13876. Dienstag den 3. October. V. 117. 1 a 4 — Oberhessischer Anzeiger. n 14 141 1 Die Petitzeil 8 78 N j Erscheint jeden wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. Ran 1 8 10 begann ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich u- Nut dn dn *& Ciaxmm Am 1. October dreimal erscheinen wird. mit Bestellgeld 1 M. 50 Pf. Quartal 1 Mark. Das Abonnement beträgt bei den Poststellen vierteljährlich!! M. 28 Pf., Bei der Verlags-Expedition kostet der Anzeiger für das kommende Auswärtige Abonnenten sind gebeten, ihre Bestellungen bei den Poststellen oder Postboten baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Anzeigers keine Unterbrechung eintritt und vollzählige Exemplare geliefert werden können. Die Expedition. Amtlicher Theil. 5* Betreffend: Den Zufßsand der Schullokalitäten. Friedberg den 27. September 1876. n Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg 21 an sämmtliche Schulvorstände, bezw. die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 1 In vielen Orten ist man, nach den von unserem Kreis- Schulinspeetor gemachten und uns zur Anzeige gebrachten Wahrnehmungen, in den Au n. 1 Erndleferien unserer Aufforderung vom 12. Juli dieses Jahres(im Oberb. Anzeiger Nr. 83) in obigem Betreff nicht nachgekommen. Wir erwarten darum, 1 daß dieses noch während der Herbstserien und zwar vor Schluß derselben geschieht und wir nicht Säumige zur Rechenschaft zu ziehen genöthigt werden. -A Ter a p p. ene Beireffend: Die Foribildungsschule im Winier 1876/77. Friedberg den 26. September 1876. 1 Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg ies 1 an sämmtliche Schulvorstände, bezw. Vorstände der Fortbildungsschulen des Kreises. * Unter Hinweis auf das Ihnen im vorigen Jahre mitgetheilte, die[empfehlen wir es wiederholt, über eine Pauschsumme nach Maaßgabe des * Instruction über die betreffende Anstalt enthaltene, Ministerialausschreiben][Gesetzes von 1½ Mark für eine Stunde, mit dem Ortsvorstande und 2 vom 13. Juli vorigen Jahres, und unsere Ausschreiben über diese An- Lehrern eine Einigung zu erzielen. gelegenheit(Oberhess. Anzeiger in Nr. 92, 121 und 148 vom vorigen 4) Die in Abschn. VI., sub 1 und 2 a—d geforderten Verzeich⸗ Jahre und Nr. 26 von diesem Jahre) sowie in Folge eines von Groß- nisse sind in allen Orten wieder neu aufzustellen und uns zur Einsicht, 1 berzoglichem Ministerium des Innern, Abtheilung für Schulangelegenheiten, bezw. Genehmigung einzusenden, sowie auch über die auswärts befindlichen lg. 1 uns gewordenen besonderen Auftrags vom 1. September dieses Jahres, zum Besuche der Fortbildungsschule verpflichteten Knaben an die betreffen ⸗ wue u: n n Nr. 12,354, fordern wir Sie hiermit auf, alsbald mit dem Schul- den Schulvorstände Mittheilung zu machen, und daß dies geschehen, in 5 vorstande und wo es nöthig sein sollte, auch mit dem Ortsvorstande das Ihrem Berichte anzugeben ist. Noöthige zu berathen, und zu beschließen, damit der betreffende Unterricht, 5) Sollte sich in Gemeinden mit confessionell gemischten Schulen wenn nicht unmittelbar nach Schluß der Herbstferien und mit Beginn des[das Bedürfniß eines besonderen Lesebuchs für die Fortbildungsschulen er— Winterhalbjahres, also Mitte October, so doch spätestens mit dem geben, so hat die oberste Schulbehörde die Anschaffung von Dietlein's 1 1. November dieses Jahres seinen Anfang nimmt und in mindestens[ Lesebuch Ausgabe B. für Simultanschulen empfohlen. Sonst mag in allen sechs wöchentlichen Abendstunden an drei bis vier Wochentagen, vier dis Schulen für den nächsten Winter noch der Gebrauch des letzten Theils des fabnlant. fünf Monate lang, also wenn nicht bis Ende, so doch jedenfalls bis in der Volksschule eingeführten Lesebuchs genügen. Mitte März kommenden Jahres fortdauert. Sie wollen hierbei im 6) Diejenigen Schüler, welche die Ackerbauschule dahier besuchen, 8 0 Einzelnen noch Folgendes beachten: sind von dem Besuche der Fortbildungsschulen entbunden. . Dae. 1) Da, wo die vorjährige Einrichtung nach dem von uns genehmigten Indem wir Ihnen aufgeben, die betreffenden Berichte mit Verzeich— bien N Stundenplane ganz und gar beibehalten bleibt, was wohl in den meisten nissen ꝛc. bis längstens zum 10. October an uns einzusenden, sprechen wir ö 0 Orten unseres Kreises der Fall sein wird, bedarf es weder der neuen Auf- die Erwartung aus, daß nicht blos die Lehrer in der Ertheilung des 1. Se, stellung eines Stundenplans, noch auch der Vorlage eines Protokolls über Unterrichts, in richtiger Auswahl des für diese Schule passenden Stoffs 184500. Vergütung für die Lehrer, sondern nur eines Berichtes Ihrerseits mit den[und in einer dem Alter der Fortbildungsschüler entsprechenden Methode, , nböthigen Angaben. sowie in der Handhabung der Diseiplin ihre volle Schuldigkeit thun, 3 f 2) Die Ausstellung und Einsendung neuer Stundenpläne in doppelter sondern daß auch Sie in Gemeinschaft mit den Ortsvorständen die Lehrer * en Ausfertigung ist nur da nöthig, wo eine neue Eintheilung in Klassen und Jin Allem auf's Kräftigste unterstützen werden, damit die von den Gemein- 0 Abtheilungen, Verwendung anderer Lehrer, Abänderungen in den Unter-[den aufgebrachten, ansehnlichen Kosten eine gute Verwendung finden und 5 richts⸗Gegenständen und Stunden wie wahrscheinlich z. B. in Bad-Nauheim,[uns am Schlusse des Unterrichts wieder, wie im letzten Frübjahre, in den a Butzbach, Friedberg, Vilbel, Oppershofen u. s. w. stattfindet. meisten Ihrer Rechenschaftsberichte erfreuliche Resultate gemeldet werden 1 ene 5, 3) Wo es im vorigen Jahre noch nicht geschehen sein sollte, Trapp. 