* 1217 8 0 L 1 b 5 der y 1 n de Ned * 1874. Donnerstag den 26. März. M 37. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzetle wird mit 4 Kreuzern berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Am 1. April Zs kr., mit Bestellgeld 47 kr. Das Abonne— beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“; derselbe wird auch ferner wöchentlich dreimal erscheinen. ment beträgt bei den Kais. Reichs⸗Poststellen vierteljährlich 30 kr. Bei der Verlags- Expedition kostet der„Anzeiger“ pro 2. Quartal Atdonnements- Anmeldungen bitten wir baldigst zu machen, damit vollständige Exemplare geliefert werden können. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Der diesjährige Frühjahrsfaselmarkt des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg soll zu Butzbach am 16. April dieses Jahres gehalten werden. Sammtliche aufgetriebenen Fasel werden von einer durch uns zu bestellenden Commission gemustert und den Besitzern der als preiswürdig * kannten Thiere Geld prämien zugebilligt, zu welchem Behufe von dem landw. Bezirks-Verein und der Stadt Butzbach entsprechende Beiträge zur Lisposition gestellt sind. Die Prämiirung erfolgt ohne Ansehung, ob die Thiere im Kreise Friedberg und von dem Besitzer gezüchtet sind oder nicht. tafel, welche für Gemeinde Dienste tbun, und solche, die un 9 Uhr Vormittags noch nicht am Platze, sind von der Preisbewerbung ausgeschlossen. Zen Besitzern tauglich besundener, aber nicht prämiirter und nicht verkaufter Fasel wird auf Verlangen eine Wegvergütung ausgezahlt. Nicht genügend pfesselte und geführte Thiere, werden vom Platze weggewiesen. Wir laden alle Landwirtbe und sonstige Interessenten zum Besuche des Marktes ein. Frienberg am 20. März 1874. Es wird gebeten, alle Verkäufe dem am Platze anwesenden Gr. Bürgermeister von Butzbach anzuzeigen. Großberzogliches Kreisamt Friedberg. . fel Hel Den Obstbaumwärter⸗Cursus des landw. Vereins für Oberhessen 1 zu Friedberg betreffend. 211 Schäfet. den 2 14 h Nach Beschluß dee Ausschusses des landw. in dem laufenden Jahrt an hiesiger Ackerbauschule wieder ein Cursus 7 Heranbildung von Baumwärtern abgehalten werden. bpter Leitung des Landw. Lebrer, Herrn Rückert, vom 13. April bis 3. Juni und vom 30. Angust bis 12. September— 10 Wochen— — Juern und sich über folgende Fächer erstrecken: 1) Schreiben, 2) Rechnen, durch Lehrer Süß, 3) Deutsch, 4) Feldmessen, durch Wiesenbaumelster Greb, 5) Pflanzenkunde, 6) Bodenkunde und Düngerlehre. lehrer Rückert. 7) Obstbau: 6 St. wöch.— Rückert. 4 Stunden wöch.— Rückert. 2 St. wöch.— Landwirtbschafts⸗ a. Obstbaumzucht, Obstbaumpflege, Baumschnitt und Obstbenutzung. b. Obstkunde: Klassification und Kenntniß der wichtigsten Obstsorten. Vereins für Oberhessen Derselbe soll praktischen Uebungen w Für Diejenigen, bald einzureichen und anzuschließen. Friedberg im c. Praktische Uebungen. Der tbeoretische Unterricht findet Vormittags statt und wird durch eine Sammlung der besten Lehrmittel und Instrumente unterstützt. angelegten pomologischen Garten vorgenommen. größere Obstbaumanlagen als Unterrichtsmaterial benutzt werden. g Der Unterricht wird unentgeltlich ertheilt. baben die Zöglinge selbst zu sorgen und die nöthigen Geräthschaften, Bücher, Schreibmaterialien 1c. auf eigne Kosten anzuschaffen. 18 St. wöch.— Rückert. Die erden Nachmittags in dem eigens zu diesem Zweck Außerdem können mehrere Für Kost und Logis welche sich verpflichten, die nöthigen wäbrend des Cursus in dem pomologischen Garten vorkommenden Arbeiten zu verrichten, kana ein besonderer Verdieast in Ausficht gestellt werden. Aumeldungen sind bei dem unterzeichneten Curatorium möglickst dem Gesuch ein Zeugniß über seitheriges Betragen März 1874. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Trapp. Lindeck. Haas. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier- ungsblatt Nr. 16 enthält: I. Allechöchste Bekanntmachung, den zwischen Hessen 1 Preußen wegen Herstellung einer Eisenbahn von Minz über Wie obaden zum Anschlusse an eine Eisenbahn n Franksurt a. M. über Camberg zur Lahnthalbahn Heschlossenen Vertrag beiressend. II. Uebersicht det für das Jahr 1874 genehmigten IWlagen zur Bestreltung der Bedürfnisse ber israclilischen Migione gemeinden des Kreises Alzey. III. Ü, beisicht ber von Großberzoglichem Ministerium . Innern für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen n Besrennung von Communalbebürfnissen in den Ge— Wnden dees Kieises Mainz. IV. Ordenevetleihungen. . V. Pienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Moßherzog