iu Dtputirten. Mahrts· Con. 1„ 25. Juli gufelgt Verungs- Armtt 15. d. N. bai sargtatten unt 1100 Num tg Hernantg Die Regierung eit Attilerit bn E Dienstag den 1. August. . 90. Oberhessischer zeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag— Für die Monate August und September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnirt werden. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Ausführung des ⸗Gesetzes über das Besteuerungsrecht der Kirchen- und Religionsgemeinschaften. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. b Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 23. Mai dieses Jahres, Einnehmer von Erhebung der Kirchensteuer dieselben Erhebgebübren erbalten sollen, wie ste f wo die Gemeinde-Einnehmer fixen Gehalt beziehen, haben wir diese Erbebgebühren im V stehend tbeilen wir Ihnen des Verzeichniß mit, wovon der Rechner des Centralkirchenfonds Abschrift Auftrag erbalten hat, bei der Abrechnung resp. Schluß Ablieferung die Aufrechnung dies Gemeinde-Einnehmer hiernach. er Erhebgebühren nicht zu beanstanden. Friedberg am 28. Juli 1876. Nr. 63 des Kreieblatte, theilen wir Ihnen mit, daß die Gemeinde olche von den übrigen Communalumlagen beziehen. ervältnisse zur Einnahme im Ganzen berechnen lassen. Da, Nach⸗ von Großherzoglichem Oberconststorium mit dem Bedeuten Sie die Trapp. Zusammenstellung der von den Gemeinde-Einnehmern des Kreises Friedberg bezogen werdenden Erhebgebühren. 8„Assenbeim 3½ Procenti. Bad⸗Naubeim 2½ Proc. Bauernheim 3½ Proc.] Erlenvach 3 Proc. Nieder ⸗Eschbach 3½ Proc. Nieder-Florstadt 2 Proc. Mieder⸗ aer 3 Proc. Bodenrod 4 Proc. Bönstadt 3 Proc. Bruchenbrücken 3½ Prec. Möclen 3 Proc. Nieder-Rosbach 4 Proc. Nieder-Weisel 2½ Proc. Nieder⸗Wöllstadt Büdesheim 3 Proc. Burg⸗Gräfenrod 1½ Proc, Butzdach 2¾ Proc. Dorheim 3 Proc. 3½ Proc. Obet-Erlenbach 3 Proc. Ober⸗Eschbach 3 Proc. Ober⸗Florstadt 4 Proc. Dorn Assenheim 3 ½ Proc. Dortelweil 2½ Ptoc. Fauerbach b. Fr. 3½ Proc. Oder⸗Mörlen 2 Proc. Ober⸗Rosbach 1½ Proc. Ober⸗Wöllstadt 3 ¼ Proc. Ockfadt FNuerbach v. d. H. 3½ Proc. Friedberg 2 Proc. Gambach 3½ Proc. Griedel 2½ Proc. Okarben 4 Proc. Oppershofen 3 Proc. Ossenbeim 3, Proc. Ostheim 1 Groß⸗Karben 2¼ Ploc. Hatheim 3 Proc. Hausen 3½ Proc. Heldenbergen 3 Proc. Petlerwell 3½ Proc. Pobl⸗Göns 4 Proc. Reichelsbeim 2½ Proc. Rendel 1 Proc. Hoch⸗Weisel 3½ Proc. Holzhausen 3 Proc. Iibenstadt 3½ Proc. 3 Proc. Rockenberg 3½ Proc. Rodheim 1¼ Proc. Rödgen 4 Proc. Schwalheim 9 4 Proc. Klein⸗Karben 2½ Proc Kirch-Göns 3,5 Proc. Kloppenheim[3½ Proc. Södel 3 Proc. Staden 3 Proc. Stammbeim 3 Proc. Steinfurth 20 1* Langenhain mii Ziegenberg 4 Proc. Maibach 4 Proc. Massenheim 3 ½ Proc. Trais-Münzenberg 4 Proc. Vilbel 2¼ Proc. Weckesbeim 4 Proc. 2 Proc. Nieder⸗ Wisselsheim 4 Proc. Wölsersbeim 3½ Proc. Wohnbach 3½ Proc. Melbach 3½ Proc. Münster 4 Proc. Münzenberg 4 Proc. Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten dutch die Landgestüts-Beschäler für 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Noch immer stehen Viele mit Erledigung unserer Verfügung vom 4. Juli dieses Jahres, Nr. bei Meidung unangenehmer Verfügung erinnern. Belreffend: Die Herbstübungen.„ Friedberg den 29. Juli 1876. 79 des Kreisblattes, zurück, weshalb wir hieran r e d Friedberg am 29. Juli 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Nachträglich zu unserer Verfügung vom 15. dieses Monats(Kreisbtatt Nr. 86) Militärbehörde eine Verabreichung der Verpflegung an den Cantonnirungs-Tagen an einzelnen O von den Quartierträgern zu leisten oder von der Militärbehörde zu stellen ist. empfiehlt sich daher, die Verabreichung der Mundverpflegung an die Soldaten du anderen Falle die einquartirten Mannschaften zur Bereitung der ihnen sonst zu lie nehmen und gerade hierdurch die Wirthschaftsverhältnisse des letzteren eine bedeutende Störung erleiden, richte auf, ob die Verpflegung durch die Quartiergeber auch an den Cantonnirungskagen verabreicht werden soll und wird. theilen Es liegt im Betreffend: Die Ausführung des Reglements über das bei Wildschaden einzuhaltende Verfahren: Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien mit Ausnahme von Dorkel! rch die Quartie: fernden Victualien den Kochberd des Quartiergebers in Anspruch wir Ihnen mit, daß nach der Mittbeilung der rten unzulässig ist, daß vielmehr entweder überall solche Interesse der Quartiergeber als wie der Soldaten und geber auch an den Contonnirungskagen, da im Wir fordern Sie zum umgehenden Be— Trapp. Friedberg am 30. Juli 1876. weil, Harheim, Massenheim und Nieder-Erlenbach. inan Wit sehey Ihrem sofortigen Berichte entgegen, wer von den in unserem Ausschreiben vom 20. Januar 1872, Kreisblatt Nr. 14, und Aus- schreiben Großherzoglichen Kreisamts Vilbel vom 31. Juli 1855, Nr. 61 des Kreisblatts, genannten Wildschadentaxatoren durch Wegzug abgegangen oder verstorben ist. Beireffend: Die Kirchenvoranschläge des Kreises Friedberg für das Jahr 1877. i Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Kirchenvorstände des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 1. Mai dieses Jahres, Kreisblatt Nr. 53, bringen wir wiederholt Einsendung der noch rückständigen Voranschläge in Ekinnerung und erwarten Meibung unangenehmer Verfügung, . Friedberg am 31. Juli 1876. und vom 22. vorigen Monats, Kreisblatt Nr. 74, solche bis zum 20. kommenden Monats bei Trapp. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier— ungsblatt Nr. 36 enthält: I. Oeffensliche Anerkennung einer edlen That. II. Bekannsmachung, die Ausführung des Berggesetzes vom 28. Januar l. J., insbesondere die Einreichung der Silnattonssisse zu älteren Mutbungen betressend. III. Sekannimachung, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächlnissen betreffend. IV. Bekanntmachung, die Steuervergütung bei der Aus fuhr von Bier betreffend. V. Bekanntmachung, den Maßstab der Situationerisse bei Muthungen betreffend. VI. Uebersicht der für das Jahr 1876 genehmigten Umlagen der istaelilischen Religions gemeinde Erselden. VII. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. VIII. Ersheilung von Erfindungepatenten. IX. Diensinachtichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 23. Juni den Salzmagazinsverwalter Wiederhold zu Bad-⸗Naubeim zum, Unterrechner bei dem Bergamt Dorbeim, unfer Verleihung des Amtslittels Bergkassier, den Verwalter der ersten Musik, lehrerstelle am Schullebrer-Seminar zu Friedberg, Link aus Obernhain, zum Lehrer an dem Schulleyrer-Seminar zu Friedberg zu ernennen; an demselben Tage den auf die Pfarrstelle zu Fränkisch-Crumbach präsentiren evong.“ Pfarrer Koch zu Frischborn zu bestäligenz am 26. Juni dem Schulverwalter Merz aus Kaichen' eine Lehzerstelle zu Gießen zu übertragen; am 27. Juni den auf die Schulstelle zu Muschenbeim prösentirten Schullehrer Seipp zu Biklar, am 29. Juni den auß die Schulstelle zu Klein⸗ Gumpen präsentirten Schulverwalter Hartmann gus Klein Gumpen zu bestätigen;z am 30. Juni dem Schullebrer Olo zu Groß-Linden die 1. Lehrerstelle zu Groß-Linden zu übertragen; am 1. Juli den auf die Pfayrsselle zu Rendel präsenürten Mitprediger Ferisch zu Grünberg sir Lebrerstelle zu Ober Ingelheim, diese Stelle zu bestänigenz am 3. Juli dem Schullehrer an der Stadtmädchenschule zu Gießen, Ebeling, eine Lebrer- stelle an der höheren Mädchenschule zu Gießen zu uͤber⸗ tragen; an demselben Tage den Professor zu Heidelberg, Rolbamel, zum Lebrer an der Realschule zu Alsfeld zu ernennen; am 4. Juli dem Schullebrer Laulenschläger zu Ernsthosen die 4. Schulstelle zu Groß Bieberau zu über- tragenz am 5. Juli, den Professor Dr. Schmitt zum Direclor der polplechnischen Schule für die Zeit vom J. Sept. 1876 bis zum 31. August 1877 zu ernennen. X. Concurrenz⸗Eröffnungen. Erledigt sind: die vierte Gebalt 942 M. 86 Pf.; die Schulstelle zu Indeiden, Gebalt 685 M. 71 Pf.; dem Grasen zu Solms-Laubach sleht das Präsentationsrecht zuz die 3. Schulstelle zu Bischojsbeim, Gehalt 771 M. 43 Pf.; die evang. Pfarrstelle zu Beyenbeim, Gebalt 2440 M.; die 2. Schulstelle zu Ober ⸗Beerbach, Gebalt 6855 M. 71 Pf.; die Schulstelle zu Nieder-Kaiusbach, Gebalt 685 M. 71 P.; dem Grasen zu Erbach Erbach stebht das Präsen⸗ tationsrecht zu; die 1. Schulstelle zu Lorsch, Gehalt 1371 M. 42 Pf.; die 4. Schulstelle zu Gau⸗Algesheim, Gehalt 942 M. 85 Pf.; die 1. Schulstelle zu Heppen⸗ beim a. d. W., Gehalt 857 M. 14 Pf.; die Stelle einer Lehrerin an der höheren Mädchenschule zu Offenbach, Gehalt 1400 M., welcher bis zu 2400 M. steigen kann; die 3. Mädchenschulstelle zu Beerfelden, Gehalt 942 M. 86 Pf.; dem Grafen zu Erbach Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu; die 1. Schulstelle zu Hausen, Ge⸗ valt 771 M. 43 Pf.; die 2. Schulstelle zu Urberach, Gehalt 771 M. 43 Pf.; dem Fürsten zu Isenburg-⸗Birstein sieht das Präsentationsrecht zu. Darmstadt. Der Bericht des Finanz⸗Aus⸗ schusses der zweiten Kammer über die Gesetzent— würfe, die allgemeine Einkommensteuer und die Einführung einer Capitalsteuer betreffend, ist zum Theil im Druck erschienen, und zwar zunächst der Bericht der Majorität des Ausschusses, be— stehend aus den Abgg. Kugler als Berichterstatter, Martin, Osann und Schröder. Der Majoritäts- Antrag geht dahin, die Kammer wolle beschließen, die Vorlage über die Capitalsteuer abzulehnen. Drei Mitglieder des Ausschusses beantragen weiter, die Regierung zu ersuchen, noch diesem Landtag eine neue Vorlage nach folgenden leitenden Grund— sätzen machen zu lassen: 1) Anstalt der seitherigen drei directen Steuern, der Grund-, Gewerbe- und Einkommensteuer, soll nur eine Einkommensteuer erhoben werden, bei welcher jedoch ein Unterschied gemacht werden soll zwischen: a. fundirten Ein⸗ kommen: 1) aus Grundstücken, 2) aus Gebäuden und Hofraithen, 3) aus Capital Vermögen: b. theilweise fundirten Einkommen: 4) aus Ge werbe⸗Betrieb, 5) aus Gehalten mit Pensions- Berechtigung; c. nicht fundirten Einkommen: 6) aus geistigem