„ LSA ö bandi.- Julhta t Jangzt getz. * K 6 Le e Im- K Tisgdrtn d Stic lig e 1 2t. Narguth. 1 E. Abee. Ftotrg Platz. 22 3 Reise de 8. ite, 9 cher oln mädchen, N scidtnt Uchek N 1876. N. 131. f Die Petitzeil wird mit 11 Pfennig berechnet. Betreffend: Die Einsendung der Verzeichnisse über die burch die 3. Quartal dieses Jahres entstandenen 15 Wir erinnern wiederholt an die Einsendung der rubricirten Kosten⸗Verzeichnisse. nicht gemacht, müßten wir Wartboten absenden. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Amtlicher Theil. Beitreibung der Gemeinde-Intraben im Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Friedberg am 1. November 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. An diejenigen, welche bis zum 15. dieses Monats Vorlage . Betreffend: Die Aufnahme des Erndte⸗Ertrags im Jahre 1876. Friedberg am 2. November 1876. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizeicommissär zu Wickstadt. Es siehen noch Viele mit Einsendung der durch unsere Verfügung vom 11. dieses Monats eingeforderten Erndte-Uebersichten für 1876 zurück. Kommen dieselben nicht bis zum 6. dieses Monats bei uns Säumigen ab. 8 ein, dann gehen die angedrohten Wartboten zur Abholung unnachsichtlich an die Trapp. Betreffend: Die Heibst⸗ Controlversammlung. Friedberg den 10. October 1876. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und den Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. Die nachstehend abgedruckte Bekanntmachung wollen Si . ö 5 ö e alsbald in ortsüblicher Weise zur öffentlichen Kenntniß bringen. Außerdem sind die zum Erscheinen in den bestimmten Terminen verpflichteten Personen thunlichst speciell dazu aufzufordern. Trap p. Bekanntmachung. Die Herbst⸗Controlversammlung pro 1876 im Kreise Friedberg, 3. und 1. Compagnie des 2. Bataillons(Friedberg) 1. Großherzoglich Hessischen Landwehr Regiments Nr. 115, werden in nachstehender Weise abgehalten: a. Vilbel. (Auf der Frankfurter Chaussee, südliches Ende von Vilbel.) Am 7. November, Vormittags 8 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen: Sämmtliche Landwehrleute und Reser- visten, ferner die zur Disposition der Truppentheile und die zur Disposition der Ersatzbehörden beurlaubten Mannschaften aller Waffen aus den Bür⸗ germeistereien Dortelweil, Harheim, Massenheim, Nieder-Erlenbach, Nieder- Eschbach, Vilbel. Am 7. November, Vormittags 9 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Catego- rien aus den Bürgermeistereien Büdesheim, Groß Karben, Heldenbergen, Klein-Karben, Ober Erlenbach, Ober-Eschbach, Rendel. b. Nieder- Wöllstadt. (Auf der Gänsweide, in der Nähe des Bahnhofs.) Am 7. November, Nachmittags 1 Uhr. Hierbei baben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Categorien aus den Bürgermeisteceien Holzhausen, Kloppenheim, Nieder⸗Rosbach, Nieder Wöllstadt, Ober⸗Wöllstadt, Ober- Rosbach, Okarben, Petterweil, Rodheim. Am 7. November, Nachmittags 2 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen die Mannschasten vorgenannker Catego⸗ rien aus den Bürgermeistereien Assenheim, Bönstadt, Bruchenbrücken, Burg- Gräfenrode, Ilbenstadt, Kaichen, Nieder-Florstadt, Ober⸗Florstadt, Staden, Stammheim, Wickstadt. C. Friedberg. (In dem Hofe der Klosterkaserne, in der Nähe des Bahnhofs.) Am 8. November, Vormittags 8 ½ Uhr. Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Catego⸗ rien aus den Bürgermeistereien Bad-Naubeim, Fauerbach b. Fr., Ockstadt, Friedberg, Dorheim. Am 8. November, Vormittags 9½ Uhr. Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Catego⸗ rien aus den Bürgermeistereien Bauernheim, Beienheim, Dorn⸗Assenheim, Langenhain mit Ziegenberg, Melbach, Nieder Mörlen, Ober-Mörlen, Ossenheim, Reichelsheim, Rödgen, Schwalheim, Södel, Steinfurth, Weckes⸗ heim, Wisselsheim, Wölfersheim, Wohnbach. d. Butzbach. (Auf dem kleinen Exerzier Platz.) Am 8. November, Nachmittags 3 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Catego⸗ rien aus den Bürgermeistereien Bodenrod, Butzbach, Fauerbach v. d. H., Gambach, Griedel, Hausen mit Oes, Hoch⸗Weisel, Kirch-Göns, Maibach, Münster, Münzenberg, Nieder⸗Weisel, Oppershofen, Ostheim, Pohl-Göns, Rockenberg, Trais-Münzenberg. Es wird noch ausdrücklich bemerkt, daß die Leute pünktlich zu er ⸗ scheinen, und die in ihren Händen befindlichen Militärpässe mit zur Stelle zu bringen haben; ohne genügende Entschuldigung Fehlende aber, die gesetzliche Strafe trifft. Friedberg den 6. October 1876. eee Oberstlieutenant und Bezirks-Commandeur. Zetreffend: Die Ausstellung der Feloͤrügeregister. Vilbel am 1. November 1876. Das Großherzogliche Landgericht Vilbel an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Landgerichtsbezirks. Mannichfach zu Tage getretene Mängel bei Aufstellung der Feldrügeregister nöthigen uns, das Nachstehende in Erinnerung zu bringen: 1) Nach§. 