Damstag den 28. Februar. M26. n 7„ — 1 1 1 4 i.. Ausslld erg 5 ö 2 unt + Die Petitzeile Kreisbl für Kreise Friedb Erscheint jeden 5* wird mit 4 Kreuzern berechnet. reisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstaß, Donnerstag und Samstag. Für den Monat März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der* a Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. 5 Abt a. can Amtlicher Theil. Zeneffend: Die Vornahme der Feuetvisttation für 1874. Friedberg am 25. Februar 1874. —— Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Dube, N 15 N 3 e e. f 2 n K 1er E Imidie Großh. Bürgermeistereien, die Großh. Polizeiverwaltung zu Bad-Nauheim und den Großh. Polizei-Commissar zu Wickstadt. a Wir beauftragen Sie, unter Zuziebung der Feuergeschwornen, die Feuervisitationen sofort vorzunchmen und empfeblen Ibnen zugleich darauf * u achten, daß die Visitatoren hierbei ibr Augenmerk auch auf Nichtbefolgung der bestebenden Bauvorschriften, der Bestimmungen wegen der Aufbe- * de rung feuergefährlicher Gegenstände— Art. 147 und 151 des Polizeistrafgesetzes— die so oft die Ursachen von Bränden sind, richten und ee ze Zrriderhandlungen zur Anzeige bringen. Ter a pp. * 9 Jressend: Die Gebübren der Experten für die regelmäßigen Untersuchungen der Feuerungsanlagen in Gebäuden und für Untersuchungen neu angelegter oder wesenlich veränderter Feucrungs⸗ anlagen vor deten Benutzung. Trapp. 10 V Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg u die Großh. Bürgermeistereien, die Großh. Polizeiverwaltung zu Bad-Nauheim und den t n Das in obigem erfolgte Ausschreiben Großbderzoglichen Ministeriums des Innern vom 17. Februar diests Jahres zur Nr. M. d. J. 1494, „ sblatt Nr. 5, theilen wir Ihnen nachstehend in Abdruck unter dem Auftrage mit, sich darnach zu bewessen und den Vollzug zu überwachen. Friedberg am 25. Februat 1874. Großb. Polizei-Commissär zu Wickstadt. Darmstadt am 17. Februar 1874. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämler. mehr Anlagen b) In den Fällen 2 1 2 41 ** Unter Bezugnahme auf die in Folge unseres Ausschreibens vom — 2 März vorigen Jabres zu Nr M. d. J. 1807 von Ihnen erstatteten ung ke chte eröffnen wir Ibnen, daß wir zur gleichmäßigen Regelung resp. tung. F öbung der Gebühren, welche den Experten für die jährlich einmal in ö seumtlichen Orten vorzunehmenden Untersuchungen der Feuerungsanlagen e een en für Untersuchungen neu angelegter oder wesentlich veränderter Feuer- e eanlagen vor deren Benutzung zu gewähren sind, folgende Bestimmungen „ pioffen haben: 1) Die von den Lotal- Polizeibebörden bei den periodischen Visi⸗ suonen der Feuerungsanlagen(Art. 145 des Polizeistrofgesetzes) zuzu- zenden Sachverständicen haben an Gebübren per Tag zu bezieden: a) bet Visttationen in ibrem Wohnorte 1 fl. 45 kr.(3 Mark) und v) bei Visttationen außerhalb ihres Wohnortes 2 fl. 55 kr.(5 Mark); erfordert das Visitationsgeschäft einschließlich der Hin- und Her⸗ reise der Sachverständigen, nur einen halben Tag oder weniger, so kann nuf die Hälfte dieser Gebübren in Ansatz gebracht werden. Die von den Ortspolizeibehörden zu attestirenden Gebührenverzeichnisse Sachverständigen sind mit den Bisitationeprotokollen dem Kreieamt Ertheilung der Ermächtigung zur Zahlungs anweisung vorzulegen, auf en Grund sodann die Decretur auf die Gemeindekasse durch die Bürger weise die erste, Feuerungsanlage, selben Tage untersuchten Anlagen je 14 kr. und für alle anderen noch an demselben Tage nachgesehenen je 7 kr.(20 R. Pfennige): wenn aber die Untersuchung von 3 oder nut einen Zeitaufwand von einem halben Tag er⸗ forderte, im Ganzen nur eine Gebühr von 52 ½ kr.(1,50 Mark). für Untersuchungen außerbalb ihres Wobhnsitzes dieselbe Gebühr, wie die für die Fälle unter 1 b festgesetzten für die folgenden fünf an dem- (40 Reichspfennige) a und b haben die Sachverständigen wit dem Besundbericht ein Vetzeichniß ibrer Gebühren, in welchem der Tag der Vornabme des Geschäfts, die betreffenden Hauseigentdümer und die Zahl der für dieselben untersuchten Feutrungsanlagen anzugeben sind, dei der Ortepolizeibehörde einzureichen, welche dasselbe zu prüfen und, nach er- solgter Attestation resp. Berichtigung der Gebührenansätze, zu veranlassen bat, daß deren Betrag zur vorlageweisen Auszahlung aus der Gemeinde⸗ kasse angewiesen, auf die betreffenden Hauseigenthümer nach der Zahl der an demselben Tag untersuchten Anlagen gleichmäßig repartirt und von denselben zurückerboben wird. Werden Nachvisitationen angeordnet, so haben die Sachverständigen sterei erfolgt. dieselben Gebühren, wie Ade Fallen einer ersten Untersuchung zu beziehen. f 2) Als Vergütung für die Untersuchung neu angelegter oder wesent- Wir beauftragen Sie, dlese Bestimmungen in Idten Kreisen zur W Kran,, veränderter Feuerungsanlagen ꝛc. vor deren Benutzung(Art. 138 öffentlichen Fenntniß zu bringen und zu deren Vollzug den Oxtepeltzei⸗ 3 Polizeistrafgesctzts) und den über den Befund an die Ortspolizeibe⸗ behörden und Gemeindevorständen die erforderlichen Weisungen zu ertheilen. „pe zu erstaltenden Bericht bat jeder der Sachverständigen zu beziehen: v. Star d. a) für Untersuchungen, welche sie an ihrem Wohnsitze vorgenommen v. Gagern. haben, eine Gebühr von 35 kr.