0 comiqbe Die Dincton lerien Blumentische Nedaillon, Donnerstag den 7. September. . 106. berhessischer Anzeiger. Die Petitzeil wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Deutsches Reich. Darmstadt. Am 23. August wurde der Bezirksgerichtsrath Lehne in Mainz auf sein Nachsuchen in den Ruhestand versetzt, und an demselben Tage dem Bezirksgerichtsrath Dr. Bocken— heimer in Mainz die Funktionen des ersten Untersuchungsrichters bei dem Bezirksgericht Mainz auf die Dauer von 3 Jahren übertragen. Am 28. Aug. wurde der Privatdocent zu Leipzig, Dr. Harnack, zum Professor der Mathematik an der polytechnischen Schule ernannt. — Der am 7. Aug. zusammentretende Finanz— ausschuß zweiter Kammer wird, soweit er sich nur mit den abweichenden Beschlüssen des andern Hauses bezüglich des Budgets befaßt, voraussicht— lich in einer, höchstens zwei Sitzungen seiner Auf; gabe erledigt haben. Berlin. Der„Reichs- Anz.“ publicirt die Ernennung des Präsidenten des Reichsbank-Diree— toriums v. Dechend und des General-Postmeisters Stephan zu wirklichen Geheimen Räthen mit dem Prädicate„Excellenz“. München, 3. Sepf. Der Kronprinz des Deutschen Reichs hat sich von Berlin aus nicht direct nach Regensburg begeben, vielmehr ist der— selbe heute Morgen hier eingetroffen, um noch einmal die„Kunst-⸗ und Kunstgewerbe-Ausstellung“ mit einem Besuche zu beehren. Er verweilte denn auch den ganzen Vormittag in der Ausstellung und besichtigte dieselbe nach allen Seiten mit dem sichtbar größten Interesse. Diesen Nachmittag ist der Kronprinz dann mit dem Courierzug zu den Manövern der baperischen Cavalerie-Division nach Regensburg abgereist, und wird bis Dienstag Abend dortselbst verweilen. Stuttgart. Kürzlich ist die Nachricht durch die Blätter gegangen, Württemberg habe abgängiges Armee⸗ Material an die serbische Regierung ver— kauft, serbische Offiziere hätten dasselbe in Ulm in Empfang genommen. Es stellt sich heraus, daß Griechenland, nicht Serbien, jenes Material, insbesondere Chassepot⸗Gewehre, aus dem franzö— ffischen Beute Antheil, gekauft, und griechische Offiziere dasselbe abgenommen haben. Bekannt- lich führt Griechenland gegenwärtig eine Reor— ganisation durch, welche sein Heer auf bedeutende Stärke bringen soll. Daher der Bedarf an Waffen, die man aus unseren Arsenalen billig und gut erwerben konnte. Ausland. Oesterreich⸗Ugarn. Wien. Auf Re⸗ ulamation der österreschischen Regierung hat die numänische Regierung, wie von gut unterrichteter Seite verlautet, die Verordnung betreffs Einhebung der Personalsteuer von fremden Staats-Angehörigen in Rumänien zurückgezogen. Paris. Der Unterrichts- 1 — Der Graf von Paris wird in seiner Eigen — Die Regierung hat beschlossen, von den schaft als Oberst Lieutenant der Landwehr diesmal baskischen Provinzen die sofortige Bezahlung der an den Manövern des dritten Armeecorps Theil nehmen und dem Generalstabe des Ober-Befehls— habers dieses Corps, General Lebrun, attachirt sein. — Ein in der amtlichen Zeitung veröffent— lichtes Decret verfügt, daß der ganze für die Welt-Ausstellung von 1878 bestimmte Raum zum wirklichen Entrepotplatze bestimmt sei und daß alle ausländischen Erzeugnisse unter den Bedingungen des internationalen Transits ohne jede Durch— suchung, oder nach Wahl der Interessenten unter den Bedingungen des nationalen Transits mit nur summarischer Durchsuchung direct nach dem Aus— stellungs Palaste befördert werden sollen. Die zur Ausstellung zugelassenen Waaren, welche der Consumtion überlassen werden, unterliegen nur denjenigen Zoll-Sätzen, welche für ähnliche Er— zeugnisse von nicht begünstigten Nationen zulässig sind. — Das Kriegsgericht von Oran hat dieser Tage sechs Soldaten der Fremden Legion wegen Meuterei und grober Thätlichkeiten gegen einen Offizier im Dienste zum Tode verurtheilt. Von den Verurtheilten sind drei, Namens Röthel, Sendner und Richter, Elsaß-Lothringer, zwei, Namens Kreutz und Deutschler, Preußen, und der sechste, Namens Faglin, ein Belgier. — Die Erzbischöfe und Bischöfe, unter deren Schutz die katholische Universttät von Angers steht, haben dort am 28. und 29. August ihre Jahres- Ind beige“ meldet: Alexinatz ist von den Serben Es wurde beschlossen, die Versammlung gehalten. Universität um einen neuen Lehrstuhl, nämlich für Völker-Recht und Rechts-Geschichte, zu vermehren und die philologische Facultät im November gleich- zeitig mit der Rechts⸗Facultät zu eröffnen. Das für die Universität im Wege freiwilliger Zeich— nungen bis jetzt aufgebrachte Capital beläuft sich auf 1,200,000 Fr., wobei das Erträgniß des Klingel⸗Beutels in den verschiedenen Diöcesen, welches in