3 Winterbauschule des Lokalgewerbvereins zu Darmstadt. 9 6. Beginn des Unterrichts am 1. Dezember l. J., Dauer 3 Monate. Unterrichtszeit täglich von 8— 12 und meist von 1—6 Uhr „ mit Ausnahme der Sonntage.— Unterrichts fächer: Freihandzeichnen, geometrisches Zeichnen, darstellende Geometrie, Bauzeichnen, — Bancenstructionen und Fachzeichnen, Rechnen, Geometrie, gewerbliche Buchführung und ein Theil der Bauführung, Physik, Mechanik und . Modelliren. Das Schulgeld beträgt im Ganzen 30 Mark und wird bei Beginn des Cursus vorausbezahlt. Anmeldungen wolle man 115 f baldigst an das„Büreau des Landesgewerbvereins in Darmstadt“ richten. 1 Darmstadt den 23. September 1876. Der Vorstand des Lokalgewerbvereins. 1-7 ö e 4 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. 2 5 Anselm Frei II. von Harheim wurde als Leichenbeschauer für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. 29 Deutsches Reich. Gesetzentwurf in Bezug auf den Gewerbsteuertarif[ Termins für die bereits durch Verjährung werth— 9 Darmstadt. Nach dem von dem Abge⸗ betreffend, ihre Zustimmung ertheilen. los gewordenen Fünffig Guldenloose getheilter 17 ordneten Möllinger Namens des Finanzausschusses e Finanzausschuß zweiter Kammer ist Ansicht. Die eine Hälfte des Ausschusses bean- ber zweiten Kammer erstatteten Bericht beantragt bezüglich des von dem Abg. Büchner gestellten tragt dem Antrag Folge zu geben, wogegen die erselbe, die Kammer wolle der Vorlage, den Antrags auf Wiedereröffnung eines Eiglösungs- Abgeordneten Schröder, Martin und Möllinger im Einverständniß mit der Regierung, welche starr an dem geschriebenen Buchstaben des Gesetzes vom 20. Juli 1858 sesthält, seine Ablehnung befür⸗ worten zu sollen glauben. Zur Zeit handelt es sich um 195 Loose, im Gesammtwerth von 25,122 fl. — Der Zusammentritt der zweiten Kammer wird voraussichtlich um den 16. nächsten Monats stattfinden, vorausgesetzt, daß die Regierung von einer Berathung der neuen Steuergesetze in dieser Periode abzusehen sich entschließt, andernfalls dürfte die Zusammenberufung schon früher zu gewär⸗ tigen sein. Berlin. Soweit bisher Nachrichten vorliegen, sind nachfolgende Aussteller aus Südwest⸗Deutsch⸗ land in Philadelphia prämiirt worden: die Bauer'sche Gießerei in Frankfurt a. M., Reinhold Hanke in Höhr bei Coblenz, Gebr. Gundlach zu Groß— Almerode(Provinz Hessen-Nassau), Gebr. Lotzbeck zu Lahr, Heinrich Keller Sohn in Darmstadt, Adolph Noll in Gießen, P. J. L. Landfried zu Wiesloch in Baden, Aug. Gans in Baden-Baden. — Der„Reichs- Anzeiger“ enthält die Aus- führungs-Verordnung zu dem Gesetze über die Ausübung der Aussichtsrechte des Staates bei Ver— waltung des Vermögens der katholischen Diöcesen. — 30. Sept. Die siebente Deputation des Criminal⸗Gerichts hat in heutiger Verhandlung den Weihbischof Janiszewski von der Anschuldig: ung, durch Lesen von Messen in der hiesigen Mathias ⸗Kirche gegen das Gesetz vom 21. Mai 1874 verstoßen zu haben, freigesprochen. Der Angeklagte vertheidigte sich selbst. Königsberg. Der Vorschlag des Präsi— denten des preußischen Provinzial-Landtags, die eingegangene Petition auf Theilung der Provinz Preußen auf die Tagesordnung der nächsten Ver— sammlung zu setzen, ist, wie die„K. H. Z.“ mit— theilt, von der Versammlung abgelehnt worden. Oldenburg. An Stelle des mit dem 1. October d. J. ausscheidenden Ministers v. Berg ist der Geheime Ministerialrath Jansen, bisher Cabinetssecretär des Großherzogs und vortragen- der Rath im Departement des Innern, zum Vor— stande des Departements des Großherzoglichen Hauses und der auswärtigen Angelegenheiten, sowie des Departements des Innern ernannt worden. Posen. Der Weihbischof Janiszewski wurde auf den meisten polnischen Kreiswähler-Versamm— lungen der Provinz Posen als Candidat für den Landtag und Reichstag aufgestellt, und zwar auf mehreren Candidatenlisten sogar an erster Stelle. Gegenwärtig veröffentlicht der Weihbischof im „Kuryer Poznanski“ eine Erklärung, worin er den betreffenden Wahlkreisen für das in ihn ge— setzte Vertrauen dankt und zugleich eine Wahl ablehnt, da er jetzt nicht im Stande sei, für den Landtag und noch weniger für den Reichstag ein Mandat anzunehmen. Gera. In dieser Woche tritt der Landtag des Fürstenthum Reuß j. L. zusammen, um eine Reihe von Vorlagen zu erledigen, von denen ein Gesetzentwurf über Aufbebung der Stolgebühren ein weiteres Interesse bietet. Bremen, 28. Sept. Der volkswirthschaft⸗ liche Congreß hat beschlossen, daß die gesetzliche Regelung des Feingehaltes der Gold- und Silber— waaren sich beschränken müsse auf die Vorschrist, die Waaren mit dem Namen oder der Marke des Verfertigers oder Verkäufers, sowie mit der An- gabe des Feingehaltes zu bezeichnen. Die Debatte über den Ankauf der Eisenbahnen durch das Reich schloß mit der Ablehnung sämmtlicher Anträge; die Anhänger, sowie die Gegner des Ankaufs waren in ziemlich gleicher Zahl vertreten. Nur Heute Nachmittag kurz wenig Gebrauch machen. 