b Zahlung 1 . Porsftraßt 359. s Zimme Ten iu rer Farl S Des delt — nden, Irtertöckt, Kragen „Srtrrtubpft äußern K. Friedrich. zeige. 1— Auszug. emtinde. 1 1 ret ** N 1 1 1 1 11 Ach(iber, 1 bTTbTbTbTTbTbTbTbTbTbTbbbTTTbbTb Samstag den 26. September. Die Petitzeile wird mit 4 Krenzern berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Am 1. October boten baldigst beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal erscheinen wird. Das Abonnement beträgt bei den Poststellen Bei der Verlags⸗ Expedition kostet der Auswärtige Abonnenten sind gebeten, ihre Bestellungen bei den Poststellen oder Post⸗ gst zu machen, damit in der Zusendung des Anzeigers keine Unterbrechung eintritt und vollzählige Exemplare geliefert werden können. vierteljährlich Zs kr., mit Bestellgeld 47 kr. Anzeiger für das kommende Quartal 30 kr. Die Expedition. Betreffend: Die Einsendung der Waisenhausbüchsengelder für 1874. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Wir erinnern an die israelitischen Religionsgemeinden bekannt zu geben, daß Großherzogliches 0 büchs Friedberg den 23. Septemher 1874. Bürgermeistereien und den Gr. Polizeicommissär zu Wickstadt. Erledigung unserer Verfügung vom 26. vorigen Monats innerhalb 8 Tagen. Zugleich ist den Vorständen der J f wir binnen gleicher Frist berichtliche Anzeige erwarten, daß und welche Summe Sie an Rabbinat Gießen an Waisenhausbüchsengeldern eingesendet haben. Trapp. Betreffend: Die Einführung der Reichsmarkrechnung. Nach der Allerhöchsten Verordnung vom 31. vorigen Monats(Reg.-Bl. Nr. 43) wird für den Verkehr bei den öffentlichen Kassen und für den allge- meinen Verkehr des Großberzogthums die Reichsmarkrechnung eingeführt. a In Folge davon ist denn auch durch Bekanntmachung Großherzog- lichen Finanzministeriums vom 14. laufenden Monats, welche im nächsten Regierungsblatt erscheinen wird, publicirt worden, daß vom 1. October laufenden Jahres an die Umwechselung der Münzen süddeuischen Gepräges gegen Reichsmünzen oder gegen solche des Thalerfußes außer bei der Hauptstaatskasse auch bei sämmtlichen Großherzoglichen Rentämtern, Ober— Einnehmereien und Distriets-Einnehmereien stattfinden kann. Wie bekannt, ist mit der Einziehung der Zweiguldenstücke, Ein— guldenstücke, Halbguldenstücke und Sechskreuzerstücke bereits seit längerer Zeit begonnen, bezüglich der Ersteren soguͤr durch Bundesrathsbeschluß bestimmt worden, daß solche vom 1. September 1874 an nicht ferner mehr als gesetzliches Zahlungsmittel gelten sollen, daß dieselben vielmehr nur noch bei den vorher benannten fiscalischen Kassen bis Ende 1874 für Rechnung des deutschen Reiches sowohl in Zahlung genommen, als auch gegen Reichs- münzen und Münzen des Thalerfußes umgewechselt werden können. Veröffentlichung. Vom 1. Januar 1875 an kann sonach bei den öffentlichen Kassen weder damit Zahlung geleistet werden, noch Umwechselung stattfinden. Um die Einwohner des Kreises vor etwaigem Nachtheil zu bewahren, machen wir hier auf diesen Umstand aufmerksam mit dem Bemerken, daß die Zweiguldenstücke, sowie die übrigen oben benannten Münzen, bei den erwähnten Kassestellen jederzeit umgewechselt werden können. Die Großberzoglichen fiscalischen Kassen sind hinlänglich mit den entsprechenden Mitteln versehen worden, um jeder Anforderung Genüge leisten zu können. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden dieses noch besonders in ihren Gemeinden zur öffentlichen Kenntniß bringen lassen. Zugleich bemerken wir, daß Zahlungen an uns in den bemerkten Münzsorten nicht mehr geleistet werden können. Friedberg am 23. September 1874. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Ter a pp. Betreffend: Die Herbstcontrol-Versammlung. Friedberg am 23. September 1874. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizeicommissär in Wickstadt. Die nachstehend abgedruckte Bekanntmachung wollen Sie alsbald in ortsüblicher Weise zur öffentlichen Kenntniß bringen. die zum Erscheinen in den bestimmten Terminen verpflichteten Personen thunlichst speciell dazu aufzufordern. Außerdem sind Trapp. Bekanntmachung. Die Herbstcontrol-Versammlungen pro 1874 im Kreise Friedberg, 1. und 3. Compagnie des 2. Bataillons 1. Großherzoglich Hessischen Land⸗ wehr Regiments Nr. 115, werden in nachstehender Weise abgehalten: A. Friedberg im Hofe der Klosterkaserne, in der Nähe des Bahnhofs. 5 Am 20. October, Vormittags 8 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen: Sämmtliche Landwehrleute und Reservisten, sowie die zur Disposition der Truppentheile und die zur Disposition der Ersatzbehörden beurlaubten Mannschaften aller Waffen aus den Bürgermeistereien Bauern- heim, Beienheim, Bruchenbrücken, Dorheim, Fauer bach b. Fr., Friedberg, Bad-⸗Nauheim, Wisselsheim. B. Friedberg im Hofe der Klosterkaserne, in der Nähe des Bahnhofs. 5 Am 26. October, Vormittags 10 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen: Die Mannschaften vorgenannter Kategorien aus den Bürger— meistereien: Assenbeim, Bönstadt, Dorn-Assenheim, Nieder⸗Mörlen, Nieder- Rosbach, Ober Mörlen, Ober-Rosbach, Ober⸗Wöllstadt, Ockstadt, Ossen⸗ heim, Rödgen, Schwalheim und Wickstadt. O. Friedberg im Hofe der Klosterkaserne, in der Nähe des Bahnhofs. Am 26. October, Nachmittags 2½, Uhr. Hierbei haben zu erscheinen: Die Mannschaften vorgenannter Kategorien aus den Bür⸗ germeistereien: Ilbenstadt, Langen hain mit Ziegenberg, Melbach, Nieder ⸗ Florstadt, Nieder⸗Wöllstadt, Ober⸗Florstadt, Reichelsheim, Staden, Stein— furth, Södel, Weckes heim, Wölsersheim und Wohnbach. 1 D. Butzbach auf dem kleinen Exercierplatz. Am 27. October, Vormittags 8½ Uhr. Hierbei haben zu 1 erscheinen: Dle Mannschasten vorgenannter Kategorien aus den Bürger · melstereien: Bodentod, Butzbach, Fauerbach v. d. H., Gambach, Griedel, Hausen mit Oes, Hoch-Weisel, Kirch-Göns, Maibach, Münster, Münzen- * — l 2 2 8 2 ö ö meistereien: Burg- Hräsenrode, Groß-Karben, Heldenbergen, 1 berg, Nieder⸗Weisel, Ostheim, Oppershofen, Pohl⸗Göns, Rockenberg und Trais⸗Münzenberg. E. Altenstadt auf der Nachtweide. Am 28. October, Nachmittags 1½ Uhr. Hierbei haben zu erscheinen: Die Mannschaften vorgenannter Kategorjen aus der Bür— germeisterei Stammheim. F. Vilbel, Frankfurter Chaussee, in der Nähe des ehemaligen Kreisamts-Gebäudes. Am 29. October, Vormittags 8 ½ Ubr. Hierbei haben zu erscheinen: Die Mannschaften vorgenannter Kategorien aus den Bürger- Holzhausen v. d. H., Kaichen, Klein-Karben, Kloppenheim, Okarben und Petterweil. G. Vilbel, Frankfurter Chaussee, in der Nähe des ehemaligen Kreisamts-Gebäudes. Am 29. October, Vormittags 10 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen: Die Mannschaften vorgenannter Kategorsen aus den Bürger- meistereien: Harheim, Massenheim, Nieder-Erlenbach, Nieder- Eschbach und Vilbel. H. Vilbel, Frankfurter Chaussee, in der Nähe des ebemaligen Kreisamts-Gebäudes. Am 29. October, Nachmittags 1½ Ubr. Hierbei haben zu erscheinen: Die Mannschaften vorgenannter Kategorien aus den Bür— germeistereien: Büdesheim, Dortelweil, Ober-Erlendach, Ober ⸗Eschbach, Rendel und Rodheim. Es wird noch ausdrücklich bemerkt, daß die Leute pünktlich zu er- scheinen und die in ihren Händen befindlichen Militärpapiere mit zur Stelle zu bringen haben. Friedberg den 22. September 1874. . Oberstlieutenant und Bezirks⸗Commandeur eee eee ee ee eee eee be e e eee — ́ 3 ̃ ²˙ A Generalversammlung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. bereits geschieht und ist dieser Zweck durch Association und unter Mit wirkung landwirthschaftlicher Banken zu erreichen? 5) Die Frage: Auf welche Weise läßt sich der sittliche Sinn und Zustand der Knechte, Mägde und Taglöhner im landwirthschaftlichen Haus⸗ halt verbessern und erhöhen? 6) Bestimmung des nächsten Versammlungsortes. Nach§ 33 der Statuten muß jedes Mitglied des Vereins, welches in der Versammlung einen Vortrag zu halten wünscht, diese Abficht vor Beginn derselben dem Präsidium zu erkennen geben; schriftliche Mittheil⸗ ungen müssen mindestens einige Tage vor der Versammlung bei demselben Die diesjährige ordentliche Generalversammlung des landwirthschaft- lichen Vereins von Oberhessen soll am Montag den 12. October d. J., Vormittags 10½ Uhr, zu Nidda im Gasthaus„Zum Stern abgehalten Gegenstände der Verhandlungen werden sein: 1) Erstattung des statutenmäßigen Rechenschaftsberichtes. 