1 o glet N lr N gettin 1 rin 1874. Jamstag den 25. Juli. 87. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Amtlicher Theil. Belreffend: Die Wahlen der Gemeinderäthe in den Landgemeinden. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir eröffnen Ihnen auf die von einzelnen Bürgermeistereien bei uns gestellten Anfrage, daß der Behuf der Protokollführung bei der Gemeinde rathswahl eventuell zuzuziehende Aktuar(§. 30 der Wablanleitung) unmittelbar vor der Wahlhandlung von demjenigen zu verslichten ist, welcher dit Wahl leitet,— nach Art. 19 der Landgemeindeordnung also von Ihnen oder dem von Ihnen ernannten Stellvertreter. Die Verpflichtung ist sachgemäß in Gegenwart der zwei Beisitzer vorzunehmen. Friedberg am 23. Juli 1874. 8.. Haas, Kreis- Assessor. L. Haustt -Gllel d. Bern beck erte . von 2 bis ahen.“ — 8 —— Friedberg am 22. Juli 1874. r Die Forst⸗ und Feldstrafen von der III. Periode 1874 können an den bestimmien Zahltagen, Dienstags und Donnersiags, Morgens von 8 bis 12 und Mittags 5 Uhr, vom 1. dis 15. nächsten Monats an das unterzeichnete Rentamt ohne Mahnung bezablt werden. 5 a Als besonderen Erhebungstag für den Landgerichtsbezuk Bubtzich bestimmen wir Samsiag den 1. August d. J., Morgens von 8 bis 10 Uhr im Gasthaus zum Stern zu Butzbach— und für den Landgerichtsbezirk Vildel Mitwoch den 5. August d. J., Morgens von 9 bis 11 Uhr, bei Herrn Gastwirth Fink zu Vilbel. Wir ersuchen die Großberzoglichen Bürgermeistertien, dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen alsbald bekannt machen zu lassen. u n g. Großherzogliches Rentamt Friedberg. Ne: Roth, Finanz⸗Accessisi. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großberzogliche Regie- ungsblatt Nr. 37 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Droßberzoglichen Hauses und des Aeußern, die Abänderung ver Polizei und Gebübren⸗Ordnung für den Hafen zu Worms betreffend. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums ves Innern, die Organisation der Ersatzbehörden beireffend. III. Summatische Uebersicht der Rechnung Großber⸗ loglicher Landes- Waisen⸗Anstalt zu Darmstadt für 1873. Die ordentliche Einnahme betrug 66.918 fl. 15 ½ ke., vie außerordentliche Einnabme 27,854 fl. 2½ kr.: Summe uller Einnahmen 94772 fl. 18 kr. Die Kosten für die Srziehung und Verpflegung der Waisen betrugen 58,965 fl. 10 kr., die ganze ordentliche Ausgabe 62,892 fl. 43 kt., vie außerordentliche Ausgabe 29,781 fl. 15 kc., Summe bvller Ausgaben 92,673 fl. 58 kr. Die Gesammt-Ein⸗ zahme beträgt 94772 fl. 18 kr., ab die Gesammt-Ausgabe, leib Rest 2098 fl. 20 kr und dieser besteht: a) in liqui⸗ rien Ausständen 1508 fl. 10 kr., d) in baarem Vorrath, um Kapitalvermögen angebörend 590 fl. 10 kr. Am es Jahres 1873 wurden aufgenemmen: 382; mühin wurden in 1873 zusammen verpflegt 1798. Durden 362. Am Schlusse des Jahres 1873 blieben mithin in Verpflegung 1436. IV. Bekanntmachung Großberzogl. Kreisamts Scholten, ie Umlagen der israclitischen Religionsgemeinde zu Boben⸗ ausen für 1874 betreffend. Vi. Ordens verleihungen. VI. Eimächligungen zur Annahme und zum Tragen temder Orden. VII. Namens veränderung. VIII. Erihalung von Erfindungspatenten. IX. Dienfinachrichien. Seine Königliche Hoheit der — Schullehrer an der evang. Schule zu Gelnhaar, Georg Jammer, die evang. Schulstelle zu Albach zu übertragen; ern 29. Juni den Schulamisaspiranten Heinrich Kolb 46 Pfaffen⸗ Schwabenheim in der Cigenschaft als Volks⸗ Hullehrer, zum Lehrer an der Rcolschule zu Alzey und ern 1. Juli den Sergeanten in der Reserve, Adam Götz das Laudenau zum 2. Kanzleidiener bei der Direction bet Main Neckar⸗Eisenbahn zu ernennen; am 4. Juli dem Lchulamisaspiranten Philipp Friedrich Walther aus Langen⸗ bergheim die evang. Schulstelle zu Hoch⸗Weisel zu über⸗ tagen; am 7. Juli den Telegrophisten bei der Main⸗ Ackar⸗Eisenbahn, Georg Philipp Hauser, zum Expeditor bei der Station Darmstadt dieser Cisenbahn und den Jortier auf der Station Darmstadt der Main-Neckar⸗ asenbahn, Conrad Walther, zum Telegraphisten bei dieser (asenbahn zu ernennen. X. Chatakierertheilungen. XI. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die 2. dung. Schulstelle zu Holzbeim, im Kr. Gießen, mit einem hrl. Gehalte von 450 fl.; bie 1. kath. Schulsielle zu bber⸗Wöllstabt, im Kr. Friedberg, mit einem jährl. Ge— Nein von 400 fl.; der kath. Pfarrer und der Gemeinde— unh zu Ober⸗Wbllstabt haben für dicemal auf Ausübung d ihnen zuflehenden Präsentationsrechts verzichtet. XII Sterbsälle. Gestorben sind: am 20. Mai der pens. kchullehrer Georg Ludwig Fischer zu Roßdorf; am 7, Junk n Sqhullehter Heinrich Peppler zu Gleimenhain. Friedberg, 23. Juli. Heute Vormittag traff S. K. H. der Großherzog zu längerem Aufenthalt dahier ein. Darmstadt, 22. Juli. Die Kaiserin von Rußland rciste heute Nachmittag von Jugenheim ab. — Am 23. Juli wurde Mock, Sec.-Lt. vom 1. Großh. Inf.