1869/70 war er der vortreffliche Berichterstatter traten bierauf kurz vor 2 Uhr, abermals mit be⸗ geisterten Zurufen begrüßt, die Rückreise hierher an. nach 5 Uhr sind der Kaiser, die Kaiserin, der Kronprinz und die groß herzogl. badischen Herrschaften mit Extrazug nach Baden-Baden abgereist. Am Bahnhof hatten sich außer den Mitgliedern des königlichen Hauses die Spitzen der Militär- und Civil-⸗Behörden einge funden. Die kaiserlichen Majestäten nahmen hier den herzlichsten Abschied von dem württembergischen Königspaare. Karlsruhe. Der neue Minister des Innern, Stößer, hat bei der Debatte über die Schulgesetz- Novelle in der zweiten Kammer für die Fassung der Regierungsvorlage gesprochen und gestimmt. Von der national- liberalen Kammerfraction hatte er sich getrennt, weil dieselbe von allen Mitglie- dern eine unbedingte Disciplin bei den Abstimm— ungen forderte. Der neue Justizminister Dr. Grimm war nicht, wie eine Mittheilung irrig angab, früher kurze Zeit Mitglied der zweiten Kammer, sondern ist es noch oder vielmehr wieder, konnte aber wegen seiner Thätigkeit in der Reichs Justiz⸗ Commission von seinem Mandat für Offenburg Auf dem Landtag von für das wichtige Stiftungsgesetz. Gerüchte sprechen davon, daß Dr. Jolly Präsident der Ober-Rech⸗ nungskammer und Geheimerath von Freydorf an Stelle des Freiherrn v. Türckheim Gesandter in Berlin werden soll; irgend etwas Thatsächliches liegt diesen Gerüchten bis jetzt nicht zu Grunde. Ausland. Oesterreich⸗ Ungarn. Wien. Der Mission des General- Adjutanten Suwaroff, welcher ein Handsebreiben des Kaisers Alexander hierher überbrachte, wird in hiesigen Regierungskreisen tin die Herstellung des Friedens entschieden be— günstigender Charakter beigelegt. — Laut Nachricht der„Agence Havas“ aus Wien bestehe in dem Briefe, welchen der Kaiser Franz Joseph von dem Kaiser von Rußland er— halten, Letzterer auf einem formellen Waffenstill— stande. Oesterreich werde ersucht, dem Vorschlage einer Conferenz, welche Rußland auf Grund der Bestimmungen des Friedensvertrages vom Jahre 1856 verlange, beizutreten. Es heißt, Oesterreich sei geneigt, dem Wunsche Rußlands sich anzuschließen. — Die„Pol, Corr.“ meldet, daß die Er— öffnung des Reichsraths auf den 19. October anberaumt ist. Pest. Im Interpellationsbuche des Abge— ordnetenhauses sind zwei Interpellaticnen ange— meldet, eine über die Achzig- Millionen Schuld und eine über die orientalische Frage, — Die Ausgleichsfrage ist vertagt und mit ihr die Ministerkrists in Cis- und Transleithanien. Anstatt im October, wie bisher beabsichtigt war, kommen die auf den Ausgleich bezüglichen Vor- lagen erst im Januar 1877 vor die beiderseitigen Legislativen. Dies involvirt die bis zur Stunde allerdings noch nicht erfolgte Zurücknahme der ungarischen Kündigung des Zoll- und Handels- Bündnisses; es bedingt aber auch die Beschleunig— ung der Verhandlungen betreffs Erneuerung des Handelsvertrags mit dem deutschen Reich. Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ veröffentlicht ein Deeret, welches besagt, daß die bisherigen Befehlshaber der 18 Armee— Corps auf ihren Posten verbleiben sollen, da noch wichtige Aufgaben hinsichtlich der Reorganisation der Armee zu lösen seien und es wesentlich er— scheine, daß Diejenigen, welche das Werk bgonnen, die Nothwendigkeit der Reform des Eisenbahn- es auch vollenden. Wesens wurde anerkannt. Stuttgart, 28. Sept. Der Kaiser, die Kaiserin, der Kronprinz, das württembergische Königspaar und die großh. badischen Herrschaften trafen heute vor 11 Uhr auf dem Schauplatze des Volksfestes in Cannstadt ein, stürmisch begrüßt von den ungeachtet des Regenwetters herbeige— stcömten zahllosen Volksmassen aus allen Landes- theilen. Die bohen Herrschaften wohnten der mit dem lanpwirthschaftlichen Hauptsest verbundenen Preisvertheilung, sowie den Wettrennen bei und Belgien. Brüssel. Der„Etoile belge“ zufolge verlautet, daß Graf d' Aspremont⸗Lynden demnächst vom auswärtigen Ministerium zurück— treten und durch den bisherigen Gouverneur vom Hennegau, Prinz Caraman Chimap, ersetzt werden wird. Großbritannien. London. Lord Derby empfing eine Deputation in Betreff der Protestanten— Versolgung in Spa nien und erklärte, er werde ein Gutachten spanischer Advokaten über die Auslegung des Wortlauts des Artikels 11 der Verfassung einholen und genaue Untersuchung jeder ihm ge⸗ meldete