erde dez Elie 9 8 Detterbahn 0 geh, „Nauheim, 8 5 r. Atbeiten in 8 3 Lamen. der eitel 5 5 zen in den fu dredberz ** e dab Ant J Fi. 8 Den doe W Post.— dert v. Stephani. Wohnung e alsbald bes W. Stoninger. Flinte t Fritz, Ulagasse. 4 Du kutzertechnet orderung. W erte Naufgelde err schen Dall 1 hu bezabla, r ens 111 17 et 5 Dienstag den 5. Dezember. M 144. Oberhessischer Anzeiger. Die Pettltzeil wird mit 11 Pfennig berechnet. areisblatt für den Kreis griedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Reichstagswahlen. Friedberg den 1. Dezember 1876. as Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und den Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. Wir sehen der sofortigen Vorlage der am 12. vorigen Monats, Kreisblatt Nr. 137, geforderten Berichte entgegen; wir müßten sonst Wart oten absenden. e ni etressend: Die Wahlen zum Reichstag. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizeicommissär zu Wickstadt. In Folge Entschließung Großherzoglichen Gesammt-Ministeriums om 1. dieses Monats, zur Nr. G. M. 4578 und unter Bezugnahme uf unser Ausschreiben vom 12. vorigen Monats, Kreisblatt Nr. 137, n Ausführung der Kaiserlichen Verordnung vom 23. vorigen Monats, onach die Wahlen der Abgeordneten zum Reichstage Mittwoch den 0. Januar 1877 vollzogen werden sollen, sehen wir uns zu folgen- en Bestimmungen veranlaßt: 1. Mit der Auslegung der Wählerlisten(§ 8 des Reichsgesetzes dom 31. Mai 1869, B.-⸗G.⸗ Bl. S. 145, beziehungsweise§ 2 des Reglements vom 28. Mai 1870, B.- G. Bl. p. 275,) ist unfehlbar Montag den 11. Dezember laufenden Jahres, Morgens, zu seginnen. Diese Auslegung hat zu Jedermanns Einsicht auf dem Ge— neindehause stattzufinden und bis Montag den 18. Dezember 1876, Abends, zu dauern. Sie haben zu dem Ende Freitag den 8. und Samstag den . dieses Monats in ortsüblicher Weise bekannt machen zu lassen, daß die Wählerlisten vom 11. bis 18. Dezember beide Tage einschließlich 5 — die Wahlkreise für den Reichstag in unserem Groß berzogthum theilweise Eo soll z. B. von dem Wahlkreis Friedberg der ether dazu gehbrige Theil des Kreises Büdingen dr 1. Kammer. Zu der Regelung des finanziellen uf dem Gemeindehause zu Jedermanns Einsicht ausgelegt und daß Ein— Hrachen gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Listen innerhalb Tagen nach Beginn der Auslegung bei Ihnen bei Vermeidung des usschlusses vorzutragen seien, 2. Die Entscheidung über die vorgebrachten Einsprachen hat, wenn gie Erinnerung nicht sofort von Ihnen für begründet erachtet wird, durch zen Kreisausschuß(Art. 48 II. 6 des Gesetzes vom 12. Juni 1874) zu folgen. Diese Entscheidung wird spätestens bis zu Montag den 4. Januar 1877, Abends, ertheilt und durch Ihre Vermittelung den Hetheiligten bekannt gemacht werden. Im Falle eine Berichtigung der Mählerliste erforderlich wird, sind die Gründe der Streichungen und Nachtragungen am Rande der Liste unter Angabe des Datums von Ihnen kurz zu bemerken. 3. Die beiden Exemplare der Wählerliste, welche gleichmäßig zu lerichtigen sind, wenn erhobene Reclamationen für begründet erachtet purden, sind am 2. Januar 1877 unter Ihrer Unterschrift abzuschließen. Tuf dem zweiten, für den Wahlvorsteher bestimmten Exemplar sind, wie uf Seite 4 des Formulars zu der Wahblliste in der Anmerkung vorge— shrieben ist, hinter dem Worte„Abgeschlossen“ die Worte: „mit der amtlichen Bescheinigung, Exemplar mit dem Haupt-Exemplar der Wählerliste völlig übereinstimmt“ hinzuzusetzen. Am 2. Januar 1877 ist von Ihnen weiter die auf Seite 4 des hormulars zu der Wählerliste am Schlusse abgedruckte Bescheinigung nach daß das gegenwärtige Friedberg den 3. Dezember 1876. vorherigem Zusatz der Worte„vom 11. Dezember 1876 bis zum 18. De⸗ zember 1876“ und des Datums„2. Januar 1877“ zu unterzeichnen. Auf dem für den Wahlvorsteher bestimmten Exemplar ist die Aender⸗ ung„das Haupt- Exemplar der vorstehenden Wählerliste“(conf. An⸗ merkung auf Seite 4 des Formulars) zu wahren. Nachdem die Wähler liste in der bezeichneten Weise abgeschlossen worden ist, kann darin eine Streichung oder Eintragung von Wählern nicht mehr stattfinden. Das Haupt-Exemplar der Wählerliste nebst zugehörigen Belegen haben Sie bei den Bürgermeisterei-Akten sorgfältig aufzubewahren, das zweite Exemplar dagegen da, wo Sie selbst Wahlvorsteher sind, zum Zwecke der Benutzung bei der Wahl an sich zu nehmen, beziehungsweise dem betreffenden Wahl- vorsteher zuzustellen. 