el J 1 dine — 1 * sud 0 MN N 8. — rock 12 n enn den ern a Caren Cenrat Hei e 4 Feiehng W Wein a5 Kunnid 1 Tube 1 de- Friedberg. vb b, * 1874. Samstag den 29. August. M 102. —Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für den Monat September kann auf den Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. „Oberhessischen Anzeiger“ bei der Amtlicher Theil. Betreffend: Die Einsendung der Waisenhausbüchsengelder für 1874. Friedberg am 26. August 1874. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bür germeistereien und d Gr. Polizei Commissär zu Wickstadt. Sie wollen sofort die in Ihren Gemeinden vorhandenen Wan büchsen unter Zuziehung eines Gemeinderathsmitgliedes am 1. öffnen, über die darin befindlichen Beträge einen Sortenzettel, von Ihnen und dem zugezogenen Gemeinderathsmitgliede zu unterzeichnen sst, aufnehmen und diesen nebst den Geldbeträgen einsenden. Dabei bemerken wir, daß es nicht nöthig ist, büchsen vorgefundenen Münzsorten einzusenden, vielmehr empfiehlt es sich, der Dienstnachrichten aus Friedrich Stölting von Bönstadt ist als Forstwart und Feldschütz für die Gemarkung Betreffend: Die 2. Gesammtimpfung 1874. . Mts. 3— ung zu bewirken. unserem Namen eröffnen, die in den Waisen- leichteren Verpackung wegen, die Geldbeträge in bei als Zahlung gültiges Papiergeld umzutauschen und mit diesem die Send— öffentlichen Kassen Den Vorständeg der israelitischen Religionsgemeinden wollen Sie in daß sie die in den Waisenbüchsen der Synagogen befindlichen Gelder unfehlbar im Laufe des Monats September d. J. an Großh. Rabinat Gießen abzuliefern hätten. a dem Kreise Friedberg. Bönstadt ernannt und in Pflichten genommen worden. Vilbel den 26. August 1874. Das Großherzogliche Kreismedicinalamt Vilbel an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Medicinalbezirks Vilbel. Wir ersuchen Sie um gefällige baldige Mittheilung der Verzeichnisse der in Ihren Bürgermeißereien vom 1. Februar bis 1. August d. J. geborenen und noch lebenden Kinder. Dr. Ni e 5. Deutsches Reich. Wenn „Anzeiger“ ein Artikel veröffentlicht wurde, in welchem das Anwachsen der Umlagen und Schulden mehr verschieben lassen, eine Periode eintritt, in Ausgaben und Steuerzunahmen plötzlich steigen. Wenn von Friedberg fortwährend behauptet wird, der Stadt Friedberg durch Zahlenvergleichungen es habe wenig städtisches Vermögen, so ist das Bargestellt wurde, so kann diese Darlegung doch zwar richtig, es ist aber doch dabei zu erinnern, Stadt und ihrer Bürger es gestattet, nur dazu dienen, ein einseitiges Bild der Verhält- daß die Stadt in dem Armenfond, der die ganzen Sicherheit anzunehmen. nisse zu geben. Diesen bedeutenden Ausgaben ehen ebenso bedeutende Vortheile und Leistungen zegenüber; es sind an die Stadt Forderungen ge— treten, die nahezu unabweisbar waren und würde die Stadtvertretung die größte Verantwortlichkeit mit auf sich geladen haben, wenn sie aus falschen Ersparungsgründen sich dagegen ablehnend ver— zalten hätte. Der Hauptgrund, warum die Um- agen gestiegen sind, beruht auf dem Schulwesen. Die Aufbesserung der Lehrergehalte und Reorgani- ation der Realschule, welche letztere den Umbau es Realschulgebäudes nothwendig machte, nahmen allerdings bedeutende Mittel in Anspruch; indessen ählt die Realschule, welche in den fünfziger Jahren 18— 80 Schüler im Jahr hatte, jetzt ungefähr 240, von denen die Hälfte auswärtige, was neben er Hauptsache, der Bildung unserer eigenen Jugend, einen gewiß nicht zu unterschätenden materiellen Nutzen für die Einwohner der Stadt ur Folge hat. Im Augenblick ist zwischen dem Staat und der Stadt eine Vereinbarung dem Abschluß nah, durch welche ein großer Theil der Ausgaben für die Realschule von dem Staat bernommen wird, so daß eine stärkere Belastung er Stadt nicht zu befürchten ist. Die Nothwendig- nit der Pflasterung der Ludwigsstraße, welche die ädtische Schuldenlast wesentlich erhöhte, wird wie die anderen Straßenpflasterungen nur als eine lringende Nothwendigkeit aneriannt werden müssen und hoffen wir, daß im Interesse des öffentlichen Berkehrs in dieser Beziehung weiter fortgeschritten bird und die noch einer Pflasterung bedürftigen Straßen bald ebenfalls dazu gelangen können. Dean in einer Stadt viele Jahre lang wenig wer gar keine Communalumlagen erhoben worden ind, dafür aber auch wenig geschieht und kaum ius Nothdürftigste unterhalten wurde, dann ist es tatürlich, daß endlich, wenn sich die dringendsten Ferbesserungen und Einrichtungen nicht länger 5 — — sehr beträchtlichen Ausgaben für das Armenwesen bestreitet, und in dem Augustiner-Schulfonds, der einen großen Theil der Kosten für das Schul— wesen trägt, zwei Hülfsquellen zur Seite hat, die ein Aequivalent für ein ziemlich bedeutendes eigenes Vermögen bieten. Eine finanzielle Darstellung ist immer einseitig, wenn sie sich auf die Aufstellung von Zahlen, wieviel früher und jetzt ausgegeben wird, beschränkt, ohne den Nachweis beizufügen, ob die Steuerkraft der Stadt gewachsen ist, oder was dasselbe ist, ob sich Handel und Gewerbe gehoben haben, der Wohlstand zugenommen hat und der einzelne Bürger keine Beiträge für Ge— meindezwecke leisten muß, die außer Verhältniß mit seinen eigenen Einnahmen und Ausgaben und den Leistungen für den Staat stehen. Bei den gestiegenen Preisen und der in demselben Maaße statigehabten Verminderung des Geldwerthes sind ohnedies die reinen Zahlenvergleiche nicht mehr zutreffend und geben kein richtiges Bild des finan— ziellen Unterschiedes zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Es möchte sich kaum behaupten lassen, daß die Communalumlagen in Friedberg allzu— drückend, oder gar unerschwinglich seien und selbst wenn die Gemeindeschulden in Folge der neuen Eisenbahnen sich noch vermehren sollten, so sind solche Ausgaben doch durch die öffentlichen In— teressen geboten, da sie dem Verkehrswesen dienen und den Aufschwung und die Frequenz der Stadt fördern. Was der Einzelne vielleicht an Abgaben mehr zu leisten hat, wird reichlich wieder ersetzt durch die Zunahme des Handels und Verkehrs und das Aufblühen der Gewerbe. Es wäre darum eine volkswirthschaftlich vollständig unrichtige An— sicht, wenn man das Steigen der Ausgaben als einen Nachtheil ansehen würde, es ist dies viel— mehr der Beweis, daß die Stadt im Vorwärts— schreiten begriffen ist und die Stadtvertretung ihre Aufgabe und Pflicht richtig erfaßt hatte. Aller— dings müssen hierin gewisse Grenzen eingehalten. in Ihrem der Vieles nachzuholen ist und dem zu Folge die werden und daß dies seither geschehen ist, wissen wir Alle und daß auch in der Folge jede pflicht treue und verständige Gemeindevertretung nicht weiter gehen kann und wird, als das Wohl der ist mit Wir wollen durch diese Zeilen nur dazu beitragen, daß keine irrigen An- sichten über die Lage der Stadt verbreitet und aus einseitigen Zusammenstellungen Folgerungen gezogen werden, für die eine thatsächliche Grund— lage nicht vorhanden ist. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie“ ungsblatt Nr. 41 enthält: 1. Allerhöchste Verordnung, betreffend die Organisafion der Polizeiverwaltung in der Haupt- und Residenzstadt Darmstadt. II. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Am 2. Juli d. J. hat sich der Gardefüsilier Wilhelm Köhl⸗ mann aus Halle, Könichreich Sachsen, von dec 12. Com⸗ pagnie 1. Großb. Hess. Infanterie-(Leibgarde-) Regiments Nr. 115 bei Gelegenheit der Retlung eines Mannes, welcher im großen Woog beim Baden in Gesabr kam zu ertrinken, durch muthvolles Benehmen ausgezeichnet, was in Anerkennung dieser menschenfreundlichen That hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. III. Bekanntmachung Großherzoglicher Commission für Post⸗Angelegenheiten, die Errichtung einer Kaiserlichen Postagentur zu Urderach betrefsend. IV. Bekanntmachung derselben Behörde, die Herstellung einer Kaiserlichen Postagentur zu Mörfelden bettesfend. V. Ertheilung eines Erfindungepatents. VI. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hobeit der Großherzog haben Allergnädigst gerubt: am 27. Juli dem evang. Pfarrer zu Wieseck, Dr. phil. Christian Jochem, die vang. Pfarrstelle zu Stockstadt, dem 2. evang. Pfarrer. zu Alsseld, Carl Muͤller, die 1. evang. Pfarrstelle zu Aloseld, am 31. Juli dem evang. Pfarrer zu Holzhausen, Joh. Reinherz Kromm, die evang. Pfarrstelle zu Becht⸗ beim, dem evang. Pfarramiscandidaten Ludwig Heinrich Bernhard Franz von Gießen die erledigte evang. Pfarr⸗ stelle zu Queckborn, am 3. Aug., dem Schullehrer an der 2. evang. Schule zu Wolfskehlen, Johannes Heberer, die erledigte J. evang. Schulstelle daselbst und dem Schul⸗ abite⸗ Aspiranten Peter Thart aus Marienborn die er— ledigte 3. katholische Schulstelle zu Fürth zu übertragen; an demselben Tage den von dem Grafen zu Solms— Laubach auf die erledigte evang. Schulstelle zu Gonters⸗ kirchen präsentirten Schulamtes Aspiranten Johannes Müller von Einbardshausen für diese Stelle zu bestätigen; an dems. Tage den Major 1. P. von Bechold zum Vorsteber der Stellvertretungsanstalt und Rechner der Einstandskasse zu ernennen; am 7. Aug. dem Schulamtes- Aspiranten 1 f f 0 Philipp Schröder aus Bensbeim die 7. katbolische Schul» Aus dem Kirchspiel Dreihausen war fast Niemand ssele zu Bierndeim und am 11. Aug. dem Schulomte⸗ dier, ebensowenig aus dem Kirchspiel Winnen und Aspiranten Kellermann 8 Dalbeim die 4. kad. Schul- den benachbarten darmstädtischen Orten.— Ferner elle zu Bingen zu übertragen. ü K 5 f. VII. Dienstenibebung. fehlten auch die sog. Altlutheraner aus dem Amte VIII. Versetzungen in den Ruhestand. Wetter. IX. Concurrenzeröffuungen. Erledigt sind: die evang. Wiesbaden. Der französische Pfarrer Augustin Pfarrstelle zu Maar, im Dek. Lauterbach. mit einem jährl. ö Lonts wurde von er e 1 5 2 K 2 Gehalte von 797 fl. 48 kc.; das Präsentauionsrecht sieht Bed: weg lesta! den sämmilichen Riedesel, Freiherrn zu Eisenbach, Erbe Beleidigung zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. 0 Hessen, dur; 5 3. evang. eee Dresden. Ein Dresdener Telegramm der ietzenbach, ip Kr. Offenbach, mit einem jährl. Gehalt„Nordd. Allgem. Ztg.“ meldet, daß der römisch⸗ von 505 fl.;. 2. evang. Schulstelle zu Mommenheim. fatholische 5180 Vicar 3 für 5 75 im Kr. Oppenheim, mit einem jährl. Gebalte von 450 fl. 17 15 1 liche katholischen Kirchen Sachsens Festgeläute zur Sowei e sultat 5 i Dar mstdt. Soweit sich dae Gesammmesult Nationalfeier des Sedantages angeordnet hat. der Wahlen der evangelischen Kirchengemeindever. Rüdesheim, 23. Augusl. Laut Bekannt e ee er, machung durch die Schelle ist der hiesige katholische e eee ee 3 n, Männer-Verein heute polizeilich geschlossen worden. gängerin, überwiegend aus Anhängern der„Fried— Nürnberg. Im Bezirks⸗ Amt Nürnberg 9 E 3 Gerichtareissit wird Seitens der Behörden scharf gegen alle social- August Me aus Darmstadt upter die Jof der demokratischen Mitgliedschaften vorgegangen. Die— 2 3 5 6 5 55 icht kleben werden der Reihe nach als politische Vereine dvokaten und Procuratoren bei dem Hofgeri e erllärt und gleichzeitig geschiossen. Bis fetzt ist der Provinz Oberhessen aufgenommen. l A 0 4 5 ü 1 5 2—. in gewissen Blät⸗ nur noch die Parthti⸗Mitgliedschaft zu Mögeldorf tern auftauchende Nachricht von dem Verkauf n 8 Seine ain ae ar Hessischen Ludwigsbahn an die preußische Regierung ˖ ieee nnn oder an das Reich ist vollständig erfunden und alt atholischen Geistlichen Dilger aus Pforzheim entbehrt allen un zeden Fundaments. Es baben 6h sich Nee ziemlich zahlreiche altkatholische 5 e 5„Gemeinde gebildet. niemals in dieser Richtung Verhandlungen statt Straßburg) 26. Auguft e. Offerten ö Cardinal Bon- gefunden, noch sind Versuche zu solchen oder Offer in gechose traf beute von Rouen zum Besuche bei gemacht worden, weder von dem Verwaltungs rath g 8 0 2 noch von einzelnen Mitgliedern oder Beauftragten dem hiesigen Bischof Räß ein und stieg im bischöf. lichen Palaste ab. desselben. 8 Reichelsheim i. O. Dahier, wo Pfarrer Ausland. Antbes wegen Renitenz gegen die Reichsgesetze Oesterreich-Ungarn. Wien, 27. Aug. suspendirt worden, baben die Gemeindebeamten, Beim gestrigen Vergleichs- Schießen Krupp'scher der Kirchenvorstand und eine Reihe der ange- Gußstahl-Hinterlader mit österreichischen Bronce sehendsten Bürger eine Vorstellung an den Groß- Vorderladern übertrafen erstere die hiesigen Ge- berzog erlassen, worin erklärt wird, daß die Mehr- schütze, so daß die Einführung der Hinterlader zahl der Gemeinde keineswegs gegen die Ausführung unzweifelhaft ist. der Kirchengesetze sei, dieselben vielmehr mit Freuden Holland. Haag. Laut Nachrichten aus begrüße. Atschin vom 17. August haben die holländischen Berlin. Das Polizei-Präsidium macht die Truppen das befestigte Lager„Poede“ und eine von der Rathskammer des Stadtgerichts ausge- andere verschanzte Stellung der Atschinesen mit sprochene vorläufige Schließung des„Allgemeinen geringem Verlust genommen. Tdekoenek ist gestorben. Schuhmacher ⸗ Vereins“ bekannt.