Beschwerden veranlassen. — Der ehemalige Schatzkanzler in dem libe⸗ ralen Ministerium, Lowe, führt in einem Brleft an die„Times“ aus, daß der Zusammentritt des Parlaments nothwendig sei zur Entscheidung der Frage, ob die gegenwärtige orientalische Politil der Regierung fortdauern solle oder nicht. Der „Pallmall- Gazette“ wird aus Chefoo vom 13. September gemeldet, daß der britische Ge— sandte Wade und der chinesische Staatssecretät Lihung-tschang nunmehr die Convention zur Regel“ ung der Pännan-Angelegenheit unterzeichnet haben. Spanien. Bilbao Die biesige Junta hat die Errichtung einer Universität, einer baskischen Bank und einer Hochschule des Rechts beantragt, Pampelun a. In Navarra und Biscaya sind Aufrufe zu den Waffen behufs Vertheidigung der Fueros in Circulation. Türkei. Constantinopel, 28. Sept. Die Serben haben die Waffenruhe auf der ganzen Linie verletzt. Die Pforte wird die Vorschläge der Mächte erst am Sonntag beantworten. Wie verlautet, beabsichtige die Pforte, dieselben Refor⸗ men im ganzen Reiche durchzuführen. Die Hälfte der Mitglieder des Nationalrathes soll von der Bevölkerung gewählt werden. — 28. Sept. Eine Meldung der„Agence Havas“ dementirt formell die Nachricht, daß Per- sien der Türkei eine Allianz angeboten habe; Persien sei nicht im Entferntesten gewillt, seine Neutralität aufzugeben. — 29. Sept. Die Kaiserin von Brasilien ist hier eingetroffen. — 30. Sept. Der Ober Befehlshaber vor Alexinatz meldet: Die Serben griffen uns auf der ganzen Linie von Alexinatz an. Der Kampf, der 12 Stunden währte, endete mit der Nieder- lage der Serben, welche die Flucht ergriffen und eine große Anzahl Todter und Verwundeter zu rückließen. — Die Pforte machte ihren Vertretern im Auslande folgende Mittheilung: Die serbische Re— gierung zeigte den diplomatischen Agenten der Mächte in Belgrad an, daß die Türken am 17. Septembei bei Alexinatz und Jankowa Klissura, am 19. bei Javor, am 21. bei Javor und an der Drina die Waffenruhe verletzt hätten. Hiermit wollte Ristie die Thalsache umdrehen und die Ver⸗ antwortlichkeit auf die Pforte wälzen. Wie be— kannt, nahmen grade die Serben eine aggressive Haltung an und griffen die Türken auf der ganzen Linie an. Die Pforte kann nicht umhin, gegen jene Mittheilung formell zu protestiren. — 29. Sept. Es heißt, die Anzahl der Mitglieder des zu wählenden Nationalraths behufs Einführung von Reformen solle auf 120 gebracht werden.— Eine Depesche aus Alexinatz meldet, daß die Türken einen bedeutenden Sieg bei Deligrad erfochten und die Serben große Verluste erlitten hätten. Ein telegraphischer Bericht Ejub Pascha's bestätigt, daß die Türken vorgestern einen bedeuten den Sieg vor Alexinatz erfochten haben. Die Serben, welche auf der ganzen Morawa“ Linie die Feindseligkeiten wieder eröffnet hatten, wurden geschlagen und überall mit großen Verlusten zu⸗ rückgedrängt. N — Der„Agence Havas“ zufolge wird in diplomatischen Kreisen angenommen, daß weder die Note Ristic's noch die Wiederaufnahme der Feindseligkeiten die Friedens Action der Mächte aufhalten werden. Der Haltung Serbiens werde nur die Bedeutung einer indirecten Pression zur Erlangung günstigerer Friedens Bedingungen zu⸗ geschrieben. Die am Sonntag zu erwartende, bereits im Wesentlichen bekannte Antwort der Pforte auf die Vorschläge der Mächte hinsichtlich der Friedens⸗Bedingungen werde voraussichlich die Herstellung des Friedens beschleunigen. Die Pforte wünsche nur, daß in dem Abschnitte des zu unter⸗ zeichnenden Vertrages oder Protokolles, welcher von den Reformen handele, die in Betracht kommen- den Provinzen nicht genannt werden, während umgekehrt die Mächte die ausdrückliche Bezeichnung von Bosnien, Herzegowina und Bulgarien in das bezügliche Document aufgenommen sehen wollten. günstig Corps purde linken schritle und be Rücken bon Türken 0 hessen Ankag und z Nonrac Verlhel 3 Uhr, Diebstal Volmin heim, Den J. Geocg 9 Dlebssat Denselb von R. Sbeinbe Euler v lichkeil; mütlage Körper Berugt mültggg von S hehe Dat bauen, ö um aut Bau 0 duc 0 hegen * 5 70 1 3 1 1. 0 1— 30. Sept. 1 den Consuln in Widdin 1 Lr b sich als Straßenraub qualiflcitt, worauf Verloosungen. , den e, zugehenden Nachrichten estaͤtigen, daß die Türken Zu lerne Wp Nb Schwur Großherzoglich Hessische Staats schulvden⸗ 1* den Angriff Tschernajess's mit Erfolg zurückge · 7 5 1 Si e mc n ene een en. Dardenne i. Fe. 4372 388 wiesen haben. Jahre alter Zögling des Schullehrer⸗Seminacs zu Ellingen, 10 brot, Staats renten⸗Oblig: Lit. A. 53 281 3 en s 5 g 3 42 55 a Old d. 1. October 1824, 3 1000 fl. Lit. A. du Montenegro. Cettinje, 27. Septbr. welcher eingesiandener Maßen mit einem siebenjährigen 307 70 0 1 7 5 anuar 1825 2 4„ lt. * 98 ö 10 Nr. 476 793 845, d. d. 1. J 1 fl mug: 5 1 Fürst Nikolaus sst aus Cettinje wieder zu seiner Mädchen unzüchtige Handlungen schwerer Art verübte und A. Nr. 1049 1,98 1116, J. 4. 