8 8 e restant. . Kummich. ellen — 1876. Dienstag den 1. Februar.. 14. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile 5 15. 50 1 Erscheint jeder wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. 8 Für die Monate Februar und März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei 8 der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnirt werden. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publiciren: Nr. 3. sub 2 Bekanntmachung, Abänderung der Poflordnung vom 18. December 1874 betreffend.— Nr. 4. sub 1. Verordnung, die Prüfungen für das Zehramt an Volksschulen betreffend. 0 Friedberg den 28. Januar 1876. Greoßberzogliches Kreisamt Friedberg. 8 1 überz 2 Ter v p. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publicirt worden: Nr. 2. Gesetz, beuessend die Abänderung des Art. 15 des Münzgesetzes. Seite 3.— Gesetz, betreffend das Urbeberrecht an Werken der bildenden Künste. Seite 4. — Gesetz, betreffend den Schutz der Pbotograpbie gegen Nachbildung. Seite 8.— Gesetz, betreffend das Urheberrecht an Mußtern ꝛc. Seite ft. Betreffend: Die Einleitung des Classifikationsversahrens dei den Mannschasten der Reserve, Landwehr ö und Ersatz⸗Reserve J. Casse. . 01 Nr 0 öRor rn 2 ig 1 N 5 Gras 5 iter Der Ciovil-Vorsitzende der Großherzogl. Ersatz-Commission Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien. Unter Bezugnahme auf mein Ausschreiben vom 26. vorigen Monats, das Militär Ersatz Geschäft für 1876 betreffend,(Kreisblatt Nr 153 don 1875) trage ich Ihnen auf, Gesuche von Reservisten und Landwebrleuten im Sinne der im§ 13,3 und§ 15,2 der Controlordnung enthaltenen Bestimmungen um Zurüchstellungen nach§ 18 der Controlordnung II. Theil der deutschen Webrordnung entgegen zu nehmen und nach stattgebabter prüfung und Beantwortung der in dem bekannten Formular für Reclamationen gestellten Fragen jedenfalls einige Zeit vor dem Musterungsgeschäft an nich einzusenden, damit die etwa noch nöthigen Ermittelungen bis zu der Sitzung stattfinden konnen. Tr a p p Friedberg am 28. Januar 1876. getreffend: Die Sonntagsefeier. Friedberg den 30. Januar 1876. 2 j 8— Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an Großherzogliche Polzeiverwaltung zu Bad-Nauheim, den Großh. Polizei-Commissär zu Wickstadt, die Großh. Bürgermeistereien und die Großh. Gendarmerie des Kreises. Nach uns zugekommenen Mittheilungen werden die Bestimmungen des Art. 228 des Polizeistrafgesetzes wonach den Inhabern von Wein-, Bier- und Brandweinschenken in den Ortschaften verboten ist, an Sonn- und Festtagen von Morgens frühe bis zum Schlusse des offentlichen Nachmittags-Gottesdienstes Gäste, mit Ausnahme Auswärtiger, welche während dieser Zeit einkehren, aufzunehmen, nicht pünktlich ingehalten, wir weisen Sie deshalb an, auf das Sorgfältigste zu überwachen, daß die erwähnte Vorschrift genau eingehalten wird und Zuwiderhandelnde zur Anzeige kommen. Ter a pp. Bekanntmachung. Auf Grund der Vorschriften im§ 9 Nummer 2 des Gesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden vom 13. Februar 1875(Reichs-Gesetzblatt Seite 52) ist der Betrag der für die Naturalverpflegung zu gewährenden Vergütung für das Jahr 876 dahin festgestellt werden, daß an Vergütung für Mann und Tag zu gewähren ist mit Brot ohne Brot 4) für volle Tageskost.„80 Pfennige, 65 Pfennige, , x v 7 35 17 %%% VTV 7 20 1 int 185 1 10 15 Berlin den 11. Januar 1876. Das Reichskanzler-Amt. Eck. Deutsches Reich. Inf.-(Leib-) Regt. Nr. 117 wurde in das Inf. Strafgesetz-Novelle fort.§. 130a(der sogenannte Darmstadt. Am 3. Januar wurde der Regt. Nr. 83 einrangirt. Kanzelparagraph),§. 131!(öffentliche Verbreitung Gezirksstrafgerichts- Director Wirth zu Darmstadt— Die Abgeordneten Schröder(Worms) und erdichteter und entstellter Thatsachen und Verächt— on der Stelle eines Directors einer Feuer-] Weber(Offenbach) haben bei der zweiten Kammer lichmachung von Staatsein richtungen) und§. 133 zersicherunge Gesellschaft enthoben; em 19. Januar den Antrag eingebracht, die Regierung zu ersuchen,(Vernichtung, Beseitigung oder Beschädigung don er Districts⸗Einnehmer Klein zu Lauterbach nach vor Feststellung des Staatsbudgets für die Finanz: Urkunden, Registern, Acten) wurden mit einer Süd ingen, der Distrieis Einnebmer Hoos zufperiede 1876—1878 eine Vorlage auf Verwillig- geringen Majorität von 4 bis 5 Stimmen abge— Frais a. d. L. nach Lauterbach und der Districts- ung der Creirung einer achten, mit einem akade- lebnt.§. 135(Vernichtung oder Beschädigung Einnebmer Platz zu Büdingen nach Trais a, d. L. misch gebildeten Lehrer zu besetzenden Stelle an von Hoheitszeichen) und§. 145 Ueberttetung der versetzt; an demselben Tage der Rendant Bach- dem Gym nasium zu Büdingen zu machen, auf den Zusammenstoß von Schiffen bezüglichen mann zu Nidda unter Anerkennung seiner Dienste Berlin, 27. Jan.(Reichstag. Schluß.) Verordnungen wurden unverändert,§. 