len Nn . Ann — dersehen zel der 1 rchmen, Nan Vortdeile dlieb. g. Aten den dach. rung. At, ä—̃— 1876. Donnerstag den 6. Januar. M3. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile 1 1 5 g Erscheint jeden wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Areis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Ausführungsbestimmungen zu dem Reichsgesctze vom 5. Juni 1869. Friedberg den 30. December 1875. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Großherzogliche Polizeiverwaltung Bad-Nauheim, Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt, die evangelischen und katholischen Kirchen- und Schulvorstände, Vorstände der israelitischen Gemeinden, Großherzogliche Gendarmerie, die Gemeinde-Einnehmer und die Vorstände der milden Stiftungen. Auszug aus den Ausführungsbestimmungen vom 24. December 1875 zu dem Gesetze vom 5. Juni 1869 über die Portofreiheiten. (Sch lu ß.) f B. Sendungen in Gemeinde-Angelegenheiten sowie in Privat- und J Staatsbehörden sind befugt, auch nach ersolgter Annahme und Eröffgung Partei-Angelegenbeiten sind zwar portopflichtig und das entstebende Porto portopflichtiger Sendungen die Briefumschläge zu dem Zwecke an die Post- fällt den Gemeinden resp. Privaten und Partelen zur Last; es ist jedoch anstalt zurückzugeben, das Porto von dem Absender nachträglich einzu- bei solchen Sendungen zu unterscheiden: 1) In Bezug auf die Gemeinden, zichen, bezw. bei Packeten sich dieserhalb schriftlich an die Postanstalt zu welche das bezeichnete Porto aversionirt haben— es sind dies alle Gemeinden, wenden,“ wieder einzuziehen. Als Sendungen in Gemeinde- Angelegenheiten mit Ausnahme der unter nachstehender Nr. 2 genannten— kommt dieses gelten namentlich die Sendungen, betr. die eigentliche Verwaltung des Porto nicht im Einzelnen zur Erhebung, sondern wird durch Zahlung Gemeinde- Vermögens oder der Gemeinde- Anstalten durch oder für den des vereinbarten Aversionalbetrags entrichtet. Sendungen der in Rede Ortsvorstand innerbalb der gesetzlichen oder durch den Voranschlag ge⸗ stehenden Art sind: a) von den Großberzoglichen Behörden ic. unfrankirt nehmigten Grenzen seiner Befugnisse, namentlich den Vollzug genebmigter an die Gemeinde Beamten 1c. abzusenden. Hierbei ist besonders darauf[ Arbeiten und Anschaffungen; alles, was zum Behufe der Erbebung, Bei— zu achten, daß die Sendungen nur an die Stelle, welche der Empfänger treibung und Verrechnung des Gemeinde Einkommens, einschließlich der bekleidet, gerichtet werden, demnach den Familiennamen des letzteren nicht] Umlagen, bis zu dem Punkte geschieht, wo die Pfandung zu verfügen ist tragen.(Dieser Name ist ausnahmsweise dann zuzufügen, wenn derselbe oder die Rechnung eingesendet wird, sowie das was im Interesse der zur Vermeidung unrichtiger Bestellung der Sendung nothwendig ist. Dat Gemeinde-Verwaltung dei oder nach dem Vollzuge der Pfändungen oder die Postanstalt eine solche Sendung als porto- und gebübrenpflichtig behandelt,[Beschlagnabmen gescheben muß, ferner alle Verhandlungen über Beitreibung so werden auf ergehende Reclamation— gegen Bescheinigung des Inhalts[von Gemeinde-Ausstͤänden auf anderem als dem gesetzlichem Administrativ- auf dem Couvert der Sendung oder in anderer Weise— die taxrirten wege, z. B. im Auslande; alles, was auf die Erfüllung von Verbindlich- und erhobenen Porto- und Gebührenbeträge zurückerstattet). Der Ver- keiten der Gemeinden, welche denselben nicht im allgemeinen polizeilichen schluß der hier fraglichen Sendungen mit amtlichem Siegel ist nicht er— Interesse obliegen, Bezug hat, insbesondere rücksichtlich der Armenpflege 1 forderlich. Jede andere Bezeschnung, als die Adresse, ist wegzulassen. die Verhandlungen, welche durch die gesetzliche Verpflichtung der Gemeinden b) von den Gemeinde- Beamten ꝛc. unfrankirt, jedoch unter der Bezeich-[als Orts-Armenverbände, sei es am Orte oder auswärts, veranlaßt werden. nung„Gemeinde- Dienstsache“ sowie mit dem Namen des Absenders ver— C. Die in dem Gesetze vom 5. Juni 1869 aufrecht erdaltenen sehen an die Großherzoglichen Behörden 1c. abzusenden. 