(1 Mark) für eine, beziehungs- f 7 ai el ö Deutsches Reich. Katasteramte, Gerhard Cämmerer, zum Obersteuercalculator] den Rentamtisdiener bei dem Rentamte Schotten, Job. I. Classe bei der Steuercentrole und Calculator der Ober⸗] Trapp, in gleicher Diensteigenschaft an dae Renlamt Darmstadt. Das Großherzog liche Regie- sieuerelrectten, den Obersteuercatculatot II. Glasse bei der ingsblatt Nr. 10 enthält: Steuercontrole und Calculator der Obersteuer direction, I. Ucbersicht der für das Jabr 1874 genehmigten] Ferdinand Trapp, zum Obersteuercalculator bel dieser Unlagen zur Bestreitung der Vecürfn sse der ieraclitischen Behörde und den Haupisteucrassistenten 1. Classe bei dem igionsgemeinden des Kreises Neuftadt. Haupisteueramt Darmsiadt, Georg Balzer, zum Obersteuer⸗ II. Ueter sicht der von Großberzoglichem Ministerium calculator J. Classe bei dem Katastexamie zu ernennen; e Innern für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen am 30. Januar den Schulamteaspiranten Christian Völsing 1 1 —— ung. 4 in Vestrettung von Communalbedürfnissen in den Ge“ aue Bisses, im Kreise Nidda, die erste evangelische Schul⸗ . Wunden des Kreises Grünberg. stelle zu Ortenberg, und dem Schulamtsaspiranten Georg III. Desgleichen in den Gemeinden des Kreises Bieden kapp aus Rodheim v. d. H., die erledigte evang. 0 l er bach. Schulstelle zu Almenrod zu übertragenz am 2. Februar 1 Te* IV. Orteneverleihungen. den Lehrer an der Realschule zu Alzey, Dr. August Wecker— — 6111. Ertbenung eines Erfindungepalentes. ling, zum Lehrer an dem Gymnasium zu Worms zu g VI. Dunsinach richten. Seine Königliche Hoheit der ernennen; am 3. Februar dem 2. evangelischen Pfarrer zu Butzbach, Georg Engelbach, die ernste(vangelische Pfaristelle zu Alsseld, zu übertragen; an demselben Tage den ven dem Grafen zu Erbach⸗Erbach auf die vierte (mittlere Mädchen-) Schulstelle zu Erbach, präsentürten Schullebret an der exangelischen Schule zu Erbach, Georg Aram Meister, für diese Stelle zu bestäligen zam 14. Febr. baben allergnädigst geruht: am 31. Dez. 1873 In Hoswufik⸗ Eleven Adolph Kugler zum Hosmusik Mitanten, am 25. Januat den Hefgarten Arbeiter in n Hoe ärineret Tarmesiadt, Johann Petri, zum Hos⸗ en- W ärtet in dcr Hog ärineret Matbüdenböbe, am A. Januat den Oversieuel calculator I. Glasse bei dem dupber zog Lampertheim zu versetzen. Am 15. Januar wurde dem Pfartverwaller Adam Weber die katholische Pfartstelle zu Bükenau, am 5. Februar dem Pfarrer Johann Hellwig zu Bretzenheim die katholische Pfarrstelle zu Groß⸗ Stein beim, an demselten Tage dem Pfarrer Gabel die katdo lische Pfarrstelle zu Sulzbeim, und an demselden Tage dem Beneftciaten Jobann Bapfist Kurz die katholische Pfarrstelle zu Wollstein übertragen. Am 10. Februot wurde dem Bauaccessisten Georg Pfarrer aus Villingen das Patent als Geometer der ersten Classe für den Kreis Darmstadt ertbeilt. VII. Goncurtenzerössnungen. Erledigt find; die 6. (vang. Schulstelle zu Rüsselsdeim, im Kreise Groß-Gerau, mit einem jährlichen Gehalt von 550 fl.; die cvangelische Pfarrstelle zu Stumpertenrod im Dekanate Alsfeld, mit (einem jährlichen Gevalt von 968 fl. 56 ke.; die evang. Pfarrsielle zu Neckar Steinach, im Ockanase Grbach, mit einem jäbrlichen Gebalt von 753 fl. 5 kr. z die evang. Schulstelle zu Assböllerbach, im Kreise Neustadt, mit anem jährlichen Gebalt von 400 fl.; dem Fürsten zu Löwen⸗ stein⸗Wertheim⸗Rosenberg und dem Grafen zu Erbach⸗ Schönderg sieht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die evang. Schulsielle zu Pobl-Göns, im Kreise Gießen, mit einem jäbrlichen Gehalt von 400 fl.; die evang. Schulstelle zu Schwanheim, mit einem jährlichen Gehalt von 450 fl. Darmstadt. Die Nachricht über den bevor stehenden Zusammentrit der zweiten Kammer ent- behrt der Begründung. Vielmehr wird auf Veranlassung der Mitglieder des Finanz- Aus- schusses der zweite Präsident der Kammer, Herr George, ersucht werden, einstweilen bis zum Zu- sammentritt der Kammer die Geschaͤfts-Leitung im Ausschuß zu übernehmen und für diese Zeit von seinem Rechte Gebrauch machen, den Sitzungen des Ausschussts beizuwohnen. Berlin, 24. Febr. Bei der heutigen Ersatz⸗ wabl in dem hiesigen sechsten Reichstags wahlkreise wurde Dr. Banks mit 7240 Stimmen gewählt. Hasenclever erhielt 5149, Redacteur Sachse 1029 Stimmen. — 25. Februar. Das Herrenbaus und das Abgeordnetenhaus haben den Antrag auf Ver— tagung bis zum 13. April angenommen. Das Abgeordnetenhaus beschloß vorher in Ueberein- stimmung mit der Regierung, den Vertagungs- Antrag in einer Lesung zu erledigen. — 25. Febr. Sitzung des Reichstags. Auf der Tagesordnung stebt die Berathung über das Protokoll der Commission sür die Vorbereitungen zur Erbauung eines Reichstagsgebäudes. Von den fünf vorliegenden Anträgen, betreffend die Wahl eines Bauplatzes, wird der Antrag Reichen- sperger, in welchem der Platz hinter dem jetzigen provisorischen Reichstagsgebäude in Vorschlag ge— bracht wird, mit 130 gegen 120 Stimmen ange- nommen. Ein Zusatz- Antrag von Duncker, sieben Delegirte zu ernennen, welche mit dem Präsi— denten und Sachverständigen den Bauplan und den Kostenanschlag feststellen sollen, wird bei Namensaufruf mit 112 gegen 110 Stimmen ge— nehmigt. b — Aus gut unterrichteten Kreisen erfährt die „Weim. Zig.