baben allergnädigst geruht: am 2. März den eh dem Fcürsten zu Hienburg und Büdingen auf die mangelische Pfartstelle zu Wolf präsentirten evangelischen rtamté⸗Candibaten Julius Jost aus Homberg a. d. O., diest Stelle zu bestäugen. f f VI. Goncurtenzerbifnung. Erledigt it: die katholische Mebenschulstelle zu Ockenheim, im Kreise Bingen, mit ö m jährlichen Gehalt von 450 fl. Darmstadt, 22. März. Gestern fand auf Veranlassung des Ministeriums des Innern eine Sitzung von Ministerial-Mitgliedern, Kreisräthen und Schulmännern behufs Vorbereitung der Ein— führung des Volksschulgesetzes statt. Es handelt sich namentlich um den Entwurf von Instructionen für die neuen Schul-Inspectoren und Kreis-Schul— commisstonen, Feststellung der Lehrpläne ꝛc., welche Punkte selbstverständlich geordnet sein müssen, be— vor das Gesetz selbst in Kraft gesetzt werden kann. Dem Vernehmen nach liegt es in der Absicht, Commissionen für die einzelnen Arbeiten zu bilden. — 23. März. Nach dem„ZReichsanzeiger“ wurden am 12. März Stegmayer, Pr. Lieut, von der Großh. Hess. Train-Compagnie unter Be— förderung zum Rittmeister und Compagnie-Cbef in das Train-Bat. Nr. 1 versetzt und gleichzeitig behufs Führung einer vacanten Compagnie zur Dienstleistung beim Train-Bat. Nr. 2 commandirt. Meribies, Sec.»Lieut. vom Train- Bat. Nr. 6, unter Entbindung von dem Commando zur Dienst- leistung beim Garde- Train Bataillon und unter Versetzung zur Großh. Train- Comp. zum Pr. Lieut. befördert. Bonbard, Sec. Lieut. vom 3. Großh. Inf. Regt. Nr. 117 zum Pr.-Lieut.; Wilhelmy, Unterossizier vom 1. Großh. Drag.“ Regt. Nr. 23 zum Portp.-Fähnr. befördert. Am 14. Marz: v. Haenisch, Oberst⸗Lieut. und Com- mandeur des 1. Großb. Drag.-Regts. Nr. 23, unter Versetzung in den Generalstab, zum Chef des Generalstabs des 8. Armee-Corps ernannt, v. Schönfels, Major vom großen Generalstabe, dem 1. Großb. Drag.⸗Regt. Nr. 23 aggreg., in welchem Verbältniß derselde die Führung ditses Regiments übernimmt. Berlin, 23. März. Der Reichskanzler Fürst Bismarck hat die vergangene Nacht in Folge der genommenen Mittel den ersten wirklich ergutckenden Schlaf gehabt. Die Schmerzen sind nur noch ge— ringe und treten bei jeder Bewegung bervor. Der Appetit hat sich gebessert, die Kräfte nehmen langsam zu und ist dauernde Ruhe im Bett noch nöthig. . S — 23. März. Der Reichstag nahm beute in dritter Lesung die Gesetzvorlage über die Er⸗ werbung eines Grundstückes behufs Errichtung eines Gebäudes für die kaiserliche Botschaft in Wien an. Sodann wurde in der zweiten Lesung des Preßgesetzes fortgefahren und die§§. 26 bis 33 unter Ablehnung aller Amendements in der Commissions-Fassung angenommen. F. 34 betreffs der zwangsweisen Abgabe von Frei⸗ Exemplaren an Bibliotheken wurde in der Fassung der Re⸗ gierungs- Vorlage angenommen. Der Schluß Paragraph betreffs Ausschluß des Gesetzes für Elsaß Lothringen rief eine lebhafte Debatte hervor. Gerber und v. Hoverbeck beantragten Streichung des Paragrapden und sofortige Ausdehnung des Gesetzes auf Elsaß-Lotbringen. Der Antrag wurde bei namentlicher Abstimmung mit 174 gegen 129 Stimmen abgelehnt. f — 23. März. Der Bundesrath beschloß, dem Reichstage vorzuschlagen, daß die österr. Verrinstbaler gleich den Thalern deutschen Ge⸗ präges nach Art. 15 des Münzgesetzes an Stelle der Reichsmünze bei allen Zahlungen bis zur Außercourssetzung angenommen werden sollen. — 23. März. Der Kaiser hat gestern alle Gratulationen persönlich entgegengenommen; er hat am Kirchgange und der Familientafel, die beim Kronprinzen zu 57 Couverts stattfand und nur Fürsten vereinte, Theil genommen, wie auch Abends im Palais an einer Soirée von 550 Per- sonen, wo eine dramatische Abendunterhaltung stattfand, wobei der Kaiser in lebendigster und liebenswürdigster Weise sich an der Seite der Kaiserin unter den Gästen bewegte. — 24. März. Reichstag. Auf die Inter- pellation des Abgeordneten v. Bernuth, betreffend Gründung einer Pensionckasse für die Hinterbliebenen verstorbener Reichsbeamten, antwortet der Staats- minister Delbrück, daß die Vorlage für den Bundes- rath vorbereitet werde und solle dieselbe dem Reichs tage bereits in der nächsten Herbstsession zur Berathung zugehen. Ferner erklärte der Staats- minister Delbrück in Erwiederung auf die Inter— pellation des Fürsten von Hohenlohe- Langenburg betreffs Außer ⸗Courssetzung der österreichischen Thaler: er hoffe, morgen eine Vorlage einbringen zu können, welche allen