wage a 1. 5 Ihe 8 de deen a · d uche. Nil über alle u— 0 7 1 u 1 ven 0 otst 1d t und sännt. gern desthentr A 1 2D den g besten x den. Theater J * Staaten des J en Dirk ung. den Nu lamern 9. l 70 trschei⸗ 9. 4 bb . be latien, relche Herr u Fnedberg auf blen, retllet sicher xk i ben Io i b; iets Aufträgen ö ö Dienstag den 4. Juli. M. 78. berhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. f 5 5 8 1 1 Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publiciren: 1 Nr. 33. Verordnung, die Ausführung des Berggesetzes vom 28. Januar 1876, insbesondere die Anlegung und Führung der Berg⸗, in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen betreffend. Friedberg den 30. Juni 1876. Amtlicher Theil. Grund- und Hypothekenbücher Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp. Betreffend: Die Führung der Handelsregister, hier die Einsendung des Gewerbetagebuchsauszugs bezüglich der dem Betreffend: Die Statistik der Bewegung der Bevölkerung im 2. Quartal 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir erinnern Sie die Zählkarten über die Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle im 2. Quartal laufenden Jahres binnen 10 Tagen an das Secretariat Großherzoglicher Centralstelle für die Landesstatistik einzufenden. Handelsflande angehörenden Gewerbttreibenden für das 2. Quartal 1876 an die Gerichte. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Sie wollen den rubr. Oewerbetagebuchsauszug dem bezüglichen Großherzoglichen Landgericht als bald zusenden. Trapp. Bekanntmachung Friedberg den 1. Juli 1876. „ Friedberg am 30. Juni* ., Eine öffentliche Sitzung des Kreistages des Kreises Friedberg findet Samstag den 8. Juli l. J., Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhause dahker statt. Friedberg den 1. Juli 1876. 1) Wahl der Mitglieder der Einschätzungs ⸗ Commission 1. und deren Ersatzmänner für 1877. 2) Verwaltung der Kreisinstitute, Bestellung einer Commission(Mathilden⸗ stiftung). 3) Wahl verschiedener Commissionen für einen Kriegsfall. 4) Beitrag zur Ackerbauschule. 5) Straferlaßgesuch des gewesenen Mitgliedes des Kreistags und Bürger meisters, jetzigen Landgerichtsactuars Steinacker. A. Einnahme. Beiträge der Gemeinden und Gemarkungen: a. nach dem für die Gemeinde-Umlagen gültigen Gesammtsteuer⸗Kapital. b. nach anderen Normen: zirksbauaufsehergehalte Stadt ens. 5 Gebühren 1 Strafen g Stiftungen, Schenkungen, dernachmnise Kapitalzinsen Zurückzuempfangende Kapitalien Ausstände aus vorhergehenden Jahren Kassevorrath aus vorhergehenden Jahren Summe der Einnahme mit Ausnahme auf das feibe, die Be— Tages⸗Ord nung: Der Kreisrath Trapp. * Abtheilung] 6) Prüfung und Sen eng der Rechnung für 1875. 7) Bericht des Kreisausschusses über die Verwaltung und den Stand der Kreisverbands- Angelegenheiten in 1875. 8) Feststellung des von dem Kreisausschusse entworfenen Voranschlags für 1877, der im Abdruck nachfolgt. 9) Neuwahl für das ausgeschiedene Kreis- Ausschußmitglied Steinacker. B. Ange Besoldungen 1 1.. 10242 M. 86 Pf. Diäten und Gebühren 8 0„ö 18028 M.— Pf. Botenlohn und Verkündigungskosten g„ Bureaugegenstände und Geraͤthschaften„ der Kreisunterstützungen 3„„ o„ Fuͤr Schulzwecke.. 8„, 15,,ũ1:-.„ Beitrag zur Ackerbauschule 1 F 3000„—„ Für Zwecke der Vogt'schen Stiftung. 0 n Zi, Zuschuß in die Provinzialkassee e . 800%—„ Auszuleihende Kapitalien.. 3 Fe 2490%,—„ Reservefonds für unvorhergesehene Fälle. r . 3360„ 33„ Betriebs-Kapital und zwar baares.„ 40394„ 68 indisponibles 3800, e. pf. Summe der Ausgabe. 75854 M. 25 Pf. Deutsches Reich. Darmstadt, 30. Juni. Die zweite Kammer tat heute in die Berathung des Weinsteuergesetzes 1 tin. Die Bestimmung, daß die Weinhändler für je 10 Hektoliter 5 Mk. Abgabe entrichten sollen, fand Annahme, ebenso die Eintheilung der Klein- verkäufer von Wein— unter 40 Liter— in 2 Klassen mit Steuerbeträgen von 7 resp. 5 Mk. pro Hektoliter, je nachdem ob das Liter über oder unter 70 Pf. verkauft wird. Auch das Princip, die Festsetzung der Klassen und Weinmengen durch örtliche Commissionen, welche die Gemeindever— tretung zu wählen hat, fand keine Beanstandung. Der beantragte Ausschluß aller Wirthe und Wein händler aus diesen Commisstonen wurde verworfen. — 1. Juli. Die zweite Kammer der Land- stände beendigte heute die Berathung des Gesetz— entwurfs, die Besteuerung des Weins betreffend, indem sie die Art. 10—16 im Wesentlichen nach der Regierungsvorlage annahm. Bei Art. 10 wurde ein Antrag des Abg. Dumont angenommen, welcher den Einschätzungscommissionen das Recht gibt, Reklamationen gegen die Einschätzung vor— behaltlich des Rekurses an die Hauptsteuerämter und die Ober⸗Steuerdirektion zu erledigen. Die Kammer nahm schließlich mit allen gegen 9 Stimmen den Gesetzentwurf im Ganzen an. Der Antrag des Abg. Heinzerling auf Einführung eines gene— rellen, nur einmal abzuleistenden Diensteides der Staatsbeamten wurde entsprechend dem Ausschuß— antrage gegen 3 Stimmen angenommen. Sodann wurde