4. Spätestens bis zum 2. Januar 1877 haben Sie in orts⸗ üblicher Weise bekannt machen zu lassen, daß die Wahlen zum Reichstage im ganzen Reiche Mittwoch den 10. Januar 1877 stattfinden werden und daß die Wahlhandlung um 10 Uhr Vormittags beginnt und um 6 Uhr Nacomittags geschlossen wird. 5. Da Sie überall mit Ausnahme von Friedberg, wo ein zweiter Wahlvorsteher noch bestellt ist, als Wahlvorsteher ernannt sind, so machen wir Sie als solche und den zweiten Wahlvorsteher von Friedberg noch auf Ihre Verantwortlichkeit und auf die Nothwendigkeit pünktlicher Aus⸗ führung der das Wahlgeschäft betreffenden Vorschriften aufmerksam und empfehlen Ihnen das Folgende zur Beachtung und Befolgung: a. werden Sie aus der Zahl der Wähler ihrer Wahlbezirke einen Protokollführer und drei bis sechs Beisitzer, welche aber kein un- mittelbares Staatsamt bekleiden dürfen, ernennen und dieselben spätestens am 7. Januar 1877 einladen, am Wahltage zur Bildung des Wahlvorstandes so zeitig im Wahllokal zu erscheinen, daß die Wahlhandlung um 10 Uhr Vormittags beginnen kann; bei der Wahlhandlung selbst nach den§§ 11 bis 21 des Reglements vom 28. Mai 1870 verfahren und über die Wahlhandlung ein Protokoll nach dem mitgetheilten Formular aufnehmen; dieses Protokoll mit sämmtlichen zugehörigen Schriftstücken, nämlich der Gegenliste, der Wählerliste, welche beide von dem gesammten Wahlvorstande zu unterschreiben sind und denjenigen Stimmzetteln, in Betreff deren es einer Beschlußfassung des Wahlvorstandes bedurfte, ungesäumt, jedenfalls aber so zeitig an den Wahlcommissär des Wahlkreises einzusenden, daß dasselbe spätestens im Laufe des 13. Januar 1877 in dessen Hande gelangt. Wir empfehlen Ihnen schließlich wiederholt und dringend, sich genau hiernach und den Bestimmungen des Wahlgesetzes und des Wahlreglements zu bemessen und nur vollständige Arbeit zu liefern, damit nicht Anstände, wie bei früheren Wahlen, vorkommen. Tera p p. Deutsches Reich. Friedberg. Gutem Vernehmen nach werden eine Aenderung erfahren. zu empfehlen. „ dem Kreis Gießen und der Landbezirk Offen- boch mit etwa 37,000 Einwohnern zu dem hiesigen Pahlkreis gezogen werden. Darmstadt, 1. December. 12. Sitzung Lerhältnisses zwischen Staat und der evangelischen kundeskirche beantragte der Ausschuß Beitritt zu zin Beschlüssen der zweiten Kammer. Zu dem zin der zweiten Kammer beschlossen Ersuchen an ie Regierung:„baldthunlichst dafür zu sorgen, seß die Verwaltung des evang. Kirchenvermögens inch eine staatliche Behörde erfolgt, und damit nommen. Münzen ic. die Doppelstellung des Oberconsistoriums in der Bergwerke betr. Richtung beseitigt wird, daß diese Behörde keinerlei gelegten Gesetzentwurf beigetreten. staatliche Functionen mehr zu verrichten hat,“ sieht des Antrages beantragt Beitritt, die andere Hälfte sich der Ausschuß nicht veranlaßt, den Beitritt Graf Solms-Laubach beantragte, die Regierung zu ersuchen, daß sie die Doppel- stellung des Obereonsistoriums beseitigen möge und die Verwaltung des Kirchen vermögens der evang. Kirche überlassen bleibe. wurde der Antrag des Ausschusses angenommen, das Ersuchen der zweiten Kammer abgelehnt und der Antrag des Grafen Solms-Laubach ange— Einstimmig und ohne Debatte wurde angenommen die Vergütung für Kosten und Ver- luste an die mit Einwechslung der süddeutschen beauftragt gewesenen Kassebeamten gemäß den Beschlüssen der zweiten Kammer.— Es folgt der Gesetzentwurf, die Besteuerung der Die zweite Kammer ist dem vor- Die eine Hälfte een Nach lebhafter Debatte wurde die Regierungevorlage abgelehnt. Zu dem Antrag, die Aufhebung der Patronats- und Präsentations— rechte bei Besetzung von Pfarr- und Schulstellen ꝛsc. hatte der Ausschuß Nichtbeitritt beantragt und fand dieser Antrag einstimmige Annahme. Nach Er- ledigung einiger Petitionen vertagte sich die Kam- mer sodann auf unbestimmte Zeit. — Am 25. November wurde der Kreisassessor Schönfeld in Büdingen zum Kreisassessor in Dieburg, der Kreisassessor v. Hertling in Gießen zum Kreisassessor in Büdingen und der Regierungs- accessit Schaum aus Reinheim zum Ministerkal- seeretär dritter Klasse bei dem Ministexium des Innern, am 26. Novbr. der Regierungsaccessist Nach längerer Debatte 5 Fuhr aus Gießen zum Kreisassessor und am 28. Novbr. der Geheime Finanzrath Müller zum stellvertretenden Bevollmächtigten beim Bundes rath in Berlin ernannt. Am 28. v. Mts. wurde der Oberdomänenrath Emmerling zum Mitglied des Verwaltungsgerichtshoss ernannt. Worms. Nach Mittheilung der„Wormser Zig.“ sand unterm 25. Nov. zu Eppelsheim noch- mals eine Berathung von Vertretern der 11 nach- benannten Gemeinden, nämlich: Bermersheim, Blödesheim, Dalsbeim, Dintesheim, Eppelsheim, Flomborn, Gundersheim, Hangen⸗ Weisheim, Monzernheim, Mörstadt und Ober⸗Flörsheim statt, welche nach vorheriger Berathung in ihren ein⸗ zelnen Gemeinden beschlossen, sammt und sonders aus der evangelischen Landeskirche auszuscheiden diesen Austritt in aller Form Rechtens vor sich gehen zu lassen, und sich der Religionsgemeinschaft „freie Protestanten“, welche nach der Versicherung des Ministerpräsidenten in diesen Tagen die Be⸗ stätigung erhalten muß, anzuschließen. Berlin, 30. Nov. Der Reichstag setzte heute die zweite Lesung der Strafprozeß Ordnung sott. Die§§. 13242—233 wurden in der Com- missiensfassung angenommen; der zu§. 