2) Die Frage: Welche landwirtöschaftlichen Nebengewerbe wie z. B. Stärkemeblfabrikation, Hühner und Kaninchenzucht u. s. w. können mit Aussicht auf Erfolg in Oberhessen betrieben werden und was kann der landwirtbschaftliche Verein für Einführung derselben thun 3) Die Frage: Welche zeitgemäße Reformen in der Zoll und Steuer-Gesetzgebung ist die Landwirthschaft berechtigt zu fördern? 4) Die Frage: Ist es möglich, den Preis Producte durch große landwirthschaftliche Genossenschaften allgemein regu⸗ liren zu lassen, wie dies von andern Genossenschaften für ihre Producte werden. eingereicht werden. der landwirthschaftlichen Der Unterzeichnete ladet die Vereinsmitglieder, sowie alle Freunde der Landwirthschaft zu dieser Versammlung hiermit ergebenst ein. Friedelhausen am 21. September 1874 Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Adelbert, Freiherr v. Nordeck zur Rabenau. Aus Stadt und Land. Rodheim v. d. H. Unsere Gemeinde, die sich bei allen öffentlichen Gelegenheilen so vortheilhaft hervorthut, bat auch jetzt wieder einen schönen Beweis ihres Gemein⸗ sinnes gegeben, indem für die neulich Abgebrannten, die leider nicht versichert waren, in biesiger Gemeinde allein 96 Maler diverse Frucht, 30 Fuder Stroh, mehrere Hundert Gebund Futter und fl. 300. an Geld gesammelt wurden. Mögen andere Gemeinden dem schönen Beispiele folgen, mögen aber auch Alle es beherzigen, die sich noch nicht versichert haben, und das Versäumte schleunigst nach⸗ holen, ehe es zu spät ist. Möge sich Keiner mit dem Gedanken trösten: bei mir breunt es nicht. Staden, 23. Sept. Der heutige Tag ist für Staden ein Ehrentag. Obgleich in der letzten Zeit noch gegen die Wahl des seitberigen Bürgermeisters agitirt wurde, so gingen bei der heutigen Bürgermeisterwahl doch nur 2 Summen von 67 abgegebenen verloren und wurde der frühere Bürgermeisten Sauch, ein Sijähriger Greis, der schon circa 50 Jahre lang im Ortsvorstand thälig und in den letzten 16 Jabren Bürgermeister der Gemeinde war, mii 65 Stimmen wieder erwählt. Man sieht hieraus, daß Ebrenhaftigkeit, gerades Wesen, Treue und rechtlicher Sinn in jeder Beziehung ewig jung bleiben. Ebre dem Manne, dem diese deulschen Tugenden das Zutrauen seiner Gemeinde ungeschmälert erhalten! Aber auch Ehre der Gemeinde, der Bürgerschaft, die solche Tugenden zu schätzen weiß! Nieder⸗Eschbach. Bei der am verflossenen Montag hier stattgefundenen Gemeinderathswahl, an welcher sich von 110 Stimmberechtigten 81 beibeiligten, ergab das Wahlresultar, daß von den seitherigen Gemeinderaths⸗ mitgliedern Valentin Dickhardt, Konrad Steinmetz III., Johannes Kester V., Jacob Richter II., Georg Kester und als Neuzugehende Juftus Kester III., Jacob Kester, Heinrich Gruber, Christian Fritzel gewählt worden sind. Die übrigen Stimmen zersplitterten sich auf weitere 19 Candidaten. Kalbach. Dahier hat die Wahl des Bürgermeisters zu schweren Excessen geführt. Es hatten sich 2 Partheien gebildet. Die Eine wollte den alten Bürgermeister wieder wählen, die Andere wollte einen neuen haben. Von letzterer hat nun ein Mann einen der anderen Parthei mit der Axt erschlagen. Offenbach, 24. Sept. Wir haben leider die be— trübende Mittheilung zu machen, daß der Chef des Hauses Jacob Mönch& Comp., Herr Julius Mönch, dahier, nach längerem Leiden zu Rheinfelden in der Schweiz gestorben ist. Die Leiche kam gestern Abend hier an und wurde beute in der Frühe vom Portale des Friebhofes aus zu Grabe geleitet. Es ist bekannt, welch' große Verdienste sich der Verstorbene um Hebung der hiesigen Industrie, namentlich der Portefeuille⸗Branche erworben hat. Mainz, 21. Sept. Wie schon öfters in den letzten Monaten, wurde auch gestern Morgen eine Razzia nach obdachlosem Gesindel veranstaltet, und es wurden in der Stadt und in der Umgegend nicht weniger als 25„Herren“ und„Damen“ angetroffen, die nicht angeben konnlen, wo sie ihr Haupt hinlegten. Man hat guten Grund zu ver⸗ muthen, daß nicht wenige der in Haft Genommenen mit den in jüngster Zeit stattgehabten Einbrüchen in Verbind⸗ ung zu bringen sind. Heute Morgen wurden mehrere der verhafteten Personen zu Gefängnißstrafen verurtheilt, die übrigen aber freigelassen. Worms. Als Beweis, wie ern und wie gut es hie und da einzelne Bürger mit ihren resp. Gemeinden meinen, mag die Thatsache dienen, daß ein sehr angesehener und vermögender Bürger einer benachbarten Gemeinde für eine Wahlstimme seine hübsche Tochter geboten hat. Planig. Dahier verbrannten am 21. d. zwei Kinder. Die Mutter hatte sich auf einige Augenblicke entfernt und die Kinder am Feuerheerde zurückgelassen. Frankfurt, 23. Sept. Gestern Mittag ging der Uhrenhändler Eck mit seiner Frau durch die neue Kräme und ließ dieselbe, da er einem ihm begegnenden Bekannten Etwas mitzutheilen hatte, einige Schritte vorausgehen. Dies benutzte ein Börsenmann, um sich derselben, wie man sagt in unziemlicher Weise, zu nähern, bezw. sie anzureden. In diesem Moment kam der Gatte hinzu, erfuhr was vorgegangen, und nun regneie es dermaßen Prügel auf [Kopf, Gesicht und Rücken des Börsenmannes, daß dieser schließlich mit Zusammenraffen aller Kräfte die Flucht ergriff. Frankfurt. Am Sonntag Nachmittag erfolgte die Verhaftung eines Post-Eleven Vogel aus Emmerich, der mit 4000 Thlr. von dort durchgegangen und auf dessen Habhaftwerden ein Preis von 100 Thlr. ausgesetzt war. Vogel war dahier in einem Hotel zweiten Ranges abge— stiegen und befand sich gerade auf einem Spaziergange in der Niedenau, als er von einem Reisenden und einem Schneidermeister, die von dem Ausschreiben Kenntniß er— halten und denen Vogel persönlich bekannt war, betroffen und angehalten wurde. Frankfurt, 24. Sept. Heute Nachmitiag wurde in den Sälen der„Harmonie“ die diesjährige Herbst-Aus⸗ stellung der Gartenbau-Gesellschaft eröffnet: der Besuch ist gegen ein Eintrittsgeld von 12 kr. bis zum 27. Sept. Abends festgestellt. Die Ausstellung übertrifft, was Ge— müse und andere Pftinzen, namentlich was Obst betrifft, die vorjährige Ausstellung bei Weitem. Frankfurt. Nach der„N. Fr. Pr.“ hat die Kaiserin die Vorstände der„Vaterländischen Frauen-Vereine“ zu einer am 8. und 9. October dahjer abzubaltenden Ver⸗ sammlung einberufen. Die Königinnen von Sachsen und Württemberg, die Großherzogin von Baden und die Prin⸗ zessin Alice von Hessen hätten ihre Betheiligung beretis zugesagt. Einem Vernehmen des Fraukf. Journals aus Baden-Baden jedoch nach ist die Nachricht der„Neuen Frankf. Presse“ dabin zu berichtigen, daß von einer per— sönlichen Betheiligung der Kaiserin Augusta und der übrigen hoben Beschützerinnen an diesem Vereinstage bis⸗ her nichts bekannt ist. Fulda, 23. Sept. Allgemeines Aufsehen erregt hier die gestern erfolgte Verhaftung des Fabrik-Besitzers Wagner, eines der geachtetsten Männer in unserer Stadt, wegen angeblicher Bücher⸗Fälschung. Die gefängliche Einziehung soll vom Reichs⸗Oberhandels-Gericht in Leipzig beantragt worden sein. Saarbrücken⸗St. Johann, 17. Sept. Heute Nachmittag ist auf der benachbarten Kohlengrube Louisen⸗ thal— einer der größten im Saarbrücker Kohlenrevier — ein schreckliches Grubenunglück vorgekommen. Sechs Personen, darunter ein Berginspektor und Obersteiger, büßten in Folge schlagender Wetter das Leben ein und hinterlassen, gleich den verunglückten vier Bergleuten, beide Weib und Kinder. Berlin. Am 7. d. ist ein in Berlin aufgegebener recommandirter Brief, welcher in einem festen Pappkarton 56 Brillanten von ½ bis 2 Karat per Stück im Gewichte enthielt, gestohlen worden und zwar aller Wahrscheinlich⸗ keit nach auf der Tour von Breslau nach Kandrzin. Paris. In der Garnison Limoges ist der Typhus ausgebrochen. Der Kriegsminister gab sogleich Befehl, die Compagnien nach verschiedenen Nachbarstädten zu zer⸗ streuen und möglichst viele Urlaube zu bewilligen. New⸗Mork. Zu Fall River in Massachusetts ereignete sich am 18. d. M. eine furchtbare Katastrophe. Eine Baumwoll⸗Fabrik gerieth in Brand, als 700 Menschen in derselben beschäftigt waren. Die Treppen, die zum vierten und fünften Stockwerke führten, brannten im Nu nieder, und da kein Ausweg sich bot, sprangen viele von den 140 in jenen Stockwerken Arbeitenden hinunter. Dann viel das Dach ein und 40 Personen verbrannten, während 80 erhebliche Verletzungen erlitten. Allerlei. Frankfurt, 23. Sept. Gestern Nacht um ½ über 11 Uher wurde der Rebacteur des hier erscheinenden Witz⸗ blattes,„Die Schnacken“, auf dem Wege nach seiner in der Sömmerringstraße belegenen Wohnung überfallen und mit einem Stocke mehrmals über den Kopf geschlagen. Motiv zu diesem hinterlistigen Anfall soll ein Artikel in den Schnacken vor drei Wochen gewesen sein. Die gericht⸗ liche Untersuchung ist im Gange. Handel und Verkehr. Frankfurt, 23. Sept. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 24½ fl., Nr. 2 23 fl., Nr. 3 20 fl., Nr. 4 16½ fl., Nr. 5 14¾ fl., Roggenmehl%(Berliner Marke) 16½ fl., do. II.(Berliner Marke) 12 fl. Waizen effectiv hiesiger 13½ fl., Korn 10—11½ fl., Gerste 11½—12½ fl. Hafer 10—10½ fl., Kohlsamen 15½ fl., Erbsen 13— 17 fl., Wicken 11½ fl., Linsen 17—21 fl., Rüböl 37 fl. Alle Preise verstehen sich per 100 Kilo. Frankfurt, 23. Sept. Der heutige Heu- und Stroh⸗ markt war gut befahren. Heu kostete per Cir. 2 fl — kr. bis 2 fl. 50 kr., Stroh per Centner 1 fl. 12 kr. bis 1 fl. 30 kr. Butter 1. Qual. 42 kr., 2. Qual. 40 kr., 3. Qual. 37— 38 kr. Eier das Hundert 3 fl. 6 kt. Karioffeln per 200 Zollpfund 2 fl. 12—20 kr. Mainz, 24. Sept. Productenmarkt. Waizen pet Nov. 12 fl. 10 kr., per März 12 fl. 3 kr., per Mai 12 fl.— kr., Korn per Nov. 9 fl. 40 kr., per März 9 fl. 40 kr., per Mai 9 fl. 40 kr. Hafer per Nov. 10 fl. 25 kr., per März 10 fl. 33 kr. Rüböl per Och, 17 fl. 20 kr., per Mai 18 fl. 45 kr. Raps per Sept, 16 fl. 35 kr. D. Frankfurt a. M., 24. September. Die Tendenz provilirte heuie wieder entschiedener 3 la hausse, doch blieb das Geschäft unter dem Einfluß des Mangels an kräftigeren Impulsen und der Näbe des Ultimo ziemlich enge beschränkt. Nur auf speculativem Gebiet waren die Umsätze etwas belebter bei steigenden Coursen. Credil avancirten von 262¾— 264; Staatsbahn wesentlich höher in Folge besserer Einnahmen und Berliner Deckungen, Sie bewegten sich von 339340. Lombarden waren wenig im Verkehr und ziemlich stabil bei 156½, In Bahnen war wenig Geschäft. Dieselben schlossen größtentheils niedriger, namentlich Galizier, weiche fl. 3. verloren. Det neueste Wochenausweis constatirt eine Mindereinnahme von fl. 48,000. Von Prioritäten Italienische beliebt, Banken waren bei wenig veränderten Coursen in geringem Verkehr. Frankfurter Baubank, Brüsseler, Bayr. Wechsler⸗ bank und Süddeutsche Bodencredit höher. Oesterreich. Nationalbank matter. Loose waren still und eher schwächer. Raab⸗Grazer begehrt. Von kleinen Loosen Genueser ge⸗ sucht und fest. Von Wechseln Amsterdam und Wien offerirter. Napoleon ½ kr. höher. Verloosungen. 3 ½ pl. Anlehen der vormals freien Stabt Frankfuri ga. M. vom Jahre 1858. Ziehung vom 25. August 1874.— Heimzahlung am 1. Dezember 1875. Nr. 62 172 214 324 429 511 706 834 864 1175 1181 1247 1268 1323 1367 1382 1436 1483 1510 15523 fl. 1000. Nr. 1663 1687 1701 1972 2084 à fl. 500. Nr. 1125 2453 2479 à fl. 300. Nr. 2504 2575 2702 d fl. 100. 3 pCt. Anlehen der vormals freien Stadt Frankfurt a. M. vom Jahre 1844. Ziehung vom 22. August 1874.— Heimzahlung am 1. Dezember 1874. Nr. 62 90 94 129 137 192 215 264 341 435 446 472 480 509 761 769 776 780 840 867 869 880 882 894 à fl. 1000. Nr. 1004 1010 1021 1117 1153 1170 1226 1240 1268 1275 1354 1492 1494 1503 160 1638 1640 1664 1681 1843 1844 1891 1897 1925 à fl 500. Ni. 2023 2060 2081 2104 2161 2174 2185 2266 2274 2309 2319 2396 2508 2612 2634 2641 2700 2714 2771 2770 2794 2868 2986 2998 à fl. 300. Nr. 3021 3045 3101 3104 3212 3287 3339 3371 3381 3409 3608 3649 3671 3672 3673 3749 3852 3914 3930 3973 4041 4043 4044 4166 4210 4363 4364 4380 4456 4458 4475 4499 417 4629 4648 4891 4992 à fl. 100. Badische fl. 35-Loose von 1845. Serien! Ziehung vom 31. August 1874. Nr. 134 192 248 209 297 346 385 407 728 772 853 860 1004 1296 11) 1416 1431 1462 1509 1722 1731 1916 2004 2104 2400 2154 2221 2543 3041 3144 3404 3488 3501 30% 3663 3700 3732 3747 3789 3967 4191 4231 4301 4416 4453 4515 4567 4632 4666 4897 4925 4975 5320 5338 5376 5477 5566 5677 5946 6031 6201 6217 6262 6465 6494 6588 6648 6874 7147 74% 7491 7503 7576 7586 7648 7779 7826 7895 797 7975. Die Gewinn⸗Ziehung findet am 30. Septembes 1874 stati. ö Innsbrucker fl. 20-Loose vom Jahre 1871. Ziehung vom 3. September 1874.— Heimzahlung am 3. März 1875. Nr. 9306 fl. 10,000. Nr. 15053 fl. 1000. Nr. 43909 fl. 400. Nr. 146 617 1488 1509 1986 2901 3570 4384 4740 5338 6208 8578 8961 9082 9625 10901 13229 13561 16195 16893 17250 20163 21954 21963 22350 24313 26064 26405 27864 0 28136 28638 30810 31353 31358 33530 36078 37734 38214 39870 41007 41013 42996 43567 44539 4513 45582 466393 fl. 30. Iitolen eländisch Dutaten Dutaten a. Ve granker Juglische 8 dusssche J Dollars in — von Meine hessischen u 8 fl. p 40 kr. per — WII Ein L welches lö ähnlichem Salait ge J Hartmt furt a. M gen ihre Hofta Klafte zwei aus der g sest langer elbe ist je kauerei u. Offerte matismus, 1 2885 bei 2867 um Krankheiten schnell zu heilen, die 12. Auflage nebst 36 Schönheitsmittel und hohe Brauchbarkeit vieses geschätzten Handbuches. Für Meiningen gingen weiter ein: Von Friedrich Alles I., Münzenberg, fl. 30 kr., Landrichtervicar Bramm 1 fl., Gebrüder Grödel 20 fl. und wurden heute abermals 35 fl. nach Meiningen abgesandt. Friedberg den 24. September 1874. Die Expedinon des Oberhessischen Anzeigers. Für die Hinterbliebenen des Maurermeisters K. Weisel in Fauerbach v. d. H. gingen weiler ein von Wirth Som⸗ mer zu Hoch⸗Weisel in seiner Wirthschaft gesammelt 5 fl. 42 ke., desgleichen bei Wirth Dilges zu Hoch⸗Weisel 2 fl. 30 kr., desgleichen durch Heron Lehrer Walter zu Hoch⸗ Weisel von der Schuljugend 2 fl. 11 kr. Fauerbach v. d. H. den 23. September 1874. Philipps, Bürgermeister. Geld ⸗Cours. Franksurt am 24. September 1874. eie fl. 9 40—42 Holländische fl. 10⸗ Stücke.„ 9 48—50 Ducaten. f Ducaten al mareo 3 20⸗Frankenstücke„„ 9 30-31 Englische Sovereignss„ 11 56—58 Russische Imperiales„ 9 48—50 Dollars in Gold. 426% 77 Aecht kölnisches Wasser von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst. a. 5 Johann Maria Farina in Cöln. Nachkirchwei kachkirchweih zu Wisselsheim 248 Sonntag den N. September. Wer fröhlich und vergnügt will sein, Dae gehe nur nach Wisselsheim Und tanze lustig Walzer Beim Balser. Amend. 2881 Ein einfaches, solides La deu mädchen, welches lägere Zeit in einer Schweinemetzgerei oder ähnlichem Geschäfte conditionirte, wird gegen hohes Salair gesucht. Offerten belieke man an die Adresse C. Hartmann, große E' henheimergasse Nr. W in Frank, furt a. M. zu richten. Haus- und Gartenperkauf. 2872 Friedrich Dlouhy Eheleute dahier beabsich— tigen ihre Immobilien: g. in der Vorstadt zum Garten 118 U◻⸗ Klafter und zwei daranstoßende Gärten 1174,7[I⸗Klafter, 8 aus der Hand zu verkaufen. Im genannten Anwesen ist seit langer Zeit Handelsgärtnerei betrieben worden; das selbe ist jedoch auch zum Betriebe von Wirthschaft Bier⸗ braueret und Backsteinbrennerei geeignet. Offerten sind bei dem Großh. Hofgerichts-Advokaten Curtman in Friedberg vorzubringen. Einsichtnahme jederzeit. Feinste Handkäse, Neue holländische Häringe Sriedt. Hilbrecht Wittwe. ** Glaser⸗ Diamanten, 2556 große Auswahl in guter Fassung zu billigen Preisen empfehlen 4 Frankfurt a. W. Gebr. Weichand. Fahrgasse 138. 