. 2„ * III. Liter und L urtet UI. Dundecker ben, L. Valthet 4. Leuter II J 3 3 54 Uf.— b Künker, An atttumagtt 4 - dl. 10% U 2** 69 Pf. A. 5 1 65 a Diemer 6 — 2 N 1 2 2. 7 . 86 7 181%. 8 i 1 * 106 gie 5 beate 12. 5 14 1 e 17 des Großherzogtbums ist es nothwendig, darauf hinzuwirken, daß wieder ursprünglicher Impfstoff aus natürlichen Kuhpocken gewonnen wird. näher zu bestimmen: worden sein soll, vorzunehmen und falls sie dabei eine Anzeige gegründet inden, schleunigst den Physikatsaczt des Bezirks hiervon in Kenntniß zu setzen. 5 bekommen. Die Umgebung der entwickelten Pocke ist geschwollen, hart und Vonnerstag den 4. Mai. M. 53. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 5 Amtlicher Theil. Betreffend: Die Kirchenreranschläze des Kreises Friedberg für das Jabr 1877. Friedberg am 1. Mai 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Kirchenvorstände des Kreises. G5 Unter Hinweisung auf den Artikel 15 der Verordnung vom 6. Juni 1832, die Verwaltung des Kirchenvermögens betreffend, tragen wir Denjenigen von Ihnen, die alljährlich Voranschläge aufzustellen haben, auf, diese sofort zu fertigen und an die betreffenden Decanate abzusenden. Pünktliche Befolgung der Instruktion für die Aufstellung der Voranschläge, sowie der Entschließungen zu den vorderen Voranschlägen können wir erwarten und empfehlen Ibnen noch weiter, die einzelnen Ansätze in dem Berathungsprotokolle gehörig zu begründen und dasselbe vorschriftsmäßig abzuschließen. f Mit Bezug auf die Bestimmungen im Artikel 20 der Verordnung, die Verwaltung des Kirchenvermögens betreffend, bemerken wir Ihnen, daß in den Fällen, in welchen Zuschüsse aus den Gemeindekassen verlangt werden, diese Anforderuntzen durch einen vollständigen speziellen Auszug aus dem Berathungsprotokoll zum Voranschlag und durch eine Zusammenstellung sämmtlicher Einnahmen und Ausgaben zu begründen sind. na p p. Bekanntmachung. Betreffend: Die Erlangung ursprünglichen Impfstoffs aus den natürlichen Kuhpocken. In Folge hober Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 24. März laufenden Jahres zu Nr. 4160 bringen wir das von dem vorhinigen Großherzoglichen Ministerium des Innern und der Justiz erlassene Ausschreiben vom 4. Juli 1842 zu Nr. D. 10655 nebst 1 einer Belehrung über die Kennzeichen der ächten Pocken bei Kühen zur öffentlichen Kenutniß. Friedberg den 2. Mai 1876. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp. a l Das Großherzoglich Hessische Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Provinzial-Commissariate dahier und zu Gießen und sämmtliche Großherzoglichen Kreisräthe. Bei dem bäufigen Erscheinen der Blatternkrankbeit in allen Theilen J pocken an einer Kuh bei einer vorgenommenen Untersuchung begründet be- funden, so hat er sobald wie möglich mit der von der Kuh gewonnenen frischen Lymphe Kinder zu impfen und insosern die Impfung auch nur an einem einzigen Kinde baftete, den betreffenden Kreis- oder Landrath von jenem Erfolge zu benachrichtigen, welcher alsdann 4) Die Auszahlung der ausgesetzten Prämie bei uns zu deran- lassen hat. N Indem wir Sie von dieser unserer Entschließung in Kenntniß setzen, weisen wir Sie an, sich danach zu bemessen, die Ihnen untergebenen be— treffenden Bebörden danach zu instruiren, zugleich aber auch den Inhalt jener Entschließung, sowie die nachstebende Belehrung über die Kennzeichen der ächten Pocken bei Kühen, gleichbald durch eine Bekanntmachung in dem in Ihren resp. Verwaltungsbezirken bestehenden Intelligenzblatte zu veröffentlichen und diese Veröffentlichung jedes Jahr ein- oder mehrere Mal zu wiederholen. Wir Haben deßhalb beschlossen, von Neuem eine Prämie von 22 fl. für die- enigen Viehbesitzer, welche Kuhpocken, die sie an einer ihrer Kühe warge— nommen, in der Art zur Anzeige bringen, daß nachhaltige Impfungen davon erwirkt werden können, auszusttzen und dabei zugleich Nachfolgendes 10 Die Anzeigen der Viehbesitzer von der Wahrnahme der Kuhpocken an einer ibrer Kühe sind bei dem betreffenden Bezirksthierarzte zu machen. 2) Die Bezirksthierärzte haben auf die ihnen zukommenden Anzeigen unverzüglich eine Unsuchung der Kühe, an denen die Wahrnahme gemacht 3) Erhält ein Physikatsarzt durch den Bezirksthlerarzt davon Kenntniß, daß dieser die Anzeige eines Viehbesitzers von der Wahrnahme der Kub— v. Stein. du Thil. der ächten Pocken bei Kühen. schmerzhast; bei hellgefärbten Eutern ist außerdem eine Röthe im weiteren Umkreis der Pocken, ein sogenannter Hof, bemerkbar. Am 6. bis 8. Tage ihrer Entwickelung haben die Pocken diejenige Reise erlangt, in welcher die noch hellgelbliche, geruchlose Lymphe zur Abnahme und Weiterimpfung geeignet ist; wenn in dem weiteren Verlauf Eiterung in den Pocken, was sehr bald geschieht, eingetreten ist, so kann kein Gebrauch mehr von