die Vorlage, die Bewilligung einer außer— ordentlichen Staatsunterstützung von 45,000 Mk. für die Gemeinde Heidesheim betr., desgleichen die Forderung für den Bau eines neuen Gym⸗ nasiums zu Worms bewilligt. Ferner wurden für die Erweiterung des Schullehrerseminars zu Friedberg 27,000 Mk. verwilligt. Die Vorlage der Regierung, die Bewilligung von 50,000 M. für 187678 zur Restaurirung der Katharinenkirche zu Oppenheim wurde bis kommenden Dienstag vertagt. Ferner wurde die Vorlage des Ministeriums des Innern, die Erhebung der städtischen Bürger schule zu Oppenheim und der städtischen Realschule zu Groß⸗-Umstadt zu staatlichen Realschulen zweiter Ordnung einstimmig angenommen, ein Antrag des Abg. Weith auf Wiedererrichtung einer Gestüts⸗ stͤtion in Reichelsheim abgelehnt und endlich der Antrag des Abg. Heinzerling auf veränderte Ein— richtung des Großh. Regierungsblattes einstimmig angenommen. Berlin, 30. Juni. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurden noch mehrere Be— richte über Petitionen durchberathen, worauf der Präsident die herkömmliche Uebersicht über die erledigten Geschäfte und die unerledigten Be— rathungs-Gegenstände gab. Nachdem hierauf das 1 älteste Mitglied des Hauses, v. Bonin, an das Präsidium die Worte des Dankes für seine Ge⸗ — Im Unterhaus erwiederte Disraeli: Auf eine Anfrage Hartington's, er sei über die angeblich schäfts⸗Leitung gerichtet hatte, auf welche Präsident] beabsichtigte Kriegserklärung Serbiens nicht unter ⸗ v. Bennigsen erwiederte, schloß Letzterer die Sitz · ung mit einem dreifachen Hoch auf den König. — In der gemeinsamen Schlußsitzung beider Häuser des Landtags erschienen kurz nach 12 Uhr die Mitglieder des Staatsministeriums, darunter richtet; der britische Consul in Belgrad habe vor einer Stunde telegraphirt, daß die serbischen Truppen die Grenze nicht überschritten hätten. — 30. Juni. Im Unterhause fragt Dilke, ob es wahr sei, daß sich der Großfürst Wladimir mit der Präsident des Reichskanzler Amts Hofmann. der serbischen Armee an der tüuͤrkischen Grenze be Nachdem der Präsident des Herrenhauses die Sitzung eröffnet hatte, verlas Minister Camphausen die königliche Cabinetsordre aus Ems vom 28. Juni, welche den Schluß der Session verfügt; der Prä- sident des Herrenhauses brachte ein dreimaliges Hoch auf den König aus, womit die Sitzung schloß. — 30. Juni. Der zur Theilnahme an der heutigen General ⸗Versammlung der rumänischen Eisenbahnen erschienene, in den Proceß gegen Gehlsen und Genossen wegen Verläumdung verwickelte Rechnungsrath Heßling wurde kurz vor Beginn der Versammlung verhaftet. Bonn. Bischof Reinkens, welcher z. Z. der Firmung im Badischen obliegt, hat bei seiner jüngsten Anwesenheit in Karlsruhe gegenüber seinen Freunden geäußert, daß er mit Bezug auf den Verlauf der Debatten bei der letzten altkatholischen Synode beabsichtige, auf seine Stellung zu resigniren. i Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 28. Juni. Unter der größten Reserve theilt man dem„Frankf. Journal“ ein Gerücht mit, welches gestern in ersten politischen Kreisen allerdings nur halblaut colportirt wurde. Es hieß, die Begegnung Kaiser Franz Josephs mit dem Kaiser von Rußland werde diesmal ganz unterbleiben. Gegenüber diesen wiederholt auftauchenden Meldungen wird von Petersburg aus versichert, es stehe fest, daß die Zusammenkunft stattfinde, wie schon aus den an die amtlichen und Hofkreise ergangenen Anord- nungen hervorgehe. — 1. Juli. Der Kaiser hat, wie die„Pol.“ Corr.“ meldet, dem hiesigen russischen Botschafter, v. Nowikoff, das Großkreuz des Stephan⸗Ordens verliehen. Der bisherige türksche Botschafter, Aarifi Pascha, hat heute dem Kaiser sein Abbe⸗ rufungs Schreiben überreicht und reist morgen nach Constantinopel ab. Ferner empfing der Kaiser heute den neuen italienischen Botschafter, um dessen Beblaubigungs Schreiben entgegen- zunehmen. Pest. Graf Andrassy wird jetzt von seinen Landsleuten im Stiche gelassen. Seine intimsten Anhänger in Pest werden von ihrem Unmuthe über die Wendung der Dinge fortgerissen und halten mit ihrer zuweilen sehr herben Kritik der Andrassy'schen Orient⸗Politik nicht mehr zurück. Als besonders interessant verdient hervorgehoben zu werden, daß die Magyaren plötzlich mit seltener Einmüthlichkeit eine neue Politik vorschlagen. Engster, unbedingtester Anschluß an Deutschland, nicht aber auch an Rußland, lautet die Parole, und sogar der hochofficibse„Hon“ gab d. Tage zu verstehen, daß Andrassy auf diese Weise seine jetzt grollen⸗ den Freunde wieder aussöhnen könnte. In diesem Verlangen offenbart sich das alte Mißtrauen gegen Rußland, aber auch das geringe Zutrauen zu England, das man eine Weile als den„natür⸗ lichen Alliirten“ Oesterreichs in der Orient⸗Frage hinstellte, und endlich offenbart sich darin die Er⸗ kenntniß, daß Oesterreich nur im Verein mit dem deutschen Reich den unausbleiblichen Stürmen ruhiger entgegensehen könnte. Frankreich. Paris. Die Gemahlin des Marschalls Mac Mahon hat dem deutschen Bot- schafter Fürsten Hohenlohe die Summe von 25,000 Frs. für die durch Ueberschwemmung ge. schädigten Bewohner des Elsasses übersendet; die- selbe hat auch den auf gleiche Weise Geschädigten finde. Unterstaatssecretär Bourke erwiedert, so viel die Regierung in Erfahrung gebracht habe, sei das Gerücht unbegründet.