b At 1874 Samstag den 31. Januar. M14. * * gerr r (n 5 N ne e —** 75 * der Katt 5 berhessischer Anzeiger. Me, 6. 1 Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Artisblatt für den Kreis Friedberg. Erschelnt jeden Dienstag, Dennerstaß und Samfteg. Für die Monate Februar und März kann auf den „Obethessischen Anzeiger“ dei — furth. der Verlags⸗Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. 1 4 ba aden g. Amtlicher Theil. — 4 tee tienb: Die Statistik der Bewegung, hler Einsendung der Register über die Zu- und Wegzüge. Friedberg am 28. Januar 1874. e as Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizei⸗Commissär in Wickstadt. * Es sind noch viele von Ihnen mit der Einsendung der Register in obigem Betresse im Rückstande, weshalb wir hieran erinnern und der 0 8 umgehenden Vorlage bei Meidung von Wartboten entgegensehen. Trap p. den e 22 4 Deutsches Reich. srüber schon bekannt gewesener Toeile der— 2 gelder Gesetzentwurf über die Abgrenzung der Land⸗ 1 bindert den soll, während der nächsten drei Jahre für 1 f 5 5 H.- V. Friedberg. Mit Bayerischen, 2 Um ang d Güsen nd zu ertheilen. tags Wablbezirke die Genehmigung 155. dn Vürttembergischen und Badischen Staate VIII. Gbaraclencrtbellung. Worms. Es dat sich ein Eisenbahn-Comite 5.— oten konnten bis vor Kurzem die Empfänger IX. Concurtenzeröffnungen. Erledigt sind: die*— gebildet, welches die Vorarbeiten für den Bau iet dn nes Polizeicommissärs bei der Polizeiverwaltung der Pro ei N 8 abe Waaren die darauf haftende Fracht an die e 17 rer aeg einer directen Eisenbahn von Grünstadt nach esige Station nicht zahlen. Eine Verfügung Direction in Kassel ließ bei unserer Güter pedition ein„menschliches Rühren“ gegenüber wahntem Staatspapiergelde nicht aufkommen. zwischen ist dies anders geworden. Auf eine orstellung, welche der Vorstand des hiesigen landels- Vereins am 19. November v. J. das Preußische Handels-Ministerium 1 machte, worin u. A. hervorgehoben ä dar, welche Schwierigkeiten, Zeitverlust ꝛc. sehr 95 Ameige. t für einen Geschäflsmann an unserem Platze durch entstehen, daß er um größere Beträge nt kit der 12 drill e wenn ste wolltt erg un te — fr Fracht zu zahlen, erst Geld bei dem Vorschuß⸗ — 3 erein oder Freunden umwechseln muß, da das- nige, welches er in seiner Kasse hat, von der Dahn nicht genommen wird, ist am 28. Januar en de Antwort, datirt Berlin, 24. Januar, einge- beusfen. Sie lautet: Auf die Vorstellung vom 11 9. November er. benachrichtige ich den Vorstand, daß die Königliche Direction der Main- Weser ahn bei den Stationskassen zu Gießen und Friedberg die denselben bereits früher ertheilte f Inweisung, Baperische, Württembergische und 3 adische Staatsnoten in Zahlung anzunehmen, ieder in Erinnerung gebracht und daß dem- folge die obengedachte Vorstellung inzwischen Erledigung gefunden hat. Der Minister für andel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten. Im Luftrage: Weis haupt. 1 Die Nolen von Privat- 1 Hanken, mit Ausnahme der Noten der Frankfurter 1 ind Preußischen Bank, werden von der Güter- K I xpepition auch ferner nicht als Zahlung genommen. 9 Darmstadt. Das Großherzogliche Regier⸗ ingsblatt Nr. 3 enthält: 1 I. Bekanntmachung Großh. Oberrechnungskammer, die Tergütung für die in 1874 in Geld noch zu berichligen⸗ bn Besoldungs⸗ und Pensionsnatural ien bettessend. II. Uebersicht der für das Jabr 1874 genehmigten mlagen zur Bestreinung der Bebürsnisse der israelitischen Weliglonegemeinden des Kreises Grünberg. III. und IV. Uetersichten der für das Jahr 1874 F.enebmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbe— Arfnissen in den Gemeinden der Kreise Schotten und roß⸗Gerau. V. Abwesenbeitserklärung. Durch Urtbeil Großh. Be⸗ 4 Mainz 1. Sccl. vom 17. Januar 1874 wurde det gegen Jakob Müller, Wingertemann, geboren und üchlliich domictlirt in Laubenheim, eingeleiteten Abwesen— kiteprocedur das Zeugenbeweisversahren angeordnet. VI. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen on fremden Orden. VII. Grthellung eines Erfindungepatents. S. K. H. er Großherzog haben allergnädigst geruht: am B. Jan. Im Pravcur Carl Semüller zu Ossenbach auf dessen Nach⸗ chen ein Ersindungspatent für das durch Beschreibung ner dem aued ichen Vorbehalle jedoch, daß durch das id Muster nühez erläuterte Verfahren zum Einlegen von senbein⸗ 1 5 in g. g. Holzimitation I tliehene Palenf' Niemand in der Anwendung bereits! gehalt von 1350 fl.; die 7. evang. Schulstelle zu Bad Naubeim, im Kreise Friedberg, mit einem jäbrl. Gehalt von 550 fl.