deren Inhalt zu Impfzwecken gemacht werden. Aus den im Vorstehenden de⸗ schriebenen Erscheinungen können die ächten Kuhpocken erkannt werden und muß das Vorkommen eines derart beschaffenen Ausschlags an dem Euter bei Kühen deren Besitzer zur Zuziehung oder Sanitätsbeamten veranlassen, damit derselbe das Vorhandensein ächter Kuhpocken constatire. Den Vieh- besizern wird dringend empfohlen, sich selbst und ihre Dienstboten, welche das Rindvieh besorgen und melken, mit den Erscheinungen der Kuhpocken genau bekannt zu machen. Belehrung über die Kennzeichen Die ächten Kuhpocken zeigen sich im Wesentlichen als ein an dem Euter, meist nächst den Strichen(Zitzen) oder an den letzteren selbst, auf- tretender Ausschlag. Als erste Erscheinung des örtlichen Leidens bemerkt man eine Verminderung der Milchergiebigkeit und eine Anschwellung am Euter in der Umgebung der Striche; die Thiere werden bei dem Saugen des Kalbes und bei dem Melken empfindlich. Nach diesen Vorboten wer— den am 3. bis 4. Tage Knötchen von der Größe einer Linse bis zu der jenigen einer kleinen Bohne von blauröthlicher Farbe an dem Euter und aus eine gelbliche, zähe Flüssigkeit an, wobei die Knötchen alsbald in der Mitte bläuljchweiß, am Rande gelblich, röthlich oder blauröthlich gefärbt erscheinen und zugleich in der Mitte eine Vertiefung, Delle oder Nabel 14 Bekanntmachung. 5 Durch die überaus vermehrte Geschäftslast finden wir uns veranlaßt wiederholt zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß als Audienztag bei Großherzoglichem Kreisamte Friedberg der Dienstag jeder Woche bestimmt ist, deßhalb Vorbringen von Beschwerden u. s. w., falls sie nicht hringender Natur sind, nur au diesem Tage entgegen genommen werden können. Friedberg den 2. Mai 1876. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp. Bekanntmachung. Zu Butzbach wird am 16. Mai dieses Jahres eine Telegraphen- Anstalt mit beschränktem Tages- Dienst(vergl.§. 4 der Telegraphen- Ordnung sür das Deutsche Reich) eröffnet. Darmsladt den 25. April 1876. Der Kaiserliche Ober-Post- Director. Dein eg ee Deutsches Reich. Darmstadt. Der Bundesrath hat in seiner 12. Sitzung d. d. Berlin den 24. März l. J. bezüglich der Behandlung beschädigter und un⸗ brauchbar gewordener Reichskassenscheine beschlossen, daß sämmtliche Reichs- und Landeskassen die ihnen bei Zahlungen angebotenen beschädigten oder un- brauchbar gewordenen(einschließlich der geklebten und der beschmutzten) Reichskassenscheine, deren Umtauschfähigkeit(vergl.§ 6 Abth. 2 des Ge setzes, betreffend die Ausgabe von Reichskassen⸗ scheinen vom 30. April 1874, Reichsgesetzblatt S. 40) zweifellos ist, anzunehmen, aber nicht wieder auszugeben, sondern an bestimmte Sammel: stellen abzuführen haben. Solche Reichskassenscheine sind von der Reichsbauptkasse gegen umlaufsfähige Reichskassenscheine oder baares Geld umzutauschen. Vorstehender Beschluß wird zur Kenntniß des in⸗ ländischen Publikums unter dem Bemerken gebracht, daß als Sammelstellen für das Großherzogthum die Hauptstaatskasse und die Staatsschuldentilgungs- kasse bestellt worden sind. — Den„N. H. V.-Bl.“ wird von angeblich sonst gut unterrichteter Mainzer Seite mitgetheilt, für den erledigt werdenden Posten eines Minister⸗ Präsidenten sei insbesondere auch Provinzial⸗Director Goldmann dahier in Aussicht genommen. Dies ist jedoch nicht der Fall, sondern Frhr. v. Stark wird wohl an Stelle Hoffmann's, dessen Ernennung bereits vom Kaiser vollzogen sein soll, treten. — In landwirthschaftlichen Kreisen wird leb— haft für eine den nunmehr gänzlich veränderten Zeit- und Werthverhältnissen entsprechende Revision unseres Feldpolizeistrafgesetzes agitirt. — Die diesjährige öffentliche Sitzung des Provinzial ⸗Tagts für Starkenburg findet am 6. Mai in Darmstadt statt. Berlin, 2. Mai. Sitzung des Abgeordneten— bauses. Nach Vereidigung mehrerer neu einge⸗ tretener Mitglieder, wobei der Deputirte Lassen den Eid verweigerte und sein Mandat niederlegte, folgt die dritte Berathung der Eisenbahn Vorlage. sprechen Windhorst(Bielefeld) gegen, Lasker für die Vorlage und für die von ihm beantragte Resolution, die Regierung aufzufordern, mit Ueber- tragung der preußischen Bahnen an das Reich auch alle Bahn- Aufsichtsrechte an das Reich zu übertragen. Der Handels Minister Achenbach erklärt sich mit der Resolution einverstanden. Bei der Abstimmung wurde§. 1 unter der von Lasker beantragten Streichung der Worte:„sei es, daß — Kaiser vom dortigen Bürgermeister Bericht über den gestrigen Unglücksfall entgegen, welcher sich als sehr bedeutend herausstellt; die Zahl der Todten beläuft sich auf mindestens 25, meistens Personen aus Rüdesheim, Bingen und Geisenheim; auch ein Fräulein Rachelsky aus Ostpreußen besindet sich unter den Todten. — 2. Mai. Bei der gestrigen Gala- Tasel zu Ehren des Königs und der Königin der Belgier nahmen 24 fürstliche Personen Theil. Dieselben besuchten nachher das Theater. Der Kaiser hat für Caub nochmals 1000, für Rüdesheim 500 M. gespendet. Die hiesigen Wohlthätigkeits⸗Anstalten liefern reichliche Unterstützungen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Das „Telegraphen ⸗Corresp.