Interessen den nöthigen Spielraum gewähre und der herrschenden Ver— legenheit ein Ende mache. Der Minister fügte hinzu, die österreichischen Thaler seien zweifellos gesetzliches Zahlungsmittel und habe der Bundes- rath kein Annahmeverbot erlassen. München. Der König bat die Adresse, welche die ultramentanen bayerischen Reichstags Mit- glieder an ihn zu richten für gut befunden hatten, um die Instruction der bayerischen Bundesraths-— Bevollmächtigten gegen das Reichsgesetz wider die renifenten Kirchendiener zu erzielen, ohne jeve Weisung zur Bescheidung an die baherischen Re- gierungs⸗ Vertreter nach Berlin gesandt. Straßburg. In Betreff der Herren Lautb, Teutsch und Häffely versichert man dem„Elf. Journal“, sie seien entschlossen, nicht mehr ihre Sitze im Parlament einzunehmen. Ausland. Oesterreich⸗ Ungarn. Wie n. Die „Montags Revne“ meldet: Die zur Berathung der tonfessionellen Gesetze gebildete Commission des Herrenhauses nahm mit geringen Modificationen die Gesitzoorlage über die Außenrechte der katho⸗ lischen Kirche in der Fassung des Abgeordneten— hauses an. Zum Berichterstatter wurde Has ner erwählt. Möglicherweise wird diese Gesetzvorlage bereite Donnerstag im Herrenhause zur Verhand- lung kommen. b Pest, 23. März. In der heutigen Sitzung de Unterhauses entwickelte der neue Minißerprästdent Bitto das Programm der Regierung. Der Mi- nister warf einen Rückblick auf die Ursachen der bedauerlichen Zustände der jüngsten Zeit und auf die Entstehungsgeschichte des neuen Cabinets und bezeichnete als Hauptaufgabe der Thätigkeit des⸗ selben die Heilung der schweren finanziellen und wirthschaftlichen Gebrechen und als Vorbedingung hierzu Reformen behufs Vereinfachung des Ver⸗ waltungsapparates und Herstellung des Gleichge. 1 babe. wichts. Weiter werde die Regierung bemüht sein, die legislative Arbeit nicht durch Herbeiziehung neuer, nicht bierher gehöriger Fragen zu hemmen, um Spaltungen vorzubeugen. Der Ministerpräsi dent erbat sich hierzu die Unterstützung aller Parteien. Schweiz. Bern, 20. März. Großrath Kuhn, der nach dem Jura gesandte Commissär, bat dem Regierungsratb einen neuen Bericht über den dortigen Stand der Dinge eingesandt. Da sich von den aus besonderen Rücksichten noch dort geduldeten 12 Geistlichen 5 neuerdings erlaubt hatten, nicht nur unbefugter Weise geistliche Func⸗ tionen zu verrichten, sondern dieselben sogar zur Aufreizung der Bevölkerung und zum Widerstand gegen die Anordnungen der Staatsbehörden zu mißbrauchen, so hat sich Großrath Kuhn veran- laßt gesehen, diese 5 Geistlichen ebenfalls aus dem Jura auszuweisen. Außerdem hat er auch zu Delsberg und im Amte Laufen die Lokale, wo römisch katholischer Privat-Gottesdienst gehalten wurde, schließen lassen, weil ihre Benutzung einen öffentlichen Character angenommen hatte und sie gleichfalls zur Aufreizung der Bevölkerung benutzt wurden. Der Regierungsrath hat in seiner heu— tigen Sitzung die Maßregeln seines Commissärs genehmigt. Frankreich. Paris, 23. März. Gestern Abend fand hierselbst zur Feier des Geburtstages des Kaisers Wilhelm ein Festessen statt, an welchem sechzig Deutsche, darunter sieben Elsässer, theilnahmen. Bayonne. Pfarrer Santa Cruz ist an der Grenze durch die französische Behörde verhaftet und hierher gebracht worden. Großbritannien. London, 23. März. Die Königin hat gestern den General Wolseley empfangen. — 23. März. Unterhaus. In Erwiderung einer Interpellation Gurley's über die Hungers— noth in Indien erklärt Hamilion, daß dortselbst drei Mill. Menschen der Unterstützung bedürften. Spanien. Madrid. Hier war am Sonn- abend das Gerücht verbreitet, daß am Freitag, 20. d., bei Bilbao der Kampf wieder begonnen Bis jetzt mangelt diesem Gerücht die Be: staͤtigung. — 23. März. General Loma hat sich mit 13 Bataillonen bei Plencia, 3 Lieues von Bilbao, ausgeschifft. Diese Bewegung wird als wichtig betrachtet und dürfte die Stellung der Carlisten schwierig machen. Andererseits soll der carlistische General Palacios bis Guadalajara, nicht weit von Madrid, vorgerückt sein. Portugal. Lissabon. Der Marine⸗ minister hal den Cortes bei Vorlage des Colonien— Budgets vorgeschlagen, den bei demselben sich ergebenden Saldo von einer Million Frs. zur Verbesserung der Marine und zum Ankauf und Bau neuer Kriegsschiffe zu verwenden. Italien. Rom, 23. März. Der König empfängt heute, anläßlich der Jubelfejer, das diplomatische Corps. und nimmt eigenhändig Be— glückwünschungs-Schreiben der Königin Victoria, des Kaisers von