140(Ver— cuf sein Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. Der Abg. Hasselmann sucht in(iner ausführlichen letzung der Wehrpflicht) mit einer von Struckmann — 27. Jen. Prinz und Prinzessin Ludwig Rede die gegen die Social: Demokraten erbobenen vorgeschlagenen Aenderung, wonach die auf obne ind heute zum Besuche des Großherzoglichen Beschuldigungen als unbegründet darzustellen; der Erlaͤubniß auswandernden Reservisten bezügliche Hofts nach Karlsrube abgereist Minister Eulenburg tritt nochmals für den Para- Strafbestimmung gestrichen wird,. 144(Ver- — Am 28. Januar wurde der Aktuariats-(graphen ein und weist auf den Uuterschied bin, leitung zur Auswanderung mit einem Antrage Ispirant Lohnes aus Höchst zum Landgerschts-] der zwischen den Reden des Abg. Hasselmann im Cunp's angenommen, wonach nicht die Verleitung, Aktuar in Wald Michelbach ernannt. Reichstage und vor seinem secialistischen Publieum sondern die Vorspiegelung salscher Thatsachen zum — Militärt senstnachricht. Goebel, Haupim. bestebe. Die Abgeordneten Lasker, Bamberger und Zwecke der Verleitung zur Auswanderung strafhe Art Comp Chef vom 4. Greßh. Hess. Inf.-Regt.] Windhorst sprechen noch gegen den Paragraphen, ist.— 29. Jan. Der Reichstag setzte heute die f Un: Carl] Nr. 118, als Major ernannt, welcher schließlich abgelebüut wird.— 28. Januar. Berathung der Strafgesetz Novelle fo Es wur l 5 4 1 f 1 7 5 n 5 0 . Kolisch Major, aggregirt dem 3. Größh.] Der Reichelag setzte heute die zweite Lesung der! den abgelehnt:§. 348, betreffend die Bestrasunz 1 7 1 U 6908 f 1 J K und Bleichröder in berechtigter Weise vertreten wurden; Lasker über das von ihm in Betreff der Geltendmachung von Ansprüchen der Gesellschaft gegen Strousberg abgegebene Gutachten, und Justizrath Riem deponirt, daß er Laeker's Gut achten sorgfältig geprüft habe; es habe aber an dem zur Geltendmachung der Ansprüche nöthigen Beweismaterial gefehlt. Damit ist die Beweis- Aufnahme geschlossen. Der Staatsanwalt bean- tragt gegen den Angeklagten Geblsen wegen Be- leidigung Bleichröder's und Genossen 5 Monate, von Beamten wegen salscher Beurkundung;§. 92, betreffend die Strafbarkeit Derer, welche durch Veröffentlichung von Kundgebungen ausländischer Regierungen oder geistlicher Oberen zum Unge⸗ horsam gegen die Gesetze auffordern oder solchen Ungehorsam als verdienstlich darstellen;§. 287a, betreffend Bestrafung Derer, die bei Versteiger“ ungen durch Gewalt oder Drohung, durch Ver sprechungen oder Vorspiegelungen vom Bieten ab- balten. Angenommen oder nach vorausgegangenen Beschlüssen modiftieirt wurden die übrigen zwölf let ö Paragrapben des Artikels J. der Novelle. Von wegen Beleidigung des Reichskanzlers 3 Monate, Artikel II. wurden genehmigt§ 103a, betreffend zusammen abgerundet auf 6 Monate. Der Ver— Zerstörung, Beseitigung oder Beschädigung aus- tbeidiger trägt wegen des ersten Punktes auf Geld- ländischer Hoheitszeichen, und§ 296a, betreffend strafe an, wegen des zweiten auf Freisprechung. die Bestrafung von Ausländern, die in deutschen 815 Bei dem preußischen Justizministerium ist Küstengewässern sischen. Es folgt sodann der so⸗ Jetzt eine vom Ausschuß des deutsch⸗israclilischen genannte Arnim⸗ Paragraph. Marquardsen befür⸗ Gemeindebundes zu Leipzig aufgesetzte Petition wortet die zwischen der ftei- conservativen Partei eingetroffen, die sich gegen die ultramontane Juden- und den National-Liberalen vereiabarte und be— Hetze richtet. Der Bonifacius Verein colportirt reiles bekannte Fassung, mit welcher sich Staats- nämlich durch Rheinland und Westfalen ein Sterctär v. Bülow im Namen der Bundesregie- Pamphlet:„Nicht Juden-Haß, sondern Christen⸗ rungen eventuell einverstanden erklärt. Vieepräsi⸗ Schutz“, welches, wie die Petition ausführt, in dent Hänel spricht in längerer Rede gegen die seinen Angriffen auf die Juden alles bisherige Vorloge; Abg Treitschke für den Antrag Mar- Maß überschreite. Der ganze Inhalt der Broschüre quardsen. Der letztere wird in Abstimmung durch von Anfang bis zu Ende sei offenbar lediglich zu Namensaufruf mit 179 gegen 120 Stimmen an- dem Zwecke geschrieben, um die christliche Be— genommen. Die noch übrigen Paragraphen wer- völkerung Deutschlands zum Haß und zu Gewalt- den gleichfalls genebmigt und ist damit die zweite thätigkeiten gegen die Juden anzureizen. Es seien Lesung erledigt, daruich die§§. 130 wie 166 des deutschen — Aus Hongkong wird gemeldet: Die deutsche Strafgesetzbuche verletzt. Es bilten die Petenten Corvette„Ariadne“ ist hier am 12. December das Justizministerium, die competente Staatsan- angekommen. Es beißt, sie werde nebst dem waltschaft mit Anweisung zur strafrechtlichen Ver Kanonenboot„Cyclop“ dem Eilande von Se folgung der Broschüre zu verschen. Die K 3 Jong einen feindlichen Besuch abstatten, wenn die kann hinzufügen, daß die Absicht besteht, der chinesische Regierung den engerischen Forderungen Petition Folge zu geben und solchem Treiben ein des deutschen Vertretecs nicht willfahrt, welcher eine Ende zu machen. Entschädigung für die Eigenthümer des deutschen Aschaffeubung Nach aus Ansbach einge— Schiffs„Anna“ verlangt, das von den Insulanern 3 Meldung ist Cardiral Fürst Hohenlohe- geplündert und zerstört wurde. Der Fall ist ein Schillingsfürst am 26. d. von dort nach Rom wichtiger, und man sieht von Sciten der fremden abgereist. i 3 Colonien mit großer Spannung dem Ausgang Stuttgart. Bei dem ständischen dusschusse dieser Affaire entgegen.