⸗ Büreau“ meldet: Graf Andrassy reist anläßlich der bevorstehenden An- wesenheit des Kaisers von Rußland und des Fürsten Gortschakoff in Berlin auf besondere Ein⸗ ladung im Laufe der nächsten Woche für einige Tage nach Berlin, um mit Bismarck und Gort⸗ schakoff zu conferiren. Hofrath Teschenberg be⸗ gleitet ihn. — 2. Mai. In dem heute unter dem Vor sitze des Kaisers abgehaltenen Minister Nathe wurde in allen die Erneuerung des Ausgleiches betreffenden Punkten, einschließlich der Ouotenfrage, vollständige Einigung erzielt. Vorlagen werden gleichzeitig vor die Vertretungs- körper der beiden Reichshälften gebracht werden und haben sich beide Regierungen zur Vertretung und Durchführung dieser Vorlagen solidarisch ver- bindlich gemacht. Frankreich. Paris. Benazidi ist vollständig bewältigt. und die Scheiks sind gefangen. Der Aufstand der Der Marabout Die angesehensten nordschlesische Persönlichkeiten sind Geiseln. Holland. Haag. Tage eine Hiobs Post angelangt. Danach haben die Atschinesen einen der äußersten Vorposten, der In der Speeial⸗Debatte von einem Hauptmann besehligt wurde, überrascht und 67 Mann mit allen Offizieren niedergemacht. Leichen der Offiziere Die gräßlich verstümmelten Atschinesen ihre und Soldaten, an denen die Wuth ausgelassen haben, wurden gefunden und Der den Posten besehligende Offizier zum Präsidenten gewählt und sich damit constituirt. Acht Senatoren, beanstandet war, wurden von der Theilnahme an der Wahl des beerdigt. hieß von Swieten und ist ein Sohn des bekannten [Generals von Swieten, des Eroberers des Kraton. Auffallender Weise ist dies innerhalb Jahresfrist das zweite Mal, daß den Atschinesen ein derartiger die Befugnisse des Staates auf Gesetz, Concesston Ueberfall gelang. oder Vertrag beruhen“, Resolution(siehe oben) angenommen und das ganze Gesetz in namentlicher Abstimmung mit 216 gegen 160 Stimmen genehmigt. Berlin, 1. Mai. Die Budget⸗Commission hat die Volage in Betreff des Ankaufs der Bahnen Halle⸗Nixai, Halle⸗Kassel und Halle ⸗Sorau-Guben mit großer Mehrheit angenommen. — Ein Lehrer H. J. Lentzen in Köln hat dieser Tage, wie die„Köln Z.“ mittheilt, seine Ernennung zum Leiter der sämmtlichen Brieftauben Stationen des deutschen Reiches erhalten. Derselbe wird die Stelle am 1. Mai provisorisch auf ein Jahr antreten und seinen Wohnsitz in Berlin nehmen. Paderborn. In Folge der amtlichen Schriite zur Ermittelung des Geheim- Delegaten für die Diöcese Paderborn befinden sich, wie die „Post“ mittheilt, im Kreise Worbis auf dem Eichsselde bereits neun katholische Geistliche im Gefängnisse, die übrigen sind in Untersuchung Wiesbaden, 1. Mai. Heute Vormittag um 11 Uhr ist die belgische Kögigs⸗Familie hier angeiommen und am Bahnhofe von sämmtlichen bier anwesenden Fürstlichkeiten empfangen worden. Heute Abend findet großes Diner zu Ehren der belgischen Majestäten statt. Nach der Ankunft des Königs der Belgier begab sich der Kaiser in Begleitung des Großherzogs und der Großherzogin von Baden nach Caub; dieselben werden mit der Kaiserin zusammentreffen und gemeinschaftlich in Lorch diniren, worauf die Kaiserin nach Coblenz und die andern Herrschaften nach Wiesbaden zurück- kehren. Auf dem Bahnhof zu Rüdesheim nahm der sowie die Las ker'sche Großbritannien. London. Das Handels- amt hat die vor mehreren Wochen angeordnett aufgehoben. — Von Cape Coast Castle, meldet man unterm Die betreffenden handels amtliche Untersuchung über den Zusammenstoß des„Strathclyde“ mit der„Franconia“ wieder verlangte von Morgenstunde eine der beiden Insurgenten-Abtheil ungen mit Uebermacht an. Nach mehrstündigem Kampfe waren die Insurgenten bis zur Ver⸗ nichtung geschlagen, und die Trümmer derselben flohen nach allen Richtungen auseinander. Die Türken besetzten mit einem Theile ihrer Colonne Ruditza und entsendeten den stärkeren Rest, um die zweite Insurgenten Schaar aufzusuchen und anzugreifen. — 28. April. Eine kleine türkische Truppen⸗ Abtheilung ist bei Gradac, oberhalb Kleck von einer Insurgentenschaar überfallen worden und hat dabei 50 Militärpferde und 370 Stück Horuvieh, die von den Insurgenten erbeutet wurden, eingebüßt. — Man meldet aus Serajevo: Die christ⸗ lichen Bewohner der Umgebung von Petrovatz haben sich unterworfen und sind nach Hause zurück⸗ gekehrt. Die Behörden gaben ihnen die versprochene Hülfe an Lebensmitteln und Baumaterialien. — 1. Mai. Der General-Director der Posten und Telegraphen, Naver Pascha, reist morgen nach Rom, Paris und Wien ab, Behufs Abschlusses von Post Conventionen.