Oefterreich, Deutschland und Rußland und des Marschall-Präsidenten Mac Mahon, sowie eine Depesche Grant's entgegen. Zahlreiche Glückwunsch- Deputationen sind hier eingetroffen. Zur Beglückwünschung des Königs zu der heutigen Jubelfeier waren ferner Depu⸗— tationen des Senats, der Depatirtenkammer, der Armee, der Universttäten, Schulen und Provinzial— Gemeinden erschienen. Der König erwiderte jede der an ihn gerichteten Ansprachen und hob nament— lich hervor, daß die Vollendung des nationalen Werkes gelungen sei, weil Italien bei der För— derung der Unabhängigkeit nicht die Achtung vor der Une bhtingigkeit Anderer vergessen habe. Der König sprach ferner seinen Dank für die allseitige Theilnahme aus, welche von der Bevölkerung heute kundgegeben worden sei und wies darauf hin, vaß die Einheit Italiens jetzt ein Pfand des europäischen Friedens sei, und wie dadurch, daß Rom die Hauptstadt des Königreiches geworden, die Interessen der Cirilisation in gleich hohem Grade gefördert seien. Donaufürstenthümer. Bukare 22. März. 1 Der Geburtstag des deutschen Kaisers wurde von den bier lebenden Angehörigen des deutschen Reiches durch einen Gottesdienst in der evangelischen Kirche und ein Banket gefeiert. Letz⸗ terem präsidirte Legationsrath von Pfuel, dessen Toast auf den deutschen Kaiser mit Begeisterung aufgenommen wurde. Amerika. New York. Aus Mexico wird gemeldet, daß in Puebla eine Volksmenge die protestantische Kirche angegriffen und die Geist⸗ lichen mißhandelt hat. Aus Stadt und Land. Friedberg. Vergangenen Sonntag wurde hier, wie jedes Jahr, der Geburtsiag des Kaisers Wilhelm festlich begangen. Nachmittags fand im Saale der„Drei Schwerter“ ein Festessen und Abends ein sehr animirtes Bankett stalt, wenn auch die Zahl der Theilnehmer nicht sehr groß war, da eine gleichzeitige Feier in Nauheim viele hiesige Ein⸗ wohner angelockt hatte. Heldenbergen. Der Geburtstag des Kaisers wurde auch in hiefiger Gemeinde sestlich begangen. Abends vorher verkündeten Böllerschüsse und Glockengeläute den Festiag; ebenso am 22. des Morgens. Am Abend wurde in einem mit dem Bildnisse des deutschen Kaisers und Transparenten mit sinniger Inschrift schön decorirten Saale ein Banket abgehalten, an dem sich die hiesige Be⸗ völkerung sehr zahlreich betheiligte. Vilbel, 23. März. Auch hier hat man gestern unsers Kaisers Wilhelm mit Liebe gedacht. Eine Parade unserer neu gegründeten Feuerwehrmannschaft und das Flattern der Fahnen in aller Frühe waren die ersten Kundgebungen. Am Abend nun brachte unser verehrter Kreisrath, Herr Hallwachs, auf einem Ball des Bürger⸗ Casinos mit kurzen, aber treffenden Worten dem hoben Herrscher ein Hoch aus, das mit lautem Jubel von den Festgästem begleitet wurde. Ein bengalisches Feuer an dem Denkmal für unsere Krieger machte den Beschluß. Gießen, 24. März. Gestern Vormittag wurde ein Bursche von Wieseck hier eingebracht, welcher am Sonntag Abend einem älteren Manne daselbst ein Messer in den Leib stach, daß die Eingeweide hervorquollen. Man zweifelt an dem Aufkommen des Verletzien. Mainz. Die Blumen- und Früchteausstellungen, welche in frühern Jahren hier in dem großen Raume der Fruchthalle gebalien wurden, erfreuten sich stets einer großen Theilnahme von Seiten des Publikums. Auch in diesem Jahre, beginnend am 5. April, wird durch den Verband der theinischen Gartenbauvereine wiederum eine solche Ausstellung gehalten werden. Nach allem, was wir darüber vernehmen, wird aber die diesjährige Ausstellung großartiger als alle frühern. Allerlei. Frankfurt. Der Raubmörder Völker wurde glücklich in das Zuchthaus nach Diez eingeliefert. Zu den ihn escortitenden Beamten sagze er auf der Eisenbahn, als diese die Fahrkarte lösten, mit Galgen⸗Humor:„Für mich brauchen Sie kein Retour- Billet zu nehmen.“ Neapel. Professor Palmieri, Director des Obser⸗ vatoriums am Vesuv, berichtet im„Giornale di Napoli“ vom 14. d. M.:„Seit dem denkwürdigen Ausbruch vom 27. April 1872 blieb auf dem Gipfel des Vesuv ein weiter und tiefer Krater zurück, der durch eine eyklopische Mauer aus großen Lava⸗Stücken in zwei Abtheilungen geschieden war. Der Durchmesser dieses Kraters betrug 300, die Tiefe 250 Meter. Der odere Theil der Krater⸗ Wände war sehr brüchig, der untere compact. Vom Rande stürzten sehr häufig Schlacken und Sieine in den Krater⸗ Schlund hinunter, ohne dessen Tiefe merklich verringert zu haben. Seit wenigen Tagen ist nun die cyklopische Scheidewand verschwunden, und der Krater beinahe ausge⸗ füllt. Ob die Wände eingesunken sind, oder der Krater Grund sich gehoben hat, läßt der Rauch und auch das Weiter gegenwärtig nicht recht erkennen. Hat sich der Glund des Kraters gehoben, so ist das ein Zeichen eines naben Ausbruches. Handel und Verkehr. Friedberg, 25. März. Waizen 16 fl. 40 kl.; Korn 14 J.