2) In Bezug Portofreiheiten werden selbstverständlich durch vorstehende Bestimmungen auf die Gemeinden, welche das fragliche Porto nicht aversionirt haben, —(es sind dies: Trais a. d. L. im Kreise Gießen, Ohmes, Ruhlkirchen, Seibeledorf, Vockenrod im Kreise Alsfeld, Bretzenheim, Finthen, Gonsen- Großherzoglichen Behörden ꝛc. unter sich und zwischen Gemeinde-Beamten ꝛt. heim, Harxheim, Hechtsheim und Kostheim im Kreise Mainz, Ginsheim unter sich in Militar- Angelegenheiten, wozu namentlich die das Militär- nicht berührt. Insbesondere werden Sendungen zwischen Großherzoglichen 1 im Kreise Worms und Zotzenheim im Kreise Alzey— sind die in Rede[Ersatz-Geschaͤft betreffenden Sendungen gehören, auch fernerhin portofrei 0 1 1 Behörden ꝛc. einerseits und Gemeinde-Beamten c. andererseits, zwischen stehenden Sendungen: a) von den Großberzoglichen Behörden ꝛc. unfrankirt, befördert, wenn sie als Militär-Dienstsachen gehörig kenntlich gemacht und jedoch unter der Bezeichnung„Portopflichtige Dienstsache“ und mit amt- mit amtlichem Siegel verschlossen sind; Sendungen dieser Art sind daher lichem Siegel verschlossen an die Gemeinde ⸗Beamten 3c. abzusenden, b) von von den Großberzoglichen Behörden ꝛc. wie von den Gemeinde-Beamten ic. den Gemeinde- Beamten ꝛc. frankirt unter der Zahlung des Porto's an stets unfrankirt, unter der Bezeichnung„Militaria“ und mit amtlichem die Großherzoglichen Behörden ꝛc. abzusenden. Kommt eine solche Sen. Siegel verschlossen abzusenden. Sollten derartige Sendungen, etwa in dung unfrankirt und mit Porto belostet an, so ist— im Falle der An-[Folge mangelhafter Bezeichnung oder aus Verseben, mit Porto delastet nahme— das Porto nach Maßgabe des§ 43 pos. VI der Postordnung ankommen, so ist im Falle der Annahme die Erstattung des Portos nach vom 18. December 1874(Nr. 2 des Gr. Reg.⸗Bl. von 1875)„ic. die] Maßgube des Art. 17 des Regulativs unter I. zu bewirken. Betreffend: Die Abnahme des Verfassungseides vom 4. Quartal 1875. Friedberg den 4. Januar 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir erinnern Sie an umgehende Erledigung der Verfügung vom 24. vorigen Monats. An die Säumigen müßten Wartboten abgesendet werden. ra f Betreffend: Aussührungsbestimmungen zu dem Gesetze vom 5. Juni 1869 über die Por tofreiheiten. Friedberg den 3t. December 1875. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an sämmtliehe Schulvorstände des Kreises. Durch Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern, Abtheilung für Schulangelegenbeiten, zu Nr. 19084 vom 27. Dezember 1875 find wir beauftragt worden, Sie zu bedeuten, daß für den Verkehr in Schulangelegenheiten und zwischen den Schulbehörden die Vorschristen in An— wendung zu kommen haben, welche in den betreffenden Ausführungsbestimmungen unter V., 4. und B., gegeben worden sind. Darnach sind: 1) Die Sendungen der Schulvorstände an uns unfrankirt, jedoch unter der Bezeichnung„Portopflichtige Dienstsache“ und mit amtlichem Siegel verschlossen abzusenden. 2) Sendungen der Schulvorstände unter sich und mit Gemeindevorständen zu frankiren und ist das erwachsende Porto auf die betreffende Gemeindekasse zu übernehmen. Wit weisen Sie hiermit an, diese Bestimmungen auf's Genaueste zu beobachten. Trap p, Bekanntmachung. Die Amtstage des unterzeichneten Gerichts werden Dienstags und Donnerstags, Vormittags von 8— 12 und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr abgehalten. Friedberg den 31. December 1875. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Yi stee re. ————⅛ 2 Für die nach 24. und 25. Januar Prüfung, anberaumt worden. an dem Schullehrer⸗Seminar zu Anmeldungen zu dieser betreffend die Prüfung der S Art. 36 des Volksschulgesetzes vorzunehmende erste Prüfung der kommenden Jahres, Vormittags von 8 Uhr an, Als Commission zur Abhaltung dieser Prüfung Bensheim unter Zuziehung des Großherzoglichen Prüfung sind unter Vorlage von Zeugnissen über s zu Bensheim zu richten und h liche Direction des Schullehrer Seminar Bensheim einzufinden. Darmstadt am 24. December 1875. Bekanntmachung, und zwar den 24. Großherzogliches Ministerium des Innern, Nie aben sich die Angemeldeten rechtzeitig zu derselben chulamts-⸗Aspiranten. Schulamts- Aspiranten ist Termin auf den für die schriftliche und den 25. für die mündliche hat Großherzogliches Ministerium des Innern das Lehrer Collegium Kreis⸗Schulinspectors Dr. seitherige Vorbereitung und sittliches Verhalten an die Großherzog⸗ Wagner zu Darmstadt bestimml. im Seminargebäude zu Abtheilung für Schulangelegenheiten. Achenbach. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier⸗ ungsblatt Nr. 62 von 1875 enthält: I. Bekanntmachung, das Gesetz üver das Besteuerungs⸗ recht der Kirchen⸗ und 23. April 1875 betleffend. II. Bekanntmachung, bezirke vetreffend. III. Bekanntmachung, de St straßen für das Jahr 1876 1 n Ausschlag euern und der Beiträge zu den Kosten der betreffend. der Religions ⸗Gemeinschaften vom die Bildung der Standesamls⸗ directen Staals⸗ V. Bekanntmachung, die Territorial⸗Organisation der Obereinnehmereien in der Provinz R v. Bekannimachung, die Hersiellung einer zu Grebenau veireffend. VI. Bekann machung, die regelmäßige Posten und Beiwag zwischen Heldenbergen und Personenpost VII. Bekanntmachung, ballerei zu Friedberg in eine Station heinhessen betreffend. Postagentur Aufhebung der Station füc en in Vilbel, iowie der Vilbel betreffend. die Umwandlung der Post⸗ für Bahnhoss⸗ fahrten und die Einrichtung einer Station für regelmäßige Posten und Nebenfuhrwerk in Echzell betreffend. VIII. Ertheiiung IX. Diensinachrichten. Großherzog haben Allergnädigst gerußt: s 0. Reichenbach präsentirten Schul⸗ auf die 1. Schulstelle zu ines Erfindungspatentes. Seine Königliche Hoheit der am 9. lehrer Becker zu Klein⸗Gumpen, am 11. Dec. die 2. Schulstelle zu Dreieichenbain präsentirten Schulstelle daselbst, den präsentirten Schullehrer llen zu vestätigen; am lehrer Weimar an der 1. Schulstekle zu Rodau zu Ober⸗Beerbach für diese Ste den Steueramtsdiener Kraft zu Bensheim zum 12. Dec. Haupt ⸗Steueramtsdiener in Mainz zu ernennen; dem Schullehrer Schmidt zu Wettsaasen die Groß Karben, am 14. Dec. dem Schul⸗ 13. Dec. 2. Schulstelle zu lehrer Stork zu Altheim die 2 übertragen; am 18. Dec dem hausen zu übertragen. X. Militärdienfinachricht. Dec. den den auf Schul⸗ auf die Müller am . Schulstelle zu Lecheim zu Schullebrer Breilwieser zu Horrweiler die 1. Schulstelle zu Groß Rohrbeim und den, Schullehrer Schuster zu Ilbenstadt die Schulstelle zu Hain⸗ Se. Königl. Hoheit der Groß herzog haven Allergn. geruht: am 17. Dec. den Oberquartier— 9 meister Schenck zum Stabsquartiermeister zu ernennen. XI. Denen, 2 n de„Journal de Paris“ meldet: Die Note des XII. Dienstenilassungen. Seine Königliche Hoheil] Grafen And 1 f am 18. Dec. Grafen Andrassy wird morgen erwartet. Ihr der Großherzog baben Allergnädigst geruht: die Schullehrer Adelberger zu Rohrbach vom Dieuste zu en! Neutsch und Meisinger zu lassen. Seine Königliche Hoheit XIII. Ruhestandsversetzungen. der Großberzog haben Allergnädigst geruht: am 9. Dec. den Schullehrer Kurtz zu Alsfeld auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner Dienste, und am 16. Dec. den Ministerialregistrator Welsch, auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen. XIV. Sierbesälle. Obertonsistorialsekretär Barih; am 23. Nov. der Schul Zen 7 0 lehrer Bernhard zu Muschenheim; am 7. Dec. der Militär⸗ Zwischenfall. Nächste Sitzung am 20. Januar. pensionär Büchner I. zu Dietersheim; am 18. Dec. de Orleans. Der Bischof von Orleans, Schullehrer Martel zu Mainz „ Gestorben sind: am 16. Nov. der Darmstadt. Durch Allerhöchste Entschließ. ung vom 27. December 1875 wurde aus Anlaß der Aufhebung der Großherzoglichen Commission für Postangelegenheiten der Geheime Oberpost— rath Bauer unter Anerkennung seiner über fünf— undfünfzig Jahre hindurch mit Eifer und Treue geleisteten Dienste in den Ruhestand versetzt und ihm das Ritterkreuz 1. Classe des Ludewigsordens, sowie dem Registrator Bessunger das Ritterkreuz 2. Classe des Verdienstordens Philipps des Groß- müthigen verliehen. Mainz. Bischof Ketteler ist stellvertretender Präsident des preußischen Episcopats geworden. Der Erzbischof von Köln hat denselben nämlich, wie aus bester Quelle mitgetheilt wird, mit 755 Leitung der laufenden Eorrespondenz unter den preußischen Bischöfen beauftragt, während der Erzbischof von München in derselben Angelegenheit bezüglich des gesammten deutschen Episcopats vor läufig und bis auf Weiteres den Tenor anzugeben hat. Ein Circular, unterzeichnet Paulus, Erzbischof von Köln“, notificirt dies den deutschen gegenüber dem abermaligen Beschlusse des Reichs ⸗ tages auf Gewährung von Reisekosten und Diäten an die Mitglieder des Reichstages, den diese Angelegenheit betreffenden Antrag des Abg. Dr. Schulze⸗Delitzsch seinem Ausschusse für die Ver: fassung überwiesen. Bis zur nächsten Reichstags Session ist also diese Angelegenheit wieder einmal abgethan — Die„Nordd. A. Z.