr in Lyon zu⸗ sammentreten. — Das„Journal officiell“ veröffentlicht das Decret, welches die Kammern zu einer außerordent- lichen Sitzung auf den 30. October einberuft, Belgien. Brüssel. Das Project des Königs zur Colonisation von Central Aftika ist Gegen- stand mehrstündiger Besprechungen Leopold's II. mit Lesseps gewesen. Das Project findet allge⸗ mein, besonders aber bei Frankreich, große Unter- stützung. Spanien. Madrid. General Martinez Campos ist zum Befehlshaber der Armee auf Cuba ernannt worden. Derselbe wird in Bälde mit 25,000 Mann nach Cuba abgehen. Ebenso wird die cubanische Flotte durch Kreuzer, die neu construirt sind, verstärkt werden.— Das Journal „Epoca“ tadelt das Circular⸗Schreiben des Bischofs von Minorca, worin die Protestanten und deren Freunde excommunicirt werden. — Dem„Tiempo“ zusolge hat sich die Re- gierung das Recht vorbehalten, den Beschluß der General-Junta von Biscaya, betreffend die Auf; hebung der Gehalts- Zahlungen an Geistliche, zu modificiren und zu annulliren, da die freundschaft⸗ lichen Beziehungen Spaniens zur römischen Curie dadurch beeinträchtigt werden könnten. — Die Königin wollte am 13. Oct. nach Madrid kommen und officiellen Empfang halten. Türkei. Konstantinopel, 10. Oct. In dem heutigen außerordentlichen Minister⸗Rathe machte sich im Anfange eine lebhafte Opposition gegen einen Waffen Stillstand geltend. Schließ lich erkannte der Ministerrath an, daß ein Waffen- Stillstand von sechs Wochen, wie er verlangt wird, wegen der kurzen Dauer ernste Gefahren für die Türkei in sich berge, für den unwahr— scheinlichen Fall, daß die Verhandlungen scheitern sollten. Die Pforte hat auf alle Fälle beschlossen, den Mächten die Bedingungen mitzutheilen, unter welchen sie in einen Waffen⸗Stillstand von fünf oder sechs Monaten willigen würde, welcher nach ihrem Dafürhalten noch einen dreifachen Vortheil für die Türkei haben würde. Erstens; die Pforte könnte in der Zwischenzeit den lebhaft aufgeregten moslemitischen Fanantismus besänftigen; zweitens; die Pforte befände sich nicht in der üblen Lage, die Feindseligkeiten in einem Augenblicke wieder aufzunehmen, wo die Witterung die Operationen erheblich erschweren wird; endlich: diese Frist würde es erleichtern, über die Friedens-Beding⸗ ungen und die allgemeinen, im Reiche einzuführen⸗ den Reformen zu einer Einigung zu gelangen. Man glaubt, daß die Bedingungen der Pforte werden angenommen werden. brechen leicht ausplatzt und die innere 11. Oct. Die„Int. Telgr. Ag.“ meldet aus Ragusa: Ein Detachement Insurgenten und die Truppen unter dem Obersten Despotovic haben am 8. Oct. die türkischen Ortschaften Liskne und Buskobrato, südlich von Livno, eingenommen. Montenegro. Cettinje, 11. October. Gestern wurden aus Grahowo 15 türkische Ge⸗ fangene hierher gebracht. Von den Truppen des Wojwoden Dakovie wurde nicht bloß Ljubinje, sondern auch alle türkischen Dörfer des Ljubinzer Bezirks niedergebrannt. Dabei sind 1500 Türken gefallen und in ihren eigenen Häusern verbrannt. Der Verlust der Montenegriner beträgt 150 Mann an