— kr.; Gerste 12 fl. 40 tr.; Haser 9 fl. 30 kr. Alle Preise verstehen sich per 100 Kilo. Gießen. Die Einnahmen der Oberhessischen Bahnen im Februar haben wieder ein Plus von 2470 fl. ergeben, wozu der Personenverkehr 2127 fl. lieserte. Das Mehr im Januar und Februar zusammen beträgt 3637 fl. Fraukfurt, 23. März. Waizen effecliv hies. 17½., Korn 12— 13¾ fl., Gerste 12¼— 14½ fl., Hafer 11½ bis 11½ fl., Kohlsamen 13½ fl., Erbsen 12—14 fl., Wicken 10 fl., Linsen 12—17 fl., Rüböl 38 fl. Alle Preise versteben sich auf 100 Kilo. Frankfurt, 23. März. Der heutige Viebmarkt war gut befahren. Angelrieben waren: 310 Ochsen, 180 Kühe, 220 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 43 fl., 2. Qual. 40 fl. Kühe 1. Qual. 77 fl., 2. Qual. 35 fl. Kälber 38 fl. Hämmel 37 fl. Schweine im Ducschschnitt das Pfd. 21 kr. Mainz, 24. März. Productenmarkt. Waizen niedriger, per März 16 fl. 25 kr., per Mai 16 fl.— kt., per Juli 15 fl. 30 kr. Roggen weichend, per März 12 fl. 10 kr., per Mai 11 fl. 48 kr., per Juli 11 fl. 20 ke. Hafer matt, per Mäcz 11 fl.— ke., per Mai 11 fl., 3 kr. per Juli 11 fl. 6 kr. Rüböl matt, per Mai 18 fl. 5 ke. per Oel. 19 fl. 15 kr. Namen e. Eingesandt. 3 Bad⸗Naubelm am 24. März 1874. Das Fest Fahnenweihe des diesigen Krieger-Vereins ist bei dem ächtigsten Wetter in würdevollster Weise verlaufen, ohne ch nur durch den geringsten Mißton geslört zu werden. Eröffnet wurde dasselbe Sonntag früh 7 Ubr mit rommelwirbel durch die Stadt und obligaten Kanonen— lägen vom Johannesberg und den gegenübderliegenden Shen, ½9 Uhr Bekränzung des Krieger Denkmals auf m Friedbose und von 11 bis 2½ Ubr Empfang der wärtigen Krieger⸗Beteine durch das Festcomils. Nach⸗ Mit Gott für unseten Großherzog und bas Valer⸗ land Vorwärts! Es lebe Seine Königliche Hobeit der Großberzog! Als das Zsach begeisterte Hoch verklungen, setzte sich der Festzug in folgender Reihe in Bewegung: Voran die Schuljugend, begleitet von den Herren Lehrern und geschmückt mit roth und weißen Fähnchen, dann 8 Vorreiter aus der Bürgerschaft, die Turner, die Feuerwehr mit eigenem Musikchor, der Herr Bürgermeister Schutt mit den Herren Stabträthen, 40 weiß gekleidete blübende junge Damen, ein Wagen mii Veteranen aus Db. Frankfurt a. M., 24. März. Die Börse ver⸗ kehrte unter dem schlechten Eindruck, den der heute bier bekannt gewordene Rechnungsabschluß der Crebitanstalt bervortief und entstand durch den starken Rückgang, welchen Creditactien erfuhren, auch für die andern Speculations⸗ papiere eine enischiedene Baissebewegung. Die Bilanz der Creditanstalt übertraf noch die schlimmen Erwartungen, welche man schon vor deren definitiven Veröffentlichung geyegt batte und zeigt sich, daß das Institut fast über seine Kräfte engagirt ist. Große Bedenken erregt nament⸗ lich der Posten Debitoren, ber sich auf 118 Millionen fl. m die Ausstellung des Zuges in der Mitte der Parkallee] Ockstadt, die Fahne des Krieger⸗Vereins, gefolgt von den deläust und* ohne Zweisel viele böchst dubibse endet, wurde die von den Frauen und Jungfrauen] biesigen Gesangvereinen Frobsinn und Concordia, det land- Poslen birgt. Auch von Außen wurden für dae gerankte ad⸗Naubeim's dem Kriegerverein gewidmete Fahne mite wirthschaftliche Verein, die Krieger-Vereine von Friedberg, sehr malle. den biefigen consorme Coucse gemeldet. Credit⸗ tt, chstebenden Worten von Fräulein Eugenie Stern[Ober- und Nieder-Mörlen, Homburg, Bockenheim und n büßten gegen Oestern 5. 8 fl. eim. Mit 11 m Vereine übergeben: Deputationen verschiedener anderer Krieger-Vereine; den 230 1 Eröffnend, 1 N auf 220 hoben sich wieder . ert So ist denn, meine Herren, das, was wir erstrebt] Schluß bildete der hiesige Krieger Verein und die übrige bis 220 e 25.— — e abden, in Erfüllung gegangen und ich begrüße Sie beute Bürgerschaft, welche Vereinen nicht angehört. Es war T 8* 13 Brikehrsgebliden, wo bos Gesc ft 1 Namen der Damen, welche so freundlich waren, mich ein imposanter Zug, welchen Naubeim seinesgleichen wobl] e 2 a e 5 wen es n ibter Prüftbentin zu etwädlen. sowie in meinem eigenen] nech nicht geseben bat. Als die im Programm sestgeschten aun zieren dere annen ind 3 ang 8 amen von ganzem Herzen. Was soll ich Ihnen sagen, Straßen passirt waren, gruppirte sich der ganze Festzug. 