diesem Jahre die Summe von 100,000 Fr. überstieg, nicht mitgerechnet ist. Holland. Haag. Wie von gut unter- richteter Seite verlautet, verharren die Minister der Colonien und des Krieges bei ihren Ent— lassungs⸗Gesuchen und würden voraussichtlich durch das Mitglied des Staatsraths Sward bezw. durch den Generalmajor Begpen ersetzt werden. Großbritannien. London. Die„Times“ spricht sich dringend für das Zusammenwirken Englands mit Rußland zur Herstellung der Ruhe im Orient aus; sie sei des Glaubens, daß es von der englischen Regierung abhänge, den Friedens- Schluß zu ermöglichen. England würde schon allein den Frieden herbeiführen können, um so viel gewisser aber im Einverständnisse mit Rußland. — 4. Sept. Die Zahl der Meetings gegen die Grausamkeiten der Türken nimmt zu. Ein Brief Gladstone's ist veröffentlicht worden, worin derselbe ankündigt, er werde am Sonnabend auf dem Meeting in Greenwich eine Rede halten. Er spricht den Wunsch aus, die Bewegung möge eine nationale werden. Auf dem Meeting in Rochdale wurde ein Brief Bright's verlesen, worin die Nothwendigkeit betont ist, von der politischen Solidarität mit der Türkei sich loszusagen. Jede Stadt müsse gegen die Mißwirthschaft der Türken protestiren. Spanien. Madrid. Die Junten von Guipozeoa haben ihre Arbeiten begonnen. Die Depulirten gehören meistens zu der früheren Transigenten-Partei. rückständigen Contributionen zu fordern. Italien. Rom. Mehrere Journale ver— sichern, daß der Ministerrath definitiv beschlossen habe, die allgemeinen Wahlen künftigen October vornehmen zu lassen. — 4. Sept. Eine gestern zu Gunsten der Slaven abgehaltene Versammlung nahm eine Resolution an, welche sich energisch gegen die von den Türken begangenen Grausamkeiten ausspricht, beschloß ferner die Regierung zur Unterstützung der Wünsche der Versammlung aufzufordern, und setzte ein Comite zur Veranstaltung von Samm— lungen für die Slaven ein. Eine Versammlung in Mailand faßte ähnliche Beschlüsse. Türkei. Constantinopel, 3. September. Dem„Tel. Corr. Bür.“ wird gemeldet: Der französische Consul in Scutari ist über Castell- Lasnia ins Lager des Fürsten von Montenegro abgereist.— Mukhtar Pascha ist an der Grenze bei Grahovo angelangt, wo bereits gekämpft wird. Die Kanonen und Gewehrsalven werden bis Dragaly gehört. Der Marsch Mukhtar Pascha's erfolgte knapp längs der österreichischen Grenze. Aus Podgoritza wird eine gestern begonnene türkische Offensivbewegung auf Montenegro bei Spuz gemeldet. — 3. September. Eine Privat⸗Depesche der geräumt. Ihre Stellung ist vom linken Morawa— Ufer umgangen. Ejub Pascha und Ali Saib haben ihre Vereinigung vollzogen. Auch in Wien eingegangene authentische Privat-Depeschen geben von bedeutenden Erfolgen der Türken vor Alexinatz Kunde; letzteres scheint unhaltbar zu werden. — 4. Sept. Die Botschafter der fremden Mächte unterbreiten heute der Pforte die Vor— schläge zur Vermittelung des Friedens. Der Sultan empfängt heute die Würdenträger und hervorragenden Banquiers. Redif Pascha ist zum Kriegs-Minister ernannt, während Abdul Kerim Pascha Generalissimus bleibt. Die türkische Armee hat bei Alexinatz weitere Vortheile errungen. — 4. Sept. Mukhtar Pascha hat die Grenze von Montenegro überschritten und die Höhen von Grahowo besetzt. Es heißt hier, Djeladdin Pascha wäre auf Mukhtar's Befehl in Trebinje wegen Unbotmäßigkeit verhaftet worden. Serbien. Belgrad, 3. September. Die Türken, auf das linke Morawa⸗Ufer zurückge— schlagen, griffen am Freitag Morgen den rechten serbischen Flügel mit ihrer gesammten Macht im offenen Felde an. Die Schlacht dauerte bis 9 Uhr Abends. Die Serben behaupteten während der Schlacht ihre Stellungen. Da aber die Türken eine dreifache Uebermacht hatten, so zogen sich die Serben in die befestigten Stellungen von Alexinatz und Deligrad zurück. Die Nachricht von der Einnahme von Alexinatz durch die Türken ist falsch, da sich die Türken nirgends auf dem rechten Morawa User befinden. Sie verweilen systematisch und verbrennen alle Ortschaften auf dem linken Fluß⸗Ufer. — 4. Sept. Der„Int. Tel Ag.“ wird von gestern Abend gemeldet: Es heißt, der Seraskier habe mit 60,000 Mann Alexinatz in der Richtung von Knjasewatz umgangen. Die Serben sollen nach heftigem Kampfe zurückweichen. General Tschernajeff hat 10,000 Mann abgesendet, um das weitere Vordringen der Türken aufzuhalten 238 Amerika. New Nork. Amtlich wird gemeldet, daß in Savannah das gelbe Fieber ausgebrochen ist. Seit dem 21. Aug. sind 256 Personen erkrankt, 40 gestorben. — Die Demokraten von Arkansas haben mit sehr großer Majorität William Miller als Candidaten für den Gouverneur-Posten aufgestellt. In Louisiana dauern die unruhigen Auftritte zwischen Schwarzen und Weißen noch fort. Aus Stadt und Land. Pohlgöns. Der„W. B.