— Die Pforte erhielt aus Ragusa vom 30. April eine Depesche, wonach 600 Flüchtlings⸗Familien in die Heimath zurück⸗ kehren wollen. Es sind die entsprechenden Maß⸗ regeln getroffen worden. — Seitens der Regierung wird nachfolgendes Telegramm Achmet Mukhtar Pascha's über die Besetzung Niksie's vom 28. April veröffentlicht: Wir verließen gestern Gaczko und kämpfen heute mit einer großen Anzahl Insurgenten; letztere wurden in Unordnung zurückgeworfen und ihre Verschanzungen von den Truppen genommen, welche hierauf siegreich den Proviant Transport nach Niksic geleiteten; ich bringe die bevorstehende Nacht in Niksie zu. — 2 Mai. Amtlicher Meldung zufolge ist Mukhtar Pascha wieder in Gacko eingetroffen, Aus Aischin ist dieser nachdem er ganzen tretende Insurgentenschaaren vollständig geschlagen hatte. Nicsie verproviantirt und auf seinem Marsche zahlreiche, ihm in den Weg Mukhtar bezeichnet die von ihm errungenen Siege als glänzende. Rumänien. Bukarest, 1. Mai. Die Kammer ertheilte dem Ministerium heute ein Ver⸗ trauensvosum. — 2. April. Der Senat hat den Metropoliten deren Wahl in den Sectionen Büreaus ausgeschlossen, obwohl die Unrechtmäßigkeit ihrer Mandate noch nicht festgestellt war; in Folge dessen ist die Opposition in der Majorität. Rußland. Petersburg. Die Pforte den Mächten deren moralische, nicht bewaffnete Mitwirkung, um die Unterstützung der Aufftändischen durch die Nachbarn zu ver⸗ 12. April: Der König von Dahomey weigert hindern. sich, die ihm auferlegte Strafe zu zahlen und bat den Commodore nach seiner Besitzung Abomp einge- April ist di laden— dort werde er mit Pulver und Blei gaben in die Stacteschuld um 2, 8,000 bon. Es wird also an England die Nothwendigkeit sich 77,605,000 Dol. in Gold und 5,161,000 Der Minister 58 in Papiergeld. Innern hat sich gegenüber mehreren Deputirten 8 f 5 5 5 Welt ⸗Ausstellung macht ciell bekannt, daß die dahin geäußert, das Ministerium werde aus der Eröffnung fin 10 15 2 Ne Annahme des vom Finanzminister Salaverria a 5 eines neuen afrikanischen Krieges herantreten. Spanien. Madrid. gerückt Steweic, Ristic und Gruie wegen des Ministeriums. Türkei. Constantinopel. Türken zurückgedrängt wurden. surgenten damit, neue Dispositionen zu theilungen. Türken zogen beträchtliche Verstärkungen an sich Befürchtungen und griffen, 0 vorgelegten Budgets eine Cabinetsfrage machen. Serbien. Belgrad, 1. Mai. Die Mi- nister⸗Krisis ist abermals in ein acutes Stadium 5e Der Fürst verhandelt seit gestern mit 29. April in der.Reichskrone unter dem Vorsitze des Uebernahme Herrn Carl Scriba ftatifand, ging nach erstattetem Berichte luͤver den Kassenstand und die im vorigen Jahre entwickelte Der heutige Tag war ein verhängnißvoller für die Insurgenten. ExIxapost von Friedberg aus fahren zu wollen ist seit Bei Ruditza, unweit von Majdan in der Krajna, dem 1. Januar 1876 ein Ding der Unmöglichkeit, Bei⸗ kam es gestern zu einem Treffen, in welchem die Durch diesen Erfolg sorglos gemacht, beschäftigten sich die In— einer historischen Erinnerung. Zeuabschnitie Niemand, der Lust hätte, der Reichs⸗Fabrpost Pferde und Leute für die Fahrten der Personen⸗Posten treffen, nach Homburg, Nidda, Ortenberg zu stellen. Ovenerwähnte Uebelflände und andere sind die Folge hiervon; vom 1. Juli ab soll die Fahrpost nach Hungen ganz eingehen und in Berstadt ihre Endstation erreichen. und theilten sich zu diesem Behufe in zwei Ab⸗ Die Tags zuvor zurückgedrängten Amerika. New Aork. Im Monat geringer geworden. Im Staatsschatze befinden Philadelphia. Der General-Director der Aus Stadt und Land. H.-V. Friedberg. Die, wie gewöhnlich dünn uchte Versammlung des Handelsvereins, welche am Thäliykeit zur Besprechung der lokalen Verhälinisse im Post und Eisenbahn⸗Personen⸗ Verkehre über. Mit wagen haben für uns am Plate nur noch den Werth Friedberg hat seit erwähntem Daraus hergeleitete daß überhaupt unseren Personen⸗Posten von Hassan Bei geführt, in früher seitens der Ober- Post⸗ Direction in Darmfiadt kein beson⸗ ————— I un 0 We nnn 1. bist bel e az kahn eilt erdielt 2 ee, denoch aß urid den Naß⸗ 5 * vachsolzendet über dit 1 entlicht: 11 : legzt'rt 1 u und ihre 1 1 unn trennt „ Trantpen dererßehenkt zusolge i dgttrefu, auf fte n kt Weg 1 1 4 ge hlagen trrungenen 1 5 Au. Du n ein Un- elite 0 1 1 mil. „ Sten S 1 nem u , ebpell 0 u tech 1 ut Opposstien Dit Pforte „ ueralisch „ Us erte en n Einzug von Wechseln durch die Post bildeie den Gegen— 4 1 4 2 * 1 liche Beitrag ist g M. 1 von dem Comité der Wetierrauer Industrie-Auestellung wurden derselben M. 246.86 üderwiesen. 