(Leibgarde-) Regt. Nr. 115, dessen Commando zur Dienstleistung beim Eisen⸗ bahn Bat., vom 1. August d. J. ab ein Jahr verlängert. Erbach. Endlich ist von dem Verwaltungs- rathe der Hessischen Ludwigs- Bahn definitiver Beschluß bezüglich der Odenwald Bahn gefaßt worden, nachdem eine Deputation von Beerfelder Einwohnern noch einen letzten, aber fruchtlosen Versuch bei demselben gemacht, die Bahn näher an ihre Stadt gelegt zu erhalten. Sie wird Enuassen Hroßherzog haben allergnädigst geruyt: am 25. Juni dem durch das Schöllenbacher Thal geführt, alsbald 1 Schlusse des Jab res 1873 blieben 1410 Waisen. Während in Angriff genommen und in vier Jahren vollendet. Berlin, 21. Juli. Gestern hat sich, einer Privatnachricht zufolge, der deutsche Botschafter Generallieutenant von Schweinitz in New Rork tingeschifft, um auf seinen Wiener Posten zurück— zukehren. Der genannte Diplomat wird in den ersten August- Tagen in Wien eintreffen, recht zeitig genug, um sich in Gastein dem Kaiser Wilhelm noch vor dessen Abreise vorstellen zu können. — 23. Juli. Die„Nordd. Allg. Zeitung“ bespricht die Ermordung eines Hauptmannes a. D. Schmidt, welcher sich als Zeitungekorrespondent bei der republikanischen Armee befand und den die Carlisten gefangen nahmen, durch die Letzteren und schreibt: Es bedurfte des Vorfalls nicht, um das Urtheil Deutschlands über die Carlisten und deren Kriegführung festzustellen. Die auf rohen Fanatismus gestützte, nur in ultramontanen Ver— schwörungen und Complotten ihren eigentlichen Verbündeten suchende Bewegung konnte in Deutsch- land keine Sympathie finden. Nach dem em- pörenden Vorfall sei die Frage berechtigt, ob wir für den Mord Genugthuung erhalten. Einer die civilisirten Grundsätze des Völkerrechts anerken- nenden Armee gegenüber wäre dieses leicht, nicht aber den Carlisten gegenüber, die in unzugäng— lichen Gebirgen, abgeschnitten vom Meer, eher als Banden, denn als Armeen zu betrachten seien. Trotzdem sei es unzweifelhaft, daß die Reichs- regierung im Interesse des empörten National- gefühls und der gesammten europäischen Civili- sation Mittel suchen und finden werde, den car— listischen Banden begreiflich zu machen, daß die Hinrichtung eines gefangenen Deutschen nicht un- bestraft bleibt. Burgsteinfurt, 20. Juli. Vor den Schranken des hiesigen Gerichts standen heute jene 35 hochadeligen Damen, welche bekanntlich wegen der Ueberreichung einer Adresse an den Bischof von Münster unter Anklage gestellt wor⸗ den waren. In der erwähnten Adresse, die an⸗ läßlich einer bei dem Bischof vorgenommenen ge⸗ richtlichen Pfändung von einigen fünfzig, zumeist zu Münster domicilirten Damen erlassen und von sehr vielen derselben in der Wohnung des Bi— schoͤss diesem zunächst mündlich vorgetragen, als- dann schriftlich mit mehr als fünfzig Unterschriften überreicht und schließlich durch den Druck ver⸗ öffentlicht werden, war u. A. auch von„verblen⸗ deten Machthabern“ die Rede, die gegen das Vermögen dee Bischofs einen Raub begangen, und diese werden schließlich mit den„feilen Schergen und Henkersknechten“ verglichen, die Jesum Christum ans Kreuz genagelt ic. Da nun das Kreisgericht zu Münster Pfändung an dem Bischof vorgenommen, so hat es dieserhalb gegen die Angeklagten wegen Beleidigung den Straf- Antrag gestellt. Die„Westf. Prov. Zeitung“ meldet: Die Gräfin Therese Droste-Vischering v. NesselrodeReichenstein, geb. Gräfin Asseburg, wurde verurtheilt zu 200 Thlr. Geldbuße, bezw. 6 Wochen Gefängniß; freigesprochen wurden Frl. von Grävenitz, Frau von Kalkstein, Frau von Ascheberg und Gräfin Rump. Die Uebrigen wur⸗ den zu 100 Thlr. Geldbuße, bezw. 3 Wochen Gefängniß verurtheilt. Limburg. In der Pfarrei Haintchen nimmt die maigesetzliche„Sperre“ ihren Anfang. Bereits ist dem Organisten das Orgelspiel, dem Küster das Läuten, dem Pfarr-Verwalter die Ertheilung des Religions-Unterrichts nicht nur in den Schulen, sondern auch in den Privathäusern untersagt, dem Letzteren bereits wegen seiner Anstellung amtliche Verwarnung ertheilt und die weiteren Maßregeln sind in Aussicht gestellt. Auch die staatliche Be- schlagnahme des Pfarr- und Kirchenvermögens ist bereits eingeleitet. Kissingen. Fürst Bismarck hat die Be— gleitung berittener Gendarmen bei seinen Aus- fahrten dem Vernehmen nach abgelehnt. Ausland. Oesterreich- Ungarn Wien. Der „Wiener Abendpost“ zusolge ist die Behauptung einiger Blätter, daß der Capitän des egyptischen 7 Schiffes„Behera“, ein Dalmatiner Namens Leva, anläßlich des Zusammensteßes mit dem Schiffe „Kars“ Seitens der türkischen Behörden in Unter⸗ suchungshaft gehalten werde, vollkommen unwahr. Leva ist auf die Reclamation der österreichischen Botschaft sogleich ausgeliefert worden und befindet sich seither in der Botschast, um bei der Unter- suchung über den Zusammenstoß Auskunf zu ertheilen. Schweiz. Bern. Die Berner Regierung bat in Folge der neuesten Berichte aus dem Jura neuerdings Maßregeln für die Erhaltung der Ruhe angeordnet. Frankreich. Paris. Die„Agence Havas“ meldet: Die Gruppen der Linken sammeln eifrig Unterschriften für einen Antrag auf Auflösung der Nationalversammlung für den Fall der Verwerf⸗ ung des Antragee Perier. — Deputirtenkreise veranschlagen die Zahl derjenigen Deputirten, welche für den Antrag Christophle auf Auflösung der Nationalversamm: lung stimmen dürften, die Bonapartisten eingerechnet, nicht über 320. Die äußerste Rechte will ge⸗ schlossen gegen die Auflösung und gegen den An- trag Perier stimmen. Gerüchtweise verlautet, das linke Centrum bereite etne Interpellation vor, in welcher über das politische Programm des Mini- steriums Auskunft verlangt wird. Dänemark. Kopenhagen, 22. Juli. Das Geschwader, welches den König und den Prinzen Waldemar behufs Theilnahme an dem 1000jäbrigen Jubiläum Islands dahin über- bringt, ist heute Mitternacht von Friedrichshaven abgegangen. Spanien. Madrid. Nach einem off ciellen Berichte erfolgte die Uebergabe von Cuenca nach 56stündiger Beschießung. Die Zabl der Todten betrug 150, der Verwundeten 700. Mann schätzt die Stärke des carlistischen Corps, welches Cucnca genommen, auf 11,000 Mann. Es heißt, die Carlisten hätten in Cuenca geplündert und mehrere Häuser in Brand gesetzt; auch soll eine Anzahl von Einwohnern von ihnen getödet sein. Don Alphone hat bei Cuenca 4 Kanonen ge- nommen und gegen 1000 Gefangene gemacht. Der Stadt wurde ein Contribution von 3 Millionen Realen auferlegt. — 22. Juli. Brigade General Lepez hat die ganze in Cuenza von den Carlisten gefangen genommene Diovision