n 12 eric. 1 den, welches sucht gegen Haberle. erbranchen is K. Hauser. —— 1 H. Bausch. n A getten äußert . Frietrich. — inzen irtuctti Aßen⸗ 2 4 — 1 Carotten 16 A. Ritzel. cru. 1 Letter. 1 leselbach. u Köchin, bobts Donnerstag den 6. Juli. M. 79. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publiciren: Nr. 34, sud 1. Verordnung, die Bergpolizei betreffend. Friedberg den 3. Juli 1876. Groß herzogliches Kreisamt Friedberg. a Betreffend: Statistik des Gemeinde-Armen- und Krankenwesens. Friedberg am 4. Juli 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Eine große Zahl von Ihnen ist noch mit Erledigung unserer Verfügung vom 29. April laufenden Jahres(in Nr. 52 des Kreisblattes) resp. 14. Juni laufenden Jahres(in Nr. 71 des Kreisblattes) im Rückstande. meidung schärferer Maßregeln. Wir erwarten daher solche bis zum 15. laufenden Monats bei Ver— N r Beiteffend: Die Aufstellung der Gemeindevoranschläge für 1877. Friedberg den 4. Juli 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Mit Bezug auf unser Ausschreiben vom 2. vorigen Monats, Kreisblatt Nr. 67, erinnern wir Sie an Uebergabe rubricirter Voranschläge bei dem Gemeinderathe, damit die Einsendung derselben bis zum 15. August an uns erfolgen kann. a den Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler für 1876. Friedberg am 4. Juli 1876. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizeicommissär zu Wickstadt. Wir sehen der sofortigen Einsendung der Verzeichnisse der bedeckten Stuten oder Bericht, daß keine bedeckt worden sind, eatgegen. Trapp. a Betreffend: Die durch die Thäligkeit der Dekanatsausschüsse erwachsenen Kosten. Friedberg am 4. Juni 1876. a f Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die ev. Kirchenvorstände zu Gambach, Griedel, Melbach, Muͤnzenberg, Södel, Trais-Münzenberg, Weckesheim, Wölfersheim und Wohnbach. Nach einer Mittheilung Großherzoglichen Oberconsistoriums vom 27. vorigen Monats sind durch die Thätigkeit der Dekanatsausschüsse 22,20 M. Kosten erwachsen, wozu beizutragen haben: Gambach 1,59 M., Griedel 0,94 M., Melbach 0,59 M., Münzenberg 1,05 M., Sbdel 0,79 M., Trais-⸗Münzenberg 0,26 M., Weckesheim 0,47 M., Wölfersheim 0,98 M., Wohnbach 0,74 M. Wir beauftragen Sie diese Beträge zur Zahlung an Greßherzoglich evangelisches Dekanat Hungen anzuweisen und für die Zahlung zu sorgen. a. Betreffend: Den Einjährig Freiwilligen Militärdienst. Bekanntmachung. Diejenigen Militärpflichtigen, welche als Einjährig-Freiwillige dienen wollen und im Großherzogthum Hessen nach§. 23 und 24 der Ersatz— Ordnung vom 28. September 1875(Reg. Bl. Nr. 55 von 1875) ge- stellungspflichtig sind, werden auf die in den§. 89 und 90 der Ersatz— Ordnung enthaltenen nachstebend im Auszuge mitgetheilten Bestimmungen aufmerksam gemacht, mit dem Anfügen, daß die Bestimmungen über die Pflichten der zum Einjährig-Freiwilligendienst Berechtigten und die Meldung zum Dienstantritt in den§. 93 und 94 l. c. enthalten sind. Bei Nicht beobachtung der bestehenden Vorschriften oder verspäteter Einreichung der Gesuche kann die Zulassung zu der nächsten Prüfung nicht stattfinden bezw. der Berechtigungsschein nicht verliehen werden. Die vorstehenden Bestimm- ungen, sowie die Bestimmungen des nachstebend abgedruckten§. 89 gelten sowobl für diejenigen, welche sich der Prüfung unterziehen wollen, als §. 89. 1. Die Berechtigung zum Einjährig Freiwilligendienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahre nachgesucht werden. Der Nachweis derselben ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April des ersten Militärpflichtjahres(§. 20,2) zu erbringen ꝛc. 2. Die Berechtigung wird bei derjenigen Prüfungs⸗Commission nachgesucht, in deren Bezuk der Wehrpflichtige gestellungspflichtig ist(§. 23 und 24). 3. Wer die Berechtigung nachsuchen will, hat sich bei det unter Nr. 2 bezeichneten Prüfungs⸗Commission spätestens bis zum 1. Februar des ersten Mililärpflicht⸗ jahres schriftlich zu melden. Dieser Meldung sind beizufügen: a. ein Geburts— Zeugniß; b. ein Einwilligunge-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Er— klärung über die Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu betleiden, auezurüsten und zu verpflegen; o., ein Unbescholtenheitszeuguiß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschuten, Progymnasten und höheren Bürgerschulen) durch den auch für diejenigen, welche auf Grund eines Schulzeugnisses den Be— rechtigungsschein nachsuchen. Für die im nächsten Herbst stattfindende Prüfung sind die Gesuche um Zulassung spätestens bis zum 1. August 18 76 bei der unterzeichneten Prüfungs-⸗Commission ein- zureichen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden ꝛc. gibt die Prüfungs- Ordnung(Anl. 2 zur Ersatz⸗Ord.) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungstermins, sowie des Locals worin die Prüfung stattfindet, erfolgt deitere Bekanntmachung. Eine specielle Ladung erfolgt nicht. Darmstadt den 23. Juni 1876. Großherzogliche Prüfungs-Commission für Einjährig-Freiwillige. Der Vorsitzende: Max g M r d, Regierungsrath. von Nachsuchung der Berechtigung. Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei⸗ Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbebörde auszustellen ist. Sämmlliche Papiete sind im Original einzureichen. 4. Uußerdem bleibt die wissenschaftliche Befähigung für den Einjährig-Freiwilligendienst noch nachzuweisen. Dies kann entweder durch Beibringung ven Schulzeugnissen oder duich Ablegung einer Prüsung vor der Prüfungs⸗Commission geschehen. 5. Der Meldung bei der Prüfungs-Commission sind daher entweder die Schul— zeugnisse, durch welche die wissenschaftliche Befähigung nachgewiesen werden kann (§., 90) beizufügen, oder es ist in der Meldung das Gesuch um Zulassung zur Prüsung auszusprechen. Die Einreichung der Zeugnisse darf dis zu dem unter Nr. 1 genannten äußersten? Termin ausgesetzt werden. In dem Gesuche um Zulassung zur Prüfung i anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen der sich Meldende geprüst sein will(Anl. 2 F. 1). Auch hat der sich Meldende einen selbst geschriebenen Lebenslauf beizufügen de. F. 91. Nachweis der wissenschaftlichen Befähigung durch Prüfung. 1. Wer die wissenschaftliche Befähigung für den Einjährig⸗Freiwilligend ienst durch eine Prüfung nachweisen will, hat sich auf Vorladung der Prüfungs⸗Commission persönlich im Prüfungstermin einzufinden. 2. Alljährlich finden 2 Prüfungen stalt, die eine im Frübjahr, die andere im Herbst. Das Gesuch um Zulassung zur Prüfung muß für die Frübfahrsprüfung spätestens dis zum 1. Febr., für die Herbsiprüfung spätestens bis zum 1. August angebracht werden. Deutsches Reich. Loosholzberechtigung der Vogelsberger Gemeinden] der durch die jüngsten Ueberschwemmungen schwer Darmstadt, 3. Juli. Die zwette Kammer betr., vor. Die Regierung erklärte, sie denke nicht] geschädigten Gemeinden Biebesheim und Stockstadt. ber Landstände nahm in ihrer heutigen 28. Sitzung daran, den betreffenden Gemeinden den Bezug von Bezüglich der Vorlage dee Ministeriums der Finanzen, junächst eine Besprechung der Interpellation des Loosbolz zu verkümmern. Der Abg. Büchner die Nachweisung der definitiven Resultate der Ver— Abg. Schaub, die Abgabe von Looeholz und die brachte einen Antrag ein auf staatliche Unterstützung waltung der Staatschulden in den Finanzperioden 1869/71 und 1872 betreffend batte der Ausschuß Billigung beantragt. Dieser Antrag wurde von der Kammer einstimmig angenommen. Bewilligt wurde einstimmig: die Forderung des Finanz- Ministeriums, die Erhöhung des Baufonds der Main⸗Weser⸗Bahn, ferner die Vorlage, die Ueber bauung der Wartesäle des Stationsgebäudes der Main-Neckar⸗Eisenbahn Darmstadt betr. Bezüg⸗ lich des Antrags des Abg. Hirschhorn, Erlaß eines Gesetzes über die besondere Besteuerung des Ge⸗ werbebetriebs im Umherziehen betr. machte Ministe⸗ rial-Präsident Schleiermacher die Mittheilung, daß die Regierung demnächst einen diesbezüglichen Gesetzentwurf einbringen würde. Jugenheim, 1. Juli. Der Großherzog von Weimar ist heute zum Besuche auf Schloß Heiligenberg eingetroffen. — 2. Juli. Kaiser Wilhelm stattete heute dem Kaiser von Rußland einen Besuch auf Schloß Heiligenberg ab. Kaiser Wilhelm wurde von dem Kaiser von Rußland, und den Prinzen Alexander und Ludwig, in Bickenbach empfangen. Nach dem Diner, zu welchem sich auch unser Großherzog eingefunden hatte, kehrte der Kaiser wieder nach Ems zurück. Heute Abend verläßt die Königin von Württemberg den Heiligenberg. Mainz. Bezüglich der Präparanden-Anstalt für unsere Provinz steht die Entscheidung noch immer aus, da sich nunmehr nebst Wörrstabt und Flonheim noch vier weitere große Gemeinden unter Anerbieten von besonderen Leistungen um bie An— stalt bewerben. Berlin. Dem„Reichs- Anzeiger“ zufolge ist dem auswärtigen Amte die amtliche Meldung zu⸗ gegangen, daß die chinesische Regierung von der für das von Piraten geplünderte deutsche Schiff „Anna“ geforderten Entschädigung auch denjenigen Theil, dessen Zahlung bis jetzt nur zugesagt war, inzwischen hat auszahlen lassen. Indem der „Reichs ⸗Anzeiger“ nähere Mittheilungen vorbehält, constatirt er den vollständigen Erfolg des von der deutschen Regierung hinsichtlich jenes Schiffes eingeschlagenen Verfahrens und spricht die Hoff nung aus, dieses Resultat des solidarischen Auf. tretens der Vertragsmächte werde auch die über die Revision der Freundschafts⸗ und Schifffahrts Ver- träge mit China eröffneten Verhandlungen fördern. — Von unterrichteter Seite wird die Ver⸗ setzung des hiesigen türkischen Botschafters Edhem Pascha nach Petersburg und die Rückberufung Aristarchi's auf den hiesigen türkischen Botschafter⸗ Posten gemeldet. Bonn. Die Mittheilung, Bischof Dr. Reinkens habe seinen Karlsruher Freunden gegenüber ge— äußert, daß er in Folge des Verlaufs der letzten altkatholischen Synode auf sein bischöfliches Amt zu verzichten gedenke, wird von wohlunterrichteter Seite als unbegründet bezeichnet. Reinkens hielt letzten Sonnabend im großen Rathhaus⸗Saale in Karlsruhe vor einer ungemein zahlreichen Zuhörer schaft einen geistvollen Vortrag über die katholische Reform⸗Bewegung. Dessau, 26. Juli. Die außerordentliche Landtags⸗Sitzung wurde heute durch den Staats- Minister v. Krosigk eröffnet. Die Veranlassung zur Einberufung des Landtags haben zunächst einige wichtige Finanz- Vorlagen gegeben, welche einen Aufschub bis zum Winter nicht gestatteten, Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Sicherem Vernehmen nach werden Graf Andrassy und Fürst Gortschakoff der Zusammenkunft der Kaiser von Oesterreich und Rußland in Reichstadt beiwohnen. — 4. Juli. Wie die„Pol. Cor.“ aus ver⸗ läßlicher Quelle erfahren haben will, erhielten die Donau- Monitors„Leitha“ und„Varos“ den Befehl, nach Semlin abzusegeln, um sich dort zum Schutze der österreichisch-ungarischen Staats- Angehörigen dem General Consul Fürst Wrede zur Verfügung zu stellen. Außerdem solle der Grenz⸗Cordon durch eine bei Schabatz aufzustellende Armee ⸗Division verstärkt werden. Frankreich. Paris. Der„Agence Havas“ zufolge verließ das Mittelmeer Geschwader am 4. Juli Toulon. 1 daß der„Kleber“, das letzte französische Schiff, welches dem Papst in den Gewässern von Corsica zur Verfügung gehalten wurde, auf Veranlassung des Herzogs Decazes abberufen und beauftragt worden ist, die Fischerei längs der Küsten von den Hyerischen Inseln bis Mentone zu bewachen. — Der Präsident der Republik hat, wie das „Journal officiel“ anzeigt, durch Deerete vom 27. Juni neuerdings 125 Commune⸗Verurtheilten im Gnaden Wege ihre Strafen theils ganz er- lassen, theils umgewandelt oder herabgesetzt. Dänemark. Kopenhagen. Das griechische Königs Paar tritt am 5. Juli seine Reise nach Paris und London an und wird nach einigen Wochen wieder hierher zurückkehren. Großbritannien. London. Der „Observer“ erfährt, daß der Botschafter Lord Odo Russell in Berlin, der zur Zeit hierher beur- laubt ist, wegen der Lage der Dinge im Orient demnächst nach Berlin zurückkehren würde. — In den„Times“ wird der Wortlaut des Berliner Memorandums veröffentlicht; dasselbe stimmt im Ganzen mit den bereits bekannten An⸗ gaben überein. In einer Zuschrift Lord Russell's wird auf den von England, Rußland und Frank⸗ reich am 6. Juli 1827 abgeschlossenen Vertrag zum Schutze der Unabhängigkeit Griechenlands aufmerksam gemacht und die Vereinbarung eines ähnlichen Vertrages zum Schutze der Unabhängig keit Serbiens empfohlen. Spanien. Madrid. Die Anwesenheit des Don Carlos in Mexico ist neuerdings officiell constatirt worden. Türkei. Constantinopel. Schon am 29. Juni hatte der serbische Abgesandte dem Groß vezier ein Schreiben seines Fürsten überreicht, worin die Vereinigung Bosniens und der Herzegowina mit Serbien unter der Oberherrschaft der Pforte gefordert wird; letztere betrachtete wie gemeldet diesen Anspruch als unzulässig. — 3. Juli. Der Minister des Aus wärtigen hat an die Vertreter der Pforte im Auslande folgendes Telegramm abgesendet: Nachrichten über Bedrohung hiesiger Vertreter des Auslandes und Mord eines Fremden unbegründet, Ew. Excellenz wollen dieselben formell dementiren, nur wahr, daß Fremder durch Unglücksfall um's Leben kam. — Nach einem Telegramm der„Nat.⸗Ztg.