775 1 1 0 1* 1 2 . e die wir dazu gekommen sind, den heutigen Festtag zusam alten Kursaal um eine Tribüne, auf welcher Herr N 3 a 4— 2 f 1 3.— ich l w egehen?. 5 Schulinspector Schaub eine schwungvolle der Bedeutung NN 1 4— 0 ben sich 5 Nü. it en, Denken Sie an die Tage von Mars la Tour und des Tages angemessene Rede hielt und die Weihe der n. 3 5 1*— LE. N een e, ravelolte! An inen bat sich die bessische Diviflon zu Fabne vollzog; dierauf schmückte Fräulein Auguste Rack ttt Pereinebant kehun* Nationalbank 2 ee ee tem alten Rubm neue Ebren erworben. die Fahne im Namen der Frauen und Jungfrauen mit 1 1 n— A. 1 An derm Und wenn auch diese Tage für immer auf unvergäng einem Lorbeerkranz und mit dem Gesang des Liedes„Die gefragt. Ban enn bessereen d 70 Badische allo. * n d den Tafeln in das Buch der Geschichte eingezeichnet[ Wacht am Rhein“ schloß die officielle Feier der Fabnen⸗. 5 2 1*— Ad, wir, die wir jene glorreichen Augenblicke— wenn weihe. Bei dem um 5 Ubr im alten Kursaal begonnenen leer. 8 5 Siazuebaen 2. 99% 3 1 e en gain uch fern vom Pulverdampf, doch uns mit Herz und Festdiner, an welchem sich über 200 Personen aller 8 E L* 9 1— % e dan Sefütl Eine wissend mii unseren tapferen Siteitern im Stände betheiligten, eröffnete Hert Bürgermeister S nt enen Seeggia ale zn 7 angeboten. Bergwerks⸗ narr I imen Frankreich— im Geiste miterlebt baben, wir, die] die Reibe der Toaße mit einem solchen auf Se. Maßestät] Pöchset all. Dortmunder und Courl, gut gehalten. **„ dit die ruthmreichen Sieger bei ihrer Rückkebr judelnd den Kaiser, dann Herr Bergmeister Tecklenburg auf Wechsel fill. . de daher Sgrüßt und idre Stirnen mit Lorbeer umktänzt haben, Se. Königliche Hoheit den Großherzog, ein Mitglied des 2* „ Rel tet Fus rit konnten nicht Alles dem hohen Kriegsberrn, wir] Festcomités, Herr Mai, auf Se. Königliche Hoheit den Geld⸗Cours. ben e e unten nicht Alles der dankbaren Nachwelt üderlassen.] Kronprinz des deusschen Reichs, dert Dr. Uloth auf Frankfurt am 24. März 1874. Aude! den den Darum, als Sie Sich, meine Herten, zusammensanden, den Reichekanzlet Fürsten Bismarck, Herr Rentmeister———— e e e e, wenn auch des Diensies mit der Waffe ledig, in Dr. Siebert auf die Frauen und Jungfraueu und Hert Preußtische Friedrichsd or S * en e der Kameradschaft im Krieger-Berein echte Hessen⸗ und] Medicinalrath Dr. Bode jun. auf diejenigen, welche, kretz Pistelen„ 9 34—36 nm mn M beuische Treue zu pflegen, war unser Wunsch wobl dem Verein entgegengestellten Schwierigkeiten, dennoch die Holländische fl. 10⸗Stücke„ 9 45—47 5 rechtfertigt, Ihnen für Ihre Verdienste um das H ssen⸗JAbhaltung des Festes zum festgesetzten Tage ermöglichten; Ducaten 1 5 31—33 ud gemeinsame deutsche Baterland als Symbol und kleine hieran reibten sich noch eine Menge anderer Toaste und Ducaten al marco„5 6 84—35 anerkennung der Frauen und Jungfrauen Nauheim's eine] Gegentoaste, so daß das Fesiessen erst gegen 9 Uhr sein 20 ⸗Frankenstücke„ 9 24—25 ftebne zu widmen. Ende erteichte.[Englische Sovereigns„ 11 50—52 Heute ist unser Wunsch in Erfüllung gegangen, ich Durch Einiteten eines kleinen Regens konnte das auf Russische Imperiales.„ 9 39—41 labe die Ehre, die von uns gewidmete Fahne biermit dem dem Johannisberg abgebrannte Feuerwerk nicht zur vollen Dollars in Gold.„ 225—28 Jticger⸗Berein zu überreichen. Möge sie Ihnen recht] Geltung kommen. 0 5— age in friedlichen Zeiten voranflattern. Sollte aber der Den Schluß bildete ein Ball im alten Kursaale, 86 55 1 2 . noch einmal mit uns Streit suchen, 1 den schönsten Verlauf nahm und es war längst Re Skuchen, Klcien, Schaalen tige es, wie im Jahte 1870 beißen: der neue Tag angebrochen, als die Letzten den Saal verließen. 733 in bester Qualität bei M. D. Loeb. Bekanni machung. 7 Freitag den 27. März, Mittags 1 Uhr, werden serschiedene Haufen putzholz, 1 Nußbaumstamm von 15 Meter Länge und 27 Centimetexr Durchmesser, sowie Birnbaumstamm von 4 Meter Länge und 30 Centi⸗ zeter Durchmesser an Ort und Stelle an den Meist⸗ etenden versteigert Zusammenkunft am dicken Thurm. Friedberg den 2. März 1874. Großherzogliches Rentamt Friedberg. n Nur noch bis Ende dieser Woche! Ausverkauf. — der Waaren des Hermann Bechstein'schen Confections-Geschäftes, bestebend in fertigen Leinen-, Schirting- und Wollen-Hemden, wollene und baumwollene Unterhosen, Unter- jacken und Strümpfe, Einsätzen, Chemisetten, Kragen und Manschetten, Hemden und Manschettenknöpfen, Cackenez, Foulards, Echarpes, Buxkin- und Glacé-Handschuhen, Hosen— trägern, Cigatren-Etuis und Portemonnaies, einer großen Auswahl Papierkragen und Immobiliar⸗Versteigerung. Freitag den 8. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, len in hiesigem Rathhause die nachbeschriebenen Im⸗ abilien, der Heinrich Müller II. dahier gehoͤrend, Herrenbinden aller Art bedeutend unter den Fabrikpreisen. entllich meistbietend versteigert werden: N Gemarkung Friedberg. Ar. N. 1 4 Ack Lachenfel F ip N* 11 6„Bert l N 10. 64. 198. Acker im Lachenfeld, NN erteigeran g. 10. 288. 344. Acker Krummgewann, Bekanntmachung. 3 Samst 28. d. M., N l 2 f 5 10. 291. 294. desgleichen, f g 5 nn Nachmittags 2 Ubr, soll 11. 200. 283 Acker Lachenfeld, 931 Die am 18. und 19. d. M. in den Distrikten auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Nieder-Mörlen 12. 205. 182. Acker im Straßheimer Grund, Olaubzabler Dickung, Harbkopf und Albach abgehaltene Dachdeckerarbeit, veranschlagt zu 117 fl. 4 1 8 1 Wiese daselbst. Holzverstelgerung wird mit dem Bemerken genehmigt, Maurerarbeit 18 5 1. 7 90. A Nan 1874 daß die Abfuhrscheine von Freitag dem 3. April d. 2. Zimmerarbeit. 78„ 1 0 Friedberg am. 8 tsgericht Frledber an bei Großherzoglichem Rentamte zu Bingenheim in Schmiedearbeit 3 0 Großherzogliches Aa 8. Empfang genommen werden konnen. Weiß binderarbeit 3 AAA. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt am 8. April, Schreinerarbeit 3 1 Reer a* Morgens 8 Uhr. Schlosserarbeit 8 tebr n* 3* 47* 52 solenn Nidda am 20. Mur lat 1 et ee 10. 4„„ 126 Samstag den 28. d. M., Nachmittags 2 Uhr, 14 Großherzogliche Oberforsterei Nidda. an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. 1 deaf dem Büreau Großherzoglicher Bürgermeisterel Nleder⸗ R o h r Bad- Nanbelm den 23. März 1874. er Nörlen dle zur Herstellung von Canälen, Schleußen..* n 8—— erforderlichen Arbeiten 8 Arbeits-Versteigerung. r 2 e a ö* 79 48 929 Samstag den 28. Marz, Nachmittags 2 Uhr, soll e 30 aas den Gem dehae ue bebach sür 20%. 2 1 Schlosserarbeit 36— Chaussirarbeit in verschiedenen Loosen in Accord gegeben 5 e a werden. Strohhüte 1 Matertallieferung. 3 Gambach am 23. März 1874. f A 4 Kubikmeter Mauersteine 12 24 Schneider, 905 werden in Parthieen zum Waschen und e 4100 hartgebrannte Nussensteine 77 54 Bezirks ⸗Bauaufseher. Fagonniren bei Staͤgiger prompter Nuückteferung „ a t. 9 Kubikmeter Sand— 1 5 zu übernehmen gesucht. Preis per Dutzend fl. 3. 30. 1 7 16 Hectoliter gebrannter Kal 12 1400 fl 1 r 50 en** 5. Portland Cement 47 30* 5 Georg M cher, —* Grabenarbeiten, veranschlagt zu 172 68 902 sind gegen hypothekarische Sicherheit auszuleihen. Offen bach a, M. Frankfurterstraße. 7 NI in— gegeben werden und sind Näheres bei der Exped. d. Anz. * 2* + isttragende lerzu einge aben. 1 e eeeeeeeeeeeeneeeeeeeee.² - n be Stotternde,— cen 3 1 27 OGroßherzogllicher Bürgermeisterei Nieder⸗Mörlen. 862 welche noch geheilt werden wollen, müssen sich g Ser U ern 1. 1 Gre b, Wlesenbaumelste nr. bis zum 1. April le. gemeldet haben, da ich nach 938 von Steinfurth über Wisselsteim nach Friedberg * 7 570 14 Mädchen welche bie Schule hler besuchen,] dleser Zeit Patienten nicht mehr annehme.. 9 leere Faß, Nr. 127, 171, 205. Dem redlichen Finder 7* 5„. nnen bei einer anständigen Familte Kost und Logls Spracharzt A. E. Gerdts eine Belohnung. 1 1 * 11„ balten. Zu erfragen bel der Exped. des Anzeigers. in Gießen. Henn& Jamin. * U ö 1* * Friedberg im Saale des Hotel Trapp. 934 Am zweiten Osterfeiertag Concert der Capelle Schellhaas. Anfang präcis halb 8 Uhr. 7 Nach beendigtem Concert NB. Die Liste zur gefälligen Einzeichnung wird in den ersten Tagen einem geehrten Publikum Tanz. Palmengarten⸗Gesellschaft Frankfurt a. M. Große Krüähjahrs-Blumen- und Pflanzen-Ausstellung. Zur Zeit großartiger Camellien- und Azaleenflor. ö Der Palmengarten ist täglich von 7 Uhr Morgens ab geöffnet und finden täglich Rachmit⸗ tags von 4— 6 Ubr und Abends von 7½— 10 Ühe Concerte der Kapelle der Gesellschaft unter Leitung des Kapellmeisters Herrn L. Stasny statt. 92 Die Restauration steht unter Leitung der Herren Radunsky& Weiß. Diners und Soupers für größere und kleinere Gesellschaften zu jeder Zeit. Dejeuners, Der Eintrittspreis in den Palmengarten beträgt 30 kr. per Perfon, für Kinder die Hälfte. Alle 7 Minuten regelmäßige Pferdebahnverbindung zwischen der inneren Stadt und dem Palmengarten Frankfurt a. M. den 23. März 1874. Der Verwaltungs rath. Vorschuß- und Credit-Perein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 890 Nach F. 83 der Statuten laden wir unsere Mitglieder zu der am Samstag den 28. März l. J., Abends 7½ Uhr, im Saale des Gasthauses zu den drei Schwertern dahier stattfindenden zehnten ordentlichen Generalversammlung Die zur Berathung kommende Tagesordnung umfaßt: 1) Bericht des Vorstandes uber vie Geschäftsergebnisse des Jahres 1873. 