Todten und Verwundeten. Serbien. Belgrad. Der serbische Mi⸗ nisterrath beschloß, einen regelrechten Waffenstill⸗ stand anzunehmen, sobald die Consuln der Mächte einen bezüglichen Antrag stellen. — 12. Oct. Die Regierung erhielt amtliche Verichte über neuerdings vorgekommene barbarische Handlungen der türkischen Truppen. Besonders empfindlich litten die Bezirke Tchatchar(Sacar 2) an der Drina, Terania, Tschernarcha, Uzitza und Krusewatz. Der Schaden an Privat Eigenthum allein wird auf 90 Millionen geschätzt. Rußland. Petersburg. Die Berufung des Großfürsten-Thronsolgers nach Livadia soll mit der Absicht Kaiser Alexanders, abzudanken, zusammenhängen. Der Zar verlangt Berüchsichtig⸗ ung Oesterreichs, welches die Cooperation mit Rußland ablehnt. Wenn der Familien⸗Rath trotz- dem den Krieg beschließt, will Kaiser Alexander die Krone niederlegen. Amerika. New Jork. Die Wablen in Ohio und Indiana sind unter beispiellos lebhafter Betheiligung der Wähler vor sich gegangen. Die Ergebnisse des Wahlkampfes sind noch nicht voll⸗ ständig bekannt. Soweit bisher Nachrichten vor- liegen, scheinen in Indiana die Demokraten, in Ohio die Republikaner, beide jedoch nur mit ge⸗ ringer Majorität, gesiegt zu haben. Wahrschein- lich gewinnen die Republikaner in Ohio fünf Congreß Sitze. — 12. Oct. Den neuesten Berichten zufolge hat die demokratische Partei in Indiana etwa 2000 Stimmen Majorität, die republikanische in Ohio 8000. Die Republikaner beider Staaten haben zusammen mindestens acht Congreß⸗Mandate gewonnen. Die von den Anhängern der Papier- geld Vermehrung in Indiana aufgestellten Can⸗ didaten für den Congreß unterlagen. Cacao. Der Cacao ist die Frucht eines Baumes, der im heißen Amerika von Mexiko bis Guiana und auf den Antillen wächst, hauptsächlich aber in Venezuela in ausgebreitete Pflanzungen gezogen wird. Der ächte Cacaobaum wird 20-40 Fuß hoch und trägt eine länglich runde, 6-8 Zoll lange, gelblich rothe Frucht, welche unter einer pergamentartigen Schale einen weißlichen Brei enthält, in dem 24—40 eiförmige Samen, die bekannten Cacgobohnen, liegen. In den Pflanzungen werden die Cacaobäume in Reihen, die 15 Fuß von einander stehen, gepflanzt und die Ernten be- ginnen erst im 7. oder 8. Jahre und finden dann im Juli oder December statt. Die gesammelten Früchte werden durch zwei kreuzweise geführte Schnitte geöffnet und dann entkernt. Die Samen werden langsam und sehr sorgsam getrocknet und dann in Höfen, die mit rother Erde oder Ziegel- mehl bestreut sind, ausgebreitet; bierdurch er- hallen sie die an ibnen sichtbare rothe Farbe. Man hatte sich früher bestrebt, den Samen so rein wie möglich zu erhalten, und bediente sich der rothen Erde nicht; doch wünschen die Händler neuerdings die erdige Umhüllung, wahrscheinlich, weil diese die Samen vor Insektenfraß schützt. Der Cacaosamen ist vollkommen gut zubereitet, wenn die pergamentartige Samenbülle beim Zer- Masse überall eine gleichmäßige dunkelbraune Farbe ohne weiße] beigelegt, der ein großer Chocoladefreund ge Oesterr. Bahnen sind wenig verändert. Alföld