1. Juli 1867, 4 1000 an% n bgegangen. Vor seiner Abreise hat er als Ergeben ale ge N nad agen, künslgen Beruf A. eit u Nr. 447 6 4, 4 Jul 4867, 2 500 fl. Lit. 1 8. Der rmee abgegangen. er reise hat er als Erzieher der Jugend wissenschaftlich vorbereitet, wurde G- Kr. 164, Juli 1867, 100 fl. 11. 3¼ proc. * Jpesog on den gefangenen Osman Pascha freigelassen, und von den Geschworenen freigesprochen,„weil er die zur Staatsstraßenbau⸗Obllgationen;. i „ ee e ibm gestallet, ine türlische Lager abzureisen. Der Eakenntiß der Seastaftelt einer Toa ersorberliche Ein, d. d. 1. April 1838, 3 1000 fl. Lit. 4 Nr. 60 1—640, en bekannte Wesselitzki-Bozidarevits ist von Ragusa Straube Bezirks-Orricht bat den 4. 4. l. April 1838, à 500 fl. Lit. A. Nr. 1041 1080. 1 inj i ö i f 45 594 7 d. d. 1. April 1838 à 50 fl. III. 3½ proc. Provinzial⸗ nach Cettinje abgereist, von wo er sich in der Beneficiaten Müller von Schloß Egg wegen Vergehens straßenbau⸗Obligat: Lit 0. e e e nächsten Woche nach Odessa begibt, um angeblich gegen den Personen-Stand zu drei Monalen Gefängniß 156 160 231—235 356—365, d. d. 1. Juli 1838, 0 i 2451— 2460, d. d. 1. Juli 1845 deren Namen eingetragen worden. Die Muller des Kindes, 10 e Ju f ihre Mutter, der Ehemann der Letzteren, Schwester, Bruder 2 und Schwägerin der Köchin, erhielten wegen Theilnahme wird die Verlängerung der Waffenruhe bis zum 1. October respectiren, eine weitere Verlängerung jedoch nicht annehmen. N dort für montenegrinische Rechnung Getriide an⸗ verurtheiltt Es handelte sich hierbei um fälschliche Ein⸗ z 1000 fl. Lit. C. Nr. 2006—20 10 20462050, d. d. ziukaufen. 60 80 feat 0 Voi 5 e Köchin 1. Juli 1845, v 1000 fl. Lit C. Nr. 551—580 851860 10 W be e eneficiaten. n das Cioilstands-Register war das 5 42 341— 5 i 8 30. Sept. Der Fürst von Montenegro ind als rechtmäßiges Söhnchen verbeiralheler Leute auf 104 4050 1244-1250 10414350, d a. 1. Juli 1838, 5 fl. Lit. C. Nr. 2529— 2578, d. d. 1. Juli 1845, fl. IV. Aproc. Eisenbahn⸗Obligat.: d. d. 1. Juli 1843: Nr. 196- 200 531—535 à 1000 fl. Nr. 2391— 2 9 g an diesem Vergehen 2, 3 und 1 Monat, ferner 15 und 251—52600 3 50: 8 li 46: ,&. 6 de Tauehtal daoige if der leg dern di tern dee J 8 rode eth r 2660 der 14380 acc 4000 f. Ne. 10216 n.. 40. 8 17.„Wiener Tageblatt zufolge ist der Versuch der Berlin, 27. Sept. Gestern ist die internationale 1022²⁵ 10626—10635 11886— 11895 3 500 fl; 4 „. e Türken, die Morawa zu überschreiten, gescheitert,J Hunde Aussiellung in einer am Humbolbthafen an der 1. November 149: Nr. 111—1120 2 500 fl. Nr 2551— n deal da die Brücke bei Trnjane zerstört worden war. A e e ee 0 60 00 2600 100 fl.; d. d 1. Sept. 1850: Nr. 536—540 derten. NM 0 j 8 üh] selbe soll bis zum 2. October dauern und enthält mehr— 995 3 eie e 1853: Lit. A. gelben 4 1 General Tschernajeff wurde zam Donnerstag früh als 400 Exemplare der edelsten und reinsten Racen. Die. 1 100 f. e .* auf der ganzen Linie angegriffen. vorzüglichsten Thiere solle prämüirt werden. Gleichzeitig Karlsruhe 30. Sept. Bei der heutigen Ziehung 5 dt dan den 29. Sept. Nachdem der letzte Versuch der] soll eine Hunderace gewäylt werden, welche im Kriege der badischen 35 fl. Loose fiel der Hauptgewinn von e be den en 5 Türken, die Morawa zu überschreiten und sich] Verwendung finden soll, um die in den Vorpostenlinien“ 4,00 fl. auf Nr 13188, 10,000 fl. auf Nr. 193826, zwischen Deligrad und Alexinatz keilsörmig vorzu- Verwundeten oder Getödtelen auszusuchen. 3 4000 fl. auf Nr. 22197 371350, je 2000 fl. auf i dn„Ae schieben in Folge der Zerstörung der Brücken bei] London, 2. Sept. In der Nähe von Wlexham, Nr. 13193 325909 138983 271502, 10 1000 fl. auf Nachricht daß d.. 8 9 z in Hasod y Burh, fand ein gewalttbätiger Aufruhr statt. Nr. 28150 2571/7 36842 224301 104011 267054 *„ Trnjani gescheitert war, hat General Tschernajeff Vor Kurzem war mit den Kohlenarbeitern. daselbst eine 216163 3193/0 50778 230593 115110 263184. 1 gebeten dal gestern früh auf der ganzen Linie den Angriff er- Lohnberabsetzung vereinbart worden unb eine bestimmle 3½0% Preußische Thlr. 100⸗Loose von 1855. twilt, in offnet. Der Kampf dauerte den ganzen Tag über Arbeitszeit festgesetzt. Am Freitag ersuchten sie den Director, Ziehung vom 15. September 1876.— Heimzahlung am sort. Die Stellung der Türken ist eine sehr un ⸗ die Arbeitszeit der Leute um eine halbe Stunde täglich zu J. April 1877. S. 34 68 14353 291 349 352 360 1 1 5 19 885 0 vermindern. Als das nicht geschah, begann der Aufruhr. 374 381 402 419 423 494 513 577 580 583 615 621 Bra st 9 N W günstige, da die Rückzugslinie auf Nisch durch das Elwa lausend Personen, darunter viele Frauen, gingen 623 668 688 793 812 988 995 1055 1068 1075 1097 Corps von Horvatovic bei Supovac verlegt ist. Nsbabe— 29. Sept.