t Preis Kegel, 1 3 Juli; 2 1876. am raten Quartier Gul Heil“ 1 4 und wei N 2 1 But t, l en Schweine un zenart Grödel. auffaguug. Samstag den 1. Juli. 4. 77. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Den von den Felogeschwornen vorzunehmenden Rundgang. Friedberg den 29. Juni 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Eine größere Zahl von Ihnen befindet sich immer noch im Rückstande mit Erledigung unserer Auflage vom 8. April laufenden Jahres, in Nr. 44 des Kreisblattes, und der darin weiter angezeigten Verfügung. Wir müssen deßhalb die Säumigen zur schleunigsten Berichterstattung auf das Ernstlichste auffordern. 355 5 Betreffend: Beginn des neuen Schuljahres. Friedberg den 29. Juni 1876. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an die Schulvorstände. Wiederholt müssen wir, da noch Viele im Rückstande sind, die sosortige Erledigung unserer Verfügung vom 20. April laufenden Jahres, in Nr. 48 des Kreisblattes, in Erinnerung bringen, gegenfalls wir zu scharfen Maßregeln gezwungen werden. Ter a p p. * Bekanntmachung. Für hiesiges Landgericht sind die Amtstage zum Anrufen auf Mittwoch, zur Abhaltung von Terminen aber auf Dienstag und Donner— stag, Vormittags 8 bis 12 und Nachmittags 2 bis 5 Uhr festgesetzt worden, was man hiermit unter dem Anfügen veröffentlicht, daß zwar auch an den beiden letzten Tagen angerufen werden kann, jedoch nur insoweit, als dies nach Beförderung der geladenen Partien, die für die Dauer der Amtstage festgesetzte Zeit erlaubt. Bad⸗ Nauheim den 30. Juni 1876. Großherzogliches Landgericht Bad⸗Nauheim. J. V.: Schnittspahn. 05 Prog r a ii in für die XV. Wanderversammlung des oberhessischen Bienenzüchter⸗Vereins zu Grünberg am 19. Juli 1876. I. Am 18. Juli, Abends von 8—10 Uhr, Vorberathung des Ausschusses und des Local-Comité's in einem von dem letzteren zu bestimmenden Locale. II. Am 19. Juli, Vormittags von 8—10 Uhr, Besichtigung der Ausstellung und Vornahme praküscher Demonstranionen an Stöcken mit lebenden Bienen u. J. w. III. Verhandlungen, von 10 Uhr an beginnend: a. Einleitende Berichterstattung des Vorsitzenden; d. Rechnungsablage und Wahl einer Commission zur Prüfung der Rechnung von 18753 e. Wahi der Commission für Prämiirung, Verloosung und zum Ankauf der zu verloosenden Gegenstände; d. Specielle Gegenstände der Diecussion: 1) Welche Mittel lassen sich anwenden, um in einem solchen Winter, mie der voraus— gegangene war, der Ruhrkrankheit vorzubeugen? Referent: Herr Lehrer Alberti zu Nieder Ems. 2) Ueber Milch- und Eifütterung nach Hilbert. Referent: Herr Pfacrer Weygandt zu Eschbach(bei Usingen.) 3) Ueber richtige Behandlung und vortheilhafteste Verwerthung der Nachschwärme. Referent noch zu bestimmen. IV. Neuwahl des Präsidenten, dessen Functionen schon nach der vorigen General— versammlung abgelaufen waren, und Neuwahl des Secrelärs und Rechners nach§ 6 der Statuten. V. Die besten und ausgezeichnetsten Leistungen oberhessischer Bienenwirthe unter den zur Ausflellung gebrachten Gegenständen werden prämiirt, sofern dieselben Gegen— flände von denselben Ausstellern nicht schon bei früheren Ausstellungen Prämien er— 1 3 1 und findet die Verkündigung der Prämien nach aufgehobener Mittags lafel slatt. VI. Zur Verloosung kommen Slöcke mit und ohne Bienen, Honig in Waben und Gläsern, Bienenzuchtgerälhschaften, Bücher ꝛc. VII. Es soll auch für diesmal mit der Wanderversammlung ein Honigmarkt verbunden werden, welcher von 4 Uhr an eröffnet wird, und es werden deßhalb alle Vereinsmitglieder gebeten, denselben recht reichlich mit ihren besten Producten zu beschicken. Da die diesjährige Wanderversammlung zu Grünberg nach dem Statut vom 3. Januar 1867 zugleich die Generalversammlung der sechs vereinigten Bienenzüchter— Vereine sein wird, so werden nicht nur alle Mitglieder des engeren Vereins, sondern auch die des weiteren von Starkenburg, Rheinhessen, Hessen-Nassau und Frankfurt a M., sowie alle Gönner der Bienenzucht und des Vereins hierdurch sreundlichst zu recht zahl— teichem Besuch der Versammlung eingeladen. Das Nähere ist in dem unkenstehenden Programm des Lokalcomitsé's enthalten. Gießen den 17. Mai 1876. Für den Vorstand des oberbessischen Bienenzüchter-Vereins: Deichert. Auf Ansuchen des engeren Vorstandes vom oberhessischen Bienenzüchter Verein nd Seitens der Stadt Grünberg folgende Herren zu einem Local⸗Comils zusammen⸗ hetreten, nämlich die Herren: 1) Oekonom Bick zu Grünberg; 2) Pfarrer Deichert zu Merlau; 3) Kreisbaumeister Dr. Dieffenvach; 4) Gemeinderath Dippel; 5) Forstmeister Haberkorn; 6) Gemeinderath Haberkorn; 7) Gemeinderath Kullmann; 8) Steuetcommissär Kimpert; 9) Gemeinderath Oehl; 10) Bürgermeister Pracht; 11) Posthalter Peinz; 12) Decan Pullmann; 13) Kaufmann Ritter; 14) Stadtrechner Richterz 15) Weiu— händler Stammler, sämmtlich in Grünberg. Bezugnehmend auf obiges Programm laden dieselben zu recht zahlreicher Be⸗ theiligung an der angekündigten Wanderversammlung ein, die sich des freundlichsten Entgegenkommens von Seiten der Stadt Grünberg versichert halten darf, und bringen zu diesem Behufe noch Folgendes zur allgemeinen Kenntniß: 1) Die Wanderversamm⸗ lung nebßt Ausstellung und Honigmarkt wird im Wagner'schen Gartenhaus abgehalten werden, woselbs auch die Vorberathung des engeren Vorslandes mit dem Local⸗Comité am 18. Juli, Abends von 8 bis 10 Uhr stattfinden soll. 2) Gegenstände für die Ausstellung und den Honigmarkt sind unter der Adresse des Herrn Kreisbaumeister Dr. Dieffenbach in Gründerg franco aufzugeben. Dieselben müssen mit einer Eliquette versehen sein, welche den Namen des Ausstellers und die Preisangabe enthält. 3) Freien Zutritt zu der Ausstelluug und den Verhandlungen haben alle Mitglieder des Vereins, die entweder durch Vorzeigung ihrer Aufnahmckarten oder durch persönliche Kenntniß als solche leginmir! sind; ebenso die Mitglieder der mitverbundenen Vereine von Starkenburg, Rheinhessen, Kurhessen, Nassau und Frankfurt a. M. Alle Uebrigen, die Mitglieder des Local-Comité's und deren Familienglieder ausgenommen, bezahlen ein Einkrilsgeld von 40 Pf. und erhalten am Eingange zu ihrer Leginmation eine Einttitiskarte und als Erkennungszeichen eine Schleise in den Landessarben. Des Honigmarkis wegen ist der Zutritt von 4 Uhr Nachmittags an ganz frei. 4) Nach den Verhandlungen findet Nachmittags 2 Uhr im Saale des Wagner'schen Etablissements ein einfaches Mittags mahl stalt, das Gedeck zu 2¼ M., incl. 1 Schoppen Wein. Diejenigen, welche an demselben Theil nehmen wollen, werden gebeten, gleich dei ihrer Anmeldung ihre Namen in eine beim Portier aufgelegte Tafelliste einzeichnen zu lassen. 