“ mit Bestimmtheit, daß das über die bekannte Angelegenheit des Capitäns Werner gebildete Kriegsgericht den Letzteren freigesprochen, und daß dieser Spruch, der übrigens bereits im Januar ergangen sein soll, die allerhöchste Be— stätigung gefunden hat. Köln. Die„Köln. Ztg.“ vernimmt, daß der am 1. April fällige Gehalt des Erzbischofs Melchers mit Beschlag belegt werden soll. Koblenz. Gleichwie die Beamten aufge⸗ sordert wurden, ihre Mitgliedschaft des„Mainzer Katholikenvereins“ aufzugeben, haben dieselben auch jetzt die Weisung erhalten, aus dem hiesigen katho⸗ lischen Casino auszutreten. Sonderburg. Wie bekannt, war bei der Enthöllung des Standbildes Friedrichs VII. in Kopenhagen am 15. Nov. v. J. auch eine sog. nordschleswigsche Deputation anwesend. Die Sache machte seiner Zeit viel von sich reden. Dieser Tage wird nun bier mit der Ausweisung der— jenigen Nordschleswiger dänischen Unterthanenver⸗ hältnisses vorgegangen, welche sich an jener Demonstration betheiligt hatten. So trifft u. A. diese Ausweisung einen jungen Mann, welcher mit bedeutenvem ländlichem Grundbesitz hier auf der Insel ansässig ist. Leipzig. In den studentischen Kreisen erregt die am 19 d. erfolgte Verhaftung eines Stu— direnden mit hochadeligem Namen großes Auf- sehen. Es soll sich derselbe bei einer Versammlung einer argen Beleidigung des deutschen Kaisers schuldig gemacht haben. 5 Schwerin, 23. Februar. In der heutigen Plenarversammlung des Landtages wurde ein Rescapt der schwerin'schen und eine Note der strelitzer Regierung mitgetheilt, in welchen beide Regierungen eine wiederholte Berathung der 8. bie 9 der Verfassungevorlage(welche die Hormition der neuen Landesvertretung betreffen) un Peincipien der Regierungsvorlage ausspre Beschlüsse der Landschaft sowie den 3 Ritterschaft, die Vorlage im Princip nicht ver⸗ werfen zu wollen, acceptiren, jedoch den Beschluß die die völlige Uebereinstimmung mit den des letzteren Standes betreffs Aufrechterhaltung der Ritter- und Landschaft als politischer Corpo⸗ ration ablehnen. Es wurde darauf beschlossen, daß jeder Stand das Capitel der Vorlage über die Modification der Landesvertretung noch ein— mal berathen solle. Straßburg. Von etwa 100 hiesigen katho- lischen Geistlichen haben 50 die Zustimmungsadresse an Teutsch unterzeichnet. Der Protest der Bürger- schaft gegen Bischof Räß hat bis jetzt etwa 250 Unterschriften erhalten. Ausland. Frankreich. Paris. Das„Journal offi⸗ ciel“ veröffentlicht die erste Liste der Subserip— tionen für die von der Herzogin von Magenta patronirten Volks- Speise- Anstalten. Diese erste Liste weist ein Gesammterträgniß von 77,012 Fr. aus. — Es verdient erwähnt zu werden, daß am 16. März der kaiserliche Prinz nicht nur voll- jährig sein, sondern sich auch im Besitze eines ansehnlichen Vermögens befinden wird. Bei seiner Geburt hat ihn Napoleon III. bei einer großen Anzehl Versicherungs-Gesellschaften eingekauft, um ihm nach vollendetem 18. Jahre ein Ver— mögen zu sichern, wenn er bis dahin den Thron nicht einnehmen sollte. Man spricht von 7 bis 8 Millionen, welche an diesem Tage dem Prinzen ausbezahlt werden müssen. — Der„Figaro“ glaubt zu wissen, daß der kaiserliche Prinz an eine hervorragende Persön— lichkeit der bonapartistischen Partei einen Brief gerichtet habe, in welchem er seine Freunde er— suchte, auf die für den 16. März beabsichtigte Demonstration zu verzichten, da man jetzt vor Allem darauf bedacht sein müsse, Frankreich, welches so sehr der Rube bedürfe, keine unnütze Aufregung zu bereiten. Dem Pernehmen nach soll im nächsten Jahre hierselbst eine internationale Ausstellung von Erzeugnissen der Kunst und Industrie stattfinden. Holland Amsterdam. Der kürzlich ge— wählte Erzbischof der altbischöflichen Utrechter katholischen Kirche, Cornelius Diependahl, hat gutem Vernehmen nach die Wahl abgelehnt. Großbritannien. London. Ernannt sind: Karslake zum Attorney General, Bagalley zum Sollicitor- General, Lennox zum Obercom— missär der Bauten, Reach zum Obersecsetär für Irland, Marquis of Bath zum Oberkammerherr. — Marquis of Abercorn ist zum Vicekönig von Irland, Oberst Taplor zum Kanzler des Herzogthums Lancaster, Howker Hamilton zum