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B f f Das Comite. Vorschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 757 An- und Verkauf von Wechseln des In- und Auslandes. An- und Verkauf von Staatspapieren, Eisenbahn-Actien und Prioritäten, Loosen ꝛc. gegen billige Provision. CEinlösung von Coupons jeder Art. Wir machen noch besonders darauf aufmerksam, daß wir das Nachsehen aller verloosten und ge— kündigten Rummern von Anlehens-Loosen, Obligationen und Actien übernehmen. Der Neue Mainzer Anzei eue Mainzer Anzeiger tritt mit dem 1. Oktober seinen zweiten Jahrgang an. In der kurzen Zeit seines Bestehens hat das Blatt in Mainz wie in der näheten und weiteren Umgebung unserer Stadt bereits einen großen Leserkreis gewonnen. Außer Local- und provinzialen Nachrichten bringt der„Neue Mainzer Anzeiger“ glich eine Uebersicht der politischen Ereignisse und von Zeit zu Zeit orientirende Leitartikel; ferner Handels- berichte und die telegraphisch mitgetheilten Course der Frankfurter Börse. Dem Sonntagsblatte liegt als belletristische Beilage die„ Moguntia“ mit der humoristischen„Mainzer Laterne“ bei; auch sonst wird das Feuilleton besonders gepflegt. Ein Blick auf den„Neuen Mainzer Anzeiger“ genügt, um die Ueberzeugung zu gewinnen, daß der⸗ selbe Annoncen aller Art bringt, die die weiteste Verbreitung finden: Bekanntmachungen der Behörden wechseln mit geschäftlichen Anzeigen ab; das Blatt kann somit zur Juserirung aus's Beste empfohlen werden. Inserate werden mit 6 ke., Reclamen mit 18 kr. per Zeile berechnet. Abonnements auf den täglich mit Ausnahme des Sonntags erscheinenden„Neuen Mainzer Anzeiger“ nehmen alle Postanstalten des deutschen Reiches an und es beträgt der Preis per Vierteljabr(obne Bestellgebühr) 54 Kreuzer. Die Expedition des„Neuen Mainzer Anzeiger“. Große Emmeransgasse 26 in Mainz. Mannheimer Zeitung. Zwei Ausgaben täglich. . Verlagspreis 1 fl. 30 kr. per Quartal. Politischer Theil. Tendenz: Reichstrene und Fortschritt! Bekämpfung der schwarzen und rothen Internationale! Bekümpfung der Gleichgültigkeit und Unthätigkeit im eigenen Lager! Inhalt: Telegraphische Depeschen des Wolff'schen und Wagner'schen Bureaus. Original-Correspondenzen aus Deutschland, Frankreich und Spanien. Täglich politische Uebersicht und Leitartikel. Handelszeitung. Tendenz: Entwickelung des Handels und Verkehrs auf reeller volkswirthschaftlicher Basis. Inhalt: Telegraphische Cours- und Marktberichte. Boͤrsen- und Handelsnachrichten von allen europäͤischen Hauptmärkten. Der Unterhaltung und Belehrung ist ein täglich erscheinendes . Unterhaltungs⸗Blatt gewidmet. Dem Geschäfts- und Verkehrsleben dient ein vielseitiger Anzeigetheil. Anzeigezeile wird mit 6 kr.= 2 Sgr. berechnet, wobei größeren und wiederholten Aufträgen ein entsprechender Rabatt gewährt wird. Zu Abonnementsbestellungen, sowie zur Einsendung von Anzeigen ladet freundlichst ein Mannheim, 3. September 1874. im Saale des Holel Trapp. Die Verlagsbuchhandlung J. Schneider. Blauer Vitriol, in bester Qualität, bei Friedr. Hilbrecht Wittwe. Glacé-Handschuhe., F. dt Eine gebrauchte Aepfelmühle 2882 steht zu verkaufen bei 5 Fauerbach b. Fr. K. Häuser. Kalender pro 1875. 51. Kaiserl. und Königl. Hol-Chocoladen-Fabrik von Gebrüder Stollwerck in Cöln übergab den Verkauf ihrer vorzüglichen Fabrikate in Friedberg Herrn C. F. Walz, in Reichelsheim Herrn Chr. Langheinz. 1961 2875 Feinsten körnigen Bienenhonig 2876(per Pfund 24 kr.) empfiehlt Friedr. Hilbrecht Wittwe. e eee 51 kr. 1 5 f 1 amilienkalender 1 Weiße leinene Caschentücher, Nieritz Volkskalender 86„ 238 gestickt und glatt, farbige Taschentücher, Kragen, Spinnstube 48 5 Manschetten, Tüllkrausen, weiße Herrenhemden feine Einsätze für Herrenhemden, Vorhemden, Herrenkragen, Filetdecken, Kragen- und Manschettenknöpfe, Myrtenkränze, Kopftücher, Moiré— schürzen ꝛe., Hosenträger, Strumpfbänder, Portemonnaies, Ledertäschchen für Damen, sowie Fächer zu den billigsten Aermel, weiße Untcrroͤcke, Illustrirter Hess. Volkskalender mit Stablstichprämie 22„ Einsiedler Kalender 12„ Der Leuchtthurm. Kath. Kalender. 9 1 4 Friedberg und Bad-Nauhelm. Vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bab ⸗Nauhelm. 45 Preisen bei K. Friedrich. Carl Bindernagel. Wetterauer Industrie-Ausstellungs-Lotterie. 2855 Die Gewinne können noch Donnerstag, Freitag und Samstag, jedesmal von 1—6 Uhr Nachmittags, im Seitenbau des Burgkasernenhofs gegen Abgabe der betreffenden Loose abgeholt werden. Gewinne, welche bis zum 20. October nicht abgeholt sind, verfallen zu Gunslen der Aus stellung. f Auswärtige Besitzer von Gewinnen können auf Verlangen ihre Gewinne gegen Einsendung der betreffenden Loose unter Nachnahme der Verpackungs- und Portokosten durch die Post zugesendet erhalten. Friedberg den 24. September 1874. Das Verloosungs⸗Comité. Verein für Volksbildung. 2843 Sonntag den 27. September, Abends 8 Uhr, im Saale des Rathhauses: Vortrag des Wanderlehrers Dr. Waldemath aus Barmen über das Leben und die Stellung der Deutschen in Nord-Amerika. Der Eintritt ist Jedermann frei. Butzbacher Kirchweihe Sonntag den 28. und Montag den 29. n. Jo u tz. An die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Das Großh. Kreisamt macht mittelst Ausschreiben in Nr. 108 des Oberh. Anzeigers auf den Universalumrechner von Fasching und auf den Zinsrechner von Fasching, 2859 sodann in Nr. 112 auf 5 die Tabellen zur Umrechnung der Münzen à 2 und 3 kr., ferner auf das Feldstrafgesetz, resp. die Abänderung desselben vom 10. Oktober 1871 aufmerksam. Der Unterzeichnete bittet Bestellungen auf obige Werke ihm baldigst zukommen zu lassen, damit dieselben möglichst auf einmal besorgt werden können. 5 Ferner erlaubt sich der Unterzeichnete auf die neue Ausgabe von Küchler's Hand⸗ buch, von welchem binnen Kurzem eine neue Auflage erscheint, namentlich die Herren Bürger— meister des früheren Kreises Vilbel aufmerksam zu machen und bittet um zahlreiche Bestellungen auf letzteres Werk Carl Bindernagel. 2887 Friedberg. Bei den bevorstehenden Gemeinderathswahlen muß es der erste Grund— satz sein, solche Männer zu wählen, welche für die Gemeinde angelegenheiten Interesse und zu ihrer Verwaltung die erforderliche Intelligenz besitzen. Der in Nr. 113 dieses Blattes gemachte Wahlvorschlag, welcher die Herren Carl Seriba, Georg Falck, Dr. August Trapp, Jacob Pfeffer, 1 Adam Steinhäußer, Emanuel Loeb, Hofgerichts-Advorat Seyd, Adam Rausch II., Georg Hieronimus, Advocat Trapp II., Beigeordneter Steinhäußer, Fritz Reuß empfiehlt, verdient daher alle Beachtung. Wir finden darunter bewährte Mitglieder des seit— herigen Gemeinderathes und tüchtige neue Kräfte. Da bei der diesmaligen Wahl die Frage ob Gemeindeordnung oder Städteordnung eine große Rolle spielt, so bemerken wir, daß unter den Vorgenannten weitaus die Meisten Anhänger der Städteordnung sind und daher ein in dieser Weise zusammengesetzter Gemeinderath sicher die Einführung derselben beantragen wird. Wenn einige der Vorgeschlagenen sich bis jetzt noch nicht für die Städteordnung er— klärt haben, so werden und können sie, wenn die Mehrheit der Bürgerschaft und ihrer Ver— tretung die Städteordnung will, sich den Ansichten ihrer Mitbürger umsomehr fügen, als ihre Bedenken gegen die Städteordnung nicht aus grundsätzlichen, sondern aus finanziellen Motiven herrühren. Wenn die Herren G. Trapp II, A. Steinhäußer und Beigeordneter Steinhäußer die Gemeindeordnung vorerst für die beste Verfassung für unsere Stadt halten, so ist zu bemerken, daß diese Männer zu den thätigsten und tuchtigsten Mitgliedern des Ge— meinderaths gehörten und es unrecht und undankbar wäre, sie deshalb, weil sie in einer bestimmten Frage eine abweichende Ansicht haben, nicht wieder in eine Körperschaft zu wählen, in der sie, mag es Städte- oder Gemeindeordnung werden, jedenfalls sehr heilsam wirken werden. Mehrere Bürger. Gremeinderathswahl. 2878 Die nochmalige Abhaltung einer öffentlichen Versannnlung erscheint uns im Hinblick auf die bevorstehende Gemeinderathswahl zur Berathung und Feststellung einer Candidatenliste nothwendig. Wir erlauben uns daher, unsere Mitbürger in den Nathhaussaal auf Montag den 28. Sept. Abends 8 Uhr zu einer Besprechung einzuladen. Georg Falck. Georg Hieronimus. Adam Stein häußer. Eduard Hirsch. Hermann Jöckel. Carl Trapp. Lud w. Weis. Regulateure, Pariser Pendules Win dhun d, und Wecker, 2877 ein junger, mittelgroßer, mit rother Halsbinde, g der auf den Namen Mineco geht, hat sich verlaufen. L. Hanau, Dem Wiederbringer eine Belohnung. Hof⸗Uhrmacher und Goldarbeiter. Friedberg. Franz Megerle. 2887 Einladung 2825 den 29. d. M. zu Bad⸗Nauheim stattfindenden 8. Wetterauer evang. Missionsfeste. Festprediger: Pfarrer Stursberg. Emmel, Witlekind und Hartmann. zu Ockstadt. 2860 Sonntag den 27. September findet in meinem Saale Tanzmusik statt, wozu höflichst einladet Katharina Steyer. Von Samstag an ist schon frischer Zwetschenkuchen zu haben. 