— Der„Kreuz- Der Gesundheitszustand ist befriedigend. Zeitung, zufolge findet die Confirmation des— 27. Aug. Der„Staats-Curant“ ver- Prinzen Friedrich Wilhelm am 1. September statt. öffentlicht heute die Ministerliste, welche folgender. — Die„Norddeulsche Allgemeine Zeitung“ erfährt, maßen lautet: Heemskerk, Ministerpräsident und daß von einer Ausführungs⸗Instruction zum Civil- Inneres; Doesdewillebois, Auswärtiges; Van⸗ stands-Gesetz definitiv Abstand genommen sei! lvaden, Justiz; Vangoetstein, Colonien; Vander — Die„Prov. Corresp.“ schreibt:„Unser heim, Finanzen; Weitzel, Krieg; Taalmankip, Karser hat auch im Laufe der verflossenen Woche Marine. mehrere Truppenbefichtigungen abgehalten. Der Frankreich. Paris, 25. August. Mac Gesundheitszustand des Monarchen ist vollkommen Mahon ist gestern in Vannes eingetroffen. Er befriedigend. Die Gerüchte, welche von Vorbe- begab sich sogleich nach der Kathedrale, wohin der reitungen für eine Reise des hohen Herrn nach Bischof von Vannes, welcher ihn schon am Tage Italien sprechen, sind unbegründet. — Um die in Folge der Ungleichheiten im Ehe⸗Recht in fast allen Provinzen der preußischen Monarchie vorhandenen vielen Uebelstände zu he— seitigen, ist man im Justizministerium mit der Vorbereiteng einer Revision des Ehe-Rechts be— schäftigt. Wahrscheinlich wird schon dem nächsten Landtage eine dahin zielende Vorlage zugehen. — Die preußzische Hauptbank fordert den Handelsstand auf, alle im Jahre 1875 fällig werdenden Wechsel in Mark und Pfennigen auszu— schreiben. Die preußische Bank und deren Filialen kaufen von Neujahr ab keinen Wechsel mehr an, der nicht in Reichsmark ausgestellt oder umge⸗ rechnet ist. Die hiesige Börse ist am Sedantage geschlossen. 8 Fulda. Die Berliner„Post“ schreibt:„Die Zeitungs⸗Nachricht aus Kassel, daß das katholische Lehrer Seminar in Fulda von dort verlegt und mit dem in Montabaur vereinigt werden soll, ent— behrt jeden Grundes. Dasselbe hat allerdigs den ultramontanen Einflüssen gegenüber in Fulda eine schwierige Aufgabe, wird aber hoffentlich durch geeignete Umgestaltung in den Stand gesetzt werden, dieselbe zu lösen.“ Marburg, 27. Aug. Das gestern hier ab— gehaltene„oberb. lutherische Missionsfest“ war im Vergleich zu früheren dergl. sog. Festen sehr schwach besucht.— Währenp früher der sog. Ebsdörfer Grund das Hauptcontingent lieferte, hat derselbe sich diesmal theilweise völlig renitent erwiesen. zuvor in Sainte-Anne⸗ d' Auray angeredet hatte, abermals mit einer der bekannten Ansprachen empfing. Verschiedene andere Anreden hatte der Marschall dann noch auf der Präfectur auszustehen. Von Vannes fuhr der Marschall heute nach Saint: Nazaire, wo er von den Ministern des Handels und der öffentlichen Arbeiten erwartet wurde, und von da mittelst Dampfboot nach Nantes. — 26. August. Die Morgenblätter melden, daß zwei Legations-Secretäre des Madrider aus- wärtigen Ministeriums mit Creditiven für die spanischen Gesandten in Paris, Berlin, London, Wien, Rom und Brüssel hier eingetroffen sind. — 27. Ang. Der König von Bayern be⸗ suchte heute die Ausstellung historischer Trachten im Industrie-Palaste und dem Louvre; Abends 8 Uhr tritt derselbe die Rückreise an, auf der er his Avricourt von dem Botschafts-Attaché Lindau begleitet wird. Belgien. Brüssel, 25. Aug. Exmarschall Bazaine wird heute Abend erwartet um etwa einen Monat lang hier Aufenthalt zu nehmen. Dann beabsichtigt er seine Residenz nach dem Haag zu verlegen. — 26. Aug. In der heutigen Plenarsitzung der internationalen Conferenz wurden die Proto- kolle sämmtlicher Sitzungen verlesen und genehmigt. Abends geben die Delegirten des Auslandes den Mitgliedern der belgischen Regierung und den belgischen Delegirten ein Diner, morgen diniren sämmtliche Delegirte beim König. nächsten, wahrscheinlich letzten Sitzung soll noch heute festgesetzt werden. N Dänemark. Kopenhagen. Steinmann ist zum Kriegsminister ernannt. Großbritannien. Belfast. Der Strike der 40,000 Weber ist nach achtwöchentlicher Dauer durch Annahme der proponirten Lohnherabsetzung beendigt. General ö Spanien. Santander, 25. August. Die Carlisten haben heute das Geschützseuer gegen Puycerda den ganzen Tag hindurch lebhaft fort-. gesetzt. Kugeln und Sprengstücke fielen dabei auf französisches Gebiet. wiesen. Die Carlisten erlitten beträchtliche Verluste. Bei einem Ausfalle, welchen die Belagerten machten, erbeuteten dieselben einiges Kriegsmaterial. Amerika. New Jork. Neunhundert Cheyenne, Kiowa- und Comanche Indianer sind auf dem Kriegepfad. Sie machen einen Raubzug in Texas. 5 Aus Stadt und Land. Friedberg. Dem Vernehmen nach wird der Kaiser am 12. September das ganze 11. Armee ⸗Corps bei Friedberg Revue passiren lassen. Derselbe wird in Hanau Quartier nehmen. Allerlei. Frankfurt, 26. August. Der Zoologische Garten erhielt gestern von Hrn. P. B. Andreae-Winckler dahier ein Paar prachtvolle Möpse zum Geschenk. Diese merkwürdige Hunde- Race galt lange Zeit für ausgestorben, kommt jedoch jetzt wieder als gr ße Sellenheit vor. Die Zoologische Gesellschaft hat einen kleinen weiblichen afrikanischen Ele⸗ phanten für 2000 Thlr. angekauft; derselbe wird nächste Woche vier eintreffen. Frankfurt. Der diesjäbrige Herbst⸗Pferde⸗Markt wird für die Freunde der Reukunst von ganz besonderem Interesse sein, indem das Pferde-Markt-Comite sich ent⸗ schlossen hat, ähnlich wie vor zwei Jahren ein Preis- Reiten zu veranstalten. Dasselbe finder Abends bei Concert in der fesilich erleuteten landwirihschaftlichen Halle stast. Verschiedene Preise vom Comite wie von Freunden dieses Sports sind ausgesetzt. Cambridge. Unsere Stadt wurde am 18. d. von einer Ameisenwolke heimgesucht. Das seltene Phäuomen ereignete sich gegen 6 Uhr Abends und verursachte nicht geringe Bestürzung. Die Ameisen fielen in zahllosen Millionen hernieder und bedecklen in unglaublich kurzer Zeit sämmtiliche Straßen, Gärten, Höfe u. s. w. Einige⸗ der größten Ameisen waren nahezu einen halben Zoll lang. Dasselbe Phänomen wurde zu gleicher Zeit auch in der Umgegend und den füdlichen Vorstädien Londons beobachtet. Ueber Vuleane und Erdbeben. (Schluß.) (Die Lava im Dienste der Industrie.