— Der deutsche Consul in ist ein Gesetzentwurf über die Verantwortlichkeit Amop, Dr. Krauel, bat von den chinesischen Be der Minister eingelaufen. 5 börden in jenem Hafen die Einführung eines Narlsruhe. Aus Hofkteisen verlautet, daß Rettungssystems für die Güter schiffbrüchiger die Großherzogin in Begleitung des Großherzogs deutscher Schiffe erwirkt. Die Chintsen müssen zur schnelleren Wiederberstellung ibrer Gesundheit dit geretteteu Gegenstände vor den Local- Mandarin Ende Februar eine Reise nach Italien antreten bringen, der ihren Werth taxiren und ihnen ein wirr. Dieselben werden mit dem schon dort Drittel desselben als Prämie auszahlen wird. weilenden Ecbgreßberzog zu einem Zeitpunkte zu⸗ Dr. Krauel hat hiermit, wie die„O. C. Mail“ rückkebren, welcher ermöglicht, den Geburtstag des sagt, eine sehr umsichtige und ersprießliche Initiative Kaisecs in der Heimath zu feiern, ergriffen, welche Nachahmung verdient, wenn auch die Schritte anderer Vertreter in dieser aeg Ausland. nicht so leicht erfüllt werden dürften. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 27. Jan. —(Fortsetzung dee Processes Gehlsen). Der Der consessonellt Ausschuß beschloß, dem Antrage Ober⸗Bürgermeister Miquel, bezeichnet die Aus- des Referenten gemäß, die von dem Herrenhause sage des Angeklagten über das erwähnte Dar- vorgenommenen Abänderungen des Klostergesetzes lehen als eine unwahre und bestätigt die Aus- en bloc anzunehmen. Im Verlaufe der Debatte sagen von Justizrath Riem über verlangte Garan- erklärte der Unterrichtsmin'stet, er könne das Ge— tien und gibt Austlärungen über die Ausübung setz in der vorliegenden Fassung des Herrenhauses des Stimmrechtes bei General- Versammlungen. nicht zur Sanction empfehlen. Der Petitions- Die von dem Vertheidiger bꝛantragte Vorlage Ausschuß, die Petionen, betreffend die allgemeine der Protokolle über die General-Versammlungen Heeres Reduction beratbend, beschloß im Unterhause von 1872 und 1874 wird vom Gerichte Hofe die Einsetzung eines aus neun Gliedern bestehenden abgelehnt. Der Zeuge Troschel will bei Gehlsen Special Ausschusses zu beantragen, welcher über Schriftstücke, die den Aufsichtsrath angriffen, ge. die Frage der Heeres Reduction und der Einbe— sehen und Ottermann zur Bespreccung mit Gehlsen rufung des Deligirten Congresses berathen und aufgefordert haben, was Ottermann sehr entschieden berichten soll. bestreitet. Er habe alle Verbandlungen rundweg— In die Verhondlungen mit Ungarn, die abgelehnt, indem er sagte, daß die Gesellschaft am 10. Februar in Wien wieder aufgenommen die Oeffentlichkeit nicht zu scheuen brauche. Der werden, soll nunmehr auch die Leitung der Na- Zeuge Schmidt faud bei der Revision der Gesell⸗ tionalbank einbezogen werden. Es heißt nämlich, schaftsbüchet die Denunciation des Schutzvereins daß der ungarische Finanzminister seine Anwesen⸗ der Actionäre in keiner Weise begründet. Die heit in Wien dazu benützen wolle, um mit den Zeugen Hansemann und Geim deponiren wie leitenden Persönlichkeiten der Bank sich ins Ein- Riem und Miquel; auf das Zcugniß Beper's vernehmen zu setzen. morgen ab bis nach der Beendigung des Leichenbe⸗ gängnisses zu unterbrechen. Die Vorschläge werden angenommen und es wird die Commission gewählt. Die Leichenseier findet am 3. Februar statt. Schweiz Bern, N. Jan. Heute wurde hier der Post-Congreß geschlossen. Die nächste Sitzung findet wahrscheinlich kommenden Juni in London statt. Nach der Unterzeichnung der Ver⸗ träge bielt der Vic-Präsident des Bundesrathes, Dr. Heer, die Schlußrede. Fassiaux(Belgien) drückte die Hoffnung aue, es möchte der Post⸗Union eine Eisenbahn und Telegraphen- Union folgen. — Die statistische Untersuchung der Unter. schristen gegen das Banknotengesetz ergab 18,046 gültige, 11,067 zweifelhafte und 6706 ungültige Unterschrifsten. Eine Volksabstimmung findet also wahrscheinlich nicht statt. Frankreich Paris. Der frühere Stabs- Chef Trochu's während der Belagerung von Paris, General Schmitz, der jetzt in Amiens das Com- mando führt, hat zwei Hauptleute zu 30 Tagen Haft, vier Unteroffiziere zum Zurückgange um einen Orad verurtheilt, weil sie in Unisorm einer Seclen— messe für den Ex Kaiser beiwohnten. General Schmitz stand sonst selbst im Rufe eines Bona- partisten.. Spanien. Madrid, 29. Jan. General Quesada hat heute die Stadt Villa Real in der Provinz Alava, in der Froat der carlistischen Linien, eingenommen und dem Feinde zwei Ge schütze abgenommen. Die Verluste der Carlisten find beträchtlich. Gleichzeitig hat sich General Meldonado der Höhen von Atlaban bemächtigt. General Moriones hat den Montgarate genommen und Zarauz besetzt; er bedrobt die Carlisten im Rücken. Letztere baben das Bombardement von San Sebastlan aufgegeben und fangen an, ihre Geschütze zurückzuziehen. — Castelar hat die Wahl zum Cortes-Depu⸗ tirten angenommen und angezeigt, daß er an den Berathungen der Cortes Theil nehmen werde.