132a vom Abg. Hänel gestellte Antrag:„nicht blos dem gerichtlich bestellten, sondern auch dem vom Ange- klagten gewählten Vertheidiger Gebühren aus der Staats-Casse zu zahlen, vorbehaltlich des Regresses an den Verurtheilten“, wurde vom bahyerischen Justizminister Fäusile bekämpft und vom Hause abgelehnt. Die von der Commission eingeschobenen §§. 146a—c, mit welchen eine Erleichterung und Erweiterung des Beschwerdeweges bezweckt wird, wenn der Staats- Anwalt die Verfolgung des Denuncirten ablehnt oder ungenügend eintreten läßt, wobei jedoch der Denunciant die Kosten für die Untersuchung seiner Beschwerde vorher deponiren soll, wurden im Laufe der Debatte vom Bundes: Commissar als unannehmbar bezeichnet, vom Hause aber unverändert angenommen.— 1. December. Bei Fortsetzung der zweiten Berathung der Straf— prozeß Ordnung genehmigte der Reichstag die §§. 234 bis 283 der Commissionsfassung gemäß. Ueber einzelne dieser Paragraphen wurde debattirt, doch fanden die zu den§§. 253, 254, 257 und 301b von den Bundes Commissaren sowie aus der Mitte des Hauses erhobenen Einwendungen keine Berücksichtigung. Beim Eintreten in die Berathung des dritten Buches der Strasprozeß⸗ Ordnung, welches von den Rechtsmitteln handelt, wurde der erste und zweite Abschnitt derselben vor⸗ läufig zurückgestellt und zunächst der dritte Abschnitt (über die Berufung) in Verbindung mit§. 95 Nr. 2 und 3, F. 107 Nr. 2 des Gerichts⸗Ver⸗ fassungs⸗Gesetzes, nebst§. 7 des zu letzterem ge⸗ hörigen Einfühcungs⸗Gesetzes zur Debatte gestellt. Reichensperger beantragt hierzu, die Appellation nicht nur gegen die Urtheile der Schöffengericht, sondern auch gegen die Urtheile der Landgerichte zuzulassen. Dieser Antrag ward von Windthorst befürwoctet, von Lasker in längerer Ausführung bekämpft.— 2. Dec. Der Reichstag setzte heute die zweite Lesung der Strasprozeß⸗Ordnung mit der gestern abgebrochenen Debatte über die Be- rufung gegen die Urtheile der Schöffengerichte fort. Nach mehrstündiger Weiter- Berathung wird der Antrag Hänel's, wonach die Berufung nur dem Angeklagten zustehen soll, abgelehnt: ebenso wird der Antrag Reichensperger's, wonach die Berufung auch gegen die Urtheile der Strafkammern und Landgerichte stattfinden soll, mit 178 Stimmen gegen 89 Namensabstimmung abgelehnt, und der Paragraph in der Commissionsfassung angenommen. Beim weiteren Fortgang der Debatte werden so⸗ dann die gestern zurückgestellten Abschnitte 1 und 2 des dritten Buches über Rechtsmittel, ferner Abschnitt 4 desselben Buches, sowie Buch 4, Wiederaufnahme durch rechtskräftiges Urtheil be⸗ schlossenen Verfahrens; 5) Betheiligung Verletzter wird der Antrag Neichensperger's, den von der Commission gestrichenen§. 414a wiederherzustellen, worin den Verurtheilten das Recht eingeräumt war, sich über ungesetzliche Strafvollstreckung beim Gerichte beschweren zu können, abgelehnt. Hierauf wird auch das Einführungs⸗Gesetz zur Strafprozeß⸗ Ordnung in zweiter Lesung nach den Anträgen der Commission und die Concurs- Ordnung in zweiter Lesung en bloc angenommen. — Der„Reichs- Anzeiger“ veröffentlicht eine kaiserliche Verordnug, durch welche die Reichstags Wahlen auf den 10. Januar festgesetzt werden. — 2. Dec. Fürst Bismarck äußerte gestern während des parlamentarischen Diners über die Orient Frage, daß von Seiten Deutschlands vor- erst stricte Neutralität innezuhalten sei. Später sei anzustreben, daß der Krieg zwischen England und Rußland localisirt bleibe. Deutschland habe an dem Zerfall Oesterreichs kein Interesse, halte vielmehr eventuell dessen Stärkung für geboten. Eine Interpellation im Reichstage wäre dem Reichs Kanzler nicht erwünscht, derselbe werde übrigens demnächst die Stellung Deutschlands näher präcisiren. Die Unterredung dauerte über eine Stunde. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 30. Nov. Graf Andrassy hat sich heute nach Pest begeben und gedenkt daselbst die Weihnachten zu bleiben. — 1. Dec. Die heute vom Handelsminister im Abgeordnetenhause eingebrachten Eisenbahn— Vorlagen bezwecken ihrem Kernpunkte nach die Ermächtigung der Regierung zur Deckung von Betriebsdeficiten, wogegen der Staat befugt sein soll, bei allen den Staatsschatz stark belastenden garantirten Eisenbahnen den Betrieb entweder selbst zu übernehmen, oder denselben einer anderen Bahngesellschaft zu übergeben. Ferner wäre die Regierung zu ermächtigen, verkehrspolitisch wichtige, den Staatsschatz aber überlastende Linien derge⸗ stalt anzukaufen, daß sie die Prioritätsschuld über- nimmt und für die Actien Aprocentige Eisenbahn⸗ Staatstitel gewährt. Pest, 1. Dec. Die bezüglich der Bankfrage eingebrachte Interpellation wurde heute im Abge⸗ ordnetenhause vom Ministerpräsidenten v. Tisza folgendermaßen beantwortet: Die ungarische Re⸗ gierung halte an den mit der jenseitigen Regier⸗ ung diesbezüglich vereinbarten Grundprintipien fest; danach sollten auch sämmtliche Ausgleichsgesetze gleichzeitig sanctionirt werden. Die ungarische Regierung werde sich vorerst bei der österreichischen darüber Gewähr verschaffen, ob letztere auf der- selben Basis stehe, und nach Eingang der Ant— wort ihr weiteres Verfahren