Unterstaatssecretär für die Colonien, Hamilton zum Unterstaatssecretär für Indien ernannt. — Das schon seit mehreren Wochen umlaufende Gerücht, Gladstone gedenke zeitweilig die Fübrer— schaft der Liberalen abzugeben, wird in den letzten Tagen mit großer Bestimmtheit wiederholt. Nach der ntuesten Lesart würde der so jählings Ge⸗ stürzte im Frühjahr eine längere Erholungsreise in das Ausland machen. Als stellvertretende Führer im Unterhause werden Göschen, Forster und der Marquis of Hartington namhaft gemacht. — Der Madrider Agent des hiesigen Aus- schusses der Inhaber ausländischer Staats-Obli— gationen meldete telegraphisch, daß»der spanische Finanzminister vorgeschlagen habe, die Zahlung der beiden fälligen Coupons der spanischen Schuld durch Uebertragung der Minen von Pajares und Rio Tinto und des Erlöses der zu National Eigenthum erklärten Güter an die Obligations Inhaber zu bewerkstelligen. — Einem officiellen Telegramm des Generals Wolseley vom 5. d. Mts. zufolge ist derselde nach viertägigen Gefechten am 4. in Cumassi eingerückt. Der König der Aschantis hatte die Stadt verlassen und sollte zur Unterschrift der Friedensbedingungen am 5. in das Hauptquartier Wolseley's kommen. Der Verlust der Engländer betrug 300 Todte und Verwundete. Spanien. Madrid, 23. Febr. Gentral Moriones hat den begonnenen Vormarsch wieder eingestellt, da die Flotte durch ungünstiges Wetter an der Mitwirkung bei den militärischen Opera- tionen verhindert ist. mäßig bohen Reservefond enisprechend, auf 7 fl. erhöhl, Italien. Rom, 25. Febr. Der Corping Barnabo, General-Präfect der Congregatlon de „propaganda fide“, ist gestern Abend gestorben Es wird versichert, General Bilio werde sel Nachfolger werden. ö Türkei. Konstantinopel, 26. Fehn Die armenische Frage ist auf der Grundlage dez 2900 4 Gewissensfreiheit entschieden und die Katholiken che! gemeinde von dem Patriarchen der Dessidentey für unabhängig anerkannt worden. Heute find die Investirung des Vertreters der katholischn! Gemeinde bei der Pforte statt. 7 Griechenland. Athen, 25. Febr.. der heutigen Sitzung der Deputirten- Kammg brachte Lombardas den Antrag ein, das Min sterium Deligeorgis in Anklagezustand zu ven setzen. Die Anhänger Deligeorgis' stellten da em Gegenantrag, von der Erhebung der Anklaß! abzustehen und die Gesch aftsführung der Ri g gierung zur Untersuchung zu ziehen, die das Ven! dan halten der Regierung rechtfertigen werde. Smyrna. Der bier erscheinende„Ju. partial“ empfieblt die Unisitation der türkische! in Sn an de Stat 0 2 — 2 8 2 — — Staatsschuld als einziges Mittel in der jetzigen“ ian n Finanzlage. Man versichert, der Artikel sei off,„ 1205 ciell irspirint. 1 Amerika. Newpork. Die biesigen Zei d ungen meldeten aus Cheyenne, 11. Februar, den d ml einem neuen Indianer-Ausstand, der wie gewöhnlit 5 mit Beraubung und Ermordung einzelner An E siedler und Militär-Posten sich einleitet. Sogar en az die Potter Station an der Union-Pacific- Bahr? ati soll ernstlich bedroht sein. Es werden Truppen dan 2 aufgeboten.* f Ostindien. Calcutta. Einem Spetialtese P ichen es gramme der„Times“ vom 23. Februar en nehmen wir: Die Regierung gibt zu, daß Vage t d bondiren, Verbrechen und Verlassen von Kinden“ unden ft zunebmen. Frauen und Kinder leiden furchtban hie fe Es beißt, daß Todesfälle durch Hunger vort 1 kommen seien. Sir George Campbell bezweifelt : Mödelfuce ob die Regierung hinlänglich viel Nahrung win** und Gesäße beschaffen können. bee Japan. Nangasaki. Die japanesische Gy ümer; N r 5 f 8 1 und dgl. de sandschaft in London veröffentlicht ein Telegramz 1 von bier, wonach 3000 Mann japanessischer Truppe zue auf den Schauplatz der Unruhen eintrafen. Den Die Pf Unruhen ist laut der Mittheilung der Gesand, schaft eine erhebliche Bedeutung nicht zuzuschreiber, 1 Man bofft auf eine baldige und völlige Wieden, f herstellung der Ordnung. B. 5 ung der Aus Stadt und Land. vu jtde A Friedberg. Die Mittheilung ihres R.⸗Correspon, Wil vit denten in Nr. 24. ö. Bl., wonach von Naubeim aus dit an der di Calfirung der er vor wenigen Jahren auf Kosten del ung be Staats angelegten Allee auf der Chaussee von hier nac Ungen! Naubeim bei der einschlägigen Bebörde deantragt worde!“ i in, erinnert uns gleichzeitig wieder einmal an das, wal] gal ein nicht ist, was aber beute sein könnte, wenn Nau, ige ssch beim s. Z. nicht in Obsibäumen speculirt hälte bes von Es bedürfte wahrlich keines„großen Krachs“, um dahin! lun 5 zu kommen, daß die Nauheimer Obstbaum⸗Speculatie, 0 K welche den Naubeim Friedberger Premenadenwag ven imtlung zirt, eine ganz unrentable ist und sein wird. Wir häuen ach aus heute eine schatlige Allee auf diesem Wege, keine hoff Don nitler nungslose, blätterarme Odstbaum- Anlage“(wie sich iht J ute R. Correspondent sehr richtig ausdrückt) wenn die betreffen b den Leute in Nauheim zur Zeit der„Gründung“(k. Obsibaum-Anlage nicht gar zu engherzigen Ideen gesolgl wären. Nun heißt es gar, daß die neue Staats All“ Nauheim genire, daß es sie wieder beseitigt zu d wünscht. Die zukünftige schaltige Anlage auf der Hö“ soll schwinden und die Speculations⸗ Anlage ohne* gangenen und zukünftigen Schatten im Thale fel bleiben? Wir hoffen, daß letzte schwiadet und ern bleibt. Nauheimer Kur- und Friedberger Handelsvereh mögen in dieser Richtung thätig sein, vielleicht erlebe wir dann noch, unter schattigem Leubdache sowobl a der Höhe als im Thale nach Nauheim wandern zu können.