1475 1 nach Beendigung der Versteigerung des Stammholzes, 1 * 1 N Ein kleines Logis 1 1 derer Grad 6 1 entgegengebracht wird, und daß von genannter Stelle weitere Einschränkungen geplant werden möchten, sind im Publikum vorhanden. Die Ver⸗ sammlung beauftragte den Vorstand des Handelsvereins, biergegen Vorstellungen zu erbeben und sich die Mithülfe aus den Bevölkerungskreisen, welche an dem Weiterbestand der Personenposten besonders interessirt sind, zu erwirken. Mögen sich diese Kreise nicht zu späl rühren. Der Mangel eines Frühzugs nach Norden(denn ein Zug, der von bier Morgens 8 Uhr 46 Min. nach Gießen fährt, kann doch nicht als Frühzug gelten?!) wurde allgemein als großer Nebelstand, der Abhülfe erbeischt, empfunden. Die Versammlung sah indeß im Hinblick auf den Sommer- Fabrplan, welcher in der Kürze in's Leben treten wird, davon ab, Vorschläge zu machen und empfahl dem Vor⸗ stande, bezügliche Wünsche für den Winter⸗Fahrplan rechtzeiug bei der deireffenden Bebörde einzuteichen. Der and einer längeren Verhandlung, auf welche zurückzu— kommen einem besonderen Arukel vorbehalten sein soll. Der Handelsverein zählt z. Z. 69 Mitglieder, der jähr⸗ . 1.—, der gegenwärtige Kassebestand 103.31. Zur Kasse für Verschönerung zahlen 107 Mitglieder einen Gesammt⸗Jahresbeuntag von M. 167.80; Die in der Kasse befindlichen Mittel sind zu gering, um die Aus⸗ führung einer neuen Anlage zu ermöglichen. Dieselben sind im hiesigen Borschuß⸗Verein zinstragend angelegt und werden später, der Absicht der Geber entsprechend, verwandt werden. Zum Schlusse der Versammlung wurde der bisherige Vorstand wiedergewählt. Heidesheim. Es ist jetzt genehmigt worden, daß läglich eine Compagnie der Großherzoglichen Truppen aus Mainz zur Unterstützung der Arbeiten nach Heidesheim entsendet wird. Allerlei. Rüdesbeim, 30. April. Heute Nachmittag um 3½ Ubr, als das die Personen- Beförderung zwischen Rildesbeim und Bingen desorgende Dampfboot von der Rüdesheimer Anfahrt abstoßen wollte, explodirte der Kessel der Maschine. Verwundete und Todte wurden auf das Ufer und in den Strom geschleudert. Das Schiffchen war mit 50—60 Personen besetzt, wovon circa 30 todt oder verletzt sind. Capitän und Steuermann sollen nicht auf dem Schiffe gewesen sein. München. Der König hat die Genebmigung für die Ausstellung eines Denkmals für den Fürsten Bismarck Schauplatze der ruchlosen That, sondern in den Anlagen errichtet werden, wo der Reichskanzler Genesung gefunden bat. Paris, 29. April. Einer Depesche aus Brest zufolge ging zwischen le Conquet und der Insel Duessant das den Dienst versehende Postschiff gestern um 4 Uhr unter. Von achtzi Personen au Bord wurden nur drei gerettet. London. Der„Amerique“ überbolte am 24. April unter 360 19 Breite und 360 westl. Länge den Dampfer „Goethe“. Derselbe hatte die Schraube verl ren und Segel aufgesetzt. Die angebotene Hilfe wurde resüsirt. Handel und Verkehr. Friedberg, 3. Mai. Waizen M. 24. Korn M. 18.60 bis 19. Gerste M. 17.50— 18. Hafer M. 17 60— 18. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpsund. Grünberg, 29. April. Die Preise auf unsetem beutigen Fruchtmarkie beitragen: Waizen(50 Kilo) 11 M. 67 Pf.; Korn(50 Kilo) 8 M. 97 Pf.; Gerste(50 Kilo) 8 M. 77 Pf.; Hafer(50 Kilo) 8 M. 79 Pf.; Moltiect (50 Kilo)— M.— Pf.; Erbsen(50 Kilo) 10 M. 69 Pf.; Wicken(50 Kilo) 8 M. 62 Pf; Samen(50 Kilo) 15 M. 93 Pf. Karloffeln(50 Kilo) 2 M. 30 Pf. Krankfuct, 1. Mai.(Viehmarkt.) Der heulige Markt war gut befahren. Die Preise halten sich fort— wäbrend auf ihrer früheren Höhe. Angetrieben waren: 400 Ochsen, 260 Kühe, 250 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellien sich: Ochsen 1. Qual. M. 65.14, 2. Qual. M. 60.—. Kühe 1. Qual. M. 56,57, 2. Qual. M. 51.43. Kälber M. 63.43 65.14. Hämmel 1. Qual. M. 54.86, 2. Qual. M. 51.43. Kälber und Hämmel waren am Schlusse des Marktes etwas billiger. Frankfuct, 1. Mai. Fruchibericht. Mebl Nr. 1 M. 41., Nr. 2 M. 37., Ni. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29. Nr. 5 M. 23., Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 26., do. II.(Berliner Marke) M. 22., Waizenschalen M.— 1 Waizen eff. hies. M. 24.50, Roggen M. 18.—, Gersie M. 17—21, Hafer M. 18.50, Kohl samen M. Erbsen M. 11—24, Wicken M. 23— 24, Linsen M. 21 bis 30, Rüböl M. 74 im Detail. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zoll-Gewicht= 100 Kilo. Mainz, 2. Mai. Producten-Markt. Wanzen per Mai 20.80, per Juli 21.25. Roggen per Mai 15.50, per Juli 15.65. Hafer per Mai 18.—, per Juli 17.40. Rüböl per Mai 33.—, per October 33.50. Mainz, 28. April. Die General-Versammlung der Hessischen Ludwigsbahn⸗Gesellschaft ertheilte der Verwaltung Decharge und beschloß einstimmig, sechs Poocent Dividende zu vertheilen, dem Erneuerungssonds 550,000 Maik, dem in Kissingen ertheilt. Dasselbe soll jedoch nicht an dem Reservesonds 31,000 Mark, dem Penstonsfonds 40%0 Mark zuzuweisen. Der Uebertrag auf neue Rechnung beträgt 95,000 Mark. Die Generalversammlung genehmigte ferner einstimmig die Abänderung des Paragraphen 23 ber Statuten. betr. Einsetzung einer Special-Direction. Verloosungen. München, 1. Mai.