5 der Verordnung vom 8. Februar 1842 sind die Angeschuldigten ortsweise d. h. unter den in alphabetischer Ordnung zufeinandersolgenden Orten, wo sie wohnen, und in alphabetischer Reihenfolge ihrer, der Angeschuldigten, Namen in das Register einzutragen und denn ein und derselbe Denunciat in mehreren Posten vorkommen sollte, so müssen diese verschiedenen Posten unmittelbar hintereinander folgen. Da ie mehrfach stattgehabte Außerachtlassung dieser Vorschrift zu erheblichen Mißständen, namentlich bei den Steuerbehörden, führt, so erwarten wir striete Jachachlung und werden bei fernerer Nichtbefolgung die betreffenden Register jedesmal zur besseren Aufstellung zurückgehen lassen. 2 2) Mehrfach sind bisher die überdies ungebührlich abgekürzten Anzeigen dergestalt auf eine Seite gehäuft worden, daß kaum noch die Bescheinig⸗ ung der Ladungen in der bezüglichen Columne möglich, eine Protokollirung der auf dem Feldrügegericht erhobenen Einwendungen in der bezüglichen Spalte aber schlechthin unthunlich war. Dergleichen Mißstände sind in der Folge zu vermeiden. 3) Es genügt schlechterdings nicht, daß, wo jugendliche Frevler in Frage kommen, diese einfach als minderjährig oder schulpflichtig bezeichnet erden, vielmehr muß in solchen Fällen jedesmal aus der Anzeige hervorgehen, ob der Thäter das 12. Lebens jahr schon zurückgelegt hat und wenn tas der Fall ist, ob die Voraussetzungen des Gesetzes vom 31. August 1874 vorliegen, oder ob Art. 11 des Feldstrafgesetzes zur Anwendung zu kommen hat. f Jäger, Landrichter.“ Pückel, Landgerichts-⸗Assessor. Deutsches Reich. der Händler im Umherziehen mit vorübergehenden jedes einzelne Verkaufs Local je für eine Woche Darmstadt. Die sehr stark hervortretende Verkaufs⸗Niederlagen, sobald sie von den Ständen oder den Tbeil einer Woche in den Städten zendenz der Gewerbetrelbenden, den sog. Wander- acelptirt sein, wird, eine sehr wesentliche Unter— Darmstadt mit Bessungen und Mainz 40 M., in Lagern entgegenzuarbeiten, wird in der den Ständen stützung erhalten. sagegangenen Gesetz-Vorlage über die Besteuerung! Danach sollen nämlich solchef den Städten Offenbach, Gießen, Worms und Händler für jeden Ort des Betriebs sowohl als] Bingen 30 M., in allen übrigen Städten und Oberhessischer Anzeiger. Dörfern des Großherzogthums 20 M. Gewerbe- Steuer entrichten. Gelangen ausschließlich ge— brauchte Gegenstände(Trödel-Waaren) zum Ver- kauf, so soll die Abgabe die Hälfte betragen. Soll das Gewerbe mit Gehülfen betrieben werden, so wird für jeden Gehülfen die Hälfte der ge— nannten Beträge zugesetzt. — Vor einiger Zeit brachten eine Reihe von Abgeordneten bei der zweiten Kammer einen Ge⸗ setzentwurf ein, wonach für die althessischen Landes Theile, soweit dort für die bürgerliche Giltigkeit eines Verlöbnisses die sog. weinkäufliche Copu- lation erfordert wird, die betreffende Vorschrift aufgehoben werden sollte. Dem gegenüber brachte die Regierung eine Gesetz-Vorlage über die Ehe⸗ Verlöbnisse in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen, welche im Wesentlichen vorschlägt, daß die Rechts- Giltigkeit eines Verlöbnisses von der Beobachtung einer Form- Vorschrift nicht abhängig sein soll; ferner, daß das Verlöbniß zu seiner Giltigkeit erfordern soll, daß diejenigen Personen einwilligen, deren Einwilligung es zur Eheschließ⸗ ung bedarf; weiter, daß nur Diejenigen sich gültig mit einander sollen verloben können, deren Ehe— schließung nach§. 33 Pos. 1—4 und 8. 34 des Reichs-Gesetzes vom 6. Febr. 1875 nicht verboten ist; endlich daß aus einem Verlöbniß auf Ein- gehung der Ehe nicht soll geklagt werden können, daß aber die bestehenden Vorschriften über die vermögensrechtlichen Folgen des Bruchs eines Verlöbnisses unberührt bleiben sollen. Namens des Gesetzgebungs-Ausschusses hat jetzt der Abg. Weber über diese Gesetz Entwürfe Bericht erstattet, und danach ist der Ausschuß im Wesentlichen für die Regierungs- Vorlage eingetreten. Berlin, 31. October. Der Reichstag war heute, da der Namens-Aufruf nur 196 anwesende Mitglieder ergab, abermals nicht beschlußfähig. — Gegenüber laut gewordenen Zweifeln hält die„Nordd. Allg. Ztg.