18 flanzen: „ Slumenkoll, kraut, Knollez⸗ * tec Otdeiha gemeinen Verkehrs.— Artikel 41 und 47 be- Petitions- Berichte. 1876. M. 54. Oberhessischer Anzeiger. i Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Samstag den 6. Mai. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Areisblatt für den Areis Friedberg. Amtlicher Theil. Betreffend: Den Abverdienst unzahlbarer Feldstrasen. Friedberg am 4. Mai 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Nur wenige von Ihnen baben unserer Verfügung vom 25. März dieses Jahres, Kreisblatt Nr. 38, entsprochen, weshalb wir an die um— gehende Erledigung erinnern. Tra p p. Das Großherzogliche Landgericht Friedberg an die Großherzoglichen Ortsgerichte seines Dieustbezirks. In Folge böberen Auftrags benachrichtigen wir Sie, daß nach stattgehabter Vereinbarung mit dem Kaiserlichen General-Postmeister die von Ibnen an uns Zu erstattenden Sterbfalls anzeigen auf Grund der zwischen den Gemeinden und der Postverwaltung wegen Aversionirung der Porto- ꝛc. Beträge abgeschlossenen Verträge ohne Erbebung von Porto und Gebühren befördert werden sollen. Pei st o r Friedberg den 2. Mai 1876. beschäftigen. Wegen Zwickau- Falkenstein haben die Verbandlungen einen guten Fortgang.“ Koblenz, 2. Mai. Die Kaiserin Augusta begab sich, der„Koblenzer Zeitung“ zufolge, heute Abend direct nach Ostende, um sich nach England einzuschiffen. Wiesbaden, 4. Mai. Heute Vormittag um 9 Uhr erfolgte die Abreise des Kaisers, des Königs der Belgier, des Großherzogs und der Großherzogin von Baden. Passau, 1. Mai. Gestern wurde die Con— secration dee neuen Bischofs von Passau durch den Erzbischof von München-Freising unter Assistenz Folgen des Erzbischofs von Bamberg und des Bischofs von Augsburg, sowie unter Anwesenheit fast der sammtlichen Geis lichkeit der Diöcese Passau vor- Deutsches Reich. H-V. Friedberg. Bei der großen, vor Allem volkswirthschaftlichen Bedeutung der die mu einem akademisch gebildeten Lehrer zu besetzende 1. Lehrerstelle an der Volksschule zu Grünberg, Gehalt 2570 M. inclustve Wohnungsvergütung; eine Lehrerstelle an der 1 Vo nkoschule zu Grünberg, Gehalt 1714 M. inclusive Wohn⸗ Frage, welche die Umgestaltung unserts Eisenbahn- ungs vergütung; die Schulstelle zu Malchen, G26 050 M. wesens betrifft, ist es zunächst von Interesse, die 71 Pf.; die Schulstelle zu Darsberg, Gehalt 685 M. 71 Pf.; Paragraphen der Reichsverfassung, in welchen die die 4. Schulsselle zu Bischofeheim, Gehalt 685 M. 71 Pi. gesetzgebende Befugniß des Reichs hinsichtlich des Berlin, 3. Mai. Im Abgeordnetenhause Eisenbahnwesens ausgesprochen ist, kennen zu lernen. brachte der Finanz Minister einen Gesetzentwurf Nach Art. 4 der R. V. unterliegt der Beauffich- betreffend die Umwandlung des Berliner Zeu tigung des Reichs und der Gesetzgebung desselben hauses in eine Rubmeshalle, ein. Der Antrag u. A. 8) das Eisenbahnwesen, in Bayern vor- Kapp, betreffend die Kündigung des Vertrags mit behaltlich der Bestimmung im Artikel 46, und Waldeck vom 18. Juli 1867, wurde zurückgezogen. die Herstellung von Land- und Wasserstraßen im nachdem der Finanz-Minister den Abschluß eines Interesse der Landesvertheidigung und des all- neuen Vertrages in Aussicht gestellt hatte. 1 9* ziehen sich hierauf; sie lauten: Art. 41. Eisen⸗— 4. Mai. Heute fand im Abgeordneten bahnen, welche im Interesse der Vetheidigung baus die zweite Berathung des Gesetz: Entwurfs, genommen. Heute hat der neue Bischof einen Deutschlands oder im Interesse des gemeinsamen betreffend die evangelische Kirchenverfassung für Hirtenbrief erlassen, der, ganz allgemein gehalten, Verkehrs für nothwendig erachtet werden, können die acht alten Provinzen statt. Dieselbe bietet nach jeder Richtung hin Frieden athmet und die kraft eines Reichsgesetzes auch gegen den Wider- für weitere Kreise kein besonderes Interresse. Politik und den Kirchenstreit mit keiner Silbe berührt. spruch der Bundesglieder, deren Gebiet die Eisen- Wie die„Post“ erfährt, trifft 1 Ausland bahnen durchschneiden, unbeschade! der Landes- Andrassy hier bereits am 8. Mai ein. 5. 50 f goheitstechte, für Rechnung des Reichs angelegt.— Die„Berliner Börsen Zeitung“ erklärt Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 2. Mai. oder an Privat- Unternehmer zur Ausführung sich formell autorisirt, mitzutheilen, daß bis zu Die„Presse“ meldet: Der österreichisch-ungarische concessionirt und mit dem Expropriationsrechte diesem Augenblick weder offriel noch vertraulich, Ausgleich ist perfett: das kisberice Quoken Br ausgestattet werden. Jede bestehende Eisenbahn- weder formell noch sormlos, irgend welcher Schritt hältniß der Beitrage-Leistung beider Reichshälsten detwaltung ist verpflichtet, sich den Anschluß neu geschehen ist, welcher die Absicht der Staats. zu den gemeinsamen Staats Ausgaben ist auf angelegter Eisenbahnen auf Kosten der letzteren Regierung, die Bergisch-Märkische Eisenbahn an- weitere zebn Jahre beibehalten, die Streitfrage gefallen zu lassen. Die gesetzlichen Bestimmungen, zukaufen, bekundete. Die Fusions- Verhandlungen der Verzebrungs Steuern sallengelassen worden. welche bestehenden Eisenbahn-Unternebmungen ein zwischen der Bergisch⸗ Märkischen und Berlin- Bezüglich der Zoll- Restitution macht Oesterreich Widerspruchs recht gegen die Anlegung von Parallel. Potsdamer Bahn würden vorläufig von je einer Zugeständnisse. In Betreff der Barkfrage bleibt oder Concurrenzbahnen einräumen, werden, unbe⸗ Vertrauungs⸗Person beider Bahn ⸗Gesellschasten die Einheit der Zettelbank und der Währung. chadet bereits erworbener Rechte, für das ganze! geführt. 0 1 Die Frage, ob ein Theil des Metallschatzes nach Reich hierdurch aufgehoben. Ein solches Wider— Der Kalser bat, wie das„B. Tgbl.“ Pest kommen wird, soll erst bei den Verhandlungen pruchsrecht kann auch in den künftig zu ertheilen— hört, einen eigenhändigen, vier Seiten langen Ungarns mit der National-Bank über die Ver⸗ ven Contessionen nicht weiter verlithen werden. Brief an den aus seinem Amte scheidenden Prä- längerung des Privilegiums(dasselbe läuft Ende Art. 47. Den Anforderungen der Behörden des stdenten Delbrück gerichtet, in welchem er dem 1877 ab) entschieden werden. 5 Reichs in Betreff der Benutzung ber Eisenbahnen verdenten Staatsmanne in den schmeichelhaftesten Italien. Rom. Die Verhandlungen zwischen zum Zweck der Vertheidigung Deutschlands haben Ausdrücken seinen kaiserlichen Dank für dessen dem Rotbschild und Dapretis über die Basler Con- zmmiliche Eisenbahn- Verwaltungen unweigerlich Reiche geleistete Dienste ausspricht und damit die vention ist dem„Diritto“ zufolge ohne Resultat Folge zu leiten. Insbesondere ist das Militär Hoffnung verknüpft, daß Delbcücks Ausscheiden verlaufen. Rotbschild ist nach Paris abgereist. eg i 1 agi aus dem Reichs- Dienste nur ein zeitweiliges sein— 4. Mai. In der Deputirtenkammer wurde Sigen 1. 