— Auf eine Anfrage Grieve's antwortet Bourke, daß eine Antwort Frankreichs auf den Antrag wegen einer neuen Zucker- Conferenz eingegangen sei, daß aber die Verhandlungen noch sortgesetzt würden. Er werde über deren Natur Weiteres mittheilen, so⸗ bald dieselben beendet seien. Italien. Rom. Die Amts Ztg. meldet, daß der König den Gesetzentwurf betreffs der oberitalienischen Bahnen sanctionirt hat.— Dem „Diritto“ zufolge ernannte der König den General Cialdini zum Botschafter in Paris. Türkei Constantinopel. Die Meld⸗ ungen auswärtiger Blätter über Minister⸗Ver⸗ änderungen, namentlich über die Entlassung des Minister-Präsidenten Midhat Pascha, werden amt. lich dementirt. Ein Ministerwechsel kam gar nicht in Frage; das Reform ⸗Project Midhat Pascha's wird vielmehr demnächst dem Sultan vorgelegt werden. — die Pforte richtete eine Circularnote an sämmtliche Mächte, worin sie die Verantwortung für den Krieg auf Serbien wälzt und den Fürsten Milan als Rebell seiner Fürstenwürde für ver lustig erklärt. Montenegro. Cettinje. Von hier meldet die„Pol. Corr.“ bestimmt die Existenz eines vor vierzehn Tagen ratificiren serbisch · mon tenegrinischen Allianz-Vertrags. Serbien. Belgrad. Die„Pol. Corr.“ bemerkt zu ihren eigenen Belgrader Nachrichten über einen dort befürchteten türkischen Offensipstoß, daß die Pforte aus politischen Gründen die Offen- sive nicht ergreifen, sondern sich eventuell angreifen lassen werde. Der Eröffnung der Operationen werde serbischer Seite ein letzter formeller Schritt vorausgehen, — Hier ist auf direten Befehl des Kaisers von Rußland seitens des hiesigen russischen Vertreters bis zuletzt Alles aufgeboten worden, um den Fürsten vom Ueberschreiten der türkischen Grenze abzuhalten. Der Fürst erklärte jedoch, er könne, von der Bevölkerung gedrängt, dem Vorgehen der Türken in Bosnien und den Verletzungen der serbischen Grenze nicht ruhig zufehen; er glaube, daß, wenn der früher ventilirte Vorschlag, ihn, bei voller Wahrung der Souveränetät des Sultans, zum Vicekönig von Bosnien zu ernennen, von der Pforte angenommen worden wäre, die Bewegung und die Unsicherheit der Verhältnisse aufgehört bätte; die Pforte wolle aber keine Unterhandlungen mit Serbien, deshalb müsse er der Stimmung des Landes Gehör geben und dasselbe schützen. — 30. Juni. Sicherem Vernehmen nach ist das Ultimatum an die türksche Regierung vorgestern nach Constantinopel abgegangen und dürfte morgen oder übermorgen überreicht werden. — 2. Juli. Die„Pol. Corr.“ veröffentlicht einen Auszug aus dem serbischen Kriegs⸗Manifeste. Darnach schildect letzteres die seit Ausbruch des Aufstandes unerträgliche Lage Serbiens, welches Alles unterlassen habe, was das Werk der Paci⸗ sicirung erschweren könnte, während die Pforte Serbien mit einem eisernen Gürtel umgeben habe. Das Manifest bezeichnet es als unmöglich, länger in den Grenzen der Mäßigung zu verbleiben, macht die Pforte für das Blutvergießen verant- in der Schweiz eine Unterstützung zugewendet. Großbritannien. wortlich und versichert, daß an der Seite der London, 29. Juni. Serben die Montenegriner, Hezegowiner, Bosniaken, Im Oberhause erklärte Lord Derby, er könne Bulgaren kämpfen und die Griechen nicht lange nicht sagen, daß eine Kriegserklärung von Seiten warten lassen würden. Das Manifest fordert die Serbiens statthaben werde, aber nach dem allge- Armee zur Achtung der Grenzen Oesterreichs auf, meinen Ton der empfangenen Berichte könne er, welches durch den huldvollen Schutz vieler Her⸗ wenn überhaupt, so doch nur geringe Hoffnung hegen, daß der Krieg abgewendet werden wird. zegowinger-Brüder ein Recht auf Serbien's Dank⸗ barkeit erworben hätte.— Serbien wird wahr- scheinlich die Offenssve ergreifen. Die Ueberschreitung der Grenze an der Drina durch die Armee des Ranko Alimpits sollie heute erfolgen. Rumänien. Bukarest. Die„Pol. Corr.“ meldet von hier: Die rumänische Regierung habe wegen der beabsichtigten Operationen der türkischen Donau flottille gegen Serbien Schritte bei den Garantie-Mächten gethan. Griechenland. Athen. Die Regierung hat, getreu ihrer Friedens-Politik, mehrere Indi⸗ viduen, welche die türkischen Provinzen aufwiegeln und in Griechenland Mannschaften anwerben wollten, an der Grenze verhaften lassen. Rußland. Petersburg, 1. Juli. Die „B. N.