— Verbreitung der Erdbeben.— Ihr Einfluß auf die Amosphäre.— Erschütter⸗ ungekteise.— Das Lissaboner Erdbeben.— Zusammenhang der Erscheinungen.— Erklärungsversuche.) Die Beschaffenheit der Lavamasse erklärt uns auch, daß sie nach dem Erkalten steinbart ist, aber auch zugleich schlackig, blasig, porös, bisweilen jedoch ganz dicht und homogensteinig. Man ver- wendet sie deshalb zum Bauen und Pflastern, auch zur Anfertigung von allerlei Geräth und Schmuck. In neucster Zeit fertigt man bekanntlich zahllose Medaillons und Portraitbilder aus Lava, da sie sich als sehr formungsfähig erwiesen bat. Aller ⸗ dings kann sie für diese Zwecke selbstverständlich nur benutzt werden, bevor sie ganz erhärtet ist. Hat sich eine Oeffnung an der Erdoberfläche etablirt, welche den gepreßten Massen freien Aus“ tritt gestattet, so ist der Druck, unter dem diese Massen standen, sofort verringert, und das längst über den Siedepunkt erhitzte und doch(des enormen Druckes wegen) nur zum Theil in Dampf ver- wandelte Wasser kann nun sofort reichlich vet dampfen. Die Dämpfe tecten aus, kühlen sich ab und entladen sich als Wolkenbrüche über der ohnedies stark heimgesuchten Gegend: was Lava' strom und Aschenregen übrig gelassen haben, vernichtet der Regenschwall, der nach großen Erup⸗ tionen die Nachlese des Verderbens zu halten pflegt. Betrachten wir nun einmal den anderen Fall: es bildet sich kein Spalt in der Erdoberfläche, die Spannung in der Tiefe steigt immer höher, sie bewegt und sistirt tiefe Wasserquellen(man denke an das periodische Fallen und Steigen des Heiß⸗ wasser Springbrunnens im Gepser von Jeland), Alle Angriffe der Carlisten wurden von den Belagerten nachdrücklich abge- g Der Tag 115 erschüttert die begrenzerden und einengenden ülterns det don pelis turegen, one!“ Aiuch di. großberzogtt iht Augst dor Jahren iibe von Deulschland 1809 brate Häufgkeit vo Jagen bis Be Al. August j ein Erdbeben sörendsten E die je den Erdbeben wa it sehlte nich Erst die ibtt die Aufzeichnung nanches Ve positive Aufk. von 1791 beobachtet u den man a antwortlich ist, daß ab Erde selbst Percy zeigt im Herbst! Sommer ko wir so unt scheinungen heschebende neinen Voll dite, ein d bischinung ein Einfluß dame „Durch der 1799) san der magnet ung der N inuten ge annel df kuchen 8. Wände, es kommt zum Erdbeben. Das Erdbeben nuß eine der grausigsten Naturerscheinungen sein: was man als das Solideste und einzig Vertrauens- würdige im Leben angesehen hat, das, worauf nan am festesten zu bauen gewohnt war, plötzlich unter den Füßen wanken zu fühlen,— muß eine unbeschreibliche, gräßliche Empfindung sein. Und B.— 7 en der That schafft auch ein Erdbeben die aller— ing 1 ingstlichsten Gemütber, und die Furcht vor seiner 0 dba in Wiederkehr ist bei den Betheiligten unbezwinglich. d sclen debe 1 Nichtsdestoweniger wird auch diese Furcht abge— Ar ker Catia tumpft! das Volk von Neapel bat sich immer Ariclic* wieder mit Ansiedelungen in die Nähe des Vesuvs tic B. 0 zewagt, das blühende Terro del Greco, das Para— eee nag vies Italiens, ist immer wieder neu erstanden und en vird auch jetzt wieder entstehen— und in Lima 4 Hauptstadt Peru's) sind die Einwohner durch eee ie vieljährige Gewohnbeit so sehr gegen Erdbeben 5* aebgestumpft, daß nach Alexander v. Humboldt's een Zeugniß in Lima„schwache Oscillationen(Schwank— — ungen) des Bodens kaum mehr Aufmerksamkeit Land. Tegen, als ein Hagelwetter in der gemäßigten W Zone!“ *—* g Auch die Bewohner von Groß-Gerau(im —+ e Broßberzogtdum Hessen) und Umgegend werden bre Angst allmälig abgestumpft haben, als sie 1 0 or Jahren so urplötzlich Mittelpunkt einer großen f geibe von Erdstößen wurden, die sonst nie in te& ern Deutschland vorgekommen waren. Der Sommer S889 brachte eine extravagante Ausdetnung und 1 Däufigkeit von Erdbeben: die Stöße drangen ja el Igar bis Berlin vor, und im Kaukasus war am en. August jenes Jahres in und um Schemacha ee in Erdbeben, das zu den hestigsten und zer- 0 bbrendsten Erschütterungen gezählt werden muß, iii je den Kaukasus heimgesucht haben. Die „„Erdbeben waren auch Tages gespräch geworden und es sehlte nicht an neuen Erklärungsversuchen. n Erst die ntuere Zeit hat exactere Beobachtungen 1.4 1 iber die Erdbeben angestellt und sorgsältigere l lußfzeichnungen veranstaltet; dadurch ist es gelungen, „nanches Vorurtheil zu beseitigen und manche jositive Aufklärung zu liefern. In den 50 Jahren on 1751 bis 1800 hat man 3654 Erdbeben lcobachtet und dabei nachgewiesen, daß der Mond, an man auch für diese Naturereignisse hat ver— antwortlich machen wollen, ganz unschuldig dabei l, daß aber die Vertheilung der Wärme auf der Frde selbst nicht ohne Einfluß zu sein scheint. „erey zeigte nämlich, daß auf je vier Erdbeben m Herbst und Winter nur drei im Frühjahr und Sommer kommen. Alexander v. Humboldt, dem 1 rir so unendlich viel Kenntnisse über diese Er— heinungen verdanken, hält sie für constante, immer eschebende Vorkommnisse. Er erklärt den allge⸗ einen Volksglauben, wonach„Windstille, drückende hitze, ein dunstiger Horizont immer Vorboten der erscheinung seien“, für irrthümlich, vielmehr sei en Einfluß auf die Zustände der Atmosphäre nur 3 10 1 4, bre „ N lei besonders heftigen Erschütterungen wahrnehmbar. pinie 1„Durch den starken Erdstoß von Cumana(4. Nov. Ss 1799) fand ich zwar Abweichung und Intensität 4 0 n ter magnetischen Kraft unverändert, aber die 3 f 110 ung der Nadel war zu meinem Erstaunen um 48 * 1¹¹ Minuten gemindert... Während des langen Erd- nin zzterus des Bodens in den piemontesischen Thälern ton Pelis und Cluffon wurden bei gewitterlosem Fimmel die größten Veränderungen in der elec— tüschen Spannung des Luftkreises bemerkt... In Quito und Peru sind bisweilen plötzliche Ver- änderungen der Witterungen, plötzliches Eintreten der Regenzeit zu einer unter den Tropen unge— wöhnlichen Epoche auf große Erdbeben gefolgt... In den Gegenden des tropischen Amerika, wo bisweilen in zehn Monaten kein Tropfen Regen fällt, halten die Eingeborenen sich oft wieder— holende Erdstöße(die den niedrigen Nohrhütten keine Gefahr bringen) für glückliche Vorboten der Fruchtbarkeit und der Regenmenge. Der innere Zusammenhang aller bier geschilderten Erschein- ungen ist noch in Dunkel gehüllt.