“ schreibt: Das Un— wesen, welches durch den Handel mit amerikanischen, besonders aus Philadelphia herstammenden Doctor- Diplomen in Deutschland getrieben wird, ist schon seit längerer Zeit in Folge der daraus erwachsen⸗ den Mißstände ein Gegenstand der Etwägung der Reichs- Reg'erung gewesen. Es scheint, daß auf Grund der erfolgten Ermittelungen und Fest⸗ stellungen demnächst ein Einschreiten gegen diesen Mißbrauch erfolgen wird. München. Wie man hört, hat sich das Cultus- Ministerium geweigert, die neue, mit dem Dogma von der päpstlichen Unfehlbarkeit ver— mehrte Auflage des Stadelbauer'schen Religions- Buches für Mittelschulen auf die Liste der er; laubten Lehrbücher zu setzen. — Als Nachfolger des Bischofs Reißmann in Würzburg nennt man den Dom Capitular Schork, einen Mann, vortrefflich als Kanzel-Redner, aber zugleich auch bekannt als guter Ultramontaner. Karlsruhe. Die„Karlsr. Ztg.“ bezeichn t die von der„National-Zeitung“ in einem Artikel vom 30. December ausgesprochene Vermuthung, daß Baden sich geneigt zeigen dürfte, seine Eisen⸗ bahnen an das Reich zu verkaufen, als unrichtig. Ausland. Frankreich. Paris, 2. Januar. Das maßvoller Inbalt sichert ihr bei den europäischen Cabinetten eine sympathische Aufnahme. Dieselbe schlägt keine gemeinsame Kundgebung vor, sondern beantragt, daß jede Macht eine in demselben Sinne gehaltene besondere Note an die hohe Pforte richte. Versailles, 3. Jan. Die heutige Sitzung der Permanenz-Commission verlief ohne besonderen Dupanloup, reiste dieser Tage nach Rom, um dort an geeigneter Stelle das Ergebniß der Er— hebungen mitzutheilen, welche behufs Heiligsprech ung der Johanna d' Arc gepflogen worden sind. Holland. Haag. Eine officielle Depesche aus Atschin vom 26. December 1875 meldet die Wiederaufnahme der Operationen. Eine holläu— dische Colonne nahm die Position der Atschinesen bei Mibouw mit geringen Verlusten, zwei andere setzten die Operationen fort. Der Verlust des Feindes ist bedeutend. Türkei. Konstantinopel. Von hier wird der„N. fr. Pr.“ berichtet, daß die Stim- mung der Bevölkerung, vorzugsweise der türkischen, sehr aufgeregt ist. Die Softas(Studenten der Theologie) sind in Stambul in der letzten Zeit öfter handgemein mit den Wachen geworden, und dumpfe Gerüchte über bestehende Complotte und stattfindende massenhafte Verhaftungen erfüllen die Stadt. Man raunt sich allerlei Geheimniß volles über Vorgänge in die Ohren, deren Schauplatz der Palast des Sultans sein soll. Die Stimmung in Konstantinopel wird als eine solche geschildert, wie sie Katastrophen vorherzugehen scheint. Indessen enthalten Privat-Briefe aus Konstantinopel über- Bevölkerung von der herrschenden Aufregung nicht das Geringste für die eigene Sicherheit besorgt. Donaufürstenthümer. Cettinje. Die „Times“ erfährt, daß dem Fürsten von Monte⸗ negro von Petersburg der Rath ertheilt sei, unter keinem Vorwande die bisherige Neutralität auf- zugeben, da tin actives Eingreifen des Fürsten unmöglich sei. Der Fürst habe versprochen, Folge zu leisten. Amerika. New⸗ Jork. Dem Reuter- schen Bureau wird von hier gemeldet, daß in der von der Vereinigten Staaten Regierung an die europäischen Mächte betreffs Cuba's gerichteten Note die Vereinigung dieser Insel mit Portorico unter einem spanischen General Gouverneur vor- geschlagen sei. Aus Stadt und Land. Darmstadt. Dieser Tage wurde in der neu entdeckten Vraunkohlengrube bei Messel ein ebenso wissenschaftlich interessanter als wirtbschaftlich wichtiger Fund in dem Schädel und Rücken eines Krokodils gemacht. Die Thier⸗ reste deuten auf ein Alter der Grube, welches dem Betrieb ein günstiges Prognostiken eröffnet und eine gewisse Garantie füt eine enisprechende Wärme und Heizkraft der Kohle bei all' ihrem Aschenreichthum bietet. Die Reste des Wunderthieres, das vielleicht vor Millionen von Jahren bei irgend einer Wellkatastrophe seinen Tod im Messeler Utwalde fand, sind in den Händen des Directors Ludwig dahier. Darmstad t. In neuerer Zeit macht sich vielfach eine Krankheit bemerkbar, deren Ursache die ärztliche Wissenschaft noch nicht genügend ergründet hat: es ist dies die Gehirnerweichung, welcher in voriger Woche drei biesige Bürger zum Opfer gefallen sind. Während diese Krankheit früher nur selten vorkam, wird sie eben fort⸗ während beobachtet und mag wohl der häufiger gewordene Genuß von Reizmilteln wie Tabak und geistige Getränke an dem öfteren Voskommen die Hauptschuld tragen, ebenso aber in vielleicht noch höherem Maße die moderne Zubereitung der geistigen Getränke, resp. gewisse Zusätze zu denselben. Constatirt i wenigstens, daß die fragl. Krankheit fast nur dei Männern vorkommt, während das welbliche Geschlecht, das in der Regel keine geistigen Getränke genießt, eder doch nur in verhälinißmäßig geringem Maße, verschont bleibt. Allerlei. 