sind ½ fl. Flecken zeigt. In Venezuela wird der Cacao nach wesen sein soll. en e 1% fl. Nordwel 1½ fl. matter. Dear, Prong 8 8; zen preishallend. Alsöld 2ÿ pCt., Franz⸗Joseph und der Fancga verkauft, einem Hoblmaß, das 117 Liter g Nordwest je% pt. niedriger, auch 5 pl. und 3 pCt. mißt und etwa 50 Kilogr. Cacao faßt. Auf dem b. Frankfurt a. M., 12. Oclober 1876. Die an- Lombardische matter. Rudolf pl. höher, ebenso Cacao rubt eine Export-Abgabe von 50 Cent geblich ungünstige Kriuk, welche der türkische Waffensiill⸗(5 pet. Slaalsbabn besser. Von Banken Darmssädter und g 0 S standsvorschlag in diplomatischen Kreisen erfabren, sowie die] Oesierr. Nauonalbank, letztere 7 fl. matter. Von aus⸗ per 50 Kilogr. Von den esten orten Cacao Meldung über die Ursachen der Reise des Cesarewilsch nach ländischen Fonds Oesterr. Renten und Ungarische Fonds kostet jetzt die Fanega in Venezuela 120 Mark Livadia gaben heute die Veranlassung zu einer erheblichen nachgebend. Deuische Fonds fest. Golthardlactien höher, und von den schlechtesten 48 Mark. Bekanntlich Abschwächung. Von der günstiigen Wirkung, die sonst von Gotthardtprioricäten mauer. Von Loosen Ungarische bildet Cacabo den Hauptbestandtheil der Chocolade, den Liquidation ausgeübt wurde, war beute nichts zu ver: M. 1. 70, 1864er M. 1. 80 matter. Von Wechseln die seit den ältesten Zeiten in Mexiko unter dem spüren, was wohl auf den Umstand zurückzuführen ist, daß Amsterdam und Wien billiger, letzteres 90 Pfg., London te se ö die Regulirungen schon meist vor den iskraelitischen Feier- und Paris theurer. Geld anziehend. Privat-Disconto Namen Chocolatl(Choco= Cacao, latl= Wasser) tagen stattgefunden hatten. Der Medio ging daher ohne ca. 38/ pCt. gebräuchlich war und zuerst im Jahre 1520 durch Schwierigkeiten vorüber und waren Stücke eher offerirt. Creditactien bedangen ca. 50—40 Pfg., Staatsbahnactien Geld- Cours. die Spanier in Europa eingeführt wurde. Die e 8 a eigentliche Bereitungsweise der Chocolade soll ene 1 7 0 5 en Frankfurt am 12. October 1876. jedoch erst ein Jahrhundert später(1606) durch wurde noch in Verbindung mit matteren auswärtigen] 20 Frankenstücke Mk. 16 21—25 den Florentiner Caletti, der sich lange in West⸗ Coursen eine Depesche des Hiesch schen uregus bekannt,] Englische Sovereignns s„ 20 33—38 indien aufgehalten batte, bekannt geworden sein. 0 8 1 55 r 3 Imperiales 15* 8 l A zun ciell bestätigt wird, ferner Rußland mit der Abgabe dieser]Holländische fl. 10-Stücke 0. e ee 3. Theobroma Erklärung betraut sei. Creditactien bewegten sich zwischen e 4 23500001001„ 9 69—74 cacao. Das Wort Theobroma bedeutet Götter- 1255¾—1½—½ und 125½. õ Staalsbahnactien zwischen] Ducaten al mare 95864 speise und wurde dem Cacaobaume von Linné 231/—230½“‘ und 230½½, Lombarden nahe 66. Dollars in Gold..