— Die in Nr. 51 des Regicrungsblatts für 1873 enthaltene Concurrenzeröffinung für u die 6. tvang. Schulsielle zu Bad⸗Naubeim beruht auf einem Ittthum und wird hiermit zurückgenommen. X. Sterbefälle. Gestorben sind: am 8. Nov. 1873 der pensionirte Landrichter Elias Karl Wilhelm Weidig zu Gießen; am 6. Dez. der Schullehrer Ballbasar Sehrt zu Erbenhausen; am 16. Dez. det pens. Schullehrer Franz Joseph Büchner zu Aschbach; am 26. Dez. der evang. Pfarrer und Kirchentath Simon Reichert zu Wollsletn; am 6. Januar 1874 der Generallitutenant 1. B. Prim August zu Sayn Wittgenstein⸗ Berleburg Durchlaucht, zu Berleburg; am 18. Jan. der evang. Pfarrer Carl Kißner zu Usenborn. Darmstadt, 28. Jauuar. Endlich ist die langerwartete Verfassung der evangelischen Kirche veröffentlicht worden. Das beute ausgegebene Regierungsblatt enthält dieselbe und zwar, wie wir aus einer Vergleichung erseben, im Wesent⸗ lichen in der Fassung, wie solche aus den Be- rathungen der außerordentlichen Landes ⸗Spnode hervorgegangen ist. Nur wenige von den kirch⸗ lichen Behörden beantragte Modificationen sind vorgenommen worden. Es betreffen diese haupt- sächlich den§. 1, welcher nach dem Regierungs- Entwurse, also unter Einschaltung der Worte „unbeschadet des Bekenntnißstandes“ mit Hinweis auf die denselben erläuternden Paragraphen der Verfassung aufgenommen wurde, und sodann den §. 66, welcher in der von der Synode dei der ersten Lesung beschlossenen Fassung Aufnahme fand. — 29. Januar. Die zweite Kammer der Stände lehnte in ihrer heutiger(53.) Sitzung das Gesuch der Gr. Steuerausseher Kolb und Kämmerer zu Mainz um Erhöhung ihrer Penston einstimmig ab. Hierauf wurde bei Berathung der Anträge der Abg. Möllinger und Ullmann wegen Aufhebung des Gesetzes vom 14. August 1867, die Aufbringung der Kosten für das zur Erbauung von Eisenbahnen erforderliche Gelände betr., u. s. w. die Regierung ersucht, auf gütliche Festsetzung der den Gemeinden auf Grund des erwähnten Ge— setzes zur Last fallenden Beträge möglichst hinzu- wirken und demnächst die Frage, ob die den Ge— meinden zur Last fallenden Beträge definitiv auf die Staatskasse übernommen werden sollen, in Erwägung zu ziehen und eventuell den Ständen deßfallsige Vorlage zu machen. Weiter wurde gelegentlich der Berathung einer Petition verschie— dener Lehrer an die Regierung das Ersuchen ge— richtet, die Pensionen der vom 1. Januar bis 20. November 1872 penstonirten Lehrer nach Maßgabe der hiernächst nachträglich erfolgten Be- soldungserhöhungen zu normiren. Endlich erhielt! Worms fertigen zu lassen beabsichtigt und bei der zweiten Kammer wegen Veranlassung dieser Er⸗ laubniß nachsucht. Welche Vortheile diese neue Bahnlinie unserer Provinz sowobl, als auch einem Theile der Provinz Starkenburg, besonders der Bergstraße bieten würde, bedarf kaum der Be⸗ merkung, und man sollte ihr um so mehr allen Vorschubd leisten, als dadurch ein neuer Sporn für die Fortsetzung der Bahnstrecke Worms-Bens⸗ heim nach dem Main, bezw. Würzburg, gegeben würde. Berlin. Zu einem der ersten Gesetzesvor⸗ schläge, welche aus der Initiative des Reichstages hervorgehen, wird, wie wir hören, der auf Erlaß tines Diätengesetzts gerichtete gehören. Den An⸗ trag werden Mitglieder der nationalliberalen und der Fortschrittspartei einbringen; im Uebrigen ist möglich, daß auch das Centrum, don den Social⸗ demokraten unterstügt, sofort zu einem gleichen Schritte sich entschließt. — 27. Jan. Reichstags ⸗Nachwahlen. Im sechsten Berliner Wahlkreis wurde Schulze-Delitzsch mit 9285 Stimmen gegen Hasenclever mit 6042 Stimmen gewählt. Elbing: Ober⸗Regierungsrath v. Brauchitsch mit 5927 Stimmen gewählt. Der Gegencand. Rentier Gepner erhielt 5340 Stimmen. Im ersten Hamburger Wahlkreis wurde Möhring (liberal) mit 10,384 Stimmen gegen den Social⸗ Demokraten Hartmann mit 6151 Stimmen ge⸗ wählt. Im zweiten Hamburger Wahlkreis wurde Schmidt(liberal) mit 10,278 Stimmen gewählt. Der auch in diesem Bezirk als Gegencandidat aufgestellte Hartmann erhielt 8246 Stimmen. Mittelfranken, dritter Wahlkreis: Landwirth Fockerer (Fortschritt) mit 7870 Stimmen gewählt. Der Gegencandidat Dr. Thomas(national- liberal) er- hielt 7044 Stimmen. — 27. Jan. Die heutige„Provinzial⸗Corr.“ bestätigt, daß die Kräftigung der Gesundheit des Kaisers in stetiger erfreulicher Weise fortschreitet. Der Kaiser hat in der letzten Zeit die Vorträge aus allen Zweigen der Regierung wieder mit allen Regelmäßigkeit entgegengenommen. — Der preußische Ultramontane v. Mallinck⸗ rodt bat an den bsterreichischen Ultramontanen Weiß v. Starkenfels ein Schreiben gerichtet, in welchem er zu ungesäumter strafferer Organtsation der österreichischen Katholiken-Partei nach preu- hischem Muster auffordert, die jetzt, nach der er- folgten Vorloge der österreichischen confessionnellen Gesetzentwürfe, den Ultramontanen nöthig erscheine. — 28. Jan. Reichstags-Nachwablen. Im 4. Schleswig-Holstein'schen Wablkreis Tondern wurde Wachs(liberal) gegen Krüger-Bestoft ——— CEC — — ne) mit grofser Majorität gewählt. Im 115 Nell Se Reichenbach wurde Webeky(liberal) mit 9628 Stimmen gegen Graf Stolberg Peters waldau(Centrum) mit 5858 Stimmen gewählt. Im Wahlkreise Ueckermünde ist