“ aus Paris wäre General Klapka in türkische Dienste getreten und bereits uach dem Kriegs- schauplatze unterwegs. — Von hier wird telegraphisch gemeldet, die Pforte habe in Folge des serbischen Ullimatums eine Circular-Note an die Pariser Signatax-Mächte gerichtet, welche besage, daß die Pforte sich im Falle eines serbischen Angriffes gegenüber Serbien jeder Beengung für entbunden erachte und von dem Rechte der Vertheidigung auch über die serbische Grenze hinaus Gebrauch machen werde, Wie amtlich verlaute, sei von mehreren Seiten, namentlich auch von England, bereits billigende Antwort auf jene Circular-Note eingetroffen und sei auch aus Petersburg eine zustimmende Er- wiederung Rußlands angekündigt. — 4. Juli. Eine Depesche der„Turquie“ aus Widdin meldet: Die Serben griffen die türkischen Truppen an. Nach lebhaftem Kampfe wurden die Serben zurückgeworfen. Die Türken drangen am 2. Juli Abends in Serbien ein und rückten siegreich bis Zajecar(Zaicar, Saitschar) vor, indem sie alle umliegenden Positionen der Serben besetzten. Die Serben wurden in die Flucht gejagt. Sie verloren 2000 Mann. Der Verlust der Türken ist verhältnißmäßig gering.— Der diplo⸗ matische Agent Serbiens wird am 6. Juli Konstantinopel verlassen. Auch die Montenegriner verlassen Konstantinopel. Montenegro. Cettinje, 2. Juli. Nach Abhaltung einer kirchlichen Feier vor der Residenz des Fürsten wurde heute dem versammelten Volke verkündet, daß der Krieg an die Türkei er⸗ klärt sei. Hierauf wurden mit einer Ansprache vom Fürsten an das in Schlachtordnung aufge- stellte Heer die Fahnen übergeben; sodann trat das Heer unter Führung des Fürsten den Marsch — Südfranzösische klerikale Blätter melden, gegen die Grenze der Herzegowina an. — 2. Juli. Die Nachricht, daß der Fürst von Montenegro von den Insurgenten zum Fürsten der Herzegowina proclamirt sei, wird als unrichtig bezeichnet; vielmehr haben die versammelten In⸗ surgenten- Führer nur eidlich gelobt, die türkische Regierung nicht mehr anzuerkennen und im Falle einer Occupation der Herzegowina durch den Fürsten von Montenegro diesem keinen Wider⸗ stand entgegenzustellen. Die bisher längs der Grenze zerstreuten Insurgenten sammeln sich bei Banjani zur Bildung eines Corps, dessen Stärke sich auf 7000 Mann belaufen foll. — Der russische General- Consul Jonin ist nach sechs wöchentlicher Abwesenheit nach Ragusa zurückgekehrt und geht morgen in das Haupt- quartier des Fürsten von Montenegro. In der Nacht vom 28. zum 29. v. M. ist trotz der von den Türken getroffenen Vorsichts Maßregeln eine für die Insurgenten bestimmte, von Corsu kommende Gebirgs⸗Batterie nebst Munition zwischen Spitza und Antivari gelandet worden. Der montene⸗ grinische Minister des Innern ist nach Serbien abgereist. — 3. Juli. Der montenegrinischen Kriegs- Proclamation ging die Organisirung eines Corps von Insurgenten der Herzegowina voraus. Nach- dem sich letztere bei Grahovo, Banjani, Grebcei, Zubci und anderen Punkten gesammelt hatten, erfolgte die Concentrirung bei Banjani. Bereits gestern befanden sich Montenegriner bei Grahovo; heute überschreiten sie die Grenze. Serbien. Belgrad, 2. Juli. Die Kriegs- Proclamation des Fürsten ist heute erschienen und der Kriegs-Zustand publicirt. — 2. Juli. Die Hauptstadt von Bosnien, Serajewo, wird von den Türken eiligst befestigt. Mit der serbischen Drina-Armee gehen Beamte aller Geschäftszweige nach Bosnien zur eventuellen Organisirung der dortigen Verwaltung. — 3. Juli. eine Recognoseirung längs der südöstlichen Grenze unternommen, hierbei fanden Scharmützel ohne Bedeutung statt; doch sollen einige wichtige stra⸗ tegische Positionen auf türkischem Gebiete einge⸗ nommen worden sein. — 3. Juli.(Amtlich). An der Südost⸗ Grenze haben mehrere ernste Gefechte stattgefunden; nach dreistündigem Kampfe erstürmte General Tschernajeff das von mehreren türkischen Bataillonen vertheidigte befestigte Lager bei Babina Glawa; die Türken wurden in die Flucht geschlagen und verloren Pferde und Gepäck. Ranko Alimpics kämpft heute vor Bellina. Rumänien. Bukarest, 2. Juli. Heute wurde die außerordentliche Session der Kammern durch den Fürsten in Person eröffnet. Derselbe richtete in seiner Thronrede mit dem Hinblick auf die beunruhigte Situation einen warmen Apell an den Patriotismus und die Mäßigung der Senatoren und Deputirten. Die durch den Pariser Tractat für Rumänien geschaffene Lage garantire demselben die Wohlthaten der Neutralität.