oder körperlichem Arbeits-Verdienst; in der Weise, daß: a. diese verschiedenen Arten von Einkommen im Verhältniß ihrer besseren Fundirung höher besteuert werden, als die weniger fundirten; b. die sämmtlichen Einkommen eines Jeden aus diesen verschiedenen Arten von Einnahmequellen zu einem steuerpflichtigen Gesammt⸗Einkommen nach vorstehenden Grundsätzen zusammengerechnet, und dieses nach einer für höhere Einkommen progressiv im Procentsatz ansteigenden Steuer-Capital⸗Scala besteuert wird; e. Gesammt Einkommen unter 260 Mark von directer Steuer befreit bleiben,. — Der Artikel 4 des Gesetzentwurfes über die Ehe⸗Verlöbnisse in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen bestimmt:„Aus einem Verlöbnisse kann nicht auf Eingehung der Ehe geklagt werden. Die bestehenden Vorschriften über die vermögens— rechtlichen Folgen des Bruches eines Verlöbnisses bleiben unberührt.“ Es soll sonach auch zukünftig wegen einseitigen Rücktritts von einem Verlöbnisse eine Schadens ⸗Ersatz⸗Klage auf Leistung einer Geld-Summe zulässig sein, welche Bestimmung bisher zu einer Reihe unangenehmer Processe An- laß gab, die mit dem idealen Charakter des Ver— löbnisses wenig harmonirten. Es ist daher die Frage angeregt worden, ob jene bisher verfolgten Grundsätze nicht zu ändern seien. — 27. Juli. Militär- Nachrichten. Mickel, Secondelieutenant vom 1. Gr. Hess. Inf. Reg. Nr. 115 zum Premierlieutenant in diesem Re- giment; Hintz, Vicewachtmeister vom 2. Bataillon (Worms) 4. Großh. Hess. Landwehr Regiments Nr. 118 zum Seconde- Lieutenant der Reserve des 1. Badischen Dragoner-Regiments Nr. 20 befördert. — 29. Juli. Heute wurde das Urtheil des Bezirksstrafgerichts in Untersuchungssache gegen J. Hüber, Redakteur des„Starkenburger Boten“, wegen Beleidigung der evang. Geistlichkeit, ins- besondere des Stadtpfarrers Dingeldey dahier, sowie Zuwiderhandlung gegen§. 131 verkündigt. Es lautet auf 9 Wochen Gefängniß, da der §. 166 in Anwendung gebracht wurde. Berlin. Der Gemeinde ⸗Kirchenrath von St. Thomas dahier hat jetzt den ersten praktischen Schritt zur Erhaltung der Taufe und der Con- firmation innerhalb seiner Gemeinde gethan. Nach einem Abkommen mit den betreffenden Standes- Aemtern geht dem Gemeinde-Kirchenrath allmonat— lich die Liste aller den evangelischen Eltern ge— borenen Kinder in der Gemeinde zu; ist nach Ablauf von vier Monaten ein Kind nicht zur Taufe gemeldet, so wird den Eltern eine von unterzeichnete Ansprache solgenden Inhalts zuge- sendet: „Die Kirchengemeinde-Ordnung stellt dem Gemeinde⸗ Kirchenrathe die Aufgabe, christliche Gesinnung und Sitte in der Gemeinde auftecht zu erhalten und zu fördern. Wir können daher nicht unterlassen, die ergebene Anfrage an Sie zu richten, ob Ihr am... geborenes Kiud be— reits die heilige Taufe empfangen habe, oder wann Sie dasselbe taufen zu lassen gedenken. Der gesetzliche Zwang ist gefallen, aber die freie Liebe zu unserer evangelischen Kirche, so hoffen wir auch von Ihnen, wird mit um so größerer Treue festhalten an den Anordnungen der Kirche und ihre Segnungen suchen. Insbesondere gilt unseren Kindern das Wort Christi:„Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ibnen nicht, deun solcher ist das Reich Gottes.“ Einer gefälligen Antwort sehen wir entgegen.“ In derselben Weise verfährt der Gemeinde— österreichischen Bodencreditanstalt wegen Forderung von 2,840,439 fl. Silber an Strousberg die executive Feilbietung der Domäne Zbirow be⸗ willigt und die betreffenden Termine auf den 16. November und 14. December 1876 und 11. Januar 1877 anberaumt. Frankreich. Paris, 28. Juli. Die von Marseille aus eingeleitete Agitation für die Ver- treibung der Jesuiten hat in dem radikalen Süden rasch um sich gegriffen und sich auch schon der Hauptstadt mitgetheilt. In der Vorstadt Batig- nolles fand gestern eine Privat-Versammlung von 1500 Personen statt, die sich mit demselben Thema beschäftigte, und in welcher der Abgeord⸗ Kirchenrath mit Bezug auf die Anmeldung zum Confirmanden-Unterricht, wobei ihm die Bestim⸗ mung der städtischen Schul Deputation zur Hülfe kommt, daß die Haupt-Lehrer der Gemeinde— Schulen alljährltch eine Liste derjenigen Kinder einzureichen haben, welche das dreizehnte Lebens— nete Cantagrel den Vorsitz führte. Louis Blanc und einige andere Abgeordnete der äußersten Linken hatten sich entschuldigen lassen. Cantagrel ver- sprach, darauf zu dringen, daß das aus dem vorigen Jahrhundert datirende, aber seither nie; mals förmlich aufgehobene Gesetz, durch welches jahr zurückgelegt haben, ohne den Confirmanden- Unterricht zu beginnen. Dieses Schreiben lautet: „Wie uns mitgetheilt worden, hat Ihr Sohn(Tochter) im abgelaufenen Halbjahr das dreizehnte Lebensjahr zu- rückgelegt. In der Voraussetzung, daß es Ibre Absich! ist, Ihr Kind mit dem vollendeten vierzehnten Jahre con⸗ firmiren zu lassen, machen wir Sie darauf aufmerksam, daß demnach jetzt der Zeilpunkt gekommen ist, dasselbe dem Vorbereitungs- Unterricht eines Geistlichen zuzuführen.