5) Schluß der Ausstellung und des Honigmarkis präcis 5 Uhr. Abends wieder gesellige Vereinigung im Wagner'schen Locale. 6) Für die mit der Wanderversammlung ver⸗ bundene Verloosung der oben im Hauptprogramm schon bezeichneten Gegenftände sind Looseß zu 40 Pfennig das Stück, bei sämmtlichen Sectionsvorstehern und Miigliedern des Local Comité's, besonders bei Herrn Bürgermeister Pracht und den Kaufleuten Hrn. Haberkorn und Ritter in Empfang zu nehmen. 7) Schließlich machen wir noch auf den sehr günstigen Umsiand ausmerksam, daß die Bahnzüge 2 und 3, Linie Gießen⸗ Fulda, um 7 Uhr 30 Minuten Vormittags in Grünberg kreuzen, und der Zug 10, Linie Gießen⸗Gelnhausen, an den von Gießen 6 Uhr 45 Minuten nach Grünberg ab⸗ gehenden Zug sich anschließt. Grünberg den 26. Mai 1876. Das Local-Comits. Nachtrag. Es wird bie Besucher der Versammlung in Grünberg interessiren, wenn wir tönen vorläufig mittheilen, daß womöglich ein Bienenvolk zur Ausstellung kommen wird, dessen ganzer Bau aus lauter ausgebauten Kunswaben von O. Schulz besteht, und daß die kunstgerechte Anheftung der Schulz'schen Kunstwaben von geübter Hand auf dem Ausstellungsplatz vorgezeigt werden soll; auch daß diesem Volke des Morgens eine Kunstwabe zwischen 2 schon ausgebauten Waben im Brutnest eingehängt werden und Abends gegen 4—5 Uhr, sofern die Witterung günstig ist, zur Anschauung gebracht werden soll, inwieweit die Bienen in der so kurzen Zeit den Zellendau auf den vorgegebenen Anfängen schon gefördert haben. Der Vorstand des oberhess. B. Z. Vereins. Deutsches Neich. stelle zu Stadecken zu übertragen, an demselben Tage den auf die Schulstelle zu Groß-Gumpen präsentirten Schul⸗ verwalter Schwebel aus Obernhausen zu bestätigen. — Am 25. Juni l. M. wurde der Ministerial- gestern nicht durchberathenen Artikel 3, welcher eue n Legationsrath von Werner, gemäß den Anträgen des Ausschusses angenommen zum Ministerialrath ernannt. Prinz und Prinzessin Carl] den Ausschußanträgen angenommen. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier— ungsblatt Nr. 34 enthält: I. Verordnung die Bergpolizei betr. II. Uebersicht der für das Jahr 1876 genehmigten 188 der israelilischen Religionsgemeinden des Kreises Alzey. 11. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der— 28. Juni. Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 15. Jun. Porn, 8 5 8 77 0 sind heute ormittag na ildbad abgereist, en Schulverwalter Jung aus Vendersheim die 1. Schul⸗ 7 Darmstadt, 28. Juni. Die zweite Kammer der Landstände fuhr heute in der Berathung der Gesindeordnung fort und erledigte zunächst den wurde. Ferner wurden die Artikel 4—21 gemäß — 29. Juni. In ihrer heutigen 25. Sitzung erledigte die zweite Kammer der Landstände zuerst die Gesindeordnung in erster Berathung entsprechend den Anträgen des Ausschusses. Sodann gelangte die Vorstellung mehrerer Einwohner zu Langenbrom⸗ bach wegen Uebertragung des Ortsgerichtsvorsteher⸗ Amtes an den dermaligen Bürgermeister zur Berathung und werde gemäß dem Antrag des Ausschusses, das Ersuchen an die Regierung zu richten, die Trennung des Buürgermeister Amts vom Ortsgerichtsvorsteher⸗ Amt thunlichst zu ver— meiden, nach lebhafter Debatte für erledigt erklärt. — 29. Juni. Erzherzog Albrecht dinirte gestern auf seiner Durchreise, von Coblenz kommend, auf Schloß Heiligenberg und setzte Abends seine Reise nach Wien fort. — Die Regierung hat die Proposition wegen Erhöhung der Apanage des Prinzen Ludwig formell zurückgezogen. Berlin, 27. Juni. Abgeordnetenhaus. (Fortsetzung.) Bei Berathung des von dem Herrenhause abgeänderten Competenz: Gesetzes, dessen Zustandekommen die Redner aller Fractionen als wünschenswerth bezeichnen, werden zahlreiche von der national liberalen und der Fortschritts- Partei gestellte Compromiß-Anträge fast durchweg angenommen. Der Entwurf über Errichtung von Rathsstellen bei dem Oberverwaltungs Gerichte wird mit mehreren Zusatz⸗Anträgen in erster und zweiter Lesung genehmigt.— Das Herrenhaus erledigte heute nur Petitionen.— 28. Juni. Das Abgeordnetenhaus nahm in dritter Berathung unver- ändert die Gesetz⸗Vorlagen über die Besetzung der Raths⸗Stellen beim Ober⸗Verwaltungsgericht, über die Erhöhung der Veteranen-Unterstützungen und über den an das Kron-Fidei⸗Commiß zu leistenden Ersatz für die Einnahmen aus der Herrschaft Schwedt an.— 29. Juni. Das Herrenhaus genehmigte die Gesetzentwürfe über die Erhöhung der Unter- stützungen der Veteranen aus den Feldzügen von 1813-1815, über den Ersatz an das Kronfidei- Commiß aus den Einnahmen der Herrschaft Schwedt, in der vom Abgeordnetenhause ange- nommenen Fassung und stellte gegenüber den Be— schlüssen des Abgeordnetenhauses die eigenen Be— schlüsse in Betreff der Gesetzvorlagen über die Befähigung zum höheren Verwaltungsdienste, über die Umzugskosten der Staats- Beamten und über die Städte ⸗Verfassung wieder her. Das Com- petenz⸗Gesetz wurde auf Antrag Baumstarks en bloc angenommen, und zwar in der vom Abgeordneten hause angenommenen Fassung. Das Gesetz über die Raths⸗Stellen beim Ober⸗Verwaltungsgerichte wurde ebenfalls in der Fassung des Abgeordneten⸗ hauses angenommen. N — Der Kaiser wird sich am 6. Juli von Ems zunächst auf einige Tage nach Coblenz, dann nach Homburg und hierauf über Karlsruhe nach der Mainau begeben, von wo in der dritten Woche des Juli die Reise nach Gastein angetreten werden soll. N — 28. Juni. Der Gerichtshof für kirchliche Angelegenheiten erkannte heute gegen den Erz bischof Melchers von Köln auf Absetzung vom Amte, weil sein Verhalten mit der öffentlichen Ordnung unverträglich sei. f — 28. Juni. In den hiesigen Zeitungs- Druckereien haben die dem Verbande angehörigen Setzer in Folge von Differenzen über den revidirten Tarif heute Vormittag die Arbeit niedergelegt, nur von den außerhalb des Verbandes stehenden Setzern wird vorläufig in beschränkterem Maße die Arbeit fortgesetzt. Das gesammte Setzer- und Maschinisten⸗Personal des„Reichs⸗Anzeigers“ hat ebenfalls die Arbeit eingestellt. Nach Mittheilung des„Reichs⸗Anzeigers“ ist sein heutiges Erscheinen in beschränktem Umfange durch das Entgegen— kommen der Setzerinnen⸗Schule des Lette-Vereins ermöglicht; auch seien Vorbereitungen getroffen, daß das Blatt schon nächster Tage wieder in gewöhnlichem Umfange erscheine. — 29. Juni. Die heutigen Morgenblätter sind sämmtlich erschienen, einzelne in beschränktem Umfange. Bei der„Vossischen Zeitung“ und dem „Berliner Tagblatte“, welche heute noch voll— ständig erschienen sind, haben die Setzer die Arbeit heute früh ebenfalls eingestellt. Die Zahl der strikenden Setzer wird auf etwa 1500 geschätzt. München, 28. Juni. Bei Berathung des Wahlgesetz⸗Entwurfes in der heutigen Sitzung der Abgeordneten- Kammer begründete Abgeordneter Schels das Bedürfniß der Revision des jetzigen Wahlgesetzes auf Grundlage directer Wahlen. Abgeordneter v. Schauß nebst 71 Partei-Genossen brachten einen Antrag auf Uebergang zur moti⸗ virten Tages⸗Ordnung ein. Nachdem dieser An- trag abgelehnt worden war, nahm die Kammer bei namentlicher Abstimmung den Artikel 1 des Entwurfes mit 75 gegen 72 Stimmen an. Auf die Weiterberathung wurde jedoch, da die noth— wendige Majorität von zwei Dritteln nicht er⸗— reicht war, verzichtet, und ist demnach der Jörg'sche Antrag auf Wahl- Resorm beseitigt. Straßburg. Der Oberpräsident ist durch den Reichskanzler ermächtigt worden, falls es an⸗ gemessen erscheinen sollte, bis zu 50,000 M. aus dem Hauptextraordinarium für die Ueberschwemmten zu verwenden. Der Kaiser hat 10,000 Mark aus seiner Privatkasse verwilligt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest. Hiesige Blätter bringen die Nachricht, daß mehrere Re⸗ gimenter Infanterie, ferner eine Halb Brigade Honvéds in den Süden Ungarns beordert worden seien. Nach in Wien verbreiteten Versionen wären die Truppen, mit Ausschluß der Honvéds, von deren Absendung nichts bekannt ist, zur schärferen Bewachung der südöstlichen Grenzen bestimmt. Schweiz. Bern. Der Niederlassungs- Vertrag mit dem deutschen Reich ist vom National- rath und vom Ständerath genehmigt worden. Frankreich. Paris. Das„Jouraal officiell“ veröffentlicht ein Deeret des Präsidenten Mae Mahon, wonach 87 Mitglieder der Commune begnadigt sind. Der Zuschrift des Präsidenten zufolge soll wegen Theilnahme an dem Aufstande serner keine gerichtliche Verfolgung eintreten, außer in Ausnahmsfällen gegen in eontumaciam Verurtheilte, — Der Kriegsminister, meldet die„Döfense sociale“, hat an alle Corps-Führer, deren Regi- menter in Grenz- Städten liegen, die bestimmte Weisung erlassen, ihren Offizieren keinen Urlaub zu bewilligen.„Wir glauben nicht— fügt die „Döéfense“ hinzu—, daß dieser Befehl irgend eine beunruhigende Bedeutung hat; er erklärt sich vielmehr zur Genüge aus den Anforderungen, welche der Dienst zu dieser Jahreszeit an die Offiziere stellt.“ Großbritannien. London, 27. Juni. Im Unterhause erklärte der Schatzsecretär North- cote auf eine Frage Oreilly's: die Nachricht, daß ein britisches Schiff in Klek Lebensmittel, Waffen und Geld für die Türken gelandet, sei durchaus unbegründet. England habe weder direct noch indirett Waffen oder Geld an die türkischen Streitkräfte in der Herzegowina geliefert. Es halte vielmehr strengste Neutralität aufrecht und er⸗ warte ein Gleiches von den andern Mächten. Türkei. Constantinopel 27. Juni. Die türkischen Truppen an der serbischen Grenze und die Donau Flottille haben Besehl erhalten, sich beim ersten Signal für den Beginn der Feind— seligkeiten bereit zu halten.— Das Commando der Truppen an der serbischen Grenze wird der Kriegs⸗Minister Abdul Kerim Pascha übernehmen. Montenegro. Cettinje. Man schreibt von London aus: Die Nachrichten auswärtiger Zeitungen über ein angebliches Entgegenkommen Montenegro's gegenüber der Pforte erscheinen nach Informationen aus der Türkei als unbegründet; die Haltung Montenegro's lasse vielmehr den An— schluß desselben an die von Serbien beabsichtigte Bewegung annehmen, und habe die Türkei auch Montenegro gegenüber die nöthigen Sicherheits- maßregeln getroffen.— Aus Ragusa wird ge— meldet: Eine Versammlung der herzegowinischen Insurgenten proclamirte gestern den Fürsten Nikita von Montenegro zum Fürsten der Herzegowina. — 15,000 Montenegriner sind an der nordbst— lichen Grenze in der Nahia(Kreis) von Vasovejici, concentrirt. Die Flüchtlings-Familien werden in der Nahia von Cettinje internirt. Die Delegirten Mon⸗ tenegros und Serbiens sind im Lager von Banjani eingetroffen, um den Feldzugsplan mitzutheilen. Belgrad. Am 30. Juni soll Serbien. das Kriegs⸗Manifest erscheinen und am 1. Juli für ganz Serbien der Belagerungs⸗Zustand verkündigt werden. Aus Cettinje berichtet dieselbe Correspon⸗ denz die Einberufung aller Montenegriner vom 17. bis zum 60. Lebensjahre und die bevorstehende Uebernahme der Regierung durch den Senat im Namen des Fürsten bis zur Beendigung des Krieges. — Serbien hat die Mission des Senators Christic nach Konstantinopel auf sich beruhen lassen, weil die Pforte erklärte, den Gegenstand der Mission — der ihr vorher vertraulich mitgetheilt worden — nicht entgegennehmen zu können.— Obwohl die eigentlichen militärischen Operationen erst gegen den 4. Juli beginnen sollen, so haben gleichwohl einzelne Freicorps an der Drina und bei Uziza die Grenze bereits überschritten. — 29. Juni. Unter Kanonendonner und dem Zurufe der Bevölkerung ist Fürst Milan heute Morgen nach der Grenze abgereist, von den Ministern bis Semendria begleitet. Der Fürst wird an der Grenze eine Proclamation erlassen. Der Metropolit und die Bischöfe sind gestern abgereist, um die Armee zu segnen. Amerika. New⸗Zork, 27. Juni. Die demokratische Convention hat sich heute in St. Louis versammelt und constituirt und wählte zum Prä⸗ sidentschafts⸗-Candidaten den General Maclerband. — 29. Juni. Die demokratische Convention in St. Louis hat beim zweiten Wahlgange den Gouverneur Tilden von New⸗Nork zum Candidaten für die Präsidenten⸗Würde gewählt. Philadelphia. Am 21. Juni hatte der General Crook, welcher eine der Abtheilungen der Expedition gegen die Sioux-Indianer befehligt, einen scharfen Kampf mit 1200 Mann gegen 2500 Angehörige des genannten Stammes zu bestehen. Die Sioux behaupteten das Feld so lange bis sie ihr Lager verlegt hatten und suchten dann schleunigst das Weite. Afrika. Marokko. Die„Agence Havas“ meldet von hier: Am 5. Juni lief ein Muselmann durch das Juden-Viertel von Al⸗Kazar in Marokko, mit dem Dolche in der Hand und ausrufend: „O, Muselmänner! rächen wir uns an unsern Feinden!