feststellen; sie werde die Realisirung der vereinbarten Principien ruhig, objectiv und bestimmt anstreben. Frankreich. Paris, 2. December. Das „Bien public“ bestätigt, daß Dufaure seine Ent- lassung eingereicht hat, weil er seine Stellung gegen- über der Kammermehrheit für unhaltbar erachtet. — 2. Dec. Die Deputirtenkammer hat mit großer Majorität bezüglich der Angelegenheit der Civilbegräbnisse eine Tagesordnung angenommen, welche vom Minister des Innern im Namen der Regierung gutgeheißen wurde; jedoch hätte, einem beglaubigten Gerücht zufolge, nach Schluß der Kammersitzung der Kriegsminister sich über die Motivirung der beschlossenen Tagesordnung, welche einen Tadel gegen ihn enthalte, mißbilligend ge— äußert. In parlamentarischen Kreisen herrscht starke Aufregung. — 2. Dec. Mit Dufaure haben auch die übrigen Minister heute Vormittag in Folge der Beschlüsse der Deputirtenkammer und des Senats ihre Entlassung eingereicht. Marschall Mae Mahon hat dieselben zwar ersucht, ihre Portefeuilles zu behalten, doch ist die Schwierigkeit der Lage ver⸗ größert durch die Meinungsverschiedenheiten unter den Ministern wegen der heute in der Deputirten⸗ beim Verfahren; 6) besondere Verfahrensarten; Kammer beschlossenen Tagesordnung. 7) Strafvollstreckung und Kosten, in der Com- missionsfassung genehmigt. Belgien. Brüssel, 30. Nov. In der Zu F. 411a wird der Repräsentanten Kammer legte Jacobs von der Antrag Reichensperger, wonach während ber Session Rechten einen Gesetzentwurf vor, welcher die Aus kein Abgrordneter verhaftet werdeg soll, und ein prägung von silbernen Fünf⸗Franken⸗Stücken vom ähnlicher Antrag Ausfeld's abgelehnt. Ebenso 1. Jan. 1877 ab verbietet. Holland. Haag, 30. November, In der zweiten Kammer erklärte das Ministerium bel Ge⸗ legenheit der Budget⸗Debatte bezüglich der Colo⸗ nial⸗Verwaltung, es sei in sich vollständig darüber einverstanden, daß das Acker bau⸗Gesetz für nieder⸗ ländisch Indien ausgeführt und der Betrieb der Kaffeecultur durch die Regierung beibehalten werde. Dänemark. Kopenhagen. Die„Berlingsle Tidende“ erklärt: Die Gerüchte in englischen und österreichischen Blättern über Verhandlungen Ruß⸗ lands mit Dänemark rücksichtlich einer russischen Flottenstation auf Seeland entbehren jeder facti⸗ schen Basis. Großbritannien. London. Ein in der „Contemporary Review“ veröffentlichtes Schreiben Gladstone's hofft, die Conferenz werde sich auch mit der Lage der Griechen beschäftigen, und führt aus, Palmerston und Russell beabsichtigten, schon die gegenwärtige Abgrenzung des griechischen Ge⸗ bietes zu redressiren, indem sie Thessalien unter türkischer Souveränetät an Griechenland geben wollten. Gladstone glaubt, die Christen in der Türkei würden die englische Hülfe der russischen vorziehen. Man müsse darauf hinwirken, daß England, statt eine Politik der Drohungen und des Egoismus zu treiben, sich die Zuneigung der Griechen sichere. 5 1. Dec. Der englisch⸗rumänische Handels⸗ Vertrag ist heute unterzeichnet worden. Spanien. Madrid, 30. November. Im Senat verlangte Concha eine ausgedehntere Dis- cussion über die Zustände in Cuba. Italien. Rom, 30. Nov. Der Marquis v. Salisburyb wurde heute um 5 Uhr von dem Könige und dem Kronprinzen von Italien em⸗ pfangen. An dem Diner beim englischen Bot⸗ schafter Sir Paget nahmen auch die Minister Depretis und Melegari, sowie die übrigen Bot⸗ schafter Theil. Salisbury machte am Vormittag dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten Melegari einen längeren Besuch. Eingeführt wurde der Marquis vom englischen Botschafter Sir Paget, 99 wohnte derselbe der Unterredung nicht bei. ! Türkei. Constantinopel. Wiener⸗Nach⸗ richten zufolge, haben die Demarcations-Commissare aus Alexinatz nach Constantinopel gemeldet, daß keine Aussicht vorhanden sei, ihre Aufgabe vor Mitte Dezember zu lösen. Rumänien. Bukarest. Die Regierung hat von der Kammer zur weiteren Erhaltung der concentrirten Armee bis Ende des Jahres einen außerordentlichen Credit gefordert. Griechenland. Athen, 30. Nov. In der heutigen Sitzung der Deputirtenkammer ist dae Project der Regierung, die Steuerauflage be⸗ fallen. Das Resultat der Abstimmung ergab 79 Stimmen für den ministeriellen Antrag, 78 da⸗ gegen, 2 enthielten sich der Abstimmung. Minister⸗ Präsident Komunduros wird morgen die Demis⸗ sion einreichen. Nußland. Petersburg, 1. Dec. Groß⸗ fürst Nikolaus der Aeltere ist nebst seinem Sohn Nikolaus heute Nachmittag 2 Uhr mit Extrazug nach Kischenew abgereist. Der Großfürst⸗Thron⸗ folger und Großfürst Peter Nikolajewitsch gaben Ersteren das Geleit zum Bahnhof, woselbst der provisorisch eommandirende General v. Bistrow im Namen des Offizierscorps ein Gottesbild als Geschenk überreichte. Der Großfürst sprach hier⸗ für in warmen Worten seinen Dank aus. Seine Abschiedsworte an die auf dem Bahnhof ver- sammelten Offiziere der Garde und des hiesigen Militärdistriets wurden mit begeisterten Hochrufen aufgenommen. Amerika. New Nork, 1. December. General