3. werde. Eine besondete Auszeichnung soll dem vom Ministerpräsidenten Depretis der Antrag ge— Darmstadt. Das Großherzogliche Regiet— Minister Delbrück noch bevorstehen, wenn er, von stellt, die Burtaus der Kammer möchten morgen ungsblatt Nr. 22 enthält: seiner Reise zurückgekehrt, die Geschäste seinem die Prüfung der Eisenbahn-Conventionen beginnen, I. O ffentliche Anerkennung einer edlen Thal. Amts-Nachfolger übergeben wird. f sund zwar solle vor Allem in die Berathung der II. Baorenung, die Tarife für das Forststraswesen, Dresden. Die„Dr. Pr.“ schreibt: Die wie die Umrechnung der Forst⸗, Jagd und Fischerei⸗ binen zu Alzey betreffend. V. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen hes fremden Ordens, VI. Ertbeilung eines Erfindungspatentes. VII. Coarakterertbellungen.„e 1 VIII. Goncurtenz⸗Eröffnungen. Erledigt sind: bie mit lem akabemisch gebildeten Lehrer zu beseßande Jebrirpeecte Ader Foribildungeschule zu Lich, Gehall 1371 M. 43 Pf.; von verschiedenen Blättern gebrachten Mittheilungen bezüglich der Absicht der k. Regierung, sämmtliche sächsische Privatbahnen anzukausen, können wir auf Grund authentischer Nachrichten bestätigen. Die Regierung läßt gegenwärtig durch Commiffäre des Finanz⸗Ministeriums die gesammten sächsischen Privatbahnen berrisen und zum Behufe einer früher oder später in Frage kommenden Erwerbung für den Staat abschätzen. Im Augenblicke bereist die lechnische Commission die Linie Greiz-Brunn, dann wird sich dieselbe zunächst mit Mehltheuer-Welda Convention betreffs der oberitalienischen Eisen— bahnen wegen des internationalen Charakters der— selben eingetreten werden. Die Kammer nahm den Antrag der Minister an. Türkei. Constantinopel, 3. Mai Ein telegraphischer Bericht Mukhtar Pascha's enthält nähere Angaben über die seit dem Ab— marsch der Truppen aus Gacko gelieferten Ge— sechte: Am Freitag wurden die Insurgenten⸗ Schaaren, welche die Straße nach Presjeka verlegten, nach Astündigem Kampfe zerstreut, und die Proviant-Transporte nach Niksie bereingebracht. Nachdem die Truppen nach Presjeka zurückgekehrt waren, schlugen sie am Samstag die Angriffe der verstärkten Insurgenten zurück. Am Sonntag ging Mukhtar gegen die wiederum von Neuem ver⸗ stärkten und im Walde bei Presjeka verschanzten Jusurgenten angriffsweise vor und schlug dieselben nach achtstündigem Kampfe. Die Insurgenten zählten an diesem Tage 16,000 Combattanten; die türkischen Truppen verloren 58 Todte und 161 Verwundete, die Insurgenten dagegen(nach Mukbtar's Angabe) 1000 Todte und Verwundete. Nach einer telegraphischen Meldung der„Agenee Havas“ aus Ragusa vom 2. Mai wären die Insurgenten, nachdem sie Verstärkungen erhalten, am Sonntag wiederum angriffsweise gegen Mukhtar Pascha vorgegangen und hätten denselben genöthigt, den Dugapaß zu räumen und auf Gaczko zurück- zuweichen; auf türkischer Seite betrage der Ver⸗ lust 2500 Mann, während die Insurgenten nur 400 Todte zählten. Demzufolge sei es Mukhtar Pascha nicht möglich gewesen, die vollständige Verproviantirung von Niksic zu bewerkstelligen. Montenegro. Cattaro, 4. Mai. Zu⸗ verlässigen Nachrichten zufolge hat der Fürst an der Ostgrenze ein Beobachtungscorps aufgestellt, weil die Kriegsereignisse sich seinem Territorium näherten. Die Nachricht von einer Mobilmachung der ganzen Wehrkraft ist unbegründet. Rumänien. Bukarest, 3. Mai. Zu Vice⸗ präsidenten des Senats sind die Candidaten der Oppo⸗ sition: Vernescu, Manolachi und Costachi gewählt. Aegypten. Cairo. Dem„Messager de Paris“ zufolge hat der Khedive den Inhabern der Schatzbons den Vorschlag gemacht, ihm eine Frist von 6 Monaten zu gewähren und es bie zu deren Ablauf bei dem gegenwärtigen Zustand bewenden zu lassen; jene haben hierauf erwiedern lassen, sie seien mit dem Vorschlage einverstanden, vorausgesetzt, daß ihre Zustimmung eine allgemeine Verständigung zur Folge haben würde. Der „Messager“ hält das Zustandekommen einer solchen Vereinbarung zwischen dem Khedive und den französischen Interessenten für gewiß. Aus Stadt und Land. — r. Friedberg. Die Sonntag den 30. April d. J. auf Veranlossung des landwirthschafilichen Bezirksvereins Friedverg zu Wohnbach statigehabie landwirthchaftliche Besprechung war sehr zahlreich besucht. Der Referent, Dr. Heusec, Dirigent der Ackerbauschule zu Friedberg, er⸗ ötterse Eingangs seiner Rede die Vorzüge des Hackfrucht⸗ baues, wesche er vorzugsweise darin erblickte, daß durch die Hackcultur eine gartenähnliche Bearbeitung des Bodens ermöglicht, das Unkraut unterdrückt und der Erzielung höherer Ernten Vorschuv geleistet werde. Mit Rücksicht auf die noch herrschende Oreifelderwirthschaft mit ihren mancherlei Mängeln, unter welchen ganz besonders das Hinneigen zu einer Ueberwucherung des Unkrautes betont wurde, glaubte Redner eine entprechende Ausdehnung des Hackfruchibaues als unbedingt erforderlich bezeichnen zu müssen. Zur Besprechung der Kattoffelkultur übergehend wies Dr. Heuser darauf hin, wie gerade die Wetlerau zur Erzielung quantitaliv und quallativ hoher Kartoffelernien ganz besonders geeignet sei. Wie sehr man die Wetterau als Bezugequelle guler Saalkartoffeln schätzen gelernt, beweise der Umstand, daß alljährlich selbst aus der Schweiz, Oesterreich, Ungarn ꝛc. Bestellungen auf Saatkaxloffeln eingingen. Referent kommt im weiteren Verlaufe seines Vortrages auf die Ansprüche der Kartoffel an Boden und Klima, die Art der Vorbereitung und Düngung des Ackers, die Auswahl und Behandlung des Saaiguts, die; Art und Zeit des Auslegens der Knollen, das Hacken und Häufeln der Kartoff⸗läcker, den Zeitpunkt und die besle Methode der Ernie, sowie die Aufbewahrung der Kar⸗ toffeln zu sprechen. Die weiteren Minbeilungen erstieckten sich namentlich auf die auf dem Versuchsselde zu Friedberg mit verschiedenen neueren Karloffelsorten erzielten Erfolge. Von den erxtragsreichsten Sorten wurden Exemplare vor— geführt und deren Eigenschafien in Rücksicht auf Verwend— barkeit, Dauer der Vegetationszeit und Ertrag genau gekennzeichnet. Indem Dr. Heuser darauf hinwies, daß wir in Deulschland eine ganze Menge werthooller Kartoffelsorten besitzen, so daß vor allzu großer Hinneigung zu den neueren Kar toffelsorten abzurathen sei, wollle er doch ebensowenig die mancherlei guten Sorten, welche unter den vielen amerikanischen, englischen ꝛc. Kartoffel⸗ sorten zu finden seien unberücksichtigt gelassen haben. Unter den letzteren wurden besonders die in der Wetlerau unter dem Namen späte Rosenkastoffel verbreitete Brownells Beauty(Brownells Schönheit), die Peerless(Unvergleich— liche) Peach-blow(Pfitsichblülhe), Bovinia, Van der Ver, Red Stin Flourbatt ꝛc. als sehr werthvoll und ertragsreich bezeichnet. Die lebhafte Diskussion, welche sich an jenen Vortrag anschloß, gab ein regsames Streben der Wohn⸗ bacher Landwirthe nach Befolgung eines gesunden land- wirthschaftlichen Forischritts zu erkennen, und wurde der Aufforderung, dem landwirihschaftlichen Vereine beitreten zu wollen, durch Anmeldung von 10 neuen Mitgliedern entsprochen, eine Thatsache, die hier lobend erwähnt zu werden verdient.. Friedberg. Die Presse kann einen Erfolg auf dem Modegebiete mit gewisser S registriren, Die widerliche Mode, die Bälge niedlicher Vögel als Hutzier zu tragen, ist beseitigt. Wie die Directriee eines der be⸗ deulendsten Berliner Geschäfte in Damenhüten miitheilt, sind die noch vorhandenen Hüte mit diesem Genre völlig unverkäuflich.