“ melden, daß heute Miktag in Bern der russische Revolutionär Bakunin gestorben ist. Aus Stadt und Land. Offenbach, 29. Juni. Gestern Nacht nach 10 Uhr ließ sich kurz hinter der Station Oberrad ein junges Mädchen von dem heranbreusenden Zug der Bebraer Bahn überfahren und blieb auf der Stelle todt. t Darmstadt. Die Slipendien aus der Stiftung der Gemeinden des Großherzogthums beim 25jährigen Regier⸗ ungs⸗ Jubiläum Sr. K. H. des Großherzogs sind für 1876 mit je 525 Mark verliehen worden dem stud. med. Frank aus Darmstadt, stud. phil. Obenauer aus Eich (Rheinhessen) und stud. theol. Magenbach aus Alten⸗Buseck. Darmstadt. Die Zahl der unehelichen Geburten, welche im Jahr 1863 im Großherzogthum noch 18 pCi. betrug, hat sich dermalen auf 7 32 pCt. herabgemindert, die Folge der erleichterten Niederlassungs⸗Verhältnisse. Darmstadt. Im Jahr 1875 betrugen die Ein⸗ nahmen aus Stempelpapser, Stempelmaiken und Spiel⸗ kartenstempel im Großb. Heffen zusammen 1,096 200 M. 90 Pf., wovon 10,102 M. 20 Pf. auf Kartenstempel entfallen. Allerlei. Weimar. Am 22. d. M. wurde eine hier durch Ciwil⸗Act vollzogene Ehe zwischen einem Juden und einer Kalholikin in einem benachbarten Dorfe durch einen evang. Pfarrer kirchlich eingesegnet, nachdem sich sowohl der be⸗ lreffende Rabbiner als der katholische Geistliche geweigert, dies zu thun. slimm!. ist aufge demselben welche M sind, nän im Staa ringsten vermögen nisse irle da, Wo Sehen wie Aust Da t der Sach Kircht auch no brauchen Verstand nicht an keinen 9 mit me Handel und Verkehr. Gießen, 29. Juni. Auf unserem vorgestern und gestern abgehaltenen Markte waren 1544 Stück Rindvieh und 663 Schweine aufgetrieben. Bezüglich des Arbeits⸗ Viebs behaupteten zwar einige Verkäufer ein Heruntergehen der Preise, indeß soll dies seinen Grund doch nur in der großen Zahl des aufgetriebenen Viehs gehabt haben. Im Uebtrigen aber war der Handel ein ziemlich lebhafter und vis zur Mittagszeit alles Vieh abgesetzt. Nächster Markt den 11. und 12. Juli d. J. Grünberg, 1. Juli. Die Preise auf unserem heutigen Fruchtmarkie betragen: Waizen 11 M. 56 Pf.; Korn 9 M. 72 Pf.; Gerste 8 M. 90 Pf.; Hafer 10 M. 41 Pf.; Molter— M.— Pf.; Erbsen 10 M. 13 Pf.; Linsen— M.— Pf.; Samen 14 M. 49 Pf.; Kartoffeln 3 M. 41 Pf. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 50 Kilo- 100 Pjund. Frankfurt, 1. Juli. Der heutige Heu⸗ und Stroh⸗ markt war gut befahren. Heu kostete per Centner je nach Qualität M. 4.50— 5.60. Stroh per Centner M. 4.50 bis 5.20 und M. 6. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qual. 91 Pf., 2. Qual. 86 Pf., im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.— 1.10, 2. Qual. 90 Pf. Eier das Hundert M. 4.60—5.—. Mainz 1. Juli. Producten⸗Markt. Watzen per Juli 20.20, per Nov. 21.30. Roggen per Juli 15.90, per Nov. 16.05. Hafer per Juli 18.65. Nüböl per October 33.85. Telegraphischer Schiffsbericht. Mitgecheilt von Chr. Hecht in Friedberg. Das Hamburger Post⸗ dampsschiff Wieland, Capitän Hebich, von der Linie der Hamburg Amerikanischen Packelfahrt⸗ Aelien⸗Gesellschaft, welches am 14. Juni von Hamburg via Havre abging, ist nach einer glücklichen Reise am 27. Juni Abends wohl⸗ behalten in New⸗Poik angekommen. Das Hamburger Postdampfschiff Cimbria, Capt. Brandt, von obiger Linie, trat am 28. Juni wiederum eine Reise via Havre nach New⸗York an. Verloosungen. Ba dische 35 ⸗fl. Loose. Karlsruhe, 30. Juni. Bei der heutigen Gewinnziehung fiel auf folgende 10 Num⸗ mern je ein Gewinn von 1000 fl.: Nr. 38973 59229 33909 269594 295176 327914 327918 345947 382966 Bra unschweigische 20⸗Thlr.⸗Loose. Braun⸗ schweig, 30. Juni. Bei der heute stattgehabten Prämien⸗ ziehung fiel der Haupilreffer von 48000 M. auf Nr. 45 der S. 2695 15000 M. fielen auf Nr. 23 der S. 2354, 7200 M. auf Nr. 33 der S. 4884, 3000 M. auf Nr. 48 der S. 8097, je 300 M. auf Nr. 21 der S. 2071, Nr. 30 der S. 2152. Nr. 43 der S. 4217, Nr. 38 der S. 4337, Nr. 22 der S. 5255, Nr. 24 der S. 5517, Nr. 16 der S. 5906, Nr. 13 der S. 6330, Nr. 46 der S. 6350, Nr. 9 der S. 7844 und Nr. 31 der S. 9205. Oesterreichische 1854er Lodse, Wien 1. Ju Bei der heuligen Ziehung wurden folgende 32 Serien ge— 9 61 dem Ro ung det trennt, Die O schrift: bis zum d. J., triebs selbst au Formula Fra — 2288 werden bersteiger ta . N. Die * n Bern d Werben. er — * Settaet Dahn * nie del 3 alel. Haft 9 1093 1266 9 368 437 539 608 736 79 407 Jeg 480 800 2190 810 70. 2580 2874 3214 3241 3277 3304 3474 3499 3530 3588 3633 3983. Wien, 1. Juls. Bei der beufigen Gewinn⸗Ziehun der österreichischen 100 fl.⸗Eredit⸗ Loose vom Jahre 185 gewinnen; Serie 610 Nr. 38 200,000 fl, S. 2031 Nr. 55 40,000 fl., S. 3475 Nr. 62 20.000 fl., S. 2548 Nr. 97, S. 582 Nr. 63 je 5000 fl.— Weiter gezogene Serien: 526 996 1460 1817 2161 2475 2789 3109 4162. Wien, 1. Juli. In der heutigen Ziehung der Com— munal⸗Loose fiel auf S. 1203 Ne. 63 der Haupttreffer, auf S. 1203 Nr. 68 fielen 50,000 fl., auf S. 1204 Nr. 83 10,000 fl. Weiter wurden folgende Serien ge— zogen 124 130 225 947 1728 1729 2042 2269 2334 2423 Allerlei über die Kirchensteuer. Nr. 3. Aber ses härte noch gewartet werden sollen⸗ Die Sache war„noch nicht spruchreif.