Ruger, welcher die Truppen in Süd⸗ Carolina befehligt, hat gestern dem Präsidenten, welchen sich die demokratischen Repräsentanten ge⸗ geben haben, angezeigt, solche Deputirte, deren Wahl nicht geprüft und nicht für gültig erklärt sei, könnten nicht zur heutigen Sitzung der Staats“ Repräsentanten⸗Kammer zugelassen werden. Die demokratischen Depotirten legten hiergegen formellen Protest ein und erklärten, nur der Waffengewalt zu weichen. Präsident Grant conferirte letzte hufs außerordentlicher Maßregeln betreffend, ge⸗ weitere — Gief ause det dug die zunehmen Rückweg. Gief wurben derselben schlug ei schenkel. zum The dee Zeit jede 10 Klin — Wit Diensim; Glut; Blechfla Füßen! von! Fre dollen dehdre ungef bäulle nochm unter bei de auch 8 bis gegen werden „ 10. g b a ö g ad Nacht mit dem Kriegsminister und General Sher⸗ 1 115 15 7 8 2 ee 10 er 175 das N* 8 4 6 bayerisches zuuu der man, worauf Letzterer an Genera rasch zu en sirebte. Leider hat sie aber so sehr gelitten, M. 6.50. wetterauer M. 9—10. Ochsenfleisch das Pfund n e balente e 5 8 1 16 0 daß ihr Slücke Fleisc vom Körper gesallen sind und sie] 20 Pl., Rindfleicc 50 Pl. Kalgflec 50—60 Pf., Hammeis- 1 de 5 arũber 9 45 December. Im Minister- Gonseil un en ll nach 5 A5 5 ac e 11. 1 1 * e 1 1 men i wer zu hoffen un eibt eine baldige Er⸗ ainz, 2. Dec. Producten-Markt. Watzen per * erich 1 gestern über die Situation Süd⸗Carolina's berathen. lösung aus dem Jammer nur zu wünschen. März 23.30. Korn per März 17.70. Hafer per März hallen et Nach einer Depesche des Generals Ruger unter- Berlin. Im hiesigen Aquarium ist vor 14 Tagen 18.30. Rüböl per Mai 39.10. 1 Du erdt. ließ derselbe jede Einmischung in die Organisation eine indische Riesenschlange(Pithon bivittatus) von unge⸗ Marburg, 2. December. Wochenmarkt. Butter N Selgeht r f 8 9 7 9* heurer Größe eingetroffen. Der bekannte Thiergroßhändler] kostete pr. Pfund M. 1.35— 1.50. Eser pr. Stück 8-9 Pf. r gischen— der N r 0 e Hagenbeck hat dieselde zwar schon für den Preis von Käse pt. Stück 10—12 Pf. Hähnchen pr. Stück 70—80 Pf. ane auf die Requisition des Staats-Gouverneurs mili⸗ 3000 Mark nach England verkauft, sie indessen auf Wunsch Hasen pr. Stück M. 33.50. Gänse pr. Stück M. 3—. 8 tig irg. lärisch. Lediglich um den Frieden zu erhalten, von Dr. Hermes bis zum 5. Dezember dem Berliner bis 5.50. Weiskraut pr. Hopf 710 Pf., das Hundert rr usdschen beorderte er keine Soldaten zur Ueberwachung des Aquarium überlassen. Die Schlange hat eine Länge von M. 7—8. Aepfel 5—7 Stück 10 Pf. Nüsse 100 Stück 40 Pf. leder satti. 0 Saal b 1 0 22 Fuß und einen so ungewöhnlichen Appetit, daß sie bei Von der Nationalbank des Großherzogthums Luxem- 5 Sitzungs Saales, sobald der Thürhüter den be- einer einzigen Mablzeit nicht weniger als 12 große Kanin⸗burg sind neuerdings Banknoten ausgegeben, die auf Wes gu anstandeten Abgeordneten den Zutritt verweigert sschen(Lapins) verspiist bat. Reichswährung lauten und zwar in Stücken von 5, 10 71 100 8 iu der batte, und zog überhaupt alle Soldaten zurück, New⸗Orleans, 2. Dec. Durch eine Feuersbrunsts und 20 Mark. Die Verwendung solcher Banknoten zu 18 Schrtiben sobald ihm die hierauf bezügliche Mittheilung ge⸗ sind hier eine Kirche und gegen 90 Häuser zerstört worden. Zahlungen ist im Deutschen Reiche, mit Geldstrase von e sg a6 macht worden war. Die Beschlüsse des Minister 3 Nokohama, 30. Nov. Nachrichten zufolge wurde 50 bis 5000 Mark verboten. Weine, d 0„ er⸗Jedoo von einer großen Feuersbrunst beimgesucht, wobei T 5 Wabschnee un Conseils sind unbekannt. General Ruger erhielt ein Theil der Fremden-Colonie eingeäschert wurde. Friedberg. Theater Merellin. Wie wir aue dem . ugten, fen waldre Instructionen Inseratentheil unseres Blattes ersehen, wird Herr Prof. u mugische 05 5. Handel und Verkehr Merellini am Freitag den 8. December in dem t Un. Saale der 3 Schwerter dahier eine Vorstellung in der ge en unter a Aus Stadt und Land. g ö Grünberg, 2. Dec. Die Preise auf unserem] höheren Magie und Physique geben. Wir wollen nicht and gehn Gießen, 1. Dec. Heute Nacht wurde in einem heutigen Fruchtmarkte beiragen: Waizen M 12.21, Korn] verfehlen, das geehrte Publikum von Friedberg und Um⸗ * Mien in 5 Hause der Wetzsteingasse ein Einbruch versucht. Der Bursche, M. 10.20, Gerste M. 8.54, Hafer M. 7.62, Erbsen gegend ganz besonders auf diese Vorstellung aufmerksam Pin 55 0 durch die Hausleute gestört, nahm ohne irgend etwas mit⸗] M. 9.80, Linsen M. 13.—, Samen M.—.—, Kar⸗ zu machen, da der Künstler nach Berichten verschiedener I, iche 1—— durch das Fenster, wo er auch eingestiegen, seinentoffeln M.——. Die Preise verstehen sich sämmilich] Zeitungen ganz Vorzügliches leistet, indem seine Vorfür⸗ Winken, daß Rückweg. pr. 50 Kilo= 100 Pfund. ungen neu und mit der größten Gewandtheit und Elegan Ttezungen—.—— Dec.