„Nein, es wird doch gar zu viel dagegen geschrieben“, bemerken ablehnend die Käuferinnen,„Fi done, man macht sich ja zum Gelächter der Straßenjugend.“ Auf einmal gilt es hier abscheulich, was noch vor Kurzem lieblich und kokett erschien. Die kleinen Sänger können der Presse ihren Dank abstatten. W. Bad- Nauheim. Am 30. April J. J. wurde dahier im Ftitz'schen Saale ein allgemeiner sehr zahlreich besuchter Turntag des Bezirks Hessen abgehalten. Nach Eröffnung der Versammlung durch den Vorsitzenden, Lhcer Wagner von hier, wurde übergegangen zur Erle⸗ digung der Tagesordnung. Die Rechnung des früberen Vororts Friedberg wurde geprüft und dem Rechner Decharge ertheilt. Die Anträge der Turngemeinde Wölfersheim wur⸗ den einstimmig angenommen. Die Versammlung ernannie an Stelle des seitherigen Bezirksvertreters Reit, Demuth von Gießen, derselbe soll mit dieser Stelle zugleich die eines Bezirksturnwarts verbinden. Der Turntag und das Preisgericht soll am ersten Festtage Morgens acht Uhr abgehalten werden. Der Festbeitrag wurde auf ein Mark erhöht, jedoch hierbei bemerkt, daß für diesen Betrag alle von dem Festcomité arrangict werdenden Festlichkeiten von den dem Feste beiwohnenden Turnern benutzt werden können. Dem Vororte sieht das Recht zu, den Turnlag an einem ihm entsprechenden Orte abzuhalten. Die Vertreter des Usgauverbandes beschlossen, den 21. Mai eine Turnfahrt nach Rendel anzuberaumen. Die Versammlung wurde von dem Vorsitzenden geschlossen mit dem Wunsche eines fröhlichen Wiedersehens auf dem am 25. und 26. Juni l. J. stanfindenden Turnfeste. Darmstadt, 2. Mai. Die Polytechniker sind in einiger Aufeegung, weil der neue Director des Gymnafiums Dr. Weidner, in seiner Antritis⸗Rede seinen Schülern erklärte,„daß er ihren Umgang mit Polpylechnikern nicht dulden werde“, und das Polylechnikum davei eine„Anstalt von zweifelhaftem Charakter“ oder etwas Aehnliches genannt (haben soll. In Folge dessen hauen, wie die„N. Hess. Volks⸗Bl.“ miltheilen, die Polyiechniker für gestern Abend eine allgemeine Versammlung einberufen, um über die Schritte zu berathen, die gegen diese Angriffe geboten erscheinen. Auch die indirect mitangegriffenen Professoren des Polylechnikums sind zu dieser Versammlung einge⸗ laden worden, und es soll zunächst eine Beschwerde bei dem Ministerium des Innern beabsichligt sein. Darmstadt, 3. Mai. Heute Morgen wurde ein Polylechniker, Jung, der in einem Piflolenduell durch einen Schuß in den Unterleib lödtuach verwundet worden war, 7 das städtische Hospital verbracht, woselbst er nach kurzer Zeit veistarb. Sein Gegner war gleichfalls ein Poly⸗ techniker Namens Berna. Mainz. Zum Director der Hessischen Ludwigsbahn wurde Geheimer Regierungsrath Reinhardt, derzeit in in Weimar, ernannt. Demselben geht der Ruf eines vorzüglichen Eisenbahnfachmannes voraus. 1 Allerlei. Frankfurt. Wie bieher, wird auch im laufenden Sommer der zoologische Garten an dem ersten Sonntage eines jeden Monats Vormittags zu dem ermäßigten Preise von 20 Pfg. für die Person zugänglich sein. Eine Aus⸗ nahme findet im Monat Juni statt, da hier erst am zweilen Sonntage die Preisermäßigung eintritt, wegen des auf den ersten Sonntag fallenden Pfinastsestes. Es fallen sonach die 20 Pfennigtage auf den 7. Mai, 11. Juni, 2. Juli, 6. August, 3. September und 1. October dieses Jahres. ö Frankfurt. Bei Niederrad wurde auf Stein-Kohlen ge— schürst, dabei ein großes Lager gefunden und sind die Gruben— selder bereits durch Ulkunde verliehen. Das erste Feld „Kilian“ bält 2,188,152 Quadraimeter, das zweite„Sand— bof“ 2,188,980 Ou.⸗Meler, das dritte„Oberforsthaus“ 2,188,478 Quadratmeter Fläche. Berlin. Der König der Annonce ist bis jetzt der Modewaarenkaufmann Rudolf Hertzog in Berlin, denn er gibt jührlich 150 000 Mark für Inserate aus. Interessant dürfte die Thaisache sein, daß ein so bedeutendes Geschäft die regelmäßige Annonce für wichtig hält; seit 15 Jahren hat Hertzog nur ein Probejahr ohne Annonce verlebt,— der Rückgang in der Einnabme war aber ein so beträcht⸗ licher, daß er sofort zu seinem Grundsatze, fleißig zu inseriten, zuzückkehrte. Rüdesheim. Die gerichtliche Untersuchung über die Ursachen der traurigen Kalastrophe hat die Vermuthungen bestätigt, daß den Heizer des Schiffes keine Schuld trifft, daß dagegen der Dampfkessel dochrostet und seine Wände, die kürzlich reparitrt wurden, sehr dünn waren. Das Boot selbst, alt und gebrechlich, wa von der Oberstenet- Behörde Biebrich an ein Consortium von 9 Schiffern im Jahre 1869 verpachtet worden, stand unter der Controle der genannten Behörde und sollie am 20. Mai durch ein neues Boot ersetzt werden. 5 Personen wurden getödiet, 7 schwer verwundet, 4 werden vermißt, 28 wurden gerettet. Marburg, 3. Mai. Bis jitzt sind für das laufende Semester bei hiesiger Universisäl zur Immatriculation neu angemeldet 11 Theologen, 34 Juristen, 26 Mediziner, 39 Philologen, 9 Pharmazeuten, zusammen 119. Aus der Wetterau. Der Wetterauer Bote enthält in Nr. 46 einen Artikel „Aus Oberhessen“, in welchem die Gründung eines dritten Seminars einer Besprechung unterzogen wird, und der Verfasser des beireffenden Arikels die Ansicht ausspricht, daß der sich sleigende Zudrang zum Lehrerberuf seinen Grund vorzugsweise in den Zeilumständen, in in dustrieller Krisis, Ssockung ber Geschäfte ꝛc. theilweise aber auch in den besseren Besoldungsverhältnissen der Lehrer habe, womit wir uns auch vollkommen einverstanden erklären. Er sagt dann weiter, daß dieser Zudrang nach einigen Jahren auch wieder abnebmen werde, da ja die Lebrer mit ihren Besoldungen nicht zufrieden seien und ein Umschwung der industriellen Verhälinisse doch ganz sicher zu erwarten sei, so daß die jungen Leule