“ So weit Altvater Humboldt. Man hat gefunden, daß alle Erdbeben gewisse „Erschütterungs Kreise“ beschreiben, gewisse Richt— ungen einhalten, und hat dies auf folgende Normen zurückgeführt. Die Erschütterungen erfolgen ent, weder 1) stoßweise senkrecht von unten nach oben oder 2) wellensörmig borizontal oder 3) die Wellen kreuzen sich in allen Richtungen, endlich 4) es erfolgen Wellenbewegungen und zugleich senkrechte Stöße. Die letzte Kategorie ist die furchtbarste, zerstörendste, sie wirbelt Alles durch- einander, ein einziger Augenblick vernichtet Alles. Der Erdboden bekommt ellenlange Risse, aus denen Flammen oder Gas- und Wasserströme bervor— brechen: das Meer tritt mit ungeheuren Wellen über und fegt ganze Städte mit sich fort. Wider— standsfähiger zeigt sich felsiger Boden: die Erd- beben gehen selten quer durch ein Gebirg, hingegen folgen sie gern dem Laufe großer Flußthäler. Wo sie einmal gewesen sind, kehren sie häufig wieder, und die Richtung der Stöße bleibt dann oft durch Jahrhunderte genau dieselbe. Eines der furchtoarsten Erdbeben der Neuzeit war jenes, welches am 1. Nov. 1755 Lissabon zer örte und 40,000 Menschen das Leben kostete! In Cadix erhob sich das Meer plötzlich zu 60 Fuß Höbe, und der enorm gestiegene Tajo fiel dann so stark, daß sein Bett stark trocken wurde. Es erbebte damals gleichzeitig ein Erdraum, welcher an Größe viermal die Oberfläche von Europa übertraf, welcher also fast ½2 der gesammten Erdoberfläche repräsentirte. Ferner, Quellen wurden in ihrem Lauf unterbrochen: die Teplitzer Thermen blieben sieben Minuten lang aus und kamen dann, Alles überschwemmend, roth und trübe, mit vielem Eisenocker gefärbt, zurück. Der Stoß wurde in den Alpen, an den schwedischen Küsten, in den annllischen Inseln, in den großen Seen von Canada und ebenso in Thüringen und im nörd— lichen Flachlande von Deutschland empfunden. In den kleinen Antillen stieg die Fluth urplötzlich tintenschwarz 20 Fuß boch, während sie gewöönlich nur 26 bis 28 Zoll hoch anstieg. Nahe bei Lissabon sah man Flammen und eine Rauchsäule aus einer neugebildete Spalte des Felsens von Alvidras aufsteigen. Der Rauch war jedesmal um so dicker, als das unterirdische Getöse an Stärke zunahm. Das Elend spottete aller Be— schreibung. Andere bedeutende Erdbeben fanden statt: 1783, wo Calabrien und die Stadt Messina ver— wüstet wurden: 1822, wo im syrischen Aleppo 20,000 Menschen zu Grunde gingen; endlich 1868, wo Mitte August die ganze Westküste von Südamerika(Peru, Chili) furchtbar mitgenommen wurde: man bekagte 30,000 Opfer und berechnete den Schaden auf 300 Millionen Dollar. vielleicht auch etwas atmosphärische Luft. So gewaltigen Wirkungen gegenüber ist es doppelt peinlich, halb unbekannten Ursachen gegen- überzustehen.„Der Herd des Uebels“, sagt Hum⸗ boldt,„der Sitz der bewegenden Kraft liegt tief unter der Erdrinde; wie tief, wissen wir eben so wenig, als: welches die chemische Natur so hochgespannter Dämpfe sei“... Warum hier und da, warum zu der und jener Zeit ein Erdbeben, ein vulkanischer Ausbruch erfolgt, ist noch nicht aufgeklärt. Die letzte Ursache ist ja, wie wir ausführlich gezeigt haben, ziemlich offenbar. Es wäre auch möglich, daß, wie neuerdings ein Dr. Schmidt will, sich in der Tiefe Knallgas bildet und entzündet; Metalle, Salze, Kohle, Schwefel, Wasser find ja unzweifelhaft vorhanden, Das Erdbeben wäre danach eine ausstrahlende Wirkung einer in der Tiese stattgebabten Knallgas-Explosion. Aber die Reihenfolge, das Auftreten, mit einem Worte: das Gesetz der Erscheinung ist damit noch lange nicht gefunden. Der Astronom Falb nahm eine Ebbe und Fluth des flüssigen Erdinnern an und berechnete aus den Schwankungen die Erd— beben, aber seine Verhersagungen sind durchaus nicht eingetroffen. Handel und Verkehr. Das Post⸗Dampfschiff„Lessing““, Capt. Toosbuyf von der Adler⸗Lin ie, am 11. Augen von New⸗Mor abgegangen, ist nach einer Reise von 9 Tagen 22 Stunden am 21 d. Mts., 9 Uhr Abends, in Plymouth angekommen, und hat nach Landung der Vereinigten Staaten-Post und der für England bestimmten Passagtere, 1 Stunde spã ter die Reise via Cherbeurg nach Hamburg fortgesetzt. Dassel be überbringt: 99 Passagiere, 27 Briessäcke, volle Ladung und 50,000 Contanten. Gießen. Unsere Viebmärkte erfreuen sich Dank der erweiterten Eisenbahnverbindungen einer steigenden Bedeut— ung. Im vorigen Jahre wurden bier 16,288 Schweine und 16,184 Stück Rindvieh aufgetrieben. Gießen, 26. August. Der heutige Viehmarkt war hinsichtlich seiner Frequenz zu den stärksten zu rechnen, welche je bier statifanden. Es war circa 1500 Stück Rindvieh und etwa 2000 Stück Schweine aufgetrieben, so daß man in Wahrheit sagen kann, die Gießer Vieh⸗ mäckle sind zu den sreguentesten im ganzen Lande zu zählen. Frankfurt, 26. Auaust. Der heutige Heu- und Strobmarki war selbst in Qualität gut befahren. Leider läßt der Ausfall der Grummet-Ernte kein Sinken der Heupreise mebr erwarten, dagegen ist jetzt schon große Neigung zu böberen Preisen vorhanden. Heu kostele per Cir. 1 fl. 45 kr. bis 2 fl. 30 kr., Stroh per Centner 1 fl. 12 kr. bis 1 fl. 20 kr. Butter 1. Qual. 45—46 kr., 2. Qual. 44 kr., Eier das Hundert 3 fl. 18 kr. Frankfuct. 27. Aug. Fruchibericht. Mehl Nr. 1 25 fl., Nr. 2 23½ fl., Nr. 3 20 ½ fl., Nr. 4 17 fl., Nr. 5 15½½ fl., Roggenmebl%(Berliner Marke) 17 fl., do. II.(Berliner Marke) 12½ fl. Waizen effectzv biesiger 13—12¾ fl. Korn 11½—9½ fl., Gersie 11½—12½½ fl., Hafer(73er) 12½ fl., Kohlsamen 16 fl., Erbsen 13—17 fl., Wicken 11½ fl., Linsen 17—21 fl., Rüböl 37 fl. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo. Mainz, 27. August. Productenmarkt. Waizen per August— fl.— kr., per Nov. 11 fl. 40 kr. Korn per August— fl.— kr., per Nov. 9 fl. Hafer per August— fl.— kr., per Nov. 10 fl.— kr. Rüdöl per Oel. 17 fl. 30 kr., per Mai 18 fl. 30 kr. Raps per Sept. 16 fl. 10 kr. Geld Cours. Frankfurt am 27. August 1874. Pistolen: fl. 9 40—42 Holländische fl. 10-Stücke.„ 9 48—50 Ducaten c(8 1 5 38—4327 Ducaten al mareo.„ 5 37—39 20-Frankenstücke.. 9 30½—31½ Englische Sovereigns 1„ 11 56—58 Russische Imperiales..„ 9 50—52 Dollars in Gold.. 0 8 228 Operngucker 2764 zur Fernsicht, Brillen, Pincenez, Lorgnettes, Thermometer, Waagen e. zc. L. Hanau, Hof⸗Uhrmacher und Goldarbeiter. Zwei tüchtige Möbelschreiner 266 finden dauernde Beschäftig ung bei Friedrich Ickler, Möbelschreiner in Friedberg, g wohnhaft in der Usagasse Nr. 366. Glaser Diamanten, — 1 256 große Auswahl in guter Fassung zu billigen 4 Ireisen empfehlen 5 1. Frankfurt a. MW. Gebr. Weichand. 