— Mehrere Personen aus dem Abel unterzeichneten eine Petition für die katbolische Glaubenseinheit. Italien. Rom, 28. Januar. Auf dem beutigen Consistorium vollzog der Papst die Cere- monien der Mundschließung und der Mundöffnung an dem Cardinal Antici.— Der Papst ernannte 22 Bischöfe, unter ihnen den Domkapitular Weckert von Augsburg zum Bischof von Passau. Serbien. Belgrad, 27. Januar. Die Skupschtina drückte aus eigener Initiative und faͤst einstimmig den Wunsch auf Schließung der Session bis längsteus nächsten Dienstag aus. Die Regierung stimmte dem Wunsche zu. — Die„Pol. Corresp“ erfährt von voll- kommen berufener Seite von hier daß die Versionen, wonach Fürst Milan die Absicht hätte, das Land zu verlassen, leichtfertige oder übelwollende In- sinuationen seien. Die Schwierigkeiten der gegen wärtigen Sachlage seien durchaus nicht so u ge— fährlich als im letzten Herbst und der Bestand der herrschenden Dynastie im Kampfe der Parteien ganz unberührt gelieben. Alle Parteien sind darin einig, in einem eventuellen Wechsel der Person des Regenten das größte Unglück zu erblicken, das Serbien zustoßen könnte. Türkei Constantinopel. Die Pforte hat eine Commission eingesetzt zur Untersuchung der zwischen der griechischen und bulgarischen Kirche schwebenden Fragen. — 26. Januar. Eine heute in bedeutender Stärke mit zwei Gebirgs Batterien aus Trebinje ausgerückte türkische Truppenmacht wurde von den Insurgenten angegriffen; jedoch wurden die Letzteren zurückgeschlagen, worauf sie nach Vukowic retirirten. Zu gleicher Zeit fand vorgestern ein Kampf dei Neum(7) zwischen den vordringenden türkischen wird verzichtet. Zeuge Regierungsrath Ewald er wähnt die Unordnungen Strousberg's bei der Actienausgabe und bezeichnet den von der Aclien: gesellschaft gezahlten Kaufpreis als übertrieben. Es erfolgte die Vernehmung der Zeugen Nizze, Töpfer, Reinhardt, Geheimrath Bleichröder und Lasker. Erstere deponiren über die Actien, für welche auf der Generalversammlung von 1875 12,000 Stimmen durch Hansem ann, Reinhardt Pest, 29. Jan.(Unterhaus) Ghyezy e ee und den Insurgenten statt, welcher an— öffnet die Sitzung mit einem seierlichen, tief er- geblich mit dem Rückzuge der Türken endigte. greifenden Nachruse für den beute Nacht verstor- Zur Deckung dis Rückzuges sollen schließlich die benen Franz Deak und schlägt vor, eine Commission türkischen Schiffe mit Geschützseuer in den Kampf zu wählen, welche im Vereine mit den Verwandten, der Regierung und der Pester Municipalbeböcde das Erforderliche für die Beerdigung veranlasse und da— von morgen dem Hause Bericht erstatte. Der Präst— dent macht serner den Vorschlag, die Sitzungen von eingegriffen haben. — Ein officieller telegraphischer Bericht vom 27. d., welcher der Regirrung zugekommen ist, sagl über die Kämpfe vom 26. Januar: Ahmed Mukhtar Pascha stieß auf den Höhen von Chounah N f Nubel, N uns- ansclag! Melkung wischen 1 Savade — D lle mil: Se chlebene befehl,! fiaben, e zinsen zu lichsten A logenen ann die 9 zu bela e der ersie wurde 5 dcs Otte verwund hau ung Nan der Verms zen don Teil Ot Weichen sonenzug erluuen etsolgte Pe Jialschmi daß eigen ö 4 pfennig ausgabt. 17e 0 lu dn 25 ih. 18 ert 1 2 * ö auf 7— 10,000 Insurgenten, welche die beiden türkischen Flügel zugleich angriffen. Nach fünf— ündigem hartnäckigem Kampfe trieben die Türken . Insurgenten aus ihren Positionen zurück. Berluste der Insurgenten sind beträchtlich. Direct schworen und babe Tag und Nacht keine Ruhe. vergebe mir meine Sünden.“ Die erhängt; in ihren Kleidern fand man folgende, sast un— lesersiche Zeilen:„Ich babe vor zwei Jabren salsch ge— Gott Zufolge der bejahenden Beantwortung meinet erkläre ich Sie nunmehr, Kraft des Gesetzes, mäßig verbundene Eheleute. Dem ersten Brautpaare, welches seinen Ehebund nach dem neuen Gesetze schloß, erlaube ich mir, meinen persöulichen Wunsch dahin auszu⸗ sprechen, daß alle Hoffnungen, welche in dieser Stunde Ihre Fragen füt recht; Eisenach, 24. Jan. Die encuesten bei dem biesigen Hilss⸗ Comite aue Fra kenbeim eingegangenen Nachrichten lauten am Kampfe nahmen 1200 Tücken Theil, von 8⁰⁰ noch e N 3 8 Kranken. Herzen bewegen, in reichem Maße sich erfüllen mögen.“ land auf 219 exböht s ist sona le Epidemie in Mann auf den deiden Mies een einer Ausbreuung begriffen, wie man sie kaum ähnlich Handel und Verkehr. Rußland. Petersburg.“ Das„Journal einmal erlebt hal. Von 560 Einwohnern sind 219 er⸗ Grünberg, 29. Januar. Die Preise auf unsetem de St. Petersbourg“ bezweifelt die Nachricht von krankt! Die Sterblichkeit hat jedoch nicht zugenommen. heutigen Fruchtmarkte belragen: Walzen(50 Kito] 10 M. der Kriegs⸗Erklärung der Türkei an Montenegro,, Berlin. Der Uhrmacher Fuchs aus Bernburg, welcher 48 Pf.z Korn(50 Kilo) 8 M. 40 Pf.; Gerte(50 Kilo 5 gro, U. a 4 1 5 0 indem es sagt, daß die Pforte keineswegs ihre während der letzten acht N 5 9 n 5„ Haf ee 405 1 z 1* das von ihm verserligte Uhrwer es Thomas an einer)— t.