“ Noch nicht spruchreif? Es ist doch schon lang genug spruchreif, wie viel man einem ogen; 58 136 Assessor oder einem Schullehrer geben muß, damit er bestehen kann und damit man jungen Leuten zumuthen kann, daß sie Juristen oder Schullehrer werden. Ja, aber es hätte erst ein genau beziffertes Budget auf⸗ gestelll werden müssen, damit man sicher wüßte, wie weil die Mittel reichen und wie viel also durch Um⸗ lagen zugeschossen werden muß. Man weiß es ganz be— stimmi. Das Budget des Centralkirchenfonds für 1876 ist aufgestellt, beschlossen und genehmigt. Es gebt aus demselben, resp. seinen Anlagen vollkommen deutlich hervor, welche Mitiel zum Zweck der Pfarrbesoldungen verfügbar sind, nämlich außer den vorhandenen Dotationen und dem im Staatsbudgei vorgesehenen Staatszuschuß, um die ge— ringsten Stellen auf 800 fl. zu bringen: Zuschüsse der vermögenderen Kirchenfsonds mit 15500 M. und Erträg⸗ nisse erledigter Stellen mit 7200 M. Weiter ist nichts da. Wo nichts ist, da ist das Budget schnell sertig. Sehen fich dergleichen Einteden nicht ganz genau an wie Ausreden? Da trifft eine andere Einrede doch viel mehr den Kern der Sache. Ich brauche das ganze Jahr keine Kirche und keinen Pfarrer, und nun soll ich auch noch dafür bezahlen! Die Leute, die die Kirche brauchen, mögen sie bezahlen. Genau mit eben so viel Verstand sagt ein Anderer: ich komme das ganze Jahr nicht ans Landgericht, ich babe keinen Prozeß und will keinen haben,— warum werde ich nun doch gezwungen mit meinen Steuern zur Unterhaltung des Landgerichts beitragen? Oder: was geht mich der neue Vieinalweg an, der durch unsere Gemarkung gebaut werden soll? ich habe keinen Acker, auf den ich fahren müßle, ich mache über⸗ haupt keinen Gebrauch von dem Wege; die, Leute, die ihn nöibig haben, mögen sich ihn selbst bezahlen.— Aber der Einsichtige weiß, daß Jedermann ein Interesse daran hat, wenn die Rechtspflege wohl im Stande ist und der Acker⸗ bau blüht, und daß es datum nicht mehr als billig ist, wenn Alle nach Verhältniß zu jenen gemeinnützigen Zwecken beitragen. Mittelbar haben Alle Vortheil davon. Oynehin weiß Keiner, ob er nicht auch einmal unmittelbar das Gericht sehr nöthig baben oder für den neuen Weg seht froh sein wird. Die Anwendung hiervon auf Kirche und Kirchensteuer ist leicht zu machen. Uebrigens wird die Staatsgesetzgebung über kurz oder lang gewiß dafür sorgen, daß Jeder aus seiner Religions— gemeinde austreten kann, ohne sich einer anderen anzu⸗ schließen, und daß also, wer will, ganz obne Religion und Religionsgemeinschaft leben kann. Dann wird sich Jeder auf die einfachste Weise von aller Beitragspflicht für eine Religionggemeinschaft befreien können,— nämlich wenn ihm seine Religion und seine Kirche nicht mehr die paar Pfennige oder Mark werth ist, die er zur Erbaltung der letzteren des Jahrs beitragen müßte. —e— Auszug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Getraut: Simon Guthmann, Kaufmann aus Worms, und Recha Grödel von Friedberg. Gestorben: 30. Juni. 24. Juni. Emilie Wiesenbach, geb. Bapst, Ehefrau des Großh. Geometers Ludwig Wiesenbach, 58 Jahre alt. 24. Juni. Philippine Marie Müller, geb. Freimann, Ehefrau des Seribenten Johann Philipp Müller, 46 Jahre alt. 26. Juni. Maria Übrich, geb. Manck, Ehefrau des Schuhmachers Johannes Übrich, 63 Jahre alt. 27. Juni. Elisabetha Wilhelmina Schüller, Tochter des Karl Schüller, 10 Wochen alt. 28. Junt. Margaretha Susanna Hahn, 32 Jahre alt. Der Vorstand des Gustav-Adolf-Verein für Friedberg und Umgegend bittet die Mitglieder desselben, ihre Geschenke bis Anfangs August zuzusenden, da die Verloosung da stattfinden soll. Ditte an Menschensteunde. Von einem schweren Unglück wurden die Gemeinden Oppenheim, Dienbeim, Ludwigehöhe, Guntersblum und Gimbsbeim am 22. Juni durch den bei Ludwigshöhe er⸗ folgten Dammbruch heimgesucht. Der größte Theil dieser Gemarkungen steht heute noch 6— 8 Fuß hoch unter Wasser. Von Dienheim und Oppenbeim find fast alle Frucht- und Kartoffelfelber, sowie Weingärten überschwemmt oder von Grundwasser durchzogen. Da in den Niederungen meist die weniger Bemiitelten begütert sind, so ist die Noth um so größer. Noch sind die Besiellungskosten der großen⸗ theils zum zweitenmale bepflanzten Aecker, die im Früh⸗ jahr schon vielen Schaden gelitten, nicht bezahlt, und schon i die ganze Ernte vernichtet, von der die Schulden getilgt und die Winterbebürfnisse bestritten werden sollten. Die Verdienste der Arbeiter sind in manchen der genannten Gemeinden durch die Verkehrsstockungen geringer. Daher sind viele Familien in einer verzweifelten Lage. Darum richten wir an Alle, denen die Noth ihrer Mitmenschen zu Herzen geht, die dringende Bitte, von ihrem Ueberflusse zur Linderung dieses unberechenbaren Elendes eine Liebes⸗ gabe beizusteuern. Zugleich bitten wir die verehrlichen Expeditionen der verschiedenen Zeitungen diesen Aufruf aufnehmen und wie in anderen Fällen, so auch für unsere Orte, der Sammlungen sich unterziehen zu wollen. Oppenheim c. ꝛc. den 26. Juni 1876. (Folgen die Unterschristen.) Bezugnehmend auf Obiges sind wir