„So- lange— fuhr der Fürst fort— es diese Neu⸗ tralität beobachtet und Europa ein Volk zeigt, welches an seinen Reformen und inneren Verbesser⸗ ungen arbeitet, haben wir das Recht, zu hoffen, daß die von auswärts drohenden Gefahren an unserer Grenze Halt machen.“ Als Regierungs- Vorlage für die Session wurde ein Gesetzentwurf, betr. die Einschränkung des Budgets, angekündigt. Amerika. Washington. Die Staats- schuld hat sich im Monat Juni um 3,881,000 Doll. vermindert. Im Staats Schatze befinden sich 73,625,000 Doll. in Gold und 13,004,000 Doll. in Papier. Aus Stadt und Land. Groß⸗Karben, 4. Juli. Gestern in aller Frühe hat sich ein noch junger Mann von hier in der Nidda er⸗ tränkt. Derselbe soll zeitweise an Geistesstörung gelitten haben. Schotten, 2. Juli. Gestern zog ein Gewitter über unsere Gegend hin, das an zwei verschiedenen Orten ein⸗ schlug. In dem nahen Eschenrod schlug der Blitz in eine Scheuer, jedoch ohne zu zünden, tödtete aber ein Huhn. In dem weiter entfernten Sellnrod erschlug der Blitz ein Kind. Gießen. Während der mit dem 3. Juli l. J. be⸗ ginnenden Schwurgerichts Sitzungen werden nachbemerkte Gestern hat die serbische Armee 2 * ——— uusuem Bessu fund ein wegustg 0 Lind Nami lich hesli Osten sot glich in Sekunden Nied. 5 Uhr 30 dumpfem r Fran 1 Halbjabre und Abon 4112 Kin! Sleigerun, des vorige Kreu slürzte die Aubhre erbe Wohnhaus soll der D Kellergewi saͤmmllich. mieden wi Ems, Veranda vom Kais gewann e det Roste Ruderver Mag bei Ucher 10 Mel erluun! Tage ge Gas ⸗E Schwier Bre (Carl d ——— Frie M. 19.5 Preise ve Nra! Matkt w. schäst wa waren: 4 und 207 M. 68— 1. Qual. 1. Qual. — Kire 22²⁸5 N. evangelise Oeistliche Ekuchliche Jahres k Frie a N en Kriegs. 6 s ant Corye ret Nach⸗ ant, Glebti, nelt hatten, ent. 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Dr. Gut- fleisch. Den 8. Juli, Vorm. 8 Uhr, gegen Johs. Diehl von Climbach wegen Meineids, Verth. Adv. Weidig. Darmstadt, 1. Juli. Zwischen 5 und 6 Uhr heute Nachmittag wurde ein Erdstoß in unserer Stadt beobachtet. Darmstadt. Nach statistischen Notizen finden in unserem Lande durchschnittlich täglich 94 Geburten statt. Bessungen, 1. Juli. Nachmittag 5 Uhr 33 Min and ein ziemlich heftiger Erdstoß mit wellenförmiger Be wegung stalt. Lindenfels, 1. Juli. Soeben, gleich nach 5 Uhr Nachmittags, batten wir, wie noch lange nicht, eine ziem⸗ lich heftige Erderschütterung, welche, sich von Westen nach Osten sortbewegend, dem Rollen des nicht fernen Donners glich, in zwei Stößen sich bemerkbar machte und 2 bis 3 Sekunden angehalten hat. Nieder ⸗Ramstadt, 1. Juli. Heute Abend um 5 Uhr 30 Minuten wurde hier ein starkes Erdbeben mit dumpfem Getöse verspürt. Allerlei. Frankfurt. Der Palmengarten wurde in dem ersten Halbjabhre 1876 außer von den Familien der Actionäre und Abonnenten von 62,102 erwachsenen Personen und 4112 Kindern, welche Eintritt nahmen, besucht, was eine Steigerung der Frequenz gegen die sechs ersten Monate des vorigen Jahres um fast 7000 Personen ausmacht. Kreuznach, 2. Juli. Heute Mittag gegen 1 Uhr stürzte die dem Bahnhose gegenüberliegende, im vorigen Jahre erbaute Brauerei total zusammen. Das anstoßende Wohnhaus blieb unversehrt. Ursache des Zusammensturzes soll der Durchbruch eines der drei übereinander gebauten Kellergewölbe sein. Glücklicher Weise waren die Arbeiter ämmtlich. zum Essen weg und ist so großes Unglück ver— mieden worden. Ems, 1. Juli. Der Kaiser wohnte heute auf der Veranda des Kursaales der großen Regatta bei. Den vom Kaiser ausgesetzten Preis, eine Neptunstatue in Silber, gewann der Kölner Ruderclub. Ruderverein gewannen je zwei Preise Magdeburg, 3. Juli. In der Kohlengrube Frose bei Aschersleben ist eine Feuersbrunst ausgebrochen; von 40 Arbeitern sind nur 13 gerettet worden, die übrigen erlitten den Erstickungstod. Bisher sind nur 8 Leichen zu Tage gesördert; die Rettungs Arbeiten sind wegen starker (Sas-Entwickelung und rascher Wasser-Zunahme mit Schwierigkeiten verbunden Breslau. Die Romanschriftstellerin Clara Bauer (Carl Detlef) ist am 29. Jum Abends gestorben. Handel und Verkehr. Friedberg, 5. Juli. Waizen M. 23.—. Korn M. 19.50. Gerste M. 18.—. Hafer M. 19.50. Alle Preise versteben sich auf 100 Kilo S 200 Zollpfund. Frankfurt, 3. Juli.