“ ihre Mittheilung, daß das preußische Ministerium sich im Sinne der Nichtverlängerung der Eisenzölle entschieden habe, aufrecht und fügt noch hinzu, die Entscheidung sei eine definitive; für die Verlängerung der Eisen⸗ zölle sei gewiß auch im gegenwärtigen Reichstage keine Majorität zu finden. Dresden. Das„Dresdner Journal“ meldet amtlich den Rücktritt des Ministers von Friesen unter dankbarer königlicher Anerkennung seiner großen und bleibenden Verdienste um das Land und das königliche Haus. Zum Finanzminister ist der bisherige Kreisbauptmann von Könneritz in Leipzig ernannt. Den Vorsitz im Gesammt⸗ ministerium hat der Kriegsminister von Fabrice, das Ministerium des Auswärtigen der Minister des Innern von Nostitz Wallwitz, das Ressort für Kunstsammlungen der Cultusminister von Gerber mit übernommen. München. Ueber die Frage der Besetzung des Würzburger Bischofsstuhles theilt das ultra- montane„Straubinger Tagblatt“ mit, daß die „Ernennung“ des Karmeliter-Paters Ambrosius zum Bischof von Würzburg vom Ordens-General, ohne dessen Genehmigung der Karmeliter eine höhere geistliche Würde nicht annehmen dürfe, abgelehnt worden sei.„Man hätte aber vorher anfragen sollen“, bemerkt schließlich das genannte Blatt in hämischer Weise. Augsburg. Wegen theilweisen Abdrucks der Arnim'schen Anklageschrift ist gegen die„Allg. Zig.“ Untersuchung eingeleitet worden, welche sich auf Art, 17 des Preß⸗Gesetzes und Art. 92 ͤ des Straf⸗Gesetzbuches gründet. Karlsruhe, 31. Oct. Die General- Synode wurde heute geschlossen; der Großherzog empfing die Mitglieder derselben und zog ste nebst mehreren höheren Staatsbeamten zur Tafel. Landwirthschaftliches und Gewerbliches. Enisuselungs⸗ und Klärungspulver für alle Arten von Liqueuren. Dem Branntwein⸗ brenner Franz Platiner in Dittersdorf wurde auf nach⸗ siebendes Verfahren ein Patent in Bayern(1. Juni 1873) verliehen. Nachdem die Digestion mit den zum jederartigen Liqueur, als Früchte⸗Liqueur, Magen⸗, Persiko, Aqua vitae gehörigen Ingredienzen und gewöhnlichem Kartoffel- branniwein fertig und mit einem hinlänglichen Quantum von sog. Farinezucker versüßt ist, wird die abgesechte Flüssigkeit je auf 8 Liier mit 2 Loth chemisch reiner Stärke, 1 Lotb präparirtem Eiweiß in feinster Pulverform und 1 Loth Milchzucker vermengt, die ganze Masse der Flüssigkeit mehrere Male stark geschüttelt und hierauf 24 Stunden in einem Glase oder anderen Gesäße rubig siehen gelassen. Nach dieser Zeit klärt sich der so bereitete Liqueur hell, rein und auf das Schönste, bedarf keines Filtrums mehr, erhält einen eigenthümlichen Glanz und enfernt aus jedem des zur Digestion verwendeten ordi⸗ nären suselhalligen Branntweins aus Kartoffeln jede Spur von Fuselöl, so daß der auf diese Art bereitete Liqueur an Feinheit und Wohlgeschmack, die aus Frankreich und Holland eingeführten durch Destillation bereiteten Liqueure weit übertrifft. Annähernde Bestimmung des Gewichtes schwerer eiserner Träger, nach Radwik. Um schwere eiserne Träger von gleichem Querschnitte, für welche eine genügende Waage nicht vorhanden ist, annähernd aber praklisch genau zu wiegen, mißt man an dem einen Ende des Trägers eine Länge von 1 Meter ab und bringt genau in der Mitte des übrigen Theiles eine geeignete Unterfützung an. Da dieser Theil im Gleichgewicht ist, so läßt sich durch directes Wiegen das Gewicht des 1 Meter langen Stückes und also auch das des ganzen Trägers leicht ermitteln. Versuche ergaben Differenzen bis höchstens 1 Procent. Drahtziehen. In der Drahtzieherei glüht man dickere Drähte, bevor sie weiter ausgezogen werden, aus, 5 ihnen die nöthige Dehnbarkeit zu geben und reinigt sie sodann mit verdünnter Schweselsäure. Dabei kommt es häufig vor, daß die Drähte ganz brüchig werden; sie enthülten alsdann, wie D. Sevoz beobachlet, eine gewisse Menge eines brennbaren Gases(Kohlenoxid oder Wasser— foff 2) eingeschlossen, welches sich entwickelt, sobald man den Draht durchbricht und das Ende in Wasser taucht. Läßt man solche Drähte während 8 Tagen an der Luft liegen, so verlieren sie das eingeschlossene Gas und sind alsdann wieder dehnbar geworden. Imprägniren