bereit, Gaben in Empfang zu nehmen und dieselben an den Ort ihrer Be— stimmung gelangen zu lassen. Die Expedition des Oberhessischen Anzeigers. Eingesandt. Wie wir vernommen, soll uns in dieser Woche ein Kunstgenuß seltlener Art geboten werden. Die Hofsänger der Großb. Hof-Theater Darmstadt und Mannheim, die Herren Jäger. Bögel, Hienl, Reichhardt und Hosschauspieler Franke, beabsichtigen eine„Musikalische Soiree“ zu ver⸗ anstalten. Es sollen die Herren Hossänger, namentlich in ihren Quartetis, eiwas ganz außerordentliches leisten; so sollen auch die humoristischen Vorträge des Herrn Hof— schauspielers Franke höchst ergötzlicher origineller Art sein. Wir machen Freunde solcher Produclionen hierauf aufmerk⸗ sam und wünschen, daß den geschätzten Künstlern auch bei uns ein eben so zahlreicher Zuspruch zu Theil wird, als dieselben anderen Orts erfahren.— dt. Main⸗Weser- Bahn. 2161 Es soll die Herstellung von Trockenmauern in dem Rodberg⸗ und Gambacherwald⸗Einschnitt exel. Liefer⸗ ung der Bruchsteine, zusammen oder in zwei Loose ge⸗ trennt, im Wege öffentlicher Submisston vergeben werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Auf— schrift:„Submission auf Herstellung von Trockenmauern, lis zum Submissions-Termine am Montag den 10. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Be⸗ triebs⸗Inspection zu Frankfurt a. M. einzureichen, wo⸗ selbst auch die Bedingungen eingesehen und die Offerten⸗ Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a. M. den 20. Juni 1876. Königliche Betriebs-Inspektion. Hey l. Holz-⸗Versteigerung. 2238 Donnerstag den 6. Juli 1876, Vormittags 9 Uhr, werden in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Lehr, dersteigert: 223 Raummeter Eichen⸗Schälprügelholz, 390 4„ Reisholz, 50 Stück Aspenwellen, 193 Stangen Eichen⸗Wagnerholz, 225 Eichen-Baumstüßen, 2 Kiefern⸗Stangen Gegen Bürgschein wird Frist bis Martini 1876 ge⸗ eben. Assenheim den 29. Juni 1876. 5 i Großherzogliche ee Assenheim. e Holzversteigerung. 2180 Donnerstag den 6. Juli l. J., von Vormittags 10 Uhr an, werden in dem Freiherrlich von Ritter'schen Walde zu Hof Hasselheck 12 Naummeter Eichen Schälscheitholz, 16 7„ Schaͤlprügelholz, 48,64 Wellen Eichen-Schälreiserholz in dem diesjährigen Lohschlage öffentlich meistbietend versteigert. i Friedberg den 26. Juni 1876. In Auftrag der Freiherrlich v. Ritter'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim: Heidt. Dleschmaschinen-Miemen, „5 2101 sowie Treibriemen in allen Dimensionen liefert unter Garantie der Güte die Treibriemenfabrik von Theodor Korn in Bockenheim. Mobiliar-Versteigerung. 2237 Mittwoch den 5. Juli l. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen vor der Behausung des Wirthes Johannes Müller nächst der Post sämmtliche Mobiliar-Gegenstände des verstorbenen Konrad Ernst von Fauerbach b. Fr., be— stehend in Möbeln, Bettwerk, Kleidern, Weißzeug ze. de., öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 28. Juni 1876. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. e Oeffentliche Bekanntmachung. 2254 Unter Heutigem sind im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts folgende Einträge vollzogen worden: 1) Wilhelm Koch auf der Hainamühle bei Assenheim betreibt unter der Firma„Withelm Koch auf der Haina— mühle bei Assenheim“ seit dem 20. Juni ein Muhlen— geschäft mit Mehlhandel auf alleinige Rechnung und hat den Konrad Koch von Hof-Hasselheck als Pro— curisten bestellt. 2) Der Lackfabrikant Friedrich Roßbach in Friedberg hat seiner Ehefrau Minna, geb. Hüthwohl, Proeura ertheilt. 3) Die Firma des Anton Vorbach, Müllers in Fried— berg wurde gelöscht. Friedberg den 22. Junt 1876. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pistor, Follenius, Landrichter. Landgerichts-Assessor. ee en t m d chene 27248 Heinrich Brück von Wohnbach ist wegen Geistes— schwäche unter Curatel gestellt worden. Indem man dies zur öffentlichen Kenntniß bringt, bemerkt man, daß alle mit demselben abgeschlossen werden— den Rechtsgeschäfte ohne Zustimmung des Curators, G. Weckmann V. von Wohnbach, rechtsunverbindlich sind, insbesondere Schulden nicht bezahlt werden. Hungen am 28. Juni 1876. Großherzogliches Landgericht Hungen. Cellarius, Pilger, Landrichter. Landgerichts-Assessor. nnr nne 2246 Die im hiesigen Gemeindewald am 15. und 16. d. Mis, abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Fahrtag auf Freitag den 7. Juli bestimmt worden. Die desfallsigen Abfuhrscheine können an diesem Tage bei dem Unterzeichneten in Empfang genommen werden. Hoch-Weisel am 29. Juni 1876. Großherzogliche r Hoch⸗Weisel. rn een. Holzversteigerung in dem Domanialwald der Oberförsterei Eichelsdorf. 2247 Es werden versteigert: Montag den 10. Juli in den Distrikten Linnes, Heegwald, Jonasköpfchen, Goldkaute, Bieberwald und Hohlgraben: Holzart. Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Ra ummete r. Buchen 716 242 188 384 Obstbaum— 4— 6 Aspen 4 4— 2 1 Eichenstamm von 25 Centimeter Durchmesser und 7 Meter Länge= 0,34 Festmeter Inhalt, 41 Buchenstämme von 40— 62 Centim Durchmesser und 4—10 Meter Länge— 58, 79 Festm. Inhalt. Das Buchen⸗Stammholz im Linnes und Bieberwald, sowie das zerstreut sizende Holz im Heegwald, Hohl— graben, Goldkaute und Jonasköpfchen wird bei der Ver⸗ steigerung nicht vorgezeigt. Die Forstwarte Adolph zu Langd und Stier zu Stornfels ertheilen hierüber nähere Auskunft. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem süͤdlichen Randweg im Distrikt Heegwald. Eichelsdorf, 20. Juni 1876. Großherzogliche Oberföoͤrsterei Eichelsdorf. Hep Bekanntmachung. Die unterm Heutigen in dem Gräflichen Revier ist genehmigt 2265 Bainhards abgehaltene Holzyersteigerung worden und der erste Fahrtag auf Montag den 10. Juli l. J. festgesetzt worden. a Wickstadt den 23. Juni 1876. Graäfliche Oberförsterei Assenheim. Schal las. 250 13 4 1 Universal Reinigungs- Salz. 1545 Von allen Aerzten als das einfachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstossen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwer- den in ½, ½, ½ Original- Packeten mit Gebrauchs- Anweisung à ½, ½ und ½ Mark zu haben bei Frau Hofl. Windecker in Friedberg. Ph. J. Weiss in Bad- Nauheim. Ein Holzschuppen, 2243 20 Meter lang, 3 Meter breit und 4 Meter hoch, in gutem Zustand, ist auf Abbruch zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. des Anz. Ossenheime 2260 Nächsten Sonntag als am 9. Juli findet bei Harmonie& Tanzmufik das G. F. Horndörfer. fest statt. Freundlichst ladet ein r Wäldchen. Kirschen⸗ Prämien⸗Loose. Der böchste Gewinn von 100,000 Francs ist auf ein in Ratenzahlungen bezogenes Mai⸗ ländisches 10 Francs-Loos in letzter Ziehung einem Manne in Ober⸗Rosbach zugefallen. Die bequeme Weise in Besitz von zu gelangen, bringe ich mit dem Anfügen in empfehlende Erinnerung, S. Goldschmidt⸗Schlesinger in Frankfurt a. M. von mir bezogenen un Loose bei dem Vorschuß: und Credit-Verein, eingetragene Genossenschaft, zu Frie 2122 Staats- Prämien- Loosen durch monatliche Ratenzahlungen daß alle durch das Bankhaus d verkauften Prämien- dberg hinterlegt werden. J. Goldbeck, Holzversteigerung. 2264 In dem Gräflichen Revier Wickstadt, Distrikten Hardt, Ameisenkopf und Dornberg gelangen, Montag den 10. I. M. zur offentlichen Versteigerung: 8 Naummeter Buchen Scheitholz, 8 Eichen?„ 17 5 Buchen⸗Prügelholz, 8 5 Eichen- 5 8 5 Schöthold), 18 5 Buchen Stockholz, 28 1 Eichen⸗ 8 103 5 gemischtes„ 8⁰ 5 Buchen ⸗Reisholz, 30 2 Eichen* 206 gemischtes Durchforstungs⸗ Reisholz, * 2375 Wellen Eichen⸗Durchforstungs⸗Reisholz, Eichen⸗Reisbolz(Schälholz), 2900„ gemischtes Durchforstungs⸗Reisholz, 125 Stück geschälte Eichen⸗Stangen(Baumstüßen). Zusammenkunft am Eingang in dem Distrikt Hardt und Anfang der Versteigerung Vormittags 8 Uhr. Wickstadt den 1. Juli 1876. Gräfliche Obersörsterei Assenheim. Schal las. Holz⸗Versteigerung. 2263 Nächsten Freitag den 7. l. Mts. werden in dem Gräflich Solms Rödelheim'schen Ossenheimer Wäldchen versteigert: 4 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 3 5„ Prügelholz, 4 7 Nadel⸗ 0 9 5 Buchen⸗Stockholz. 10 Radel⸗ 5 12 Buchen Reisholz, * 375 Wellen Eichen Durchforstungs⸗Reisholz, 450„ Nadel⸗Astreisholz. Zusammenkunft am Ossenheimer Jagdhaus und An⸗ fang der Versteigerung Vormittags präcis 9 Uhr. Wickstadt den 1. Juli 1876. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schal las. Arbeits-Versteigerung. 2261 Samstag den 8. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, sollen auf dem Bürgermeisterei⸗Büreau zu Pohl⸗Göns die zur Unterhaltung der Vieinalstraßen nöthigen Ar⸗ beiten öffentlich in Accord gegeben werden: Steinbrechen, lt. Kostenüberschlag 96 Mark, Steinfahren 9 Zerschlagen der Steine EE Steinmessen E Unterhaltungsarbeiten W Bußzbach den 1. Juli 1876. Metzger, Bezirks⸗Bauaufseher. Arbeits⸗Versteigerung. 2262 Samstag den 8. d. Mts., Nachmittags um 1 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Kirch⸗Göns die zur Unterhaltung der Vieinalstraßen nöthigen Arbeiten öffent— lich in Accord gegeben werden: Steinbrechen, li. Kostenüberschlag 96 Mark, Steinfahren 6 Zerschlagen der Steine S Steinmessen 8„ Buß bach den 1. Juli 1876. Metzger, Bezirks⸗Bauaufseher. Entlaufen 2258 Ein 7 Monat alter, schwarzer Jagdhund mit aschgrauer Brust uud Pfoten und einer weißen Schwanz⸗ spitze, auf den Namen Lambo hörend, ist mir am 1. d. M. von meiner Wohnung aus entlaufen. Wieder— bringer, oder wer nähere Auskunft über den Verbleib desselben ertheilen kann, erhält eine gute Belohnung General-Agent. Vorschuß-& Credit-Verein zu Criedberg. ö(Eingetragene Genossenschaft.) Ausweis pr. Juni 1876. Einnahme. Kasse⸗Bestand pr. 1. Juni 1876 M. 27337. 66 Wechsel„ 46664. 20 Depositen„ 21600 Inkasso Wechsel„ 5030. 58 Conto Corrente A.„ 111482. 49 Conto⸗Corrente B. 1624770. Giro 4 785.— Spar⸗Einlagen„ 93560. 10 Stamm⸗Antheile, Monatsbeiträge„ 231. 05 Reservefond, Beitritte 7 30.— Mobilien und Utensilien, verkaufte Spareinlagebücher 5 10. 