Stadtrath Dohrn(Stettin) mit 4725 Stimmen gegen Kreisrichter Zachariä(Pasewalk), der 2837 Stimmen erhielt, gewäblt. Dohrn wie Zachariä sind national“liberal. In Trier wurde der Ober⸗ bergrath Bluhme(national liberal) gegen Muth (ultramontan) gewählt. In Deutschkrone wurde Lehrte(national- liberal) gegen Bredew(ultra- montan) gewählt. In Neustettin wurde Graf Arnim-Heinrichsdorff(conservativ) gegen Professor Dieterici(liberal) gewählt. g Bromberg, 28. Jan. In ersten Wahlkreis des Regierungs- Bezirks Bromberg(Czarnikau⸗ Chodziesen) ist Rittergutsbesitzer v. Klitzing(con- servativ) mit 11,088 Stimmen gegen Probst Kwialkowski(ultramontan) gewahlt, welcher 5901 Stimmen erhielt. a Dresden, 27. Jan. Bei der Stichwahl im 14. sächsischen Wablkreis erhielt Amts haupt- mann v. Könneritz 7409, Social-Demokrat Finck 6319 Stimmen. Ersterer ist also gewählt. Gotha. Am 27. und 28. Mai l. J. findet hier die sechste Bundes ⸗Versammlung der freien religiösen Gemeinden in Deutschland statt. Es ist u. A. bereits folgender Antrag des Bundes Vorstandes angemeldet:„Die Bundesversammlung wolle beschließen, den Vorstand zu beauftragen, seine Bestrebungen, betreffend die einheitlich. Regelung der Kechtsverhältnisse der freien reli giösen Gemeinden im deutschen Reiche, fortzusetzen“. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 29. Jan. Die„Neue freie Presse“ erfährt telegraphisch aus Zürich, daß der Feldmarschall-Lieutenant Freiherr 5. Gablenz daselbst am Schlagflusse gestorben ist. Schweiz. Bern, 27. Jan. In Fahp, einem jurassischen Grenzort, hat sich die Bevöl- kerung der Verhaftung des abgesetzten Pfarrers widersetzt. Eine Compagnie ist dorthin abgegangen. — In Genf ist ein an den Secretär des Bischofs Mermillod, Abbs Collet, adressirtes Ballot eines in Bar ⸗le⸗dut gedruckten Aufrufs an die Mächte zur Intervention zu Gunsten der unterdrückten schweizerischen Katholiken mit Beschlag beleat worden. — 24. Jan. Die neuesten Nachrichten aus dem Jura melden das Fortdauern und Umsich greisen der Excesse. Unter Billigung der lieberalen Mitglieder der Bundes- Bersammlung hat die Re gierung nun ein weiteres Trupven- Aufgebot ver anlaßt, den drei Schützen-Compagnien folgt eine Abtheilung Dragoner. Von den Schützen Com- pagnien marschirt eine nach Saulch, wo der einzige Bürger, welcher für das Kirchengesetz stimmte, mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt wurde, die zweite begibt sich nach Courfaivre, wo der Sohn des Schullehrers mit einem Stück Holz schwer mißhandelt wurde, und die dritte hat die Freiberge von Cerneux-Godat bei les Blois als Ziel, wo ein Landjäger von der Menge überfallen und lebensgefährlich verletzt worden ist. Frankreich. Paris. Der Prinz Napo⸗ leon hat in seinem eigenen Empfangs⸗Salon einen heftigen Auftritt mit einigen bonapartischen Depu; tirten gehabt, insbesondere mit Galloni d' Istria. Maurice, Richard u. A. erklären nun zwar im „Figaro“, daß alles in Ruhe und mit Höflichkeit vorgegangen sei, aber auch ste geben zu, daß der rothe Prinz doch u. A. zu Galloni sagte:„Im Grund seid Ihr doch Klerikale(der Prinz bediente sich des Wortes„Cagots“— Frbmmler), die für den Grasen Chambord stimmen würden!“ Lyon. Ein Bürger von Lyon, Namens Camescasse, hatte den dortigen Präfecten, den be— kannten Herrn Ducros, gerichtlich belangt, weil derselbe ihn durch einen eigenmächtigen Erlaß ge⸗ zwungen hätte, ein Civil⸗Begräbniß in ungewöhn⸗ licher Morgenstunde vor sich gehen zu lassen. Der Prozeß ging durch alle Instanzen und der Cassations⸗ hof hat soeben den Kläger abgewiesen. Großbritannien. London, 27. Jan. Das prolestantische Meeting in St. James Hall bat bei sehr zahlreicher Betheilizung unter dem Vorsitze Sir John Murrap's stattgesunden. Die Versammlung nahm die nach dem Programm fest⸗ gestellte Resolution mit Einstimmigkeit an. Die Redner bezeichneten es als eine Pflicht Deutsch⸗ land's, den Kampf gegen die Vergewaltigung Rom's fortzusetzen. Die Namen des Kaisers und des Fürsten Bismarck wurden ledesmal enthusiastisch begrüßt. Viele Zustimmungstelegramme deutscher Städte wurden verlesen. — 27. Jan. Der Tod des Dr. Livingstone wird officiell bestätigt.