——— rn c 16. Fumstag den 2. Dezember. M 143. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die Wetitzeil f ü. wie u er Pian berachne Kreisblatt für den Areis Friedberg. 9 e 1 ein 8 N 4 22 n N88 5 g f K ier Fur den Monat Dezember kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags⸗Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. abonnirt werden. . Oegbantlanz Amtlicher Theil. add Oeffentliche Nachricht Die summarische Uebersicht über Einnahme und Ausgabe des Mathildenstifts des Kreises Friedberg für 1874 wird nachstehend zur — offentlichen Kenntniß der Interessenten gebracht.. 1 Zaun a e — Friedberg am 24. November 1876. Der Präsident des Mathildenstifts des Kreises Friedberg. * Ter a p Pp. len f. Summarische Uebersicht . der Einnahmen und Ausgaben bei dem Mathildenstift für den früheren Kreis Friedberg für das Jahr 1874. Sälbeln Ferts 3 5—..———— — le nne Aus vorderen Rechnungsjahren bis Ende 1873. Rechnungsjahr 1874. g usch Sic E.—.— 8.— zehn den. d and Einnahme. f — ume Friedberg Butzbach Zusammen Friedberg Butzbach Zusammen 5— Rubriken. i Uen, 18 fl. kr. 1 N*— kr. derhso J. Einnahme⸗Ueberschuß aus voriger Rechn f j 4549 5 47649 f gerbsen, 11. Ae schuß 9 hnung 43400 20 4549 5 47649 31 III. Einlagen 1) unverzinsliche 8 ä 2) zu 40% verzinslich 176156 5 117698 27] 293854 32 Silbeln Fertsch. 75 Zinsen von Darlehen —— 1) auf Obligationen 1431 55 18289 17 16. Dezember. 2) auf Schuldscheine bis 100 fl. 2940 28 36 32 4472 48 26314 10 1801 37 47594 7 Sig. 3) auf Schuldscheine über 100 fl. 63 53 1189 3 „% 7b Beg bach V. Zurückbezahlte Darlehen 14 1) auf gerichtliche Hypotheken 31674— 16345— 48019— N ct 2) Ahne e e eee von Gemeinden und —— zrivaten bis zu 100 fl. ö 1 842 2 11470— 4 2 16. Deze mber 3) über 100 fl. f. 65138 37 14316— 90924 37 1 Niger 4) Staatsobligationen i646 7 5 Miethe von Häusern und Pacht von Gütern ö a g VII. Erlös von Häusern 43 22 3 22 ert. MIII. Sonstige Einnahmen 981 6 5598 17 6579 23 15 XIII a.] Rückersatz auf Kaufschillinge 261 13 261 13] 23221 34 5146 40] 28368 14 N VIIIb. Zinsen von Kaufschillingen 813 30 813 30 1.* Summe der Iinnahme 75e 77.. 2 5238 3 5 qe 5T sig 15 ear).„Zusammenstellung. 08 2 Aus vorderen Rechnungsjahren bis Ende 1873 46302 7 6081 25 52383 32 ö 934 7[ Rechnungssahr 1874 323528 54[ 192667 51[ 516196 45 ö ö dun Spe f 1 Summe der Einnahme 369831 1 198749 16 568580 17 f * 14 ö ö i 1 5 Ausgabe. g eier* IX. arlehen wlatrrtf 1511 1) auf gerichtliche Hypokheken N 154525— 65976—] 220501— 1 —— 1 2) e 3 ö N— a. zu 8 17 249— 55 0 N b. über 100 fl. 53849 ü 5 12208 30 ö 72306 30 1 3) Staatsobligationen N Zurückbezahlte Einlagen ö 1) unverzinsliche ö 2 verzinsliche 80764—][ 5878 30 140642 30 a Zinsen von Einlagen zu 3½ und 40% 7914 196 47 917 58 22792 23 18164 51 40957 14 N eee 1070 18750— 3150— 2) sonstige Kosten 631 1 877 53 1508 54 Steuern und Abgaben von Häusern und Gütern Unterhaltungskosten derselben Darlehens forderungen nebst Zinsen und Kosten, welche in Folge Adjudieation erloschen sind 4 Sonstige Kosten 680 6 680 6 1 Werthpapieren a 23. 525 2 5 nterstützungen 80 2112 7 691 7 1 Cedirte Kaufschillinge 2677011 8880— 35650 11 1560 Oberstar“ XVIIb. Zinsenvorlage auf Werthpapiere 1 328 9 328 9 Summe der Ausgabe l 190 47 917 58 346389 21 176250— 522039 21 ben. Zusammenstellung. 8 f f Kat Aus vorderen Rechnungsjahren bis Ende 1873 ee 190 47 917 58 1 Rechnungsjahr 1874 346389 21 176250— 522639 21 . Summe der Ausgabe 347110 32] 176446 47] 523557 19 * Vergleichung. 5 Die Einnahme beträgt 369831 1 198749 16 568580 17 ien 0 Die Ausgabe beträgt 347110 32] 176446 47[ 523557 19 11 L Ait 1 Einnahme-⸗Ueberschuß 22720 29 22302 29 4502258 und dieser besteht f 1 1) in baarem Vorrath 2082656 20055 10] 40882 6 * 2) an Rückständen 1893 33 2247 19 4140 52 45— ö Gleiche Summe wie oben 22720 29 2230229 45022 58 re 4 f 1 7 en 1 1 Nachweisung des Activ⸗ und Passtpstandes. 1 4 ö Friedberg Butzbach Zusammen 5 Gesammtbetrag A. Activpstand. 1 fl. kr. fl. L fl. 5 fl. kr. 1 Ende 1878 betrugen die Kapitalien 478623 56 411846— 890469 56 während 1874 wurden a. neu ausgeliehen 208374— 84433 30 b. zurückbezahlt 96812 37 42134— folglich mehr ausgeliehen 111561 23 42302 30 153863 53 daher Ende 1874 Kapitalbestand 1044333 49 2 Ende 1873 betrugen die cedirten Kaufschillinge N 7 16417 20 67628 27 während 1874 wurden a. neu angekauft 26089 55 8880— b. zurückbezahlt 19220 50 5146 40 lglich mehr angekauft 6869 5 3733 20 10602 25 0 folglich weniger angekauft„ daher Ende 1874 Ausstand 0 78230 52 3 Ende 1873 betrugen die adjudieirten Güter 144— 14⁴— 1 während 1874 wurden a. neu adjudieirt 1 b. zurückbezahlt 36— 1 mehr adjudieirt 1 foͤglich weniger adjudieirt 5 5 1 daher 1874 Ausstand 0 108— 4 Einnahme ⸗Ueberschuß f das Soll der Einnahme beträgt 369831 1 198749 16 2 1 die Ausgabeabstattung ist 346360 48 176180 46 Ueberschuß 23470 13 22568 30 46038 43 Summe des Netsosfandes TasiITͤ 17 B. Passipstand. 1 Bestand der Einlagen Ende 1878 520557— 422095 43 942652 43 während 1874 wurden a. neu eingelegt 176156 5 117698 2 b. zurückbezahlt 80764— 59878 30 0 folglich mehr eingelegt 95392 5 57819 57 153212 2 daher Ende 1874 Stand der Einlagen 1095864 45 2 Die noch nicht bezahlten Zinsen von Einlagen betragen 749 44 266 1 101⁵ 45 Summe der Schulden ö 1096880 30 Vergleichung. Das Vermögen beträgt 671843 44 496876 40 1168711 24 Die Schulden betragen 616698 49 480181 41 1096880 30 6 Verglichen ist Reservefond 55144 55 16685 59 71830 54 5 die vorhergehenden Jahre 54990 44 12051 20 670⁴2² 4 Hiervon kommen auf 1755 Jahr 1874 151 11 1634 39 4788 50 Zusammen wie oben 55144 55 18688 39 71830 5⁴ Ende 1873 betrug der Reservefond 54990 44 12051 20 67012 4 und hat sich in 1874 erhöht um 154 14 4634 39 4788 50 Friedberg den 8. November 1876. A In Ausführung des 5 25 III. der Post für den Post⸗ und Telegraphen⸗Dienst gleichmäßig fest A. An den Sonntagen von 8 Uhr 9 Abr Vormittags, 12 bis 1 Ubr Mittags und 5 B. An denjenigen Festtagen, bis 9 Uhr Vormittags, 11 bie 1 Uhr Mittags un An den gleichen Tagen bat die erste Orts Schluß des Morgen-Gottesdienstes stattzufinden. Friedberg den 28. November 1876. An die Großherzogl. Bürgermeistereie Wir ersuchen Sie, in J Friedberg den 28. November 1876. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Wilhelm Nees von Friedberg ist als Nachtwächter der Gemeinde Friedberg ernannt und verpflichtet worden. hren Gemeinden durch die Schelle V. Periode 1876 bis zum 15. December dieses Jahres an den Zah mtliche Bekanntmachung. ordnung wurden die Dienststunden für den Verkehr mit dem Publikum vom 1. December d. J. ab gesetzt: (bezw. 7 Uhr Vormittags wä bis 7 Uhr Nachmittags. hrend des Somme welche nicht auf einen Sonntag treffen, von 8 Uhr d 4 bis 8 Uhr Nachmittags. brlef⸗ und Packetbestellung wie an den n in den Großßh. Distrietseinnehmerei Weigel. bekannt machen zu lassen, daß die Berichtigung der Forst- und Feldstrafen für die ltagen Dienstags und Donnerstags ohne Mahnung anher geschehen kann. Großherzogliche Districtseinnehmereien Friedberg und Nieder ⸗Wöllstadt. Der beauftragte Rechnungs-Revisor: Faatz, Rechnungspraktikant. rhalbjahres 1 April bis letzten September) bis (bezw. 7 Uhr Vormittage im Sommer) Wochentagen und dann nur noch eine zweite Bestellung am Kaiserliches Postamt. Brentano. en Friedberg und Nieder Wöllstadt. f Nie ß. Steinkohlen bester Qualität. Ia. mel. stückreiche Flammkohle per Ctr. à M. 1. 5 Gesieb. Stückkohle per Ctr. à M. 1. 35 Nuß⸗ und Knabbelkohle per Ctr. A M. 1. 25 Gesieb. Schmiedekohle per Ctr.. 1 5 Bei vorheriger Bestellung ab Bahnhof hier Ia. mel. stückreiche Flammkohle pr. Ctr. a M.— 95 offerirt Fried. Avenarius, 72 Bad⸗Nauheim, Fürstenstraße Nr. 327. Roth⸗ 1 Buchene-Bohlen in trockener Waare und verschiedenen Dimensionen auf Lager bei Betz& Freundlieb. 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W. zu übertragen; am 7. Nov. den Distrietseinnehmer in Offenbach II., Reh, in die Districts— Einnehmerei Offenbach I., den Distrieiseinnehmer Schmidt in Alienschlirf nach Offenbach II., den Distrietseinnehmer Fischer in Beerselden nach Lich, den Districtseinnehmer Hunsinger in Reichelsheim nach Nidda zu versetzen; an 1 herziehen, bezüglich welcher bereits eine Gesetzes⸗ vorlage an die zweile Kammer gelangt ist, empfieblt der vierte Ausschuß der ersten Kammer Beitritt zu den Beschlüssen der 2. Kammer.— 30. Nov. 11. Sitzung der 1. Kammer. Es sindet zunächst Berathung über den Gesetzentwurf die Gesinde— ordnung betr. statt. Bei den Artikeln 1, 2 und 3 hatte der Ausschuß Beitritt zu den Beschlüssen 2. Kammer beantragt, bei Art. 4 den Absatz 2 dahin zu fassen:„Das gesetzliche Dienstjahr beginnt: 1) für Dienstboten, welche zu häuslichen Diensten ge— miethet werden, mik dem ersten Werktage nach Weihnachten; 2) für Dienstboten, welche zu land wirthschaftlichen oder zu häuslichen und landwirth— schaftlichen Diensten gemiethet werden, mit dem demselben Tage den Finanzaspiranten Wacker aus Lauler- Petritage und endigt an demselben Tage des nächsten dach zum Distriktscinnehmet in Lampertheim, den Haupt- Jahres.“ steueramtsassistenten Müller in Offenbach zum Districtsein- nehmer in Beerfelden, den Finanzaspiranten Büttel aus Grünberg zum Distrietseinnehmer in Reichelsheim, den ö Zu allen übrigen Artikeln geht der Ausschußantrag auf Beitritt zu den Beschlüssen zweiter Kammer und wurden sämmtliche Artikel Finanzaspiransen Dersch aus Ortenberg zum Districtsein⸗ und schließlich das ganze Gesetz im wesentlichen nehmer in Alienschlirf, den Kreisbauaufseber Gever aus nach den Beschlüssen der zweiten Kammer ange— Bessungen zum Kreisbauausseher in Darmstadt zu ernennen; nommen. an dems. Tage dem evang. Pfarrer Schaffnit von Georgen hausen die Pfarrstelle zu Messel, am 9. Nov. dem Schul⸗ Die zur Errichtung und Dotirung einer Professur für Augenheilkunde an der Landesuniver— lehter Orth zu Groß⸗Umftadt und dem Schulverwalter sität in Verbindung mit einer ophthalmologischen Gaß aus Glashütten Lehrerstellen zu Darmstadt, dem Klinik von der Regierung angeforderte Summe Schullehrer Darmstädter zu Rodau die Schulstelle zu Rohr⸗ bach, am 10. Nov. dem Schulledrer Ruppert zu Ober⸗ Wöllstadt die 2. Schulstelle zu Ilbenstadt zu übertragen; an dems. Tage den auf die 3. Mädchenschulstelle zu Beer⸗ selden präsentirten Schulverwalter Keil aus Eitingshausen zu bestäligen. VI. Cbaraktetertheilungen. VII. Dienstentlassung. VIII. Ruhestandsversetzung. IX. Concurtenz⸗Ecöffnungen. 14 Pf.; zwei Lehrerinnenstellen zu Darmstadt, Gehalte 1115 M.; die Schulstelle zu Rüddingshausen, Gehalt 385 M. 71 Pf.; die Schulstelle zu Steinheim, Gehalt 685 M. 71 Pf.; die Schulstelle zu Wimpfen i. Th., Ge⸗ dbalt 857 M. 14 Pf. — Das Groß. Regierungsblatt Nr. 49 enthält: Insiruction zut Ausführung des Gesetzes vom 28. August 1871, die Zusammenlegung der Grundstücke, Theilbarkeit der Parcellen und Feldwegeanlagen betreffend. Darmstadt, 29. Nov. 10. Sitzung der ersten Kammer. Auf der Tagesordnung stand zu⸗ nächst Berathung die Erbauung einer Turnhalle für das Gymnasium zu Gießen, betr. Der Aus- schußantrag fand einstimmige Annahme. Es folgt die Vorlage, die Herstellung von Diensträumen für die Bergmeisterei der Provinz Oberhessen im westlichen siskalischen Wachthaus am Seltersthor zu Gießen betreffend. Auch hier wurde der Aus- schußantrag einstimmig angenommen. Einstimmig und ohne Debatte gemäß den Beschlüssen der weiten Kammer und den Ausschußanträgen werden angenommen: 1) Die Vorlage über die Bewillig⸗ ung eines Beitrags von 54,000 M. aus Staats- mitteln für die Gemeinden Trebur und Astheim zur Errichtung eines Landdammes gegen Ueber- schwemmungen ihrer Gemarkungen. 2) Die Vor⸗ lage über die Befreiung der Stadt Mainz von ker Errichtung der Einregistrirungsgebühren für das vom Feslungsgouvernement ihr überlassene Gelände. 3) Die Vorlage über den Gewerb- seuertarif. 