“ Er stach 11 Juden, von denen zwei sofort todt waren und mehrere tödtlich verwundet wurden. Die Vice⸗Consuln von Amerika, Italien, England und Spanien haben Garantien für Leben und Eigenthum der Europäer verlangt und werfen dem Pascha vor, es an der nöthigen Wachsamkeit fehlen gelassen zu haben. Aus Stadt und Land. —r. Friedberg. Sonntag den 25. Juni fand in Nieder⸗Weisel eine zahlreich besuchte landw. Besprechung statt. Gegenstand der Verhandlung war die beste Gewinnung und Aufbewahrung des Stalldüngers. Herr Dr. Heuser aus Friedberg wies in seinem Vortrage zunächst darauf hin, daß der Dünger ein gewichtiges Glied im Kreislaufe der Stoffe sei, ging alsdann auf die chemische Zusammensetzung des Stalldüngers ein, wobei ganz besonders darauf aufmerk sam gemacht wurde, daß der Harn vorzugsweise lösliche, die festen Excremente vorwiegend noch unzersetzte Nähr⸗ floffe enthalten, daß ferner der Harn der Wiederkäuer be⸗ sonders reich an Stickstoffverbindungen und alkalischen Salzen, dagegen frei von phosphorsauren Salzen sei, während letztere sich in groͤßerer Menge in den festen Ausscheidungen der Wiederkäuer fänden und gründete hierauf die Behauptung, man müsse unter allen Umständen darauf bedacht sein, die Jauche so viel als irgend thunlich mit den festen Excrementen zu vereinigen, da nur in diesem Falle eine ausgiebige Nutzung erwartet werden könne. Hieran anschließend kam Redner darauf zu sprechen, wie verschiedenarsig die chemische Zusammensetzung des Stalldüngers je nach der Qualität des Rauffutters und besonders nach Beschaffenheit und Menge des verabreichten Betsutters(Oelkuchen, Kleie, Biertreber ꝛc.) sein könne. Jedes Futtermittel habe neben dem Futterwerih noch einen Düngerwerth, der grade bei den Kraftsuttermitteln ganz besonders in die Waagschale falle. Beim Stoffwechsel werde stets ein beträchtlicher Theil der chemischen Bestand⸗ theile des Futters durch den Harn wieder ausgeschieden, während der unverdauliche Theil des Futters als Koth nach Außen trete. Die angemessen gehaltreichste Fülter⸗ ung erweise sich hiernach immer als die billigste, einmal, weil alsdann thierische Eczeugnisse in größerer Quantität und besserer Qualität producirt würden, dann auch, weil nebenbei der gehaltreichste Dünger gewonnen werde.— An diese Erörterungen reihte sich eine Betrachtung über die wichtigsten physikalischen und chemischen Eigenschasten des Stalldüngers, welche denselben als einen Universaldünger erscheinen ließen(der übrigens die Verwendung von künst⸗ ecligen 3 laute 40 auf cite Ausbewahr die größte eihalle, f im Sbolle auf das Fe beondere bilbe diefer die viele G Dem lands bei.— Di Hesichligun Zweifel ba lcche Verbef verdient bi 00 in der 2289 M anfangen! Sankhart 180 Stu an Ort u Die kanntmach Brat 2208 De werden in versteigert; 228 Rat 390 50 Sti 193 Ste 229 Eid 2 Kie Gegen geben. Assen —— ls Fu Leinwand benden, ein Stück schafft wer ung übern der Preis J ein Frie! rm u der 718 0 , un dit Kaclerband. . Censtation wigange den 1 Landidaten ani batte der ellangen dtr aut besthligt, Nau gegen Stanmtt ju das Ftld so 1 Art suchten tt Havas“ Auselmann 1 Naroffo, autrustnd: n uuasern 1 deutn sgpti A rbuntet trila, Jalien, atien für rtrlangt und tet köthigen — 2227 ichen Düngemitteln durchaus nicht überflüssig mache) und auf dessen beste Gewinnung und Aufbewahrung man deß⸗ balb großes Gewicht legen müsse. Stoffverlust des Stalldüngers trete ein durch Wegfließen der Jauche, durch Austrockenen und starkes Erhitzen des Düngers, weil hier— mit eine Verflüchtigung des koblensauren Ammon's, so⸗ wie ein Verlust an Kohlenstoff verbunden sei. Diesem Verlust müsse möglichst vorgebeugt werden durch Anlage guter Düngerstätten und Jauchengruben, häufiges Be⸗ gießen des Mistes mit Jauche, Verwendung von Gyps bzw. Schwefelsaure ꝛc. Durch die Verrottung gewinne freilich der Slalldünger insofern, als die Bestandiheile desselben, namentlich die der sesten Exeremente und des Streumaterials löslicher würden, während auf der anderen Seite die bei diesem Prozesse entweichenden Kohlenstoff— und Sliückstoffverbindungen verloren gingen. Von 100 Centnern frischem Dünger blieben bis zum halbzersetzten Zustande 80, bis zum speckigen Zustande 60 und bis zum ganzzersetzten Zustande nur 40— 50 Centner übrig; der Berlust an organischer Substanz und chemisch gebundenem Slüickstoff stelle sich beim Verrotten im Freien gegenüber dem Verrotten im Trocknen um 30% höher heraus. Nehme man den Stickstoffgehalt von 200 Centnern frischem Mist zu 80 Pfund an(so viel Dünger erzeuge nämlich ein erwachsenes Stück Rindvieh großer Race), so gingen davon verloren bis zum mürben Zustande 10, bis zum speckigen Zustande 20 und endlich bis zum zersetzten Zu⸗ stande 40 Pfund, welcher Verlust in Geldwerth ausgedrückt auf circa 40 Mark zu veranschlagen sei.— Die beste Aufbewahrungsmethode des Stalldüngers, bei welcher man die größte Menge und auch die unstreitig beste Qualität erhalte, sei die, den Dünger längere Zeit unter dem Vieh im Stalle liegen zu lassen und denselben nachher direct auf das Feld zu fahren. Diese Methode setze aber eine besondere Einrichtung der Ställe voraus. Im Uebrigen bilde dieser Gegenstand zur Zeit noch eine Streitfrage, die viele Gegner habe. Die Debatte war eine recht lebhafte. Dem landwirthschaftlichen Verein traten 6 neue Mitglieder dei.— Die nach Schluß der Versammlung vorgenommene Besichtigung des Fasselstalls und Fasselviehs ließ keinen Zweifel darüber aufkommen, daß Nieder-Weisel eine ernst⸗ siche Verbesserung der Rindviebzucht anstrebt. Namentlich verdient bier lobend hervorgehoben zu werden, daß diese! Gemeinde von dem Vergeben der Fassel an einen Fassel⸗ halter abgesehen har. Der dortige Gemeinde-⸗Fasselstall ist ein Muster von Einrichtung. Darmstadt, 29. Juni. Gestern Abend ertrank beim Baden im großen Woog ein Artillerist. Derselbe wagte sich über die bestimmte Grenze hinaus, gerieth in's Löffel kraut und konnte trotz sofortiger Hülfeversuche nicht mehr gerettet werden. Erbach. Der hiesige Stadtrechner und Cassier des Creditvereins, Rechner der evangelischen und katholischen Kirche und vieler Landgemeinden, Franz Volk, ist mit einer Summe von circa 150,000 Maik verschwunden. Diese bedeutende Summe hat er eines Theils aus den von Bauern der Umgegend anvertrauten Werthpapieren genommen und von der landwirthschaftlichen Bank in Frankfurt erschwindelt, andern Tyeils aus der Credit- und Stad ikasse gestohlen. Oppenheim. Der Dammbruch bei Ludwigshöhe, der einen enormen Schaden angerichtet hat, ist offenbar keine Folge der Nachlässigkeiten in der Bewachung der Dämme, vielmehr scheint die gebrochene Stelle vollständig durch das Wasser unterwühlt gewesen zu sein, was sich daraus annehmen läßt, daß die Damm-Wache keinerlei Anzeichen einer Gefahr wahrnehmen konnte, und daß nach den erhobenen Ermittelungen sich plötzlich jenseits des Dammes eine Oeffnung bildete, welche mit dem Rheine unter dem Damme her in Verbindung stand und das Wasser durchließ. Handel und Verkehr. Frankfurt, 28. Juni. Der heutige Heu- und Stroh⸗ markt war gut befahren. Heu kostete per Centner je nach Qualität M. 4.50— 5.60. Stroh per Centner M. 4.50 bis 5.20. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qual. 91 Pf., 2. Qual. 86 Pf., im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.— 1.10, 2. Qual. 90 Pf. Eier das Hundert M. 4.60—5.—. Mainz 28. Juni. Producten-Markt. Waien per Juli 20.75, per Nov. 21.46. Roggen per Juli 15.95, per Nov. 16.20. Hafer per Juli 19.60. Rüböl per October 33.90. Einer Benachrichtigung zufolge, wird vom Juli d. J. ab zu Gettenau am Hause des Gastwirths Rack daselbst eine Haltestelle zur Aufnahme von Postreisenden eingerichtet werden. D. Frankfurt a. M., 29. Juni. Die Tendenz ge⸗ stal tete fich heuse bei Bötsenbeginn etwas sester, befonders in Folge der besseren Notirungen des Wiener Privatver⸗ kehrs, welche durch Gerüchte von bevorstehenden Conserenzen und der Neutralität Montenegro's motivirt wurden. Das Geschäft war jedoch im Ganzen ohne Animo und beschränkte sich fast nur auf die durch den Ultimo bedingten Trans⸗ actionen. In Prolongation zeigten sich Staatsbahnactien und Lombarden schließlich noch gesucht, von welchen letztere wegen des darin herrschenden starken Stückemangels vor⸗ übergehend zu höherer Notiz verkehrten. Creditactien waren allseitig offerirt und der Deport darauf sast ganz geschwun⸗ den. Geld für Prolongationszwecke hat etwas angezogen, und stellte sich auf ca. 4%. Nach vollzogner Liquidation trat die Contremine, von matteren Berliner Coursen unter⸗ stützt, wieder mit bedeutenden Blancorerkäufen an den Markt, welche gegen Schluß eine weitere Verflauung der Tenzenz, welche nur schwach durch festere Pariser Anfangs⸗ notirungen paralysirt wurde, hervorriefen. Creditactien bewegten sich zwischen 111½— 112¾— 110 und 111. Staaisbahnactien zwischen 217—217/⁰—216¼½—217 und 216. Lombarden zwischen 67½ 70-66 und 67. Oesterreichische Bahnen zeigten sich sämmtlich matter. Von deuischen Bahnen Hessische Ludwigsbahn und Pfälzische Maxbahn niedriger. Banken stellten sich meist matter. Oesterreichische Nationalbank sest. Von Staatsfonds Oester⸗ reichische Renten und Ungarische Schatzbons schwächer. Oesterreichische Prioritäten am Markt. Von Loosen 1854er 30%, 1860er, 1½%, C editloose 2 M., Ungarische 1½ M. niedriger. Wechsel billiger, namentlich Wien, Amster— dam fest. Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 29. Juni 1876. Holländische fl. 10-Stücke. Mk. 16 65 G. Dusaten e e* 9 57—62 Ducaten al marco 5 9 57-62 20-Frankenstücke„ 16 17—421 Englische Sovereigns 1„ 20 35.—40 Russtsche Imperiales„ 16 67— 72 Dollars in God% Eichenstammholz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Brandoberndorf. 2239 Montag den 10. Juli l. J., Vormittags 11 Uhr anfangend, kommen in dem fiskalischen Walddistrikt Sankhardt des Schutzbezirks Gravenwiesbach ö (80 Stück Eichen⸗Stämme von 164,33 Festmeter Inhalt an Ort und Stelle zur Versteigerung. Die Herren Bürgermeister werden um gefällige Be— lanntmachung ersucht 5 Brandoberndorf den 29. Juni 1876. Der koͤnigliche Oberförster e Holz-Versteigerung. 2238 Donnerstag den 6. Juli 1876, Vormittags 9 Uhr, werden in dem hiesigen Gemeindewald,„Distrikt Lehr, versteigert:. 223 Raummeter Eichen⸗Schälprügelholz, 390„ Reisholz. 50 Stück Aspenwellen, 193 Stangen Eichen-Wagnerholz, 225 Eichen⸗Baumstüßen, 2 Kiefern⸗Stangen. 0 Gegen Bürgschein wird Frist geben. 5 Assenheim den 29. Juni 1876. f Großherzogliche 1 1 050 Assenheim. e st. 1 bis Martini 1876 ge- 2216 Für die Pfleglinge im Armenhaus soll ein Stück Leinwand zu 12 Betttüchern, ein, Stück Leinwand zu Hemden, ein Stück Baumwollenbieber zu Unterhosen, ein Stück Kittelzeug, ein Stück Baumwollentuch ange⸗ schafft werden. Die Herren Kaufleute, welche diese Liefer- ung übernehmen wollen, werden gebeten, die Muster mit der Preisangabe dem Unterzeichneten Montag den 3. Juli d. J. einzureichen. Friedberg den 29. Juni 1876. 1 Für die Armen⸗Commisston: Meyer. Bad Nauheim. 5 Glensdorf's Möbel-Magazin offerirt moderne und solid gearbeitete Möbel, sowoh für Salon als bürgerliche Einrichtungen. Sophas in guten woll. Bezügen von M. 42.— an, nußbaumene Commoden 10 ovale Tische mit Rollen e Strohstühle per Dutzend„ 45.—„ a Gei ganzen Einrichtungen günstige e bedingungen. Zu vermiethen eine Wohnung für eine stille Familie; auch für Wo? sagt die Exp. d. Anz. der mittlere Stock „Drei Schwertern“. einzelne Personen geeignet. Zu vermiethen im Hotel Trapp. in den Näheres 2205 — 2157 2167 Wegzugshalber ersuche alle Diejenigen, welche eine Forderung an mich haben, dieselbe bis zum 15. Juli d. J. bei mir einzureichen. Gleichzeitig ersuche Alle, welche noch Zahlungen an mich zu leisten haben, dieselben ebenfalls bis zum 15. Juli d. J. gefälligst zu ordnen, da alles Offenstehende nach dieser Zeit meinem Anwalt übertrage. Eduard v. Göbel, Hoftapezier. Einen Metzgerlehrling sucht Friedberg. 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Oktober anderweitig zu vermiethen. Fr. Schäfer, Messerschmied. Brodpreise vom 1. bis 16. Juli. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert. Fliegen-Fang-Flaschen 2236 mit Glasstopsel, das Stück 40⁰ Pfennig, bei Georg Groß. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1.— 16. Juli. Nach eigener Angabe der Meßger. Für Friedberg, Bad-Nau beim u. Butzbach unverändert. 7 Eine frische Sendung Münchener Vaock⸗ ist einget und Export„Dier verzapft. 15 Fr. Weihl. —„Zum Gambrinus.“ Militär⸗ und Ve teranen⸗Verein. 2024 Sonntag den 2. Juli d. J. findet ein Ausflug mit Musik nach dem Ossenheimer Wäldchen statt. Zur zahlreichen Betheiligung an demseiben laden wir hiermit die Mitglieder, Ehrenmitglieder, Freunde und Freundinnen des Vereins freundlichst ein. Abmarsch prätis 2½ Uhr Nachmittags von dem Fauerbacher Thore ab. Der Vorstand. 2231 Annonce. Konrad Heß(Windeckers Felsenkeller) empfiehlt Flaschenbier der Windecker'schen Brauerei. Dasselbe wird frei ins Haus geliefert. Lagerbier pr. Flasche 20 Pf., Exportbier pr. Flasche 24. Pf. Bestellungen werden auch in meinem Laden neben der Görtz'schen Apotheke entgegen genommen. 7. 0 Prämien⸗Loose. Der böchsle Gewinn von 100,000 Francs ist auf ein in Ratenzahlungen bezogenes Mai⸗ ländisches 10 Francs-Loos in letzten Ziehung einen Manne in Ober-Rosbach zugefallen. Die bequeme Weise in Besitz von Staats- Prämien-Loosen durch monatliche Ratenzahlungen zu gelangen, bringe ich mit dem Anfügen in empfehlende Erinnerung, daß alle durch das Bankhaus S. Goldschmidt⸗Schlesinger in Frankfurt a. M. von mir bezogenen und verkauften Prämien Loose bei dem Vorschuß- und Credit-Verein, eingetragene Genossenschaft, zu Friedberg hinterlegt werden. 