—— 1 hiesigen ee Frankfurt, 1 Dec. Feuchtbericht. Mehl Nr. 1 ausgeführt werden. Besonders noch dürste der Flug end nm. wurden heute orgen große Lagersässer gepecht. Eines M. 41., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29. Dame aus der Kanone an ein Trapez noch an dies zung der derselben zerplatzte mit einem furchtbaren Knalle und zer- Nr. 5 M. 23. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 27.,] Stelle erwähnt sein, da so etwas bier 108 0 5 775 l schlug einem vor dem Fasse siehenden Küfer den Ober- do. II.(Berliner Marke) M. 22., Weizen eff. bies. M. 24.75., worden ist.— In Fulda, wo der Künstler auftrat, war das erischt Handel schenkel. Die brennenden Faßdauben fl haushoch und fremder j ch Qualität M. 19—22., K M. 18 0 bi 55 letz PI; gefüll 705 l 5 Sucht Handels. enkel. Die nenden Fa en flogen haushoch remder je na nalität M. 19—22., Korn M. 18.— Haus bis auf den letzten Platz gefülll. Jedenfalls wird Herr derten zum Theil bis an die schöne Aussicht. Infolge der riesigen bis 20.25., Gerste M. 18.50—20.25., Hafer M. 15— 19. Merellini auch bier ein volles Haus erzielen. 3895 Neben, 0 Feuergarbe stürmte es vom Thurme, doch war in kurzer] Kohlsamen M.—., Erben M. 21—24. Wicken M. 19.,. 1* Zeit jede Gefahr beseitigt. Der schwer Verletzte wurde in Linsen M. 21—30., Rüböl M. 80. Die Preise verstehen Geld⸗Cours. t Dis. die Klinik verbracht. sich sämmilich per 200 Pfd. Zollgewicht— 100 Kilo. Frankfurt am 2. December 1876. 5 Frankfurt, 2. Dec. Der beutige Heu- und Stroh- 20 Frankenstücke 4 Mk. 16 22—26 17 Noaron Allerlei. markt war ziemlich besabren. Heu kostete per Ceniner je nach Englische Sovereigns.„ 20 33 38 N Witten, 1. Dec. Gestern Morgen schüttete hier ein Qualität M. 4.50—6.40., Stroh per Centner M. 4.50.] Russische Imperiales„„ 16 70-75 * den da Diensimädchen Petroleum in's Feuer, um dies rascher zur bis 5.20. Butter 1. Oualität im Großhandel das Pfund Holländische fl. 10-Stücke.„ 16 65 alien en: Glutb zu bringen. Wie so oft explodirte auch hier die M. 1.—., 2. Qual. M. 0.90., im Kleinhandel 1. Qual.] Ducaten. e 1 9 69—74 glschen Bol Blechflasche, und überschüttete das Mädchen an Brust und] M. 1.15—1.20., 2. Qual. M. 11.10. Eier das Hundert] Ducaten al mare 5 5 9 67—72 4 en Nalin“ Füßen mit brennendem Oele. Als der Hausberr herbei] M. 6.—. Kartoffeln ver 200 Zollpfund M. 5.50—6.—. Dollars in Gold 4 1619 rr Güter- Verpachtung. 3887 Freitag den 8. Dezember, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause die nachstehenden städtischen Orundstücke nochmals auf 7 Jahre an die Versteigerung von Grundstücken und Gebäulichkeiten in der Gemarkung Dorheim bei Friedberg. ö Freitag den 8. Dezember d. J, Vormittags 11 Uhr, 6 Thaler In allen Buchhandlungen zu haben. Complet nur Vorräthig bei Carl Bindernagel 5; B kohlenbergwerk Meistbietenden verpachtet werden:* 1 25 Naber d e ee eren Aalen, Flur 2. Nr. 2. 117 Meter Acker am Friedhof,* in 1 rg: 8 ungefähr 180,000 OM. haltenden Grundstücke nebst Ge⸗„„ 21. 719„ Bag besten an der Aae 2 0— 8 5 bäulichkeiten auf dem Salinenamtslokal dahier einer 6 13. 668 9 118 1 8 einri kine 3 2 mochmaligen öffentlichen Versteigerung und zwar im ben. 8„ Acker am Hohmeier, 3 7 nterworfen werden. Die näheren Bedingungen werden 5 85 5 25 1 1 bei der Nasic bekannt gemacht, können jedoch„ 6.„ 72. 1694„ Bh e 1. aer* smmtli E Werke 2 auch vorher an den gewöhnlichen Wochentagen, von Sbausste, rech er 2 2 D igen e F bis 12 und von 2 bis 4 Uhr, dahter eingeschen oder 50 N e, 5 1E 2 i 1 1 ib„ee 6. 72. 1694 Acker, die 2. Abtheilun 2 roll 3 a f daltung der gegen Erstattung der Abschreibegebühren von uns bezogen 0„„ daselöst, rechts— 2 Vo 9 1 12 g werden. ö Chausf 8 nden. 1 des Bemerkt wird, daß außer 2 Parzellen das sämmtliche 8 haussee, a 1 Guter Druck.— Gutes Papier. 1 9. Gelände einen zusammenhängenden Gütercomplex bildet„ 6.„ 98. 1592 ö, Acker und Wiese, der 2 Seschmack oller Uu 30 l lde Rinde 1 Nor. J g und sich mithin zur Herstellung eines kleinen Landgutes um 1 s 5 1 55 N 0 launtt ff so mehr 4 5 sich bei der Wohnung auch Derono⸗ Die übrigen Grundstücke, welche am 27. v. Mts. ver⸗ 3 Hoffmann& Campe. + ei e 2 0 l e 86 pachtet worden sind, haben die Genehmigung des 1. Hamburg N une 1. 3782 Großherzogliches Bergamt Dorheim. 1 d Dezember 1876 8 1 untrg 416 7 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Complett nur 6 Thaler. 1 78 d 10 3877 1 Aeg, 8 be 0 3* 1 e 1 — Minister-. 8 77—„ 9 1 3881 Montag den 11. d. Mis. Vormittags halb 10 Uhr, G ter⸗ V ü 4 l 710 werden in 5 Ober⸗Rosbacher Domanialwalddistrikt u 42 7 er eie erung. 5 Kellerberg XIII: f i 1600 Stück Birkenwellen, zu Besenreisern geeignet, sowie 25 Gebund Ginstern öffentlich versteigert. f Ober⸗Rosbach am 1. Dezember 1876. Großherzogliche Oberförsterei Ober⸗Rosbach. S ker a ck. 2 1 1 Universal Reinigungs-Salz. 1545 Von allen Aerzten als das einfachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstossen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbesebhwer- den in /, ½, ½ Original- Packeten mit Gebrauchs- Anweisung 3 ½, ½ und ¼ Mark zu haben bei J. A. Windecker, Hoflieferant, in Friedberg. 