„ 4 1619 Nauheim mit den gerichtsbekannten Gläudis ern Mannes ein Arrangement abgeschlossen hat, dessen Ein⸗ 232 2 5 2 sicht den Interessenten in der Landgerichts-Registratur zu Dampf ⸗Färberei und chemische Kunst⸗Wascherei nehmen frei steht, ergeht an etwaige gerichtsunbekannte 2 Gläubiger die Aufforderung, binnen 4 Wochen ihre For⸗ Frankfurt g. M. derungen anzumelden und beziehungsweise ihre Einwend— 1 70 8 45 5 ungen gegen ihren Beitritt zum Arrangement vorzu— empfiehlt sich im Järben, Drucken und Kunst-Waschen von seidenen, wollenen und bringen, widrigenfauls dasselbe bestätigt werden wird. gemischten Stoffen in den modernsten Farben, sowie Möbelsloffe, Teppiche, Plüsche und Oeffentliche Aufforderung. vy 5 3179 3300 Nachdem die Ehefrau des Karl Kramm in Bad— C öhler 8 ihres 0 6 5 Bad⸗Nauheim den 7. Oetober 1876. 0 42 1 l 1 5 8 1 5 Großherzogliche Landgericht Bad- Nauheim. Gegenstände für Trauer in kürzester Zeit angefertigt werden. Hempel, Schnittspahn, efällige Aufträ überni e fmerk ster Bedi Landrichter. Landgerichts-Assessor. 8 e f„. dee ehe * 85 He** d U-=* Ib 1 st 3195— 13 5 2 2 Immobiliar-Versteigerung. Heinrich Lanz in Mannheim 3311 Dienstag den 17. October d. J., Vormittags empfehlt sei üenlechs bei t 10 Uhr, soben in hiesigem Nathhause die nachbeschriebenen Hand ⸗Dres 1 p eine rühmlichst be annten Immobilien der Ambros Oberländer's Erben auf Han ⸗Dresch⸗Maschinen Holzgestell zu M. 135.— Eisengestell zu M. 130. deren freiwilligen Antrag öffentlich an den Meistbietenden Göpel⸗Dresch-Maschinen mit Göpel zu M. 285.— M. 315.— M. 335. peer: i Futter⸗Schneid⸗Maschinen zu 4 Schnittlängen M. 85.— und M. 90.— größere Gemarkung Friedberg. Sorten M. 96.— bis M. 230. Flur. Nr. Klftr. 5 44 70 Grabgarten am kleinen Wildkauts- graben,* Die Preise verstehen sich franed jeder Eisenbahnstation geliesert Illustr. Prospeete auf Anfragen gratis; solide Agenten erwünscht wo noch keine Vertretung. 6 54 40 Vor dem Mainzerthore, V 5 0„ 0. 6 59 115 Daselbst, ergebung von Steinschläger-Arbeiten. Bekanntmachung E14 307 5 kleinen Wartfeld, 5 3307 Das Kleinschlagen von Straßenunterhaltungs⸗ 0* 8 30 424 Stößt auf die Straßheimer Wiesen. Material im Bezirk des Großherzoglichen Bauaufsehers 3333 Montag den 16. October, Vormittags 10 Uhr, soll 8 31 155 Daselbst, Herrnbrodt und zwar in den Loosen 3, 7 und 9 der auf Ort und Stelle die Planirung des Pfarrgartens in 8 104 181 Großwartfeld. Straße Schwalheimer-Hof-Nonnenstimpe soll kommenden der Burg an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben 11 3 38 Die Steinritsch, Montag den 16. l. M., Vormittags 10 Uhr, in werden. 11 5— Daselbst, 5 der Winter'schen Wirthschaft zu Bin genheim öffent— Der Kostenüberschlag beträgt 92 Mark 40 Pf. 11 1 329 Acker im Lachenfeld, lich an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Nach dieser Versteigerung wird das Aus räumen des 1 33 255 die e Nidda am 10. Oktober 1876. Stadtschreibereigrabens, sowie die Planirung von Aus 12 55 Kleingalgenfeld, Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. wurfserde aus der Seebach nächst der Schafbrücke und 15 15 154 e WIr Fr Schießmauer ebenfalls an den Wenigstnehmenden in 2 C———-— 5 Accord gegeben. 14 189 147 In der Töpfenkaut, 5 14 77 289 Hroßgalgenfeld, Vergebung von Bauarbeiten. Sede de e e Friedberg. 