Regierungs⸗Truppen befreit und dabei zugleich einen größeren Theil der car- listischen Bewachungs⸗Mannschaften gefangen ge nommen. Der Geuverneur von Catalonien be— richtete, daß die Carlisten 160 Gefangene füstlirt haben. Der Kriegeminister hat darauf hin be— soblen, daß der Gouverneur eine außerordentliche Contribution von allen Carlisten erheben soll, zur Entschädigung für die Familien der füsilirten Re- publikaner. — 22. Juli. Eine officielle Depesche be- stätigt den Sieg des Generals Lopez und die Befreiung von 700 Mann Regierungs⸗Truppen, die bei Cuenza von den Carlisten gefangen ge— nommen waren. Unter den gefangen genommenen Carlisten befinden sich sieben Officiere und der Command eur der Carlisten⸗Abtheilung. Es wur⸗ den viele Waffen, Munition, Pferde und Kriegs- Material erbeutet. Santander, 23. Juli. Ein carlistisches Corps, welches mit zahlreicher Artillerie ausgerüstet ist, hat die Defileen in Biscaya und Alava besetzt. Italien. Rom. Die Brod⸗Kravalle ge⸗ bören jetzt zur Tagesordnung. Am 15. d. wur⸗ den auf dem Bahnhöfe von Modena einige Ge— treide-Händler von einer aufgeregten Volksmasse gezwungen, mehrere zur Verfrachtung bestimmte Wagen Ladungen Getreide wieder abladen zu lassen. Die Polizei schritt aber sofort mit ge— bührender Energie ein, entfaltete eine ansehnliche Macht an eigenen Organen und Militär und ließ das Getreide wieder nach dem Bahnhof zu- rück schaffen. Die Menschenmenge daselbst war aber inzwischen durch strikende Maurer, Weibs- volk und allerlei Gesindel namhaft verstärkt wor⸗ den und widersetzte sich nun der Abfuhr trotz allem Zureden. Indessen war noch eine Com- pagnie Militär und eine weitece Abtheilung Mainz. Ein früher in Biebrich und jetzt in Bieden⸗ kopf stationirter Steuer-Einnehmer wurbe in der Nacht vom Samstag auf Sonntag von mehreren Inbividuen auf der sog. Amöneburg bei Kastel überfallen und nicht blos seiner Baarschaft, sondern auch seiner Hosen beraubt. Von Seiten eines Biebricher Bekannten wurde am frühen Bab⸗Nauheim. Das auch in Ihrem Anzeiger an⸗ Morgen dem Beraubten das fehlende unentbehrliche gekündigte Concert zum Besten der Kasse des Kur⸗ und Kleidungestück übermacht. Die eingeleitete Untersuchung Verschönerungsvereins am 21. d. M. hatte ein so vorneff. wird wohl die leider bis jetzt noch unbekannten Strolche liches Programm und war in seiner Ausführung so aus⸗ entlarven. 114 5 gezeichnet, daß es alle Anforderungen der feinen Badewelt Worme. Ein von unserer Bevölkerung längst ge⸗ befriedigen mußte. Die königl. Hofopernsängerin Frl. eoßlec, sehnlicher Wunsch naht endlich seiner Erfüllung: Hucke aus München erndtele reichlich den wohlverdienten Die Errichtung einer höheren Töchterschule. Herr Com⸗ Beisall für ibre schönen Lieder und wurde das litzie det⸗ mercienrath Cornelius Wilhelm Heyl hat zu diesem Zwecke selben:„Der Vogel im Walde“ von Taubert, da Capo be⸗ das Kraflsche Anwesen auf dem Fruchtmarkte(Kaufpreis gebrt. Frl. Sara Heß aus Hamburg spielte mit der 27,000 fl) erworben. größten Tackisicherheit das H-moll-Capriceio von Mendels- 80 sohn mit Orchesterbegleitung und brachte ihre 115 0 Allerlei. hier und in den beiden andern Nummern— olonaise rankfurt, 23. Juli. Gestern f und Scherzo— zur vollen Geltung. Die beiden Frl. Werner 7 908 8 Uhr kam 10 Vienne e aus Friedberg spielten sehr gemüthvoll das Adagio von Dietz, Sulzbach, mil einem Korb, dessen Inhalt in einer Meng und unseren Landsmann, Hrn. Concerimeister Rosenbecker, Kleider bestand, auf den Domplatz, breitete dieselben bie hörten wir mit voller Bewunderung seiner ausgezeichneten aus und fing an, sie theils durch Zerreißen, theils durch Technik das so schwierige Militärconcert von Lipineky auf Verbrennen zu zerstören. 5 Carabinieri eingetroffen, die zahlreiche Verhaf tungen vornabhmen. Das Getreide aber ging an seinen Bestimmungsort ab. Aus Stadt und Land. einer wundervollen Violine vortragen. Das Ständchen von Schubert, auf der Ventil-Trompete geblasen von Hrn. Ober⸗Stabstrompeter Sachse sprach zum Herzen aller Zu⸗ hörer, und die Kurkipelle unter Leitung des Hrn. Musik⸗ directors Rosenkranz leistete sowohl in Begleitung der einzelnen Künstler und Künstlerinnen, als auch im Vor⸗ trag der Ouverture:„Die lustigen Weiber“, ganz Vorzüg⸗ liches. Das Trio von Gade, worin wir auch Hrn. Fritsch aus Friedberg auf dem Clavier börten, gab dem Concert einen würdigen Abschluß und blieb nur zu beklagen, daß die Zahl der Zuhörer nicht entfernt im Einklang stand mit der Größe der Leistungen, welche die Kunst an diesem Abend dem Publikum vorführte. Dem enisprechend, soll auch das finanzielle Ergebniß für die Kasse des Kur- und Verschönerungsvereins kein günstiges gewesen sein. Gießen. 21. Juli. Am Samstag Abend rettete der Sohn des Steueraufsehers Bertling in der dem Ertrinken nahen Kappenmacher aus Worms. den Versinkenden, welcher sich fest an seinen Retlet an⸗ klammerte und demselden die ganze Brust zerkratzte, an das Ufer bringen. Ehre dem braven Lebensretter. Gießen, 28. Juli. Gestern Morgen wurde am Walltbor durch einen Polizeidiener ein schon über 20 Jabre vagabondirendes und bettelndes Individuum ver- daftet. Dasselde setzte sich zur Wehre und nur mit Zu⸗ bülfe eines Soldaten gelang es den Strolch in Nummero Sicher zu bringen. Verschiedene Umstehende tadielten noch den Polizeidiener wegen seiner Pflichterfüllung, an⸗ siatt ibn zu unterstützen. Gegen solche Strolche sollte das Publikum sein übel angebrachtes Miileid bei Seite setzen und fechtende, arbeitsscheue Sudjecte von der Thüte weisen. Grünberg. Wir baben schon wieder von dem tragischen Ende eines Mannes zu berichten. Dem Schäfer auf dem Gräflich Laubach'schen Hosgute Flensungen wasen des Nachts die Schafe