3888 Nach Beendigung vorstehender Verpachtung sollen die bei der Zusammenlegung der Grundstücke im Groß— wartfeld reservirten beiden Massenstücke nochmals an die Meistbietenden versteigert werden: Flur VIII. M.= 3288 Meter Acker im Großwart⸗ feld neben dem Weg und Heinrich Dietz, Acker daselbst neben Hein. Salzmann III. und Jacob Glocken— gieser auf die Wiesen. Bemerkt wird hierzu, daß bei annehmbarem Gebot mit dem Zuschlag die Genehmigung ertheilt werden soll. Friedberg den 4. Dezember 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. F oe r. Zur Beachtung. Die Quelle der meisten Krankheiten ist un- bestritten die Vernachlässigung der Erkältungen; Heiserkeit und Husten im Beginn unbeachtet, haben leicht die bedenklichsten Folgen, als Lungen- entzündung, Schwindsucht ete. Das einfachste und probateste Mittel sind anerkannt die Stoll werek'schen Brustearamellen, welche in allen hervorragenden Geschäften und den meisten Apotbeken käuflich sind. 3745 Wichtig für Damen. B — 8. VIII. M.= 3814 Meter * Ph. J. Weiss in Bad-Nauheim. Ein Landwirth, praktisch in der Landwirthschaft erfahren, sucht, da sein „Grundbesitz noch mehrere Jahre verpachtet, der Thätig⸗ keit wegen in einer einfachen landwirthschaftlichen Familie ein Unterkommen. Gehalt wird nicht beansprucht. Briefe beliebe man unter K. 1218 an Rudolf Mosse in Magdeburs zu richten. Uelzener Flachs 3890 empfiehlk billigst A Ph. Dan. Kümmich. Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist zu haben: (Ein sehr werthvolles Buch für erwachsene Toͤchter) Vestimmung der Zungstau, nebst trefflichen Regeln über das gesellschaftliche Leben und feinen Ton, wie auch von dem Betragen gegen Jünglinge, Männer, von ihrem künftigen Stande als Gattin, Erzieherin u. Hausmutter. Von Dr. Seidler. Achte verbesserte Auflage. Von meinen rühmlichst bekannten Wollschweiß⸗ blättern, die nicht kühlen und nie Flecken in den Taillen der Kleider entstehen lassen, hält für Friedberg und Umgegend alleiniges Lager und verkauft zu Fabrik⸗ preisen das Paar 50 Pf., 3 Paar 1 Mark 40 Pf. und gibt Wiederverkäufern Rabatt: K. Friedrich neben der Post. Frankfurt a. d. O. im November 1876. 3849 Robert v. Stephani. Eine zweiflügelige Hausthüre, fast neu, sowie einen Erker im besten Zustande hat zu verkaufen Adolph Mayer, 3875 Preis: Mark 2. 2 Nüsse 3847 bei Wittwe Butzbach. 3832 Hof⸗Uhrmacher und Goldaxbeiter— —. ̃ ͤ—ĩHB/ ̃—-— Ü—[——— Mein Weihnachts-Lager ist dieses Jahr außerordentlich reichhaltig assortirt: Classiker, eleg. geb. von 60 Pf. an; Gebetbücher von 25 Pf. an; Schriften für Knaben und Mädchen von jedem Alter zu allen Preisen; Bilderbücher für ganz kleine Kinder mit und ohne Text von 10 Pf. an; Malkasten von 40 Pf. an; Reißzeuge von M. 2. 40 Pf. an; Papeterien von 20 Pf, an; Briefmappen von M. 1. an; Schreibalbum von 50 Pf. an; große Auswahl von Oeldruckbildern von M. 1. 50 Pf. an; Bilderbogen c. 1. Auf Wunsch mache ich jederzeit gern Einsichtssendungen von Büchern für Kinder und Erwachsene. Earl Bindernagel in Friedberg. Bekanntmachung. 3878 Auf der fürstlichen Braunkohlengrube Weckesheim ist der Verkauf von Klötzen pro 1876, mit Ausnahme der vorherbestellten, sistirt. An Holzkohlen ist noch ein geringer Vorrath. Grube Weckes heim den l. Dezember 1876. Die Fürstliche Bergverwaltung. ** 8* Porschuß- und Credit-Verein zu Reichelsheim. f und Samstags, von Mittags 1—4 Uhr, an unserer Kasse in Empfang genommen werden. Steten. Zum Fabrikpreis m Fabrikpreise e — 3893 Allen unseren Gönnern und Freunden, sowie E II 1 1 B e CE K. ln Schülern und Schülerinnen noch ein herzliches f 3 Lebewohl. Mit Ostern 1877 beginnt ein zweiter Tanz⸗ Wiedersehen. Achtungsvoll Corsetten für Damen und Kinder, Eingetragene Genossenschaft. Auch werden diejenigen Mitglieder, welche mit ihren Monatsbeiträgen oder Vorschußzinsen verkaufe Baschliks, wollene Halstücher und Winterhandschuhe. 19 Neue kräme 19. cursus und bitten wir Sie, bis dahin uns Ihr ge⸗ Theodor Kühnstedt und Frau. Pariser Fabrikat. 3830 Die Zinsen von Darlehen können von jetzt ab an den Zahltagen Dienstags, Donnerstags noch im Rückstand sind, ersucht, dieselben nunmehr anher abzuführen. Schmid. Kaputzen, Seelen⸗ 3878 K. Friedrich, neben der Post. schätztes Wohlwollen zu bewahren. Auf fröhliches Chocoladen von Gebrüder Stollwerck, Cöln. 3785 Lieferanten der Höfe von Preussen, Oesterreich, England, Italien, Bayern, Holland ete, eto, garantirt pure Cacao und Zucker auf Lager in Friedberg bei Wilh. Bernbeck und Wilh. Fertseh; in Butzbach bei Conditor Kichel; in Naubeim bei Apotheker H. Kranz; in Reichelsheim bei Chr. Langheinz; in Rockenberg bei Apotheker F. Sames. S Tournuren nach neuester Fagon. Costüme für Kinder. Pariser Modelle. Anfertigung nach Maaß nach diesen Modellen. Hütchen für Kinder in Piqué— Filz— Cachemire und Seide. Tragmäntel in Piqus— Cachmire, weiß und farbig. »Damen⸗Morgen⸗Röcke und Unterröcke in Englisch⸗Filz, welche sich durch ihre Leichtigkeit auszeichnen. Köstliche Perlen des Gebets. 