“ Allerdings ist mit dem gesetzlichen Zwange zur Taufe auch der zur Confirmation gefallen, aber wir hoffen, daß auch Sie aus freier Liebe zu unserer evangelischen Kirche au. den Ordnungen derselben treu sesthalten werden. Und um so mehr wird dies der Fall sein, als Sie Ihrem Kinde die Gelegenheit, die Grundlage seiner religiösen Ueber- zeugung für das ganze kommende Leben zu legen, nicht werden entziehen wollen. Kirchliche Gebühren irgend welcher Art sind mit der Confirmation nicht verknüpft.“ Frankfurt, 28. Juli. Der Kaiser und die Kaiserin von Brasilien sind heute Abend unter dem Namen Dom Pedro und Therese Christina d' Alcantara mit Gefolge und Dienerschast von Bonn hier eingetroffen und im„Englischen Hof“ abgestiegen. Sie gedenken einige Tage hier zu ver- weilen. In demselben Hotel sind bereits gestern die brasilianischen Gesandten von Paris und Berlin eingetroffen. die Jesuiten aus Frankreich vertrieben wurden, in Anwendung gebracht werde. Versailles, 29. Juli. Bei Berathung des Cultus-Budgets hat die Deputirten-Kammer die theologische Fakultät zu Bordeaux aufrecht er halten, dagegen die theologischen Fakultäten zu Rouen und Aise nicht ferner bestehen lassen. In einem Schreiben des Erzbischof von Paris wird gegen die von der Budget-Commission beschlossene Streichung mehrerer für die Geistlichkeit oder geistlichen Anstalten angesetzten Ausgabe- Posten Verwahrung eingelegt. Großbritannien. London, 27. Juli. Im Unterhause erklärte Disraeli auf eine Anfrage Biggar's, in den türkischen Gewässern seien gegenwärtig 20 englische Kriegsschiffe, darunter 11 Panzerschiffe, stationirt, aber weder jetzt noch früher sei vom Personal oder Material der eng- lischen Flotte irgend etwas in den Dienst des Sultans überwiesen worden. Sodann erklärte Disraeli auf eine Anfrage von Wolff, er habe niemals genaue Information über die Pläne Serbiens erhalten und könne daher nicht sagen, ob. dieselben mißglückt seien. Betreffs der Frage, Dresden, 29. Juli. Die bier zusammen- ob es nicht an der Zeit sei, den Mächten eine getretene allgemeine Conferenz der deutschen Eisen- Mediation vorzuschlagen, halte er es für besser, bahnen zur Berathung über die Einführung eines die Debatte über die orientalische Frage abzu⸗ einheitlichen Tarif-Systems wurde vom Finanz-: warten; er werde dann die zu Gunsten eines solchen rath Wolff(Braunschweig) eröffnet. Der bis- Vorschlages sprechenden Gründe kennen lernen. herige Verlauf der Verhandlungen läßt hoffen, Spanien. Madrid. Dem„Messager de daß eine Einigung zur Annahme des gemischten Paris“ zufolge haben die Verhandlungen bezüglich Systems auf Grund eines bayerischen Local-Tarifs der Consolidirung der schwebenden auswärtigen und des bapyerisch-sächsischen Tarifs erzielt werde. Schuld Spaniens zu einem endgültigen Resultat Das preußische Handels-Ministerium ist bei der geführt. Die Fundirung dieser Schuld, deren Conferenz durch einen Commissär vertreten. Höhe auf 250 Mill. Fres. angegeben wird, würde München, 29. Juli. Heute Mittag um durch die Creirung von 6 proc. Obligationen be⸗ 1 Ubr wurde die Session des Landtages in werkstelligt, deren Emission ein einflußreiches Syn- feierlicher Weise vom Prinzen Luitpold geschlossen. dicat zum Course von 85 nebst einer Bank⸗Com⸗ Inhaltlich des hierbei verkündigten Landtags Ab- mission übernehme. Theilnehmer dieses Syndikats schiedes behält sich die Krone mit Rücksicht auf seien: die Banque d' Espagne, das Haus Roth- die über den Forst- Unterricht zu Aschaffenburg, schild, eine leistungsfähige Vereinigung von spani⸗ den obersten Schulrath und die fünfte Classe der schen Bankiers und eine ebensolche von französischen Latein- Schulen gefaßten Beschlüsse das Recht, Bankiers. organisatorische Bestimmungen zu treffen, vor. Türkei. Constantinopel, 28. Juli. Hierauf werden diejenigen Beschlüsse und Anträge, Sultan Murad's Thron ⸗Entsetzung ist erfolgt, welche von der Krone genehmigt sind, speziell auf. Abdul Hamid zum Regenten ernannt; seine In⸗ geführt. Mit Bedauern wird ferner hervorgehoben, stallirung wird erst nach Murad's Tode vorge⸗ daß die Aufbesserung der Beamtengehalte nicht nommen werden. Murad ist an Pyämie erkrankt in zureichender Weise beschlossen sei, und der und sein Ableben wird stündlich erwartet. Widerstreit der Meinungen beklagt, welcher in— In finanziellen Kreisen verlautet, England einigen während des Landtages gehaltenen Reden habe der Psorte eine Million Pfund Sterling selbst auf die Form nicht ohne Einfluß gewesen vorgeschossen.— In Süd- Rußland werden große sei, doch wird schließlich die Hoffnung aus- Frelwilligen Legionen zur Unterstützung Serbiens Lothringen sind, wie der„Reichs Anzeiger“ meldet, auf den 21. August einberufen und werden späte⸗ stens am 2. September geschlossen. Die erste Sitzungs Periode der Kreistage beginnt am 7. August, die zweite am 14. September; jede derselben dauert höchstens fünf Tage. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Prag. Durch gesprochen, daß die Gegensätze sich mehr und und Montenegro's gebildet. mehr ausgleichen.—(Amtliche Meldung.) Die Serben ver⸗ Straßburg. Die Bezirkstage in Elsaß— suchten am 26. d. abermals, den Timok zu über- schreiien, wurden aber mit Verlust von 50 Mann zurückgeworfen. Mukhtar Pascha meldet aus Stutanitza vom 26. d., er habe nach seinem Ab- marsch von Nevesinje die Montenegriner unter Fürst Nikita's Befehl zur Zerstreunng gezwungen. — Das Anerbieten der österreichischen Re⸗ gierung, die Garnison des Forts Klek nebst Munition und Kriegsmaterial auf einem Lloyd- Dampfer nach Antivari überführen zu lassen, ist sämmtlichen Mitgliedern des Gemeinde⸗Kirchenraths Ediet des Prager Landesgerichts wurde der von der Pforte angenommen worden. Die Nieder hatten, wo ell wird, Jrpasie erfolglo da in sift Ausstel grinisc mablin gericht Die Nachte auf d und ihreis Haup viele groß. ib von Vrbiz grinen unter Osma genom 29. Mita Grabo unter uns be und de Reihen Pascha Türken Fürst S Abend gang Alügel Wu derten Leun dlane 8 Aiden Linlin „ engel per. 1 1 aus dem * cilher nie. delches 5 2 durden, ee Bautzunz det *: Kanntr die en deschlossent Veistlichleit oder d dusgabe · Poste des, N. Juli AE tnt Austagt Wüssaun seitn „darunter — 28. Juli ge wird. schi — Dem„Golos“ wird aus Bisano vom det: Die Armee Mukhtar Pascha's bat am 25. Juli die bei Korito stehenden Mon- tenegriner unbemerkt umgangen und ist bereits bei Bilek angelangt; unter diesen Umständen ist die Lage des Fürsten Nikita und seines Generalstabs- Chefs Radonitsch eine verzweifelte. — Die„Corr. orient.“ bringt den Entwurf der von Midhad Pascha dem großen Rath über— gebenen Verfassung. Derselbe lautet: Art. 1. Vollkommene Gleichstellung zwischen Muselmanen und Christen. Art. 2. Zulassung der Christen zu allen Aemtern, selbst zum Groß-Vezierat. Art. 3. Errichtung einer Deputirtenkammer, und Abordnung von Deputirten je nach der Zahl der Gemeinden (4 auf jede Provinz und 16 für Constantinopel.) Art. 4. Verantwortlichkeit der Minister den Kammern gegenüber. Art. 5. Aufhebung des Artikels des Gesetzes„Scheri“, welcher das Zeugniß der Christen gegen Muselmanen zurückweist. Art. 6. Unab- setzbarkeit der Richter und Beamten ohne begangenes Verbrechen. Maontenegro. Cettinje, 27. Juli. Die Montenegriner welche sich in Folge ihrer Niederlage vom 23. Juli bis Korito zurückgezogen hatten, concentriren sich gegenwärtig bei Krstaz, wo einem neuen Zusammenstoß entgegengesehen Der türkische Angriff zur Einleitung der Invasion von Montenegro, welcher am 24. Juli erfolglos blieb, dürfte demnächst erneuert werden, da in Antivari neue türkische Truppen ausge— fft werden. — 28. Juli. Der gegenüber der ktürkischen Aufstellung bei Podgoritza befehligende montene— grinische Führer Bizo Petroviis hat an die Ge- mahlin des Fürsten Nikita folgendes Telegramm gerichte:„Gott half uns wie niemals rüher. Die türkische Heeresmacht unternahm gestern zum Timok. Die Ibar-Armee commandirt nun statt Zach's der Oberst Kolankantich, welcher Derwisch Pascha, der Senitza mit regulären Ar⸗ nauten zu Hülfe eilte, vollständig geschlagen und in die Flucht gejagt hat. — Ristics und Gruies sind gestern nach Alexi natz zum Fürsten Milan gereist. Ristics hatte vorher eine mehrstündige Unterredung mit dem österreichischen Vertreter Fürsten Wrede. Kolo— kotronis, der Abgesandte der griechischen Hetärien, ist in Belgrad eingetroffen. Dersebe war vorher in Paratschin und Kragujevatz. Die serbische Armee bleibt an der Morawa und am Timok in der Defensive. Die Ibar- und Drina-Armeen werden die Offensive fortsetzen. Alimpics soll den russischen Oberst Kanaroff zum Nachfolger erhalten. — 29. Juli.(Amtliche Meldung.) Lesch⸗ janin meldet, daß Osman Pascha, in seinem Lager bei Veliki Izvor von der serbischen Artillerie heftig beschossen, am 27. Juli seine Posttionen verlassen und sein Hauptquartier um 4 Kilometer rückwärts verlegt hat. Rumänien. Bukarest, 27. Juli. Die Deputirten-Kammer hat die Handels und Schiff fahrts Convention mit Rußland endgültig ange- nommen.. Afrika. Cap Coast⸗Castle. Wie den „Daily News“ gemeldet wird, sind die Häfen von Dahomey am 1. d. in Blokadezustand erklärt worden. Den Schiffen, welche sich bereits vor dieser Zeit in den Häfen befanden, wurde eine Frist von 30 Tagen bewilligt, um ihre Ladung einzunehmen und abzufahren. Aus Stadt und Land. Gießen. Ein Opfer einer Berufsthänigkeit ist dieser Tage der seit einigen Monaten als Assistenzarzt im städni⸗ 499,144 M. und meldet somit trotz aller Geschäf'snock⸗ ungen ein Plus von 16.699 M. gegen die nämliche Zeit des Vorjahres. D. Frankfurt a. M., 20. Juli.