der Sandsteine. Lewin impräg⸗ nirt' die Sandsteine aus seinen großen Steinbrüchen Saxonia in Neundorf bei Pirna mit einer Lösung von schwefelsaurer Thonerde und dann mit Wasserglaslösung; den imprägnirten Stein kann man poliren und ihm ein marmorähnliches Aussehen ertheilen. Er widersteht dem Feuer und der Luft und eignet sich vorzüglich für Wasser⸗ bauten. Für Treppenstufen wird er den unansehnlichen rohen Sandstein, wie auch durch seine Dauerhaftigkeit den Marmor ersetzen. Durch Behandeln des imprägnirlen Sand ⸗ sleines bei hohen Temperaturen erhält wer eine Art Ver⸗ glasung, welcher man jede beliebige Färbung ertheilen kann. 1 b. Frankfurt a. M., 2. November. Nachdem sich im gestrigen Abendverkehr auf Deckungekäufe eine kleine Reprise geltend gemacht hatte, verkehrte die heulige Börse anfangs auf dem Niveau der Abendcourse in sehr reser⸗ virter Haliung in Erwartung von Nachrichten aus Con⸗ stantinopel. Als in der zweiten Börsenhälfte ein Telegramm der„Agence Havas“ bekannt wurde, nach welchem, Privat⸗ nachrichten zufolge, gestern Abend, nachdem die Pforte und Serbien zugestimmt, der Waffenstillstand abgeschlossen wor⸗ den sei, trat eine von höheren Pariser Notirungen ge— förderte Bewegung nach oben ein, und auch die Umsätze nahmen einen lebbafteren Charakter an. Gegen Schluß gaben indeß die Course der Speculationswerthe auf die Meldung des Hirsch'schen Büreau's, Deligrad wäre von den Türken eingenommen worden, wieder etwas nach. Credilactien bewegten sich zwischen 115—114½—117½ und 116. Staatsbabnactien zwischen 210—211½— 210½—214½ und 214½. Lombarden nahe 60. Oesterr. Bahnen wirren wenig verändert. Deutsche Bahnen be⸗— hauptet. Von ausländischen Fonds Oesterr. Renten und Ungarische Schatzbons etwas matter. Prioritäten und Loose ssill, 1860er und 186 Jer Loose niedriger. Banken zeigten sich unbelebt, Reichsbank auf Divibendegerüchte ca. 4% nachgehend, auch Darmstädter matter. Von Wechsein London und Paris etwas billiger anders kaum verändert. Verloosungen. Meininger 7fl.⸗Loose. Serien-Ziehung am 1. November: 728 1385 1491 1908 1982 2074 2166 2698 2799 3092 3828 4224 4472 4502 4789 5371 5497 5695 5823 5978 6114 6549 6762 7412 8065 8090 8094 8167 9739 9891. Braunschweigische Thlr. 20⸗Loose von 1868. Bei der am 1. d. M. stattgefundenen Verloosung wurden folgende Serien gezogen: 65 95 637 759 874 919 1088 1207 1408 1687 1795 1838 1874 1958 2126 2397 2818 2842 3129 3203 3274 3766 3881 4139 4140 4240 4511 4606 5027 5210 5217 5330 5417 5429 5765 5820 5879 5882 6001 6247 6591 6804 6840 7038 7148 7281 7315 7390 7423 7512 7566 7612 7695 8040 8504 8537 8597 8784 8799 8999 9039 9369 9401 9601 9628 9870 9886 und 9966. Die Prämien-⸗Ziehung erfolgt am 1. December. Wien, 2. Nov. Bel der heutigen Prämien⸗Zlehung der J86(ser Loose fiel der Haupt-Treffer auf Nr. 10 S. 13956, 50,000 fl. auf Nr. 11 S. 14362, 25,000 fl. auf Nr. 18 S. 16072, 10,000 fl. auf Nr. 18 S. 11531 und Nr. 4 S. 15062, je 5000 fl. auf Nr. 2 S. 400, Nr. 3 S. 4001, Nr. 8 S. 5332, Nr. 14 S. 5332, Nr. 15 S. 6163, Nr. 17 S. 6163, Nr. 2 S. 6261, Nr. 17 S. 6657, Nr. 17 S. 7226, Nr. 11 S. 7674, Nr. 14 S. 10233, Nr, 10 S. 11696, Nr. 13 S. 15851 und Nr. 15 S. 19792. 3534 Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung im Inseratentheile dieses Blattes, die vorzüglichen Wurzener Biscuits betreffend, wollen wir nicht unterlassen, auf nach; folgenden Arukel der„Dr. N.“ vom 20. Februar c. hin⸗ zuweisen: Seit einer Reihe von Jahren sind es fast ausschließlich englische Fabrikanten, welche durch ihr gleich⸗ mäßig gutes Fabrikat einen regelmäßigen Absatz für eng⸗ lische Biscuits auch in Deulschland finden, so daß für diesen Artikel heute noch ganz beträchtliche Summen fremd⸗ ländischer Industrie zufließen. Deutsche Industrielle haben es zwar versucht, dem Auslande auch auf diesem Gebiete zu begegnen, und wir freuen uns, daß sich deren Con curtenz auch in verschiedenen Gegenden fühlbar machte, müssen indessen doch lebhaft bedauern, daß uns bis dahin kein dergleichen Fabrikat bekannt geworden ist, welches mit dem englischen einen Vergleich auszuhalten vermochte. Erst in neuester Zeit hat es Herr F. Krietsch, Besitzer bedeutender Kunstmühlen und großer Bäckereien in Wurzen, dessen Fabrikate im In- und Auslande rühwlichst bekannt sind, unternommen, auch in der Biscuit⸗Fabrikation eng⸗ lischer Concurrenz