4) Die Proposition über die Erbauung von Schweineställen auf dem Dauernheimer Do- manialgute 1c. Zu dem Antrag des Abgeordneten 1. Rabenau, das Reichseisenbahnwesen betr., hatte der Ausschuß beantragt, den drei Beschlüssen der zweiten Kammer nicht beizutreten, und wurde dieser Antrag einstimmig angenommen. Der Antrag vegen Verlegung der Haltestationen Mittelgründau und Ranstadt in die Nähe der Staatsstraßen und Errichtung von Güterstationen daselbst, wurde den Heschlüssen der zweiten Kammer nicht beigetreten, ragegen die Regierung ersucht, die Gemeinden zu ner Erklärung darüber aufzufordern, ob sie ürdentliche Zufuhrwege zu den jetzigen Haltestellen lerstellen wollen. Der Antrag den Einlösungs⸗ krmin der bessischen Partialschuldscheine über 50 fl. zu erstreben wird abgelehnt. Ueber den Antrag des bg. Hirschhorn auf Erlaß eines Gesetzes über die be- sendere Besteuerung des Gewerbebetriebes im Um- wird bewilligt. Ebenso die Anstellung eines achten akademisch gebildeten Lehrers am Gymnasium zu Büdingen. Die Erbauung eines neuen Justizge— bäudes und eines neuen Arresthauses zu Gießen wird in Gemäßheit der Beschlüsse der 2. Kammer mit 12 gegen 9 Stimmen angenommen. — Am 21. Nov. wurde der Oberdomänen- Erledigt sind: Die Kalkulator 2. Klasse, Melchior, zum Kalkulator 1. Knabenschulstelle zu Obder⸗Roden, Gehalt 875 M. 1. Klasse, der Forst- und Finanz ⸗Arcessist Roth aus Laubach zum Oberforst⸗Kalkulator 2. Klasse, und am 24. November: der Finanz⸗Aspirant Stillgebauer aus Wallernhausen zum Kalkulator 2. Klasse ernannt. Berlin, 28. Nov. Sitzung des Reichstags. Fortsetzung der zweiten Lesung der Strafproceß- Ordnung. Die§§. 18 bis 42, 47a und 48 werden in der von der Commission vorgeschlagenen Fassung genehmigt. Zu§. 47a(wonach der Reiche ⸗ kanzler, die Minister, die Mitglieder des Bundes- raths, die Senats⸗Mitglieder der Hansestädte, die Vorstände der obersten Behörden nur an ihrem Amtssitze oder ihrem Aufenthaltsorte als Zeugen sollen vernommen werden können) wird der An- trag Windhorst's, die fragliche Bestimmung nur für den Reichskanzler gelten zu lassen, vom Hause abgelehnt. Der§. 43, der auch die Aerzte zur Verweigerung eines Zeugnisses berechtigt, wird in der von der Commission vorgeschlagenen Fassung genehmigt. Eine lebhafte Debatte ruft der§. 44a bervor. Derselbe hebt den Zeugniß— Zwang für Verleger, Redacteure, Drucker und Hülfs⸗Personal auf, wenn der verantwortliche Redacteur einer periodischen Druckschrift als Thäter haftet. In namentlicher Abstimmung wird darauf der Antrag mit 238 gegen 50 Stimmen ange— nommen. Hierauf werden auch die§§. 43—47 und folgende bis§. 84 fast ohne Debatte nach den Anträgen der Commisston angenommen.— 29. Nov. Bei der Fortsetzung der zweiten Lesung der Strasprozeß⸗Ordnung nahm der Reichstag die §§. 85— 132 in der Commissionsfassung an. Zu §§. 89—91 wurde ein Antrag Windthorst's, daß eine Beschlagnahme nur krast richterlichen Befehls, nicht auch schon auf staatsanwaltlichen Befehl er— folgen könne, abgelehnt. Dagegen fand ein Zu— satzantrag Hänel's, wonach die Confiscation von Briefen und Telegrammen auf bestimmte, bei der dritten Lesung festzusetzende Kategorien beschränkt sein solle, die Billigung des Hauses. Zu§. 100 regte Hasselmann die Frage der Staatsentschädig⸗ ung an für solche Personen, die durch ungerecht fertigte Beschlagnahmen geschädigt werden. Dieser Antrag wurde nach langer Debatte bei der Ab- stimmung durch sog. Hammelsprung mit 125 gegen 124 Stimmen verworfen.§. 131, wonach gemäß dem Commissions-Antrag bei Unterredungen des Beschuldigten mit seinem Verthesdiger die Anwesen⸗ heit dritter Personen ausgeschlossen sein soll, ward von den Bundes⸗Commissarien ohne Erfolg bekämpft. Ausland. Oesterreich⸗llngarn. Wien, 29. Nov. Der Budget-Ausschuß stellte das Finanzgesetz für 1877 definitiv fest. Die Ausgaben betragen 405,574, 474 fl. die Einnahmen 376,637,817 fl. Das bleibende reale Deficit von 28,937,657 fl. wird der Finanzminister durch eine Emission von Goldrente oder durch Aufnahme einer schwebenden Schuld zu decken ermächtigt. Pest, 29. Nov. In der beutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses brachte Helfy die moti— virte Interpellation an die Regierung ein, ob sie von der Anklage gegen den derzeitigen Statthalter von Dalmatien Kenntniß habe und ob die An— klagen begründet seien oder nicht? Frankreich. Paris, 29. Nov. Seitens der„Alliance Israelite“ wurden Schritte gethan, damit der Bevollmächtigte Frankreichs auf der Conferenz in Constantinopel auch auf die rechtliche Gleichstellung der Juden in der Türkei hinwirke. Es heißt, daß Deca es zugesagt habe, die dies— bezüglichen Instructionen zu ertheilen. — Das Ministerium hat sich dahin entschie— den, daß Dufaure nicht von seinem Posten zurück⸗ treten solle, bevor beide Kammern das Budget votirt haben. Auch die Linke sucht Vorkehrungen gegen die drohende Krisis zu treffen. Versailles, 28. Nov. Die Degputirten⸗ Kammer nahm in ihrer heutigen Sitzung die Credit-Erhöhung für die Besoldung der Pfarr- Verweser um 300,000 Frs. statt der von der Regierung beantragten 600,000 Frs. an. Ebenso wurden, trotz des Einspruches Dufaure's alle übrigen Reductsonen der Budget- Commission genehmigt. Dänemark. Kopenhagen. Eine könig⸗ liche Entschließung genehmigt die Ausdehnung der Reichstags Session um zwei Monate länger als das Grundgesetz festsetzt. Die Session wird dem— nach bis zum 2. Februar dauern. Großbritannien. London, 27. Nov. Am Samstag Abend traf aus Malta die Nach⸗ richt ein, daß die Herzogin von Edinburg eines Mädchens genesen ist. In Vertretung eines Staats- Ministers, welcher der Geburt jedes möglichen Thronerben beizuwohnen hat, war der Gouverneur von Malta mit dem herzoglichen Gatten bei der Entbindung anwesend. — 28. Nov Wie man der„Kreuz- Ztg.