(Börsenwoche vom 22. bis 28. Juli.) Obgleich diese Woche die speciellen Besorgnisse wegen einer kriegerischen Action Rumäniens gegen die Türkei von der Tagesordnung geschwunden sind, so kommt die Börse dennoch aus ihren politischen Be— klemmungen nicht heraus und sind es gegenwärtig vor⸗ nehmlich die Meldungen und Auslassungen der maßgeben⸗ den Blätter, welche sich auf ein beabsichtigtes Verlassen des Nichtinterventionsprincips beziehen, die Beunruhigung erregen und der Befürchtung Raum geben, daß die Locali— sirung des Kriegs die längste Zeit gedauert habe. Das Resultat der statifindenden politischen Erwägungen in den Börsenkreisen war indeß diese Woche weniger eine stärkere Verflauung der Tendenz, als ein minimaler Geschäftsver— kehr, welcher übrigens außerdem noch dem Einfluß, den die in vollstet Blüthe stehende Saison morte ausübt zuzu⸗ schreiben ist. Die Course der Speculationspapiere blieben während der Woche ziemlich stabil, und sind eigentlich nur zwei Episoden intensiverer Ermattung am Dienslag und Donnerstag zu verzeichnen. An beiden Tagen war es die schwächere Haltung des Wiener Platzes, welche den Anstoß zu einer rückgängigen Bewegung gab. Letztere wurde ferner durch die Combinationen, die man an den Empfang des lürkischen Boischafters in St. Petersburg knüpfte und durch die Befürchtung molivirt, die det in Boensen zum Ausbruch gekommene türkische Glaubensfanatismus er⸗ weckte. Die Wirkungen der bevorstehenden Ultimoliqui— dation machten sich erst heute in höherem Grade bemerklich. Auf verhältnißmäßig erhebliche Deckungskäufe für Berliner Rechnung trat nach der gestrigen Abschwächung wieder eine Wendung zum Besseren ein und zogen auch Stücke in Liquidation nicht unbe nächtlich an. Geld blieb jedoch zu circa 3½% unverändert flüssig. Von den Speculg⸗ lionspapieren weisen Staatsbabnactien, welche mit Credil⸗ actien noch am Lebhaftesten im Verkehr waren, bei Wochen⸗ schluß in Folge von Pariser Einflüssen eine Avance auf. Lombarden waren wiederum das Aschenbrödel der Specu⸗ lation und vollständig vernachlässigt. Creditactien setzten am letzten Samstag mit 115% ein, wichen bis Dienstag auf 113, avancirten am Mütwoch bis 116, ermatteten Staats- geslern auf 114½, und schließen beute 116 ½, bahnactien verkehrten ansangs zwischen 219 und 220 0 i Berli fl V; schen Barackenlazareth zu Berlin angestellte Dr. Wilhelm und blieben nach 219½ mit 222½. Lombarden gingen Buchheim, ein Sohn des hiefigen Professors W. Buchheim, zwischen 6360/6261 und 62½ um. Oesterreichische Nachts und heute früh einen fürchterlichen Angriff geworden. Der Verstorbene halte sich bei der Behandlung Bahnen waren ohne Animo und zeigten eber eine malle 11 erklart F, n babe auf die Kuccianer bei Medun. 2500 Kuccianer und Montenegriner sammelten sich, griffen alsdann eines Diphtheritisfalles angesteckt und ist trotz aller ange wandten Mittel schon nach einigen Tagen der Krankheit erlegen. Die genannte Anstalt verliert an ihm einen Haltung. Galizier verloren 1½ fl. Rudolf sest. Deutsche Bahnen sind nur wenig verändert. Banken weisen bei beschränkten Umsätzen unerhebliche Coursfluetuationen auf. E 5 its d ind 0 2 7 N 0 ber bie Nine ihrerseits den Fei an, schlugen denselben auf's epenso tüchtigen als gewissenbasten Arzt. Als nennenswerth sind nur zu erwähnen: Frankfurter nicht sagen, Haupt und nahmen ihm Kanonen, Munition und 8 1 n 150 N 1 5. 4 7. 1 5 2 Bank 18¾%, Bayerische Handelsbank 1/80% niedriger % een Fg, viele Waffen ab. Die Bestürzung der Türken ist Handel und Verkehr. Oesterreichisch⸗Deuische 1%, Frankfurter“ Wechslerban Nächten eint groß. Hoch lebe der Fürst, Ew. Hoheit, und der Grünberg, 29. Juli. Die Preise auf unserem 1/%, Luxemburger 1¼% böber. Staats sonds fest. n ben Erbprinz, sowie unsere heldenmüthigen Truppen!“ hbeulgen Fruchtmarkte beiragen: Waisen 11 M. 40 Pf.; 3% Sächsische Rente wurde zu 707% gehandelte Oester⸗ * 7 g— 29. Juli. Dem„Tel.⸗Corr.⸗Bur.“ wird Korn 9 M. 21 Pf.; Gerste 8 M. 60 Pf.; Hafer 10 M. reichische Renien bielten sich ziemlich stabil. Ungarische * agt adu⸗ 5 F 5 30 Pf.; Moller— M.— Pf.; Erbsen 10 M. 70 Pf.; Schatzbons blieben etwas höher, dagegen waren 5% Un⸗ zen eint solchen von Zara aus„ besonderer Quelle gemeldet: Bei Linsen— M.— Pf.; Samen 14 M. 82 Pf.; Kartoffeln garische Eisenbahnanleibe und Osibahnstaatsobligalionen t Musts ltrnen Vrbiza hat ein siegreiches Gefecht der Montene-— M.— Pf. Die Preise verstehen sich sämmtlich per niedriger. Spanier besserten sich auf ihre Pariser Notiz Den„Nesagir dt Agen bezüglich ein autwäfligen daälligte Resullal griner unter dem Fürsten Nikita über die Türken unter Mukhtar Pascha stattgefunden, in welchem 50 Kilo- 100 Pfund. FPrankfur!, 28. Juli. [M. 41., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 33., Fruchibericht. Mehl Nr. 1 Nr. 4 M. 29. circa 5/0. Russen gaben fast sämmilich im Course nach. Amerikaner behauptet, nur Consolidirte matter. Oester⸗ reichische Prioritäten konnten in Folge der Erhöhung des Osman Pascha und viele andere Türken gefangen Nr. 5 M. 23. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 25., Londoner Silbercourses ihre vorwöchigen Positionen meist genommen wurden. do. II.