die Spitze zu bieten, und ist es ihm, wie wir mit Genugthuung vernommen, auch gelungen, ein Gebäck herzustellen, welches nach unparteiischem Urtheil Sachverständiger zu unserer besonderen Freude ergeben bat, daß die Wurzener Biscuits sowohl in ihrem äußeren Aus⸗ sehen, als auch insbesondere an Gehalt und feinem reinen Wohlgeschmack die englischen noch übertreffen. Es stehl so außer Zweifel, daß das Unternehmen nicht nur die Auf⸗ merksamkeit aller betheiligten Kreise sehr bald auf sich ziehen, sondern auch vom günstigsten Erfolg bezüglich Ab⸗ satz seiner Fabrikale begleitet sein wird. Bitte am Erntefest. Die evang. Gemeinde Geinsheim am Rhein, welche durch die Ueberschwemmungen im Februar und März sowie am 18. Juni einen sehr großen Theil ihrer Winterfrucht sowie ihrer zweiten Aussaat verloren hat und in welcher der ärmere Theil der Einwohnerschaft be⸗ sonders schwer betroffen worden ist, richtet durch ihren Geistlichen und Bürgermeister an die hiesige evang. Ge⸗ meinde die Bitte, ihr am Erntefeste eine Unterstützung zu Theil werden zu lassen, damit Wintervorräthe angekauft und an die Armen vertheilt werden können. Wir, die Mitglieder des Kirchenvorstandes, bitten die Glieder unserer Gemeinde, der nothleidenden. Brüder und Schwestern am Rhein in Liebe zu gedenken, und sind bereit, Gaben der Liebe auch von Solchen, die unserer Gemeinde nicht an⸗ gehören, in Empfang zu nehmen und nach Geinsheim zu befördern. Friedberg am 1. November 1876. Baur. Curtman. Dr. Diegel. Gonder. Huber. Jöckel. Dr. Köhler. Meyer. C. Schmidt. J. Schmidt. Wahl. Eingegangen sind: Von den Herren; A. Söllner 3 M., H. Gonder 2 M. Pfr. Meyer 1 M., Elis. Schmidt 50 Pf., K. B. 1 M. 50 Pf. Nürnberger Ochsengaumensalat 3392 bei Wilhelm Fertsch. Winterschuhe& Stiefel in großer Auswahl zu den billigsten Preisen bei 3543 Geschwister Schloß. Ein möblirtes Zimmer, 3538 sofort beziehbar, wird zu miethen gesucht. wem? sagt die Exped d. Anz. Von Einen Lehrling sucht Karl Reuß, Eisengießerei und mechanische Werkstätte. 3532 Zu vermiethen ein kleines Logis an stille Leute. G. Gröninger. Brave Mädchen, 3459 welche das Kleidermachen erlernen wollen, können sogleich in die Lehre treten bei Frau Elise Müller. 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A E—— F/ ²— g ¹1¾X!.ẽ. ⅛ Q.! ²˙à.. ͤ w ̃ ͤœR!n!m ⅛ Ä«. ˙ 3] vu...]-mam; 0 4 Nett, Daker Cusn. . U 29 deim. (erte. an nl Walter. Beilage. l Ausland. Belgien. Brüssel. 31. October. Der „Nord“, indem er die Lage der orientalischen Frage bespricht, gibt der Hoffnung Ausdruck, die Mächte würden die Forderungen Rußlands unter- stützen und der Waffen-Stillstand zu Stande kommen. Die dilatorische Tattik der Pforte er- leichtere freilich nicht die definitive Herstellung des Friedens, nöthige vielmehr die Mächte, ihre Festig- keit und Energie in Bezug auf die zu gewähren⸗ den Garantien zu verschärfen. Großbritannien. London, 1. Nov. Die heutigen Morgenblätter enthalten noch keine Mittheilung über die Antwort der türkischen Re- gierung auf das russische Ultimatum; fast alle sprechen die Meinung aus, die Pforte werde nach— gebeu.„Times“ glaubt, daß die Mächte ohne Zweifel dem Sultan die Annahme der russischen Forderung anrathen, und äußert schließlich: Unsere letzten Nachrichten lauten widersprechend, doch ist es undenkbar, daß die Pforte Rußland zum Aeußersten treiben werde. Nach einer Depesche des„Daily Telegraph“ aus Constantinopel von Dienstag Abend wäre ein zweimonatlicher Waffenstillstand unter⸗ zeichnet worden. Türkei. Der General- Gouverneur von Rustschuk meldet der Regierung, daß Deligrad gestern von den Türken genommen sei. — Einem der Regierung zugegangenen Tele- gramm aus Rustschuk- vom 31. Oct. zufolge haben die Türken Alexinatz mit Sturm genommen. — 2. Nov. Bezüglich der Waffenstillstands— frage bringen die Blätter folgende Nachrichten: Eine Meldung der„Köln. Zeitung“ aus Pera bestätigt, daß die Pforte den Botschaftern der Mächte in Constantinopel ihren Beschluß in der Waffenstillstandsfrage notificirt hat. Dar— nach erklärte sich die Pforte, wie die„K. 3.“ übereinstimmend mit der anderweitigen früheren Nachricht meldet, zu der Annahme eines zwei— monatlichen Waffenstillstandes mit 2monatlicher facultativer Verlängerung von je sechs Wochen bereit. Die„Köln. Zig.