aus dem Pferche gebrochen und in einen Kornacker geratben. Da halten nun dieeselben eine große Verwüstung angerichtet. Solche Vorkommnisse müssen die Schäfer gewöhnlich ersetzen. Ob der ihm also vielleicht drohenden, ihm unerschwinglichen Unkosten gerieth der Schäfer in Verzweiflung und erhängke sich. Lauterbach, 18. Juli. In Folge Freisprechung des Assessor Stammler ꝛc. hatte heute die ganze Stadt ge⸗ fliggt. Welcher Sympathie sich St. bier erfreut und wie sehr die Bevölkerung von der Unschuld des Verfolgien überzeugt war, geht wobl daraus hervor, daß St. mit Musik und von mehr als tausend Bürgern Lauterbachs empfangen und nach seiner Wohnung geleitet wurde. Darmstadt, 23. Juli. Heute Nacht ließ sich ein preußischer Soldat, Namens Ernst, Jufanterist, von dem nach 11 Uhr hier eintreffenden Frankfurter Zug auf der Lahn einen Nur mit der größten Lebensgefahr konnte der junge Mann Es siellte sich heraus, daß das Mädchen geisteskrank war. 5 h Handel und Verkehr. „Frankfurt, 22. Juli. Der beutige Heu⸗ und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete per Cir. 1 fl. 3⁰ kr. bis 2 fl. 30 kr., Stroh per Centner 1 fl. 30 kr. bis 1 fl. 45 kr., Butter 1. Qualität 38 kr., 2. Qualität 36 2 1 das Hundert 2 fl. 42 kr. rankfurt, 22. Juli. Fruchibericht. Mehl Nr. 1 27 fl., Nr. 2 25½ fl., Nr. 3 22½ fl., 8 18½ bis 19 fl., Nr. 5 16/— 17 fl., Roggenmebl/(Berliner Marke) 18½ fl., do II.(Berliner Marke) 12¼ f. Waizen effect iv hies. 17 fl., Korn 11 fl., Gerste 12½ fl., Hafer 12½—“ö 1fl., Kohlsamen 17 fl., Erbsen 11½—12% fl., Wicken 10 ½ fl., Linsen 12—14 fl. Rüböl 38 fl. Alle N W auf 100 Kilo. ainz, 23. Juli. Productenmarkt. Waizen per Juli 14 fl.— kr., per Nov. 13½ fl. Korn per J 10 fl. 42 kr., per Nov. 9/ fl. Hafer per Juli 12 fl. 12 kr., per Nov. 10 fl. Rüböl per Oci.[s fl. 57 kr., per Mai 19 fl. 25 kr. Raps per Sept. 17 fl. 10 kr. Gießen. Die Oberh. Eisenbahnen hatten im Monat Juni einen Mehrertrag von 6259 fl. 49 ke. gegen den Juni 1873. Der Gesammtmehrertrag bis 1. Juli 1874 gegen das Vorjahr beuägt 20164 fl. 18 kr. Schweinfurt, 22. Juli. Auf dem heutigen Markte war der Preis für Rinofleisch von 18 auf 16 ke. per ½ Kilo zurückgegangen, Mastochsenfleisch 19— 20 kr., dürfte aber auch etwas billiger abgegeben werden, da die Metzger seit Wochen sebr günstig einkaufen können. 5 Washington. Nach einem Berichte des landwirth⸗ schaftlichen Bureaus ist das mit Getreide bestandene Terrain 2 Millonen Acres größer als das vorjährige; der Ernte⸗ ertrag wird sich wahrscheinlich 6 pCt. besser stellen, als im Vorjahre. Das am 3. d. M. von bier abgegangene Post⸗Dampf⸗ schiff„Schiller“, Capuän Thomas, der Deutschen 280 allaniuchen Dampfschifffahrts⸗Gesellichaft(Abler⸗ Linie) ist am Dienstag, den 14. Juli er., Nachmittags, wohlbe⸗ halten in Newyork angekommen. Der„Herder“, von der Deutschen Transatlantischen Dampfschifffahrts⸗Gesellschaft(Adler⸗Linie), welcher, wie bereits gemeldet, von Newyork kommend, am 11. d. M. Plymouth passirte, lief in der solgenden Nacht um 1 Uhr auch Cherbourg vot und traf vorgestern Nachmittag 6 Uhr auf der Elbe ein.— Post und Passagiere desselben wurden durch den Dampfer„Hoboken“ übernommen, der solche am Schuppen der Gesellschaft am Grasbrook landete. Bad⸗Nauheim.— Kurhaus. 0 ö Strecke zwischen bier und Arheilgen überfahren. Der Um⸗ Wochenprogramm stand, daß die Leiche nur aus einzelnen Fleischstücken be⸗ für die Unterhaltungen vom 26. Juli bis stand, machte Anfangs eine Fesistellung der Person fast 1. Au gusi c. zur Unmöglichkeit. ö S 5 25 Groß⸗Umstadt. Im„Odenw. Boten“ finden wir 8 den 26. Juli: Concert von 7—8, 4—5 und olgende Eiklärung, Die in der laben Numer des Montag den 27. Juli: Concert von 7—8, 4—5 und 5„4 „Odenwälder Boten“ enthaltene Mittheilung über den angeblich gefangen gehaltenen und in völliger Verwahr⸗ losung getroffenen Greis bedarf insofern der Berichtigung, als besagter Mann bis zur Stunde seine volle Freiheit genießt, von welcher er aber leider nur zu oft in seinem unzurechnungssäyigigen Zustand den schlimmsten Gebrauch macht und dadurch seinen Angehörigen in einer Weise lästig wird, die über alle menschlichen Begriffe von Ordnung u. s. w. binausgehen. Mainz. Das Gartenfeld war am Samstag der Schauplatz eines schändlichen Verbrechens, indem ein Vater von seinen eigenen Kindern erschlagen wurde. Wie das Gerücht geht, wollte ersterer in eine Heirath seiner Tochter nicht einwilligen, resp. nicht mit der gewünschten Summe Geldes heraus rücken, worüber es an genanntem Tage zu Händeln kam, bie das gemeldete Ende nahmen. Die Thäter wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Bretzenheim, wo die Familie wohnt, von der hiesigen Polizei verhaftet, es sind dies drei Personen, darunter, wie es heißt, der Bräuligam. Mainz, 21. Juli. Gestern Abend wurden bei dem um 8 Uhr 25 Min. von Worms hier ankommenden Zuge in Nackenheim zwei Personen ausgesetzt. Die Ursache hierzu gab die Beleidigung einer mitreisenden Frauensperson von einem Passagier, wodurch es zu einer Schlägerei zwischen deren Mann und dem Beleibiger kam. 7—9 Ubr. Dienstag den 28. Juli: Harmonieconcert von 7-8, 4—5 und 6—8 Uhr 5 Abends 8—9½ Uhr Exiraconcert von Frau Dr. Emma Schmidi⸗ Zimmermann, Hrn. Pianist Georg Leitert und Hrn. Concerimeister Hermann Franke. Mittwoch den 29. Juli: Concert von 7—8, 4—5 und 7-9 Uhr. Donnerstag den 30. Juli: Concert von 7— 8 und. 4—5 Uhr; Abends ven 8—11 Ubr Réunion dansante. Freilag den 31. Juli: J Concert von 7—8, 49 Samslag den 1. Au ust: und 7—9 Ubr. Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorräthig! Anleitung zu der auf Grund der Städte⸗ Ordnung vorzu- uthmeuden Wahl der Stadtverordneten. Preis 8 kr. Habanna-Ausschuß, e e e Lal Schae a vis-z-vis der Post. Bechste 90 Bernbe Curtme 1 Diener, 6) Falck, 7 Frank, 8) Fee, 9 Götß, 0 Gonde 11) Häber 1% Hue, 10 Hach, 14 Heidt, 15 Herma 160 Hieron 17) Jäckel 18) Huber, Nach sellung des gemeinde m. Im 5 gute Abst bei der stat U 10 N50 19 R Erster Pl. Erster Pl. Ein Herre 22⁴⁴ — Spee 2220 pr. Voltz in lager unter (Au yn.) — 9 Di dessen„N belobt wi tausende M fl A * d. ber 400 Stände f Sastes, verschluz Veischluß 78 Flase — 2˙ in se En detail. Trulthen Ten 6 an m — ar voblle Dtn tier n eicher, Li 1 l. K N. 46* Ur auc 8 0 U 4, ub elden wurden 2223 Zur bevorstehenden Wahl der Gemeindevertretung fur die hiesige evangelische Kirchen— gemeinde erlaubt man sich folgende Männer in Vorschlag zu bringen: 1) Bechstein, Heinr. 19) Lang, Reallehrer. 36) Schmidt, Joh., Schuhm. 2) Bechstein II., Johs. 20) Mai, Gerhard. f 37) Dr. Schwabe, Direktor. 3) Bernbeck, Wilh. 21) Dr. Matthias, Direktor. 38) Scriba, Karl. 4) Curtman, Advokat. 22) Metzendorf, Adam. 39) Seyd, Advokat. 5) Diener, Ph., Schlossermstr. 23) Nebhuth, Bergrentmeister. 40) Supp, Friedr. 6) Falck, H. M. 24) Philippi, Ernst, Gerber. 41) Steinhaͤuser, Beigeordneter. 7) Frank, Aug., Schreiner. 25) Rausch II., Adam. 42) Steinhäußer, Adam. 8) Frick, K. E., Spengler. 26) Reuß, Friedr., Bäcker. 43) Störger. 9) Goͤrtz, Karl. 7) Reuß, Kreisbaumeister. 44) Dr. Trapp, August. 10) Gonder, Heinr. 28) Reuß II., Konrad, Wirth. 45) Trapp, Karl. 11) Häberle, Ernst. 29) Reuß, Karl, Mechanikus. 46) Wahl, Seminarlehrer. 12) Hanstein, Emmrich. 30) Roßbach, Friedr. 47) Waas, Fdr. A., Metzger. 13) Hecht, Friedrich, Kassier. 31) Rückert, Lehrer. 48) Waas, Joh. Friedr. L., 14) Heidt, Stiftsrechner. 32) Rühl, Taubstummenlehrer. Schuhmacher. 15) Hermann, Jac., Samenh. 33) Schäfer, Seminardirektor. 49) Dr. Weckerling, prakt. Arzt. 16) Hieronimus, Georg. 34) Schäfer, Direktor der 50) Weis, L. 17) Jockel, Advokat. Blinden-Anstalt. 18) Huber, J. 35) Dr. Schmid, Reallehrer. Nach unserer neuen evangelischen Kirchenverfassung hat die Gemeindevertretung bei Fest— stellung des Voranschlags, der Umlagen und bei anderen wichtigen Angelegenheiten der Kirchen— gemeinde mitzuwirken, sowie nun insbesondere den Kirchenvorstand zu wählen. Im Hinblick auf die hohe Bedeutung der Kirchengemeinde-Vertretung wird hoffentlich die gute Absicht des obigen Wahlvorschlags von vielen Gemeindemitgliedern erkannt und derselbe bei der stattfindenden Wahl angenommen werden. Mehrere Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde zu Friedberg. 2228 Rheinischer Renn Verein. Restauration Weihl in Friedberg. Eröffnung des neuen Restaurationslocals und der Terrasse. Pserde-Bennen in Frankfurt a. M. am 15., 16. und 17. August 1874, Nachmittags 3 Uhr am Forsthaus. 19 Rennen mit Preisen zusammen im Werthe von circa Mark 40,600. Eintritts Preise: Tester Platz für Herren jeder Tag fl. 5.— Zweiter Platz jeder Tag..„ fl. 1.— Erster Platz für Damen jeder Tag.„ 2. 30 Dritter Platz jeder Tag„— 30 Ein Herrenbillet für 3 Tage. 1 10.—Stehplaag 168 Equipagen per Tag fl. 10. und für jede Person darin fl. 2., Reiter 2½. Sämmtliche Karten sind sichtbar zu tragen. Das Ditectorium des — Rheinischen Renn- Vereins. Wetterauer Industrie⸗Ausstellung zu Friedberg im Sommer 1874. 2129 An die Herren Landwirthe der Wetterau wenden sich die Unterzeichneten im Auftrag des Aus⸗ stellungs⸗Comites, um die Vertretung der Landwirthschaft, dieses für unsere Heimath so sehr wichtigen Industrle⸗ zweigs, in folgender Weise einzuleiten: 1) Fabrikate der Landwerthschaft, wie: Branntwein, Doörrobst, Mus(Latwerge), Stachelbeeren⸗ und Johannisbeerwein, Obstessig, Bienhonig ꝛc. ꝛ0. ferner halb und ganz zubereiteter Flachs werden mit den Gegenständen der formirenden Industrie gleichzeitig ausgestellt und find bis zum 5. August einzusenden. 2) Getreide(Aehrensammlungen) um die berühmte Qualität der Wetterauer Köͤrnerfrüchte zu zeigen. 8) Gegenstände, die als besondere Beweise und Resultate erhöhter Cultur, sowie des Fleißes und der außeror⸗ dentlichen Fruchtbarkeit anzusehen sind, Abnormitäten im Pflanzenbau, wie doppelte Aehren, ferner neue Getraide- und Kartoffelsorten, Futterpflanzen, auf⸗ fallend dicke und schwere Kartoffeln und Rüben, Gemüse von ausgezeichneter Qualität u. Größe ꝛc. ꝛc., alle diese Besonderheiten zahlreich ausstellen zu können, muß uns sehr erwünscht sein und bitten wir deshalb alle Landwirthe der Wetterau uns zur Erfüllung dieses Wunsches behülflich zu sein und Gegenstände der bezeichneten Art uns vor⸗ kommenden Falls und sobald als möglich einzusenden. Für Hülsenfrüchte, Obst,(Aepfel, Birnen, Pflaumen, Zwetschen, Nüsse, Weintrauben zc. ꝛc.) ist eine recht zahlreiche Betheiligung erwünscht. Natürlich können nur eigene Produkte zur Ausstellung gelangen und sind Obstsammlungen von fremden Bäumen von der Ausstellung ausgeschlossen. Die landwirthschaftliche Ausstellung findet vom 13. bis 20 September statt und sind die Ausstellungsgegen⸗ stände bis zum 11. September einzusenden. Um jedoch eine Ausstellung der in der Wetterau angebauten Früh⸗ obstsorten zu ermöglichen, so soll dieselbe vom 15. bis 30. August stattfinden und bitten wir um recht zahlreiche Zusendung von Frühäpfeln, Frühbirnen, Aprikosen, Pfirfichen. Beerenobst ꝛc. ꝛc. Möchten die Herren Landwirthe vorstehende Mit⸗ theilungen der sorgsamsten Befolgung werth halten, damit die Landwirthschaft bei der Ausstellung diejenige Beachtung findet, welche sie verdient. Friedberg den 4. Juli 1874. Jöckel. Rückert. Nebhutb. 4 Specialität geschmiedeter Gas⸗ und Wasser⸗ röhren⸗Verbindungsstücke. 2226 Preislisten, sowie jede zu wünschende Auskunst ertheilt unser Vertreter Herr Alexander Voltz in Frankfurt a. M., großer Kornmarkt 20, welcher auch vollständiges Muster⸗ Nager unterhält. 