“ mittheilt, ist der Marquis of Salisbury von seiner Regierung mit einer zwiefachen Vollmacht ausge— rüstet. Die eine sei auf seine Vertretung Groß- britanniens auf der Conferenz gerichtet; die andere berechtige ihn, nach Befinden über die in der Besika-Bai ankernde englische Flotte zu verfügen. — Sir Bartle Frere ist zum Gouverneur der Cap- Colonie ernannt. Italien. Rom, 29. November. Marquis Salisbury ist hier eingetroffen. Türkei. Constantinopel, 28. Nov. Die Pforte beabsichtigt, die Constitution für das ganze Reich noch im Lause dieser Woche mit großer Feierlichkeit zu publleiren. — 29. Nov. Der Adjutant des Großvezirs wurde nach Heraklea entsendet, um wegen der jüngsten Unruhen, wobei eine im Bau begriffene griechische Schule demolirt worden sein soll, die Untersuchung einzuleiten. — 29. Nov. Gutem Vernehmen nach ist eine Ministerkrisis ausgebrochen, indem der Großvezier seine Zustimmung zu Midhat Pascha's Verfassungs⸗ entwurf aus prineipiellen Gründen verweigerte und auf die Entscheidung des Sultans drang. — 29. November. Die französsischen Bevoll⸗ mächtigten zur Conferenz Grafen Chaudordy und Bourgoing sind heute hier angekommen. — 30. Nov. In Bagdad ist die Pest aus- gebrochen. Der europäische Gesundheits Rath proteslirte bisher vergebens gegen fernere Ausheb⸗ ungen für die europalsche Armee der Türkei. Rumänien. Bukarest. Die Positlon der Minister erscheint durch die Haltung des Senats erschüttert, doch verlautet von der Demission des Ministeriums bisher noch nichts. Rußland. Petersburg. Die Mittheil⸗ ungen über den dem Marquis Salisbury in Berlin und Wien gewordenen Empfang hat man hier mit großem Interesse verfolgt. Die Besprechungen, welche der Marquis hatte, werden ihm die Ge⸗ wißheit gegeben haben, daß in den intimen Be⸗ ziehungen zwischen den Drei-Kaiser⸗Höfen keine Aenderung eingetreten ist. Rußland hat nicht als Hauptforderung„Occupatzon“ auf der Conferenz u vertreten, aber bestimmt zu erklären, daß die türkische Verfassung undiseutirbar sei, daß die Autonomie sichergestellt werden müsse, daß für diese Sicherung als Mittel zum Zweck die Occupation erforderlich erscheine. Wollen sich andere Mächte hieran betheiligen, so wänscht Rußland auch jetzt noch nichts Besseres; wenn nicht, so muß Ruß⸗ land zur Erreichung derselben Zwecke, welche im Berliner Memorandum gebilligt sind, seinerseits executorisch vorgehen. — Gutem Vernehmen nach ist dem Fürsten Milan gegenüber von hier aus mehrfach darauf verwiesen worden, daß, wie die Dinge sich auch gestalten mögen, Rußland nicht daran denke, den Plänen gewisser panslavistischen Agitatoren Vorschub zu leisten. Wolle Serbien unter dem Schutze Rußlands seine berechtigten Ansprüche geltend machen, so stehe ihm dieser Schutz zur Seite, aber weder serbische Königskronen noch wüste Agitationen, die alle factischen Verhältnisse und Beziehungen außer Acht lassen, hälte etwas mit Dem zu thun, was Rußland vertrete. Der serbische Präsident Marinovies überbringt die Versicherung des Fürsten Milan, daß Serbien sich der russischen Anschauung unterordnen werde. Warschau. Die biesige Einwohnerschaft hat an den Kaiser eine Adresse fast gleichlautend mit den von Petersburg, Moskau, Tambow überreich⸗ ten abgesandt. Die Stimmung ist überall russen⸗ freundlich und für die Slaven Sache.— Sierock wird befestigt. Amerika. New⸗Aork, 28. November. Als heute die Legislatur von Süd Carolina versammelt war, besetzten Bundes ⸗ Truppen den Gesetzgebungs⸗Palast. Man verweigerte den ge— wählten Demokraten Edgefield und Laurens den Zutritt, da ibre Wahl wegen vorgekommenen Betrugs nicht gültig erklärt worden war. Hierauf zogen sich alle Demokraten zurück, verlasen vor der Menge draußen einen Protest, indem sie sagten, sie würden an das Land appelliren. Inzwischen würden sie sich anderswo versammeln. Die Re⸗ publikaner, aus 5 Weißen und 54 Negern be⸗ stehend, constituirten sich als Legislatur. — 29. Nov. Die öffentliche Ruhe in Süd⸗ Carolina ist bisher noch nicht gestört. Sämmtliche demokratische Abgeordnete nebst zwei von ihren republikanischen Collegen sind in einem öffentlichen Local der Stadt Columbia zusammengetreten und haben sich als legale legislative Versammlung con- stituirt, deren Anerkennung sie fordern. — 30. Nov. Die Mitglieder des Senats von Süd Carolina, welche der demokratischen Partei angehören, haben gegen die Legalität der durch die Republikaner dieses Staates constituirten Repräsentantenkammer Verwahrung erhoben. Aus Stadt und Land. Friedberg, 1. Dec. Gestern Nachmittag fand hier in der Burg eine Probe mit Zuber's Exlinkteur statt. Ein Haufen Holz wurde mit Theer und anderen leicht brennenden Stoffen getränkt und angezündet. Nachdem er recht im Brennen war, wurde er sodann in 22 Se⸗ kunden mittelst des Exlinkteurs gelöscht. Eine hiesige Firma bestellte sofort ein Exemplar und auch die Stadt beabsichtigt den Ankauf von mehreren Exemplaren. Friedberg, 1. Dec. Gestern Nacht um 11 Uhr Fuhrwerk überfahren und war sosort todt. Allem An⸗ scheine nach hat derselbe auf seinem Wagen geschlafen, wobei er herunterfiel und ihn das Schicksal erreichte. Darmstadt. Nach einem amtlichen Verzeichniß der Victualienpreise vom 18. Juli 1768 kostete in Darmstadt damals z. B. 1 Pfund Ochsenfleisch 6 Kr., 1 Pfd. Rind⸗ und Kalbfleisch 5½ Kr., 1 Pfd. Bratwurst 10 Kr., Leber⸗ und Blutwurst 6 Kr. ꝛc. Das Malter Korn kostete 3 fl., Waizen 5 fl., Hafer 1 fl. 52 Ke, 1 Kumpf Erbsen 20 Kr., 1 Kumpf Linsen 24 Kr., 1 Pfd. frische Butter 11 Kr., 1 Pfd. Handkäs der besten 5 Kr., die übrigen Handkäse 5 Stück 4 Kr., 1 Maas Bier 2½ Kr., 1 Maas Kuh⸗ oder Geismilch 4 Kr. Darmstadt. Im Großbherzogthum Hessen betrug die Zahl der frei practicirenden Aerzte am 1. April d. J. 323(wozu noch 38 Militärärzte kommen). Von obiger Zahl kommen auf Starkenburg 125, auf Oberhessen 88 und auf Rheinhessen 110 Aerzte. Wundärzte gab es an gedachten Tage 14, Zahnärzte ebenfalls 14, Veterinärärzte einschließlich der(13) Militär ⸗Roßärzte 63. Apotheken besteben im Lande zur Zeit 107. Darmstadt. In welch erfreulicher Weise die hiesige polyiechnische Hochschule prosyerirt, mag aus der Thatsache erhellen, daß sich die Zahl der außerordentlichen Studiren⸗ den(Nicht⸗Hoepitanten) gegen das vorige Winter⸗Semester um mehr als ein Sechstheil gehoben hat. Während da⸗ mals 151 die Anstalt besuchten, sind es jetzt 175. Gegen das vorige Sommer⸗Semester, das regelmäßig ein stärkeres Contingent als das Winter-Semester bringt, ist gleichwohl ein Wachsthum von mehr als einem Elftheil zu constatiren. Darmstadt. Nachdem der erste Darmstäd ter Fohlen⸗ und Pferdemarkt am 17. October d.