— Das heute Abend ab- gebaltene zweite protestantische Meeting in Exeter Hall verlief in gleicher Weise wie das in St. James Hall. Spanien. Madrid, 27. Jan. General Moriones hat die Operationen gegen die Carlisten wieder aufgenommen. Lopez Dominguez hat den Oberbefehl in der Provinz Valencia übernommen. Barcelona, 27. Jan. Ein Angriff des Carlisten⸗Führers Saballs auf Colona de Farmes wurde trotz einer vermittelst Artillerie gelegten Bresche von den Vertheidigern, welche Barrikaden errichteten, abgeschlagen. Italien. Rom. Die„Opinione“ publicirt ein Schreiben Lamarmora's auf den bekannten Artikel des deutschen„Reichs- Anzeigers“ vom 22. d. M. Der General reprodueirt den Text des bekannten Schreibens Usedom's vom 12. Juni 1866 und erklärt, das Original des Special- Berichts Govone's vom 3. Juni 1866 sei bei einem Notar deponirt. Lamarmora behauptet, alle diese Documente seien durchaus privater Natur und könnten sich daher in den Archiven des auswärtigen Ministeriums nicht vorfinden. Aus Stadt und Land. Ulpha. Dieser Tage fand dahier ein beklagenswerther Unglücksfall statt. Die in hiesigem gräflichen Hose be⸗ schäftigte 35jährige Ernestine Möll von hier wollte sich in einet Scheuer Stroh zu ihrem Gebrauche herunterwersen. Durch das Wegrutschen einiger, unter ihr liegenden Ge⸗ bunde Stroh verursacht, stürzte sie mit denselben in einer Höhe von ungefähr 25 Fuß herunter und schlug mit dem Kopf in der bloßen Tenne dergestalt auf, daß augenblick⸗ licher Tod erfolgte. Darmstad t. Oer Wahlsieg Moufangs in Mainz ist Gegenstand einer hier zu realisirenden sonderbaren Wette geworden. Ein rheinhessischer Geschäftsmann war so sehr des Sieges der Nalionalliberalen gewiß, daß er darauf einging, der Gegenpartei für jede Stimme Mousfang'scher Majoriiät einen Schoppen Bier anzubieten, jedoch mit der Klausel, daß dasselbe bis zum 24. Juni d. J. getrunken sein müsse. Der Gewinnende hat sich bereits an die „Arbeit“ gemacht, jedoch freilich bebagen ihm gewisse sonkige zur Controle dienenden Modalitäten nicht sonderlich. Mainz. Die biesigen Briefträger, denen während des Wahlkampfes eine so barte Arbeit zu Theil wurde, haben eine Extra-Gratification erhalten. Die katholische Volkspartei gab 150, die Fortschrittspartei 50 Gulden, und die 200 Gulden wurden so vertheilt, daß jeder Bries⸗ träger 5 fl. erhielt, während der Rest dem Bureau-Ver⸗ sonal zufiel, welches die Wahlbriefe abgestempelt und sorlirt hatte. Allerlei. Frankfurt. Wie wir einem kirchlichen Blatt ent⸗ nehmen, trat ein vornehmer junget Japanese, derselbe, der von seiner Regierung zur Ueberwachung der Anfertigung von Papiergeld hierhergesendet worden ist, vor 8 Tagen in dem benachbarten Seckbach nach Empfang der Taufe zum Christenthum über. Von hier geht er zur japanesischen Gesandischaft nach Wien. Frankfurt, 30. Jan. Vorgestern Nacht wurde in einer hiesigen Wirihschaft eine Spielergesellschaft, welche dort bereiis längere Zeit ihr Wesen getrieben haben soll, polizeilich aufgehoben. Die Polizet war so gut unterrichtet, daß sie das Losungswort auf die Frage„wer da?“ anzu⸗ geben vermochte und in Folge dessen harmlos eingelassen wurde. Es gelang hierdurch die ganze Gesellschaft in Mitten ihres Treibens abzufassen. Koblenz. Von Saarbrücken aus wird ein 26 Jahre alter Post⸗Amts⸗Assistent verfolgt, welcher dort sein dem 28. v. M. verschwunden ist und die kolossale Summe von 35,000 Thlr. unterschlagen hat. Wien. Den Haupttreffer von der jüngsten Januar⸗ ziehung der österr. Creditloose hat, wie man der„N. Fr. Pr.“ mittheilt, Erzherzog Albrecht gemacht. Der Gewinner halte die ganze Serie in seinem Besitze und machte daher noch einige Nebentreffer. Der Erzherzog ließ sich am 13. d. M. bei der Creditanstalt den Haupiltreffer von 200,000 fl. escompiliren. London, 27. Jan. Wiederum ist von einem furcht⸗ baren Bahnunfalle zu berichten. Der Londoner Schnell⸗ zug stieß auf dem Wege von Edinburg nach Glasgow auf einen Kohlenzug und tödtete dadurch sechzehn Per⸗ sonen, vierzehn Passagiere und zwei Eisenbahndiener. Eingesandt. Mosynoikisch! Von den Mosynolken er⸗ zählt Kenophon in seiner„Anabasis“:„Sie hatten ganz andere Bräuche, wie die anderen Völker: was wir im Oeffentlichen thun, thaten sie im Ge⸗ heimenz und was wir im Gebeimen zu thun pflegen, verrichteten sie auf der Straße.“— Wenn ich das garstige Zoten-Lied singen höre, was eben bei der Jugend hier grassirt, denke ich an die Mosynoiken. Manchmal will es mich bedünken, als ging es noch eine Stufe tiefer. So heute Morgen, als die Buben aus der katholischen Schule kamen und das Lied in coro sangen, was sonst nur den Klebscheitern und Speisknetern permittirt ist. Friedberg, 27. Januar 1874. (Dem Herrn. Einsender, dem wir gewiß im Sinne Vieler dafür danken, daß er diese Sache einmal in An⸗ regung bringt, diene üdrigens zur Nachricht, daß nicht nur die katholischen Schüler diese Zoterei singen, sondern auch die übrigen Schüler und— sogar unsere jungen Schuldamen sich nicht entblöden mitzuwirken, und wir sind überzeugt, daß es nur dieser Anregung bedarf, um die sämmilichen Herren Lehrer zu veranlassen, nach Kräften diesem Unsuge zu steuern. D. Red.) Aufruf. In Nr. 2 des vorigen Jahrgangs des Schulboten für Hessen erließ der unterzeichnete Obmann des Laadeslehrer⸗ vereins nachfolgenden Aufruf zur Gründung eines hess. Lehrerwaisenstiftes:„Das würdigste, vom reichsten Segen begleitete Denkmal, das der deutsche Lehrerstand bei Ge⸗ legenheit und aus Veranlassung der hunderjährigen Ge⸗ burtstagsfeier Heinrich Peslalozzi's, des Schöpfers und Begründers der modernen