“ Butzbach. Der Gemeinderath bat beschlossen, ei Realschule dahier zu errichten und dadurch dem lang ge vegten Wunsche eines großen Theils der Bürgerschaft en sprochen. a 1 Nidda, 19. Febr. Gestern sand die statutenmäßigt dey ö Generalversammlung des biesigen Vorschuß- und Credit Vereins statt. Die Geschäftsergebnisse für das abgelaufene Jahr waren wieder in jeder Hinsicht sehr erfreuliche, 890 0 Gleichwie im vorigen Jahr konnte auch diesmal eine Ge f winnvertheilung von 10 pCt. festgesetzt werden, wobei det— Neservesond noch weit über den in den Statuten bes stimmten Betrag dodirt wurde. Das Eintrittsgeld füt 96 von jetzt an eintretende Mitglieder wurde, dem verbältniß⸗ 1 5 eh bei Schießen mil blinden Patronen eine etwas zu weill en Gewehrlauf gekommene Patrone nicht losging, . richtigen warnen konnte, war der Schuß schon losge⸗ sanen und v leb am Zeigefinger. Ein bleibender Nachtheil W chwveise für den Verletzten nicht zu befürchten. Gerichts Deputation auf einem Bauernhose unseres erges amlliche Geschäßte zu verrichten. Borms, 24. Febr. Als gestern einem Soldaten ehr derselbe die Patrone mit dem Ladestocke binaus⸗ ohne jedoch vorher die Zündnadel zurückgeschoben uben. Ebe noch der beaussichtigende Unteroffizier den crletzte der Ladstock den Mann nicht uner⸗ ift glück⸗ Allerlei. Strasburg(Weslpr.) Vor einigen Tageu batte Mit Verwun⸗ eteig demerkie der Richter, daß die Hausfrau mit einer ter in der Art gefesselt, daß das eine Ende dieset Kette mer Stubenthüre und das andere Ende an dem Knöchel et techten Fußes der Frau befestigt und letzteres Ende Frühjahr werde die Fluth wieder steigen. Sie war aber zu mächtig angeschwollen; sie braucht auch lange Zeit zum Verlauf. Desbalb lesen wir täglich in den Blättern von weiteren Rück. gängen. So finden wir u. A. folgenden Bericht aus Frankfurt: „Die internationale Baubank bat ihrem zahleichen Arbeiterpersonal aller Branche eröffnet, daß sie vom 16. Februar den Lohn um 10 pt. berabsetze, und es den Arbeitern freigestellt, falls sie dafür nicht arbeiten wollen, zu kündigen.“ In gleicher Weise baben sich andere Bau- Gesellschaften zu einer bedeutenden Lohn-Herab setzung entschlossen. In dem ebemals fursürs. lichen und dem Grunelius'schen Garten werden jetzt neue Straßen angelegt. Die Steinschläger ai einem Schlosse versehen war. Die Länge der Kelte estiteie der Frau, sich innerhalb des Geboftes zu be⸗ bern, verlassen konnte sie jedoch dasselbe nicht. Dies oe le eben ihr zärtlicher und liebevoller Gatte erteichen, er nach seiner Meinung besuchte seine Frau zu oft die n amselben Dorfe wohnenden Eliern. Od die eingeleitete Artsuchung einen Erfolg erzielen wird, erscheint der „Anz. Zeitung“, mit Rücksicht darauf, daß die Ehefrau 1 Strafantrag wohl nicht bis zu Ende aufrechter dan wird, fraglich. London. Dr. Liwingstonc's lan sich noch immet nicht entschließen, an Schwiegervater, Dr. Moffat, den Tod des deromten Reisenden zu glauben, und gibt folgende Gründe det an: daß bis jetzt noch kein Europäer auch nur einen derangeblichen Augenzeugen von Lwingstone's Tode ge 20— 1 dar 18. a .*. 10 wan * 0 dun 3 de 1e 2 2 * daun 1 277 un U ien d 4 n n*. A eg n . [n 1 * im eee cn n n dt d dert. dnttik. 1* 83 0 der j 1 1 7 Ataue r Du heizen tene n rt geniigt A. tu At 1 — 2 * Süühlung durch eb erschöpft, verdächtig sei, ein bat; daß Livingstone kaum noch an dem Orte, wo r eslorben sein soll, bat angelangt sein können; daß die die Hinzufügung, Lidingstone's Vorrätbe da diese für acht Monate kureichen mußten; daß vor zwölf Jabren ein beinahe zes eden solches Gerücht über den Tod eines afrika⸗ anten Reisenden in Umlauf gesetzt worden ist, und enolich, de man auch im auswärtigen Amt zu London den Nach: ren noch keinen Glauben schenkt. A das Germanische Uationalmustum in Nürnberg den foctwäbrend Beiträge an Geld, sowie auch Allex⸗ tener jeder Axt aus der deulscden Vorzeit, zunächst bis Ende des siebenzehnten Jabrhunderts: alie Drucke, Ader geschichtlichen Inhalts, Handschriften, Chroniken; Mwelstücke, musikalische Instrumente, Waffen, Geschirte u Sesäße; Uotogtapbien) alter Baudenkmale und Uimet; andetet Alier⸗ IAuftänden auch angekauft. Friedberg, 26. Februar 1874. Die Pflegschaft des Germanischen Nationalmuseums. Dr. Malthias. Wie fieht es aus? B. Friedberg, 17. Febr. Daß die Steiger 1 g der Preise ihren Höhepunkt erreicht hatte, et jedem Einsichtigen schon vorigen Sommer klar. Lril wir aber hier in einer stillen Bucht leben, 1 der die Hochfluth der Verkebrs Strömung uns vnig berührend, vorüberzieht, so ward nur benigen der Moment ersichtlich, in dem ein Rück; eng eintreten mußte is von Wien, Berlin, Hamburg, New In diesem Winter aber Nicht Nork gen wir wöchentlich die Berichte von Geschäfts- ustellungen und Arbeiter-Entlassungen; sie kamen aus Franksart, Darmstadt, Mainz, selbst 1 vielen Geschäften in naächster Nähe. Gar ancher täuschte sich nun mit der Hoffnung, im igte sich die Ebbe allmäblig deutlicher. erhalten dort für den Meter Cbausscesteine 1 fl. 21 kr., d. i. ungefähr zwei Drittel der frübeten Preise.