2) Genehmigung der Bilanz und Ertheilung der Decharge. 3) Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinns. 4) Ergänzungswahl des Ausschusses. Nach F. 20 der Statuten treten aus dem Ausschusse die Herren Wilhelm Fertsch, Joseph Bender, Ludwig Grödel, Seligmann Hirschhorn und sind wieder wählbar. Friedberg den 21. März 1874. Für den Ausschuß: Der 1. Vorsitzende: Carl Seriba. Vorschuß- und Credit-Verein zu Reichelsheim. (Eingetragene Genossenschaft.) 936 Die Dividende aus dem Geschaͤftsjabr 1873 kann von jetzt ab an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag, von Mittags 1 bis 4 Uhr, an unserer Kasse in Empfang genommen werden. Steten. S ß ß Seit mehr denn 30 Jahren haben die rühmlichst bekannten Stollwerck'schen Brust⸗Bonbons aus der Fabrik von Franz Stolluerek Hoflieferant, Köln, Hochstraße 9, 10 der zahlreichsten Coneurrenz, sowie mannichfacher, auf Täuschung berechneter Nachahmungen der Verpackung, ihr Absatzgebiet einer fortwährenden Erweiterung entgegengeführt und nehmen in der That, unter sämmtlichen erdenklichen Hausmitteln gegen Husten, Heiserkeit u. s w. den ersten Rang ein. Original⸗Packete à 14 kr auf Lager in: Fried b bei i del A. Buch, Bad- Nauheim bel Ph. Jae. Weiß. 8 bel Wilh. Fertsch, Hungen N dee FFC Das Neueste in Goldschmuck und Goldwaaren in großer Aus wahl offerir« zu den billigsten Pieisen. 70⁵5 2 D — N 8 H. Stadelmann, Uhrmacher und Goldarbeiter neben dem Hötel Trapp. f Wetterauer Industrie⸗Ausstellung zu Friedberg. 941 Den 27. März Comitesitzung. ungen. Darum dringende Einladung, daß alle Comitt, mitglieder kommen, präeis kommen. 923 Dem verehrten alten Bürger a Philipp Väth zu Ossenheim eine herzliche Gratulation zum 89. Geburtstage. Zur gef. Beachtung. 937 Herrn Stlftsrechner K. Heidt hier habe ich be— vollmächtigt meine noch nicht berichtigten Geschäftsaus⸗ stände beizutreiben und muß ich nach Verlauf von 14 Tagen gegen die dann noch im Rückstande Befindlichen das Ge richtsverfahren eintreten lassen. Friedberg, 23. März 1874. G. A. Velte. Samenhandlung von F. Dlouhy, Handelsgärtner im Gartenhaus, Verkaufslokal Usagasse, empfiehlt alle Sorten Gemüse- und Blumensamen unter Garantie der Keim- fähigkeit. Preislisten gratis. 874 Zwei brave Jungen erhalten lohnende und dauernde Beschäftigung bel JVT—VVWV Aleesamen, Erbsen X Wicken 732 billigst bei M. D. Loeb. 0 0* Ein Zimmer 932 in der Nähe des Fauerbacher Thores gesucht, Gefällige Anerbieten besorzt die Exped. d. Anz Wohnungsveränderung. 940 Meinen verehrlichen Kunden diene hiermit zur Nachricht, daß ich von heute an bei Frau Wittwe Stark, nächst der Post Nr. 71, wohne. Heinrich Wilhelm Kautz, Schuhmachermeister in Friedberg. 6 tüchtige Graber 939 werden gegen hohen Lohn sofort gesucht. F. Dlouhy, Gärtnerei im Gartenhaus. 922 Ewigen Kleesamen 687 versendet, unter Garantie für Keimfähigkeit, auf Bestellung in jedem Quantum gegen billigste Berechnung Joh. Henchert (H. 6699.) in Westhofen(Rheinhessen). 753 Das Fabriklager Feuer- und Diebesfester Cassaschränke (neuester Construktion), Nale-System von Stern& Schneider in Bockenheim befindet sich großer Kornmarkt Nr. 8, Frankfurt a. M. 103/11I. 92⁴ Namen, Monatrosen, Oleander, billigst abgegeben in der v. Harnier'schen Gärtnerei Veredelte hoch- und niederstämmige Rosen mit Pensees zc. werden Echzell. Ein Nußbaum ist zu verkaufen bei Philipp Zimmermann, Ludwigstraße Nr. 15. 873 Rosenkohl, Spinat, Schwarzwurzel, Blaukraut, Schmalzkraut, Notheruben, Meerettig, Sellerie und Lauch bei Ae. HDlouhy, Usagasse. Wohnungsvermiethung. 930 Das seither von Herrn Seminarlehrer Marz bewohnte Logis ist anderweitig zu vermiethen. J. A. Windecker in der Burg. Israelitischer Goltesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 5% Uhr. Samstag Morgens 8 ¼ Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 92¹ Wichtige Berath⸗⸗ 974 2 Ol Nr. l ssenbahn ven Fritd N Nr. 8 Nr. 9. 4 betreffend n die Groß Der Vartbolen er Der bitbalten ver Samt kunnen Tobie biepostnion ge fall, welche ba Besizern Felle und Es u Wir Frit Den Druck und Verlag von Carl Bindernagel. U Mahn N