(Priv⸗Tel.) Bei der beutigen Verloosung der Prämien-Anleihe von 1866(100 Thaler⸗ Loose) flelen auf nachstehende Nummern die beigesetzten Hauptpreise: Nr. 146686 70,000 fl., Nr. 158795 21,000 fl. Nr. 62601 10,500 fl., Nr. 37435 2800 fl., Nr. 26724 102992 und 128930 je 1400 fl. u. s. w. Wien, 1. Mai. Bei der heutigen Ziehung der 1860er Loose fiel der Haupitreffer auf Nr. 1995 Serie 13, 50,000 fl. auf Nr. 15988 S. 2. 25,000 fl. auf Nr. 1508 S. 7, je 10,000 fl. auf Nr. 7918 S. 15 und Nr. 3223 S. 4. Geld⸗Cours. Frankfurt am 2. Mai 1876. Nistolen ie d ies Holländische fl. 10-Stücke„ 4665 Ducaten. 5 1 9 50—55 Ducaten al marco 3 20-⸗Frankenstücke 1„ 16 17—21 Englische Sovereigns„5 20 35,40 Russische Imperiales.„ 16 66—71 Dollars in Gold 6 416 19 Heute wurden folgende letzte Sendungen für die ver schiedenen Verunalückten von uns zur Post gegeben: Für Konr Seibel in Ober⸗Rosbach M. 45.50. Für die Verschütteten in Canb M. 47.50. Für die Ueberschwemmten in Schönebeck M. 74.60. Die einzelnen eingegangenen Beitäge sind bereits früher qulitirt worden. Friedberg den 1. Mai 1876. Dic Expedinon des Oberh. Anzeigers. Auszug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Geboren: 22. April. Eine uneheliche Tochter. 88 Dem praktischen Arzt Dr. Wilhelm Wagner eine Tochter. 9 Dem Taglöhner Philipp Holler II. ein Sohn. Gestorben: 27. April. Dorothea Werner, geb. Zimmer, Ehefrau des Weißbinders Philipp Werner, 25 Jahre alt. Holzversteigerung. 1408 Dienstag den 9. Mai, Vormittags 9 Uhr, soll in dem Freiherrlich v. Rothschild'schen Walde Alten- berg, unweit von der Chaussee, das bei der vorigen Versteigerung nicht verkaufte Gehölz öffentlich meistbietend versteigert werden: f 250 Stück Birken Prügel und Reisholzwellen, 775 1 Tannen⸗* 1 7 2400„ Eichen- u. Aspen⸗ gemischte Reisholzwellen, 2300„ Eichen- lange Wellen(Faschinen), letztere eignen sich besonders zu Bohnenstangen. Okarben am 26. April 1876 Freiherrlicher Revierförster Hilgenrainer. Holzversteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Nidda. dieses Jahrs sollen in dem Distrikt Kaff versteigert werden: 22 Raummeter Eichen⸗Scheitholz(rund), Montag den 8. und Dienstag den 9. Mai Submission. f Die zur Reparatur des Pfarrbauses zu Griedel 1478 erforderlichen Arbeiten sollen im Submissionswege an die Wenigstnehmenden vergeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, veranschlagt zu 793 90 Zimmerarbeit 192— Dachdeckerarbeit 519 50 Schreinerarbeit 1585— Glaserarbeit 108 50 Schlosserarbeit 131— Weißbinderarbeit 141 50 Die Submittenten haben ihre Offerten mit Angebot in Prozenten auf den ganzen Betrag der Vor anschlagssumme anzugeben u. bis längstens Donnerstag den 11. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, bei unterzeichneter Stelle mit der Aufschrift„Submission zur Reparatur des Pfarrhauses zu Griedel“ einzusenden, woselbst Vor- anschlag, Zeichnung und Bedingungen zur Einsicht offen liegen. Friedberg den 1. Mat 1876. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. J. V. d Schnitzel, Bauaceessist. Submission. ö ö 28„ Kiefern- 1479 Die zur Reparatur der Oberfoͤrsterswohnung zu 123 5 Eichen⸗Prütgelholz, Buß bach erforderlichen Arbeiten sollen im Submissions⸗ 49 5 Kiefern⸗„ wege an die Wenigstnehmenden vergeben werden: 6 5 Aspen⸗* Diachdeckerarbeit, veranschlagt zu 919 Mark 25 Pf., 79 1 Sichen⸗ ꝛc. Stockholz, Schreinerarbeit 332„—„„ 282 5„ Reisholz, Weißbinderarbeit. 168 5 Kiefern„ 5 5 Spenglerarbeit 5511 323 Eichen⸗Stämme von 20—48 Centim. Durchmesser Pflastererarbeit„ und bis zu 16 Meter Länge, darunter viele zu Die Submittenten haben ihre Offerten mit dem An- Streck⸗ und Schnittholz geeignete Stämme, 111 Kiefern⸗Stämme von 15—47 Centim. Durchmesser und bis zu 19 Meter Länge, darunter ebenfalls zu Schnittholz geeignete Stämme. Das Brennholz kommt am zweiten Tage, den 9. Mal, zum Ausge bote. Zusammenkun schlage, am ersten Tage am Harbteich. Nidda am 28. April 1876. 2 i dent, e Nidda. Nen hat zu vermiethen und kann sofort bezogen werden 1471 Heinr. Volp, Kirchgasse. Ein Schuhmachergesell wird gesucht von G. H. Schmidt in Ossenheim. 1 5 ft jedesmal Morgens 9 Uhr im Holz- 1480 gebot in Prozenten auf den ganzen Betrag der Voran schlagssumme anzugeben und bis längstens Donnerstag den 11. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, bei unterzeich⸗ neter Stelle mit der Aufschrift„Submission zur Reparatur der Oberfoͤrsterswohnung zu Butzbach“ einzusenden, wo— selbst Voranschlag und Bedingungen zur Elnsicht offen liegen. Friedberg den 1. Mai 1876. Oroßherzogliches Kreisbauamt Friedberg. V. d; I. Schnshel, Bauacressist. 