2. Goldbeck, General- Agent. 2122 50, 60, 75 und 80 Pfennig. i Ein Weinproducent hat uns den Verkauf seiner Weine übertragen und offeriren dieselben, als: 74r Wachenheimer per Flasche ohne Glas 50 Pfennig, Deidesheimer 75 60 Niersteiner 7 „ Bordeaux Medoc„ 1 17„ 80 5 Bei Abnahme von 100 Liter entsprechend billiger. Nur zu haben bei C. Leonhard, Essigfabrikant. C. F. Walz. Gießener Anzeiger. Auflage 3000.) Einziges öffentliches Organ der Provinzialhauptstadt Gießen. Abonnements auf denselben bitten wir baldigst bei der Post anzumelden. Inserate finden in dem Gießener Anzeiger die weiteste und lohnendste Verbreitung, da derselbe als amtliches Organ der Provinzial-Direction Oberhessen bezw. Großh. Kreisamts Gießen in de Provinz Oberhessen gelesenr ganzen wird. Die Erpedition des Gießener Anzeigers. Geschästs-Empfehlung. 2214 Einem hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mir am hiesigen Platze ein Tapeziergeschäft gegründet habe und halte mich den P. P. Herrschaften im Anfertigen neuer und Repariren ge— brauchter Polster-Möbel, Tapezieren der Zimmer, sowie überhaupt aller in dieses Fach einschlagenden Arbeiten bestens empfohlen. Friedberg im Juni 1876. 7 77 7. 7 75 41 1 71. 7 2240 Bierpumpen 2140 zu den billigsten Preisen und sehr solid gearbeitet, Malzdarren, Kühlschiffe, sowie alle sonstigen zur Bierbrauerei erforderlichen Maschinen empfiehlt Friedberg. Karl Reuß, Eisengießerei und mechanische Werkstätte. Strohhüte 1751 in großer Auswahl und neuester Mode billigt! Ich zeichne achtungsvoll K. Faatz, Tapezier. bei Heinrich Diehl, Usagasse. Geschmackvolle Arbeit, prompte reelle Bedienung. 5 Gefällige Aufträge werden entgegengenommen Bahn⸗ Sommerpantoffeln 1932 in großer Auswahl billigst bei N Leidel Sen, Herrenhemden 1 1 9 2212 in weiß und farbig, Hemd Einsätze, Kragen, 2 tegensanger Manschetten, Manschettenknöpfe und Halsbinden in großer Auswahl und billigen Preisen bei 2104 bei Wilhelm Fertsch. L. Backes. Mehrere schwarze Frackröcke Verloren. 2185 Am 26. d. Mts. wurde auf der Chaussee von Ilbenstadt nach Assenheim, Bönstadt, Heiligenstock und zurück nach Ilbenstadt ein großer schwerer Siegelring mit grünem Blutjaspis⸗Stein und eingeschnittenem Wappen verloren. Der redliche Finder wird gebeten denselben gegen eine sehr gute Belohnung an die Expe⸗ dition d. Anz. abzugeben. Vor Ankauf wird gewarnt. 2222 für Kellner, ein schwarzes Damenkleid, fast neu, hat zu verkaufen Friedberg. 2 J. Ehrlich. 2220 Seine vollständige Uebersiedlung nach Bad-Nauheim für die Dauer der Saison zeigt hiermit an Dr. med. Schott. Freiheitsschießen in Seulberg. das Schießen auf dem Schießpla halten. Für gut besetzte Tanzmusik und alles Erforder⸗ liche wird bestens gesorgt sein. Zu diesem Vergnügen ladet höflichst ein Philipp K. Runkel, Platzmeister. Militär⸗ und Veteranen⸗Verein. 2188 Samstag den 1. Juli Abends 8 Uhr General⸗ versammlung im Henn'schen Locale. Tagesordnung: Der Ausflug nach dem Ossenheimer Wäldchen. Allge⸗ meines Erscheinen wird erwartet. Der Vorstand. Curnverein. 2226 Samstag den 30. Juni, Abends 9 Uhr, General⸗ versammlung im steinernen Haus. Der Vorstand. Bad⸗Salzhausen. 2203 Zu dem Sonntag den 2. Juli stattfindenden Balle laden ganz ergebenst ein 3 a Gebrüder Eich, Kurhauspächter. Neu angekommene Kinderwagen, 876 neuster Construktion, welche ganz grade laufen und verbesserte Räder haben, in Auswahl bis zu den feinsten Sorten bei Jos. Hoffmann. Mübellager von 1 Pfeffer, Hof ⸗Möbelschreiner, in Friedberg nächst dem Bahnhofe. Große Auswahl in allen feineren und gewöhnlichen Sorten Möbeln, z. B: Seeretäre, Sopha, Causeuses, Chaiselongues, Clavierstühle, Sessel, Commode, Pfeiler- Schränke, Silber- und Glasschränke, Nähtische, Waschtische mit Marmoraufsatz, französische und deutsche Bettladen, Auszugtische, ovale und runde Tische, Spiegel, Kleider⸗ und Küchenschränke, gewöhnliche Bettladen und Tische, sowie alle Sorten Stühle, von den feinsten bis zu 5 den gewöhnlichsten. 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Sonntag nach Trin. wird das heilige Abend— mahl in der Burgkirche gefeiert. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 27 und eine Beilage.) 2211 Sonntag den 2. und Montag den 3. Juli wird im Bauwald abge⸗ —— 4804 We in dem di. dersteigell. Fried der ——— Arb 2833 Mon zuf dem h Fuhren an verden: Chaussirr weide Kosten Die Ste bis ar per K Aus der desgl. Die St per 5 Oraben Uebe Trans Fahren Krun bei oder Fried 150 Die soll auf hie Fentner g gehmenden Fried he. Bis Die sollen vor Eiben dah 1 Haferkast fände öffe Fried 81 Mol 237 salen 22 lächst der berstorbene sehend in iffentlich Friedt Wüzen unkel, Aaner. „ Hoffmann. — 1 ANöbelschreintr, 1 Dapnabofe. ahl ö bert Mabeln, 2 Setten 4. rent. e lg. seger⸗ Schwieger 0 rr 1 f Flicobelg * 1 fkaute können 35 bis 40 Kubikmeter Mauersteine käu * elne. Hberhessischer Anzeiger.:. Oeffentliche Aufforderung. 78 Die Heinrich Sommer's Wittwe, Christine. geb. Schad, gebürtig aus Weckesheim, zuletzt wohnhaft n Nieder⸗Florstadt, ist kinderlos verstorben. Die nächsten Intestaterben haben die Erbschaft ausgeschlagen; An⸗ sprüche an diese Hinterlassenschaft, welche nach Deckung er Gerichtskosten noch eirca 3— 4 Mark betragen wird, nd binnen 14 Tatzen hier anzumelden und zu begründen, is sonst der fragliche Rest als bonum vacans dem iskus überwiesen werden würde. Friedberg den 23. Juni 1876. Großherzogliches Landgericht Friedberg. i Langermann, Pistor, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Holzversteigerung. 180 Donnerstag den 6. Juli l. J., von Vormittags Uhr an, werden in dem Freiherrlich von Ritter'schen 0 Bab zu Hof Hasselheck 1 12 Raummeter Eichen Schälscheitholz. 6 4„ Schälprügelholz, 48,64 Wellen Eichen⸗Schälreiserholz in dem diesjährigen Lohschlage öffentlich meistbietend dersteigert. Friedberg den 26. Juni 1876. In Auftrag 7 der Freiherrlich v. Ritter'schen Gutsverwaltung 5 zu Rüdesheim: Heidt. . Arbeits ⸗Versteigerung. 2233 Montag den 3. Juli, Vormittags 10 Uhr, sollen zuf dem hiesigen Rathhaus nachstehende Arbeiten und zuhren an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben verden: M. Pf. Chaussirung des Mittelwegs von der Sauer⸗ weide bis an den stumpfen Graben, lt. Kostenüberschlag Die Steine dazu aus dem Burg⸗-Pfarrhof bis auf die Baustelle zu fahren, 42 Kbm. 22 per Kbm 2 50 Aus dem städt. Bruch in der Töpfenkaute, desgleichen 16,5 Kbm.