(Berliner Marke) M. 20., Weizen eff. bies. M. 23.50, festhalten und ging sogar zum Theil zu elwas höheren — Dem„Golos“ wird von hier vom F 7 r Coursen um. 50% und 3% Lombardische 5% Staatsbahn Schuld, deren uli 5 Ni Gerste M. 17.—19., Hafer M. 20.— 19.50, Kohlsamen sind niedriger. Deuische Prioritäten sest. 5% und 4% on, vütdt 29. Juli gemeldet: Die Gemahlin des Fürsten M. 32. Br., Erbsen M. 21.—24., Wicken M. 21.— 23., Hessische Ludwigsbahn höher. Loose waren ziemlich beliebt 8 Nikita hat heute früh folgende Depesche aus Kuen M. 21.—30., Rüböl M. 72. Die Preise ver“ und größtentheits höher. Preußische Prämienloose 2% Obligationen Grahowo vom 28. Juli erhalten:„Die Türken, stehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht S 100 Kilo. besser, 1864er und Ungarische je 2 M. matter. Von Tabel Sdu. 2 Bartl · Com · 1 Syndilats ö und dauert noch fort. unter dem Commando Mukhtar Paschas, haben uns bei Vrbzia angegriffen, der Kampf ist heftig Wir haben die türkischen Frankfurt, 29. Juli. Der heutige Heu- und Stroh- markt war gut befahren. Heu kostete per Centner je na Qualität M. 3.30— 5.50, Strob per Centner M. 4.50, Butter im Großhandel das Pfund 1. Qual. M. 0.94, Wechseln Amsterdam und Wien theurer, London billiger. f Geld flüssig. 246 Pat* Reihen durchbrochen. Man hat mir Osman 2. Si M. 957 im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.03, 0 n t bon pan i. ˖ andern 2. Qual. M. 0.97. ivilstands⸗Register der Stadt Friedberg. an dhe 12555 enen een 115 1 755 10 Mainz, 28. Julf. Producten-Martl, Watzen pet Jul aus dem Civilstands⸗Regist F 0 . des srünz ö en gezang 1 9 7 1 19.50, per Nov. 20.20. Roggen per Juli 15.10, per Nov. Getraut: i f Fürst Nikolaus. 5 15.30. Hafer per Juli 18.85. Rüböl per October 33.80. 25. Juli. Heinrich Noack, Handschuhmacher von Kassel 1, W. 1. Serbien. Belgrad, 28. Juli. Gestern n 3 A Butter. und Maria Helene Woͤrner zu Friedberg. 1g il criolgt, Abend versuchten die Türken vergeblich den Ueber per Pfund 1 M. 5 Pf. bis 1 M. Pf. Ejer pr. Si l. in I. gang über den Timok gegen den serbischeu linken 50 0 Käse per Stück Wade 1 0 das Paar Gestor ben. 1 vorge: Flügel gegenüber Lapanjabach und dem Dorf i Gin Se eee u. 26.„—August Schmidt, Söhnchen des Schuhmachers ode Fug geg 56. g Gießen. Auf den Oberhessischen Eisenbahnen betrug Adolf Schmidt, 5 Wochen alt Wraschogrnatz. In fünfstündigem Kampf verhin · die Gesammt-Einnahme im ersten Semester 1875: 27.„ Eva Steitz, Tochter des Schneidermeisters derten die Serben das Nahekommen der Türken 482,445 M., beträgt dagegen im gleichen Semester 1876: Johann Michael Steitz, 16 Jahre alt. Bekanntmachung. ern Obligations-Verloosung. D% ee 2495 Die Lieferung des Holzbedarfs für das Haftlocalf 2539 Bei der heute stattgehabten Obligations⸗Verloosung e 2535 Am 16. August l. J., Vormittags 11 Uhr, wird zu Friedberg soll wurde die Nr. 46 zu 200 fl. von den Partial Obli⸗ hier ein ausrangirter 6fitziger Personenwagen, zum Privat⸗ Dienstag den 8. August J. J., Morgens 11 Uhr, gationen der Gemeinde Ober-Erlenbach zur Rückzahlung deen det“ verkehr noch sehr gut verwendbar, in öffentlicher Auction von dem unterzeichneten Gericht an den Wenigstnehmen- gezogen. Der Inhaber dieser Obligation wird hiermit E Iaüber“ zum Verkauf gestellt. Die Verkaufs bedingungen werden den vergeben werden. 5 aufgefordert, gegen Rückgave derselben und der nicht n ie Mann bei der Versteigerung bekannt gegeben. Friedberg am 26. Jult 1876. 5 a fälligen Zinseoupons den Betrag bis zum 1. No vember 1. 00 + Friedberg den 29. Juli 1876. Großherzogliches Landgericht Friedberg.[1876 bei hiesiger Gemeindekasse in Empfang zu nehmen, „ dbultel l Kaiserliches Post-Amt. Pist or. indem von diesem Tage an die Verzinsung aufhört. 1 nen Ab- Brentano. a g Ober⸗Erlenbach om 28. Juli 1876. „ e ann 11. Faselochs-Versteigerung. Großherzogliche unde Ober⸗Erlenbach. egen tn. M b V st 9 9 2541 Freitag den 4. August 1876, Vormittags 11 Uhr, R 4— g, 0 U lar⸗ er eig erun wird auf hiesigem Rathaus ein der 97 55 gehoͤriger, 2507 Der so sehr beliebte ch sche 10 2504 Dienstag den 1. August lassen die Erben der ver⸗zum Schlachten geeigneter Faselochs öoffentlich an den ee: N . 20 it sorbenen Johs. Binz Wittwe dahier verschiedene] Meistbietenden versteigert. Rahmkäse(Ramadour) z6 U„tied“ Gegenstände, als: Tische, Schränke, Bettwerk, Kleidungs— Assenheim den 29. Juli 1876. N 8 N n Wee 6 i stücke einer freiwilligen Versteigerung aussetzen. Die Großherzogliche Bürgermeisterei Assenhelm. ist wieder in vorzüglicher Waare 8 5 sch — n lasia, 0 Versteigerung beginnt Nachmittags um 2 Uhr. Be st. 0 Wilhelm Fertsch. enten 1 .—— Hauptschießen in Friedrichsdorf 2534 Sonnta 2 705 1 12 4 meinem Garten das diesjährige Hauptschießen statt, wozu ich alle Freunde des Schießens und der geselligen Unterhaltung höflichst einlade. Für alles Erforderliche werde ich bestens Sorge tragen. Albert Foucar, Wittwe, „Zum weißen Thurm.