3876 Für häusliche Andacht es dem lieben Gott gefallen hat, unser innigst⸗ eines wahren Christen. geliebtes Mariechen im Alter von 4 Jahren Herausgegeben von einem Verein wahrer Gottes-Männer. und 7 Monaten in Folge einer hypostatischen a Mit Stahlstich. Lungenentzündung mit Stimmritzenkrampf nach 2 Dritte Auflage.. nur dreitägigem Krankenlager zu sich zu rufen. Schön gebunden in englisch Leinwand mit Vergoldung Zugleich sagen wir Allen, die so herzlichen f 1 M. 20 Pf. Antheil an unserem schweren Verlust genommen, Es darf mit Recht obiges eine Perle unter den herzlichen Dank. Gebetbücher genannt werden; denn wenn irgend eines Friedberg den 2. Dezember 1876. empfohlen zu werden verdient, so ist es dies. Die trauernden Eltern: Dasselbe fand auch deßhalb eine so allgemein günstige J. Schneider, Taubstummenlehrer, Aufnahme, daß binnen 6 Monaten 2 Auflagen Lina Schneider, geb. Glück. vergriffen wurden. Vortäthig bei Carl Bindernagel in Friedberg. 2 freundliche Wohnungen an der Kaiserstraße sind zu vermiethen. Näheres zu erfragen bei Adolph Mayer, Unterröcke esteppt— gehäkelt— Flanell— Pi Feinsten Vorschuß(Kaiserauszug) 3885(à Pfund 25 Pfennig) bei 5 Bad⸗Nauheim. H. K. Maier II. FCCCCCCrCCPCeCCCCo(ß Todesanzeige und Danksagung. 3886 Hierdurch die schmerzliche Mittheilung, daß uslodaezun S usppfa zun 3627 Danksagun 3883 für all' die vielfache, herzliche Theilnahme bei 3831 Hof⸗Uhrmacher und Goldarbeiter. dem uns betroffenen schmerzlichen Verlust, sowie Allen, 7 5 7 welche unserem theueren Dahingeschiedenen, ammelfleisch a und 36 enni 7 Kalbfleisch 25 575 46 1 1 8 Dr. Kaspar Pfeiffer, Großherzoglicher Ober-Stabs⸗ Arzt i. P., 3884 f „ die letzte Ehre erwiesen haben, unsern tiefgefühlten Dank. Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. Joh. Hanstein. K. Söllner. W. Kreuter II. 11Vorläusige Anzeige!! f Freitag den 8. Dezember. Im Saale der 3 Schwerter. = Nur eine große Brillant⸗Vorstellung des Geisterbeschwörers Prof. Merellini auf seiner Durchreise nach Frankfurt in seinem neu und auf das Eleganteste ausgestatteten Zauber ⸗Salon. Grand Soirée de Physique amusante. Ganz neu: Eine Scene aus dem Sclavenleben, oder! Die Verbannten im Sack, sowie Der Flug einer Dame aus der Kauone. Großartige Sensations⸗ Piece. Zum ersten Male in Deutschland gezeigt worden. Miss Lilli vom Crystall⸗Palast zu London wird sich buch⸗ stäblich aus einer Kanone an ein Trapez anschießen lassen. Kassen⸗Preise. 1. Rang(numerirte Sitze) 1 Mark, 2. Rang 50 Pf. Tages ⸗Bilkets zum 1. Rang 5 90 Pf., Galerie 30 Pf. sind von heute ab in der Buchhandlung des Herrn Seriba zu haben. Die Kasse wird Punkt 7 Uhr geöffnet. Anfang der Vorstellung 8 Uhr. In den Zwischen-Pausen Concert. Alles Nähere besagen die späteren Plakate. 2 I Arbeiter!! 3852 Um den am 28. Januar 1877, Abends 8 Uhr, abzuhaltenden Ball ermöglichen zu können, fordern wir hiermit dringend auf, sich recht zahlreich in der in Cir⸗ culation gesetzten Liste zu zeichen, da nur hiervon das Zustandekommen desselben abhängig gemacht werden kann. Das Nähere besagt die Liste. Der Vorstand. Militär⸗& Veteranen⸗Verein. 3889 Mittwoch Abend gemüthliche Zusammenkunft im Henn''schen oberen Locale. Groß, Präsident. Militär⸗& Veteranen⸗Verein. 3891 Samstag den 9. d. M., Abends präeis 8 Uhr, General versammlung im Henn schen Locale.§ 58 und 54. Tagesordnung: 1) Wahl des Vorstandes für 1877. 2) Austritt aus dem Deutschen Kriegerbund. 3) Bericht über den Delegirtentag in Darmstadt, Der Vorstand. Volksbildungsberein. 3830 Das Lesezimmer ist täglich von 11 Uhr Vor⸗ mittags bis Abends 10 Uhr für Jedermann geöffnet. Die Ausgabe von Büchern aus der Leihbibliothek findet jeden Mittwoch, Nachmittags von 1½— 2 Uhr, gegen Empfangsschein statt. Auch Nichtmitglieder können auf Namen von Mit⸗ gliedern Bücher erhalten. Aufträge können täglich im Lesezimmer abgegeben werden. Der Vorstand. 3892 Soeben eingetroffen Frische Schellsische, Prima Laberdan, Kieler Sprotten bei C. F. Walz. Anzeige. Habe bei meinem Holzgeschäft auch einen Steinkohlen⸗ Verkauf errichtet und bringe beide Artikel in empfehlende Erinnerung. Nieder⸗Wöllstadt den 1. Dezember 1876. 3879 G. Brauburger. Feinst gestoßenen Zucker, Eitronen, Mandeln, Vanille, Thee, ganzen und gestoßenen Zimmt, Eltronat, Orangeat, neue ital. Haselnüsse bei Christian Werner, 3845 Kaiserstraße Nr. 110. 3882 Ich wohne jetzt im Hause des Herrn Fr. Rein⸗ hardt, Parkstraße 384. Bad⸗ Nauheim. Heinrich Hartmann, Sattler und Tapezier. Soeben erschien in meinem Verlage; Ein Wort zur Aufklärung der Katholiken Deutschlands. Von R. Trümpert, evang. Pfarrer zu Roͤdelheim. Preis: 20 Pf. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Buch⸗ bindereten. Das Schrlftchen wird namentlich in allen confesstonell gemischten Gemeinden von großem Segen sein und verdient eine große Verbreitung. Friedberg. Carl Bindernagel. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.