(Amtliche Meldung.) Gestern ante wurde eine 12 Stunden dauernde Schlacht am Den gan, linken Morawa⸗User geliefert. Die Serben über- schritten den Fluß bei Bobowischte und Buimir ee eu und besetzten diese Orte. Horvatovic, welcher im inbet Rücken der türkischen Armee operirte, nahm Besitz von Kruschje. Somit sind die Stellungen der Türken eingeschlossen. nach dem Hause des Vorstehers, brachen die Einfassung nieder, zerstörten die Fenster und Fensterrahmen, zogen dann weiter zu den Bureaux der Gesellschaft und verübten dort ähnlichen Schaden. Eubdlich gingen sie zu dem Hause des Obervorstehers, schlugen Fenster und Läden ein, drangen in das Speisezimmer und zerstörten Mobilien und Einrichtungen vollständig, unter anderen Dingen auch eine schöne Wanduhr, die sie selbst kaͤrzlich dem Director „als ein Zeichen ihrer Achtung und Hochschätzung“ ge— schenkt batten. Die Frau des Directors, Mrs. Barralt, ward mit einem Ziegel an den Mund getroffen, auch an der Schulter beschädigt. 1100 1108 1129 1139 1182 1231 1238 1242 1264 1353 1369 1378 1405 1414 1463 1497 1493. Jedes Loos obiger 48 Serien erhält den gleichen Gewinn von M. 345. 3/½% Anhalt-Dessauer Thlr. 100-Loose von 135 7. Ziehung vom 15. September 1876.— Heim— zahlung am 1. April 877. S. 17 Nr. 801—50, S. 54 Nr. 2651—700, S. 105 Nr. 520150, S. 132 Nr. 6551 600, S. 160 Nr. 79518000, S. 183 Nr. 9101-50, S. 201 Nr. 1000 150, S. 215 Nr. 1070150, S. 220 Nr. 10951-11000, S. 288 Nr. 1435— 400, S. 99 Nr. 14901—50, S. 313 Nr. 15601 50. Jedes Loos obiger 12 Serien erhält den gleichen Aus Stadt und Land. Gießen. Vor dem Schwurgericht der Provinz Ober⸗ bessen vom 4. Quarial l. J. werden die nachbemerkten Ankagesachen zur Verhandlung bezw. Aburtheilung kommen und zwar: Den 2. October, Vormittags 9 Uhr, gegen Nonrat Gonter IV. von Ober-Kleen, wegen Diebstahls; Vertheid. Advocat Thorwart. Denselben, Nachmittags 2 Uhr, gegen Konrad Wagner II. von Södel, wegen Diebftahlsversuch; Vertheid. Advocat Weidig. Den 3. Oct., Bormittags 8 Uhr, gegen Philipp Renner von Heuchel⸗ zeim, wegen Körperverletzung; Veriheid. Advocat Lauer. Den 4. Oct., Vormitlags 8 Ühr, gegen Heinrich Pröscher, Beocg Merandon und dessen Ehefrau von Schotten, wegen Diebstahls; Vertheid. die Avvocaten Metz und Baist. Denselben, Nachmittags 3 Uhr, gegen Heinrich Döring 1. on Rebgeshain, wegen Diebstabls; Vertheid. Advocal Steinberger. Den 5. Oct., Vormittags 8 Uhr, gegen Jost uler von Vonhausen, wegen Verbrechen wider die Sit Handel und Verkehr Grünberg, 30. Sept. Die Preise auf unserem heuligen Fruchtmarkie beiragen: Waizen 12 M. 4 Pf.; Korn 11 M. 8 Pf.; Gerste 8 M. 80 Pf.; Hafer 7 M. — Pf.; Molter— M.— Pf.; Erbsen 9 M. 90 Pf.; Gewinn von M. 345. incl. Zins. Stadt Mailand Frs.(O⸗Loose vom Jahre 1866. Serien- und Gewinn-⸗Ziehung vom 16. September 1876. Heimzahlung am 15, Dezember 1876. Serien. Nr. 724 784 2724 6968 7111. Gewinne. S. 6968 Nr. 7 Frs. 30,000. S. 6968 Nr. 13 Frs. 1000. S. 7111 Nr. 82 Frs. 500. S. 781 Nr, 97, S. 2724 Linsen— M.— Pf.; Samen 16 M. 98 Pf.; Kartoffeln] Nr. 18 46, S. 7111 Nr. 36 62 à Frs. 100. S. 724 2 M. 90 Pf. Die Preise verstehen sich sämmtlich per] Nr. 14 17 40 80 81, S. 784 Nr. 61 75, S. 2724 50 Kilo= 100 Pfund. Nr. 70, S. 7111 Nr. 58 75 à Frs. 50. S. 724 Nr. 26 Frankfurt, 29. Sept. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 40., Nr. 2 M. 36., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 22. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 26. do. II.(Berliner Marke) M. 21., Weizen, hiesiger, M. 24.50. fremder je vach Qualität M. 18—22., Korn M. 17.75 bis 18., Gerste M. 17.50—19., Hafer M. 16.50—18. Kohlsamen M. 36., Erosen M. 21—24., Wicken M. 21—23., Linsen M. 21—30., Nüböl M. 77. Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zoll gewicht Die von 1874. 28 96 98, S. 784 Nr. 32 43 86 87 96, S. 2724 Nr. 6 75 87, S. 6968 Nr. 36 42, S. 7111 Nr. 13 51 55 57 à Frs. 20. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von Frs. 10. Finnländisches 4½ proc. Staatsanlehen Helsinfors, 5 September. Lit. A. Nr. 405. 347 561 602 861 986 1290 1668 1943. Lit. B. Nr. 145 231 592 846 1102 1209 1510 1931 2085 2095 2209 fed ichkeit; Vertheid. Advocat Dr. Muhl. Denselben, Nach-== 100 Kilo. 223) 2484 3178 3220 3332 3378 4055 4272 4532 4546 digt! mutlags 3 Uhr, gegen Karl Lebmann von Gedern, wegen Frankfurt, 30. Sept. Der heulige Heu- und Stroh- 4578 4888 5008 56915901. Lit. C. Nr. 149 196 241 3, lin Törpervetletzung; Vertheid. Advocat Dr. Reatz. Den markt war guf befahren. Heu kosteie per Ceniner je nach 321 435 445 879 1345. Lit D. Nr. 383 517 519 743 ., Ocl., Vormittags 8 Ubr, gegen Heinrich Schmelz don] Qualität M. 5—5.80., Strob per Centner M. 4.50—5. 797. Zahlbar 1. März 1877, jb pe timlos, wegen Ulkundensä'schung; Veribeid. Advocal] Buller 1. Qual, im Großhandel das Pfund M. 1.40 5 tei. Denselben, Nachmittags 3 1 5 1 5 i 2. Qual. M. 1.30, im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.50, Auszug laben. D. Zalberstadt von Gießen, wegen Uikundenfälschung und 2. Qual. M. 1,40. Eier das Hundert M. 5. Kartoffeln 5 NT Ari un de ee Seuugs Vertheid. Abvacal Diery. Oen 7. Oel. Bor per 200 Zoll⸗Piund M. 5.806. aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Nerat“. iltags 8 Uhr, gegen Heinrich Hütsch und Christian Müller Mauinz, 29. Sept. Producien-Marki. Waizen per N Geboren: batten att on Schlitz wegen Meineids bezw. Anstiftung hierzu; Ver-] Nov. 20.50, per März 21.40. Korn per Nov. 15.45, per 20. Sept. Ein wegen Sohn. N luden t geibiger noch nicht bestimmt. März 16.20. Hafer per Nov. 16.40, per März 16.70. 