* einen, wenigstens im Verhältniß zu den diesem ersten Ver⸗ such entgegenstehenden Schwierigkeiten, durchaus günstig zu nennenden Etsolg gehabt hat, wurde in der am Abend des Marktes folgenden Versammlung beschlossen, den Markt im Frühjahr und Herbst des nächsten Jahres, also 1877, zu wiederholen. Der Zweck des Markies ist, wie schon früher hervorgehoben wurde, zunächst und vornehm⸗ lich die Hebung der Hessischen Landespferdezucht, daher auch gleichzeinig die Vocbereitungen zur Gründung eines Landespferdezuchsvereins getroffen sind. Allerlei. Bockenheim. Die Nachrichten über die Tödtung des Postbeamten G., welche bis jetzt in das Publikum gedrungen, sind untichtig. Der in der großen Sand- gasse dahier wohnhafte Postassistent G. ist Sonntag Nacht gegen 1 Uhr mit einem anderen bier wohnenden Post⸗ beamten von Frankfurt hierhergegangen. An der hiesigen Warte bemerkten sie ein Mädchen, das sich mit zwei Burschen stritt und schließlich weinte. Postassistent G. wollte sich seiner annehmen, trat zu ihm und führte es die Schöne Aussicht entlang. Die beiden Burschen folgten in einiger Entfernung, wollten ihm dann das Mädchen entreißen und entspann sich hierüber der so schrecklich endende Kampf. Der Postbeamte, der sich mit seinem Hausschlüssel vertheidigt zu haben scheint, auch einen der Angreifer verwundet hat, wurde mil Messerstichen so schwer vrrwundet, daß er nach wenigen Minuten verstarb, Die beiden Burschen, ein in Franksurt in Arbeit stehender Bierbrauer und ein hier in Arbeit stehender Bürsten⸗ binder, waren mit dem Mädchen, das mit ersterem schon seit längerer Zeit bekannt ist, bier zuvor in einem Tanz; lokal gewesen. Es war zu Eifersuchtsscenen gekommen, die dann den Streit an der Warte hervorgerufen hallen. Das Mädchen hat nie hier und mit dem Postbeam ten in einem Hause gewohnt, ihr war derselbe so un⸗ bekannt, wie sie wohl ihm. Der traurige Vorgang ver⸗ lief so rasch und ohne Straßenlärm, daß die innerhalb der Hofthüre liegende Leiche wohl erst am Morgen ge⸗ funden worden wäre, wenn die That nicht zufällig einen Zeugen gehabt hätte. Wie festgestellt worden, besand sich ein Nachlwächter ganz nahe an dem Thatort, doch war der Hergang so geräuschlos, daß er erst durch den Zeugen davon Nachricht bekam und alsbald zur Stelle war. Ein Aki der Rache, wie seither angenommen worden, lieg! sonach nicht vor, eben so wenig sind die Thäter so⸗ genannte Louis. Frankfurt, 29. Nov. Gestern fand die Legal⸗ Section des in Bockenheim erwordeten Post⸗Beamten Günzler statt. Auf dem Schädel fanden sich sieben Such⸗Wunden, über dem Auge eine durch einen Todt⸗ schläger hervorgerufene Quelsch⸗Wunde, stark mit Blut unterlaufen, auf beiden Seiten des Oberkörpers je zwei etwa 4 Zoll lange, von oben nach unten geführte Slich⸗ Wunden, ferner ein Sich vom Genick nach dem vorderen Theil des Halses, diesen weithin öffnend. Der absolut tödtliche Stich fuhr vom Ohre herunter, trennte den Kinnbacken vom Kopf und suhr bis an die Wirbel⸗Säule, die Aorta burchschneidend. Außerdem trug die Hand eine Schniti⸗Wunde. Der Mörder schützte in Gegenwart der Leiche totale Trunkenheit vor, gestand aber schließlich, den Unglücklichen gestochen zu haben; doch gab er nur zwei Sliche zu. Köln, 28. Nov. Nachdem seit gestern noch einige Abänderungen an der Kaiser⸗Glocke vorgenommen worden, schritt man heute Mittag zu einem weiteren Probe-Läuten, wurde in der Usavorstadt ein Dieb durch den Polizei⸗ Der Dieb stellte sich energisch versuchte auch mit einer Pistole den Polizei⸗ Die Pistole wurde ihm jedoch ab⸗ diener Fourier verhaftet. zur Wehre, diener zu erschießen, genommen und er in Nummer Sicher gebracht. Darmstadt, 29. Nov. Heute Nacht wurde auf der wobei es sich denn herausstellte, daß das schwere Problem als gelöst zu betrachten i. Der Riesen⸗löppel schlug längere Zeit abwechselnd an die westliche und östliche Seite Arheilger Chaussee ein Bauersmann aus Wixhausen, der eine Dunggrube in der Stadt entleert hatte, von seinem des Glocken⸗Ringes, hier jedoch noch etwas schwächer als dort. Allerdings versagte von Zeit zu Zeit der Auschlag; doch ist das nicht von Bedeutung, da auch bei unverhäliniß⸗ mäßig kleineren Glocken hin und wieder ein Anschlag aus⸗ Berlin. Der Straf⸗Senat des k. Obertribunals hat das verurtheilende Erkenntniß des Appellations⸗ Gerichts zu Magdeburg gegen die Gründer der Ludenburger Ma⸗ schinen⸗Fabrik wegen eines vorgekommenen Formfehlers vernichtet und die Sache zur anderweitigen Enischeidung an das Appellations⸗Gericht zu Halberstadt verwiesen. London. Einer Times Depesche aus Argos vom 24. November zufolge hat Schliemann in dem großen Kreise paralleler Steinplatten unter den archaischen Grab⸗ steinen, die von Pausanias nach der Ueberlieferung als die Gräber von Atreus, Agamemnon, Cassandra, Euryme⸗ don u. A. betrachtet wurden, ausgedehnte Gräber mit Edelgestein entdeckt. Er fand in einem Grabe menschliche Gebeine, männliche und weibliche, Geschirr, reines achai⸗ sches Gold im Gewichte von 5 Kilogramm, zwei Scepter mit Krystallköpfen und ciselirte Gegenstände in Silber und Bronce. Es ist unmöglich, die reiche Mannigfaltigkeit des Schatzes zu beschreiben. Handel und Verkehr. Gießen. Auf dem am 28. und 29. November dahier stattgehabten Viebmerkle waren aufgetrieben: 185 Schweine und 486 Stück Nindvieh. Frankfurt, 29. Nov. Der heutige Heu- und Stroh⸗ markt war gut befahren. Heu kostete per Ceniner je nach Qualität M. 4.50—6.40., Stroh per Centiner M. 4.50. bis 5.20. Butter 1. Oualität im Großhandel das Pfund M. 0.90, 2. Qual. M. 0.70—80., im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.10—1.15., 2. Qual. M. 1. Eier das Hunderk M. 6. Kartoffeln per 200 Zollpfund M. 5. Weißkraut das Hundert M. 12—15. Mainz, 29. Nov. Producten-Markt. Nov. 22.60 per März 23.40. Korn per Nov. März 17.85. Hater per Nov. 17.75, per März Rüböl per Mai 39.