(Hier in Friedberg, wo die Arbtiter noch wohlhabend genug sind, um die Krisis ab- warten zu können, wurde vor Kurzem erst das Steinschlagen für 2 fl. 48 kr. vergeben!) Ernsthafter werden die Dinge schon in Darm— stadt. Von dort wird berichtet: „Der bies. bisher so rührigen Bauspecu; lation scheint eine Krisis nicht erspart werden zu sollen. Nachdem über den Nachlaß eines der größeren Bauunternehmer der Concurs ausge- brochen, hat ein anderes derartiges, ebenfalls um- Thalsächlich stand die Vermehrung der Zahl der Wohnbaäuser in keinem Verhältniß mehr mit der viel schwächeren Zunabme der Bevölkerung; ganze Straßen sind in einem Zeitraum weniger Jahre Bilder, Kupferstiche, Holzichnitte, Abbildungen Münzen und Münzenabdrücke, Wappen Siegel im Preise gewichen. dgl. dankbar schenkweise enigegengenommen odet unter Vermictbungsanzeigen wabrhaft überfüllt. neu erstanden. Dazu kommt, daß vielfach unsere Bauunternebmer mit fremdem Gelde arbeiten. Den Profit stecken unsere s. g.„stillen Bankiers“ in die Tasche. Bei der ersten Geschäftsflaue fangreiches Geschäft seine Zahlungen ee en. des Eigenthums und der Person; Diebstäble und Einbrüche sind an der Tagtsorbnung; nach einem Avis der biesigen Polizei bat sich eine zahlreiche, organisirte Berbricherbande die Städte Basel und Mülhausen zu ihrem Territorium erwählt,. Diesem Umstande dürsten auch die Feuerebrünste bier und in der Umgegend zuzuschreiben sein.“ Wir beschränken une beute auf diese Skizzen, Wir wollen nur noch zufügen, daß auch in unserer Näbe schon die Unsicherheit des Eigenihums sich füblbar macht. Die Frankfurter Polizei macht desbalb energische Austrengung, um die Einwohner vor den überhand nehmenden Landstreichern zu sichern. D. Ftankfurt a. M., 26. Febr. Die Börse ver⸗ kebrie heute in ziemlich schwankender Haltung und unter wenig beleviem Geschäft, mit Ausnahme von Crcditactien, welche in Folge von Deckungekäusen der hiesigen Contre⸗ mine gesucht waren. Es ging beute wieder das schon öster aufgetauchte Gerücht um, die Creditanstalt werde eine Superdividende von 4 fl. zahlen. Crebitactien voben sich von 253-254, wichen jedoch nach Noi auf niedrigere Berliner Course auf 253 zurück. Staatsbahnachien zeigten geringes Animo und bewegten sich zwischen 335½— 30 und 34 Lombarben waren ebenfalls geschäftelos und schlossen 164¼. Die Ullimoliquidation verlief unter ganz normalen Verbältnissen. Von dert. Bahnen wurden Galizier bei u teger Nachfrage zu 244% gebandelt. Busch⸗ liehrader waren zu 128 offetirt. Teuische Siaatssonde sesl. Bayrische anziebend und beliebt. Silberrente etwas niedriger. 5% Ungarische Stagisanleihe zu 69¾, 6% Ungatische Schatzanweisungen zu 88 ½ gestagt. Wiener Communalanlcibe war zu 92 gesucht. Spanier eine Kleinigkeit niedriger. Bon Prioritäten wurde Elbthbal, Mäpeische Grenzdahn und 99% Staatsbahn besser bezablt. Banken blieben leblos. Bankdetein matter, Handelsgesell⸗ schaft fand gute Käufer zu 12036. Loosecffecten still. Freiburger und Neuchalclet am Markie. Ven amerika, nisohen Wertben Central Pacisic weichend. Wechsel still. konnte unter solchen Umständen eine Krisis kaum ausbleiben. litäten behaupten eine fallende Tendenz; Besitz⸗ wechsel in speculativer Absicht haben so gut wit ganz aufgehört, die Baumaterialien sind erheblich Unsere Lokalblätter sind mit Der kleine Rentner und Beamte sieht nicht ohne innere Befriedigung, daß gegenüber den in den letzten Jahren in unnatürlicher Weise gestiegenen Mieth preisen wieder normalere Verhältnisse eingetreten sind.“ Noch gewichtiger erscheint die Sache in Basel. Von dort schreibt man: „Das neue Jahr läßt sich in Bezug auf die Industrie, wie anderswo, so auch hier, über alles Erwarten schlecht an. Zahlen sind am sprechendsten. Der Seidenbänderexport nach den Vereinigten Staaten, deu großen Markte unstrer Industrie, hat sich im letzten Januar auf blos 980,204 Fis. erstreckt, während er im gleichen Monat des vorigen Jabres sich auf 2,302,786 Fre. belief. Seit 1859 hatten wir keine solche alle Volksschichten berührende Calamität.(In Basel ist die Seiden-Industrie die bedeutendste; Tausende von Menschen leben von ihr). Hand in Hand mit dieser Erscheinung geht die allgemeine Ursicherheit Die Kauf- und Mietbpreise der Rea- Pistolen 4 Geld Cours. Frankfurt am 26. Februar 1874 Preußische Friedrichsd or fl. 9 54½—55½½ „„ 9 36—38 Holländische fl. 10⸗Stücke„ 9 52—54 Ducaten. 