wieder mehr dem Geschäftsleben sich zuwenden würden. theilt nun der Versasser jenes Artikels der Regierung den Rath, mit der Gründung des Seminars noch 10 Jahre zuzusehen, und erst dann, wenn es überhaupt nöthig sei, mit der Gründung eines dritten Seminars vorzugehen; überhaupt sei das Bedürfniß für ein drinses Seminar nich! genügend nachgewiesen. Wir vermögen diesen Rath mit der im Eingange des betreffenden Arukels vom Verfasser abgegebenen Erklärung, daß er gern Alles unterstütze, was zum Wohle der Schule und des Lehrerstandes beizutragen geeignet sei, nicht in Einklang zu bringen. Unseres Erachtens hälte ein ge⸗ wissenhafter Berather, der es mit dem Volke und der Schule sowobl, als auch mit der Regierung gut meint, seinen Raih eiwa so formulirt: In Hessen ist, wie auch in anderen deutschen Staaten, im Qufe der letzten 10 Jahre thatsächlich ein bereits fühl⸗ bar gewordener Lehrermangel eingetreten. In den 2 letzten Jahren ist nun theils wegen der Stockungen im Ge⸗ schäfteleben, theils wegen der besseren Besoldungsverbält⸗ Auf Grund dieser Erwartung er⸗ nisse der Lebrer wieder ein stärkerer Zudrang zum Lehrer beruf bemerklich. Da es mit unserem Volke aber nur gul stehen kann, wenn es außer anderen Faktoren auch gesunde Verhälinisse in seinem Schulwesen besitzt, so muß es in erster Linie Aufgabe der Regierung sein, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln darauf hinzuwirken, daß dieser Zudrang zum Lehrerberufe erhalten werde, wenn auch, wie ja zu hoffen und zu wünschen, recht bald ein Umschwung in den industriellen Verbältnissen eintreten wird. Nachdem bereils ein auf natut- und zeitgemäße Prin; cipien basictes Volksschulgesetz in's Leben getreten, das trotz seinet Mängel, die es, wie ja Alles Menschliche, be⸗ sitzt, ganz gewiß auch Veranlassung gewesen, dem Lehrer⸗ beruf wieder Freunde zu gewinnen, ist als einziges Mittel, den Zudcang zum Lehrerberufe zu erhalten, der Regierung die Schaffung eines dem Lehrerstande und den an ihn ge⸗ stellten Anforderungen enisptechenden Besoldungsgesetzes zu empfehlen. Es wundert uns eigentlich nicht, daß dem Verfasser des frau lichen Artikels dies Mitiel nicht eingefallen, sagt er doch auch am Schlusse seines Artikels, daß ein drittes Seminat dem Vo ke Kosten verursache. Dies ist zwar richtig allein es ist doch nicht nöthig, dem Volke dies erst im Wetterauer Boten zu sagen, es meikt dies am Ansange ein s jeden 2. Monats recht gut, ob die Lehrer gut oder schlecht besoldet sind, ob das dritte Seminar gegründet wird oder nicht. 4 Ob die Gründung eines dritten Seminars genügend moliwirt ist, können wir freilich nicht wissen, da hierüber überbaupt noch keine Molive veröffentlicht sind. Allein wer sich mit den Lehrer Bildungsanstalten Deutschlands einiger⸗ maßen vertraut gemacht hat, der wird wissen, daß Fried⸗ berg, ganz abgeseben von den diesjährigen annormalen Verhälinissen, von jeher ein Doppelseminar war, indem die Schülerzahl in einer Seminarklasse in den meisten Seminarien zwischen 15—25 sich bewegt, während sie in Fliedverg stets zwischen 4050 schwankle. Ferner muß die Regierung doch auch mit dem Bedürf⸗ nisse an Lehrern rechnen, sie kann ihre Anstallen nicht blos darauf gründen, ob sich viel oder wenig Schüler finden, sondern sie muß so viel Anstalten gründen, daß das Bedürfniß an Lebrern befriedigt werden kann. Nun ist das Bedüsfniß aber 90— 100 per Jahr, so daß bei 3 paritäuschen Seminarien immerhin noch jede Klasse min⸗ desteus 33 Schüler haben muß, eine Zahl, die die hessischen Seminare auch daun noch als die berölkertsten erklären wird. Handel und Verkehr. Nrankfurt, 3. Mai. Der heutige Heu- und Stroh⸗ markt war ziemlich befahren. Heu kostete per Centner je nach Qualität M. 4.29— 5.14, Stroh per Centner M. 4.80—5 50. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qual. M. 1.14, 2. Qual. M. 1.6, im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.26, 2. Qual. M. 1.14, Tafabuiter M.—. Eier das Hundert M. 4.60, das Stück 5 bis 6 Pf. Spargeln 90 Pf. bis 1. M. per Pfd. Munz 4. Mai. Producten⸗Marki. Walzen per Mal 21.15, per Juli 21.50. Roggen per Mai 15.70, per Juli 15.80. Hau per Mai 18 10, per Juli 17.65. Mub! pes Mai, 33 90, per Octobe x 3430. Geld Cours. Frankfurt am 4. Mai 1876. Pistolen.„ e Mk. 1635 G. Holländische fl. 10⸗Stücke„ 16 65 G. Duc aten 1 9 50—55 Ducaten al mareo„ 9 57-62 20-Frankenstücke„ 16 17—21 Englische Sovereigns„„„ 20 30335 Kussische Imperiales.[„ 16 66—71 Dollars in Geld„ 4 1619 8 — 1 Holze A 1 „ Holzversteigerung. 8 2 n 1512 Donnerstag den 11. und nötbigenfalls Freitag Wann duc, den 12. Mal or, Vormittags 10 Uhr anfangend, wird ** n ban in den fiskalischen Walddistrikten des Schuß bezirks * 0 rast d Crönsbetg nachstehendes Gehoͤlze versteigert: 2 1. Distrikt Herr nacker. 149 Nadelholzstämme von 42,21 Festmeter, 2 Stück Nadelholzstangen I. Classe, 175„ buchene Wellen, 53 Raummeter Nadelholz Scheit, 85 7 1 Knüppel, 1400 Stück Nadelholz⸗Wellen, 2 Naummeter Nadelholz⸗Stockholz. II. Distrikt Capellenberg. 8 Nadelholzstämme von 9,20 Festmeter, 1 Raummeter Nadelholz Scheit, 100 Stück Nadelholz Wellen, 4 Raummeter Nadelholz⸗Stockholz. III. Distrikt Neuwies. 25 Stück buchene und 25 Stück RNadelholzwellen. IV. Distrikt Kessel. 7 Eichenstaͤmme von 9,50 Festmeter, 1400 Stück eichene Wellen, 15 Raummeter Eichen Scheitholz, 14 1„ Knüppelholz, 1180 Stück eichene Wellen, 10 Raummeter anderes Laubholz Knüppel, 50 Stück Wellen anderes Laubholz, V. Distrikt Unner. 3 Eichenstämme von 76 Deeimeter, 1 Nadelholzstamm von 27 Deeimeter, 7 Raummeter Eichen⸗Scheitholz, 4 3„ Knüppel, 150 Stück eichene Wellen, 13 Raummeter buchenes Scheitholz, 15 5„ Kunüppe holz, 11250 Stück buchene Wellen, 2 Raummeter anderes Laubholz Scheitholz, 8*„Knüppel, 450 Stück Wellen anderes Laubbolz. Der Anfang wird im Distrikt Herrnacker gemacht und wollen die Steigliebhaber das Gehölze vorher einsehen. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, diese Ver⸗ steigerung durch die Schelle bekannt machen zu lassen. UÜsingen den 2. Mai 1876. Königliche Oberfoͤrsteret. Andree. Oberhessische Eisenbahnen. 1497 Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß der zur Zeit seit dem 15. Oktober v. J. bestehende Fahrplan auch für die mit dem 15. Mal beginnende Sommerperiode unverändert fortbestehen bleibt. Exemplare des Placatfahrplans mit den Anschlüssen an andere Bahnen können vom 12. Mai ab bei sämmt⸗ lichen Stationen, sowie bei unserer Drucksachenverwaltung zum Preise von 10 Pf. per Exemplar bezogen werden. Gießen den 28. April 1876. Die Direktion. Bekanntmachung. 