2863 Am Thorafreudenfest, Samstag den 3. Oktober, findet in meinem Saale ein Ball statt, wozu höflichst einlade. Nieder⸗Florstadt. Ernst Dauernheim. Wirthschafts-Empfehlung. 2868 Der Unterzeichnete beehrt sich hiermit anzuzeigen, Kohlheier zu Hungen übernommen hat und erlaubt sich einem geehrten Publikum bestens zu empfehlen. Hungen. A. Eß, vis-à-vis der Bahn. Gemeinderaths-Wahl! 2883 Zu Mitgliedern erlaubt man sich folgende Herren zu empfehlen: Carl Scriba. Adam Rausch ll. Dr. Angust Trapp. ö Carl Schleuning. Friedrich Reuß. Conrad Reuß. ö Joh. Steinhäußer. Adam Steinhäußer. Emannel Löb. J. Pfeffer. Advokat Trapp II. Advokat Seyd. Süßer und rauscher Aepfelwein, 2862 per Schoppen 3 kr., bei b Wilhelm Neuß. Möhel-Lager. 2⁴⁰2 Alle Arten selbstverfertige Möbel, für deren Güte garantirt wird, sind in großer Auswahl zu haben bei J. Pfeffer, Hof. Möbelschreiner, in Friedberg nächst dem Bahnhof. Four Lebküchler und Bücker. 2873 Schlosser, Uachkirchweihfest zu dem s. H. am Tage St. Michaelis Dienssag 1 daß er vom 1. Oktober an die Restauration des Herrn hei — Darn l Sißur 15 Kirchen nach neuctt perden.— Hürgermei dir Stelle Main, in Saalt d lung von! zm Großbe zun den me alen Gemei u schen, de pegen der Stimmung hallen soll Berlin Ullaß des d Jioilstandsg her kirchliche n: Det. Aufgebot mi Unterzeichneter verkauft aus freier Hand selns sämmtlichen, zur Lebkuchenfabrikation gehörenden Gegen stände, als: Präge, Schneidbretter, Formen aller Ark . 95 w. bei mir hören. Friedberg. 1 Todes-Anzeige und Danksagung. 2871 Allen Freunden und Bekannten widmen wir die traurige Anzeige, daß es dem allmächtigen Gott gefallen hat, unsere liebe Tochter Anna Rosenkranz den 20. September in ein besseres Jenseits ab, zurufen. Allen, welche die Verstorbene zu ihrem Grabe geleitet, insbesondere auch dem Herrn Pfarrer Heßler für die trostreiche Grabrede JJunsern innigsten Dank. 5 Assenheim den 22. September 1874. Die trauernden Hinterbliebenen. Carl Stelz, Usagasse. r Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. 17. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche Vormittags 9½, Uhr: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Pfarrer Köhler. Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Baur. Nachmittags fällt aus. — Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel, 0 Gottesdienst in der Burgkirche! Reflektirende Käufer können auch auf Ver, langen unentgeltlich das Verfahren der Lebkuchenbäckere (Hierzu Unterhaltungs⸗Blatt Nr. 39, Praktischer Rathgeber Nr. 9 und eine Beilahe.) ut nach At Die kirchlich lichen Ehesch berg. D sungsbtreich. nach dem l. Verfahren: theilen bew. üüglichen f hebung dee lirchliche Y berührt. Aenderurge — 23. des Abgeord lung des A Kronprinzen bach, slalt. Die nächste 1876 in J — Dat lahe folge! berpflegung tierung) eit in Naturalle haltung und neten Mach! nahme der ubjette, 1 Leitungen 1 permiltelnder iter Raphisch 1 — Acpsclvein, ü delm Neuß. —— Darksaf uu, —— Ani 20 ran„en dies * 1 r Hen Send Oberhessischer Anzeiger. * 114. Beilage. —— Deutsches Reich. Darustadt, 24. Sept. Heute fand die letzte Sitzung des Ausschusses für Vorberathung der Kirchengesetze statt. Die zweite Kammer wird nach neuerer Bestimmung am 1. Oct. einberufen werden.— Nachdem Hofgerichtsadvokat Jaup die Bürgermeisterstelle definitiv abgelehnt hat, wird die Stelle ausgeschrieben werden. Mainz, 22. Sept. Gestern Nachmittag fand im Saale des„Frankfurter Hofes“ eine Versamm⸗ lung von katholischen Geistlichen und Laien aus dem Großberzogthum statt. Wie man hört, wurde von den mehr als 200 Anwesenden beschlossen, in allen Gemeinden des Landes Adressen in Umlauf dem Werthe der Leistungen möglichst gleichkommen. zur Ausführung derselben dem von dem Land- Der Minißer hat sich auch damit einverstanden zu machen sind, daß bei dreimaliger fruchtloser Oroßen und Ganzen sich eng an das preußische Hesitz über den Personenstand anschließen. Die zu setzen, durch die S. K. Hoheit der Großherzog wegen der projectirten Kirchengesetze über die Stimmung der katholischen Bevölkerung Kenntniß erhalten solle. Verlin. Der„Reichs anzeiger“ bringt einen Erlaß des Oberkirchenraths über die in Folge des CLivilstandsgesetzes der Regelung bedürftigen Punkte der kirchlichen Ordnung. Die Hauptbestimmungen sind: Der kirchlichen Trauung gebt ein einmaliges Aufgebot mit Fürbitte voran, dasselbe erfolgt aber erst nach Anordnung des bürgerlichen Aufgebots. Die kirchliche Trauung findet erst nach der bürger— lichen Eheschließung statt, und zwar möglichst ohne dagegen gilt der Inhalt jenes Schreibens, wie es Verzug. Die kirchliche Trauung kann im Gel— tungsbereiche der neuen Synodal- Ordnung nur nach dem in dem genannten Gesetze angeordneten Verfahren versagt werden, bei anderen Landes— seine Haltung in der spanischen Anerkennungsfrage andere Correspondenz— theilen bewendet es bei den Vorschriften der be— züglichen Kirchen- Ordnungen. hebung des bürgerlichen Taufzwanges wird die kirchliche Pflicht, die Kinder taufen zu lassen, nicht berührt. Die Kirchenbücher werden mit einigen Aenderungen fortgesetzt. — 23. Sept. Heute fand im Sitzungssaale des Abgeordnetenhauses die erste Generalversamm— lung des Architektenvereins unter Anwesenheit des Kronprinzen und des Handelsministers, Dr. Achen⸗ bach, statt. Ueber 100 Personen waren anwesend. Die nächste Generalversammlung findet im Jahre 1876 in München statt. — Das Reichskanzleramt bringt beim Bundes- rathe folgenden Gesetzeutwurf über die Natural verpflegung der Truppen im Frieden(Einquar- tierung) ein: 1) Beschränkung der Verpflegung zu Naturalleistungen auf das im Interesse der Er- haltung und kriegerischen Ausbildung der bewaff— neten Macht unerläßliche Maß; 2) Inanspruch⸗ nahme der leistenden Individuen, als verpflichteter Subjecte, und— soweit die Natur der einzelnen Leistungen es erfordert,— der Gemeinden, als vermittelnder Organe; 3) Vergütung der Leistungen nach Durchschnittssätzen, bezw. Preisen, welche — Der Minister des Innern hat die Bezirks- regierungen veranlaßt, die Landräthe anzuweisen, solche Verhaftungen und Transporte katholischer Geistlichen, bei welchen Excesse zu befürchten stehen, entweder selbst an Ort und Stelle zu leiten oder rathe beauftragten Bürgermeister eine genügende Anzahl von Gendarmen beizugeben, um jeden Widerstand von vornherein zurückweisen zu können. erklärt, daß die Bürgermeister darauf aufmerksam Aufforderung zum Auseinandergeben von der Waffe rnergischer Gebrauch zu machen sei, und daß nöthigenfalls von der nächsten Militärbehörde tele · graphisch militärische Hülfe requirirt werden könne. — Nach der„Prov.⸗Corresp.“ reist der Kaiser am 27. d. nach Baden-Baden ab, wo er am 30. den Geburtstag der Kaiserin begehen und hernach noch bis gegen Mitte October verweilen wikd. — Der Entwurf des Reichs-Civilehe-Gesetzes wird, wie dem„N. K.“ mitgetheilt wird, im Durch die Auf— ö Gutachten und Wünsche der einzelnen Regierungen, welche Seitens des Reichskanzleramtes aufgefordert worden, sich über den bezüglichen Entwurf auszu- sprechen, sind allseitig eingegangen. Die gesammte Vorlage wird augenblicklich unter Berücksichtigung der von den einzelnen Bundesregierungen zur Sprache gebrachten Wünsche ausgearbeitet, um, wenn irgend möglich, noch im Laufe der nächsten Session an die Reichstagsmitglieder vertheilt zu werden. — Zbwischen dem Cultusministerium und dem evangelischen Oberkirchenrath schweben Verhand- lungen wegen eines Entwurfs zur Ausführung des §. 