“ schreibt: Ein trauriger Unglücksfall bat sich in dem benachbarten Poblgöns zu— getragen. Wie erzählt wird, versagte bei dem Salven⸗ geben bei der Sedanfeier ein Gewehr; der betr. Bursche nahm solches mit und im Kreise von Bekannten stützte er sich auf dasselbe, das Gewehr ging los und eine Leiche lag vor den entsetzt ihn Umstehenden. Darmstadt, 4. Sept. Am Samstag Abend stürzte in der Dragoner-Kaserne ein Soldat aus dem Fenster des 2. Stocks und verstarb bald darauf. Mainz. Der„M. A.“ schreibt: Die Klage über die Abnahme des Fremdenverkehrs in unseren Gegenden ist seit Jahren zur stehenden geworden. Aber wie es den Anschein hal, ist auch hier noch nicht der Höbepunkt er reicht. Forscht man nach den Ursachen, so finden wir sicherlich in erster Linie die horrenden Wirthschaftsrechnungen, welche den Fremden den Ausenthali in den Rheingegenden verleiden. Wir wollen hier nut ein Beispiel von den vielen bekannten anführen. Ein sehr wohlhabender Mann, dem es auf ein paar Mark nicht ankommt, der aber sich über Prellerei wie viele Andere mit ihm empört, kam vorige Woche nach Schwalbach, mit der Absicht, dort etliche Tage zu verweilen. Dieses Vorhaben aber steckte er sofort wieder auf, als man ihm in seinem Hotel ein Beefsteak mit 2 M. 50 Pj. und für 2 Eier dabei noch 50 Pf. abnahm! Der Mann wird sicherlich den Ort wie das Hösel empfeblen. Solcher Beispiele liegen uns zu Dutzenden vor. Wir wissen es aus eigener Erfahrung elwa 15 Schritte messen, hat ein Vorder- und Rückwärtsschiff mit Galerien. In der linken Ecke der Nordseite sleht der berühmte Pfauenthron, ein persisches Kunstwerk des vorigen Jahrhunderts. Der Thron hat die größte Aehnlichkeit mit einer sehr großen Paradebektstätte, wie man sie oft in Prachtzimmern von Klöstern sieht. Er ist rund herum mit einer Schutzwand von etwa 1 Schuh Höhe eingefaßt, auf die an der oberen schmalen Seite das Kopftheil aufgesetzt ist, worauf eine Diamantensonne im beiläufigen Durchmesser von 1½—2 Schuh rubt. Der Thron ist im Kern eine sehr gewöhnliche Holzarbeit, ist aber in seiner ganzen Ausdehnung mit Gold bekleidet. Er wird von Löwen, die wie recht unförmliche Pinscher aussehen, getragen, und auf den Ecken der Schutz und Kopfwand sitzen Vögel, welche Pfauen sein sollen, alle natürlich von Gold. Die Emailar beiten, wodurch der Thron mit Koransprüchen verziert wird, sind der Bewunderung würdig. Die Diamanten, Rubinen, Türkisen, Smaragden und Saphire, womit dieser Thron außerdem noch garnirt ist, lassen sich nicht einmal auf eine Zahl von Hunderten annäherungsweise angeben. Inner- halb des Raumes ist der Sitzraum mit einer Cashmirdecke bekleidet, welche rund herum etwa 2 Hand breit mit Perlen so dicht besäet ist, daß man den Grundstoff dazwischen gar nicht sieht. Dieses erste Schaustück repräsentirt jedenfalls einen vielfachen Millionenwerth. Im vorderen Schiffe steht unter einer großen Glasglocke auf einem sehr eleganten Gestelle mit geschweisten Füßen aus purem Gold, mit Perlen und Diamanten reich geschmückt das neueste Spielwerk des Schah— zimmer des Schah. Hier sahen wir noch den daranstoßenden Claviersaal, ein großes dunkles Zimmer, in dem etwa ein Dutzend Claviere aller Formen, dann gewiß nicht weniger als 20 Orgel kästen stehen. Wir bekamen die Orgelmusik und ein Clavier zu hören, welches ohne Spieler seine Stücke allein abspielt. Der letzte Saal, den wir betraten, ist für den Orientbewunderer der interessanteste, weil im Styl und Beiwerk reinste. Es ist dies der Marmorsaal mit dem Marmorthron, eine hohe tempelartige Halle mit mächtigen Marmorsäulen, die Wände mit riesigen weißen Marmorplatten bekleidet, worauf Koransprüche in Golblettern eingravirt sind. In Mitte desselben steht der Marmorthron, auch wieder ein bettartiges Gestelle aus weißem Marmor, mit schönen Skulpturen und reich vergoldet. Zu den Füßen des Thrones sprudelt eine krystallhelle Fontaine ihre Fluthen in ein Marmorbecken. Schade, daß der Saal nicht in seiner ganzen Ausdehnung mit Marmorplatten gepflastert ist und daß theilweise der graue Lehmboden und Ziegel; querlager Augen und Füße beleidigen. In diesem Saal werden die öffentlichen Salems abgehalten, d. h. der König nimmt darin zu Neujahr und bei anderen festlichen Gelegenheiten die Gratulationen seines Volkes entgegen, und theilt von da aus kleine Gold- und Silbermünzen unter das Volk und Thürverkleidung große Stücke ausgebrochen warenz an deren Reparatur jedoch Niemand denkt. Von diesem Saale weg passirten wir eine