— Die Steine auf der Baustelle aufzusetzen per Kbm.— 40 Grabenarbeit neben der Sauerweide, laut Ueberschlag 132— Transport von Erde mit Planirung 77— Fahren von Steinen aus dem Burg⸗Pfarrhof auf die Krummgasse und auf den Wartberg, zu Abfahrten bei Zusammenlegung der Grundstücke im Wartfeld oder aus dem städt. Steinbruch. Friedberg den 30. Juni 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fouc ar. 2 Stroh- Lieferung. 2235 Dienstag den 4. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Nathhaus die Lieferung von 10 bis 15 gentner Korn- oder Waizenstroh öffentlich an den Wenigst⸗ nehmenden vergeben werden. Friedberg den 29. Juni 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. F s ü e d*. Versteigerungs- Anzeige. 2218 Dienstag den 4. Juli l J., Nachmittags 2 Uhr, sollen vor der Hofrgithe der Jean Peter Hilbrechts Erben dahier 12 Fässer, mehrere Bütten, Faßlager, 1Haferkasten, 1 Parthie Holzschuhe, sowie sonstige Gegen— ö slände öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 29. Juni 1876. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fou ca r. Mobilar⸗Versteiger Mobiliar⸗Versteigerung. 2237 Mittwoch den 5. Juli l. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen vor der Behausung des Wirthes Johannes Müller nächst der Post sämmtliche Mobiliar-Gegenstände des verstorbenen Konrad Ernst von Fauerbach b. Fr., be⸗ siehend in Möbeln, Bettwerk, Kleidern, Weißzeug de. c., öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 28. Juni 1876. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fee. Bekanntmachung. Aus dem städtischen Steinbruch in der Ae lich sich 2234 abgegeben werden. Hierauf Refleetirende wollen beßhalb schriftlich oder mündlich an uns wenden. Friedberg den 3 Juni 1876. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. Fou ear, Meine noch vorräthigen Damen⸗Sommerkleiderstoffe, gute Qualitäten und neue gangbare Muster, sowie Sommerbuxkins verkaufe ich wegen vor⸗ gerückter Sommerzeit zu sehr billigen Preisen. Mayer J. Hirsch. c Bauholz I. Qualität, voctheilhaft eingekauft, erlassen wir zu sehr billigen Preisen. 1727 Dampf Dresch-Maschinen unter weitgehendster Garantie Wee orräthig in der und mit Stägigem Probedrusch, schinen Ausstellung von Ph. Mayfarth& Comp. in Frankfurt a. M., Baumweg Nr. 7. Tapeten. 1025 Mein reich assortirtes Lager bietet die größte Auswahl zu billigsten Preisen. Friedberg. Louis Weis. esellschaft Betz& Freundlieb. mit patentirten Eisenrahmen und Gebälk aus der rühmlichst bekannten Fabrik von Robey& Comp, Lincoln, England, sind die neuesten und besten Dampf-Dresch⸗ Maschinen der Jetztzeit, werden an allen Orten, wo sie bereits eingeführt, andern vorgezogen. Preise bedeutend ermäßigt, Zeichnungen, Beschreibungen, Atteste über gelieferte Maschinen auf Wunsch franeo und gratis. permanenten Ma⸗ Paterländ. Feuerpersicherungs-Actien-G in Elberfeld. Gegründet im Jahre 1823. Der Geschäftsstand am 1. Januar 1875 war folgender: Die laufende Versicherungssumme 2, 185,138,728 Mark. Die Prémien- und Zinsen-Einnahme 4,001,478„ Die Kapital- und Prämien-Reserve 3e Das Grund ⸗Kapital der Gesellschast 6,000,000„ Die Gesellschaft übernimmt Versicherungen gegen Feuersgefahr auf Mobilien, Früchte, Vieh ꝛc. zu billigen und festen Prämien. Die unterzeichneten Agenten ertheilen gerne nähere Auskunft und nehmen Versicherungs⸗Anträge entgegen, welche stets schnellste Erledigung finden werden. Nathan Strauß in Butzbach. Joh. Werner II. in Ober⸗Mörlen. Jos. Müller in Bönstadt. ö J. Weitzel in Stammheim. C. Löschhorn in Griedel. L. Mackowsky in Vilbel. Phil. Reimer in Gambach. Simon Löb in Wohnbach. 1 2 0 2 Fuglische Dampf- Dreschmaschinen. Wir unterhalten stets ein Lager englischer Dampf- Dreschmaschinen und zwar in allen Grössen. Hlumenthal'sche Maschinenfubris in Darmstadl. — 8 Zur Feuerversicherung. Die„Darmstädter Zeitung“ berichtet Folgendes: Darmstadt, 27. Juni. Die in der Mainzer Zeitung vom 11. Juni gegebene und gleichzeitig auf Postkarten gedruckt verbreitete Nachricht von dem angeblichen Resultate der Conferenz bei der landwirthschaftlichen Centralstelle vom 8. Juni ist unwahr. Die Deputation der Versicherungs⸗ Gesellschaften bat alle im Namen der Landwirthe vorgetragenen Anträge, mit Inbegriff der Zu- ziehung von Vertrauensmännern, bewilligt und nur gegen die Einführung von Schiedsgerichten Bedenken getragen. Sie ist der Ueberzeugung gefolgt, daß an der vollen Rechtsprechung durch die Gerichtshöse des Landes kein Zweisel, auch der Betrieb der Entscheidung über Streitigkeiten am sichersten von ihnen zu erwarten sei. Man hat die für die Interessen beider Theile maßgebenden Gründe ausführlich erörtert und sich auf die bereits im Jahre 1851 erfolgte Großherzogliche Ver- ordnung, den Rechtsweg an die Stelle des vorher angewandten schiedsrichterlichen Verfahrens zu setzen, bezogen. Den Grundsatz von Treue und Glauben verleugnen zu wollen wäre unsinnig ge— wesen; die Deputation hat sich nur dawider geäußert, als dürften unter dem Vorwande desselben Rechtsbestimmungen, die den Versicherten, wie den Gesellschaften, gleich unentbehrlich sind, beseitigt werden. Die Ergebnisse der Conserenz endlich sind nicht gewesen, daß die Versicherten sich auf die 806 2088 Loyalität der Gesellschaften verlassen sollten, sondern auf ihr gutes Recht. 9.341 eee 1 1 1 9 Immobiliar-Versteigerung. 2236 Dienstag den 11. Juli l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die nachbeschriebenen Im⸗ mobilien: a. den J. P. Hilbrechts Erben gehürend. Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 5. 1493. 566,4. Grabgarten am Schützenrain, 5. 149,6. 6,6. Hofraithe daselbst, 6. 14,3. 23,5. Acker vor dem Mainzerthor. b. Dem C. F. Adam gehörend. Flur. Nr. Klftr. 5. 102. 89. Grabgarten am Mainzerthor, 5. 148. 266. 9 Schützenrain, 5. 147. 162. daselbst, 6. 117. 169. Vox dem Mainzerthor erbvertheilungshalber öffentlich an den Meistbietenden 90 versteigert werden. Friedberg den 29. Juni 1876 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fou cs x. Mobiliar-Versteigerung. 2209 Nächsten Montag den 3. k. Mts., Vormittags]? 11 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause 3 Regulateure,; 1 Maschine für Uhrmacher, 3 Wanduhren mit Oelge⸗ mälden, 4 ovale Uhren, 3 Uhren mit Porzellanschildern, 5 1 Uhr(14 Tage gehend), sowie 2 Garnituren, bestehend aus Brosche und Ohrringen, öffentlich an den Meist⸗ bietenden gegen Baarzahlung zwangsweise versteigert. Bad⸗ Nauheim am 28. Juni 1876. Großherzogliches Ortsgericht Bad-Kauheim. Schutt. Holz ⸗Versteigerung. 