1484 Für eine eingeführte Lebens-Versicherungs⸗ Gesellschaft wird gegen hohe Provifion ein tüchtiger Haupt-Agent für Friedberg und Umgegend gesucht. Offerten unter W. 38 besorgt die Exped. d. Anz. Ein braver Junge 1423 wird in die Lehre gesucht. Friedrich Horn, Spenglermeister. 1 NW Bekanntmachung. 1474 Die am 28. April im Erbstädter Domanialwald und Domanialdistrikt Diebseiche abgehaltene Holzver⸗ steigerung ist genehmigt worden. Die Abfuhrscheine können vom 5. Mal an bei Großherzoglichem Rentamte Friedberg in Empfang genommen werden und die Ueber— weisung des Holzes soll am 11. Mai stattfinden. Heldenbergen den 30. April 1876. Großherzogliche Oberföͤrsterei Altenstadt. Pü cke l Holz ⸗Versteigerung. 1476 Samstag den 6. Mai, Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Gemeindewald Klein Karben bei Lindheim folgende Holzsorten versteigert werden: 40 Raummeter Buchen-⸗Scheitholz, 34 5 8 Prügelholz, 20 5„ Stockholz, 3900 Buchen Wellen, 5 Eichenstämmchen von 7—10 Meter Länge. Klein⸗Karben den 1. Mai 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Klein-Karben. Schneider. Eddie re 1483 Eigenthums oder sonstige Ansprüche an nach⸗ verzeichnete, in der Gemarkung Ober-Eschbach gelegene, im Grundbuch auf den Namen Valentin Fritzel IV., ledig, stehende Grundstücke: 422,8. 450,80. 556,32. 107,42. 158,18. 220,0. 450,80. 556,32. 900,147. 794,32, welche verkauft worden sind und über welche die Eigen⸗ thumsurkunden fehlen, sind binnen 4 Wochen sogewiß dahier geltend zu machen, als sonst die Kaufbriefe be— stätigt werden und der Eintrag ins Mutationsverzeichniß erfolgt. Vilbel am 30. April 1876. Großherzogliches Landgericht Vilbel. Nele 5 Fahnen 1144 für Krieger, Gesang-Vereine u. s. w. liefert in geschmackvoller Ausführung und zu billigsten Preisen die Fahnenfabrik von Carl Schulze in Gießen. Zu vermiethen. 1485 Die von Herrn Distrikts-Einnehmer Nies be⸗ wohnte Wohnung ist anderweit zu vermiethen. Georg Hieronimus. 208,375. Jodlogischer Garten in Frankfurt a. M. 1454 Eingang vor dem Hanauer Bahnhof. Sonntag den 7. Mai d. J., Vormittags von 7 bis 12 Uhr, ist der Eintrittspreis à Feilen auf 20 Pfennig ermäßigt. Zur Vermeidung von Stbrungen wird gebeten, beim Eintritt das Geld abgezählt in Bereit⸗ schaft zu halten. Von 12 bis 1 Uhr bleibt der Garten für Jedermann geschlossen Der Verwaltungsrath. 1236 Gegen die Leiden der Harnorgane. 2 2 Saison: Station Wabern g bei Cassel. Bad Wildung Oi. N e Gegen Stein, Gries, Nieren- und Blasenleiden, Bleichsucht, Blutarmuth ꝛc. sind seit Jahr- hunderten als spezifische Mittel bekannt: Georg⸗Victor⸗Quelle und Helenen⸗Quelle. Wohnungen im Badelogirbause, im Europäischen Hof und in vielen Privathäusern. Bäder vom 15. Mai bis 15. Septbr. Wasser wird zu allen Zeiten verschickt.— Bestellungen, Anfragen 17. sind zu richten an die (H. 01356) Inspection der Wildunger Mineralquellen ⸗Actiengesellschaft. Niehnersicherungs-Anstalt für das Großherzogthum Hessen. 1862(Geschäftsjahr 1 00 0 I. Semester.) Tarif für Pferde: 2 Pfenuig Tarif für Rindvieh: 1¼ Pfeuuig von der Mark Versicherungs⸗Kapital. Anmeldungen werden entgegengenommen von der Direction zu Darmstadt(Heinrichstraße 730 und von den Agenten, Herren J. Tönges in Assenheim, P. Hagemann in Friedberg, Rentei- verwalter Stahl in Kloppenheim, H. Decher J. in Staden, woselbst auch Prospectus für das am 1. Mai l. J. beginnende neue Semester bereitwilligst verabfolgt werden. Darmstadt, 14. April 1876. Die Direction. C. Gaul é. Vorschuf-& Credit-Verein zu Fricdberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Holz ⸗Versteigerung. 1477 Dienstag den 9. Mai, Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Nieder⸗Erlenbacher Gemeindewald, nachbenannte Holzsortimente versteigert werden: Ausweis pr. April 1876. 3 Raummeter. ö Einnahme. 20 8 Stocholz Kasse⸗Bestand pr. 1. April 1876 M. 22263. 36 155„ Nadel; f Wechsel N 2 5 E Agelbol g Depositen 19600.— 5 N 5 125 F„ 4 84 2 2 Beer Conto Corrente A.„ 195963. 73 800 Stück Buchen⸗Wellen, Conto⸗Corrente B.„ 19670.— 1750 Eichen⸗ s Giro 4829. 54 i Nadel Auswärtige Correspondenten 5 71. 85 600 f Birken: Spar-Einlagen 1„ 73917. 08 11, Eichen⸗ Bau- und Nutzholzstämme,[Stamm ⸗Antheile, Monatsbeiträge„ 45. 95 36 Nadel⸗ Reesetvefond, Beitritte 5 18. 60 Leürchen⸗ Stangen. Hausmiethe, 1. Quartal 7 238.— Die Zusammenkunft ist oberhalb Friedrichsdorf am Wechsel⸗Zinsen„ 646. 15 Eingang des Waldes. Depositen⸗Zinsen„ 21. 20 Nieder⸗Erlenbach, 1. Mai 1876. Utensilien, verkaufte Spareinlagebücher, 8. 5 1 Wechsel⸗Spesen 5 147. 61 Großherzogliche 2 7 71 Nieder⸗Erlenbach. Agio, Gin aaf Sorten 5 22. 82 . 85 M. 367352. 85 Holz⸗Versteigerung. 1481 Montag den 8. und Dienstag den 9. Mai d. J. Ausgabe. werden im Gemeindewald Nieder ⸗Rosbach, in den Mechsel M. 24642. 