(Viehmarkt.) Der heutige Markt war in guter Qualität schlecht befahren, das Ge⸗ schäft war gedrückt, in Kälbern sehr flau. Angetrieben waren: 340 Ochsen, 210 Kühe und Rinder, 265 Kälber und 207 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 68—69, 2. Qual M. 63-67. Kühe und Rinder 1. Qual. M. 58—60, 2. Qual. M. 48—55. Kälber 1. Qual. M. 48—50, 2. Qual. M. 3842. Hämmel Den Damenpreis gewann der Rotterdamer Ruderverein, der Bonner und der Kölner! 1. Qual. M. 58—60, 2. Qual. M. 53—55. Schweine das Pfd. 67 Pfennig. Frankfurt, 3. Juli. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 42., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30., Nr. 5 M. 24. Roggenmehl ¼(Berliner Marke) M. 26., do. II.(Berliner Marke) M. 22. Weizen eff. viesiget M. 24.50., fremder je nach Qualität M. 20—24. Roggen M. 17—18. Gerste M. 17—21. Hafer M. 20— 19.50. Kohlsamen sehlt. Erbsen M. 21—24. Wicken M. 2123. Linsen M. 21—30. Nüböl M. 72. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zoll-Gewicht= 100 Kilo. Frankfurt, 3. Juli.(Wollmarkt.) Die Zufuhr erreichte nicht die Höhe wie vergangenes Jahr; es waren bis heute Mittag nur ca. 3700 Ctr. in die Landwirth— schaftliche Halle eingelagert. Wenn auch, wie bei allen diesjährigen deutschen Märkten, das geringe Schur-Gewicht die kleineren Zufuhren zu unserem Markte theilweise er⸗ klärt, so ist doch auch sebr zu berücksichtigen, daß viele »rößere Producenten und Händler, die sonst unserem Markle ihre Wolle zuführen, in der Hoffnung, den Artikel im Herbste auf einem höheren Preis-Stande zu sehen, vorerst von einem Verkaufe ihrer Wollen gänzlich absehen und aus diesem Grunde unseren Markt nicht befahren haben. Seitens der Käufer wird, obschon sich dieselben über Wäsche und Qualität der zu Markt gekommenen Wollen befriedigt aussprechen, vorerst eine gewisse Zurückhaltung beobachtet, und es kamen deßhalb diesen Vormittag nur wenige Par— thieen zum Verkauf. Die dafür gezahlten Preise sind den auf den anderen diesjäbrigen Märkten erzielten entsprechend und ergeben gegen unseren vorjährigen Markt einen Ab- schlag von eiwa 15 Procent. Als bezahlte Preise notiren wir: Für gute heffische Landwolle M. 115—25, geringere M. 105—15, für mittelfeine Schurwolle M. 145—60, feine 175—85. Ausländische Wollen blieben Anfangs voll⸗ kommen vernachlässigt und zeigte sich nur gegen Schluß des Marktes für geringe österreichische Wollen etwas Nach⸗ frage. Cape snowwhftes fanden keine Käufer, da man nicht ohne Besorgniß dem End-Resultat der gegenwärtig in London statlfindenden großen Auctionen entgegensieht. Mainz. 4. Juli. Broducten-Markti. Wanen per Juli 20.50, per Nov. 21.45. Roggen per Juli 15.85, per Nov. 16.10. Hafer per Juli 18.60. Nüböl per Octeber 34.—, D. Frankfurt a. M., 4. Juli. Die Börse trat auch heule, obwohl Wien in Folge der gemeldeten angeblichen türkischen Waffenersolge, böhete Vorbörse-Notirungen sandte, aus ihrer Reserve nicht heraus. Man scheint sich hier der Auffassung des Wiener Platzes nicht anschließen zu wollen und eher der Meinung zu huldigen, daß durch türkische Siege die Möglichkeit internationaler Verwicklungen nicht beseitigt ist. Creditactien waren auf bessere Wiener und Berliner Course und einzelne Deckungskäufe etwas högzer, während Staatsbahnactien und Lombarden, für welche die Haltung der Pariser Börse maßgebend war, matter wie gestern Abend lagen. Für Staatsbabnactien zeigte sich die Stimmung auf Grund des Rückgangs des Silber— preises und der letzen schlechten Wocheneinnahme überhaupt wenig günstig. Creditactien bewegten sich zwischen 110 bis 109¾—110½- 110 und 110, Staatsbabnactien zwischen 212¾—213—211/8˙—212½—212—212¾ und 212, Lombarden zwischen 62/—62½ und 62½. Von österreichlschen Bahnen stellten sich Albrecht und Nordwest Wechseln Wien 50 Pf. billiger, andere besser. Verloosungen. Kassel, 1. Juli. Bei der heutigen Ziehung der kurbessischen 40 Thaler-Loose wurden folgende Hauptge— winne gezogen: Nr 4654 mit 120,000 Mk., Nr. 38711 mit 24,000 Mk., Nr. 150206 mit 12,000 Mk., Nr. 100098 mit 6000 Mk., Nr. 89563 121505 mit je 4500 Mk., Nr. 22917 75864 162097 mit je 3000 Mk., Nr. 88679 134522 103873 95274 57475 mit je 1200 Mt. Nr. 154512 28022 106473 154524 146736 94469 66053 37411 151182 116916 mit je 600 Mk., Nr. 22912 57829 9537 129111 9527 3171 54951 59855 92326 160751 3161 40904 153849 121518 129028 138043 157111 89553 101156 162020 mit je 405 Mk., Nr. 162004 144498 16569 100126 60885 44082 113549 37673 100084 95255 22642 60645 27620 61325 124343 60638 90917 75854 113539 133012 127167 92340 8988 