40 Wechsel⸗Zinsen 5 490. 80 Depositen⸗Zinsen 7 309. 70 Wechsel⸗Spesen 5 34. 95 Agio, Gewinn auf Sorten 4 1 22 M. 332344. 15 Ausgabe. Wechsel M. 21305. 46 Depositen 22926.— Conto⸗Corrente A.„ 161301. 14 Conto⸗Corrente B.„ 21901. 80 Auswärtige Correspondenten„ 3137. 54 Giro„ 3700.— Spar⸗Einlagen„ 61704. 44 Darlehen 85 853. 95 Stamm⸗Antheile, 10 120.— Wechsel⸗Spesen 12. 80 Unkosten 0 878. 56 Kasse⸗Bestand pr. 1. Juli 1876„ 34202. 46 M. 332344. 15 Eingang. Ausgang. WM. 94827. 59 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 77347. 03 „ 3948. 09 Wechsel⸗Conto⸗Corrent B.„ 3358.— 10177. 04 Wechsel⸗Giro„„ „ Wechsel Inkasso„ M. 113432. 16 M. 8374. 26 2255. Hecht. Der Vorstand: Ermus. 4120 Stück Eichen⸗Schälwellen, 13 Meter Eichen⸗Schälprügel, 9 Stück Eichen⸗Stangen. frist bis 1. September l. J. gestattet. oberhalb Dillingen. Petterweil den 1. Juli 1876. e s. Holz ⸗Versteigerung. 2253 Donnerstag den 6. d. Mis., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen im hiesigen Gemeindewald nachstehende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden: Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs- Die Zusammenkunft ist am Eingange des Waldes Großherzogliche Bürgermeisterei Petterweil. B Fliegen-Fang⸗Flaschen 2236 mit Glasstöpsel, das Stück 40 Pfennig, bei Georg Groß. 2210 struktion. Vilbel. Reparaturen aller Systemen Nähmaschinen werden schnellstens und billig besorgt; auch empfehle ich mein Lager Nähmaschinen aller Systeme nach neuester Con- Fr. Feudtner, Mechaniker. 2242 bei der Exped. d. Anz, Ein gebrauchtes Pianino wird zu miethen oder zu kaufen gesucht. Näheres Vor Ankauf wird gewarnt— Bad⸗Nauhetm. Peter Reuß. Fettgrieben 2147 Hunde billigst bei zum Füttern für Schweine und Eduard Grödel. 2266 Da der auf Sonntag den 2. er. beabsichtigte Aus⸗ flug nach dem Ossenheimer Wäldchen wegen ungünstiger Witterung nicht abgehalten werden konnte, so wird der⸗ selbe, bei günstiger Witterung, Sonntag den(6. er. statt⸗ finden.— Wir laden hiermit wiederholt die Mitglieder, Ehrenmitglieder, Freunde und Freundinnen des Vereins ein. Abmarsch mit Musik, wie bereits bekannt, präeis 2½ Uhr vom Fauerbacher Thore. Der Vorstand. Der Unterzeichnete wohnt von heute ab in seinem neu erbauten Hause, Färberstraße, zwischen dem Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein und Herrn Oekonom Falk. Friedberg den 3. Juli 1876. 3 2252 Dr. Steinhäußer. 2220 Seine vollständige Uebersiedlung nach Bad⸗Nauheim für die Dauer der Saison zeigt hiermit an Dr. med. Schott. 2 Aepfelgelbe, holländ. Zuckersyrup in vorzuglichster Qualität dei 2256 Wilh. Fertsch. J C Java Caffee, 2257 garantirt, reinschmeckend, per Pfund Mark 1.20, Quantitäten billiger, bei Wilh. Fertsch. 2207 Ein braves gediegenes Mädchen, welches mit Kindern umzugehen versteht, sucht gegen guten Lohn Friedberg. Ernst Häberle. 2176 Eine elegante Chaise,„Amerlenin“, habe ich sehr preiswürdig abzugeben. Ich mache besonders darauf aufmerksam, daß dieselbe trotz ihrer leichten Con⸗ struktion zu jeder strapazieusen Tour zu gebrauchen ist. Fauerbach b. Fr. K. Häuser. Esn completes 2069 Carrouse! nebst einer großen Orgel ist verhaͤltnissehalber um einen annehmbaren Preis zu verkaufen. Kaufliebhaber wollen ihre Adresse bei der Exped. d. Anz. abgeben. Offerte. 2241 Der Unterzeichnete beabsichtigt seine bei Nieder⸗ Wöͤllstadt gelegene, mit zwei Mahlgängen uud zum Weißmahlen eingerichtete Mahlmühle zu verpachten; auch kann dieselbe auf Verlangen käuflich abgegeben werden. Nieder⸗Wöllstadt den 1. Juli 1876. K. H. Bausch. Herrenhemden, 146 feine Einsätze, Vorhemden, Taschentücher, Strümpfe, weiße Unterröcke, Kragen und Manschetten äußerst billig bei K. Friedrich. Dickwurzpflanzen 2244 empfiehlt die Gräfliche Hofgärtnerei Assen⸗ heim. Zu vermiethen. 2245 Die von Herrn Distrikts Einnehmer Nies be⸗ wohnte Wohnung ist anderweit zu vermiethen. Georg Hieronimus. Glaskohlraben, Kopfsalat, Carotten und Pflanzengemüs 2250 verkauft im Kleinen Ph. A. Ritzel. Wohnungs⸗Veränderung. 2259 Wir wohnen von heute an Parkstraße 371. Bad Nauheim, 1. Juli. Heinrich Letter. Dieselbe suchen eine junge tugendhafte perfeete Köchin, welche mehr auf liebevolle Behandlung, als auf hohes Salair Anspruch macht. 5 Ein Schuhmachergeselle 2249 findet dauernde Arbeit bei Friedr. Alt in Nieder⸗Florstadt. 889 75 Danksagung. 2251 Allen Denen, welche unserer guten Tochter und Schwester, Susanne Hahn, während ihrer Krankheit so herzliche Theilnahme bewiesen, sowie Denen, welche der Entschlafenen die letzte Ehre erwiesen, sagen wir hiermit unsern tiefgefühltesten Dank. Friedberg im Juli 1876. Die Hinterbliebenen. e 4 4 PFSASrrCcCCrc Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Albert Kieselbach. Melidür⸗ und Vetttauen⸗ Verein. 18 — ä— 3 — Betreff fesp. 14 meidung Belteff bei dem Betreff Das Beitef an die 22,%20 0,79 J Zahlun Betreff 1 wollen Otdnun stelunge Ordnun aufmerk Pfichte um Di beobacht Oisucht der Be. ungen, sowobhl