— Pi.; Erbsen(50 Kilo) 10 M. 55 Pf.; 0 ö 2 3 N 5 1 f 1 1 denden e reren e 0 geireuen Copie erklärt halte, hat Berlin wieder verlassen. Linsen(50 Kilo)— M.— Pf.; Samen(50 Ku 14 M. 1 Die ordentlichen Einnahmen für f das Die Nachricht, daß auch der Kaiser sich das Uhrwerk von 78 Pf.; Kartoffe In 50 Kü)— M.— Pf. Finanzjahr 1876 sind auf circa 535 Millionen dem Verseruger erklären lassen wolle, bal sich indeß nich! Frankfurt, 27. Jan. Fruchtberich. Mehl Nr. 1 Rubel, die außerordentlichen Einnahmen und die! 9*. el. der k. Hof⸗Marschall 8 3* 35.* 3 N. 31., 5 4 9 Un„E 3 1 1 one 5 bel 8 ra r poncher daru bet geba en hal, laut hiesigen At. 9 YM.* aagen men 571 0 ner tate) M.., Umsat e auf 35 8 1 el, dae Blättern, der Kaiser die Besichtigung abgeleunt, weil er[do. II.(Bertiner Marke) M. 21., Waizenschasen M. Y, Total der Einnahmen auf 570 Mill Rubel der„durch das unerböcte Verbrechen zu lief ergriffen worden. Waizen esser hiesiger M. 21.50, bayer M.—. Roggen anschlagt. Das Budget balancirt mit einem Ueber- um dieselben Ewpfindungen ven Neuem wachzurusen oder N. 16.— 17. Gerste M. 11 Hafer M. 17. Kohl⸗ schusse von 86,000 Rubel, 1 N 6 Millionen gar noch verstärken zu lassen.“ ben 5 Ecuen ö 2424. Wien M. 21. 85 2— qx 5 9 1 3 0 110 Ausen M.— 30. U 1 1. e Preise verstel für den Ausfall an Steuern d Extraordinaria“ München. Bei Gelegenheit der ersten Civilicauung 3 1 00 51*— 3 3 berechnet sind. Die Aceise ist e 5½ Mill. und abier bielt der Bürgermeister unserer Stadt solgend 25* ch u nnn 10 3 * 5 9 2 1 1 f N Frankfurt, 29. Jan. 1 etulige Heu⸗ und Stroh⸗ „ an. 2 warnte Ansprache:„Sie sind vor mir, dem Vertreter des e.,—* die Zölle auf 6 Millionen mehr 1 im Jahre Staales erschenen am einen wichligen Rechtsacl zu voll— 170 wat ziemlich aut besab Heu kestete je nach Qual. 1875 veranschlagt. ziehen— nämlich eine rechtsgünlge, staatlich anerkannte, Pet Ceniner i 125.14. Stroh per Ceniner 5 3.80 11 5 f 2 0 5 liege 0 ö Itter ir Sroßbandel Qual. das Piund Amerika New Nork. Hier eingelaufene unter dem Schutze der Gesellschast stehene Jahe atzulchlehen. 86 8 30,* al. 80 6 rr e* R.* 1* 8 1 N Fhe 1. igste G einschaft des Lebens s äußern Ua. U 0 Qual. leinbandel a Meldungen bestätigen, daß der Ausbruch des Krieges 0. 8 N e e ice 5 33 5 i Pfuns M. 1.3, 2. Qual. 97 Pi. Tasel butter R. 20 2 des in, d hysisch d des 0 8 e ut 1.20. zwischen den Republiken Guatemala und San Pflich en, die sie bringt, sind dot Allem Pflichten der Cier italienische das Huneert M. 7.60, gewöhnliche M. 6.90. Salvador bevorstebt. Liebe, die frei geleistet werden müssen und ihren vollen 5 Na. N 28. In ar. Bros„Mark! a zen ver Werth nicht hätten, wenn ihre Erfüllung erzwungen wärc. 1* 0... Mal 20. 20. 17— pe 43— 14.75. — 1 8 g 8 f 3 nei der en 5 März 10 10 12 Aus Stadt und Land. 1 ann, wenn die Ebe auf dem Grunde gegenseniger Röbel 5 M 10 90.** 49 te W len Nachstebendes zur Warnung öpsetwilliger Liebe geschlossen und erbalten wird kann sie en, eh 29 e 0 per October 34.80. 1 Seil 4 7 Ser 10 e 1 hren reichen Segen bewähren— in guten wie in schlimmen, Mar* A, 55 A 15 3 nmarkt).„Dulier mil: Seit einiger 1 ttei 0 n Lande vet⸗ 0 g 5 1 kosiete per Pfund 90 Pf. bie 1 et per Stück 7 bi chiedene Judivibuen berum, deten Erwerbszwelg darin 1 5 N 1 e 7 7 1 9 9 81. g Kale per Stüc 8—11 P. le e Sint ** N 0 sic 0 982 U L en, 0 er uste O det Feet 1 1 4 08 7 e 81 46 5 35 8 5 eee e ry 3 sinlichen Gesinnufg ab, womit Sie in dieses Berhältniß 1 N. 5 9 1 dabnt per Stüc 1 M. 50— 70 Pf. 1 tze Ze 3 Nießen,* 5 8 1 f. f 2 4 f insen zu erbeben und durch Manipulauonen der verwerf 8 N 1 W* er** Verlo o fungen ichsten Ar! sich schließlich in den Oesit der Güter jenet be⸗ äußerliches Rechtsinstisut; der Staat, der an der Heiligkeit 3 NA 8 ö i —— eee 1 des Familienlebens eine Bedingung seinkr Wohlfahrt hat, He 98 udwigs⸗Cisenbahn⸗ Prioritäten gene eule* 5 1 die 0*** Munde de vo 1 Main 20. un 11 57 0 9 van die geringw ribigen Ueberresie an Auswärtige Wider e dee een eee ee wornlischen ne ker e 8 1 1 n a 1 Herzen Dauer und Festigkeit zu geben. Er legt jedem 796 839 850 1488 5121628 1687 1696 1765 1804 n Jan. Am Sountzg scüb, nachdem Slice ber Faule auch außer Pftchlen auf und sauer 7793 1878 192.1959 2116 22512260 2336 398 272 0„e die Station Dofbeit passirt N sie gegen einander ver ihrer Verletzung ober der Ver⸗ 2255 2. 2 170 3522 3640 95 3831 * A——. 1 üdersa i Ae a Näbe weigerung ihrer Erfüllung. Demnach hat der 3 ein 3934 3942 3952 4007 2 4313 4395 4438 4648 1 en lecke 475 1 Schwer. Rech! darauf, daß die Ebe, welche die Aulert ät und 4739 49255143 5285 5296 544654545501 55615562 2. 