39637 90901 9545 101155 36631 109517 17498 156631 136880 43903 37412 60643 9607 86745 119552 1141835 114433 30258 165133 83316 9622 8982 90898 3237 16499 163384 109516 162093 10369 70254 152850 14249 68159 155838 128402 37660 157113 1105 9345 44079 37667 120325 144485 61323 3247 95257 123364 127153 8987 39638 128410 37665 1109 61317 67383 51221 125250 129104 121524 95261 10384 100083 9540 59859 30263 62419 157114 109351 10358 8979 116142 150217 66074 152842 75870 28025 85775 148864 83307 9241 163396 38717 und 126319 mit je 300 Mark. Meininger fl. 7⸗Loose. Ziehung am 1. Juli. Serie 232 371 542 910 1195 2613 3085 3211 3233 3547 4032 4487 4537 4940 6197 6390 6403 6687 7268 7287 7494 7846 7934 8044 8047 8107 8745 9169 9214 9815. Stadt Venedig 30 Fr.⸗Loose. Venedig, 1. Juli. Gezogene Serien: Ne. 1522 1786 1790 1797 2097 5709 6048 6333 7030 7531 8926 10149 10407 11373 11452 11504 13388 13531 14077 15556. Hauptpreise: Serie 10149 Nr. 10 à 100000 Fr. S. 1522 Nr. 23 3 2000 Fr. S. 5709 Nr. 6, S. 6048 Nr. 4, S. 14077 Nr. 23 à 400 Fr. S. 1786 Nr. 13, S. 2092 Nr. 14, S. 5709 Nr. 25, S. 6333 Nr. 7, S. 7030 Nr. 2, S. 10407 Nr. 8, S. 11452 Nr. 3, 20, 24, S. 13531 Nr, 11 3 100 Fr. [Mailänder 45 Fr.⸗Loose. Mailand, 1. Juli. Gezogene Serien: Nr. 670 1298 1986 2016 2425 3015 3053 3490 3689 5199 5262 5300 5888 6361 6719. Haupepreise: 1298 Nr. 42 3 8000 Fr. S. 5053 Nr. 47 à 3000 Fr. S. 2425 Nr. 33, S. 5888 Nr. 20 3 1000 Fr. S. 2425 Nr. 18, S. 3053 Nr. 40, S. 5300 Nr. 19 à 400 Fr. 670 Nr. 35, S. 3015 Nr. 12 S. 3689 Nr. 36, S. 6361 Nr. 42 44, S. 6719 Nr. 23 à 200 Fr. S. 1298 Nr. 40, 1986 Nr. 43, S. 2425 Nr. 42, 46, S. 3053 Nr. 34, S. 3490 Nr. 23, 36, S. 5300 Nr. 4, 30 5888 Nr. 50 à 100 Fr. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 4. Juli 1876. D. — Holländische fl. 10-Stücke.. Mk. 16 65 G. Ducaten. 3 1 9 57—62 Ducaten al marco. 5 9 57-62 20 ⸗Frankenstücke„ 16 17-21 Englische Sovereigaggs.„ 20 35—40 Russische Inpersalgs„ 16 67—72 Dollars in Gold. 4 41619 Für die Wasserbeschädigten in Rheinhessen gingen bereits ein: Von Seminarlehrer Dr. Heid 3 M., von Director Dr. Schwabe 5 M., von Steuerrath Stolz mater, Elisabeih und Rudolf höher. Deutsche Bahnen M. Um weitere Beiträge bittet 3 fest. Ausländische Staatsfonds blieben matter. Amerikaner Die Expedition des Oberhess. Anzeigers. behauptet. Oesterreichische Prioritäten schwächer. Loose— 5 75 N el. 1860 hund Ungarische höher, letzere 3 Mark. Von Für die Paul⸗Gerhardt⸗Stiftung sind jerner dei dem Unterzeichneten eingegangen: Von Sr. Durchlaucht dem Fürsten zu Solms-Hohensolms Lich 15 M., von dem Herrn Oberconsistorialrath Dr. Linß in Darm— stadt 5 M., von Frau S. in F. 2 M. Den Empfang vorstehender Beträge mit bestem Danke bescheinigend, er— erbietet sich mit dem Bemerken, daß als zweite Sendung weitere 54 M. an das Comité der Stiftung abgeliefert worden sind, zur Annahme weiterer Gaben Friedberg, 3. Juli 1876. Dr. Schwabe. Kirchliche Bekanntmachung. 2285 Für Taufen und kirchliche Trauungen sind in der evangelischen Gemeinde fortan keine Gebühren mehr an die Geistlichen und an den Kirchendiener zu entrichten. Für kirchliche Proelamationen sind schon seit Anfang dieses Jahres keine Gebühren mehr entrichtet worden. Friedberg om 5. Juli 1876. 8 Für den evang., Kirchenvorstand: Ba u r. Eichenstammholz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Brandoberndorf. 2239 Montag den 10. Juli l. J., Vormittags 11 Uhr enfangend, kommen in dem fiskalischen Walddistrikt Sankthardt des Schutzbezirks Gravenviesbach 180 Stück Eichen⸗Stämme von 164,33 Festmeter Inhalt an Ort und Stelle zur Versteigerung. Die Herren Bürgermeister werden um gefällige Be— kanntmachung ersucht. i Brandoberndorf den 29. Juni 1876. Der königliche Oberförster ere. Meine Aussage, daß G. A. Rack in Dorn⸗Assenheim eine sich angeeignet hätte, nehme ich hiermit zurück. 2271 W. A. Volpert. Stange 1 1 5 Heugras-Versteigerung. 2278 Freitag den 7. d. Mis., Nachmittags um 1 Uhr, soll das Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen, un— gefähr 30 Morgen haltend, an Ort und Stelle öffent— lich meistbietend versteigert werden. Ober-Mörlen am 3. Juli 1876. Großherzogliche Nad Ober⸗Mörlen. J Weißmahlen auch kann dieselbe Offerte. 