5 Frankfurt. Der Palmengarten war im vorigen ahre, mit Ausschluß der Aetionäre und Abonnenten, don 139,216 Persenen, welche Eintritts-Karlen nahmen, und 23,260 Kindern besucht. An den 50⸗Pfennig⸗Tagen derkehrten daselbst 7300 Personen.— Der Zoologische Garten wurde von 118 701 Personen gegen volles Eintritts- Geld besucht; ferner von 12,469 Kindern und von 39,440 Personen an den 20-Pfennig⸗Tagen, von 27.382 Personen an 50⸗Pfennig⸗Tagen. Minden. Bei hiesigen Verwandten vesindet fich gegenwärtig ein Mann auf Besuch, den man im Leben nicht mehr wiederzusehen wähnie. Heizer auf dem Loyd⸗ dampfer Deutschland, traf ihn mit diesem das Unglück zu Kentisch Knock. Da er von Deck plötzlich verschwunden war und an Fand nich! betroffen wurde, gab man seiner Familie in Bremerhaven Nachricht, daß der Ernährer seinen Tod in dem nassen Elemente gefunden. Einige Tage später aber erschien der Todtgesagte in seiner Wohnung frisch und munter. Der Dampfer Liverpool hatte auch ihn gerettet. Derselbe Mann war früher Heizer auf dem bei den Scilly⸗Inseln gescheiterlen Schiller. Wie durch ein Wunder wuerde er bei jenem Unglück vom Tode des Ertrinkens gerettet. Jetzt aber hat er's genug; er will nicht mehr in See. Der Mann ist, wie oben gesagt, nicht leben kann. Kleinbockenheim, 2. Jan. Gestern Vormittag ist der pfälzische Zugführer Klel bei der Abfahrt des Zuges, als er im Begriffe war, sein Cabriolel zu besteigen, dom Zuge heruntergestürzt. Derselbe kam so unglücklich unter die Wagen, daß ihm beide Beine und ein Arm ab⸗ gefahren wurden. Er slarb noch an demselben Tage. Brüssel, 3. Jan. Unter den Kohlengrubenarbeitern in Louvidre sind, dem„Echo du Parlement“ zufolge, Ruhe⸗ lörungen ausgebrochen. Aus Mons sind Truppen zur Wiederherstellung der Ordnung nach Louvidte abgesand!. Liverpool, Das Dampsschiff Dante, welches letzien Mitlwoch von Liverpool auslief und 30 Personen an Prälaten. Berlin. Der Bundesrath hat, wie die „Nat.-Zig.“ berichtet, auch in dieser Session einstimmend die Versicherung, daß die ch ristliche Bord hatie, wurde in St. Georgscanal von dem norweg'⸗ keine eigentliche alte Theerjacke, die bekanntlich ohne Meer 58 Jm men Mitt dieses Je sortimen J. Bar 148 0 1 00* 7 1 60 Dier anfangen hausung wegen Ar Unter der den B.di 2 bre — Mol —— — ischen Segelschiff Gronsvait angesabren und sank in Folge des Zusammenstoßes in wenigen Minuten. 22 Personen fanden dabei ibren Tod. Das norwegische Fahrzeug erhielt verbälmnißmäßig nur leichte Beschädigungen. Melbeurne. Em zu Auckland auf Neusecland er⸗ scheinendes Blatt meldet einen Ausbruch des Vulkans Tongarivo, welcher mit enisetzlichen Gelöse Lava und Steine auswirst. Die beißen Springbrunnen, über 50 an der Zahl, sind ebenfalls in Thäugkeit und senden in kurzen Zwischenräumen siedende Wassersäulen empor, welche Wolken von Dampf entwickeln. Handel und Verkehr. Friedberg, 4. Jan. Waizen M. 20.50. Korn 18.—. Gerste M. 17.14. Hafer M. 16.—. Alle Preise verstebhen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. NKrankfurt, 3. Jan.(Viebmarkt.) Der heutige Markt war gut befahren. Angetrieben waren 420 Ochsen, 290 Kübe, 350 Kälber und 400 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 65.14, 2. Qual. M. 60. Küde 1. Qual. M. 56.57, 2. Qual. M. 51.43, Kälber M. 60, Hämmel 1. Qual. M. 54.86, 2. Qual. M. 48. Fraukfurt, 3. Jan. Fruchibericht. Mehl Nr. 1 Linsen M. 21—30. Rübzl M. 80. Die Preise verstehen iich fämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Mainz, 4. Januar. Producten-Marki. Waizen per März, 21.—, per Mal 21.20. Roggen per März 15.60, pet Mai 15. 70. Haser pet März 17.35 per Mal 17.50. Nüböl per März—.—. per Mai 36.40. Wenn der Leser im neuen Jahre eine telegrapzbische Depesche mit den lateinischen Buchstaben RP erhält, so kann er das Geld für die Antwort ersparen; denn diese Buchstaben bedeuten:„Röponse Payse“, zu Deulsch; Rückantwort bezahlt. Die beiden Buchstaben sind auf det eurepfischen Telegraphen-Conserenz in Petereburg vereinbart worden, werden unmittelbar vor die Abresse gesetzt und nur als ein Wort gezäylt. Berlin. Der„Reichsanzeiger? bringt nachsteheude Bekanntmachung des General- Posimeisters. Mit Ge— nehmigung des Reichskanzlers werden die nachfolgen- den Bestimmungen des zu St. Petersburg abgeschlossenen internationalen Telegraphenvertrages von jetzt ab auch auf Anwendung finden: 1) Der Aufgeber eines Pelvpattele⸗ gramms kann die beschle unigte Beförderung erlangen, wenn er das Wort„dringend“ oder das Zeichen„D“ vor die Adresse