1504 Donnerstag den 11. Mai d. J., Nachmittags 4 Uhr, soll ein für die Gemeindekasse Okarben gepfändeter Braukessel, sowie eine Schrotmühle auf hiesigem Bürger⸗ meisterei⸗Bürean öffentlich meistbietend versteigert werden. Vilbel am 3. Mai 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Steinacker. Mobiliar⸗Versteigerung. 1517 Nächsten Dienstag den 9, d. M., von Nachmittags 2 Uhr an, werden in der Behausung des Maurers Bernhard Langsdorf II., Schnurstraße Nr. 176, nach⸗ verzeichnete Gegenstände, als Bettstellen mit Matratzen, Federbelten, Steppdecken, 6 gepolsterte Stühle, Nacht⸗ schränkchen, Commoden, 2 Sopha,! Kiste, 1 Koffer und sonstige Hausgeräthe, sowie eine Parthie Weißzeug öffent⸗ lich an den Meistbietenden versteigert. Bad⸗Nauheim am 5, Mai 1876. N Johannes Fritzel's Wittwe. 0 85 1 1459 Mein Haus, Parkstraße 359 in Bad⸗Nauheim“ 5 L. will ich preiswürdig verkaufen. Refleetanten wollen sich n N en 4 direct an mich wenden. ee Berlin am 29. April 1876. „ Stern. 470, Unter den Linden 14. *— 17.05. 7 2 F — Lehrlingsgesuch. 1494 In ein hiesiges Colonialwaaren-Geschäft kann ein 175 junger Mann mit guten Vorkenntnissen Pfingsten ein⸗ 7 0 treten. Näheres bei der Exped. d. Anz. .„„ 6. 7* 8 In die Mathildenstiftskasse zu 442 Jr werden Einlagen zu „ 1 0 1 25 4% Zinsen angenommen. 0 1 ö 1 ö ö 1 Thee 1493 in diversen Auel; direct, importirt, bei 5 lihelm Fertsch. Im Bettfederureinigen, empfiehlt sich Katharina Nees, Bahnhosstraße. Kasseler Pferdeloose zu haben bei Jos. Butzbach. 369 Unterzeichneter empfiehlt sich im Reinigen von Gettfedern, sowie Waschen der Bettzeuge unter Zusicherung reeller und prompter Bedienung. Bemerkt wird, daß durch das Reinigen der Federn Motten, Milben sowie alle Krankheitsstoffe gründlich ent— fernt und die ältesten Betten wieder wie neu hergestellt werden. Tuy in Vilbel. NBZ. Auch kann das Reinigen bei größeren Aufträgen im Hause des Auftraggebers geschehen. 794 Mein für bevorstehende Saison auf das Reich— haltigste assortirte Lager in: Coupeten und Borduren halte ich einem geehrten Publikum angelegentlichst em⸗ pfohlen. Musterkarten stehen auf Wunsch zu Diensten. Friedberg im März 1876. 3 Georg Groß. 1333 Futter ⸗Schneid⸗Maschinen, 5 Schnittlaͤngen schneidend, ohne Wechselräder, neueste Construetion, zu Hand⸗ und Göpelbetrieb, in großer Auswahl vorräthig in der Handlung von A. Buch in Hungen. Großes Lager in Herrenhemden; auch können dieselben nach Maß schnell angefertigt werden. 1426 L. 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Schwarz Söhne. verlange man Richter's 1407 sowohl in hiesiger Stadt, als auch über Land, Lehrlings Gesuch. 1472 Ein gesitteter, mit etwas Zeichentalent begabter Junge kann unter vorthellhaften Bedingungen in die Lehre treten bei Friedberg. Lorenz Berg, Elfenbeingraveur. Ein braver Junge g 464 C. Schortmann, Gärtner in Friedberg, Vor⸗ stadt 150, empfiehlt: — 5* Früh⸗Gemüse⸗Pflanzen: Wirsing, Oberkohlraben, Blumenkohl, Weißkraut, Rothes Salatkraut, Knollen⸗ Sellerie. Um meinen geehrten Abnehmern ein rasches Gedeihen jeder Pflanze zu sichern, habe letztere alle schon ver⸗ pflanzt, pikirt.“ 1484 Für eine eingeführte Lebens⸗Versicherungs⸗ Gesellschaft wird gegen hohe Provifion ein tüchtiger Haupt- Agent für Friedberg und Umgegend gesucht. Offerten unter W. 38 besorgt die Exped. d. Anz. Feinstes Olivenöl billigst bei Wilhelm Fertsch. Confirmauden-Hemden. 1427 L Wetterhahn, Kaiserstraße. Glossen II. 1400 Der Magdeburger Verbands-Ausschuß läßt sich unnöthig aufregen. Man hat ihm weisgemacht, daß die Glossen die Integrität seiner Mitglieder angriffen. Es ist nichts daran. Es wird ihnen blos gezeigt, welche Rolle ihnen zugedacht ist. Hier handelt es sich nicht um eine Concurrenz, wie eine andere, sondern um die Speculation auf eine Masse bestehender Versicherungen, die ein Dritter, trotz einem langjährigen, noch heute nicht gestörten Vertrauen, an sich reißen will. Und zwar soll das im Voraus geschehen gegen Reverse, die bei Ablauf erfüllbar sind. Sieben Mann hoch läßt man darauf reisen und ihnen sollen die Namen der Ausschuß— Mitglieder— sie selbst werden es schwerlich thun— helfen. Das ist die Situation. Wir wollen nun sehen, wie und wodurch sie konsolidirt werden sollen.(D. 974.) 2* 2 2 2 Geschäfts⸗ Empfehlung. 1488 Ich zeige hiermit an, daß ich von heute an mein Geschäft als Schmied und Schlosser dahier eröffne. Für gute und prompte Arbeit werde ich stets besorgt sein und bitte um geneigten Zuspruch. Bauernheim, 4. Mal 1876. Karl Staubach. Eine Wohnung hat zu vermiethen 1521 Georg Gröninger. Ein braver Junge 1514 wird auf Windeckers Felsenkeller als Zapfjunge 1491 um nicht durch ähnliche betitelte orräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg. Große Auswahl in Corsetten, Kragen und Manschetten, Handschuhen, Taschentüchern, Sonnenschirmen, Strohhüten und allen Sorten Sommerpantoffeln billigst bel 1439 Geschwister Schloß. * 2 von Nichter's Verlags⸗Anstalt in st 8 25 on Nichter's Verlag nstalt in Leipzig i 8— 2 2 25 zu beziehen.„r. Alry's Natur bellmelbobe“, gesucht. Conrad Heß. 2— Preis 1 Mar Der in diesem Ferühmien 2 2 5 ustr., ca. 500 Seiten starken Buche angege- 2 M üdehen AE benen Heilmethode verdanken Tausende ihre Ge⸗ e sundbeit. Die zablreichen darin abgedruckten 16 ks 8 Z= dan Nie e beweisen, daß selbst solche Kranke 15 oͤnnen da Kleidermachen erlernen bel E acc Elite gefunden die, der Gergweissung Friedberg. Käthchen Werner, Kleidermacherin, EZ ac nabe, rettungslos verloren schienen; es sollte in der Vorstadt Sa daher dies vorzügliche Werk in keiner Ja- Nr bana S Se milie seblen. 88. Man verlange und nehme— 7 0 3 Sei nur dag„Illustrirte Originalwerk von* 5 9 0 9 5 S nichter's Verlagd ustalk in Veipaig 8 E E 1 Sag welche auf Wunsch auch einen Augzug des⸗ 2 85 882 selben gratis und franco versenbel. 85 1178 ist zu verkaufen. H. M. Falck. 82 We e e N. * Einen zweithürigen Kleiderschrauk, 1523 vier gepolsterte Stühle, mehrere Tische, einen schwarzen Herrenanzug und einige Confirmandenröcke hat zu verkaufen J. Ehrlich in Friedberg. Für Wagner. 1498 800 alte, schoͤne Felgen, sehr stark, à 43 Pf. bet H. M. Scheiden Dudelsheim. Militär- und veteranenverein. Samstag den 6. d., präeis 8 Uhr Abends, Monats⸗ versammlung im Henn'schen Locale. Einladung 4 I I 1* des Volksbildungs⸗Vereins Friedberg e ee der Montag den 8. Mai, Abends 8 Uhr, im Henn'schen Saale ftattfindenden 7 N 5 NN N 5 Generalversammlung. Kirchweihe zu Nieder⸗Wöllstadt K 1496 am 7. und 8. d. Mts., wozu ergebenst einlabet 60 Tages-Ordnung. A. Becker. 5 1) Bericht über die Thätigkeit und Leistungen des Vereins im verflossenen Jahre; 7 7 1 2) Rechnungslegung; f Wisselsheim. 8 1 0 3) Festsetzung des Voranschlags der Einnahmen und Ausgaben für das folgende Jahr. Gastwirthschaft„Zum Löwen“.. Um zablreiche Betheiligung wird gebeten. 