Volksschule, des vielgeprüften und getäuschten, aber an den Menschenherzen nie irte⸗ gewordenen Vaters der Armen und Waisen, in den ver⸗ schiedenen Gauen errichtete, sind bekanntlich die von Diester⸗ weg in Vorschlag gebrachten Pestalozzi⸗Vereine und Pesta⸗ lozzi⸗Stiftungen zur Unkerstützung hilfsbedürftiger Lehrer⸗ Wittwen und zur Erziehung armer Lehrer⸗Waisen. Im Großherzogthum Hessen war es leider nur die sog. leu⸗ städter päd. Gesellschaft, welche den 12. Januar 1846 durch Gründung einer Unlerstützungskasse für die Hinier⸗ bliebenen ihrer Miiglieder im Sinne Diesterwegs feierte, Erst im Jahre 1864 ist es mir möglich geworden, erfolg⸗ reiche Anregung zur Gründung einer ähnlichen, das ganze Land umfassenden Veranstaltung unter dem Namen Lu d⸗ wig⸗ und Alice⸗Stiftung zu geben. Dieselde hat während der kurzen Zeit ihres Bestehens manche Nolh gelindert, manche Thräne getrocknet und wird auch ferner⸗ hin bei entsprechender Reorganisation in noch erhöhlerem Maße allen bedrängten Lehrerwiwen Hilfe und Unter- stüßung gewähren. Noch aber iß nes eine Sorge, die vielen Lehrern unseres Landes den Blick in die Zukunft zu trüben geeignet ist, die das ganze Leben hindurch schwer auf ihnen lastet und sie bis an das Grab begleitet: es ist der Gedanke, ihrer Kinder Geschick bei frühem Hin⸗ scheiden nicht sichern, Nichts ihnen hinterlassen, ihnen oft nicht einmal eine Zuflucht bei vermögenden, liebenden und theülnnehmenden Anverwandien bereiten zu können. Das wahrhaft traurige, tieferschütternde Loos der Kost'schen Hinierbliebenen ist ein vereinzelter Fall, der mehr als alle deredten Worte das Gesagte bestätigen dürfte. Mit mir werden meine Kollegen vielfach die Wahrnehmung zu machen Gelegenheit haben, daß arme Lehrerwaisen in der traurigsten Lage sich befinden, zu gewöhnlichen Dienstboten herabsinken und mit diesen nicht selten deren Nohheiten und Laster theilen, und so nach und nach, dem Gifte der Verführung, dem Stachel der Noth erliegend, ihren siil⸗ lichen Untergang fisden. Allen diesen Unglücklichen kann nicht durch ein⸗ det mehrmalige Gaben an Geld, sondern am wirksamsten und dauernd durch Erziehung und Unter⸗ richt und spätere Ausbildung zu einem ihren Anlagen und Fäyigkeuen entsprechenden Berufe geholfen werden. An uns, Freunde und Kollegen, sind diese Unglücklichen ver⸗ storbener Amtsgenossen zunächst gewiesen, wir dürfen uns der Pflicht nicht entziehen, an ihnen Vaterstelle zu ver⸗ treten, ihnen in der Gründung eines Waisenstiftes helfend und rettend zur Seile zu stehen. Solcher Asyle erfreuen sich bereits unsere Kollegen in Preußen, Sachsen, Bayern u. s. w. und auch unserem Unternehmen wird das Ge⸗ lingen nicht fehlen, wenn unser Landeslehrerverein, der bereits eine nahmhafte Einnahmequelle zu diesem Zwecke in dem Selbstverlage der Schulbücher ꝛc. besitzt, durch Beschluß der nächsten Generalversammlung die Sache ernst und beharrlich in die Hand nimmt. An Unterstützung von gemeinnützigen Fonds, von Schul- und Lehrerfreunden wird es uns nicht fehlen. Bereits sind mir zu gedachtem Zwecke 8 Thlr. zur Verfügung gestellt. Der Vater der Armen und Weisen, der auf das Scherflein von nur 4 Tyolr., die einem Hermann Franke zu ähnlichem Zwecke gegeben wurden, solches Gedeihen legte, daß das größte Waisenhaus Deulschlands daraus hervorging, möge und wird auch unsern gemeinsamen Bestrebungen zur Gründung eines Lehrer-Waisenstiftes seinen erfüllen⸗ den Segen verleihen. Durch diesen Aufruf angeregt, faßte die am Juli v. J. in Gießen tagende Generalversammlung ces. L. Vereins auf Antrag des Vorsitzenden den einstimmigen Beschluß, auch für das b at Pa ein Lehrer⸗ waisenstift ins Leben zu rufen und Vereinsvorstand das weiter Geeignete unterzeichneten Auoführung der Vtofumpael, Schlüter. Aban in in Ussnbem. in bite ut Entgegt gedachlem 3 Sminerlchter — Bemerkun briefe, ka Nach de wechselsabig, zur Aus feln aber auch ver Folgen zu t. böse sind. Al tine immtr dieses künftig bertils befti geld in germ (58 fl. 0 Aus all. hann sehr an, pesen recht v. so nolhwendi, naßen eine Mullheiungen * 340 Zu der Auprobiren 0 aal de Sn 5 zu Überlassen. So sehr wir nun auch gewünscht „ diesem Mandate alsbald nachkommen zu können, en die anderweitigen Resormbestrebungen auf Gebiele des vaterländischen Schulwesens unsete volle tigkrit biober so in Anspruch, daß wir es im Interesse proectirten Anstalt bielten, erst jetzt in der Sache vor Fathen. Und so wenden wir uns dann an alle gemein- sunige und wobltbäulge Menschen⸗, Schul- und Lehrer⸗ Ftunde, an alle unsere Collegen in Stadt und Land mit ber(ben so dringenden als herzlichen Bitte, uns in Aus⸗ — unseres Werkes durch Wort und That, insbesondere der durch Darreichung und Sammlung von Gaben zur Ildung eines Stiftungsfonds unterstützen zu wollen. Lir wenden uns insbesondere auch an alle verebrlichen rstlände der Spar- und Leibkassen, der