32 der Synodal- und Kirchengemeindeordnung (Pfarrerwahlen). — In der„Spen. Zeitung“ lesen wir: Das Cultusministerium hat den Gesetzentwurf wegen Verwaltung des katholischen nunmehr vollendet und den übrigen betheiligten Ressortmini ern mitgetheilt. Derselbe wird also binnen Kurzem in dem Gesammtministerium be— vorgelegt werden. theilt, kann die Existenz eines Schreibens des Kaisers von Rußland an Don Carlos nicht bestritten werden; der„Cuartel Real“ analisirt, in der diploma— tischen Welt für gefälscht. Uebrigens hat Ruß- land in Berlin und Wien gleichzeitig erklärt, daß lediglich theoretischen Erwägungen entspringe und nicht die leiseste Lockerung des guten Einvernehmens der drei nordischen Mächte involvire. Königsberg i. Pr., 23. Sept. Die Ver⸗ handlungen gegen 38 Rädelsführer bei den Ouedenauer Unruhen haben heute vor dem Schwur— gericht begonnen und dauern 4 Tage. Die übrigen Tbeilnehmer werden von dem Kreisgericht ab— geurtheilt. Hamburg, 23. September. Gestern Abend 11% Uhr fand zu Ehren der Mitglieder der Nordpol-Expedition ein Festbanket statt. Während desselben traf ein Telegramm der Kaiserin Augusta ein, worin die Kaiserin die Nordpolfahrer zu den durch große Hingebung, Ausdauer und Entbehrung erreichten Erfolgen beglückwünschte. Nach Ver— lesung des Telegramms brachte Kirchenpauer einen Toast auf Kaiser Wilhelm aus, in welchen die Versammlung begeistert einstimmte. — 23. Sept. In der gestrigen Sitzung tenant Payer Bericht über die Erfolge der Ex— pedition. Dieselbe entdeckte einen 100 Meilen langen, nordwärts verlaufenden, 90 Meilen breiten Sund der die Ländermassen in 2 große Complexe theilt. Der Abschluß des Vormarsches wurde am 12. April 81 57“ nördlicher Breite gemacht, nach Norden hin aber Land bis zu 830 gesehen. Die Expedition war von der Unmöglich— keit überzeugt, auf diesen Wege wegen der Be— schaffenheit der Ländermasse den Nordpol zu er— reichen, und ferner von der Unhaltbarkeit der Theorie eines offenen Polarmeeres. Gotha. Ein seltenes Jubiläum wird Ende d. J. im Herzogthum Coburg-Gotha gefeiert werden, und zwar ein silbernee Ministerjubiläum. Am 1. Dezember d. J. werden es 25 Jahre, daß der frühere k. sächs. Appellationsrath Frhr. Richard v. Seebach von Dresden vom Herzog Ernst II. zum Staatsminister für Coburg-Gotha ernannt wurde und diese Stelle ununterbrochen bis jetzt begleitet hat. Stuttgart, 22. Sept. Die Generalver— sammlung des deutschen Gustav-Adolf- Vereins ist äußerst zahlreich aus allen deutschen Ländern be— sucht. Heute fand zunächst eine Sitzung des württembergischen Hauptvereins statt. Straßburg. Die„Straßburger Zeitung.“ theilt den Wortlaut einer Adresse an den Reichs kanzler mit, welche von 75 elsaß⸗lothringischen Kirchen vermögens rathen und unzweifelhaft dem nächsten Landtage — Wie die„Post“ anscheinend officibs mit der Geographischen Gesellschaft erstattete der Lieu Pfarrern der Kirche Augsburger Confession unter“ zeichnet ist und für die Berufung von Professoren der Theologie an die Straßburger Universität eintritt, die auf dem Bekenntniß der Augsburger Confession stehen. Zugleich bedauert die Adresse, daß die neueste Ernennung(Holtzmann's) diesem Wunsche nicht entspricht. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Der Kaiser hat mittelst Handschreiben vom 20. d. dem Ober⸗ lieutenant Paper und dem Linienschiffs⸗Lieutenant Wepprecht in Anerkennung der mit hingebungs⸗ voller Aufopferung und unter den größten Lebens- gefahren mit seltener Energie und Thatkraft im Juteresse der Wissenschaft geleisteten Dienste das Ritterkreuz des Leopold Ordens verliehen. — Der Kaiser hat dem Reichs- Kriegs minister Koller gegenüber seine vollste Genugthunng da— rüber ausgesprochon, daß die Zustände Böhmens unter seiner ebenso klugen als energischen Leitung eine so erfreuliche Gestaltung angenommen haben. Schweiz. Basel. Die Exkaiserin Eugenie hat mit dem Prinzen Louis Napoleon gestern Arenenberg verlassen und ist von Konstanz nach Basel gefahren, um sich nach Chislehurst zurück zu begeben. g Bern, 23. Sept. Der Post-Congreß bat serner die Transit⸗Sätze folgendermaßen festgestellt: Briese bis 1 Kilogramm Gesamungewicht 2 Fr., Objecte bis 1 Kilogr 25 Cent. Benutzt die Transit-Linie bis 750 Kilometer, tritt 65 doppelte Taxe ein. Bezüglich des See⸗Transits genehmigte der Congreß folgende Taxe: für Briefe bis 1 Kilogramm Gesammtgewicht bei mehr als 300 Seemeilen 6 Fr. 50 Cent., für andere Correspondenz⸗Objecte 50 Cent. Dänemark. Kopenhagen. Die Nach⸗ richten englischer Blätter, daß die diesseitige Re- gierung wegen der nordschleswig'schen Frage Schritte eingeleitet babe, scheinen ohne Anhalt zu sein, da die hiesigen Blätter diesbezüglich keinerlei Nach⸗ richten haben. Spanien. Madrid, 22. Septbr. Die „Gaccta“ meldet: General Pavia hat die carlist- ischen Positionen von Poblete und Cogubla in Mästrazgo genommen.— Ein Zufuhren-⸗Transport unter Bedeckung des Generals Laserna ist in Pampeluna eingetroffen. — 23. Sept. Eine Abtheilung von 3000 Gendarmen nebst 200 Zollwächtern zersprengte bei Jativa(Provinz Valencia) ein 2000 Mann starkes Carlisten Corps, welches die Eisenbahnbrücke bei Albaida und die dortige Telegraphen Leitung zer- stört hatte. Ein Transport von Lebensmitteln ist von Tafalla in Pampeluna eingetroffen. Die Carlisten in Biecapa sind demoralisirxt. Viele suchen Amnestie nach. Bilbao. Bei dem für die deutschen Offiziere dahier veranstalteten Banket brachte der deutsche Consul Lindau einen Toast auf Spanien aus, welches an der Zukunft nicht verzagen dürfe, da es für die Ideen der Humanität kämpfe. Der Deputirte Jose Vittoria brachte einen Toast auf den deutschen Kaiser und die befreundeten Mächte aus.— Carlistischen Meldungen zufolge weicht General Moriones vorläufig einem Zusammenstoß mit den Carlisten aus und erwartet Verstärkungen. Rußland. Petersburg. Hr. v. Kud⸗ riawsky, ehemaliger Gesandter Rußlands in Spanien, der sich gegenwärtig in Baden befindet, wird in den ersten Tagen des Octobers nach Madrid abgehen, um dort das russische Cabinet offleibs bei der Regierung des Marschalls Serrano zu vertreten. Amerika. Newpork. Die republikanische Convention in Alabama hat den General Diw als Gegencandidat gegen den democratischen Gou— verneur-Candidaten Tilden aufgestellt. Da in Alabama die Unruhen zwischen Negern und Weißen fortdauern, so sind Truppen dorthin abgegangen. Großherzogliche Realschule zu Friedberg. Anmeldungen neu aufzunehmender Schüler, für die Vorschule mit dem 8., für die Realschule mit dem 10. Lebensjahre wolle man Samstag den 10. October, Vormittags von 9 bis 12 Uhr, in dem Realschulgebäude(Conferenzzimmer) unter Beibringung von Zeugnissen der bisherigen Lehrer bei der unterzeichneten Behörde vorbringen, worauf Montag den 12. October, Vormittags 8 Uhr, die Ausnahmsprüfung statthaben wird. Das neue Schuljahr beginnt mit Dienstag, dem 13. October. Wiederholt mahnen wir hiermit, die Schüler recht frühzeitig unster Anstalt zu übergeben, am wenigsten kurz vor oder gar erst nach der Confirmation. Das Reifezeugniß der Realschule berechtigt zum einjährigen freiwilligen Militärdienst. Großherzogliche Direction der Realschule. Dr. Möller. Oeffentliche Aufforderung. 2586 Die Besitzer der in Nr. 94 des Oberh. Anzeigers unter Inserat⸗Nr. 2368 verzeichneten Immobilien wollen dieselben theils verpfänden, theils veräußern, theils ihren Erwerbtitel nachtragen lassen, können sich aber über den Erwerb derselben nicht urkundlich ausweisen. Es werden deshalb Dritte, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden zu können, aufgefordert, solche binnen drei Monaten so gewiß dahier geltend zu machen, als sonst die Veräußerungsurkunden ohne Rücksicht auf sie bestätigt, be⸗ ziehungsweise die betreibenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe des Artikel 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben werden. Friedberg am 31. Juli 1874. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Bram m, Landrichter-⸗Vicar. 25 Neue Frankfurter Presse. Abonnements-Einladung. Die Neue Frankfurter Presse ist das größte nationale Organ Mittel- und Süd⸗ deutschlands und zugleich das verbreitetste. Die Redaction ist unausgesetzt bemüht, die Ansprüche, welche die Leser heute an ein Blatt ersten Ranges siellen dürfen, zu befriedigen. Besondere Sorgfalt wird den Interessen des Handels und des Geldmarktes gewidmet. Ein vollständiger Verloosungsanzeiger und ein täglich separat gedrucktes Coursblatt ergänzen die reichhaltige„Börsenhalle“. Das Unter- haltungsblatt Nuse um ist in Familie und Haus ein hochwillkommener Gast. Mit 1. October beginnt in demselden die Veröffentlichung der berühmten neuesten Novelle von Wilkie Collins: On the frozen deep(Am Nordpol) in autorisirter Uebersetzung von A. von Winkerfeld. Für bevorstehendes Quartal machen wir besonders auf die vollständigen und raschen Berichte der Neuen Frankfurter Presse über die Verhandlungen des Reichstages, der preußischen, baverischen, hessischen und württembergischen Kammern aufmerksam. Die An- gelegenheiten der Kriegervereine finden besondere Berücksichtigung. Inserate sind bei der großen Verbreitung des Blattes von ganz besonderer Wirkung. Der Abonnementspreis per Vierteljahr beträgt: in Frankfurt a. M., den Staaten des deutschen 8(incl. Elsaß-Lothringen), sowie Oesterreich und Luxemburg Thlr. 2. 