Orangerse, worin ich Früchte in der Größe eines Kindskopfes sah. Durch Gärten- und Laubengänge kamen wir sofort in jenen Spiegelsaal und in das Arbeits- Holder nie zügen bahn pie ge 00 Allen wich d e nderer, daß der Augenbli es Beze. N 12 g 724 n beie F Globus. Gewiß der einzige seiner Art insaus. Die größte Augenweide war endlich für— genehmsten Art bietet. Ein„Diner“ oder eine Flasche der Welt. Man sagt, er sei massiv aus Gold, den Schluß vorbehalten. In einem ganz abseits theuren Weines zu viel auf der Rechnung zu finden, ist was ich jedoch nicht glauben mag, da das Ge- liegenden Tratte gelangten wir über eine enge hölzerne f e eee eee bis stelle für eine solche massive Kugel von gewiß Stiege, die jedenfalls danach eingerichtet ist, den 135 1 Mark und ebensoviel für„service“, was aber nicht 2 Schuh Durchmesser zu schwach wäre. Wie Dicken das Zu- und Abgehen zu erschweren— 1 hindert, daß sämmiliche Kellner, Hausknecht und Portier ꝛc. dem immer sei, der Beschauer sieht von diesem in die Garderobe des Schah. In einer kleinen Ver durch beredte Gesten andeuten, daß sie eigentlich noch iht Kerne der Weltkugel obnedies Nichts, weil die- niedern Kammer liegen auf einer großen Tafel 90 bie ee selbe mit Edelsteinen so besäct ist, daß man nur ausgebreitet 6 Galaröcke, jeder mit anderen Sorten ing ee 1 0 ma le e. 9 75 Kali(ec e 15 1 . 5 5 ste 405 gere. die Kulahs(persische Mützen) mit den Agrassen, 0 ee e e 1 8 ist bizarr, Länder und Meere durch Dia. Federbüschen, die Galasäbel und Kuppeln, die 60 Abend verfolgte ein 16— 17jähriger Schusterjunge seinen manten und andere Steine von allen möglichen Brustketten, dann die Krone, ein Scepter, einige 0 Bruder im Zorne mit einer geladenen Pistole. Letzterer Farben und Schliffen darzustellen. Der Aequator prientalische Handwaffen und endlich alle in und 5 soll auf der Gasse hinter einem kleinen Knaben Schutz und die Wendckreise sind um den Globus frei ausländischen Orden des Königs. Die Edelsteine, 1 % ö é Ü einzige seiner armen Eltern, die es ein wenig auf die diesem sündigen Weltwerke steht die jüngste Speude ist ganz unmöglich. Unter den Dekorattonen liegt M Gasse gelassen hatten, um es zum Abendessen wieder des i 1 55 10 den 0 der Könige, in einem Sammet-Etui der größte Diamant des 1. F 1 ein runder Tisch aus schwarzem Marmor, worauf Schatzes, der Darir-e-nur(Licht des Meeres). wi e,/ ea e 5 e ee 1 Da Von hier ging es nun weiter in einen anderen 6 Centimeter ug, und 3—4 Cm. breit. Des 1 Barke ige 1(II 3 2 4 2 12 0 Halsbinde, welche en der 115 air Tract, abermals über eee hohe e ware g e ee 1 1 1— wurden, schwimmend auf dem See fand, konnte man durch ein mit hellrothem Stoffe drapirtes Stiegen- einen nicht. sehr werthvollen Kiystallkorper wenigstens nicht anders annehmen; neuerdings hat man] haus von sehr kleinen Dimensionen in den Saal man kann sich nur schwer dareinfinden, ihm den jedoch vernommen, daß die angeblich Verunglückten sammt der curopäischen Merkwürdigkeiten. Dieser durch Werth zuzuerkennen, der ihm eigen ist. Hart 3 und sonders sich augenblicklich wohl und munter bei ihren 3 viereckige Mittelpfeiler in 8 Quadrate abge⸗ daneben sah ich an einem Säbelbrustgehänge einen 20 Eltern in Piemont befinden. Jyr vorgebliches Ertrinken 7 5 55 1„, Diamanten von ungleich schönerem Feuer und 10 im Genfer See war ihnen nur ein bequemes Mittel, die thtiite Saal ist das einzige mit einem Zimmer- 5 N der zahlreichen Schulden, welche sie in Nyon gemacht, quitt boden aus Parket versehene Lokal. Die Wände bezauberndem Rosaschimmer. Geblendet von diesem n. zu machen. sind mit Brocatstoff tapezirt und die Vorhänge Millionenglanze verließen wir das unscheinbare ö 5 sind in eine unseren Augen wohlthuende Ulber- Gemach und sofort die Residenz. 1 Die Residenz des Schah von Persien. einstimmung gebracht. Die kleinen goldenen Arm 170 Bekanntlich war der k. k. österreichische Postrath stühle passen ganz gut dazu, In diesem Saal ist Handel und Verkehr. 5 Rieverer damit betraut, das persische Postwesen eine permanente Ausstellung europäischer Kunst- Friedberg, 6. Sept. Walzen M. 23.50. Koen ö zu regeln und es war ihm daher Gelegenbeit ge- sachen. Da prangen in werthvollen Rahmen auf aa bee M. 100 1 1 boten, die Sehenswürdigkeiten der Residenz des einer langen Wand die Porträte nahezu aller e(eam) 8 Schah von Persien zu bewundern. Er beschreibt[ Monarchen, an den Pfeilern und anderen Wänden Markt war gut befahren. Angetrieben waren: 350 Ochsen, dieselben folgendermaßen: Die Reßdenz ist ein hängt alles voll von Bildern jeden Genre's, gute 470 Kühe und Rinder, 310 Kälber und 230 Hämmel. Conglomerat von großen Hallen und Gemächern, und mindere durcheinander, Uhren jeder Jagon, l c 58. 