6 ee Fahrgasse 138. mit oder ohne Möbel ist zu vermiethen bei 2568 W. Wind Ein Zimmer Die Kaiserl. und Königl. Ilol-Chocoladen-Pabrik von Gebrüder Stollwerck in Cöln übergab den Verkauf ihrer vorzüglichen Fabrikate in Friedberg Herrn C. E. Walz, in Reichelsheim Herrn Chr. Langheinz. 1961 2542 Einen vollständigen, gut erhaltenen Brennerei- Apparat hat billig zu verkaufen, wer? sagt die Erped. d. Anz. 2535 Jahr zu miethen gesucht. 2546 Zwei Wagnergesellen 2558 finden dauernde Beschaͤftigung bei Friedberg. Fritz Hanstein. —* ä Ein gesundes Logis für einen einzelnen Herrn wird sofort auf ein Näheres bei der Expedition AD N— Ein Logis für eine kleine Haushaltung ist zu vermiethen und ist dasselbe bis zum 1. November beziehbar bei Heinrich Vormhals. des Anzeigers. Prima-Gualität mindsteisch 12560 10 kr. Appel. 2530 Con Wetterauer Industrie-Ausstellung. Sonntag den 30. d. Mts. cert. Anfang 2½ Uhr Nachmittags.— Entrée für Ausstellung und Coneert 18 kr. Schwalheimer Prunnen. 2529 Sonntag den 30. und Montag den 31. August Kirchweihfest mit Harmonie- und Tanzmusik, wozu ergebenst einladet Georg Bailly. Feier des 2. September 1874. Wiederum stebet der Tag bevor, an dem vor 4 Jahren jenes große Ereigniß stattfand, welches den Geschicken Deuischlands eine neue Wendung gab. Im vorigen Jahre haben wir diesen Tag in einer Weise festlich begangen, daß er wohl noch lange den Bewohnern unserer Stadt in erhebender Erinnerung sein wird. Das unterzeichnete Comité hofft, auch in diesem Jahre eine Festfeier ver— anstalten zu können, welche der vorigen nicht nachstehen wird, und rechnet dabei auf den Patriotismus seiner Mitbürger. Die Feier wird wiederum in dreifacher Weise beweikstelligt werden: am Vor- mittag wird eine kirchliche Feier, am Nachmittag ein Jugendfest und am Abend in herkömmlicher Weise ein Banket stattfinden. Ebenso hoffen wir, daß die freiwilligen Beiträge, welche durch die Kinder unserer Mitbürger erhoben werden, nicht minder reichlich, ja wohl reichlicher fließen werd en, als im vorigen Jahre, nachdem man erfahren, welchen schönen Bestandtheil des Festes die Jugend— feier dabei gebildet hatte. NB. Gaben können auch außerdem in den beiden Buchhandlungen niedergelegt werden. Friedberg am 22. August 1874. Das Comité: Baur, Pfarrer. Billasch, Taubstummenlehrer. Blickhahn, Reallebrer. Brentano, Postdirektor. Curtman, Hofgerichts- Advokat. Foucar, Bürgermeister. Grödel, Beigeordneter. Dr. Heid, Seminarlehrer. G. Hieronimus, Hofmaler. Jäger, Oberstlieutenant. Jöckel, Hofgerichts⸗ Advokat. Kempf, Lehrer. Realschuldirektor. Meyer, Pfarrer. Schäfer, Blindendirektor. Hofgerichts- Advokat. Störger, Musterlehrer. Kaufmann. Volk, Musterlehrer. Werner, Musterlehrer. Dr. Köhler, Professor. Wahl, Seminarlehrer. Lang, Reallehrer. Dr. Möller, Nebhuth, Bergrentmeister. Schäfer, Seminardirektor. Schneider, Taubstummenlehrer. Steinhäußer, Beigeordneter. Supp, Privatier. Scriba, Gemeinderath. Seyd, A. Steinhäußer, Gemeinderath. Trapp II., Hofgerichts. Advokat. K. Trapp, Ludwig Weis, Kaufmann. 2493 Der Krieger-Ver 0 2551 feiert Mittwoch den 2. September d. J. in folgender Weise: ein Bad-Mauheim ein Stiftungsfest, verbunden mit der Sedanfeier, Morgens 5—6 Ubr feierliche Verkündigung des Festtages durch Glockengeläute. „ 6—7 Uhr Choralmusik vom Johannisberg. 1 7¾9 9 Uyhr Gettesdienst. Uhr Schmückung des Kriegerdenkmals auf dem Friedhof. 7 Nachmittags 2 Uhr Aufstellung des Festzuges am alten Kursaal. 7 2½ Uhr Festzug durch die Hauptstraßen der Stadt nach dem alten Kurgarten, woselbst Concert mit Jugendfest stattfindet. Abends 8 Uhr Ball im alten Kursaal, wozu Karten à 36 kr. bei den Herren Kaufmann Andreas, Schneidermeister Christoph Gürtler II., Heilgehülfe Wilhelm Erhardt und Gastwirth Heinrich Klinkerfuß zu haben sind. Abends an der Kasse ist der Eintrittspreis auf 48 kr. festgesetzt. Die auswärtigen Kameraden der Krieger-Vereine werden hiermit freundlichst eingeladen sich an unserem Feste zu betheiligen. Das Comité. 100 Centner 2548 Schmiedeisen, worunter 10 Centner noch brauch— bare Nadreife, 10 Centner Tlammeisen für Küfer, sowie 40 Centner kleines Eisen für Nagelschmiede. Sonstige Eisenwaaxen, wie: Neues und altes Ofenrohr, Kochherde und Oefen, Thüren und Noste, ver⸗ schiedenes Handwerksgeschirr und Ackergeräthe, Beschläge, Lederwaaren, altes Möbel und sonstige Gegenstände empfehle ich zu äußerst billigen Preisen. Auf eine Parthie noch sehr guter Spinnräder, sowie auf meine stets vorräthigen Aufwaschlumpen mache besonders aufmerksam. 5 J. Ebrlich, Judengasse in Friedberg. Für Stotternde. 2562 Herr Spracharzt Gerdts in Friedberg hat meinen Sohn Alexander, der sehr stark stotterte, von seinem Uebel gründlich geheilt und ihm eine natürliche, gute Sprache verschafft. Indem ich hiermit dem Herrn Gerdts meinen ganz besonderen Dank ausspreche, kann ich ihn allen Stot⸗ ternden, die gründlich von ihrem Leiden befreit zu sein wünschen, auf's Angelegentlichste empfehlen. Vilbel. Franz Fleisch, Schlossermeister. Für Stotternde. 2563 Nachdem ich bei drei verschiedenen Heillehrern, bei zweien von diesen sogar zu wiederholten Malen, ver— gebens eine dauernde Heilung meines Stotterübels an— gestrebt hatte, ist es den unermüdlichen Bemühungen des Herrn Spracharztes Gerdts gelungen, sowohl mich vom Stottern zu befreien, als auch mein Organ zu kräftigen. Indem ich dieses freudig und dankbar anerkenne, kann ich die Methode des Herrn Gerdts nicht genug empfehlen, weil sie, auf natürlichem Wege die Heilung bewirkend, am besten vor Rückfällen sichert. Friedberg. von Gayl. Oeffentliche Erklärung. 2543 Die von mir gegen Frau Georg Kolmeier gethanene Aeußerung erkläre ich als eine böswillige Verläumdung. Fauerbach b. Fr. den 27. August 1874. Frau Katharina Scheidt. Möbel-Lager. 2402 Alle Arten selbstverfertige Möbel, für deren Güte garantirt wird, sind in großer Auswahl zu haben bei J. Pfeffer, Hof⸗Möbelschreiner, Freiwillige Bürger⸗Feuerwehr. 2561 Samstag den 29. August, Abends 7 Uhr, Aus rücken. Sammlung am Spritzen⸗ haus. Der Commandeur. Ganze Mannschaft. (Uniform.) 