14 188 47 Acker in der Töpfenkaut, 3308 Nachstehende, zur Herstellung des sog. hohen eee eee 7 73 1122 Acker im kleinen Wartfeld, Baues im Schloß zu Bingenheim erforderlichen Bau⸗ 9 Klftr. Acker im Ried. arbeiten sollen kommenden Montag den 1 6. l. Mts., Dei e Gemarkun 0 b. 5 Vormittags 11 Uhr, zu Bingenheim in der Winter⸗ 46 F i f Flur. Rr. Meter. Fr schen Wirthschaft öffentlich an die Wenigstnehmenden Kunst Kürberei, Druckerei und Wascherei 2 106 81 Wiese in der Glach, Wien e 1 von J. Küchel in Homburg v. d. H. 2 142 3231 Acker in der Elach, Nine det 8 1 97 empfiehlt sich für alle Gegenstände der Herren und Damen⸗ 3 60 481 Acker rechter Hand dem Mainzerthor— Schrewerurbelt 4 5 Garderobe, Möbelstoffe, Federn, Plüsche, Sammt zc. und weg, Schlesserarbeit 5% 56 garantirt schöne, rasche und billige Bedienung. 3 62 950 Acker daselbst, Ti orb 9 153 66 Annahme und Muster bei. 3 151 4563 an der Schlockergaß dg a 70 Herrn E. F. Schleuning in Friedberg, is daselbst gaß, Nidda am 10. Oktober 1876. Herrn B. Küchel II. in Butzbach. 3077 4 1 g 5 1 Heepen Kreisbauamt Nidda.. 0 9 9 12 15 et er. u sehr billigen Preisen be 5 9 141„ an der Wüstung, Corsetten 5 K. Friedrich. 154 1019„ in der Elach 18 3 ib . 10. 3 1876. 5 Versteigerungs 75 Anzeige. 369 Unterzeichneter empfiehlt sich im roßherzogliches Ortsgericht Friedberg. 3320 Nächsten Montag den 16. d. Mts., Vormittags Reinigen von Gettfedern, 0 e 11 Ubr, werden auf hiesigem Rathhause 2 trächtige Mutterschweine gegen Baarzahlung meistbietend versteigert. ane Waschen der Bettzenge unter Zusicherung reeller a ⸗Verstei Gras und Klee⸗Versteigerung. Bad-Nauheim am 12. October 1876. und prompter Bedienung. 3334 Montag den 16. Oetober d. J., Vormittags Großherzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim. Bemerkt wird, daß durch das Reinigen der e 11 Uhr, soll auf biesigem Rathhaus die Klee, und Gras- Schutt. Motten, Milben, sowie alle Krankheitsstoffe gründlich ent⸗ 8 urn Morgen an der Sauweide öffentlich 8 0 fernt und die ältesten Betten A. 2 wie ee meistbietend verpachtet werden. B F werden. A. Tuy in Vilbes Friedberg den 13. October 1876. E anntmachung. NB. Auch kann das Reinigen bei größeren Aufträgen ee ee Friedberg. 3332 Die Stelle eines Nachtwächters für die Kreis- im Hause des Auftraggebers geschehen. 8 stadt Friedberg ist vacant und soll anderweitig besetzt— 8 werden. 7 5 N Bekanntmachung. Lusttragende haben ihre desfallsigen Anmeldungen bis— Möbel lransport S a* längstens zum 20. October d. J. bei der unterzeichneten 8 G. L. IAN SEN g 5 3318 Montag den 16. Oetober l. Jahrs, Vormittags] Stelle einzureichen. 8 a/ M. 2 11 Uhr, sollen in den Bainhardshof bei Ober⸗ Friedberg den 13. October 1876. 8 eee Rosbach mehrere Haufen alte Bauholzstücke öffentlich an Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg.—— 9— die 8 loosweise versteigert werden. ae 5 8 ssenheim den 12. e eee Herrenkra en und Manschetten ze. Umzüge 1 per 0 11 8 1 5 53 eden mballage. osten-Ueberschläge na V o l k. 9 1 ei K. Friedrich. Verzeichniß. Garantie. 3183 1 die erk Belte