905 2 0 e 1 6 1 die unter sich theils gar nicht, theils durch sehr Statuen c. In den Zwischenräumen und Fenster⸗ M. 58—60 425 Qual. 1 Alber 1. Qua 1 unansehnliche und unregelmäßige kleine Traete ohne nischen stehen Tische und Tafeln aus Marmor, M. 58—61, 2. Qual. M. 45—50. Hämmel 1. Qual. irgend eine äußere Ausstattung verbunden sind. Graphit, Jaspis c. reich bedeckt mit allen nur M. 54—56. 2. Qual. M. 45— 50. Das Ganze gewinnt durch die Gartenanlagen, denkbaren Kunst- und Nippgegenständen aus dem Frankfurt 4. Sept. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1. f welche alle Zwischenräume ausfüllen und durch die geschmack- und werthvollsten Material. Von diesem 175 1950 1 36. 10 3 M. 32., Ar. 4 M. 28.. 1 reichen Wasseradern, welche diese durchziehen. Die Saale ging es im selben Tract, aber doch wieder 9. Il.(Berliner 1 ien benen 9 0 erste große Halle, die wir betraten, nach Norden Stiegen auf, Stiegen ab in einen zweiten Saal, fremder je nach Qualität M. 1822. Korn M. 18.— 10 12 und Osten offen und nur durch Vorhänge vor mehr nationalen Charakters, aber auch vollgepfropft Br., Gerste M. 17—19., Hafer, neuer, M. 17.—. 18 dem Einflusse von Luft und Licht sehr mangelhaft von europäischem Beiwerk. Ich kann von diesem, e Br., Erben 15 2124. Wicken fe geschützt, war der Krönungs- auch Pfauensaal namentlich mit sehr schönen Teppichen belegten Preise Fu e 200 Pb. Jau ö genannt. Die Vorhänge waren aufgezogen und Saale nur noch beschreiben, daß darin ein Thron-⸗= 100 Kilo. 2 0 das erste, was uns in die Augen siel, waren sessel von immensem Werth, mit Edelsteinen von. Mainz, 4. Sept. Producten⸗Markt. Wangen per Nov. m 4 Säulen von etwa 2 Manuesumgriffen, 3—4 Taubenei-Größe besetzt, stand, daß Spieluhren 20.40. Roggen per Nov. 15.10. Hafer ver Nov. 16.—., 0 101 Klafter hoch, massiv vergoldet. Der Saal mag mit beweglichen Figuren ihre langweiligen Stücke ee e die Hess ö 1 ö der Länge nach 24—30 Schritte, der Breite nach ableierten, und daß von der werthvollen Wand⸗ Ludwigsbahn 20,784,400 Kgr. Eilgut, wovon auf 8 47 N — kt tlie 717 Transitverkehr 8,397,755 Kgr., auf den Lokalverkehr nur 6,458,930 Kgr. entfallen. Die Kohleneinsuhr von England nach Deulschland ist trotz der bei uns enorm gefallenen Preise noch im Steigen begriffen, obgleich unsere Industrie darniederliegt. Im Jahre 1873 betrug sie 1,077.680 Tonnen, das Vorjahr mehr denn 1,600,000. D. Frankfurt a. M., 5. gesirigen Abendverkehr trat auf die rapide Hausse der Mittagsbörse eine Abschwächung der Tendenz ein. Die Ursache derselben war die Wahrnehmung, daß Berlin der Bewegung gegenüber eine ziemlich renitente Haltung ein— nahm, in Folge dessen Erstere zum Stillstand kam. Auch heute blieb die Unterstützung Berlin's unserem eher zur Hausse geneigten Platze aus und auch Wien verkehrte in einer wenig günstigen Suümmung. Der vorsichtige Theil unserer Speculation schritt daher zu stärkeren Realisa tionen und muß daher die Tendenz der heutigen Börse im All— gemeinen als schwankend bezeichnet werden. Zu diesem Resultat mögen übrigens auch die wieder mehr in den Vordergrund tretenden unerfreulichen politischen Verhält— nisse veigetragen haben. Von den Speculationspapieren zeigten sich Creditactien relativ fest und lebhaft. Staats— bahnactien matt, hingegen Lombarden gefragt und höher wie gestern Mittag. Creditactien bewegten sich zwischen 126½ 126 ½— 125½—/ und 1258. Staatsbahn⸗ actien zwischen 242¾— 0—)⁰ und 2418. Lombarden zwischen 64½—65—64 und 65½. Deutsche Anlagefonds verkehrten in sehr fester Haltung. Von ausländischen Fonds wurden Oesterr. Renten, Ungarische und Russische zu höheren Coursen gehandelt; die übrigen blieben unver— ändert. Oesterr. Prioritäten schlossen theilweise höher. Lombardische gefragt. Alsöld 2% besser. Loose fest. Oesterr. Bahnen waren in gutem Begehr und fast durch— September. Bereiis im Verloosungen. Augsburger 7fl.⸗Loose. Augsburg, 2. Sept. Hauptpreise: Serie 984 Nr. 61 à 4000 fl. Serie 1776 Nr. 79 à 1000 fl. Serie 1981 Nr. 29, 84, Serie 1776 Nr. 16, 74 à 100 fl. Serie 1517 Nr. 8, Serie 1562 Nr. 11 à 70 fl. Serie 137 Nr. 58, Serie 984 Nr. 18, Serie 1517 Nr. 47, Serie 137 Nr. 3, Serie 1776 Nr. 97, Serie 1562 Nr. 29, Serie 1776 Nr. 84, Serie 1517 Nr. 41, Serie 1562 Nr. 39, Serie 1776 Nr. 47, Serie 189 Nr. 77, Serie 1776 Nr. 75 à 50 fl. Serie 1517 Nr. 1, 27, Serie 492 Nr. 53, Serie 1562 Nr. 73, Serie 189 Nr. 84, Serie 137 Nr. 5, Serie 492 Nr. 55, Serie 984 Nr. 69, Serie 1982 Nr. 37, Serie 1562 Nr. 19, Serie 1517 Nr. 13. Serie 492 Nr. 36, 63, Serie 1517 Nr. 33, Serie 137 Nr. 52, 97, Serie 492 Nr. 95, Serie 1776 Nr. 17, Serie 189 Nr. 79, Serie 1517 Nr. 31 à 30 fl. Pappenheimer 7⸗fl.