Vorschuß⸗ und Eeditvereine und andere gemeinnützige Fonds und An⸗ lien unseres Landes mit der ergebenen Bitte, bei der! rlichen Verwendung ibrer Ueberschüsse auch unseres kcbretwaisenstistes gedenken zu wollen. Sobald wir über einen enisprechenden Stiftungssond imfügen können, wird die Art und Weise der Ausführung kr Anstalt, die Fesistellung der Statuten, die Wabl des Wrslandes ac. der Beratbung und Beschlußsassung einer t zu besondets berufenen Generalvetsammlung unterbreitet Arden. Zur Entgegennahme von Gaben sind die unter⸗ tigten Ausschußmuglieder jederzeit und gern dercit. leber die eingegangenen Gelder werden wir von Zeit zu zit in dem Schulboten für Hessen und andern gelesenen nättern Quittung ertheilen und über den Stand der Ange⸗ genheit überhaupt die erforderlichen Mittheilungen machen. Darmstadt am 12. Januar 1873. Der Ausschuß des L. L.⸗ Vereins: Schmitt in Darmstadt, Obmann. S. Kraus in woßumstadt, Stellvertreter. Heinrich in Dienbeim, lchriftfübrer. Hasenzahl in Möcfelden, Rechner. wam in Lindheim. Blank in Lindenfels. Büttner 1 Essenbeim. Klingenstein, in Oberingelheim. Krug 1 Heldenbergen. Marbach in Offendach. Marx in Alsheim. Schäffer in Alzei. Zur Entgegennahme und Weiterbeförderung von Gaben gedachtem Zwecke sind die Redaction des Anzeigers, sowie beminericbrer Dr. Heid in Friedberg gern bereit. N02 r a d t d te de Tue dn nt Eee tagt: krter 7 1* emerkungen über Wechsel, Wechsel⸗ e briefe, kaufmännische Anweisungen. * d een e Motto:„Sehr nöthig ist für Jeden das Studium des Wechsels.“ Nach den neueren Gesetzen ist Jedermann pechselfäbig, d. b. alle selbstständigen Männer sind dein en ee a the Aussiellung von Wechseln berechtigt, demnach n een ene Per auch verpflichtet, die daraus entspringenden een an en eigen zu tragen, einerlei ob letztere gut oder 1 2—— ie sind. Als Zahlungsmittel finden die Wechsel „ en ae ene immer größere Anwendung und es wird „e bee n deses künftig noch mehr dis Fall sein, wenn, wie 1 et n t breite bestimmt, Bankaoten und Staatspapier- ln 51 in geringeten Beträgen als zu 100 Marken ——— 8 fl. 20 kr.) nicht mehr circulfren. — b Aus allen diesen Gründen dürfte es für Jeder- zunn sehr angezeigt erscheinen, sich mit dem Wechsel⸗ en n t dan r Crtrugt tt % 4 rn. crulr . et, e ee W ee eee n rr 1. a. Haupterfordernisse eines Wechsels. 1) Bezeichnung des Wortes„Wechsel“ im Texte desselben. Es ist dieses besonders wichtig. Ein Wechsel, welcher in dieser Beziehung einen Schreibfehler enthält, wie etwa Wechel, ist kein Wechsel mehr, d. h., es kann in Beibringung der angewiesenen Summen 1 2 nicht nach Wechselrecht verfahren werden; 2) Ort und Datum der Ausstellung. 4) der Name Desjenigen, zu dessen Gunsten der Wechsel ausgestellt ist; 5) Name und Wohnort Desjenigen, welcher die zu zahlende Summe; 7) Unterschrift des Ausstellers; Es sind dieses absolute Erfordernisse. Ein Mangel im Einen oder im Andeten nimmt dem Wechsel seine Kraft. Trassant heißt der Aussteller eines Wechsels; Trassat oder der Bezogene ist der, welcher die Zablung leisten soll. Hat derselbe den 3) Remittent beißt die Person, an welche selbst oder an deren Ordre bezahlt werden soll, zu deren Gunsten also der Wechsel ausge— 4) unter Girant oder Indossant versteht man den Uebertrager oder Verkäufer des Wechsels; 5) Jadossat oder Girat, auch Giratar ist der Indossement soviel wie: Uebertragung. Dazu ebenso, wie beim Accept, genügt schon die Beifügung der Uunterschrift ohne weitere An⸗ Accept oder»Indossement. 7) Leider gibt es auch Blanco-Wechsel, obgleich das Unterschreiben eines unausgefülten Wech⸗ so großer Leichtsinn ist, daß er die sofor— tige Unterstellung unter eine Vormundschaft zur Folge baben sollte. Aber unstre Ge⸗ ziebungen: werdet durch Schaden klug. 8) Eigene oder uneigentliche Wechsel sind solche, bei welchen der Aussteller die Zahlung selbst zugleich auch trockene genannt, deshalb, weil sie nicht über See gehen. 9) Zu übersceischen Werth Ausgleschungen 3) Versfallzeit; den Wechsel bezahlen soll; 70 b. Besondere Benennungen. 5 Wechsel acceptirt, so ist er auch der Acceptant; stellt orer übertragen wurde; Käufer; 60 gabe. Man nennt dieses Blanco-Giro- sels, ohne die sicherstellenden Anzeigen, ein setzt sagen hier, wie in vitien anderen Be- zu leisten hat. Diese eigenen Wechsel werden dienen oft die eigentlichen oder Kaufmanns⸗ liche oder uneigentliche, bedient man sich gedruckter Formularien, die nur auszufüllen und zu unterzeichnen find. 10) Dato- Wechsel haben bestimmte Zahlungs- frist, nach deren Ablauf die Haftpflicht erlöscht; 11) Uusowechsel erfordern Zahlung in üblicher Frist, nach den Handelsplätzen verschieden; 12) Sichtwechsel(Wechsel a vista) sind ent⸗ weder alsbald oder in einer gewissen Zelt nach Sicht oder Acceptation, z. B.