setzt und die dreifache Gebühr eines gewöbn⸗ den Telegraphenverkebhr innerhalb des deulschen Resches lassen, ist von einer Vereinbarung zwischen dem Abressaten und dem Telegrapbenamt seines Wohnorts abhängig. Für die Hinterlegung einer abgekürzten Adresse bei einem Tele⸗ graphenamt ist eine Gebübr von 30 M. füt das Kalen⸗ derjaht im Voraus zu entrichten. Die Vergünstigung er⸗ lischt, falls die Verabredung nicht verlängert wird, mit dem Ablause des 31. Dezember des Jabres, in welchem die Gebühr entrichtet worden ist. 3) Die größte Länge eines Wortes ist auf 15 Buchstaben nach dem Morse⸗ Alphabet festgesetzt. Der Ueberschuß, immer bis zu 10 Buchstaben, wird für je ein Wort gezählt. Verloosungen. Darmstadt, 3. Jan. Bei der heute stattgehabten 40. Ziehung der großh. 50 fl. Loose wurden folgende Nummern 15 nachstehenden Preisen 4008 Nr. 43792 2000 fl., 31378 87167 89125 107798 je 1000 fl., Nr. 10 31552 32622 46049 92461 104805 je 500 fl. Badische 35fl.Loose. Ziehung am 30. Dezbr. Folgende Nummern wurden mu 1000 fl. gezogen: Nr. 4774 10628 12463 14081 92778 92790 130533 231126 288027 317085. Für die Verunglückten in Bremerhafen M. 40., Nr. 2 M. 35., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 29., lichen Telegramms von gleicher Länge für dieselbe Beför⸗ sind bei der Expedition dieses Blattes ferner eingegengen: Nr. 5 M. 23., Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 26. detungsstrecke binterlegt. Das Telegramm wird dann vor Von Fran Schmidt in der Vorstadt 1 M., dei einem do. II.(Betliner Marke) M. 22., Waizenschalen M. 9, den übrigen Privaltelegrammen besördert. 2) Die Adresse Fiste in der biesigen Freimaurerloge gesammelt 36 M., Waizen effecnv hiesiger M. 21. 50. bayer M.—. Roggen M. eines Telegrammes kann in einer verabredeten oder abge- von Director Schäfer in der Bindenanstalt 3 M., Frau 16.30— 17.14. Gerste M. 18—22. Hafer M. 17. Kobl⸗kürzien Ferm niedergeschrieben werden. Die Vergünstigung, E. Trapp 2 M., Prosessor Dr. Diegel 3 M., aus dem samen M. 34—36. Erbosen M. 21—24. Wicken M. 22. fich ein Telegramm mit derartiger Adresse zustellen zu Pfertbhause zu M. 2 M. —* 2.— Holz ⸗Versteigerung. Pier o 8 la m. Versteigerung. 58 Im Licher Stadtwald, Distrikt Langenbuchen, kom⸗ 77 Der Maurermeister Wilhelm Altvater zu Bruch⸗ 1. 5 4 men Mittwoch den 12. und Donnerstag den 13. Januar köbel hat bei Gericht angezeigt, daß er zur Befriedigung 61 Mittwoch den 12. Januar, 3 9 Ubr dieses Jahres, Morgens 9 Uhr, nachverzeichnete Holz- seiner Gläubiger außer Stande sel. Zur Abwendung an, läßt der Unterzeichnete wegzugs 3 der rachfolgende sortimente zur Versteigerung: des foͤrmlichen Coneurses und zum Versuch der Güte Degen 9 11 22 z N 1 2 Pfade, I. Bau-, Werk⸗ und Nußholz den 12. Januar.[wird Termin auf den. N a pfl n 6 en, 1 Odd Seal* 148 Eichenstämme von 17—50 Cent. Durch 288. Januar 1876, Dermittagt 3 18* g 17 nern 5 2 N Diaw m müble, Acsser, 1—16 Meter Oänge 1104 4 in das Local des unterzeichneten Gerichts(Bangert 2)„ Begemnole,*. Ar er eee, e 8 eng 8. f berau vozt Gläubiger des ꝛc. Altvater unter Pferdegeschirre, eine Arzahl Fässer, darunter 4 Trans⸗ 60 Buchenstämme von 25—52 Cent. Durch⸗ Fest Le- Ne 5 8 d portfässer und 1 Pfuhlfaß, Bütten, circa 500 Centner messer, 4—14 Meter Länge, r dem Rechts nachtheil, daß die Nichterscheinenden als dem IN— 4 N 1 55 A enn. 2 Birkenstämme von 26— 37 Centimeter Durch— Beschluß der Mehrheit beitretend anzuseben sind, ein⸗ 8 e ee 1500 80. 3 0 . e 2 0 geladen werden. aummeter Buchen Schei olg 1 42 bneusta ngen, messer= Ine Fesimeter. Ein etwaiger Vergleichsbescheid wird nur durch An Baumstüß n, sowie sonstige Haus und Oekonomiegeräth⸗ II. Brennholz den 13. Januar. schlag am Gerichtsbrett bekannt gemacht 3. 490 Naummeter Buchen⸗Scheitbolz(worunter 8 Raum Hanau, 24. Dezember 1875 Okarben den 2. Januar 1 meter Hainbuchen⸗Werkholz), Königliches Amtsgericht, Abtheilung II. Georg Puth. 16 Raummeter Eichen⸗Scheitholz, C ster. c J 194 8 Buchen⸗Prügelholz ud W ink 2400— E 60 5 Gichen. a—— f Wen e Ar volbekari be S erde Jar iar rbeit im Ga nzen Ausleihen bereit. „„che dhe Versteigerung. g. ae 52* n 3 5* 1 — 8 15 0 Ae 8 5 Dienstag den 11. Januat 1876, Vormittags 9¼ Uhr, Bei wem? sagt die Exped. d.! 80⁰ eulen Eiche hen⸗Reisholz, sollen wegen Aufgabe der Posthalterei 0 chen f 1 10 Pferde, Zusammenkunft und Anfang ist in den Langenbuchen—„* leichtere Geschirre am Burkhardsfelder Weg. Sai leichtere hirte, it Lich den 2. Januar 1876. öffentlich gegen Baarzahlung versteigert werden he e 85 2* 1 Großherzogliche Bürgermeisterei Lich Friedberg den W. Dezember 1875 880 Die . Viebversicherungskasse zu er- Woͤllstadt Nüßt 5 12220 64 S. von Helmolt. Freitag den 7. Januar 1876, mittags um 10 Ubr 1717 27 Te, 8—.