⸗Loose vom Jahre 1864. Ziehung am 1. September. Auszahlung am(. December. Hauptpreise: Serie 676. Nr. 1 10,000 fl.; S. 3603 Nr. 7. S. 6756 Nr. 3 je 500 fl.; S. 5106 Nr. 11, S. 6645 Nr. 16, S. 7060 Nr. 17 je 100 fl.; S. 676 Nr. 5, S. 801 Nr. 17, S. 2105 Nr. 7, S. 4101 Nr. 13, S. 5480 Nr. 6, S. 7060 Nr. 10 je 50 fl.; S. 299 Nr. 8, S. 743 Nr. 1, S. 814 Nr. 17, S. 905 Nr. 8, S. 2633 Nr. 4, S. 3182 Nr. 14, S. 3489 Nr. 10, S. 3603 Nr. 17, S. 3740 Nr. 4, S. 4101 Nr. 20 je 30 fl.; S. 411 Nr. 8, S. 814 Nr. 8, S. 1560 Nr. 18, S. 1748 Nr. 19, S. 2105 Nr. 13, S. 2633 Nr. 1, S. 2832 Nr. 3, S. 2902 Nr. 14, S. 3182 Nr. 2 3, S. 3247 Nr. 19, S. 3631 Nr. 6 16, S. 4101 Nr. 2, S. 4362 Nr. 7, S. 4378 Nr. 11, S. 4793 Nr. 10, 14, S S. 6298 Nr. 17 je 15 fl. 5203 Nr. 4 Die Verfälschung von Nothweinen. im Weine, welches in der schweizerischen„Wochen— schrift für Pharmacie“ bekannt gegeben worden, auch den Lesern Ihrts Blatts mitzutheilen. Der erwähnte Artikel lautet:„Zu den Erkennungs- mitteln des künsilichen Farbstoffes im Weine gehört die Anwendung von concentrirter Salpetersäure (reiner oder roher). Man vermischt gleiche Theile, des zu prüfenden Weines und Salpetersäure. Bei ächtem Farbstoff hält sich die Farbe zum Mindesten eine Stunde, während mit künstlichem Farbstoff gefärbter Wein sogleich oder innerhalb einer Minute entfärbt wird resp. die Farbe ändert. Ich habe diese Reaction zutreffend gefunden für den Farbestoff der Heidelbeeren, Maulbeeren, für Phytolocca decandra, Malven, Campechen- und Fernambukholz, ferner für Carmin und Fuchsein (selbstredend).“— Es dürfte noch bemerkt werden, daß derlei Verfälschungen doch nur bei gering— werthigen Weinen in Anwendung gebracht werden können und daß bessere Sorten, aus Südfrankreich direct bezogen, sich zum Oefteren den Reagentien gegenüber als vollkommen echt und unverfälscht erwiesen haben. Uebrigens ist etwas concentrirte Salpetersäure überall leicht zu haben und der Versuch sehr einfach. Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 5. September 1876. — weg höher. Nordwest 2 fl., Franz⸗Josef 1½ fl., Albrecht. N 5 20⸗Frankenstücke Mk. s6 21— 25 1 fl. besser. Banken hielten sich sehr fest. Darmstädter, Ihr Blatt brachte in der Kürze zwei Nach- Englische Sovereigns„ 20 39.—44 Reichsbank, Frankfurter Bank 155 deulsche Effectenbankf richten über die Fälschung französischen Rothweins, Russische Imperiales.„ 16 69—74 anziehend. Oesterr. Nationalbank avancirten 11 fl. Von; 8 N N 0 Holländische fl. 10-Stücke.„ 16 0% amerik. Prioritäten Central-Pacific höher. Von Pfand—⸗ ganz geeignel, n solcher Weine sehr zu Pucaten VVV 1 9 62—72 briefen wurden Russische in Posten zu höherem Preise ne, s dürfte daher am Platze sein,[Ducaten al mare(„ 9 5964 gesetz. Von Wechseln Wien und London billiger. ein einfaches Erkennungsmittel des Farbstoffes Dollars in Gold„ 4 Cdietal ladung. 7 5 2347 Nachdem die von dem Großherzoglichen Kammer— 10 klzog U k Ell I k 3 lit klg. herrn und Geheimen Legationsrath Freiherrn Ludwig von Leonhardi zu Bessungen nachgesuchte Erlaubniß zur Vergrößerung des Freiherrlich v. Leonhardi'schen Famtlien— Fideicommisses durch Einverleibung der neuen Erwerb— ungen von Grundeigenthum in den Gemarkungen Groß und Klein⸗Karben 57.332 Meter, Okarben 77,568 Klafter und Kloppenheim 1682,36 Klafter von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog ertheilt worden ist, so werden biermit unter Gestattung der Einsicht der betreffenden Grundbuchs-Auszüge in der Landgerichts-Registratur alle unbekannten Gläubiger und sonstige Betheiligten auf— gefordert, etwaige Einsprüche gegen die besagte Einver⸗ leibung in den Fideicommißbestand des Freiherrlich von Leonhardi'schen Famisien-Fideicommisses binnen drei Monaten dahier vorzubringen unter dem Rechtsnachtheil, daß nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist ohne Rücksicht auf solche Einsprüche die Beurkundung ertheilt werden wird, daß der Einyerleibung in rechtlicher Beziehung nichts im Wege stehe. Vilbel am 10. Juli 876. Großherzogliches Landgericht Vilbel. r Immobiliar-Versteigerung. 275⁵ Freitag den 8. September l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die zu dem Nachlasse der Bernhard Otto Wittwe gehörenden Immobilien, nämlich: ü Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. f 1 2. 525. 7,2. Hofraithe in der Judengasse, 2. 525.„4. Hofraithe daselbst. Gemarkung Fauerbach b. Fr. Flur. Nr. Meter. 5. 56. 781. Acker am Irrgang, 7. 220. 681. Acker rechter Hand der Görbel⸗.. heimer Hohl, 7. 