1489 Hiermit die ergebene Mittheilung, daß auf meiner 1„ Friedberg den 28. April 1876. Der Vorstand. neu erbauten Kegelbahn eine Uhr(Regulator) ausgekegelt 0 wird und kommenden Sonntag den 7. er. das Stecher⸗ Volksbildungsverein. eee Kegelns werden hierzu freundlichst ein⸗ ö geladen. Balth Amend. Das Lesezimmer befindet sich von heute an im Hause der Frau Wittwe Sieck in; wan geen i wie falbe 8e don Vermisse 11 ür eie abende 10 ute süt Jeder Zur Germania in Pilbel. Die Ausgabe ven Büchern aus der Bibliothek findet jeden Mittwoch Nachmittag von Sonntag den 7. Mai findet bei günstiger Witterun ½ 2—2 Uhr statt. Frau Sieck wird die Güte haben, Aufträge täglich entgegenzunehmen. in meinem neu eingerichteten Garten Harmoniemusif Friedberg, am 4 Mai 1876. statt, wozu freundlichst einladet ——0 i Der Vorstand. 25 Anton Thun. 1495 Mein 1441 Unsere Fabrikation von patentirten N Porzellan⸗& Glas⸗Waaren⸗Lager, Sparkochherden kite bel, ange en en e Wilhelm Fertsch. in Eisen und Fayence, seit Jahren schon bestehend, hat sich einer selchen Aufnahme in allen 868 Das Neueste in Gegenden zu erfreuen, daß die stets vermehrte Nachfrage das beste Zeugniß für deren Vorzüglichkeit, 7 7 5 Heizungsersparniß, Bequemlichkeit ꝛc. bietet. Wir enthalten uns deßbalb füglich jeder weiteren An- F lz⸗ S 10 d 0 ˖ preisung derselben indem wir nur noch bemerken, daß wir den Alleinverkauf derselben für den Kreis ü N Ei K u en Friedberg, wie schon seit Jahren, auch fernerhin den bei J Koob, 7—„ 0* · K 2. Herren David Groedel Söhne in Friedberg e warde ade, Gebr. Nocder. Sogleich zu vermiethen 9 0 10 an eine ruhige Haushaltung. Kalte Einem geehrten Publikum von Friedberg und Umgegend 8 5 Wee e die ergebene Anzeige, daß ich eine große Sen dung Modell⸗Hüte, Kinderhemdeh n 8 5— N 0 Blumen, Federn, Negligé, Hauben, en We ge 4 5 und andere 2 erhalten: Wetterhahn, Kaiserstraße. Garnituren, Gü rte Nouveautés von Paris habe. 142 5 Indem ich die geehrten Damen zur gefäfligen Ansicht einlade, empfehle mich mit aller Hochachtung. 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Bekanntmachung. 1515 Johannes Röhrig von Kirch ⸗Goͤns hat um die Coneession zur Anlage eines Kalkofens auf Parzelle Nr. 220½¼9, Gewann„Am Kuhtrieb“, Flur XV, Ge⸗ markung Kirch⸗Goͤns, nachgesucht. Wir bringen dies unter dem Anfügen zur offentlichen Kenntniß, daß Be— schrelbung und Plane auf dem Büreau Großherzoglicher Bürgermeisterei Kirch Gons zur Einsicht der Interessenten offen liegen und daß Reelamationen gegen das beab— sichtigte Unternehmen binnen 4 Tagen bei uns um so gewisser vorzubringen seien, als nach deren Ablauf solche in dem gegenwärtigen Verfahren nicht mehr angebracht werden konnen. Friedberg den 3. Mai 1876. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Ter a pp. Oeffentliche Bekanntmachung. Betreffend: Das Schuldenwesen des Johannes Loos von Ober⸗Rosbach. 1505 Nachdem die Ehefrau des Johannes Loos von Ober⸗- Rosbach mit den Gläubigern ein Arrangement, dessen Einsicht in der Registratur zu nehmen gestattet ist, abgeschlossen hat, werden die unbekannten Gläubiger desselben aufgefordert, etwaige Einwendungen binnen 14 Tagen hier vorzubringen, widrigenfalls das Arrange⸗ ment bestätigt und vollstreckt wird. Friedberg den 21. April 1876. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pistor, Follentus, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 1506 Ewaige unbekannte Gläubibzer des Philipp Groß von Nleder⸗Mörlen werden aufgefordert, ihre Einwend⸗ ungen gegen das mit den bekannten Gläubigern desselben zu Stande gekommene Arrangement binnen 2 Wochen dahler geltend zu machen, widrigenfalls der Vertrag bestätigt werden wird. Bad⸗Nauheim den 28. April 1876 Großherzogliches Landgericht Bad-Nauheim. Ulrich, Schnittspahn, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Submission. 1478 Die zur Reparatur des Pfarrhauses zu Ortedel erforderlichen Arbeiten sollen im Submissionswege an die Wenigstnehmenden vergeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, veranschlagt zu 793 90 Zimmerarbeit 192— Dachdeckerarbeit 519 50 Schreinerarbeit 153— Glaserarbeit 108 50 Schlosserarbeit 134— Weiß bin derarbelt 141 50 Die Submittenten haben ihre Offerten mit dem Angebot in Prozenten auf den ganzen Betrag der Vor⸗ anschlagssumme anzugeben u. bis längstens Donnerstag den 11. Mal d. J., Vormittags 10 Uhr, bei unterzeichneter Stelle mit der Aufschrift„Submission zur Reparatur des Pfarrhauses zu Griedel“ einzusenden, woselbst Vor⸗ anschlag, Zeichnung und Bedingungen zur Einsicht offen liegen. ertevberg den 1. Mai 1876. Großherzogliches Fa en Friedberg. V. d f Schn 76 e. Bauactessist. Submission. 1479 Die zur Reparatur der Oberförsterswohnung zu Buß bach erforderlichen Arbeiten sollen im Submissions— wege an die Wenigstnehmenden vergeben werden: Dachdeckerarbeit, veranschlagt zu 919 Mark 25 Pf., Schreinerarbeit„— Weiß binderarbeit 18„—„ Spenglerarbeit. Pflastererarbeit 81 92 * DL Die Submittenten haben ihre Offerten mit dem An— gebot in Prozenten auf den ganzen Betrag der Voran⸗ schlagssumme anzugeben und bis längstens Donnerstag den 11. Mal l. J., Vormittags 10 Uhr, bei unterzeich⸗ neter Stelle mit der Aufschrift„Submisston zur Reparatur der Oberförsterswohnung zu Butzbach“ einzusenden, wo⸗ selbst Voranschlag und Bedingungen zur Elnsicht offen liegen. rledberg den 1. Mai 1876. Oroßherzogliches e e Friedberg. U— Schnshel, Bausceessist. Eine freundliche Wohnung 1440 im zweiten Stock, bestehend aus 5 Zimmern, 2 Geräthestuben mit abgeschlossenem Vorplatz, Magv⸗ kammer und mit allem nöthigen Zubehör ist zu vermiethen und kann bis Jun bezogen werden bei Louis Leopold, Nalserstraße 66. 412 Hamburg-Amerikanische Packetsahrt-Actien-Gesellschast. Directe Postdampsschisssahtt zwischen HAMBURCU& NEW- YORK. Absalirlen jeden Mistuoch fili. Preist: I. Cajüte M. 500., II. Cajüte M. 300., Jwischendech M. 120. Näheres bei: F. J. Bothof in Mainz, alleiniger General- Agent für das Großherzogthum Hessen, und allein dessen Agent: Fr. Hecht in Friedberg und W. Göbel in Firma Göbel& Kraft in Butzbach. Kleemann& Micolai in Frantfürt u.. empfehlen für Schlosser, Schreiner und Glaser ihr Lager in Specialitäten für Thür- und Fensterbeschläge-Artiteln aller Art, deutschen 1319 Preislisten steben auf Verlangen franco gegen franco zu Diensten. 0— 2 99 Berlin⸗Kölnische Feuerversicherungs-Actien-Gesellschaft. Wir sind in dem Kreise Friedberg an manchen Plätzen noch nicht genügend vertreten und ersuchen geeignete Persönlichkeiten, die beteit sind eine Agentur unserer Gesellschaft zu übernehmen, sich an die unterzeichnete General-Agentur zu wenden. Die General- Agentur in Darmstadt. und französischen Fabrikate. 