“ will weiter wissen, Ignatieff hätte sich am Montag mit diesen Beschlüssen einverstanden erklärt. Gutem Vernehmen aus Wien nach notificirte die Pforte ihren früheren, vor Absendung des rufsischen Ultimatums gefaßten Beschluß in Betreff des Waffenstillstandes den Mächten am 30. Okto⸗ ber früh.— Das„Neue Wiener Tagblatt“ bringt die sonst unbestätigte Nachricht, die Antwort der Pforte auf das russische Ulti— matum wäre heute Mittag dem Botfchafter General Ignatieff zugestellt worden. Die Pforte hade sich zur Annahme des Waffen- Stillstandes auf beliebige Dauer bereit er⸗ klärt, sie fordere jedoch die vorherige Be⸗ kanntgabe von Friedens-Bedingungen, welche eine Garantie zur Herstellung des tiven Friedens zu bieten geneigt seien.— Die„Wiener Abendpost“ sagt: Die Nachrichten aus Constantinopel lassen an der Annahme der letzten Forderung Rußlands von Seiten der Pforte kaum noch einen Zweifel aufkommen.— Nach Privat- Berichten hätte, der„Agence Havas“ zufolge, die Pforte dem Waffen⸗Stillstande zugestimmt mit dem Vorbehalt, daß auch Serhien denselben annehme. Da die Annahme von Seiten Serbiens erfolgt sei, so wäre gestern Abend der Waffen⸗Stillstand unterzeichnet worden.— Auch in Belgrad verlautet, die Pforte habe einen zweimonatlichen Waffen- stülstand zugestanden und Serbien denselben an- genommen. 4 Montenegro. Cettinje, 1. November. Die Montenegriner haben gestern Podgoritza ein. geschlossen und beschießen den Ort mit den bei Med un eroberten türkischen Geschützen; bereits ist eine türkische Batterie demontirt. Podgoritza hat stark gelitten. grinern gänzlich zerstört. Die Truppen, welche Constantinopel, 31. Oetbr. defini⸗ Medun ist von den Montene⸗s Hberhessischer Anzeiger. früher Medun kernirten sind tiefer in Albanien eingedrungen und haben die Verbindung mit Podgoritza abgeschnitten. Serbien. Belgrad, 31. Oetbr. Fürst Milan befindet sich in Paratschin, die Armee Tschernajeff's bei Deligrad, diejenige des General Horvatovic zwischen Djunis und Kruschewatz. Die durch den Verlust der Stellung bei Djunis hervorgerufene Bestürzung hat sich etwas gelegt; es herrscht große Thätigkeit und der Entschluß, bis zum Aeußersten Widerstand zu leisten. Rumänien. Bukarest. Das„Wiener Fremdenblatt“ meldet unter Vorbehalt von hier, der Ministerpräsident Bratiano werde am 2. Nov. den Kammern einen Gesetz-⸗Entwurf vorlegen, wo— durch die Einberufung der Milizen verfügt wird; gleichzeitig würde den Kammern eine andere Vor- lage des Ministers zugehen, wonach Rumäniens Unabhängigkeit proclamirt werden solle. — 2. Nov. Die Thronrede, mit welcher heute die außerordentliche Session der Kammern vom Fürsten eröffnet wurde, besagt:„Unsere Bezieh⸗ ungen zu den auswärtigen Mächten sind die besten. Wir erhalten Seitens aller garantirenden Mächte Ermuthigungen zur Aufrechthaltung unserer Neu- tralität, welche von der Regierung seit Anfang des Krieges beobachtet wird. Selbst die Pforte scheint mehr geneigt, die Gerechtigkeit unserer For- derungen anzuerkennen. Jeren Tag empfangen wir Beweise des Wohlwollens der Großmächte für Rumänien. Wir sind somit, Dank der klugen und festen Richtung, welche die Kammern meiner Regierung vorgezeichnet, zu der Hoffnung berechtigt, daß, wenn den rumänischen Staat Gefahren, welche über seine Kräfte gehen, bedrohen sollten, der mächtige Schild des garantirenden Europa unsere territoriale Int“grität und unsere nationalen Rechte vertheidigen wird. Indessen haben wir die volle Ueberzeugung, daß schon die nächste Zukunft dem Orient die Ruhe bringen wird, Dank den An- strengungen aller europäischen Mächte zur Ver besserung des Schicksals der christlichen Völker⸗ schaften.“ Schließlich kündigt die Thronrede ver- schiedene Reformen und Gesetzänderungen für die innere Verwaltung an. Rußland. Petersburg. Aus Radom meldet man hinsichtlich russischer Kriegs⸗Rüstungen, daß ein Telegramm angelangt sei, durch welches der Gouverneur benachrichtigt wird, daß 90,000 Mann an die österreichische Grenze marschiren. Sämmt⸗ liche Kreis- Vorsteher sind aufgefordert worden, nach Radom zu kommen, um sich über die Unter- bringung und Verpflegung der Truppen während des Marsches zu verständigen. Auch sollen unge wöhnliche Truppen⸗Bewegungen stattfinden. Dieser Tage wurden aus Lublin mit gemietheten Pferden 60 Kanonen und viele Munstions Wagen nach Warschau gebracht, und am 27. v. M. langten drei große Eisenbahn-Züge mit Infanterie auf der Warschau Wiener Bahn in Warschau an. — 2. Nov. Der„Regierungs- Anzeiger“ ver- öffentlicht einen kaiserlichen Befehl, welcher den Termin der Einberufung der militärpflichtigen jungen Mannschaften für dieses Jahr auf den 13. December festsetzt. Auf Sibirien und die Gouvernements Archangel und Orenburg findet der Befehl keine Anwendung. Livadia. Der„Pol. Corr.