„8 Tage nach Sicht“ zu bezahlen; 13) Solawechsel heißen die nur in einem Exemplar vorhandenen eigenen Wechsel; 14) Prima und Secunda gibt es bei kauf⸗ männischen Wechseln(Tratten). Die Prima wird zum Präsentiren und zur Sicherstellung in der Verfallzeit benutzt, während die Se⸗ cunda, auf welcher zu bemerken, wer die Prima zur Prasentation empfangen, zur Einkassirung dient und kann somit letztere auch girirt werden.(Schluß folgt.) D. Frankfurt a. M. den 29. Januar 1874. Auch beute herrschte große Geschäftestille vor und war die Börse sast ganz von dem Regulltungsgeschäft in Anspeuch ge⸗ nommen. Letzteres verursachte wenig Schwierigkeiten und wurde durch den äͤußerst flüfsigen Geldstand ungemein erleichtert. Creduactien zahlten in Liquisation einen Deport von etwa 12 Kreuzer. Die Tendenz zeigte sich bei Eröff⸗ nung, besonders am Speculationsmarkt, als eine recht sesie. Später, nach dem Einlaufen matterer Berliner Notirungen, trat eine Abschwächung der Stimmung tin, in Folge deren die Speculationseffecten ca. 1 fl. ein⸗ büßten. Creditactien bewegten sich von 249¾— 248% Staatsbahnaetien von 346½—345½. Lombarden blieben sehr vernachlässigt zu 165. Ocsterr. Bahnen slill. Bon deutschen Bahnen Alte Ostbahn sehr beliebt auf die Nach⸗ richt, daß in der bayr. Kammer ein Antrag auf Ankauf der Bahn durch den Staat eingebracht werden fell. Pfäl⸗ zische Maxdahn offeritt. Von Banken Oesterr. National- dank 2 fl. niedriger. Deutsche Handelsgesellschaft gefragt. Deuische Effectenbank ½% böher. Silberrente desset. Neue 6% Ungatische Schatzanweisungen und Neueste Rufsische Anleihe gesucht. Von Looseffecten Ungarische, Sawedische und Ansbacher angeboten. Btüsseler und isérer matter, 1854er und Stadt Batletta in Begehr. Wechsel unverändert. ist in mehr wie Glück und Zufriedenheit..de Krankheiten stark heimgesuchte Familien dadurch wieder eingekehrt, daß sie die ihnen in dem berühmten illu⸗ [trirten eirca 260 Seiten starken Buche:„Dr. Airv's Naturheilmethode“ gegebenen Rathschläge befolgt und die Krankheiten beseitigt haben. Gewiß die beste Empfehlung dieses nur 36 kr. kostenden Werkes, welches durch jede Buchhandlung, am schnellsten aber direkt von Richters Verlags⸗Anstalt in Luxemburg und Leipzig zu bezieben ist.— Man verwechsele diese allein 0 1 e ee 1* sen recht vertraut zu machen. Es ist ditscs un Wechsel, darum auch„nasse Wechsel“ genannt berechtigte Original-Ausgabe nicht mit nachge⸗ *— 1 nothwendiger, als das Wechselwesen gewisser⸗(Tratten). Hierin verspricht der Aussteller die n 1— Vorräthig 2 22 nußen eine eigene Sprache hat. Nachstehende Zahlung durch eine fremde Person leisten n 70. Werdelhegsteg Seen, een, uttheisungen mögen einige Belehrung gewähren. zu lassen. Zu beiden Wechselarten, eigent⸗ F. L. Schorkopf, Buchhandlung, Darmstadt. 3289 n eee 1 en een, R 3 6 1* Zu dem Ansangs Februar beginnenden Cursus für praktische Erlernung des Kleidermachens, als: Maaßnehmen, Zuschneiden, Richten und * 1* uprobiren können noch zwei Mädchen Aufnahme finden. Frau Lehrer He 4 W. 5 9 5 *— 2 2 lin N. 1 „ 2 1 1 50 2 f „e n b. en können in nächster Zelt 7 a.—* bis 3000 Gulden im Ganzen oder getrennt Die Tafel- und Dessert- Chocoladen Große wollene und stident a r m eee We ee gegen hypothese ger Kaiserl. und König! 2 1. e erheii verliehen werden— Sin E Ber B 1 f u 5. 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Wozart: Sonate in A-Dur für Clavier und Violine. Beethoven: Sonata appassionata. Chopin: Notturno Cis-Moll. Schumann: Schlummerlied. Schubert: Große Phantasle in C-Dur. Außerdem 2 Pideen für Violine und 2 Arien für Alt. Preis der Einzelkarte: 30 kr., Preis der Familienkarte(für 3 Personen): fl. 1. 12 kr. FBilette sind in der Buchhandlung von Carl Bindernagel und Abends an der Kasse zu haben. Ordentliche General⸗Versammlung des landwirthschaftlichen Consumvereins Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 305 Die slatutenmäßige ordentliche Generalversammlung soll Sonntag den 1. Februar 1814, Nachmittags 2½ Uhr, in dem Locale des Herrn Burck zu Friedberg stattfinden. Tagesordnung: 1) Erstattung des Rechenschaftsberichts über das Geschäfts jahr 1873 durch den Vorstand. 2) Vorlage der Rechnungen und der Generalbilanz, Prüfung derselben und Decharche⸗Ertheilung. 3) Neuwahl des Ausschusses und des Vorstandes. 4) Geschäftliche Angelenbeiten. Die verehrlichen Vereinsmitglieder werden zu recht zahlreichem Erscheinen eingeladen. Friedberg, 25. Januar 1874 Der Ausschuß: Weit hb, Vorsitzender. 2 284 S. Eisenmann, Frankfurt a. M. empfiehlt sich zum An- und Verkauf von Staatseffecten, besorgt die Einziehung der fälligen 20% auf Stolzenburger Actien und kauft Anmeldescheine der Sächsischen Hypotheken- bank zu Leipzig bestmöglichst. Einladung. 355 Alle Diejenigen die sich für Abhaltung eines Maskenballs oder scherzhafter Fastnacht-Abendunterhalt⸗ ung interessiren, wollen sich heute Abend 8 Uhr im Saale des Herrn Burck einfinden. Mehrere Fastnachtsfreunde. Club- Maskenball Bad⸗Nauheim. 