2241 Der Unterzeichnete beabsichtigt seine bei Nieder— Woöͤllstadt gelegene, mit zwei Mahlgängen uud zum eingerichtete Mahlmühle zu verpachten; auf Verlangen käuflich abgegeben werden. Nieder⸗Wöllstadt den 1. Juli 1876. K. H. Bausch. Dleschmaschinen-Miemen, 2101. sowie Treibriemen in allen Dimenstonen! liefert unter Garantie der Güte die Treibriemenfabrik von Theodor Korn in Bockenheim. Java Caffee, 2257 garantirt, reinschmeckend, per Pfund Mark 1.20, Quantitäten billiger, bei Wilh. Fertsch. Schreiner 2123 auf Modellarbeit und Zeichnenwerkzeuge geübt, finden bel hohen Accorden dauernde Beschäftigung in dem Polyt. Arbeits-Institut von 1 J. Schröder in Darmstadt. 2207 Ein braves gediegenes Mädchen, welches mit Kindern umzugehen versteht, sucht gegen guten Lohn Ernst Häberle. Friedberg. Erunst Häbe Steinhohlen bester Oualität. Ia. mel. stückreiche Flammkohle per Ctr. A M. Gesieb. Stückkohle per Ctr. A M. 1. 25 Nuß⸗ und Knabbelkohle per Etr. à M. 1. 20 Gesieb. Schmiedekohle per Ctr. A M. 1.— Bei vorheriger Bestellung ab Bahnhof hier la. mel. stückreiche Flammkohle pr. Ctr. d M.— 95 offerirt Fried. 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Egercz'schen Fenchelhonig“) und schon nach zweltägigem Gebrauch finde ich, daß der Husten und die Brustbeklemmtheit nachläßt un hiermit mir umgehend für 9 Mark Fenchelhonig in ganzen d die größte Gefahr somit beseitigt ist. Ich ersuche Flaschen von der ersten Sorte schicken zu wollen u. s. w. Hochachtungsvoll ergebenst G. Klatt, Kaiserlicher Föͤrster. „) Allein ächt zu haben in Friedberg bei Jos. Hoffmann. 2273 Endurtheil. Oeffentliche Sitzung des Großherzoglichen Bezirksstrafgerichts Gießen vom 8. Juni 1876, wobei zugegen waren: 1) als Vorsitzender der Großh. Justizrath Dr. v. Schmal⸗ lalder, der Großh. Stadtgerichts⸗Assessor Justizrath, als 1 2) Richter!. Ouvrier, 5 N der Großh. Landg.-Assessor Großmann, 3) der Or. Staatsanwalt-Substitut Müller, 4) der Großh. Seeretär Ittmann. In Untersuchung gegen Jacob Bing von Münzen— berg wegen Diebstahl und Beleidigung wird auf die am heutigen Tage gesetzlich gepflogene Verhandlung, bei welcher Rubrieat anwesend war, auf den vom Groß herzoglichen Staatsanwalt gestellten Antrag, nach statt⸗ gehabter Berathung des Großherzoglichen Bezüirksstraf— gerichts im Berathungszimmer, auf Grund nachfolgender Gesetzesstellen:§8. 242. 186. 104. 196. 78. 200 des St G. B., Art. 322 der St. P. O. und F. 11 des Gesetzes vom 30. Dezember 1870 ze, hierdurch zu Recht erkannt: Jacob Bing von Münzenberg, 69 Jahre alt, ist wegen des ihm zur Last gelegten Vergehens des Diebstahls in eine Gefangnißstrase von einem Tag und wegen des ihm zur Last gelegten Vergehens der Beleidigung in eine Geldstrafe von 18 Mark, im Falle der Uneinbring lichkeit mit 4 Tagen Haft zu verbüßen, sowie zum Ersatz der Kosten des Verfahrens zu verurthellenz auch dem Großherzoglichen Kreisamt Friedberg die Befugniß zuzu— sprechen, die Verurtheilung des Beschuldigten wegen Be— leidigung auf dessen Kosten binnen 14 Tagen, von Mit thellung einer Abschrift des rechtskräftig gewordenen Urtheils an, einmal im Friedberger Kreisblatt öffentlich bekannt zu machen. V. R. W. So geurthet't und alsbald in öffentlicher Sitzung verkündet Dr v. Schmalkalder. Großmann. Ittmann. Ouprier. Für den Auszug: ** Geschäfts-Empfehlung * 2214 Einem hiesigen und auswaͤrtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mir am hiesigen Platze ein Tapeziergeschäft gegründet habe und halte mich den P. P. Herrschaften im Anfertigen neuer und Repariren ge— brauchter Polster-Moͤbel, Tapezieren der Zimmer, sowie überhaupt aller in dieses Fach einschlagenden Arbeiten bestens empfohlen. Friedberg im Juni 1876. Ich zeichne achtungsvoll K. Faatz, Tapezier. Geschmackvolle Arbeit, prompte teelle Bedienung. Gefällige Aufträge werden entgegengenommen Bahn— hosstraße Nr. 530. Entlaufen. 23258 Ein 7 Monat alter, schwarzer Jagdhund mit aschgrauer Brust uud Pfoten und einer weißen Schwanz— spißhe, auf den Namen Lambo hoͤrend, ist mir am 1. d. M. von meiner Wohnung aus entlaufen. Wieder⸗ bringer, oder wer nähere Auskunft über den Verbleib desselben erthellen kann, erhaͤlt eine gute Belohnung. Vor Ankauf wird gewarnt. Bad Nauhelm. Peter Reust. 4 —* U Aepfelgelbe, holland. 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Druck und Verlag von Carl Bindernagel, Bettesse git dem! getteffe. 3%% in die 6 lerüber Indem n er sämm ssen lieg gegitimir! Selbstpel bis zun fenntni chen 3 Probinz deltefse D pollen u drdnung sillunge! Ordnung susmerksa Iflichen um Die feobacht Hesuch her Bert Ungen, wohl