“ Zoologischer Garten Frankfurt a. M. Von Samssag den 29. Juli an täglich Table d'héöte um 1 Uhr, pr. Couvert 3 Mark, Diners à part von 1 Mark an können von 12—6 Uhr sofort servirt werden. Restauration à la carte zu jeder Tageszeit. (32/ul) Christoph& Lips. 2515 Frühkartoffel! in allen Farben, kaufe in kleinen und großen Parthien. 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Bernbeck. erfolgt durch Amortisation mit jährlich 2 Procent unter. deutschen Anlehens im Ganzen oder zum Thetl. Der Austausch Lebensversicherungs Anstalten wünscht mit der Interimsscheine gegen die auf Inhaber lautenden respectablen Leuten statt, worüber seiner Zeit, besondere Bekanntmachung in kleineren 6 m erlassen werden wird. Kaufleuten oder Landwirthen) behufs Cultivirung Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. bittet gef. Offerten sub E. 61847 an die Annoncen Ber a m m. Expedition von Hagsenstein 8 Vogler in Frank⸗ Einem energischen Manne, dem gute Verbindungen 2548 Donnerstag den 3. August(. J½ Vormittags zur Seite stehen, ist bierdurch Gelegenheit geboten, sich 9 Uhr anfangend, soll im hiesigen Gemeindewald, Distrikt auch findet ein solcher später event. feste Anstellung. 52 Raummeter Schäleichen Prügelholz, 2497 2 2,4 9 Nadel-Prügelholz, Aepfelwein, 109 Nadelholzwellen, 1. 5 14 Läste Allerleiholz. Ober-Wöllstadt.“ Wirth Müller. 5 77 a N Ober Mörlen am 29 Juli 876 Zwei israel. Kinder, welche hiesige Schulen Großherzogliche Bürgermeisterei Ober Mörlen.[Bei wem? sagt die Expedition d. Anz. 2523 9* 5 20 7 57 N 7 1 Ein Zimmer mit Cabinet 2540 Nachdem der von der Stadtverordneten-Versamm- unseres Hauses(letzteren an eine ruhige Familie) und zur Bestreitung der in diesem und in den nächstfolgenden 8 0 — 5* aupt⸗Salz⸗Niederlage, lichen Ausgaben die Genehmigung der Aufsichtsbehörde 2470 gemacht, daß Capilalien in Beträgen von 100. 300. 500 und findet die Verzinsung mit 4½ Procent, vom Tage 2487 für Weißbinder und Tapezierer empfiehlt Vorbehalt des Rechts der Stadt zur Kündigung des 2494 Eine der ältesten Original⸗ Obligationen findet nach deren Anfertigun f 8 8 85 00 fue Städte und auf dem Lande(Beamten, Gießen am 28. Juli 1876. des ländlichen Geschäfts in Verbindung zu treten und 2 b furt a. M. zu senden. Holz⸗Versteigerung, mit Leichtigkeit, ein schönes Neben-Einkommen zu sichern; Gaulskopf, nachverzeichnetes Gehölz versteigert werden: 6228 Schäleichen-Reisholzwellen, 15 bis 20 Ohm, werden abgegeben bei Zahlungstermin 1. Dezember 1876. besuchen wollen, finden freundliche Aufnahme. J ecke,. Universal Reinigungs-Salz. 2428(mit oder ohne Möbel) zu vermiethen und sofort 1545 Von allen Aerzten als das einfachste und binigste beziehbar bei Reallehrer Lang Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstossen, Krampf, Verdaunngsschwäche und andere Magenbeschwer- 8 den in ½, ½, ½ Original- Facketen mit Gebrauchs- Bausand Apweisung a ½, ½ und ½ Mark zu haben bei 2546 Carl Trapp 25„ Kaiserstraße Nr. 2. 7 1 1 4 Lapins(beéliers), J. A. Windeeker, Hoflieferant, in Friedberg. Ph. J. Weiss in Bad-Nauheim reinste Race, zweijährige Mutterhasen, hat billig Apotheker Süffert, JFFFFFFTFFF Assenheim. verkauft 2508 Die französische Block⸗Chocolade, 2597 f.. 0 u verkaufen per Pfund 80 Pf., von der Compagnie frangaise in ö Straßburg, ist allein zu haben bei 3 Wilhelm Fertsch. General⸗Agenten 2491 für Hessen werden von einer der solidesten deulschen T 8 5 Lebensversicherungs-Gesellschaften unter günstigen Beding- 2536 Von heute an wohne ich in meinem Elternhause ungen angestellt. Offerten mit Angabe von Referenzen sub] neben Herrn Hof-Uhrmacher Hanau. S. 1545 an Rud. Mosse, Frankfurt a. M.(296 VII.) Dr. Weckerling. 2553 Ein braves Dienstmädchen wird in ein Hötel nach Offenbach sofort gesucht. bei der Exped. d. Anz. Näheres 6%%e 1 Philippis 2544 Alle Diejenigen, welche noch Loose haben, werden ersucht, dieselben zu werfen, da Sonntag den 6. August das Stechen auf die Hauptpreise bei Harmonie und Tanzmusik stattfindet. Windecker's Felsenkeller. 2545 Dienstag den 1. August Großes Milität⸗Concert, ausgeführt von dem Musik-Corps des Hess. Feld⸗Artillerte⸗ Regiments Nr.[l. g Anfang 6 Uhr.— Entrée à Person 30 Pf. Einladung zum Stechen auf Dienstag den 3. August, Abends 8 Uhr (höchste Werfer 1 und 5). Sämmtliche an dem letzten Preis kegeln sich betheiligenden Herren erhalten am Schlusse des Stechens eine Viertel Ohm Bier gratis. Hochachtungs voll Carl Walter. 2554 Kiedberger Casino. 2409 Mittwoch den 2. August von 4 Uhr an Sommer⸗ parthie auf Schwalheimer Brunnen bei günstiger Witterung. Die Wormser Academie für Landwirthe, Bierbrauer und Müller, 1860 gegründet, zur Aus bildung von Gutsverwaltern, Braumeistern und Obermüllern bestimmt, beginnt das nächste Wintersemester am 1. November.— Programm und Auskunft durch Worms a. Rh 2533 2549 f 1 5s Bohnenschneidmaschinen in bekannter Güte, welche durch sauberes Schneiden ze., solide Construktion, die fabrikmäßig gearbeiteten Maschinen bedeutend übertreffen, empfiehlt ö Friedberg. Ph. 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