1 5 1 5 30—32 Ducaten al marco 5 5 31—33 20⸗Frankenstücke 2 921½—22½ Englische Sovereigns„ 11 49—51 Nussische Imperiales.„ 9 38— 40 Dollars in Gold. 9251 29— 28 habe Alles versucht, mir hilft nichts mehr! 9 boͤrt man viele Kranke sagen.— Diesen Unglück lichen rufen wir zu:„Leset das berühmte Buch:„Dr. Airy's Naturheilmethode“, es bringt Such neue Hoffnung und sichere Hülfe; die nach tausenden zählen ⸗ den Heilungen bürgen dafür!“ Dieses vortreffliche, viel⸗ fach verbesserte, circa 260 Seiten Rarke illustrirte Werk testet nut 36 kr. und ist durch jede Buchhandlung, am schnellsten ader direkt von Richters Verlags⸗Anstalt in Luxemburg und Leipzig zu beziehen. Man verwechsele diese allein berechtigte Original-Ausgabe gefl. nicht mit nachgepfuschten ähnlich betitelten Machwerken. Vorräthig bei C. Bindernagel in Friedberg; Jul. Aug. Rettig, Buchhandlung, 20, Wendelhochstraße Darmstadt; F. L. Schorkopf, Buchhandlung, Darm⸗ stadt. 586 „Das det Deuischen Transatlantischen Dampfich ffabrts⸗ Gesellschaft(Adler Linie) in Haudurg gebörende Dampf⸗ schiff„Herdet“, Capitän Fischer, trat am 19. Februar seine zweite diesjährige Reise mit Passagieren und voller Ladung von Hamburg dirtet, ohne Zwischenbäsen anzu⸗ laufen, nach Newyork an.“ 538 Stotternde behandelt mit Erfolg Spracharzt A. E. Gerdts, Gießen. Von der Großherzoglichen Regierung anerkannt. Bepskuchen! le bei Wu. eres Ein Mädchen zum sofortigen Elntritt gesucht Guten Lohn und 1 Wo? sagt die Exped. d. Anz. „eie frisch ven der Müh Ein freundliches Logis 593 von 4 bis 5 Zimmern wird von einer stillen Familie zu miethen gesucht. Zu erfragen bel der Eppe⸗ dition d. Anz. . c c * Ehrendes Zeugniß.* Daß der von Herrn W. H. Zickenbeimer erfundene und fabrieirte Traubenbrusthonig bei Katarrhen, wie Husten und Heiserkeit von aus gezeichnet guter Wirkung ist, kann ich aus eigener Erfahrung bescheinigen. Berleburg(Westphalen). Gräfin zu Sayn-Wittgenstein. 595 „) Vorräthig in Friedberg bel W. Sturm⸗ fels, Hofapotheker, in Bußzbach bet A. Gimbel. „* Corseten X Crinolines 143 billigt bei K. Friedrich neben der Post. Brodpreise vom 1. bis 18. März. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Naubeim u. Buß bach unverändert. Fleisch, zc. Preise vom 1. bis 18. März. Nach eigener Angabe der Meßger. Für Friedberg und Butzbach unverändert. Für Bad⸗Naubeim: Pr. ½ Kilo. Ochsenfleisch 205 kr. Schweinefleisch 22 kr. Kuhfleisch, gem 22„ Leber- u. Blutwurst 28 N g ungem.„ Bratwurst 3 Hammelfleisch 20„ Schwartenmagen 32 2 Reil und Carre—„ Cervelatwurst 99 Kalbfleisch 20„Fleischwurst 32 8 Keil und Carre 24„ Geräucherter Speck 36 0 Nierenfett 24„ Doͤrrfleisch 36* Hammelsfett 20 Schinken 34 Schaaffleisch [Schmalz, ausgelassen Ausnahmspreis „ Solperfleisch W J2 kr., unausgelassen 80 1 Bet W. Bieler Hammelfleisch 24 kr. Carnevalsverein Ludlam. 577 Sonntag Abend den 1. März 1874 M ken ball Masken ba im Saale der„Drei Schwerter“. Anfang präeis 8 Uhr.— Eröffnung des Saals 7 Uhr. Der Eintritt ist den Mittgliedern nur gegen Vorzeigung der Karten gestattet. Die als Mitglieder Aufgenommenen erhalten die Karten bis zum Freitag den 27. Februar. An dem Ballabend werden keine Mitgliederkarten verabreicht. Im Auftrag des Gesammt⸗Comité's: Hieronimus. Hoffmann. Weis. Schnitzel. * 1185 75 edle 70 Carnevalsverein„Ludlam. 604 Wir machen wiederholt darauf aufmerksam, daß die Eintrittskarten zu unserem Maskenball Solche Personen, welche allenfalls Mißbrauch mit den nur für die Vereinsmitglieder gültig sind. von Seiten des Ordnungs- Vereinskarten treiben sollten, würden sich unangenehmen Maßregeln Comité's aussetzen. Im Auftrag des Gesammt- Comité's: Hieronimus. Weis. Hoffmann. Schnitzel. Verein für Volksbildung. 582 Samstag den 28. d. Mts., Abends 8 Uhr, im Saale des Rathhauses: Vortrag von Herrn Dr. J. Schulze aus Mainz über. die volkswirthschaftliche Entwickelung Deutschlauds. Der Zutritt ist Jedermann frei. Zu zahlreicher Betheiligung wird eingeladen. Dampffärberei, Druckerei, chemische Aunstwascherei —** 5* von J. C. Böhler in Frankfurt a. M. 591 empfiehlt sich im Färben und Waschen der Herren- und Damen- Garderobe, sowie auch Teppiche, Peluche, Sammet, Damast, Federn u. s. w. Besonders mache auf meine chemische, nach Pariser Metbode eingerichtete Kunstwascherei aufmerksam, wonach werthvolle Gegenstände, wie seidene und wollene Kleider mit allen möglichen Verzierungen unzertrennt gereinigt werden, ohne an Farbe und Fagon etwas zu verlieren. Hertenklrider werden unzertrennt in allen Farben gefärbt unter Garantie der Farbe. Aufträge werden prompt besorgt durch Ph. J. Weiß in Bad-Nauheim. Brillen. 