— M. 8 555— nf 8 4 1 tar⸗ Verst eigerung. Göttin ger gefallenen Rindviebes auf 3 Jahre öffentlich meistbietend 5 versteigern. Breidenbach. 60 Dienstag den 11. Januar k. J., Vormittags 9 Uhr 1 D g 8 2 anfangend und die folgenden Tage, werden in der Be- 60 Id bausung der Johannes Gais Wittwe zu Stammheim,. a 9 2 1 zu en wegen Aufgabe ihres Geschäftes, folgende Gegenstände hillisster und bester Ersatz für 39 in kleineren Posten gebbar]! find 588 unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werden⸗ Muttermil en, docbeusc zu 50% auszuleihen. Die Expedition gidt den Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert: von Faust& Schuster in Gottingen n a 2 rn 8 bis 10 Jahre alt), Dieses Kindermehl ist aus vorzüglicher 2 5— Burt 6 Stück Kühe(trächtig), Milch bereitet, wird von berühmten Aerzten E k f N sch 0 Rinder Gum Theil trächtig), und Chemikern empfohlen und verdient die Ell junger Ill tiger Blk, * Zlegen(ebenfalls trächtig), Aufmerksamkeit aller Mütter bei der Ernährung am liebsten vom Lande, findet dauernde Anstellung als 2 Mutterschweine(das eine trächtig und das andere der Kinder. Preis der Dose 130 Pfennig Naddreher an meiner Schnellpresse. 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Blutwurst 72 J Gerstenstroh, Die allein 1 Nündflel 1 gem 7 Leber d. 2 100 Centner Heu, 8* San. urst— 5 4 5 S 7 ö eil und Carre 57 Schwartenmagen 80 200 Körbe Spreu, E f l 3 57 0 5 0 fle 0 e eck 92 3 Paar vollständige Pferdegeschirre, m Er. 1 en Kalbfleisch 8 57„[Geräucherter Speck 92 N 1 Chaise i.[Keil und Carre—„ Doͤrrfleisch 80 5 U 1 1 f S a2 1 Chaisengeschirr, N aus den Salzen der König Wilhelms Nierenfett 60 5 Schinken 13— 1 eine Parthie Bettstellen mit Bettzeug und sonstige Felsen-Quellen bereitet, wegen ihrer ausgezeich- n 8 Sch 1 5 331 Haus- und Küchengeräthschaften.. neten und bewährten Heilkraft von den Herren* Schmalz, unausgl. 8“ 1 Stammheim den 3. Dezember 1875. Aerzten gegen die Leiden der Respirations- Ausnahmspreise. Bei W. Kreuter 111 Leber und Hroßherzogliches Ortsgericht Stammheim. und Verdauungs-Organe empfohlen, sind stets Blutwurst 70 Pf Bei N Engel, W̃ Kreuter III., B ech ag. vorrkthig u Schachtel inel. Gebrauehs-An-[W. Wind Schwartenmagen 86 Pf. und bei Ph. Windecker N 10 ennig in Friedberg bei— Bei H. Blum, A. Vogt Erben, A. Waltber weisung 85 Pfennig in Friedberg bei 92 Pf. Bei H. Blum, A. Vog. 5 Ein Mädchen, Apotheker C. Görtz. 1 b Windecker Schinken 80 Pf Bei E. Engel, 0 General-Depot: ELNAIXN X Co. A. Engel, W. Reuß. A. Walther Schmalz, ausgel., 5 alt, von braven ee 3 lenera udn 4„ 8 Pf. Bei W. Heß, A. Vogt Erben, A. Walther noch etwas zu verdienen, eine elle, n 5 A. M. 8„Dei W. 0* ö einer ie Oekonomie, auf Petritag anzunehmen. Auf Aten es b Bei— N. Daene Verlangen kann dasselbe noch vor Petritag eintreten. 5— 1 54 Pf.— Veil K When 4 2 n Nur Derfenige, welcher auf genannte Person Wen F— tt zu sehr billigen Preisen bel fleisch 0. Pf.— Bel N Engel, W. Heß un. 117 0 n. Anmelden. 70 Orse en K. Friedrich.[Wind Doöͤrrfleisch 86 Pf wolle sich bei der Expeb. d. —— * 7. ee— ö — . —— 1 1 . ———:—˙*ð*«d 9 Einladung zu dem Freitag den 7. Januar, Abends 8 Uhr, im Rathhaussaale stattfindenden Vortrage des Herrn Bau-⸗Aecessisten Schnitzel über„Ventilation“. Der Zutritt ist Jedermann gestattet. ledberg den 4. Januar 1876. b *. Der Vorstand des Volksbildungs⸗ Vereins Friedberg. Landwirthschaftliches Wander-⸗Casino des Kreises Friedberg. 67 Der diesjährige landwirthschaftliche Ball findet Samstag den 22. Januar statt. Näheres besagen die Einladungelisten. Das Comit. Polschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Den Bestimmungen des Bankgesetzes haben sich bis jetzt die folgenden Banken unterworfen und sind deren Noten gesetzliches Zahlungsmittel: Badische Bank. Bank für Suddeutschland. Bremer Bank. Bayerische Notenbank. Chemnitzer Bank(Stadt). Danziger Privatbank. Frankfurter Bank. Hannover'sche Bank. Kölnische Privatbank. Leipziger Kassenverein. Lübecker Commerzbank. Städtische Bank Breslau. Sächsische Bank. Württemberger Notenbank. Provinzial-Actien-Vank des Großh. Posen. Alle von den anderen nicht verzeichneten Banken ausgegebene Noten werden an unserer Kasse nur mit 1“, Verlust genommen. Friedberg, 5. Januar 1876. Der Vorstand: 76 Fr. Hecht. Ermus. Br aunk ohl en Vorschuß-& Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) halte jetzt stets auf Lager und empfehle dieselben ihrer Ausweis pr. Dezember 18 781 Heizkraft 1 guten 5 1 angelegentlich. Einnahme. Friedberg im Dezember 1 1557 18 Kasse⸗Bestand pr. 1. Dezember 1875 M. 32626. 