8 Uhr, zur Uebung. Rathhause. versammlurg. ——eammiurg A N**— 1 Kirchweihfest zu Ockstadt 2557 Sonntag den 30. und Montag den 31. Auguf bei gut besetzter Tanzmusik. Ich lade hierzu mit dem Bemerken höflichst ein, daß für gute Speisen und Getränk bestens gesorgt sein wird. 2 Katharina Steyer. Kirchweihsest zu Ochsiadt Sammlung an Nach der Uebung N a 1 bei Harmonie⸗ und Tanzmusik, wozu ergeben einladet Karl Hermes. Ki r ch weihfest zu Schwalheim. 2538 Sonntag den 30. und Montag den 31. August findet in meinem Saale gut besetzte Tanzmusik statt, wozu ich mit dem Bemerken höflichst einlade, daß für gute Speisen und Getränke bestens gesorgt sein wird. Bei dieser Gelegenheit wird auf meiner Kegelbahn ein Hammel ausgespielt, wozu ich Freunde dieses Ver gnügens hiermit höflichst einlade. Conrad Hofmann II. Eine goldene Brosche dana. W. 0 U den 26. d. M. von dem Ausstellungsgebäude bis an meine Wohnung ver⸗ loren und bitte um gütige Rückgabe gegen eine Belohnung., Hebamme Müller, Wohnung bei Schuhmachermeister G. Kautz, dem 2541 Stadtschulhaus gegenüber. Ausverkauf 2394 von Spiegeln in den verschiedensten Mustern und; Größen, sowohl Gold, als braun. E meiner verbesserten Häcksel-Maschinen sowie 3 Sorten Rübenschneid-Maschinen mit engl. Messern, eine Colleetion aller Arten Pumpen, 2 und aroͤhrige Säe⸗Maschinen für Kohl, Mohn und Reps zu säen, und 1 Exemplar kleiner Feuerspritzen für Feuerwehren oder zum Selbstgebrauch für Fabrik- und größere Gutsbesitzer sehr geeignet, ausgestellt und lade alle Interessenten zur Besichtigung derselben mit dem Bemerken ein daß jeder⸗ zeit Proben, sowohl mit den Maschinen, als Pumpen, auf dem Ausstellungsplatze vorgenommen werden können. Der Verkauf der Ausstellungsgegenstände kann in Ab⸗ wesenheit des Ausstellers von den Herren des Aus⸗ stellungs⸗Comite's vollzogen werden. Weckfort Sohn, Mechanische Werkstätte in Nieder⸗Eschbach. 2569 Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mittheilung, daß unser innigstgeliebtes Töchterchen Min a heute Nachmittag 2¼ Uhr nach nur 7tägiger Krankheit im 4. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Friedberg, 28. August 1874. Gottfried Mörschardt und Frau. ———. ͤ:e Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Ebungelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. 13. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkircher ö Vormittags: Herr Candidat Ohly. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burg kirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur. ö Nachmittags: Herr Candidat Walz. Mittwoch den 2. Sept., Vorm. 9½ Uhr, Dankgottes⸗ dienst in der Stadtkirche. Prediger: Herr Pfr. Köhler. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. in Friedberg nächst dem Bahnhof. (Hierzu Unterhaltungs⸗Blatt Nr. 35 und eine Beilage.) Druck und Verlag von Carl Bindernagel Turnerfeuerwehr. — 2559 Samstag den 29. Aug., 19 2549 Sonntag den 30. und Montag den 31. Auguff Hungen— 1 Fomittags“ 0 Hungen 11 Velsit f 2 Non will der biet N. NI% im besten richtete Oer letend verstel 12 Farben⸗, Vandwerkegese Fuchenrahme indenscheuer 5 Friedber l e Alet⸗ ll 547 Montag soll der Klee! gta öffentlich ssegett werden Hierauf fol und Machen de mehreren stind in Attord zige Grun 2652 Mittw: 10 Uhr, soll Oummetgras Herden. Ober⸗ Groß — Grum ds Nont soll das der an Ort und Opper Gro ———— 326 Es rüge mit erb Clas mit ge mit Figuren helchen Verz Uhren mit B nde zu di fferten schr u Bad Nau Ali In F In Vetter. sabier haber alt namen Ill geben 1 de geneigten gten 31 „ elne. Hhberhessischer Anzeiger. u 0 Grummetgras-Versteigerung. 521 Das diesjährige Grummetgras von 55 Normal— norgen herrschaftlicher Wiesen— der Grassee bei gungen— kommt Dienstag den 1. September l. J., 5 Vormittags 10 Uhr, zur öffentlichen Versteigerung. Dungen am 24. August 1874. Dem me, Kammerrath. Versteigerung einer Gerberei. 322 Montag den 31. d. Mts., Vormittags um 11 Uhr, ill der biesige Bürger und Gerbermeister Herr Philipp RNigzel seine in der Usavorstadt am Mühlgraben, in em besten Zustande und auf das Zweckmäßigste ein⸗ erichtete Gerberei auf hiesigem Rathhause öffentlich meist— etend versteigern lassen. Dieselbe enthält 4 Gruben, 2 Farben-, Versenk⸗ und Weichkasten, ein vollständiges Fandwerksgeschirr für 3 Mann, eine ganz neue Loh⸗ lchennahme zu 24000 Stück Lohkuchen, eine große Findenscheuer mit daranstoßendem Obstgarten. Friedberg den 13. August 1874. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Foucar. 0 1 stlee⸗ und Arbeits⸗Versteigerung. 47 Wontag den 31. August d. J., Vormittags 9 Uhr, vl der Klee von der Sauweide, sowie das Grummet- Cas öffentlich meistbietend auf hiesigem Rathhaus ver- eigert werden ö Hierauf soll das Mähen des Grases zu Grummet ind Machen desselben sowie das Nachhausefahren von mehreren ständtischen Wiesen an den Wenigstnehmenden de l% Accord gegeben werden. Tanzanft Friedberg den 27. August 1874. 1 et, Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fouc ar. Grummetgras-Versteigerung. 1 2852 Mittwoch den 2. September l. J., Vormittags 2 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Crummetgras in Abtheilungen öffentlich versteigert verden. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Wöllstadt. Feuerbach. Grummetgras-Versteigerung. ar Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Oppershofen am 27. August 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppershofen. Schmidt. — Abustrit 226 Es werden Altertbümer und zwar: Steinerne ge krüge mit erhabenen Wappen oder Verzierungen, Porzellan, as mit geschliffenen oder erhabenen Figuren, Möbel rt Figuren oder eingelegt, Messing oder Kupfer, auf telchen Verzierungen eingeprägt sind, Waffen, Bronze, Iren mit Bronzeverzierungen, sowie sonstige alte Gegen— ende zu den böchsten Preisen angekauft und nimmt fferten schriftlich und mündlich entgegen Louis Löb : Bad-Nauheim 215 In Folge der Wetterauer Industrie⸗Ausstellung dehier haben wir für die Herbstsaison schon jetzt unser ger, namentlich in angefangenen und fertigen Stickereien, Wollwaaren, Strickereien ꝛc. ꝛc. reichhaltig assortirt und fort Sohn, zben zu den billigsten Preisen ab. Wir hoffen auf fort ares neigten Zuspruch. Geschwister Schloß, — 8 Usagasse. 2 Einige Gebrau Träber 219 können wöchentlich abgegeben werden. G Philippi, 717 1 5 1 Brauerei„Zum steinernen Haus“. l 218 Ein wohlerzogener Junge aus achtbarer Familie, * uit den nöthigen Schu kenntnissen versehen, findet unter — ral. zunstigen Bedingungen Aufnahme in meinem Manufatur— zmnaren-Geschäft. Eintritt sofort. —, Hungen im August 1874. 