283 Montag den 16. Februar findet in den Räumen des neuen Kurhauses ein Maskenball statt. Die Liste zur Einzeichnung eireulirt bis zum 10. Februar; auch können Einzeichnungen in der Buch⸗ handlung von Carl Bindernagel bis dahin statt⸗ finden.— Entrée für Herren fl. 1., für Damen 30 kr. Der Vorstand. 5 Fr Aaskeraden 5 5 empfiehlt schöne Auswahl von Larven, Gold- und Silberbesatz und Dominos in ver⸗ schiedenen Farben ö Jos. Hoffmann, Posamentir. 334 Die Spareinlagen werden vom 1. d. M. bis auf Weiteres mit 4% verzinst und werden jederzeit Einlagen angenommen. Bad⸗Nauheim, 27. Januar 1874. Der Vorstand des Spar- und Vorschuß⸗Vereins. 1 Guttochende g Bohnen, Erbsen und Linsen 348 empfiehlt Wilh. Bernbeck. 332 Bei der Möbel⸗Verloosung des Herrn Wagner gewannen folgende Nummern: Nr. 271 den ersten Preis; Nr. 113. 8. 128. 325. 328. 69. 337. P. Döll. Durch 24 Jahre erprobt! Anatherin- Mundwasser von Dr. J. G. Popp, k. k. Hof⸗Zahnarzt in Wien, 111 genießt seiner vortrefflichen Eigenschaften wegen einen europäischen Ruf und eine Probe damit wird Jedermann zu dessen regelmäßiger Anwendung bestimmen, wie es denn auch von zahlreichen Aerzten bei Zahnübel angerathen wird. Preis per Flasche 20 Sgr. und Thlr. 1. Dr. Popp's Anatherin- Zahnpasta. Feine Jahnseife zur Pflege der Zähne und dem Verderben derselben vorzubeugen. Jeder⸗ mann sehr zu empfehlen Preis per Dose 20 Sgr. Vegetabilisches Zahnpulver. Es reinigt die Zähne, entfernt den so lästigen Zahnstein und die Glasur der Zähne nimmt an Weiße und Zartheit immer zu. Preis per Schachtel 10 Sgr. Dr. Popp's Zahnplombe zum Selbstaus füllen hohler Zähne. Preis per Schachtel 1 Thlr. 15 Sgr. Zu finden in den meisten Apotheken Deutsch⸗ lands, sowie bei dem Depot in Friedberg in den Apotheken; in Bad⸗-Nauheim bei Apotheker Dr. W. Uloth. 3 Ludwig Zettelmann in Frankfurt a. M. Teppich⸗ und Möbelstoffhandlung, Roß markt 10, 337 empfiehlt% breit reinwollene Rips bester Qualität in allen Farben für Möbel und Vorhänge per Meter h 2. 36 Ir.,., 3, fl. 3. 30 kr. Muster gerne zu Diensten.(H. 6280.) Liederkranz. O Handelsverein.“ 1 182 Sonntag den 15. Februar Fastnachts⸗Abent Unterhaltung im Saale des Hotel zu den„D Schwertern“. Beginn 7½ Uhr präcls. Friedberg. Der Veo r sst an d. 272 General⸗Versammlung in der Reich! krone Samstag 31. Januar präcis 8 ui Abends. s Tagesordnung: Bericht des Vorstandes über sein Thätigkeit im abgelaufenen Jahr Rechnungsablage des Kassters. Neuwahl des Vorstandes. Wir laden die Mitglieder und Freunde des Handelt. vereins zu zahlreichem Erscheinen ein. Der Vo r st a n d. „Freiwillige Bürger- Feuerwehr. 352 Samstaz den 81. Januar, Abends 8 Uhr, Generalversammlung im Winde cker⸗ chen Lokale. (Nechnungsablage.) 0 Der Vorstand. 2 Turner⸗Feuerweh Sämmtliche Mannschaft. 351 Samstag den 31. d. M., Abends 8 Uhr, Uebung in der Turnhalle. Fal ck. — 333 Mein diesjähriges Schluß⸗Bällchen, an den sich auch Nichtschüler betheiligen können, findet Samstag Abend halb 8 Uhr im Saale des Herrn Gasthalte Simon statt. Ergebenst ladet ein C. Pietsch, Tanzlehrer. Veteranen- und Militärverein“ 341 Sonntag den 1. Februar d. J., Nachmittags prächz 4 Uhr, Generalversammlung bei Henn. Der Vo r st an d. C- Damen⸗Casino 331 Sonntag den 1. Februar d. J. f Der Vio r st a n d. Landwirthschaftliches Kränzchen für Melbach, Södel und Wölfersheit 345 Samstag den 31. d. M., Abends 7 Uhr, bei Gaß⸗ wirth Heyer in Wölfersheim. Tagesordnung: 1) Ueber den Werth und die richtige Verwendung dieß Jauche. N 2) Ueber Fohlenzucht. Oer Vorsißende: Yen Adam geb Acht! Große Uarrensitzung für Herren el Damen 317 Sonntag den J. Februar in den Räumen des neuen Kurhauses, wozu alle Freund der Narrheit freundlichst eingeladen werden. Anfang präcis 7 Uhr 11 Minuten. Kappen und Lieder an der Kasse. I—— Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. 1 Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. Sonntag Septuagesima. Gottesdienst in der Stadtkirche Nachmittags: Herr Candidat Heuser. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. Nachmittags: Herr Candidat Heuß. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Baur. Katholische Gemeinde. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. Sonntag Septuagesima. Vormittags: 10 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentage Morgens 7½ Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Rr. 5 und zwei Beilagen.) 1874. 2 . un bunte — Beltestts“ in Glos De n Beurg ganssurt a. Beitesfsend 1 De um den Pri Norats zu 1 Organt * 356 In de gewallsamet Sdͤͤrke eines Wit 82 e I. v. ö Nin hielt a Datral- Bere kiuigen kinleit L. Scriba, der C. Tray le des Verf discn Bericht uufihrunger uz des Wi Ugenstand he delgter Rec enn Guft. Horsands 9 perren den bn), o Steretär) f b. dirsch, 0 ifimmigen andelsvere ukehrs. In fs wein eiten 1 gene,