473 Durch längeren Aufenthalt bei Herrn Henry, Optikus in Paris und vermittelst der Professor Jäger'schen Schriftscalen und Probenummern bin ich im Stande für jedes, auch das schwächste Auge sofort ein passendes Glas auszusuchen. Feste Preise, reelle Bedienung. L. Hanau, Hofuhrmacher und Goldarbeiter. Staats⸗ und Gemeinde-Obligationen 26 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof- Agenten Jacob Engel. Im Weißzeugnahen, zu und ausser dem Hause, empfiehlt sich f Margaretha Petri, geb. Kunze. Ein braves reinliches Mädchen 592 vom Lande wird für eine bürgerliche Haushaltung nach Homburg gesucht, sofort oder für 15. März. Guter Lohn. Näheres in der Expedition des Homburger Kreisblattes. 5 N Die belle Etage 514 in meinem Wohnhause mit 4 Zimmern, Küche, mehreren Kammern und der Mansardenstock mit 3 Zim⸗ mern, Küche, Kammer, nebst zugehörigen Kellerräumen, Holzställen, Mitgebrauch der Waschküche, des Pump— brunnens und soystiger Bequemlichkeiten sind, wie bis⸗ her, zusammen oder auch getrennt zu vermiethen. Eduard Ruths. Geschäfts-Brrkauf. 606 Das seither von Herm. Bechstein mit bestem 532 — 5* Geschäfts-Anzeige. 598 Meinen geehrten Kunden und Freunden hier und auswärts die Anzeige, daß mein Geschaft und Wohnung Usagasse Eck der Sandgasse sich befindet. Achtungsvoll J. C. Gerhard, Herrenkleidermacher. 602 Ein junger Mann wird zum Besorgen von Com- missionen u. s. w. in ein Manufakturwaaren⸗ geschäft gesucht; derselbe bekommt Kost und Logis im Hause; Salair nach Uebereinkommen. Zu erfragen (1253) Garküchenplatz Nr. 4, Frankfurt a. M. räthig: Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vor⸗ Ketteler, W. E. v. 4 Kann ein Jesuit von seinem Oberen zu elner Sünde verpflichtet werden? Correspondenz mit dem Direktor des Großherzoglich Hessischen Ministeriums des Innern, Freiherrn v. Starck.— Preis 18 kr. * Erfolg betriebene Cigarren- und Confectionsgeschäft ist* 5 4 unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei F. Hecht. 217 und Shlips ze. in schöner Auswahl, sowie Foulards, seidene Umknöpftücher und schwarze seidene Halstücher bei K. Friedrich, neben der Post. Ein möblirtes Zimmer Wo? sagt die Exped. d. Anz. zu vermiether, 533 (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 9 und eine Beilage.) — 1 * 2 4 1 Käwern- Vet- ein. 7 Stricher's Abschied— 594 heute Samstag Abend in der Burck schen Brauerei. 1 Mitglieder sind freundlichst eingeladen. 1 Der Käwern Vor⸗stand. 22 1— Lehrerversammlung 597 am 4. März, Nachmittags 2 Uhr, zu Hungen i der„Traube“ in Anwesenheit des Obmanns Schmitt, Berathung über Schritte zur Aufhebung der Klassen⸗ unterschiede.— Arbeiter-Bildungs⸗Verein. 607 Sonntag den 1, März, Nachmittags präeis 3 Uhr, außerordentliche Generalversammlung. q Tagesordnung: Definitive Gründung des Kranken- 1. Unterstützungs-Vereins. 10 Zahlreiches Erscheinen erwartet 5 Der Vor st an d. mee— Danksagung. 1 Otitessen 608 Allen, welche bei der Beerdigung unserer Tochter Das Bertha Bauer 1 durch persönliches Geleite zum Grabe sowohl, als auch im Kaistrtl durch verschtedene andere Beweise ihrer herzlichen Theil⸗ Consesson nahme ensern Schmerz zu lindern suchten, sagen wir 1 hiermit unsern tiefgefühlten Dank. Luger, ig Ober⸗Florstadt am 26. Februar 1874. einem unga Die Hinterbliebenen. Oberstamn rr —— j ů ae• b berjoglbun — 2 Todes- Anzeige. 605 Dem Allmächtigen hat es gefallen heute Besreffene Morgen unsere unvergeßliche Gattin, Mutter, Schwester und Großmutter 0 Katharina Klees, geb. Lingelbach, 15 in ihrem 67. Lebensjahre nach längerem Leiden 10 die Gr in ein besseres Jenseits abzurufen. Fumbach, 0 Um stille Theilnahme bitten ö Friedberg, 27. Februar 1874. 1 Un Die trauernden Hinterbliebenen Maung ein Die Beerdigung findet Sonntag Nachmit⸗ 3 tag 3 Uhr statt. darm e 8 e 1 Muttun Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorräthig; n Ne Haton e. Neuster ene ** anal. O: Taschen-Fahrplan. 85 dann Dr — sebach, 5 8 l A cabal Winter- eue Dienn f din J. 22 1 5 1 95ů Stilen it 1 für die 170— 5 2. Wukler Mittel⸗Rhein gegend, un Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen. nner Preis 6 kr. d Dur 2 a— 2 5 Auf Kirchliche Anzeigen für Friedberg, 3 2 0 e. Evungelische Gemeinde. 5 Fee Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. Fan b din Sonntag Reminiseere. 8 Gottesdienst in der Stadtkirche en 0 Nachmittags: Herr Candidat Tag. 2 0 Gottesdienst in der Burgkir che ue ee Vormittags: Herr Candidat Pfaff. 11 nde. N Nachmittags: Herr Candidat Strack. Haufen Dan Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Schwabe. 5 Mmnalkun ö ehen da n 2 2 2 zer da Katholische Gemeindt. Uakgecgh Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. 0 dach 2. Fastensonntag. en werd Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Hung d Nachmittags: ½2 Uhr Andacht und Christenlehre. Ulgigen* Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen fp d Morgens 7½ Uhr. eien ten muß Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Verl ö Druck und Verlag von Carl Bindernagel. use Sinn