0 Grützner& Krantz, drt dec al ini — F Eisenwerke Hainitz. ——— ue.. f theilsfrei dur he Erfahrung eines vorurtheilsfreien Fachmannes. ö 16 3 1 1(Husten- und Brust-Leidenden ꝛc. zur Beachtung.) 1 66* 1 a 1 i. ierdu b t, d brikanten W. H. Zickenheimer hier wird vom Unterzeichneten hier rch gerne bezeug aß 3 2 ae Trauben⸗Brust⸗Hontg“ sich bet hiesigem Publikum sehr gut eingeführt hat und allgemein 1 I dbelobt wird. Am besten dürfte für die Güte des genannten Brustsaftes der Beweis dienen, daß seit Jahren = tausende Flaschen jährlich in meiner Offiein entnommen werden uud der Absatz sich von Jahr zu Jahr steigert. 3 ̃ 5 72. 1 1 mainz den 5. Kuguft 18 Dr. W. Strauß. 2 2* 1 Besitzer der„Mohren-Apotheke.“ 5— 40 Alle Herren Depositäre des rheinischen Trauben-Brust Honigs des In- und Auslandes, worunter — 8 J aanige Hundert der angesehendsten Apotheker haben seit 8 Jahren dieselben Erfahrungen mitgetheilt. Weit *— EE 1 über 4000 Anerkennungen und Danksagungen von durch den Trauben-Brust⸗Honig genesenen Personen aller 8 Stände geben außerdem so sichere Bürgschaft für die unbedingte Vorzüglichkeit des genannten segensreichen 11 Saftes, wie solche kein anderes Mittel aufzuweisen hat. Vorräthig in 3 Flaschenfüllungen mit Metallkapsel⸗ n ee verschluß und dem Firmastempel der Fabrik,„ Flascke(gold) 3 Mark, Flasche(roth) 1 ¼ Mark, e% Flasche(weiß) 1 Mark in Friedberg Wilh. Sturmfels, Hofapotheker; in Butzbach bei A. Gimbel. . n * 1 n..———— 732 abriklager 1 41 i dulee f Pariser Pendules, Wiener Negulateure in sebr großer Auswahl, 2 Jahre Garantie, Verpackung frei. Bedienung. Feste Preise, reelle 5049 ug En detall. L. Hanau, Hof- Uhrmacher und Goldarbeiter. * 2 2 2 S 2 8 2 3 SF S2 5 3 25 S3 SS 33 3 S„ „* 41 8 S8 S 2 28 88 — S 2 2— 12 33 1— — s Si se —— 2 8 1. See 2 8„ ens *— 2 S— — 382— 2— 28 2 2 8—— —„ 2 3s 8 S& 3 S — 5 r„ SEG — 2 5— 2 2 E 82 SSS S N 5 2 E 22 2 2 S= 2 SZ. S2 — n. 2 158 2 1 2 2 8 8 8 SEA S 2 3—— Ses 2 8 5 2 5 — 8 28 S I D 5* 8 5 — 8 S 22 —— . 3 S 5 8 2 2— 8 S— 8 8 5 2 5 8— — 2 2 8 2 5 2 5 8 2 22 2* S S223 38 52 — 5 2 2 22 Se 2 82 22 ie —— 5880 2 28— —— 2 822 5 2 5 — SS 2— 28 *— 2 2 — 2 8 S S5** — 222 3 8 S r 2 8 Wa S8 E .) 8 8 5 2 S5 — 2 285 3 2 3 28 — S AAk 8 5 — 2 8 2.= 2 8 8 3 1 — 2 5 2— 322 5 5 S 8 FN. 8 ahl der kirchlichen Gemeindevertretung. 246 In der Bekanntmachung in Nr. 86 d. Anz. bat ch beim dritten Absatßz ein sinnentstellender Druckfebler ingeschlichen. Es muß statt„in den Wahllocalen außer— halb desselben“ heißen:„in dem Wahllocal oder ansterhalb desselben“. Für den evang. Kirchenvorstand: U. Baur 22 — 1 8 5 8 6 N 5 5 — er — 0 —„ 5 ———— Oeffentliche Versammlung. 2201 Auf Grund des in der Versammlung vom 29. Juni gefaßten Beschlusses ladet das unter- zeichnete Comite die hiesigen Einwohner behufs Besprechung der Frage f „ob Einführung der Städte⸗Ordnung und Befürwortung derselben bei dem Stadtvorstand“ zu einer Versammlung auf Samstag den 285. Juli, Abends 8 Uhr in den Simon'schen Saal ein. Das Comite: H. Bechstein. G. Falck. Georg Hieronimus. Ed. Hirsch H. Jöckel. Ad. Stein häuser. C. Trapp. IX. Mittelrheinisches Turnfest zu Gießen am 26. und 27. Juli 1874. 2210 Große, prachtvolle Festhalle mit 2500 Sitzplätzen und brillanter Gas beleuchtung. Schöner Festplatz mit diversen gedeckten Wirthshallen. Zwei Regimentsmusiken. Mäßige Eintrittepreise. (H. 62078.) Der Fest- Ausschuß. * 4 8 27 Ossenheimer Wäldchen. 2202 Nächsten Sonntag als am 26. d. M. findet dahier Harmonie- und Tanzmusik statt. Abends großes Feuerwerk. Freundlichst ladet ein G. F. Korndörfer. Dilettanten ⸗ Capelle. 2235 7 Montag den 27. Juli, Abends 8½ Uhr. Concert im Henn'schen Garten. Für wohlthätige Zwecke werden am Eingang freiwillige Beiträge in Empfang genommen. 2 Bad · N 5 Bad ⸗Nauheim. Im großen Saale des Kurhauses. Dienstag den 28. Juli 1874, Abends 7½ Uhr. 0 de Soirée Musicale Tall OlIr US ICale. Erster Theil. Zweiter Theil. . Sonate op. 96 G-dur.... L. v. Beethoven. 5. Arie aus der Oper„Margarethe“. Gounod. Herr Pianist Georg Leitert un Frau Dr. Emmy Schmidt⸗Zimmermann. Herr Concertmeister Hermann Franke. 6. hd Rubinstein. 2. Arie aus der Oper„Fidelio“ L. v. Beethoven. b) Etude d'après Paganini. Liszt. Frau Dr. Emmy Schmidt-Zimmer⸗ Herr Georg Leitert. mann, kgl. sächs. Hofopernsängerin. 7. FCC• ATV Wieniawski. 3. Fantaisie Hongroi sse.. Ernst. Herr Herrmann Franke.. 6 Herr Hermann Franke. 8. Lieder. a) Romanze op. 44 Nr. 1. Rubinstein. Frau Dr. Emmy Schmidt⸗Zimmermann. d) Fantasie für die linke Hand allein Coenen. Billets à 3, 2, 1 fl. verkauft die Buchhandlung des Herrn Carl Bindernagel daselbst. Bad Nauheim. Sonntag den 2. August 1874. Großes Concert zum Benesiz der Kur Kapelle unter Leitung des Königlichen Musikdirectors Herrn F. Rosenkranz und unter gefälliger Mitwirkung des Ober ⸗Stabstrompeters Herrn Sachse aus Hannover. 2242 Anfang 4 Uhr.— Alles Nähere die Programme. 5 Bad- Manheim. Fritz'scher Felsenkeller. Sonntag den 26. Juli findet Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet Carl Fritz. Turnverein. 2230 Samstag den 25., Abends 8 Uhr, Generalver-⸗“ (Gießener sammlung im Pre ußer'schen Gartensaal. Turn fest.) Liederkranz. 2229 Sonntag den 9. August Ausflug nach dem Schwal⸗ heimer Brunnen und wird daselbst ein Tanzvergnügen veranstaltet werden. Friedberg. Der Veo r st an d. Wetterauer Industrie⸗Ausstellung zu Friedberg. 