“ wird gemeldet: Der Befehl an Ignatieff wegen Uebergabe des Ultimatums ist direct vom Kaiser ergangen, welcher durch die neuesten Ereignisse auf dem serbischen Kriegsschauplatz und durch die ohne Rücksicht auf die schwebenden Verhandlungen über den Waffen- Stillstand fortgesetzte türkische Kriegs⸗Action dazu bestimmt worden ist. Amerika. New Nork. Die Staats- schuld hat sich im abgelaufenen Monat October um 3,388,000 Doll. vermindert. Im Staats- chatze befinden sich 7,596,000 Doll. in Gold und 12,901,000 Doll. in Papier. M 131. Aus Stadt und Land. Friedberg, 2. Nov. Heute wurde der dies jährige Cursus der hiefigen Ackerbauschule erössuet. Es ist erfreu⸗ lich, melden zu können, daß ca. 30 Schüler angemeldet und zum größten Theil auch bereits eingetroffen sind. In Folge Ausschreibens des Curatoriums sind bereits mehrere Meldungen um die Stelle des Dirigenten und ersten Lehrers der Anstalt eingelaufen, so daß die baldige Besetzung der Stelle in Auesicht steht. Mainz, 30. Oct. Der Zugführer des ersten Güter⸗ zugs, welcher gestern Morgen von hier nach Alzey fuhr, bemerkte auf der Strecke zwischen Wörrstadt und Armsheim Elwas auf den Schienen liegen und gelang es seiner Auf⸗ merksamkeit und Anstrengung, noch rechtzeitig den Zug zum Stehen zu bringen. Man sah nach und fand einen Mann in den fünfziger Jahren, der, in seinen Reck dicht eingehüllt, sich absolut überfahren lassen wollte. Er wurde nolens volens in den Packwagen geschafft und in Arms⸗ heim an die Behörde abgeliesert. Wie man hört, soll der— selbe geisteskrank sein und nunmehr in eine Irrenanstalt verbracht werden. Mainz. Unserer Polizei ist es gelungen, einen ge⸗ fährlichen Einbrecher, welcher in einem Cass in Frankfurt kürzlich in Gemeinschaft mit einem Burschen aus Alzey eingebrochen und eine bedeutende Summe Geldes entwendet hat, zu verhaften. Der Bursche, der in zerlumpten Kleid⸗ ungsstücken in einer Droschke einherfuhr, erregte dadurch die Aufmeiksamkeit der Behörde; bei seiner Vistiation fanden sich noch ungefähr 600 M. im Besitz des Diebes. Allerlei. Saarbrücken, 28. Oct. Gestern Abend 5 Uhr kam, per Eisenbahn und eskortirt von einem Gendarmerie⸗ Wachtmeister, der Pastor Neureulet aus Marpingen hier an. Derselbe wurde sofort als Untersuchungsgefangener im hiesigen Justizarresthause untergebracht und soll, wie man sagt, wegen Betrugs prozessirt werden. Genf. Ein schreckliches Verbrechen hat die Bewohner von Morges am Genfer See in Aufregung versetzt. Nicht weit von einander fand man auf offenem Felde die nackten Leichnahme zweier jungen Frauen, denen beiden die Stirn eingeschlagen war. Dieselben müssen in Heu auf einem Karren dorthin gebracht worden sein, da man Heu- und Blutspuren weit auf der Straße versolgen konnte. Außer⸗ dem entdeckte man noch die Leiche eines Mannes und ein ausgegesetztes Kind auf einem dortigen Felde, womit man die Ermordung der beiden Frauen in Zusammenhang bringt. Moskau, 31. Oct.((Proceß Strousberg). Der Staats⸗Procurator und die Anwälte der Eivilkläger suchten, um Letzteren Anspruch auf Schadenersatz zu sichern, nach⸗ zuweisen, daß der Verwaltungsrath in seiner Gesammtheit den Sturz der Bank herbeigeführt, falsche Bilanzen auf⸗ gestellt, Actien verkauft und Depots eilig herausgenom⸗ men habe.— 1. Nov. Der erste Vertheidiger Poljanski's stellt diesen als durch Landau versührt hin und klagt diesen an, um jenen zu kechtsertigen. Der zweite Vertheidiger sucht nachzuweisen, daß Poljanski's Handlungen vielleicht unmoralisch, nicht aber ungesetzlich gewesen seien. Landau's Vertheidiger behauptet, daß sein Client seine Amlopflicht nicht verletzt habe. Handel und Verkehr. Gießen. Auf dem am 31. October und 1. November staltgehadten Viehmarkte waren aufgettieben 1615 Schweine und 881 Stück Rindvieh. Frankfurt, 1. Nov. Der heutige Heu⸗ und Stroh⸗ markt war gut befahren. Heu kostete per Ceniner je nach Qualität M. 5.—6.50., Stroh per Ceniner M. 5.—5. 60. Butter 1. Oual. im Großhandel das Pfund M. 1.20. 