68 Distrikten Sang, Wasserdöll, Rotherstoß und Hochwald, Depositen 5 nachstehende Holzsortimente versteigert: Conto⸗Corrente A.„ 179411. 43 25 Meter Buchen„ 8 Eichen- und 2 Meter Erlen⸗ Conto⸗Corrente B.„ 23691. 41 5 e Auswärtige Correspondenten 1 40505 45 * 8 1 Giro— 6⁵ Prügelholz El 80 86„„ ud 1 AMeter Buchen- Stocholz, Durlchen e 72 5 Siuck Puchen⸗Welen, Stamm Antheile, Dividende„ 7187. 65 . Anwaltschaft, Beitrag per is'?„ 90.— 243 5 Nadelstämme von 15—38 Centim. Durch⸗ Wen ehen 25 5 messer und von 7— 14 Meter Länge, Unkosten 1098. 52 197„. 155 ee Kasse⸗Bestand pr. 1. Mai 1876„ 31822. 22 Am ersten Tage kommt ein Theil des Brennholzes M. 367352. 85 und sämmtliches Stamm- und Stangenholz, welches f größtentheils aus Fichtenstämmen besteht und das als, Eingang. Ausgang. vorzügliches Bauholz sich eignet, zur Versteigerung. M. 110226. 0% Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 102648. 65 Zusammenkunft ist jedesmal Vormittags 9 Uhr in„ 2564. 62 Wechsel⸗Conto⸗Corrent B.„— der Sang vor dem Wald. 4078. 71 Wechsel⸗Giro—.— 8 1. 105 2 7.„ 3891. 44 Wechsel Inkasso f 470. 41 roß herzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗ osbach. 577897 5 5 Ger o h. M. 122691. 37 M. 103119. 06 3 Der Vorstand: Zu vermiethen 1473 Fr. Hecht. Ermus. 1486 eine Wohnung, bestehend aus 3 Zimmern, Küche, Waschküche u. s. w., sogleich. 5 Georg Hieronimus. Steinkohlen bester Qualität, Ia. mel. stückreiche Flammkohle per Ctr. Lehrling 8 2 Gesuch. Gesteb. Stückkohle per Etr. 5 1 25 Nuß⸗ und Knabbelkohle per Ctr. I M. 1472 Ein gesitteter, mit etwas Zeichentalent begabter Gesteb. Schmiedekohle per Ctr. à M. 1.— Bei vorheriger Bestellung ab Bahnhof hier Junge kann unter vortheilhaften Bedingungen in die Ia. mel. stückreiche Flammkohle pr. Ctr. a M.— 95 Lehre treten bei 10 Mark Belohnung Demjenigen, welcher mir nähere Auskunft über die e geben kann, die meinem Hunde den Rückgrath entzwei geschlagen hat. Bad⸗Nauheim. 1487 Gastwirth. Holz ⸗Versteigerung. 1482 Montag den 8. Mai l. J., Mortzens 9 Uhr Peter Sprengel, stehende Holzsortimente versteigert werden: 16 Meter Buchen⸗Scheitholz, 37 und RNadel⸗Prügelholz, 68„ Stockholz, 9650 Stück Buchen⸗ Eichen- und Nadel olgzwellen, 4 ** Durchmesser und 6— 10 Meter Länge, Buchenwerkstämme von 35—40 Centimeter Durchmesser und 9— 10 Meter Länge, 132„ẽ Nadelstammholz von 15— 30 Centimeter Durchmesser und 8— 18 Meter Länge, 234„ Nadelstangenholz von 8— 14 Centimeter Durchmesser und 7— 14 Meter Länge. Die Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung ist am Pohl Gönser Weg am Eifenbahnübergang. Gambach den 1. Mai 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Gambach. La u x. 1464 C. Schortmann, Gärtner in Friedberg, Vor⸗ stadt 150, empfiehlt: Wirsing, Oberkohlraben, Blumenkohl, Sellerie. jeder Pflanze zu sichern, habe letztere alle schon ver— pflanzt, pikirt. Glossen 10. 1470 Der Verbands-Ausschuß soll die drei⸗ jährige Rechnung revidiren. Die Magde⸗ burger Gesells schaft hat eine ähnliche Bestimmung in ihrem Vertrage für Rüben⸗ zuckerfabriken, allein es find deren nur 193, jede mit einer großen Summe versichert. Da ist die Revision leicht und hat große Bedeutung. Hier dagegen handelt es sich um Tausende, meistens kleiner Versicherungen mit geringen einzelnen Prämien. Es ist da den Revisoren die Rolle des Eulenspiegels zugedacht, welcher sich die Mühe nahm, Erbsen in vier Theile zu zerschneiden, weil man auch die Feldhühner zu viertheilen pflegte Allerdings sucht man die 10 Aus- schußmitglieder vermittelst 2 Prozent Tantieme bei gutem Willen zu erhalten, allein der Haupttrost dürfte doch darin liegen, daß Jahre mit 3,93 Prozent Gewinn zu erwarten sind, wo man von vorn herein übersieht, daß die Revision überhaupt keinen Zweck haben kann.(D. 699.) 555 Frankfurt a. M. Tapeten und Borden in reicher geschmackvoller Auswahl von den billigsten bis zu den feinsten.(H. 6626.) F. 1 5 Pfähler, Nothnagel's Nachfolger, Roßmarkt 8 an der Hauptwache. Gaskräftmaschinen. Patent: Langen& Otto. Alleisige Niederlage fertiger Maschinen bei Klimsch& Co. in Frankfurt a. M. 1294 Velkauf zu Originalpreisen.(H. 6897.) Ifraclitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 6/ Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. Friedberg. Lorenz Berg, offerirt Fried. Avenarius, Elfenbeingraveur. 72 Bad⸗Nanheim, Hauptstraße Nr. 308 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Sarl Bindernagel. Früh Gemüse⸗Pflanzen: anfangend, sollen im Gambacher Gemeindewald nach⸗ Eichenbaustämme von 20— 30 Centimeter — Weißkraut, Nothes Salatkraut, Knollen⸗ Um meinen geehrten Abnehmern ein rasches Gedeihen 1 gette! Ihnen Porlo⸗ 3 1 Ubem digt, nens parag tzg send Nach Aung l. A. bahal. die g Inter eme dhe bah Der Ver! fraft rue bahnt hohe Oder sonkes löge Jawa angel Aale dilche Ake der d fac ei den