2227 Vom 27. Juli bis 5. August sind die Ausstell⸗ ungs Gegenstände einzusenden. Wenn einigermaßen möglich, so wolle man nicht die letzten, sondern die ersten der angegebenen Tage wählen; damit würde eine wesentliche Erleichterung der schweren, umfangreichen Aufstellungsarbeit gewährt. Friedberg den 24. Juli 1874. Das Ausstellungs⸗Comite. Frische Kirschenkuch en 2251 sind Samstag und Sonntag nochmals zu haben bei Ockstadt. Katharina Steyer. — ES.. 2 5— 8 8 2 5— S S 2223 8 — 2 S8„ 8 — E 2 2 9 2 58 22 1 2 2 812 9 S 32 3 A 2 2 s 2 1 2 32 2 2 2— O S 85 2 8 8 2 2 2 25 5 2 2 U* 8 9— 2— 2 9 2 2 S. D 22 2 — 2328— 2 2 s 2 2 2— 2 S 2 8— n 2— * 2 2 2 8 4 2 8 „ S 2 =: 2 ð 8 2 S8 8 8— —— 2 S S S SS . EEE— 1 28 Se 8 2 S— 2 o 2 2 7 2 52 2 92— 0 S S282*— S N„ 2 2 22 2— 5 6 555 2 — 8% 38 Os 1 3 5 55* r 2 8 c 5 SS 2 2 — 2 2 3 — 2 2—— . 33 8 2 2 —— 10 2 2 2 5 E SE 2 8 8 8 2 n 2 —— Sas SEI S F 8 3 0— SE S2 2 2— 8 2 S 228 2 Neue holländische Vollhäringe, Neue russische Sardinen 2248 habe heute erhalten und empfehle bestens. C. F. Walz. Weißerübensamen empfiehlt Friedr. Hilbrecht Wittwe. Kirchliche Anzeigen für Friedberg, Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. 8. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche: 5 Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Münch. 2224 Gottesdienst in der Burg kirchet Vormittags: Herr Pfarrer Baur. Nachmittags: Herr Candidat Fritsch. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungs Blatt Nr. 30 und eine Beilage.) sollen auf d diesem Zwes Morgens 1 raumt, wo scht offen l Cautlons Oualificatsor Offerten, we sehen mit de Aibelt ae. de Termin bei n Friedbe —— Ma 6 6s Inschlagten vässerungs⸗d cher Subn ind portofre „Submi „Canale bis zum Su Iinsttags 11 spektion zu Bedingungen anschlag ei in Empfan; Frank In m 2. Nor solen in h. mobllien, d hlrend, no werden: 142 Friedb. i den 1 n Nor sutzert werd. 87. orlube. Yhberhessischer Anzeiger. daa ö 5* Vergebung von Bau-Arbeiten.“ dit 1 7 db 2216 Die zur Herstellung der Reichelsheimer Wasser⸗ ore IU 2 Ul 1 1 7 klein 31 Lil kl. 1 1 stube erforderlichen Bauarbeiten, sowie Materialienliefer⸗ 5* 5 e.—(Eingetragene Genosseuschaft.) f erar ohne Materia 51— 1 l 1 nen 3 el mit Material 507— 757 An⸗ und Verkauf von Wechseln des 5- und Auslandes. 185 und eee e ere r S a f Lisenbahn-Actien und Prioritäten, Loosen ꝛc. 8 W c osfererbelt mit Material 16s— Verkauf von Staatspapieren, Cisenbah en 18 92 2 1 en) Maurermaterialien gegen billige Provisin. Cinlösung von Coupons jeder Art. ir machen Ausdiellur, 5 Siteeun 3 24 besonders darauf aufmerksam, daß wir das Nachsehen aller verlooste n und ge⸗ 8 8 clung o. Sandlieferung 20— kündigten Nummern von Anlehens-Loosen, Obligationen und Actien übernehmen. g d. Portlandeementlieferung 105 3 FFFFCC0˙ ꝰ. FTT M* n d Aus del sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. 85 5 diesem Zweck ist Termin auf Mittwoch den 29. nee b 1 0 u un gig Morgens 10 Uhr, auf unterzeichnetem Büreau anbe⸗ 1 5 1 ü. ctien- esellsch aft. . Tagt 5 1 raumt, woselbst auch Bedingungen und Pläne zur Ein Hamburg Amerikanische Packet A f G 9 den an ann icht offen liegen. f Directe Postdampfschifffabrt zwischen Wün; an, Cautionsfähige Uebernehmer, welche sich über ihre 1 Qualification genügend ausweisen können, wollen ihre + Offerten, welche in Prozenten zu geschehen haben, ver— Hamburg& New⸗Nork n sehen mit der Aufschrift„Submission auf die... S. f eukuchen Arbeit ꝛc. der Reichelsheimer Wasserstube“ bis zu obigem 8 2 Abfahrten jeden Mittwoch früh. Termin bei uns einreichen. 3 99. 79 5 3 1 2 en Friedberg, 20. Juli 1874. 8 Preise: I. Cajüte Thlr. 165., II. Cajüte Thlr. 100., Zwischendeck Thlr. 45. ul n heben be!! roßherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Näheres bei — 9ꝓ( Großh dice 8 t Friedb deres 5 — · e u ß.— 28 1— 1 — 8 2 F. J. Bothof in Mainz, Dc — 2 2* 2 2 N ö 1 0 f 1 Main ⸗Weser⸗Bahn. enter Gensral- agent lür dae Greghenrgtbun bet, F es 2236 Es sollen die sämmtlichen, zu 6400 Thaler ver- N un; allein dessen N 1* 2 anschlagten Bauarbeiten, zur Herstellung eines Ent— 1053 Fritz Hecht in Friedberg. 1 25 wässerungs⸗Canals auf Station Gießen, im Wege öffent⸗ 2* * 2 8 8 licher Submissionen vergeben werden. Die Offerten D 7 8 2* sind 1 8 2 der e 8 1 8 f„Submission auf Herstellung eines En twässerungs“ 2 9 20 8 2 4„Canals auf Station Gießen“,— 1(8 III 5 ude⸗ lie attönen 2 2 7 bis zum Submissionstermin am 4. August d. J., Lor 8 a— 11 Ge 4 1— 3 2 mittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-In-⸗ f. r N 5 Z s spektion zu Frankfurt a. M. einzureichen, 8 e werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof- Agenten E 1 7 Bedingungen, sowie die Zeichnung und der Kosten⸗ N 1 22 anschlag eingesehen und die Submissions-Formulare 4.11 Jacob nge 309 2 In Empfang genommen werden können. 1 7 2 5 8— Frankfurt a. M. den 21. Juli 1874. 25 N 1 * 23 Königliche Betriebs⸗Inspektion. 1793 Amp 1 7 re 23 a inen 97/17 5—— Hey l. 1 2 i en Größ fo liesett von der f— N 11;„„ werden in allen Größen sofort ge 2 2 Immobiliar-Versteigerung. 1* 4 5 1e 1.* 3 3 2250 Montag den 27. Jult d. J., Vormittags 11 Ubr, B 0 1 Me 0 U 1 b if in 8 armstadt 3 2 ollen in hiesigem Rathhause die nachbeschriebenen Im lument al schen a0 Hine: d L 1 3 22 D nobilien, der Heinrich Müller II. Wittwe dahtier ge— 1 0 5. 8* 8* 12. dörend, nochmals an den Meistbietenden versteigert k db db Df een, 2 0 Untundbare andbriefe 8 7 22 Gemarkung Friedberg. 4* 07* Nr. 2. 5 der 2 84 5 79, 0 rabgarten, die Liebfrauengärten, 8 1* „ Aheinischen Hypotheken-Sauk zu Mannheim 223* 2. 221. 8 am Schützenrain. 5 6 225 93 Friedberg den 18. Mai 1874. 3 22 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 5 l 1 8. 7 n* 5 8 2755 Fou car. Nach Erlaß des Großherzoglich Badischen Ministeriums des Großherzoglichen Hauses, der 82 Ei Schülholz⸗V rstei erun Justiz und des Auswärtigen d. d. 1. August 1872, G.-Bl. Nr. XXXII. S. 308, 9 ichen⸗ cha holz⸗Be 0 0 sind die Pfandbriefe fur die Anlegung von Mündelgeldern geeignet. „ n den Domanial- Waldungen der Ober—. 