26. Sept. Dem Lehrer an der Ackerbauschule Konrad 5 Dar mstadt. Da der Droschkenkutscher-Strike forl-[Nüböl per Oct. 37.70. 5 August Bauer eine Tochter. f 1 0 1 Auert, hat die. ere 1 7 Marburg, 30. Sept. Wochenmartg 1 1 0 27. Sept. 8 Hofapotheker Karl Wilhelm Goͤrtz ein ir“ um auswärtiges Fuhrwerk zu beschaffen und zu diesem per Pfund M. 1.20— 1.35. Eier pr. Stu— 9. i 1 8 daß ran Hehuf nach 1 Nöse 105 Stück 8—10 Pf. Tauben das Paar 45—50 Pf. 2. Oet. Dem Auslaufer Wilhelm Finzel eine Tochter. eee Darmstad t. Nach einer Bekanntmachung des Pastor Hähnchen per Stück 50—60 Pf. Hühner per Stück 75 Pf. Gestorben Ntttaai Nacht Lössel in Güstrow, welcher den mecklenburgischen Unter⸗ bis 1 M. Enten per Stück Mk. 1.20— 1.70. Hasen per 28. Sept. Karl Engel, Söhnchen des Metzgers Adolf 157 vl%% fübunge-Jonde für 8(b. h. ce 10 Slück M. 2.50—3.—. Engel. 2 Monate alt. ee, Geifiliche verwaltet, haben bis jetzt an Geistliche und Lehrer Kassel. Wie das„Frankf. Journal“ aus guter Quelle 5 12 puer een beiden Hessen? im Ganzen 10,000 Mark gesandt Uagabrt, Un 1 kin s Ane der Direction der Main— Bri e f fa st e n. ttt l 1 J werden können. Das dortige Comite fordert zu weite zen Weser⸗Bahn, vom 15. October die beiden durchgehenden C. n Nieder-Eschbach. Anonyme Zusend— „auß ende, Leiträgen auf. a Nacht⸗PersonenZüge(ab Frankfurt 11 Uhr und abt lungen werden, wie schon mehr l erklärt wurde, absolut nicht dn Mainz. Dem Vernehmen nach soll unter hiesigen Kassel 10 Uhr 30 Minulen Abends) gänzlich einzustellen.] beachtet. Falls das eingesandte Geld in Manken innerhalb * eee— Militärpferden die Rotzkrankheit ausgebrochen sein. Ein deftuiiver Beschluß ist hierüber bis zur Stunde noch] S Tagen nicht abgeholt ist, so nehmen wir an, daß Sie isichll 8 nich! gefaßt, indessen ist die Ausführung des Planes kaum mit der Verwendung desselben für die Abgebrannten in 1 lc di Allerlei. zweifelhaft. Wenn auch zugegeben werden muß, daß 1 Brückenau einverstanden sind. Die Redaction. „ Pietl⸗ omburg. Am 24. S.epiember machten sich gegen] Personen- Frequenz bisher immer eine geringe war, so 5 p 1 Aa Abends drei junge, 45 vorübergehend 15 Arbeit] würde doch dex Postverkehr(namentlich zwischen Hamburg, Bulterpulver nn hende Taglöhner das Vergnügen, einen nach Oberstedten] Hannover ꝛc. einerseiis und Frankfurt a. M. andererseits) 5 1 ee g 1 f* vate u tüdkehrenden Schreinergesellen, bei welchem sie in einer durch diese Maßregel sehr geschädigt werben, weshalb denn 1643 verkürzt die Zeit des Butterus, macht die 4 a 1 teen hesigen Wirthschaft ein Zehnmarkstück gesehen hatten, dicht auch die Postbehörde die Einstellung der betreffenden Züge fester und schmackhafter und verhindert das Ranzigwerden 6 be Auen„er unserer Stadt am Eingang der sogenannten Tannen- zu verhindern bemüht ist. Möglich dane im el 1 0 0 1 5 ausreichend für 500 Liter Milch, „ f ü 10 Baars rauben.] thalsächlichen Ausfalles der beiden Nachtzüge wenigstens J 50 Pf. zu haben bei eee Fe Ther e eee 110 17155 Uhr 40 Minuten Abends in Gießen ein— J. A. Windecker, Hoflieferant in Friedberg. 14 2* e Miegel. Schwerlich kannten dieselben die Tragweite! treffende Kasseler Zug bis Frankfurt durchgesührt wird. Ph. J. Weiss in Nauheim. „ Ee 1 ö 1 100 1 N Silligstes illustrirtes Familienblalt: e W 8— 2 99 4 8 Wöchentlich 2 bis 2½ Bogen.— Vlerteljährlich 1 Mark 60 Pf., mithin der Bogen nur ca, 6 Pf. Mit vielen prachtvollen Illustrationen. Außer der Fortsetzung der im dritten Quartal begonnenen und mit so vielem Beifall aufgenommenen Erzählung: „Vineta“ von E. Werner, Verfasser von„Glück auf“!—„Am Altar“, liegt für das vierte Quartal noch eine tief ergreifende Novelle: „Er hat kein Herz“ vor, auf die wir im Voraus aufmerksam machen möchten. Außerdem eine Reihe interessanter, belehrender und unterhaltender Artikel, deren Titelanzeige wir heute unterlassen. Die Verlagshandlung von Ernst Keil in Leipzig. Alle Postämter und die Buchhandlung von Carl Bindernagel in Friedberg nehmen Bestellungen an. Turnverein. 3212 Mittwoch den 4. d., Abends 9 Uhr, General⸗ versammlung bei Herrn Karl Walther. er Vo rstand. D Ball. 3208 Dienstag den 10. d. Mts. findet in meinem ge⸗ räumigen Saale Ball für Israeliten statt, wozu höflichst einladet Nieder⸗Weisel im Oktober 1876. P. Häuser, Gastwirth„Zum Hirsch“. Ofen⸗ und Herdlack, 3214 sehr dauerhaft, empfiehlt Wilh. Bernbeck. Ein kleines Logis 3209 ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Friedberg. Johannes Thomas. Ein Zapfjunge 3218 gesucht von Henn 8 Jamin. Marinirte Haͤringe 3215 bei Wilh. Bernbeck. 