1 n am Leben u. wut e in ibte Be. 20 seinet Gesctze in Anspruch nimmt, auch vor einen 3586 5669 5737 2012 2931 5942 6174 6197 6230 e wo sie 88 im Lau bee Ta es starb Beammen geschlessen werde. Von einer bohen Auffassung 6494 285 6095, 6878 6917 e dies 2527 7552 gan 8 1 0 daß di Un duc, N iche in gängigen 105 00 töschätung der Ehe in unset vaterläns ches Oer 47964 e e eee — dall issen 157 7 700 3 Nasal setzbuch geleitet, wenn es den Gatten beständige Liebe und 863 9951 A= 8173 27 8570 8481 8521 8526 1 10 105 God ene dteue und allen nötbigen wechselseiigen Beistand zur 8605 8629 8685 8863 8960 9007 9109 9391 9768 9„Seran N. Im Gestern Abend wurde der Pflicht macht. Es betrachte Mann als das Haupt 9892 17 5 5 5 1 1 102285 103¹9 10318 Beichenwärler Schneider don hier von dem letzten Per- er Jamie, weicher der Frau Sus, Gcballung und I 15 5 7* 17— Kae ee 15 e ee noralische Führung schuldig ist und sorsert bingegen von 1125 28 85 11383 11413. Lit. B. N. 11438 . verfab ie 1 7 8 1 e derselb 1 0 e— 1 3 e g 3 3 3 Art, daß N e Frau Gehersam gegen den Gauen. Die Pflege und—— ue 1200 00 12190˙ 12ʃ28 12197 12206 1 igt l 5 Schneid il Familie aler 85 4 K. dern. Erziehung der Kinder erklärt es als die gemainschaftliche 12496 1200 12710 4716 12871 13062 13100 13191 * 8 Man i— 9— 0 An det Auf abe der Eltern. Da die Ehe dem Staate seine 13196 13376 13483 13536 13637 13684 13718 13722 7 1 von bier ift e Wahres, Bürger gibt, so ist es dessen böchstes Interesse, daß die 13816 140 5 1412 14205 14325 14359 14400 14423 501 ee lich nichis davon übrig bleibt. Einige Reichs. Kinder im&.iste des Rechis, der Meral und Raligion 1803. 1471 14758 14892(4949 14993 14995 15060 *. S a4 wurd n f 1 Gr lern aufg pu* n abe geranzebildet werden. Kommen Sie dieser Aufgabe 15089 2201 15 40, 15309 1522⁰ 15561 15770 15958 3 urden zu Gre aufgeputzt und ver ewissenbaf 9 so erfüllen Sie eine Plc. egen den 16009 16151 16357 16467 16481 16484 16778 16861 2 1 22 Siaal und Sie werden in der Liebe aikeit und 16953. Zablbar 1. März. 8[Ehrfurcht der Ku auch den Lohn dieser 35 er Pflicht⸗ 2 32* 8„ Allerlei. füllung ernten. Und nun fragte ich fie, geebeter Herr: Brie 7 a st en. Meiningen. In Benshausen, einem in der Nähe wollen Sie mit anwesendem Fräulein Ling Leutner di S. in Darmstadt. Jißt schon Frühlings elegenen Dorfe, hat sich am vergangenen Sonntag eine Ebe eingehen,—(Der Bräungam:„Ja“.) Und Sie gedichte bringen, bieße das Wetter verderben. Außer⸗ unge Frau, nachdem sie den Gotlesdienst an diesem Tage geebries Fräulein wollen Sie mit anwesendem Herrn D. dem ist das Versmas nich! eingehalten; auch eischeint weimal besucht halte, gegen Abend auf dem Heuboden] Max Anderl die Ehe eingehen?—(Die Brautg,„Ja“.) mancher Gedanke und Ausdruck als sehr gewagt. Abbruchsverkauf Jolz- Versteigerung Holzversteigerung auf. gerung Holzversteigerung. 1 27 In dem Gräflichen Oekenomiehof zu Assenheim] in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 374 Montag den 14. Februar 1876, von Vormittags ll ein zweistöckiges Wohnhaus von 15 Meter Länge, Im Distrikt„Hard“ sell nachverzeichnetes Helz ver— 90 Uhr an, sollen in der Freiherrlich von Rabenauischen „2 Meter Breite mit Holzfachwänden und zweiseitigem steigert werden Oberförsterei Rabenau, Distrikt Steinberg, Abthet ung 1 legeldach in gutem Zustande auf den Abbruch verkauft 5 1 1 271 Stück Fichtenstamme von 15 bis 57 Ceutimeter erden. N 1 Montag den 7. Februar: Durch s n deter gange 1 228.34 80 1 4 l 4 Dure ee 1 0 eter Lange und 238,32 Fest⸗ U Kaufliebhaber wollen fich wegen Einsichtsnahme und Scheith Prügelb Stockh. Reisholz. meter Kubikinhalt an den Meistbietenden öffentlich eb ingungen an unterzeichnete Verwaltung baldigst Naummicter. Wellen. versteigert werden. a renden. Buchen⸗ 45 141 85 640 Der Zusammenkunftsort ist Distrikt Steinberg, Assenheim den 24. Januar 1876. Eichen⸗ 33 88 142 90 Abtheilung. I. l Gräfliche Bauverwaltung. Nadelholz 16 10 27 50 Kesselbach am 29. Januar 1876 Vo l k. Dienstag den 8. Februar. Die Freiherrlich von Rabenauische Oberfoͤrsterei f 0 ü f * 124 Eichenstüämme von 15-565 Centimeter Durchmesser Rabenar. 9 0 0 l 3* e st e i gerun 9 und 3—12 Meter Länge mit 73 Kbm. Inhalt, Hopp&. F 77 Die am 24. d. Mts. in hiesigem Gemeindewalde 40 Kiefern-, Fichten- und Lärchenstamme mit 25 Kbm. 0— e 5. oy— cogehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und erster Inhalt, g Bauholz Versteiger Ung Jahrtag auf Mittwoch den 2. Februar l. J, festgesetzt 16 Eichen⸗ und 16 Nadelholzstangen 379 Freitag den 4. Februar d. von e 8 norden. Fahrtage sind: Nontag, Mittwoch und Freitag Zusammenkunft jedesmal Morgens 9 Uhr in der 6 Ar 8 bi ae 8 J., vo d, D ag en 8 bis 1 Uhr bis zun 20. Februar 1876. 5 W hiesiger Eisenbahnstation. Oberwald, dem hiessgen Gemeindewal istrikt Ober⸗Mörlen am 29. Januar 1876. ich anuar 1876 98 Stat 5 g N 1 8 tämme Eichen-Bar d Werkholz, 150 Großherzogliche Bürgermelsterel Ober-Mörlen. 378 Wimmen auer. 8 che 1 und 1 olz, 150 Fesimetet Jekel,. meifbietend verstei — 0 gert werden Bekanntmachung Hur ein Confections- Geschaͤst Degen genügende Durgschaft wird Zahlungsfrist bis Sete** 7 4 l 8 1. September d. J. gestattet 95 2 Die am 27. Januar im Rodheimer Gemeindewald e e Aigen„ 8 N. Gr c ben den* N 9 4 al r g 1 99 roßherzogliche Bürgermeisterei Groß-Karben. eee genehmigt 15 0 44 Red selbst in der Famllie.. dog 94 8 stere oß K 2 dal 1 estimm orven Näheres in der Exped. d. Anz. 335——— 0 2 Großherzogliche Bürgermeisterel Rodheim. und e 1 Zu vermiethen J. V. d. B.: krren La en Friedri ch dne vollständige Wobnung. Näheres dei der Expedition Wehrheim, Beigeordneter. 