1433 J. Gg. Schroeder. 694 mit patentirten Eisenrahmen und Gebälk aus der rübmlichst bekannten Fabrik von Robey& Comp, Lincoln, England, sind die neuesten und besten Dampf- Dresch⸗ Maschinen der Jetztzeit, werden an allen Orten, wo sie bere ts eingeführt, andern vorgezogen. Preise bedeutend ermäßigt, Zeichnungen, Beschreibungen, Atteste über gelieferte Maschinen auf Wunsch france und gratis. Ma⸗ Dampf Dresch-Aaschinen unter weitgehendster Garantie Vorräthig in der permanenten und mit Stägigem Probedrusch, schinen Ausstellung von Ph. Mayfarth& Comp. in Frankfurt a. M., Baumweg Nr. 7. Gietalladun iner— 1 1483 Eigenthums oder sonstige n an nach Versteigerungs Anzeige. 1524 Montag den 8. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, verzeichnete, in der Gemarkung Ober-Eschbach gelegene,. soll in hiesigem Rathhause ein fast noch neuer Küchen⸗ im Grundbuch auf den Namen Valentin Fritzel IV., ledig, stehende Grundstücke: schrank mit Glasaufsatz an den Meistbietenden versteigert werden. 422,8. 450,80. 556,32. 107,42. 158,18. 220,0. 450,80. 556,32. 900,147. 794,32, Friedberg den 5. Mai 1876. welche verkauft worden sind und über welche die Eigen⸗ Großherzogliches Ortsgericht Friedberg thumsurkunden fehlen, sind binnen 4 Wochen sogewiß Fouc ar. dahier geltend zu machen, als sonst die Kaufbriefe be- stätigt werden und der Eintrag ins Mutafionsverzeichniß Hofraithe- Uersteigerung. gt. 5 e en 1578 1520 Freitag den 12. Mal d. J., Vormittags 11 Uhr, Großherzogliches Landgericht Vilbel. soll in hiestgem Rathhause die Hofraitbe der Jean Peter g Jäger Hilbrecht's Erben, in Folge eingelegten Nachgebots, a einer nochmaligen letzten Versteigerung ausgesetzt werden. 208,37, Holz⸗Versteigerung. Frledberg den 1 Mai 1876. 1481 Montag 15 8. und Pienseß den 9. Wa d. J. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. werden im Gemeindeweld Nieder Rosbach, in den Tou ca r. Distrikten Sang, Wasserdoͤll, Rotherstoß und Hochwald, nachstehende Holzsortimente versteigert: 25 Meter Buchen„ 8 Eichen- und 2 Meter Erlen— Suhmission. 1507 Die zur Reparatur des Hospitals dahier erfor⸗ Prügelholz, derlichen Ardeiten sollen im Submissionswege an die 20 Nadel Scheitholz, Wenigfsinehmenden vergeben werden; Mark Pf. 65„„ Prügelbolz, Maurerarbeit, veranschlagt zu 8 67 86„„ und 11 Meter Buchen⸗Stockholz, Schreinerarbelt 94656 150 Stück Buchen Wellen, Weißbinderarbelt 95 52 3100„ Etichen⸗„ Tapezierarbeit 12 7 5100 Nadel-„ Die hierauf bezüglichen Offerten, welche die Angebote 213„ Nadelstämme von 15—38 Ceniim. Durch- in Prozenten enthalten müssen, sind längstens bis zum messer und von 7-14 Meter Länge, Montag den 8. d. M. Vormittags 11 Uhr, in hiesigem 197„ Nadelstangen von 7— 14 Centim. Durch- Rathhause einzureichen, woselbst Voranschlag und Be— messer und von 5— 14 Meter Länge. Am ersten Tage kommt ein Theil des Brennholzes und sämmtliches Stamm- und Stangenholg, welches größtentheils aus Fichtenstaͤmmen besteht und das als vorzügliches Bauholz sich eignet, zur Versteigerung. Zusammenkunft it jedesmal Vormittags 9 Uhr in der Sang vor dem Wald. Nleder⸗Rosbach am 1. Mal 1876. Großherzogliche r Nieder-Rosbach. r h. dingungen zur Einsicht offen liegen. Frledberg den 4. Mal 1876. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. Fou ear. ö Ein Schuhmachergesell wird gesucht von G. H. Schmidt in Ossenheim. Kragen, Mauschetten aa a Free. 1480 Holzversteigerung. 1501 In dem Freiherrlich v. Franckenstein'schen Wald⸗ distrikt Klappertannen werden versteigert: 1) Donnerstag den 11. Mai l. J: 322 Kiefernstämme von 15— 38 Centim. Durchmesser, 4—18 Meter Länge mit 162,18 Kubm. Inhalt, 19 Kiefernstangen mit 2,25 Kubm. Inhalt. 2) Freitag den 12. Mal J. J.: 274 Nadelstämme von 15— 54 Centim. Durchmesser, 4—25 Meter Länge mit 150,89 Kubm. Inhalt, 63 Nadelstangen von 9— 14 Centim. Durchmesser. Am erstgenannten Tage kommen 15 Kiefernstaͤmme von je über 1 Kubikmeter Inhalt, am letzlgenannten Tage 12 Kiefern mit zusammen 18,8 Kubikm. Inhalt, 11 Weiß⸗ tannen mit 19,2 Kubikmeter Inhalt und 4 Lärchen mit 6,5 Kubikmeter Inhalt zum Ausgebot. Zusammenkunft an beiden Tagen Morgens 9 Uhr auf der Bornschneise zunächst des Löwenhofs. Ockftadt den 2. Mai 1876 Der Freiherrlich v. Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. Aeckerverpachtung in der Gemarkung Fauerbach b. Fr. 1499 Montag den 15. Mai, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Fauerbach die nach der ein⸗ maligen diesjährigen Erndte leihfällig werdenden fiscali⸗ schen Güterstücke, nämlich: Kl. I. Nr. 39. III. 51. 100. 129. 145. IV. 86. 137. 167. 252. 253. 254. V. 42. 25. VI. 37. IX. 213.28. 131, 219, 284. XI. 11. 17. 29. 69, zusammen 25 Parzellen mit einem Gesammtflächengehalte von 21 Morgen 365[◻UKl., auf weitere 12 Jahre verpachtet werden. Heldenbergen den 2. Mai 1876. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. u ck P ü ck e l. in den Gräflich Solms⸗Laubach'schen Waldungen. 1509 Im Revier Ruppertsburg, Distrikt Borngraben, soll Dienstag den 9. Mai d. J. folgendes Holz ver⸗ steigert werden: 575 Meter Buchen Scheitholz, 10„ Prügelholz, S„„ Stockholz, n„ Astreiser, 71„ Durchforstungsreiser. 10 Die Zusammenkunft ist des Vormittags 9 Uhr bei der Friedrichshütte. Laubach am 2. Mai 1876. Gräfliche Rentkammer. Weber. Holz⸗Versteigerung im Fürstl. Schutzbezirk Langsdorf. 1500 Dienstag den 9. Mai wird im Forstort Schwein⸗ ahl, zwischen Langsdorf und Nonnenroth, folgendes Holz versteigert: Vormittags 9½ Uhr: 42 meist geringe Eichenstämme= 17 t 7 Buchenstämme 5 Festmeter, 2 9 5 7 236 Fichtenstämme und Stangen= 75 Festmeter; Mittags 12½ Uhr: 112 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 60„ Eichen- u. Fichten⸗Prügel 300 4 desgleichen Reiser. Mahn Veazechen. Hungen den 2. Mai 1876. Der Fürstliche Obersörster Rathschlag Versteigerungs ⸗ Anzeige. 1506 Adam Becht's Erben dahier lassen Donnerstag den 11. d. Mts. Vormittags 9 Uhr anfangend, in der Bebausung des Verstorbenen folgende Gegenstände ver⸗ steigern: 2 Kühe, 1 Wagen, 2 Pflüge, 1 Egge und . sowie eine Parthie Heu Nieder⸗Wöllstadt den 4. Mai 1876. In Auftrag: Der Proßherzoslige ae, Uf ef. Bekanntmachung. 1508 Die am 27. und 28. April im Nleder⸗Florstädt Gemeindewald abgehaltene Holzversteigerung, 8 Pfarr- und Schulbesoldungsholz ist genehmigt. Der erste Fahrtag ist Montag den 8. Mai l. Je Nieder⸗Florstadt den 3. Mat 1876. Großherzogliche 1 Nieder Florstadt. E. d. B.: Alles: Beigeordneter. Mein großes Lager in Fommerpantoffeln, Morgenschuhen in Lasting mit und ohne Zug empf in großer Auswahl und zu äußerst blen ie 10⁵6 Holzversteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 1502 Es wird versteigert: Montag den 15. Mai aus den Distrikten Fauer⸗ bacher Hecken, Kohlplattenwald und Wann: Scheit Prügel Stock Reis Raummeter. Buchen 18 281 50 500 Eichen— 41— 24 Aspen— 5— 8 Nadelholz— 2 1 36 Darunter etwa 200 Raummeter Buchen- und Eichen⸗ Stammreiser. 