21 foͤrsterei Nidda Die Pfandbriefe können von der Bank und ihren Vertriebsstellen bezogen werden. 2 2*.— 5 243 Montag den 3. August d. J. sollen ver⸗ Die Pfandbriefe zersallen in Stücke von Thlr. 1000,% Ton 500, Thlr. 20 0., 2 2 2 2 teigert werden: Thlr. 100. Sie sind bis zum 1. Oktober 1876 unkündbar. Vom 1. Oktober 1876 an werden 2 77! 1) In dem Distrikt Soͤderecke: die Pfandbriefe innerhalb 36 Jahren durch Verloosung amortisirt. 8 3 2134 246 Raummeter Eichen⸗Schälprügelholz, Die Pfandbriese sind mit halbjährlichen am 1. April und 1. Oktober zahlbaren Zins-Coupons 22 752 1061 2., Reisholz, 16— 34 Genti⸗ versehen. 2 31* e nd 3— 11 Meter Die Zahlung der Zinsen und der verloosten Pfandbriefe erfolgt bei allen Vertriebsstellen, — 9 Länge, f i insbesondere abet in Mannheim, Karlsruhe, Freiburg i. B., Constanz, Frauk⸗ 5 21 2 Pirkenͥ Stämme von 23 und i. Gentimeter furt a. M., Stuttgart und Basel(zum Tagescourse der Gulden). 2 Dunchmesser und 9 und 6 Meter Länge und Zur Betriebsstelle haben wir ** 1 361 Eichen⸗Stangen zu Baumstützen geeignet. 2 g l 1. Nollbäriugt, g Aer. den Vorschuß⸗ und Eredit⸗Verein Friedberg ernannt. 2 Raummeter Aspen⸗Scheitholz und 2086 Rheinische Hypotheken- Bank. intl 2* 3) aus 85 4 3 eie e 3 Raummeter Buchen Scheitholz, 0 U cl 4.. 5„ 1 Nee Die Kaiserl. und Königl. Za uf Imerzen 5„ihren 0 0 1 2170 jeder Art werden augenblicklich vertrieben durch 1 U Das Holz aus den Distrikten Köhlberg und Harb—— Oladen-Fahr e e ee a f same 1 Din kepf, sowie das an der aufgehauenen Abthellungslinie Lol Chocoladen 1 abl ik* Dr. Hirsch's Remedium a dubred mben dem Borsdorfer Fußpfad sitzende Holz kommt von Gebrüder Stollwerck far jeden Zahnschmerz. Zu beziehen in Gläsern à 18 kr. l nuch beendigter Versteigerung des Holzes aus dem Ab-. 1 l J 1 15 von C. Görtz, Hofapotheker. 2 bell 1 8 in Cöln übergab den Verkauf ihrer vorzüglichen ö licd iebsschlage im Disirikt Soͤderecke zum Ausgebote und] in 0. g g 2 full 6 daher vorher einzusehen. Fabrikate in Friedberg Herrn 0. F. Walz, iu M(i d ch e n Reichelsheim Herrn Chr. Langheinz. 1961 7 Zusammenkunft Morgens 8 Uhr in dem Abtrlebs— J 11 A liber 1 1 n solage zwischen dem Kohdener Felde und der Elsenbahn. r 1 ermachen erlernen wollen, koͤnne 1 1 Me en 26700 ic Oberfoͤrsterei Nidd BWTTTTTTTTTTTTTk/ sg e Frau Elise Müller 1 1 oß herzogliche erfoͤrsterei a. 2 r 2 9 rau Eiise Muller. ie* Durchsichtige Glycerinseife!— 5 299 40 a und Manschetten c.] 29 anerkannt bestes Mittel zur a ee der Haut rodmeh und kik 1 le lrenkra kn bei K. Friedrich empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. b e 97000 he neben der Post. 5 Wilb. Fertsch. 189 biligst be M. D. Loeb. *— 1 * — — 1—— 1 Mainzer Industrie-Ausstellung in den Monaten August und September 1874. 1467 Der bedeutende Erfolg, den die Mainzer Industrie-Ausstellung des Jahres 1869 errungen, hat bei vielen Industriellen den Wunsch rege gemacht, in diesem Jahre eine ähnliche Ausstellung in's Leben zu rufen. Diese Ausstellung wird gleich der des Jahres 1869 in den großartigen Räumen der Fruchthalle in den Monaten August und September d. J. stattfinden. Die Mainzer Industrie hat es von jeher verstanden, sich einen weit über die Grenzen unseres Vaterlandes hinausgehenden Ruf zu sichern, sie ist seit der letzten Ausstellung nicht stehen geblieben und die heute schon überreichlich eingelaufenen Anmeldungen aus den verschiedensten Zweigen des hiesigen Gewerbfleißes, namentlich der berühmten Mainzer Möbel-, Leder-, Schuh- und Bronze-Industrie berechtigen uns zu der hohen Erwartung, daß die diesjährige Ausstellung jene des Jahres 1869 in allen Stücken übertreffen werde. Sie wird durch die Mannigfaltigkeit der ausgestellten Gegenstände nicht nur vor dem Auge des Beschauers ein schönes Bild des Gewerbfleißes unserer Stadt entrollen, sondern auch eine günstige Gelegen⸗ heit zum Vergleiche und zum Ankaufe bieten. Wir verbinden, mit Genehmigung der Großherzoglichen Regierung, mit der Ausstellung eine Verloosung und stellen die Anzahl der Loose auf 30,000 à 1 Thaler S 3 Mark. Als Gewinne kommen zur Vertheilung insofern die entsprechende Anzahl von Loosen vergriffen ist: im Werthe von ca. 3000 Mark. Ein desgl. für 12 Personen(80 Stücke) Eine Salon⸗Einrichtung 9 45 im Werthe von ca. ark. Eine Schlafzimmer⸗Einrichtung 4 O Eine Cquipage 1 2500„ Ein Pianino K 700„ Eine Speisezimmer-Einrichtung f. Ein elegantes Buffet l 600„ Eine Boudoir-Einrichtung 5 2000„ Ein feuerfester Cassaschrank 4 600„ Eine Schlafzimmer-Einrichtung f 1500 Zboei Gaslustres 1 500„ Ein completes silbernes Besteck für 18 i Personen(124 einzelne Stücke) 1 1200 sowie eine Reihe nützlicher Gebrauchs-Gegenstände im weiteren Werthe von ca. 36,000 Mark. Die Verloosung findet 14 Tage nach Schluß der Ausstellung öffentlich statt und wird das Ergebniß der Ziehung in der Frankfurter Zeitung, dem Frankfurter Journal, der neuen Frankfurter Presse und in den Mainzer Blättern, sowie mittelst Ziehungslisten bekannt gemacht. Die Gewinne müssen längstens 1 Monat nach der Ziehung gegen Uebergabe der entsprechenden Loose abgeholt werden; die nicht erhobenen Gewinne werden alsdann zu Gunsten des Mainzer Gewerbevereins wieder verwerthet. Loose sind zu haben bei den Herren Carlebach& Cahn, Schustergasse Nr. 41, David Goldschmidt, kleine Emmeransgasse Nr. 2, sowie in dem Locale der Ausstellung während der Dauer derselben. Die Hessische Ludwigsbahn gewährt auf allen ihren Strecken ermäßigte Fahrpreise. Mainz im Mai 1874. Der Vorstand des Mainzer Gewerbevereins. r eine baumwollene Korbwaaren 5 2188 bei Geschwister Schloß. Durch 24 Jahre erprobt! 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