3 der Vest. des Anzeigers. N „ — ere eee, e N * Holz- Versteigerung. 376 Im Stadtwalde zu Lich, Distrikt Eichwald und Schwesnftallsheege, kommen Mittwoch den 9. und Donners⸗ tag den 10. Februar d. J., Morgens 9 Uhr, nachver⸗ zeichnete Holzsorten zur Versteigerung: 1. Bau- und Werkholz den 9. Februar. 170 Eichenstämme von 15— 34 Centimeter Durch⸗ messer und 4— 16 Meter Länge, 3 Hainbuchenstämme von 20— 25 Centimeter Durch⸗ messer und 2—6 Meter Länge, 28 Fichtenstämme von 15— 20 Centimeter Durch- messer und 10— 6 Meter Lange, 800 Eichen Wagnerstangen von 8— 14 Centimeter Durchmesser und 4—6 Meter Länge, 365 Fichten⸗Wagnerstangen von 7— 14 Centimeter Durchmesser und 10-16 Meter Länge, 2 Birken⸗Wagnerstangen von 14 Centimeter Durch⸗ messer und 8 Meter Länge, 12 Schichten Eichen Stangenholz von à 3¾ Meter (15 Fuß) Laͤnge. II. Brennholz den 10. Februar: 6 Raummeter Buchen-Scheitholz, 4 6 Aspen-— 5 73 1 Buchen-Prügel holz, 2* Birken⸗ 5 18 5 Eichen⸗ 1 106 5 Buchen-, Eichen- u. Nadel Stockbolz, 3680 Wellen Buchen-, Gichen- und Nadel- Reisbolz. Die Zusammenkunft und der Anfang sind jedesmal am Vieinalweg von Lich nach Hattenrod im Eichwald. Lich den 29. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Ihring. —* 3 0 9111, Holzversteigerung. 382 Montag den 7. Februar l. J., Morgens 9 Uhr anfangend, werden in den Freiberrlich v. Ritter'schen Waldungen zu Hof Hasselheck folgende Holzsortimente, nämlich: 2 Raummeter Kiefern⸗Scheitholz, 114 2„ Prügelholz, 2.2 8„ Stockholz, 5050 Wellen Kiefern-Reisholz 4 Läste Auerleiholz 61 Stämme Kiefern-Stammholz von 15— 20 Centi— meter Durchmesser und 5—1½ Meter Länge und 496 Stück Kiefern Stangen von 5— 14 Centimeter Durchmesser und 5—9 Meter Länge öffentlich meistbietend versteigert. Bemerkt wird, daß das Stamm- nnd Stangepholz zu Bau- und Grubenbolz, namentlich auch zu Dach⸗ sparren ꝛc. ꝛc. brauchbar ist. Mit dem Brennholz wird um 9 Uhr der Anfang ge— macht und um 10% Ubr das Stamm und Stangen holz ausgeboten. Friedberg den 29. Januar 2876. In Auftrag der Freiherrlich v. Ritter schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim Heidt 5 197 ö* Holzversteigerung. 380 Montag den 7. Februar sollen im Domanialdistrikt Hochholz: 8“ Raummeler Kiefern Prügelholz; 26 Raum⸗ meter Klefern⸗Stockholz; 20 Buchen- und 4500 Eichen— Durchforstungswellen und 100 Kiefern wellen; 10 Fichten— stangen 13— 14 Centimeter Durchmesser und bis zu 7 Meter Länge versteigert werden. Die Zufammenkunft ist Vormittags 9 Uhr im Distrikt Hochholz zwischen Kaichen und Groß-Karben bei Holz— nummer 1. Heldenbergen den 29. Januar 876. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. Faselochs Versteigerun g. 375 Donnerstag den 3. k. Mis, Nachmittags 1 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus ein der hiesigen Gemeinde bietend versteigert werden. Bönstadt den 29. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Boͤnstadt. Geibel. Hosenträger 21 und Strumpfbänder billigt bei K. Friedrich. Brod preise vom 1. bis 15. Februar. Fir Friedberg: 23 Waizen, ½ Korn. 2 Korn, ¼ Waizen. Erste Sorte 2Kilo 52 * 5* 77 1 „„ 0 55. 13 5 7 2* Wecke bei sämmtlichen Baͤckern 2 3 Pf. per Stück. Für Bad Nauheim: Kasseler Brod 2 Kilo 51 Pf. 1 27 9 1* 1 7* 1— * 7 „ 2 Kilo 51 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo Für Butzbach: Erste Sorte 1„* 26 57 7.„ 1 —e 23„ 77„ 7—* Fleisch⸗ꝛc. Preise v. 1. bis 15. Februar. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: pr. ½ Kilo. Ochsenfleisch 64 Pf. Schweinefleisch 63 Pf. Kuhfleisch, gem.—„ Kammstück N Rindfleisch, gem.—„ Leber- u. Beutwärst 72 4 Hammelfleisch 43„ Bratwurst 86 1 Keil und Carre 57 Schwartenmagen 80„ Kalbfleisch 57 Geräucherter Speck 92 4 Keil und Carre— Doͤrrfleisch 9899 Nierenfett 60 Schinken 867 Hammelsfett 8 Schmalz, ausgel. 92„ Schmalz, unausgl. 80, Ausnahmspreise. Bei W. Kreuter III. Leber und Bluswurst 70 Pf.— Bei N. Engel, W. Kreuter III., W. Wind Schwartenmagen 86 Pf. und bei Ph. Windecker 92 Pf.— Bei H. Blum, A. Vogt Erben, A. Wal her, Ph Windecker Schinken 80 Pf.— Bei E. Engel, A Engel, W. Reuß A. Walther Schmalz, ausgel., 88 Pf.— Bei W. Heß, A. Vogt Erben, A. Walther Kammstück 68 Pf.— Bei K. Neuhof Ochsenfleisch 54 Pf.— Bei K. Neuhof und R. Reichenberg Hammel⸗ fleisch 40 Pf— Bei N. Engel, W. Heß und W. Wind Dörrfleisch 86 Pf.— Bei Wilh. Keuter II. Hamme fleisch 50 Pf. Für Bad⸗ Nauheim: Pr. ½ Kils. Ochsenfleisch 64 Pf. M. Pf. Kuhfleisch, gem. 52„ Schweinefleisch— 68 ö ungem.— Leber- u. Blutwurst— 80 Hammelfleisch 48„ Bratwurst 2 91 Keil und Carre— Schwartenmagen— 91 Kalbfleisch 58„ Cervelatwurst 10 Keil und Carre—„ Fleischwurst— 91 Nierenfett 52„ Geräucherter Speck 1 3 Hammelsfett— Dorrfleisch—— Schaaffleisch—„ Schinken 13553 Solpexrfleisch— 66 Puck e l. Holz⸗Versteigerung. 