—. Ueber Spielwerkt. 3834 Im Inseralentheile unseres Blattes finden unsere verehrten Leser und schönen Leserinnen wiederum, wie alljährlich, die Empfeblungen der weltberühmten Spiel⸗ werke von Herrn J. H. Heller in Bern. Derselbe liefert diese so allgemein beliebten Werke in einer geradezu staunenerregenden Vollkommenheit, wir können daher Jedem, der nur ein wenig Freude an Musik hat, nicht warm genug empfehlen, sich ein Spielwerk anzuschaffen, und bieter die bevorstehende Weihnachtszeit die schönste Gelegenheit hierzu, auch kann kein Gegenstand, noch so kostbar, ein solches Werk ersetzen. Was kaun wohl der Gatte der Galtin, der Bräutigam der Braut, der Freund dem Freunde Schöneres und Will⸗ kommeneres schenken?— Dem Leidenden, dem Kranken gewährt es die größte und angenehmste Zerstreuung, ver⸗ gegenwärtigt glücklich verlebte Zeiten; dem Einsamen ist es ein treuer Gesellschaster, es erhöht die Gemüthlichkeit der langen Winterabende im häuslichen Kreise u. s. w. Hervorheben möchten wir noch ganz besonders die nur zu lobende Idee vieler der Herren Wirthe, die sich ein solches Werk zur Unterhallung ihrer Gäste angeschafft. Die gemachte Ausgabe hat dieselben, wie uns von mehreren Seiten bestätigt wird, nicht gereut; es er⸗ weist sich somit auch deren praktischer Nutzen auf's Evidenteste und möchten wir allen Herren Wirthen, die es bis dahin unterließen, anrathen, sich ohne Säumen ein Spielwerk anzuschaffen. Wir bemerken noch, daß die Wahl der einzelnen Stücke eine ganz sein durchdachte ist; die neuesten, sowie die be⸗ liebtesten älteren Opern, Operetten, Tänze und Lieder beiteren und ernsten Geures finden sich in den Heller' schen Werken auf das Schönste vereinigt. Kurz, wir können keinen aufrichtigeren und wohlmeinenderen Wunsch an die geneigten Leser und Leserinnen unseres Blattes aussprechen, als den, sich recht bald in den Besitz eines solchen Spielwerkes zu setzen; reichhaltige illustrirte Preis⸗ Courante werden Jedermann franco zugesandt. Auch ist direkter Bezug schon deßhalb zu empfehlen, da vieler⸗ orts Werke für Heller'sche ausgegeben werden, die es nicht find. (Eingesandt.) Unter den körperlichen Gebrechen, die unter Umständen sehr gefährlich werden können und bei Groß und Klein sogar häufig vorkommen, stehen in vorderer Reihe die Unterleibsbrüche. Als ein vielfach mit außerordentlich günstigem Erfolg begleitetes, ganz und gar unschädliches Mittel dagegen wird die Bruchsalbe von Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Kan⸗ tons Appenzell, Schweiz, bestens empfohlen. 3552 Die„Berliner Volkszeitung“ berichtet in der Nummer vom 26. November das Folgende: 5 Vor ungefähr 8 Jahren brannte in Kroppensledt bei Aschersheben eine Mühle ab. Auf das Zeugniß eines Lehr⸗ burschen Günther wurde ein früherer Mühlknappe Schrader vor das Schwurgericht zu Halbersiadt gestellt und trotz Be⸗ theuerung seiner Unschuld zu fünfzehn Jahren Zucht haus verurtheilt. Seitdem hat sich der Günther sieben Jahre in der Welt herumgetrieben, und ist von Stufe zu Stufe gesunken. Endlich hat er sich selbst den Händen der Gerechtigkeit überliefert und eingestanden, daß er die Mühle selbst angesteckt habe, um wiederholte Korndiebstähle zu verdecken. Am 17. November ist darauf der Knappe Schrader aus dem Zuchthause zu Halle ent⸗ lassen worden, nachdem er länger als steben Jahre unschuldig gelitten hal. Sein verkauft, seine Familie zerstreutz entblößt Waizen per 17.40, per 18.35. bleibt, indem die Zugkraft sich nicht gleichbleiben kann. von Allem istser auf das Mitleid wohlthätiget Besitzthum ist küteles 5 geschehen, lorenen elner neue Die ung, die 3811 werder Basalt 1 „ 1 0 Menschen angewiesen— denn die Gesetzgebung leistet ihm für Nichts Ersatz, nicht einmal für den Ruin seines Bermögens. Wann endlich wird die Entschädigungs⸗ pflicht des Staates gegenüber unschuldig Verhafteten ge⸗ regelt werden? Bedarf es noch enssetzlicherer Vorkommnisse als des obigen, um die Nothwendigkeit hier endlich einmal vorzugehen, zu erhärten? Hierauf Bezug nehmend bringt dasselbe Blatt in der Nummer vom 29. November nachstehenden Aufruf. Wir haben unseren Lesern dieser Tage den entsetzlichen Fall mitgetheilt, in welchem der Mühlknappe Schrader aus Kroppenstedt auf Grund eines falschen Zeug— nisses vom Schwurgericht zu Halberstadt wegen Brand- fliftung und versuchten Mordes zu einer fünfzehn jährigen Zuchthausstrafe verurtheilt wurde, von welcher er sieben Jahre verbüßte, ehe seine Un⸗ schuld an den Tag kam. Der Unglückliche hat durch diesen furchtbaren Rechts- irrthum Alles, was er an Lebensgütern sein nannte, ein— gebüßt. Kann ihm auch Niemand in der Welt die langen Jahre verlorener Freiheit ersetzen, Niemand ihm sein zer- cüttetes Familienleben wieder geben, so kann doch etwas geschehen, um ihn wenigstens für einen Theil seines ver— währte. Was zu thun ist, kann nur durch die freie Opferwilligkelt der Gesellschaft erreicht werden. An sie wenden wir uns und wir sind überzeugt, kein Fehlgesuch zu thun, wenn wir zumal unsere Leser und Freunde bitten, selber zu dem gedachten Zwecke beizusteuern und in ihren Kreisen nach Kräften dahin zu wirken, daß dieser Zweck in vollem Maße erreicht werde. Gewiß werden auch unter den Bewohnern der Wetterau Viele sein, die durch eine Spende dem schwergeprüften Schrader ihre Theilnahme bezeichen wollen. Die Unter⸗ zeichneten sind zur Empfangnahme von Beiträgen zu diesem Zwecke bereit und werden dieselben s. Z. der Redaction der Volks⸗Zeitung übermitteln. Friedberg den 29. November 1876. Carl Trapp. Jöckel, Hosa.⸗Advocat. Die Expedition des Oberhessischen Anzeigers. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 30. November 1876. lorenen Gutes zu entschädigen und ihm die Gründung einer neuen Existenz zu erleichtern. Die Gesetzgebung enthält bis jetzt leider keine Bestimm⸗ ung, die einen solchen Ersatz aus staatlichen Mitteln ge⸗ 20⸗Frankenstücke. a 8 Mk. 16 22—26 Englische Sovereigns 2„ 20 33.—38 Russische Imperiales e e„ 16 70— 75 Holländische fl. 10⸗Stücke„ 16 65 G. Ducaten 5 n 4 0 9 69—74 Ducaten al marco„ 67 Dollars in Gold* 5 4 1619 Runk s Jubiläum. Freitag den 8. December d. J. wird das 50jährige Dienstjubiläum des Herrn Lehrer Runk dahier im Saale des Gastwirths Lenhardt ge— feiert.(Die kirchliche Feier beginnt Morgens 10 Uhr.) Wir laden hiermit die Freunde und Collegen des Jubilars zur Feier dieses gewiß seltenen Tages recht herzlich ein und zwar mit der Bitte, daß diejenigen Herren, welche bis jetzt noch nicht angemeldet sind und sich doch zu be— theiligen gedenken, dies dem II. Lehrer Will dahier bis längstens nächsten Mittwoch mittheilen zu wollen, damit eine ziemlich genaue Anzahl der Festtheilnehmer im Interesse des Gastgebers fest— gestellt werden kann. Bemerkt wird noch, daß am Festtage Morgens 8 Uhr Wagen zum Empfang der Gäste an der Station Groß-Karben bereit slehen. Den Lehrern, welche bei dem Gesange mitwirken, zur Notiz, daß Morgens ½¼ nach 9 Uhr im Festlocale Gesangprobe stattfindet.— Das Nähere sagt das Programm. Rendel, 1. Dez. 1876. Das Comité. Smmobiliar-Versteigerung. 3798 Dienstag den 5. Dezember 1876, Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die nachbeschriebenen Immobilien erbvertheilungshalber einer dritten und letzten Versteigerung ausgesetzt werden: En durtheil. Oeffentliche Sitzung des Großherzoglichen Bezirksstrafgerichts Gießen vom 26. September 1876, wobei zugegen waren: 1) als Vorsitzender der Großh. Justizrath Dr. v. Schmal⸗ A. Den J. P. Hilbrechts Erben gehörend. alder, Flur. Nr. Klftr.— 1 8. 5. 149,3. 566,4. Grabgarten am Schützenrain, 2 als u u Stadtgerichts⸗Assessor Justizrath 8 a O 5 8 1 K r 1 e 1 Richter der Großh. Landg.-Assessor Dr. Großmann, g 4:3. 23,5. n Les dem 8 ainzerthor. 3) der Gr. Ober-Staatsanwalt⸗Substitut Zimmermann, 8ů 3 15 C. F. Adam gehörend. 4) der Großh. Seeretär-Vicar Tasché. 18 85 13 a In Untersuchung gegen Tobias Harth II. von „ Walercher, Kloppenheim wegen Beleidigung wird auf die am heutigen 5. 148. 162 dee en am Schützenrain, Tage gesetzlich gepflogene Verhandlung, bei welcher An⸗ 5. 147. 15 5 2 15 Mai 16 geklagter nicht anwesend war, auf den vom Großherzog— 6. I. 169.„Ber 8 1878 2 5 lichen Staatsanwalt gestellten Antrag, nach stattgehabter Feftppeeg en an aden ele Berathung des Großherzoglichen Bezirksstrafgerichts im Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. J den ar. Versteigerungs-Anzeige. 3817 Montag den 4. Dezember, Vormittags 10 Uhr, werden folgende, zur Vermögensmasse der Fauerbacher Basaltbruch Gesellschaft gehörende Gegenstände: 1 alter Schnappkarrn, 1 Haufen Kies, eine große Parthie Chausseesteine öffentlich meistbietend versteigert. a Zusammenkunft auf dem Büreau des Unterzeichneten. Fauerbach b. Fr. den 27. November 1876. Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach b. Fr. ere Versteigerungs- Anzeige. 3807 Dienstag den 5. Dezember l. J., Vormittags 40 Uhr, auf dem Gemeindehaus zu Altenstadt, wird die zur Herstellung des Gossenpflasters daselbst zu 139 Mark 50 Pf. veranschlagte Pflastererarbeit an den Wenigstnehmenden in Versteigerung gesetzt. Friedberg am 27. November 1876. eee eee Friedberg. e u ß. Holz- Versteigerung. 3848 Montag den 11. Dezember l. J. werden in dem Freiherrlich v. Franckenstein'schen Walddistrikt„Allmay“ versteigert: a N 3400 Stück Birkenwellen, zu Besenreisig geeignet, 1400„ Weiden⸗ und Nadelwellen, 2500 Gebund Ginstern. g Zusammenkunft und Beginn Morgens 10 Uhr am Löwenhof. Ockstadt den 30. November 1876. Der Freiherrlich 95 Franckenstein'sche Oberförster u m p Versteigerung eines Gasthauses. 3851 Nächsten Mittwoch den 6. Dezember, Vormittags 11½ Uhr, wird auf hiesigem Rathhause das der H. C. Wiegand Ehefrau dahier zustehende, in der Parkstraße der Versteigerung wis-à-vis dem neuen Kurhause belegene Gasthaus(Café Germania) mit großen Wirthschaftslocalitäten, 24 Zimmern und großen Kellerräumen öffentlich an den Meistbietenden zum dritten⸗ und letztenmale versteigert und bei an⸗ nmehmbaren Geboten der Zuschlag sofort ertheilt. Bad⸗Nauheim am 30. November 1876. e ee Bad⸗Nauheim. 1 Ledertaschen e cher, Kragen und Manschettenknöͤpfe billigst bei K. Friedrich. für Damen, Portemon⸗ Berathungszimmer, auf Grund nachfolgender Gesetzes⸗ stellen der§§. 185. 194. 200 des St. G. B, des 8. 11 des Gesetzes vom 30. Dezember 1870 und Art. 322 der St. P. O. auch 418 zc. zu Recht erkannt, daß Ange⸗ klagter Tobias Harth II. von Kloppenheim, 31 Jahre alt, der öffentlichen Beleidigung des Johannes Schaaf von da schuldig zu erkennen und deshalb in fünfzehn Mark Geldstrafe eventuell in drei Tage Haft und in die Kosten des Verfahrens zu verurtheilen sei. Zugleich wird dem Ankläger das Recht zuerkannt, die Verurtheilung des Angeklagten auf Kosten dieses einmal im Friedberger Kreisblatt binnen der ersten 14 Tage, von Mittheilung einer Urtheilsabschrift an gerechnet, zu veröffentlichen. V. R. W. So geurtheilt und alsbald verkündigt in öffentlicher Sitzung. Dr. v. Schmalkalder. Für die Abschrift: Tasch é, 3870 Gerichts- Accessist. Immobiliar⸗Versteigerung. 3869 Freitag den 14. Januar 1877, Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die nachbeschriebenen Immobilien des Adolph Engel dahier öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden: Gemarkung Friedberg. Ouvrier. Großmann. Tasché. Flur. Nr. Klftr. 1. 209. 2710. Hofraithe in der Stadt, 1. 208. 6885/0. Hofraum und Schlachthaus daselbst, 1. 207. 1069/0. Grabgarten daselbst. M e ee Acker hinter der Töpfenkaute. Friedberg den 29. November 1876. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. ( e e e ee Hofraithe-Versteigerung. 3868 Dienstag den 19. Dezember l. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause die Hofraithe des Schneidermeisters Konrad Wörner dahier einer letzten Versteigerung ausgesetzt worden. Friedberg den 29. November 1876. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. F o u e a r. Ein Landwirth, praktisch in der Landwirthschaft erfahren, sucht, da sein Grundbesitz noch mehrere Jahre verpachtet, der Thätig⸗ keit wegen in einer einfachen landwirthschaftlichen Famille ein Unterkommen. Gehalt wird nicht beansprucht. Briefe beliebe man unter K. 1718 an Rudolf Mosse in Magdeburg zu richten. 3855 Heu⸗Lieferung. 3865 Dienstag den 5. Dezember d. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus die Lieferung von 40 bis 50 Centner Heu für den städtischen Faselstall öffentlich an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 30. November 1876. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Foucar. Vorschuß-& Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Ausweis pr. November 18 76. 3862 Einnahme. Kasse⸗Bestand pr. 1. November 1876 M. 19805. 92 Wechsel„ 52395.— Depositen„ 6256.— Inkasso⸗Wechsel 5 408. 76 Conto Corrente A.„ 139183. 20 Conto⸗Corrente B.„ 26390.— Giro„ 1890 78 Spar⸗Einlagen 1 126243 1 Stamm-Antheile, Monatsbeiträge„ 2896. 40 Reservefond, Beitritte— 12.— Effeeten„ 8966.— Effecten⸗Zinsen 8 587. 40 Haus⸗Reparaturen— 18. 20 Wechsel⸗Zinsen 5 767. 20 Depositen⸗Zinsen— 178. 90 Mobilien und Utensilien— 9. 20 Wechsel⸗Spesen— 1 Agio 5 20. 24 M. 386140. 32 Ausgabe. Wechsel M. 39377. 66 Depositen 5 6610.— Conto⸗Corrente A.„ 160293. 81 Conto⸗Corrente B.„ 35394. 14 Auswärtige Correspondenten„ 2050. 88 Giro„ 5000.— Spar⸗Einlagen„ 104933. 24 Stamm⸗Antheile 8 277. 5 Effeeten„ 2449. 60 Effecten⸗Zinsen 5 264.— Bau und Immobilien 7 33. 20 Mobilien und Utensilien 357. 55 Wechsel⸗Spesen— 3. 45 Unkosten 4 1010. 51 Kasse⸗Bestand pr. 1. December 1876„ 27485. 23 M. 386140. 32 Eingang. Ausgang. M. 69876. 79 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 76722. „ 11475. 66 Wechsel⸗Conto⸗Corrent B.„ 2769. 15 12591. 41 Wechsel⸗Giro„ 5565. 40 1 424. 72 Wechsel⸗Inkasso 5 85. 59 M. 91368. 58 M. 85142. 99 Für Hautleidende. Hautausschläge aller Art, besonders aber Salzfluß an den Füßen, trockene und nässende Flechten, Grindaus⸗ schlag, Haar- und Juckflechten, heilt, laut vielen Aner⸗ kennungen, selbst in den hartnäckigsten Fällen, bei genauer brieflicher Mittheilung C. A. Gabler, Apothecker in Passau (rüher Arnstein). Für Sattler. 3750 Billige Roßhaare empfiehlt 3621 Franz Stadelmann, Seilermeister. * 2 r Trauernde, Leidende und Kämpfende von J. G. Dr. theol., Professor und Pfarrer zu Friedberg. Preis Soeben erschien und ist bei Carl Bindernagel in Friedberg vorräthig: Predigten für Diegel, 4 Mark. Zanella⸗Steppröcke Filz⸗Röcke Moiré& leinene Sch Wollene Tücher Regenschirme in Seide billig. 3850 Große Damen ⸗Baschliks Eine große Parthie zurückgesetzte Weißwaaren. von M. A. 50 an, „ M. 35. 50„ „ M. 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Auch kann das Reintgen bei größeren Aufträgen der Compagnie frangaise bei Düten, blau und grau, 1 172 Conditor-Düten und Beutel, mit und ohne Firma, Couverts, mit und ohne Firma, Canzlei⸗ und Conceptpapier, Beutel, in diversen Qualitäten, Eigarrenbeutel, mit und ohne Firma, Postpapier, mit und ohne Firma, Stroh⸗ und Packpapier, Makulatur⸗ und Fensterpapier. H. Stöppler, 3680 Dütenfabrik und Papier⸗ Handlung. Eine Parthie Flanellhemden habe in guter Qualität erhalken und werde das Stück zu 5 und 6 Mark abgeben. L. Wetterhahn. C. Fbegen, Graveur, Bad⸗Nauheim, bringt sein Atelier für sämmtliche Gravier- Arbeiten in empfehlende Erinnerung. Wichtig für Damen. Von meinen rühmlichst bekannten Wollschweiß⸗ blättern, die nicht kühlen und nie Flecken in den Taillen der Kleider entstehen lassen, hält für Friedberg und Umgegend alleiniges Lager und verkauft zu Fabrik⸗ preisen das Paar 50 Pf., 3 Paar 1 Mark 40 Pf. und gibt Wiederverkäufern Rabatt: Frankfurt a. M. im November 1876. 3 3849 Robert v. Stephani. Eine freundliche Wohnung 3866 hat zu vermiethen und kann dieselbe alsbald be⸗ ezogen werden SGS. Gröninger. 3872 Eine noch wenig gebrauchte gute 2 7 Lefaucheur-Flinte verkauft billig Peter Fritz, Usagasse. 3856 Noch haben wir schöne Aepfelstämme guter Sorten billig abzugeben. Wahl. 3500 Mark liegen in der Kirchenkasse zu Ilbenstadt zum Aus⸗ leihen bereit. Friedberg. Der Kirchenrechner 3826 Heid Zahlungsaufforderung. 3827 Die Martini l. J. fällig gewesenen Kaufgelder für Holz aus dem Freiherrlich v. Ritter'schen Walde Hasselheck sind sogewiß innerhalb 8 Tagen zu bezahlen, als sonst gerichtliche Mahnung erfolgt. Friedberg den 29. November 1876. A Hei dt. Bekanntmachung. 3829 Donnerstag den 7. Dezember 1870, Vormittags 10 Uhr anfangend, läßt die Unterzeichnete eine Parthie verschiedene trockene Eichen-Bohlen und eine Parthie Kirschbäume öffentlich versteigern. Es wird noch be⸗ merkt, daß diese Bohlen für Schreiner sich eignen. Maibach den 28. November 1876. Conrad Philippi III. Wittwe. Gutsverpachtung. 3841 Cirea 100 Morgen Ackerland nebst Hofraithe will ich verpachten. Kloppenheim. Johann Kliem Wittwe. Seidene Umknüpftücher, schwarz, weiß und farbig billigst. 3859 L. Wetterhahn. Die Seifen- und Lichter Fabrik von Joh. Christ. Höffler, 20 geil Frankfurt a. M. geil 26, 5 liefert Christbaum⸗Lichtchen von Wachs, Parafin und Stearin, nebst dazu passenden Lichthaltern ze. Wiederverkäufer bedeutender Rabatt. Ein Dienstmädchen, das willig und freundlich ist, auch der Hausfrau Etwas in der Küche zur Hand gehen kann, wird auf Petritag K. Friedrich neben der Post. Io Auskunft ertheilt 4 Betreff Das 6 blen ab 2 buresse Das 5 In bon 1. auf unse n Aust 10. Ja den Best 1. vom 31 Regleme. Monte beginnen meindeh Abends, . 9. die daß die auf den rache 8 Ta Aussch die Er den Ki erfolgen I. Ja Belheil. Mähler Nachtra Ihnen 1 3 blrichtig wurden Auf der auf Se schrieben Ihinguzu 2 Formul 5 ddie Un Aeg 80 fol sstither 0 nächsten Jahres gesucht. Näheres bei der Expedition 1 iu Hause des Auftraggebers geschehen. des Anzeigers. 3516 1