221. 694. Acker daselbst, 8. 363. 275. Acker über der Wehrbach, 9. 390. 369. Wiese am Bügel, öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 23. August 1876. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Desk: 1 0 ö ö 2827 Die dießjährige öffentliche Prüfung findet im Realschulgebäude Dienstag den 12. und Mittwoch den 13., von Vormittags 8 Uhr an, der Actus Freitag den 15. Sep— tember, Nachmittags ½3 Uhr im Saale des Schüler und Freunde der Schule hiermit ergeb Die Ankündigung über die Aufnahme-Meldungen neuer Schüler Hötel Trapp statt, wozu wir die Eltern der enst einladen. für das mit dem 10. October beginnende neue Schuljahr erfolgt später. Großherzogliche Direction der Realschule. Dr. Möller. Versteigerungs⸗ Anzeige. 2862 Dienstag den 12. September, Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in der Behausung der Georg Martin Philippi II. Erben dahier folgende Gegenstände erbver— 2 theilungshalber versteigert: mehrere vollständige Betten, Weißzeug aller Art, Tische, Stühle, Commoden, Kleiderschränke, eirea 100 Fruchtsäcke, 2 Wagentücher, 1 vollständiger Wagen, Pflug und Egge, altes Eisen von einem Wagen, Küchengeräthschaften und andere Haus— haltungs⸗Gegenstände ꝛc. ꝛc. Fauerbach b. Fr. den 1. September 1876. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach b. Fr. Helfrich. Immobiliar-Versteigerung. 2863 Freitag den 29. September, Vormittags 10 Uhr, werden folgende Immobilien der Georg Martin Philippi II. Erben dahier, erbvertheilungshalber, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werden— den Bedingungen verkauft: Flur 1. Nr. 257. 612. Meter Hofraithe im Ort, 1571 256. 2569. Grasgarten daselbst, I. 11. Grabgarten daselbst, 519. Acker gegen den rothen Thurm. den 1. September 1876. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach b. Fr. Helfrich. Fauerbach b. Fr. Fre d nen g 2892 Die seit langen Jahren unbekannt wo abwesenden Jakob Welter von Rodheim, geb. den 29. Juni 1806 und Nicolaus Helferich von Rendel, geb. 1804, oder deren Leibeserben werden hiermit aufgefordert, sich binnen 6 Monaten zur Empfangnahme ihres seither curatorisch verwalteten Vermögens dahier anzumelden, gegenfalls Jakob Welter und Nicolaus Helferich für ver— schollen erklärt werden und das Vermögen den sich legi— mirenden Seitenverwandten, in deren Ermanglung dem Großherzoglichen Fiskus überwiesen werden wird. Vilbel am 4. September 1876. g ö Großherzogliches Landgericht Vilbel. Jg e 1. Grummetgras-Versteigerung. 2890 Samstag den 9. d. M., Vormittags um 11 Uhr, soll das Grummetgras auf der Gemeindewiese abtheilungs— weise auf Ort und Stelle an die Meistbietenden ver— steigert werden. Zusammenkunft auf dem sog. Fried— bergerweg. Ockstadt den 5. September 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt. ii er Ein tüchtiger Schreinergeselle 2866 findet dauernde Beschäftigung bei Södel. Carl Fourier. Obst-Versteigerung. 2896 Freitag den 8. September l. J., Nachmittags Uhr anfangend, sollen in den städtischen Baumanlagen eirea 20 Bäume Birnen, sowie eine größere Parthie Auf— leseäpfel an Ort und Stelle an den Meistbietenden ver— steigert werden. r Zusammenkunft am Rathhaustreppchen. Friedberg den 5. September 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. one der. Grummetgras-Versteigerung. 2883 Dienstag den 12. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll das diesjährige Grummetgras von den hiesigen Gemeindewtesen an Ort und Stelle versteigert werden. Utphe den 4. September 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe. ne Aepfel-Versteigerung. 2884 Freitag den 8. September l. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen die der hiesigen Gemeinde zu— stehenden Aepfel, eirea 100 Malter, an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden. Petterweil den 4. September 1876. Großherzogliche Bürgermeisteret Petterweill— Berges. Grummetgras-Versteigerung. 2889 Samstag den 9. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll das hiesige Gemeinde-Grummetgras in dem Rathhause öffentlich meistbietend versteigert werden. Bauernheim am 5. September 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Bauernheim. Väth. Arbeits-Versteigerung. 2891 Montag den 11. d. M., Nachmittags 5 Uhr, soll auf dem Rathhaus zu Vilbel nachbenannte Arbeit öffentlich in Aecord gegeben werden: Steinhauerarbeit, veranschlagt zu 65 Mark. Vilbel am 5. September 1876. Bro d, Bezirksbauaufseher. 2895 Von Freitag Abend an ächt Pilsener Lagerbier. Fr. Weihl, „Z um Gambrinus“. Kirchweihfest zu Ossenheim. 2885 Sonntag den 10. und Montag den 11. September findet bei mir gut besetzte Tanzmusik statt. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Konrad Höres. Kirchweihe in Gambach. 2888 Nächsten Sonntag den 10. und Montag den 11. d. Mts, findet in meinem neu herge— richteten Locale Harmonie und Tanzmusik statt. Ich werde dieses Jahr wieder Alles aufbieten, um meine geebtten Gäste in jeder Beziehung zufrieden zu stellen und lade freundlichst ein. Joh. Nberhurd Fenchel. Für Landwirthe, Müller, Industrielle. 2740 Bei gegenwärtigem Wassermangel empfehlen wir als Betriebskraft unsere praktischen, wenig Platz erfor⸗ dernden und dabei sehr billigen Loeomobil-Dampfmaschinen: liegend: stehen d: lpferdig 1315 Mark, 1500 Mark, r 1500„ 1900„ * 8e 0 2370„ 5 D 000 S eee 3650„ 1000 1330 EE 5400 — 2„ Frankfurter Eisengießerei und Maschinfabrik (H. 62250.) J. S. Fries Sohn. Regenschirn 637 in Seide, Zanella und Alpaka, äußerst billig bei K. Friedrich, neben der Post. 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September 1878 Bestellbriefen für Loose, deren Uebersendung durch die Post gewünscht wird, sind 10 Pf.(bei vollständig Jean Wörner Jun. nn beiße leinene Caschentüchet, 7 5 246 gestickt und glatt, farbige Taschentücher, Kragen Kapitalgesuch. ge unter⸗ 2870 Unterzeichneter sucht ein Kapital von 700 Gulden auf sein neuerbautes Haus mit Hausgärtchen. Lusttragende wollen sich gefälligst an Unterzeichneten wenden. Die Zinsen werden pünktlich bezahlt. Konrad Wörner, Schneidermeister, vis-à-vis den Herren Trapp& Münch. röcke, Strümpfe, Herrenhemden, feine Einsätze für Herren— hemden, Vorhemden, Herrenkragen, Filetdecken, Kragen— und Manschettenknöpfe, Corsetten, Myrtenkränze, Kopftücher, Moiré- und leinene Schürzen, gestrickte Kinderkleider, Kinderjückchen und Röcke, Strumpfbänder, Hosenträger, Ledertaschen für Damen, Portemonnaies, 5 nch. sowie Fächer zu den billigsten Preisen bei 2814, 2 freundliche Zimmer mit oder ohne K. Friedrich. Möbel sind sogleich zu vermiethen. Näheres Carl Bi 75 f 5 sagt die Exped. des Anz. 180 Carl Bindernagel in Friedberg ist vor⸗ Wein 7 Etiquettes gehalten zu„N. e e im g a 4 2 2 Großh. Hess 50 ir 5 sind in größter Auswahl wieder vorräthig bei Windel ö 9 eee Carl Bindernagel. Der Reinertrag ist für die Wasserbeschüdigten bestimmt. Manschetten, Negligéhauben, Tüllkrausen, weiße Unter— 5 für Alle, welche ohne vorhergehende Lehrsahre ein Kaufmannsgeschäft begründen und ihre Bücher Mark und Pfennige vereinfacht und übersichtlich führen wollen. Mit 38 kaufmännischen Klugheisregeln. Von W. Hensell.— Preis 1 Mark. Vorräthig bei Carl Bindernagel in Fried- berg und Bad-Nauheim: 2880 Die Mitglieder des Stadtvorstandes be— absichtigen zu Ehren ihres von hier scheiden— den langjährigen Collegen, des Herrn Ge— meinderaths J. Steinhäußer, an 9. September d. J., Abends 7 Ubr, im Hotel Trapp ein Abendessen zu veranstalten, Sollten noch andere Freunde und Bekannte des Herrn J. Steinhäußer sich dabei betheiligen wollen, so bitten wir dieselben sich bis zum 8. September bei dem Unter⸗ zeichneten oder im Hotel Trapp anmelden zu wollen. Friedberg den 5. Sept. 1876. 2887 Foucar, Bürgermeister. Frische Bierhefe 2894 bei Gg. Steinhäußer. Neue: und. Ohmfaß 2881 hat zu verkaufen Hofküfer Chr. Koch. 2869 Den Herren Bürgermeistern des Kreises zur gef, Kenntniß, daß Formular zur Liquidation über Ver⸗ gütung für geleisteten Vorspann bei mir vorräthig ist. P. Ganß, Buchdruckerei in Vilbel. Arbeiter 2877 erhalten Beschäftigung. Ludwig Seibert 8 Co. 2882 Ein neues Haus nebst Stallung und Ein⸗ fahrt mit einem Specerei-Geschäft in guter Lage sofort zu verkaufen. Refleetirende Selbstkäufer wollen fich wenden unter Chiffre 6006 an die Annoncen⸗Expedition von Heidingsfelder 8 Co. in Frankfurt a. M. 7 75 Limburger Käse, 50 Pfennig per Pfund, in Kisten billiger. 2893 Ph. Dan. Kümmich. Die Annoncen-Expedition von Haasenstein& Vogler, domieilirt in 5 Frankfurt a. M., Hamburg, Pasel, Berlin, Bern, Iremen, FPreslau, Chemnitz, Presden, Erfurt, Fribourg, St. Gallen, Genf, Halle, Hannover, Köln, Lausanne, Leipzig, Lübech, Magdeburg, annheim, th, München, Uenschatel, ürnberg, Pest, Prag, Straßburg, Stuttgart, 5 Wien, Pärich, deren ausschließlicher Geschäftsbetrieb in der Vermittelung von Annoncen und Reclamen besteht, empfiehlt sich zur prompten und billigsten Ausführung von Aufträgen. Original⸗Preise. Keine Nebenkosten. Dielen und Latten 2771 empfiehlt zu herabgesetzten Preisen 5 g Ph. Dan. Kümmich. Israclitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 6¼ Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. ö Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Die einfachste Buchführung f — 2 *