2 379 Freitag den 4. Februar l. J, Vormittags( Uhr, sollen in hiesigem Gemeindewald, Distrikt Steinernwand, ö folgende Holzsortimente versteigert werden: 10 Naummeter Buchen⸗Scheitholz, 9 2 5 As pen⸗ 4 6 5 Kiefern Prügel olz, — 1 Aspen⸗ 7 26 7 Linden 9 20 5 Huchen Stockholz, 146 5 Hainbuchen⸗„ 2 9 Eichen⸗„ 2 5 Aspen⸗ 1 106 Linden 5 6 7 Eichen⸗Reis holz, 4 5 Kiefern⸗„ 1 Apen Die Zusammenkunft ist an der Neuschneise. Nieder⸗Florstadt den 29. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder-Florstadt. J 1 Alles, Beigeordneter. Ein braves Dienstmädchen Näheres 368 wire gegen hohen Lohn auf Petritag gesucht. bei der Exped. d. Anz (Schmalz, ausgelassen, 31 Pf., unausgelassen 86 Pf. Ausnahmspreise: Bei J. RosenthalNierenfett 49 Pf. L— Bei H. Klinkerfus Leber-, und Blutwurst 69 Pf., Fleischwurst 86 Pf., Schwartennagen 86 Pf., Bra!⸗ wurst 86 Pf— Bei K. Sprengel Solperfleisch 69 Pf. — Bei J. Schimpf's Wittwe Leber- und Blutwurst 70 Pf.— Bei Wilh. Bieler Hammelfleisch 58 Pf. und bei S. Löb Hammelfleisch und Nierenfett 52 Pf. — Bei Langsdorf Speck 91 Pf Bei sämmtl Metzgern Schweinen Keil und Carre 69 Pf. Für Butz bach: pr. ½ Kilo. Ochsenfleisch 64 Pf. M. Pf. Kuhfleisch, gem. 50 Schweinelleisch 113 Rindfleisch, gem. 50 Leber- u. Blutwurst— 70 Hammellfleisch 48 Bratwurst— 86 Keil und Carre— Fleischwurst— 92 Kalbfleisch 46 Schwartenmagen— 92 Schaaffleisch„ Geräucherter Speck 1— Nierenfett 50„ Doörrfleisch— 86 Hammelsfett—„ Schinken— 86 Schmalz, ausgel.— 92 Schmalz, unausgel— 86 Ausnahmspreise. Bei G. C. Fischer, Wilh. Fischer und N. Rübsamen Hammelfleisch 63 Pf., Kalbfleisch 4% Pf.— Bei Konrad Gruner, H. Winter 1. und M. Winter 11. Fett 52 Pf. Zugelaufen, gehöriger, sehr gut gehaltener Faselochs öffentlich meist- selbe kann gegen 371 (über 1½ Morgen) ist aus der Hand zu verpachten. Lusttragende wollen sich bei mir melden. Nach eigener Angabe der Bäcker. ö Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 46 Pf. Garderobezimmer vertauscht; 380 Erste Sorte 46 Pf. . 5 1* 20** 77 1, 23 5— 37* 18 5 7 357„ A 2 Kilo 52 Pf.[Zweite Sorte 2 Kilo 43 Pf. 1 5 7 1 38 * ein dunkelbrauner Jagd⸗Hund ohne Auszeichnung. Der⸗ Erstattung des Futtergeldes und der Inseratgebühren in Empfang genommen werden. Naͤheres zu erfahren bei der Exped. d. Anz. 381 Der Major Schüffer'sche Garten im Rosenthal Januar 1876. Curtman. Zwei Hüte 384 wurden bei Gelegenheit des Gesellenballes in dem ich ersuche freundlichst um H Simmrock. Friedberg den 29. deren Umtausch. Ein Dienstmädchen von 14 bis 16 Jahren sucht auf Petritag Reallehrer Klein. Filz⸗ und Seidenhüte bei L. Backes in Friedberg. 358 370 Ein rothgescheckter 5/öyñ3Uähriger Faselbulle (Race: Berverbastard) stebt zu verkaufen. Schwalheim den 26. Januar 876. Hensel, Bürgermeister. 369 Unterzeichneter empfiehlt sich im Reinigen von Bettfedern, sowie Waschen der Bettzeuge unter Zusicherung reeller und prompter Bedienung. 0 Vemerkt wird, daß durch das Reinigen der Federn Motten, Milben sowie alle Krankhbeitsstoffe gründlich ent— fernt und die ältesten Betten wieder wie neu hergestellt werden. A. Tuy in Vilbel. NB. Auch kann das Reinigen bei größeren Aufträgen im Hause des Auftraggebers geschehen. Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorräthig: Gesetz über die Beurkundung des Personenstandes nebst Instruktion für die Standesbeamten für das Groß⸗ herzogthum Hessen. Die soeben erschienene Nr. IS enthält: Ein Familienzwist. Roman von Ludwig Harder. (Fortsetzung.)— Vor dem spaaischen Blutrath. Histo— rische Skizze von Georg Hiltl. Mit dem Bilde von Chr. Soubre: Geusen vor dem spanischen Blutrath.— Skizzen⸗ buch⸗Erinnerungen. Text und Illustrationen von K. Dielitz. II. Der erschossene Wilderer. Mit der Origmalzeichnung: Am Eibsee.— Verkehr und Verkehrsmittel der Reichs⸗ post Ii.— Am Familientische! Ein neuer Beruf für die Töchter gebildeter Familien. Von Dr. G. Kreyenberg. Zu Bestellungen empfiehlt sich Farl Bindernagel in Friedberg. Auszug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Geboren: 1. Nov. 1875. Dem Fabrikanten Ludp Seibert ein Sohn 21. Jan. 1876.„ Bäcker Gust av Hain ein Sohn. 24. Jan. Dem Schreiner Friedrich Carl Falck ein Sohn. 25. Jan.„ Dachdecker Georg Volp ein Sohn. dan„ Verwalter Friedrich Spamer ein Sohn. Gestorben: 20. Jan. Wilhelm Hoties, Söhnchen des Maurer- meisters Konrad Philipp Hottes, 10 Monate alt. 24. Jan. Siegmund Löb. 24 Jahre alt. 24. Jan. Hartmann Ehrhard Wittwe, Katharina, geb. Schmidt. 6½½ Jahr alt 27. Jan. Maria Wagner, Dienstmagd aus Ober-Mörlen, 17%½ Jahr, elt; Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck nud Verlag von Carl Bindernagel. 2 8 5 25 8 8—.— 8* 2 r 8— — 8 5 1 2-*— + 5* —— 2 2 2 2 2 2 28 8 über die lebender er auf de nd babe hingewol Donneis eit den iflen · P. sonst di Kaiser sein Be sich bei gegen d lichen 5 stehe, t setzung aber wa um, un et fit ——— Interpe burgssch 1 lichtet sabe dat e anna! Blamter 1 belcher 1 N bitt, dit ö N däkennt mlenbu de hrcht 0 khr. 0 enen. benpeten Iden d rung be die Auna 8 Jute hel