2225 Donnerstag den 6. Juli d. J., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Langenhainer Gemeindewald, Distrikt R Hühnerpfad: 120 Raummeter Eichen⸗Schälprügel, 1940 Eichen⸗Schälwellen und des Nachmittags 2 Uhr in dem Distrikt Filzhard bei Maibach: 21 Raummeter Eichen⸗Schälprügel, 5400 Eichen-Schälwellen öffentlich versteigert werden. Ziegenberg am 29. Juni 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Langenhain. Rumpf. Arbeits-Versteigerung. 2224 Dienstag den 4. Juli, Vormittags 11 Uhr, soll im Rathhaus zu Rodheim v. d. H. Dachdeckerarbeit, veranschlagt zu 200 Mark, Maurerarbeit 4 Pflasterarbeit 588 Zimmerarbeit 50 Schreinerarbeit 1 sowie Steinbrechen und Kiesliefern einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Bad⸗Nauheim, 27. Juni 1876. Brückel, Bezirks Bauaufseher. Geschäfts- Empfehlung. 2036 Hiermit erlaube ich mir die ergebene Anzeige, daß mein neu erbautes und nach neuster Construktion ein⸗ gerichtetes 55 Dampfsägewerk nunmehr in Betrieb ist. Hierdurch in den Stand gesetzt, sowie durch Vorrath aller Arten Werkhölzer allen Aufträgen entsprechen zu können, ühernehme ich Lieferungen geschnittener Holzer in allen Dimensionen. Stamm und Brennholz zum Schneiden kann zu jeder Zeit angefahren werden unter Zusicherung schneller und sorgsamster Ausführung. Bad⸗ Nauheim im Juni 1876. Hochachtungsvoll Otto Abrie. 132⁵ E N 8. Die Victoria-OQuelle ist von allen Emser Quellen die kühlste und reichste an Kohlensäure, desshalb zum häuslichen Gebrauch die geeignetste. Sie wirkt vortrefflich gegen alle Katarrhe des Magens, der Athmungs werkzeuge, gegen Husten, Heiserkeit ete. In genz frischer Füllung angekommen bei Ph. J. Weiss in Nauheim Goldservicen, Blumenvasen 2105 in reicher Auswahl bei Wilhelm Fertsch. . Wollene Hemden, Unterjacken& Unterhosen. gte Abonnements ⸗ Einladung. Neue Frankfurter Presse erscheint täglich in zwei ganzen Bogen. 5 Ihre Tendenz bleibt unverändert dieselbe: Vertretung der nationalen Interessen im Reiche, Förderung der liberalen Bestrebungen in Staat und Gemeinde. Ihr Inhalt ist 9 wesentlich bereichert worden; derselbe umfaßt rasche Berichterstattung über alle politischen Vorkommnisse, namentlich ausführliche Berichte über die Reichstags⸗ und Landtags⸗Verhand⸗ N. lungen Preußens, wie sämmtlicher süddeutschen Staaten, orientirende Leitartikel über alle Tageefragen, gediegene wissenschaftliche Abhandlungen und Feuilletons und eine reichhaltige Kleine Chronik. 9 Die Börsenhalle bringt prompte und zuverlässige Börsen- und Handelsberichte von Frankfurt, Berlin, Wien, Paris, London zc., nebst Telegrammen über Politik, Börse und Handel aus allen Haupfplätzen, ein vollständiges Coursblatt der hiesigen Börse und sämmt⸗ liche Verloosungslisten, welche für süddeutsche Leser Interesse haben. 05 Unser tägliches belletristisches Beiblatt:„Das Museum“ ist ein gern gesehener! Gast in jeder Familie. Dasselbe veröffentlicht Romane und Novellen von den besten 05 Autoren, interessante Reiseberichte, Schilderungen aus der Natur und dem Leben. Theater und Kunst finden darin besondere Beachtung. 05 85 Der Abonnementspreis per Vierteljahr beträgt: in Frankfurt a. M., den Staaten des 8 i Deutschen Reiches, sowie Oesterreich und Luxemburg M. 6. 25 Pf. i Inserate sind bei der großen Verbreitung der„Neuen Frankfurter Presse“ welche namentlich! im Großherzogthum Hessen das gelesenste Frankfurter Blatt ist, von besonderer Wirkung. Neu hinzutretende hiesige Abonnenten erhalten die bis Ende Juni erscheinenden Nummern 5 gratis. Neu hinzutretenden auswärtigen Abonnenten senden wir die bis Ende Juni erschei⸗ nenden Nummern nach gefälliger Aufgabe ihrer Adresse unter Kreuzband franco. 98 Frankfurt a. M. im Junt 1876. V . ußeiserne Wasser- Pumpen von 12 Mark 50 Pf. bis 150 Mark und höher, Gußeiserne Jauche-Pumpen von 65 Mark und höher: liefere aus den ersten Fabriken Deutschlands zu Fabrik⸗ preisen. igener Fabrikation, welche Herr Dachpappen n in Friedberg auf 9 N Rohr- und Srrohstüblese hat billig zu verkaufen Jos. 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Juli, Nachmittags 2 Uhr, fd bree Ene a e werden im Saal der Restauration„Bramm“ nach⸗ Bemerkt wird, daß durch das Reinigen der Federn stehend verzeichnete, zu einer Debitmasse gehörigen Waaren Motten, Milben, sowie alle Krankheitsstoffe gründlich ent⸗ öffentlich versteigert: f f sernt und die ältesten Betten wieder wie neu hergestellt eine Parthie große Musikwerke mit Trommel- und werden A. Tuy in Vilbel Glockenspiel, Castagnetten, Mandoline und Expression, 5 3 5 Drehorgeln, Musikdosen, viele Phantasiegegenstände NB. Auch kann das Reinigen bei größeren Aufträgen mit Spielwerk Melodions und Zsehharmonika, Regu- im Hause des Auftraggebers geschehen. 1 110 sonstige Wanduhren, Pendulen mit 2 asglocken, goldene und silberne Remontoir-Uhren Sch Anere⸗ und Cylinder Uhren, goldne Ketten, Ringe, reiner Broschen, Medaillons, Ohrgehänge, silberne, Talmi- 2123 auf Modellarbeit und Zeichnenwerkzeuge geübt, und Double-Uhrketten, Uhrenfournituren und dahin finden bei hohen Accorden dauernde Beschäftigung in dem einschlagende Artikel. Polyt. Arbeits-Institut von 1 Gießen den 26. Juni 1876. J. Schröder in Darmstadt. M. Pilger, Masseverwalter. 2199 Ein Theil von einer 2182 Montag den 3. Juli, Nachmittags 2 Uhr, wird Scheune im Saale der Restauration„Bramm“ dahier in Folge .. gerichtlicher Verfügung die aus 4000 Bänden bestehende oder ein Stall wird zu miethen gesucht. Von wem? Adam'sche, früher Hoffmann'sche Leihbibliothek öffentlich sagt die Exped. d. Anz. versteigert. 2176 Eine elegante Chaise,„Amerieain“, habe een ich sehr preiswürdig abzugeben. Ich mache besonders N darauf aufmerksam, daß dieselbe trotz ihrer leichten Con— 7 2 8 ee den dg e Fktinerne Milchtöpfe struktion zu jeder strapazieusen Tour zu gebrauchen ist. Fauerbach b. Fr. K. Häuser. 2010 per Stück 26 Pfennig und hoͤher, steinerne Bier⸗ seidel, Butterdosen, Sauerwasserkrüge ꝛc. empfiehlt billigst 5 Fahnen, 0 Friedr. Hilbrecht Wittwe. * eger⸗, Gesang⸗Vereine u. s. w., liefert in 5 Roth⸗Buchene⸗Bohlen geschmackvoller Ausführung und zu billigen Preisen die Fahnen Fabrik von Carl Schulze 0 in Gießen. 111 in trockener Waare. Dimensionen 1 zum Fülsern für Schweine und u bel etz& Freundlieb. Fettgr ieben Hunde billigst bei 1405 Mak l ˖ in verschiedenen Formaten billigst bei 2147 Eduard Grödel. Ulatur 2158 Eduard Grödel. 12 in den — Betreff an das Betreff dem R.