3194 Der Verkauf von Flaschenbier(Pilsener Brauart), per Flasche 24 Pf., befindet sich von heute an in meiner Wohnung, Kaiserstraße Nr. 468. Conrad less. Vaterländ. Feuervpersicherungs-Actien-Gesellschaft in Elberfeld. Gegründet im Jahre 1823. Der Geschäftsstand am 1. Januar 1875 war folgender:“ Die laufende Versicherungssumme 2, 185,138,728 Mark. Die Prämien- und Zinsen Einnabme 4,091,478„ Die Kapital- und Prämien-Reserve 3,566,377„ Das Grund Kapital der Gesellschaft 6,000,000„ Die Gesellschaft übernimmt Versicherungen gegen Feuersgefahr auf Mobilien, Früchte, Vieh u zu billigen und festen Prämien. Die unterzeichneten Agenten ertbeilen gerne nähere Arskunft und nehmen Versicherungs⸗ Anträge entgegen, welche stets schnellste Erledigung finden werden. Nathan Strauß in Butzbach. Joh. Werner II. in Ober⸗Mörlen. Jos. Müller in Bönst ad t. J. Weitzel in Stammheim. C. Löschhorn in Griedel. L. Mackowsky in Vilbel. Phil. Reimer in Gambach. Simon Löb in Wohnbach. 806 Bekann eim a ch ung. I. melirte Steinkohlen 3174 Freitag den 13. October d. J., Vormittags, 5 6 3 10 Uhr, sollen im hiesigen Landgerichtslocal ungefähr 2 1 Mark und gest. Stückkohlen à J Mark 15 Pf. frei 5 Centner zur Vernichtung bestimmte Acten unter den ans Haus sind durch mich jede Woche in Parthien alsdann bekannt zu machenden Bedingungen meistbietend von 3 bis 60 Centner zu beziehen und garantire ich versteigert werden. für ausgezeichnete Qualität. Ab Bahnhof 10 Pf. per Vilbel am 26. September 1876. Centner billiger. Großherzogliches Landgericht Vilbel. Bad Nauheim den 1. October 1876. wee 98 ge 1 90 5 321 Jean Wörner jun. * Für Restauraut und Familie! Der nach den neuesten medicinischen Lehren über diätetische Gesundheitspflege bereitete, vielfach preisgekrönte und durch seinen enormen Absatz berühmte Nülrztliche Magenbitter gen. Lestomac von Dr. med. Schrömbgens, prakt. Arzt in Kaldenkirchen, wird von den bedentendsten Professoren der Mediein und Chemie der größten deutschen Universitäten als ange⸗ 3177 Für das Betriebsjahr 1877 soll die Lieferung von Schachtpfählen(gegen 34,000 Stück) für die Fürstl. Braunkohlenwerke Weckesheim, Dorn-Assenheim und Wölfersheim durch Submission vergeben werden. Die Bedingungen sind die früheren. Die Eröffnung der mit bezeichnender Aufschrift versehenen Offerten erfolgt am 10. October, Vormittags 10 Uhr, an unterzeichneter Die Fürstl tung. 165 ie Fürstl. Bergverwaltung Berybeck, in Nauhelm bei Philipp 2783 Gesieb. Stückkohle per Ctr. 5 3216 bei Wilh. Bernbeck. Bei vorheriger Bestellung ab Bahnhof hier 3213 Am verflossenen Mittwoch ist mir ein Schwein 3207 Ein tüchtiger wird gebeten gegen Belohnung den Unterzeichneten davon[(militärfrei) wird als Erster gegen hohen Lohn gesucht. Vorschuß- X Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Ausweis pr. September 1876. 3217 Einnahme. Kasse⸗Bestand pr. 1. September 1876 M. 31748. 99 Wechsel„ 68317. 37 Depositen„ Inkasso⸗Wechsel„ 6479. 63 Conto Corrente A. 119675. 9 Conto⸗Corrente B.„ 14610.— Giro„ 4395. 60 Spar⸗Einlagen„ 91814. 79 Stamm⸗Antheile, Monatsbeiträge„ 251. 95 Reservef ond, Beitritte 1 6.— Utensilien, verkaufte Spareinlagebücher„ 7. 40 Wechsel⸗Zinsen 9 1263. 80 Depositen⸗Zinsen 5 462. 85 Effeeten⸗Zinsen L 101. 52 Wechsel⸗Spesen 70 109. 24 Agio, Gewinn auf Sorten 1 5. 52 M. 353890. 58 Ausgabe. Wechsel M. 50004. 12 Depositen 0 3991.— Conto⸗Corrente 4.„ 101775. 4 Conto⸗Corrente B.„ 42465, 17 Auswärtige Correspondenten„ 7429. 20 Giro„ 16000.— Spar⸗Einlagen„ 86636. 86 Darlehen 2 8508. 23 Effeeten„ 4142. 25 Haus Reparaturen 5 126. 47 Mobilien und Utensilien 5 1. 43 Wechsel⸗Spesen 1 12. 26 Unkosten 5 976. 65 Effecten⸗Zinsen— 100. 10 Kasse⸗Bestand pr. 1. Oetober 1876„ 31721. 43 M. 353890. 58 Eingang. Ausgang. M. 97002. 77 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 67244. 74 „ 9288. 60 Wechsel⸗Conto⸗Corrent B.„ 823.— 16603. 12 Wechsel⸗Giro 1 322 1 6368. 10 Wechsel Inkasso„„ M. 129272, 59 M. 75018. 60 3211 Heute Nachmittag um 4½% Uhr verschied nach kurzem Leiden unser innigstgelieber Vater, Großvater und Schwiegervater Christoph Grünewald J. im Alter von 77 Jahren. Freunden und Verwandten widmen wir diese schmerzliche Nachricht mit der Bitte um stille Theilnahme. Die Beerdigung findet Mittwoch, Nachmittags 3 Uhr, statt. Bad⸗Nauheim den 1. Oetober 1876. Die trauernden Hinterbliebenen. Slene. nehmer und gesunder Liqueur empfohlen. — 245 J. Weiß. Steinhohlen bester Qualität. 5 M Nuß⸗ und Knabbelkohle per Ctr. 5 5 5 en e ee. kk Oel-& Weinfüsser, von weißer Farbe, auf dem Rücken roth gezeichnet, vom Bäckergehülfe in Kenntniß zu setzen. Offerten sind an Haasenstein 8 Vogler in Gießen Grube Weckes heim den 286. Sept 1876. Zu haben in rig dherg bel Herm W. 7 7 Ia. mel. stückreiche Flammkohle per Ctr. Blauer Vitriol 5 5 Gesieb. Schmiedekohle per Ctr. f 72 Bad⸗ Nauheim, Fürstenstraße Nr. 327. 3203 zum Krauteinmachen bei Georg Groß. Friedberger Markt entlaufen. Der Finder desselben Christian Armster in Vilbel. I zu richten.(H. 62729) Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 1 gon d den 2 das 0