2. Qual. M. 1.10., im Kleinbandel 1. Qual. M. 1.40 bis 1.45,, 2. Qual. M. 1.30. Eier das Hundert M. 6.—. Kartoffeln per 200 Zoll-⸗Pfund M. 5—6. Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 2. November 1876. 20⸗Frankenstücke Mk. 16 24—28 Englische Sovereigns„ 20 33.—38 Russische Imperiales 8„ 16 73-78 Holländische fl. 10-Stücke.„16 65 Dutaten n 5 9 71-76 Ducaten al ma reo„ 9 6570 Dollars in Gold 7 4 16-19 Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des 2 allein üchten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1,50, „ ½ Dutzend 1 „ Dutzend 1108755 Die Exped. d. Anz. — 2 1—— — *— Lieferung. 3475 Mittwoch den 15. November d. J., Vormittags 10 Ubr, sollen dahier zur Lieferung für das Jahr 1877 im Submissionswege vergeben werden: 1) blaues und graues Leinengarn Nr. 20, Y gebleicht Leinengarn Nr. 20(sind Muster einzu⸗ senden), 3) Stahl, Eisen und Elsenwaaren, 4) Kölner Leim(sind Muster einzusenden), 5) Seilerwaaren, 6) Dielen und Latten, 7) Holzbohlen in verschiedenen Sorten, 8) Fensterglas, 9) Eichenholzdauben zu Kieferwaaren, 10) Spiritus, 11) Soda, 12) Leder und Lederwaaren, 13) Reiserbesen(sind Muster einzusenden), 14) Papier und sonstige Schreibmaterialien(sind Muster einzusenden). Die Submissionsbedingungen können täglich von S bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr des Nachmittags bei der unterzeichneten Direetion eingesehen, auch gegen Erstattung der Copialgebühren schriftlich be⸗ zogen werden und müssen die Submissionen bis zum obigen Termin in den vor dem Direetionsbüreau aufgehängten Soumissionskasten verschlossen eingelegt sein. Marienschloß den 26. October 1876. Großherzogliche Landeszuchthaus⸗Direetion. Seriba. Bekanntmachung. 3409 Die gerichtsbekannten Gläubiger des Philipp Emmel IV. und Hrch. Emmel V. von Wohnbach haben sich am 14. September 1876 über das überschuldete Vermögen derselben unter einander geeinigt. Den unbekannten Gläubigern dersesben wird aufgegeben, diesem Vergleiche, dessen Einsicht ihnen offen steht, binnen 4 Wochen, von heute an, beizutreten, als sonst derselbe bestätigt und vollzogen werden würde. Hungen am 18. October 1876. Großherzogliches Landgericht Hungen. Cellarius, Pilger, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Vergebung von Bauarbeiten. 3517 Die zur Herstellung des ehemaligen Militär⸗ Lazareths zu Friedberg, zu Schulzwecken für das Schul⸗ lehrer⸗Seminar daselbst, erforderlichen Bauarbeiten und Materialien ⸗Lieferungen, veranschlagt: M. Pf. Maurerarbeit zu 2451 18 Steinhauerarbeit 568 73 Zimmerarbeit 3486 90 Dachdeckerarbeit 3484 80 Schlosserarbeit 2578 40 Glaserarbeit 1000— Weißbinderarbeit 3629 80 Spenglerarbeit 480— Lieferung von 30 Kubikm. Bruchsteinen 180— Desgl. von 6,000 Stück Russensteinen 1440— Desgl. von 20 Kubikm. Kalk 260— Desgl. von 8 Tonnen Portland Cement 132— sollen im Submissionswege an die Wenigstfordernden bis Mittwoch den 8. November J. J vergeben werden. Die Abgebote haben in Prozenten zu geschehen und sind versiegelt mit der Aufschrift versehen:„Submission die Arbeit bei der Herstellung des Militär⸗ lazareths zu Schulzwecken des Schullehrer⸗Seminars zu Friedberg“ längstens bis zum 8. November a mittags 10 Uhr, auf unterzeichnetem Büreau einzureichen, woselbst Pläne, Voranschlag und Bedingungen zur Ein⸗ sicht der Uebernahmslustigen offen liegen. Friedverg den 30. Oetober 1876. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. a Schnitzel, Bau⸗Accessist. Bekanntmachung. 3528 Donnerstag den 9. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen die der Main⸗Weser⸗Bahn zustehenden Erlenbäume an der Gänsbachbrücke bei der Station Nieder⸗Wöͤllstadt, etwa 124 Stück, zu Werkholz ge⸗ eignet, auf dem Stande, unter den bei der Versteigerunb bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg am 2. November 1876. Der Bahnmeister Ra uch Versteigerung eines Faselochseu. 3545 Donnerstag den 9. November l. J., Nachmittags 2 Uhr, soll in hiesigem Faselstall ein zum Schlachten geeigneter fetter Ochse nochmals öffentlich an den Meist⸗ bietenden versteigert werden. Friedberg den 2. November 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. ua. Birnstämmcehen können aus der städtischen Baumschule abgegeben werden. Friedberg den 1. November 1876. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. 3529 Fon e r. Garantie und Probezeit. 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