94 5 5 1 hard, 5 Wechsel 59285. 89 71 Kirchplatz, Vogt'sche Behausung. Depositen„ 19966. 86 — 5 5 7 Inkasso Wechsel„ 2807. 94 Im Büc eln Conto Corrente A. 1 1 8 f 2 Conto-Corrente B.„ 71340.— in und außer dem Hause empfiehlt sich Giro 5 1974. 25 7 Anna Werner in der Vorstadt. Auswärtige Correspondenten 1 376. 12 5 Spar⸗Einlagen n Ver tei erun Stamm-⸗Antheile, Monatsbeiträge 1 36551. 70 9 g. Reservefond, Beitritt N 72.— 80 Montag den 10. d. Mts., Morgens um 9 Uhr Bau und Immobilien.„ 135. 41 anfangend, wollen die Erben des 88 Höres von e en Spareinlagebücher, 1 5 Bönstadt nachfolgende G änd will echsel⸗Zinsen„ l 4 chfolgende egenstände freiwillig versteigern Depofiten⸗Zinsen g 605 4 1 Pferd(5 Jahre alt), Wechsel⸗Spesen„ 296. 70 6 Stück trächtige und 2 einjährige Rinder, Agio, Gewinn auf Sorten 2. 3 trächtige Mutterschweine, M. 454475. 56 11 Stück Läufer, 7 Stück fette Schweine, eine große Parthie Heu, Stroh, Grummet und Spreu, Wechsel Ausgabe. M. 56827. 34 ungefähr 200 Malter Kartoffeln, e N 3069 5 „600 Gentner Dicktvurz, nente 4 1 180430. 37 rü. ie⸗ 17 5 9 71 5 e und sonstige Haus⸗ und Oekonomie Conto⸗-Corrente B.* 42882. 1 Bemerkt wird noch, daß mit dem Vieh der Anfang Auswärtige Correspondenten 1 2225. 16 gemacht mird. Giro 1 7563. 20 Spar⸗Einlagen„ 116188. 35 Stamm⸗Antheile 4 38. 5 Bau und Immbobilien 5 4258. 64 2 2 Mobilien und Utensilien 7 30. 70 8 f 2 5 Wechselspesen 1 25. 37 5 23 Unkosten„„ 266092 55 2 8 8 Kasse⸗Bestand pr. 1. Januar 18716„ 10654. 27 5 f Im 52 M. 454479. 50 82 9 2 —.— Eingang. Ausgang. 2 2M. 64742. 43 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 46356. 31 5„ 4779. 28 Wechsel⸗Conto⸗Corrent B.„ 2617. 37 Die soeben erschlenene Nr. 13 enthält: 1 9906. 8 Wechsel⸗Gire* 2807. 26 4 f„ 4667. 81 Wechsel⸗Inkasso 0—.— Ein Opfer. Novelle von F. L. Reimar.(Fort⸗ 5 setzung.)— Zur Praxis der Ofenheizung. Von Dr. M. 8406. 0 M. 51780. 94 Paul Niemeyer. Mit Abbildung.— Der Schnitzer⸗Toni vom Kasbachthal. Skizze nach der Natur von La Mara. Mitgliederzahl am 1. Oktober 1875 591 0 ö 9 8 ——— Am Fomilientische: Glockentͤne und Glockenträume. Eingetreten vom 1. Oetober bis 31. Dezember 1875 17 Mit Originalzeichnung von O. Piltz: Im Glockenstuhl. F — Dorum keine Feind schaft nicht! Ein Polizeiabenteuer 55. Bon H 1 Mit der gleichnamigen Aus getreten vom 1. October bis 31. Dezember 1875 2 riginalzeichnung von Th. Pöckh.— Die Mitaliei g r Pöckh Die Entstehung Witglleverzahl am 1. Januar 1876 900 Zu Bestellungen empfiehlt sich . 5 Der Vorstand: Carl Bindernagel in Friedberg. 74 f Fr. Hecht. Ermus. Friedberger Casino. 76 Den verehrlichen Mitgliedern zur Kenntnißnahme, daß im Casinolokal von Abends 5 Uhr an durch Herrn Steinhäußer Glas-Bier verzapft wird. N Der Vorstand. Gewerbverein. 66 Die Mitglieder des Gewerbvereins werden hierdurch auf Mittwoch den 5. d. Mts., Abends 8 Uhr, zu einer Generalversammlung im Locale des Herrn Henn eingeladen. Friedberg den 3. Januar 1876. Der dritte Stock 68 meines Hauses ist zu vermiethen und kann den 1. Februar bezogen werden. Wittwe Stöppler. Kalender pro 187 6. Daheimkalender 1. 50 Pf. Familiehkal ende„ Spinnstube„„ Hessischer Hausfreund.„— 25, Gustav⸗Adolf-Kalender.„— 25, Landkalendeeeeee er„ 12. durchschossen.„— 18, Lahrec Hinkende Bote.„— 30, Deutscher Reichsbote.„— 30, Katholischer Bilderkalender.„— 30, Friedberg. Carl Bindernagel. Ein Bäcker, 69 der am Ofen bestehen kann, wird gegen guten Lohn in eine Bäckerei nach Friedberg gesucht; auch kann an denselben spaͤter die Bäckerei verpachtet oder käuflich übergeben werden. Näheres bei der Exped. d. Anz. Eine erfahrene Leinwandnüherin 65 mit Maschine sucht Kunden in und außer dem Hause Wohnung bei Herrn Posamentier Hoffmann, im Hinterhause. Louise Weber. Im Waschen und Bügeln 81 im Hause empfiehlt sich Frau Ding Probst, geb. RNausch, Badgasse. Gaskraftmaschinen. Alleinige Niederlage fertiger Maschinen bei Klimsch& Co. in Frankfurt a. M Verkauf zu Originalpreisen.(H. 65.) Sleinkohlen bester Oualität. la mel. stückreiche Flammkohle per Ctr. à M. 1. 5 Gefleb. Stückkohle per Ctr. 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