2½ Sgr. fl 8. 25 Neu hinzutretenden auswärtigen Abonnenten senden wir die bis Ende September er— scheinenden Nummern nach gefälliger Aufgabe ihrer Adresse unter Kreuzband gratis und franco. Frankfurt a. M. im September 1874. Erpedition det Heuen Frankfurter Presse. 8 Ph. Schaut sche Musikschule und Pensions⸗Anstalt Dar m st adt. 2414 In Pension werden junge Mädchen aufgenommen, die hiesige Schulen besuchen wollen und Damen, die auf gründliche Ausbildung auf einem Instrumente oder Gesang besonderen Werth legen. Eintriit jederzeit. Näheres besagt der Prospekt. Auf Wunsch ertheilt Herr Hofgerichts⸗ Advokat Lindt in Darmstadt nähere Auskunft.(456 /vIII.) Dampf⸗Dresch⸗Maschinen werden in allen Größen sofort geliefert von der Blumenthal'schen Maschinenfabrik in Darmstadt. Einladung auf das mit dem 1. October 1874 beginnende Neu-Abonnement für den Frankfurter Anzeiger für Politik, Handel, Land- und Volkswirthschaft und dessen Unterhaltungsblätter Frankfurter Familienblätter. i Erscheint täglich außer Montags. 5 Bei seinem außerordentlich billigen Preise bietet dieses Blatt dem Leser neben der Reichhaltig- keit und Fülle seines Inhaltes durch rascheste Mittheilung der direct auf telegraphischem Wege zuge⸗ gangenen politischen Nachrichten alle Annehmlichkeiten einer größeren Zeitung, und ermöglicht es einem Jeden, dem Laufe der Tagesereignisse in Politik, Handel, Land- und Volkswirthschaft folgen zu können. Die Familienblätter werden auch ferner nicht ermangeln dem Titel durch den Inhalt zu entsprechen. Inserate sind bei der starken Verbreitung des Blattes von dem besten Erfolg. Man abonnirt bei der zunächst gelegenen Poststelle, hierorts bei der Expedition Buchgasse 3. Bekanntmachung. 2846 Am 1. Oktober 1874, Vormittags von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr, wird die Wahl von 12 Gemeinderathsmitgliedern der Gemeinde Friedberg vorgenommen. Die Wahl findet statt im Rathhaussaale. Die Stimmberechtigten haben 12 Gemeinderaths⸗ mitglieder, davon mindestens 6 aus dem höoͤchstbesteuerten Dritttheil der Wählbaren zu wählen. Alle Stimmberechtigten werden daher eingeladen, an dem gedachten Termine sich versoͤnlich einzufinden und ihre Stimmen abzugeben. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß die⸗ jenigen, welche mit der Entrichtung des letzten fälligen Ziels ihrer direkten Staats- oder Communal Steuer im Rückstande sind, zur Abstimmung nicht zugelassen werden, und daß dahier alle Diejenigen, welche bis zum 18. Sep⸗ tember mit der Entrichtung von Steuer im Rückstande waren, nur dann zur Abstimmung zugelassen werden können, wenn sie den Rückstand noch bis zur Wahl ab⸗ führen und daß solches geschehen, der Wahleommisston durch Vorzeigung ihrer Steuerquittung nachweisen. Friedberg am 22. September 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Sn Aepfel⸗Versteigerung. 2854 Montag den 28. und Dienstag den 29. Septem⸗ ber l. J. sollen die der Stadt Friedberg gehörenden Aepfel, einige Hundert Malter, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Die Versteigerung zerfällt in zwei Abtheilungen. Die erste Abtheilung wird baumweise an Ort und Stelle vorgenommen und erstreckt sich über die Baumanlagen zunächst der Stadt. Der Anfang der Versteigerung ist um 9 Uhr Morgens am sog. viereckigen Weiher und wird, wenn nöthig, Dienstag um dieselbe Zeit beginnend fortgesetzt. Die zweite Abtheilung der in der Feldgemarkung gewachsenen Aepfel wird im Ganzen per Malter ver⸗ steigert uno zwar Dienstag Nachmittag um 3 Uhr auf hiesigem Rathhause. Die Aepfel werden dem Käufer auf hiesiger Stadtwaage kostenfrei dargewogen und an einen zu bestimmenden Platz innerhalb der Stadt(event. Eisenbahn) abgeliefert. Friedberg den 22. September 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Foucar. Versteigerungsanzeige. 2827 Freitag den 2. Oetober d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen auf freiwilligen Antrag der Erben der verstorbenen Bürgermeister Fritz Wittwe, in dem Hause des Bäckermeisters Wilhelm Rumpf verschie⸗ dene Mobiliargegenstände ꝛc. ꝛc., als: Gold, Silber, Stand- und Taschen-Uhren, Tische, Stühle, Commode, 1 Schreibseeretär, 2 Sopha's, Bettstellen, Portraits, Kleiderschränke, Weißzeug, Bett⸗ werk, Kleider, Spiegel, Glas und Porzellan, sowie sonstige Haus- und Küchengeräthschaften öffentlich an den Meistbietenden gegen Baarzahlung ver⸗ steigert werden. Friedberg den 19. Sepiember 1874. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouec ar. Mautel Lieferung. 2886 Für einen städtischen Diener soll die Lieferung eines neuen grauen Dienstmantels durch Summisston vergeben werden. Angebote unter Beilage von Tuchproben sind bis 1. Oktober d. J. auf Großherzoglicher Bürgermeisterei dahier abzugeben, woselbst auch Muster und Bedingungen eingesehen werden können. Friedberg den 25. September 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fou car. Aufforderung. 2879 Diejenigen, welche noch Holzgelder pro termine 1. September l. J. anher schulden, werden an deren Berichtigung mit dem Beifügen erinnert, daß nach Ab⸗ lauf von 14 Tagen gerichtliche Beitreibung erfolgt. Zahltage: Donnerstag und Freitag, Vormittags. Ockstadt den 25. September 1874. Freiherrlich v. Franckenstein'sches Rentamt, Rabenstein. Obst⸗ Versteigerung. 2880 Montag den 28. d. Mts., von Morgens 9 ÜUht ab, wird das gemeinheitliche Obst, bestehend in eireg 30 Malter Aepfeln, Birnen und Zwetschen, öffentlich an den Meistbietenden versteigert und der Anfang an der alten Leimenkaute gemacht. Bad⸗Nauheim am 23. September 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. Schutt. 2857 Montag den 28. September wird auf dem Ober⸗ Rosbacher Bergwerk ein Theil der diesjährigen Aepfel erndte versteigert. Es wird bemerkt, daß darunter viel —— — Abonnements⸗Preis per Quartal: in Frankfurt a. M. von der Verlags⸗-Expedition bezogen..I fl. 48 kr.; im deutschen Reichspostgebiet durch die Post bezogen„ Frankfurt a. M. 1874. Die Expedition. feines Tafelobst sich befindet. Ober ⸗Rosbach den 23. September 1874. Trapp. an aunzen Pro breitung 5 Geri ial-Belann Famil Acheinen 3 aeg 1— 1 1 ach Er Jui ut re Frichbetz. erung. . Septen Aden Aepfel, tdietender zeige. — tallta 4. Einladung auf das mit dem 1. Oktober beginnende Neu⸗Abonnement auf den Gießener Anzeiger nebst dessen Unterhaltungsblakt Gießener Kamilienblätter. a Erscheint täglich außer Sonntags. Abonnements ⸗Preis pro Quartal: in Gießen ins Haus gebracht 1 fl. 12 kr., auswärts inch Wee 1 fl. 29 kr. ei seinem außerordentlich billigen Preise bietet der 1 1 10 dem Leser durch die Reichbaltigkeit und Fülle seines Inbalies alle„Gießener Anzeiger Annehmlichkeiten einer größeren Zeitung und ermöglicht es einem Jeden, dem Laufe der Tagesereignisse folgen zu können. * Der Anzeiger bringt täglich mit der größten Raschheit eine kurz gefaßte, für Jedermann versländliche, vollständige Uebersicht der Wellereignisse; nebenbei die neuesten Nachrichten aus Nähe und Ferne, Landwirthschaft⸗ liches, Eoursberichte ꝛc. ꝛc. Als amtliches Organ der Prob. ⸗Direction Oberhessen, bezw. Großh. Kreisamts Gießen, wird der Anzeiger in der ganzen Provinz von sämmilichen Behörden gelesen und finden Inserate in demselben die wirksamste und lohnendste für den öffentlichen Verkehr und Bedarf, Dienstgesuche und Ver⸗ Verbreitung. Inserate miethungen bilden gleichfalls einen Theil des Blattes und werden die Gerichtliche und Comu⸗ nal⸗ Bekanntmachungen sowie wie seitber für den Fimiltenkteis fort und fort dazu beuragen, deutsche Bildung, Cultur, Sitte, Wissenschaft und Jadustrie durch ihren Inhalt zu hegen und zu fördern. Dieselben Familienblätter erscheinen Zmal per Woche. Man abonnirt bei der zunächst gelegenen Posistelle, in Gießen bei der Expedition, Canzleiberg B. 1. 