00 A. Heß. Land- Gesuch. „1 f a an 28 73— 100 Ares besten, tiefgründigen, wasser⸗ g tien Lehm- resp. Waizenboden sofort zu pachten, Ober⸗Wöllstadt den 7. August 1874 7 . Zwischendeck Pr. Thlr. 30. 253 Montag den 31. d. M., Vormittags 10 Uhr, 5 das der hiesigen Gemeinde zustehende Grummetgras 8 „ eee. g 1 irh% w. auch zu kaufen gesucht. Offerten nebst äußerster 97 Neisangabe bef. unter J. V. 208 die Annoncen⸗ Epebition von G. L. Daube 8 Comp. in 5 t Fankfurt a. M.(5686.) 11 J 1 Zu vermiethen * 5 5 be, 130 ist der zweite Stock, welcher sogleich bezogen ** 1 15 duden kann, bei K. Söllner, Hofmeßger. — * Grummetgras⸗Versteigerungen. 2545 Das 1874er Grummetgras von den Großherzoglichen Domanial-Wiesen kommt in folgenden Terminen zur öffentlichen Versteigerung: 8 Größe der 5 5 . Wiesen in. a Versammlungs- — Gemarkung. Versteigerungstermin 1874. 2 S Mor⸗ Hee⸗— 5 0 gen. taren. 14[Leidhecken 6 1½[Samstag den 29.„ Nachm. 4 Uhr.] bei Wirth Diehlmann. 2 Salzhausen 15 3% Montag„ 31.„ Vorm. 10„ Gesundbrunnen. 3 Unter- Schmitten. 6/ 1½ Montag„ 31.„ Nachm. 1„ Bruchmühle. 4 Blofeld 32 8 Dienstage, 1. Sept. Vorm. 9„ Brühlwiese. 5 Bingenheim 25 6½ Dienstag„ l.„ 5 10„ Brühlwiese. 6 Gettenau 5 1½ Dienstag, 1.„ Nachm. 3„ Karbische Wiese. 7 Heuchelheim 9 2 Denag 4 4„ Riedbrücke. 8 Bingenheim 11 2¼[Dienstag„ 1.„ 5 4„ Riedbrücke. 9 Lißberg 93 23½[Mittwoch„ 2.„ Vorm. 10„[ Gastwirth Mann. 10 Nidda 87 213/ Donxverst., 3.„ 1 9„ Seewiese. 11 Ranstadt Hof 19 4¼ Montag„ 7.„ 75 10„ RNanstädter Grenze. 12 Bobenhausen, Finkenloch ent, 2 11„! Forsthaus Finkenloch. Diejenigen, welche noch mit Zahlungen aus dem Jahr 1873 an die Rentamtskasse zurückstehen, werden zum Mitbieten nicht zugelassen Bekanntmachungs Gebühren können nicht mehr in Anspruch genommen werden xesp. nicht mehr in Ansatz kommen, wenn die Bekanntmachungs-Bescheinigung nach dem 1. October bei uns eintrifft. Bingenheim, am 8. August 1874. 1 9 Nidda. u be. CCC E Adler-Linie. Deutsche Transatlantische Dampfschifffahrts-Gesellschaft in Hamburg. Derecte Post-Dampfschifffahrt von HAM B URC nach NEWVORK ohne Zwischenhäfen anzulaufen, vermittelst der deutschen Post-Dampfschiffe J. Classe, jedes von 3600 Tons und 3000 effeetiver Pferdekraft, f Schiller am 20. August. Lessing am 17. September. Herder am 15. October. 8 Goethe„ 3. September. Wieland„ I. October. Schiller, 29. October. Passagepreise: J. Cajüte Pr. Thlr. 165, II. Cajüte Pr. Thlr. 100, Nähere Auskunft ertheilen die Agenten der Gesellschaft, sowie Dle Direetion in Hamburg, St Annen 4, und der von der Gesellschaft angestellte General-Agent W. Westenburger, Theilhaber der Firma 7 Carl Racké 8 Co. in Mainz, Carmeliterstraße 8. 5 Briefe und Telegramme adressire man: Adler-Linie— Hamburg. G ονο ,ꝙö a--oοαε οοqꝙ¼ö c οοο οαοο, τ⏑ e BOO--oα--- ο-- e ο- οο- ο,οEeQ C--- οε-οον- e- me- f--- οον- οοε οο- οον- αν ο. * 2474 Mit Genehmigung des Ausschusses bleibt unsere Kasse am de 2. September l. J.(Sedanfeier) geschlossen Friedberg. Vorschuß⸗ und Eredit⸗Verein. (Eingetragene Genossenschaft.) A. Stahl Wittwe in Friedberg, Lack-, Firuiß⸗ und Farben⸗Fabrik, 2434 offerirt alle zu diesen Branchen gehörigen Artikel in besten Qualitäten und zu den billigsten Preisen. Waarenverzeichnisse gratis. Anfragen finden prompte Erledigung. Friedberg in Hessen. Der Inhaber Moritz Stahl. Bad⸗Nauheim. K 6 ö 0 1 Hof- Friseur. 8 0 2 Alieenplatz. Modewaarenhandlung. 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An- und Verkauf von Staatspapieren, Eisenbahn-Actien und Prioritäten, Loosen ꝛc. gegen billige Provision. Cinlösung von Coupons jeder Art. Wir machen noch desonders darauf aufmerksam, daß wir das Nachsehen aller verloosten und ge- kündigten Nummern von Anlehens-Loosen, Obligationen und Actien übernehmen. Trauben⸗Brust⸗Honig!), einem anderen Mittel erreichten Eigenschaften: schnelle Wirkung, Wohlgeschmack, Nahrhaftigkeit, Billigkeit ist stets stets ächt zu erhalten in Friedberg bei Wilh. Sturmfels, in Butzbach bei A. Gimbel welcher durch über 4000 Anerkennungen und Danksagungen sicherste Bürgschaft leistet für unbedingte vorzüglichste, in keiner Weise von „) Der Verkauf findet statt in 3 Flaschenfüllungen mit Metallkapselverschluß, den Firmastempel der Fabrik tragend in 1 Flaschen(gold) à Mark 3., ¼ Flaschen(roth) à Mark 1½., ½ Flaschen(weiß) à Mark 1. (Jede Flasche mit gesetzlich deponirter Schutzmark⸗Etiquette und Gebrauchs-Anweisung) Ganze Flaschen(grün) 2 Mark 6. versendet nur die Fabrik und die„Mohren-Apotheke“ des Herrn Dr. W. Strauß in Mainz. Fabrik W. H Zickenheimer in Mainz, Comptoir Schönbornstraße 5. 2337 i 115 unkündbare Pfandbriefe Uheinischen Hypolhetzen-Bank zu Mannheim. Nach Erlaß des Ministeriums des Großherzoglichen Hauses, der Justiz und des Aus— wärtigen d. d. 1. August 1872, G.-Bl. Nr. XXXII. S. 308, sind die Pfandbriefe für die Anlegung von Mündelgeldern geeignet. Die Pfandbriefe können von der Bank und ihren Vertriebsstellen bezogen werden. Die Pfandbriefe zerfallen in Stücke von Thlr. 1000., Thlr. 500., Thlr. 200., Thlr. 100. Sie sind bis zum 1. Oktober 1876 unkündbar. Vom 1. Oktober 1876 an werden die Pfandbriefe innerhalb 36 Jahren durch Verloosung amortisirt. Die Pfandbriefe sind mit halbjährlichen am 1. April und 1. Oktober zahlbaren Zins-Coupons versehen. Die Zahlung der Zinsen und der verloosten Pfandbriefe erfolgt bei allen Vertriebsstellen, insbesondere aber in Mannheim, Karlsruhe, Freiburg i. B., Constanz, Frank⸗ furt a. M, Stuttgart und Basel(zum Tagescourse der Gulden). Zur Vertriebsstelle haben wir den Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein Friedberg ernannt. Rheinische Hypotheken- Bank. becker Feuer-Versicherungs-Gesellschaft. 2534 Wir bringen biermit zur Veröffentlichung, daß wir Herrn Louis Schaab die Agentur für Friedberg und Umgegend übertragen haben. Lübeck den 15. August 1874. 2340 Lübecker Feuer ⸗Versicherungs⸗Gesellschaft. Der Director: Ed. Neuendorff. 5 Bezugnehmend auf obige Annonce halte mich bei Versicherungen von Mobilien, Waaren, Vieb und Ernteerzeugnissen zu festen und billigen Prämien bestens empfohlen und bin zu jeder Aus kunft gerne bereit. Louis Schaab. Friedberg den 20. August 1874. Dampf⸗Dresch⸗Maschinen werden in allen Größen sofort geliefert von der Blumenthal'schen Maschinenfabrik in Darmstadt. 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