56 Eichen⸗Stämme von 15—25 Centim. Durchmesser und 6-16 Meter Länge, 48 Fichten⸗ und Lärchen-Stämme von 15—34 Centim. Durchmesser und 10—18 Meter Lange, 21 Eichen⸗-Stangen von 13—15 Centim. Durchmesser und 6—9 Meter Länge, 6 Buchen-Stangen von 11 Centim. Durchmesser und 4 Meter Länge, 30 Nadelholz-Stangen von 12—15 Centim. Durch⸗ messer und 6—12 Meter Länge. Das im Distrikte Wann sitzende Nadelholz-Brenn⸗, Stamm- und Stangenholz wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt. F.. eee eee e eee Dienstag den 16. Mai aus den Distrikten Wendel⸗ holz, Stein, Krombach und Herrnstrauch: Scheit Prügel Stock Reis Ra um meter. Buchen 22 7 6 120 Eichen 8 4 6 300 Nadelholz— 74 8 20 Aspe— 13— 20 Ferner: 6 Eichen⸗Stämme von 62— 109 Centim. Durchmesser und 3—11 Meter Länge. 5 Eichen-Stämme von 18—42 Centim. Durchmesser und 9—15 Meter Länge, 11 Buchen⸗Stämme von 37—58 Centim. Durchmesser und 6—13 Meter Länge, 6 Hainbuchen-Stämme von 20—31 Centim. Durch⸗ messer und 5—7 Meter Länge, 64 Nadel⸗Stämme von 15—33 Centim. Durchmesser und 11—19 Meter Länge, 17 Nadel⸗Stangen von 8—14 Centim. Durchmesser und 8-13 Meter Länge, 4 Raummeter Eichen-Werkscheitholz. Bei dem Brennholze befinden sich etwa 400 Raum⸗ meter Buchen- und Eichen⸗Stammreiser im Distrikt Krom⸗ bach, mit denen der Anfang gemacht wird. Das im Distrikte Herrnstrauch sitzende Buchen⸗Scheit⸗, Prügel⸗ ꝛc. Holz, sowie sämmtliches Nadelholz⸗Brennholz und verschiedene in den Distrikten Stein, Wendelholz und Krombach zerstreut liegende Nadelholz- und Eichen⸗ Stämme werden bei der Versteigerung nicht vorgezeigt. Donnerstag den 18. Mal aus den Distrikten Klosterwald, Bieberberg, Groß-Treyersch, Blauhanse⸗ wäldchen und Weinberge: Scheit Prügel Stock Reis Ra ummeter. Buchen 450 149 5 737 Eichen 2 41 45 316 As pen— 15— 71 Nadelholz 55 21 1 0 Arbeits ⸗Versteigerung. 1519 Montag den 8. Mai, Nachmitkags 3 Uhr, sollen im Gemeindehaus zu Ober⸗Ros bach Handarbeit, veranschlagt zu 135 Mark, Maurerarbeit 194„ Steinbrechen 2 Pflasterarbeit 13 Sandliefern 95 Kalkliefern 190„ Lieferung von hanfenen Spritzen⸗ schläuchen 100 einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Bad⸗Nauheim den 28. April 1876. Brückel, Bezirks⸗Bauaufseher, Bekanntmachung. 1503 Mittwoch den 10. Mai d. J., Vormittags um 9½ Uhr, sollen im Rodheimer Gemeindewald, in dem Distrikt Grauenberg, folgende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden: 7 Raummeter Nadel⸗Scheitholz, 110 1 Buchen Prügelholz, 14„ Nadel- 85 49 2 Buchen Stockholz, 7 5 Nadel⸗ 1 10000 Buchen-⸗Wellen, 1800 Eichen⸗„ 10300 Nadel⸗„ 3 Nadelstämme, 380 Nadelstangen. Die Zusammenkunft ist auf der Waldbahn ober⸗ halb der Köpperner Chaussee. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs⸗ frist bis 1. September d. J. gestattet. Rodheim den 1. Mai 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim. Jaa e o b. Holzversteigerung im Gemeindewalt Ober ⸗Ros bach. 1518 Montag den 8. d. Mts. wird folgendes Holz, in den Distrikten Unterberg und Alterheegwald, öffentlich meistbietend versteigert: f 2,3 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 3 0 Eichen⸗ 2 30%* Nadel⸗ 8 17,9 55 Buchen⸗Prügelholz, 2 1 Eichen⸗ 5 97 5 Nadel⸗ 2 139 1 Buchen⸗Stockholz, 6,4 5 Eichen⸗ 05 65 15 Nadel- 0 126 Wellen Buchen-Reiserholz, 1150 Nadel⸗ 0 5 Eichenstämme von 18— 36 Centim. Durchmesser und 5—9 Meter Länge, 51 Nadelstämme von 17— 30 Centim. Durchmesser und 5— 15 Meter Länge, 12 Nadelstangen von 10— 14 Sentim. Durchmesser und 5—8 Meter Länge. Die Zusammenkunft ist Morgens 8 Uhr vor dem Wald am Salzberg. Ober⸗Rosbach am 3. April 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Rosbach. Bie e 1402 1874r Ingelheimer 13 Eichen⸗Stämme von 21—30 Centim. Durchmesser ünd 8—16 Meter Länge, 1 Buchen⸗Stamm von 26 Centim. Durchmesser und 7 Meter Länge, 82 Nadel⸗Stämme von 19—39 Centim. Durchmesser und 7—23 Meter Länge, 40 Nadel⸗Stangen von 8—14 Centim. Durchmesser und 6—9 Meter Länge. Es wird mit dem Brennholz im Klosterwald der Anfang gemacht. Verschiedenes in sämmtlichen oben genannten Distrikten zerstreut sitzendes Buchen-, Eichen⸗ und Nadelholz-Brenn⸗ holz wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt. Freitag den 19. Mai aus den Distrikten Kleekopf und Mauersteig: Scheit Prügel Stock Reis Rau m meter Buchen 3——— Eichen— 8—— Nadelholz 16 29— 198 180 Fichten⸗ und Lärchen⸗Stämme von 16 28 Centim. Durchmesier und 9— 19 Meter Länge, 40 Fichten⸗- und Lärchen⸗Stangen von 12—14 Centim. Durchmesser und 9—20 Meter Länge, Die resp. Forstwarte zu Finkenloch, Bergheim und Conradsdorf sind angewiesen, das Holz, welches bei der Versteigerung nicht vorgezeigt werden kann, vorher auf Verlangen vorzuzeigen. Die Zusammenkunft findet am ersten Tage an der Chaussee im Distrikte Fauerbacher Hecken, am zweiten Tage im Distrikte Wendelholz am Ortenberg⸗Usenborner Vieinalwege, am dritten Tage im Distrikte Klosterwald auf dem nach der Selterser Mühle führenden Wege, am vierten Tage am Distrikte Kleekopf an der hohen Straße jedesmal um 9 Uhr Vormittags statt. Ortenberg am 20. April 1876. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. Abd Heinrich Diehl, ußgasse 354. halle Klebroth⸗Wein (selbstgekelterter) in kleinen Gebinden preiswürdig zu verkaufen. Näheres bei Ph. Hofmann in Ober⸗ Ingelheim.(DF. 5616) 1332 Portland⸗Cement aus der Fabrik der Herren Dykerhoff& Söhne von Amöneburg. Stets Lager und Alleinverkauf für Hungen und Umgegend in der Hand⸗ lung von A. Buch in Hungen. 1 —= E 3 5 8 5 S5 2= 8.8 0 2 2 2* 8 22 2— 5 — D f 38 Die soeben erschienene Nr. 31 enthält: Das weiße Kind. Novelle von Vietor v. Strauß. (Fortsetzung.)— Aus dem Frühlingsleben der Melsen und ihrer Verwandten. Von W. Thienemann. II. Mit Originalzeichnung von F. Specht: Feuerköpfige Gold⸗ hähnchen und ihre Jungen.— Schlesmige und trockene oder Lungenspitzenschwindsucht. Von Dr. Paul Niemeyer. — Ein verhängnißvoller Befehl. Historische Skizze von Georg Hilti. Mit dem Bilde von Professor Eretius: Cromwell und seine Familie durch Staatsbeschluß an der Auswanderung nach Amerika verhindert.— Am Familientische: Der noch immer verkannte Hausfreund. Von Max Allihn.— Volksmäßige Verdeutschung der Fremdwörter.— Außerbiblische Zeugnisse für die alt⸗ testamentliche Geschichte. Zu Bestellungen empfiehlt sich Carl Bindernagel in Friedberz. — —