4% unkündbare Pfandbriefe heinischen Hypothezen-Dauk zu Mannhtin. Nach Erlaß des Großherzoglich Badischen Ministeriums des Großherzoglichen Hauses, der Justiz und des Auswärtigen d. d. 1. August 1872, G.-Bl. Nr. XXXII. S. 308, sind die Pfandbriefe für die Anlegung von Mündelgeldern geeignet. 912 erz Die Pfandbriefe können von der Bank und ihren Vertriebsstellen bezogen werden. Die Pfandbriefe zerfallen in Stücke von Thlr. 1000., Thlr. 500., Thlr. 200., Thlr. 100. Sie sind bis zum 1. Oktober 1876 unkündbar. Vom 1. Oktober 1876 an werden die Pfandbriefe innerhalb 36 Jahren durch Verloosung amortisirt. Die Pfandbriefe sind mit halbjährlichen am 1. April und 1. Oktober zahlbaren Zins Coupons versehen. Die Zahlung der Zinsen und der verloosten Pfandbriefe erfolgt bei allen Vertriebsstellen, insbesondere aber in Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Freiburg i. B., Constanz, Frankfurt a. M., Stuttgart und Basel(zum Tagescourse der Gulden). Zur Vertriebsstelle haben wir den Vorschußt⸗ und Credit⸗Verein Friedberg ernannt. Rheinische Hypotheken- Bank. Einladung zum Abonnement auf die Neuen Hessischen Volksblätter. Mit dem 1. Oktober 1874 eröffnen die„Neuen Hessischen Volkeblättetr“ ein neues Abonnement. Dieselben sind kein exclusives Partei-Organ, sondern werden, getreu ihrer Devise„Gleiches Recht für Alle!“ unabhängig nach Oben wie nach Unten, wahrhaft und entschieden freisinnig, dabei serne von jedem Zelotismus nach der einen oder andern Seite hin und auf politischem, wie religidsem Gebiete jede ehrliche Ueberzeugung achtend, ihrer Aufgabe der Förderung des Volkes- und Gemeindewohls gerecht zu werden suchen. Die„Neuen Hessischen Volksblätter“ werden auch ferner das berechtigte Interesse sowohl unserer Bürger und Landwirthe, als auch des Beamtenstandes mi gleicher Unparteilichkeit berücksichigen und somit in allen unbefangenen Stimmen offenstehendes Organ für Jedermann aus dem Volke sein. Im polllischen Tbeise bringen die„Neuen Hessischen Volksblätter“ äglich Leilartikel, Cortespondenzen, telegraphische Berichte u. s. w. Ueber die Verhandlungen der bessischen Kammern, welche in dem bevorstehenden Quartal durch die Vorlage der Kirchengesetze besonders interessant zu werden ver— sprechen, berichten wir rasch und umfassend. Auf die localen und provinziellen Verhältnisse der drei hessischen Provinzen richten wir gleichzeing unser Hauptaugenmerk. Dem politischen Theile schließen sich inhaltreiche Rubriken über Handel, Verkehr, Landwirthschast, Gerichts halle, Sprechsaal ꝛc. ꝛc. an. Der Unterhaltung dient ein gewähltes Feuilleton in Novellen, Mittheisungen über Kunst und Wissenschaft, Mie cellen ꝛc., und widmen wir hierin insbesondere auch dem Theater, diesem wichtigen Volksbildungsmiitel, besondere Beachtung. 0 Inserate finden bei dem großen Leserkteise der„Neuen Hessischen Volksblärter“? die weiteste und wirksamste Verbreitung und wird die Petitzeile nur mit 3 kr. berechnet. 5 Der Preis der„Neuen Hessischen Volksbläfter“ beträgt, trotz der erböhten Satz, Druck⸗ und Papierpreise in Darmstadt und Bessungen nur 1 fl., auswärts mit dem üblichen Postausschlage und sind deßhalb bei ihrem reichhalligen Inhalie und im Verhälinisse zu der Größe der Zeitung die„Neuen W Hessischen Volksblätter“ unstreitig das billigste politische Tagesblatt. a Damit wir vollsändige Exemplare liesern können und keine Unterbrechung in der Zusendung eceintriit, ersuchen wir die geehrten Juteressenten, das Abonnement vor dem 27. Sepꝛember zu erneuern. Darmstadt im September 1874. 5 0 Die Expedition der„Neuen Hessischen Volksblätter“. 2b H. Grünbaum in Vad-Mauheim empfiehlt sein aufs Reichhaltigste, für die Herbst⸗ und Wintersaison assortirtes Lager in Herren⸗Garderobe, und offerirt zugleich eine Partbie schwere Winterbuxkin Hosen à fl. 5. 30 kr. pr. Stück, sowie 2784 Joppen, Sac- und Winterröcke zu außerordentlich billigen Preisen. Aepfel- Versteigerung. 2865 Montag den 28. September d. J., von Nach⸗ mittags 1 Uhr an, sollen eirca 35 bis 40 Malter Aepfel, der hiesigen Gemeinde gehörend, an Ort und Stelle ver⸗ steigert werden. Kaichen den 21. September 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Kalchen. Wiß mer. Jaselochs⸗Versteigerung. 2864 Dienstag den 29. d. Mts., Mittags um J Uhr, soll ein der Gemeinde zugehöriger Faselochs, zum Schlachten geeignet, auf dem Gemeindehaus nochmals gegen Baar⸗ (zahlung versteigert werden. Wölfersheim den 23. September 1874. Großerzogliche Bürgermeisterei Woͤlfersheim. Heyer. r 2 2 — 39 8 3— 8 2 2 5 —.. 2 3 2 5 2— 8 1 82 n 2——— — E 58— 222 2 — 2— 2 2 2 S „ese 8 — S— . 32 2 2 S 5 2 S5 * 2— 2 2 3 2= 223 3 8 5 2 3 32 2 8 2 2 2 1 2 8*— 5 D 3 92 3 — SSS 1 2 2——— SSS S 5 3—— — 2 2 2 32 8 —— 72275. —.— 2 222— 4 1— S Ss S„ —— 0. 22 7 —— D SS 5 —— 8 2 2 88 2 F ——— 2 2 5 6— 2 2 8 5 8= 2— 1 . 8 2— 2 2 SS 2 83 2 2152S — 8 1 2 SSS 1 2 2— 8 2 2 2 2 2 — 20 e 2 2 2 1 8 9 2 33 8 2 SSS— SGS n 28 2 2 2 2 2— S— 8— 2 2 8 32—— —— S 22 822— 2 —— 2 22 S2 2 2— 8— 8—— 2 — 2282222 I — S SSS ESS 0 S dass 23 3 — 55 2 882— 3. 2 2 2 2— 2— S SSS 232 3 25 2228 2 2422 8 SS— 32 2 S 2 S SS S SS S S —— S 8 SS 8 . S 3 S885 S — 2 8 —.— 8 ED SSS? S3 — 2 S 2 SSS 2866 Allen Denjenigen von Nah und Fern, welche bet dem am 15. d. Mts. ausgebrochenen fürchterlichen Brande ihre Thätigkeit an den Tag legten, sowie dem Herrn Bürgermeister Jacobi und den Mitgliedern des Orts⸗ vorstandes für das edle Bestreben und Wohlwollen den Schmerz zu lindern, auch allen den edlen Gebern, welche ihre Naͤchstenliebe in so hohem Grade gezeigt haben, unsern tiefgefühlten Dank. Moͤge der treue Gott mit seiner Macht so gnädig sein und verhüten, daß unsere Gemeinde von solchem Unglück nicht wieder heimgesucht werde. Rodheim den 22. September 1874. Lorenz Kalbfleisch. Peter Kalbfleisch. 5 A lwein! Aepfelwein! 2858 Eine großere Parthie weingrüue Halbstückfaß, sowie eirea 80 Stück frisch entleerte Orhoft werden billig abgegeben von Zinßer& Schmidt, Weinhandlung, Gießen. Ein Schneidergeselle 2857 und ein Kappenmacher konnen sofort in Arbeit treten bei. Melbach. K Wedemann 8 Sohn. Blauer Vitriol, 2861 feinste Qualität, billigst bei Bad Nauheim. G. P. Henninger. 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Nähere Auskunft ertheilen die Agenten der Gesellschaft, sowie Die Direction in Hamburg, St Annen 4, und der von der Gesellschaft angestellte General⸗Agent W. Westenburger, Theilhaber der Firma Carl Nacké 8 Co. in Mainz, Carmellterstraße 8. Briefe und Telegramme adressire man: Adler-Linie— Hamburg. . KKK PP ²— w ˙· A Woc-o- o--oο-ο-οε- oο-hο-aο-οο--- D.-. D e- Oο- οοο ο ο οο,ẽüꝛ-o--- e- Handelsschule mit Pensionalt 2670 in Miltenberg am Main. Beginn des Wintersemesters am 1. October d. J. ö 1 Vorbereitung für den kaufmännischen Beruf und zum Einjäbrig Freiwilligen Examen Prospecte und nähere Auskunft durch H. Trotter, Director. 2473 Wo selbst die ärztliche Kunst ohne Erfolg leistet der Trauben⸗Brust⸗Honig vortreffliche Dienste. (uebersetzung.) Hooge veen(Holland), 16. April 1874. Herrn W. H. Zickenheimer in Mainz. 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Die Flaschen sind mit Metallkapseln verschlossen, welche den Firmastempel der Fabrik tragen und zwar: ½ Flasche(gold) 3 Mark 3., ½ Flasche(roth) Mark 1½., ½ Flasche(weiß) à Mark 1. Vorräthig in Friedberg bei Wilh. Sturmfels, Hofapotheker, in Buß bach bei A. Gimbel. Erbsen, Linsen, Bohnen 2090 in gut kochender Waare bei 2785 Neue With. Fertsch. Packkisten hat zu verkaufen H. Grünbaum, Var⸗ Nauheim. 2678 das die Hausarbeit fahren ist. des Anzeigers. Gesucht Lohn ein braves evang. Mädchen, versteht und im Kochen etwas er⸗ Eintritt sogleich. Auskunft ertheilt die Exp. gegen guten Anfertigung aller weiblichen Garderoben. is lür Damen! 2869 Per 5. Oetober e. beginnt der 1. Wintercursus für schnelles und practisches Erlernen des Kleldermachens, as Maßnehmen, Zuschneiden, Richten und Anprobiren, innerhalb 4 Wochen. In dieser Zeit erlangen die Zoͤg⸗ linge ohne Vorkenntnisse die Befähigung zur selbstständigen Lehrgeld fl. 15. Alle nöthigen Muster, pünktlichst geschnitten, gratis. 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